Kitzbühler Alpen

Hohe Salve 1827m 

Höhenunterschied: Aufstieg 600m/Flug 1200m
 
Gehzeit: 45 Min. bis 1,5 Std.
 
Die Salve darf durchaus als Idealgleitschirmberg gelten, läßt es sich doch von hier in alle Himmelsrichtungen starten, wie auch problemlos landen. Allerdings ist der Trubel am Gipfel beachtlich, außer man besteigt den Berg während der Revisionszeiten, dann ist es herrlich still und der Berg ist so wie er einmal war. Direkt an der Seilbahnstation in Hopfgarten führt rechts eine kleine Teerstrasse steil empor und überwindet mal flott 600 Höhenmeter. Zwingend erforderlich natürlich ein zweiter Fahrer oder ein zweites Fahrzeug in Hopfgarten. Am Ende einfach seitlich parken/Wendeplatz. Von hier über die linke oder rechte Skipiste hinauf, was nach Regenfällen ziemlichen Sumpf bedeutet. Wie erwähnt alle Himmelsrichtungen startbar, Landeplatz in Hopfgarten direkt gegenüber der Seilbahn drüberhalb der Hauptstrasse/Eisenbahnlinie. Den Talwind beachten da wir hier einen Düseneffekt haben! Weiterer Landeplatz wäre in Westendorf bei der Talstation der Choralpe Seilbahn. Auch sonst sind viele Wiesen für den Notfall zu finden.
Lodron 1925m
 
Höhenunterschied: 1100m
 
Gehzeit: 2,5 - 3 Std.
 
Der Lodron in den Kitzbühlern ist einer der bekanntesten Skitourenberge dieser Gegend.Dementsprechend ist auch der Gleitschirmflieger hier gut aufgehoben. Über die Inntalautobahn, Ausfahrt Wörgl ins Brixental. Von Hopfgarten bis in die Kelchsau - durch das Ortszentrum ca. 1 km weiter fahren bis nach Inner-Kelchsau. Parkgelegenheiten bestehen bei der Brücke über die Kelchsauer Ache (Bushaltestelle nicht zuparken!). Gleich nach der Brücke rechts der Straße den markierten Weg folgen, ehe es über zunächst flaches Wiesengelände, teilweise durch den Wald auf wunderschönes Almgelände führt. Dieser immer wieder abkürzend bis zum ehemaligen Gasthof Sonnblick folgen. Hinter dem Bauernhof verläuft der Weg in steileren Feldern aufwärts bis wir die hintere Demmelshüttenalm und später die untere Lodronalm erreichen. Über die Lodronalm gelangen wir schlussendlich in etwa 30 Minuten zum Gipfel des Lodron. Der Gipfel ist Starttechnisch der Wahnsinn, denn fast alle Himmelsrichtungen sind möglich, aber von unser Anstiegsseite her müssen wir mit W - NW vorlieb nehmen. Landeplätze befinden sich unmittelbar hinter dem Ausgangspunkt, vor der Mautstelle, eine schmale aber lange Wiese führt an der Strasse entlang. Zu beachten ist natürlich hier im Sommer das Talwindsystem, weil wir hier gerne eine "Düse" bekommen.
Markbachjoch 1440m/1731m 
 
Höhenunterschied: 600m/900m
 
Gehzeit: 1 - 2 Std.

Das Markbachjoch ist für uns natürlich so etwas wie ein Hausberg, haben wir hier doch unseren A-Schein absolviert. Ohne Probleme kann der sportlich orientierte Gleitschirmpilot auch hier fündig werden. Zum einen morgens, wie auch abends wenn die Bahn nicht läuft oder unter Tags einfach weiter zum Roßkopf marschierend. Der Anstieg ist denkbar einfach. Gleich neben der Talstation an den Seilbahnmasten entlang und später steil, aber dafür flott empor zum Markbachjoch. Weiter zum Roßkopf einfach rechts der Piste folgen bis ein markierter Steig über den vorgelagerten Gipfel, in amüsanten auf und ab zum Gipfelkreuz des Roßkopfes führt. Beide Startplatze sind nach Norden ausgerichtet und somit sollte dementsprechender Wind vorhanden sein. Wir wurden allerdings als "Rückenwindstarter" ausgebildet und ignorierten dies teilweise. Wenn gar nichts mehr geht ist es möglich am Markbachjoch der Piste links/östlich bis zu deren Ende zu folgen, um so einen Startplatz auf 300m zu erreichen. Dieser geht fast immer!
Rosskopf 1731m
 
Höhenunterschied: 900m
 
Gehzeit: 1 - 2 Std.

Wie oben beim Markbachjoch erwähnt bildet der Rosskopf eine schöne und vor allem ruhige Alternative zu ersteren Startplatz. Im Winter durch den Schnee war es allerdings gar nicht so einfach die Situation am Startplatz zu beurteilen. Im Anstieg führt ein schöner markierter Steig links der Skipiste durch den Wald, ansonsten beleibt der Anstieg im Sommer wie im  Winter identisch. Der Start selbst ist Nord/Nordost ausgerichtet, unmittelbar neben dem Gipfelkreuz. Der Anlaufweg ist sehr flach und etwas holprig durch eine Menge Grasbüschel, am Ende wartet ein klippenartiger Steilgrasabbruch! Am besten bei gut anstehemden Wind zu meistern, bei Nullwind beherzt und mit Dampf anlaufen, denn ein Abbruch wäre hier sehr ungünstig. Landeplatz wie immer beim Harfenwirt in Niederau.

Breiteggern 1981m 

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© Norbert Hofmann