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Neuigkeiten:

21/05/2011 – 22/05/2011 Zur Zeit läuft es einfach rund, der gewittrigen Stimmung zum Trotz wieder ein Traumwochenende verlebt. Zunächst am Samstag mit Diana auf die Reuter Wanne im Allgäu gestiegen. Ein riesiger Startplatz mit Ausrichtung Süd bis West lässt dem Flieger keine andere Wahl als sich hier raus zu hauen. Da wir leider etwas zu spät dran waren wurde der Südwindanteil vom „Bayrischen“ allmählich abgelöst. Nach dem Motto „im Lee is schee“ flog ich noch beherzt im letzten Moment raus. Für Diana war es dann leider zu spät und sie kassierte einen Deckel/Abbruch. Für mich bedeutete das natürlich absaufen und mit viel Glück, wie auch Thermik konnte ich wenige Meter über den Bäumen fliegend doch noch den gewünschten Landeplatz erreichen. Zum trainieren war es gut, denn dann sprintete ich nochmals hinauf und übernahm Dianas Gleitschirm. Der Film dazu unter http://www.youtube.com/watch?v=R45dV692Wgo . Der Sonntag wurde wieder einmal ein aufbäumen gegen das Ende der Skitourensaison. Um 3.00 Uhr in der Nacht mit Pablo in das Lechtal gebraust und das bald 20 Km lange Almajurtal zur Valluga hinter marschiert. Ab 1950m erster Schnee und die Felle kamen zum Einsatz. Zum Schluss mussten wir in der Südostflanke (II) eine unangenehme, ausgesetzte Bruchkletterei absolvieren. Pablo ist einfach der „Wahnsinn“ und so standen wir, nach 1470 Höhenmetern, bei bereits düsterer Bewölkung am 2811m hohen Gipfel, wo es absolut still war, den die Seilbahn auf die „Königin“ des Arlbergs war in Revision. Die knapp 1000m Abfahrt waren dann purer Genuss, nur der extrem lange Hatscher durch das Almajurtal zog sich. Für Pablo weniger, da er mit den vielen Murmeltieren arg im Stress war. Kaum am Auto angekommen brachen auch schon die Gewitter aus. Auch hierzu ein Film unter http://www.youtube.com/watch?v=xEBG2BvSCPA .
Das ist ein Leben, so kann es die nächsten Wochen ruhig weiter gehen!!!!!
17/05/2011 – 18/05/2011 Zwei Tage der Gegensätze verbracht. Die erste Abendtour am Dienstag mit Mario (sensationell flott unterwegs!) führte uns über den Elmauer Berg aufs Hintere Hörnle, weiter die Kette überschreitend zum vorderen Hörnle und über den Sommerweg hinab. An einen Flug war auf Grund des Westwindes (somit an den Startplätzen Seitenwind) nicht zu denken. Gestern dafür gemeinsam mit Diana am Blom, wobei nur ich die Piste in die üblichen 25 Minuten raufhetzte und versuchte mal wieder schneller als der Sessellift zu sein. Während Diana sich an der Gipfelstation mit den letzten Nordostwind perfekt Rückwärts startend hinaus haute, ging ich schon zum Ostartplatz wo bereits mehrere Flieger warteten. Wie üblich kam der Wind dann satt aus Osten und so konnte einer nach dem anderen raus. Wie zuletzt schön überhöhend, aber ansonsten relativ ruhig zum Landeplatz am Stallauer Weiher. Schee wars!
13/05/2011 – 14/05/2011 Na das war ja wohl ein Wochenende zum in die „Tonne“ treten, aber nach den starken Traumwetterverhältnissen der letzten Zeit braucht man sich nicht zu beschweren. Trotzdem konnte ich den noch strahlend schönen Freitag voll ausnutzen. Zunächst gemeinsam mit Diana und Wolfi zu Knut ins Straflager nach Penzberg, wo Wolfi nach 20 jähriger Auszeit souverän seine ersten Hüpfer mit der für Ihn neuen Gleitschirmgeneration absolvierte. Im Anschluss speedete ich noch zum Blombergostgipfel hinauf, wo mich ein böiger Start, mit saftiger Überhöhung und eine dementsprechende Starkwindlandung am Stallauer Weiher erwartete. Der schon verregnete Samstag endete mit Pablo an seinem seit jeher beliebten Hausberg Wolfskopf in den Ammergauern.
Hauptsache ist doch sportlich draußen gewesen zu sein!
10/05/2011 – 11/05/2011 Nun kommt ja endlich der von den Bauern ersehnte Regen, was mich ja nicht besonders stört, nur die dazu antanzenden Gewitter nerven dann fliegerisch doch etwas. Vorgestern zumindest lief alles nach Plan! Gemeinsam mit Diana am Abend zum Buchenberg gefahren und rauf marschiert, nur dass wir kaum unsere Schirme ausgelegt hatten plötzlich zwanzig Flugschüler, samt Lehrer hinter uns standen. Ohne uns zu blamieren starteten wir hintereinander in den Sonnenuntergang und konnten völlig entspannt in ungewohnt ruhiger Luft genüsslich mit Schloß Neuschwanstein im Blickfeld soaren. Kaum zu glauben das es sowas noch gibt, nach den Chaosflügen der letzten Zeit. Gestern wanderten Diana, Pablo und ich auf Grund der gewittrigen Stimmung in den Bergen eine schöne Route in den Höhenzügen oberhalb des Ammersees nach Wessobrunn. Es gibt auch immer noch etwas vor der Haustür zu entdecken! Fliegerisch sollten wir wohl den Freitag noch ausnützen, denn am Wochenende schaut es bedrohlich düster aus, wobei der Samstag wahrscheinlich noch der bessere Tag ist.
06/05/2011 -08/05/2011 Mit einem Wort lassen sich die letzten Tage und Touren beschreiben: KAMIKAZE , wobei es insgesamt gesehen trotz alle dem ein Hammerwochenende war das bereits Freitagabend am Hörnle für mich begann. Der übliche „Run“ zum Startplatz kombiniert mit dem einbrechenden Ostwind, na toll – Seitenwind, aber anstatt zum unteren Startplatz zu gehen haute ich mich dennoch oben raus. Die Waschmaschine mit vollem Schleuderprogramm gerade noch irgendwie an den Liftseilen vorbei und ebenso eine Achterbahnfahrt am Landeplatz.
Der Samstag folgte nahtlos mit der wildesten und wahrscheinlich härtesten Skitour zum Ende dieser Saison hin. Gemeinsam mit Pablo auf die einsame Fallesinspitze 2769m in den Lechtalern mit viel Skitragen über die Südwestflanke im Aufstieg, wobei für Pablo die Herausforderung in einem über 100m hohen Wandteil Schwierigkeitsgrad II bestand, die er mehr als souverän meisterte, wie auch den sich zuschnürenden Firngrat zum Gipfel selbst. Im Abstieg fuhren wir gnadenlos in die gewaltige Nordwand der Fallesinspitze hinein, wobei stellenweise an die 50° Steilheit angesagt waren, mit dem Nachteil das wir auf Grund der geringen Schneelage in einem Absturzgelände aus Schrofen, Latschen und sonstigen Gehölz endeten. Der folgende Abstieg im Kriechgang durchs Unterholz mit dem ganzen Skigerümpel am Buckel im Steilgelände war einfach verheerend. Somit natürlich ein Abenteuer der Extraklasse zu finden unter http://www.youtube.com/watch?v=C2o-bhaM4GM !!!!!
Am Sonntag mussten wir natürlich noch eins draufsetzen. Mit Silke, Diana und Mich zum Neunerköpfle im Tannheimer Tal ausgerückt. Von der Bergstation aus eine gemütliche, aussichtsreiche walk and fly Tour zum nördlichen Vorgipfel der Sulzspitz durchgezogen, wo schöne, ausladende Wiesen zum Starten geradezu einladen. Unser Problem war an dem Tag böiger Wind und ein konkurrierendes Talwindsystem aus den Tälern, was das erkennen des jeweiligen Lees ziemlich problematisch machte. Das Chaos nahm somit seinen Lauf. Silke zunächst mit holprigen Start, gefolgt von massiven absaufen, konnte gerade noch eine mit Baumstümpfen garnierte Waldlichtung erreichen. Michi hatte noch mehr Pech, denn zunächst kürte er seine Startabbruchvorstellung mit mehreren seitlichen Überschlägen, gefolgt von einem Start der ihn mit einer NW – Windböe Marionettenartig um die Kante beinahe in die Wand riss. Mit aller Kraft kämpfte sich Michi aus dem Eck wieder heraus um nun ebenfalls mit extremen absaufen (der Wind drehte ausgerechnet gerade jetzt massiv, sturmartig auf Ost und erzeugte somit eine Megaleesituation) der klammartigen Schlucht zuzusteuern. Trotz eines Verhängers und fast einer Baumlandung konnte auch Michi die einzige Lichtung (Tennisplatzgröße) weit und breit erreichen. Mit dem enormen Rückenwind blieb Diana und mir nichts anderes über als zum Neunerköpfle zurück zu latschen, aber auch hier zeigten alle vier Windanzeiger andere Richtungen an, es war zum verzweifeln. Das Komplette Spektrum von W bis O war geboten, ein Irrsinn! An der Seilbahnstation am eigentlich nur für Tandems erlaubten Start wollten wir ein Fenster abwarten und das kam dann prompt. Diana erwischte es dann doppelt vernichtend, zum einen eine volle Seitenböe und dann kam Ihr die rechte Bremsleine auch noch aus, wie Sie es dann dennoch schaffte den Schirm mit einer Ablösung in die Luft zu kriegen ist phänomenal. Ich haute mich dann auch noch mit aller Gewalt dem wechselnden Wind entgegen stemmend raus und letzten Endes hatten wir alle einen lehrreichen, wie auch spannenden Flugtag und sind gesund auf dem Boden angekommen. Auch dieser ganze Wahnsinn unter http://www.youtube.com/watch?v=fxLc7MYbGIU , ebenso unter walk and fly die Beschreibungen zu den neuen Flugbergen.
05/05/2011 – 06/05/2011 Höhen und Tiefen des Gleitschirmfliegens. Vorgestern auf das gute, alte Hörnle gerannt und mit flotten, überregionalen Wolkenbewegungen aus Westen, teilweise garniert mit Böen aus Ost, dazwischen doch noch mit kurzen Ablösungen von Norden beglückt, also ein totales Windchaos. Der Start hat trotzdem funktioniert, natürlich mit der üblichen „Waschmaschine“, gefolgt von einem längeren Flug, da ich mich über dem Landeplatz noch gut in der Luft halten konnte. Gestern mit Diana dann auf den Buchenberg marschiert, wo auch wie immer noch einige „Tüten“ in der Luft hangen und wir natürlich das gleiche Problem wie bei den letzten vergeblichen Versuchen bekamen, der Wind drehte auf Ost und durch die kanalisierende Wirkung der Trauchberge ärgerlicher Rückenwind. Wahnsinn, der walk and fly - Berg mit der schlechtesten Ausbeute
(5 Aufstiege, einmal geflogen/AAAHHHHRRGGGLLL!!!!).
Das Wochenende soll ja dafür mehr als traumhaft werden, also raus mit Euch!
30/04/2011 – 01/05/2011 Das war ja wieder mal ein Wochenende wo sich das Wetter nicht so recht entscheiden konnte. Kreuz und Quer marschierten die Gewitterzellen über unsere Berge, wobei Mario, Pablo und ich mehr als Glück in den Miemingern am 2493m hohen Hochwannig hatten, denn um uns herum brodelte es gewaltig während wir unter strahlendem Sonnenschein marschierten. Somit haben wir nochmals eine gnadenlos, geile Skitour in ein verstecktes Nordkar mit knapp 1500 Höhenmetern durchgezogen. Im oberen Teil wieder ein Traumsteilcouloir mit 45°, für Mario die steilste Abfahrt die er je gemacht hat (Respekt!). Pablo, zuweilen mit den Murmeltieren schwer beschäftigt, zog natürlich wie immer sein Programm souverän durch, ein Pyrenäenberghund halt! Das hammerartige, wilde Video dazu unter http://www.youtube.com/watch?v=CgoYedc0jLU . Ich glaube es war noch keinesfalls die letzte Skitour 2011. Am Sonntag war es dann doch zu unsicher um noch eine größere Tour zu unternehmen und so wanderte ich mit Diana und Pablo oberhalb des Lechs bis nach Dienhausen zur malerisch gelegenen Kreszenzia Kapelle.




28/04/2011 Nach dem Motto „Irgendwas geht immer“ haben Mario und ich gestern zwischen Sturm, Blitz und Donner das Stallauer Eck abgerannt. Im Abstieg dann der trostlose Anblick eines in den Bäumen hängenden Gleitschirms. Was mag sich hier abgespielt haben? Eine Windböe, zu nahe am Hang gesoart, abgesoffen oder was auch immer, auf alle Fälle regt das Bild zum nachdenken an. Hoffen wir Flieger einmal dass wir mit Glück und Vernunft so ein Schicksal nie erleiden müssen! Auf ein fantastisches Wochendende!

26/04/2011 Dem Wetter nochmals knapp entkommen, nachdem es heute in der Früh
bereits ausgiebig regnete, konnte ich gestern zwischen den Gewitterwolken am Pürschling und Heimgarten ein „Fenster“ am Hörnle noch mit Glück ausnützen. Zunächst der übliche
Run über den Sommerweg zum Gipfel und dann ein ruhiger Flug über Bad Kohlbruck,
wobei ich mich gut über den Ort in der Luft halten konnte. Es ist immer wieder ein Erlebnis Bergsteigen und Fliegen zu kombinieren. Vielleicht möchten ja doch mal einige in diese
Welt hinein schnuppern, am besten mit den urigen Fluglehrern Wolf und Knut unter www.bay-flugschule.de , ich kann es Euch nur wärmstens empfehlen, denn in einer Zeit wo die Spritkosten immer mehr steigen, lässt sich so auch aus unseren altbekannten, oft
schon alpinistisch gesehen langweilig gewordenen Vorbergen noch so manches
Abenteuer erleben!!!
22/04/2011 – 24/04/2011 Ich hoffe Ihr hattet alle ein schönes Osterfest. Ich konnte bereits am Karfreitag das Highlight setzen. Gemeinsam mit Pablo auf die anspruchsvolle Skitour zur Leutascher Dreitorspitze 2682m im Wetterstein. Zum einem gewaltige 1700 Höhenmeter, gemixt mit gut 600 Höhenmeter Ski tragen, was aber durch eine Steilstufe oberhalb der Berglenklamm führt und somit sowieso nur im Frühjahr sicher auf dem Sommerweg zu begehen ist und zum anderen eine rassig steile Gipfelrinne mit bis zu 45°, gefolgt von einer ausgesetzten, vereisten Querung zum Hauptgipfel.
Für Pablo eine Superleistung, ich denke es werden noch nicht allzu viele Hunde dort oben gewesen sein. Die Abfahrt durch die Steilrinne ein purer Adrenalingenuss, mit anschließendem Traumfirn am Leutascher Platt, Skitourenherz was willst Du mehr? Am Samstag dann walk and walk pur mit Diana, Günther und Pablo in den Tannheimern auf dem Brentenjoch 2002m. Traumstartplätze, nur leider kein passender Wind. Stattdessen ständiger Wechsel zwischen den Windrichtungen und etliche, enorm lästige Dust Devils. So mussten wir halt obwohl sie in unmittelbarer Nachbarschaft am Breitenberg flogen (niedriger und windgeschützter) wieder einmal absteigen (Stefan sag nichts…..ich weiß schon….). Der Sonntag war dann schon der eigenartigste Tag, denn morgens schon bewölkt und auf der Fahrt zum Vater in Berchtesgaden schon Platzregen. Auf Höhe der Kampenwand beruhigte sich das Wetter etwas und so versuchte ich in einer Speedaktion den Unternberg bei Ruhpolding abzufliegen. Mit Gewitter im Kreuz und dem völlig falschen Wind wieder ein Fehlschlag. Dafür hatten wir in Berchtesgaden umso mehr Glück als sich für ein paar Stunden ein Schönwetterfenster öffnete und wir zumindest am unteren Startplatz am Jenner in die Luft kamen. So muss Ostern laufen, mal sehen wie es die Woche weiter geht!
Alle neuen Flugberge sind wie immer unter walk and fly beschrieben. Den Film zum Jenner Flug http://www.youtube.com/watch?v=kQ0gigVPMwI und ganz neu auch ein Film zur Skitour auf die Leutascher Dreitorspitze http://www.youtube.com/watch?v=R31r3OEhjC8 gleich hier!
18/04/2011 – 20/04/2011 Der Verlauf an Abendtouren in dieser Woche war wieder einmal beachtlich. Am Montag eine harte Niederlage am Buchenberg. Als Diana und ich ankamen flogen etliche schön im soaring Bereich des Gipfels. Selbst als wir am Startplatz eintrafen legte noch ein Pärchen vor uns die Schirme aus und hauten sich bei leichten Nordostwind raus. Wenige Minuten später stand Diana am Start und der Wind drehte schlagartig um 180°. Stürmischer Rückenwind verhinderte so unseren Flug (Sauerei!). Dafür am Dienstag mehr als eine Entschädigung, wo ich gemeinsam mit „Super“ – Mario den Vogelsang bei Bayerischzell bestieg. Die Abendstimmung wieder eine einzige Galavorstellung und der Flug thermisch, zwar etwas rucklig, aber schön lang. Zuletzt gestern auch noch für Diana ein Sunsetflug am Blomberg. Mit dabei die unverwüstlichen Fetzenflieger Max und Stefan, ich dagegen etwas später mit einer persönlichen Bestaufstiegszeit von 25 Minuten zum Ostgipfel! Leichtes Winddrehen von NO über O bis SO machte den Start etwas anspruchsvoll. Wie üblich erwischte mich eine Böe genau beim Start und mein Abflug ging statt aus der Schneise links über die Baumreihen hinaus, das gelang aber allerdings nur dank des starken Windes der mich gewaltig in die Höhe zog (Knut würde wieder ausflippen…).
Für den Vogelsang das Video unter http://www.youtube.com/watch?v=g0uSWZp8frg,
wie auch samt Tourenbeschreibung natürlich unter walk and fly.
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein wunderschönes Osterfest!
16/04/2011 – 17/04/2011 Wieder so ein Hammerwochenende nach Wunsch. Das Wetter nach wie vor erste Klasse und so konnten Diana und ich, Dank Günther, auch Pablo mit auf eine fantastische walk and fly Tour auf den Schönkahler in den Allgäuern mitnehmen. Traumhafte Ausblicke, wie auch ein gemütliches Brotzeit-Platzerl in den weiten Gipfelflächen, was wollten wir mehr. Allerdings überzog es sich nachmittags und der Wind gab mächtig (30 – 40 Km/h) Gas. Der Start ähnlich wie an der Gaichtspitze mit Michi. Ich hielt Diana an den Gurten beim aufziehen fest und schon zog es sie nach oben weg. Ebenso erging es mir als ich mich mit aller Gewalt gegen den Wind stemmte und es mich buchstäblich senkrecht in die Höhe riss. Der Flug bockig, war klar, wie auch die Landung ein ruppiges saufen und steigen. Kaum zusammen gelegt schon war auch der schnell abgestiegene Günther mit Pablo bei uns am Landeplatz. Das passende Video unter http://www.youtube.com/watch?v=Pao4-IyQcjQ .Am Sonntag dann eine gute Kombi aus Flug und Tour. Zunächst Pablo günstig im Schatten der Sesselbahn geparkt und raufgefahren. Das übliche Chaos an Starkwind war klar, aber nicht ganz so schlimm wie am Schönkahler. Allerdings erwischte Diana beim Start gleich eine wilde Böe von der Seite und produzierte, mit perfekt Unterlaufen, einen spektakulären Start. Der Flug in unruhiger thermik anspruchsvoll, auch die Landung, wobei Diana im Endanflug noch einen ordentlichen Klapper kassierte. Auch hier das krasse Video unter http://www.youtube.com/watch?v=lE7Jpc4xyqo . Im Anschluss dann mit Pablo eine landschaftlich grandiose Tour auf den Falkenstein bei Rettenberg, ein Massiv das aus Nagelfluhgestein aufgebaut ist und mit wilden, versicherten und enorm aussichtsreichen Steigen aufwartet. Somit ein perfektes Wochenende für „Mensch und Tier!“
Natürlich die neuen Flugberge genau beschrieben unter walk and fly.
14/04/2011 Mit viel Glück dem Schauerwetter einen Flug abgejagt. Gemeinsam mit „Super“ Mario den guten, alten Blom erstürmt. Auf der Autobahn leichter Regen, vom Ostgipfel aus gesehen Schauer im westlichen und östlichen Vorland, nur gerade hier um den Blomberg ein kleines blaues Fenster dass mir den Abflug bei null Wind erlaubte. Abtauchen in die steile Startschneise und auch weiterhin mehr ein „saufen“, als fliegen wodurch ein Erreichen des Landeplatzes am Stallauer Weiher nicht möglich war. Nach dem Motto „Frech kommt weiter“ landete ich einfach gegenüber des Blombergbahnparkplatzes in einer Miniwiese. Kaum im Auto und schon begann es wieder zu regnen. Na also, Glück gehabt!
11/04/2011 Eigentlich kaum mehr zu glauben, aber seit letzten Dienstag nonstop unterwegs und nun nochmals zum Abschluss der Schönwetterphase ein Highlight erlebt. Gemeinsam mit Diana und „Startabruchmeister“ Michi auf das hintere Hörnle gestiegen. Diana schon vor uns über den Normalweg, die Hörnles überschreitend und wir später nachkommend den einsamen, landschaftlich sehr schönen Steig über den Elmauberg herauf marschierend zu den schönen, weiten Gipfelwiesen. Schon seit längerer Zeit wollte ich hier einmal einen Start wagen, aber durch die oft vorhandene Südwindlage war es nicht so oft möglich. Platz gibt es hier genug, eigentlich schon südliches Flair! Dass es dann hier oben recht windete wunderte uns nach den Prognosen schon etwas, da aber der Wind zwar stark, aber laminar von NW blies probierten wir einen Start. Den King of Abbruch wehte es gleich einmal seitlich weg, aber cool wie Michi ist vollführte er noch auf dem Rücken liegend ein komplettes Groundhandling Training (nicht zu fassen), dann aber doch gefolgt von einem souveräner Start in den Abendhimmel und im Anschluss wurde Diana gleich zweimal zum Spielball der Luftmassen ehe auch sie starten konnte. Zuletzt haute ich mich raus und folgte den beiden bis zu einer erstklassigen Außenlandepiste, denn weiter ging es dann einfach nicht mehr. Wieder ein Abend mit einem traumhaften Sunsetflug ausgenützt und jetzt kann die Kaltfront meinetwegen anrücken.
Die Tourenbeschreibung mit Videoclip natürlich unter walk and fly, wie auch der Film gleich hier direkt http://www.youtube.com/watch?v=giTErAp0cJs!
07/04/11 – 10/04/11 Die vergangenen Tage hatten es wirklich in sich. Am Donnerstag noch mit Kathrin, Diana, „Super“-Mario und Pablo zum abseilen in die Pähler Schlucht. Diana und Mario natürlich wie immer souverän in den Abgrund hinab. Für Kathrin allerdings eine Premiere, denn eigentlich hat Sie Höhenangst, dennoch konnte Sie diese mit viel Einsatz wie auch Mut bekämpfen und wurde mit einer Adrenalin beladenen Abseilfahrt am Wasserfall hinab belohnt (Respekt!!!). Der Freitag endete am Buchenberg mit Diana und Knut, wobei wir durch den sich drehenden Wind keinen Flug verbuchen konnten. Allerdings beeindruckte Knut mit einer „Groundhandling Performance“ am Startplatz mit seiner „Old Lady“, Hut ab…der kanns!
Am Samstag nochmals eine Hammerskitour in die Lechtaler Alpen in das düstere Thaneller Nordkar. Satte 1300 Höhenmeter, die ersten 400 mühsam zu Fuß, um dann in sulzigen Schnee das Kar empor bis zu dessen extrem steilen vereisten Ausstieg (40° - 45°) zu steigen. Für Pablo sicher eine der schwersten Stellen (Seilsicherung!) die er je gemeistert hat! Über die Südseite gelangten wir dann problemlos zum 2341m hohen Thanellergipfel. Im Abstieg wurde die Eisrinne nochmals zur Mutprobe, ehe ich in einem Sturzinferno (gut dass ich einen Helm auf hatte!) das Kar hinab rauschte. Für Pablo und mich wieder eines der ganz großen Highlights in dieser langen und ergiebigen Skitourensaison.
Der Sonntag stand dann voll im Zeichen des Gleitschirmeinsatzes. Mit dabei Diana, Michi und Bernhard beim walk and fly zur Hohen Salve 1827m. Dadurch dass die Seilbahnen in Revision sind lässt sich dieser Idealstartberg auch einmal packen. Von Hopfgarten aus über eine kleine Bergstraße zum Ausgangspunkt auf ca. 1200m. Bei herrlichstem Wetter erreichten wir so über die mit Blumen übersäten Skipisten die Gipfelkapelle. Einem Formationstart gleich hauten wir uns raus in die Thermik, die es mehr als in sich hatte. Bernhard sorgte mit einem kapitalen Klapper gleich einmal für die nötige Action. So wirbelte es uns alle Achterbahnmassig durch die Luft, so dass Diana und ich dann doch lieber den Landeplatz in Hopfgarten ansteuerten und nach einem fantastischen 1200 Höhenmeter Flug glücklich landeten. Bernhard ging in Westendorf runter, während Michi auf dem Weg zu uns „absoff“. Auf alle Fälle ein absoluter Megatag mit einem ebensolchen Superflug!!!!
Das Video zur Salve gleich hier http://www.youtube.com/watch?v=FyISgFwhFn8 und natürlich samt Beschreibung auch unter walk and fly!

07/04/2011 Nachdem es die letzten beiden male nicht sein hatte sollen, konnten Diana und ich gestern Abend endlich den Buchenberg befliegen. Dem üblichen flotten Aufstieg folgte ein auslegen direkt an dem bestens präparierten Startplatz an der Gipfelhütte. Laminarer Wind aus NW machte es uns leicht aus der Schneise hinaus zu kommen und genüsslich an der Hangkante entlang zu soaren. Ein perfekter Abendflug bei ebenso traumhafter Sonnenuntergangsstimmung! Diese Woche haben wir einfach das ideale Wetter, also nützt es aus!!! Die Buchenbergtourenbeschreibung/Film natürlich unter walk and fly.
Trotzdem auch hier der Link zum YouTube Video http://www.youtube.com/watch?v=tvCre0hzT8k .
05/04/2011 Gestern bei traumhafter Abendstimmung noch einen wilden Sunsetflug am Hörnle absolviert. Eigentlich wollte ich ja zum Sontraten, aber nachdem der Wind immer mehr auf NW tendierte fuhr ich zum Hörnle. Der übliche Vollgasanstieg zum Startplatz, wo eine Kollegin nach drei Abbrüchen entnervt abbaute. Was solls, ausgelegt und mit Verständnislosigkeit den Wind beobachtet. Einmal von vorne, dann von hinten und mitten drin legt es die „Ohren“ von der Seite um…was ist hier los? Egal, aufgezogen, abgehoben und der übliche Ping Pong Effekt in der Skischneise, erst als ich unangenehm mit Rückenwind wieder absaufte erwischte ich eine Hammerthermik die mich zum Glück doch noch aus dem Schneisenstart zu enormer Startüberhöhung brachte und so brodelte es mich in das Alpenvorland hinaus. Das ganze so intensiv das ich mittels Steilkreisen massiv Höhe abbauen musste und am Landeplatz plötzlich mit Stürmischen Westwind zu kämpfen hatte. Also wieder einmal ein mehr als interessanter, anspruchsvoller Flugabend!
Ganz neu auf www.megaextremesport.de :
goes
Ganz neu sind kurze Filme im walk and fly Bereich untergebracht. Wenn bei einem Flugberg das Symbol „You Tube“ erscheint einfach anklicken und es lässt sich mittels eines kurzen Einblickes in Starts und Landungen ein besserer Überblick über das Fluggebiet machen. Natürlich lassen sich die Filme auch direkt bei YouTube finden indem einfach das Stichwort megaextremesport eingegeben wird.
Das ganze wird in nächster Zeit noch erheblich ausgebaut.
Hier schon mal vorweg die ersten Filme:
http://www.youtube.com/watch?v=PxtMX5O9i5U&feature=related
Der Klassiker unseres A-Schein Ausbildungsberges, ein Winterflug am Markbachjoch in der Wildschönau.
http://www.youtube.com/watch?v=pzoCK_JDQ80&feature=related
Ein herrlicher Flug vom Südstartplatz am bekannten Brauneck.
http://www.youtube.com/watch?v=saYQWsHonVE&feature=related
Der „Hammerrückwärstsalto Katapultstart“ von Diana und Michi auf der Gaichtspitze in den Tannheimern.
http://www.youtube.com/watch?v=LBbs30jyp1A&feature=related
Ein absolut Perfekter Start von Diana am Sommerberg im Bayerwald.
http://www.youtube.com/watch?v=au5Kg3In7j0&feature=related
Traumhafter Start(immer laufbereit sein) auf der Krinnenspitze in den Allgäuern.
http://www.youtube.com/watch?v=KFHaAi6_Ap4&feature=related
Landeplatz am Topflugberg des Bayerwaldes, dem Osser.
http://www.youtube.com/watch?v=0zmsmHF3sdU
Ganz aktuell ein kleiner Einblick in den gestrigen Flug am Hörnle in den Ammergauern.
26/03/2011 – 03/04/2011 Eine ausgewogene Urlaubswoche konnten Diana, Pablo und ich letzte Woche im Bayerischen Wald verbringen. Eine Kombination aus Ski- Berg- und Gleitschirmtouren stand im Mittelpunkt des sportlichen Geschehens. Eine kurze Zusammenfassung der Trips (meist drei Touren pro Tag):
-Großer Arber 1456m Skitour bei besten Schneebedingungen
-Kleiner Osser 1266m Gleitschirmtour mit Flug
-Zwercheck 1333m Bergtour
-Hoher Bogen/Ahornriegel 1076m Skitour mit fast durchgehender Piste
-Sommerberg 890m Gleitschirmtour mit Flug
-Eck/Gr.Riedelstein 1132m Skitour in sehr guten Schnee
-Kleiner Osser 1266m Gleitschirmtour mit Flug
-Zwieseleck 1069m Bergtour
-Voithenberg 880m Gleitschirmtour (falsche Windrichtung)
-Pröller 1048m Gleitschirmtour (leider Sturmböen)
-Kleiner Osser 1266m Gleitschirmtour (leider Sturmböen)
-Eck/Gr.Riedelstein 1132m Skitour mit Barbara und Wolfi bei immer noch Top Schnee
-Dieberg 638m Bergtour
-Dieberg 638m Gleitschirmtour (Seitliche Windböen)
-Mühlriegel 1080m Bergtour
-Pröller 1048m Skitour mit Barbara und Wolfi (Geburtstagstour!) mit ein paar Graspassagen
-Obergrainet 920m Gleitschirmtour (Rückenwind)
Insgesamt also jede Menge an vielfältigen, abwechslungsreichen Touren, bei besten Wetterverhältnissen, das nur Freitag in der Früh einmal kurz mit Regen unterbrochen wurde. Bei allen Gleitschirmbergen im Bayerwald gilt die Regel vorher mit den örtlichen Gleitschirmvereinen Kontakt aufzunehmen (Gästeregelungen), zumal die meisten Startplätze enge Waldschneisen aufweisen und eine Einweisung durchaus Hilfreich ist. Das fantastische Wochenende musste nach der Rückreise natürlich ebenso genutzt werden und so packte ich mit „Super“ Mario noch die 2002m hohe Krinnenspitze in den Allgäuern und konnte bei traumhaften Sommertemperaturen einen 1100 Höhenmeter Flug über 10Km bis nach Weissenbach genießen. Wenig später kam auch schon der „Shuttleservice - Super Mario“ in Weissenbach an, was hieß der muss wie ein wahnsinniger abgestiegen sein (Respekt) um schon so früh aufzuschlagen, was in einem kühlen Rußn und einem Radler belohnt wurde.
Dann schaun wir mal wie die Woche weiter geht………
24/03/2011 Zum Abschluss der Woche nochmals einen Sunsetflug durchgezogen und da kann ich nur sagen: Was für einen! Gemeinsam mit Jürgen, der wo geradezu mit enormen „Speed“ unterwegs war auf den Sonntraten. Allen Respekt, der hat wirklich alles gegeben, wo sich einige wirklich eine Scheibe abschneiden könnten. Gesagt getan, nur der Wind spielte nicht mit. Normalerweise sollte er Nachmittag auf Süden drehen, was am Brauneck bereits der Fall war, nur hielt sich hartnäckig Nord- bis Nordost, also abartiger Rückenwind mit gut 15 Km/h. Die letzten Gleitschirmflieger flüchteten zu Fuß den Berg hinab. Nach Einschätzung des oberen Startplatzes wollte ich es auf einen Versuch ankommen lassen (Fetzenflieger Stefan F. lässt grüßen), zumal ich ein „traditioneller Rückenwindstarter“ bin. Dummerweise ist die Einschätzung des Rückenwindes durch eine am Gipfel stehende Baumreihe eher ein Lotteriespiel, was in drei sinnlosen Anläufen endete wenn die Kappe erst mal oben steht und in den nun erst richtig drückenden, böigen Wind steht. Das ist einfach nicht zu erlaufen, aber wer bremst verliert und so konnte ich beim vierten Anlauf mit aller Gewalt den Steilhang hinab wetzen und mit einem knappen Meter über den Stacheldraht des Weidezaunes durchstarten – Wahnsinn! Der Flug in die Abendsonne wie immer ein Traum! Eine Punktlandung, bedingt durch den starken Gegenwind nahezu ohne Vorwärtsfahrt, zusammengelegt und schon war der ultraschnell abgestiegene Jürgen auch schon da. Wir lieben es wenn ein Plan funktioniert!

21/03/2011 – 23/03/2011 Eine Woche der Gegensätze! Am Montag trotz aller Internet Windvorhersagen am Buchenberg wieder einmal, genau wie letzte Woche baden gegangen (walk and walk). Wieder ein regelrechter Sturmangriff aus südlichen Richtungen, wobei ich keine Erklärung für die Vorgänge habe. Gestern Nachmittag ebenso mit Info von "wuid" Fetzenflieger Stefan, das am Brauneck bereits SO Wind einsetzt. Also Richtung Jachenau zum Rundumstartberg Hirschhörndlkopf, wo mich die in eine Baustelle umgewandelte und somit gesperrte Mautstraße am Walchensee erbärmlich stoppte (sch…!). Dann wie ein Irrer zurück zum Ursprung und in einer ¾ Stunde auf den Jochberg gerannt. Am Gipfel war dann Super Startwind aus Norden, warum? Egal, ich legte den Epay „Flieger“ aus und haute mich in einen der schönsten Sunsetflights über dem Kochelsee der untergehenden Sonne entgegen raus. Ich wiederhole es gerne immer wieder, verdammt noch einmal: Lebe Deinen Traum……denn Du lebst nur einmal! So und nicht anders muss es laufen, denn unsere Zeit ist zu kurz und vor allem viel zu kostbar um sie zu vergeuden!!!!
Zusätzlich liegt jetzt die Doppel DVD Pablo on Tour 4 bereit, ein Megapaket mit den vielen wilden, großen Skitouren mit Pablo in der letzten Zeit!

20/03/2011 Den Samstag durch einen Neben(schuft)job zu den Akten gelegt, was bei dem Wetter kein Thema war. Gestern dafür voll zu geschlagen. Trotz erhöhter Lawinengefahr in die Tannheimer aufgebrochen und gemeinsam mit Stefan und „Super“ Mario die Sefenspitze erstürmt. Im oberen Kessel bei der Sebenalm herrschten Bilderbuchhafte Verhältnisse. Der Neuschnee bescherte uns eine Abfahrt mit Absoluten Pulvergenuss. Im Gipfelbereich konnte ich mit Pablo, nach Überschreitung des ausgesetzten Grates sogar in ein Steilcouloir (bis 45°) einfahren, der HAMMER! An der Sebenalm wurden wir bei der Brotzeit dann so richtig von der Sonne gebruzzelt, es war einfach sauwarm. Da stellt sich die Frage wie lange noch was geht, denn an Kolben und Tegelberg ist der Skibetrieb eingestellt. Das Wetter passt und darum lass maß die Woche noch krachen!!!!
14/03/2011 16/03/2011 Noch einmal glücklicherweise das föhnige, schöne Wetter ausgenützt. Am Montag bei traumhafter Abendstimmung auf den Buchenberg bei Buching kurz vor Füssen gerannt, wobei der Wind leider wenige Minuten vor Erreichen des Gipfels massiv auf Süd drehte, was einen Gleitschirmstart vereitelte. Allerdings war die Fläche so schlammig dass ich mir das ohnehin nochmal überlegt hätte. Gestern wieder einmal mit Genuss auf den Kolbensattel und gleich weiter bis zum Zahn, was tatsächlich trotz der warmen Tage noch ging. Eine apere Stelle war alles, der Rest Problemlos mit Ski begehbar. Somit wieder satte 800 Höhenmeter abgearbeitet um in der warmen Abendsonne am Gipfel zu stehen. Ebenso die Abfahrt, einfach megarassig (Sturz wie immer inklusive-denn eine Skitour ohne Sturz ist keine Skitour)! Nun schaut es ja erst mal nicht mehr so gut aus, darum schauen wir mal positiv dem Wochenende entgegen!
11/03/2011 – 13/03/2011 Wie schon in letzter Zeit üblich ein wildes Wochenende verbracht. Das Wetter spielt zur Zeit auch super mit, so das mit unseren vielfältigen Sportmöglichkeiten eigentlich immer was zum reißen geht. Am Freitag flott über München auf die Salzburger und weiter über den Tegernsee in das Weißachtal zum klassischen Aufstieg von Roß – und Buchstein. Diesen mit allem was her geht 700 Höhenmeter (Schneefrei!) hinauf zur Sonnbergalm und dann linkshaltend zum gleichnamigen Gipfel mit 1576m. Bei der Anfahrt sah ich viele Gleitschirme am Wallberg, da immer noch Westwind herrschte. Als ich am steilen Startplatz ankam flaute der Wind zum Glück gegen null ab, hatte auch überhaupt keine Lust auf „walk and walk“ und so legte ich meinen Schirm aus und haute mich in den Abendhimmel hinaus. Im Flug stellte ich mir dann die Frage nach dem Landeplatz (Zeitdruck Sunsetflights!), denn die Wiesen rechts und links der Landstraße machten nicht gerade den größten Eindruck und bis Wildbad Kreuth wollte ich auch nicht hinaus fliegen um dann wieder ewig zurück zu hatschen. Einen Kreisrunden Fleck in der Nähe von Bayerwald nahm ich dann als Notlösung, denn der nun auflebende Südwind strich über den Achenpaß in das Weißachtal herein. Gut dass der Hook 2 so wendig ist und so konnte ich zwischen kleinen Tannen in einem halbem Meter Sumpfschnee „einschlagen“. Wieder ein Abenteuerflug der Extraklasse und natürlich eine ausführliche Anstiegs Beschreibung unter Walk and fly!
Am Samstag gemeinsam mit Diana, Super Mario, Frank und Pablo in die Tannheimer den letzten Schneeresten folgend eine ungemein spannende Skitour durch Sulz und Latschen auf das Brentenjoch 2000m. Die Abfahrt ebenso lustig wie spannend, mit den üblichen Sturzeinlagen garniert. Wie am Bild gut zu sehen demonstriert Frank wie wichtig ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt in den Bergen zu bewerkstelligen ist. Zu guter Letzt am Sonntag eine schier endlose, aber herrliche Wandertour mit Pablo im Pfaffenwinkel zu den Quellen des Oberhausener Weihers. Nach solch Erlebnissen kann die neue Woche kommen!
08/03/2011 Von Zeit zu Zeit muss es halt mal wieder einen Hammer geben. Gestern war dann so ein Tag! Zunächst Vollgas über die Garmischer nach Oberammergau und ebenso beschleunigt auf den Laber gute 850 Hm hinauf gestürmt. Im unteren Teil am Sommerweg und zuletzt über die ziemlich steile Piste, mit lästiger Spurarbeit, zum Gipfel empor. Der Wind stand Astrein, aber mit Dampf aus Norden an. Fetzenflieger Stefan wird’s freuen, denn hier hatten wir sowieso noch eine Rechnung offen! Nach unzähligen Korrekturen beim auslegen, da der Wind ständig den Schirm verriss haute ich mich raus, gefolgt von einem sauberen Klapper auf der linken Seite. Leichtes abdrehen, anbremsen und schon öffnete sich die wegdrehende Seite, so dass mir ein unsanftes „einbomben“ unmittelbar nach dem Start erspart blieb. Der Hook 2 einfach ein geiles Gerät! Es folgte ein fantastischer Abendsoaringflug in den Sonnenuntergang. Die Helmcam leistete wieder beste Arbeit. Nach der Landung flott einpacken und rüber zum Kolben, wo schon „Super“ Mario und die „Renndrecksau“ Gernot scharend warteten. Dann in besten Speedtempo die Skitour zur Kolbensattelhütte rauf, um die mehr als verdiente Gulaschsuppn zu vertilgen!
Somit waren das 1300 Höhenmeter an einem Abend (Rekord!). Die Abfahrt bei besten Bedingungen mit allem was herging, einfach nur stark!
05/03/2011 - 06/03/2011 Glück muss auch manchmal sein und dieses Wochenende hatte dies im Doppelpack. Am Samstag zunächst mit meinem unkaputtbaren Bergkameraden Pablo in die Lechtaler Berge gefahren und satte 1400 Höhenmeter auf die 2553m hohe Namloser Wetterspitze abgearbeitet. Nur die arge stollerei an den Fellen war etwas nervend. Das ganze bei unglaublich schönen und vor allem schwitzend warmen Wetter. Die Abfahrt ein Traum aus puren Pulver, mit noch viel unverspurten Hängen. Im Bergdorf Fallerschein bekam ich sogar eine selber gemachte Gulaschsuppn (3 Sterne Küche/Weltklasse) von Johann Fasser, der eigentlich passionierter Gleitschirmflieger am Hahnenkamm ist ( www.flyhahnenkamm.info ). Schaut mal bei Ihm vorbei, er freut sich!
Am Sonntag, wo eigentlich stürmisches Wetter von Nord vorher gesagt wurde, konnten Diana und ich zum Trotz in den Allgäuern den Thermikberg Spieser 1652m packen. Ein abwechslungsreicher Aufstieg und ein riesiger Startplatz wurde uns zu Teil. Das bisschen Rückenwind störte dann auch nicht und so konnten wir in die brodelnde Luft hinaus gleiten. Etwas aufdrehen war möglich, aber noch sind unsere Thermikerfahrungen zu gering um große Höhen zu erfliegen. Nach der Landung durfte ich noch zum Oberjoch marschieren (350Hm) um das Auto zu holen. Interessant der Test der beiden Helmcams (siehe Bilder). Diana mit Ihrer Gopro HD 960 und ich mit der Bullet Hd (näheres unter Materialtest/ http://www.megaextremesport.de/10.html ). Natürlich die genaue Touren und Startplatzbeschreibung unter Walk and fly/ http://www.megaextremesport.de/9.html ).
Ein Traumtag mit ebenso fantastischen Wetter ging zu Ende, schön dass ich so leben kann!!!!!
02/03/2011 – 03/03/2011 Wieder neigt sich die Woche dem Ende zu und ich konnte den widrigen Verhältnissen doch noch zwei schöne Abendskitouren entreißen. Zunächst auf den altbekannten Klassiker, dem Hörnle. Das Standard Antigulaschsuppenprogramm des wie üblich schlecht gelaunten Wirts war wieder allgegenwärtig. Das änderte aber nichts an der genussreichen Abfahrt. Gestern dann gemeinsam mit „Super“ – Mario die wohl härteste aller Abendskitouren, den 900 Höhenmeter Aufstieg auf hundsgemein steiler Skipiste zum Tegelberg! Da haben wir uns endlich eine Gulaschsuppn verdient, wie auch die anschließende Hammerabfahrt durch den von Sternen erleuchteten Abendhimmel über Füssen.
26/02/2011 Ein zweigeteiltes Wochenende heißt nur eines: Den guten Tag gnadenlos ausnützen und genau dies haben wir getan. Bei traumhaften Wetter mit Diana nach Reutte gefahren und uns dort mit Silke und Michi (Startabruchtrainer e.V.) getroffen. Weiter nach Weißenbach ins Lechtal zum Landeplatz und ein Auto deponiert, dann weiter zum Gaichtpass dem eigentlichen Ausgangspunkt für die 1986m hohe Gaichtspitze in den Tannheimer Bergen. Durch die geringe Schneelage auf der Südseite konnten wir problemlos den Sommerweg aufsteigen, erst in der langen Rechtsquerung wurde es etwas mehr, aber in den Wiesen unterhalb des nach Norden steil abbrechenden Berges trug die Schneedecke hervorragend und so erreichten wir bald den ungemein aussichtsreichen Gipfel. Da der Wind bereits erheblich auffrischte und von SO auf SW drehte legten wir flott aus, während Silke (ohne Schirm) bereits wieder abstieg. Es folgte ein harmloser Startabbruch von Diana durch einen Stolperer und dem starken Seitenwind. Es kam dann der wohl unglaublichste Start den wir bisher erlebt hatten, Michi "katapultierte" Diana mittels Rückwärtssalto in den Starkwind, einfach der Wahnsinn. Im Anschluss hauten wir uns auch noch raus und genossen einen gigantischen Flug vor der Kulisse der Lechtaler, wie auch der Allgäuer Alpen, gefolgt von einer sanften Landung in Weissenbach. Da war es dann wohl wieder, das Motto "Lebe Deinen Traum...."!!!!! Natürlich findet Ihr die Tour auch unter Walk and fly beschrieben.
23/02/2011 Nachdem der Mittwoch als der schönste Tag dieser Woche galt, konnte ich gar nicht anders als mir einen halben Tag frei zu nehmen und was soll ich sagen, ein absoluter Glücksgriff. Mittags gleich nach Fleck hinter Lenggries gefahren und über den steilen Jägersteig auf den 1621m hohen Schönberg marschiert. Traumverhältnisse mit viel Sonne und besten Wind aus Nordwest sorgten für einen perfekten Start mit sofortiger Überhöhung. Epay ist also wieder mal in der Luft. Fliegerherz was willst Du mehr. Es folgte ein wunderschöner Flug in eisig ruhiger Luft, die nur kurzzeitig durch leichte Böen etwas durchsiebt wurde, mit einer ebenso sanften Landung. Beim anschließenden Fetzenfliegertreffen an der Brauneckbahn war „Mad Stefan Frey“ der einzige der sich bei ungünstigen Windverhältnissen noch in die Luft wagte. Diana und ich sparten uns lieber das Geld für die Bahn wenn es zu ungewiss ist ob ein Start möglich ist. Dafür gab es in der Mulistation endlich mal wieder meine geliebte Gulaschsuppn!!!!
Ach, das Leben kann so schön sein!
19/02/2011 Nachdem sich am Wochenende im Nordalpenbereich zäher Hochnebel hielt, war es klar wieder weiter in das schöne Wetter zu fahren. Den Ursprünglichen Plan den Weg über den Fernpaß zu nehmen ließ ich im Angesicht der aufstauenden Holländer mit ihren „Tulpenferien“ gleich fallen und zog es vor entspannt in das Lechtal zu kutschieren. Ab Reutte bereits strahlend blauer Himmel und so konnte ich unterhalb von Kaisers gemeinsam mit Pablo zum 2757m hohen Stanskogel aufbrechen. Eine endlose, mit ständigem auf – und ab verbundene, vereiste Forststraße führte in das Almajurtal zur Bodenalpe. Die anschließende Steilstufe war nur zu Fuß überwindbar, apere Stellen wechselten mit extrem vereisten Blankeispassagen. Erst im oberen Karbereich begann die eigentliche Skitour, dafür aber umso fantastischer. Gigantische Hänge führten unweit der Leutkirchner Hütte vorbei direkt auf den imposant aufragenden Stanskogel zu. Die Skitour endete am Vorgipfel, wie eigentlich wohl für die meisten. Ab hier musste ich mich mit Pablo über einen ausgesetzten, steilen Grat zum Hauptgipfel hinüber kämpfen. An einer Querung unterhalb eines Felszahnes herrschte enorme Schneebrettgefahr, gefolgt von unangenehmen Triebschneemengen in denen wir bis zur Brust versanken. Im 40° steilen Gelände erreichten wir den Hauptgipfel, um das Gipfelkreuz zu erreichen galt es auf einem vorgelagerten Felskopf abzusteigen. Die letzten waren am 5. Januar hier oben, anscheinend ist der Grat den meisten zu heftig. Auf Pablo war ich ungemein stolz, teilweise sah man ihn im Triebschnee überhaupt nicht mehr, aber unbeirrbar wühlte er sich dem Ziel entgegen. Ich sag es ja immer, die Lechtaler haben es halt immer in sich! Die Abfahrt war im oberen Bereich ein einziger Traum mit einer leichten Pulverauflage. Der Rest war mit viel Gegenanstiegen und Ski tragen verbunden. Auf alle Fälle trotz der Anstrengungen eine absolut, einsame Megaskitour!!!
Brandneu übrigens auf DVD der Oberkult: FETZENFLIEGER IV – alles oder nichts..und raus! Es sind wieder alle Wahnsinnigen dabei, hinzu kommen verrückte Starts, wie auch Flüge und natürlich die allseits beliebten „boshaften“ Fetzenflieger Sprüche. Alle die eine Scheibe haben wollen können sich einfach bei mir melden!

15/02/2011 – 16/02/2011 Nochmals die Woche voll ausgekostet und dem Schneemangel den Kampf angesagt. Am Dienstag zunächst mit Frank an unserem Übungshang im Penzberger „Straflager“ wo er auch seinen neuen Hook 2 vom Wolf persönlich überreicht bekam. Immer ein schöner Moment einen Schirm einzufliegen. Natürlich starteten wir im Anschluss noch weiter zum Kolben und werkelten uns in 27 Minuten zur Kobensattelhütte hinauf. Ebenso gestern mit Diana und Mario, der wiederum einen neuen Scarpa Tourenschuh einlief und noch nicht zerstörte (was bei „Super“ – Mario eigentlich normal wäre). Beide Abfahrten waren, auf Grund der gut präparierten Piste, richtig saustark. Noch geht’s, aber wenn nicht bald Schnee - Nachschub kommt wird es eng.
14/02/2011 Der absolute Hammer! Nach der Arbeit doch glatt den Nordostwind am Blomberg ausgenutzt, indem ich wie ein IRRER (normal) meinen direkten Anstieg (500Hm) in 30 Minuten raufgehetzt bin. Weit und breit kein Schnee, aber dafür umso mehr Morast der allerbesten Güte. Im letzten Moment zur Dämmerung noch gestartet, wobei es immer wieder ein Genuss ist dieses Teil in die Luft zu bringen. Unbeirrbar bleibt der Hook 2 am Scheitelpunkt stehen und wartet auf den Beschleunigungsimpuls, der einem nach wenigen Schritten abheben lässt. Der Epay - Schirm ist wieder in der Luft und sollte im Tölzer Land mittlerweile bekannt sein! Der Flug selbst ruhig und angenehm, nur bei der Landung war es schwer keinen Batzhaufen auszulassen. Punkt 18.00 Uhr im Auto auf der Rückfahrt, so muss es sein denn nicht umsonst heißt es: Alles oder nichts.. und raus!
12/02/2011 Wie in den Wochen zuvor, den grimmigen Wettervorhersagen zum Trotz einen Dreitausender angegangen. Gemeinsam mit Diana, dem zachen Frank und unserem unermüdlichen Pyrenäenberghund Pablo in den Stubaiern auf den 3016m hohen Sulzkogel gestiegen. Ohne Harscheisen wären wir wahrscheinlich baden gegangen, denn zum Großteil war es doch extrem eisig. Diana schaffte es immerhin, da immer noch Grippegeschwächt bis in den Gletscherkessel des Gamezkogelferners, unterhalb des Gipfels. Die letzten Meter vom Skidepot führen mittels leichter Blockkletterei auf dem luftigen Grat zum enorm aussichtsreichen Gipfel. Immerhin bereits der vierte 3000er dieses Jahres! Die Abfahrt war dann doch besser als vermutet, nur der lange Quergang am Finstertaler Stausee kostet nochmals etwas Zeit, da wieder angefellt werden muss. Wir können nur hoffen das noch etwas Schnee kommt, sonnt ist wohl bald der Skitouren - Ofen aus.

07/02/2011 Erster „echter“ Flug mit dem neuen Epay-Gleitschirm und dann gleich knackig! Gleich nach der Arbeit nach Tölz gedonnert, um auf den Sonntratn zu rennen. Während nachmittags auf Blomberg, wie auch Brauneck durchschnittlich gemütliche 4 km/h SW angesagt waren, so kam es wie üblich (bei mir) anders. Start problemlos gelungen, gefolgt von einem gemütlichen Abgleiter in den Sonnenuntergang, der jäh über dem oberen Landeplatz endete. Plötzlich fand ich mich in einem regelrechten Sturm wieder und der neue Schirm konnte seine stabilisierte Kappe mit Carbonstäbchen voll ausspielen. In dieser Waschküche war der obere Landeplatz nicht mehr erreichbar, der untere wollte nicht näher kommen und es trieb mich zusehends nach Tölz ab. Beschleunigt hat der Hook 2 doch glatt an die 50 km/h auf dem Kasten und so konnte ich doch den unteren Landeplatz ruppig, aber sicher erreichen. Na wenn das kein Testflug war?

04/02/2011 – 05/02/2011 Ebenso wie die letzten Wochenenden auch diesmal wieder ein Glücksgriff in doppelter Hinsicht. Am Freitag durch Wolf meinen neuen, bedruckten Niviuk Hook 2 Schirm in Penzberg überreicht bekommen und gleich wie in den guten alten Zeiten am Übungshang getestet. Es ist schon ein irres Teil, selbst Wolf möchte sich einen zulegen, das spricht für sich! Am Samstag sehr früh in die Ötztaler Alpen, in das Kaunertal gefahren. Auf Grund des wenigen Schnees ist die Gletscherstraße bestens befahrbar. Ohne größere Probleme konnte ich mit Pablo den stolzen Glockturm 3355m mit Ski ersteigen. Einzig der knackige Gipfelaufbau mit einer vereisten 35° Passage forderte unsere erhöhte Aufmerksamkeit, ehe Pablo stolz auf seinem höchsten, bisher erreichten Gipfel stand. Die Abfahrt im oberen Teil Bruchharsch, mit den üblichen Katastrophenstürzen gewürzt, wurde im unteren Bereich dann doch noch ein Genuss! Perfekt, so muss es laufen und ich freue mich schon auf die nächsten Flüge!!!
02/02/2011 - 03/02/2011 Auch diese Woche das mittlerweile zur absoluten Gewohnheit gewordene Abendskitourenprogramm absolviert. Schön langsam passt sich auch mein neuer Skitourenstiefel "Scarpa Tornado" meinen Füßen an (Schmerz!). Am Mittwoch zunächst das übliche Hörnle, mit einer bedenklich großen Auswahl an Suppen (was ist da los?). Gestern dann mit Pablo (Vollfreude!) den Buchinger Berg erstürmt. Wunderschöne Abendstimmung und beste Pistenverhältnisse bei der Abfahrt, was will ich mehr?
29/01/2011 – 30/01/2011 Schon wieder ein „Wahnsinns“ – Wochenende verbracht. Die ideale Symbiose aus Gleitschirmfliegen und Skitouren gehen. Am Samstag Testival, bei besten Wetterverhältnissen, zu unseren Gleitschirmursprüngen in der Wildschönau. Vor Ort natürlich Urgestein Wolf mit jeder Menge Testschirme und die ganzen Fetzenflieger (logischerweise der harte Kern bestehend aus Diana, Stefan, Frank, Max und Rudi). Den Nachwuchs ein Vorbild hauten wir uns gleich bei entsprechenden Rückenwind (wie gelernt), durch Tiefschnee anlaufend in den blauen Himmel hinaus. Dabei konnte ich gleich meinen zukünftigen Schirm (Niviuk Hook 2) ausgiebig testen. Ein spritziges, agiles Hammerteil!!! Ebenso der unweigerliche, traurige Abschiedsflug von meinem treuen und ersten Gleitschirm Gradient Bright 3.
Der Sonntag wurde dann ein Traumskitourentag im Sellrain/Stubaier Alpen. Gemeinsam mit der „Renndrecksau“ Gernot und natürlich dem unermüdlichen Pablo einen weiteren 3000er gepackt. Über das lange Kraspestal, dem gleichnamigen See, wie auch Gletscher zum Zwieselbacher Rosskogel 3081m, der uns mit einer fantastischen Aussicht empfing. Die Abfahrt ebenso wild wie pulvrig schön, ein perfekter Tag halt.
25/01/2011 -27/01/2011 Eine coole Woche neigt sich dem, wohl aussichtsreichen Wochenende zu. Die 3 Klassiker der Abendskitouren der Reihe nach abgehackt. Zunächst am Dienstag den guten, alten Blomberg erstürmt (Pulverabfahrt!), am Mittwoch mit Fetzenflieger Frank auf den Kolben gewetzt (Abfahrt gigantisch in der frisch präparierten Abfahrt!), gestern als krönender Abschluss mit Diana, „Super“ – Mario und dem zum dritten mal auf Ski stehenden Frank Schwabe (Respekt!) auf das Hörnle marschiert (schlecht gelaunter Wirt/wie immer und eisige Abfahrt). Das nenn ich Trainingsprogramm!
22/01/2011 Wieder eine herrliche Skitour geglückt. Diesmal gemeinsam mit „Super“ – Mario und Pablo in den Stubaiern auf die Zischgeles 3004m gestiegen. Somit der erste 3000er für heuer, eine satte Skitour mit über 1300 Höhenmetern und leichter Kletterei am Gipfelaufbau. Fantastische Einblicke in eine wilde Gletscherwelt, bei eisiger Kälte, wurde unser Geschenk. Das die Abfahrt im Pulververgnügen endete war natürlich klar, nur der arme Pablo versumpfte buchstäblich in den Schneemassen. Wieder eines dieser unvergesslichen Erlebnisse für die Ewigkeit!
19/01/2011 – 20/01/2011 Der Schnee ist zurück und verwandelte die beiden letzten Tage in einem Traum aus puren Pulver! Zunächst mit Fetzenflieger Frank den Kolben erstürmt und völlig allein in der Hütte bei einem Radler entspannt. Gestern dann gemeinsam mit dem eifrigen Jürgen, der ganz glücklich seine neue Tourenausrüstung testete, dem souveränen „Super“ – Mario und natürlich der im ganzen Landkreis bekannten „Renndrecksau“ Gernot der Gulaschsuppe auf den Kolbensattel gefolgt, also ein absolutes Dreamteam auf Abendskitour! Die Abfahrten waren einfach nur himmlisch butterweich, so wie es sein soll!
17/01/2011 Unglaublich aber war, am Sonntag die Flugsaison eröffnet und gestern gleich die berühmten „Sunsetflights“ für heuer ebenso gestartet. Kurz vor 16.00 Uhr mit Zwischenstopp bei der Bank (ohne Geld kein Sprit) nach Tölz gerast (im wahrsten Sinne des Wortes) und in guten 20min. auf den Sonntraten gerannt. Gerade richtig zum Sonnenuntergang und dann noch ein gelungener Start in ruhiger Luft, mit einem entspannten Abgleiter zum Landeplatz. Das ist doch echt ein verrücktes Jahr!!!!
15/01/2011 – 16/01/2011 Wahnsinn!!!! Da kann ich nur hoffen Ihr habt auch alle dieses Traumwochenende voll ausgekostet. Für mich ein perfekter Mix aus meinen Sportarten. Sehr früh am Samstagmorgen, gegen 1.00 Uhr Nachts mit Günther über Fernpass/Reschenpass nach Südtirol, in die Sesvennagruppe gebraust (Grenzgebirgsgruppe zu Graubünden). Ein Gebiet das mit gigantischen Skihängen und einer relativen Lawinensicherheit punktet. Allerdings hatten wir keinerlei Spur und der Schnee war wie zu erwarten eine Katastrophe. Steiles, vereistes Gelände an der Schlüsselstelle der Schwarze Wand beim Hütten Zustieg, wo uns ein herrlicher Winterraum zum aufwärmen erwartete. Anschließend Knietiefes Spuren in schier endloser Weite der Sesvennaberge. Im oberen Kar war für Günther mit seinen Schneeschuhen Schluss, zumal Ihm auch seine Kniegelenke extrem schmerzten. Eisiger Wind sorgte für ständig kalte Finger und Zehen. So wühlten Pablo und ich noch zum zentralen Gipfel des Schradlers 2948m, über einen enorm aussichtsreichen Grat empor. Die Sicht war einfach nur gigantisch. Die Abfahrt war dann nur in den oberen Hängen ein Pulvergenuss der im unteren Teil in Bruchharsch und fürchterlichen Sumpfschnee (die obligatorischen Stürze inklusive) endete. Insgesamt eine der härtesten, aber auch fantastischsten Skitouren dieser noch so jungen Saison!!!! Die Hoffnung bleibt dass noch mal eine richtige Ladung Schnee kommt. Der Sonntag rundete dann dieses an Eindrücken überschwappende Wochenende noch richtig ab. Gemeinsam mit den „Fetzenfliegern“ Diana, Stefan, Max, Rudi und Frank starteten wir am Brauneck, wobei nur Frank und ich die 900 Höhenmeter zu Fuß angingen. Der Start nach längerer Pause wieder geglückt, der Flug ein Traum bei angenehmen Temperaturen. Zu einem zweiten Flug mittels Seilbahn „genötigt“, der dann eben so genussreich, vor traumhafter Kulisse sanft zum Landeplatz abglitt. So, jetzt muss ich mal etwas Schlaf nachholen, ansonsten bin ich einfach nur zufrieden, verdammt noch mal - dass Leben kann so unglaublich schön sein!!!!
10/01/2011 Zumindest für den Kolben kann ich Entwarnung geben, denn hier lässt sich tatsächlich noch eine gschmeidige Skitour durchziehen. Die Piste ist trotz des Tauwetters bestens präpariert und nach gut 200 Höhenmeter öffnete sich die Nebelsuppe und ein klarer Sternenhimmel kam zum Vorschein. Die Lichter im Tal schimmerten in den buntesten Rottönen. Klar dass mich dann nichts mehr halten konnte und ich bis zum „Zahn“ aufstieg, nur diesmal mit dem Unterschied das ich bis zum 1611m hohen, ausgesetzten Hauptgipfel kletterte, um anschließend durch eine ziemlich steile Rinne (ca.45°) abzufahren. Natürlich war es ruppig, denn die gut 15cm Neuschnee konnten die eisige Bruchharschdecke darunter nicht ganz abdecken. Dennoch eine traumhafte Abendtour, wo ich wieder einmal mehr als dankbar sein kann so ein erfülltes „Abenteuer“ – Leben führen zu dürfen.
08/01/2011 Wie auch am Heilig Drei König Feiertag eine 900 Höhenmeter Bombentour mit Pablo hingelegt. Bei Lawinenstufe 3 auf das anspruchsvolle und einsame Laubeneck 1758m gestiegen. Eine wilde Skitour mit spannenden Querungen über wilden Abbrüchen auf einen fantastischen Aussichtsgipfel, der mit satten 800m Schwindel erregend, nahezu senkrecht in das Graswangtal abbricht. Die Abfahrt war trotz des durchweichten Schnees noch richtig lustig und so purzelten wir durch die Steilhänge wieder dem Tal entgegen. Jetzt können wir nur auf Schnee Nachschub hoffen, denn an den klassischen Abendskitouren schaut es schon mehr als beängstigend aus!
06/01/2011 Immerhin hat sich gestern der Föhn doch noch durchsetzen können. Für eine gut 900 Höhenmeter Tour auf den Teufelstättkopf in den Ammergauern hat es super gereicht. Am Gipfelaufbau konnte Pablo wieder einmal zeigen was er so drauf hat, denn ein steiler, extrem vereister Kamin führt drahtseilversichert zum Gipfelkreuz empor. Bei der Abfahrt hatten wir in den Nordseiten sogar noch jede Menge Pulverschnee, wer hätte das gedacht!!! Hoffentlich schmilzt nun nicht zuviel von unserer weißen „Pracht“ weg. Schauen wir mal was am Wochenende geht!
03/01/2011 – 04/01/2011 Vor dem großen tauen (wieder einmal) noch zwei flotte Abendtouren durchgezogen. Zunächst mit dem bestens durchtrainierten Mario auf den Blom gerannt. Dabei machte uns die mehr als eisige Piste das Leben schwer, sowohl bei Aufstieg wie auch bei der Abfahrt. Gut das wir zur „Enteisung“ einen Glühwein dabei hatten!!!! Gestern auch zum wiederholten male auf der Suche nach der Gulaschsuppe (natürlich gefunden) mit Diana und Bartl auf den Kolbensattel. Bei Bartl macht sich die intensive Tourensaison mittlerweile bemerkbar. Es fällt Ihm zusehends leichter die abendlichen 500 Höhenmeter zu packen, zudem geht’s auch schon bemerkenswert flott – Respekt!
31/12/2010 – 01/01/2011 Ich hoffe Ihr seid alle gut in das neue Jahr hinein gerutscht! An und für sich konnten wir uns über die Verhältnisse nicht beklagen, höchstens die Schneequalität hinkt etwas hinterher. Bei Frühlingshaften T-Shirt Wetter mit Diana, Günther, Gernot und Pablo am Freitag zum Großen Pfuitjöchl 2196m in den Ammergauern aufgestiegen. Vereiste Steilstufen im unteren Teil machten das höher kommen schwer und da nur „Weicheier“ Harscheisen nutzten landeten wir einige male unsanft auf unseren Nasen. Die Abfahrt ebenso gemischt, im oberen Teil gigantisch und unten haarsträubend eng im eisigen Wald. Auf alle Fälle ein mehr als guter „Rutsch“ ins Neue!!! Am Samstag packte ich es dann noch mal mit Pablo an und wir fuhren ins Allgäu zur Gunzesrieder Säge. Von hier schraubten wir uns über einen langen Kamm, mit viel auf und ab, zum Bleicherhorn/Höllritzereck 1669m empor. Wieder ein traumhaftes, warmes Wetter mit grandioser Aussicht war uns geboten. Eine wilde, direkte Abfahrt endete dann in einem klammartigen Tobel und so mussten wir uns knapp einen Kilometer durch den Schnee wühlen um wieder normales Gelände zu erreichen. So sehen echte, unverfälschte Abenteuer zum Jahreswechsel aus!!
27/12/2010 – 29/12/2010 Die letzte Woche im alten Jahr noch mal gnadenlos durchgezogen. Montag Abend, endlich wieder einmal mit Spezl Dietl, auf das Kulthörnle (ohne Gulaschsuppe!). Super Verhältnisse machten die Abfahrt zum reinen Vergnügen. Tags darauf mit Bartl auf der neuen „Schusterroute“ zum Kolbensattel (mit Gulaschsuppe!). Etwas eisig, aber dennoch genussvoll die Talabfahrt zum Parkplatz. Im Anschluss haben wir uns noch mit Diana und Ollie am Bromberg bei Böbing zum Abendskifahren getroffen. Nicht planierter Neuschnee brachte hier grenzenlosen Spaß!!! Ich hatte natürlich meinen „Vollzerstörer“ als ich an einem Eisklumpen hängen blieb und mich überschlug. Es geht doch nichts über einen entspannten Sturz. Zu guter letzt gestern mit Diana, Dietl und Robert nochmals auf das völlig überlaufene Hörnle. Die Abfahrt in etwas pappigen Schnee, aber trotzdem noch mit einer Mordsgaudi! Ansonsten wünsce ich Euch allen einen guten Rutsch in das neue Jahr. Viele abenteuerreiche Touren in den Bergen unserer Welt!
24/12/2010 – 26/12/2010 Es war klar dass die ungünstig fallenden Feiertage dennoch ausgenutzt werden mussten. Zunächst die obligatorische Christkindltour auf den Wolfskopf, der ohnehin einen meiner absoluten Klassiker darstellt. Da eine Abfahrt auf dem Aufstiegsweg nicht möglich war (im Wald zu wenig Schnee), nutzte ich die Mountainbikestrecke, was auch gut gegangen wäre würden da nicht sogar am Heiligen Abend Forstarbeiten stattfinden. In den von Schneeketten der Traktoren und den gezogenen Baumstämmen zerfurchten Piste war es klar dass es Pablo und mich komplett zerlegte. Ein herrlicher Sturz, so muss es sein. Trotzdem rumpelte ich dann Skitechnisch so halbwegs bis zum Auto hinab. Am Samstag waren die Wetterbedingungen nicht gerade besser und so starteten Diana, Pablo und ich ins verschneite Allgäu zum Wertacher Hörnle. Ein gut gespurter Aufstieg, gefolgt von einer etwas harschigen Abfahrt machte das Unternehmen flott und spaßig! Am Sonntag wurden wir dann letzen Endes voll entschädigt! Gegen Mittag riss die Wolkendecke speziell in den Allgäuern komplett auf und da wir relativ spät unterwegs waren kamen wir in den absoluten Sonnengenuss. Es hatte kurzeitig sogar Frühjahrscharakter als wir die steilen Südhänge zur Reutter Wanne erstiegen. Von den fantastischen Winterimpressionen ganz zu schweigen. Ich würde sagen die Bilder sprechen wieder einmal für sich. Die Abfahrt dann ebenso harschig wie gestern und natürlich garniert mit ein paar sauberen Stürzen, halt wie es sich gehört für eine gelungene Skitour. Somit ist die Weihnachtszeit mehr als gelungen und dann schaun wir mal was die Woche noch so alles geht!
23/12/2010 Ich wünsche allen meinen Freunden und Bergkameraden aus ganzem Herzen ein ruhiges, beschauliches und wunderschönes Weihnachtsfest!

23/12/2010 Gestern nochmals auf das Hörnle gestürmt und das mit allem was hergeht. Knapp eine halbe Stunde war notwendig um zum wiederholten male ohne Gulaschsuppe abzuziehen (allerhand…).
Der Ausgleich war eine der herrlichsten Abendstimmungen die ich jemals am Hörnle erlebt habe – Wahnsinn!
21/12/2010 Wieder einmal eine gelungene Abendskitour auf das altbekannte Hörnle. Mit dabei ein Kampftrupp, bestehend aus den „Elitekriegern“ Manuel, Martin, Mario, Stefan, Marcus und meiner Wenigkeit! Nachdem Marcus Brömsel zuletzt eine beherzte Niederlage am Zwiesel verbuchte konnte er sich diesmal wie „Phönix aus der Asche“ zum Gipfel empor kämpfen. Mein vollster Respekt an Ihm!!!! Ebenso die Skitourenneulinge Manuel und Martin, die sich ebenso schweißtreibend dem „inneren Schweinehund“ stellten und auch den Gipfel packten. Nicht zu vergessen die gewohnt souveräne Leistung der beiden Profis Mario und Stefan. Wie schon in den Jahren zuvor gab es natürlich keine Gulaschsuppe (Ächz!). Es ist halt immer wieder schön so einen Sport betreiben zu können!!!!!!
18/12/2010 – 19/12/2010 Es war die Frage Gleitschirm oder Tourenski. Nachdem sich Südwind angesagt hat war mir das Risiko eines Wildschönauer Reinfalls zu hoch (wobei meine Fetzenflieger/Rückenwindstarter doch flogen – gratuliere!). So rückten Diana, Mario, Pablo und ich ins verschneite Allgäu aus. Der Skitourentraum wurde am Rangiswanger Horn 1615m war. Mit perfekten Verhältnisse bei Besten Pulver wurde uns eine wunderschöne Abfahrt geschenkt. Am Sonntag kämpfte ich mich mit Pablo aus dem Vilser Tal zum Edelsberg 1629m empor. Das zum Großteil fehlen einer Aufstiegsspur machte das ganze zum Kampfunternehmen. Erst unterhalb des Gipfels erreichten wir eine Skispur die von Pfronten herauf kam. Die Vorweihnachtliche Bescherung bekamen wir bei der Abfahrt, völlig Unverspurte Hänge die zum puren Genuss für uns wurden. Hoffentlich taut uns nicht allzu viel von der weißen Pracht weg!!!!
17/12/2010 Gestern Abend eine fantastische, für diese Zeit mit ungewöhnlich viel Schnee gesegnete Skitour, auf den Zwiesel gemacht. Im Rother Skiführer Bayerische Alpen als leichteste Tour angepriesen (…..wegen seiner geringen Gipfelhöhe unter ambitionierten Skitourengehern mitleidig belächelt, bietet der Zwiesel Neulingen der Zunft ideales Gelände, um sich mit Gerät und Tiefschnee vertraut zu machen……) wurde er dennoch Bartl und unseren Neueinsteiger Brömsel zum Verhängnis. Während Mario souverän seine neuen Fischer X-pedition Ski einweihen konnte endete für Brömsel schon nach nur 100 Höhenmeter die Tour. Psychisch und physisch am Ende musste er robbend einen steileren Waldhang bewältigen um zum Parkplatz zurück zu gelangen. Zumindest hatte es einen Erfolg, denn nun möchte er abnehmen und mit dem rauchen aufhören! Bartl konnte dem allem zum Trotz den Gipfel erreichen, war allerdings auch an seiner Leistungsgrenze angelangt und hatte somit nicht mehr die Kraft um sich gegen den Tiefschnee bei der Abfahrt zu wehren. Fluchend musste er sich so von einem Sturz zum nächsten quälen. Übung macht den Meister, da hilft es nur Zähne zusammen beissen und durch! Ansonsten können wir wohl von absoluten Genuss reden, denn solch traumhafte Pulverhänge unter einem gewaltigen klaren Sternenhimmel haben wir an einem unserer Vorberge sehr selten.
14/12/2010 Gigantische Abendskitour auf den völlig verschneiten Heiglkopf beim Blomberg. Verhältnisse wie in den Hochalpen, unverspurte Schneeflächen am Gipfel, ein Traum aus besten Powder!!! Für Bartl die erste echte Skitour abseits der Piste und somit volles Trainingsprogramm Tiefschnee. Nach mehr als zwanzig Stürzen, dabei ein gemeinsamer „Vollzerstörer“ hatte er es richtig im Griff. Ich glaub wir haben selten so viel gelacht wie gestern Abend. So müssen richtige Abenteuer aussehen!!!!!!
10/12/2010 – 12/12/2010 Na wunderbar, irgendwie vermehrt sich der Schnee zusehends. Am Freitag aber noch eher kläglich. Firmenweihnachtsfeier um 19.00 Uhr, Feierabend um 16.00 Uhr, sollte also reichen. Ab zum Blomberg und in Obersulzschnee mit Megastollen an den Fellen zum Gipfel hinauf. Die Abfahrt ein Mix aus Pulvertraum, Steinen und Batz, aber dennoch spannend. Gegen zehn nach sieben bei der Feier pünktlich aufgeschlagen. Am Sonntag gleich morgens mit Pablo auf den herrlichen Schönkahler 1688m im Allgäu. Von unten bis oben, trotz Verwehungen sehr gute Verhältnisse. Das Wetter vormittags auch noch brauchbar. Wilde Stürze waren das Programm und auch Pablo hatte seinen Spaß und konnte sich bei der Abfahrt voll und ganz austoben.
07/12/2010 Die gestrige Abendskitour hatte es in sich. Obwohl es unter Tags ganz schön getaut hat, war die Piste am Kolben noch in gutem Zustand, so dass ich noch weiter darüber hinaus ins alpine Gelände bis zum Zahn aufstieg. Insgesamt also flotte 800 Höhenmeter. Der obere Teil war dann doch bedenklich, vor allem die Abfahrt zwischen Latschen und Felsen war durchaus anspruchsvoll. Auf alle Fälle brauchen meine Ski dringend einen großen Service. Die Piste ab der Kolbenhütte wurde dann so richtig zur Eisbahn, da kann ich nur hoffen dass es die nächsten Tage wieder draufschneit. Wenige Meter vorm Parkplatz wurde ein für mich nicht sichtbarer Wasserlauf zur Falle, also ein endgeiler Vollsturz! Ich sags gern immer wieder, eine Skitour ohne Sturz ist halt keine Skitour!!!!!!!
04/12/2010 – 05/12/2010 Die Skitouren laufen nun so richtig an. Samstag nochmals das zur Zeit sehr gut gehende Hörnle gepackt. Mit dabei Kathrin (die immer noch mit den Größen Ihrer Tourenskistiefeln kämpft), Diana, Mario und Pablo! Am Sonntag dann in stürmischen Föhnwind mit Diana, Stefan, Mario und Pablo auf den ruhigen Heiglkopf gestiegen. Sogar der südseitige Gipfelkopf war befahrbar. Darunter eine steile, enge Wegschneise als anspruchsvolle Herausforderung. Natürlich hats mich und Pablo zerlegt, nachdem wir mit der Hundeleine an einem Baum einfädelten. Eines ist aber wie immer klar: Eine Skitour ohne Sturz ist keine Skitour!!! Hoffentlich taut uns nicht all zu viel von unserem Schnee in den Tagen weg, denn jetzt geht es ja erst richtig los.

02/12/2010 Gestern den wohl absoluten Abendklassiker absolviert, das gute alte Hörnle. Mit dabei der souveräne Supermario und der wieder einmal kämpfende Bartl, wobei nicht vergessen werden darf dass er erst zum vierten mal auf Ski steht. Verhältnisse waren optimal und auf Grund der vielen Begehungen fast schon Pistenartig. Natürlich gab es wieder keine Gulaschsuppn (auch wie üblich), allerdings war die Hütte diesmal geschlossen.
Ein kleiner Tipp an meine Gleitschirmspezln: Auf www.berghorizonte.com
bietet Euch Christian Schubert eine große Auswahl an ganz speziellen
Gleitschirmreisen mit Expeditionscharakter.
29/11/2010 So wie bereits angekündigt, die Skitourenabendsaison ist eröffnet. Mit Speed (siehe Bild) auf den Blomberg gerannt. Verhältnisse zum Teil perfekter Pulver, aber auch unangenehmes Rampfgelände, vor allem im oberen Teil, wo extrem viel verweht war. Mein Haxn hatte kein Problem, das schlimmste war eigentlich in die Tourenstiefel rein und raus zu kommen. Ich denke am Hörnle werden die Verhältnisse besser sein, aber das teste ich die Woche auch noch!!
28/11/2010 Das letzte Wochenende im November vor dem großen Schnee, was heißt es stehen die Abendskitouren vor der Türe, wieder voll ausgenützt. Nach dem unglücklichen Zusammenstoß mit einem Hubwagen in der Arbeit konnte ich endlich wieder richtigl trainieren und das ging dann gleich wieder voll in die Hose. Ich sage nur eines: walk and walk! Am Schönberg, eine satte Tour gleich hinter Lenggries bei Fleck, gemeinsam mit Diana und Max, konnten wir im aufbauenden Föhn mit seinem Stürmen nicht mehr starten. Einzig ein Mike Küng startete (kleiner Acroschirm für Starkwind!), während selbst Renate Schatzl lieber verzichtete. Dem Zorn von Max konnte ich wohl nur auf Grund der körperlichen „Strapazen“ lebend entkommen (ps:.an Stefan Frey- Lach net so!!!) Auch unser Pablo ist nicht zu kurz gekommen, eine schöne Tour zur Ödenburg und ein Festmahl für unser „Geburtstagskind“, ist er doch am Sonntag 3 Jahre alt geworden. Auf dass er uns lange gesund, so lieb und munter bleibt wie er ist und wir noch viele Traumhundetouren mit Ihm unternehmen können! In Zukunft kann ich gerne für jeden der Lust hat Tandemflüge, auch kurzfristig organisieren. Die Vollprofis Renate und Mike bieten Euch traumhafte Flugerlebnisse, gebündelt mit absoluter Erfahrung und Sicherheit! Wer über mich bucht/anfragt erhält auch einen Preisnachlass! Ihr könnt Euch gerne unter: www.flieg-tandem.de informieren!
08/11/2010 - 27/11/2010 Wie Ihr sicher schon gespannt habt sind in letzter Zeit keine "News" mehr gekommen. Nach einem ungünstigen aufeinander treffen mit einem Hubwagen in unserem Lastenaufzug in der Arbeit zog ich mir eine metastasale Köpfchen Fraktur 3rd rechts zu, was heißt das Knochenverbindungsstück vom dritten Zeh am rechten Fuß zum Mittelknochen ist angebrochen. Ein klassischer Arbeitsunfall so zu sagen. Im Endeffekt meinte der Klinikarzt da nichts verschoben ist könnte ich mit sehr festen Stiefeln das Haus verlassen. Gesagt getan und so startete ich humpelnd mit steigeisenfesten Schuhen zu einigen Touren. Wenn möglich mit Forststrassen, wo ein passables gehen einigermaßen möglich ist. Zunächst mal der Spieser im Allgäu mit Pablo, der sicherlich ein sehr schöner Gleitschirmberg ist, mit einem ebenso riesigen Startplatz. Dann der mittlerweile schon übliche Sonntraten mit einem entspannten Abgleiter wo ich ein weiteres mal mit Renate Schatzl aufstieg, die ich zuvor dort kennen lernte (sie arbeitet mit Mad Mike Küng zusammen und organisiert Gleitschirmreisen und Tandemflüge). Gefolgt vom Hochwildfeuerberg mit Diana und Pablo der nun auch zu dieser Zeit betreten werden darf, denn das Auwildschutzgebiet wurde mangels Auwildes aufgehoben (ein Witz). Ein weiteres walk and walk Erlebniss (wie üblich) mit Diana, Max und Stefan auf den Sonntraten. Natürlich zuviel Wind und somit kein Flug (ich sagte doch wie üblich...). Tags darauf nochmals mit Pablo über den Sonntraten zum Rechelkopf, beim Rückweg kam noch Renate hinzu und so konnte ich nach einem zusätzlichen Sonntraten Aufstieg nochmals einen gemütlicher Abgleiter in den Nebel verdient geniessen. Ebenso gelang mir einen Tag später mit Pablo wieder einmal das Hörnle und nach einem zweiten Aufstieg ein ebenso knapper Abflug in den Nebel. Abends erwischte es dann den armen Mario bei einer Nachtwanderung durch die glitschige Ammerleite mit Rückweg über den Schmauzenberg/Eschenbühl . Danach ein Traumsamstag am Brauneck, wo wir von Wegscheid aufstiegen. Natürlich wieder mit Max und Stefan (schwer begeistert von 900 Höhenmeter Anstieg!) und natürlich Diana. Ebenso Mario der tapfer zu seinem ersten Tandemflug aufstieg. Ich denke ein einprägsames Erlebnis für „Super“-Mario! Das ganze wieder unter der Regie von Renate und Mike! Gerade noch als die südlichen Wind zu stark werden würden konnten wir uns "rausschmeissen"! In der letzten Woche dann mit Pablo auf den Schnalz (mit Traverse I!) und nochmals der herrliche Sonntratn mit Diana bei leichten Föhn. Wie Ihr seht ich bin selbst mit meinen angeschlagenen Haxn noch aktiv, so gehen sicher noch ein paar "Fraktouren"...........wohl aber bald nur noch mit Ski!!!!! Den Rest der zeit vertrieb ich mir mit Fuß einschmieren und hochlagern.
05/11/2010 – 07/11/2010 Nach viel Erfolgen, ist auch mal ein walk and walk wieder ok. Am Freitag zunächst mit „Speed“ auf den Hinterschergen, wo ich zeitig vor Ort war, wie auch mein guter Freund, der Nebel. Am Samstag bei schönem Wetter mit Diana und Mario auf den Sonntraten, wo uns ziemlich starke Windböen den Start vereitelten. Im Anschluss das mehr als positive „Tütnputzn“ in Max seiner Schreinerei in München. Spannend was so alles aus den Schirmen zum Vorschein kam. Zu guter letzt mit Pablo auf unsere Haustour zur Ödenburg. Eine kleine feine Runde die ich in letzter Zeit oft unternehme.

03/11/2010 Da schau her, es ist kaum zu glauben, doch allem zum Trotz nochmals einen Abendflug geklaut. Nach einem Banktermin in die Berge gerast um ebenso „irre“ den Schürfenkopf/Sonntraten zu erstürmen. Parkplatz 16.15 Uhr/Sonnenuntergang 16.54 Uhr!!!! Raufrennen, auslegen und starten, da war es also wieder: Das Norbert Hofmann Fenster, alles oder nichts und raus! Im Voralpenland war es den ganzen Tag ziemlich stürmisch, während es an der Windstation vom Blom mit durchschnittlich 5 Km/h eher ruhig war. Natürlich gibt der Wind am Abend bei Dämmerung wieder Gas, so dass ich gleich mit einem Senkrechtstart ziemliche Überhöhung hatte, die Landung ruppig wie zuletzt, nach dem Motto „Vom Winde verweht“. Kleine Abendtouren, trotzdem tolle Momente und unvergessene, eindrucksvolle Abenteuer die jede Anstrengung wert sind!

30/10/2010 – 01/11/2010 Wieder mal ein schönes, verlängertes Wochenende hinter uns gebracht. Fliegertechnisch war in den letzten Tagen nicht allzu viel zu holen, der Föhn mit seinen Stürmen war einfach zu stark. Unter uns „Süchtigen“ gibt es da natürlich nur eine Wahl: Ab in den Föhnunabhängigen Bayerwald!!! Mit dabei Diana und Stefan, die sich über eine gemütliche „walk and fly“ Tour auf den landschaftlich eindrucksvollen Osser freuten. Für mich eine persönliche Abrechnung, nach dem ich schon des Öfteren hier nicht fliegend abziehen musste. Der Flug selbst ein absoluter Traum und selbst der kritische Stefan war mehr als begeistert, ist er doch bei Touren mit mir auf „walk and walk“ eingestellt. Am Sonntag dann mit Pablo eine herrliche Herbsttour auf den aussichtsreichen Simetsberg im Föhnsturm, gefolgt am Feiertag mit dem einsamen Hochwildfeuerberg, der neuerdings mit einem schönen Gipfelkreuz bestückt wurde!



29/10/2010 Schön das sich die Geister an den Menschen scheiden die interessant sind und nicht das „normale“ darstellen. Es freut mich den Anreiz zu vielfältigen Diskussionen zu geben.
Um nur einige Beispiele zu zeigen:
Vertraue auf das Gefühl Deiner Fliegerkollegen, die wohl schon beim Nennen
Deines Namens schlotterweiche Knie bekommen.
Auch wenn das Fliegen super schön ist, fliegt der am längsten, der den
Flugsport am besonnensten betreibt. Das haben die alten Hasen, die immer noch
fliegen stets beschworen.
"ich glaube nicht, dass es der Norbert überreizt,
sondern er versucht uns nur zu vermitteln
""if you not sure what to do START""
und genieß es"
Du reizt es ja echt aus mit dem Norbert Startfenster... Überreiz es nicht.....
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Natürlich ist es richtig sich im Rahmen des fliegerisch möglichen zu bewegen, aber wo befindet sich dieser Rahmen, sind es nicht nahtlose Übergänge die schließlich mit zunehmender Erfahrung verschwimmen? Wie immer ist es mit der Erfahrung so eine Sache, denn dadurch ist die Schwelle zum Leichtsinn ebenso schnell überschritten und das heißt im allgemeinen Bergsport schnell ein „leises Servus“ für immer. Sicherlich hätte ich vor einem Jahr solche Starts nicht hingelegt, die hätten vermutlich im Baum oder sonstigen absurden Startabbrüchen geendet. Nach weit über hundert Flügen habe ich selbstverständlich noch nicht die Kenntnisse eines „alten Hasen“, aber ich denke ich kann als langjähriger Bergsteiger mit Expeditionserfahrung Wind und Wetter sehr gut einschätzen. Hinzu kommt allmählich das Gefühl für meinen Schirm, den ich einfach immer besser beherrsche und somit abschätzen kann wie er reagiert, was mir wiederum erlaubt an einem Start zu beurteilen ob es geht oder eben nicht. Des Öfteren, vor allem zu beginn meiner Fliegerei stieg ich eher zu Fuß ab, dies passiert nun ebenso, aber halt nicht mehr ganz so oft, weil mit Hilfe von Internet und Gefühl lässt sich schon vor der Tour entscheiden ob es sinnvoll ist den Schirm mit zu nehmen. Gestern zum Beispiel haben wir genau so einen Fall, der Föhn steht bereits vor der Tür und es galt einzuschätzen was noch geht. Südwind kam auf, aber noch nicht zu stark. Das abendliche Fenster
(ok, dann eben Norbert Hofmann Fenster), das nun sowieso sehr klein ist stand noch offen. Ich entschied mich für den Sonntraten/Schürfenkopf, ein kleiner Berg am Rand vom Rechelkopf bei Bad Tölz, mit für seine geringe Höhe von 1096m geradezu paradiesischen Startplätzen. Durch die Südlage ein wunderbarer, von Sonne beschienener Anstieg in trockenen Wiesen mit herrlichen Einblicken in das nahe Karwendel. Nach einem flotten Aufstieg suchte ich mir die bestmögliche Wiese aus, na ja ganz genau im Wind geht’s halt nicht, aber leicht schräg ausgelegt um dem darunter aufragenden Baum auszuweichen müsste schon gehen. Eben es ging, vielleicht knapp (siehe Bild unten) aber durchziehbar. Genau so wäre ich vor längerem nicht gestartet, doch nun traue ich mir zu abzuschätzen ob mein Schirm innerhalb des hier vorgegeben Startplatzes in die Luft zu bringen ist und vor einem eventuellen Hindernis noch genügend Spielraum bleibt um auszuweichen. Der Flug selbst war ruhig, nur im Landebereich frischte der Wind erheblich auf und versetzte mich ein großes Stück, aber auch hier kann ich mittlerweile eine Abdrift abschätzen und den Landeanflug so einteilen das ein sicheres landen möglich ist. Sollten die Verhältnisse extremer sein, ähnlich wie zuletzt im Bayerwald am Osser ist eben absteigen angesagt, aber so verabschiede ich mich nun mit einem schönen, letzten „Sunsetflight“ 2010. Ab nächster Woche heißt das Abendtraining mit Stirnlampe und die Fliegerei verlagert sich auf die Wochenenden!

27/10/2010 Na also – es geht doch noch was. Wieder ein Sunsetflug auf den letzten Drücker und dann auch noch gleich was Neues. Abends mit voll Speed auf den Blomberg Ostgipfel und weiter zum Heiglkopf, dessen Südöstlich ausgerichteter Startplatz flach und sehr lang ist, hinzu kommen auch noch sehr hohe Baumreihen, also etwas sehr spannendes. Meine Fetzenflieger Kollegen hatten derweil am Brauneck eher Probleme mit den Windverhältnissen die unregelmäßig wechselten und so mussten sie mehrmals die Startplätze Nord/Süd aufsuchen um dann nach dem neuesten Motto „Das Norbert Hofmann Fenster – Alles oder nichts und raus“ zu starten. Danke, ich hab ja mittlerweile einen sauberen Ruf! Während bei mir am Ostgipfel der Wind eher mau war, somit absolut startbar hatte ich am Heigl einen Hauch von Südost, musste einfach genügen. Ein beherzter Anlauf mit kurzzeitigen Tiefschneeeinbruch, was ich aber mit noch schnellerem unterlaufen kompensieren konnte, brachte mich nach mehrmaligen aufsetzen in die Luft, um gerade noch über die Baumwipfel hinweg in freies Gelände zu gelangen. Der Rest ein Traum aus abendlicher Sonnenuntergangsstimmungen. Immer wieder aufs Neue ein traumhaftes Erlebnis.

26/10/2010 Kaum ist der Urlaub vorbei, plötzlich geht wieder was. Allerdings sind meine geliebten "Sunsetflüge" nun schwer erkämpft. Das abendliche Zeitfenster schrumpft zusehends und das heißt mit allem was hergeht rauf fetzen. Gestern, nachdem nachmittags schöner Nordwind mit durchschnittlichen 5 Km/h wehte wollte ich endlich den Nordstart am Blomberg testen. Also Speedaufstieg von der Blombergbahn zu den Startplätzen und wie soll es auch anders sein, der Wind drehte auf Ost. Also schnell zum Ostgipfel gespurtet und in gut 30cm Tiefschnee "rausgeschossen"! Ein wunderschön ruhiger Abgleiter in den Sonnenuntergang um das Massiv herum zum offiziellen Landeplatz am Stallauer Weiher war dann meine Belohnung! Wenn jetzt dann auf Winterzeit umgestellt wird ist sowieso mit der Abendfliegerei "Schicht im Schacht"! Hauptsache schön wars!!!!!
15/10/2010 – 24/10/2010 Eine Woche Urlaub oder wie sollte es bei solch einem Wetter genannt werden - „Nebelschlammhatschen“? Jedenfalls konnte ich am Freitag vor einer Woche gemeinsam mit Mario abends nochmals am Hörnle in die Luft gehen indem ich buchstäblich im Nebel das kleinste Fenster ausnützte um abzuheben. Dann kam lange Zeit nichts, außer jede Menge Bayerwaldberge an denen sich Pablo im Nebel, Batz und Schnee sichtlich wohl fühlte. Der Reihe nach packte ich mit Diana und Pablo: Einödriegel, Falkenstein, Breitenauriegel, kleinen und großen Osser(mit Volker!), Hochstein, Enzian, Heugstatt, Gsengetstein, Rachel (30cm Neuschnee!), Habichtstein und Eschenberg. Das ich dreimal am kleinen Osser stand und nicht starten konnte war auf Grund des massiven SW Windes, der sturmartig über den Bayerwald tobte wieder einmal klar. Zuletzt noch eine Heimrunde auf die Ödenburg um das schlechte Wetter abzurunden. Jetzt kann es eigentlich nur noch besser werden, denn schlechter geht wohl bald nicht mehr!!!


12/10/2010 Nochmals die letzten Tage vor der Zeitumstellung ausgenützt. Gemeinsam mit den „Hardcore Fetzenfliegern“ Max und Stefan aufs Brauneck gefahren, jawohl ausnahmsweise gefahren (die hatten glatt die Spendierhosen an – Dank recht schön!!) und einen herrlichen Abendsouringflug absolviert. Für die Uhrzeit war die Luft ganz schön Nylonhaltig. Wir sollten die schönen Tage noch richtig auskosten, denn die Aussichten ab dem Wochenende sehen ziemlich düster aus!!!

11/10/2010 Offenbar ist zur Zeit Hochbetrieb, zumindest nach dem Nebelchaos der letzten Woche endlich wieder ein Sunsetflight geglückt. Abends in unter einer halben Stunde auf den Blomberg Ostgipfel gerannt. Schon unter Tage hatten wir Böen bis knapp 30 Km/h und auch wo ich am Gipfel ankam war es noch nicht viel besser. Der letzte Schneisenstart im Bayerwald war ja nicht so ein Glanzstück, aber etwas unter dem Gipfelkreuz ausgelegt und los gings. Turbulent, wie üblich „Pingpong“ massig durch die Schneise, sofortige Startüberhöhung, allerdings ohne großes vorwärts kommen. Mit dem Beschleuniger konnte ich mich dann dennoch in Richtung Landeplatz kämpfen. Wie der Start so wild auch die Landung. Dreimaliges ansetzen um kurz vor dem Boden wieder gut 20m abzuheben machte es nicht gerade einfach. Gut dass gerade keine Autos auf der kleinen Landstrasse unterwegs waren. Auf alle Fälle wird es so nicht langweilig!!!!!

08/10/2010 – 10/10/2010 die letzte Woche war schon ein Tal des Jammers oder besser des Nebels, selbst am Freitag konnte ich am Hirschhörnlkopf nicht zum fliegen kommen. Die im Tal hängende Nebelsuppe war einfach nicht zu durchdringen. Dennoch hatte ich eine Abendstimmung die Ihres gleichen sucht. Der Samstag dagegen machte alles wieder wett, denn an der Rohnenspitze 1990m im Tannheimer Tal hatten Diana und ich endlich wieder freie Sicht. Dadurch dass Spezl Günther dabei war konnte auch Pablo mit marschieren. Am Gipfel trafen wir noch auf Georg, einen schon 6 Jahre fliegenden Gleitschirmkollegen, der uns noch jede Menge Tipps für die unmittelbare Umgebung gab. Der Startplatz selbst ist kurz, steil und steinig, also durchaus anspruchsvoll. Kaum Wind machte es nicht gerade einfacher. Georg war der erste und im Anschluss gleich Diana mit Ihrem neuen HOOK 2, worauf nur noch ich folgte um mit meiner Helmkamera ein paar Impressionen ein zu fangen. Günther stieg derweil mit Pablo über das Zirleseck, inklusive einer Klettereinlage zum Ausgangspunkt ab. Der Flug selbst wieder ein Erlebnis, ein Flug den wir uns nach dem schweißtreibenden Aufstieg mehr als verdient hatten. Am Sonntag noch mal eine Pablotour auf den Hinterschergen, wo ich tatsächlich eine Startmöglichkeit nach Westen fand. Muss ich bald mal probieren! Übrigens werden die „megaextremesport news“ neuerdings auch auf meiner Facebook Seite aufschlagen.




06/10/10 – 07/10/10 Eine schon fast traurige Woche neigt sich dem Ende zu. Da sich in den Bergen die letzten Tage Traumwetter offenbarte, das leider den aktiven Abendbergsteiger und Sunsetflieger nichts half, da ich nach 16.00 Uhr immer in dem Sch… Nebel untertauchte. Trotzdem konnte ich mein Training aufrecht erhalten und schöne „walk-batz-walk“ Touren, bei Null Sicht, auf den Blomberg und die Penzberger Hütte am Graseck absolvieren. Immerhin faszinierende Nebebilder kamen dabei heraus. Die Hoffnung stirbt wie üblich zuletzt, was heißt das ich heute, wie auch am Wochenende, alles daran setzen werde noch in die Luft zu kommen. Die Zeit der Sunsetflights läuft ohnehin unweigerlich ab (Schade!).

02/10/10 – 03/10/10 Ich hoffe Ihr habt alle das schöne, milde Herbstwetter genossen. Wir konnten zu unseren Gleitschirm - Ursprüngen in die Wildschönau zurückkehren um neue Schirme zu testen. Diana ist seitdem stolze Besitzerin eines Niviuk Hook 2, ein knackiger flotter Schirm (1-2er). Auch ich flog einen leichten Schirm von Gradient (montana), allerdings ohne Seilbahnunterstützung, was heißt zu erst einmal aufs Markbachjoch (700Hm), nach einem flotten Testflug mit meinem Schirm nochmals aufs Markbachjoch (700Hm) und weiter zum Rosskopf 1731m (400Hm), womit ich so eine Tagesleistung von um die 1800 Höhenmeter erreichte. Am Rosskopf selbst wurde es mir dann doch zweierlei, zum Teil leichter Rückenwind, dann seitlich und mal gar nichts und das an einem klippenartigen Startplatz. Was solls, mit einem langen, voll beschleunigten Anlauf, in einer Nullwindphase, konnte ich vor der Kante abheben und einen herrlichen Flug verbuchen. Am Sonntag waren dann Diana, Pablo und ich am megaeinsamen Hinterschergen in den Ammergauer Trauchbergen und konnten die angenehmen Temperaturen voll und ganz auskosten!


27/09/2010 und 29/09/2010 Gleitschirmkamikazeaktion im Doppelpack. Zuerst am lieblichen Bayerwaldberg Pröller, dessen Gipfel über einen steilen Direktanstieg über die Skipisten recht flott erreicht war. Nur die Windverhältnisse ließen zu wünschen übrig. An den schönen Nordstart war gar nicht zu denken. Der nicht offizielle Weststart hingegen in einer schmalen Waldschneise bot eine Möglichkeit. Der Wind kam aus Westen, allerdings in stürmischen Böen. Der, ich nenne es mal Flug erinnerte an eine Kugel im Flipper, rechts, links, rauf, runter (siehe Bilder) - das totale Chaos, so dass ich trotz aller Korrekturen nicht über die Baumwipfel hinaus kam und wieder ruppig in der Piste landete. Ergebnis: Walk/Fly/Walk! Insgesamt ein „unterhaltsamer“ Kurzflug und ein Lehrstück für enge Waldschneisenstarts. Es folgte zwei Tage später das schon so oft beflogene Hörnle und wie soll es diese Woche auch anders sein, zuerst West, dann Südwind, somit ungünstiger Rückenwind. Wenig später begann es auch noch zu regnen, na toll, aber der Wind ging auf Null und somit ein kleines Fenster, dass ich nützen konnte. Mit einem 100m Startlauf und mehrmaligen abheben (Laufbereitschaft) ging es bei leichten tröpfeln in den Abendhimmel hinaus. Das Wochenende soll ja wieder besser werden!! Irgendwas geht doch eigentlich immer!


25/09/2010 – 26/09/2010 Nach der fantastischen letzten Woche ist auch das etwas verregnete Wochenende nicht mehr so schlimm gewesen. Pablo hatte jedenfalls seinen Spaß beim durchqueren der Ammerschlucht auf glitschigen Brücken, wie auch beim Rückweg am lieblichen Schmauzenberg. Sonntags dann auch noch mit Pablo eine Umrundung, mit Süd/Nord Überschreitung des Hohen Peissenbergs. Hauptsache in Bewegung gewesen.
An meine „Fetzenflieger“ Kollegen: Fetzenflieger 3 ist fertig und steht für Euch bereit!!!!!


23/09/2010 Das schöne Wetter der Woche noch einmal voll ausnützend gemeinsam mit „Fetzenflieger“ Frank auf den herrlichen Jochberg gestürmt. Nur der Knut hat sich aus unerklärbaren Gründen aus der Affäre gezogen, aber den „erwischen“ wir schon noch (Megaernste Drohung!). Ansonsten bestes Flugwetter mit Wind aus Norden, der sich wunderbar zum soaren eignete, so dass wir einige schöne Achten in der Nordwand fliegen konnten. Nach einer ruhigen Seerunde erfolgte eine butterweiche Landung. Ich würde sagen diese Woche habe ich wieder einmal voll ausgenützt, denn das Wochenende verheißt wettertechnisch nichts Gutes. Trotzdem allen ein abenteuerreiches Wochenende und lebt Eure Träume!!!!

22/09/2010 Eine „Premiere“ in doppelter Hinsicht. Zum einen habe ich gestern mein neues Icaro Wendegurtzeug „energy cross“ testen können und zum anderen eine neue Startrichtung am Jochberg ausprobiert. Vorweg gleich: Beides überlebt! Der Anstieg in 45min. in bester Speedmanier, klar weil es bald wieder dunkel wird. Dabei war das wie ein Hochtourenrucksack ausgestattete Wendegurtzeug kaum zu spüren. Megaweiche, atmungsaktive Polsterungen sorgen für angenehmen Tragekomfort. Der Wechsel zum fliegen erfolgt superschnell und problemlos. Da sei erwähnt das den ganzen Tag über N/NO Wind herrschte, als ich aber am Gipfel stand kam es mau von Süden, na toll. Bei leichtem S sollte ein Flug ins Lee der Nordseite doch möglich sein. Dann ein spannender Start mit viel Anlauf und gleich rechts abdrehend zum Grat den ich gerade noch schön überfliegen konnte. Der Rest war natürlich zur schönsten Abendstimmung Genuss pur. Während dem Flug waren die Rückmeldungen des Gurtssystems perfekt spürbar, mit leichten Bewegungen in der Hüfte ließ sich der Schirm schon steuern, selbst in turbulenter Luft waren die Reaktionen der Schirmkappe ohne hinzu sehen fühlbar. Wer also ein sicheres, leichtes und trotzdem bequemes Gurtsystem möchte ist damit gut aufgehoben. Somit wieder ein mehr als erfolgreicher Abend, das Leben kann so schön sein…….

20/09/2010 Wohl einen der grandiosesten und eindrucksvollsten Abendflüge an der Nagelspitze in den Schlierseer Bergen absolviert. Trotz vieler Baustellen und Berufsverkehr konnte ich mit Diana noch den Aufstieg über die Jägerbauernalm packen. Die bereits herbstliche Stimmung und die klare Luft sorgten für fantastische Aufnahmen. Der Startplatz selbst ist geradezu eine Autobahn, besser geht es nicht und so konnten wir gegen 19.15 Uhr in den Sonnenuntergang fliegen. Auch wenn noch so viele meinen mit der Seilbahn geht es schneller, kann ich nur dagegen behaupten solche Touren und Erlebnisse muss man sich erarbeiten um sie voll und ganz genießen zu können. Ein perfekter, einsamer Startplatz, in solcher Umgebung, da lohnt es sich doch noch mit vollem Einsatz abends aufzusteigen. Das Geschenk ist ein Flug, Momente und Augenblicke die für immer in Erinnerung bleiben werden und so hat ein besonderer Flug einen viel höheren Stellenwert als 20 Flüge mit einem Lift oder einer Seilbahn. Darum auch für Euch einige Impressionen in Form von Bildern über das gestrige Gleitschirm Abenteuer!!!!!




18/09/2010 – 19/09/2010 Ein Wochenende das von allen so hoch gelobt wurde liegt hinter uns. Nur dass diejenigen die in den Alpen waren nicht dieses Traumwetter erlebten, den an den Bergen hielt sich hartnäckig ein Wolken und Nebelband. Zusätzlich kam der Wind nicht wie unter der Woche aus westlichen Richtungen, sondern Osten. Da bot sich natürlich das Koteck am Brauneck an, wo Diana und ich im Nebel anstiegen (toll). Glücklicherweise riss die Suppe kurz vor erreichen des Gipfels auf, so dass wir doch noch mit frischen Wind starten konnten. Natürlich war auch Pablo an dem Tag noch unterwegs. Er hatte einen Mordsspaß bei der Schnalzüberschreitung und der anschließenden Traverse (I) in dessen luftigen Sandsteinwänden. Am Sonntag dann wie so oft auf Pablos Hausberg, dem in den Trauchbergen aufragenden Wolfskopf. Mal sehen was die nächsten Tage bringen, das Wetter schaut gut aus – pack mas!!!
15/09/2010 Dem unbeständigen Wetter zum Trotz gestern Abend mit dem „wahnsinnigen“ Gernot eine Speedtour auf den Hirschhörnlkopf in der Jachenau durch gezogen. Gernot den Hauptgipfel mit dem Mountainbike auf abenteuerlichen Trails umrundend, während ich zum höchsten Punkt hechtete, um den immer kürzeren Tagen noch einen Flug zu entlocken. Während es im Tal noch ganz lau aus Südwest blies, so war am Gipfel fast schon Sturm angesagt (Sch…..!). Eigentlich der ideale Gleitschirmberg mit Startmöglichkeiten in alle Richtungen. Einen Versuch wagte ich dennoch, aber mehr als 30% bekam ich den Schirm erst gar nicht in die Höhe. Mit einem irren Ruck erfasste mich (in dem Fall Marionette) der Wind und riss mich rückwärts, wie längsseits am Gipfelkreuz entlang. Das unterlaufen, besser untersitzen, da mich der Druck in das Gurtzeug presste war noch irgendwie möglich, so dass ich durch eine Richtungsänderung noch über die südliche, sehr steile Gipfelwiese abhob (Hammer). Nochmals mit viel Aufwind den Startplatz überhöhend in den Abendhimmel hinaus, wo es bald ruhiger wurde und der Flug noch zum Gleitschirm - Traum wurde. Gernot kam zur gleichen Zeit am Landeplatz an, über und über voller Batz, somit hatte auch er seinen wohl verdienten „Spaß“ gehabt! Das Leben kann so schön sein!

10/09/2010 -12/09/2010 Endlich mal wieder ein Wochenende nach meinem Geschmack. Das Wetter passt und die Touren funktionieren auch noch wie es sich gehört. Am Freitag mit Diana und Stefan auf das Hörnle und wie soll es auch anders sein: Der obere Start gesperrt. Nach Verfolgungsjagden mit Pferden, Kühen und einem Rückenwindstartabbruch der letzte verzweifelte Versuch am unteren Startplatz weg zu kommen. Diana, wie auch Stefan verzichteten dankend (Schuld wie immer bei mir - ein Fluch?). Halb am Boden schleifend, mit Null Wind gerade noch über die Bäume hinweg. Na also, geht doch. Am Samstag mit Pablo dann eine satte 1400 Höhenmeter Tour in den Lechtalern auf die 2362m hohe Wannenspitze. Für Pablo eine ernste Herausforderung da im Gipfelbereich leichte, schrofige Kletterei bis I+ bewältigt werden musste. Dafür konnte er nach Herzenslust plantschen (Sumpf) und baden (Lech)! Der Sonntag brachte dann einen lang gehegten Traum: Vom Säuling 2048m mit dem Gleitschirm starten. Das heißt allerdings auch satte 1300 Höhenmeter den Gleitschirm raufwuchten. Vom Landeplatz an der Tegelbergbahn Richtung Hohenschwangau, dann durch die wilde Pöllatschlucht zum Schloss Neuschwanstein. Hier endlich die Touris hinter sich lassend in den Hochwald. Der direkte Anstieg durch die Nordflanke ist teilweise mit Drahtseilen und einer Leiter gesichert. Landschaftlich ein fantastischer Anstieg, der leider etwas überlaufen ist. Wenige Meter unterhalb des Gipfelkreuzes der steile Startplatz, der wenig weiter in die nahezu senkrechte Nordflanke abbricht, doch bis dahin sollte ich hoffentlich schon in der Luft sein. Anhaltender Südwestwind, teilweise böig machte das Starten unmöglich. An die Vier Stunden verbrachte ich wartend auf Besserung. Eine zuvor beim Aufstieg getroffene Klettergruppe, ebenfalls mit einem Flieger gesellte sich nach einer Klettertour in der Südseite zu mir. Kurzeitig gab der Wind noch mal richtig Gas, dennoch legte ich mal meinen Schirm aus der Dank meiner „Starthelfer“ da liegen blieb wo er sollte und nicht ständig wieder runter rutschte. Wenig später konnte ich in einem kurzen Windfenster einen Startversuch wagen und war nach ein paar Schritten schon in der Luft. Nach einer Nebelbank (kurzzeitig null Sicht) der traumhafte Blick auf die Füssener Gegend mit Ihren Seen und Schlössern. Wenig später konnte auch mein Kollege noch abheben und seinen Flug genießen. Da wären wir wieder beim Thema: Lebe Deinen Traum….



09/09/2010 Wie schön ist es doch selbst mit den kürzesten Tagen doch noch fantastische Abenteuer zu erleben und das noch mit „gleich gesinnten“ zu teilen. Mit einer mehr als respektablen Leistung marschierte unser Buchhalter Jürgen, samt seiner Frau Heike und mir zur geheimnisvollen Teufelskapelle. Den Aufstieg zur schlanken Felsnadel im III Grad meisterten die beiden souverän, obwohl das Ihre ersten echten Klettermeter waren. Ebenso Adrenalin fördernd wie der Aufstieg, das luftige abseilen. Alles in allem eine vollendete Abendklettertour!

06/09/2010 Einen letzten Abend mit viel Sonne für diese Woche noch einmal voll genutzt. Zusammen mit Mario auf das Koteck beim Brauneck getigert. Den ganzen Tag Nordostwind mit Spitzen von über 35 Km/h, nicht gerade die besten Aussichten für einen Sunsetflight. Vor Ort an der Brauneckbahntalstation immer noch stürmischer Nordostwind. Bis wir in gut 45 Minuten oben ankamen plötzlich wechselnder Wind zwischen West und Nord. Na toll, das auch noch. Völlig irre den Schirm schräg ausgelegt und in einem Art Zickzackanlauf den Schirm unterlaufend noch irgendwie raus gekommen. Leichtes soaren um die wilde Nadel der Demmelspitze war dafür wenigstens möglich. Ebenso turbulent wie der Start gestaltete sich die Landung, in der ich eine größere Abdrift durch den Wind mit einberechnen musste. Das sind echte Abendabenteuer!

03/09/2010 – 05/09/2010 Über das Wochenende hinweg hat sich Pablo so richtig austoben können. Durch das schlechte Wetter der letzten Tage gab es natürlich jede Menge zu plantschen, in jeden zweiten Graben rauschte ein Wasserfall. Zunächst Freitags auf dem urigen Schnalz oberhalb der Ammerschlucht, Samstags im Allgäu auf das Wertacher Hörnle, ein wunderbarer Gipfel mit dem kleinem eingelagerten Hörnlesee und zu letzt Sonntags auf Felsen/Vorderzwieselberg beim Forggensee. Die Hoffnung stirbt zuletzt und so glaube ich noch an ein paar Hochtouren, falls der Schnee doch noch abschmelzen sollte.

02/09/2010 Die Woche lauft ja mal so richtig gut. In einer Speedzeit von 45 Minuten auf das Brauneck gerannt. Somit zum ersten mal am berüchtigten Oststartplatz Garland gestanden. Die Flugschule hatte bereits abgebrochen, einige Flieger verzogen sich an den Nordstartplatz, aber der Wind war immer noch auf Ost, zwar stark, doch machbar. Der Garlandkessel hat so seine Tücken wenn Nordwind mit dabei ist. Vor allem wenn das Talwindsystem einsetzt. So ging aber alles gut, ein etwas ruckliger Flug durch den Kessel, schönes soaring am Koteck und eine turbulente Landung neben dem eigentlichen Landeplatz (vom Wind versetzt!).

01/09/2010 Neuer Monat, neues Glück! Endlich konnte ich wieder abheben. Eine entspannte, sonnige Abendtour aufs Hörnle bescherte mir wieder einmal einen ruhigen Sunsetflug. Der Start war allerdings bedenklich, da der Wind, der den ganzen Tag aus West und Nordwest blies plötzlich auf Nordost wechselte. Somit Seitenwind (Mist!), aber ein enorm schräges auslegen und an die 100m Anlauf genügten um dann doch abzuheben. Die Landung ähnlich amüsant chaotisch. Hier beweist es sich einmal wieder, dass ein jeder Flieger sich den Landeplatz immer vorher anschauen sollte. Ich kenne diesen natürlich durch etliche Flüge, das aber ein Bauer einen neuen Weidezaun montierte wusste ich natürlich nicht und so durfte ich meine handwerklichen Fähigkeiten voll zum Einsatz bringen, um den zuvor abrasierten Zaun wieder ein zu hängen. Abenteuer am Abend, so muss es sein!!

28/08/2010 – 29/08/2010 Es ist schon traurig wie oft die news in letzter Zeit so deprimierend ausfallen, denn das Wetter will heuer einfach nicht so wie wir Alpinisten es gerne hätten. Trotzdem verzichte ich nicht auf meine Trainingseinheiten und so war ich am Samstag in strömenden Regen mit Pablo auf dem H. Peissenberg. Der Sonntag, etwas besser, hatte eine kleine Regenpause mit ein paar Sonnenstrahlen, die wir am Hochschergen in den Ammergauern voll auskosteten. Das Ergebnis war ein Jahrhundertfoto von Pablo, der in den einfallenden Sonnenstrahlen wie im „Herr der Ringe“ auftrat! Ich kann nur hoffen dass es sich in den nächsten Tagen mal wieder endlich beruhigt, so dass noch ein paar „gschmackige“ Touren laufen!


25/08/2010 Erfolgsmeldung von einer gewaltigen Para-Abendtour. Knappe 1000 Höhenmeter nach der Arbeit, im Isartal hinter Lenggries bei Fleck, auf den 1621m hohen Schönberg gerannt und das im wahrsten Sinne des Wortes, da die Tage doch schön langsam kürzer werden. Paradiesische Zustände für Gleitschirmflieger: Landeplätze ohne Ende und ein Startplatz der in den Vorbergen seines Gleichen sucht. Die Landwirte (einer fliegt selbst!!) vor Ort waren supernett, ließen mich sogar vor dem Hof parken und zeigten mir gleich noch abgemähte Landeplätze. Da Westwind vorherrschte waren am Blomberg, wie auch am Brauneck keine Flieger zu sehen. Die Entscheidung zu starten lag also wieder einmal einzig bei mir. Die Verhältnisse konnten nicht besser sein und so bekam ich für den anstrengenden Anstieg einen der schönsten „Sunsetflights“ als Geschenk. Ich kann nur immer wieder dankbar sein so ein Abenteuer-Leben führen zu dürfen!!!!!!

20/08/2010 – 22/08/2010 Ein weiterer Anlauf zum Sicherheitstraining am Hallstätter See. Natürlich verschob sich die Aktion von Freitag auf Samstag. Mit Stefan mussten wir den bereits frei genommenen Tag trotzdem nutzen. Euphorisch gingen wir den bisher von uns „verschonten“ Laber an, nur um fest zu stellen das dort B.-Schein Pflicht herrscht. Im Internet war davon nicht die Rede (dem DHV zum nachtragen gemeldet). Frustartig flüchteten wir zum Hörnle, einmal aufgefahren und ein zweites mal zu Fuß, wobei ich die Sesselbahnfahrer „schlagen“ konnte. Am Samstag dann endlich das lang ersehnte Sicherheitstraining mit Walter Schrempf. Wilde Klapper, Front-Stalls, Steilspiralen, B-Stalls und Big Ears wurden geübt. Selbst ein 10 Km Flug, die „Seerunde“ für unseren B-Schein war noch drin. Am Sonntag konnten wir die Übungen dann nochmals selbstständig wiederholen und vertiefen. Endlich mal wieder ein Wochenende mit Erfolgsnachrichten!



14/08/2010 Wie üblich, bei dem abartigen Wetter, news die nicht der Jahreszeit entsprechen. Trotzdem konnte ich mit Günther am Samstag in den Lechtalern die 2228m hohe Schwarzhanskarspitze besteigen. Das ich dabei über 1300 Höhenmeter meinen Gleitschirm hinauftrug muß auch erwähnt werden. Es ist logisch das ich das Teil auch wieder herunter tragen mußte, da an einen Flug nicht zu denken war (Ächz!). Ansonsten wären dort oben astronomisch große geniale Startplätze, die jeden Gleitschirmflieger in wahre Begeisterung stürzen würden, aber wie sagte Schwarzenegger so treffend: Ich komme wieder! Eine tolle Tor war es allemal! Nun endlich kann ich Euch auch den zweiten Teil der Fetzenflieger bieten, der von allem etwas bietet. Tolle Flüge, starke Gipfel und resignierende Piloten die wieder einmal „walk and walk“ praktizieren. Als Nachzügler noch der lustige Pablo on Tour Spezial 4 mit den Osternskitouren aus dem Bayerischen Wald, wo zu dem Zeitpunkt Spitzenverhältnisse herrschten!



07/08/10 – 09/08/10 Nachdem die letzte Woche praktisch ersoffen ist, gestaltete sich, trotz positiver Vorhersagen das Wochenende ebenso schaurig. Am Samstag konnte ich wenigstens noch mit Pablo den einsamen Ammergauer Gipfel des Hochwildfeuerberges erreichen. Abseits der Forstwege ist ein versinken im Schlamm und Batz sowieso vorprogrammiert. Am Sonntag ein verzweifelter Flugversuch mit Diana und Stefan in den Allgäuer Vorbergen an der Blösse unmittelbar in Nachbarschaft zur Reutter Wanne, was in einem Fluchtartigen Gewitterabstieg endete. Letzten Endes gestern Abend dann die Wiedergutmachung am Hörnle, wo ich endlich meine neue Hero GOPRO Helmkamera testen konnte. Die sagenhaften Aufnahmen können sich sehen lassen. Vor allem das enorme Weitwinkelobjektiv mit 170° ist eine Wahnsinnsschau!!!


30/07/10 – 01/08/2010 Wieder einmal liegt ein geradezu traumhaftes Wochenende hinter uns und das nach dieser wüsten Kaltfont der letzten Woche. Am Freitag konnte ich Abends bereits bei strahlendem Sonnenschein mit Pablo auf die Osterfeuerspitze kraxeln. Ein Abend der Superlative mit einer herrlichen Wolkenstimmung. Am Samstag ging es mit unseren Gleitschirmspezln auf den Jochberg, wo nur der massenhafte Andrang an Schaulustigen etwas nervte, was aber an dem spektakulären Souringflug über dem Kochelsee nichts mehr änderte. Am Sonntag dann der Oberhammer mit einer Gewalttour über 12 Stunden auf den König der Mieminger, dem 2768m hohen Hochplattig. Aufstieg über die noch keine zehn Begehungen aufweisende, extrem brüchige, 600m hohe düstere Nordwand. Im oberen Teil auch noch mit Neuschnee gewürzt, was vor allem im Abstieg noch mehr Steinschlag bedeutete. Ich bekam das deutlich mittels eines großen Brocken an meiner linken Hand zu spüren. Auf alle Fälle eine der gefährlichsten Touren des Jahres, ein Erlebnis das ich nicht missen möchte.





22.07.2010 – 25.07.2010 Da bestätigt sich eindeutig meine Aussage zum Thema organisiertes Gleitschirmfliegen, das wenn lange im voraus gebucht einfach nicht funktioniert! Zuviel Unwägbarkeiten, wie Wind und Wetterabhängigkeit!! In unserem Fall konnten wir gerade das theoretische Wissen durchziehen um dann das Ganze abzubrechen. Wiedergutmachung konnte ich am Sonntag in Berchtesgaden betreiben. Obwohl kein einziger Gleitschirmflieger in der Luft, wagten wir uns doch zum Jenner hinauf. Von den unglaublich unverschämten Seilbahnpreisen von 15,90.- für die Bergfahrt einmal abgesehen, ein spannender Flugberg. Von der Station zum Gipfel und dann hinab zu den Startplätzen. Zu starker Wind vereitelte ein abheben im oberen Bereich. So mußten wir unterhalb des Hauptkammes auf einer größeren Wiese neben der Seilbahntrasse starten. Diana war das nicht so geheuer und verzichtete auf den Start. Ich hob trotzdem ab und werkelte mich wieder einmal durch bockigste Luft und etwas Regen zum relativ weit entfernten Landeplatz, unmittelbar neben der neuen Wohnung meines Vaters, der schon mit der Digicam wartete. Wenigstens irgendwas das an diesem Chaoswochenende funktionierte!!!

21/07/2010 Wieder einmal wurde mein Spezl Bartl das „Opfer“, in dem er wieder „Bartl in Action“ spielen durfte unter dem Motto Angst! Trotz allem stellte er sich tapfer der Herausforderung Demmelspitz III+, die mit ihrer schrofen Form und der damit verbundenen Ausgesetztheit Bartl ganz schön ins schwitzen brachte. Das ganze bei einem traumhaften Abend mit herrlichen Sonnenschein. Im Anschluß marschierte ich natürlich noch über meine Steilrinne vor dem Waxenstein zum Koteck/Umsetzer hinauf um einen Sunsetflight zu starten. Zum ersten mal an diesem Startplatz bei Null Wind, was einen längeren, beschleunigten Anlauf bedurfte. Ebenso dann in der Luft absolute Stille, so daß ich einem Wattebällchen gleich am Landeplatz runter kam. Immer wieder ein eindrucksvolles Erlebnis wenn ein Abend so abenteuerlich abläuft!!!!

18/07/2010 Dem chaotischen Wetter zum Trotz konnten wir gestern wieder einen großen Erfolg in den Lechtaler Alpen verbuchen. Die mit einem Gletscher ausgestattete Vorderseespitze 2889m als dominierender Hauptdolomit Klotz, stellt mit Ihren selbst für die Lechtaler konkurrenzlosen Schutthalden und schauderhaften Tobeln das absolute Nonplusultra an Abenteuerberg dar. Weglose, schwer zu findende An- und Abstiege. Klettertechnisch vor allem durch die Unzuverlässigkeit des Gesteins höchst anspruchsvoll. Uns gelang die Besteigung von Kaisers aus über das Stierlahnzugjoch 2596m, gefolgt von einer ausgesetzten Querung, um über die Zustiegsmoräne die Rampe unterhalb des Ferners zu erreichen. Über diese luftig/brüchig III zum Fernerende und weiter 40° über eines der letzten großen Eisfelder der Lechtaler. Sogar Spalten sind zur Zeit vorhanden, eine besonders eindrucksvolle kurz vor dem Ausstieg in die Scharte. Ab hier über den Ostgrat III zum Vorgipfel, um anschließend über eine tief eingeschnittene Scharte den Hauptgipfel zu erklettern. Die Einträge im Gipfelbuch, das 1989 hinterlegt wurde, sprechen mit gerade mal drei Seilschaften 2010 für sich. Für den Abstieg wählten wir die 600m Flanke der wilden Westwand III, die bereits beinahe dem Erstbegeher Spiehler 1883 zum Verhängnis wurde. Die unübersichtliche, extrem Schuttbedeckte Wand bildet mit einem verwinkelten System aus Gesimsen, Rissen, Kurzkaminen, Plattenschüssen und Schuttrinnen eine ernste Herausforderung. Alles in allem wieder eine unvergessliche Tour der Superlative – so kann das Jahr auf jeden Fall weiter gehen!!!


11/07/2010 Am Sonntag bei unserem Fliegerkollegen Ollie mal ein „Abflug“ der anderen Art. Diana war gut eine Stunde in der Luft und ich sensationelle 2 Stunden 45 Minuten, was aber dann auch genügte, denn die Hitze im engen Cokpit, verbunden mit den enormen G-Kräften beim Thermikkurbeln geben einem wirklich den Rest! Ein tolles Erlebnis, das wir aber trotzdem nicht gegen die absolute Freiheit des Gleitschirmfligens tauschen würden.

09/07/2010 – 10/07/2010 Wieder ein mehr als ergiebiges und vor allem abenteuerreiches Wochenende zu Wege gebracht. Zunächst in das wilde Herz der Lechtaler Alpen vom Talort Bach aus mittels Mountainbike und kompletter Kletter/Biwakausrüstung (Kampf!) hinauf in das Alperschontal. Auf 1600m eine herrlich ruhige Zeltnacht verbracht um am Samstag früh morgens über die wilde Dreischartlroute zur Freispitze 2884m zu kraxeln. Wohl einer der schwersten Berge (Selbst Normalweg III!) der gesamten nördlichen Kalkalpen. Die wenigen Einträge in das Gipfelbuch (heuer bisher nur drei!) bezeugen den einsamen Charakter dieser ungemein faszinierenden Tour. Weiter hinab in die Freispitzscharte, diese überschreitend zur Roten Platte 2831m und zur Rotspitze 2831m, deren eigenwilliger geologischer Aufbau eines der Schaustücke dieser Tour sind. Im Anschluß noch der lange Abstieg über die Knappenböden in das landschaftlich beeindruckende Alperschontal zum Mountainbike, gefolgt von einer rasanten Abfahrt ins Tal. Insgesamt eine sehr anspruchsvolle Unternehmung die im AV Führer wohl auf Grund der Ausgesetztheit und vor allem wegen des ungemein brüchigen Gesteins zwischen III – IV angesiedelt ist.




07/07/10 Wieder ein fantastischer, ruhiger (Fußball) Abend mit einem dem entsprechenden, angenehmen Flug. Das Koteck am Brauneck wird Dank dem Talwindsystem abends zum „Heimfluggebiet“ und die 700 Höhenmeter für den Aufstieg sind als Training auch nicht zu verachten. So machen Abendtouren richtig Spaß!!!!!

03/07/10 - 04/07/10 Ein Traumwochenende mit ebensolchen Temperaturen. Am Samstag konnten wir einen absoluten Gleitschirmberg besteigen, den Lechtaler Hönig 2034m. Ein Berg der zu allen Seiten hin mit gigantischen Wiesen abfällt, also unendlich viele Startplätze in jede Himmelsrichtung. Ein relativ starker Nordwind gestaltete das abheben problemlos, allerdings flogen wir genau zur Mittagszeit, was für uns Thermik in Vollendung bedeutete. Der Berwanger Kessel entwickelte sich zu einer riesigen Spülmaschine. Mein erster großflächiger Klapper war das Resultat, wobei ich durch Gewichtsverlagerung das schlimmste korrigieren konnte. Auch im Landebereich war es sehr Turbulent, das vor allem mein Leichtgewicht Diana zu spüren bekam. Alles in allem eine fantastische walk and fly Tour, die den ersten großen Schritt Richtung Paraalpinismus darstellt. Einsame Berge besteigen und selbst entscheiden ob und wo wir fliegen können. Am Sonntag in der gewittrigen Stimmung waren wir mit unserem "Buben" Pablo unterwegs auf der Sennalpe in den Trauchbergen, wobei später durch aufkommenden Wind noch Groundhandling bei unseren Hausbergen angesagt war!
01/07/10 Nachdem ich Dienstags bereits über die "Demmel" zum Koteck marschiert bin, wollte ich die tollen Verhältnisse auch über den Normalweg ausnützen. Der malerische Anstieg über die Brauneckroute ist besonders schnell und somit ideal für den Abend geeignet. Da zur Zeit Nordostwindlagen herrschen bietet sich diese Aktion gerade zu an. Oberhalb der Demmel lässt es sich so über Stunden genüsslich soaren. Ein Sunsetflight in größter Vollendung.

29/06/10 Nun entwickelt sich das Jahr doch noch zu einem Fliegerfestival. Mein Traum das Abendtraining mit fliegen abzuschließen erfüllt sich und das ganze nicht nur in einer langweiligen Anmarschsequenz zum Startplatz. Gemeinsam mit der "Rennsau" Gernot auf den wilden Zapfen der Demmelspitze 1158m (III+), der hier gewohnt eine souveräne Leistung ablieferte. Der anschließende Anstieg führt über eine fast schon alpin anmutende, brüchige Steilrinne in die Scharte zwischen Waxenstein und Koteck. Anschließend über den bewaldeten Grat zum Gipfel letzteren mit dem Startplatz namens "Umsetzer" auf ca. 1350m. Traumhaft laminarer Nordostwind ermöglichte ein völlig ruhiges soaren oberhalb der Demmelspitze. Ein würdiger Abschluss dieser Abendtour.
25/06/10 - 27/06/10 Nachdem Mittwochs der Knoten geplatzt war nun ein Bergsteiger - Gleitschirm - Wochenende ohne gleichen. Am Freitag solo zum Jochberg 1569m, wobei "Fluglotse" Mario mich am Ursprungsattel absetzte, um anschließend am Landeplatz am Kochelsee auf mich zu warten. Die 700Höhenmeter waren in knapp 40 Minuten abgespult. Es folgte ein Starkwindstart direkt am Gipfel. Das was ich eigentlich immer wollte. Bergsteigen und selbständig entscheiden ob ein Flug möglich sei. Er war es und oberhalb von Walchen - und Kochelsee wurde der Flug auch ein optischer Traum. Samstags konnte ich mit Diana, Max und Stefan wieder im Starkwind am Breitenberg 1834m in den Tannheimern aktiv werden. Mit wilder Thermik mogelten wir uns, nach einem stürmischen Start, bis über 2000m hinauf. Zu guter letzt Parawalking im Doppelpack in dem ich mit Diana, Silke und Michi auf den Alpkopf 1802m in den Lechtalern zweimal von der Hochalmbahn aus marschierte. Ein durchgeschüttelter Flug und eine Landung im mittlerweile sehr aktiven Talwindsystem waren die Punkte die unsere Nerven strapazierten.
23/06/10 Endlich war es wieder soweit. Nach einer schier endlosen Durststrecke war "the window open" und ich konnte mich wieder in die Luft erheben. Eine schöne walk and fly Abendtour aufs Hörnle. Start vom unteren Platz, da am oberen bei der Hörnlehütte der Wind zu sehr aus Osten kam. Dennoch mußte ich den Schirm Richtung Osten aufziehen um nach dem abheben gleich links zu korrigieren und gegen Norden abzudrehen um nicht an den Baumwipfeln hängen zu bleiben. Beim Landeplatz war aus nicht erklärbaren Gründen Megaabsaufen angesagt, aber was solls, endlich wieder geflogen und die Erkenntnis das ich es noch nicht verlernt habe. 
19/06/10 - 20/06/10 Es ist schier zum verzweifeln, das zermürbende Wetter will kein Ende nehmen! Es gingen einfach nur Schlammtrainingstouren auf den Hochschergen und die Sennalpe, wobei bei letzterer bereits ab 1300m Schneefall eintrat und dieser oberhalb 1500m auch noch liegen blieb. Für Pablo natürlich purer Genuß, da er sich liebend gerne im größten Batz wälzen muß. Wir können nur hoffen das diese Woche endlich ein Lichtblick am Horizont erscheint und wir vielleicht einmal wieder in die "Luft" gehen können.
12/06/10 - 13/06/10 Wieder einmal, wie so oft in letzter Zeit, ein Wochenende zum sich einweisen zu lassen. Zuerst der sinnlose Aufstieg mit unseren "Fetzenfliegern" aufs altbekannte Hörnle, wo Nebel und völlig chaotischer Wind einen Start komplett zunichte machte. Es folgte die Erkenntnis wieder eine "walk and walk" Aktion erfolgreich abgeschlossen zu haben. Wenigstens konnte ich noch am Sonntag in einer Regenpause den guten alten Wolfskopf erreichen. Was haben wir letzte Woche für ein Wetterglück am Montblanc gehabt!!!!
03/06/2010 - 04/06/2010 Eine über allen Limits stehende, mehr als grenzwertige Leistung gelang Gernot Stephinger und mir in kürzester Zeit. Innerhalb von nur zwei Tagen, inklusive An - und Abreise bestiegen wir den höchsten Gipfel der Alpen, den 4807m hohen Montblanc mit Tourenski. Am Donnerstag vom Plan del Aiguille über den gewaltigen Bossons Gletscher, durch den berüchtigten Eisbruch La Jonction zur Grands Mullets Hütte auf 3051m. Am Freitag gegen zwei Uhr Nacht die gewaltigen 1800 Höhenmeter über das spaltenreiche Petit - und Grand Plateau zum Col Du Dome 4237m, weiter über das Biv.Vallot 4362m (Skidepot) zum schmal emporsteigenden Les Bosses Grat und über diesem zum Dach der Alpen. Keinerlei Anpassung und Akklimatisation (Puls um die 100) machten die Tour vor allem im oberen Bereich zur absoluten Leidensnummer. Es war schlichtweg purer Kampf bis zum aller letzten. Trotzdem standen wir mehr als Stolz auf diesem aussichtsreichen Eisdom. Die gleiche Anstrengung im Abstieg mit anschleißender Abfahrt, die in unserem Zustand nicht mehr als Genuss durch ging. Unterhalb der Hütte wurde vor allem die La Jonction nochmal zur Herausforderung, da die Tags zuvor noch haltenden Eisbrücken nun unter unseren Füßen bedrohlich nachgaben. Gegen 22.00 Uhr Abends waren wir schon wieder zu Hause!


29/05/2010 - 30/05/2010 Dem völlig verdrehten Chaoswetter zum Trotz gingen dennoch zwei Touren am Wochenende. Zum einen eine Bike and Hike Tour zur Bleick. Wobei die oberen 400 Höhenmeter zu Fuß zurückgelegt werden mußten und somit ein guter Test für meine Innenbandzerrung waren. Es scheint wieder soweit alles zu "funktionieren". Natürlich dann gleich wieder mit meiner "Zugmaschine" Pablo zum trainieren auf den H.Peissenberg. Wir können nur hoffen dass es endlich mal besser wird und nicht das ganze Jahr über hinweg Wettertechnisch so katastrophal weiter läuft!
22/05/2010 - 24/05/2010 Mit einer leichten Innenbandzerrung stellt sich doch die Frage wie das Training am besten weiter läuft. Die Lösung war denkbar einfach und so habe ich die Mountainbikesaison in den Ammergauer Bergen schon einmal eröffnet. Bei besten Wetterverhältnissen mit Diana auf den absoluten Geheimtip in den Ammergauern, den Hochwildfeuerberg. Tags darauf mit Kathrin, Mario und Diana in das Altenbergtal unter dem gleichnamigen Berg. Eine wunderschöne Tour in einem vergessenen Winkel dieser Berge. Zu guter letzt solo den Wolfskopf, der mit enormer Steigung die Wadeln strapaziert.
12/05/2010 - 16/05/2010 Da kommt endlich ein Brückentag daher und was passiert dann? Genau, abgrundtiefes Chaoswetter bester Güte. Irgendwie lustlos würgt sich der gefrustete Bergsteiger dem so wichtigen Training entgegen. Wenigstens ging noch der Steig auf den Oberammergauer Kofel mit Mario, umkreist von gewaltigen Gewitterzellen. Am Feiertag die einsame Weitalpspitze mit Diana, Günther und Pablo, der hier nichts besseres zu tun hatte als sinnlos einem Viech hinterher zu türmen, um mich dabei um zu reißen. Wieder eine Bandage mehr am Fuß - Ächz! Sonntags noch der entspannte Weichberg/Kappelhöhe bei zumindest trockenen, dafür stürmischen Wetter. Positiv zu bemerken ist das die viele Zeit die über blieb, ich in meine Internetseite investieren konnte, um einige Neuerungen einzuführen. Expeditionen erweitert, Materialtests, Partner, Walk and fly mit Zugang zu den Windwerten am Blomberg und eine eigene Rubrik für den "Buben" Pablo!
07/05/2010 - 08/05/2010 Die Skitourensaison ist noch lange nicht beendet! Trotz der widrigen Wetterlage gelang Mario, Pablo und mir die Besteigung der 2580m hohen Ruitelspitze in den Lechtalern. Fantastische Wolkenstimmungen waren der Lohn für diese Gewalt-Zelttour! 
23/04/2010 - 02/05/2010 Gleitschirmurlaub in der Türkei, mit dem absoluten Fliegerberg Babadag 1980m beim berühmtesten Strand der Türkei bei Ölüdeniz! Fantastische Flüge mit mehr als 2000m unter den Füßen und auch spektakuläre Landungen direkt in die Strandpomenade, wo die Flieger Vorfahrt vor den Touristen genießen. Selbst unser Willi erhob sich mit seinen 80 Jahren mittels eines Tandemfluges mutig in die Luft. Adrenalin fördernde B-Schein Übungen wie Rollen, Nicken, Steilkreise, Ohren anlegen, große Klapper und sogar B-Stall zogen wir durch. Einmal auch der direkte Anstieg vom Meer zum Gipfel (2000 Höhenmeter/14Km) in schweißtreibenden 3 1/2 Stunden. Also ein einmaliges Flug - und Bergerlebnis!

17/04/2010 Megaskitour mit Diana und Mario bei Traumwetter, mit fast perfekten Schneeverhältnissen im Nordkar des Elmer Muttekopf 2350m in den Lechtalern.
Die Skitourenzeit ist noch lange nicht beendet!!!! 
15/04/2010 Die Klettersaison ist wieder eröffnet und das gleich an einem Klassiker, dem monumentalen "Fensterl" oberhalb von Fischbachau. Mit dabei Günther, Mario und Bartl, der hier unter dem Motto Adrenalin seine ersten Klettermeter absolvierte. 
09/03/2010-18/03/2010 Eindrucksvolle Skiexpedition mit Mario zum höchsten Gipfel Persiens, dem Damavand 5671m im Iran. Gleichzeitig der höchste Vulkan Asiens und zudem auf Platz 12 der höchsten freistehenden Berge der Welt. Zum Akklimatisieren bestiegen wir den 4050m hohen Angemar II. Das auf 4200m gelegene Hochlager am Damavand konnten wir noch mit den Tourenski erreichen, der Gipfelanstieg dagegen wurde auf Grund Schneemangels und Vereisung zu einer mörderischen Gewaltprobe. 1500 Höhenmeter mit Skitourenstiefel im Auf- und Abstieg! Für Mario der erste 5000er überhaupt. Eine von eisernen Willen geprägte Leistung, da kann ich nur sagen: Allen Respekt!!! Das Land selbst überraschte mit ungemeiner Gastfreundschaft und einer hochmodern geprägten Gesellschaft.

15/02/2010 Eine Premiere der anderen Art auf unserem Hausskitourenberg Hörnle (Ammergauer Berge). Mit Spezl Bartl, der noch nie auf Ski gestanden ist als Abendtour zum Gipfel empor, um anschließend in nur 5 Minuten (Sturzgeplagt) die Kunst des Skifahrens zu erlernen, um flott ins Tal zu schwingen. Eine grandiose, phänomenale Leistung!!!!

24/01/2010 Geimeinsam mit dem "wahnsinnigen" Gernot auf den Paradeskiberg der Lechtaler. Ein fantastischer Skitourentag auf der 2852m hohen Feuerspitze, wobei wir mit Sturzeinlagen nicht gerade sparsam umgingen!

16/01/10-17/01/10 Trainingsskitour und eisige "Glühwein"-Biwaknacht mit Mario am Lechtaler Tschachaun 2334m. Trotz der mageren Schneeverhältnisse ein Trauimskitourentag.

20/12/2009 Die kälteste (-17°) A-Schein Praxisprüfung der Bayerischen Flugschule Penzberg in der Wildschönau durchgezogen. Wir sind nun stolze Besitzer des Gleitschirmpilotenscheins!! Mit dabei waren auch Rudi, Stefan und Michi - Gratulation! Nur der arme Max mußte zu einer Geburtstagsfeier, aber auch er gratulierte uns "fliegenden Scheißhäusern" zähneknirschend.

01/11/09 Zusammen mit Mario und Gernot über die ausgesetzte Reindlkante (bis IV+) auf den Laberkopf. Satte 7 Seillängen die Moral erfordern! Eine gewaltige Leistung für die beiden, die ganz schön ins "Schwitzen" kamen und mich dabei verfluchten.

29/10/09 Knuts erste Klettertour, das Ganze auch noch bei Dunkelheit auf die wilde Demmelspitze oberhalb von Lenggries, die er schon so oft mit dem Gleitschirm überflogen hat. Eine souveräne Leistung, sowohl konditionell wie auch technisch, die auf weitere verrückte Touren hoffen läßt!

03/10/09-09/10/09 A-Schein Gleischirmkurs in der Wildschönau. Mit dabei eine tolle, lustige Truppe wie auch die beiden wohl besten Fluglehrer Wolf und Knut. Endlich konnten wir richtig durchstarten und unsere ersten "echten" Höhenflüge sammeln. Insgesamt kamen wir auf satte 22 Höhenflüge! Krönender Abschluß mit bestandener Theorieprüfung zum Ende einer grandiosen Woche!

27/09/09 Mit Günther und Pablo auf einen der grandiosesten Grasberge der gesamten Nördlichen Kalkalpen. Dominant, gewaltig und steil präsentiert sich der Pimig 2404m im hinteren Lechtal. Eine spannende Tour der absoluten Spitzenklasse!

September 09 Diana und ich starten in eine neue Dimension des Bergsports, dem Gleitschirmfliegen. Das ganze in der genialen Penzberger Gleitschirmschule, wo wir unter den Anweisungen von Flugveteran Wolf, wie auch Fluglehrer Knut den L-Schein am 21. und 22.09.2009 bestanden haben. Jetzt sind wir soweit fit, das wir den A-Schein im Oktober angehen können.

19/09/09 Gemeinsam mit Diana und Mario, der mittlerweile gewohnt eine Topleistung abliefert, auf den steilen Graszahn der Lechtaler Peischelspitze 2424m. Steil und Kniezermürbend, eine Herausforderung für gestandene Alpinisten!

27/08/09 Wieder einmal an der Demmelspitze! Diesmal mit Bianca, die hier souverän mit einer eindrucksvollen Leistung Ihre ersten alpinen Klettereinlagen absolvierte.
02/08/09-17/08/09 Grandiose Expedition in Tadschikistan, einem wilden Land das zu über 90% aus Gebirgen besteht, erfolgreich beendet und gesund überstanden. Eingelagert zwischen Uzbekistan, Kirgistan, Afghanistan und China stellt Tadschikistan seit dem Zerfall der Sowjetunion eines der ärmsten Länder der Region dar. Unser Ziel war das bei uns ziemlich unbekannte Fangebirge, das den westlichen Pamir bildet. Zusammen mit dem Tiroler Martin Reindl gelang es drei Fünftausender zu bestiegen. Den schlank aufragenden Zamok 5070m über einen herrlich gelegenen Gletscher (30-40°) mit einsturzbereiten Eisbrücken, den Mirali 5100m über eine Klettervariante bis V, bei mehr als fragwürdiger Absicherung („ui-ui-ui-friends“) und im weiteren Verlauf nach dem Mirali, den höchsten Gipfel im gesamten Fangebirge, den Chimtarga 5489m (50-60°/II-III), den wir als erste Seilschaft 2009 vom Alaudincamp aus erreichten. Das zweite Team, bestehend aus Ernst und Lars, konnte ebenso am Zamok erfolgreich den Gipfel erreichen.




18/07/09-25/07/09 Bergurlaub in der Slowakei mit Diana und Pablo. Herrliche, einsame Gipfelbesteigungen in der kleinen und großen Fatra, die durch die niedrigen Tallagen von 300m bis 400m einiges an Anstiegsleistung veranschlagen. Die Berge waren der Kaluzna 1161m, Zniev 985m, Tlsta 1373m, Klak 1352m und der Lysec 1384m.
An einem Tag verschlug es mich "free solo" in die alpine Welt der Hohen Tatra, auf dem höchsten Gipfel der Tatra und des gesamten Karpatenbogens, der Gerlachspitze 2655m.
Eine illegale Besteigung, da der Gipfel nur mit Bergführer erlaubt ist. Das ganze in einer direkten Linie durch die Westwand mit Stellen bis zum III Schwierigkeitsgrad. Alte Sicherungen, einer ehemaligen Steiganlage wurden zum Großteil entfernt!


16/07/09 Mit Katl und Sönke auf der Teufelskapelle (III+), die dabei Ihre ersten Klettereinlagen mit einer grandiosen Leistung absolvierten. Ein starker Abend!
04/07/09-11/07/09 Berg- und Kletterurlaub auf der sonnenverwöhnten Insel Sardinien. Eine Woche lang hatten wir traumhafte Verhältnisse und konnten so in den Gebirgszügen des Monte Albo (Punta Su Mutucrone 1050m/Monte Turuddo 1127m), Supramonte (Punta Cusidore 1147m/Monte Corrasi 1463m/Monte Fumai 1316m/Monte Novo San Giovanni 1316m), Gennargentu (Bruncu Spina 1829m/Punta Paulinu 1792m/Punta Su Sciusciu 1823m/Punta la Marmora 1833m) fantastische Touren erleben.


18/06/09 "Solo" Begehung der lufigen "Magic Line" der Reindlkante (7Seillängen/IV+) bei Oberammergau. Eine Abendtour der absoluten Spitzenklasse!

12/06/09-13/06/09 Wieder einen der vergessenen Lechtalberge erfolgreich bestiegen. Obwohl der Stanskogel der Untergruppe den Namen gibt, so ist doch die Vallesinspitze mit 2769m höher als der erstgenannte. Solo unterwegs konnte ich durch das einsame Vallesinkar, mit traumhaften Zeltplatz, über brüchige Schrofenkletterei II den Nordwestkamm erreichen. Dieser führt ungemein aussichtsreich auf den selten bestiegenen Gipfel. Kreuz seit 2000 und meist nur eine Besteigung im Jahr, wieder einmal ein Erlebnis!

21/05/09 Einsame Skitour zum Abschluß der Saison auf die Tauferer Spitze in den Öztaler Alpen gemeinsam mit Gernot und Pablo, der dabei zum ersten mal einen Gletscher betrat, wie auch seinen ersten 3000er erreichte. Das ganze über den ausgesetzten Südwestgrat im II Schwierigkeitsgrad!! Dazu eine wilde Abfahrt mit dementsprechenden Stürzen. Noch zu erwähnen sei der geistige Tiefgang von Gernot zum Thema: Laß den Lawinenpiepser liegen...

15/05/09 Gaudi und Adrenalin mit Mario an der wilden Felsbastion der Demmelspitze 1158m in den Bayerischen Hausbergen bei Lenggries! Für einen Neuling eine respektable Leistung!

09/05/09 Gewaltige Skitour auf die fantastische Feuerspitze 2852m in den Lechtaler Bergen. Ein Traumtag in völliger Einsamkeit mit meinem treuen Begleiter Pablo. Dürfte wohl zu den herausragendsten Skitouren zählen die ich bisher gemacht habe.

25/04/09 Zusammen mit Diana, Dietmar und Pablo auf die hohe Rappenspitze 2472m in den Lechtalern. Wieder eine Skitour die durch absolute Einsamkeit geprägt war. Den Gipfel erreichten leider nur Pablo und ich über den versulzten Grat.

18/04/09 Erste große Skitour mit Gernot und Pablo auf die wunderbare Kogelseespitze 2647m in den Lechtaler Alpen. Gerade noch so zwischen GUT und BÖSE die Lawinenhänge überwunden. Sulzstürze bei der Abfahrt inbegriffen.

11/02/09-19/02/09 Gewaltiges Bergabenteuer in Ostafrika/Kenia am zweithöchsten Berges des schwarzen Kontinentes bestanden. Der mystische Mount Kenia mit seinen Gipfeln zählt zu den großen Herausforderungen eines jeden Bergsteigers. Anstieg über die Sirimon Route zum Lenana, dem dritthöchsten Gipfel mit 4985m des Massives und weiter über den Lewis Gletscher zur gewaltigen Südostwand des Nelion 5188m. Aufstieg über die klassische Shipton Route mit 20 Seillängen mit Schwierigkeiten bis IV+. Der technische Kletterguide war zu tiefst über den "wahnsinnigen" Bayern verwundert, der schneller und sicherer kletterte als er selbst. Na wenn das keine positive Kritik ist. Abstieg über die Naro Moru Route zum gleichnamigen Gate.


21/11/08-13/12/08 Erfolgreiche Chile Expedition mit der Besteigung des unmittelbar vor Santjago gelegenen Cerro Plomo mit 5424m. Dabei ab 4600m in einer "Speed"- Zeit von
2 1/2 Stunden, da meine Frau durch einen grippalen Infekt leider zurück bleiben musste. Zusätzlich noch in einem gänzlich unbekannten Seitental der Zentralanden den einsamen Gipfel des Cerro Fosilies erstiegen.

06/09/08 Abschluß meiner Mieminger Nordseiten Trilogie und gleichzeitig die Tour mit der schwersten Solobegehung meiner Bergsteigerlaufbahn. Über das Schwarzbachkar zur Alplscharte, dem schwersten Übergang der Mieminger Gruppe und weiter über den extrem ausgesetzten Südwestgrat zum 2719m hohen Gipfel der Hochwand. Dabei mußte ich ohne Selbstsicherung überhängende Kletterstellen bis zum IV Grad überwinden. Eine Grenzerfahrung die äußerste Moral und Überwindung kostete.

30/08/08 Solobegehung der Hochplattig 2768m Nordwand in den Miemingern. Im unteren Teil knallharte Reibungsplatten in der Rampe bis III+. Am Nordgrat und in den Querungen extremst brüchiger Fels zwischen I-III. Mehrmals mit viel Glück dem Steinschlag entkommen! Nur eine Handvoll Begehungen der Nordwand in einem Jahrhundert!

29/08/08 Zum zweiten mal die Reindlkante, diesmal mit Diana!
31/07/08 Abendliche Begehung eines alpinen Kletterschmankerls in den Ammergauern am Laberkopf 1411m. Mit 7 Seillängen bis IV+ an der luftigen Reindlkante.

19/07/08 Geglückte "Solo" - Besteigung der Östlichen Griesspitze 2751m in den Miemingern über die wilde und extrem brüchige Nordwand mit neuer Variante über den Zustiegsporn aus dem Brendlkar. Gipfelbuch aus dem Jahre 1931!
