Ammergauer

Laber 1686m 

Höhenunterschied: 850m

Gehzeit: 1,5 - 2 Std.

Der mit einer der ältesten Seilbahnen Bayerns erschlossene Laber bietet zum einen die steilste Skiabfahrt Deutschlands und zum anderen auch einen sehr steilen und anspruchsvollen Gleitschirmstartplatz an. Der Aufstieg beginnt an der Talstation und führt gut markiert in der Nähe der Skipiste in einen Sattel empor. Hier bietet sich die Möglichkeit links zum Laberkopf zu queren. Das versteckte Steiglein beginnt hinter dem Sattel links unterhalb einer kleinen Jagdhütte und schlängelt sich etwas ausgesetzt zur imposanten Nadel, die sich im III Grad ersteigen läßt. Tipp am Rande: Die Steil nach Oberammergau abbrechende Kante bietet 7 Seillängen bis IV+ in besten Fels (alpine Absicherung!) und bei absoluter Einsamkeit. Ansonsten am Sattel rechts über den luftigen Steig über den Schartenkopf zur Gipfelstation. Der Südstartplatz steht kaum zur Debatte (Drachenfliegerrampe/Abgrund), der Nordstartplatz dagegen bietet bei enormer Steilheit eine gute Chance raus zu kommen. Wind sollte passen, da ein Startabbruch hier sehr unangenehm werden könnte! Neuerdings nach einigen Unfällen daher B-Schein Pflicht!! Der Landeplatz befindet sich unmittelbar hinter dem großen Schwimmbad bei der Talstation.

Rißberg 1420m

Hörnle 1420m 
 
Höhenunterschied: 450m

Gehzeit: 0,5 - 1 Std.

Das Hörnle ist der Berg für Genußflieger, vor allem Abends nach 16.00 Uhr, wenn die Bahn steht, aber auch unter Tage ist hier in der Regel weniger los. Wie am Blomberg eine Waldschneise (bei Seitenwind Turbulenzen!), allerdings ist diese wesentlich breiter und läßt bei Nördlichen Winden problemlos das Starten zu. Der Aufstieg ist einfach zu finden und beginnt an der Talstation und führt über den Sommerweg steil in Serpentinen zum unteren Startplatz an der Bergwachthütte (Alternative bei Weidebterieb), dann weiter über die Piste zumn oberen unterhalb der Hörnlehütte hinauf. Landeplatz ist  links oberhalb der Talstation auf der Skipiste mit großen Windsack. Allerdings ist es nich immer so ruhig wie in der Literatur behauptet wir. An einem eigentlich entspannten Abendflug saugte es meine Frau und mich einmal mit Thermik bis auf 2000m hinauf.
Hinteres Hörnle 1548m
 
Hörnle West 1200m 
 
Hörnle Süd 1300m    

Notkarspitze 1988m
 
Halblech 1050m                                                
 
Wolfskopf 1527m    
 
Wolfskopf Startplatz Alm 1100m                                        

Buchenberg 1142m 
 
Höhenunterschied: 350m

Gehzeit: 0,5 - 3/4 Std.

Als ein gemütlicher Berg mit Mittelgebirgscharakter kurz vor dem bekannten Tegelberg gelegen bietet er einen flotten Aufstieg und wenn der Wind paßt ein gehöriges Soaringpotenzial. Aufstiege beginnen alle am Parkplatz der Buchenbergbahn in Buching. Entweder links oder rechts der Piste der guten Beschilderung folgend zur Gipfelhütte. Abends bei Sonnenuntergang bietet sich der rechts emporführende Kulturensteig an.
Startmöglichkeiten NW/NO und ein weiterer steiler Schneisenstart wenig unterhalb des Gipfels in der Skipiste. Der Landeplatz drüberhalb der B17 ist mehr als großzügig.
Tegelberg/Rohrkopfsattel  1300m 
                                                         
Höhenunterschied: 5000m

Gehzeit: 1 - 1,5 Std.

Um dem Trubel auf dem Tegelberg zu entgehen lassen sich drei weitere Startplätze in der in das Tal führenden Skipiste nutzen. Vom Grüble über den Täfeleshang bis zum Rohrkopfsattel, alle samt B-Schein pflichtig! Während erstere beiden Nordseitig ausgerichtet sind, so hat der Rohrkopfsattel Startrichtung SW. Der Anstieg verläuft ab der Tegelbergbahn Talstation, wo sich auch der große Landeplatz befindet. Achtung: Strikte Trennung zwischen Drachen - und Gleitschirmfliegern! Einfach der Beschilderung Rohrkopfhütte/Tegelberg folgen. Mit fantastischer Sicht auf Neuschwanstein wird bald der Sattel bei der Hütte erreicht. Wie üblich darauf achten das der Wind paßt, da Schneisenstart!
Tegelberg/Täfeleshang 1560m 
Tegelberg/Bergstation 1707m 

Höhenunterschied: 900m

Gehzeit: 1,5 - 2 Std.

Für die Gleitschirmszene einer der bekanntesten Flugberge überhaupt, zumal der Flug über Schloss Neuschwanstein führt. Um den hier stets herrschenden Trubel zu entgehen bietet sich der frühe Morgen oder Abend an wenn die Bahn außer Betrieb ist. Direkt am Parkplatz der Tegelbergbahn beginnt der Anstieg. Immer der Beschilderung "Gelbe Wand" folgen, diese Route führt ziemlich schnell in die Schlucht unmittelbar unter der Seilbahntrasse. Schöne, leichte Klettersteigpassagen führen durch diese eindrucksvolle Felsenlandschaft. Selbst eine Seilbrücke ist zu überwinden. Für den trittsicheren, schwindelfreien Bergsteiger ist eigentlich keine Sicherung notwendig, nur gänzlich unerfahrene sollten ein Klettersteigset benutzen. Im oberen Teil gelangt der Paraalpinist auf die Skipiste und über das Tegelberghaus zur Bergstation. Der Startplatz ist bestens präpariert, aber der Wind sollte passen da die Anläufe nicht sonderlich lang sind. Von NW - NO kann rausgeflogen werden. Landeplatz natürlich an der Talstation.

Säuling 2048m     

Dürrenbergalpe 1438m

Westl. Geierkopf 2143m 
Kohlbergspitze 2202m 

Höhenunterschied: 1200m
 
Gehzeit: 2,5 - 3 Std.

Die mit traumhaften Startplätzen versehene Kohlbergspitze ist unter Gleitschirmfliegern nicht sonderlich bekannt, was eigentlich mehr als verwundert. Denn alles ist heir bestens für uns Flieger vorbereitet. Parkplatz am kleinen Bahnhof in Bichlbach, der Steig führt Anmarschfrei sofort steil die weiten Hänge empor. Stets bieten sich weite Blicke in die Lechtaler und Mieminger Berge. Im oberen Teil wenn der latschengürtel durchschritten ist öffnen sich gigantische Wiesenflächen, der Starttraum! Unmittelbar unter dem Gipfelkreuz lässt es sich problemlos auslegen. Je nach Wind bieten sich in dem Kessel Plätze von S-W an. Landeplätze in umittelbarer Nähe von Bichlbach, entweder eine abgemähte Wiese oder der offizielle Landeplatz der Alpkopfbahn.
Pitzenegg 2174m
Plattberg 2247m 
Hebertaljoch 2047m  
Daniel 2340m/Upsspitze 2338m 

Höhenunterschied: 1350m

Gehzeit: 2,5 - 3 Std.

Der höchste Gipfel der Ammergauer mit seiner Nachbarin der Upsspitze stellt für Paraalpinisten ein Topziel dar. Von Erwald und Leermoos aus führen einfache markierte Wege zur Tuftlalm hinauf. Hier teilen sich die Wege, der linke führt über einen Sattel, dann rechts haltend direkt zur Upsspitze empor und deren Startplätzen, während der rechte landschaftlich eindrucksvoll zunächst unter der Upsspitze hindurch in den Sattel vor dem Daniel und zu dessen Gipfel leitet. Erfahrene könnten im Sattel auf kurzer Wiese starten, was aber als anspruchsvoll zu bezeichnen ist. Besser zurück über die Upsspitze mit einer Stelle I und hinter dem Gipfel wenige Meter hinab auf die Schulter. Hier bieten sich Startmöglichkeiten von S - SW an, ein Stück weiter am Kamm hinab wäre auch W möglich. Die Wiesen sind etwas schrofig, also ein bischen aufpassen. Als Landeplatz bietet sich die große offizielle Wiese an der Grubigsteinbahn an. Achtung nach Regenfällen ist diese Wiese besonders versumpft!      
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© Norbert Hofmann