Walk and fly
Eine Sportart stellt für mich das letzte Puzzleteil beim Bergsteigen dar. Allerdings im Gegensatz zu den meisten anderen Gleitschirmpiloten möchte ich nicht mit Seilbahnen auf irgendwelchen überfüllten Startplätzen antanzen, sondern wie gehabt Berge besteigen und nach Möglichkeit hinab fliegen. Natürlich lassen sich auch ausgezeichnet die bekannten und zugelassenen Flugebiete nützen wenn die Bahnen in Revision sind oder abends als ruhige "Sunsetflights" wenn ebenfalls der Betrieb ruht.

Die unten aufgeführten Touren sind zum Teil offizielle Fluggebiete, so wie auch freie Ziele in den Bergen. Dies bedeutet dass sich jeder Pilot vorher über Regelungen vor Ort über Starts und Landungen informieren muss!
Am 6.12.2011 kam vom DHV folgende Email zum Thema inoffizielle Fluggebiete:
Der Herbst brachte uns einige fliegerisch traumhafte Wochen. Mangels laufender Bergbahnen erlebte das Wandern auf Berge zum anschließenden Runterfliegen einen ungeahnten Aufschwung. Startplätze und Gelände, die bisher nur als „Wanderfliegergeheimtipp“ einigen wenigen bekannt waren, wurden von dutzenden von Piloten fast tagtäglich beflogen. An Wochenenden hatte man manchmal den Eindruck, dass ganze Busladungen von Flugsüchtigen als geführte Wandergruppen unterwegs waren. Leider hatte dies zur Folge, dass manch stillschweigende Übereinkunft einer Geländenutzung ein schnelles Ende fand. Dies vor allem auch dann, wenn jede Möglichkeit genutzt wurde, die Gehstrecke um ein paar Meter zu verkürzen. Schon ein paar Autos, die gesperrte Wege nutzen oder mal eben so in einer Wiese parken, können da einen Geländebesitzer vom Gleitschirmfreund zum erklärten Gegner mutieren lassen.
Viele der beflogenen Walk and Fly-Gelände sind nicht zugelassen. Hier der Hinweis auf in Deutschland geltendes Luftrecht: Starten auf nicht zugelassenem Gelände ist eine Straftat. Solche Flüge dann aber auch noch unter dem eigenen Namen für jedermann einsehbar im Internet zu dokumentieren (DHV-XC) fordert Konsequenzen geradezu heraus. Sowohl Geländebesitzer als auch Behörden haben gerade die Online-XC's als einfache Informationsquelle entdeckt.
Bitte startet in Deutschland nur in zugelassenen Geländen und dokumentiert illegale Flüge nicht auch noch im Internet. Kümmert euch als Vereine oder auch als Einzelpersonen um entsprechende Geländezulassungen. Dabei hilfreich ist in Verhandlungen mit Geländehaltern vielleicht das Argument, dass nur ein zugelassenes Gelände, für das auch jemand fliegerisch verantwortlich ist, ein reibungsloses Miteinander aller Beteiligten ermöglicht
Leider sehe ich mich nun gezwungen meine Seite dementsprechend anzupassen. Nicht zugelassene Flugberge oder auch fragwürdige sind nun rot markiert und nicht mehr beschrieben! Ebenso fehlen natürlich die passenden YouTube Links! Hinzufügen möchte ich noch das es für alle ECHTEN walk and fly Piloten außer Frage steht auf irgend welchen Forstwegen auf die Berge hinauf zu fahren, denn wir lieben unseren Sport und besteigen unsere Flugziele aus eigener Kraft!
Wenn sich neben den Flugbergbeschreibungen ein
Symbol befindet einfach anklicken und schon bekommt Ihr einen kleinen Überblick in das jeweilige Fluggebiet.
Flugberge Übersicht:
- Alpenvorland
- Finning
- Dachsteingebirge
- Krippenstein 2108m
- Berchtesgadener
- Jenner 1874m
- Chiemgauer
- Unternberg 1425m
- Haaralmschneid 1595m
- Kitzbühler Alpen
- Hohe Salve 1827m
- Markbachjoch 1440m/1731m
- Rosskopf 1731m
- Rofan
- Vorderunnütz 2078m
- Guffert 2196m
- Bayerische Voralpen
- Vogelsang 1563m
- Hinteres Sonnwendjoch 1986m
- Nagelspitze 1554m
- Sonnberg 1576m
- Wallberg 1722m
- Schönberg 1621m
- Hochalm 1427m
- Sonntraten/Schürfenkopf 1096m
- Blomberg 1220m
- Heiglkopf 1205m
- Demmelspitze 1158m/Koteck(Brauneck) 1350m
- Koteck(Brauneck) 1350m
- Brauneck 1555m
- Hirschhörnlkopf 1515m
- Jochberg 1569m
- Rabenkopf 1555m
- Heimgarten 1790m
- Simetsberg 1836m
- Hoher Fricken 1940m
- Wank 1780m
- Wetterstein
- Gehrenspitze 2367m
- Mieminger
- Hohe Munde 2592m
- Ammergauer
- Laber 1686m
- Hörnle 1420m
- Hinteres Hörnle 1548m
- Buchenberg 1142m
- Tegelberg/Rohrkopfsattel 1300m
- Tegelberg/Bergstation 1707m
- Säuling 2048m
- Kohlbergspitze 2202m
- Daniel 2340m/Upsspitze 2338m
- Lechtaler
- Thaneller 2343m
- Achseljoch 2020m
- Alpkopf 1802m
- Hönig 2034m
- Bleispitze 2225m
- Schwarzhanskarspitze 2228m
- Jöchelspitze 2226m
- Sonnenkogel 2204m
- Griestaler Spitze 2622m/Hahnleskopf 2210m
- Tannheimer
- Gaichtspitze 1986m
- Hahnenkamm 1938m
- Hahlekopf 1758m
- Brentenjoch 2002m
- Breitenberg 1834m
- Allgäuer
- Krinnenspitze 2002m
- Grubachspitze 2110m
- Muttekopf 2431m
- Neunerköpfle 1864m
- Sulzspitze 2084m
- Rohnenspitze 1990m
- Einstein 1867m
- Schönkahler 1688m
- Blösse 1450m
- Reuter Wanne 1541m
- Spieser 1652m
- Mittag 1451m
- Immenstädter Horn 1490m
- Hauchenberg 1242m
- Salmaser Höhe 1254m
- Hochgrat 1834m
- Weiherkopf 1665m
- Hochleckachalpe 1530m
- Siplingerkopf 1746m
- Üntschenspitze 2135m
- Bregenzerwald
- Bullerschkopf 1701m
- Tristenkopf 1741m
- Niedere 1711m
- Hirschberg 1834m
- Klippern 2066m
- Damülser Mittagspitze 2095m
- Elsenkopf 1940m
- Bayerischer Wald
- Voithenberg 880m
- Dieberg 638m
- Sommerberg 790m
- Pröller 1048m
- Osser 1293m
- Türkei
- Babadag 1980m
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Groundhandling in Finning
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Höhenunterschied: 1600m
Gehzeit: 4 bis 5 Std.Der herrlich gelegene Krippenstein im Dachsteingebirge ist in erster Linie das Ziel von Piloten die ein Sicherheitsraining beim Sky Club Austria/Walter Schrempf in Angriff nehmen. Sicherlich eines der besten das es gibt! Trotzdem kommt auch so ein jeder auf seine Kosten. Für Trainingssüchtige bietet sich ein langer Anstieg über die Mittelstation an, der sich mit Besuchen von Mammut- und dachstein Eishöhlen verbinden lassen würde. Hauptstartplatz ist, ab der Gipfelstation rechts vorbei, mit herrlichen Dachsteinpanorama den Krippenstein umrundend, in knapp 10 Minuten zu erreichen. Herrliche Wiesen bieten für Nord und Nordwestliche Winde perfekte Abflugplätze. Ein steiniger Südstartplatz und ein klippenartiger Oststartplatz wären auch noch vorhanden, aber wie gesagt dann eher für ganz wilde. Landeplatz am Hallstätter See bei Sicherheitstraining (klein, Stromleitungen, Eisenbahn!). Hauptlandeplatz ein Stück unterhalb der Seilbahntalstation. Auflagen der Flugschule (Skyclub) im Fluggebiet unbedingt beachten!
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Höhenunterschied: Aufstieg 100m/Abstieg je nach Startplatz bis 400m/Flug bis 1200m
Gehzeit: 20 Min. bis 1 Std.
Eigentlich weiche ich großen Menschenansammlungen immer gerne aus, aber um in ein neues Fluggebiet einzutauchen ist es manchmal ganz sinnvoll. Der Jenner ist bei uns Fliegern weniger im Blickwinkel, da er zum einen weit entfernt ist und zum anderen nicht gerade als einfach eingestuft ist. Bei den Touristen am Königssee sieht das natürlich anders aus. Es hat den Anschein von Oktoberfestatmosphäre wenn der Parkplatz erreicht ist. Der Preis ist dann der nächste Hammer: 15,90.- für die Bergfahrt und für Flieger kein Sondertarif!! Wenigstens der Aufstieg zum Gipfel hat ein bischen was von walk and fly. Am Gipfel gibt es eine steile Startmöglichkeit nach Süden (Wiese, felsig max. 2 Schirme). Nach der wirklich wilden, beeindruckenden Aussicht geht es wieder hinab zur Station, gleich links daneben befindet sich die Drachenstartrampe. Am Normalweg weiter hinab zum Felsturm des kleinen Jenners (Kreuz). Hier befindet sich der ebenfalls steile Weststartplatz (Unbedingt darauf achten das alle drei Windsäcke Westwind anzeigen, denn durch den vorgelagerten Kopf des kleinen Jenners haben wir bei anteiligen Nordwind sogleich ein gefährliches Lee wie am 1700er Startplatz am Babadag!!!!) und dann noch gleich daneben der einfache, großflächige Oststartplatz mit Weiterflug über den Kessel der Mitterkaseralm. Links oberhalb in den Wiesen beim Mitterkaserlift gäbe es noch die Möglichkeit NW - SW zu starten und falls alle Stricke reißen den Normalweg weiter hinab um den kleinen Jenner herum Richtung Mittelstation der Jennerbahn, wo sich oberhalb der eben genannten, zwischen Seilbahn und Skilift großflächige Wiesen befinden, die sich optimal für einen Alternativstart eignen. Ein Landeplatz befindet sich direkt neben der Talstation, von Bäumen begrenzt und deshalb gerne turbulent. Bei thermischen Verhältnissen generell nicht ratsam! Der einfache Hauptlandeplatz ist bei der Wirtschaft Kohlhiasl (Oberschönau/1Std. Fußweg). Beim Anflug auf Grund der langen Strecke darauf achten rechtzeitig abzufliegen!

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Unternberg 1425m
Höhenunterschied: Aufstieg 450m/Flug 700m
Gehzeit: 30 Min. bis 1 Std.

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Haaralmschneid 1595m
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Höhenunterschied: Aufstieg 600m/Flug 1200m
Gehzeit: 45 Min. bis 1,5 Std.

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Höhenunterschied: 600m/900m
Gehzeit: 1 - 2 Std.
Das Markbachjoch ist für uns natürlich so etwas wie ein Hausberg, haben wir hier doch unseren A-Schein absolviert. Ohne Probleme kann der sportlich orientierte Gleitschirmpilot auch hier fündig werden. Zum einen morgens, wie auch abends wenn die Bahn nicht läuft oder unter Tags einfach weiter zum Roßkopf marschierend. Der Anstieg ist denkbar einfach. Gleich neben der Talstation an den Seilbahnmasten entlang und später steil, aber dafür flott empor zum Markbachjoch. Weiter zum Roßkopf einfach rechts der Piste folgen bis ein markierter Steig über den vorgelagerten Gipfel, in amüsanten auf und ab zum Gipfelkreuz des Roßkopfes führt. Beide Startplatze sind nach Norden ausgerichtet und somit sollte dementsprechender Wind vorhanden sein. Wir wurden allerdings als "Rückenwindstarter" ausgebildet und ignorierten dies teilweise. Wenn gar nichts mehr geht ist es möglich am Markbachjoch der Piste links/östlich bis zu deren Ende zu folgen, um so einen Startplatz auf 300m zu erreichen. Dieser geht fast immer!

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Höhenunterschied: 900m
Gehzeit: 1 - 2 Std.
Wie oben beim Markbachjoch erwähnt bildet der Rosskopf eine schöne und vor allem ruhige Alternative zu ersteren Startplatz. Im Winter durch den Schnee war es allerdings gar nicht so einfach die Situation am Startplatz zu beurteilen. Im Anstieg führt ein schöner markierter Steig links der Skipiste durch den Wald, ansonsten beleibt der Anstieg im Sommer wie im Winter identisch. Der Start selbst ist Nord/Nordost ausgerichtet, unmittelbar neben dem Gipfelkreuz. Der Anlaufweg ist sehr flach und etwas holprig durch eine Menge Grasbüschel, am Ende wartet ein klippenartiger Steilgrasabbruch! Am besten bei gut anstehemden Wind zu meistern, bei Nullwind beherzt und mit Dampf anlaufen, denn ein Abbruch wäre hier sehr ungünstig. Landeplatz wie immer beim Harfenwirt in Niederau.
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Höhenunterschied: 1150m
Gehzeit: 2 - 3 Std.

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Höhenunterschied: 1200m
Gehzeit: 3,5 Std. - 4 Std.
Der imposant aufragende Guffert ist wohl einer der Münchner Hausberge schlecht hin. Von praktisch jeden Bayerischen Voralpenberg ist er zu sehen und für den Flieger bietet seine Südseite wohl eine der attraktivsten Thermikplätze weit und breit. Der lange Südanstieg beginnt direkt in Steinberg (Parkplatz Ortsmitte). Landewiesen (wenn möglich abgemäht) finden sich im unmittelbaren Umfeld. Zunächst noch harmlos einen Steig empor, aber dann schon bald nach überschreiten eines Forstweges links in steileres Gelände, das in die Latschen führt und stellenweise leichte Kletterei an abgeschmierten Fels verlangt. Oben an der Hochfläche angekommen links haltend Richtung Gipfelaufbau. An der Schulter davor etwas Wiese und viel grobes Gestein und hier wären unsere Startmöglichkeiten nach SO bis SW. Natürlich sollte der enorm aussichtsreiche Gipfel mitgenommen werden und der Drahtseilversicherte Gratanstieg macht auch richtig Spaß. Der Startplatz selbst ist schon etwas haarig. Vorsicht mit den Leinen und auch mit dem Schirm, damit nichts reißen kann. Ebenso stellt sich ein Unterlaufen in dem gerölligem Gelände als nicht so einfach dar und nur sehr trittsichere Bergsteiger könnten hier noch Korrekturen vornehmen. Ein Sturz wäre äußerst unangenehm!! Bei SW auch den rechten Gratansatz mit einbeziehen, denn dort könnten sich Turbulenzen bilden. In der stärksten Thermikzeit können auch die Ablösungen am Startplatz sehr heftig ausfallen, also aufpassen. Ansonsten bietet sich dem Parabergsteiger ein Flug der Superklasse mit dementsprechender Aussicht. Landeplätze wie erwähnt problemlos und wie so oft, den oft stärker werdenden Talwind beachten.
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Vogelsang 1563m
Höhenunterschied: 100m - 750m (je nach Ausgangspunkt!)
Gehzeit: 10 Min. - 2 Std.
Der Vogelsang bei Bayerischzell liegt als erster Gipfel vor den beiden Traithenbergen am oberen Ende des Sudelfeldes. Ausgangspunkt entweder am untersten Lift in Bayerischzell (750Hm) oder über die Tatzelwurmstraße zu den Liften auf der Ostseite mit Parkplatz beim unteren Sudelfeld (500Hm), wer hier hier weiter fährt kann rechts hinauf dann bis zur Walleralm fahren, wo sich die ersten Startplätze in wenigen Minuten (100Hm) erreichen lassen. Zweites Auto oder Fahrer wäre dann notwendig. Ansonsten führen alle Wege markiert und aussichstreich über die Walleralm zum Kreuzgeschmückten Gipfel. An der Alm selbst müßen 3 Euro Start/Landegebühr bezahlt werden, wie auch ein Eintrag in das dort ausgelegte Flugbuch gemacht werden. Die Startplätze, alle hervorragend mit Windanzeigern ausgestattet sind der Reihe nach beim Aufstieg oberhalb der Walleralm am Weg liegend. Von West (sollte Wind anstehen) über Nord bis Ost läßt es sich schön auslegen. Der Höchstgelegene beim großen Windsack unter dem Gipfelkreuz. Der Landeplatz, ebenso mit Windsack, ist schön groß und liegt Im Dreieck der Landstraßen zum Tatzelwurm und Landl. Ein inoffizieler Südstart liegt an der gegenüber liegenden Bergseite des Sudelfeldes.
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Höhenunterschied: Aufstieg 650m Flug 1150m
Gehzeit: 1,5 - 2,0 Std.
Das Hintere Sonnwendjoch ist der höchste Gipfel im Mangfallgebirge ist von allen Bergen der Umgebung aus eindrucksvoll zu sehen. Vor allem die lange Steilflanke der Nordseite steht imponierend hinter den klassischen Münchner Hausbergen, zum Süden hin dagegen fällt sie mit riesigen Wiesen und somit Startplätzen ohne Ende zur Ackernalm ab. Anfahrt über Bayerischzell und weiter Richtung Landl, dahin auch aus der Gegenrichtung von Kufstein kommend. An der Grenze am Ursprung befindet sich gleich eine große Landewiese mit Parkplatz wo der Flieger ein Auto stehen lassen kann oder er hat einen "Fahrdienst". Zwei Kilometer später zweigt rechts die kleine, gebührenpflichtige Mautstrasse zur Ackernalm ab. An der Alm parken und schon geht es über die gesperrte Almstrasse zur Steinkaseralm, weiter rechts Richtung Frommalm, wo kurz vorher links der eigentliche Steig abzweigt. Dieser führt steil durch den Felschlupf am Burgstein zu den weiten Südhängen und letzten Endes zum Gipfelkreuz. Östlich hätten wir SO und westlich schöne Startplätze nach S - SW. Notlandemöglichkeiten wären an der Ackernalm und an der Stallenalm, wobei letzterer besonders anspruchsvoll wäre und wirklich nur im Notfall in Betracht gezogen werden sollte. Die Distanz bis zum Ursprung sind knapp 7 Km und im Normalfalle dann auch kein Problem. Zu beachten ist natürlich vor allem im Sommer das Talwindsystem, verbunden damit ein früher Start damit wir nicht im Lee landen, was auch für den gegenüber liegenden Bergkamm gilt, falls der Flug zu nah heran führt. Der Landeplatz selbst ist großzügig, aber durch die Enge des Tales und den damit verbundenen Düseneffekt kann es schon mal turbulent werden. Ein insgesamt etwas anspruchsvollerer Traumflugberg mit langem Flug und grandioser Aussicht.
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Höhenunterschied: 550m + 250m (falls nur ein Auto!)
Gehzeit: 1,5 - 2,0 Std.
Die so sehr überlaufenen Schlierseer Berge um die Rotwand bieten vor allem Abends ruhige Plätze um noch traumhafte Flüge zu erleben. Die Nagelspitze ist so ein Berg, der auch unter Tags nicht von all zu viel Bergsteigern aufgesucht wird, ist er doch eigentlich nur eine Gratverlängerung des viel bekannteren Jägerkamps. Der Aufstieg startet an der Spitzingseestrasse kurz vor dem Sattelauf der linken Seite (Parkplatz links 100m nachdem von rechts der Forstweg aus dem Josefstal herauf kommt) hinter dem malerischen Schliersee.Steil und stetig führt der bestens markierte Steig durch den immer lichter werdenden Wald. Erste Tiefblicke auf den Schlierssee runden das Voralpenbild ab. Wenig später wird die unter dem Jägerkamp liegende Jägerbauernalm erreicht. An dieser links vorbei zu den schon sichtbaren Wiesen der Nagelspitze. Startplätze wie Sand am Meer in westliche Richtungen, ein Ostart (Klippenartig steil) wäre auch möglich und rein nördlich noch zwischen Jägerkamp und Bezingspitze im gleichnamigen Sattel noch weitere 200 Höhenmeter oberhalb. Der Landeplatz liegt am südlichen Ende von Neuhaus (Fünfeckige Wiese/Windsack). Von hier führt auch der Forstweg durch das Josefstal zur Spitzingseestrasse hinauf und somit zum Parkplatz (250Hm/Beschildert Jägerkamp).

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Sonnberg 1576m
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Höhennunterschied: 600m + 300m (falls nur ein Auto!)
Gehzeit: 1,5 - 2,5 Std.
Der Wallberg, klar einer der Fliegerklassiker schlechthin. Hier fanden mit die ersten Flüge und Kurse schon in den Achzigern statt. Ebenso lässt sich der Wallberg als Walk and Fly Tour absolvieren, vor allem lohnend Abends wenn die Bahn bereits geschlossen hat, da unter Tags natürlich die Luft ziemlich Nylonhaltig ist. Gerade wenn im herbst die Tage kürzer werden ist es hilfreich die kurze (3,2Km) Wallbergstrasse in Anspruch zu nehmen. Die 4 Euro Maut sind gut investiert, da der Startplatz schneller zu erreichen ist und nach der Landung wenn es dann schon Dunkel werden sollte kann man die Strasse auch ohne Probleme hinauf laufen. Vom Scharlinger Moos (Parkplatz am Ende der Mautstrasse) führt links der Alm der bezeichnete Steig im Wald empor. Nach einer Linksabzweigung ist bald ein breiterer Forstweg erreicht der flott in den Sattel zwischen Wallberg und Setzberg führt. Hier links weiter zum bereits sichtbaren Kircherl mit dem großen Windsack. Wenig später ist dieser nach Norden ausgerichtete Startplatz erreicht. Wenige Minuten weiter findet der Pilot die breite Wiese der Hintermaurer Alm, wo es sich nach Norden, Westen und auch Südwesten starten lässt. Weiter oben ist wenig später die Bergstation erreicht und dahinter ebenso der Hauptgipfel, wo sich ein kurzer Startplatz nach NW-NO befindet, der bei anstehenden Wind problemlos ist. Bei Süd und Ostlage geht am Wallberg rein gar nichts. Für alle anderen Startplätze gilt immer Leegefahr durch Seitenwind, vor allem bei der Hintermaurer Alm mit den seitlichen nach vorne verlaufenden Kamm. Am besten immer an den obersten Windsäcken orientieren, sei es am Kircherl selbst und auch der große am Hauptgipfel, denn die zeigen definitiv die Hauptwindrichtung an. Der Flug im Anblick des Tegernsees ist immer ein Erlebnis. Der Landeplatz unterhalb der Talstation an der Zufahrtsstrasse ist groß und nur bei starken Talwind turbulent.

Schönberg 1621m
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Hochalm 1427m
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Sonntraten/Schürfenkopf 1096m
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Höhenunterschied: 500m
Gehzeit: 0,5 - 1 Std.
Am Blomberg hat die Natur etwas nach geholfen und so sind durch Sturmschäden die neuen Startplätze (NW/NO) direkt an der Bahn entstanden. Das heißt das die wenigsten noch zum Oststartplatz gehen, der sich auch perfekt als Abendtour anbietet. Zwingend ist hier allerdings ein Wind aus Osten, da die enge Waldschneise bei seitlichen Wind enorme Verwirbelungen erzeugt. Dahinter ragt auch noch der Heigelkopf auf und der bietet eine Startmöglichkeit nach Süden (langer Anlauf). Mein Anstieg beginnt an der Abzweigung zum Heigelkopf, die über die Landstrasse nach Wackersberg (nach der Blombergbahn rechts) nach ca.2 Km erreicht wird. Hier parken und steil den Forstweg hinauf bis eine kleine Holzkapelle rechter Hand auftaucht. Hier nun rechts auf eine sehr steile Forstpiste abzweigen. Dieser immer folgend (Abzweiger ignorieren) bis zu deren Ende. Nun wenige Meter leicht links bergauf, über einen Weidezaun kletternd auf die schon sichtbare, steile Waldschneise zu. Diese dann hinauf zum großen Gipfelkreuz mit Windsack. Bei Ostwind läßt es sich in diesem Gelände stundenlang soaren. Landeplatz beim Parkplatz problemlos in den Feldern. Der Offieziele Landeplatz am Stallauer Weiher (unweit des Blombergbahn Parkplatzes) ist ebenso problemlos von allen Startplätzen erreichbar.

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Heiglkopf 1205m
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Höhenunterschied: 700m
Gehzeit: 1,5 - 2,5 Std.
Das Brauneck ist natürlich eine der ersten Münchner Adressen was fliegen betrifft, aber auch hier läßt sich eine fantastische Gleitschirmtour durchziehen. Ich würde sie schon mit PARACLIMBING bezeichnen. Von der Brauneckseilbahn Talstation zunächst den normalen Anstieg zur Reiser Alm. Hier dann links abzweigen, über den Bach hinweg und einen Forstweg folgen. Nach einer Steilkurve zweigt nochmals links ein steilerer Forstweg ab. Diesen empor bis zur ersten Rechtsbiegung wo nach ca. 10m links der kleine Steig zur Demmelspitze abzweigt. Diesen steil bergauf unter der Seilbahn hindurch und durch eine wilde Felskulisse zu einem kleinen Sattel rechts der Demmelspitze. Hier links am Grat durchschlüpfen zur deren Schulter, wo sich auch der Einstieg befindet. Drei Abschnitte mit Stellen bis III, wobei der erste Aufschwung, links an das Eck mit einer großen Wurzel, gleich die Schlüsselstelle bereit hält. Auf einem Band wenige Meter in der Nordseite queren bis ein leichter Kamin in eine Scharte vor dem Gipfelkreuz führt. Die letzten Meter sehr schmal und ausgesetzt zum Kreuz. Anschließend zurück in die Scharte, dann hinauf zum Vorgipfel und von diesem mittels Abseilring direkt zum Einstieg abseilen. Nun zurück in den Sattel und links hinab an den Felswänden queren bis es möglich ist in die grasige Steilrinne hinüber zu queren. Achtung sehr steiler, glitschiger Waldboden! Die Steilrinne mit viel Bruch empor bis in die Scharte zwischen Waxenstein und Koteck. Hier rechts den Grat zum Gipfelkreuz mit dem Umsetzerstartplatz. Bei Wind aus N und No ist ein Start problemlos. Unbedingt allerdings das oft strenge Bayerische Talwindsystem beachten!

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Koteck(Brauneck) 1350m

Höhenunterschied: 700m
Gehzeit: 1 Std.
Natürlich läßt sich das Koteck auch ohne Klettereinlage Demmelspitze ersteigen. Besonders Abends mit wenig Zeitaufwand zu bewerkstelligen. Hierzu wieder zur Reiseralm, nur diesmal ab hier den normalen Wanderweg zum Brauneck verfolgen. Der zunächst schmale Steig führt in Serpentinen wieder zur Skipiste. Über einen Fahrweg wird der Garlandkessel erreicht. Nach ca. 100m führt ein kleiner Steig schräg links die Hänge empor und wendet sich bald rückwarts dem Koteck und seinem Seilbahnmasten zu. An diesem angelangt noch leicht schräg rechts über Wiesen aufwärts zum Gipfelkreuz und unserem schön gelegenen Abendstartplatz. Um diese Zeit steht meist der Talwind perfekt an und es läßt sich genüßlich Stundenlang soaren.
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Höhenunterschied: 900m
Gehzeit: 1 - 2 Std.
Das Brauneck zählt zu den absoluten Münchner Gleitschirmbergen, dementsprechend wird es auch frequentiert. Die Alternative sind die beiden zuvor beschriebenen Routen zum Koteck. Wenn es dann doch mal ruhiger ist kann der Flieger durchaus beim wie oben beschriebenen Koteckanstieg im Garlandkessel geradeaus weiter gehen und erreicht so wenig später die Gipfelstation. Links geht es zu den schönen, großen Wiesen des Südstartplatzes und direkt neben der Station befindet sich der Garland (Ost) Startplatz. Weiter über das Gipfelkreuz hinweg gibt es noch die anspruchsvolle Startvariante nach Norden. Am Garland immer alle Windfahnen beachten, vor allem die am Gipfel. Wenn alle auf Ost stehen ist ein Start machbar, sollte aber ein Nordwindanteil vorhanden sein, übergelagert oder ein schon stark einsetzendes Isartalwindsystem aus Norden durchblasen besser zum Nordstart oder den einfacheren Koteck wechseln (20min.). Landeplatz rechts der Talstation und auch hier wie immer auf Grund der umliegenden Baumreihen den Talwind beachten!

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Hirschhörnlkopf 1515m
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Jochberg 1569m
Höhenunterschied: 700m (Aufstieg) 1000m (Flug)
Gehzeit: 1 - 2 Std.
Der Jochberg ist natürlich einer der absoluten Parade Flugberge. Allein schon der fantastische Tiefblick auf den Kochelsee ist den Aufstieg wert und hinzu kommt das er ein zugelassener Flugberg mit Start und Landeplatz ist. Unter Tags einer der Münchner Hausberge und dem entsprechend von Wandervolk überlaufen, aber Abends, wenn in der Nordwand ein endloses soaren ermöglicht ist es eher ruhig. Am besten hat der Flieger eine zweite Person dabei die einem am Ursprungsattel, am beginn des Anstieges, absetzt und wieder zum Kochelsee hinab fährt und am Landeplatz wartet. Der Aufstieg ist überdeutlich markiert und führt durch schattigen Hochwald einen ersten Rücken empor. Von diesem auf einen zweiten (Quelle) bis über die aussichtsreiche Gratkante, mit Tiefblick in die düstere Nordseite das Gipfelkreuz erreicht ist. Startrichtung No - Nw, aber auch S wäre möglich, allerdings nur bei schwachen Südwind, weil bei überfliegen des Ursprungsattels sonst ein unangenehmes absaufen ohne Landemöglichkeiten die Folge ist. Achtung auch am Landeplatz da dieser zum einem durch eine Hochspannungsleitung, wie auch dem Kochelsee begrenzt wird.

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Rabenkopf 1555m
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Heimgarten 1790m
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Simetsberg 1836m
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Hoher Fricken 1940m
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Wank 1780m
Höhenunterschied: 750m
Gehzeit: 1 - 1,5 Std.
Der
Wank ist bekannt als einer der Thermikofen der bayerischen Flugberge. Das er auch eine schöne walk and fly Tour bietet wissen die wenigsten. Vom Landeplatz beim Gschwendtner Bauern (Parkplatz 10 Minuten unterhalb, erreichbar über die Strasse von Garmisch nach Mittenwald nach ca. 5Km links Richtung Pfeiffer Alm/Gschwendtner Bauer) führt der malerische Steig über viele Serpentinen die Südostseite empor. Die Einblicke in Karwendel und Wetterstein bilden dazu das imposante Rahmenprogramm. Vom Rosswank in eine Senke hinab und weiter hinüber zum schon sichtbaren Windsack am Startplatz. Der eigentlich höchste Punkt befindet sich hinter der Bergstation, ist aber für die Aussicht nicht notwendig, da hier am Startplatz so ziemlich der gleiche Weitblick herrscht. Startmöglichkeiten bieten sich auf einer problemlosen Wiese von SO - SW an. Dabei den Bayersichen Talwind beachten! besonders lohnend natürlich morgens oder abends wenn die Seilbahn außer Betrieb ist.

Gehrenspitze 2367m

Höhenunterschied: 1200m
Gehzeit: 2,5 - 3,5 Std.
Die wilde Felsgestalt der Gehrenspitze sieht auf den ersten Blick gar nicht wie ein Gleitschirmberg aus, aber dennoch ist sie eine der fantastischsten walk and fly Touren in unserem Raum. Im Banne der grandiosen Klettergipfel von Schlüsselkarspitze und Leutascher Dreitorspitze starten und fliegen zu dürfen ist purer Genuss. Ausgangsort ist im Leutascher Tal, im Ortsteil Klamm. Nach dem Ortsende am Eingang zum Gaistal befindet sich ein gebührenpflichtiger Parkplatz (Nr.2), an dem rechts der Aufstieg durch lieblichen Wald, mit wilden Ausblicken zur Hohen Munde über die Wettersteinhütte zur Wangalm führt. Hier weiter links in den Kessel unter den grandiosen Felswänden, wo sich auch ein Gedenkstein mit vielen Tafeln verunglückter Bergsteiger/Kletterer befindet. Weiter rechts empor zur kleinen Erinnerungshütte auf 2083m Höhe. Hier und am weiteren Gratverlauf lässt es sich problemlos von SW-SO Starten. Der weitere Anstieg zum Gipfel verläuft querend in der Südflanke. Ein weiterer Startplatz OSO befindet sich unmittelbar unterhalb des Gipfelkreuzes. Allerdings sollte hier der Wind gut anstehen, da die steinige Wiese nicht all zu lange ist. Landeplätze gibt es im Leutascher Tal in großer Zahl. Im falle wie immer eine abgemähte Wiese benutzen.

Hohe Munde 2592m

Höhenunterschied: 1500m
Gehzeit: 3,5 - 4 Std.
Laber 1686m

Höhenunterschied: 850m
Gehzeit: 1,5 - 2 Std.
Der mit einer der ältesten Seilbahnen Bayerns erschlossene Laber bietet zum einen die steilste Skiabfahrt Deutschlands und zum anderen auch einen sehr steilen und anspruchsvollen Gleitschirmstartplatz an. Der Aufstieg beginnt an der Talstation und führt gut markiert in der Nähe der Skipiste in einen Sattel empor. Hier bietet sich die Möglichkeit links zum Laberkopf zu queren. Das versteckte Steiglein beginnt hinter dem Sattel links unterhalb einer kleinen Jagdhütte und schlängelt sich etwas ausgesetzt zur imposanten Nadel, die sich im III Grad ersteigen läßt. Tipp am Rande: Die Steil nach Oberammergau abbrechende Kante bietet 7 Seillängen bis IV+ in besten Fels (alpine Absicherung!) und bei absoluter Einsamkeit. Ansonsten am Sattel rechts über den luftigen Steig über den Schartenkopf zur Gipfelstation. Der Südstartplatz steht kaum zur Debatte (Drachenfliegerrampe/Abgrund), der Nordstartplatz dagegen bietet bei enormer Steilheit eine gute Chance raus zu kommen. Wind sollte passen, da ein Startabbruch hier sehr unangenehm werden könnte! Neuerdings nach einigen Unfällen daher B-Schein Pflicht!! Der Landeplatz befindet sich unmittelbar hinter dem großen Schwimmbad bei der Talstation.

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Höhenunterschied: 450m
Gehzeit: 0,5 - 1 Std.
Das Hörnle ist der Berg für Genußflieger, vor allem Abends nach 16.00 Uhr, wenn die Bahn steht, aber auch unter Tage ist hier in der Regel weniger los. Wie am Blomberg eine Waldschneise (bei Seitenwind Turbulenzen!), allerdings ist diese wesentlich breiter und läßt bei Nördlichen Winden problemlos das Starten zu. Der Aufstieg ist einfach zu finden und beginnt an der Talstation und führt über den Sommerweg steil in Serpentinen zum unteren Startplatz an der Bergwachthütte (Alternative bei Weidebterieb), dann weiter über die Piste zumn oberen unterhalb der Hörnlehütte hinauf. Landeplatz ist links oberhalb der Talstation auf der Skipiste mit großen Windsack. Allerdings ist es nich immer so ruhig wie in der Literatur behauptet wir. An einem eigentlich entspannten Abendflug saugte es meine Frau und mich einmal mit Thermik bis auf 2000m hinauf.

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Hinteres Hörnle 1548m
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Höhenunterschied: 350m
Gehzeit: 0,5 - 3/4 Std.
Startmöglichkeiten NW/NO und ein weiterer steiler Schneisenstart wenig unterhalb des Gipfels in der Skipiste. Der Landeplatz drüberhalb der B17 ist mehr als großzügig.

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Tegelberg/Rohrkopfsattel
1300m
Höhenunterschied: 5000m
Gehzeit: 1 - 1,5 Std.

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Höhenunterschied: 900m
Gehzeit: 1,5 - 2 Std.
Für die Gleitschirmszene einer der bekanntesten Flugberge überhaupt, zumal der Flug über Schloss Neuschwanstein führt. Um den hier stets herrschenden Trubel zu entgehen bietet sich der frühe Morgen oder Abend an wenn die Bahn außer Betrieb ist. Direkt am Parkplatz der Tegelbergbahn beginnt der Anstieg. Immer der Beschilderung "Gelbe Wand" folgen, diese Route führt ziemlich schnell in die Schlucht unmittelbar unter der Seilbahntrasse. Schöne, leichte Klettersteigpassagen führen durch diese eindrucksvolle Felsenlandschaft. Selbst eine Seilbrücke ist zu überwinden. Für den trittsicheren, schwindelfreien Bergsteiger ist eigentlich keine Sicherung notwendig, nur gänzlich unerfahrene sollten ein Klettersteigset benutzen. Im oberen Teil gelangt der Paraalpinist auf die Skipiste und über das Tegelberghaus zur Bergstation. Der Startplatz ist bestens präpariert, aber der Wind sollte passen da die Anläufe nicht sonderlich lang sind. Von NW - NO kann rausgeflogen werden. Landeplatz natürlich an der Talstation.

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Säuling 2048m
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Höhenunterschied: 1200m
Gehzeit: 2,5 - 3 Std.
Die mit traumhaften Startplätzen versehene Kohlbergspitze ist unter Gleitschirmfliegern nicht sonderlich bekannt, was eigentlich mehr als verwundert. Denn alles ist heir bestens für uns Flieger vorbereitet. Parkplatz am kleinen Bahnhof in Bichlbach, der Steig führt Anmarschfrei sofort steil die weiten Hänge empor. Stets bieten sich weite Blicke in die Lechtaler und Mieminger Berge. Im oberen Teil wenn der latschengürtel durchschritten ist öffnen sich gigantische Wiesenflächen, der Starttraum! Unmittelbar unter dem Gipfelkreuz lässt es sich problemlos auslegen. Je nach Wind bieten sich in dem Kessel Plätze von S-W an. Landeplätze in umittelbarer Nähe von Bichlbach, entweder eine abgemähte Wiese oder der offizielle Landeplatz der Alpkopfbahn.

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Höhenunterschied: 1350m
Gehzeit: 2,5 - 3 Std.
Der Daniel und die unmittelbar wenig niedrigere Upsspitze bilden zusammen die höchsten Gipfel der Ammergauer Alpen. Als Gleitschirmberge natürlich keinesfalls zu verachten. Der Aufstieg beginnt am Schwimmbad in Leermoos und führt steil zur Tuftlalm empor. Danach teilen sich die Wege, der linke führt direkt über einen Sattel zu den Startplätzen an der Schulter der Upsspitze, der rechte führt landschaftlich eindrucksvoll zunächst unter der Upsspitze hindurch in den Sattel vor dem Daniel und zu dessen Gipfel. Erfahrene könnten im Sattel auf kurzer Wiese starten, was aber als anspruchsvoll zu bezeichnen ist. Besser zurück über die Upsspitze mit einer Stelle I und hinter dem Gipfel wenige Meter hinab auf die Schulter. Hier bieten sich Startmöglichkeiten von S - SW an, ein Stück weiter am Kamm hinab wäre auch W möglich. Die Wiesen sind etwas schrofig, also ein bischen aufpassen. Als Landeplatz bietet sich die große offizielle Wiese an der Grubigsteinbahn an. Achtung nach Regenfällen ist diese Wiese besonders versumpft!
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Höhenunterschied: 1300m/900m
Gehzeit: 2,5 Std. - 4 Std.
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Achseljoch 2020m

Höhenunterschied: 1000m
Gehzeit: 2,5 Std.
Alpkopf 1802m

Höhenunterschied: 200m (Aufstieg) 900m (Flug)
Gehzeit: 0,5 Std.
Eigentlich bin ich ja ein absoluter Seilbahngegner, da der damit verbundene Trubel und dann auch noch die Kosten immer die Nerven belasten. Am Alpkopf oberhalb von Bichlbach und Berwang kann der Flieger diese Probleme außer Acht lassen. Zum einen kostet die Bahn für Gleitschirmflieger nur 3,80.-Euro und der Andrang ist hier gleich null. Liegt zum einen wohl an dem nicht vorhandenen Bekanntheitsgrad und wohl auch an den gut 200 Höhenmetern die zum Gipfel zurück gelegt werden müssen. Der Weg ist landschaftlich sehr schön und ausreichend markiert. Zunächst ein Forstweg, der sich im oberen Teil in einen netten kleinen Steig wandelt. Der Startplatz befindet sich wenige Meter unter dem Gipfel und bietet in Richtung NO bis NW schöne Startmöglichkeiten. Natürlich nicht bei Südwind starten und auch das sich meist ab Mittag aufbauende Talwindsystem beachten!

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Hönig 2034m
Höhenunterschied: 700mGehzeit: 1,5 - 2,5 Std.
Der isoliert im Berwanger Talkessel aufragende Hönig stellt wohl einen der ultimativsten Gleitschirmberge in den nördlichen Kalkalpen dar. Von allen Seiten nur Wiesen, so weit das Auge reicht, was natürlich Startplätze in alle Richtungen bedeutet. Da die dahinter liegenden Gipfel etwas höher sind ist er vor starken Höhenwinden ebenso geschützt, wie vor den Talwindsystemen. Also eine regelrechte Oase wie etwa das Markbachjoch in der Wildschönau. Der Aufstieg beginnt nach dem Ortsende von Berwang auf der Strasse Richtung Rinnen, wo sich rechts ein Parkplatz befindet. Links davon können wir auch gleich die Felder besichtigen, die wenn bereits abgemäht sich hervorragend als Landeplatz anbieten. An der Liftstation vorbei führt der Anstieg zur Kögelehütte malerisch durch lichten Wald empor. Wenn diese zu unserer rechten erreicht ist hundert Meter links auf eine Fortstrasse abbiegen und dann der Beschilderung rechts abzweigend zum Hönig weiter aufsteigen. Ein wunderschöner Steig führt über den Sattelkopf durch endlose Wiesenhänge zum Gipfel empor. Von einem kleineren Sendemasten noch wenige Meter zum Gipfelkreuz. Die Aussicht entschädigt vielfach für die Mühen des Aufstiegs. Startplätze wie gesagt ohne Ende, nur daran denken dass bei einem Start nach Süden der Hönig mangels Landeplätze auf die Nordseite umflogen werden muss. Oberhalb von Berwang liegt ein Modellflugplatz mit einem Windsack, der gute Hinweise über die Windrichtung für unseren Landeplatz liefert.

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Höhenunterschied: 950m(Aufstieg) 1100m(Flug)
Wieder so ein Megagrasberg in den Lechtalern. Ideal geeignet um für uns als walk and fly Ziel zu dienen. Unser Anstieg beginnt in Bichlbächle, das über Reutte oder Ehrwald und in Bichlbach abbiegend nach Berwang und hier nach zwei Kilometer links abbiegend über Kleinstockach gleich erreicht ist. In der letzten Kurve vor den Häusern finden sich auch genügend Parkmöglichkeiten. Der bestens markierte Steig führt zunächst in Talmitte, dann an der rechten Seite über malerisch gelegene Almen (letztes Wasser!) bis in das Joch zwischen der felsigen gartnerwand und dem Grasgipfel der Bleispitze. Hier dann weiter links über den herrlichen Grasgrat die letzten 225m zum höchsten Punkt empor. Startmöglichkeiten an diesem enorm aussichtsreichen Berg gibt es in fast alle Richtungen, außer rein nach Osten. Ideal ist SW (bei starken Wind die Gartnerwand/Lee beachten) und NW. Nord und S bis SO sind steil, aber auch gut machbar. Letztere beiden benötigen allerdings guten Wind , da das Gelände etwas abbricht. Landemöglichkeiten in der Umgebung von Bichlbach, entweder der offiziele Landeplatz der Alpkopfbahn oder eine abgemöhte Wiese in er Nähe der Landstrasse. Entweder natürlich zwei Autos oder der Flieger läuft die knappe halbe Stunde nach Bichlbächle schnell hinauf.
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Schwarzhanskarspitze 2228m
Höhenunterschied: 1300m
Dieser Berg, gleich hinter Reutte, bei Forchach im Lechtal aufragend, dürfte für jeden Gleitschirmflieger ein Topziel sein. Zumindest für den Parabergsteiger der wo die 1300 Höhenmeter beim Aufstieg nicht scheut. An der Kirche in Forchach beginnt der kleine und vor allem steile Steig, der sich in vielen Serpentinen zum traumhaft gelegenen Almboden des Älpele schlängelt. Der ideale Platz für eine gemütliche Pause. Ab hier nochmals anstrengend durch Latschen zu den Gipfelwiesen empor, die sich einfach nur als gigantisch erweisen. Startmöglichkeiten in nördliche Richtungen problemlos, eigentlich ebenso südlich, aber Achtung bei stärkeren Wind! Landemöglichkeiten bei den meist abgemähten, sehr großen Wiesen in Forchach völlig stressfrei (Talwindsystem beachten!).

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Höhenunterschied: 1200m
Gehzeit: 3 - 4 Std.

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Griestaler Spitze 2622m/Hahnleskopf 2210m

Höhenunterschied: 1200m/700m (Aufstieg) 1100m (Flug)
Gehzeit: 1,5 Std./3.5 Std.
Diese Tour spricht eigentlich den Alpinisten an, ist aber auch für den Wanderer geeignet wenn er die Griestaler Spitze wegläßt. Der Beginn der Tour liegt im höchsten, mit dem Auto erreichbaren Ort im Lechtal, in Kaisers am Edelweißhaus (Parkplatz). Links haltend den markierten Weg Richtung Hahnleskopf verfolgen. Teilweise etwas schlechter zu sehen, aber einfach die Grashänge empor und scho bald ist der aussichtsreiche Eckpfeiler erreicht. Einfachste Startplätze laden gerade zu ein, aber wer noch einen Gipfel draufsetzen möchte peilt die imposante Griestaler Felspitze an,. Zunächst den Grat weiter verfolgen und an einer günstigen Stelle (durch Gamswechsel gut zu sehen) in das Obergriestal und das gleichnamige Kar hinab. Dieses Durchschreiten und dann steil die Schrofenhänge in die Einsattelung rechts der Griestaler Spitze hinauf. Nun führt eine bröselige Kletterei (bis II) zum Gipfel empor. Traum Aussicht von einem absolut selten bestiegenen Berg ist der Lohn. Im Abstieg den gleichen Weg zurück zum Hahnleskopf und den dort wahrscheinlich deponierten Gleitschirm. Traumstart nach Westen, unterhalb des Gipfels auch NW möglich. Der Flugweg ist klar vorgegeben in das Lechtal. Landemöglichkeiten gelich bei Steeg (Abzweigung der Strasse nach Kaisers). Wie immer abgemähte Flächen nutzen und das Talwindsystem einkalkulieren! Danach entweder hinauf trampen oder es sind zwei Autos vor Ort.

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Höhenunterschied: 900m (Aufstieg) 1100m (Flug)
Gehzeit: 2,5 Std.

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Krinnenspitze 2002m

Höhenunterschied: 900m (Aufstieg) 1100m (Flug)
Gehzeit: 2 Std. - 3 Std.
Die Krinnenspitze bietet einen Traumstartplatz direkt am Gipfel in südliche Richtungen. Anstieg am besten von Rauth, oberhalb von Weissenbach hinter Reutte gleich nach dem Gaichtpass links, zu den wenigen Parplätzen in Rauth. Über den steilen Enziansteig ist der ungemein aussichtsreiche Gipfel schnell erreicht. Flüge sind möglich zum Haldensee (nach dem Start nach Nordwesten abdrehend), Gaicht (wenn Pferde auf den Wiesen sind meiden) und am besten wenn die Strecke Flugtechnisch zu schaffen ist wie bei der Gaichtspitze bis nach Weissenbach, wo ein riesiger Landeplatz (Achtung Talwindsystem Lechtal) uns erwartet.

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Grubachspitze 2110m

Höhenunterschied: 1100m
Gehzeit: 3 Std.- 4 Std.

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Muttekopf 2431m

Höhenunterschied: 1300m
Gehzeit: 4 Std.

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Breitenberg 1834m
Höhenunterschied: 300m (Aufstieg) 1000m (Flug)
Gehzeit: 1 Std.
Ebenso wie der Alpkopf ist am Breitenberg eine Seilbahn im Spiel, nur im Gegensatz zum Alpkopf ist hier in der Regel die Hölle los. Dennoch bietet sich eine nette Parawalking Tour an wenn der Gipfel mit eingebaut wird. Am besten von der Kabinenbahn aus dem markierten Steig zum Gipfel verfolgen. Im Abstieg lassen sich dann die Startplätze der Reihe nach begutachten. Die beiden oberen sind des öfteren durch den starken Nordwind nicht ratsam. Unterhalb im Kesselmoos dagegen ist es eher ruhig. Es sind aber immer lokale Flieger da die einem Tips geben können. Achtung am Landeplatz der mit einem Weidezaun endet.

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Brentenjoch 2002m
Höhenunterschied: 900m
Gehzeit: 2,5 - 3,5 Std.
Der Ausgangspunkt für das Brentenjoch ist wie bei der vielbegangenen Route zum Aggenstein bei Grän im Tannheimer Tal. Der oft überfüllte Parkplatz ist ein guter Wegweiser. Zunächst gilt es auch den Hauptweg zu folgen, ehe ene beschilderte Abzweigung zur Sebenalm weist. Diesen Weg unterhalb des Lumberger Grates das Tal hinein und bei der Alm selbst links abzweigen, ebenfalls beschildert zum Vilser Jöchle empor. Nun links auf die schon von weiten erkennbaren, riesigen Gipfelwiesen des Brentenjochs zu. Startrichtung von SO bis SW. Am vorgelagerten Rosskopf gäbe es noch anspruchsvollere Möglichkeiten in die restlichen Himmelsrichtungen, Landeplatz wäre dann allerdings an der Breitenbergbahn. Ansonsten bilden die schönen, großen Wiesenflächen bei Grän ideale Landemöglichekeiten, wo natürlich wie immer abgemähte zu bevorzugen sind.
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Blösse 1450m
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Reuter Wanne 1541m
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Schönkahler 1688m
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Höhenunterschied: 700m
Das Neunerköpfle zählt sicherlich zu den am meist frequentierten Fluggebieten im Westen, dafür ist aber der walk and fly Anstieg unter der Seilbahn kurzweilig und einfach. Leichte Startplätze sind für NW/NO/O zu finden. Der N Startplatz ist nur mehr für Tandempiloten erlaubt. Der Landeplatz direkt an der Talstation ist groß und problemlos. Zu bachten wäre auf alle Fälle das Talwindsystem das in der Regel aus Westen kommt, aber zeitweise eben auch aus Osten und dann muss man sich auf turbulente Verhältnisse einstellen wenn die beiden konkurrieren.

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Höhenunterschied: 900m
Gehzeit: 1 Std. (ab Bergstation) - 3 Std (ab Tal).

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Höhenunterschied: 900m
Gehzeit: 2 - 3 Std.

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Höhenunterschied: 800m
Gehzeit: 1,5 Std. - 2 Std.
Höhenunterschied: 450m (Aufstieg) 870m (Flug)
Gehzeit: 1,5 Std. - 2 Std.
Der Spieser im vorderen Allgäu ist mit Sicherheit ein genialer Thermikofen. Streckenmöglichkeiten, bei einfachsten Startplätzen sind massig geboten. Im Aufstieg am besten vom Oberjoch aus beim Alpenhotel parken und dem Panoramaweg zum Ifenblick folgen. Wenig später ist die Fahrstrasse zur Hirschbergalpe (bewirtschaftet) erreicht. Gleich hinter der Alm rechts über einen Vorberg lonks haltend zu den riesigen Wiesen im Gipfelbereich. Südliche Startrichtung ohne probleme und auch Nordoststartplatz, der allerdings das umfliegen der Ornach verlangt. Landeplatz gegenüber links/östlich der Seilbahnstation des Ilmberger Horns, ebenfalls einfach und groß. Am besten ist es natürlich mit zwei Fahrzeugen zu arbeiten, aber man kann auch direkt von Hindelang aufsteigen oder an einem schmalen Wiesenstreifen an der Kirche im Oberjoch landen.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Höhenunterschied: 750m
Gehzeit: 1 Std. - 2 Std.

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Höhenunterschied: 400m/700m
Gehzeit: 1 Std. - 1,5 Std.

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Höhenunterschied: 500m
Gehzeit: 1 Std. - 1,5 Std.
Höhenunterschied: 1100m
Höhenunterschied: 800m
Gehzeit: 1,5 Std. - 2 Std.

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Höhenunterschied: 1100m
Gehzeit: 2,5 Std. - 3 Std.
Höhenunterschied: 800m (Aufstieg) 1200m (Flug)
Gehzeit: 1,5 Std. - 2 Std.
Höhenunterschied: 700m (Aufstieg) 1200m (Flug)
Gehzeit: 1,5 Std. - 2 Std.
Voithenberg 880m
Höhenunterschied: 240m
Gehzeit: 30 Min. - 45 Min.

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Dieberg 638m
Höhenunterschied: 190m
Gehzeit: 20 Min. - 30 Min.
Ein weiteres Ziel bei Furth in Wald stellt der Dieberg da. Ein perfekt hergerichteter Startplatz wartet in einer schmalen und gefürchteten Waldschneise. Anfahrt über Furth im Wald weiter über die B20 Richtung Tschechei und kurz nach dem Ort rechts an einem Industriegebiet vorbei über die Eisenbahnlinie auf die schon von weitem sichtbare Schneise zu. Direkt unter der Schneise Parkmöglichkeit mit direkten steilen Anstieg oder schöner weiter rechts über Bergwachthütte (markiert), ebenso übe dier Bayerwaldwarte (Aussichtsturm) zum Startplatz. Wie beim Voithenberg ein Schneisenstart, der Wind muß optimal passen und diesem Falle von Westen. Auch hier Gästeregelung und darum vorher Kontakt zu den örtlichen Gleitschirmvereinen aufnehmen.
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Höhenunterschied: 350m
Gehzeit: 45 Min. - 1 Std.
Der Sommerberg ist nur durch viel Glück zum Gleitschirmberg geworden. Ein ehemaliger Besitzer holzte aus Geldnot das Waldstück ab, der örtliche Gleitschirmverein erkannte die Chance und kaufte das Gelände auf und schaffte einen wirklich erstklassigen Startplatz.Anfahrt über die Landstrasse Mitterfels - Konzell dann nach Hitzenberg und weiter Hiening abbiegen. Links ist der Landeplatz mit Windsack zu sehen. In Hiening geradeaus steil den Berg hochfahren, bis auf der Kuppe das Hinweisschild auf den Startplatz zu sehen ist (Parkmöglichkei). Hier dann den Steig folgend, nahzu eben südlich ca. 500m zur Startwiese. Startrichtung SW, wie immer auch eine Schneise, Wind muß passen! Am Landplatz befindet sich eine Mulde, darum vorsicht wenn der Wind besonders stark aus Südwest/West kommt. Der Aufstieg folgt hier nach dem Flug über die kleine Strasse, außer man hat eine Fahrgemeinschaft. Auch hier gilt eine Gästeregelung und darum auch vorher Kontakt mit den örtlichen Gleitschirmverein aufnehmen.

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Höhenunterschied: 400m
Gehzeit: 45 Min. - 1 Std.
Der Pröller ist ein herrlicher Berg im vorderen Bayerischen Wald, zudem auch ein bekanntes Skigebiet bei St.Englmar. Der Aufstieg ist abhängig von der Windrichtung oder der Pilot hat einen "Fahrer". Wanderwege von Nord und West oder direkt über die Skipisten, alternativ von Hinterwies, das sich von beiden Landeplätzen aus wieder erreichen lässt. Beide Starts sind in Waldschneisen und somit muß der Wind einfach passen (eigene "turbulente" Erfahrung!). Entweder Nordost oder West. Beim offiziellen Nordoststart den Bauern am Landeplatz fragen auf welcher Wiese gelandet werden soll. Beim schwierigeren Weststart bieten sich abgemähte Wiesen in der Gegend um Klinglbach an. Die Bayerwaldberge sind sehr spannend und sollten keinesfalls unterschätzt werden!
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Höhenunterschied: 500 Meter
Gehzeit: 45 Min. - 1,5 Std.
Der Osser ist der Flugberg im Bayerwald, allerdings habe ich dort meist mit dem Wetter Pech. Zwei Wege führen empor, zum einem vom Sattelparkplatz (beschildert ab Lam) aus, wo die 240 Höhenmeter zum Startplatz gleich gepackt sind, oder falls keine "Fahrhelfer" vorhanden sind direkt vom Landeplatz (rechts vom Hochseilgarten in Lam, ebenfalls beschildert) aus über guten Steig zum Sattelparkplatz und weiter den rechten Weg Osserwiese/Kleiner Osser folgend zu den herrlich gelegenen Startwiesen unterhalb des Gipfels. Wer Lust und Laune hat kann natürlich noch beide Ossergipfel mitnehmen, wobei am höheren eine Wirtschaft zur Einkehr bereit steht. Startrichtung SW, aber Achtung bei sehr starken Wind denn es muß ein größeres Waldgebiet überflogen werden. Start- und Landeplatz sind perfekt mit Windsack ausgerüstet.
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Babadag 1980m
Höhenunterschied: 1700 Meter/1980 Meter
Gehzeit: 3,5 - 6 Std.
Der Babadag ist das Fluggebiet der Türkei schlechthin. Die Kombination aus 3000m hohen Bergen im Rücken und blau schimmernden Meer, bei 2000m Luft unterm Hintern ist gewaltig. Das ganze perfekt organisiert mit Jeeps, die uns Gleitschirmflieger über wilde Forstpisten zu den Startplätzen fahren. Diese sind in nahezu allen Himmelsrichtungen möglich. Zur Zeit noch etwas steinig, aber es wird fleißig gebaut und verbessert. Doch auch hier gibt es eine sportliche Alternative, die es allerdings in sich hat. Satte 2000 Höhenmeter wollen erst einmal überwunden sein. Direkt am östlichen Ende des Strandes bei Ölüdeniz führt eine Treppe zur Hauptstrasse. Dieser eine Kehre folgend ist die Abzweigung (beschildert) zum Babadag erreicht. Mit grünen Punkten markiert führt der nicht immer deutliche Steig empor. Eine steile Reibungsplatte wird über ein Rinnensystem (leichte Kletterei I) überwunden. Im Anschluß ist bald ein Startplatz auf 3000m erreicht, ab nun rechts über eine Forstpiste bis zu deren Ende. Rotweißrot markiert geht es weiter auf dem Lykischen Höhenweg. Die Landschaft, mit den Tiefblicken in versteckte Buchten ist einmalig. Über eine Schulter wird ein kleiner Ort erreicht. Durch diesen hindurch, 50 Höhenmeter absteigend bis unsere grüne Markierung wieder links steigend abzweigt. Durch herrliche Wälder in einen Steilhang hinein. Nun schnon mit Geröll in vielen Serpentinen bis zum Hauptkamm empor. An diesem rechts unterhalb entlang bis der schönste Startplatz auf 17oo m erreicht ist. Zum Hauptgipfel einfach der Forstpitse weiter östlich folgen. Die Aussicht von diesem Gipfel ist genial. Bei der Tour unbedingt ausreichend Flüssigkeit mitnehmen! Zum Landen einfach die herrliche Strandpromenade in Ölüdeniz benutzen. Gleitschirmflieger haben da absolute Vorfahrt!

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