Lebe Deinen Traum....

Internetplattform für Bergsteiger die abseits der überlaufenen Massenrouten ihre einsamen Steige und Wege suchen.

Neuigkeiten:                                                 

22.07.2010 – 25.07.2010 Da bestätigt sich eindeutig meine Aussage zum Thema organisiertes Gleitschirmfliegen, das wenn lange im voraus gebucht einfach nicht funktioniert! Zuviel Unwägbarkeiten, wie Wind und Wetterabhängigkeit!! In unserem Fall konnten wir gerade das theoretische Wissen durchziehen um dann das Ganze abzubrechen. Wiedergutmachung konnte ich am Sonntag in Berchtesgaden betreiben. Obwohl kein einziger Gleitschirmflieger in der Luft, wagten wir uns doch zum Jenner hinauf. Von den unglaublich unverschämten Seilbahnpreisen von 15,90.- für die Bergfahrt einmal abgesehen, ein spannender Flugberg. Von der Station zum Gipfel und dann hinab zu den Startplätzen. Zu starker Wind vereitelte ein abheben im oberen Bereich. So mußten wir unterhalb des Hauptkammes auf einer größeren Wiese neben der Seilbahntrasse starten. Diana war das nicht so geheuer und verzichtete auf den Start. Ich hob trotzdem ab und werkelte mich wieder einmal durch bockigste Luft und etwas Regen zum relativ weit entfernten Landeplatz, unmittelbar neben der neuen Wohnung meines Vaters, der schon mit der Digicam wartete. Wenigstens irgendwas das an diesem Chaoswochenende funktionierte!!!


21/07/2010 Wieder einmal wurde mein Spezl Bartl das „Opfer“, in dem er wieder „Bartl in Action“ spielen durfte unter dem Motto Angst! Trotz allem stellte er sich tapfer der Herausforderung Demmelspitz III+, die mit ihrer schrofen Form und der damit verbundenen Ausgesetztheit Bartl ganz schön ins schwitzen brachte. Das ganze bei einem traumhaften Abend mit herrlichen Sonnenschein. Im Anschluß marschierte ich natürlich noch über meine Steilrinne vor dem Waxenstein zum Koteck/Umsetzer hinauf um einen Sunsetflight zu starten. Zum ersten mal an diesem Startplatz bei Null Wind, was einen längeren, beschleunigten Anlauf bedurfte. Ebenso dann in der Luft absolute Stille, so daß ich einem Wattebällchen gleich am Landeplatz runter kam. Immer wieder ein eindrucksvolles Erlebnis wenn ein Abend so abenteuerlich abläuft!!!!


18/07/2010 Dem chaotischen Wetter zum Trotz konnten wir gestern wieder einen großen Erfolg in den Lechtaler Alpen verbuchen. Die mit einem Gletscher ausgestattete Vorderseespitze 2889m als dominierender Hauptdolomit Klotz, stellt mit Ihren selbst für die Lechtaler konkurrenzlosen Schutthalden und schauderhaften Tobeln das absolute Nonplusultra an Abenteuerberg dar. Weglose, schwer zu findende An- und Abstiege. Klettertechnisch vor allem durch die Unzuverlässigkeit des Gesteins höchst anspruchsvoll. Uns gelang die Besteigung von Kaisers aus über das Stierlahnzugjoch 2596m, gefolgt von einer ausgesetzten Querung, um über die Zustiegsmoräne die Rampe unterhalb des Ferners zu erreichen. Über diese luftig/brüchig III zum Fernerende und weiter 40° über eines der letzten großen Eisfelder der Lechtaler. Sogar Spalten sind zur Zeit vorhanden, eine besonders eindrucksvolle kurz vor dem Ausstieg in die Scharte. Ab hier über den Ostgrat III zum Vorgipfel, um anschließend über eine tief eingeschnittene Scharte den Hauptgipfel zu erklettern. Die Einträge im Gipfelbuch, das 1989 hinterlegt wurde, sprechen mit gerade mal drei Seilschaften 2010 für sich. Für den Abstieg wählten wir die 600m Flanke der wilden Westwand III, die bereits beinahe dem Erstbegeher Spiehler 1883 zum Verhängnis wurde. Die unübersichtliche, extrem Schuttbedeckte Wand bildet mit einem verwinkelten System aus Gesimsen, Rissen, Kurzkaminen, Plattenschüssen und Schuttrinnen eine ernste Herausforderung. Alles in allem wieder eine unvergessliche Tour der Superlative – so kann das Jahr auf jeden Fall weiter gehen!!!


11/07/2010 Am Sonntag bei unserem Fliegerkollegen Ollie mal ein „Abflug“ der anderen Art. Diana war gut eine Stunde in der Luft und ich sensationelle 2 Stunden 45 Minuten, was aber dann auch genügte, denn die Hitze im engen Cokpit, verbunden mit den enormen G-Kräften beim Thermikkurbeln geben einem wirklich den Rest! Ein tolles Erlebnis, das wir aber trotzdem nicht gegen die absolute Freiheit des Gleitschirmfligens tauschen würden. 


09/07/2010 – 10/07/2010 Wieder ein mehr als ergiebiges und vor allem abenteuerreiches Wochenende zu Wege gebracht. Zunächst in das wilde Herz der Lechtaler Alpen vom Talort Bach aus mittels Mountainbike und kompletter Kletter/Biwakausrüstung (Kampf!) hinauf in das Alperschontal. Auf 1600m eine herrlich ruhige Zeltnacht verbracht um am Samstag früh morgens über die wilde Dreischartlroute zur Freispitze 2884m zu kraxeln. Wohl einer der schwersten Berge (Selbst Normalweg III!) der gesamten nördlichen Kalkalpen. Die wenigen Einträge in das Gipfelbuch (heuer bisher nur drei!) bezeugen den einsamen Charakter dieser ungemein faszinierenden Tour. Weiter hinab in die Freispitzscharte, diese überschreitend zur Roten Platte 2831m und zur Rotspitze 2831m, deren eigenwilliger geologischer Aufbau eines der Schaustücke dieser Tour sind. Im Anschluß noch der lange Abstieg über die Knappenböden in das landschaftlich beeindruckende Alperschontal zum Mountainbike, gefolgt von einer rasanten Abfahrt ins Tal. Insgesamt eine sehr anspruchsvolle Unternehmung die im AV Führer wohl auf Grund der Ausgesetztheit und vor allem wegen des ungemein brüchigen Gesteins zwischen III – IV angesiedelt ist.

08.07.10 Wieder einmal, wie so oft ein Sunset Flight. Schön das sich mittlerweile der Hauch von Routine einstellt und die Nerven sich normalisieren. Die Luft war gestern im Gegensatz zu den letzten Flügen etwas turbulent, verbunden mit stärkeren Talwind. Mit dabei Günther und Bartl als Startbeobachter, die später noch über Kotalm (Brotzeit) und Waxenstein ins Tal marschierten. Die 2 Km Umweg von Wegscheid zur Brauneckbahn dürfen natürlich nicht unerwähnt bleiben (Armer Bartl). Lebe Deinen Traum – so soll es sein und ich darf dankbar sein so ein Leben führen zu dürfen!


07/07/10 Wieder ein fantastischer, ruhiger (Fußball) Abend mit einem dem entsprechenden, angenehmen Flug. Das Koteck am Brauneck wird Dank dem Talwindsystem abends zum „Heimfluggebiet“ und die 700 Höhenmeter für den Aufstieg sind als Training auch nicht zu verachten. So machen Abendtouren richtig Spaß!!!!!


03/07/10 - 04/07/10 Ein Traumwochenende mit ebensolchen Temperaturen. Am Samstag konnten wir einen absoluten Gleitschirmberg besteigen, den Lechtaler Hönig 2034m. Ein Berg der zu allen Seiten hin mit gigantischen Wiesen abfällt, also unendlich viele Startplätze in jede Himmelsrichtung. Ein relativ starker Nordwind gestaltete das abheben problemlos, allerdings flogen wir genau zur Mittagszeit, was für uns Thermik in Vollendung bedeutete. Der Berwanger Kessel entwickelte sich zu einer riesigen Spülmaschine. Mein erster großflächiger Klapper war das Resultat, wobei ich durch Gewichtsverlagerung das schlimmste korrigieren konnte. Auch im Landebereich war es sehr Turbulent, das vor allem mein Leichtgewicht Diana zu spüren bekam. Alles in allem eine fantastische walk and fly Tour, die den ersten großen Schritt Richtung Paraalpinismus darstellt. Einsame Berge besteigen und selbst entscheiden ob und wo wir fliegen können. Am Sonntag in der gewittrigen Stimmung waren wir mit unserem "Buben" Pablo unterwegs auf der Sennalpe in den Trauchbergen, wobei später durch aufkommenden Wind noch Groundhandling bei unseren Hausbergen angesagt war!

 

01/07/10 Nachdem ich Dienstags bereits über die "Demmel" zum Koteck marschiert bin, wollte ich die tollen Verhältnisse auch über den Normalweg ausnützen. Der malerische Anstieg über die Brauneckroute ist besonders schnell und somit ideal für den Abend geeignet. Da zur Zeit Nordostwindlagen herrschen bietet sich diese Aktion gerade zu an. Oberhalb der Demmel lässt es sich so über Stunden genüsslich soaren. Ein Sunsetflight in größter Vollendung.


29/06/10 Nun entwickelt sich das Jahr doch noch zu einem Fliegerfestival. Mein Traum das Abendtraining mit fliegen abzuschließen erfüllt sich und das ganze nicht nur in einer langweiligen Anmarschsequenz zum Startplatz. Gemeinsam mit der "Rennsau" Gernot auf den wilden Zapfen der Demmelspitze 1158m (III+), der hier gewohnt eine souveräne Leistung ablieferte. Der anschließende Anstieg führt über eine fast schon alpin anmutende, brüchige Steilrinne in die Scharte zwischen Waxenstein und Koteck. Anschließend über den bewaldeten Grat zum Gipfel letzteren mit dem Startplatz namens "Umsetzer" auf ca. 1350m. Traumhaft laminarer Nordostwind ermöglichte ein völlig ruhiges soaren oberhalb der Demmelspitze. Ein würdiger Abschluss dieser Abendtour.

 

25/06/10 - 27/06/10 Nachdem Mittwochs der Knoten geplatzt war nun ein Bergsteiger - Gleitschirm - Wochenende ohne gleichen. Am Freitag solo zum Jochberg 1569m, wobei "Fluglotse" Mario mich am Ursprungsattel absetzte, um anschließend am Landeplatz am Kochelsee auf mich zu warten. Die 700Höhenmeter waren in knapp 40 Minuten abgespult. Es folgte ein Starkwindstart direkt am Gipfel. Das was ich eigentlich immer wollte. Bergsteigen und selbständig entscheiden ob ein Flug möglich sei. Er war es und oberhalb von Walchen - und Kochelsee wurde der Flug auch ein optischer Traum. Samstags konnte ich mit Diana, Max und Stefan wieder im Starkwind am Breitenberg 1834m in den Tannheimern aktiv werden. Mit wilder Thermik mogelten wir uns, nach einem stürmischen Start, bis über 2000m hinauf. Zu guter letzt Parawalking im Doppelpack in dem ich mit Diana, Silke und Michi auf den Alpkopf 1802m in den Lechtalern zweimal von der Hochalmbahn aus marschierte. Ein durchgeschüttelter Flug und eine Landung im mittlerweile sehr aktiven Talwindsystem waren die Punkte die unsere Nerven strapazierten. 

23/06/10 Endlich war es wieder soweit. Nach einer schier endlosen Durststrecke war "the window open" und ich konnte mich wieder in die Luft erheben. Eine schöne walk and fly Abendtour aufs Hörnle. Start vom unteren Platz, da am oberen bei der Hörnlehütte der Wind zu sehr aus Osten kam. Dennoch mußte ich den Schirm Richtung Osten aufziehen um nach dem abheben gleich links zu korrigieren und gegen Norden abzudrehen um nicht an den Baumwipfeln hängen zu bleiben. Beim Landeplatz war aus nicht erklärbaren Gründen Megaabsaufen angesagt, aber was solls, endlich wieder geflogen und die Erkenntnis das ich es noch nicht verlernt habe. 



19/06/10 - 20/06/10 Es ist schier zum verzweifeln, das zermürbende Wetter will kein Ende nehmen! Es gingen einfach nur Schlammtrainingstouren auf den Hochschergen und die Sennalpe, wobei bei letzterer bereits ab 1300m Schneefall eintrat und dieser oberhalb 1500m auch noch liegen blieb. Für Pablo natürlich purer Genuß, da er sich liebend gerne im größten Batz wälzen muß. Wir können nur hoffen das diese Woche endlich ein Lichtblick am Horizont erscheint und wir vielleicht einmal wieder in die "Luft" gehen können.



12/06/10 - 13/06/10 Wieder einmal, wie so oft in letzter Zeit, ein Wochenende zum sich einweisen zu lassen. Zuerst der sinnlose Aufstieg mit unseren "Fetzenfliegern" aufs altbekannte Hörnle, wo Nebel und völlig chaotischer Wind einen Start komplett zunichte machte. Es folgte die Erkenntnis wieder eine "walk and walk" Aktion erfolgreich abgeschlossen zu haben. Wenigstens konnte ich noch am Sonntag in einer Regenpause den guten alten Wolfskopf erreichen. Was haben wir letzte Woche für ein Wetterglück am Montblanc gehabt!!!!

 

03/06/2010 - 04/06/2010 Eine über allen Limits stehende, mehr als grenzwertige Leistung gelang Gernot Stephinger und mir in kürzester Zeit. Innerhalb von nur zwei Tagen, inklusive An - und Abreise bestiegen wir den höchsten Gipfel der Alpen, den 4807m hohen Montblanc mit Tourenski. Am Donnerstag vom Plan del Aiguille über den gewaltigen Bossons Gletscher, durch den berüchtigten Eisbruch La Jonction zur Grands Mullets Hütte auf 3051m. Am Freitag gegen zwei Uhr Nacht die gewaltigen 1800 Höhenmeter über das spaltenreiche Petit - und Grand Plateau zum Col Du Dome 4237m, weiter über das Biv.Vallot 4362m (Skidepot) zum schmal emporsteigenden Les Bosses Grat und über diesem zum Dach der Alpen. Keinerlei Anpassung und Akklimatisation (Puls um die 100) machten die Tour vor allem im oberen Bereich zur absoluten Leidensnummer. Es war schlichtweg purer Kampf bis zum aller letzten. Trotzdem standen wir mehr als Stolz auf diesem aussichtsreichen Eisdom. Die gleiche Anstrengung im Abstieg mit anschleißender Abfahrt, die in unserem Zustand nicht mehr als Genuss durch ging. Unterhalb der Hütte wurde vor allem die La Jonction nochmal zur Herausforderung, da die Tags zuvor noch haltenden Eisbrücken nun unter unseren Füßen bedrohlich nachgaben. Gegen 22.00 Uhr Abends waren wir schon wieder zu Hause!







29/05/2010 - 30/05/2010 Dem völlig verdrehten Chaoswetter zum Trotz gingen dennoch zwei Touren am Wochenende. Zum einen eine Bike and Hike Tour zur Bleick. Wobei die oberen 400 Höhenmeter zu Fuß zurückgelegt werden mußten und somit ein guter Test für meine Innenbandzerrung waren. Es scheint wieder soweit alles zu "funktionieren". Natürlich dann gleich wieder mit meiner "Zugmaschine" Pablo zum trainieren auf den H.Peissenberg. Wir können nur hoffen dass es endlich mal besser wird und nicht das ganze Jahr über hinweg Wettertechnisch so katastrophal weiter läuft!



22/05/2010 - 24/05/2010 Mit einer leichten Innenbandzerrung stellt sich doch die Frage wie das Training am besten weiter läuft. Die Lösung war denkbar einfach und so habe ich die Mountainbikesaison in den Ammergauer Bergen schon einmal eröffnet. Bei besten Wetterverhältnissen mit Diana auf den absoluten Geheimtip in den Ammergauern, den Hochwildfeuerberg. Tags darauf mit Kathrin, Mario und Diana in das Altenbergtal unter dem gleichnamigen Berg. Eine wunderschöne Tour in einem vergessenen Winkel dieser Berge. Zu guter letzt solo den Wolfskopf, der mit enormer Steigung die Wadeln strapaziert.



12/05/2010 - 16/05/2010 Da kommt endlich ein Brückentag daher und was passiert dann? Genau, abgrundtiefes Chaoswetter bester Güte. Irgendwie lustlos würgt sich der gefrustete Bergsteiger dem so wichtigen Training entgegen. Wenigstens ging noch der Steig auf den Oberammergauer Kofel mit Mario, umkreist von gewaltigen Gewitterzellen. Am Feiertag die einsame Weitalpspitze mit Diana, Günther und Pablo, der hier nichts besseres zu tun hatte als sinnlos einem Viech hinterher zu türmen, um mich dabei um zu reißen. Wieder eine Bandage mehr am Fuß - Ächz! Sonntags noch der entspannte Weichberg/Kappelhöhe bei zumindest trockenen, dafür stürmischen Wetter. Positiv zu bemerken ist das die viele Zeit die über blieb, ich in meine Internetseite investieren konnte, um einige Neuerungen einzuführen. Expeditionen erweitert, Materialtests, Partner, Walk and fly mit Zugang zu den Windwerten am Blomberg und eine eigene Rubrik für den "Buben" Pablo!

  

07/05/2010 - 08/05/2010 Die Skitourensaison ist noch lange nicht beendet! Trotz der widrigen Wetterlage gelang Mario, Pablo und mir die Besteigung der 2580m hohen Ruitelspitze in den Lechtalern. Fantastische Wolkenstimmungen waren der Lohn für diese Gewalt-Zelttour!



23/04/2010 - 02/05/2010 Gleitschirmurlaub in der Türkei, mit dem absoluten Fliegerberg Babadag 1980m beim berühmtesten Strand der Türkei bei Ölüdeniz! Fantastische Flüge mit mehr als 2000m unter den Füßen und auch spektakuläre Landungen direkt in die Strandpomenade, wo die Flieger Vorfahrt vor den Touristen genießen. Selbst unser Willi erhob sich mit seinen 80 Jahren mittels eines Tandemfluges mutig in die Luft. Adrenalin fördernde B-Schein Übungen wie Rollen, Nicken, Steilkreise, Ohren anlegen, große Klapper und sogar B-Stall zogen wir durch. Einmal auch der direkte Anstieg vom Meer zum Gipfel (2000 Höhenmeter/14Km) in schweißtreibenden 3 1/2 Stunden. Also ein einmaliges Flug - und Bergerlebnis!





17/04/2010 Megaskitour mit Diana und Mario bei Traumwetter, mit fast perfekten Schneeverhältnissen im Nordkar des Elmer Muttekopf 2350m in den Lechtalern.
Die Skitourenzeit ist noch lange nicht beendet!!!! 



15/04/2010 Die Klettersaison ist wieder eröffnet und das gleich an einem Klassiker, dem monumentalen "Fensterl" oberhalb von Fischbachau. Mit dabei Günther, Mario und Bartl, der hier unter dem Motto Adrenalin seine ersten Klettermeter absolvierte.



09/03/2010-18/03/2010 Eindrucksvolle Skiexpedition mit Mario zum höchsten Gipfel Persiens, dem Damavand 5671m im Iran. Gleichzeitig der höchste Vulkan Asiens und zudem auf Platz 12 der höchsten freistehenden Berge der Welt. Zum Akklimatisieren bestiegen wir den 4050m hohen Angemar II. Das auf 4200m gelegene Hochlager am Damavand konnten wir noch mit den Tourenski erreichen, der Gipfelanstieg dagegen wurde auf Grund Schneemangels und Vereisung zu einer mörderischen Gewaltprobe. 1500 Höhenmeter mit Skitourenstiefel im Auf- und Abstieg! Für Mario der erste 5000er überhaupt. Eine von eisernen Willen geprägte Leistung, da kann ich nur sagen: Allen Respekt!!!  Das Land selbst überraschte mit ungemeiner Gastfreundschaft und einer hochmodern geprägten Gesellschaft.





15/02/2010 Eine Premiere der anderen Art auf unserem Hausskitourenberg Hörnle (Ammergauer Berge). Mit Spezl Bartl, der noch nie auf Ski gestanden ist als Abendtour zum Gipfel empor, um anschließend in nur 5 Minuten (Sturzgeplagt) die Kunst des Skifahrens zu erlernen, um flott ins Tal zu schwingen. Eine grandiose, phänomenale Leistung!!!!  


24/01/2010 Geimeinsam mit dem "wahnsinnigen" Gernot auf den Paradeskiberg der Lechtaler. Ein fantastischer Skitourentag auf der 2852m hohen Feuerspitze, wobei wir mit Sturzeinlagen nicht gerade sparsam umgingen!

16/01/10-17/01/10 Trainingsskitour und eisige "Glühwein"-Biwaknacht mit Mario am Lechtaler Tschachaun 2334m. Trotz der mageren Schneeverhältnisse ein Trauimskitourentag.

20/12/2009 Die kälteste (-17°) A-Schein Praxisprüfung der Bayerischen Flugschule Penzberg in der Wildschönau durchgezogen. Wir sind nun stolze Besitzer des Gleitschirmpilotenscheins!! Mit dabei waren auch Rudi, Stefan und Michi - Gratulation! Nur der arme Max mußte zu einer Geburtstagsfeier, aber auch er gratulierte uns "fliegenden Scheißhäusern" zähneknirschend.



01/11/09 Zusammen mit Mario und Gernot über die ausgesetzte Reindlkante (bis IV+) auf den Laberkopf. Satte 7 Seillängen die Moral erfordern! Eine gewaltige Leistung für die beiden, die ganz schön ins "Schwitzen" kamen und mich dabei verfluchten.



29/10/09 Knuts erste Klettertour, das Ganze auch noch bei Dunkelheit auf die wilde Demmelspitze oberhalb von Lenggries, die er schon so oft mit dem Gleitschirm überflogen hat. Eine souveräne Leistung, sowohl konditionell wie auch technisch, die auf weitere verrückte Touren hoffen läßt!



03/10/09-09/10/09 A-Schein Gleischirmkurs in der Wildschönau. Mit dabei eine tolle, lustige Truppe wie auch die beiden wohl besten Fluglehrer Wolf und Knut. Endlich konnten wir richtig durchstarten und unsere ersten "echten" Höhenflüge sammeln. Insgesamt kamen wir auf satte 22 Höhenflüge! Krönender Abschluß mit bestandener Theorieprüfung zum Ende einer grandiosen Woche!



27/09/09 Mit Günther und Pablo auf einen der grandiosesten Grasberge der gesamten Nördlichen Kalkalpen. Dominant, gewaltig und steil präsentiert sich der Pimig 2404m im hinteren Lechtal. Eine spannende Tour der absoluten Spitzenklasse!



September 09 Diana und ich starten in eine neue Dimension des Bergsports, dem Gleitschirmfliegen. Das ganze in der genialen Penzberger Gleitschirmschule, wo wir unter den Anweisungen von  Flugveteran Wolf, wie auch Fluglehrer Knut den L-Schein  am 21. und 22.09.2009 bestanden haben. Jetzt sind wir soweit fit, das wir den A-Schein im Oktober angehen können.



19/09/09 Gemeinsam mit Diana  und Mario, der mittlerweile gewohnt eine Topleistung abliefert, auf den steilen Graszahn der Lechtaler Peischelspitze 2424m.  Steil und Kniezermürbend, eine Herausforderung für gestandene Alpinisten!



27/08/09 Wieder einmal an der Demmelspitze! Diesmal mit Bianca, die hier souverän mit einer eindrucksvollen Leistung Ihre ersten alpinen Klettereinlagen absolvierte.

 

02/08/09-17/08/09 Grandiose Expedition in Tadschikistan, einem wilden Land das zu über 90% aus Gebirgen besteht, erfolgreich beendet und gesund überstanden. Eingelagert zwischen Uzbekistan, Kirgistan, Afghanistan und China stellt Tadschikistan seit dem Zerfall der Sowjetunion eines der ärmsten Länder der Region dar. Unser Ziel war das bei uns ziemlich unbekannte Fangebirge, das den westlichen Pamir bildet. Zusammen mit dem Tiroler Martin Reindl gelang es drei Fünftausender zu bestiegen. Den schlank aufragenden Zamok 5070m über einen herrlich gelegenen Gletscher (30-40°) mit einsturzbereiten Eisbrücken, den Mirali 5100m über eine Klettervariante bis V, bei mehr als fragwürdiger Absicherung („ui-ui-ui-friends“) und im weiteren Verlauf nach dem Mirali, den höchsten Gipfel im gesamten Fangebirge, den Chimtarga 5489m (50-60°/II-III), den wir als erste Seilschaft 2009 vom Alaudincamp aus erreichten. Das zweite Team, bestehend aus Ernst und Lars, konnte ebenso am Zamok erfolgreich den Gipfel erreichen.









18/07/09-25/07/09 Bergurlaub in der Slowakei mit Diana und Pablo. Herrliche, einsame Gipfelbesteigungen in der kleinen und großen Fatra, die durch die niedrigen Tallagen von 300m bis 400m einiges an Anstiegsleistung veranschlagen.  Die Berge waren der Kaluzna 1161m, Zniev 985m, Tlsta 1373m, Klak 1352m und der Lysec 1384m.
An einem Tag verschlug es mich "free solo" in die alpine Welt der Hohen Tatra, auf dem höchsten Gipfel der Tatra und des gesamten Karpatenbogens, der Gerlachspitze 2655m.
Eine illegale Besteigung, da der Gipfel nur mit Bergführer erlaubt ist. Das ganze in einer direkten Linie durch die Westwand mit Stellen bis zum III Schwierigkeitsgrad. Alte Sicherungen, einer ehemaligen Steiganlage wurden zum Großteil entfernt!





16/07/09 Mit Katl und Sönke auf der Teufelskapelle (III+), die dabei Ihre ersten Klettereinlagen mit einer grandiosen Leistung absolvierten. Ein starker Abend!

 

04/07/09-11/07/09 Berg- und  Kletterurlaub auf der sonnenverwöhnten Insel Sardinien. Eine Woche lang hatten wir traumhafte Verhältnisse und konnten so in den Gebirgszügen des  Monte Albo (Punta Su  Mutucrone 1050m/Monte Turuddo  1127m), Supramonte (Punta Cusidore 1147m/Monte Corrasi 1463m/Monte Fumai  1316m/Monte Novo San Giovanni 1316m), Gennargentu (Bruncu Spina 1829m/Punta Paulinu 1792m/Punta Su Sciusciu 1823m/Punta la Marmora  1833m)  fantastische Touren erleben.


18/06/09 "Solo" Begehung der lufigen "Magic Line" der Reindlkante (7Seillängen/IV+) bei Oberammergau. Eine Abendtour der absoluten Spitzenklasse!


12/06/09-13/06/09 Wieder einen der vergessenen Lechtalberge erfolgreich bestiegen. Obwohl der Stanskogel der Untergruppe den Namen gibt, so ist doch die Vallesinspitze mit 2769m höher als der erstgenannte.  Solo unterwegs konnte ich durch das einsame Vallesinkar, mit traumhaften Zeltplatz, über brüchige Schrofenkletterei II den Nordwestkamm erreichen. Dieser führt ungemein aussichtsreich auf den selten bestiegenen Gipfel. Kreuz seit 2000 und meist nur eine Besteigung im Jahr, wieder einmal ein Erlebnis!


21/05/09 Einsame Skitour zum Abschluß der Saison auf die Tauferer Spitze in den Öztaler Alpen gemeinsam mit Gernot und Pablo, der dabei zum ersten mal einen Gletscher betrat, wie auch seinen ersten 3000er erreichte. Das ganze über den ausgesetzten Südwestgrat im II Schwierigkeitsgrad!! Dazu eine wilde Abfahrt mit dementsprechenden Stürzen. Noch zu erwähnen sei der geistige Tiefgang von Gernot zum Thema: Laß den Lawinenpiepser liegen...


15/05/09 Gaudi und Adrenalin mit Mario an der wilden Felsbastion der Demmelspitze 1158m  in den Bayerischen Hausbergen bei Lenggries! Für einen Neuling eine respektable Leistung!



09/05/09 Gewaltige Skitour auf die fantastische Feuerspitze 2852m in den Lechtaler Bergen. Ein Traumtag in völliger Einsamkeit mit meinem treuen Begleiter Pablo. Dürfte wohl zu den herausragendsten Skitouren zählen die ich bisher gemacht habe.

25/04/09 Zusammen mit Diana, Dietmar und Pablo auf die hohe Rappenspitze 2472m in den Lechtalern. Wieder eine Skitour die durch absolute Einsamkeit geprägt war. Den Gipfel erreichten leider nur Pablo und ich über den versulzten Grat.



18/04/09 Erste große Skitour mit Gernot und Pablo auf die wunderbare Kogelseespitze 2647m in den Lechtaler Alpen. Gerade noch so zwischen GUT und BÖSE die Lawinenhänge überwunden. Sulzstürze bei der Abfahrt inbegriffen.


11/02/09-19/02/09  Gewaltiges Bergabenteuer in Ostafrika/Kenia am zweithöchsten Berges des schwarzen Kontinentes bestanden. Der mystische Mount Kenia  mit seinen Gipfeln zählt zu den  großen Herausforderungen eines jeden Bergsteigers.  Anstieg über die  Sirimon Route zum Lenana, dem dritthöchsten Gipfel mit 4985m des Massives und weiter über den Lewis Gletscher zur  gewaltigen Südostwand des Nelion 5188m. Aufstieg über die klassische Shipton Route mit 20 Seillängen mit Schwierigkeiten bis IV+. Der technische Kletterguide war zu tiefst über den "wahnsinnigen" Bayern verwundert, der schneller und sicherer kletterte als er selbst. Na wenn das keine positive Kritik ist. Abstieg über die Naro Moru Route zum gleichnamigen Gate.





21/11/08-13/12/08 Erfolgreiche Chile Expedition mit der Besteigung des unmittelbar vor Santjago gelegenen Cerro Plomo mit 5424m. Dabei ab 4600m in einer "Speed"- Zeit von
2 1/2 Stunden, da meine Frau durch einen grippalen Infekt leider zurück bleiben musste. Zusätzlich noch in einem gänzlich unbekannten Seitental der Zentralanden den einsamen Gipfel des Cerro Fosilies erstiegen.


06/09/08 Abschluß meiner Mieminger Nordseiten Trilogie und gleichzeitig die Tour mit der schwersten Solobegehung meiner Bergsteigerlaufbahn. Über das Schwarzbachkar zur Alplscharte, dem schwersten Übergang der Mieminger Gruppe und weiter über den extrem ausgesetzten Südwestgrat zum 2719m hohen Gipfel der Hochwand. Dabei mußte ich ohne Selbstsicherung überhängende Kletterstellen bis zum IV Grad überwinden. Eine Grenzerfahrung die äußerste Moral und Überwindung kostete.


30/08/08 Solobegehung der Hochplattig 2768m Nordwand in den Miemingern. Im unteren Teil knallharte Reibungsplatten in der Rampe bis III+. Am Nordgrat und in den Querungen extremst brüchiger Fels zwischen I-III. Mehrmals mit viel Glück dem Steinschlag entkommen!  Nur eine Handvoll Begehungen der Nordwand in einem Jahrhundert!

29/08/08 Zum zweiten mal die Reindlkante, diesmal mit Diana!


31/07/08 Abendliche Begehung eines alpinen Kletterschmankerls in den Ammergauern am Laberkopf 1411m. Mit 7 Seillängen bis IV+ an der luftigen Reindlkante.


19/07/08 Geglückte "Solo" - Besteigung der Östlichen Griesspitze 2751m in den Miemingern über die wilde und extrem brüchige Nordwand mit neuer Variante über den Zustiegsporn aus dem Brendlkar. Gipfelbuch aus dem Jahre 1931!