Lebe Deinen Traum....                 ....denn Du lebst nur einmal!

NORBERT HOFMANN

Der eifrige "Macher" von megaextremesport und das tagtäglich bei seinen Touren!

EXPEDITIONEN

Der Name ist Programm. Meine selbständig durchgeführten Expeditionen der letzten Jahre.

SKITOUREN

Natürlich darf die Königsdisziplin, das aufsteigen mit den Tourenski, keinesfalls fehlen.  

WALK AND FLY

Eine Sportart, das Gleitschirm fliegen, stellt für mich das letzte Puzzleteil beim Bergsteigen dar. 

Neuigkeiten

Wer unten aufgeführte Neuigkeiten per Email (Hohe Auflösung!) bekommen möchte muß einfach nur unter Kontakt eine Nachricht mit Kennwort "megaextremesport news" senden! Weiter zurück liegende Nachrichten findet Ihr im Archiv!

BILD DES MONATS

Das Bild des Monats Februar hat dieses mal Adrian Grötzger eingefangen, denn genau auf den letzten Metern zum Gipfel des Hochschergen konnte Adrian mich mit Dundee zwischen den Bäumen erwischen.

PRODUKT DES MONATS

Der Neue SKY EN-C EXOS

100% ehrlicher Gleitschirmbau mit Herkunft. In Europa hergestellt.

Sky Paragliders baut seine neue SPORT Linie laufend aus. Nach dem EN B Apollo und dem in Kürze erscheinenden Apollo Biplace (EN C), wurde vor kurzem eine neuer EN C Flügel getestet. Der EXOS sei im obersten Bereich von Leistung und Pilotenanspruch der EN C Klasse anzusiedeln.

Ab Frühjahr 2017 zu haben:

M Größe nur 4,0 Kilo leicht! Streckung 6,4! 65 Zellen! 3 Leiner! 5 Größen (55-120Kg)! Mehr Infos kommen bald...

Weitere Infos unter http://flightclub.org/news.html!     

Alle weiteren Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten und unter www.megaextremesport.de!  

Servus miteinander!

13/02/2017 - 16/02/2017 Uiuiuiuiui....eine verrückte Woche, denn es ging in die Luft und wie. Schon am Montag war ich mit Olli und Dundee im Allgäu kurz vorm Oberjoch unterwegs. Die Tour natürlich im Doppelpack, denn ich musste Dundee natürlich wieder holen und so konnten wir alle einen unglaublich warmen und traumhaften Tag in der Luft genießen. Ruhige Bedingungen, geniale Panoramen machten den Trip perfekt. Am Dienstag legten wir dann noch einen härteren Gang ein. leichte Föhnlage sorgte dafür das wir im Alpenvorland blieben und so packten wir zunächst einen SO Start an, natürlich zweimal da ich wieder Dundee abholte. Wieder enorm warm, gewaltig schön, wie auch aussichtsreich. Kaum hatten Olli und ich die Flüge absolviert eilten wir zum nächsten Berg, wo ein NO Start auf uns wartete. Ebenso zweimal rauf, was mir an dem Tag dann auch knapp 1000 Höhenmeter einbrachte. Alle waren zufrieden, wir waren in der Luft und Dundee wälzelte sich im Schnee. Am Mittwoch dann das gleiche Bild, strahlend Blauer Himmel und endloser Sonnenschein, was uns weit in den Westen des Allgäus, unweit der Salmaser Höhe brachte. Die Tour wieder im Doppelpack und wir konnten unser Flugglück diese Woche kaum mehr fassen. Ohne Handschuhe über der Allgüer Bergwelt, die Wiesen auf den Südseiten in herrlichem Grün, während die Nordflanken noch tief Weiß schimmerten. Dundee war dennoch befriedigt, denn es gab immer noch einzelne Schneeflecken die sich zum hinhaun wühlen eigneten. Am Donnerstag zu guter Letzt nochmals mit Olli eine Traumtour in ein neues Fluggebiet. Versteckt in den Hügelketten südwestlich von Kempten, wo ich vor einigen Wochen auf Skitour war wollte ich einen Versuch wagen. Die Tour selbst ein Traum, denn es bot sich so ziemlich alles. Von fantastisch gelegenen Berghöfen, grandiosen Panoramablicken zu den Allgäuer Hauptgipfeln, bis hin zu einem lieblich gelegenen Gipfelkreuz hatten wir alles was eine walk and fly Tour erst zu einer macht. Nachdem wir den Gipfel überschritten hatten ging es über eine Hochebene bis zum eigentlichen Startplatz, wo an einem Hütterl noch zwei Bankerl in der Sonne auf uns warteten. besser ging es nicht und davor ein nahezu perfekter Startplatz nach SO. Oben flach dann steiler werdend, dazu ein spannender Flugweg mit Seenblick, sozusagen die Zutaten zu dieser extravaganten Exkursion. Ich haute mich wieder als erster hinaus, denn ich musste ja abermals Dundee abholen. Der Flug war wie geahnt, schlichtweg genial und vor allem der Blick über den See machte das "i"-Tüpfelchen aus. Nach einer soften Landung löste ich Olli ab und so konnte auch er seinen Flug einsacken und wir im Anschluß zufrieden Heimfahren. Das nun folgende Wochenende bringt zunächst Regenwetter, aber im Lauf des Samstags und vor allem am Sonntag sollte es wieder besser und schön werden. Wie auch immer, ich wünsche Euch allen ein entspanntes und erholsames Wochenende!!!

10/02/2017 - 12/02/2017 Wieder so ein Wochenende wo das Bergsteigerherz höher schlägt. Zunächst mit Dundee nochmals die Nordroute mit Ski auf den Auerberg 1055m, was tatsächlich immer noch möglich war. Knapp unter dem Gipfel kamen wir in die Sonne und bekamen eine schier unglaublich, verzauberte Winterlandschaft geboten. Die Kirche ist eigentlich geschlossen, da aber eine Wartung an den Glocken stattfand konnte ich rein und auf den Turm steigen und die sonnige Aussicht genießen. Die Abfahrt, Dank leichter Pulverauflage ein absoluter Hammer! Danach ging es mit Kämpfer Adrian und Dundee in die Trauchberge zum Hochwildfeuerberg 1541m. Problemlos konnten wir ab dem Parkplatz die knapp 800 Höhenmeter mit Ski durchgehend begehen. Dazu strahlend blauer Himmel und warmer Sonnenschein, mehr ging nicht. Glücklich erreichten wir den überraschenderweise sehr aussichtsreichen Gipfel und machten es uns auf einem Bankerl gemütlich. Dazu Glühwein und Brotzeit, so dass es eine pfundige Pause wurde. Dundee war natürlich in seinem Element Schnee und rastete reihenweise aus! Die Abfahrt dann natürlich sensationell, vor allem der obere Abschnitt wo wir mitten durch den Wald cruisten. Im Anschluß noch rasant die Forstpiste bis zum Auto hinab, wo am Ende noch "Außenborder" Dundee mich so richtig mitriss. Zu guter Letzt ging es wieder mit Olli, der von seinem Thailandtrip zurück ist und Dundee auf eine kleine walk and fly Tour. Problemlos liefen wir über teilweise gefrorenen Pistenschnee zum obersten Lifthäusl und ich legte gleich aus. Während es unten noch ziemlich kalt war, so hatten wir oben angenehme Temperaturen. Der Flug soft und herrlich in der glänzenden Sonne, dann eine Punktlandung am Auto und gleich wieder rauf und Dundee geholt, während Olli seinen verdienten Flug souverän einsackte. So muss es sein! Nun folgen weitere Tage durchgehend mit satten Hochdruck, das heißt raus so weit es möglich ist. Somit Euch allen einen gemütlichen Start in die neue Arbeitswoche!!!

03/02/2017 - 05/02/2017 Der Freitag sollte mit starken Föhn aufwarten, aber im Großen und Ganzen war es mehr bewölkt. Der Schnee hatte sich an den Südseiten der Vorberge ziemlich rar gemacht und so hatte ich mal wieder meinen Flügel dabei. Glücklicherweise erwischte ich dann doch ein sonniges Fenster und konnte somit bei angenehmen Temperaturen aufsteigen. Überall plätscherte das Schmelzwasser die Hänge herab, dazu das ungewohnte Grün, eine schöne Abwechslung. Bald stand ich am Gipfel und wunderte mich über den Föhn, denn ich hatte gut 15 Km/h aus NW, wie passend an einem SO Startplatz...Grmmmpf.....war ja klar, wie immer halt! Zunächst machte ich mal Pause und bildete mir ein es würde nachlassen, so dass ich doch mal meinen Schirm auslegte. Der Startplatz hier ist sehr flach und bei Rückenwind eigentlich ein völlig planloses Unterfangen. Egal dachte ich mir, Weidezäune alle abgebaut, dann lauf ich halt mal eine Runde schneller. Mit einem Ruck zog ich auf, rannte den hang hinab und brachte den Schirm tatsächlich in die Luft, wobei es zunächst Leetechnisch ziemlich bergab ging. Es reichte für die erste Baumreihe und dann ging es endlich auch mal bergauf, na also geht doch. Nun konnte ich den Rest dieses Flügerls noch so richtig genießen und landete weit hinter dem Auto. Am Wochenende musste auch im Haus mal wieder was gemacht werden, sprich Baustelle (Ächz!), aber das heißt nicht dass ich nicht unterwegs war, nur der Zeitplan war enger und so marschierte ich Samstag schon mal mit Dundee auf den Bromberg, mit Ski, ja mit Ski, denn es ging tatsächlich noch. Unten zwar mit vielen grünen Flecken, aber über die Piste ging es gut und so war ein durchgehendes Aufsteigen möglich. Dazu strahlend Blauer Himmel bei schönstem Sonnenschein. Das letzte Stück zum Aussichtspunkt zu Fuß über den Hauptkamm. Dann noch eine gemütliche Brotzeit und es folgte die Abfahrt, wo Dundee wieder dafür sorgte dass es mich volles Rohr auf den Rüssel haute (typisch!). Insgesamt aber genial, denn ohne absetzen ging es bis zum Auto hinab, das war doch was. Ab Mittag machte dann das Wetter sowieso dicht und es begann zu stürmen. Am Sonntag dann am Morgen wieder strahlender Sonnenschein. Grund genug Dundee und den Schirm in's Auto zu laden. dann fuhren wir hinüber nach Denklingen und drehten in Haustürnähe eine lange Runde über die Golanhöhen. Traumhafte Sonnenaufgangsstimmung und ein Flügerl als Bonus war der Lohn und so war das Wochenende zumindest Freizeitmassig gerettet. Der baustellenstress allerdings gab mir dann den Rest und so geht es mal wieder in die neue Arbeitswoche, wo sich weiterhin Schmuddelwetter breit macht, aber mal sehen was wir dennoch reißen können. Euch allen einen guten Start in den Montag!!!       

30/01/2017 - 02/02/2017 Auweia, der Wochenstart begann mit Siff und das haute den Schnee gleich mal ziemlich ordentlich weg. Dennoch konnte ich am Montag Nachmittag noch in Halblech auf der weichen Piste aufsteigen um noch eine Abfahrt heraus zu schinden. Der Versuch durch den Funpark zu fahren war dann noch das "i"-Tüpfelchen, auch wenn es mich beinahe auf die Waffel gehauen hätte. Wie auch immer, der Wochenauftakt war schon einmal geglückt. Das Wetter hielt dann auch am Dienstag was es versprach...Dauerregen und so fuhr ich gleich nach der Arbeit Heim und packte Dundee in's Auto. Ein letztes mal wollte ich den Hohen Peißenberg probieren und es glückte. In der Nordflanke lag noch gerade ausreichend Schnee um aufzusteigen und auch in der Piste war nasser, weicher Schnee noch reichlich vorhanden. Dazwischen noch die trockene Pause im alten Lifthäusl und dann nichts wie runter. Dundee war dies alles egal, ob nass, gefroren, weich und dreckig.....Hauptsache Schnee zum rumkugeln. Problemlos fuhren wir bis kurz vor's Auto, aber die braunen und grünen Flecken wurden immer größer und ich denke vorerst war dies die letzte Peißenberg Skitour. Vielleicht kommt ja im Februar noch einmal Nachschub, aber wir werden sehen. Am Mittwoch lugte doch glatt ein bisschen die Sonne hervor und das war Grund genug gleich einmal eine flotte Buchenbergaktion zu starten. Auf der Piste lag immer noch genug Schnee um sogar die steile Direktvariante in Angriff zu nehmen. Das ich dann in den Genuß des blauen Himmels kam war natürlich das besondere Zuckerl an diesem eigentlich verregneten Tag. An der Gipfelstation noch einen schnellen Umtrunk und schon rauschte ich die Piste wieder hinab zum Parkplatz. Noch geht's, aber wenn es noch wärmer wird...mmh...., egal irgendwas geht ja immer und so gestaltete sich auch der Donnerstag, an dem ich frei hatte - Scheidungstermin! Lustigerweise dauerte das Ganze gerade mal 10 Minuten, eigentlich unfassbar, 18 Jahre enden in 10 Minuten, was für eine Rechnung, doch der tag war somit jung und musste genutzt werden. Dundee hatte ich in weislicher Voraussicht bereits im Auto. Die Fahrt führte uns tief in's Allgäu, genauer gesagt in die geheimnisumwitterte Adellegg zur Kreuzleshöhe 1115m, die ich mit Welpe Dundee schon einmal im Herbst bestiegen hatte und schon damals dachte ich dies könnte eine reizvolle Skitour sein. Hinter Kreuzthal parkten wir am Skilift Gohresberg www.rudi-holzberger.de/skilift-gohresberg/, der natürlich nicht in Betrieb war, aber die Piste schaute noch brauchbar aus. Dundee wälzte sich zunächst einmal ausgiebig im Schnee und zugegeben es war warm, der Föhn schlug bereits erbarmungslos zu. Dafür hatten wir allerdings ein Traumwetter und stiegen so in strahlendem Sonnenschein die weiten Pistenhänge empor. Bald erreichten wir die Gipfelstation und der Blick zu den südlicher gelegenen Kämme und zum vor allem zum Schwarzen Grat wurde frei. Nun ging es den Kamm entlang und einige mal musste ich abschnallen und apere Stellen zu Fuß gehen, aber insgesamt ging es noch. Über mehrere Erhebungen kamen wir zum Gipfelaufbau, wo schon das Kreuz zu sehen war. In Bestens aufgefirnten Schnee spurte ich den Schlußhang empor, wobei nun der Blick bis in die Schweizer Berge frei wurde, allen voran natürlich die alles überragende Säntis. Dazu strich sanft der südliche Föhnwind über die Kämme und es war einfach unglaublich warm, so dass wir uns in eine trockene Wiese in die Sonne hauten um Brotzeit zu machen. Noch einmal ist mir ein vermeintlich kleiner Berg gelungen, Berge die ebenso vielfältig und Erlebnisreich wie die ganz großen sind und solange noch genug Schnee liegt muß ich ja nicht bis in die Zentralalpen fahren um Abenteuer zu erleben. Dundee war jedenfalls mehr als ausgelastet und kugelte nach wie vor im Schnee umher. Die Abfahrt, bis auf die kurzen Tragestücke richtig pfundig und auf der Piste dann sogar noch rassig. Nun war auch dieser Tag mehr als perfekt ausgekostet und das Wochenende kann kommen. Am Freitag wird der Föhn noch einmal zuschlagen, bis er am Samstag zusammenbricht und sich Schmuddelwetter breit macht. Erste Langzeitprognosen sprechen von Neuschnee in der kommenden Woche, also lassen wir uns mal überraschen ob noch was kommt. Vielleicht sind Peißenberg und Co doch noch nicht abgeschrieben. In diesem Sinne Euch allen ein schönes, spannendes Wochenende!!!

27/01/2017 - 29/01/2017 Eigentlich "ohne Worte", aber was soll ich dann noch schreiben...schmunzel, denn dieses Wochenende war schon mehr als ergiebig. Am Freitag hatte ich ausnahmsweise Dundee mit in der Arbeit und so konnten wir Nachmittags gleich richtig ausrücken. Ziel wurde der urige Edelsberg 1632m bei Pfronten, wobei wir den knackigen Aufstieg aus dem Vilstal über die Grundhütte wählten. Unten im Tal tiefster, eisiger Winter, aber schon nach 50 Höhenmeter kamen wir in die Sonne, die zuvor zur Eis erstarrten Bäume waren hier wieder Grün und das schwitzen begann. In einer Schneeschuhgeherspur kämpften wir uns nach oben. Bei traumhaften Bedingungen erreichten wir die Grundhütte, wo es auf einem Forstweg weiter empor ging. Weit reichten die Blicke in die umgebende Bergwelt. Nach einigen Serpentinen ging es in den Wald, das Schlüsselstück mit der kleinen Brücke, fahrtechnisch bei der Abfahrt ziemlich anspruchsvoll. Schnee lag genug und so war es ein leichtes die beiden höher gelegenen Waldstufen zu überwinden und in das freie Gelände unterhalb des Gipfels zu gelangen. Nun erschlug uns das Panorama förmlich, so dass der Foto Höchstleistung erbringen musste. Nach dem fantastischen Hang erreichten wir den Kamm und gelangten so zum Gipfelkreuz. Hammer, der Wahnsinn, einfach nur genial und es war Zeit für eine Brotzeit. Dazu noch eine Tasse Glühwein und der Moment war für die Ewigkeit gespeichert. Die Abfahrt war dann megagenial. Dundee zog mich nach dem, zugegeben rassigen Gipfelhang, volles Rohr durch den Wald, aber ich blieb sturzfrei. Ohne Probleme, vom Tempo abgesehen, erreichten wir so wieder den Parkplatz und konnten zufrieden nach Hause fahren. Am Samstag dann endlich die zweite Skitour für Sofie, die nach Ihrem Krankenhausaufenthalt immer noch angeschlagen war. Um es nicht zu übertreiben packten wir den Hauchenberg 1242m von Süden an, zum einen weicher Schnee, komplett freie Flächen und Sonne, Sonne pur. Tapfer  kämpfte sich Sofie dem Gipfel entgegen, während Dundee wieder nur zu allerhand Unsinn aufgelegt war (Sturz...Ha! Ha!). Von Meter zu Meter steigert sich das Panorama in die Allgäuer Zentralgipfel und ebenso der Schnee war einfach nur perfekt, leicht angeweicht und gut zu befahren. Bald standen wir so am Gipfelkreuz, unweit des Aussichtsturmes und genossen die winterliche Stimmung. Dazu ein trockenes Bankerl in der Sonne und alles war mehr als perfekt. Vor allem für Sofie freut es mich am meisten, denn Sie hatte die Skitouren schon ziemlich vermisst und es wurde Zeit dass wieder mal was ging. Die Abfahrt danach im weichen Schnee soft und genußreich. Dundee tat sein übriges dass ich auf Touren kam und so ging es in den Flachbereichen mit "Bubenspeed" geradezu höllisch voran. Geschafft und glücklich machten wir uns dann wieder auf den nach Hause Weg. Am Sonntag steuerte ich mit Dundee dann nochmals das selbe Eck an, denn schon beim durchfahren fiel mir der Stoffelberg 1063m auf. Weiter unten, bei Niedersonthofen gab es im Falltobel ein ehemaliges Skigebiet und somit eine Piste. Die ideale Kombi für eine neue Tour und so marschierte ich mit Dundee an der alten Talstation los. Hier fuhr schon lange nichts mehr, was für Einsamkeit sprach. Genußreich erreichten wir den ersten Absatz und die Blicke zu den südlich gelegenen Allgäuer Gipfeln wurde wieder frei. In einer langen Querung steuerten wir auf den vor uns aufragenden Gipfel zu. Grandiose Hänge leiteten uns abermals auf einen weiteren Absatz empor ehe es uns über eine weite Fläche zum eigentlichen Gipfelblock hinzog. Perfekte Stimmung, knackige Schneelage und schon marschierten wir die letzten Serpentine zum Kreuz hinauf. Dieser kleine Berg hatte es in sich, ein kecker, aussichtsreicher Kopf, sonnenbeschienen und dazu eine tolle Aussicht. Zutaten für eine fantastische Skitour und schon machten wir es uns gemütlich. Wie üblich dazu natürlich der obligatorische Glühwein. Die Abfahrt stellte dann mal alles in den Schatten, denn es wurde glatt die erste Firnabfahrt 2017. Elegant schwangen wir uns über zum Teil steile Flanken die Hänge hinab und Dundee war kaum mehr zu bremsen. Unten nutzten wir dann die ehemalige, alte Piste, die sich komplett unverspurt darbot und im Schatten der Bäume Pulver bereit hielt. Ich kann nur eines sagen, megagenial, so eine tolle Tour, Menschenleer und eindrucksvoll! Nun kann die neue Woche kommen, auch wenn es zunächst regnerisch wird. Zum Wochenende hin schaut es wieder nach Föhn aus und da wird schon wieder das eine oder auch andere gehen. Somit wünsche ich Euch allen, den üblichen guten Start in die neue Arbeitswoche!!!  

23/01/2017 - 26/01/2017 Eigentlich unglaublich, dauerhaft dieses winterliche Kaiserwetter, aber die Prognosen sprechen zum Ende der Woche hin von höheren Temperaturen, was heißt Berge wie Beispielsweise der Schnalz werden dann wohl nicht mehr gehen und darum musste ich gleich am Montag nochmals zu dieser herrlichen, komplett freien Südseite, um hier Sonne und Pulver satt zu tanken. So war es dann auch, ein extremst sonniger Aufstieg, dann die traumhafte Aussicht als Untermalung für meinen heißen Glühwein und dann eine rassige Abfahrt in noch feinen Pulver, der nur im oberen Hang bereits anfing zu durchnässen. Am Abend dann noch mit Dundee in den letzten Sonnenstrahlen in den Feldern von Thaining eine große Runde absolviert. Der perfekte Start in eine neue Arbeitswoche! Der Dienstag punktete ebenfalls mit Hochdruck, doch im Alpenvorland wollte sich die zähe Nebeldecke einfach nicht auflösen und so musste ich mal wieder tiefer in die Materie fahren. Ab Jungholz strahlte die Sonne herab und ich konnte endlich mal wieder den Pfeifferberg 1457m angehen, allerdings nicht über die Rodelbahn, sondern über einen neuen, herrlichen Direktanstieg, der mit wesentlich mehr Sonne verbunden war. Steil ging es weite, freie Hänge hinauf, wobei die Blicke in die Allgäuer und Tannheimer Bergwelt mit der Nachmittagssonne schon fast kitschig wurden, sprich ein einziger Traum. Die Waldpassagen liefen, obwohl südseitig, problemlos, es hatte mehr als genug Schnee. Dann erreichte ich den Kamm und arbeitete mich über diesen bis zum herrlich gelegenen Gipfelkreuz entlang. Im Norden eine dichte Nebeldecke und hier eitel Sonnenschein, samt angenehmer Temperaturen. Der Glühwein schmeckte bei diesem Panorama besonders gut, dann aber krebste die Sonne am Horizont und die Kälte kam. In Sekunden wurden die Spuren Steinhart und der obere, wirklich faszinierende Hang wurde zum Kampf im Bruchharsch. Knapp Sturzfrei kam ich so zur Hütte und wechselte auf die wesentlich einfacher zu befahrbare Rodelpiste. Spiegelglatt und dementsprechend schnell flitze ich hinunter bei immer kälter werdenden Temperaturen, dazu der Windchill und so war es klar das einem das Gesicht nahezu einfror. Noch ein letzter Blick auf die Sonne und ich fuhr in den Schatten am Parkplatz um mich gleich im Auto zu verkrümmeln, aber egal wie auch immer, es war eine geniale Tour mit einzigartigen Stimmungen. Im Anschluß streifte ich noch mit Dundee im dunkeln über die verschneiten Felder. Am Mittwoch machte ich den gestrigen, späten Ausrücker mit Dundee gleich wieder gut und fuhr unmittelbar nach Hause. Packte den Buben in's Auto und schon ging's weiter zum Hohen Peißenberg. Hier auf der Nordseite bei der ehemaligen Skipiste hatte sich der Pulver erstaunlich gut gehalten. Der Aufstieg durch die eisig gefrorene Winterlandschaft war herrlich und so erreichten wir bald das alte Lifthäusl, wo es Zeit für den obligatorischen Glühwein wurde. Dundee natürlich restlos im Schneewahn und so wälzelte er sich von einem Eck in das andere. Die Abfahrt wurde dann so wie ich es erwartet hatte, der Hammer. feinster Pulver an diesem kleinen Berg, so dass wir elegant schwingend in der schmalen Schneise bis zum unteren Pistenbereich hindurchwedelten. Danach noch der weite untere Hang an dem ich es so richtig laufen lassen konnte, während Dundee zusätzlich so richtig Gas gab! So ging am Parkplatz wieder mal ein erfolgreich ausgenützter Tag zu Ende. Am Donnerstag zunächst düstere Nebelsuppe, aber die Webcam zeigte am Buchenberg bereits strahlend blauen Himmel und so packte ich den Klassiker gleich mal an. Doch dieses mal wagte ich den Skianstieg über den steilen Sommerweg, den Schnee lag genug und so war es tatsächlich kein Thema, bei geradezu Märchenhafter Stimmung, über diesen eng gewinkelten Anstieg zum Gipfel zu gelangen. Oben erwartete mich ein traumhaftes Ambiente, unter mir ein endloses Nebelmeer, darüber die kecken Spitzen der Tannheimer und Ammergauer Berge und darüber die glänzende Sonne im dunkelsten Blau des Himmels, einfach nur noch paradiesisch. Die Abfahrt dann über die bestens präparierte Piste rassig und flott, so dass ich bald wieder am Auto einschlug. Nachdem die Tage nun auch langsam länger werden kam ich rechtzeitig bei Dundee an um noch einmal den Wurzberg bei Reichling anzugehen und das vorerst wohl zum letzten male, denn am Wochenende soll es ja wärmer werden und da dürfte hier am Lech die Schneelage mau aussehen. Doch nun war es noch ganz anders, so dass wir problemlos vom Parkplatz weg durch das kleine Tal zum Steilhang aufsteigen konnten, Schnee immer noch reichlich und so standen wir bald, bei herrlichster Sunsetstimmung, am Aussichtspunkt des Wurzberges. Dundee war wieder mal außer sich vor Freude und kugelte in der Gegend herum. Die Abfahrt dann noch einmal sensationell, der obere Hang herrlich schwingend im Pulver, danach zog mich Dundee über die Hochfläche zum Steilhang hinüber, wo wir zwischen den Bäumen hinab wedelten und im Anschluß noch das kleine Tal, wo Dundee so richtig Gas gab und ich mir vorkam wie auf Wasserski, Hammer war das lässig! Der Tag war dann auch mal wieder mehr als ausgereizt und nun kann das Wochenende mit steigenden Temperaturen und Sonnenschein auf uns zukommen. Viel Spaß im Schnee, egal wo Ihr auch unterwegs seit!!!

20/01/2017 - 22/01/2017 Am Freitag hatte ich einen Termin in Immenstadt, hatte ich doch in Ebay Kleinanzeigen einen Scarpa Pegasus, fast neu für gute hundert Euro ergattert. Da lag es natürlich nahe die tägliche Skitour in dieser Gegend durchzuziehen. Das Wetter nach wie vor ein Wintertraum und so fand ich mich im Skigebiet der Grüntenlifte wieder und stieg den Tourenweg zur gleichnamigen Hütte hinauf. Die Stimmungen konnten nicht besser sein, unglaublich was diese Tage für Winterimpressionen bereit halten. In der strahlenden Sonne erreichte ich schließlich den obersten Kamm und der Blick zu den Felsgipfeln der Tannheimer, wie auch der Allgäuer wurde frei. Klar das ich dann in der Hütte einkehrte um eine Gulaschsuppe samt Radler zu "inhalieren". Zeit hatte ich genug, den das Treffen war erst gegen 17 Uhr geplant. Gemütlich saß ich so in der Hütte und ließ es mir gut gehen. Die Abfahrt dann über die perfekt präparierte Piste purer, rasanter Genuß und o stand ich bald wieder am Auto. Dann fuhr ich nach Immenstadt und holte mir die Schuhe. Super teile, wie Neu und dazu noch ein Vierschnaller, was mehr Halt bieten sollte. Danach fuhr ich flott nach Hause um mit Dundee noch eine Schneewälzfelderrunde zu begehen. Am Samstag schliefen wir zuächst aus um dann in einer Seelenruhe zum Schnalz zu fahren, denn während alle im Stau zu den Skigebieten standen war es hier völlig ruhig. Wann geht denn auch eine Südseite an so einem kleinen Berg mit perfekten Pulver? Eigentlich nie, aber hier hatten wir dies und so marschierte ich, heute zum ersten mal mit Sofies Bruder Stefan und natürlich Bube Dundee die mittlerweile eingelaufene Spur hinauf. Stefan als "alter Hase" hatte seine Ausrüstung in Griff und es war zu erkennen das er die Sportart schon öfters betrieben hatte. Der erste Sturz, Dank Dundee, wieder mal im Aufstieg, war ja klar...Schmunzel! In grandioser Stimmung, bei tiefblauen Himmel stiegen wir stetig die weißen, herrlich freien Hänge hinauf. Eine Traumtour, vor allem wenn man wenig Zeit zur Verfügung hat. Bald erreichten wir das große Gipfelkreuz und die dazu passende Aussicht, ein Blick der über den halben Alpenbogen reicht. Danach folgte natürlich der obligatorische Glühwein. Wieder mal eine kleine Tour ganz groß, so muß es sein und zufrieden bauten wir unsere Ausrüstung auf Abfahrt um. Dundee war ganz aufgeregt und konnte es kaum mehr erwarten, vom stetigen Dauerwälzeln mal abgesehen. Souverän pflügte Stefan die weiße Pracht hinab, während Außenborder Dundee mich Turbomassig hinterher zog. Zufrieden erreichten wir den Parkplatz und es war klar das wir beide noch öfters miteinander unterwegs sein werden, worauf ich mich schon freue. Am Sonntag zog ich dann mit Dundee alleine los, wobei ich mir sagte solange noch so viel Schnee am Alpenrand liegt gibt es keinen Grund weiter rein zu fahren und so versuchten wir den Enzenauerkopf zu knacken. Noch nie hatte ich hier einen Skiversuch gewagt. Niedrige Ausgangshöhe, SW Ausrichtung und ein steiler, steiniger Karrenweg, der nur bei relativ hoher Schneelage machbar sein sollte. Gedacht, getan und schon marschierten wir in Obersteinbach los. Zunächst am Forstweg und dann weiter den steilen Abschneider zum Holzplatz hinauf. Sonne, Winterzauber und die tiefblaue Farbe des Himmels waren die Zutaten der Tour. Es folgte ab dem Holözplatz der steile Karrenweg, der durch Waldarbeiten fast einer Rodelbahn glich, also für die Abfahrt kein Problem. Immer wieder öffneten sich kleine Fenster zwischen den Bäumen und der Blick zu Karwendel, Wetterstein und den Ammergauern wurde frei. Nach und nach arbeiteten wir uns an den letzten Aufschwung heran, der mitten durch den Wald führte, aber auch hier lag genügend Schnee und so standen wir nach wenigen Spitzkehren am höchsten Punkt mit dem Gipfelschild Enzenauerkopf 1201m. Brotzeit machten wir dann leicht unterhalb in der Sonne, mit grandiosen Blick in die höheren, südlich gelegenen Berge. Lustiger weise war es oben bereits wesentlich wärmer als unten und die Bäume waren im Gipfelbereich bereits wieder grün. Nach dem chillingen Teil folgte die Abfahrt. Problemlos kurvte ich durch den Wald, dann folgte der Karrenweg und da wurde es schon ärger. Stahlkanteneinsatz pur, aber als ein Hund über den Weg schoss, wo auch immer der herkam, wohl von einem Jäger, verabschiedete ich mich Dank Dundees Leine auf dem schmalen Weg mal schnell in den Wald....zumindest mal ein Sturz bei der Abfahrt und nicht immer im Aufstieg....Grmpf! Nachdem ich mich wieder zusammen gesetzt hatte fuhr ich weiter oder besser ließ mich von Dundee infernalisch hinab ziehen, so dass es einem Angst und Bang hätte werden können, aber ich blieb Sturzfrei. Auf der breiten Forstpiste im unteren Teil ging es dann nochmals energisch zur Sache, aber hier hatte ich bedeutend mehr Platz und so erreichten wir erschöpft, aber glücklich das Auto. Nun folgen noch einige Tage "Sibirien" mit herrlichen, klaren Tagen und bitterkalten Nächten in den Bergen. Das Tourenprogramm sollte also weiterhin auf Ski stattfinden, bis am Donnerstag zum ersten mal Tauwetter im Flachland einsetzt, doch da müssen wir mal sehen wie schlimm dies ausfällt. Wie dem auch sei ich wünsche Euch allen schon einmal einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

16/01/2017 - 19/01/2017 Dann ging es mal auf in die neue Woche und das ganze weiterhin mit Schneechaos, so dass selbst am Morgen das in die Arbeit fahren das dreifache an Zeit in Anspruch nahm. Da war es klar das die Tour in unmittelbarer Nähe stattfinden sollte und so marschierte ich auf den Buchenberg, wie schon so oft. Dieses mal konnte ich auch die direkte Route nehmen, da sich selbst in den Waldpassagen genug Schnee befand. Im steilsten Abschnitt wurde es dann sogar noch eine richtige wühlerei, aber ich erreichte dennoch bald den Kamm und somit die darüber liegende Gipfelstation. Danach die wohlverdiente Pause mit Glühwein im Schneegestöber. Die Abfahrt konnte dann nicht besser sein. Pulvriger, lockerer und vor allem sanfter Schnee leitete mich zum Parkplatz hinab. Mit den Ski geht halt fast immer was! Am Dienstag das gleiche Spiel, blauer Himmel, eisiger Winter, aber betörend schön und so machte ich mich auf den Weg zur Drehhütte, was sich als Glückstreffer erwies. Die Rodelstrecke zur Hütte war perfekt präpariert. Der Aufstieg somit leicht in dieser malerischen Landschaft, gefolgt von einer grandiosen, rasigen Abfahrt auf der Rodelstrecke bis zum Parkplatz. Am Mittwoch war wieder einmal Maklertermin, was mich in Hausnähe zum wiederholten male nach Reichling/Wurzberg trieb. Problemlos stieg ich mit Dundee das kleine Tälchen auf um über den Walddurchschlupf die obere Höhe zu erreichen, diese überquert und noch den letzten Anstieg zum Aussichtspunkt. Eisiger Wind aus Osten fegte über den höchsten Platz im Landkreis Landsberg am Lech. Entschädigt wurden wir durch die Abfahrt, die durch grandiosen Pulver geradezu himmlisch war und das unmittelbar vor der Haustüre. Im Tälchen zog mich Dundee dann mal wieder wie ein Irrer hinter sich her. Der Wahnsinn, aber genialst! Am Mittwoch dann ein Doppelpack, denn zunächst marschierte ich flott in Halblech die Piste hinauf. Bestens präpariert, aber Lift nicht in Betrieb und was wollte ich mehr. So erreichte ich in absoluter Einsamkeit das oberste Lifthäusl und konnte meinen Glühwein genießen. Die Abfahrt auf dieser Piste dann natürlich gleich einem Teppich und so war ich flott wieder am Auto. Dann schnell Heim, Dundee eingepackt und ab nach Bidingen, wo ich mit dem Buben ein zweites mal Angriff und den netten Skihang eroberte. Dundee flippte wieder völlig aus und war mit endloswälzeln beschäftigt, während ich es mir mit meinem Glühwein im Lifthäusl, perfekt windgeschützt, gemütlich machte. Dann rauschten wir beide wieder zur Talstation hinab und freuten uns über die gelungene Sunsettour. Nun folgt weiterhin eisiges Wetter und somit ein traumhaftes Winterwochenende. Nutzt es aus, haut Euch in den Schnee, denn zumindest im Flachland setzt nächste Woche Tauwetter ein. Somit Euch allen ein gigantisches Winterwochenende!!!

13/01/2017 - 15/01/2017 Das Wetter spielte uns ja an diesem Wochenende mehr als übel mit, aber wie dem auch sei, egal bei welchen Bedingungen, Skitouren gehen halt immer und so rannte ich am Freitag noch die Piste in Halblech hinauf. Lift war nicht in Betrieb und so konnte ich in Ruhe am oberen Lifthäusl meinen Glühwein trinken. Die Abfahrt dann flott in teilweise verblasenen, eisigen Gelände. Am Samstag sah es ebenfalls alles andere als rosig aus, doch gemeinsam mit Adrian und Dundee fuhr ich zum Hochschergen, der gerade bei hoher Lawinenstufe (Samstags im Allgäu 4!) ein dankbares Ziel ist. Flott stiegen wir am Fahrweg an und der Pulverschnee wurde mit zunehmender Höhe deutlich mehr. Dundee war außer sich und zerrte mich hin und her, was den ersten Sturz zur Folge hatte....wieder mal im Aufstieg...Schmunzel! Glücklicherweise kamen bald wir auf eine Schneeschuhgeherspur und es war somit leichter voran zu kommen. In den oberen Hängen holten wir die zwei ein und spurten weiter voraus, nachdem sich die beiden nicht mehr auskannten und ganz dankbar waren das jemand wußte wo eigentlich der Gipfel sei. So erreichten wir bald das ziemlich groß geratene Kreuz und machten kurz Pause. Länger war auch kaum zum aushalten und nur Dundee hatte seinen megaschneespaßß und wälzelte sich von einem Eck in das andere. Die Abfahrt hatte es dann in sich, denn staubend hauten wir uns in den steilen Waldhang hinab das es nur so rauschte. Ein Hammer dieser Traum aus weißem Pulver. Adrian mit Sturz im Gipfelhang und somit 1:1! Danach ging es am Fahrweg hinab bis zum Auto und Dundee machte seinen Namen als "Außenborder" wieder alle Ehre, denn mehr als flott zog er mich zum Teil die flachen Abschnitte hinab. Der Tag war somit gelungen und so konnten wir zufrieden Heim fahren! Am Sonntag war das Wetter noch desatröser und da wir sowieso nach Bernbeuren fuhren nahm ich mir mit Dundee gleich den Auerberg vor. Dieses mal aber über den NW Aufstieg, den ich erst einmal begangen hatte. Traumhafte Flächen aus herrlichem Pulver lagen vor uns, dazu kam plötzlich die Sonne heraus und wir hatten glatt für einige Momente blauen Himmel während des Aufstieges, kaum zu fassen und erst als ich an der Kirche am Gipfel ankam fiel die nächste Schneefront über uns herein. Das schmälerte aber den Glühweingenuß um kein bisschen und kurz darauf rauschten wir im weichen Pulverschnee die im oberen Bereich ziemlich steilen Hänge hinab. Genial und was freu ich mich wenn ich hier wohnen darf über solche fantastische Hausberge! Nun folgt noch eine Welle Schneefall ehe Polarluft und Hochdruck die Überhand bekommen. Dass heißt eiskalte Temperaturen und klare tage, also Skitourentime. Dann wünsche ich Euch mal allen einen erfolgreichen Start in die neue Arbeitswoche!!!   

09/01/2017 - 12/01/2017 Es begann am Montag wie es den Wetterbedingungen passend war, mit einer Skitour. Was in der letzten Saison kaum der Fall war ging nun, denn ich konnte bei erstaunlich guten Verhältnissen mal den Buchenberg mit Ski angehen. Dazu blauer Himmel, perfekter Schnee, heißer Glühwein und schon war die Nachmittagsskitour perfekt abgerundet. Von der ziemlich rasanten Abfahrt über die Piste ganz zu schweigen. Der Dienstag punktete vor dem Wetterwechsel aus Westen immer noch mit Sonnenschein und blauen Himmel. Grund genug den Fahrweg zur Kappeler Alp anzugehen. Erstaunlicherweise war dieser von einer Pistenraupe gewalzt und somit genial "speed" zu gehen. Der Blick in die Ammergauer und das Wetterstein natürlich wieder einmal mehr als genial und so erreichte ich durchgeschwitzt die Hütte. Zum ersten mal in dieser jungen Saison konnte ich es mir nicht verkneifen einzukehren um ein Radler, samt Leberknödlsuppe zu vertilgen. Im Gegensatz zu den unverschämtheitspreisen auf der Hörnlehütte kann man hier noch für 7 Euro getrost zuschlagen. Wobei der Suppenteller geradezu riesig ist. Dann folgte die Abfahrt und die war Dank der gewalzten Straße ein rassiger Flitzer. Nur der kleine Gegenanstieg am gegenüberliegenden Hang bremste etwas, aber ansonsten....Hammer! Der Mittwoch brachte dann schon den Wetterswitch, aber am Nachmittag ging es mit leichten Auflockerungen noch problemlos von Pfronten auf den Tiroler Stadl. Zum Glück war nur der untere Lift in Betrieb und oben hatte ich die frisch gewalzte Piste komplett für mich allein. Gemütlich saß ich am Tiroler Stadl und genoß meinen heißen Glühwein um dann gestärkt die geniale Abfahrt hinab zu rasen. Im selben Stil fuhr ich Heim um mit Dundee ebenfalls auszurücken. Schnee lag genug und da sollte doch die längste Skitour im Landkreis LL machbar sein. Der 752m hohe Wurzberg bei Reichling war dann somit das Ziel, nur der Wetterwechsel war nun voll bei der Sache und ein eisiger Sturm fegte über die Wälder. Tatsächlich ging der Anstieg locker dahin, selbst im Wald lag soviel Schnee das es keine Probleme gab. Nur oberhalb in den freien Flächen wurde es ziemlich garstig. Dundee war das alles ziemlich egal, Hauptsache im Schnee wälzeln! Lange hielten wir uns nach erreichen des höchsten Punktes nicht auf, denn der Sturm entwickelte sich zum Orkan und so fuhren wir die erstaunlich guten Hänge hinab. Im Mittelteil fand ich eine neue Schneise die eine perfekte Linie in den Taleinschnitt zum Lech abgibt. Pulvriger Schnee, der sich genial wedelnd erfahren ließ war der Lohn. Dann zog mich der "Außenborder" Dundee noch durch den Flachteil hinaus und schon war der Tag mehr als genial abgerundet. Am Donnerstag waren die Straßen dann relativ sauber, aber glatt, denn es regnete leicht am Morgen. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine Skitour, doch am Nachmittag war es dann halbwegs trocken und ich entschied mich für die Rohrkopfhütte. Am Tegelberg war nur der Adlerlift in Betrieb und die Hauptabfahrt war gesperrt, aber präpariert. Wieder hatte ich das einmalige Dussel ganz allein aufzusteigen und eine Piste ganz für mich zu haben. Der berüchtigte Glühwein an der Rohrkopfhütte war dann natürlich das obligatorische Pflichtprogramm. Teilweise zeigte sich sogar mal ein bisschen blau am Himmel und damit war ich schon mehr als zufrieden. Die Abfahrt war natürlich, Danke genialer Pistenverhältnisse richtig rassig. Flott stand ich dann wieder am Parkplatz und freute mich über die gelungene Tour. Am Abend konnte ich dann noch im schwindenden Schnee, da es bei uns regnete, mit Dundee eine geruhsame Runde zur Ödenburg drehen. Nun folgt ein ziemlich düsteres Wochenende ala Herr der Ringes Mordor, aber wie auch immer uns dieses Tiefdruckgebiet namens Egon auch streift, es wird kälter und auf der nun gut gesetzten Unterlage sollte der kommende Neuschnee viel Freude bereiten. Also raus mit Euch in das herrliche Weiß und macht was daraus. In diesem winterlichen Sinne Euch allen ein schönes Wochenende!!!  

06/01/2017 - 08/01/2017 Der Heilig Drei König Tag war mit Abstand der schönste Tag des verlängerten Wochenendes und da musste natürlich eine besonders ausgefeilte Tour hergehen. Klar das an so einem Tag tausende in die Skigebiete strömten, aber ich fand wieder das einsame Eck wo gar keiner war. Gemeinsam mit Dietl und Dundee fuhr ich also über Kempten und Obermaiselstein zum Eingang des Lochbachtales. Kein Parkplatz, kein Mensch und so gruben wir etwas den Platz frei so dass wir am Rand der Straße dennoch parken konnten. Zu Beginn hatten wir noch die Spuren eines Geländewagens und so ging es flott die Kehren nach oben. Das Wetter war grandios mit seinem fantastischen Blau im Kontrast zum blendend weißen Schnee. nach und nach arbeiteten wir uns tiefer in das Lochbachtal und bei der ersten Alm endete jegliche Spur und wir fingen an zu wühlen. Grundloser Pulverschnee erschwerte das Vorwärtskommen, doch wie auch immer die Eindrücke dieser famosen Winterlandschaft, in dieser Einsamkeit waren jede Anstrengung wert. Nach und nach machten wir Höhe und der Schnee wurde immer tiefer, teilweise war Dundee in der Spur nicht mehr zu sehen, ein Wahnsinn! Schließlich erreichten wir die Hochfläche unterhalb des kecken Beslers, wo wir uns entscheiden mußten. Ein Anstieg im Klettersteig des Beslers in diesem Grundlosen Schnee war kaum machbar und so steuerten wir auf den vor uns liegenden Geisswiedenkopf 1544m zu. Problemlos konnten wir mit Ski über einen Felsen herum zum Gipfel aufsteigen. Der Blick in die zentralen Allgäuer, wie auch den faszinierenden Ifen war einfach genial. Hinter uns das mittlerweile berüchtigte Riedbergerhorn, mit dem Skigebiet um dessen Erweiterung gestritten wird. Doch wie auch immer, wir saßen hier in der absoluten Menschenleere, einfach der Hammer! Allerdings war es nach wie vor bitterkalt und ohne Handschuhe war es kaum auszuhalten. Dundee hatte jedenfalls seine größte Freude, das waren seine Temperaturen. Dann machten wir uns an die Abfahrt, eine Abfahrt die aus schier unglaublichen Pulverschneemassen bestand. Teilweise soviel das es im flachen Gelände gleich gar nicht mehr weiter ging. Doch es gab genug mehr als Genußreiche Abschnitte die jedes Skitourengeherherz höher schlagen ließen. Hinzu kamen die obligatorischen Stürze, die den Tourentag so richtig, lustig abrundeten. Zuletzt fuhren wir noch den Lochbachtalweg hinab, was erstaunlich gut ging, so dass es in einem Ruck bis zum Auto hinab reichte. Wow, das war endlich eine Skitour wie eine Skitour sein muß! Am Samstag kündigte sich dann schon der Wetterwechsel an und es war den ganzen Tag bereits bewölkt. Hinzu kamen am Morgen eisige Temperaturen von bis zu -26°, was mich zu einem späten Aufbruch verleitete. So ging es dann gemeinsam mit Nele, Adrian und Dundee wieder einmal in's Grüble, denn da wußte ich egal wie das Wetter werden würde das die kleine, urige, warme Hütte auf uns warten würde. Das ich dann noch einen Traktor am Parkplatz brauchte um mein Auto aus der Tiefschneewiese zu ziehen sei nur noch am Rande erwähnt. Der Aufstieg verlief dann Problemlos und da Adrian die Route kannte konnte ich zum ersten mal in dieser Saison auf "speed" lostigern und schraubte mich ziemlich flott bis zum Grüble hinauf. Bis die beiden kamen war schon der Ofen eingeheizt und der Glühwein kochte ebenfalls. Dann folgte der gemütliche Teil und wir waren alle happy für die gelungene Aktion. Die anschließende Abfahrt verlief Reibungslos und so gleiteten wir alle gemütlich den Fahrweg hinab, ich teilweise durch Dundeepower unterstützt, bis zum Parkplatz hinab. Dann war erst einmal Schicht im Schacht und auch Dundee war durch die zahlreichen Touren ziemlich geschafft. Der Sonntag brachte ohnehin das schlechte Wetter und es schneite weiterhin ergiebig, so dass wir vor der "Bernbeurener Haustüre" schnell zum Weichberg/Kappelhöhe fuhren und meine Skiroute durch den Wald versuchten. Tatsächlich lag nun auch im Wald soviel Schnee dass wir sie begehen konnten, von den Pausen mit Dundeewälzeln mal abgesehen. Ruhig und von den Bäumen geschützt erreichten wir so das liebliche Plätzchen mit seinem Kreuz und der Kapelle am höchsten Punkt. Super, jetzt fehlte nur noch die Abfahrt und die hatte es in sich. Zunächst zog mich Dundee volles Rohr durch den oberen kleinen Steig, über alle Wurzeln und Stufen hinweg, wo es ein Wunder war dass ich nirgends hängen blieb, dafür stürzte ich dann auf der Straße als Dundee ein Reh sah und plötzlich abbog und so die Leine wie einen Fallstrick spannte, ja wie immer halt, eine Skitour ohne Sturz, aber dass wißt Ihr ja eh! Jedenfalls, vom Sturz abgesehen, konnten wir bis zum Auto in einem Zug durchrauschen, was hier nicht immer der Fall ist und somit war das Wochenende mehr als zufriedenstellend genutzt. Nun folgen durchwachsene Tag, wobei es Montags und Dienstags am Alpenrand etwas besser werden wird, bevor es am Mittwoch milder, wie auch schlechter werden wird. Dennoch mal sehen was da noch so alles zu machen ist. Somit Euch allen (leider auch mir) einen erfolgreichen Start in die neue Arbeitswoche!    

30/12/2016 - 05/01/2017 Der Tag vor Silvester war halt schon wieder Fluggeeignet und schon stieg ich mit Adrian, Olli und Dundee bei fantastischen Bedingungen im westlichen Allgäu empor. Die Sonne zauberte wieder einen unglaublichen warmen Tag aus dem Hut. Bald erreichten wir den Schulungsstartplatz bei Ratholz und Adrian machte einen souveränen "Abflug", während ich mit Olli und Dundee weiter Aufstieg. Malerische Almlandschaft vom herrlichsten wurde uns zu Teil, Allgäu pur wieder einmal. Doch das Gelände wurde immer flacher, links zog der Kamm zur Thaler Höhe und eine Wiese reichte weiter hinauf bis zu einem vorgelagerten Buckel. Das sollten wir in Betracht ziehen und schon liefen wir hinauf und sondierten die Lage. Mittlerweile hatte uns Adrian auch fast wieder eingeholt und stürmte den Rücken herauf. Olli zog dann schon mal den Stecker und verzichtete auf einen Versuch. Zu nah waren die Baumreihen, zu flach das Gelände um über die Alm wegzukommen. Ich konnte es natürlich nicht lassen und legte meinen Flügel aus, während Dundee im Schatten sein Glück suchte. Er vermisste den Schnee schon ganz arg. Wenn wenigstens ein bisschen Wind da wäre, aber auch das Fehlanzeige. Dann ein Hauch, ich zog auf, lief los, schon kam Rückenwind und ich stoppte wieder, auch wenn ich abgehoben wäre, aber wenn ich den halben Hang schon hinab laufen müsste hätte ich bereits Zuviel Höhe verheizt, also zweiter Versuch. Diesmal war es besser, ich hob früher ab, flog auf den Einschnitt zu, war aber nicht hoch genug, drehte ab zur Alm, auch hier reichte es nicht für den Zaun und dem Rücken hinterhalb so dass ich besser sicher landete. Die Almtouris unkten bereist wenn ich nochmal landen müsste gäbs einen Schnaps, gut auch noch Motivation zusätzlich und schon lief ich wieder hinauf. Unterdessen stiegen Adrian, Olli und Dundee an mir vorbei ab. Ollis Zusatz war klar: Du bist doch "crank"! Wie auch immer ich legte noch einmal aus, wartete eine halbwegs passable Phase ab und startete durch. Dieses mal direkt an der Baumreihe entlang, das Maximum an Höh haltend bis zur Alm, der Rücken mit dem Stacheldrahtzaun kam auf mich zu und....ja es wurde knapp, aber mit gut einem Meter knackte ich das Problem und jubelte vor Freude und konnte endlich den mehr als verdienten Flug über dem Alpsee Genießen. Was für eine geile Aktion! Genüsslich drehte ich meine Runden bis ich am Auto sanft landete. Schnell noch zusammen gepackt und gleich wieder hinauf gefahren um den Jungs am unteren Startplatz Dundee abzunehmen. Dann flogen beide noch die Ratholznummer, Adrian zum zweiten mal und waren mehr als glücklich! An Silvester war der Zeitplan enger und während Dietl zum Pfeiler im Lechtal aufbrach packte ich den sonnigen Schnalz mit Dundee an. Natürlich zweimal hintereinander, damit der Bube auch seinen Spaß hat. Wie an den Tagen zuvor Sonne satt, dazu angenehme Wärme und perfekt anstehender Wind, was den Flug locker von der Hand gehen ließ. Den Abend verbrachten wir dann bei der Familie in Bernbeuren. Am Neujahrstag stiegen die Föhnwerte mal schnell wieder Richtung 4hpa und so zogen wir uns an eine gesicherte Lage im Voralpenbereich deutlich unter 1500m zurück. Hier wollte ich schon seit längerem auch eine von weitem sichtbare Schneise testen. Mit dabei wieder Dietl und natürlich Dundee. In wunderschöner Landschaft stiegen wir dem sonnigen Kamm entgegen. Dank Föhn wurde es noch einmal wärmer und es war schon gar nicht mehr zu fassen was für Temperaturen am 1.1.17 so anstanden. Schwitzend erreichten wir die Schneise, die wir mit einigen Serpentinen flott ersteigen. Mmmmhh...ok...soweit so gut. Flach, Baumreihen, Schnellstraße....ja spannend, aber egal zuerst einmal Brotzeit, sprich Lebkuchen und Glühwein. Dann legte ich mal gemütlich meinen Flügel in der Sonne aus. Immer wieder kam mal ein Satz von hinten, was hier nicht prickelnd ist, aber was soll's, nach dem Motto alles oder nichts zog ich auf, hob ab und erwischte einen satten Aufwind der mich gleich mal höher brachte. Eine gute Ausgangslage, problemlos überflog ich alle Hindernisse und kam weiter als ich gedacht hatte. Selbst das letzte Stück zum Auto konnte ich fliegerisch absolvieren und landete schließlich unmittelbar am Parkplatz. Wow, das hätte ich nicht gedacht. Dann packte ich zusammen, nahm Dietls Auto und fuhr bis zum Fahrverbot unter der Schneise, rannte schnell die Serpentine hinauf und war bald wieder mit meinem Team vereint. Dann wagte sich Dietl an den Start....oder besser gesagt an die Starts, denn Er hatte mehrmals Pech dass es nicht so richtig trug und so schlug Dietl mit den Worten Sch...Dreck entspannt im Hang ein und das gleich mehrmals. Ein oder zweimal hätte einen Tick früher anbremsen wohl gereicht, aber das ist schon Finetuning hoch zehn! Fürs Kreuz und die Füße waren die Einschläge jedenfalls nicht optimal und das wird Er die nächsten tage noch ein bisschen spüren. Beim Letzen Start gab Dietl nochmal alles und kam in die Luft und flog fast soweit wie ich zuvor, na also geht doch! Am Abend dann der nächste Hammer, Sofie ging es so schlecht das ich Sie in die Notaufnahme nach Kaufbeuren bringen musste. So war es klar dass ich am nächsten Tag wieder schnell zu Ihr wollte und nur eine kleine, aber feine Tour mit Dundee auf den Auerberg machte. Über den riesigen Südhang marschierten wir in strahlendem Sonnenschein hinauf, aber es wurde zunehmend windiger und der Wetterwechsel kündigte sich bereits an. Bei der Fahrt in's Krankenhaus blieben wir noch an der Crescentiakapelle bei Denklingen stehen und zündeten ein Kerzerl für Sofie an, damit Sie möglichst schnell wieder gesund wird. Ob es was geholfen hat steht in den Sternen, den Sofie wurde noch am Montag operiert. Das Jahr fängt schon wieder gut an! Doch über Nach kam endlich einmal Schnee und so war es klar das ich mit Dundee vor dem nächsten Krankenhausbesuch auf Skitour gehen musste. In Jungholz war die Hölle los, ein Parkplatz war nicht in Sicht und zum Pfeifferberg kam ich erst gar nicht hinauf. Ich flüchtete weiter nach Hindelang und nahm den einsamen Zwölferkopf in Angriff, denn da hatte ich wenigstens meine Ruhe, allerdings nicht ganz soviel Schnee. Ich konnte zwar vom Parkplatz weg mit Ski losgehen, aber zum runterfahren war es knapp. Strahlend blauer Himmel begleitete mich beim Anstieg über den mit vielen Kehren hinauf führenden Fahrweg. Zuletzt ging es im freien Gelände bis an den Waldrand, wo ich das Skidepot einrichtete. Der Wald war ungangbar und so lief ich die letzten 100 Höhenmeter zu Fuß hinauf und stand bald am Bankerl oberhalb von Hindelang. Immer wieder ein schöner und vor allem ruhiger Platz. Der Glühwein schmeckte und Dundee buddelte vor Freude im Tiefschnee. Dann lief ich das steile Stück wieder zu den Ski hinab und stellte mich auf die Abfahrt um. Zuerst tiefgefrorene Grasbollen...grausam und dann folgte der Fahrweg. Geradeaus ging es so halbwegs, aber in den Kurven kratzte ich bedauerlich an den Steinen. Dundee war das alles egal, der zerrte noch entsprechend an der Leine so dass es mich noch mehr rein drückte. Der Wahnsinn, aber ich schaffte es so irgendwie mich hinunter zu würgen. Egal, wie auch immer Hauptsache eine Skitour! Dann ging es gleich weiter zu Sofie in's Krankenhaus. Am nächsten Tag stand schon wieder ein weiterer Schlechtwetterschub an und so packte ich mit Adrian schnell den Auerberg Südhang an und das keine Sekunde zu früh. Bei guter Sicht kamen wir noch am Kreuz an, aber als wir zur Kirche hinüber gingen fegte es uns fast schon weg. Gut das wir im Kirchenvorbau Schutz fanden und wenigstens unseren Glühwein trinken konnten. Beim Rückweg wehte es Dundee gleich in den Zaun, Windgeschwindigkeiten weit über 100km/h waren nun am werkeln und wir machten uns schnell an die Abfahrt. Diese wurde, da Südseite und weiches Gras, ein direkter Genuß. Zufrieden kamen wir am Auto angerauscht und hauten uns gleich in den windgeschützten Wagen, der Hammer! Dann wieder in's Krankenhaus, wobei die Straßen immer kritischer zum fahren wurden und sich zusätzlich Meterhohe Schneeverwehungen auftürmten, aber egal, was sein muß, muß sein! Am Donnerstag tobte immer noch der Schneesturm in den Alpen, aber heraußen wurde es bereits besser und so packte ich endlich einmal den Schnalz mit Ski über die Südseite an und das wurde ein Volltreffer. Traumhafter Pulverschnee führte Dundee und mich über die weiten und vor allem freien Hänge dem Gipfelkreuz entgegen. Sogar blauer Himmel kam zum Vorschein, als wir den höchsten Punkt erreichten. Der Wind war schwach und ich konnte in Ruhe ein Tasserl Glühwein trinken, ehe ich auf Abfahrt umstellte. Für Dundee hieß das volles Rohr, den ich hängte ihn von der Leine ab. Wie ein Irrer raste er die Aufstiegspur hinab und hatte einen mordsspaß. Ich kurvte daneben und flechtete ein paar schöne Zöpfchen. Ja endlich, endlich eine Pulverabfahrt, hach wie ist das schön. Bald erreichten wir so ausgepowert das Auto und freuten uns wie nur gerade was über die gelungene, kleine Tour. Dann ging es wieder in's Krankenhaus, aber diesmal durfte ich Sofie schon abholen, denn Sie wurde heute schon entlassen. Immerhin, endlich mal was positives! Nun folgen zunächst eisige Temperaturen, was aber den Pulver gut konserviert und so sollte in den nächsten beiden Tagen schon noch was gehen, ehe am Sonntag ein weiteres Tiefdruckgebiet herein rauscht und am Montag der triste Arbeitsalltag wieder beginnt. Dann raus mit Euch und habt jede Menge Spaß im und auf dem frischen Schnee!!!

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© Norbert Hofmann