Archiv 2018/1 

Servus miteinander! 

08/06/2018 - 10/06/2018 Die Tage sind zur Zeit nur schwer zu prognostizieren, denn die Werte sind meist mehr als falsch. Am Freitag hielt sich die Gewitterlage zumindest in Grenzen und so konnte ich mit Johannes einen Übungshupfer durchziehen. Ein kurzweiliges walk and fly ist halt immer drin. Allerdings wurde die Luft dann immer unruhiger und kurz nach dem landen brodelte es schon gewaltig. Bis ich dann mit Dundee am Wendelin ankam schüttete es bereits in Kombination mit grellen Blitzen. Nachdem wir kurz im Auto warteten stiegen wir bei der ersten Regenpause auf. Das Donnern über den Köpfen erreichten wir den Gipfel. Ebenso schnell schlossen wir die Runde über die Westroute wieder ab und flüchteten nach Hause. Am Samstag packte ich Olli und Dundee in's Auto und wir führe weit in den Westen des Allgäus. Die schwachen "Nord" Windprognosen erwiesen sich alle als fehlerhaft und so landeten wir bei satten S/SW Böen auf einem alten Bekannten beim Rottachsee. Der Aufstieg immerhin bei traumhaften Wetter und malerischen Blick über den See. Oben angekommen haute sich Dundee gleich unter einen schattigen Baum. Der Wind fegte mit gut 25Km/h, in Böen mehr, den Hang herauf. Ich legte dennoch meinen Flügel aus und startete in den Starkwind. Problemlos zog es mich in die Höhe und erst einmal kam ich hier soweit in die Luft. Gemütlich flog ich dem See entgegen und hatte immer wieder steigen, so dass ich schön hoch über dem Auto beim Landebereich ankam. Nach einer Starkwindlandung packte ich schnell zusammen und stieg ein zweites mal zum Startplatz hinauf. Dundee war außer sich, während nun Olli zu seinen Flug antrat. Souverän heute Er sich in den Allgäuer Himmel hinaus und genoss einen ebenso überhöhten Flug! Ich stieg derweil mit Dundee ab und schon ging es wieder Heim.   Dann folgte eine kleine Baustelle, denn wir bauten unsere Treppen im Gartenbereich mit zusätzlichen Stufen aus. Am Sonntag war ich dann zunächst mal platt, aber gegen Acht fuhr ich dann dennoch mit Flo und Olli in's Allgäu, wobei die Prognosen wieder nicht passten, was dann auch unser Ziel veränderte. Letzten Endes marschierten wir dann in der Nähe von Weitnau auf unserem versteckten Jägersteig dem Startplatz entgegen. Es war herrlich sonnig, aber auch schwül heiß, so dass wir ordentlich schwitzten. Der feine Anstieg bietet aber immer auch schattige Abschnitte so dass es auszuhalten war. Am Startplatz angekommen drehte der Wind zwar immer wieder, aber es gab dazwischen auch passende Phasen. Als erstes haute sich Olli hinaus, gefolgt von Flo und zuletzt ich, so dass wir alle den Westallgäuer Himmel abflogen. Genussvoll zogen wir unsere Kreise über dem kleinen Ort ehe wir alle drei sicher landeten. Zufrieden und glücklich fuhren wir zum grillen Heim, wo Dundee über seine Schweinsbratwürstl herfiel. Zu guter Letzt packte ich mit Dundee die lange Runde zum Waldweiher an. Dieses mal testeten wir auch die Plantschqualitäten und diese waren Erstklassig. Allerdings hatte Dundee seine Skepsis beim hineinspringen, denn er musste direkt vom Steg in's Wasser (Ha! Ha!). Nach längeren, abkühlenden Schwimmeinlagen marschierten wir zum Auto zurück und fuhren Heim. Die nächsten Tage scheinen nicht schlechter zu werden, aber die labile Lage mit den unkontrollierbaren Gewittern bleibt uns ebenfalls erhalten und da wird es schwer was zu reißen, aber wir werden sehen. Somit wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

04/06/2018 - 07/06/2018 Eine kurzweilige, wenn auch in der Arbeit ziemlich stressige Woche liegt hinter mir. Zumindest ging sich am Montag schon mal ein ziemlich softer walk and fly am Skilifthang aus. Bunte Farben, Sonne pur und sanfter Wind, was wollte ich mehr. Der Flug endlich einmal ruhig bis zur Landung. Danach marschierte ich mit Dundee zum bodenlosen See. Allerdings nicht den uns bereits bekannten beim Egglsee, sondern den versteckt auf der Südseite des Auerberg gelegenen. Zunächst umrundeten wir das malerische Gewässer und dann ging's natürlich zum plantschen. Dundee ruderte wieder einmal wie ein "Schaufelraddampfer" und hatte seine größte Freude. Am Dienstag wurde es ziemlich spät und so drehte ich die tägliche Dundeerunde an unserem feinen Wendelin, der immer eine Tour wert ist. Am Mittwoch wurde die Gewitterlage immer kritischer, doch ich erwischte am nächsten Skilifthang wieder ein sonniges Fenster und zog doch glatt eine walk and fly Aktion ab, Der Wind mehr als eigenartig, irgendwie gefühlt aus allen Richtungen, aber der Start gelang und die darunter grasenden Kühe und Pferde sausten unter mir auseinander. Die Landung erfolgte bei föhnartigen, böigen Südwind. Ich sag ja, alles ziemlich merkwürdig. Am Donnerstag verabschiedete sich die Sonne bereits am Morgen und nur mit viel Dussel ergatterte ich an einem kleinen Vorberg bei Unterried, ja wirklich NEULAND, einen kleinen walk and fly Übungsflug. Im Anschluß packte ich mit Bube Dundee den Weichberg über unsere Schluchtroute, wobei ich endlich die ganzen Baumleichen aus dem Wasserfallbereich entfernen konnte und so erreicht man die urige Stufe ab jetzt problemlos. Den Kreis schloßen wir dann über das liebliche Kirchlein und marschierten wieder zufrieden zum Parkplatz hinab. Leider schauen auch die weiteren Tage eher nach Gewitter aus. Eine labile Lage die uns Flieger die Suche nach dem "Fenster" wieder deutlich erschweren wird. Insgesamt schaut aber zumindest der Sonntag etwas stabiler aus. Wie dem auch sei, ich wünsche Euch ein schönes, erholsames Wochenende!!!

25/05/2018 - 03/06/2018 Oft kommt alles etwas anders als geplant, denn der zunächst freudig erwartete Sardinien Allrad/Einsatz/Urlaub mit Frank und www.mieten-testen-kaufen.de wurde zu einer Nervenprobe vom aller feinsten. Sofie hatte sich so auf's Meer gefreut, aber wieder machte sich Krankheitstechnisch das Unglück breit. So fiel für Sie schon mal die Woche in's Wasser, aber was sollte dann ich machen, denn Frank war ohne mich ebenfalls aufgeschmissen, denn ich war ja für den Wohnmobil Allrad Werbefilm verantwortlich. Der Kompromiss war schnell gefunden und so wurde die Freitagsabfahrt auf Sonntag verschoben, dann zwei Tage Filmdreh und wieder Heim. Zusätzlich musste ich Dundee unterbringen, was in seiner Lieblingstierpension kein Thema war, auch wenn es mir immer schwer fehlt ihn da zu lassen. Doch die Hitze auf Sardinien wäre nix für Dundee und so marschierten wir am Freitag nochmals unsere geliebte Wendelinrunde. Herrliche Farben und tolle Stimmungen, was mich aber auch nicht sonderlich tröstete. Zumindest marschierte Dundee in die Tierpension wie immer mit einem Mordsradau, damit alle wissen das der "Boss" da ist. Er bekam ein Riesen Freigehege mit einer zusätzlichen Doppelbox für schlechtes Wetter. Die wurden neu angeschafft und kosten stolze 8000 Euro. Da kann es ihm ja nur gut gehen, zumal er sowieso gern im freien ist. Dann fuhr ich, leider alleine, wieder Richtung Heimat. Unterwegs packte ich noch ein walk and fly mit ein und versuchte mich abzulenken. Während Olli im Sturm über 4 Stunden auf dem Hörnle verbrachte, konnte ich hier wenigstens starten. Allerdings war es auch hier ein erbarmungsloses Rodeo aus Wind und Thermik. Nach der Landung fuhr ich zu meiner hübschen Sofie Heim und versuchte mein Bestes um Sie zu trösten. Am Samstag musste ich dann schon mal nach Kochel um mein Gefährt abzuholen und auch zusätzliches Equipment vom Fotografen zu bekommen. Als Schmankerl baute ich mit Olli noch eine walk and fly Tour ganz am Morgen ein, denn da war dieser arglistige Wind noch schwach. Über Kochel fuhren wir weiter zum Walchensee und tiefer in die Berge, denn da lag ein noch unbekanntes Flugbergerl. Vor Jahren wagte ich den Versuch und wurde von tollwutartigen, bissigen Einheimischen verjagt. Eine andere Route, wie auch ein einsamer Parkplatz sollte der Schlüssel zum Erfolg werden. Das Wetter traumhaft und so marschierten wir tatsächlich unbehindert los. Die gut 800Hm wollen erlaufen werden, was aber kein Thema war, denn wir spulten die Distanz im Eiltempo ab. Dazu kamen fantastische Ausblicke in das noch weiße Karwendel. Nach einer Querung in der Südflanke erreichten wir schon fast kitschig schöne Almwiesen, das pure Idyll. Im oberen Bereich, wenige Meter unter dem Gipfelkreuz, war schon unser Startplatz, der sich als nicht allzu groß entpuppte. Die OSO Ausrichtung macht das Ganze eher selten fliegbar, doch heute passte der Wind perfekt und wir fackelten nicht lange. Olli kämpfte zwar wieder mit seinen Leinen, aber wir waren dennoch schnell Abflug bereit. Olli war der erste und hebte souverän in den weissblauen, Bayerischen Himmel ab. Ich folgte sogleich und wir bekamen als Belohnung einen fantastischen Flug in grandioser Kulisse. Lange kreisten wir über dem saftig grünen Tal ehe wir zur Landung am Parkplatz ansetzten. Zufrieden liefen wir zum Auto und es kam der nächste Hammer, es ging nicht auf. Due Zentralverriegelung streikte und die Schlösser waren mechanisch noch nie benützt worden. Jetzt wäre ein Kriechöl recht, was wir bei der Säge nebenan bekamen. Zusätzlich holten wir noch einen Mechaniker aus der Werkstatt um's Eck und gemeinsam bekamen wir das Schloss gängig. Mit Starthilfe ging's dann endlich nach Kochel, wobei mein Auto noch unterwegs war und somit die Hetz umsonst veranstaltet wurde. Also zum Fotografen, der auch keine Zeit hatte und ich somit die versprochene Einweisung dieser Edeldrone im Crashformat von 5 Minuten erhielt. Zurück bei Frank war er dann da, der VW California Beach 4x4 mit dem ich fahren sollte, während Frank mit Steffi den Ford Nugget 4x4 (ein Prototyp!!!) als Reisegefährt einverleibten. Ich fuhr dann noch Olli nach Weilheim und weiter nach Hause, wo ich es mir dann mit Sofie gemütlich machte. Nach einer nicht allzu langen Nacht war es dann soweit, ich musste auch meine hübsche Sofie zurück lassen, was mir sichtlich schwer fiel und ich ziemlich geknickt Richtung Reutte losfuhr. Wie hatte sich Sofie darauf gefreut und nun dies. Von Reutte ging es weiter über den Fernpass, Innsbruck, Brenner, Bozen, Verona, Bologna und weiter Richtung Florenz. Steffi und Frank waren auch unterwegs, aber ich hatte Glück und war um einiges flotter, so dass ich mich in Ruhe in der südlichen Toskana bei Prato nach einem Fluggebiet umschauen konnte. Bei Schiagno lag versteckt ein Startplatz mit fast 600 Höhenmeter (Piano dei Massi 844m/ http://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=3730) und der musste her. Ohne Wanderkarte und nur mit dem Navi ist das garnicht so einfach, aber ich versuchte einfach aufzusteigen. Tiefe Wälder, Hitze und Orientierungslosigkeit waren das überragende Thema, doch mit Gespür und der Nase für den richtigen Weg kam ich schnell in die Höhe. Schon beim Anstieg war mir klar das Notlandeplätze eher Fehlanzeige waren. Die Aussicht wurde immer beeindruckender und reichte bis nach Pisa. Tatsächlich fand ich den Startplatz der mit einem Windsack dekoriert war. Allerdings kurz und mit Buschwerk versehen und ohne Wind kritisch. Dieser stand aber idealst aus Sw an und ich legte meinen Flügel aus. Ein Ruck und der Denali war über mir, ein weiterer Schritt und ich war in der Luft, wo es mich sofort in die Höhe saugte. Wie gesagt Notlandeplätze waren Fehlanzeige und so würde ich weit im Abseits landen oder mit Thermik Höhe machen um über den vorgelagerten Kamm das Auto zu erreichen, wobei hier der Landebereich sehr klein ist. Problemlos überhöhte ich den Start, Thermik Pur, was für einen Streckentag sprach. Nun war es klar, ich konnte zum Auto fliegen. Die Umgebung selbst genialst einsam und überall grün.   Der sensationelle Flug führte mich über diese malerische Landschaft bis zu besagten kleinen Landedreieck, wo mein Camper gut aus der Luft zu sehen war. Rundum Leitungen, Straßen, Häuser und ich Mitten drin. Der Wind nahm noch einmal deutlich zu und ich musste ordentlich vorhalten um exakt in den Landebereich zu gelangen. Punktgenau neben dem Auto setzte ich auf und packte zusammen. Es dauerte dann nicht lange bis Steffi, Frank und der Allrad Nugget eintrafen. Für den Flug war es zu knapp und so entschieden sich die beiden zu einer kurzen MB Tour. Danach fuhren wir weiter nach Livorno, wo wir vor unserer Fähre noch einen Erfrischungsbesuch am Strand/Meer einwarfen. Dann war es soweit, die Fähre legte Abends gegen 22 Uhr ab. Noch einen Imbiss im Restaurant und wir hauten uns im Schlafsesselbereich auf's Ohr. Die Nacht war kurz, denn schon bald nach 6 Uhr am Morgen legten wir an. Das Wetter war auch nicht berauschend und nach den ersten Cappuccinos folgte schon der Regen, was weitere Cappuccinos folgen ließ. Ab Mittag riss es dann endlich auf und wir begannen mit den Dreharbeiten zu unserem Film. Fahren im Gelände, am Strand und in den Dünen, ein spaßiges Abenteuer, das seine Krönung am Capo Camino (https://www.sardinien.com/a980/articles/980/capo-comino-s-ena-e-sa-chitta-duenen/) fand. Hier am östlichsten Punkt der Insel führt eine ziemlich üble Piste zu einer Kapelle und noch weiter darüber liegenden Antennen empor. Ideal für unseren Film. Die Aufnahmen wurden spektakulär und zusätzlich das Wetter immer besser. Das ich dann noch mit dem Gleitschirm von hier oben starten konnte setzte dem ganzen die Krone auf. Zugegeben der Anlauf ist mit gerade mal zwei, drei Metern knapp und bei mir kam der Wind leicht seitlich, aber es sollte gehen mit den Fahrzeugen im Hintergrund. Der Star war genial und ich konnte den Schirm im Stand an der Kante halten ehe ich ultrasanft abhob und über das türkis, dunkelblau schimmernde Meer hinausflog. Allein dieser Tiefblick war es wert und wieder hatten wir ein paar geniale Aufnahmen mehr im Kasten. Die Landung zirkelte ich auf eine kleine Wiese unmittelbar am Meer herein. Fast schon genial dass sich hier so eine grüne Oase gebildet hat. Für die Nacht bot sich das Plätzchen ebenfalls an und der Tag fand so seinen gemütlichen Abschluss. Am Dienstag Morgen schüttete es wieder gewaltig und es dauerte bis Mittag ehe wir endlich zum filmen beginnen konnten. Dafür bekamen wir tolle Strandbilder, Schlammfahrten in denen ich über und über eingebatzt wurde, bis hin zu Dronenaufnahmen, wobei die Akkuleistung zu wünschen übrig lässt. Bei Pfannkuchen feierten wir den erfolgreichen Tag und dann packten wir noch du kurzen "Interviews" an, wo der eine oder andere Versprecher führ ordentliche Lacher sorgte. Dann ging alles sehr schnell, denn ich musste die Fähre um 22 Uhr wieder erwischen, während Frank und Steffi noch einen Tag länger blieben. Wieder eine kurze Nacht und dann um Eiltempo nach Kochel, Autos getauscht, um gleich weiter nach Schongau zu fahren, Dundee holen. Der war dann völlig außer sich und konnte dich garnicht mehr beruhigen. Wie ein wilder hüpfte er wedelnd um mich herum. Flott ging's dann nach Hause zu meiner hübschen Sofie in Bernbeuren. Das ich am Feiertag ausschlafen musste war ja klar. Nachmittags fing es auch schon wieder zu gewittern an, was auch nicht sonderlich erbaulich war. Zumindest konnte ich zuvor noch mit Dundee eine schöne Tour zum Dienhausener Weiher unternehmen. Das wir beide nach Herzenslust plantschten war glasklar. Am Freitag marschierte ich dann mit Dundee auf unseren Hochwildfeuerberg 1541m in den Trauchbergen zum Höhenmeter schruppen. Immer eine einsame und landschaftlich reizvolle Tour bei der wir nicht weit fahren müssen. Gute 20 Minuten und schon geht's vom Parkplatz los. Zusätzlich wurde das Wetter auch immer schöner und die Sonne kam zum Vorschein und zauberte ein fantastisches Licht in die Wälder. Zur besten Zeit kamen wir auf den Gipfel an und machten es uns gemütlich. Weit und Breit wieder mal keine Menschenseele, einfach herrlich. Nach einer Weile und einer kleinen Brotzeit stiegen wir wieder ab um schnell nach Hause zu kommen, denn Sofie ging es nach wie vor noch nicht so gut. Am Samstag peilten wir dann die ganz nahe Umgebung an und so landete ich mit Dundee nördlich von Stötten bei Dattenried. Ein feiner, kleiner Wanderweg führte uns ein einer lieblichen Waldkapelle vorbei auf einen aussichtsreichen Kamm. Diesen überschritten wir und gelangten zu dem urig gelegenen Weidensee, denn wir gleich umrundeten. Klar das wir beide eine Plantscheinlage einlegten und uns gehörig erfrischten. Der Sonntag war dann der schönste Tag und es strahlte den ganzen Tag die Sonne von einem blauen Himmel herab. Da ich für Frank das gesamte Filmmaterial aus Sardinien vorbereitet hatte trafen wir uns, samt Dundee, am Skiliftberg. Ein doppelter Aufstieg, einmal mit Dundee bis zum höchsten Punkt. Dabei ziemlich flott, von den Wälzelaktionen mal abgesehen und ein weiteres mal alleine zum Startplatz wo ich von böig, thermischen Winden empfangen wurde. Zum ersten mal wäre hier der Abflug möglich gewesen, denn ich überhöhte unmittelbar nach dem abheben. Die Bärte waren stark, aber ich wollte ja mit Frank noch ein Radler trinken und nicht hinter Weilheim im Outback verschwinden. So baute ich mühsam Höhe ab und landete nach einem spannenden Flug am Auto. Frank kam derweil zu Fuß zum Landeplatz, denn als Er mich so in der Thermik werkeln sah, verzichtete Er dankend und wir marschierten in die Brombergalm. Dundee machte es sich derweil unter einem schattigen Baum gemütlich und schlief eine Runde. So war auch der Sonntag perfekt genutzt und wir waren bald wieder bei Sofie, der es endlich etwas besser ging. Auch die nächsten Tage schauen, von den üblichen Gewittern abgesehen, garnicht so schlecht aus und wie üblich wird sich schon die eine oder andere Aktion ausgehen. In diesem Sinne einen schönen Start in die neue Arbeitswoche!!!           

18/05/2018 - 24/05/2018 Der Bunte Mix begann schon am Freitag, denn ein walk and fly Versuch mit Olli scheiterte an den herein brechenden Gewittern und so flüchtete ich mich weiter draußen mit Dundee an den Weichberg, wo wir trockenen Fußes die große Runde über das malerische Kircherl drehen konnten. Am Samstag rächten wir uns ganz arg, denn mit Olli ging ich den vor zwei Wochen so arg im Nebel versumpften walk and fly zum Schönkahler 1688m an. Bei traumhaften Wetter erreichten wir noch vor 9 Uhr den Gipfel. Es begrüßte uns ein Traumpanorama und passender Wind aus NO, so daß wir unmittelbar vom Gipfel aus gleichzeitig starten konnten. Wieder einmal bewahrheitete sich der Spruch vom frühen Vogel, denn nach einem sanften Flug, einer weichen Landung folgte bald der Wechsel zu starken Talwind und Überentwicklung. Im Anschluß packte ich gleich Dundee in's Auto und wir fuhren zur Westseite des Roten Kreuzes. Wieder einmal marschierten wir die Schlucht zum Geldloch, der kleinen Höhle, hinauf und Dundee bekam eine Plantscheinlage. Über den höheren Ausläufer des Roten Kreuzes beendeten wir den Rundkurs wieder am Parkplatz und fuhren zufrieden nach Hause. Am Sonntag ging es wieder sehr früh mit Olli los und wir steuerten sein Wunschziel an: Die Höllentieralpe! Allerdings stellte es sich als Fehler heraus und ich hatte recht als ich anmerkte ein Tal weiter hinein zu fahren, denn da wabberte nicht der Nebel. Bei uns gab es dafür gigantische Stimmungen aus Sonne und Nebel, aber an ein Fliegen war nicht zu denken. Es folgte mal wieder der klassische walk and walk und die Rückfahrt. Danach ging es dafür gleich mit meiner Hübschen Sofie und Dundee zum Roten Kreuz, wo wir eine neue Route über den kleinen Steinwandweg testeten. Besonders der Blick nach Norden, Richtung Kaufbeuren wurde auf dieser Route frei. Dundee hatte jedenfalls seinen Spaß und versank im Dauerwälzeln. Der Pfingstmontag war dann wieder ganz im Zeichen einer offiziellen Tour. Ziel war das links der Gehrenspitze liegende Gehrenjoch 1858m. Die Ausrichtung nach OSO ist sehr speziell und lässt sich nicht so oft fliegen. Es war aber leicht föhnig mit genau dieser Windrichtung in allen Prognosen. Mit dabei waren Frank, Jackl und Olli, was für ein schnelles Team spricht. Grund genug nicht den Normalweg zu begehen, sondern eine Spezialroute die ich mir schon länger überlegt hatte, aber nicht wußte ob sie möglich ist. Oberhalb des markierten Weges ragen steile Felswände auf, darüber vereinzelt Almflächen ehe die Gipfelregion der Tannheimer wieder mit steilen Felswänden das alpine Szenario beendet. Plan war diese Almflächen zu verbinden und so bis zur Gehrenalpe zu gelangen. Um halb Sieben marschierten wir bereits los und erreichten über den Frauensee und die Costariuskapelle den Beginn der Almwiesen. Nun wurde es spannend, denn es galt die Verbindungen zwischen den einzelnen freien Wiesen zu finden. Teilweise hatten wir einen Weg, dann nur Tierpfade und oft auch nichts, so daß es nur mit Gefühl weiter ging. Ohne große Verhauer schraubten wir uns ziemlich rasch in die Höhe, bis wir einen Verbindungsweg erreichten. Dieser leitete uns ziemlich deutlich über eine herrlich gelegene Almhütte zur Gehrenalpe, wo schon die ersten Touris bei Ihren Halben saßen. War uns egal, denn wir stürmten gleich weiter den nun endlich sichtbaren Joch zu. Noch einige steile Serpentine und wir standen in dem 1858m hohen Übergang. Um uns herum die Felsgipfel der Schneid, Kellespitze und der Gehrenspitze. Dazu das Panorama in die Ammergauer und Lechtaler Bergwelt, einfach fantastisch. Der Startplatz selbst eine ideal geneigte Wiese in der alle problemlos gleichzeitig auslegen konnten. Der Wind stand perfekt aus OSO an und so machte sich Olli als erster an den Start. Souverän hob er ab und gleitete in den Himmel über Reutte hinaus. Als zweiter startete ich, bekam eine satte Seitenböe und mußte ordentlich korrigieren, was mit meinem Denali kein Thema war. Gleich hinter mir startete Frank, gefolgt von Jackl und schon waren wir alle in der Luft. Der Wind nahm zu, erste Thermikbärte hoben uns an, aber es war alles noch handlebar. Der weite Flugweg bis zum Frauensee wurde kein Problem und jeder konnte seinen Genußflug genießen. Nach einer soften Landung ging's noch in die Wirtschaft am See zum verdienten Landeradler.  Im Anschluß fuhr ich gleich Heim und machte mich mit Dundee wieder auf den Weg zum Roten Kreuz. Ich wollte versuchen über den Berg über neue Routen bis zum malerischen Bischofsee zu gelangen, was uns der gewittrigen Stimmung zum Trotz gelang. Die Stimmung und die Farben waren genial und so hatte auch Dundee seinen Spaß. Am Dienstag begann wieder der Alltag, aber ich hatte auch an diesem tag Glück, denn wieder windete und gewitterte es, aber in einer guten Phase konnte ich ein kleines walk and fly abgreifen. Durch den satten Wind überhöhte ich unmittelbar und war hier so hoch in der Luft wie noch nie zuvor. Zufrieden fuhr ich Heim und marschierte mit Dundee eine lange Runde auf den Kienberg. Ebenfalls mit Licht und Schatten, denn obwohl es donnerte hatten wir immer sonnige Abschnitte was schöne Fotos zur Folge hatte. Den Mittwoch konnte ich ebenso erfolgreich abhaken, denn es gelang ein kleines walk and fly am Skilifthang. Rückenwind sorgte dafür daß ich haarscharf über den Weidezaun hinaus gleitete und mich über die Power meines Denali freute, dessen Gleitwinkel für einen A-Schirm schon mehr als genial ist. Dann fuhr ich schnell Heim, flüchtete mit Dundee vor den Gewittern weiter nach Norden und erforschte den Lechhöhenweg im Bereich vor Schongau. Geniale Blicke auf den Lech wurden frei und Dundee hatte nichts besseres zu tun als sich in eine frisch geodelte Wiese zu wälzeln....Saubär! Der Donnerstag schaute schon am Morgen ziemlich bedrohlich auch und es dauerte nicht lange bis erste Gewitter durch das Alpenvorland zogen. Da grenzte es fast schon an einem Wunder daß ich am Buchenberg doch noch ein kleines Fenster für ein walk and fly ergattern konnte. dazu kurzzeitig ein bisschen Sonne und ein grandioser Flug über die Füssener Seenplatte. Wer hätte das gedacht und schon fuhr ich zufrieden Heim und lief mit Dundee noch eine lange Runde zu einem versteckten See, der sich hinter dem bekannteren Korbsee befindet. Umrahmt von geschützten "Schwingrasen", was heißt man läuft auf einem Rasenteppich der schwimmt, denn darunter befindet sich bereits Wasser. Landschaftlich ein kleiner Leckerbissen und Dundee plantschte nach Herzenslust im kühlen Nass. Nun steht uns ein heißes (über 30°!!!) Wochenende bevor und da dürfte so alles gehen was das Sportlerherz begehrt. Ganz klar daß ich Euch bei all Euren Unternehmungen und Erlebnissen jede Menge Spaß wünsche!!!           

14/05/2018 - 17/05/2018 Düster, neblig und mit feuchten Wiesen kam die neue Woche daher. Doch wer einen so tollen neuen Schirm im Auto hat möchte halt fliegen. Mal sehen was am Skilifthang so geht dachte ich mir und fuhr am Heimweg noch vorbei. Momentan war es trocken und der Nebel versperrte nur die obersten Meter Sicht. Zuversichtlich schulterte ich meine Ausrüstung und marschierte dem Startplatz entgegen. Immerhin hatte ich immer noch Sicht und der Nebel hielt sich zurück. Ebenfalls waren die Kühe ausnahmsweise mal unten....alle bis auf vier Jungtiere. Bald erreichte ich das oberste Lifthäuschen und staunte nicht schlecht als hier noch fünf Jungkühe grasten. Das auslegen wurde zu Roulette, weil die neugierigen Tiere mich verfolgten. Der Wind passte perfekt aus NO. Nun galt es im günstigsten Moment blitzschnell auszulegen, was prompt gelang. Es geht auch mit unummantelten Leinen schnell! Ein ruck und ich war sofort in der Luft. Das Startverhalten des Denali ist einfach sensationell. Soft flog ich über die Alm und der Nebel machte keine Probleme. Im Gegenteil, der geniale NO Wind ließ mich noch steigen, was auch gut war, denn im Landebereich wurde heftigst geodelt und ich brauchte die Höhe um im sauberen Bereich weiter entfernt landen zu können. Auch dies gelang bravourös und ich legte meinen Denali (ohne Odel!) wieder zusammen. Dann fuhr ich flott Heim, über mir brodelte und donnerte es bereits, aber ich konnte mit Dundee noch trockenen Fußes due Wendelintour durchziehen, so dass der vermeintlich schlechte Tag doch noch zu 100% genutzt war. Der Dienstag schaute dann noch bedrohlicher aus. Gewitter und zunehmender Dauerregen machten einem in der Arbeit das Leben schwer. Es grenzte schon fast an einem Wunder als ich Abends mit Dundee ein Sonnenfenster am Weichberg erwischte. Die Sonne zauberte fantastische Bilder in den vor Feuchtigkeit dampfenden Wald während wir über die steile, urige Schluchtroute aufstiegen. Problemlos erreichten wir bald den höchsten Punkt. Die malerische Kapelle ist halt immer ein feines Ziel und so konnten wir zufrieden absteigen. Am Mittwoch war Dauerregen die Devise, doch eine kleine Tour ging sich trockenen Fußes mit Dundee an der Lechstaustufe unterhalb von Bernbeuren doch noch aus. Tropfnass wurden wir an den Füssen dennoch, weil die Wiesen waren ungemein sumpfig vor lauter Wasser. Der Donnerstag war nicht viel besser, doch es wurde zumindest trocken und so packte ich mit Dundee die große Runde am Roten Kreuz an. Bunte Blumen und herrlich duftender Wald begleitete unseren Anstieg, der über den Panoramablick zum versteckten Hütterl führte. Für Dundee optimal, nasskalt und keine Zecken, somit war Dauerwälzeln angesagt. Über Oberlöchers schlossen wir den Kreis und marschierten zum Parkplatz zurück. Das verlängerte Wochenende kommt nicht so prickelnd daher und wird jeweils im Tagesverlauf immer gewittriger werden. Der Montag schaut dabei noch am stabilsten aus, aber warten wir es einmal ab und sehen was so geht. Hauptsache wir enden nicht als "Elektra" und somit wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende mit vielen, schönen Erlebnissen!!

11/05/2018 - 13/05/2018 Wie sollte es auch anders sein, die Woche endete wieder Ostwindlastig, aber ich konnte es mir nicht verkneifen meinen neuen Schirm zu testen und rannte mal schnell den Sommerweg auf's Hörnle hinauf. Am Freitag ist es ja kein Thema, schließlich ist ja in der Arbeit früher Schluss, aber ich wurde eines besseren belehrt. Schon im unteren Teil legte der Talwind merklich zu und die Bäume wackelten ordentlich. Dafür strahlte allerdings die Sonne von einem dunkelblauen Himmel wie es besser nicht sein konnte. Flott erreichte ich den unteren Startplatz, wo ein neues Kreuz das auslegen behindert (wer macht sowas?!?!) und marschierte noch den Stockelhang hinauf um den oberen Auslegebereich zu erreichen. Hier war es deutlich windstiller und ich legte in der satt grünen Wiese meinen Gradient Denali aus. Die Farben waren eine Schau, leuchtend orange, blau und weiß! Das sortieren der Leinen war etwas aufwendiger, da die oberste Galerie, aus Gewichtsgründen, unummantelt ist. Ansonsten war aber alles beim alten und der farbige Flügel glänzte in der Sonne. Das aufziehen dann ganz was anderes, denn der Denali steigt sensationell schnell, bleibt nahezu über einen stehen und wartet auf die Beschleunigung. Genial und schon hob ich ab und genoß den ersten Flug mit meinen neuen Schirm. Weit reichte der Blick zu den Staffelseen und ebenfalls die Zugspitze zeigte sich mit ihren Kalkwänden. Als ich mich dem Landebereich näherte änderte sich die Lage, denn der Talwind war zwischenzeitlich noch stärker geworden und ich wurde arg durchgebeutelt. Den Denali selbst ließ es kalt, die böigen Winde verursachten nicht einmal Ansatzweise einen Klapper, nur von Vorwärtsfahrt war auch nicht mehr die Rede. Ab nun flog ich Rückwärts, hatte ich auch schon lange nicht mehr und suchte mir eine große Wiese Richtung Saulgrub aus. Die Landung erfolgte dann ebenfalls im Rückwärtsgang, war aber sonst kein Problem, nur das ich zum Parkplatz etwas weiter zurück laufen mußte. Das war doch mal ein Jungfernflug! Mit so einem dankbaren Schirm an der Seite geht auch dies. Am Samstag stand dann wieder eine offizielle Tour an, aber diesmal war nur der harte Kern, Dietl und Olli, dabei. Ziel war der gänzlich unbekannte Schellkopf 1832m in den Ammergauer Alpen oberhalb des Plansees. Eine spannende Tour mit einem langen, weglosen Anstieg, einem S/SO Startplatz, einem weiten Flugweg und einem Landebereich am See der nur so vor Konvergenzen strotzt. Da war schon alles drin was uns das Leben schwer machen sollte, aber wir marschierten voller Zuversicht am Campingplatz los, umrundeten das östliche See Ende und liefen weiter, leicht fallend, Richtung Grießen. Nach einer Brücke endete der Weg für uns am Bachbett, das wir weiter wild verfolgten um den alten Jägersteig zu finden. Einen verfallenen Steig fanden wir tatsächlich und kämpften uns die ersten Serpentine empor. Nach einer Weile kamen wir immer weiter in das Schellental und es war klar, wir waren falsch. Zurück und suchen war die Devise, was uns wieder im steilen Wald wie die Käfer umherkriechen ließ. Nach einer Weile hatten wir Ansatzweise wieder eine Spur und verfolgten diese auf den nächst höheren Absatz. Hier querten wir, kaum steigend, die Hänge nach Osten bis wir einen Graben erreichten. Seitlich des Grabens stiegen wir weiter an, liefen an der Wurzhütte, ohne diese zu sehen, vorbei und erreichten einen Sattel mit einer Quelle....Durst! Danach querten wir ein weiteres mal bis wir einen kleineren Graben erreichten an dem wir linksseitig im Wald weiter anstiegen. Die Blicke wurden allmählich gigantisch und immer mehr, noch weiß verkleidete, Gipfel zeigten sich. Nach und nach erreichten wir die Latschenzone, ein Bereich der weglos immer das Land des Schmerzes verheißt. Wie die Käfer krochen wir durch das Unterholz. Olli war schon am ver(wuisln)zweifeln, während Dietl eine etwas bessere Rinne erwischte. Dennoch erreichten wir den sich immer mehr öffnenden Grat und erblickten den Gipfelaufbau. Nun ging es problemlos über zwei Vorgipfel zum eigentlichen, höchsten Punkt, an dem neuerdings ein Gipfelkreuz steht. Das Panorama kann sich auf alle Fälle sehen lassen. Denn dies ist deutlich größer als das 5x7cm große Gipfelbuch (Schmunzel....;)). Hinterhalb des Gipfels lag eine Schulter mit einem fantastischen Startplatz und Olli und ich stiegen die paar Meter ab um schon mal unsere Schirme auszulegen. Dietl entschied sich für die knackigere variante direkt am Gipfel. Der Wind stand nahezu perfekt aus SO an, mehr Glück als Verstand und dazu mit um die 15Km/h einfach ein Traum. Nun konnte meine Denali seine Gebirgstauglichkeit beweisen. Die Leinen waren nun schon wesentlich schneller sortiert, man gewöhnt sich schnell daran. Die Helmkamera noch aufgesteckt und es ging los. Wieder stieg er sauschnelle und nach zwei Schritten war ich bereits in der Luft und bog Richtung Plansee ab. Olli folgte mir sogleich und nur Dietl brauchte etwas länger in dem heiklen, felsigen Gelände und gönnte sich einen Startabruch. Doch beim zweiten Versuch war er ebenfalls in der Luft und nahm die Verfolgung auf. Von ein paar thermischen Brodlern abgesehen verlief der Flug um den vorgelagerten Berg erstaunlich ruhig. Langsam kam der See näher und absaufen wollte hier keiner, denn da wäre die Endstation ein Baum gewesen. Der Blick nach wie vor gigantisch und je näher wir dem See kamen desto eindrucksvoller wurde die Szenerie. Wie ein nordischer Fjord lag der Plansee unter uns und nun war es klar, wir würden das Endziel Landeplatz hinter dem Campingbereich erreichen. Wir hatten sogar soviel Höhe dass wir eine lange Runde über dem smaragdgrünen See drehen konnten, ehe wir Richtung Landebereich abtauchten. Das landen selbst gegen den herein kommenden Wind aus Süden keinerleist mit Problemen behaftet und so setzten alle gesund, wie auch sicher in der Wiese auf. Glücklich über die Hammertour fielen wir uns in die Arme und so war es klar das wir uns nach dem zusammen legen noch eine Landeradler genehmigten. Der tag geht in die Fluganalen ein und so fuhren wir hochzufrieden nach Hause. kaum angekommen ging es schon mit Dundee weiter zum Felsen bei Rosshaupten. Dieser mit Gipfelkreuz versehene Berg war ja schon öfters mein Ziel, aber einen Felsen fand ich noch nie. Das änderte sich dieses mal, denn als wir eine andere Route nahmen kam die Überraschung im Wald auf uns zu. Bullig baute sich eine keilförmige Nagelfluhwand vor uns auf. Sogar zum Teil ziemlich kompakt, so daß ich eine Runde kraxeln konnte. Nach dieser Einlage marschierten wir noch zum Gipfelkreuz hinauf, dann über die Südflanke hinab zu unserem Brotzeitplatzerl. Es folgte die obligatorische Dundeepause, ehe wir vergnügt zum Auto zurück marschierten. Am Sonntag sollte im frühen Nachmittag der Wetterwechsel in Form von gewittern kommen und so war es auch. Davor aber war immer noch genug Zeit ein lang gegebenes Versprechen einzulösen, denn bei Sofies Verwandschaft war schon lange das Thema Übungshang am Tisch gelegen und heute konnten wir dies umsetzen. Zu fünft plus Dundee fuhren wir nach "Klein Castelluccio" und es gab eine Speedeinweisung. Problemlos machten sich alle an die Arbeit und heimsten nach wenigen Versuchen die ersten Erfolge in Form von kleinen Flügen ein. Respekt und Gratulation an alle! Das Wetter hielt bis zuletzt und wir konnten in der heißen Sonne unsere Hüpfer durchziehen. Glückliche Gesichter waren der Lohn, so soll es sein! Nachmittag blitzte und donnerte es dann endgültig, was mich tierisch freute, denn zuvor sind wir ja noch alle in der Luft gewesen. So folgen nun unweigerlich eher düstere Tiefdrucktage, aber auch die sind zu überleben und somit Wünsche ich Euch allen einen soften, entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!

07/05/2018 - 10/05/2018 Die Woche begann wie das Wochenende endete....windig! Wieda fegte der Ostwind über das Vorland und machte uns Fliegern das Leben schwer. Auf einem Höhenzug beim Grüntensee versuchte ich nach der Arbeit mein Glück. Der Aufstieg so traumhaft schön, von der Sonne verwöhnt, mit Blumen geschmückt, aber der böige Wind....ätzend! Problemlos erreichte ich den Kamm und folgte diesem, mit fantastischer Aussucht in die Allgäuer Berge, bis zum Startplatz. Der Wind drehte zwischen NO, O und SO in heftigen Böen, thermisch durchsetzt. Na toll, aber ich legte mal aus und zog auf, Wind drehte ruckartig und schon konnte ich gleich wieder stehen bleiben. Somit zweiter Versuch, aufziehen, loslaufen, kurzes saufen und endlich ging's nach oben. Thermisch riss es mich in die Höhe und ich gatte Mühe ein paar Fotos, vom genial vor mir liegenden Grüntensee zu schießen. Unruhig eierte ich über den Uferbereich entlang zu den Landewiesen. Immer wieder wurde ich hochgezogen bis es schliesslich gelang aufzusetzen. Was für eine Fliegerei, das darf heuer ruhig mal besser werden. Danach fuhr ich gleich Heim und packte Dundee in's Auto. Unweit gab es einen grossen Kiesberg und ich wollte versuchen diesen über das malerische Tälchen des Türkenbaches zu ersteigen. Die Route war spannend, aber es gelang und wir standen auf dem höchsten Punkt, der sogar einen feinen Ausblick bot. Im Abstieg bauten wir noch eine Plantschrunde ein, worüber sich Dundee bei der Hitze tierisch freute. Am Dienstag präsentierte sich ein ähnliches Bild. Perfektes Sonnenwetter und wieder dieser Wind. Am kleinen Skilifthang ging sich dann zwischen tausenden von Blumen doch ein walk and fly aus. Kurzeitig passte der Wind und es trug mich ziemlich weit in's Vorland hinaus. Immerhin etwas bei diesem Ostlastigen Windchaos! Im Anschluss war es fast klar dass ich bei der Hitze mit Dundee eine Tour zum Baderwäldlesee unternahm. Landschaftlich immer sensationell und da wir dann noch in's kühle Nass abtauchen konnten war der Tag perfekt. Am Mittwoch waren schon Gewitter angekündigt, aber ich war noch früh genug dran um am Hörnle ein sonniges walk and fly zu ergattern. Wie immer schöne Farben, satt grüne Almwiesen, blauer Himmel und, kaum zu fassen, passender Wind. Zwei Schritte und ich war in der Luft, wohlwissend dass es vorerst der letzte Flug mit meinem Anakis war. Genussvoll drehte ich über Bad Kohlgrub meine Runden. Der Blick reichte von der Zugspitze, über die Ammergauer bis zu den Staffelseen. Die Landung dann soft und unmittelbar am Windsack. Sofort ging es weiter zu Martin Schwarz in Penzberg http://supair-gradient.de/, denn es wartete mein nagelneuer Gradient Denali. Ein eleganter, reinrassiger, leichter und vor allem sehr gutmütiger walk and fly Schirm http://www.gradient.cx/de/Denali. Es war wie an Weihnachten und ich freute mich wie ein kleiner Bub über den in orangeblau leuchtenden Flügel. Bei Kaffee und Nussschnecken fachsimpelten wir über die Materie. Ich freu mich schon auf den ersten Flug mit dem neuen Schirm. Doch dann musste ich natürlich schnell nach Hause, denn Dundee wartete schon, während die Gewitterstimmung immer mehr zunahm. Wir führe einfach dahin wo es am hellsten war und so hatten wir Glück, denn am nördlichen Ende des Weichbergs brodelte es bloss, war aber ansonsten trocken. Zusätzlich entdeckten wir wieder eine kleine, felsige Schlucht mit einem plätschernden Bächlein, wo besonders Dundee gleich darüber herfiel. Am Donnerstag wabberten dann endgültig die Gewitter durchs Gelände und so hatte ich mit Dundee unwahrscheinliches Glück eine sonnige Phase am Schmauzenberg zu erwischen. Bei herrlicher Stimmung stiegen wir über die steile SW Route empor. Kein Mensch in Sicht und so konnten wir die weiten Alpenblicke ganz alleine geniessen. Wenig unterhalb des Gipfels baute ich mir ei. Bankerl auf und die Brotzeit  konnte starten. Nach einer gemütlichen Ruhephase marschierten wir über den zeigen Anstiegsweg wieder hinab. Die nächsten beiden Tage sehen ja eigentlich ganz gut aus, aber der Muttertag säuft wohl ab. Gut dass wir am Samstag einen Blockbuster in Angriff nehmen. Egal wie es kommt, nützt es aus, denn nächste Woche überrascht uns die "Kalte Sofie" mit Neuschnee bis auf 1500m. In diesem Sinne ein schönes, erholsames Wochenende!!!

04/05/2018 - 06/05/2018 Das war irgendwie schon ein Mysterium, aber was macht man nicht alles für einen Flug. Schon am Freitag fegte dieser mehr als unangenehme Ostwind über die Vorberge. Bei zumindest trockenem Wetter machte ich mich nach der Arbeit am Skilifthang auf den Weg. je näher ich dem Startplatz kam, desto stärker wurde der Wind. Vor allem die Böen waren nicht zu unterschätzen, aber ich legte mal meinen Flügel aus. In einer halbwegs ruhigeren Phase zog ich auf, war nach einem Schritt in der Luft. Zunächst ging es nur nach oben und ich glaube dass ich hier noch nie so Hoch in der Luft herum flog. Mehrmals ging nichts mehr vorwärts, aber vor dem Rückwärtsfliegen wurde ich verschont. Weit unter mir tauchte dann mein Firmenauto auf....ganz klein. Es brauchte einige Kreise um Höhe abzubauen und zu landen. Immerhin, ein Flug! Danach fuhr ich gleich Heim und packte Dundee in's Auto. Zwischen Bernbeuren und Burggen lag ein Höhenzug den wir noch nicht erforscht hatten. Die Tour brachte schöne Ein- und Ausblicke auf einem waldigen, gratartigen Massiv. Am Samstag stand dann die erste offizielle walk and fly Tour an. Das Ziel war der 1688m hohe Schönkahler von der Enge, hinterhalb von Pfronten aus. Mit dabei Yvonne, Arne, Mario, Olli und sein Spezl. Der Plan war etwas geschützt den starken Ostwind auszuhebeln und durch die frühe Uhrzeit  keine thermischen Scherungsturbulenzen zu bekommen. Die Prognosen sprachen von traumhaften Wetter, aber im Endeffekt hatten wir einen subtropischen Nebel, der während des angenehmen Aufstiegs bis zum Gipfel reichte. Zumindest heiterten die zahlreichen, bunten Frühlingsblumen am Wegesrand die Stimmung auf. Am Gipfel begann das übliche Parawaiting. Der Wind nahm auch wieder deutlich zu und der Plan ging langsam aber sicher den Bach hinab. Dann riß es endlich auf und es wurde uns eine fantastische Stimmung beschert. Wild standen die felsigen Gipfel der Tannheimer gegenüber in der glänzenden Sonne. Der Nebel wabberte aber weiterhin im Talbereich, was einen Flug vereitelte. Nach knapp zwei Stunden rumhängen stiegen wir ab. Unterhalb der Alm wurde es heller und wir waren unterhalb des Nebels. Nur Startplätze gab es keine, so daß die Truppe weiter abstieg. Ich konnte es nicht glauben und wartete erst einmal ab, dann stieg ich nochmals ein Stück auf. Mario und Olli blieben noch bei mir. In einer Kurve des Forstweges wäre ein Start möglich, doch es war wieder der Nebel der nicht weichen wollte. Daneben sah ich oberhalb eines Schneefeldes eine weitere Startmöglichkeit. Auch diese mußte ich noch begutachten und marschierte die Hänge hinüber. Hier wäre der Start in einer schönen Wiese, allerdings müßte man sich zwischen hohen Bäumen durchfädeln. Zumindest gab es zeitweise einen kleinen Durchblick in das Tal und ich legte mal meinen Schirm aus. Der Wind war böig, aber prinzipiell passend. Olli und Mario war das zu kritisch und sie stiegen ab während ich auf ein fliegbares Fenster wartete. Es war wie verhext, jedes mal wenn ich Sicht hatte und starten wollte kam der nächste Schwall und ich sah wieder nichts. Doch dann zog ich doch noch auf, eine Böe verfegte die Kappe und unterlaufen zwischen den Bäumen nicht möglich, somit Abbruch, neu auslegen, wieder warten. Kurz mit Mario telefoniert, der bestätigte dass unten immer noch alles frei war. Beim zweiten Versuch konnte ich den Schirm kontrollieren, blieb stehen und richtete die Kappe aus, ein Schritt und ich wurde in die Höhe gezogen, kurzzeitig stand ich, aber dann ging es vorwärts und ich flog zwischen den ersten Bäumen hindurch, weitere Hindernisse waren weit unter mir und so kam ich in den freien Bereich mit Sicht zum Landeplatz. Uiuiuiuiui, echt eine haarige Nummer, aber es kam noch arger. Kaum über den weiten Tal der Enge erfassten mich die turbulenten Böen des knackigen Ostwindes. es war viel Arbeit angesagt die Kappe unter Kontrolle zu halten. mehrmalige Klapper zeigten deutlich dass hier die Grenze erreicht ist. Dennoch war der Blick zum Aggenstein ein Leckerbissen und mit viel Mühe baute ich Höhe ab. Unruhig kam ich in den Landebereich herein und konnte glücklich aufsetzen. Puuh, länger hätte ich da nicht mehr in der Luft bleiben wollen, aber egal es hatte geklappt. Dann fuhren wir alle Heim und ich konnte mit Bube Dundee noch eine lange Tour auf den Rentschen hinterhalb von Steingaden unternehmen. Weite Felder, urige Wälder und schöne Blicke in die Ammergauer. Dazu plätschernde Bäche und schon ist Dundee beim plantschen wieder im Glücksmodus. Am Sonntag verzichtete ich ganz auf die Fliegerei und rückte mit Dundee nochmals in's Skigebiet Grasgehren aus. Kaum zu glauben, aber es lag immer noch genug Schnee um vom Parkplatz aus loszugehern und das in der Sonne, denn im Tal waberte wieder dieser Drecksnebel. Dundee versank natürlich zunächst einmal im Dauerwälzelmodus, was ja klar war. Bei herrlichster Skitourenstimmung stiegen wir über die weiten, weißen Hänge dem Gipfel entgegen. Im Rücken bauten sich Gipfel wie an einer Perlenkette auf und bald erreichten wir das 1787m hohe Riedbergerhorn. Im Gegensatz zum letzten mal bekamen wir heute ein geniales Panorama. Nach einer kurzen Brotzeit stellten wir auf Abfahrtsstellung um und konnten nochmals in den Allgäuer Bergen eine traumhafte Firnabfahrt ergattern. Dundee ging ab wie ein Zäpfchen und wir rauschten nur so hinab. Ausgepowert und zufrieden kamen wir am Parkplatz an und fuhren wieder nach hause um den Grill anzuschmeißen. Nun folgen bis Wochenmitte weiter Hochsommerliche Tage und da wird hoffentlich, da der unverschämte Ostwind weiterhin fegt, doch irgendwas gehen. Euch allen auf alle Fälle, wie übliuch, einen ruhigen Start in die kurze Arbeitswoche!!!   

30/04/2018 - 03/05/2018 Neue Woche, neues Glück und es begann schon positiv, denn als ich mit meiner Sofie in Mod war konnte ich schon mal mit Dundee eine lange Wiesen und Felderrunde drehen, wobei die schier endlos gelb blühenden Löwenzahn ein besonderen Anstrich abgaben. Das Wetter wurde immer besser, der Wind ließ langsam nach, so dass  sich mit Dietl und Olli ein walk and fly zur Blösse bei den Buronliften ausging. Volles Rohr stiegen wir über den kleinen Steig rechts der Piste empor. Den Blick zum Grüntensee stets im Rücken. Ruckzug waren wir auf Höhe der Buronhütte und nahmen den letzten Abschnitt in Angriff. Nun wurde das Panorama komplettiert, denn die noch weißen Tannheimer und Allgäuer Berge um das Gaisshorn kamen zum Vorschein. Noch ein letzter Aufschwung und wir standen nach 650Hm am Startplatz, wo der Wind perfekt aus NO anstand. Freudig legten wir unsere Flügel aus und heute war ich mal der "Dummy" der sich als erster raushaute. Olli und Dietl folgten sogleich, was bei dem Idealwind auch kein Thema. Soft flogen wir über die Piste hinaus. Weit reichte der Blick in's Alpenvorland. Hinzu kam der geniale Tiefblick auf den dunkelgrünen Grüntensee. Nach diesem genialen Flug setzten wir soft neben dem Parkplatz auf. Der Brückentag war somit mehr als sensationell genutzt. Es folgte der 1.Mai Feiertag und mit ihm schlechtes Wetter.  Früh am Morgen blieb es noch trocken und ich wagte mit Dundee eine Versuch. Anfang Mai noch eine Skitour in den Vorbergen. Das geschützt gelegene Skigebiet Grasgehren, vor Balderschwang, machte es möglich. Vom Parkplatz war es möglich mit Ski zu gehen und das nicht nur auf einem Streifen, in dem Kessel unterhalb des Riedbergerhorns 1787m lag noch Schnee satt. Durch die frühe Uhrzeit waren wir auch völlig allein. Problemlos arbeiteten wir uns den Pistenbereich hinauf, bis auf zahlreiche Dundeewälzelaktionen. Selbst weitet oben im freien Gelände lag gut ein halber Meter Altschnee und so war es ein leichtes über den Grat den Gipfel zu erreichen. Einsamkeit hier oben ist was seltenes, aber uns wurde es vergönnt. Gemütlich machten wir Brotzeit, ehe die Zeichen auf Abfahrtsrausch standen. Der Schnee war weich, aber nicht zu sehr und so lief es sensationell. Dundee fetzte wie ein Wilder die Hänge hinab, während ich im Schlepptau Mühe hatte auf den Ski zu bleiben. Genial und das zu dieser Jahreszeit. Vergnügt jagten wir so bis zum Auto hinab. Zufrieden fuhren wir dann wieder zu Sofie nach Hause und genossen den Rest des Tages mit "Couching"! Am Mittwoch begann wieder der Arbeitsstress, aber Nachmittag ging sich dennoch der Skilifthang aus. Ein Blumen übersäter Aufstieg, sanfter Wind aus NO und somit ein feiner, kleiner Abgleiter vor der Heimfahrt. Kaum war ich daheim packte ich Dundee in's Auto und wir führe zum Weichberg. Zum zweiten mal begingen wir die abenteuerliche Schluchtroute zur Kapelle hinauf. Ein Weg der stets Einsamkeit garantiert. Ideal für Dundee, denn zum einen hatte er kühlen, schattige Wald und zum zweiten Wasserstellen zum plantschen. Am Donnerstag sollte es am schlechtesten sein, aber ich erwischte Nachmittags dennoch ein trockenes Fenster an einem weiteren Skilifthang und konnte glücklich ein walk and fly abzwacken. Dann wieder mal schnell Heim, Dundee eingepackt und ab zum Roten Kreuz, samt Panoramablick. Somit sind alle ausgelastet und das Wochenende kann kommen. So wie es aussieht bekommen wir da auch gleich nochmal eine Dosis Hochsommer mit gut 27 Grad. Also nützt es aus, unternehmt was tolles und lasst Es Euch gut gehen!!!

27/04/2018 - 29/04/2018 Na endlich mal wieder ein paar Tage frei und schon war der Kurztrip in das Erzgebirge geplant und gebucht. Die Idee war gut, die Umsetzung unmöglich da meine arme, hübsche Sofie einen Tag zuvor im Krankenhaus landete. Heuer hat Sofie wirklich eine Pechsträhne und da kann ich schlecht wegfahren. Am Freitag brachte ich Ihr schon mal alles notwendige am frühen Nachmittag. Dann kam Dundee zu seinem Auslauf indem wir abermals auf den herrlich einsamen Wendelin marschierten. Die Farben wieder so satt und bunt das es eine einzige Wohltat war. Dundee rollte durch die kühlen Wiesen und war sichtlich zufrieden. Danach lief ich der Form halber auf einen meiner Skilifthänge und packte den Flügel aus. Leicht thermisch gleitete ich sanft Richtung Landebereich wo ich unmittelbar beim Auto aufsetzte. Flott fuhr ich dann gleich wieder in's Krankenhaus um zu sehen wie es Sofie ging. Am Samstag kam frühmorgens schon Dietl und wir nahmen uns fest vor den Föhn einen Flug abzujagen. Das Erfolgsrezept lag in geschützter Lage und der Uhrzeit. Schnell waren wir in Vils und parkten am großen Wanderparkplatz der viel begangenen Vilser Alm. Den Weg ließen wir buchstäblich links liegen und stiegen den alten, einsamen Jägersteig Richtung Höllentieralpe auf. Landschaftlich ist diese abenteuerliche Route immer ein Erlebnis. Steil, felsig und geniale Aussichten sind die Attribute und so kamen wir flott in den oberen Abschnitt der bald in der Almwiese mündet. Unter Rosskopf und Aggenstein packten wir die letzten Meter zur verfallenen Alm. Die Sicht genial, das Ambiente konnte nicht besser sein, aber der Platz ist einfach nur schön. Nach einem Schluck Flüssigkeit und einer Breze legten wir unsere Flügel aus. Der Wind kam satt und perfekt aus NO herein. Dietl zog auf und war mit wenigen Schritten in der Luft oberhalb von Vils. Ich folgte im sogleich und stieg in die schon in die leicht thermisch aufsteigenden Luftmassen ein. Es trug sensationell gut, aber auf kurbelei verzichteten wir vorsichtshalber erst einmal, denn es war immer noch Föhn. Genussvoll flogen wir unter den Kalksteinwänden des Roten Steins entlang und es war ein langer Flug bis zum Landeplatz. Das Ganze ohne Störungen und Turbulenzen! So muss Föhnfliegen aussehen! Am Parkplatz rauschte ein wilder Wasserfall und da konnte ich mir den üblichen Spruch nicht spaten: Gehst Du rein, wenn ich rein geh? Was folgte war klar und typisch für uns zwei....wie in alten Zeiten, auch wenn's frisch war und uns bald weggerissen hätte.  Dann fuhren wir zufrieden Heim und während Dietl kurz zu sich fuhr packte ich Dundee in's Auto, denn der Bube kommt auf keinen Fall zu kurz. So marschierten wir die übliche Runde vom Bodenlosen See bis zum Egglsee, der bereits wieder Anfing zu verlanden. Die Landschaft ist schon fantastisch an diesen herrlichen Flecken. Zuletzt stiegen wir zum Teufelsbach ab. Natürlich gönnten wir uns eine nasse Abkühlung und Dundee wollte gar nicht mehr heraus. Nach dieser Aktion konnte ich wieder zu Sofie in's Krankenhaus fahren. Am Abend kam Dietl wieder zu mir und nach grillen, wie auch Bluray schauen hauten wir uns auf's Ohr. In der Früh um sechs ging es los, Olli kam auch hinzu und so waren wir in der starken Föhnprognose von 6hpa Druckunterschied in den Alpen auf dem Weg in's Allgäu. Die Salmaser Höhe ist bei solchen Bedingungen immer ein mögliches Ziel. Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir am Parkplatz an. Wunderbarer Hochwald begleitete uns beim Anstieg zwischen den herrlich gelegenen Almen. Flott erreichten wir bereits gegen Acht Uhr das Gipfelkreuz. Der Blick zum Alpsee bei Immenstadt hinaus fast schon mystisch. Der Startplatz hier oben ist stets ein optisches Erlebnis. Die frühe Zeit war der Schlüssel, denn es wehte zwar ein ordentlicher Wind zwischen 15-20Km/h, aber ohne Thermik und vom Föhn war in diesem Quertal auch nichts zu spüren. Olli haute sich als erster raus, gefolgt von Dietl und zuletzt von mir. Turbulenzfrei flogen wir vor den Ketten des Nagelfluhgesteins von Hochgrat, Denneberg und Rinderalphorn. Was für ein feiner Flug an einem nicht flugtauglichen Tag. Bei der Landung standen wir fast im Wind der da schon um die 30Km/h hergab, aber wir setzten alle Soft in Autonähe auf. Dann packten wir zusammen und fuhren mit einem Zwischenstopp im Kaffee bei Immenstadt nach Bernbeuren. Schnell Dundee in's Auto geladen und es ging schon weiter zum Auer(haus)berg auf dessen Südseite. Während Dietl und Olli noch mit dem Schirm unterwegs waren lief ich mit Dundee die sonnige Route empor. Tausende Löwenzahn zierten die Wiesen. Der Ausblick wie immer genial und wenn dann noch zwei Gleitschirme in den Himmel starten umso schöner. Danach konnte ich dann endlich in's Krankenhaus meine hübsche Sofie abholen, der es Gottseidank deutlich besser ging. Das ganz perfekte Wetter ist nun wohl rum, aber der Brückentag wird sich schon irgendwie nutzen lassen. Egal wie es auch kommt, ich wünsche Euch einen ruhigen Start in die neue Woche!!!

23/04/2018 - 26/04/2018 Ein Wochenstart nach Wunsch, auch wenn das Wetter wechselte und der Wind gehörig zunahm. Die letzten schönen Stunden am Montag nutzte ich schon mal um in die Ammerschlucht abzusteigen. An allen Ecken blühte es in den schillerndsten Farben und im Grund gurgelte das Wasser der Ammer. Der Aufstieg erfolgte im Banne der beiden Brücken, der alten und der Behelfsbrücke, die wohl bald freigegeben wird. Wie zuletzt kämpfte ich mich den kleinen, aber ordentlich knackigen Klettersteig an den Brückenpfeilern empor. Ein Fehltritt wäre hier das ultimative Ende. Doch dieses kleine Adrenalinabenteuer durfte ich mir nicht entgehen lassen. Bald erreicht ich wieder den Schluchtrand und freute mich über die gelungene Actioneinlage und schon fuhr ich weiter zu Dundee. Hitzetechnisch gab es da nur die Flucht ans Wasser und so marschierten wir die malerische Route zum Baderwäldlesee und hauten uns ins kühle Nass. Dundee ruderte wie ein Flusspferd, es war die helle Freude und nach dem Plantschen liefen wir noch eine Waldrunde zum Auto zurück. Der Dienstag brachte wieder Sinne und Wind, aber nicht zuviel und so fand ich mich bei einem kleinen walk and fly am Skihang wieder. Bei herrlicher frühlingsstimmung erreichte ich den Startplatz. Im Schatten der Bäume war es immer noch Nass und leichtet Fallwind kam hinzu. Der Zaun unterhalb war auch schon aufgebaut, was den Start deutlich anspruchsvoller machte. Es folgte ein ruhiger, leicht thermischer Flug zum Landebereich. Wie immer der Blick auf die Füssener Seenplatte ein Schmankerl. Danach fuhr ich gleich zu Dundee Heim und wir rückten unmittelbar zum Oberjoch aus. Hier lag noch genug Kunstschnee um eine der letzten Abendskitouren in Angriff zu nehmen. Am linkesten Lift unter dem Wannenjoch war ich noch nie und so marschierte wir, nach einer lange Dundeewälzelaktion, im Schnee los. Das schmale Band zog herrlich aufgefirnt dem blauen Himmel entgegen. Da weiss man wieder warum man diesen Sport betreibt....pure Glücksgefühle! Problemlos arbeiteten wir uns bis zur obersten Station empor. Darüber stand ein Hütterl, das Schmugglernest und somit ideal für uns als Endziel. Auf dem Bankerl machten wir es uns gemütlich und ich schlief erst einmal eine Runde, während Dundee im Schnee herumkugelte. Ein griabiger Platz und es tat fast schon weh aufbrechen zu müssen, aber die Abfahrt war es wert. Im Besten Firn schwangen wir uns die Piste zum Parkplatz hinab. Schade das sich die Abendskitouren dem Ende entgegen neigen. Am Mittwoch windete es am stärksten und an ein Flügerl war nicht zu denken. Da ich sowieso Rasen mähen musste war mit Dundee die Hausbergtour auf den Wendelin das ideale Ziel. Zwischen den zahlreichen, bunten Frühlingsboten marschierten wir den schattigen Wald zum Gipfel hinauf. Dauerwälzeln in der Wiese war angesagt, ehe wir die Runde über den längeren Abstieg am Bacherl entlang abschlossen. Am Donnerstag herrschte zunächst Regenwetter, aber im Lauf des Tages beruhigte sich die Lage und ich konnte am Skilifthang ein kleines walk and fly durchziehen. Zwar war alles nass, aber es wurde immer besser. Nur der Wind kam gefühlt aus sämtlichen Richtungen. Mit viel unterlaufen brachte ich den Schirm in die Luft und eierte grad so über den Weidezaun hinweg. Immerhin geflogen, denn an solche Tag ist man für alles Dankbar. Dann fuhr ich schnell Heim, packte Dundee in's Auto und ab ging's zum Weichberg. Im satten Grün stiegen wir zur Kapelle auf. Das Panorama war sogar ganz passabel und dann versuchten wir einen neuen Weg zu erkunden. Dies brachte den Beweis das es selbst bei den bekannten Hausbergen immer Neuland zu finden gibt. Durch Zufall entdeckten wir eine kleine Schlucht. Brüchige Nagelfluhfelswände und ein kleiner Wasserfall mit Sinterterrassen. Hammer, ein kleines Abenteuerland. Zufrieden und voller Batz an den Schuhen kamen wir zum Auto zurück. Nun folgen wohl wieder sonnige Tage und erst Anfang nächster Woche trübt sich die Lage. Da bleibt mir in dem Falle nur noch eines, Euch ein schönes Wochenende zu wünschen und das gleiche natürlich für den Brückentag, wie auch dem 1.Mai!!! 

20/04/2018 - 22/04/2018 Manchmal, ja manchmal läuft's einfach....zumindest bergsteigerisch. Schon am Freitag begann das fantastische Wochenende mit einem walk and fly Klassiker, den guten alten Hörnle. Problemlos lief ich flott den Sommerweg empor und konnte bei traumhaften Wetter den Startplatz erreichen. Der Wind stand perfekt an und Dank Thermik überhöhte ich gleich mal den Gipfel und konnte einen herrlichen Flug mit Blick auf die Staffelseen einsacken. Hinter mir glänzten immer noch Schneeweiß die Ammergauer und das Wetterstein. Am Landebereich zog es thermisch nochmals deutlich an und ich hatte einiges zu tun um runter zu kommen. Nach einer soften Landung fuhr ich gleich Heim und es ging mit meiner hübschen Sofie und Dundee gleich weiter in den Bayerischen Wald. Während der Anfahrt nach Deggendorf bogen sich bereits die Bäume, was für ordentlich Wind sprach. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und so fuhr ich mal frohen Mutes über den Rusel. Am Landebereich unter dem Hochstein war es schon deutlich ruhiger, so dass ich mir das walk and fly nicht verkneifen konnte. Flott lief ich in der ehemaligen Piste den Berg hinauf. Sogar ein Schneerest zierte den Weg bis ich in den Wald abbog und den schön gepflegten Startplatz erreichte. Der Wind war schwächer, hatte aber deutliche Südanteile, was für diesen engen SO Schneisenstart nicht unbedingt von Vorteil ist. Wie dem auch sei ich legte mal meinen Flügel aus. In einem windstillen Moment zog ich auf und war nach wenigen Schritten in der Luft. Kurzzeitig dümpelte ich durch die Schneise, aber dann erwischte es mich thermisch und ich wurde ruckartig in die Höhe gezogen. Der Startplatz war schnell überhöht und schon steuerte ich Richtung Landeplatz in Böhaming. An ein sinken war nicht zu denken, immer wieder ging es nach oben, aber Mama wartete mit dem Essen und so arbeitete ich mich mit vielen steilen Kurven hinab. Ziemlich böig zeigte sich der Landeplatz und so nahm ich die hintere, wesentlich grössere Wiese zum aufsetzen, was dann erstaunlich soft gelang. Sofie und Dundee warteten schon und so ging es gleich weiter nach Zwiesel, wo wir so früh ankamen das sich auch noch eine Dundeetour vor dem Essen ausging. Flotten Schrittes liefen wir durch den weiten Hochwald über den Papstfelsen (Kreuz) zum Zwiesler Berg (Aussichtsbank) und schon war a Dundee ausgelastet. Des gleiche nochmals Samstag früh, ehe ich mich zum Osser, dem Matterhorn des Bayerwaldes aufmachte. Der Wind mit 15km/h aus SW optimal und so war ich flott in Lam, fuhr noch zum Sattelparkplatz hinauf und sprintete los. In der schon warmen Morgensonne kam ich bei dem Tempo schon ordentlich in's schwitzen. Es dauerte nicht lange und ich kam auf der wunderschönen Osserwiese an. Der Blick reichte weit in die Runde, nur der Wind war weg. Dummerweise stand auch noch ein Zelt mitten im Startplatz, was das ganze nochmals erschwerte. Ich baute seitlich auf, vom Wind keine Spur, eher die totale flaute. Ihn Wind fast schon ein Klippenstart, denn die Wiese bricht sehr steil an der Kante ab. Zweimal brach ich ab, der Schirm war noch nicht über mir und erst beim dritten mal lief ich durch. Milimeterarbeit am Zelt vorbei, aber es gelang und ich bekam einen fantastischen Flug über 550Höhenmeter. Tief unter mir der dunkle Wald, gegenüber der Höhenzug Kaitersberg bis zum Arber, darunter der Lamer Winkl, genial und schon schwebte ich in den Landebereich hinein wo ich sanft aufsetzte. Dann fuhr ich flott zum frühstücken zurück und rückte nochmals mit Sofie und Dundee aus. Hinter Zwiesel marschierten wir auf dem Flusswanderweg dem wilden Regen entlang. An einer malerischen Stelle mit gewaltigen Granitfelsen machten wir es uns gemütlich. Klar dass ich mit Dundee eine Badeeinlage in's kühle Nass unternahm. Mit knapp 30 Grad war dies auch dringend notwendig und so war auch dieser Tag mehr als perfekt ausgenützt. Am Sonntag wagte ich mit Dundee früh Morgens das unmögliche, wir fuhren zum Arber und packten die Tourenski aus. An der Arbeit Talstation glänzten noch die Reste des Kunstschnees. Vom Parkplatz gingen wir mit den Fellen über die G-Piste, die Ostgratverlängerung. Nur einmal gab es eine kurze apere Stelle, aber ansonsten lief es gigantisch. Der linke Pistenteil war durchgehend, wie ein Weißer Wurm begehbar. Hinter uns tauchte die aufgehende Sonne auf und zauberte eine herrliche Stimmung an den Berg. Dundee war außer sich, Schnee und nochmals Schnee, er drehte komplett durch. Im oberen Teil wurde es noch irrer, wir konnten abseits der Piste im freien Gelände aufsteigen. Eine Stimmung wie in den Voralpen und das im Bayerwald fast schon Ende April. Über die malerische Arberkapelle erreichten wir das, zu dieser Uhrzeit, einsame Gipfelkreuz. Das Panorama gigantisch und so waren wir mehr als glücklich dies zu dieser späten Jahreszeit noch erleben zu dürfen. Auf der Südseite null Schnee und so möchte man es kaum glauben das es noch machbar war. Freudig stürzten wir uns in die rassige Abfahrt. Zuerst durch die Latschenfelder und dann über die aufgefirnte Piste hinab. Dad kurze apere Stück im Gras durchgerutscht und noch den Rest bis zum Parkplatz hinab. Genialer geht's nicht mehr und schon fuhr ich zurück zum Frühstück. Dann ging es zum gemütlichen Teil über indem ich mit Sofie durch Regen schlenderte. Ein Besuch in der Eisdiele rundete den Rundgang ab. Dad nächste Ziel wurde die urige Ruine Weissenstein auf dem Pfahl https://www.bayerischer-wald.de/Media/Attraktionen/Burgruine-Weissenstein, wo wir auf schmalen Holztreppen das Gemäuer erkundeten. Ein Abstecher an den Kletterfelsen (III-IV) konnte ich mir nicht verkneifen und turnte free solo auf das kühne Gebilde. So war auch der Sonntag bestens genutzt und wir mussten schweren Herzens die Heimreise antreten. Nun folgt ein etwas gewittriger Montag, aber insgesamt sieht die Lage, vom Wind abgesehen gar nicht so schlecht aus. Wie dem auch sei, ich wünsche Euch allen einen entspannten, ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

16/04/2018 - 19/04/2018 Die Woche begann regnerisch, doch Nachmittags erwischte ich mit Dundee dennoch ein kleines trocknes Fenster und wir erkundigten die nördlichen Ausläufer des Weichbergs. Am Dienstag schaute die Lage schon wieder deutlich besser aus und die Sonne schien von einem wunderbar weiß blauen Himmel. Wieder einmal Grund genug an den Skilifthang zu kommen und ein kleines walk and fly zu starten. Der Wind fast Null, eher sogar aus Süd, aber das war egal, denn nach wenigen Schritten war ich in der Luft und sackte meinen Flug ein. Zufrieden kam ich zu Dundee und wir fuhren gleich weiter zum Langegger Weiher, wo ich unweit gelegen ein Naturdenkmal in der Karte eingezeichnet fand. Der Marsch am See entlang malerisch und bunt. Dahinter fing es einen weiten Hügel hinauf und schon fanden wir einen Wegweiser mit Denkmal Lehenhof. Zwei Abzweigungen weiter standen wir mit feiner Aussicht in die Berge an einem Nagelfluhfindling, worauf sich eine Tafel mit Inschrift befand. Offenbar war der Lehenhof schon mehrere Hundert Jahre alt und wurde 1864 abgefackelt https://www.all-in.de/kempten-allgaeu/c-lokales/stein-erinnert-an-menschliche-tragoedie_a210073. Dundee war in den Felsen gleich verliebt: SCHATTEN!!! Immer wieder finden sich glatt neue, spannende Abenteuer vor der Haustüre! Am Mittwoch haute der Ostwind wieder aus vollen Rohren zu und darum starteten wir dann nochmals eine Abendskitour, denn die Pisten an den Spießerliften standen noch perfekt da. Obwohl es bereits spät war boten sich uns genial aufgefirnte Bedingungen. Nach etlichen Dauerwälzelaktionen stiegen wir gemütlich in der Abendsonne zur obersten Liftstation auf. Der Blick reichte weit in die felsige Tannheimer Bergwelt. Nach einer kurzen Brotzeit kam die Belohnung in Form einer coolen Abfahrt. Soft schwangen wir uns über die breite Piste zum Parkplatz hinab. Der Donnerstag kam erneut mit strahlend schönen Wetter daher, dazu schwächerer Wind was mich sogleich zu einem herrlichen, kleinen walk and fly verführte. Ein schöner, frühlingshafter Aufstieg brachte mich zum Gipfelkreuz, wo ich meinen Flügel auslegte. Der Wind stand leicht an und es trug sensationell gut, so dass ich weit über den Landebereich hinaus kam. Danach fuhr ich gleich zu Dundee und wir marschierten die Egglseerunde. Natürlich mit Plantscheinlage, denn mit fast 30° ist es ja kaum mehr auszuhalten. So wie es aussieht bleibt uns dieser "Hochsommer" noch einige Tage vorhanden. Grund genug Euch allen ein schönes, Erlebnisreiches Wochenende zu wünschen!!!  

13/04/2018 - 15/04/2018 Unglaublich, aber wahr....ein Wochenende das wieder einmal den Grenzbereich auslotetet, aber alles mal der Reihe nach. Am Freitag war ich schon mal von allem gefrustet und in der Arbeit lief auch wieder alles schief. Die Lösung: Flucht in die Berge! Schnell packte ich das Zelt,die Ski und alles weitere ein, packte Dundee in's Auto und fuhr los. Ziel war eines der unbekanntesten Skitourengebiete am Anfang des Lechtals. Seitlich zweigt hier das Liegfeisttal ab und bildet ein Eldorado für Einsamkeitsfanatiker da der Zugang ewig lang und teilweise sogar fallend ist. Die Infos gingen dann noch an Adrian und Super Mario, mal sehen wer nachkommt.    In Rieden marschierten wir los, mit gut 25Kg auf dem Buckel. Die Sonne brannte herunter und der Forstweg zog sich ewig dahin. Ich wollte zumindest bis zum Schnee, aber es kam anders. Nach einer gefühlten Unendlichkeit erreichte ich die Brücke über den Wasserfall vor dem kleinen Stausee und schaute verwundert als mich zwei Schilder begrüßten mit der Aufschrift: Wildfütterung, Durchgang verboten! Na Toll, davon stand nix im Netz, im Panicoführer und ebenfalls fand sich keine Schutzzone in der Tourenkarte...zefix, aber oberhalb der Abzweigung stand ein Hütterl und es parkte ein Auto davor, also einfach mal nachfragen. Kaum meldete ich mich dort wurde ich von drei Tirolern und einem Kölner mit den Worten begrüsst: Jetz kumscht erscht mol rei und trinksch a Halbe! Ok...was solls auf in die Party und da wurde es richtig gemütlich. Salami, Bergkäse, geräuchertes, Brot und flüssige Nahrung in Form von Kaiserbräu. Die Burschen waren so herrlich liebenswert und wir waren in Minuten auf der selben Wellenlänge und verstanden uns prächtig. Dundee war ebenfalls herzlich willkommen und so fühlten wir uns beide sauwohl. Zünftig ging es so dahin und dazu wurde gesungen, von Volksmusik, Goiserer, über Fendrich bis Ambros, der Wahnsinn. Langsam aber sicher stürzte ich kontinuierlich ab, aber ich musste ja nicht groß mehr wohin. Zuletzt machten sich alle auf den Weg in's Tal und überliessen mir die Hütte und ich solle am Morgen doch nur absperren. Genial...wow...da kann ich nur Danke ohne Ende sagen! So dass ich mit Dundee im Hütterl, das Feuer loderte, die Musik dudelte aus den Boxen und war glücklich. Es dauerte nicht lange und wir schliefen beide zufrieden ein, nichts ahnend was da noch kommen würde. Eines ist klar, wer saufen kann, kann auch auf Tour gehen  und so war ich um sechs auf Achse. Treffpunkt wäre mit meinen Jungs do gegen Acht an der Schneegrenze gewesen. Also tigerte ich mit Bube Dundee los. Schlafsack, Zelt und Matte ließen wir an der Hütte zurück. Am Verbotsschild vorbei, laut meiner Tiroler Freunde "wurscht" und weiter auf der endlosen, teilweise wieder fallenden Straße in's Liegfeisttal hinein. Bis zur Wildfütterung zog es sich nochmal ziemlich dahin. Jede Menge Wild war tatsächlich unterwegs, aber wir bogen schon mal links ab. Es dauerte nicht lange und die Piste endete....super...null Weg, also überquerten wir den Bach und suchten den alten, in der Karte gepunkteten Steig in's Hochkar. Steil kraxelten wir im Waldboden empor und fanden endlich eine Spur....irre.....kein Wunder dass es hier einsam ist. Seitlich leitete der verfallene Steig über Rampen und Abflachungen weiter in das Tal hinein. Nach einer Weile kam endlich Schnee und ich wechselte von Turnschuh auf Skischuh. Dundee startete sogleich eine Wälzelaktion...war ja klar! Frohen Mutes schritt ich mit den Fellen voran, kam aber nicht weit da in dem Riesen Bachbett mehr Geröll als Schnee lag. Also trug ich die Ski ein Stück und konnte abermals feststellen dass hier nur bei mehreren Metern Schnee Traumgelände vorhanden ist. Rechts in Hanglage lag aber Schnee satt und weitet oben wären die Querringen flacher. Mühevoll plagten wir uns den Steilhang hinauf. Die Harscheisen griffen nicht, ständig rutschte ich weg, beim Ski tragen brach ich gnadenlos ein. Es war zum durchdrehen und nur mit Müh und Not erreichte ich den etwas flacheren Absatz. Plötzlich winkte es unter mir, Adrian der Kämpfer traf ein und würgte sich ebenfalls mühselig den Hang herauf. Einen heiden Respekt an den Kerl dass Er den Zustieg zu dem Tal überhaupt alleine gefunden hat! Dundee sah Adrian und reißte mich erst einmal 5m in den Abgrund Adrian entgegen. Das Servus erfolgte indem ich vor Ihm aufschlug...ohne Worte! Nun ging es gemeinsam weiter und wir eierten eine weitere Querung hinüber um endlich das ersehnte Skitourengelände zu erreichen. Das war es dann wir, wir wurden sensationell belohnt. Traumhaft stieg in Kuppen der Schnee satt in die Hochkare empor. Es war schon von weiten zu sehen dass in den Westhängen meist hoffnungsloser und gefährlicher Triebschnee hing. Ein Grund das Tourenziel zu ändern. Nun stiegen wir mehr in einem Ostkar auf und hatten Firnbedingungen wie sie besser nicht sein konnten. Die Sonne brannte herab und zauberte einen glänzenden Schein in die weiten Hänge. Egal was wir nun taten, es gab von Meter zu Meter eine Steigerung. Welch eine Belohnung nach dieser Zustiegsschufterei. Über uns baute sich, mit Wächten gekrönt, die Dürrekopfspitze 2157m auf. Sie sollte unser Ziel werden. Zunächst durchschritten wir ein fantastisches Hochkar, um weiter über eine sichere Linie die Lawinengefahr zu umgehen. Problemlos erreichten wir damit den obersten Kessel und über eine regelrechte Eiswand den 2037m hohen Sattel. Der Blick in die Lechtaler Bergwelt wurde frei. Im Rücken das Alpenvorland mit dem ausgelassenen Forggensee. Eine apere Wiese bot sich als Skidepot an und schon stapften wir den Grat, mit gehörigen Abstand zu den Wächten, dem Gipfel entgegen. Zuletzt galt es nochmals eine fast senkrechte Eisstufe zu überwinden, wo besonders Dundee ordentlich zu rudern hatte. Dann aber hatten wir den stolzen, einsamen Gipfel endlich erreicht und schauten in ein schier grenzenloses Panorama. Die Schufterei hatte sich wahrlich gelohnt und wie üblich allen Respekt an Adrian, der einfach nicht zu toppen ist. Richtig Pause machten wir dann in dem Wieenstück beim Skidepot, wo sich sogar eine Schlafeinlage ausging. bedient waren wir wirklich und zwar alle, einschließlich Dundee. Doch die Krönung folgte noch in Form einer der besten Abfahrten der laufenden Saison. Firn so weit das Auge reichte und optisch kamen wir uns vor wie in den Zentralalpen. Weite Schwünge zauberten wir als einzige in den weißen Schnee, denn Einsamkeit war hier Trumpf und nur im untersten Abschnitt wurde es sumpfig. Dann folgte der Hatsch hinaus aus den weltfremden Tälern. Als wir wieder zum Hütterl kamen und meine Sachen zu holen war der nette Opa vom Vortag auch schon wieder da. Erneut gab es Brotzeit und Getränke und ich wußte gar nicht mehr was ich als Dank erwidern sollte. Der Hammer war dann der Abstieg, denn Er fuhr mit seinem kleinen Enkel in's Tal und nahm uns mit....also vier Personen, zwei große Rucksäcke, Skiausrüstung und Dundee in einem kleinen Auto, der helle Wahnsinn. So sparten wir uns den langen Abstieg nach Rieden und wurden an unseren Autos abgesetzt, so dass eine der grandiosesten Touren dieser Saison ein angenehmes Ende nahm. Am Sonntag ließ ich es dann mehr alös ruhig angehen und machte mich nach der Kommunion von Sofies Neffen Maxi mit Dundee auf den Weg zum kleinen Waldsee, was nach dem gestrigen Megahammer auch mehr als genug war, denn wir spürten immer noch sämtliche Knochen. Die Woche kann nun kommen, denn der regnerische Start wird bald durch traumhaftes Frühsommerwetter abgelöst und da wird sicher das eine oder andere laufen. Auf alle Fälle wünsche ich Euch allen eine schöne, ruhige und angenehme Arbeitswoche!!!

09/04/2018 - 12/04/2018 Der Start in die Woche begann wieder warm, aber diesig, denn der Saharastaub verdeckte ein bisschen den direkten Blick in den blauen Himmel. Der Wind war aber perfekt sanft aus O/NO und so wagte ich mich gleich mal nach der Arbeit an den Skilifthang. Der Aufstieg zwischen den zahlreichen Frühlingsboten ultrabunt. Wie erhofft stand der Wind sanft an und es war ein leichtes nach wenigen Schritten abzuheben. Der Flug aussichtsreich, wie auch einfach nur schön. Der Blick reichte weit in das Alpenvorland und schon landete ich sanft unmittelbar am Auto. Danach ging's gleich Heim zu Dundee und wir rückten zum Sagenumwobenen Geldloch (https://www.lochstein.de/hoehlen/D/bayalpen/hochebene/Geldloch/geldloch.htm), unserer kleinen Höhle aus. Der Aufstieg wie immer spektakulär. Rundherum wilde Nagelfluhwände, plätscherndes Wasser, mit viel bewachsenen, leuchtend grünen Moos. Eine Plantscheinlage gaben wir uns natürlich auch, wobei hier das Wasser deutlich frischer als in den Seen ist. In der Höhle selbst angenehme Temperaturen, gefolgt von einer spannenden Kraxeleinlage indem wir die gesamte Klamm ausgesetzt begingen. Dundee hatte seinen Spaß als er in den zahlreichen Felsstufen herumturnen (I-II) durfte! Am Dienstag schaute es ähnlich aus, nur das sich der Saharastaub allmählich in den Osten verabschiedete. Wieder konnte ich an einem weiteren Skilifthang ein walk and fly einwerfen, denn der Föhn war nicht so stark dass er hier im Vorland hätte gefährlich werden können. Frühlingshaft führte mich der Anstieg in der Piste empor und ich erreichte bald den Startplatz. Der Wind stand soft an und schon legte ich ich bei deutlich mehr Platz aus, denn hier wurde ausgeholzt. Problemlos kam ich in die Luft und genoß meinen Flug mit Blick auf die Füssener Seenplatte. Im Anschluß ging es schnell nach Hause und ich packte Dundee in's Auto und wir fuhren zum Weichberg. Die klassische Runde führte uns über die liebliche Weichbergkapelle zum Parkplatz zurück und so war der Tag auch komplett ausgenutzt. Der Mittwoch folgte dem selben Plan und so war auch dieser Tag durch den Föhn super warm, wie auch strahlend schön. Noch einmal mußte ein Skilifthang am sicheren Alpenrand herhalten. In einem Meer aus Blumen stieg ich zum Startplatz auf wo der Wind perfekt mit 20 Km/h aus NO herein blies. Das abheben somit easy und schon überhöhte ich den Start. Der Flug dann einfach nur herrlich, dazu der fantastische, weite Blick in's Alpenvorland bis zum Ammersee hinaus. Nach einer soften Landung fuhr ich gleich zu Dundee und es ging weiter nach Jungholz. Die Pisten standen noch bestens im Saft und so stiegen wir mit dem T-Shirt auf den Tourenski auf. Hammer wie es da herein brannte und der Kunstschnee war dennoch perfekt aufgefirnt. Dundee war natürlich außer sich und verfiel mal wieder dem Dauerwälzelwahn. Zu guter Letzt den steilen Pistenabschnitt und noch ein weiteres Stück freies Gelände, immer im Bann des felsigen Sorgschrofens bis wir weit über dem malerischen Jungholz am höchsten Punkt der Tour ankamen und die tolle Aussicht genossen. Nach einer ausgiebigen Brotzeit gingen wir die Abfahrt an, ebenfalls nur im T-Shirt....der Wahnsinn! Über gigantischen Firn kurvten wir die vereinsamte Piste hinab und Dundee schaltete den üblichen Turbo ein, so daß es eine helle Freude war. Nach so einem Tag ging es mehr als zufrieden dann nach Hause. Am Donnerstag schlug der Föhn so richtig zu und in Oberammergau windete es so richtig das alles zu spät war. Grund genug mit Dundee an den Lech zu flüchten wo es deutlich ruhiger und angenehmer war. Es blühte an allen Ecken und Enden, aber das Wasser war noch sakrisch kalt. Gewagt war es dann schon, doch Dundee und ich mußten es einfach probieren. So sprangen wir komplett irre in den eisigen Fluß. Hammer, das war eine Abkühlung! Nach dieser Aktion kann das Wochenende kommen und das schaut wieder nach sehr guten Bedingungen aus, denn Sonne, wie auch Wärme satt soll in den Alpen herrschen. Da bleibt mir wohl nur noch eines: Ich wäünsche Euch allen ein herrliches, erholsames, sonniges Wochenende!!!

06/04/2018 - 08/04/2018 Sensationell genial, ein regelrechtes Hammerwochenende und es begann schon am Freitag wo ich Dienstschluß in Garmisch hatte. Der Hausberg Startplatz kam nicht in Frage, die Lifte liefen noch, aber weiter draußen bei Grafenaschau gab es ja noch unseren Kamikaze Startplatz, den ich bisher ja nur einmal mit Olli abgecheckt hatte. Gedacht, getan und schon eilte ich die knapp 800 Höhenmeter empor. Der Weg praktisch Schneefrei und nur im Kar unter dem Rißberg selbst lag noch etwas. Es wurde auch warm und so schwitzte ich ordentlich als ich an der Startwiese mit den Hunderttausend Baumstümpfen ankam. Dieses mal stand aber der Wind an, zwar nicht perfekt, aber er stand an. Das änderte trotzdem nichts an den Bedingungen, ein Stück Wiese, dann geht es bergauf, gefolgt von einer kleinen Mulde, ehe es in die Baumstumpfwüste weiter ging, also ultimativ prickelnd. Egal, ich legte aus, wartete einen guten Moment ab, zog auf, lief bergauf, eierte zwischen zwei Baumstümpfen hindurch und schon war ich weg....puuh....immer spannend! Dann wurde es gleich Thermisch und es zog mich ordentlich in die Höhe. Hinzu kam der strenge Ostwind, mit einigen unerfreulichen Böen, die den Flug dann doch relativ unruhig werden ließen. Mit viel Korrekturen kam ich hoch über den Landebereich an. Immer wieder teilte ich mir die Landevolte ein, aber stets zog es mich wieder in die Höhe und es dauerte eine ganze Weile ehe ich aufsetzen konnte. Cool, spannender Startplatz, ein anspruchsvoller Flug, was wollte ich mehr? Klar, gleich Heim zu meiner Hübschen Sofie und Dundee und wir marschierten nochmals die herrliche Tour über den Egglsee zum Bodenlosen See. Natürlich konnte es sich Dundee, wie auch ich nicht verkneifen nochmals in das kühle Nass zu springen. Am Samstag kam dann Kampfbursch Adrian zu uns und wir fuhren gleich weiter mit Dundee in den Schnee. Nach anfänglichen Auswahlkriterien (da steht ja ein Auto, geht gar nicht!) landeten wir schließlich an den Spießerliften, wo ich wieder mal ein Projekt hatte. Zwischen Wertacher Hörnle und Spießer lag die Heisenlochalpe 1593m, ein Berg der so gut wie nie Besuch erhält und über die gleichnamige Alpe sah ich von den gegenüberliegenden Bergen nur freies Skigelände. Allerdings waren wir hier auf einer Südostseite unterwegs und wie weit müßten wir wohl dadurch die Ski tragen? Die Antwort war einfach: gar nicht, denn die Zugangspiste zur Alpe war in einem engen Bachtal, wo noch genug Schnee lag und wir sofort mit Ski losstarten konnten. Nach einer Dundeedauerwälzelaktion machten wir uns auf den Weg, ein Weg der einsamer nicht sein konnte und das unmittelbar unter den bedrohlich wirkenden Nordwänden des Spießers. Malerisch führte unser Anstieg am Wasserfall entlang und immer wieder kamen kurze Bäche die Hänge seitlich herab, was uns vogelwilde Übergänge bescherte. Das wird sicher eine lustige Abfahrt dachten wir uns! Bald wurde das Gelände frei und wir sahen die kleine Alm. Nun folgte endloses, traumhaftes, unverspurt freies Skigelände das nicht besser hätte sein können. In einer Hitze von über 25° wie im Hochsommer stiegen wir in besten Firn auf. Das Gebiet ist ein Hammer und ich freute mich wieder mal einen Geheimtipp gefunden zu haben, denn die anderen, überlaufenen Tourigipfel sind ja bald kaum mehr zu ertragen, aber hier gab es sie noch, die herrliche, einsame Skitourenwelt. Der Blick reichte weit in die verschneite Tannheimer und Allgäuer Bergwelt, was für eine fantastische Tour und so wurden wir auch im Gipfelhang nicht enttäuscht, denn auch hier perfektes Abfahrtsgelände. Am Gipfel eigentlich nichts, aber das war genau das was wir wollen und so machten wir es uns auf einem trockenen Wiesenfleck gemütlich und es gab erst einmal Brotzeit. Adrian haute sich dann noch obligatorisch auf's Ohr und genoß so die Stille dieses tollen Zieles. Dundee war derweil auf Wälztelkurs, es war halt schon wieder zu warm für ihn...Grönland wäre wohl besser! Dann machten wir uns an die Abfahrt und die war, wie nicht anders zu erwarten war, der Oberkracher. Während ein Großteil schon tief in die Alpen fährt finden wir hier immer noch neue und geniale Tourenziele, die auch noch absolut Lawinensicher sind. Genuß pur war ein Abschnitt nach dem anderen, softes gleiten in der sengenden Sonne, eigentlich schon kaum mehr zu fassen und auch die paar Bachläufe waren unproblematische, denn wir legten kaum die Ski ab bis wir wieder kurz vorm Parkplatz ankamen. Hyperzufrieden machten wir uns auf den Heimweg. Am Sonntag war ich von einer Geburtstagsfeier am Vortag Abend ziemlich platt, aber für eine Dundeeskitour in Jungholz reichte es allemal. Die Lift waren bereits geschlossen, aber die Piste stand immer noch perfekt und so war es ein leichtes aufzusteigen. Im Banne des felsigen Sorgschrofen passierten wir den unteren Teil und arbeiteten uns nun im steileren Bereich im Mittelstück empor. Das oberste Steilstück umgingen wir rechts, so daß wir von der Seite zur obersten Liftstation kamen. Als Krönung packten wir dann noch das oberste, frei Stück bis zum Antennenmasten, wo wir dann uns zur Brotzeit nieder ließen. Wieder ein Traumtag mit Temperaturen wie im Hochsommer, der Wahnsinn. Dundee war froh im Schnee zu sein und ich hatte das Gefühl er würde sich am liebsten darin verbuddeln. Nach der entspannten Pause fuhren wir wie die geölten Blitze die noch immer besser auffirnende Piste hinab. Wenig später packten wir noch meine Hübsche Sofie ein und wir gingen alle drei zum Groundhandling. Während Dundee sich in den Schatten verzog meisterte Sofie Ihre ersten Übungen mit dem Gleitschirm und das souverän. Nach etlichen Schirmspielereien machte Sie sich an das Vorwärts aufziehen und probierte den Startlauf. Mehrmals zog Sie den Schirm supergerade auf und führte das Segel sensationell in der waagrechten über sich. Wenn es steiler bergab gehen würde wäre Sie problemlos abgehoben, eigentlich ein Naturtalent. Mal sehen wie es mit dem Sport für Sofie weiter geht. Ich freu mich jedenfalls ganz narrisch! Nun folgen weitere warme Hitzetage und dann steigt auch noch das Gewitterrisiko. Was für Gegensätze, vom Winter in den Sommer ohne Übergang...Irre! Wie dem auch sei, ich wünsche Euch allen einen entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!

02/04/2018 - 05/04/2018 Der Montag war ja glücklicherweise auch ein Feiertag und dazu kam noch fantastisches Wetter, was nach dem Osterwochenende dringend notwendig war. Lawinenstufe 3 und schwerer nasser Schnee machte Skitouren nicht unbedingt prickelnd. Für's Fliegen sprach zwar das Traumwetter, doch es sollte Föhn aufkommen, der im Lauf der Woche von 4 bis zu 10hpa erreicht. Gemeinsam mit Dietl, Olli und Dundee verschlug es mich dann wieder mal in die Adlegg, wo ich bereits letzte Woche mit Sofie war und feststellte das die Startwiesen regelrecht geputzt waren und Windanzeiger aufgestellt wurden. Gemütlich stiegen wir über die neue Route am "Herr der Ringe" Baum vorbei zum Startplatz hinauf. Besser konnte das Wetter nicht sein und über den Allgäuer, wie auch den Tannheimer Bergen bildeten sich massive Föhnwolken, was deutlich machte welche Strömungen da in der Höhe werkelten. Wir waren dagegen hier völlig save und Dundee fand sogar noch einen Schneerest zum wälzeln. Alle legten wir mal unsere Flügel aus. Dietl hatten seinen Advance Tester dabei und war dann auch der erste der souverän abhob. Danach folgte gleich ich während Olli mit Dundee auf unsere Rückkehr die Sonne genoss. Leicht thermisch zogen wir einige herrliche Kreise über dem malerischen Tal ehe wir zur Landung ansetzten. Dann ging es flotten Schrittes ein zweites mal hinauf und kaum sah uns Olli haute auch Er sich in den weiß blauen Himmel hinaus. Dietl legte gemütlich ein zweites mal seinen Tester aus und war nach einem Lebkuchen bald wieder in der Luft. Nun machte ich es mir schön und ließ mir die warme Sonne in's Gesicht scheinen bis Olli herauf kam und ebenfalls seinen zweiten Flug einsackte. Dundee wälzelte sich noch ein paar mal und wir stiegen ruhigen Schrittes zum Auto hinab. Am Dienstag gab der Föhn schon deutlich mehr Gas und in Füssen fegte ein ziemlicher Sturm durch die Straßen. Weiter im Vorland war es deutlich ruhiger und ich konnte problemlos am Skilifthang einen kleinen Hupfer abziehen. Danach gleich Heim, Dundee eingeladen und ab zum Steckenberg, wo immer noch unfassbarer weise die Skipiste perfekt daliegt. Rundum Grün und dazwischen dieses WEiße Kunstschneeband. Problemlos stiegen wir im Firnartig aufgebauten Schnee die Piste empor bis über das Kanonenrohr zum obersten Lifthäusl. Es war deutlich wärmer und ich schätze mal die 20° Grenze wurde geknackt, was mich gleich zu einem Radler verleitete. Dundee war ohnehin im Dauerwälzelmodeus, dem war es schon wieder zu warm....typisch! Nach einer ordentlichen Pause machten wir uns an die Abfahrt und die war der Hammer. Volles Rohr durch's Kanonenrohr hinab in den unteren Pistenbereich, wo wir sanft schwingend in einem herrlichen Ruck zum Parkplatz hinab gleiteten. Super das dies noch möglich ist! Am Mittwoch wurde es noch wärmer und so konnte ich mit dem T-Shirt an einem meiner Skilifthänge ansteigen. Der Föhn erreichte tatsächlich seinen Höhepunkt mit 10hpa, was sich in stürmischen Wind äußerte. Bevor dieser zu massiv wurde haute ich mich nach einem herrlich sonnigen Marsch in den Allgäuer Himmel hinaus. Etwas unruhiger war die Geschichte schon, aber immer noch handlebar. Danach fuhr ich gleich zu Dundee und wir unternahmen die Tour zum Egglsee, den ich letztes Jahr als "temporär", da ausgetrocknet, einstufte. Tasächlich war er nun mit Wasservorhanden, dazu jede Menge Schwäne und Enten, also Natur pur. An einem schönen Plätzchen machten wir Brotzeit und wir konnten es beide natürlich nicht lassen, wir mußten einfach in's kühle Nass springen um eine Runde zu schwimmen. Dundee hatte so richtig seinen Plantschspaß und in der warmen Sonne waren wir gleich wieder trocken. Im Anschluß beendeten wir die Runde in dem wir über den malerischen Bodenlosen See zum Auto zurück marschierten. Schöner kann die Landschaft vor der eigenen Haustüre nicht sein und wie immer bin ich unendlich dankbar hier leben zu dürfen. Der Donnerstag war dann bei weitem nicht so schlecht wie er vorher gesagt wurde, nur das es nochmals extrem stürmisch wurde und an Fliegen nicht zu denken war. Doch für eine Dundeetour zum Roten Kreuz/Alpenpanorama reichte es allemal. Überall grüßten die Frühlingsboten in Form von frischen Blüten und Knospen aus den Wäldern heraus. Der Panoramablick wie üblich sensationell schön und ideal für eine kleine Pause. Durch den vielen Wald war auch der Wind nicht das große Thema und so schloßen wir die Runde gemütlich am Parkplatz wieder ab. Nun scheinen mehr als gute Tage zu folgen, wobei es wieder föhnig werden soll. Dieses Wort ist immer unangenehm, denn zum Fliegen ist es immer ein Gratweg zwischen Föhn und föhnigen Verhältnissen, aber mal sehen was so geht. Auf alle Fälle wünsche ich Euch allen ein schönes, warmes Frühlingswochenende das sogar mit Temperaturen bis 25° als sommerlich bezeichnet werden kann!!!

30/03/2018 - 01/04/2018 Der Freitag war erfreulicherweise frei, ja klar weil Karfreitag, doch die Prognosen versprachen windiges Wetter und so wagte ich mich in der früh mit Dundee noch an unseren Hausberg und legte in der traumhaften Morgenstimmung einen Hammerflug hin. Durch den föhnigen SO Wind überhöhte ich sogar leicht und wurde weit über den eigentlichen Landeplatz hinausgetragen. Die Landung selbst dann soft und mit einem längerem Rückmarsch zum Auto verbunden. Dass ich dann ein zweites mal mit Dundee noch aufstieg war ja sowieso schon mal ganz klar und so kamen wir beide auf unsere Kosten. Dann wurde es immer schöner, wie auch wärmer und nur der nervige Wind, mittlerweile O störte etwas. Gemeinsam mit meiner hübschen Sofie und natürlich Dundee fuhren wir in die Adlegg zum Sonneckgrat hinüber, wo wir in malerischer Almlandschaft zum aussichtsreichen Kammverlauf aufstiegen. Hier blies auch unangenehm der Wind über die Hänge und so eilten wir weiter unterhalb in den Schutz dichter Baumreihen zum Brotzeit machen hinab. Hier war es dann doch richtig gemütlich und wir konnten es aushalten. Ein Wälzelschneefeld für Dundee war auch da und somit waren wir alle glücklich. Im Abstieg fanden wir dann eine herrliche Alternativroute, die an einem gigantischen Baum vorbeiführte. Der Anblick war schon majestätisch und wir waren dagegen ganz klein, der Hammer! Am Samstag ereilte uns dann schon das angekündigte Siffwetter, aber ich konnte gleich morgens in der noch immer Top präparierten Piste am Steckenberg mit Dundee zum obersten Lifthäusl aufsteigen. 10cm Neuschnee machten die Abfahrt dann sogar noch richtig knackig, wobei Dundee ebenfalls alles gab und mich hinab reißte mit Kräften ohne Gleichen. Einen Sturz bräuchte ich bei diesem Tempo wirklich nicht. Am Sonntag schaute es bald noch düsterer aus und es wehte ein extrem starker W/NW Wind und so versuchte ich mich abermals mit Dundee am Steckenberg, nur dieses mal am Schartenlift, weil der durch seine Hanglage absolut Wiundgeschützt daliegt. Mit Ski war ich hier tatsächlich noch nie aufgestiegen und somit gab es sogar Neuland. Im unteren Teil war die Piste schon arg schmal, aber ab der ersten Stufe wurde es Breit und wir konnten perfekt aufsteigen. In vielen Serpentinen arbeiteten wir uns dem Ende des Liftes entgegen, wo nicht nur ein Lifthäusl stand, sondern eigentlich eine richtige Hütte und die war, welch Glück, ebenfalls offen. Innen ein Ofen, Eckbank, Kerzen und jede Menge Bayerisches Kulturgut. Ein unglaublich heimeliges Plätzchen so daß wir es uns gleich mal so richtig gemütlich machten. Bei Glühwein und Brezn war die Pause mehr als kurzweilig. Die Abfahrt war dann wieder Dank etwas Neuschnee einfach nur genial. Hauptsache draßen gewesen und ich bin dankbar dass sich noch die Pistenreste für solch schnelle Touren nutzen lassen konnten. Weiter rein fahren ist eigentlich bei den Bedingungen eher ein Witz und so waren wir rasant wieder am Auto und freuten uns über die gelungene Aktion. Am Nachmittag rundete ich den Tag noch mit Dundee entspannt am Weichberg ab, wo wir über den langen Waldanstieg das liebliche Kirchlein erreichten. Dundee ergötzte sich an dem einzig vorhandenen Schneefleck (2qm) um eine Runde Dauerwälzeln einzulegen. Nun sollte die Durststrecke wieder überwunden sein, denn der Ostermontag schaut schon wieder deutlich besser aus. Noch einmal Sonne tanken bevor uns der Arbeitsalltag wieder ereilt und somit wünsche ich Euch allen einen schönen Ostermontag, wie auch einen geruhsamen Start in die neue Woche!!!

26/03/2018 - 29/03/2018 Der Montag kam schon einmal etwas regnerisch daher, aber in einem guten Moment erwischte ich nach der Arbeit mit Dundee die Auer(haus)berg Nordseite relativ trocken. Die Schneereste reichten gerade noch um auf die Schulter zu gelangen und der Rest ging zu Fuß. Immerhin gab's noch eine Radler und dann eine zünftige Abfahrt über den sterbenden "Gletscher". Dundee hatte zumindest genug vom weißes Zeugs zum Dauerwälzeln! ich bin echt froh und dankbar diesen Berg zu haben, denn bei solchen Wetterverhältnissen würde ich einfach nicht weiter fahren! Der Dienstag sah es ebenfalls ähnlich aus, aber zum Nachmittag hin zeigte sich die Sonne und ich konnte mit Dundee eine entspannte Runde auf den Weichberg und dessen feine, kleine Kapelle drehen. Immerhin fand sich auch noch ein Schneerest wo sich Dundee wälzeltechnisch so richtig austoben konnte. Für diese Tour gilt das gleiche wie für den Auerberg, was bin ich froh hier leben zu können! Am Mittwoch war es dann soweit, das Thaininger Haus konnte den neuen Besitzern übergeben werden. Eine mehr als nette, tolle Familie vom Ammersee wird sich liebevoll um unser ehemaliges Heim kümmern. Irgendwie eine Mischung aus Freude und Wehmut, denn nun endet wirklich ein Lebensabschnitt für immer, während ein neuer schon läuft. natürlich marschierte ich mit Dundee nochmals die alte, zigmal erlebte Runde zum Thaininger Bergkircherl. Sozusagen wie in alten Zeiten und so schwelgten wir in Erinnerungen, aber das Leben geht halt immer unaufhöhrlich weiter. Der Donnerstag war dann auch nicht der Bringer, aber zumindest war es zwischen den Schauern manchmal trocken und ein Hauch von blauen Himmel kam zum Vorschein. Klar dass mich da nach der Arbeit nichts mehr hielt und ich mit Dundee zum Steckenberg nach Unterammergau fuhr. Die geschlossenen Lift standen einsam in der immer noch gut vorhandenen Piste, denn dem Kunstschnee sei Dank und so stiegen wir bei wirklich guten Schneeverhältnissen völlig alleine die Piste empor. Dundee aktivierte natürlich sofort den Dauerwälzelmodus und kugelte minutenlang hin und her. Selbst das Kanonenrohr ließ sich einwandfrei begehen, auch wenn die eine oder andere grüne Stelle schon zum Vorschein kam. Bald erreichten wir die oberste Liftstation und wir machten es uns gemütlich. Immer noch hatte ich an dem gestrigen Tag zu knabbern und versank so in meinen Gedanken in der Vergangenheit. Doch dies half alles nichts, denn es wartete eine Abfahrt auf uns und die hatte es in sich. In der verfestigten Piste rauschten wir in einem geradezu mörderischen Tempo durch das Kanonenrohr hinab um im unteren Teil genußvoll Weite Schwünge bis zum Parkplatz hin zu zaubern. Dann fing es schon wieder zu regnen oder besser gesagt fast zu schneien an und somit fuhren wir absolut zufrieden nach Hause. Die nun folgenden Ostertage schauen alles andere als rosig aus. Zumindest der Freitag, wie auch der Montag sollten brauchbar sein, aber dazwischen breiten sich wieder mal die Düsteren Boten von Mordor aus. Mmmmh, aber ich denke Ihr wißt es ja sowieso, wir machen das Beste daraus und somit wünsche ich Euch fröhliche Ostern mit vielen bunten Eiern, Süssigkeiten und jeder Menge Spaß!!!    

23/03/2018 - 25/03/2018 Am Freitag fiel Wetterbedingt die letzte Baustelle in Garmisch schon einmal aus. Grund genug was neues auszuprobieren. Die Wahl fiel auf das Wertacher Hörnle 1695m, dass sicher nicht mit Einsamkeit protzt, denn es zählt zum meist verkauften Skiberg des Allgäus. Da ich aber vom Startzlacherberg aus eine mögliche Route über den Nordgrat erblickt hatte wollte ich dass probieren. Mit Dundee fuhr ich dann gleich zum Waldparkplatz zwischen Wertach und Kranzegg, wo ein langer Forstweg das Tal zwischen Grünten und Wertacher Hörnle hinein führt. Schnee lag genug so daß sofort mit Ski durchmarschieren konnte während Dundee schon zum Dauerwälzeln überging. Zweimal teilte sich der Weg ehe es endlich merklich anstieg. Mein Plan ging auf, denn der lange Grat wurde schnell zum offenen Gelände und da ergab sich das reinste Skiparadies. Fantastisch stieg die unbekannte Route den weit sichtbaren Gipfelaufbau entgegen. Problemlos packten wir spurend die letzten Hänge um das Gipfelkreuz zu erreichen. Hier war die Einsamkeit logischerweise zu Ende und die Frage folgte: Wo kummst'n Du her? Was für eine geniale Route und die Belohnung folgte in Form einer megagenialen Abfahrt am Grat entlang. Am Samstag stand alles im Zeichen von Dietls Geburtstag....somit Ois guade Oida! Logischerweis war da Teamplaying angesagt und damit Dundee nicht zu kurz kommt rückte im am Morgen gleich mal zum Auer(?)berg aus. Es lag wieder genug Schnee in meinem "temporären Gletscher" so dass wir problemlos mit Ski bis zur Gipfelkapelle aufstiegen. Eine kurze Glühweinpause und schon kurvten wir im Pistenartig verfestigten Schnee hinab zum Parkplatz. Dundee gab sich die volle Dröhnung und ging ab wie nur gerade was. Als nächstes nahm ich meine hübsche Sofie zur Hand und wir fuhren zum Treffpunkt Landeplatz am Skilifthang, wo bald schon Anna und Dietl eintrafen. Gemütlich marschierten wir los während auch noch Olli eintraf und sich ebenfalls auf den Weg machte. An der Bergwachthütte kamen wir alle zusammen und genossen die herrlich warmen Sonnenstrahlen. Klar dass sich Olli und Dietl gleich mit mir auf den Weg zum Startplatz machten. Der Wind stand meistens (er kam auch von hinten....) gut an und so legten wir alle drei nebeneinander aus. Dietl haute sich als erster, gefolgt von Olli raus in den weiß blauen Himmel. Zuletzt hob ich ab und überhöhte sogar ein bisschen, aber zum mehrmaligen eindrehen reichte es dann doch nicht. Soft landeten wir alle drei beim Parkplatz und freuten uns über den gelungenen Flug. Dann stiegen wir nochmals auf, Olli zu seinem Kumpel in der Brombergalm, Dietl und ich zu unseren Damen an der Bergwachthütte. Die beiden machten sich es derweil saugemütlich und tankten Sonne pur. Ich hatte ja noch meinen Schirm dabei und während Dietl mit Anna und Sofie zur Alm abstiegen ging ich nochmals zum Startplatz um einen zweiten Flug zu ergattern. Dieses mal mußte ich allerdings mehr laufen, da es ein bisschen mehr Rückenwindanteil gab, aber ich kam dennoch problemlos in die Luft. Nochmals konnte ich Airtime im Alpenvorland einsaugen. Dann lief ich nach dem zusammenlegen schnell zur Brombergalm und es begann der kulinarische Teil von Dietls Geburtstag. Also mal ehrlich, kochen könnens, denn es hat wirklich erstklassig gemundet....Danke nochmals an Dietl für die Einladung! Am Sonntag zeigte sich die Sonne wieder von Ihrer besten Seite und dazu kam noch Ferienzeit, also war so allerhand los. Um dem zu entgehen machte ich mich an einen Berg der sogar nicht als Skitour eingestuft wird. Der felsige Pfrontner Kienberg 1535m hat eigentlich mehr Kletterei und hoffnungslos viele Baumleichen in den Weg gelegt, aber mit Dundee wagte ich den Aufstieg. Von der Fallmühle hinter halb von Pfronten marschierten wir mit Ski los. Ein Fahrweg führt malerisch bis an das Himmelreich heran, was sich als eine herrliche Almwiese präsentierte und somit Skigelände vom Feinsten darstellt. Danach querten wir zum Sockel des Kienbergs hinüber und stiegen mit Ski noch soweit den Grat hinauf wie es ging, dann richteten wir unser Skidepot ein und kraxelten zu Fuß weiter. Das Gelände war steil, grasig und stets Absturzgefährdend, aber Dundee machte seine Sache souverän. Zuletzt stellt sich die Schlüsselstelle in Form eines turmreichen Grates in den Weg. Hier gilt es im knapp II. Schwierigkeitsgrad ziemlich ausgesetzt empor zu klettern. Ausrutschen wäre hier wahrlich tödlich und somit nicht ratsam. Das Ambiente schon hochalpin, hinzu kam das Klasse Panorama von den Tannheimern, über den Lechtalern bis hin zu den Allgäuern. Sanft kletterten wir über die eisigen Stellen und kamen so zum letzten Aufschwung der uns flott zum urigen Gipfelkreuz brachte. Klar dass hier momentan keine Menschenseele zu sehen war. Genußvoll machten wir es uns gemütlich und vielen über unsere Brotzeiten her, wo von Glühwein bis Brezn alles geboten war. Wieder ein neuer Skitourenberg und abermals Einsamkeit pur, die einzig wahre Antwort auf das immer mehr zunehmende Gedränge an den bekannten Skitourenzielen. Nach einer Weile machten wir uns an den ebenfalls wieder anspruchsvollen Abstieg. Hauptsache das Skidepot wieder finden dachte ich mir, was aber sogleich gelang. Dann bekamen wir noch eine herrliche Firnabfahrt über das Himmelreich zum Parkplatz hinab. Mehr als zufrieden machten wir uns auf den Heimweg und ließen das Wochenende ausklingen. Nun scheint einer weniger erbauliche Woche, auch wenn sie kürzer ist auf uns zuzukommen. Mehr Regen als Sonne und die ersten Prognosen für Ostern selber schauen auch nicht unbedingt besser aus, aber wie immer lassen wir es einfach auf uns "zuregnen". In diesem Sinne Euch allen eine angenehme und halbwegs stressfreie Arbeitswoche!!!  

16/03/2018 - 18/03/2018 Der Freitag war so Teils Teils, mal Sonne, mal Wolken und am Alpenrand eher schlechter als weiter im Flachland. Na egal dachte ich mir und holte nach der Arbeit gleich Dundee um nochmals am Steckenberg aktiv zu werden. Als wir in Unterammergau ankamen staunte ich nicht schlecht, denn der untere Schlepplift, Steckenberg I war wieder in Betrieb. Naja, es soll ja Neuschnee kommen und dazu ebenfalls tiefere Temperaturen, eigentlich irgendwie klar. Die Familienabfahrt wurde aber nicht mehr präpariert, denn da zogen Holzarbeiter schon Bäume aus dem Wald und weiter oben lief der Steckenberg II auch nicht, dann eben hier hinauf. Problemlos stiegen wir die noch gut in Schuß dastehende Piste hinauf. Mittendrin erwischte uns mal ein Graupelschauer, dann wieder Sonne und so weiter, fast schon Aprilwetter, aber wir wußten ja wo wir Zuflucht finden konnten, denn das oberste Lifthäusl ist ja nach wie vor offen. Da war dann gleich eine kurze Radleroffensive fällig bevor wir wieder die Abfahrt antraten. Schön weich gleiteten wir die Familienabfahrt hinab bis zum Auto. Am samstag sollte eigentlich schon die Polare Kaltluft über uns hereinbrechen, aber wie bei der Bahn verspätete sich die Front und ließ den Himmel am Morgen noch in einen zauberhaften Blau da stehen. Ich hatte zwar wenig Schlaf, aber die Überraschung ließ ich mir dann doch nicht entgehen, denn wer weiß wie lange der Zauber anhält und so fand ich mich mit Bube Dundee zum wiederholten Male beim Aufstieg zum Starzlacherberg. Eine ideale Flanke, denn alles ist SO ausgelegt und da scheint die Sonne als erstes rein, denn in der nach war es frostig und der Schnee wurde zu Beton. Meine Rechnung ging auf, denn schon während des Aufstiegs fing es zum auffirnen an. Ein kurzes Stück mußte ich abschnallen, aber ansonsten präsentierte sich der Berg wie eh und je von seiner besten Schokoladenseite. Die Stimmung war gigantisch und der tag entwickelte sich glatt zu einem absoluten Leckerbissen, ein Geschenk das keiner erwartet hätte und so stiegen wir bald schwitzend in der prallen Sonne auf. Herrliche Blicke in die Felswelt der Tannheimer und Allgäuer wurde uns zu Teil. Problemlos gelangten wir an dem schönen Riesenhang entlang, der wieder mal befahrbar war, in den oberen Bereich. Bald ging es in's freie Gelände dem Gipfel entgegen. Selbst im schattigen Wald bekamen wir eine weiche Unterlage und erreichten so soft den Kamm, wie auch wenige Meter später den Gipfel. Im Norden war deutlich die Front zu sehen und der Ostwind nahm rapide an Fahrt auf, aber im Moment dominierte immer noch die Sonne und zauberte ein Wintermärchen an den Horizont. Mit Glühwein und Brezn machten wir es uns bequem und genossen sowohl den kulinarischen, wie auch den optischen Leckerbissen. Hach, so könnte es immer sein, aber bevor es zumachte wollte ich eigentlich wieder unten sein und so bauten wir auf Abfahrt um. Von oben bis unten Firn, Firn und nochmals Firn, ein genialer Volltreffer und ich war happy dieses Ziel gewählt zu haben, von der grenzenlosen Einsamkeit ganz zu schweigen. Dundee ging ab wie ein Torpedo und fegte die Hänge wie ein wilder Derwisch hinab, selbst der große Hang war für den Buben kein Thema, so daß ich schauen durfte das ich noch hinter herkam. Dann noch das kurze Tragestück gepackt und die letzten Meter anschließend zur Straße hinab gefahren. Somit konnte das polare Grauswetter antanzen, wir konnten jedenfalls mehr als zufrieden nach hause fahren. In der Nacht auf Sonntag kam dann der eigentlich bereits für Samstag angekündigte, kleine Wintereinbruch. Grund genug, bei Null Sicht nicht mehr allzu weit zu fahren und so befand ich mich bereits am Morgen, noch vorm Frühstück mit Dundee bei der gemütlichen Skitour in der Halblecher Skipiste. Gerade genug Neuschnee lag auf den Wiesen um gut durchzukommen. Oben am höchsten Lifthäusl gab's den obligatorischen Glühwein und schon rauschten wir wieder die verschneite, butterweiche Skipiste hinab. Nun folgen kalte, nicht besonders ansprechende Tage, aber mal sehen was dabei doch so anzustellen ist, denn das alte Motto, a bisl was geht imma, bleibt uns ja erhalten. In diesem Sinne Euch allen einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

12/03/2018 - 15/03/2018 Die Woche begann wieder mal windig und da war nicht viel zu holen. Nachdem ich am Montag Abend bei meinen Tierarzt in Morgenbach war bot sich ein kurzer Ausflug zum Steckenberg an. Hier waren die Lifte gerade abgeschaltet worden (Saisonende), aber die Piste stand noch perfekt im Saft und so konnte ich mit Dundee problemlos zum obersten Lifthäusl, im Kanonenrohr aufsteigen. Dabei ist besonders der Tiefblich auf Unterammergau immer ein Augenschmaus. Hinzu kommt das hier das Häuschen auch zugänglich ist und man es sich gemütlich machen kann. Nach diesem kurzen Intermezzo starteten wir die Abfahrt und die war Dank der perfekten Piste, verbunden durch die warmen Temperaturen mit weichen Schnee gesegnet. Genüßlich zogen wir unsere Schwünge hinab bis zum Parkplatz, um dann zufrieden nach Hause zu fahren. Der Dienstag war so zwischen Sonne, Wind und Regen, also Aprilwetter und somit eher undankbar, aber ich mußte sowieso zu Frank nach Kochel, in's www.mieten-testen-kaufen.de um meinen Hundehütte Prototypen für den Ford Nugget einzubauen und zu testen. Tatsächlich paßte alles wie gewünscht, was mich besonders freute. Nun können wir auf dieser Basis an den Farben noch feilen und demnächst ein Demovideo mit Dundee drehen, worauf ich mich schon freu! Dann fuhr ich flott nach Hause und marschierte mit Dundee über die Westseite auf unseren Auer(haus)berg. Hinzu kam leichter Schneegraupel und bereits die einbrechende Dunkelheit, was den Einsatz der Hirabira erforderte. Am Gipfel hatten wir das Gefühl fast weggeweht zu werden, einfach grauslig dieser Wind. Der Mittwoch entwickelte sich während der Arbeit nach und nach zum besseren und so konnte ich mit Olli Nachmittags bei strahlendem Sonnenschein zum guten, alten Klassiker Hörnle bei Bad Kohlgrub aufsteigen. Der Sommerweg war zum Teil schon schneefrei und nur zuletzt mußten wir den Stockelhang hinauf im weißen Material stapfen. Der Wind hatte sich von W/SW über N/NW auf NO verlagert und es machte den Anschein das es auch weiter so bis O weiter gehen sollte. Zusätzlich war schwacher S Wind vorhergesagt, was sich in starken Böen aus NO überhaupt nicht bestätigte. Schnell hatte ich meinen Flügel ziemlich schräg in der Piste ausgelegt, während es sich Olli links neben mir gemütlich machte. Ein guter Moment und ich zog auf, stapfte los, brach ein, aber schaffte es mit weiten Schritten in die Luft zu kommen. Sofort mußte ich den Schirm schräg in den Wind stellen und eierte so durch die Pistenschneise in freies Gelände hinaus. Hier ging es sogar kurzzeitig bergauf und der Flug wurde zum puren Genuß. Weit reichte der Blick zu den Staffelseen und im Rücken in die Ammergauer Berge, wie auch in die Felswelt des Wettersteins. Olli versuchte derweil ebenfalls seinen Start, aber der seitliche Wind und der weiche Schnee machte Ihm das Leben schwer. Für mich ging es dann schon in den Landebereich, wo der Windsack es andeutete, es war erheblich starker Ostwind und so hatte ich im Anflug kaum mehr Vorwärtsfahrt, da ich aber weit vorgehalten hatte gelang es mir eine Punktlandung am Windsack hinzulegen. Olli kämpfte derweil noch tapfer am Startplatz....ohne Erfolg. Zu seinem Glück, starteten noch zwei weitere Piloten, als Er schon im Abstieg war, das sind dann die Tage die ein Flieger so gar nicht braucht, aber es gibt auch wieder bessere Tage. Ich mußte derweil eh nach Hause, denn es warteten bereits meine hübsche Sofie, wie auch Dundee auf die nächste Tour. Entspannt marschierten wir dann in der einbrechenden Abenddämmerung zu unserem Hausweiher, wo auch wieder die Schwäne zu Besuch kamen und für eine romantische Stimmung sorgten. Der Donnerstag sollte dann der Föhnhöhepunkt sein, doch zähe Schleierbewölkung in den Alpen blockierte den blauen Himmel. Am Alpenrand schaute es schon etwas besser aus, aber in den Tallagen wabberte teilweise noch der Nebel und so wagte ich mich an einen Föhnsicheren Südstart am Alpenrand. Der Landebereich knapp im Nebel, also mal sehen. Bei unglaublich eindrucksvoller Stimmung, zwischen Licht und Schatten stieg ich die weiten Hänge zum Gipfelkreuz auf. Weit reichte der Blick über das Nebelmeer. Der Wind paßte perfekt mit 10Km/h aus SO, so daß ich flott meinen Flügel auslegte. Mit einem Ruck zog ich auf und war schon in der Luft und gleitete in die Watte hinaus. Ein traumhafter Flug brachte mich über den Landebereich, der zumindest Schemenhaft zu erkennen war. Soft landete ich unmittelbar am Auto und freute mich über die gelungenen walk and fly Aktion. Dann ging es gleich weiter zu Dundee um nochmals auszurücken. Zur Abwechslung stand wieder mal das Rote Kreuz mit dem Alpenpanorama auf dem Programm. Gemütlich liefen wir durch den Wald bis zum Aussichtspunkt, wo sich ein grandioser Blick bot. Für Dundee dann Wurstradl, für mich ein Radler und schon war der Wochenausklang perfekt. nach diesem gemütlichen Intermezzo marschierten wir wieder zum Auto hinunter und fuhren flott Heim. Dann mußte ich noch zum zweiten teil des Erste Hilfe Kurses was sich bis um 21.00 Uhr in die Länge zog. Da ist man immer bedient und fällt nur noch in's Bett. Egal, das Wochenende steht an und da sollte was gehen. Allerdings werden wir uns mit Tiefdruckwetter und wieder in den Keller stürzende, sibirische Temperaturen rumärgern müßen, aber mal sehen was so unterm Strich bleiben wird. Euch allen auf alle Fälle ein erholsames und abwechslungsreiches Wochenende!!!

09/03/2018 - 11/03/2018 Freitag, das Wochenende begann schon Mittags, endlich mal Feierabend zu vernünftiger Zeit und da ich an der Echelsbacherbrücke arbeitete mußte ich mich da gleich mal umsehen. Nachdem hier mittels eines Millionengrabes eine Behelfsbrücke gebaut wird, werden auch die Telefonleitungen umgelegt, somit auch meine Baustelle. Aus der Ammerschlucht blitzten die Eiskaskaden herauf, was mich zum Abstieg in die Tiefe verleitete. Das Gelände ziemlich gach und glitschig, aber ich gelangte bis zur Ammer hinab. Problemlos kletterte ich unter einer Felswand unmittelbar an die gigantischen Eiszapfen heran. Schade dass alles bereits vom Schmelzprozess angegriffen ist. Etwas mulmig wird einem schon wenn sich direkt über den Kopf tonnenschwere Eisgebilde befinden, aber die Szenerie war einfach zu faszinierend um ohne Bild weiter zu marschieren. Danach eilte ich zu einer Felsrippe die exakt an den Brückenpfeilern der alten Brücke emporzieht. Locker ließ sich hier, in erstaunlich festen Fels, gleich wieder Höhe erkraxeln und dann staunte ich nicht schlecht als neben mir plötzlich Drahtseile auftauchten. Offenbar befindet sich hier eine Art Revisionsklettersteig, der zum unteren Pfeiler hinab führt. Klar dass ich da tätig werden mußte, obwohl die Eisenleitern senkrecht nach oben führten und das Unternehmen ungesichert schon etwas anspruchsvoller war. Genial der Tiefblick zur Ammer als ich an den Metallbügeln anstieg. Nach einer weiteren Leiter folgte ein extrem schmieriger Quergang, wo die Seile fast überhängend um das Eck Bogen um eine Schulter zu erreichen wo der Steig endete. Cool, wer hätte das gedacht, ein kleiner, spannender Klettersteig an der Echelsbacher Brücke! Bei der Heimfahrt machte ich noch einen kleinen Stopp und packte meinen Gleitschirm aus um einen kurzen Sprint zum Gipfelkreuz oberhalb der Ammer hinzulegen. Klar, es war wie am Vortag windig, was den üblichen Schaukelflug zur Folge hatte, aber wurscht, Hauptsache in der Luft gewesen. Dann schnell weiter Heim zu Dundee und gleich zum Weichberg gefahren. Die lange Waldgratroute, nahezu Schneefrei mußte herhalten und so liefen wir gemütlich zur Kapelle hinauf und genoßen den herrlichen Alpenblick. Ein Schneefeld fand sich dann doch noch so daß Dundee seine Standartwälzelaktion durchführen konnte. Am Samstag sollte es föhnig werden, aber der setzte sich nicht so sehr durch und so war es schon leicht regnerisch als ich mit "Super" Mario und Dundee nach Jungholz fuhr. Wieder einmal mußte der herrlich einsame Starzlacherberg 1585m herhalten. Das Allgäu entäuschte uns nicht, denn obwohl es eine SO Seite war lag genug Schnee, so dass wir nur an den beiden üblichen Stellen im Wald abschnallen mußten. Danach folgte ein sattes Wintermärchen mit bald 1,5m Schnee, wobei der eine Riesenhang wieder gut dastand und auf die Abfahrt wartete. Ganz Schemenhaft war noch eine alte Spur zu sehen, aber weiter oben verschwanden wir im "Nichts" und stiegen dem höchsten Punkt selbst spurend entgegen. das Wetter immer so lala, aber es hätte schlimmer sein können und halbwegs Sicht hatten wir auch noch. Beim Jägerstand richteten wir unser Glühweinlager ein und machten eine griabige Pause wo Dundee über seine Wurstradl herfiel. Dann folgte die Hammerabfahrt, die auch wenn der Schnee schon durchfeuchtet war, immer noch genial herging. Mario hatte relativ geringe Einstellwerte und so löste seine Bindung im schweren Schnee mal so eher aus und Er lag im Sumpf, das ideale Opfer für Dundee, der unmittelbar nach den Stürzen sofort über Ihn herfiel (Ha! Ha!). Problemlos schwangen wir ansonsten soft die Forstwege hinab und auch der Riesenhang wurde uns beschert, ein reiner Genuß, so dass die beiden kurzen Abschnallstellen weiter unten im Wald nicht in's Gewicht fielen. Glücklich und zufrieden kamen wir alle am Auto an und machten uns auf die Heimfahrt. Am Sonntag sollte der Föhn noch stärker sein, aber viel Unterschied zum Vortag war dann doch nicht, außer dass es zunächst nicht regnete. Nachdem Halblech auch schon gestorben war wollte ich mit Dundee ein letztes mal zu unserem Auer(haus)berg fahren und mich dankend für die fantastische Skitourensaison verabschieden. Als wir das Stück zum "Gletscher" hinauf gingen sahen wir noch eine Möglichkeit zwischen all den aperen Stellen mit Ski durchzukommen. tatsächlich gelang uns nochmals der Aufstieg bis zur Schulter. Oberhalb machten wir dann in den trockenen Wiesen eine kleine Glühweinpause und genoßen den Blick zu den verschneiten Allgäuer und Tannheimer Gipfeln. Die Abfahrt war dann überraschend gut und wir rauschten im Expresstempo zum Auto hinab, ein wahrlich passender Abschied, aber vielleicht schneit es ja doch noch einmal....mal sehen! Dann fuhren wir schnell Heim und holten meine hübsche Sofie um gleich weiter über den Lech nach Rudersau hinüber zu fahren, wo wir gemütlich über weite Almwiesen auf den Rentschen aufstiegen. Neben den Gipfelkreuz befindet sich eine Art Liegestuhl auf Federn, ein genialer Platz zum entspannen. Nach einer gemütlichen Rast und dem anschließenden Abstieg machten wir uns wieder auf den nach Hause Weg. Nun folgen durchwachsene, regnerische und natürlich windige Tage. Also alles andere als prickelnd, denn kein Schnee mehr auf den Vorbergen und dann dieser Mistwind der einem das Fliegen immer vermiest. Naja, was soll's, wir können ohnehin nichts dagegen machen und so wünsche ich Euch wie immer einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

05/03/2018 - 08/03/2018 Die "Schlechtwetter" und somit Freizeittage in der Firma waren wieder rum, denn es wurde deutlich wärmer. Schon während der Arbeit checkte ich die Lage und bekam so mit das die Adelharz/Breitensteinlifte nicht in Betrieb waren, obwohl die Pisten präpariert da lagen. Grund genug mit Dundee Nachmittags Richtung Kranzegg hinüber zu fahren.Wie zu erwarten war herrschte absolute Stille und wir stiegen gänzlich alleine über die herrliche Piste empor. Der Föhn tat sein übriges dass es dabei angenehm warm war. Dundee war natürlich wieder im Dauerwälzelalarm, wie sollte es auch anders sein. Es dauerte nicht lange und wir erreichten gemütlich die Adelharzlifte Bergstation, von wo es im freien Gelände durch den Wald zur noch höher gelegenen Breitensteinliftstation weiter ging. Hier machten wir es uns dann im Windschatten des Häusls und in der Sonne bequem. Für meinen Glühwein war es definitiv zu warm und so gab es heute einmal einen Radler, während Dundee sich über seinen Knochen hermachte. Die Abfahrt war dann das "i" Tüpfelchen, denn die Piste hatte sensationell aufgefirnt und es ließ sich wie auf einem ausgebreiteten Teppich abfahren. Mehr als zufrieden rauschten wir so zum Parkplatz hinab und machten uns wieder auf den Heimweg. Am Dienstag war schon schlechteres Wetter angesagt und es begann auch in der Arbeit zu nieseln, dazu kam unangenehmer Westwind der meinen Telekomschirm gleich verwehte. Dennoch gab es im Spätnachmittag einen Lichtblick am Horizont und nachdem es am Auerberg schon in der Zufahrt schlecht aussah fuhr ich mit Dundee gleich zu den Buronlifte weiter um den Aufstieg zur Blösse zu versuchen. Lifte natürlich außer Betrieb und nach 30m Ski tragen begann der Schnee. Soft stiegen wir über die verwaiste Piste empor. Ab der Mitte begann NEUSCHNEE und wir wühlten uns zusehends durch eine herrliche Winterlandschaft den Sommerweg hinauf. Die Tiefblicke zum Grüntensee waren dabei besonders spektakulär. Auf dem Rücken der Blösse fegte der Westwind hinweg, aber hinter dem Lifthäusl war ein guter Schutz für eine Glühweinpause. Dann packten wir bald die Abfahrt an, wo oben bereits der Steilhang der schwarzen Piste wartete. Satter Pulverschnee, weich wie ein Teppich ließ uns regelrecht im Abfahrtsglück schwelgen. Kaum zu glauben, aber es wurde mit das Beste was der Winter bisher zu bieten hatte. Dundee ging ab wie eine Rakete und fegte regelrecht die Piste hinab, so daß er ziemlich ausgepowert am Auto ankam und sich sogleich im Kofferraum zum schlafen reinhaute. Hammer, wer hätte das gedacht, daß es heute noch so gut gehen würde, wohl keiner! Der Mittwoch sollte ziemlich windig werden und das wurde er auch, aber irgendwie hatte ich das Massel nach der Arbeit eine ruhige Phase zu erwischen, was es mir erlaubte endlich mal wieder ein walk and fly durchzuziehen. Teilweise blinzelte sogar der blaue Himmel hervor als ich den steilen Weg zur Startwiese hinauf marschierte. Der Wind passte mit gut 15-20Km/h perfekt und so war ich nach zwei Schritten bereits in der Luft um meinen Flug zu genießen. Nach ein paar Runden über den herrlichen Talkessel mit seiner Moorlandschaft setzte ich sanft unmittelbar über dem Parkplatz auf. Danach gleich Heim, Dundee in's Auto gepackt und ab zum Auer(haus)berg, wo gestern noch eine Schneeverwehung den Feldweg blockierte konnte ich heute mit ein bisschen Anlauf durchfahren und so zum "Gletscher" gelangen. Jetzt wird's zwar schon kritisch, aber noch lag dieses Schneefeld in der Nordflanke und wir konnten problemlos bis zur Schulter aufsteigen, von wo aus es zu Fuß die letzten Meter weiter ging. Nach einer kurzen Pause machten wir uns wieder an die Abfahrt, wo es so richtig rund ging und auch Dundee mit allem was herging hinab donnerte. Zufrieden konnte ich auch diesen Tag somit zu den Akten legen. Der Donnerstag punktete schon mal wieder mit herrlichem Wetter, aber es windete ordentlich und da ich am Abend einen Erste Hilfe Kurs hatte wurde es eine ziemliche Hetzerei. Das erste Ziel bildete einer meiner Skilifthänge, wo ich im strahlendem Sonnenschein zum Startplatz aufstieg. Der Wind kam gefühlt aus allen Richtungen und rollte meine Kappe immer wieder auf. In einer guten Phase hob ich ab und hatte mit leicht leeigen Bedingungen einen mehr oder weniger erbaulichen Flug. Es ging rauf und runter, wobei ich einmal dachte ich lande Mittendrin mal, aber dann ging es doch hinaus über den Landebereich. Da hier vor kurzem erst der Schnee geschmolzen war hatte sich ein reinstes Moor gebildet, was aus der Luft nicht zu sehen war. Ruppig setzte ich im Schlamm auf der nur so in alle Richtungen spritzte. Gut dass ich sowieso im Arbeitsgewand unterwegs war.....Danach fuhr ich flott zu Dundee und lief mit ihm unsere Hausrunde auf den gemütlichen Wendelin, denn um 18 Uhr ging es ja schon wieder weiter, so dass es ein 15 Std. Tag wurde. Ich glaub ich brauch jetzt mal eine Mütze voll Schlaf zusätzlich, aber es kommt ja wohl ein schönes, föhniges Wochenende auf uns zu und da kann ich natürlich nicht anders als wieder ordentlich auszurücken. Somit wünsche ich Euch allen ein sonniges, frühlingshaftes Wochenende mit vielen Erlebnissen!!!

02/03/2018 - 04/03/2018 Der Freitag war ein besonderer Tag, endlich stand der Notartermin an. Nach dem Motto was lange währt, wird endlich gut, endete an diesem Tag das warten. Eine tolle und sehr nette Familie wird in unser altes Haus in Thaining einziehen. Grund genug das mit Diana und einem ausgiebigen Frühstück in Landsberg gleich zu feiern. Dann folgte der übliche klassische Runde mit Dundee in Thaining, denn die beiden hatten sich ja schon länger nicht mehr gesehen. Die Freude war natürlich beiderseits grenzenlos und so gingen auch diese Stunden vorbei und ich fuhr, während Diana in's Zillertal zurück eilte, weiter nach Halblech, denn der Tag konnte und durfte nicht ohne Skitour enden. Die gemütliche Pistentour war natürlich ideal, nach wie vor feinster Pulver und kein Skibetrieb, so daß wir flott in der strahlenden Sonne am obersten Lifthäusl ankamen. Irgendwie packte uns dann noch der Rappel und wir wagten den weiteren Aufstieg zur Sennalpe, den ich schon mal durchzog. Die steile Route hat es schon immer in sich und bei wenig Schnee ist sie ein Skimörder, doch bis auf ein kleines Teilstück im Wald lag erstaunlich viel Schnee um gut mit den Ski durchzukommen. Beim Jagdhütterl Berge von herrlichsten Pulver, natürlich unverspurt und so gelangten wir auch das weitere, enge Steilstück bis zum Sattel der Sennalpe hinauf, wo gleich das neu errichtete Gipfelkreuz stand. Es folgte Glühwein und Brezn, wie immer halt um die Pause zu genießen. Die Abfahrt dann grandios, ober durch den engen Kanal geschossen, das Traumstück beim Jagdhütterl hinab gegleitet wie auf einem Teppich und zuletzt die Piste runtergerauscht um befriedigt am Auto anzukommen. Würde sagen, wieder einmal alles richtig gemacht! Am Samstag ging es dann wieder einmal mit Adrian und natürlich Dundee in's Allgäu. In der letzten Saison hatte ich mit Dietl bereits einen Versuch am Besler gestartet, aber dann sind wir in den Neuschneemassen buchstäblich untergangen und auf den Geisswiedenkopf ausgewichen. Heute sollte also ein weiterer Angriff gestartet werden und so war mir bei Anblick der grünen Wiesen in Hindelang und Sonthofen schon nicht mehr so wohl, verläuft die Tour doch generell auf einer Südseite. Ausgangspunkt ist ein kleiner Parkplatz zwischen Obermaiselstein und Tiefenbach, kurz nach dem Abzweig zur Sturmannshöhle. Überall stapelten sich die Skisportler, überfüllte Straßen, belegte Parkplätze, aber hier herrschte noch die Ruhe die ich suchte und so machten wir uns auf den Weg in das lange Lochbachtal. Die Sonne strahlte schon einmal von einem herrlich blauen Himmel herab. Einsam bewegten wir uns auf den ersten Serpentinen aufwärts, ehe sich nach knapp 300 Höhenmeter das Gelände verflachte und es tiefer in das sich öffnende Tal hinein ging. Erstaunlicherweise zeigte sich die Landschaft hier tief verschneit und von Sonnenseitig aperen Flächen war rein garnichts zu sehen. An den ersten Almen vorbei kamen wir zur der Stelle wo Dietl und ich abgebogen sind und somit stand Neuland auf dem Programm. Tiefster Winter zu allen Seiten, besser konnte es nicht sein. Bei einer weiteren Alm verließen wir den Fahrweg und stiegen in nahezu perfekten Skigelände, in völlig freien Gelände die sich nun wieder aufsteilenden Hänge empor. Unterhalb des Hauptkammes wurde es dann zäh, metertiefer Triebschnee erschwerte das Vorwärtskommen und wir hielten uns sicherheitshalber bei den Bäumen auf, auch wenn es hier noch unangenehmer hinauf ging, aber Sicherheit geht vor und standen wir dann endlich am Grat um in das Skigebiet Grasgehren hinüber zu blicken. Ein weiteres Stück verfolgten wir noch den schmalen Sims ehe wir vor dem Bug des bedrohlich in die Höhe ziehenden  Besler ankamen. Der geplante Klettersteig, der seitlich in der Nordseite empor führt war nicht zu sehen und unter mehren Metern Triebschnee vergraben. Plan B mußte her und so wurde der Platz erst einmal unser Skidepot um dann unter der spektakuären Rätkalkwand des Beslers hinüber zu queren. Was für eine Kulisse und wir alle drei mitten drin. Insgesamt ließ sich der Schnee ganz gut begehen und das Gefahrenpotenzial war relativ gering, so daß wir bald den Sattel zwischen den Beslergipfeln erreichten. Zunächst steuerten wir auf den zweithöchsten zu, den westlichen Besler mit 1668m Höhe. Fantastische Tiefblicke, wie auch in die Weite zum grandiosen Gottesacker am Ifen wurden uns zu Teil. Gipfelkreuz Fehlanzeige, wobei mal eines heroben war. Am benachbarten Beslerkopf 1655m stand jedenfalls eines und so stapften wir nach einer kurzen Pause auch zu diesem Gipfel hinüber. Schon mal ein Doppelpack und als wir wieder am Westgipfel waren sagte ich zu Adrian ich würde mir mal die Südseite ansehen ob es einen Durschlupf zu finden gäbe. Gedacht, getan und schon wühlte ich mich mit Dundee unter Südwänden hindurch und fand tatsächlich eine Schwachstelle um den Kamm und den höchsten, den östlichen Gipfel des Beslers 1679m über unseren Skidepot zu erreichen. Es dauerte nicht lange und auch der tapfer kämpfende Adrian erreichte das Kreuz. An ein abseilen war in dem Schneeüberzogenen Gelände kaum zu denken und so mußten wir wohl oder übel den ganzen Weg zurück und nochmals unter der Wand zum Skidepot hinaus queren, was zwar dramatisch eindrucksvoll, aber auch zäh war. Wir waren sichtlich froh am Skidepot angekommen zu sein und auch stolz drei Gipfel abgezogen zu haben und schon verschwand ich im Schnee, da ich bis zur Hüfte einbrach, ein geniales Bild. Die Abfahrt dann war ohne zu übertreiben sensationell, denn es hatte perfekt aufgefirnt und wir schwangen wie die Weltmeister das spurenlose, einsame Gelände hinab. Der Fahrweg war dann mit dem "speed" Dundee kein Thema, wobei er einmal unmittelbar vor sich eine Gams hatte und dann extra beschleunigte und ich mir wie in einem Schleuderstuhl vorkam. Mehr als happy und ziemlich derbatzt kamen wir am Auto an und traten die Heimfahrt an. Nach dieser Tour ließ ich es am Sonntag ruhig angehen und schlief erst einmal aus, um dann mit Dundee auf der Auer(Haus)berg Nordseite an den Start zu gehen. Traumwetter, Traumfirn, Traumfotos, ein Hammer was unser Hausberg wieder hergab und vor allem absolute Einsamkeit. So muß es sein und nicht anders. Problemlos gelangten wir bis zur Kapelle um gleich einmal den Glühwein zu testen. Die dann folgende Abfahrt, war dem gigantischen Firn entsprechend, natürlich obergenial. Dann fuhr ich schnell Heim und holte noch meine Hübsche Sofie um noch eine Wanderung dran zu hängen. Vor kurzem hatte ich im Internet einen Bericht über eine Molassewand bei Ellensberg am Auerberg gefunden und diese Wand wollten auch wir finden https://www.merkur.de/lokales/schongau/auerberg-noch-haie-schwammen-6317886.html. Es dauerte nicht lange um das doch beeindruckende Gebilde hinter den Höfen im Wald zu erreichen. Ohne groß zu suchen lassen sich hier Fossilien finden, was den Ausflug prächtig bereicherte. Dundee wühlte ebenfalls, genau wie wir, sozusagen Teamwork! Danach ließen wir das Wochenende am Langegger Weiher, bei einem Spaziergang auf der zugefrorenen Seefläche ausklingen. In der warmen Föhnsonne saßen wir dann noch lange in den bereits trockenen Wiesen und genossen die herrliche Stimmung. Leider wird uns dieses Wetter nicht erhalten bleiben, denn es wird wieder Wechselhaft. Mal sehen, es bleiben ja der Gleitschirm und die Tourenski um sich zu trösten. Ich wünsche Euch trotzdem allen eine ruhige, stressfreie und vor allem entspannte Arbeitswoche!!!

26/02/2018 - 01/03/2018 Der Wochenstart war schon einmal turbulent, denn zum eisigen Wetter standen Termine in Augsburg an. Zum einem im Bischöflichen Konsistorium und zum anderen bei der Telekom in Gersthofen. Nachdem dies alles geregelt war und ich ja Dundee dabei hatte war die Frage was tun? Lange hatte ich schon einen Berg im Auge, aber da dort das Fliegen mit dem Gleitschirm untersagt war kam ich noch nie hin. Genauer gesagt der sagenumwobene Ipf 668m (https://de.wikipedia.org/wiki/Ipf) bei Bopfingen, ein schon fast unecht wirkender, allein stehender Kegel, der zu allen Seiten hin steil abfällt. Die knapp 80 Kilometer waren schnell gefahren und Trotz der nicht allzu hohen Ausgangslage lag auf der Nordseite Schnee, während die Südseite grün war. Schon immer wollte ich diesen Berg einmal besteigen und nachdem am Parkplatz auch noch Schilder mit Fahrradverbot standen, freute ich mich umso mehr mit Ski zu gehen, denn das Verbot haben sie wohl, mangels Andrang, natürlich übersehen (Ha! Ha!). Erstaunlicherweise kamen wir problemlos von Wall zu Wall stetig nach oben. Der Ausblick dabei immer gewaltig, da einfach nichts mehr im Wege steht. Bald sahen wir die oberste Kuppe und es wurde sogar felsig, so daß ein Hauch von alpinen Ambiente aufkam. Die obersten 10m waren dann verblasen und so erreichten wir die gigantische Hochfläche zu Fuß. Fasziniert marschierten wir am Rand entlang und schauten in die Straßen von Bopfingen hinab. Wir waren völlig allein und konnten die weite Aussicht genießen. In einem Unterschlupf bei den Felsen ging sich sogar windgeschützt eine Glühweinpause aus. Die Abfahrt verlief dann problemlos, wobei vor allem das auf den Wällen entlang schwingen außerordentlich amüsant war. Glücklich und vor allem mehr als zufrieden kamen wir am Auto an und fuhren wieder in die Heimat. Am Dienstag war dann auch mit der Arbeit Schluß, keine Grabarbeiten, keine Glasfaser, was bei den Minusgraden auch kaum möglich ist und so befand ich mich relativ schnell mit Dundee im Eiskeller des Hochschergen 1396m. Glücklicherweise erwischten wir sogar etwas blauen Himmel. Eine herrliche Winterlandschaft wurde uns geboten und wühlend kamen wir schnell dem Gipfelaufbau entgegen. Die Pause fiel, Trotz Glühwein, kältetechnisch relativ kurz aus, aber bei der genialen Pulverabfahrt wurde uns beiden sehr schnell wieder ganz warm um's Herz. Belohnt wurden wir am Mittwoch, wo es zwar immer noch eisig kalt war, aber die Sonne vom strahlen blauen Himmel lachte. Schnell fuhren wir in's Allgäu und spechteten nach einer warmen Südseite und wir wurden fündig. Den Feuerstättenkof 1648m kannte ich bisher nur von seinem Nordanstieg, die längere Route über die südliche Seite von Sibratsgfäll her dagegen nicht. Ein Glücksgriff wie sich herausstellen sollte und von Anfang an bewegten wir uns in der herrlich herab scheinenden Sonne. Wie gut taten die strahlen auf der Haut. Problemlos und immer im freien Gelände leitete uns die Spur weiter empor. Eine liebliche Alm nach der anderen lag am Rand des Aufstiegs. Im Hintergrund bauten sich wild die Berge des Bregenzerwaldes auf, ein grandioses Panorama. An einem felsigen Kopf bogen wir nach rechts ab und erreichten so einen weiteren Kessel der uns unter den Gipfelaufbau führte. Hier hatten die letzten Besteiger wohl eine falsche Route gewählt, denn die Spur endete unter einem steilen, felsigen Aufschwung. Na toll dachte ich, schulterte die Ski und hackelte mich mit Dundee im Wald empor. Zusehends nahm die Steilheit immer mehr zu und bei zwei Meter waren wir bei knapp 70°, also fast senkrecht. Das fragile Eisgebilde machte auch nicht den besten Eindruck, aber es hielt unseren Bemühungenstand und wir erreichten erleichtert den Grat. Nun ging es wieder mit den Ski weiter. Es folgte eine wilde Route im Auf und Ab, über zahlreiche Wechten auf den höchsten Punkt zu. Starr vor Eis präsentierten sich die Tannen unter dem Blau des Himmels, ein faszinierender Anblick und nachdem ich abermals die Ski ablegte und zu Fuß weiter ging folgten nur noch wenige Meter und wir erreichten das kleine Gipfelkreuz auf den Feuerstättenkopf. Wieder ein Wintertag wie er herrlicher nicht sein kann und unterhalb des Gipfels fanden wir sogar ein windgeschütztes Plätzchen wo wir es endlich einmal wieder aushalten konnten und so gut eine Stunde die Stimmung genossen. Bei Glühwein und Brezn ließen wir es uns gut gehen. Dann kam natürlich die Abfahrt und die hatte es in sich, denn es ging bei einem fantastischen Panorama die schier endlosen, weißen Pulverhänge hinab. Jeder Schwung purer Genuß und auch Dundee konnte so richtig fetzen das es eine helle Freude war. Lange Route, lange Abfahrt, ein perfekter Deal der somit unser Lohn war. Es war mehr als verständlich dass wir so zufrieden und mehr als glücklich am Auto ankamen und entspannt nach Hause fuhren. Der Donnerstag kam dann schon eher wieder etwas düsterer daher, aber für eine Tiefschnee Skitour am Pfeifferberg 1457m bei Jungholz langte es allemal. Sogar die Sonne spitze etwas heraus als wir den ersten langen Hang in Angriff nahmen. Im Wald oberhalb startete dann wieder das Wintermärchen und wir spurten durch tief verschneiten Wald den höheren Lagen entgegen. Es ist halt einfach ein unbeschreiblich schöner Sport der einem solch fantastische Erlebnisse ermöglicht. Zahlreiche Kehren später erreichten wir den Kamm und marschierten dem Gipfel entgegen. Als wir das Kreuz erreichten hatten wir immer noch einen Blick in die Tannheimer und Allgäuer Bergwelt, aber weiter im Westen wurde der Himmel schon dichter. Für eine kurze Brotzeit, samt Glühwein und Brezn hat es natürlich dennoch gereicht, aber dann machten wir uns an die Abfahrt. Eine Abfahrt wie ich sie so gerne mag. Genau diese Waldabfahrten in weichen Pulverschnee, die eh so selten gehen sind stets ein grandioses Feeling. Selbst die engsten Stellen ließen sich locker befahren und so waren wir bald wieder am Parkplatz und konnten mehr als zufrieden, bei einbrechenden Schneetreiben die Heimfahrt antreten. Nun scheint die Sibirische Phase sich dem Ende zu zuneigen, was ja nicht ganz unangenehm ist und so wird mit leichter, föhniger Südwestströmung am Wochenende wieder mit Plusgraden zu rechnen sein. Wie dem auch sei, für Skitouren langt es allemal und so wünsche ich Euch allen ein angenehmes, ruhiges, aber dennoch erlebnisreiches Wochenende!!!

23/02/2018 - 25/02/2018 Der Freitag stand im Zeichen einer internen Schulung die sich ziemlich in die Länge zog. So war es nicht verwunderlich das ich mit Dundee erst am frühen Nachmittag in die Kälte ausrückte. Der unverschämte Ostwind hatte nach wie vor die eisige Lage im Griff und so fuhren wir schnell nach Halblech hinüber, wo die NW Ausrichtung etwas Schutz bot. Satter Pulver, teilweise mit ordentlichen Verwehungen, begleitete uns beim Anstieg unter dem Bügellift im Pistenbereich zum höchsten Lifthäusl hinauf. Irgendwie tat ich mich schwer, was ich auf die vergangenen, Stressreichen Arbeitstage zurückführte. Das oft Ergebnislose werkeln im freien, bei den Bedingungen frustet teilweise schon etwas. Umso schöner war die kleine Gipfelpause wo sich Dundee wieder mal in's Guinnes Buch der Rekorde im Dauerwälzeln eintragen wollte. Die Abfahrt war, den herrlichen Pulverbedingungen entsprechend natürlich eine einzige Schau. Am Samstag war es am Morgen wieder eisig, erstarrt kalt, aber dennoch startete ich mit Adrian und Dundee in die nächste Aktion. Wir wählten den langen NW Anstieg von Trauchgau auf die Bleick, da dieser zum größten Teil vor den A.kalten Nordwind geschützt war.Zunächst ging's noch düster durch den Nebel, aber es dauerte nicht lange bis es heller wurde und der blaue Himmel zum Vorschein kam. Dann zeigte sich eine Winterlandschaft wie aus einem Märchenbuch. Die vor Eis weiß erstarrten Bäume im Kontrast zum blauen Himmel, ein Traum, zumal die Art der Vereisung völlig untypisch für unsere Gegend ist. Eher schaute es aus wie im Bayerwald, wo der eisige Böhmerwind solch bizarre Gestalten zu Tage bringt. Fasziniert stiegen wir, im tiefen Schnee spurend die elend lange Forstpiste weiter auf. Unmittelbar vor dem Hauptkamm endet diese und es geht weiter in freies, herrlichstes Skigelände. Ein Motiv jagte das nächste und wir kamen aus dem fotografieren bald gar nicht mehr heraus. Fantastisch zeichneten sich die Baumreihen unter der strahlenden Sonne ab, darunter glitzerte silbern der feine Pulverschnee, völlig jungfräulich, denn wir waren alleine. Mit einigen Serpentinen erreichten wir den Kamm und stiegen dem Gipfelaufbau entgegen. Erst auf den letzten Metern bekamen wir den Ostwind mit aller Härte ab, so daß wir uns beim erreichen des Gipfelkreuzes zwar freuten, aber nicht lange aufhielten. Adrian war auch eingepackt wie für die Arktis, aber schwitzen und Wind ist eine miese Kombi. Wenige Meter unterhalb machten wir es uns deshalb in einer Kehre gemütlich. Der Blick reichte zu den felsigen Tannheimern, die Sonne strahlte auf uns herab und der heiße Glühwein wärmte von innen. So konnten wir es zumindest etwas besser aushalten. Dundee war jedenfalls von dem Wetter begeistert, er purzelte und wühlte sich auf und nieder durch den satten Pulverschnee, daß es nur so eine Wonne war ihm zu zusehen. Die Abfahrt glänzte dann mit puren Pulverschneefreuden, wobei meine Sturzbilanz Zuwachs bekam. Am Glühweinplatz hatte mich Dundee schon umgeworfen, bei der Abfahrt das zweite mal und zu guter Letzt versank mein linker Ski in einem Bachlauf neben der Straße und ich fuhr ein Stück mit einem Ski weiter....Ha! Ha! Insgesamt jedenfalls einfach nur sensationell und nur in den untersten Waldbereichen hatten wir die eine oder andere unangenehme Steinberührung. Auf alle Fälle eine Megatour und so fuhren wir zufrieden nach Hause. Am Sonntag war es dann sogar schlechter als prophezeit und es flockte so vor sich hin. Dazu kam noch stärkerer Ostwind, was Dundee und mich an unseren Auer(Haus)berg verschlug. Die ersten Meter waren verheerend, denn ich dachte mir friert das Gesicht weg, so daß ich froh war als wir die schützenden Baumreihen in der Nordflanke erreichten wo es etwas angenehmer war. Pulver satt begleitete uns so bis zur Kapelle hinauf, wo wir ebenfalls windgeschützt kurzeitig Pause mit einem Glühwein absolvieren konnten. Die Abfahrt war dann natürlich den Verhältnissen entsprechend perfekt, so dass der Pulver nur so staubte. Nun folgen wohl noch tiefere Temperaturen bis zu -20°, wobei der eisige Wind die gefühlte Temperatur sicherlich noch tiefer drücken wird. Na dann, prost Mahlzeit, aber was solls, wir werden schon, wie üblich, das Beste aus der Situation machen und somit wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

19/02/2018 - 22/02/2018 Nach wie vor staut sich am Alpenrand die Wolkendecke und so begann die Woche, wie das vergangene Wochenende, ebenfalls düster. Glücklicherweise war mein Skilifthang unter der Suppe, was in einem kleinen walk and fly meinerseits gleich gnadenlos ausgenutzt wurde. Ich war auch ganz dankbar, denn ich hatte mich den ganzen Tag (vergeblich) mit Glasfaser spleißen versucht, was aber bei den kalten Temperaturen ein hoffnungsloses unterfangen war. Grund genug hier meinen Streß abzubauen. Die vereiste Winterstimmung war dabei die geniale Untermalung. Es war zwar schön weiß, aber der Schnee war nicht so tief als dass er einen Startlauf behindern konnte und so war ich relativ schnell in der Luft um einen feinen Abgleiter einzukassieren. Die Landung soft in der großen Landewiese und schon ging's Heim zu Dundee. Nachdem es auch bei uns noch etwas geschneit war konnten wir problemlos am Auer(haus)berg  in der Nordflanke die lange Route aufsteigen, ohne nur den "Gletscher" zu benutzen. Dundee wie üblich im Dauerwälzelmodus. Bei pulvrigen Verhältnissen gelangten wir problemlos bis zur Kapelle und konnten uns mit Wurscht, samt Glühwein belohnen. Die dann folgende Abfahrt ging rasant über den steilen Gipfelhang, weiter über den Gletscher, bis zum langen Flachstück um so flott am Auto wieder anzukommen. Mehr als zufrieden fuhren wir wieder Heim. Am Dienstag flockte es den ganzen Tag so vor sich her. Da war es schon klar auch mal wieder die Auer(haus)berg Südseite in Angriff zu nehmen. Wie es zu erwarten war lag auch hier herrlichster Pulverschnee und so waren wir flott am Gipfelkreuz bei Glühwein, samt Brotzeit. Die Abfahrt dann, den Verhältnissen entsprechend, sensationell genial. So kann es schon mal weitergehen! Tatsächlich ging es so weiter, aber nicht unbedingt wie gewünscht. Nun es war am Mittwoch auch wieder düster und extremst kalt, aber es kam doppelt hart, denn arbeitstechnisch mußte ich bis Krün. Nachdem ich da im Verkehr dementsprechend lang unterwegs war machte die Kälte auch alles andere mehr als langsam. Alles mußte enteist werden und so wurde der Tag lang. Beim nach hause fahren wagte ich dennoch einen Versuch am Skilifthang mit dem Schirm. Der bissige Ostwind machte das auslegen zu einem Himmelfahrtskommando, denn auf dem Schnee blieb der Flügel einfach nicht liegen. Irgendwie bekam ich die Kappe nach zigmal auslegen doch unter Kontrolle und eierte durch die Böen in den Landeplatz hinab. Naja, immerhin besser als nix! Danach gleich weiter zu Dundee und eine Route am Westhang des Weichbergs oberhalb von Rettenbach ausgetestet. Pulverschnee lag genug und so ging es flott über die weitläufigen Hänge bis zur Kapelle hinauf. Dundee natürlich voll im Wälzelstress. Die Abfahrt dann zum Teil fragwürdig, denn mit der einbrechenden Dämmerung fielen die Temperaturen massiv und zwischenzeitlich vereisten sogar die Ski, so daß ich immer wieder mal abschnallte und Eis abkratzen mußte. Mmmmh...ich denke so sollte es nicht weitergehen (Schmunzel....). Am Donnerstag ebenfalls dieses grauslige, neblige und einfach nur düstere Wetter, aber für den Auer(haus)berg reichte es allemal. Die tief eingeschneite Nordseite ließ sich traumhaft bis zum Gipfel begehen. Endlich einmal war auch der Übergang zwischen den steileren Hängen satt mit Schnee bedient, was die Abfahrt gleich nochmals aufwertete. Nun hoffe ich auf Sonne am Wochenende, um endlich mal wieder Licht tanken zu können, wobei das größte Problem der unangenehme Ostwind bei den eisigen Temperaturen sein wird, aber mal sehen was wir so anstellen können. Natürlich wünsche ich Euch allen ein, wenn möglich sonniges, wie auch abwechslungsreiches Wochenende!!!

16/02/2018 - 18/02/2018 Das Wochenende begann wie es vorher gesagt wurde, grausam! Immerhin fuhr ich noch mit Dundee nach der Arbeit zum Auer(haus)berg auf die Nordseite und wurde vom "Gletscher" nicht entäuscht. Problemlos konnten wir vom Auto weg bis zur Kapelle aufsteigen. Sogar eine Versteinerung konnte ich finden und als noch die kleine Glühweinpause anstand war das Wetter fast schon egal. Die Abfahrt war auf alle Fälle Klasse, denn es ging für uns beide rassig runter, so dass wir voll und ganz auf unsere Kosten kamen. Der Samstag war sogar noch grausiger, aber wir wollten sowieso zum Engelbert und Strauss, was den Tagesablauf somit anders verteilte. Auf der Rückfahrt und unterwegs noch kurz shoppen in Landsberg, staunten wir nicht schlecht, denn es schneite ordentlich, nur je näher wir Bernbeuren kamen regnete es mehr. Selten, aber es gab nördlich von uns mehr Schnee. Egal, dachte ich mir und fuhr mit Dundee wie am Tag zuvor zur Auerbergnordseite. Wir wurden nicht enttäuscht und konnten unsere obligatorische Skitour problemlos durchziehen. Selbst die Abfahrt war immer noch rassig, der "Gletscher" war einfach gut gesetzt. Der Sonntag punktete dann zumindest mit Neuschnee, dass war aber auch schon alles und so reichte es mit Sofie, wie auch Dundee zum Skilift in Halblech zu fahren, der nach wie vor nicht in Betrieb ist, doch für uns beste Bedingungen bietet. Gemütlich und vor allem einsam stiegen wir die schöne Piste in weiten Serpentinen auf. Dundee kugelte und tobte wie üblich im Schnee umher. Sofie arbeitete sich derweil tapfer die Aufstiegsspur hinauf. Bei Nullsicht erreichten wir das oberste Lifthäusl und schon begann die Glühweinsequenz, während Dundee seine Brotzeit vertilgte. Besonders warm war es nicht und da war es kaum verwunderlich dass wir bald die Abfahrt antraten. Genüßlich schwangen wir uns hinab, bis Dundee wieder Vollgas gab, um mich Raketenartig durch die Piste zu zerren. Wie dem auch sei, wir kamen alle drei GANZ am Auto an und fuhren zufrieden, wie auch glücklich nach Hause. Auch die kommenden Tage werden wohl keine "Reißer", was auf gemischte Wetterverhältnisse schließen läßt. Zumindest bleibt uns, Dank der kühleren Temperaturen, der Schnee erhalten und so sollten zumindest die Üblichen Hausbergskitouren gehen. Ich wünsche Euch, wie stets einen angenehmen und ruhigen Start in die neue Woche!!!          

12/02/2018 - 15/02/2018 Der Montag startete wie vom Wetterbericht angekündigt mit Schneefällen. Dazu kaum Sicht und so wollte ich nicht unbedingt die "Welt Zerreißen", aber es kam mal wieder anders. Zum Auerberg Süd konnte ich nicht vordringen, ein LKW blockierte die Strecke, es war halt eisig. Der zweite Anlauf in Halblech, wo eine Gruppe Skitourengeher aus Ravensburg (jetzt nicht echt....von RV bis Halblech....ohne Worte) sich auf den Weg machte. Na gut, dachte ich und fuhr zum daneben liegenden Wolfskopf, denn die Forstpiste sollte ja gehen, aber es ging noch wesentlich mehr. Schon vom Parkplatz weg Pulver in Massen und mit zunehmender Höhe wurde es immer mehr. Die Bäume waren in einem fantastischen Winterkleid, erstarrt vor Eis und Schnee. Langsam wurde die Spurarbeit zäher, aber für soviel Einsamkeit nehmen wir das gerne in Kauf. Am Sattel waren Schneeverwehungen mit bis zu 2m Höhe und das am Wolfskopf. Über den Grat erreichten wir den Vorgipfel, wo es weiter durch einen Märchenwald Richtung Gipfel ging. Dundee versank bis zum Hals im Schnee, der Pulverwahnsinn war komplett und dann erreichten wir das vor Eis erstarrte Gipfelkreuz. Dazu fegte ein knackiger Wind über Nordseite herauf, so daß ich froh war am Bankerl hinter den Bäumen im Windschatten sitzen zu können. Da war der Glühwein wirklich wichtig, eine Wohltat wenn dass heiße Getränk von Innen her wärmt. Lange hielten wir uns allerdings nicht auf und packten die Abfahrt an. Dundee zerrte mich wie wild durch den kleinen Wald. Mit den breiten Ski schwebte ich allerdings mehr hinter ihm her. Problemlos schwangen wir uns so in den Sattel, worauf bald die berüchtigte Waldabfahrt folgte. In einem einzigen Pulvergenuß schwamm ich förmlich hinter Dundee  hinab. Dann die kurze Querung und wir erreichten wieder die Aufstiegsroute auf der Forstpiste, auf der wir stressfrei bis zum Auto hinab gleiteten. Am Dienstag machte sich auch Olli wieder einmal mit auf Tour. Es wurde auch Zeit für Ihn, dass auf den Pisten gelernte im freien Gelände umzusetzen. Dann nahm ich mir mal vor Olli den "Zahn" zu ziehen. Als Ziel wählte ich den kaum bekannten Luskopf 1796m in den Tannheimern, der zu allen Jahreszeiten immer schon ein reizvolles Ziel war. Vor Liftstart waren wir am Konradshütterl in Vils und stiegen das kurze Stück Piste empor bis der Weg links abzweigte. es zog bereits eine vernünftige Spur durchs Gelände, so dass wir gut vorwärts kamen. Beim durchqueren eines Baches wurde Olli klar dass Heute Schluß mit Lustig war und es folgte der Steilhang bis zum Karbeginn, ein Sammelsurium an Spitzkehren, wo sich Olli das eine oder andere mal schon fluchend durchkämpfen mußte, aber allen Gemeinheiten zum Trotz erreichte auch Er den Beginn des traumhaften Kares, wo die Steilheit gleich merklich nach lies. Links türmten sich die Felswände von Bug und Schlicke auf, während wir ziemlich sicher am rechten Karbereich weiter anstiegen. Jetzt war schon klar das uns hier eine Traumabfahrt erwarten wird, doch zunächst galt es in dieser eisigen Welt noch einige Höhenmeter hinter uns zu bringen. Zunehmend schraubten wir uns in den hintersten Teil hinauf, wo noch ein rassiger Hang erklommen werden mußte, was problemlos gelang und schon wurde der spektakuläre Blick zu Gimpel, Rote Flüh und den Rest der Tannheimer Berge frei. Nun kamen wir auch endlich voll in die Sonne, so daß es gleich merklich wärmer wurde während wir den schon sichtbaren Gipfelkreuz zusteuerten. Über uns ein Blau das satter nicht mehr sein konnte und so erreichte Olli souverän seinen ersten, alpinen Skigipfel außerhalb der Pisten. Dundee war noch nicht ausgelastet und grub und wühlte sich durch den Pulverschnee, was eine helle Freude war. Natürlich gab's dann auch Glühwein und Brezn, was Dundee kurzzeitig vom Pulverschnee ablenkte. Die Abfahrt durch dieses lange Kar war dann sowieso ein Glückserlebniss. Soft schwangen wir uns im hüfttiefen Weiß dem Tal entgegen. Dundee im speed Modus, was heißt mit allem was herging sauste er staubend vor Pulver die Hänge hinab. Etwas anspruchsvoller dann noch das Steilstück im Wald, ehe noch die kurze Skipiste als Abschluß krönte. Mehr als zufrieden machten wir uns so auf den Heimweg. Am Mittwoch schaute es genauso aus und obwohl es mein letzter Urlaubstag war nichts mit ausschlafen. Gleich in der Früh machte ich mich mit Dundee auf den Weg nach Hindelang. Hier hatte ich schon länger ein Ziel auf dem Tacho, aber meist zu wenig Schnee, da es eine reine Südseite ist. Heute passte allerdings alles, eine eiskalte Nacht sorgte dafür dass sich auch auf der Südseite der Pulverschnee gut halten konnte und so machten wir uns auf dem Weg zum 1568m hohen Boaleskopf, der versteckt und kaum bekannt hinterhalb des viel bestiegenen Spiesers aufragt. Zum Großteil leiten freie Almfläche den Hauptkamm entgegen und zu Beginn hatten wir auch noch eine Forstpiste die zur Klankhütte führt. Diese verließen wir aber bald und marschierten durch das freie Gelände zäh spurend. Perfektes Skigelände leitete unter einem tiefblauen Himmel stetig nach oben. Zwischendurch kamen einige kurze Waldstufen, die steil und anstrengend zu überwinden waren. Die Stimmungen waren genialst, Skitourenfeeling vom aller Feinsten und als wir einen letzten Steilhang packten kamen wir am Hauptkamm an. Eine breite Fläche lag vor uns und es ging noch wenige Meter durch einen kleinen Wald wo sich der Gipfel des Boaleskopfes keilförmig, steil aufragend in den Kessel vor dem Spieser hinausschiebt. Hier ragte auch das wirklich schöne Holzgipfelkreuz auf. Sonne, Pulver, Panorama, Glühwein und Brezn waren die Zutaten für eine herrliche Gipfelbrotzeit. Zufrieden saßen wir am wirklich einsamen Gipfel und saugten die fantastische Stimmung in uns ein. Es war der ideale Tag, denn es sollte wärmer werden, wie auch regnerisch und da ist hier der Schnee ganz schnell weg. Die Abfahrt war dann abermals ein Blockbuster. Der Tiefschnee staubte wie nur gerade was als ich mit Dundee hinunter stach. Der Bube war wieder nicht zu bremsen und zerrte mich im Eiltempo durch die kurzen Waldstücke um dann in den weiten Almflächen nach Lust und Laune durch den Pulver zu rauschen. Problemlos kamen wir so zum Parkplatz und fuhren mehr als glücklich nach Hause. Am Donnerstag war's dann wieder rum mit der Zauberwelt aus Pulver und Sonne, denn es wurde warm, während es gleichzeitig zu regnen begann. Nachdem auch für mich wieder die Arbeit begann war das eigentlich egal, denn für eine Dundeeskitour auf unseren Auer(Haus)berg reichte es allemal noch. Sogar auf der Südseite konnten wir noch mit Ski durchgehend bis zum Kreuzgipfel steigen, auch wenn es am Kreuz selbst bereits grün war und das Gras heraus kam. Eine obligatorische Glühweineinlage gab es trotzdem ehe Dundee den Dingen ihren Lauf lies und sich im Rausch den Hang hinab haute. Immerhin eine Abfahrt bis zum Parkplatz, was ja schon was war für so einen Tag. Nun sieht es auch für das Wochenende nicht besonders Atemberaubend aus. Tiefdruck Wetter wird uns weiterhin begleiten und zumindest größere, alpine Aktionen vereiteln. Wie dem auch sei, ich wünsche Euch wie stets ein erholsames und ruhiges Wochenende!!! 

09/02/2018 - 11/02/2018 Immerhin begann der Freitag tatsächlich einmal als Urlaubstag und als ich in der Früh noch das Haus gesaugt, wie eingekauft hatte, konnte ich mich mit Dundee in's Lechtal verabschieden. Ein genaues Ziel hatte ich noch nicht vor Augen, denn ich wollte mal sehen wann der Nebel sich lichtet und was der Schnee sprach. Online zumindest Lawinenwarnstufe 1, was schon auf was größeres hoffen ließ. Ab Schwangau kam bereits der blaue Himmel zum Vorschein und so ging die Fahrt bei traumhaften Wetter weiter hinein nach Österreich. An der Bärenfalle, wie auch am Muttekopfkar zahlreiche Autos, was nicht nach Einsamkeit aussah und so landeten wir an der hahntennjochstraße in Bschlabs. Lange wollte ich hier schon mal zur Bschlaber Kreuzspitze 2462m aufsteigen, aber das Gelände hat es einfach in sich und heute sollte endlich mal der "Einser Lagebericht" ausschlaggebend sein. An einer Seitenstraße parkten wir voll in der Sonne. Schon der Start der Tour eine einzige Wohltat, denn nicht nur das es angenehm warm wurde, auch der Schnee paßte im unteren Bereich schon mehr als perfekt, dennoch legte ich vorsichtshalber mal die Harscheisen an. Eine alte Spur war vorhanden, aber mehr schon nicht und so arbeiteten wir uns, umgeben von herrlich steilen Lechtaler Gras und Felsbergen, dem ersten großen Kar entgegen. Hier wurde der Blick zur Bortigscharte frei, was eigentlich das folgende Ziel wäre, aber mir gefiel das darüber liegende Gelände gar nicht. Zusätzlich hatte ich das Gefühl es würde immer wärmer werden, aber zunächst galt es das kleinere Übel, ein Stück der Aufstiegsspur war zum Wasserfall abgerutscht, zu überwinden. Für Dundee kein Problem, während ich mich Lianenartig an den Latschen entlang hangelte um wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen. Danach wurde es wieder breit und wir befanden uns unter der riesigen SO Flanke der Bschlaber Kreuzspitze. Nun teilten sich die Spuren, eine führte rechts des Baches zur Bortigscharte und eine kleinere links die Hänge empor. Obwohl ich wußte dass nur über die Bortigscharte der Gipfel komplett mit Ski zu erreichen sei, entschied ich mich für die linke Variante. Es war klar dass uns in diesem Fall eine lange, heikle und ziemlich ausgesetzte Gratkletterei ohne Ski blühen würde. Mit vielen Serpentinen stiegen wir den zunehmend steiler werdenden Hang hinauf. Die Blicke dabei wurden immer spektakulärer. Zahlreiche Schneemäuler deuteten auf die Gefahr eines Schneebrettes hin, aber der Hang war gut gesetzt. Mittendrin ein Schlag, wie bei einem Donner. Direkt im Rücken, auf der gegenüber liegenden Hangseite ging ein riesiges Schneebrett in den Steilgrasflanken des Egger Muttekopfes ab und rutschte genau auf die Aufstiegsroute zur Bortigscharte. So unmittelbar richtig entschieden hab ich mich auch erst ganz selten. Dennoch waren wir froh als wir den Grat erreichten und somit aus den eventuell bedrohten Flanken heraus waren. Die Tour wurde immer zäher, die Felle hielten kaum, trotz der Harscheisen und es war mühsam weiter empor zu steigen. Unter dem Gipfel der Hochpleis 2332m legten wir ein Skidepot an. Ab jetzt ging es zu Fuß weiter und über ein Stück Blockwerk erreichten wir den ersten Gipfel, wo der lange, mit gewaltigen Wechten verzierte Grat begann. Rechts annähernd senkrechte Abbrüche, mit Wechten wo es immer wichtig war an der richtigen Stelle zu gehen um nicht durch zu brechen. Links die nicht minder steile Flanke zum Stablsee, vom Wind verblasen und somit bohrhart. Auf den wenigen Zentimetern dazwischen arbeiteten wir uns voran, Dundee dabei wieder einmal absolut souverän und völlig sicher, so daß ich mehr als stolz auf ihn sein konnte. Mehrere Erhebungen mußten dabei überwunden werden, wobei sich schon fast ein Westalpen typischer Anblick eines vereisten Grates zeigte und ich fantastische Fotos machen konnte. Dazu im Umfeld die wildesten Felsgestalten von der unheimlich wirkenden Pfeilspitze bis zu den unzähligen weiteren Nadeln, Zapfen und Köpfe der Lechtaler und Allgäuer Bergwelt. Es kostete ordentlich Kraft um mit Skitourenstiefeln da hinüber zu kraxeln, aber wir erreichten den letzten, hohen Aufschwung, der uns endgültig zum Gipfelkreuz hinauf führte. Wow, was für ein Ziel, wir standen völlig alleine auf dem 2462m hohen Berg und saugten das geniale Panorama in uns ein. Das Gipfelbuch war völlig vereist in dem kleinen Kästchen und ich gab gerne eine Plastiktüte als Schutz ab. Dann gab es im Banne der Wechten und des silbernen Kreuzes endlich den mehr als verdienten Glühwein. Dundee bekam auch seine Brotzeit und so genossen wir die Momente auf diesem außergewöhnlichen Gipfel. Doch bald folgte der Rückweg, was nochmals den langen Grat für uns verhieß. Tapfer kraxelte Dundee wieder zwischen Wechten und Abbrüchen hinüber. Ich war auch froh als wir das Skidepot erreichten und die Abfahrt begann. Dundee sauste ohne Leine den gigantischen Hang hinab. Ich schwang mich genüßlich hinterher. Problemlos erreichten wir den Karboden und gleiteten die nun sanfteren Hänge nach Bschlabs hinab. Voll ausgelaugt, aber überglücklich machten wir uns auf die Heimfahrt. Am Samstag war die Stimmung schon um einiges düsterer, aber dennoch fuhr ich mit Dundee nach Halblech hinüber, wo wir uns mit Olli trafen. Während Olli mit Schirm aufstieg, gingen Dundee und ich mit den Ski, was eine spannende Kombi ergab. Es blinzelte sogar etwas die Sonne heraus und wir erreichten bald, ratschend das Gipfellifthäusl. Olli startete sofort in seinen Faschingsabgleiter, während ich noch einen Glühwein einschmiss und dann soft mit Dundee hinab schwang. Danach noch einen Kaffee in Trauchgau (Danke Olli!) und der Tag war auch perfekt genutzt. Am Sonntag sah es einen Hauch besser aus, zumindest am Vormittag und ich fuhr mit Dundee über den Riedbergpass und Balderschwang zum Östlichen Koppachstein 1532m. Den westlichen kannte ich schon von der Nordseite über das Ochsenlager, der östliche war Neuland. Schon bewölkt, mit ein paar blauen Lücken präsentierte sich der gänzlich freie Anstieg, denn vom Parkplatz weg leitete die Route über Almgelände bis zum Gipfel hinauf. Ein traumhaftes Skigelände, das dazu auch noch als absolut Lawinensicher gelten darf. Dazu reizvolle Ausblicke in den Bregenzerwald und zu den Allgäuer Hochgipfeln. Bald war der Kreuzlose Gipfel erreicht und wir genoßen Brezn und Glühwein. Dazu noch unsere Faschingshüte die für lustige Fotos sorgten und ja, auch Dundee hatte einen Hut auf. Die Abfahrt dann dem Gelände entsprechend ein Traum, außer man kam in eine alte, vereiste Spur, doch Platz war ja genug. So war dieses Wochenende sicherlich eines der großen Highlights dieser Skitourensaison und ich freu mich auf die kommenden, drei tage Urlaub. Nun kommt erst mal ein düsterer Montag und dann folgen wohl zwei sehr sonnige Tage, ehe am Donnerstag wieder die Temperaturen steigen und Regenwetter herein zieht. Egal, wie auch immer ich wünsche Euch eine schöne Woche und spaßige Faschingstage!!!!

Hier noch zwei echt liebe Kommentare aus dem Internet zu meinen Unternehmungen:             

Hallo Norbert, ich möchte mich bei dir einfach mal bedanken. Du lässt uns an deinen super Ausflügen, dieser gigantischen Natur, diesen herrlichen winterlichen Bergen teilhaben und das finde ich so toll!!! Ich sauge diese Landschaft jedesmal auf ....schließe die Augen und denke an den vergangenen Skiurlaub. Also bitte weiter so???und immer schön Hundi und Frauchen mitnehmen.

Das stimmt. Die Landschaft ist traumhaft schön und Hund hat seinen Spaß. Vielleicht sollten wir uns im nächsten Winter alle dort treffen.
Bitte schicke weiter so tolle Bilder.  

05/02/2018 - 08/02/2018 Der Montag war eigentlich gar nicht so der Bringer. Das Wetter war zwar ganz passabel, aber in der Abend hing ich fast bis sieben Uhr am Abend fest. Verfroren marschierte ich dann mit Sofie und Dundee eine Waldrunde und ließ es damit gut sein. Am Dienstag sah es zunächst nicht besser aus, doch dann ging Nachmittags alles etwas schnellere als gedacht. Dazu kam das die aktuellen Baustellen in Böbing waren und so ging gleich vor Ort ein walk and fly Trip aus. Die Bäume waren eingeeist wie in einem Weihnachtsfilm. Dazu blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Gemütlich erreichte ich das aussichtsreiche Gipfelkreuz, der Blick gigantisch und ebenso der Wind, denn der strich satt mit gut 20Km/h den Hang herauf. Schnell legte ich meinen Starfighter aus und war in wenigen Schritten in der Luft. Ich staunte nicht schlecht als ich kurzzeitig den Startplatz überhöhte, was ich hier noch nie hatte. Ein toller Flug brachte mich in satter Höhe über den Landebereich am Auto, wo ich immer noch Kreisen konnte. Soft setzte ich auf und machte mich gleich auf den Heimweg um mit Dundee wieder einmal in die berüchtigte Auer(haus)berg Nordflanke mit seinem "Gletscher"....(schmunzel) auszurücken. Tatsächlich lag wieder dieser perfekte Hang in strahlenden Weiß vor mir und es war eine Freude in der untergehenden Sonne, bei traumhaften Blicken, bis zur Kapelle mit Ski aufzusteigen. Die Aussicht genossen wir dann bei Wurscht und einem Radler, einfach einen schönen Moment auskosten indem die Zeit mal stehen bleibt. Nach dieser Entspannungsphase rauschten wir dankbar den Nordhang wieder zum Auto hinab. Am Mittwoch brach dann wieder die Düsterniss durch und ein Italientief setzte sich mehr und mehr durch. Dazu war es eisig und deutlich neblig, was mich aber nach der Arbeit nicht daran hinderte ein walk and fly am Schlossberg anzugehen. Immer noch kämpften die kleinen Frühlingsboten gegen die Kälte, aber Trotz allem erstarren sie zu Eis und es gelangen mir fantastische Fotos. Am Startplatz der Schlossbergalm passte Wind, wie auch Sicht, so daß ich flott auslegte, mit drei Schritten startete und meinen Flug über Eisenberg abziehen konnte. Die Landung, vom Betonhart gefrorenen Boden mal abgesehen, supersoft. Dann fuhr ich gleich Heim, packte Dundee in's Auto und wir fuhren schnell nach Halblech hinüber um auf der, mit frischen Pulver beglückten, Skipiste aufzusteigen. Leichtes Schneegestöber begleitete uns beim Weg nach oben. Problemlos erreichten wir die oberste Liftstation, wo wir gleich in den Glühwein/Brezen Modus umstellten. Die Abfahrt im Anschluß wurde dann so richtig rassig, Dundee ging ab wie eine Rennsemmel und so waren wir bald wieder am Auto. Der Donnerstag schaute auch muffig aus, wieder wabberte überall der Nebel rum und obwohl wir eigentlich Betriebsurlaub hatten mußte ich (freiwillig) noch eine Baustelle in Garmisch abarbeiten. Es ging um eine Schule, da diese abgerissen wird wurde ein Provisorium gebaut und das mußte natürlich mit Telefonleitungen versorgt werden. Im Endeffekt handelte ich mir aber wieder mal jede Menge Ärger, Streß und Streitereien ein und so war ich froh endlich Feierabend machen zu können. Angenervt verzichtete ich sogar auf das Kesselfleischessen der Firma und stieg flott am Hörnle empor. Es lag Neuschnee, aber nicht zu viel, so daß einem Start nichts im Wege stand. Hinzu kam perfekter Wind, der mich problemlos nach wenigen Schritten in die Luft hob. Eisig kalt wurde es im Gurtzeug, aber ich wurde mit einem herrlichen Winterflug belohnt. Nach einer soften Landung fuhr ich gleich zu Dundee und wir wagten nochmals einen Anstieg an der Blösse, da hier nach wie vor der Lift außer Betrieb war. Noch mehr Pulver als beim letzten mal, Dundee wühltechnisch im vollen Einsatz, was uns im Nebel flott nach oben brachte. Wieder konnten wir eine herrlich, verschneite Winterlandschaft in uns aufsaugen. Ich staunte nicht schlecht als wir den Gipfelkamm erreichten, denn es spitze etwas die Abendsonne heraus und zauberte dabei ein fantastisch, malerisches Bild an den Horizont. Da war die Glühweinpause am Lifthäusl gleich dreimal so schön und wir genossen sie aus vollen Zügen. Dann folgte natürlich die Abfahrt und ich kann Euch sagen die war der Hammer. Dundee ging ab wie ein Ferrari, wir rauschten runter, nahezu ungebremst und das in der schwarzen Piste des oberen Abschnittes. Dazu Pulver der allerbesten Güte und im Mittelteil, wie auch den untersten Abschnitt ließen wir unzählige Zöpferl im Schnee hinter uns, ein Traum. Zumindest mit der Tour zufrieden, wie auch glücklich kamen wir am Auto an und fuhren wieder Heim. Nun schaut es nach einen schönenb Freitag aus,  aber dann schlägt es wieder auf unbeständig um. Doppelter Mist für meinen Urlaub der bis Aschermittwoch läuft, denn zusätzlich beginnen heute fast überall die Ferien, was Stau auf den meisten Strecken verheißt. Naja, mal sehen was wir dennoch anstellen können und somit wünsche ich Euch allen ein spannendes, aufregendes und lustiges Faschingswochenende!!!      

02/02/2018 - 04/02/2018 Am Freitag sah es vom Wetter her so gar nicht so schlecht aus und ich wagte gleich nach der Arbeit einen Aufstieg mit dem Gleitschirm am Skilifthang. Ausgelegt nach NO, Werte bei W/SW um die 5Km/h....lachhaft, das erlauf ich. Gedacht, getan und schon marschierte ich den malerischen, aussichtsreichen Steig empor. Spannenderweise wurde mit zunehmender Höhe der Wind immer stärker. Als ich oben ankam peitschten satte Böen um die 20-25Km/h über den Rücken....na Toll, von wegen erlaufen. Schon zuletzt hatte ich hier Pech, heute wollte ich mir das nicht bieten lassen und versuchte den Schirm irgendwie auszulegen, was in den Böen ein quälendes Unterfangen war. Immer wieder rollte es den Schirm auf und kaum stand ich davor wickelte es das Tuch förmlich um mich herum, es war zum narrisch werden. In einer vermeintlich etwas ruhigeren Phase wagte ich einen ersten Versuch, dann einen zweiten und mit mehrmaligen neu auslegen auch einen dritten, wobei ich endlich abhob, um gleich im Lee wieder abzusaufen. Die ersten Leeturbulenzen ruppig überstanden ging's wieder bergauf und über die Alm hinweg, um dann abermals abzusaufen. Mit mehrmaligen Hebern mogelte ich mich in den unteren Teil, wo eine Baumreihe, die Landstraße, eine Trafostation und die dazugehörige Stromleitung die Herausforderung waren. Mit viel Gefühl würgte ich den Schirm in das Landedreieck vor den Bachgraben hinein und setzte einen Meter hinter dem Wasserlauf, vielleicht drei Meter neben dem Auto auf....na wenn das keine Punktlandung war...IRRE! Zufrieden mit dem Grenzwertigen Flug machte ich mich auf den Heimweg und rückte gleich mit Dundee zur Auer(haus)berg Nordseite aus. Nun kam endlich die Sonne zu 100% zur Geltung und wir stiegen bei traumhaften Bedingungen über den immer noch schön weißen Nordhang hinauf. Problemlos kamen wir bis zur Kapelle und konnten unterhalb, bei gäriger Aussicht, unsere Glühweinpause einschmeißen. Danach rauschten wir flott zum Auto hinab. Es ist halt immer wieder eine Freude solche Berge unmittelbar vor der Haustüre zu haben. Am Samstag war es dann wieder alles andere als rosig, denn die Berge präsentierten sich düster, neblig und es schneite die meiste Zeit. Grund genug zu den Buronliften zu fahren. Auf der noch harten Piste lag nun ein satter Pulverschnee, die Lifte selbst nicht in Betrieb und so stieg ich mit Dundee auf der westlichsten Piste empor. Den extrem steilen Schlußhang, die schwarze Piste, konnten wir auf Grund der guten Schneelage, über den Sommerweg im Anstieg umgehen und erreichten so den höchsten Punkt, die Blösse, mit dem obersten Lifthäusl. Die Brotzeit fiel kurz aus, den eisiger Wind fegte über den Kamm. Dann war es soweit, wir hauten uns den Hammersteilen Steilhang der schwarzen Piste hinab und kamen in den Genuß von traumhaftesten Pulverschnee. Dundee ging ab wie eine Rakete, denn darunter war die alte, harte Schicht, worauf er bestens laufen konnte und so ging es mehr als rasant den Berg hinab. Bei einer Kante übersah ich einen kleinen Abbruch, Dundee lief unten, ich oben an der Leine, also statt zu bremsen jumpte ich über die Felsen hinab, glücklicherweise Sturzfrei. Auch der untere Teil bis zum Auto war wieder eine Offenbarung aus Pulver PUR. Glücklich und zufrieden fuhren wir dann nach Hause. Am Sonntag war es einen Hauch besser und vor allem im Alpenvorland kam teilweise die Sonne heraus. So packte ich meine hübsche Sofie und Dundee in's Auto und wir trafen uns mit Ivonne und Dietl am Skilifthang. Da wir zuerst ankamen lief ich schon einmal allein hinauf und wagte den ersten Hupfer. Immer mehr kam die Sonne zum Vorschein als wir alle gemeinsam aufstiegen. Ich packte meinen zweiten Flug um noch ein drittes mal aufzusteigen und Dundee abzuholen, während Ivonne einmal und Dietl zweimal hinab gleiteten. Dabei Dietl einmal sensationell beim Start ohne Bremsleinen, was Er souverän korrigierte. Sofie marschierte tapfer auf und ab, da es Ihr immer noch nicht so gut ging, aber es war gut mal für Sie an der frischen Luft zu sein. So war auch dieser Tag mehr als perfekt ausgenützt und wir fuhren alle nach Hause. Nun folgen wohl etwas bessere Tage mit Hochdruckstimmung und da sollte doch das eine oder andere gehen. Egal, was auch läuft, ich wünsche Euch allen einen angenehmen, ruhigen Start in die neue Arbeitswoche. 

29/01/2018 - 01/02/2018 Der Montag startete mit traumhaften Wetter und so war es kein Wunder dass ich einen walk and fly Versuch am Skiliftberg wagte. Der Aufstieg bei herrlicher Stimmung genial, aber der Wind nahm mit zunehmender Höhe immer mehr zu und machte einen Start unmöglich. Egal, das Panorama bereicherte die kleine Tour allemal und so fuhr ich nach einem flotten Abstieg gleich nach Hause und stieg mit Dundee in den Skimodus um. Noch einmal wagten wir den Skianstieg an der Auer(haus)berg Nordseite. Es lag deutlich weniger Schnee als am Sonntag, aber bei günstiger Routenführung gelangten wir mit Ski bis zur Kapelle hinauf. Dazu eine Sunsetstimmung vom aller Feinsten. Fein zeichneten sich die Linien der Allgäuer Alpengipfel am Horizont ab. Dundee hatte immer noch genug "Weißes Zeugs" um im Dauerwälzelmodus zu agieren. Nach einer kurzen Pause, wobei ich wieder das Baugerüst erkletterte, machten wir uns für die Abfahrt fertig. Der Nassweiche Schnee ließ sich problemlos abfahren und flott waren wir wieder am Auto. Der Dienstag war um einiges düsterer und es gab keinen Grund weiter von zu Hause weg zu fahren, so daß ich mit Dundee nochmals in die Auer(haus)berg Nordseite flüchtete. Das letzte, große Schneefeld lag wie ein kleiner "Gletscher" in der Flanke. Ein Stück fuhr ich am Feldweg bis zum Schneebeginn und so konnten wir glatt noch einmal mit Ski aufsteigen. Der Schnee war natürlich Butterweich und nur das oberste Stück war aper, was uns die letzten Meter zu Fuß gehen lies. Ein bisschen Blick zu den Allgäuer Berggestalten konnten wir dann doch erhaschen. Dann drehten wir noch eine Runde über das Auerberg Plateau um vor der Abfahrt noch eine Brotzeitpause am Skidepot zu genießen. Die Abfahrt ging dann in einem Rutsch zum Auto hinab, wobei Dundee wieder mal richtig abging. Hauptsache Schnee, sein Element halt. Der Mittwoch leitete das Ende des kurzen Frühlings ein. Wieder begann der Tag mit strahlend blauen Himmel und so war es kein Wunder das ich den zweiten walk and fly Versuch in Angriff nahm. Gemütlich stieg ich in der warmen Sonne unter den vereinsamten Bügeln des Skiliftes auf. Die Bedingungen waren perfekt, sanfter Wind strich die Piste hinauf und so legte ich am obersten Lifthäusl gleich meinen Flügel aus. Im Startbereich lag immer noch Schnee, aber es war dennoch kein Problem im griffigen Material anzulaufen und abzuheben. Sanft gleitete ich, mit fantastischen Blick auf die Füssener Seenplatte, in das weite Vorland hinaus. Es trug perfekt und ich konnte einen langen Flug ergattern. Nach einer soften Landung am Auto fuhr ich gleich Heim zu Dundee und wir marschierten über die fast schneefreie Ostseite auf den Weichberg und zu dessen herrlicher Kapelle. Zunehmend zog es sich bereits zu und das kommende Tiefdruckgebiet kündigte sich bereits an. Immerhin konnten wir noch schöne Stimmungen am Horizont mit den sich abzeichnenden Bergketten erhaschen. Dundee hatte sowieso seinen Spaß und wühlte sich von einem Mauseloch zum nächsten. Wie es zu erwarten war flockte der Schnee am Donnerstag die etwas höheren Berge an, während es in den Tallagen eher regnete. Zumindest fand sich am Auer(haus)berg in der Nordflanke auch etwas frischer Pulver und so war es klar daß ich mit Dundee einen flotten Skianstieg wagte. Ein Hauch von Dämmerung in sanften Rot war der erste Lohn an der Kapelle. Als zweites bekamen wir eine knackige Abfahrt zum Auto kredenzt, was uns dann auch zufrieden und glücklich den Abend beenden ließ. Nun folgen weitere durchwachsene Tage mit ein bisschen Neuschnee, wobei es am Sonntag noch die größten Chancen auf Sonne gibt. Auf alle Fälle wünsche ich Euch allen ein gemütlich, erholsames Wochenende!!!

26/01/2018 - 28/01/2018 Das Wochenende war mehr als "Bunt" und so startete ich am Freitag schon nach der Arbeit zu einem kleinen walk and fly am Skilifthang. Ein herrlicher Aufstieg am Pistenrand brachte mich flott zum Startplatz am obersten Lifthäusl. Ein bisschen den Schnee zusammen treten und schon legte ich meinen Flügel aus. In einem Ruck hob ich ab und flog über die Füssener Seenplatte. Der sanft ansteigende Wind trug perfekt und ich freute mich narrisch über den gewonnen Flug. Nach einer soften Landung beim Auto fuhr ich gleich zu Dundee, packte die Tourenski und wir rückten aus zum Adelharz/Breitensteinliften am Grünten. Die Lifte waren nicht in Betrieb, aber die Pisten noch präpariert, was für uns natürlich ideal war. In der herein strahlenden Sonne, unter einem strahlend blauen Himmel stiegen wir über die einsame Piste empor. Problemlos erreichten wir die oberste Liftstation, wo sogar das Stationshäusl offen war und ich einem Art Pilotensitz Platz nehmen konnte. Nach einer kurzen Pause stiegen wir noch bis zum höchsten Punkt an den Breitensteinliften auf und hauten uns bei einer großen Tanne, an einem trockenen Fleck in die Sonne. Welch ein Traum und so genoßen wir bei einer Tasse Glühwein den schönen Tag. Dundee war natürlich wieder im Dauerwälzelmodus, aber er konnte sich dann bei der Abfahrt so richtig austoben. Bestens aufgefirnt präsentierte sich die Piste und so war es einfach himmlisch hier hinab zu schwingen. Der Freitag war somit mehr als perfekt ausgenützt. Am Samstag ruckte ich ebenfalls mit Dundee aus, aber eben auch etliche, gefühlt hunderttausend, weitere Skibergsteiger, so daß wir beim Anblick der überfüllten Parkplätze schnell wieder zu unserem, einsamen Starzlacherberg bei Jungholz flüchteten. Wie zuletzt lag genug Schnee um durchgehen in dieser SO Bergflanke aufsteigen zu können. Die Sonne brannte gigantisch herab und die eine oder andere Schweißperle rannte über das Gesicht. Weit reichte der Blick in die Tannheimer und Allgäuer Bergwelt während wir uns mit zahlreichen Serpentinen weiter hinauf arbeiteten. Auch Heute sollte der "Baumstumpfhang" in der Abfahrt machbar sein, aber zunächst führte die Route durch den Hochwald bis zum Kamm empor. Noch ein bisschen auf diesem und wir erreichten den gänzlich unbekannten und einsamen Gipfel. In Zeiten von immer mehr zunehmenden Skitourentourismus sind solche Ziele pures Gold Wert und da die meisten auch in Zukunft nur die Prestigeziele ansteuern wird hier die Einsamkeit von Dauer bleiben. Nun war es Zeit für Brezen und Glühwein, wobei vor allem Dundee auf seine Kosten kam. Gemütlich genoßen wir die Stimmung, die Aussicht und natürlich den Augenblick, denn es war wieder mal so ein Moment für die Ewigkeit und ich bin stets Dankbar solche Momente erleben zu dürfen. Die dann folgende Abfahrt war schlichtweg genial. Dundee fetzte Großteils ohne Leine die Hänge hinab und ich bekam meinen "Baumstumpfhang", der stets eine skifahrerische Offenbarung darstellt. So geflasht kamen wir glücklich wieder am Parkplatz an. Sonntags schaute es dann schon anders aus. Eher düster und windig brummelte das Wetter vor der Haustüre vor sich hin. Gut wer da Touren in unmittelbarer Nähe, wie den Auer(haus)berg zur Verfügung hat. Auf der Nordseite lag immer noch genug Schnee um mit Dundee durchgehend mit Tourenski bis zur Kapelle aufzusteigen. Der Schnee dazu weich und überhaupt kein Bruchharsch, also perfekt. Der Blick reichte dennoch bis zu den Tannheimer und Allgäuer Bergen und teilweise blinzelte sogar mal die Sonne durch. Nach einer kurzen Glühweinpause rauschten wir wieder zum Auto hinab  und freuten uns über die gelungene Skitour. Nun folgt eine Woche mit eher windigen, durchwachsenen Wetter, wobei der Montag noch sonnig und warm sein wird, während es ab Wochenmitte wieder kälter werden wird. Mal sehen was wir da rausholen können. Wie dem auch sei, ich wünsche Euch allen einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

22/01/2018 - 25/01/2018 Die Woche begann stürmisch und mit massiven Tauwetter. Zumindest aber ging's sich nach der Arbeit nochmals die Auer(haus)berg Skitour mit Dundee aus, wobei wir im Aufstieg über die Skihütte liefen und somit mehr Schutz vor dem Wind hatten. Am Gipfel gab es für den Buben eine Wurschtradl und ich nahm einen kräftigen Schluck Glühwein. Die Abfahrt mehr gemütlich als rasant, denn der schwere, nasse Schnee bremste ordentlich. Wenn da nicht noch Dundee wäre, denn der gab dann so richtig Stoff, so daß es mich förmlich hinab katapultierte. Problemlos kamen wir so zum Parkplatz und flüchteten wieder in das trockene Zuhause. Am Dienstag sah es Morgens noch düster aus, aber nach einer ziemlich langen Schulung in Mindelheim besserte sich das Wetter deutlich. Gerade noch zur Dämmerung konnte ich dann nochmals mit Dundee über die Auer(haus)berg Südseite aufsteigen, da Trotz deutlich wärmerer Temperaturen immer noch genug Schnee lag. Problemlos spurten wir über die altbekannte Route in der nun aufkommenden Dunkelheit zum Gipfel auf. Seit langem mal wieder eine richtige Sunsettour und schon zeichneten sich die Lichter der Allgäuer Dörfer ab. Die Abfahrt dann deutlich flotter als am Vortag und so waren wir Ruckzuck wieder am Auto. Am Mittwoch brach der Frühling endgültig durch und das im Januar gleich mit 15°. Klar, da war auch leichter Föhn mit im Spiel, aber egal am Alpenrand mußte ein walk and fly auf einer geschützten Südseite herhalten. Der Aufstieg zum Teil schon schneefrei und am Gipfelkreuz konnte ich trocken meinen Flügel auslegen. Sanft strich der Wind den Hang herauf und so war ich flott in der Luft und genoß bei einem herrlichen Alpenpanorama den kleinen Abgleiter. Nach einer soften Landung fuhr ich gleich Heim, packte Dundee in's Auto und abermals ab auf die Auerberg Südseite, denn noch lag genug Schnee um noch in der herrlichen Sonne aufsteigen zu können. Stimmungen die nicht schöner sein konnten wurden uns geboten und nur die letzten Meter unterm Gipfelkreuz waren aper, was aber kein Problem war. Das Panorama fotografiert und die wenigen Meter zur Skihütte abgefahren. Dann gab's die ordnungsgemäße Glühweinpause und das gemütlich auf der Terrasse in der Sonne sitzen, welch ein Traum. Die Zeit könnte stehen bleiben, aber wir zogen es dann doch noch vor in die untergehende Sonne abzufahren und die Abfahrt war noch richtig gut. Rassig sausten wir die schönen Wellen des Südhanges hinab und waren bald wieder am Auto. Der Donnerstag war dann nicht mehr ganz so schön, aber immer noch leicht föhnig. Da die Südseite am Auer(haus)berg bereits schwächelte packten wir die Nordseite an. Problemlos gelang Dundee und mir der durchgehende Anstieg mit Ski bis zur Kapelle. Natürlich kraxelte ich wieder auf das häßliche Baugerüst um die tolle Aussicht einzufangen. Nach einer Glühweinpause rauschten wir dann rassig den Nordhang zum Auto hinab. Nun folgen wohl durchwachsene, neblige Tage, wobei es die Hochlagen inneralpin eher sonnig bekommen werden. Mal sehen was wir da so anstellen können, aber egal wie auch immer ich wünsche Euch ein tolles, erholsames Wochenende!!!      

19/01/2018 - 21/01/2018 Der Freitag schlug Schneetechnisch nochmals voll zu, so daß nur ich in der Arbeit als letzter und einziger ausrückte. Nachmittags riss es dann etwas auf und ich konnte mit Dundee mal eine Route auf den Zwieselberg/Buch bei Roßhaupten von der Nordseite her probieren. Tief verschneit präsentierte sich der Wald und es war ziemliche mühsame Spurarbeit angesagt. Lange Kehren zogen das Unternehmen in die Länge, aber die Winterlandschaft erschlug einen förmlich. Erst zuletzt kamen wir aus dem Wald und erreichten das Gipfelkreuz. Der Blick wurde frei auf die Ammergauer, Tannheimer, Allgäuer und die Füssener Seenplatte. Wieder Skitourneuland erobert und schon pflügten wir durch den Tiefschnee den Wald hinab. Teilweise war ich froh um meinen "Frontantrieb" Dundee, der in den Flachstücken dafür sorgte das es lief. Problemlos erreichten wir so wieder unser Auto und fuhren die kurze Strecke glücklich nach Hause. Der Samstag war so lala, aber bei weitem nicht so schlecht wie vorhergesagt und so fand ich mich wie üblich mit Dundee an unserem Auer(haus)berg. Bei grandiosen Pulverschneeverhältnissen arbeiteten wir uns den herrlichen Südhang hinauf. Immer wieder blitzte mal die Sonne durch und auch der blaue Himmel kam zum Vorschein. Am Gipfelkreuz die obligatorische Glühweinaktion und schon schwangen wir uns genüßlich den Hammerhang zum Parkplatz hinab. Danach fuhr ich mit Sofie zur Weilheimer Hochzeitsmesse wo es so ziemlich alles gab was mit dem Thema Heiraten verbunden ist. Mit einem Latte Macchiato marschierten wir durch die Stände mit Eheringen, Brautsträußen, Backkünsten, Brautkleider und, und, und......dazu eine Modeschau, wie auch eine Schminkstyling für meine Hübsche, somit rundum ein gemütlicher, romantischer Nachmittag. Am Sonntag dann der angeblich bessere Tag, naja...für Blinde vielleicht, aber so war es wieder mal am Alpenrand grausig und gepaart mit einer Lawinenwarnstufe 4. Hinzu kamen chaotische Strassenverhältnisse, denn Schnee und Matsch machte es zeitweise fast unmöglich vorwärts zu kommen und so hatte ich mit Dundee alle Mühe über Marktoberdorf nach Kempten zu gelangen. Dann fuhren wir über Buchenberg in die Adlegg nach Kreuzthal hinab um am Ghoresberg Skilift, der glücklicherweise nicht in Betrieb war, aufsteigen zu können. Problemlos und in Massen an Schnee marschierten wir in stetigen auf- und ab den Kamm entlang. Erst ab der Mitte steilte sich das Gelände nochmals auf und so kamen wir flott dem Gipfelkreuz auf der Kreuzleshöhe 1118m entgegen. Es hätte schlimmer sein können und weiter drin war sowieso alles dicht, also hatten wir mal wieder alles richtig gemacht. Dann natürlich, wie sollte es auch anders sein einen Becher Glühwein und ein paar Kekse "inhaliert". Dann folgte die Abfahrt, die im oberen Teil noch harschig war, dann das flache Zwischenstück überbrückte Dundee, denn der riss mich hinter sich her so das Himmel und Hölle aufgingen. Als Abschluß noch purster Genuß im Skigebiet Ghoresberg, wo wir noch genüßliche Schwünge in den Schnee zaubern konnten. Zufrieden, auf nun besser geräumten Straßen, fuhren wir dann Heim. Nun folgen eher zwei durchwachsene Tage bis sich Hochdruck durchsetzen kann, wobei zum Ende der neuen Woche wohl schon wieder das nächste Kaltfrontgebiet auf uns herein brechen wird. Also, schauen wir mal was wir so anstellen können. In diesem Sinne Euch allen einen ruhigen Start in die Neue Arbeitswoche!!!

15/01/2018 - 18/01/2018 Der Montag startete nochmals mit Königswetter, ehe am Dienstag die dunklen Heerscharen von Mordor über Bayern hereinbrachen. Grund genug ein letztes mal mit dem Gleitschirm auszurücken. Obwohl die Rede von Föhn war konnte ich am Skilifthang problemlos nach Nordost hinaus starten. Es trug erstaunlich gut und so flog ich weit, wie auch hoch über dem Landebereich herein. Dann schnell Heim, Dundee in's Auto gepackt und schon machten wir uns auf dem Weg zum Wendelin, wo wir nochmals eine Frühlingshafte Tour erhaschen konnten. Am Dienstag begann dann der Wetterwechsel mit aller Macht. Sturm und Regen fegten über das Alpenvorland und mit eisernen Willen marschierte ich mit Dundee um den Windachspeicher, da wir sowieso in Thaining nach dem rechten sehen mußten. Zusätzlich wurde es immer kälter und am Abend ging der Regen in Schnee über. Die Hoffnung liegt nahe das unser Auer(haus)berg wohl bald wieder mit Ski gehen dürfte. Am Mittwoch wurden diese prompt erfüllt, den ganzen Tag schneite es aus vollen Rohren und es war schon ordentlich haarig da Arbeitstechnisch im freien unterwegs zu sein, von den Straßenverhältnissen einmal ganz abgesehen. Auf alle Fälle war früher Schluß und schon packte ich mit Dundee unseren Auer(haus)berg über die Südseite an. Bis zu 40cm Neuschnee lag in den windgeschützten Stellen, also genial. Zwischen zwei Fronten unterwegs zu sein hatte den Vorteil das doch glatt die Sonne, samt dem blauen Himmel zum Vorschein kam und die Tour ein richtig schönes Ambiente bekam. Am Gipfel noch den berühmten Glühwein und es folgte eine softe, megageniale Pulverschneeabfahrt über den sensationellen Südhang. Glücklich kamen wir am Auto an und es kam der nächste Schneeschauer, mehr als perfekt gelaufen würd ich sagen. Am Donnerstag zeigte sich der Sturm, bzw. der Orkan von seiner stärksten Seite und am Brocken im Harz wurden satte 204Km/h erreicht. Bei uns reichte es auf den Gipfeln auch bis zu 160Km/h, aber ich versuchte mich mit Dundee auf einer neuen Route auf der Ostflanke des Weichbergs. Zum einen waren wir hier vor den extremen Winden halbwegs geschützt und zum anderen war dann die Gefahr vor umfallenden Bäumen minimiert. Die Tour selbst wohl die längste an diesem Berg, aber auch eine der schönsten. Über weite Schneeflächen arbeiteten wir uns in die weiten Wälder empor, um schließlich über die Kehren der Forstpiste bis unterhalb des Gipfels zu gelangen. Zuletzt noch direkt steil durch freies Gelände um unmittelbar die hübsche Kapelle zu erreichen. Hier traf uns der Sturm dann mit voller Wucht und somit hielten wir uns nicht allzu lange auf und gingen gleich die Abfahrt an. Butterweich gleiteten wir die Straße hinab, dann noch die weiten Felder und schon standen wir wieder am Auto. Na also, auch der Orkan konnte uns nicht aufhalten. Nun beruhigt sich das Wetter, zumindest heute etwas, während es am Wochenende eher Aprilartig, durchwachsen laufen wird. Euch allen, wie immer, ein gemütliches, erholsames Wochenende!!!              

12/01/2018 - 14/01/2018 Der Freitag präsentierte sich in den Hochlagen erfreulich schön, aber im Voralpenrand reichten die bescheidenen Gipfelhöhen nicht aus um das Dauergrau des Nebels zu durchbrechen. Egal, wie dem auch sei, die Tour mit Dundee auf den Weichberg war trotzdem wunderschön. Der Wald zeigte sich im satten Grün und es hatte schon mehr von Frühling als von Hochwinter. Ein Schneefeld unter dem Gipfel fand sich dann dennoch und Dundee konnte den Dauerwälzelmodus aktivieren. Am Samstag war es dann mal soweit, ein höheres Ziel sollte auf dem Tacho stehen, denn der Lawinenwarndienst meldete nur einen glatten Einser. Gemeinsam mit Adrian (Kleiner Eiswürfel) und Dundee ging's Frühmorgens in's Lechtal. Seit Jahren hatte ich schon einen Blick in das Wasserfallkar bei Klimm geworfen, aber meist war zu wenig Schnee oder die Lawinenlage dagegen. Heute schaute alles perfekt aus, nur war die Frage finden wir den Zustieg in das mit endlosen Latschenfeldern zu gewucherte Kar oder gehen wir schon hier baden. Am Steinbruch zwischen Klimm und Häselgehr fanden wir einen Parkplatz, wovon es sofort mit Fellen losging. Es lag auch im Tal genug Schnee, na also wer sagt's denn, aber nach wenigen Metern standen wir vor einer senkrechten Wand im Steinbruch...Hä? Anscheinend, zumindest sahen wir eine Spur mußten wir da durch. Also raus aus der Bindung und hinauf gestapft. Sozusagen in Level 2 schon zu Beginn erreichten wir den Rand des Steinbruches, wo eine weitere steile Stelle, abermals das abschnallen verlangte. An einer Stufe legte ich die Stöcke ab um herauf zu kraxeln, genau in dem Moment riss Dundee an der Leine an und ich fiel, bzw. trat in einen meiner Tourenstöcke der darauf hin abbrach...Aaahhh!! Eigentlich das Ende, fast 1500 Höhenmeter ohne Stöcke, hirnrissig.....aber irgendwie schaffte ich es das Unterteil im abgebrochenen Rohr zu fixieren. Es war zwar nun ein Kinderstock, doch wie dem auch sei, es mußte weiter gehen. Wieder steil leitete die Spur durch das Unterholz, wo der Boden noch extremst gefroren war. Irgendwann wurde mir die Rutscherei zu bunt und ich sagt zu Adrian dass wir auf Harscheisen umrüsten. Raus mit dem noch nagelneuen Sackerl und ran damit, tja....bei Adrian kein Thema, nur bei mir passten die Teile nicht. Der Aufdruck war mit Tyrolia Adrenalin 13 richtig, innen waren aber nur die normalen, also falsch eingesackt. Eine Onlinebestellung und somit Pfusch....Ächz, der nächste Hammer und so blieb mir nichts anderes über als ohne weiter zu kämpfen. Ich wußte der untere, steile Bereich legte sich erst zurück wenn die Spur oberhalb des Wasserfallabbruches in das Kar leitet. Der Boden war hart gefroren und trug mein Gewicht, so daß ein zu Fuß gehen sogar gelang. Bald kamen wir in die Sonne, wo es gleich wärmer wurde, dazu gesellte sich eine grandiose Winterlandschaft vom allerfeinsten, die gekrönt durch das dunkelblaue Firmament des Himmels war. Nach einem kurzen Flachstück erreichten wir die gut einhundert Meter hohe senkrechte Wand mit dem fantastischen Wasserfall. Links kämpften wir uns empor und erreichten so den eigentlichen Kareingang wo ich wieder auf Ski umsteigen konnte. Es folgte eine schier unglaublich faszinierende Skitour durch dieses mehr als weltentrückte, landschaftlich enorm eindrucksvolle, dramatische Kar. Links die wilde Urbeleskarspitze, rechts die Wasserfallkarspitze und dazwischen unser Ziel, der Skigipfel Punkt 2346m am hinteren Karende. Endlos führte die Spur die Hänge hinauf und ich hatte alle Mühe mit dem kleinen Stock und ohne Harscheisen vom Fleck zu kommen. Adrian kämpfte sich wie immer souverän und tapfer das einsame Gelände hinauf. Im oberen Karbereich wurde der Gipfelaufbau deutlicher und eine steile Rinne rechts vom Gipfel bildete den Zustieg zum höchsten Punkt. Es dauerte nicht lange und wir erreichten unter einer Felswand den unteren Eingang zur Rinne. Anhand der Steilheit war es für mich klar, ich mußte wieder zu Fuß weiter kämpfen. Wieder stapfend, mit dem Gewicht auf dem Rücken geschultert, kämpfte ich mich mit Dundee direkt weiter nach oben. Hinter mir Adrian der ab der Hälfte auch auf zu Fuß gehen Modus wechselte und wir schnaufend unser sonniges Skidepot, rechts des Gipfels erreichten. Ohne Gepäck kraxelten wir dann über den Grat zum höchsten Punkt 2346m hinüber. Der Blick rechte weit in die Allgäuer und Lechtaler Bergwelt, dazu noch dieses Traumwetter. Somit  waren alle Wünsche erfüllt und wir fielen uns in die Arme. Am Skidepot machten wir dann Brotzeit mit Glühwein und Brezen, wo auch Dundee auf seine Kosten kam. Dann noch ein kleines, verdientes Schläfchen in der herrlichen Wärme und wir waren einfach nur glücklich, wie auch zufrieden. Das Ambiente konnte nicht grandioser sein und ich fotografierte was das Zeug hergab. Gerne wären wir länger geblieben, aber die Schatten wurden größer und somit der Schnee wieder bockig. Zeit in den Abfahrtsmodus zu wechseln. Im oberen Teil behielt ich Dundee sicherheitshalber noch an der Leine, denn ein abrutschen muß hier wirklich nicht sein. Die Stahlkanten hatten einiges zu tun, aber es ließ sich immer noch genial durch die Rinne hinab schwingen. Adrian, der Skiprofi, zeigte keinerlei Schwächen und meisterte alle steilen Passagen souverän. Im mittleren Teil durfte Dundee dann frei laufen, was er wie üblich sichtlich genoß. Der Steilhang am Wasserfall war dann noch einmal fordernd, ehe es eher knifflig wurde als wir den kleinen Wald überwinden mußten. Dankbar nutzten wir die erste Forstpiste die wir fanden, war aber leider die falsche, denn die führte nach Luxnach hinüber....Schitt....und so eierten wir zu Fuß nochmals quer durch den Wald um die richtige Piste zu erreichen, um dann letztlich bis zum Steinbruch hinab zu fahren. Hier fanden wir seitlich eine kleine, weitere Piste die uns die untere Schlüsselstelle umgehen ließ und wir somit unmittelbar zum Auto gelangten. Nun waren wir dann doch bedient, es reichte für den Tag und somit fuhren wir glücklich über die gepackte Skitour nach Hause. Am Sonntag ließ ich es ruhig angehen und rückte erst Mittags mit Dundee aus. Am Skilifthang wurden wir doppelt fündig, ich konnte ein kleines walk and fly durchziehen und Dundee genoß die lange Runde vom Skilift über den weiten, aussichtsreichen Höhenzug bis wir über eine herrliche Moorlandschaft zurück marschierten und den Kreis schlossen. Nun folgt ein wohl noch sonniger Montag, ehe sich ab Dienstag die Wetterlage umstellt und spätestens am Mittwoch der Winter zurückkehrt. Perfekt, freu mich schon auf weitere Auer(haus)berg Skitouren und somit wünsche ich Euch allen einen schönen, geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

08/01/2018 - 11/01/2018 Der Föhn gab dem Schnee vor der Haustüre den Rest. Im tiefen Allgäu, in den höheren Bergen liegt immer noch genug, aber für unseren Auer(haus)berg langt es somit halt nicht mehr. Egal, ich muß nicht jeden Tag weiter rein fahren wenn es sich bei Nebel doch auch bei uns in die Sonne marschieren lässt und so ging's mit Dundee über den schönen Westanstieg auf den Auerberg. Oberhalb von 900m war die Sicht frei und es bot sich ein malerischer Anblick auf die Gebirgsketten oberhalb des Nebelmeeres. Ein kleines Schneefeld reichte dann für die obligatorische Dundee Wälzelaktion, so dass wir alle beide glücklich zum Parkplatz zurück marschierten. Der Dienstag wurde dann noch schöner, wie auch wärmer mit bis zu 15°, was dann dazu führte dass wir schnell bis zum Oberjoch fuhren um die Ornach zu besteigen. Hier lag immer noch Schnee satt und ich konnte mit Dundee vom Parkplatz der Langläufer bereits mit Fellen lostigern. Sagte ich Felle....mmmmh, nein ehr nicht, weil die lagen zu Hause und so mußte der weiche Schnee auch ohne Felle zu begehen. Das geht halbwegs wenn man nicht zu steil ansteigt. Am Spieser hatte ich das vor Jahren auch schon mal gezwungenermaßen probiert. Dundee war dies ohnehin egal....Hauptsache Schnee! Auf dem kleinen Forstweg im unteren Teil ging es ganz gut, nur in den eisigen, schattigen Anteilen hatte ich ordentlich zu kämpfen um nicht ständig nach hinten weg zu rutschen. Die Sonne strahlte kräftig über die verschneite Allgäuer Landschaft hinweg und ich konnte einige, traumhafte Bilder schießen. Der große Schlußhang, der sich herrlich unter dem dunklen, satten Blau des Himmels ausbreitete, wurde dann nochmals eine Herausforderung. Mit viel Kraft in den Tourenstöcken kämpfte ich mich nach oben und war dann bei erreichen des Kreuzes doch erleichtert die Tour ohne Felle gepackt zu haben. Belohnt wurden wir mit einem genialem Panorama, wie auch einer fantastischen Sunsetstimmung. Hinter dem Gipfelkreuz fand sich eine apere Stelle mit trockenem Gras, ideal um Brotzeit zu machen. Heute war Spezi angesagt, denn Glühwein bei der Wärme war ein Witz. Langsam senkte sich die Sonne dem Horizont entgegen und wir machten uns an die Abfahrt. Dundee durfte dann wieder Leinenfrei hinabrauschen, was ihm sichtlich Spaß machte. Genußvoll schwangen wir uns den weiten Hang hinab und erst auf dem Forstweg wurde es etwas eisig, aber immer noch handlebar. Problemlos gelangten wir so bis zum Auto und freuten uns über die gelungene Aktion. Der Mittwoch wurde ebenso ein herrlicher Tag, zwar nicht mehr ganz so warm, aber immer noch deutlich an der 10° Grenze. Grund genug, da sich die Föhnstürme ebenfalls gelegt hatten, noch mal den Flügel zu schultern. Problemlos fegte ich die grüne Skipiste empor. Bis zum Startplatz hinauf kein Schnee in Sicht. Dazu kaum Wind, was einen soften Abflug ermöglichte und ich mit weiten Blick auf die Füssener Seenplatte zum Parkplatz hinab gleitete. Nach einer weichen Landung fuhr ich gleich zu Dundee und wir marschierten über die weite Südflanke auf den Auerberg. Ein Schneerest auf dem Gipfelkamm ermöglichte sogar eine Dauerwälzeleinlage für Dundee. Danach machten wir es uns in der untergehenden Sonne noch gemütlich ehe wir in der letzten Dämmerung zum Auto abstiegen. Ob mit oder ohne Schnee unser Auer(haus)berg ist halt immer eine Tour wert! Am Donnerstag schwenkte das Wetter dann ein bisschen um und es fing zur Dämmerung leicht zu regnen an. Glücklicherweise konnte ich zuvor noch mit Dundee die große Runde über unseren Verlobungsberg, das Rote Kreuz, begehen. Ein herrlicher Weg, frühlingshaft angehaucht mit den ersten zaghaften Knospen an den Bäumen, die wohl nächste Woche mit dem Kälteeinbruch erfrieren werden. Ja, Ihr habt richtig gehört...das Wochenende wird zwar in den Bergen noch sonnig, aber ab Mitte nächster Woche scheint es mit russischer Kaltluft Schneefälle bis auf 300m hinab zu geben. Super, dann wird der Auer(haus)berg wieder mit Ski machbar sein. Mal sehen, aber zunächst konzentrieren wir uns auf das Wochenende und bei Lawinenwarnstufe 1 sollte eigentlich mal was größeres gehen. In diesem Sinne, viel Spaß und ein erholsames Wochenende!!!       

02/01/2018 - 07/01/2018 Am Dienstag startete der Wetterwechsel stürmisch durch, aber wie durch ein Wunder konnte ich mit Dundee in einem Fleckerlteppich aus Schnee noch die Auer(haus)berg Nordroute begehen. Bis zur Kirche mußten wir nicht abschnallen und das will schon was heißen. Sogar ein bisschen Sicht zu den Alpen wurde frei und so wagte ich mich dem Sturm zum Trotz auf das Baugerüst um einen besseren Blick zu ergattern. Anschließend flüchtete ich mit Dundee in den Vorbau und machte mich über den Glühwein her. Die Abfahrt wurde dann richtig gschmackig, da die Schneeoberfläche wie aufgefirnt wirkte und es so ganz schön flott zur Sache ging. Wahrscheinlich waren wir hier noch nie so schnell wieder am Auto. Am Mittwoch schaute es noch bescheidener aus. Ein Mix aus Schnee und Regen mit Windböen bis zu 100km/h, da verging sogar mir das Skitourengehen, was nicht heißt das wir nicht ausrückten, denn meine tapfere hübsche Sofie, samt Dundee wagten mit mir den Versuch in der windabgeneigten Flanke des Weichberges zur Gipfelkapelle aufzusteigen. Überraschend ruhig konnten wir durch den dichten Wald bald den Kamm erreichen und erst kurz vor dem höchsten Punkt kamen wir in den gewaltigen Sturm, so daß wir flott in die Kirche flüchteten. Nach einer kurzen Pause marschierten wir wieder zum Parkplatz hinab und freuten uns diesen ach so grausigen Tag doch ein bisschen ausgenutzt zu haben. Am Donnerstag sah es noch erbärmlicher aus. Dauerregen, bei Windböen ohne Gleichen fegten durch unser schönes Allgäu. Mit Müh und Not lief ich mit Dundee auf den urigen Felsen 1005m bei Rosshaupten. Landschaftlich mit den vielen Nagelfelsen immer schön, aber tropfnass hielten wir es nicht sonderlich lange am Gipfelkreuz aus und eilten wieder zum Parkplatz hinab. Am Freitag war es dann endlich mal wieder soweit, strahlender Sonnenschein legte sich über das Allgäu und ich flüchtete mit Dundee sogleich staufrei hinter Jungholz zum Starzlacherberg 1585m, ein gänzlich unbekanntes, wie auch einsames Ziel. Kaum zu glauben, aber von der Straße weg konnten wir problemlos mit Fellen ansteigen. Erstaunlicherweise wurde es schnell immer mehr Schnee und in der ersten freien Kehre sah ich in den weiten Hang der mir stets verwehrt war, denn mit seinen zahlreichen Baumstümpfen konnte ich ihn  noch nie befahren. Heute sollte es endlich einmal anders kommen. Nach den langen Kehren und einer immer mehr wärmer werdenden Sonne kamen wir schwitzend am Ende des Fahrweges an und kämpften uns durch das freie Gelände. Dundee versank immer tiefer und hatte alle Pfoten voll zu tun um in der Spur halbwegs mitzuhalten, aber nach und nach näherten wir uns dem Gipfelkamm. Diesen noch überschritten und weiter zum aussichtsreichen höchsten Punkt, wo sich der Blick weit in das Alpenvorland, wie auch zu den felsigen Tannheimern und den tief weißen Allgäuern auftat. Zufrieden fielen wir über unsere Brotzeit her, dazu eine Ladung Glühwein und schon war die Stimmung perfekt. Schließlich zog es uns zu Tale, was für Dundee Freilauf verhieß, denn ich nahm ihn von der Leine und ließ ihn sausen. Was für eine Freude, denn er ging ab wie nur grad was, zumindest was der tiefe Schnee hergab. Ganz brav hielt er sich an die Anstiegsspur während ich rechts und links neben ihm herab schwang. Erst als der Riesenhang mit den Baumstümpfen kann bogen wir ab und ich konnte Dundee mit in das herrliche Gelände locken, so dass wir gemeinsam hinab schwebten. Teilweise springend über die verschneiten Baumstümpfe ging es rassig hinab, ein Traum. Wie oft hatte ich mir das hier schon gewünscht, sauber und problemlos kamen wir unterhalb wieder auf den Forstweg um dass letzte Stück zum Parkplatz runter zu gleiten. Was für ein sensationell, genialer Tag! Glücklich, wie auch müde fuhren wir wieder nach Hause, denn ich hatte noch einiges für den morgigen Tag vorzubereiten.

VERLOBUNG SOFIE (meine Hübsche) und NORBERT 6.1.2018

Normal geht halt bei mir gar nicht und da Sofie eine ganz, ganz besondere Frau ist mußte es ganz was persönliches sein und so ließ ich mir eine Rosen-Schnitzeljagd über unsere geliebten Hausberge einfallen. Dazu das perfekte Wetter, am Morgen noch Nebel und später fantastischer Sonnenschein. Wenige Tage zuvor hatte ich bereits bei Mama Lang ganz offiziell um die Hand von Sofie angehalten, was mir glücklicherweise gleich herzlich gewährt wurde. Zunächst bereitete ich unser Haus vor, sprich die ersten Stationen und flüchtete dann mit Dundee in's Outback. Direkt neben der schlafenden Sofie war die erste Rose/Karte (mit Telefon) deponiert. Der Weg darauf führte zur nächsten Rose/Karte beim vorbereiteten Frühstück. Mittels Fragen auf den Karten ging es weiter zum Teich, dann zur Mama Lang, die ja auch im Ort wohnt. Hier begann der Gipfelreigen mit der Tour auf den Auerberg, wo die nächste Rose abgelegt war. Als ich von dieser Tour mit Dundee zum Auto zurück kam weckte ich die noch schlafende Sofie via Anruf auf. Sie mußte förmlich über die erste Rose stolpern und das romantische Spiel begann. Während sich Sofie über die ersten Fragen und Rosen hermachte lief ich mit Dundee auf den Wendelin und deponierte die nächste Rose. Weiter ging es über die herrliche Kapelle am Weichberg zum Roten Kreuz, wo die nächsten Rosen landeten. Ab dem Roten Kreuz war ich mit dem 60l Rucksack unterwegs und der Pfad führte uns zur vorletzten Station am fantastischen Panoramablick. Hier hielt ich mich nach der vorletzten Rose/Karte links und baute am höchten Punkt der herrlich gelegenen Wiese mein "Lager" auf. Kerzen, Sektgläser, Blumen, unzählige Rosen, Lichterkette und natürlich die extra angefertigten Ringe (mit Gravur) mußten platziert werden. Danach mußten wir uns in Schale schmeißen, Dundee bekam eine edle Krawatte (herrlich!!!) und ich schmiß mich in den Anzug. Über WhatsApp war ich stets auf dem laufenden wo Sofie sich befand und die Hübsche war mir flott auf den Fersen und arbeitete sich schon über das Rote Kreuz zu mir heran. Zuletzt schenkte ich den Sekt ein, zündete die Kerzen an, machte die Spiegelreflex startklar und positionierte mich mit einer Rose vor meinen Ensemble aus romantisch zusammen gestellter, purer Liebe. Dann kam meine Hübsche Allgäuerin um's Eck und mußte köstlich lachen als Dundee mit seiner leuchtend gelben Krawatte entgegen sprang. Überwältigt vor Glück betrachtete Sie das bunte Gebilde aus Blüten und Kerzen. Die Ringe sah Sie erst noch gar nicht und schon war ich auf den Knien und stellte die berühmte Frage ob Sie meine Frau werden möchte, was mit einem glücklichen "Ja" beantwortet wurde. Dann gab ich Ihr die Ringe in Ihrem Lieblingston aus Silber und sie passten auf Anhieb als wir sie uns gegenseitig ansteckten. Mir viel ein Stein von Herzen, denn mit der ausmesserei hab ich es nicht so. Lange lagen wir uns überschäumend vor Glücksgefühlen in den Armen ehe der erste Sekt zum anstoßen geleert wurde. Was für eine unglaublich tolle Frau hab ich da an meiner Seite und so war es klar dass ich Sie keinesfalls mehr loslassen würde und somit uns für immer aneinander binden mußte. Regelrecht betäubt vor Liebe marschierten wir über das Rote Kreuz zu den Autos zurück und fuhren zunächst einmal zu Mama Lang zum feiern. Am Abend ging es dann noch in's Modeon/Marktoberdorf in das Theaterstück "Göttinen in weiß blau", wie passend und so war der Tag mehr als traumhaft abgerundet. Den 6.1.18 werden wir so stets in unglaublich intensiver Erinnerung haben und ich kann nur eines sagen: Sofie, Ich liebe Dich soooooooooooooooooooooooo sehr!!!!!!

Am Sonntag war es dann nicht mehr ganz so schön und ich marschierte mit Olli, der am Abend nach Thailand in den Urlaub düst, nochmals auf ein geschmeidiges walk and fly. Wieder einmal mußte einer unserer Hausberge in den Voralpen herhalten, was nach einem kurzweiligen Anstieg, der mittlerweile Schneefrei ablief, locker gelang. Trotz der leichten Föhnlage hatten wir leichten Wind aus NO, was uns bei idealen Startbedingungen abheben ließ und wir so weit in den Landebereich gleiten konnten. Immerhin der erste Flug 2018! Danach fuhr ich gleich Heim und unternahm mit Sofie, meiner VERLOBTEN und Dundee eine herrliche Tour durch die Bernbeurer Wälder bis zu unserem einsamen Hütterl am See, wo wir gemütlich eine Glühweipause einlegten. Ein paar Schneefelder fanden wir noch und Dundee konnte sich somit nochmal richtig auswälzeln. Nun folgen noch weitere, eigentlich zu warme Tage und da muß man halt mal sehen ob das eine oder andere noch geht, aber bekanntlicherweise geht ja immer was. Also somit einen guten Start in die neue Woche, wie auch nochmals in das noch junge, neue Jahr!!!

29/12/2017 - 01/01/2018 Der Freitag stand schon mal unter Zwischenhocheinfluß und das gleich wie. Kaum zu glauben, aber es strahlte die Sonne von einem blauen Himmel vom Feinsten. Dazu der Neuschnee des vergangenen Tages und schon war das Wintermärchen mehr als perfekt. Da auch andere das mitbekamen waren so ziemlich alle Zufahrtswege in die Bergwelt Hoffnungslos verstaut. Gut wer, wie wir bereits im Allgäu wohnt und dem gut ausweichen kann. Gemeinsam mit Dietl und Dundee fuhr ich dann die nicht mal 15 Minuten nach Trauchgau hinüber und wir wagten uns an den Skianstieg des Wolfkopfes 1527m. Tatsächlich begrüßte uns allerfeinster Pulver und es war ein leichtes den ersten langen Hang zur Forstpiste direkt hinauf zu marschieren. Im Anschluß leiteten uns mehre lange Serpentinen zum Ende der Straße und ein kleiner, schmaler Waldweg führte zügig in den Sattel vor den Gipfel hinauf. Es lag mehr als genug um die Abfahrt später im oberen Teil durch den Wald zu wagen. Endlich kamen wir auch in die Sonne und diese zauberte eine Winterlandschaft wie man es sich nur wünschen kann. Hellweiß waren die Bäume mit Schnee überzogen, darüber das dunkelste Blau das es gibt. Kontraste der Sonderklasse und wir kamen aus dem fotografieren nicht mehr heraus. Über den herrlichen Gipfelgrat und das kleine Wäldchen am Schlußanstieg erreichten wir das gänzlich vereiste Kreuz. Sauber, was für ein genialer Tag, wer hätte das gedacht. Dundee war natürlich beim wälzeln, schütteln und kugeln, eine helle Freude. Unterhalb des Gipfels, in der wärmenden Sonne machten wir unsere verdiente Glühweinpause und genossen die fantastische Stimmung mit vollen Zügen. Die Abfahrt dann purer Spaß, gemischt mit Spannung, vor allem im Waldabschnitt. Wer einen "Dundee" dann noch voran dran hat kann sich in engen Waldpassagen warm anziehen und sich auf Level 3 vorbereiten. Dennoch ging alles, wenn auch rasant, gut und wir schwangen uns über die Forstpiste noch bis in den herrlich, samtweichen Schlußhang hinab. Genial, was für eine schöne Tour, die wahrlich nur mit den letzten Neuschneefällen möglich wurde. Die letzten Jahre ging am Wolfskopf über diese Route meist garnix, umso mehr freuten wir uns über die gelungene Tour! Am Samstag wütete das Wetter den ganzen Tag mit Sturm und Schneefall der bald mit den steigenden Temperaturen von bis zu 15° in Dauerregen überging. Somit alles andere als erbaulich, aber es reichte allemal um mit Dundee eine Skitour auf unseren Auer(haus)berg über die Südseite anzugehen. Der Schnee durchfeuchtet, dennoch aber gut zu begehen und so waren wir bald bei fast Nullsicht am Gipfel um den Glühwein auszuschenken. Die Abfahrt dann nicht ganz so flott wie sonst, aber es lief bis zum Parkplatz hinab in einem Rutsch. Danach fuhr ich mit meiner hübschen Sofie und Mama Lang zum Rauhnachtsmarkt am Elbsee, wo Geister, Perchten und Dämonen ihr Unwesen trieben. Wir mittendrin, denn Sofies Tante setzte uns kurzerhand als "Aushilfsgeisterpersonal" ein, was auch ein Erlebnis war. Schade das die Veranstaltung so ein Wetterpech hatte, aber die Stimmung war dennoch faszinierend. An Silvester wollte ich mit Dundee im Allgäu fündig werden, aber die ersten Ziele bei Hindelang waren hoffnungslos überfüllt, wieder Parkplatzmangel und Hundertschaften, der totale Irrsinn und so fuhr ich gleich weiter in die Adlegg. Hier ragte hinter dem Hauchenberg noch ein weiteres Ziel auf, der Ochsenberg 1126m. Auf dessen Nordseite sah ich oft beim durchfahren eine riesige Schneise, was vielleicht auf einen ehemaligen Skilift hindeutete. Wenn diese groß genug wäre müsste es auch möglich sein hier mit dem Gleitschirm abheben zu können. Bei der Abzweigung nach Aigis parkten wir und marschierten los. Vom Start weg Schnee in Massen, obwohl wir hier gerade mal auf 800m liegen. Über ein weites Almgelände erreichten wir den Wald, der mit steilen Nagelfluhwänden durchsetzt war und ein Wasserfall herabrauschte. Eine steilere Stufe brachte uns auf den Rücken und erstmals sahen wir die Schneise. Hammer, was für ein Anblick, traumhafter Schnee und ein, zwei Spuren zogen sich durch das Gelände. Flott machten wir Höhe bis der Weg links im Hochwald verschwand und mit Seilen abgesichert oberhalb der Abbrüche entlang leitete. Dann erreichten wir den Grat und die Sonne, wo es gleich deutlich wärmer wurde und es in herrlicher Winterstimmung dem höchsten Punkt entgegen ging. Dazu wie gewünscht die absolute Einsamkeit.  Der Blick reichte weit in die Nagelfluhkette hinüber und am sonnigsten Platzerl machten wir unsere berüchtigte Glühweinpause. So muß Silvester aussehen und es steigerte sich schon die Vorfreude auf diesen riesigen Nordhang. Dieser wurde wie erhofft eine Hammeroffenbarung, was für eine geniale Abfahrt an diesem unbekannten Vorberg. Dann noch durch den Wald und den Schlußhang zum Auto hinab gerauscht. Glücklich fuhren wir Heim und feierten im Kreise der Familie den Start in das Neue Jahr 2018! Tja, genauer gesagt bis um 5 Uhr Morgens und so war es klar das wir am Neujahrstag erst Nachmittags auf die Füße kamen. Im Endeffekt Goldrichtig, denn unter Tags grausiges Düsterwetter, aber am Nachmittag riß es von Westen her auf und der strahlend blaue Himmel zeigte sich. Grund genug mit meiner hübschen Sofie, Ivonne und Dundee auf einer neuen Route am Hauchenberg anzugreifen. Natürlich wieder auf der Südseite, denn wir wollten Sonne tanken. Nach einer kurzen Forstpistenschleife erreichten wir den perfekten, aufgefirnten Hang der fast 300 Höhenmeter am Stück zum Hauptkamm hinauf vor uns lag. Viele Serpentinen folgten, dazu Wärme, eine grandiose Aussicht zu den Allgäuer Hauptgipfeln und ein tiefblauer Himmel, ehe wir verdienter Maßen das liebliche Bankerl am höchsten Punkt erreichten. Am Hauchenberg immer relativ, denn dieser Kilometerlange Kamm hat zahlreiche "Hauptgipfel"! Nach einer gemütlichen Pause gingen wir die Abfahrt an und es folgte ein Sturzreigen von Sofie und Ivonne, aber wir wissen ja "eine Skitour ohne Sturz ist keine". Sofie nahm's wörtlich und überschlug sich gleich spektakulär....lachend lag sie im Schnee, mehrere Meter vor den eigenen Ski. Ivonne kippte mehr oder weniger bei den ersten Schwüngen in den Kurven einfach um, aber bald war auch sie im "Flow" und es ging souverän den Megahang hinab. Dundee gab dann auch Vollgas und hatte ebenfalls seinen Spaß bis wir wieder das Auto erreichten und uns über die gelungene, sonnige Aktion freuten. Nun folgen wechselhafte Tage mit Regen, Schnee und Sturm, mal Frost, mal Tauwetter, also ein einziges Chaos, aber irgendwas wird schon gehen....wie immer halt und so wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in das Neue Jahr 2018!!!       

22/12/2017 - 28/12/2017 Der Freitag war im einem sehr positiv, denn in der Arbeit war relativ bald Schluß für heuer, aber zum anderen siffte es unentwegt. Mmmmh...was tun und so entschied ich mich mit Dundee Neuland zu erschließen, was für mich eh sauschwer ist. Mit Ski war ich fast schon überall in unseren Breitengraden, aber das Burgkranzegger Horn 1150m, das immerhin 300Höhenmeter über den Rottachsee aufragt, war ein neues und auch überschaubares Ziel für schlechtes Wetter. Als wir über Oy Mittelberg fuhren regnete es immer noch, doch es war weiß, dass war schließlich das wichtigste. Ein kleiner Parkplatz bot sich ideal als Ausgangspunkt an. Im Nassen Schnee spurten wir den Hang empor, wobei es klar war das hier noch keiner mit Ski unterwegs war. Mehrere Kehren brachten uns zu einem Ziehweg, auf dem sicher ein halber Meter Schnee lag, um dann bald durch freies Gelände den Kamm zu erreichen. Dieser leitete dann weitläufig zum Gipfelaufbau, samt Kreuz hinüber. Wir ließen uns die gemütliche Glühweinpause vom schlechten Wetter nicht vermiesen, denn die kleine Pause mußte sein, ehe wir in den Abfahrtsmodus umschalteten. Zunächst ging es zäh im schweren Schnee den Kamm hinüber, aber dann lief es doch noch überraschend gut die deutlich steileren Hänge zum Parkplatz hinab. So war schon mal der erste Tag des Weihnachtswochenendes optimal ausgekostet! Am Samstag war noch die Düsterniss dominant, aber dennoch gelang mir eine Skitour mit Dundee auf der Nordseite des Auer(haus)berg's. Schutz fanden wir im Vorraum der Kirche, wo wir uns dann den Glühwein, samt Platzerl gönnen konnten. Am Sonntag schaute die Sache schon anders aus und so nütze ich den heiligen Abend für eine traumhafte Skitour mit Dundee am Renkknie 1411m in den westlichsten Allgäuern, am Tor zum Bregenzer Wald hinter Balderschwang. Das ursprüngliche Ziel Siplinger Kopf cancelte ich kurzerhand, denn hier stapelten sich die Skitourengeher bereits an den Parkmöglichkeiten, sprich sie standen schon in den Straßen weil kein Platz mehr war....IRRE! Am Renkknie dagegen befand sich keine Menschenseele am Aufstiegsweg und so stiegen wir von der Sonne beschienen am Grat entlang empor. Ständig der Blick Richtung Säntis, Winterstaude und den dahinter liegenden Lechquellengebirge, allesamt stolze Felsgestalten. Problemlos erreichten wir die Alm am Gipfelaufbau, um dann schließlich noch diesen traumhaften Firnhang zum Gipfelkreuz in Angriff zu nehmen. Hier wurde der Blick zu den Allgäuern, mit der wilden Trettachspitze, wie auch den faszinierenden Ifen frei. Zeit für die Gipfelpause, die wir in absoluter Stille und Einsamkeit genossen. Die Abfahrt wurde dann einfach nur Mega, denn feinster Firn wie im späten Frühjahr wurde uns zu Teil, so daß wir uns gleich weit hinab Richtung Süden an den freien Amflächen hielten. Der kurze Gegenanstieg zum Parkplatz war es auf alle Fälle wert. Zufrieden fuhren wir Heim und warfen uns in das liebliche Familienweihnachtsgetummel. Am ersten Weihnachtsfeiertag packte es Dundee und mich wieder um eine weitere Firntour in Angriff zu nehmen. Ziel wurde der Hauchenberg über die längste Route von Missen aus. Der zu Beginn daliegende Riesenhang hatte noch nie genug Schnee, heute war es soweit. In besten Firn stiegen wir die breite Fläche auf, die Aussicht in den Oberstdorfer Talkessel dabei einfach nur genial. Nach dem enormen Hang begann das auf und ab am Grat, der sich ordentlich in die Länge zog, aber eine tolle Winterlandschaft bot bis wir das Gipfelkreuz erreichten. Dundee wieder einmal im Dauerwälzelmodus, während ich genüßlich meinen Glühwein trank. Danach ging's nochmals den langen Grat zurück, wobei "Außenborder" Dundee einiges an Geschwindigkeit dazu beitrug um schneller an den Hammerhang zu gelangen. Dann war es soweit, Dundee bekam Auslauf, denn er durfte ohne Leine hinab fetzen. Was für ein Hammer, der Hang war wirklich eine Offenbarung für uns beide! Mit allem was herging rauschten wir dem Parkplatz entgegen und fuhren nach diesem Erlebnis mehr als zufrieden nach Hause. Am zweiten Weihnachtsfeiertag war Olli mit am Start und so marschierte er mit Dundee und mir Richtung Hochwildfeuerberg 1541m, dem höchsten Punkt im Landkreis WM/SOG, denn den kannte er noch nicht. Ziemlich eisig ging es auf der breiten Forststraße im Wald empor. Bei den Abkürzungen fanden wir eine brauchbare Skispur die uns problemlos in den oberen Bereich leitete. Offenbar Insider, denn nur wenige kennen diese Routenführung. Durch weiten Wald erreichten wir den sonnigen Hauptkamm und folgten diesen noch bis zum herrlich gelegenen Gipfelkreuz. Von der Zugspitze, den Ammergauern, bis zu den Tannheimern reicht der weite Blick. Einsamkeit ist hier sowieso an der Tagesordnung und so konnten wir gemütlich Brotzeit machen. Naja fast, denn Dundee mußte "Opfer" Olli natürlich wieder maßlos ärgern (Ha! Ha!). Die Abfahrt vor allem im oberen Teil durch den Wald anspruchsvoll, aber genial. Es ist immer ein Erlebnis wenn in den Wäldern soviel Schnee liegt dass es sich mitten durch's Gehölz fahren lässt. Dundee wieder Leinenlos und ungebremst, eine Wonne neben ihm zu schwingen. Olli meisterte es sogar Sturzfrei...RESPEKT! Danach rauschten wir die eisige Forststraße bis zum Parkplatz ohne einmal schieben zu müßen hinab. Am Mittwoch stand der Wetterwechsel an, sprich der Föhn brach zusammen und das Tiefdruckgebiet aus Nordwesten drückte herein. Mit viel Glück packte ich noch mit meiner hübschen Sofie und Dundee den Riesenhang am Hauchenberg. Am Morgen Schleierwolken und als wir um 11.00 Uhr vor Ort waren Sonnenschein, so daß sich glatt nochmals perfekter Firn bildete. Der Lohn für Sofies tapferen Anstieg zum sonnigen Vorgipfel. Nach einer gemütlichen Brotzeit folgte die Hammerabfahrt im Firn, wo Dundee wie eine Rakete abging und ich nur mit ungebremsten Fahrstil mithalten konnte, der Wahnsinn, ich mußte schließlich vor ihm an der viel befahrenen Hauptstraße ankommen. Doch auch dies gelang und Sofie kam auch bald herab, so daß wir bei einsetzenden Schlechtwetter die Heimfahrt antraten. Am Donnerstag dann Dauerschneefall und das gleich so dass bei uns vor der Haustüre kaum ein vorwärtskommen möglich war. Mit ach und krach eierte ich mit Dundee in Zeitlupe zum Auer(haus)berg rüber. Belohnt wurden wir mit Massen an frischen Pulverschnee, so daß wir einiges zum spuren hatten. Dazu ein mehr als stürmischer Südwestwind, wobei im Aufstieg, wie auch am Gipfel eine Baumreihe Schutz bietet. Die Abfahrt natürlich das reinste Vergnügen und so waren wir bald am Auto. Nun folgt ein durchwachsenes Silvesterwochenende mit steigenden Temperaturen, aber egal wie auch immer, kommt gut rüber!!!           

18/12/2017 - 21/12/2017 Die Woche begann düster, kalt und eigentlich unangenehm um im freien zum arbeiten, aber was hilfts? Schnee lag genug und so konnte ich endlich meinen heuer neu erkundeten Weg auf den Weichberg mit Dundee mal mit Ski angehen. Es war alleine schon ein Wunder dass die kleine Straße geräumt war, allerdings ohne Streu und somit ein SUV Abenteuer, doch es gelang, so dass wir vom normalen Parkplatz aus durch den Wald hinauf spazierten. Eine wunderbare Winterlandschaft präsentierte sich rechts und links des Weges. Der erste Sturz bereits im Aufstieg, da Dundee eine Spur witterte und mich wieder mal umriss. Dass er dabei das Wild rettete, was eigentlich abgeschossen werden sollte erfuhr ich erst später. Problemlos überschritten wir den kleinen Vorberg über den malerischen Waldgrat um den letzten Anstieg im tief verschneiten Gelände zu absolvieren. Bei einbrechender Dämmerung erreichten wir die griabige Kapelle und machten uns über die Brotzeit (Wurst, Platzerl, Glühwein) her. Der Blick natürlich auf Grund der Wetterlage etwas eingeschränkt, aber Hauptsache meine Route funktioniert, das dies das erste und letzte mal sein wird ahnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Dann machten wir uns an die Abfahrt und die funktionierte, denn es ging volles Rohr den oberen Teil in den Wald hinab, dann die untere Schleife hindurch geschossen und sich von Dundee durch den Quergang ziehen lassen, so dass wir wieder in die Aufstiegsspur gelangten. Weiter bei schon Hirabiratime rauschten wir den Ziehweg hinab, bis plötzlich ein Geschrei aus dem Jägerstand kam, was ich Depp um die Zeit denn hier im Wald verloren hätte. Anscheinend lag die Jägerdame hier schon Stunden auf der Lauer und ich hatte im Aufstieg bereits den Bock, der geschossen werden sollte verjagt. Sehr gut, der Kerl darf noch länger leben. Die Beschimpfungen wurden mir dann zu blöd und ich fuhr ebenfalls maulend weiter. Plötzlich kam ein hell erleuchteter SUV entgegen und eine weitere Schimpftirade vom Herrn Jäger kam mir entgegen. An ein normales Gespräch war nicht zu denken und so platzte mir auch einmal der Kragen. Nach massiven Austausch von Liebenswürdigkeiten fuhren wir das letzte Stück zum Parkplatz hinab. Während ich einlud kamen das Jägerpaar herab und blockierte mein Auto um mich weiterhin zur Rede zu stellen. Es begann ein hitziger Streit um Pflichten und Rechte. Es fielen zahlreiche Beleidigungen ohne ein sinnvolles Gespräch aufzubauen. Nun ist es im Bayerischen Naturschutzgesetz (siehe unten) klar geregelt. Natürlich gibt es Einschränkungen, wie zum Beispiel Wildschutz Schongebiete, die schön in den DAV Karten eingetragen sind. Auch eine Beschränkung zur Jagd ist zulässig, sollte aber gekennzeichnet sein, so dass ein Wanderer oder Sportler, wie eben auch ich nicht unmittelbar herein platzen kann. Es gibt ja hier genug Routen auf den Berg und ich kann ja Abends auch andere nehmen, was ich als Kompromiss, obwohl ich im Recht bin, ansehe. Die völlig danebenen Argumente ich solle doch zum trainieren in's Fitness Studio gehen sehe ich als völlig deplatzierte und mit arroganter Unwissenheit in den Raum gestellte Frechheit an. Ebenso der Hinweis dass ein Hund in der Nacht alles Wild verscheucht und ich auf der Straße mit ihm spazieren gehen solle zeugt von "Herrenrasse" Mentalität, ganz dem Motto getreu: Der Wald gehört uns, sonst niemanden und somit raus mit Euch allen! Nachdem es am Weichberg ja etliche Routen gibt suchte ich einen Kompromiss, aber selbst neben der Straße (Hallo!?!?!....Straße!!!) bei Kienberg passte es den beiden nicht und so zogen sie Trotz meines Friedensangebot schmollend ab. Immer das gleiche, sei es mit Gleitschirm, Mountainbike oder Ski, immer sind wir Sportler die Bösewichte, aber selbst mit dem voll beleuchteten SUV den Wald hinauf fahren, das ist aber das Wild ja anscheinend gewohnt.....ohne Worte! Hier mal auch für Euch die Gesetzesgrundlage um sich unter Umständen rechtfertigen zu können, auch zu finden unter http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG.

15/12/2017 - 17/12/2017 Schon am Freitag präsentierte sich eine Traumwinterlandschaft. Dazu noch das perfekte Wetter mit blauen Himmel und purem Sonnenschein. Da war es klar, das mußte ausgekostet werden und so machte ich mich mit Ivonne und Dundee auf dem Weg zu unserem Auer(haus)berg. Feinster Pulverschnee begleitete uns am fantastischen Südhang, dazu ein Panorama der Extraklasse und bald erreichten wir das Gipfelkreuz. Bei einem heißen Glühwein genossen wir die herrliche Stimmung. Dundee natürlich im Rüsselwühlmodus außer Rand und Band. Die Abfahrt dann den Verhältnissen entsprechend ein Hammer. Soft schwangen wir uns im glänzenden Pulver zum Auto hinab. Ivonne als absoluter Skineuling macht eine immer bessere Figur bei der Abfahrt, wird frecher, somit flotter und setzt sich dafür mal auch gerne zwischendurch unfreiwillig in den Schnee. Genauso lernt man es am besten! Am Samstag ein ganz anderes Bild, düster zeigte sich der Himmel und es schneite ordentlich. Olli und Dundee hielt das nicht ab gemeinsam mit mir in's tiefe Allgäu Richtung Oberstaufen zu fahren. Die meisten Skigebiete waren in Betrieb, hier bei Thalkirchdorf war dies noch nicht der Fall, obwohl präpariert wurde. Ziel sollte der Hündlekopf 1117m sein, das Ganze mit einer kleinen Überschreitung, denn von der Hündlekopfbahn aus wäre Tour kürzer und bei weitem nicht so schön. Steil marschierten wir den ersten Hang empor, um bald rechts in den Wald einen Quergang zu begehen. Winterlich reicht nicht mehr um den Anblick der Bäume zu beschreiben. Dann teilten sich die Pisten und es leitete uns abermals steil in freies Gelände empor, so daß wir den Kamm erreichten. Hier endeten alle Pistenraupenspuren und es begann eine tiefe Wühlaktion. Anstrengend spurten wir zum Zwischengipfel mit einer weiteren Skistation hinüber. Von hier aus war das Gipfelkreuz bereits zu sehen. Hinab in eine Senke und ein letzter Kampf durch Oberschenkel tiefen Schnee und wir standen am höchsten Punkt der unterhalb mit einer Wechte durchaus ein alpines Bild bot. Dazu kam sogar der blaue Himmel hervor und wir konnten ein paar spektakuläre Winterbilder schießen. Für eine Pause war es hier zu windig und so flüchteten wir zu einer Almhütte die am Anstiegsweg stand. Die Überschreitung mußten wir uns sowieso mit Felle zurück erobern. Auf einem Bankerl unter'm Vordach saßen wir dann gemütlich mit Platzerl und Glühwein. Hinzu kam eine reinste Eishöhle, da der Schnee in den letzten Tagen bei wärmeren Temperaturen abgerutscht war und bei der Kälte zu regelrechten Gletschereis gefroren war und man darunter durchlaufen konnte, ein faszinierender Anblick. Im Anschluß spurten wir nochmals zur östlichsten Liftstation hinaus um endlich eine knackige Abfahrt einkassieren zu können. Flott schwangen wir uns in perfekten Pulverschnee die Hänge hinab und im präparierten Bereich ging es so richtig zur Sache. Dundee fetzte wie eine Irrer die Piste hinab und so kamen wir bald wieder zufrieden und glücklich am Auto an. Am Abend war Familienzeit, denn wir trafen uns alle am herrlichen Christkindlmarkt in Landsberg. Am Sonntag war das Wetter nicht besser, aber es schneite nach wie vor und so mußte der Auer(haus)berg mal wieder herhalten. Meine hübsche Sofie und Dundee waren auch mit dabei, so dass wir uns durch tiefen Pulverschnee auf der Südseite dem Gipfel entgegen wühlten. Problemlos erreichten wir bald das Bankerl im oberen Hangbereich und gingen das letzte Stück an, um kurz darauf den Gipfel zu erreichen. Wieder wehte ein eisiger Wind, aber im Schutz der Baumgruppe hinter dem Kreuz konnten wir es aushalten und eine Platzerlpause machen. Die Abfahrt den Verhältnissen entsprechend ein Wahnsinn, Genuß pur. Dundee wieder im Rausch der Geschwindigkeit, nur im Flachstück versank auch er im Tiefschnee und kam nicht mehr so vom Fleck. Danach fuhren wir Heim und gingen gleich wieder Familientechnisch zu unserem Christkindlmarkt in Bernbeuren. Bei Waffeln, Würstl und Glühwein ließen wir in Heimatlichen Gefilden das Adventswochenende ausklingen. Das Wetter der nächsten Tage wird weiterhin gemischt sein, was aber auf weiße Weihnachten schließen lässt und somit wünsche ich eine ruhige, gemütliche letzte Arbeitswoche vor den Christkindltagen.

11/12/2017 - 14/12/2017 Der Montag ging schon gut an, denn von der Arbeit kam ich so spät Heim dass ich mit Dundee auch einmal in der Dunkelheit, zur besten Hirabirazeit, ausrucken mußte. Auerberg Süd war ziemlich abgetaut und so gingen wir die Nordroute an, wo noch halbwegs genug Schnee lag. Im stürmischen Föhnwind arbeiteten wir uns zur Kapelle hinauf, die nach wie vor Baustellentechnisch grausig eingehüllt da steht. Eine kurze Pause und schon rauschten wir die Route wieder hinab, wobei kurz vorm Parkplatz einige Maulwurfhügel die ärgste Gefahr darstellten. Am Dienstag schaute ich mal wieder im www.flightclub.org bei Martin auf einen Kaffee vorbei und so machte sich derweil meine hübsche Sofie mit Dundee auf den Weg. Der Mittwoch entpuppte sich als absoluter Traumtag, doch die Arbeit zog sich wieder in die Länge und so ging's erst zur Dämmerung mit Olli und Dundee auf Skitour in Halblech. Ziemlich harschig, vereist leitete uns die Skipiste zur höchsten Liftstation hinauf. Der Blick in die Tannheimer war zumindest der Dank, von den Platzerl, inklusive Glühwein einmal abgesehen. Dundee war dies sowieso alles wurscht (im wahrsten Sinne des Wortes, denn er ließ sich das Wurschtradl schmecken) und kugelte die meiste Zeit in seinem geliebten Schnee umher. Die Abfahrt dann noch so irgendwie machbar, zumindest mit viel Kanteneinsatz und so standen wir flott wieder am Auto um zufrieden die Heimfahrt anzutreten. Am Donnerstag stand der Kaufbeurer Christkindlmarkt auf dem Plan. Wo wir zuletzt, Dank Internetinfo, vor verschlossenen Buden standen, wollten wir heute, Glühweintechnisch, fündig werden. Im Endeffekt fuhr ich mit Mama Lang und meiner hübschen Sofie, samt Dundee nach KF und setzte beide in der Innenstadt zum "shoppen" ab. Dann ging's für Dundee und mich weiter nach Stocken, wo ein ehemaliger, stillgelegter Skilift unser Ziel bildete. Obwohl in Kaufbeurer Nähe und somit nicht allzu hoch gelegen, fand sich hier genug Schnee um an den Start zu gehen. Problemlos spurten wir an der alten, aber noch intakten Anlage den immer steiler werdenden Hang hinauf. Dundee völlig außer sich und im Zustand des "Dauerwälzens". Mit aussichtsreichen Blick über das Kaltental nach Osterzell erreichten wir die Gipfelstation und marschierten ohne Ski noch eine Runde durch den Wald. Noch eine kurze Brotzeitpause und wir packten die Abfahrt an, die uns leicht harschig, aber flott die Piste hinab gleiten ließ. Schnell wieder nach Kaufbeuren gefahren, meine beiden Damen gesucht und schon marschierten wir gemütlich durch den hell beleuchteten Christkindlmarkt. Dazu Glühwein, Waffeln wie auch Würstl und schon war die Woche perfekt abgeschlossen. Nun folgt ein, zumindest am Nachmittag, schöner Freitag. Am Wochenende wird sich wieder wechselhaftes, winterliches Wetter einstellen, was ja für unsere Skitouren gar nicht so schlecht ist. In diesem Sinne Euch allen ein schönes, beschauliches Adventswochenende!!!

08/12/2017 - 10/12/2017 Ein Wochenende mit ständigem Wetterkapriolen, von Sturm, über Schnee, bis Regen und sogar ein paar Sonnenlichtblicke, doch was soll's, bereits am Freitag ging's mit Ivonne, Sofie und Dundee auf den Auerberg. Zwar waren wir vom Winde verweht, aber im Schutz des kleinen Gipfelwäldchens konnten wir dennoch eine kleine Glühweinpause nach dem Anstieg durchziehen. Zu allem Überfluss stand Ivonnes erste längere Abfahrt an und Sofie hatte schon ein mulmiges Gefühl, denn Sie wollte hier oben nicht zur Eissäule erstarren. Im Endeffekt waren die Ängste unbegründet, denn nachdem ich Ivonne gebrieft hatte fuhr Sie relativ sicher und auch flott in einfachen Kurven den langen, schönen Südhang hinab. Dundee kugelte sich derweil wieder zigmal im Schnee und so kamen wir relativ zügig zum warmen Auto zurück. Na also, wer sagt's denn, es geht doch wenn man will! Der Samstag kam am Morgen mit Eiseskälte daher und ich machte mich mit Adrian (Kleiner Eiswürfel) und Dundee auf dem Weg zum Grüble 1370m. Vom Parkplatz hinter Trauchgau weg konnten wir durchgehend mit Ski marschieren. Ab der Mitte wurde es mehr als winterlich, denn bald spurten wir durch fast einen halben Meter Neuschnee und es bot sich eine tief verschneite, mehr als traumhafte Landschaft in unserer unmittelbaren Umgebung. Zeitweise blinzelte sogar die Sonne durch das Wolkendach als wir die romantisch gelegene Grüblehütte erreichten. Das Dach unter einer massigen Schneelast und so suchten wir schnell das behagliche, innere der kleinen Hütte auf. Dann hatten wir alle Hände voll zu tun den Ofen zum laufen zu bringen, was mehr schlecht als recht gelang. Das änderte aber nichts in der wohl verdienten Glühweinpause, samt einer Ladung Platzerl, die wir uns genußvoll reinzogen. Dundee tauchte derweil vergnügt durch die Schneemassen und war kaum mehr zum bremsen. Die Abfahrt gestaltete sich dann im obersten Abschnitt noch etwas zögerlich, da es einfach so tiefer Schnee war, aber in unserer Aufstiegsspur lief es dann so richtig dahin und wir rauschten die lange Forstpiste zum Parkplatz hinab. Am Sonntag war es ebenfalls nicht besonders rosig und im Lauf des Tages fing es sogar zu regnen an. Glücklicherweise packte ich vorher mit Dundee die noch nicht in Betrieb stehende Skipiste am Bromberg an. Problemlos spurten wir die weiten Hänge zum obersten Lifthäusl hinauf, das nach wie vor nur mit einem Nagel verschlossen und somit zugänglich war. Windgeschützt konnte ich so die obligatorische Glühweinpause einleiten und den Blick in's Vorland genießen. Die Abfahrt ging dann buchstäblich in einem Rutsch über die westlichste Piste zum Parkplatz hinab, wo wir zufrieden die Heimfahrt antraten. Nun stehen nach wie vor wechselhafte Tage vor der Türe. Zum einem windig, föhnig, wie auch regnerisch, also alles andere als rosig, aber wir werden schon irgendwie das eine oder andere daraus machen. In diesem Sinne Euch allen einen entspannten Start in die kommende Arbeitswoche!!!

19/03/2018 - 22/03/2018 Die Woche startete düster und kalt, aber immerhin flockte es so vor sich hin und da war es nach einem trostlosen, wieder mal erfolglosen Glasfasertag (unter 5° nicht möglich.....) das Beste sich ausspannend mit Dundee an den Auer(Haus)berg, auf dessen frisch verschneiter Südseite, sich auf Skitour zu begeben. Problemlos marschierten wir über den langen Hang empor, beide Stufen überwindend bis wir schon das Gipfelkreuz sahen, das wir wenig später erreichten. Egal wie grausig es auch war, für eine Glühweinpause reichte es allemal. Die danach folgende Abfahrt war, wie es zu erwarten war butterweich und so waren wir wieder flott am Auto. Der Dienstag sollte deutlich besser werden, was im Vorland auch der Fall war, aber am Alpenrand hielt sich zäh der Hochnebel, aus dem es auch teilweise immer noch ein bisschen flockte. In einem Versuch wagte ich den walk and fly Anstieg auf den guten, alten Klassiker Buchenberg. Der Lift stand, es war immer noch eisig und so war ich gänzlich allein als ich den netten kleinen Steig durch den Hochwald hinauf marschierte. Bald erreichte ich den feinen Flugberg und dessen Startplätze. Der Blick eingeschränkt, aber Hauptsache war dass mein Flugweg frei war, was der Fall war. Zusätzlich passte sogar der Wind mit gut 10Km/h aus Nord, somit optimal. Flott legte ich meinen Flügel aus, zog auf und konnte fast aus dem Stand abheben. Der Flug brachte den üblich faszinierenden Blick über die Füssener Seenplatte bis weit in das Alpenvorland. Höhere Gipfel hüllten sich nach wie vor in Wolken, aber ich war zufrieden mal wieder entspannt durch die Luft zu gleiten. Soft parkte ich am Landeplatz, unmittelbar am Windsack ein. Nach dem zusammen packen fuhr ich gleich Heim und startete mit Bube Dundee weiter in's tiefe Allgäu zu den Adelharz/Breitensteinliften, die nach wie vor außer Betrieb waren. Der Schneefall der letzten Stunden hatte satte 20cm Neuschnee auf die alten Pisten gezimmert und so wurde die Skitour ein Tiefschneetraum. Dundee war natürlich im Dauerwälzelmodus und einfach nur glücklich im Schnee. Einsam führte uns die Piste zum obersten Lifthäusl hinauf, wo natürlich die obligatorische Glühweinpause anstand. Mehr als zufrieden mit dem heutigen Doppelpack baute ich gemütlich alles für die Abfahrt um und ich kann Euch eines sagen: Was für eine geniale Schwingerei! Soft wie auf einem Teppich fuhr ich hinter dem, wie ein Zäpfchen abgehenden, Dundee die Naturschneepiste hinab. So kann es ruhig weiter gehen, dachte ich mir als wir wieder die Heimfahrt antraten. Wie am Vortag schaute es am Mittwoch vom Himmel herab, es wabberte der Nebel und ab und zu schaute mal der blaue Himmel hindurch. Positiv natürlich der weitere Schneefall in der Nacht, denn der zauberte ein weiteres Wintermärchen in die Bayerischen Alpen, so daß ich mit Dundee bei gut 20cm Pulver am Steckenberg aufstieg. Die Lifte nun endgültig außer Betrieb, keinerlei Spuren im satten Weiß und somit ideal für uns, da der Einsamkeitsfaktor stimmte. Bald erreichten wir daß oberste Lifthäusl und machten es uns gemütlich. Die Abfahrt war, den außergewöhnlichen Bedingungen entsprechend sensationell. Wie auf einem zarten Teppich schwebten wir förmlich den Parkplatz entgegen. So müßen Skitouren aussehen. Am Donnerstag schlug dass sonnige Wetter dann so richtig zu und entwickelte sich ein fantastischer Tourentag. Es war allerdings eisig als ich zum walk and fly aufbrach und in einer traumhaften Winterlandschaft aufstieg. Es mutete ehrlich gesagt eher nach Januar an, als auf fast Ende März. Problemlos erreichte ich den herrlich gelegenen Startplatz, wo der Wind leicht anstand und knapp 20cm Neuschnee gut zu erlaufen waren, so daß ich nach wenigen Schritten bereits in der Luft war. Weit reichten die Blicke in die Ammergauer Bergwelt und in das Vorland hinaus. Das Gesicht schien bald einzufrieren, aber dennoch ein genialer Flug. Die Landung oberhalb vom Auto dann soft und schon ging es weiter zu Dundee mit dem ich dann weiter in's Allgäu fuhr. An der Blösse und auch an der Reuter Wanne Autos, samt Skitourengeher in Massen, kaum zu glauben und so landete ich unvermittelt wieder am einsamen Starzlacher Berg, denn dass mußte ich mir wirklich nicht geben. Allerdings hieß dies schwere Spurarbeit durch eine enorm verschneite Berglandschaft. Hinzu kam dass die Ski unten und auch oben stollten bis zum geht nicht mehr, was daß Ganze zusätzlich zäh machte. Der Lohn war aber die absolute Einsamkeit und dass bei diesem Traumwetter. Am Gipfel angekommen deutete sich im Norden schon der Wetterwechsel an, aber wir hatten noch das sonnige Glück in Ruhe Pause machen zu können. Die dann folgende Abfahrt hielt alles was sie versprach, denn der frische Pulver ließ sich so sensationell soft befahren daß es besser nicht mehr ging. Dundee ging natürlich wieder mal ab wie ein Raketentriebwerk und hatte seinen Spaß ohne Grenzen. Nach diesem erfolgreichem Tagespensum war ich nicht nur zufrieden sondern auch überglücklich! Nun folgt wieder ein düsterer Freitag, aber dafür sieht es am Wochenende deutlich besser, wie auch wärmer aus, also lasst uns doch mal sehen was so geht und somit wünsche ich Euch allen ein schönes, erholsames Wochenende!!!

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Norbert Hofmann