Rofan

Vorderunnütz 2078m 
 
Höhenunterschied: 1150m
 
Gehzeit: 2 - 3 Std.

Dieser Gipfel dürfte einer der ersten sein der in den Gleitschirmanfängen beflogen worden ist und das mit Grund. Zum einen bietet er einen Startplatz der seines gleichen sucht, eine ideal geneigte Traumwiese, zum anderen der spektakuläre Ausblick über den fjordartigen Achensee der den Flug zu einem unvergessenen Tag macht. Der Aufstieg beginnt direkt am Nordende des Achensees (Gebührenpflichtiger Parkplatz) und führt durch einen kleinen Tunnel unter der Landstrasse hindurch. Gemütlich führt der Steig über die Köglalmen, dann links haltend in einen Sattel empor, wo der Steig von Steinberg herauf kommt. Hier links weiter über den immer freier werdenden kamm in ein dichtes Latschengewirr. Zunächst über den Vorgipfel hinweg und in eine Senke hinab, die gewaltigen Ausmaße der Startflächen sind bereits gut zu sehen. Wenig später ist das Gipfelkreuz erreicht und damit eine mehr als fantastische Aussicht. Starten läßt es sich problemlos von S bis W. Landeplätze sind am Achensee mehr als genug vorhanden, wie immer halt abgemähte Wiesen benutzen! Vorsicht nit dem oft strengen Talwindsystem/Düsenwirkung um sich nicht auf den Achensee abtreiben zu lassen! 



Guffert 2196m 
 
 
Höhenunterschied: 1200m
 
Gehzeit: 3,5 Std. - 4 Std.

Der imposant aufragende Guffert ist wohl einer der Münchner Hausberge schlecht hin. Von praktisch jeden Bayerischen Voralpenberg ist er zu sehen und für den Flieger bietet seine Südseite wohl eine der attraktivsten Thermikplätze weit und breit. Der lange Südanstieg beginnt direkt in Steinberg (Parkplatz Ortsmitte). Landewiesen (wenn möglich abgemäht) finden sich im unmittelbaren Umfeld. Zunächst noch harmlos einen Steig empor, aber dann schon bald nach überschreiten eines Forstweges links in steileres Gelände, das in die Latschen führt und stellenweise leichte Kletterei an abgeschmierten Fels verlangt. Oben an der Hochfläche angekommen links haltend Richtung Gipfelaufbau. An der Schulter davor etwas Wiese und viel grobes Gestein und hier wären unsere Startmöglichkeiten nach SO bis SW. Natürlich sollte der enorm aussichtsreiche Gipfel mitgenommen werden und der Drahtseilversicherte Gratanstieg macht auch richtig Spaß. Der Startplatz selbst ist schon etwas haarig. Vorsicht mit den Leinen und auch mit dem Schirm, damit nichts reißen kann. Ebenso stellt sich ein Unterlaufen in dem gerölligem Gelände als nicht so einfach dar und nur sehr trittsichere Bergsteiger könnten hier noch Korrekturen vornehmen. Ein Sturz wäre äußerst unangenehm!! Bei SW auch den rechten Gratansatz mit einbeziehen, denn dort könnten sich Turbulenzen bilden. In der stärksten Thermikzeit können auch die Ablösungen am Startplatz sehr heftig ausfallen, also aufpassen. Ansonsten bietet sich dem Parabergsteiger ein Flug der Superklasse mit dementsprechender Aussicht. Landeplätze wie erwähnt problemlos und wie so oft, den oft stärker werdenden Talwind beachten.  

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© Norbert Hofmann