Lebe Deinen Traum....                 ....denn Du lebst nur einmal!

Norbert Hofmann

Der "Macher" von der Plattform megaextremesport. Ein Leben für den Bergsport seit Kindesalter.

Expeditionen

Meine Touren zu den Bergen dieser Welt auf den zahlreichen Kontinenten dieses Planeten.

Skitouren

Die Königsdisziplin unter den Alpinisten. Im herrlichsten weiß, einsam seine Spuren ziehen.

Walk and fly

Die Leidenschaft Berge mit Fliegen zu verbinden, eine niemals enden wollender  Traum.

Neuigkeiten                                                                          

 

Wer unten aufgeführte Neuigkeiten per Email (Hohe Auflösung!) bekommen möchte muß einfach nur unter Kontakt eine Nachricht mit Kennwort "megaextremesport news" senden! Weiter zurück liegende Nachrichten findet Ihr im Archiv!.

Bild des Monats

Das Januarbild des neuen Jahres komt von meiner hübschen Sofie, die Dundee und mich bei der herrlichen Firnskitour am Hauchenberg auf der sonnigen Südseite erwischte.

Produkt des Monats

DYNASTAR CHAM 107

Selten machte ich einen Vorschlag für einen Tourenski, aber das Feeling mit diesen "Riesen Latten" zu fahren ist unglaublich. Mein bisher längster und breitester Ski, der alle Bedenken es würden Einbußen im Bereich der Wendigkeit auftreten, mehr als zerstreute. Die somit gewonnene Abfahrtsperformance macht das dadurch höhere Gewicht mehr als wett. Selbst mit einem Hund an der Leine lässt sich dieser Ski Zielgenau durch noch so alle Engpässe steuern. Durch seine enorme Auflagefläche schwimmt er fast wie ein Snowboard durch den Pulver und ist dabei immer bei jedem Schwung ohne Kraftaufwand zu drehen. Ebenso bietet die schwerere und somit stabilere Konstruktion bei hohen Geschwindigkeiten perfekte Führungsqualitäten.

Der Cham 107 ist die nächste Generation von Freeride-Performance. Gebaut, um die Forderungen der Big-Mountain-Skier zu treffen. Das Levitation Profile der Cham-Ski ist das Allerneueste in Sachen Ski-Design. Die Kombination aus einer 5-Punkte-Taillierung, einem sehr langen Schaufel-Rocker, einer klassischen Vorspannung unter dem Fuß und einem schmalen Pintail Skiende bringen die Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit, die für das Freeriden erforderlich sind. Der Cham 107 definiert Freeriden völlig neu durch die Kombination von High-Performance- Titanal-Sandwich-Bauweise und dem "Levitation Profil", um eine einzigartige, benutzerfreundliche Mischung von Auftrieb, Manövrierbarkeit und Stabilität bei allen Schneebedingungen liefern zu können. Der Cham 107 ist für hervorragende Skifahrer auf der Suche nach der ultimativen Geheimwaffe.

Vorteile:
-Wendigkeit und harmonische Schwünge
-Schnelle, einfache Richtungswechsel
-Geschwindigkeitskontrolle im Tiefschnee
-Sicherheit und Kontrolle auch bei hohen Geschwindigkeiten
-Stabilität und Kantengriff auch auf präparierten Pisten

Farbe Weiß - Blau - Grün
Kern Wood Titanal
Radius (m)  18,00
Tailierung (mm) 137 107 122
Technologie Levitation Profil, Pin Tail & Flat Tall
Camber Line Rocker All Snow
Gewicht 2600 g

Weitere Infos unter http://www.dynastar.com/en-ca/!    

Servus miteinander! 

19/01/2018 - 21/01/2018 Der Freitag schlug Schneetechnisch nochmals voll zu, so daß nur ich in der Arbeit als letzter und einziger ausrückte. Nachmittags riss es dann etwas auf und ich konnte mit Dundee mal eine Route auf den Zwieselberg/Buch bei Roßhaupten von der Nordseite her probieren. Tief verschneit präsentierte sich der Wald und es war ziemliche mühsame Spurarbeit angesagt. Lange Kehren zogen das Unternehmen in die Länge, aber die Winterlandschaft erschlug einen förmlich. Erst zuletzt kamen wir aus dem Wald und erreichten das Gipfelkreuz. Der Blick wurde frei auf die Ammergauer, Tannheimer, Allgäuer und die Füssener Seenplatte. Wieder Skitourneuland erobert und schon pflügten wir durch den Tiefschnee den Wald hinab. Teilweise war ich froh um meinen "Frontantrieb" Dundee, der in den Flachstücken dafür sorgte das es lief. Problemlos erreichten wir so wieder unser Auto und fuhren die kurze Strecke glücklich nach Hause. Der Samstag war so lala, aber bei weitem nicht so schlecht wie vorhergesagt und so fand ich mich wie üblich mit Dundee an unserem Auer(haus)berg. Bei grandiosen Pulverschneeverhältnissen arbeiteten wir uns den herrlichen Südhang hinauf. Immer wieder blitzte mal die Sonne durch und auch der blaue Himmel kam zum Vorschein. Am Gipfelkreuz die obligatorische Glühweinaktion und schon schwangen wir uns genüßlich den Hammerhang zum Parkplatz hinab. Danach fuhr ich mit Sofie zur Weilheimer Hochzeitsmesse wo es so ziemlich alles gab was mit dem Thema Heiraten verbunden ist. Mit einem Latte Macchiato marschierten wir durch die Stände mit Eheringen, Brautsträußen, Backkünsten, Brautkleider und, und, und......dazu eine Modeschau, wie auch eine Schminkstyling für meine Hübsche, somit rundum ein gemütlicher, romantischer Nachmittag. Am Sonntag dann der angeblich bessere Tag, naja...für Blinde vielleicht, aber so war es wieder mal am Alpenrand grausig und gepaart mit einer Lawinenwarnstufe 4. Hinzu kamen chaotische Strassenverhältnisse, denn Schnee und Matsch machte es zeitweise fast unmöglich vorwärts zu kommen und so hatte ich mit Dundee alle Mühe über Marktoberdorf nach Kempten zu gelangen. Dann fuhren wir über Buchenberg in die Adlegg nach Kreuzthal hinab um am Ghoresberg Skilift, der glücklicherweise nicht in Betrieb war, aufsteigen zu können. Problemlos und in Massen an Schnee marschierten wir in stetigen auf- und ab den Kamm entlang. Erst ab der Mitte steilte sich das Gelände nochmals auf und so kamen wir flott dem Gipfelkreuz auf der Kreuzleshöhe 1118m entgegen. Es hätte schlimmer sein können und weiter drin war sowieso alles dicht, also hatten wir mal wieder alles richtig gemacht. Dann natürlich, wie sollte es auch anders sein einen Becher Glühwein und ein paar Kekse "inhaliert". Dann folgte die Abfahrt, die im oberen Teil noch harschig war, dann das flache Zwischenstück überbrückte Dundee, denn der riss mich hinter sich her so das Himmel und Hölle aufgingen. Als Abschluß noch purster Genuß im Skigebiet Ghoresberg, wo wir noch genüßliche Schwünge in den Schnee zaubern konnten. Zufrieden, auf nun besser geräumten Straßen, fuhren wir dann Heim. Nun folgen eher zwei durchwachsene Tage bis sich Hochdruck durchsetzen kann, wobei zum Ende der neuen Woche wohl schon wieder das nächste Kaltfrontgebiet auf uns herein brechen wird. Also, schauen wir mal was wir so anstellen können. In diesem Sinne Euch allen einen ruhigen Start in die Neue Arbeitswoche!!!

15/01/2018 - 18/01/2018 Der Montag startete nochmals mit Königswetter, ehe am Dienstag die dunklen Heerscharen von Mordor über Bayern hereinbrachen. Grund genug ein letztes mal mit dem Gleitschirm auszurücken. Obwohl die Rede von Föhn war konnte ich am Skilifthang problemlos nach Nordost hinaus starten. Es trug erstaunlich gut und so flog ich weit, wie auch hoch über dem Landebereich herein. Dann schnell Heim, Dundee in's Auto gepackt und schon machten wir uns auf dem Weg zum Wendelin, wo wir nochmals eine Frühlingshafte Tour erhaschen konnten. Am Dienstag begann dann der Wetterwechsel mit aller Macht. Sturm und Regen fegten über das Alpenvorland und mit eisernen Willen marschierte ich mit Dundee um den Windachspeicher, da wir sowieso in Thaining nach dem rechten sehen mußten. Zusätzlich wurde es immer kälter und am Abend ging der Regen in Schnee über. Die Hoffnung liegt nahe das unser Auer(haus)berg wohl bald wieder mit Ski gehen dürfte. Am Mittwoch wurden diese prompt erfüllt, den ganzen Tag schneite es aus vollen Rohren und es war schon ordentlich haarig da Arbeitstechnisch im freien unterwegs zu sein, von den Straßenverhältnissen einmal ganz abgesehen. Auf alle Fälle war früher Schluß und schon packte ich mit Dundee unseren Auer(haus)berg über die Südseite an. Bis zu 40cm Neuschnee lag in den windgeschützten Stellen, also genial. Zwischen zwei Fronten unterwegs zu sein hatte den Vorteil das doch glatt die Sonne, samt dem blauen Himmel zum Vorschein kam und die Tour ein richtig schönes Ambiente bekam. Am Gipfel noch den berühmten Glühwein und es folgte eine softe, megageniale Pulverschneeabfahrt über den sensationellen Südhang. Glücklich kamen wir am Auto an und es kam der nächste Schneeschauer, mehr als perfekt gelaufen würd ich sagen. Am Donnerstag zeigte sich der Sturm, bzw. der Orkan von seiner stärksten Seite und am Brocken im Harz wurden satte 204Km/h erreicht. Bei uns reichte es auf den Gipfeln auch bis zu 160Km/h, aber ich versuchte mich mit Dundee auf einer neuen Route auf der Ostflanke des Weichbergs. Zum einen waren wir hier vor den extremen Winden halbwegs geschützt und zum anderen war dann die Gefahr vor umfallenden Bäumen minimiert. Die Tour selbst wohl die längste an diesem Berg, aber auch eine der schönsten. Über weite Schneeflächen arbeiteten wir uns in die weiten Wälder empor, um schließlich über die Kehren der Forstpiste bis unterhalb des Gipfels zu gelangen. Zuletzt noch direkt steil durch freies Gelände um unmittelbar die hübsche Kapelle zu erreichen. Hier traf uns der Sturm dann mit voller Wucht und somit hielten wir uns nicht allzu lange auf und gingen gleich die Abfahrt an. Butterweich gleiteten wir die Straße hinab, dann noch die weiten Felder und schon standen wir wieder am Auto. Na also, auch der Orkan konnte uns nicht aufhalten. Nun beruhigt sich das Wetter, zumindest heute etwas, während es am Wochenende eher Aprilartig, durchwachsen laufen wird. Euch allen, wie immer, ein gemütliches, erholsames Wochenende!!!              

12/01/2018 - 14/01/2018 Der Freitag präsentierte sich in den Hochlagen erfreulich schön, aber im Voralpenrand reichten die bescheidenen Gipfelhöhen nicht aus um das Dauergrau des Nebels zu durchbrechen. Egal, wie dem auch sei, die Tour mit Dundee auf den Weichberg war trotzdem wunderschön. Der Wald zeigte sich im satten Grün und es hatte schon mehr von Frühling als von Hochwinter. Ein Schneefeld unter dem Gipfel fand sich dann dennoch und Dundee konnte den Dauerwälzelmodus aktivieren. Am Samstag war es dann mal soweit, ein höheres Ziel sollte auf dem Tacho stehen, denn der Lawinenwarndienst meldete nur einen glatten Einser. Gemeinsam mit Adrian (Kleiner Eiswürfel) und Dundee ging's Frühmorgens in's Lechtal. Seit Jahren hatte ich schon einen Blick in das Wasserfallkar bei Klimm geworfen, aber meist war zu wenig Schnee oder die Lawinenlage dagegen. Heute schaute alles perfekt aus, nur war die Frage finden wir den Zustieg in das mit endlosen Latschenfeldern zu gewucherte Kar oder gehen wir schon hier baden. Am Steinbruch zwischen Klimm und Häselgehr fanden wir einen Parkplatz, wovon es sofort mit Fellen losging. Es lag auch im Tal genug Schnee, na also wer sagt's denn, aber nach wenigen Metern standen wir vor einer senkrechten Wand im Steinbruch...Hä? Anscheinend, zumindest sahen wir eine Spur mußten wir da durch. Also raus aus der Bindung und hinauf gestapft. Sozusagen in Level 2 schon zu Beginn erreichten wir den Rand des Steinbruches, wo eine weitere steile Stelle, abermals das abschnallen verlangte. An einer Stufe legte ich die Stöcke ab um herauf zu kraxeln, genau in dem Moment riss Dundee an der Leine an und ich fiel, bzw. trat in einen meiner Tourenstöcke der darauf hin abbrach...Aaahhh!! Eigentlich das Ende, fast 1500 Höhenmeter ohne Stöcke, hirnrissig.....aber irgendwie schaffte ich es das Unterteil im abgebrochenen Rohr zu fixieren. Es war zwar nun ein Kinderstock, doch wie dem auch sei, es mußte weiter gehen. Wieder steil leitete die Spur durch das Unterholz, wo der Boden noch extremst gefroren war. Irgendwann wurde mir die Rutscherei zu bunt und ich sagt zu Adrian dass wir auf Harscheisen umrüsten. Raus mit dem noch nagelneuen Sackerl und ran damit, tja....bei Adrian kein Thema, nur bei mir passten die Teile nicht. Der Aufdruck war mit Tyrolia Adrenalin 13 richtig, innen waren aber nur die normalen, also falsch eingesackt. Eine Onlinebestellung und somit Pfusch....Ächz, der nächste Hammer und so blieb mir nichts anderes über als ohne weiter zu kämpfen. Ich wußte der untere, steile Bereich legte sich erst zurück wenn die Spur oberhalb des Wasserfallabbruches in das Kar leitet. Der Boden war hart gefroren und trug mein Gewicht, so daß ein zu Fuß gehen sogar gelang. Bald kamen wir in die Sonne, wo es gleich wärmer wurde, dazu gesellte sich eine grandiose Winterlandschaft vom allerfeinsten, die gekrönt durch das dunkelblaue Firmament des Himmels war. Nach einem kurzen Flachstück erreichten wir die gut einhundert Meter hohe senkrechte Wand mit dem fantastischen Wasserfall. Links kämpften wir uns empor und erreichten so den eigentlichen Kareingang wo ich wieder auf Ski umsteigen konnte. Es folgte eine schier unglaublich faszinierende Skitour durch dieses mehr als weltentrückte, landschaftlich enorm eindrucksvolle, dramatische Kar. Links die wilde Urbeleskarspitze, rechts die Wasserfallkarspitze und dazwischen unser Ziel, der Skigipfel Punkt 2346m am hinteren Karende. Endlos führte die Spur die Hänge hinauf und ich hatte alle Mühe mit dem kleinen Stock und ohne Harscheisen vom Fleck zu kommen. Adrian kämpfte sich wie immer souverän und tapfer das einsame Gelände hinauf. Im oberen Karbereich wurde der Gipfelaufbau deutlicher und eine steile Rinne rechts vom Gipfel bildete den Zustieg zum höchsten Punkt. Es dauerte nicht lange und wir erreichten unter einer Felswand den unteren Eingang zur Rinne. Anhand der Steilheit war es für mich klar, ich mußte wieder zu Fuß weiter kämpfen. Wieder stapfend, mit dem Gewicht auf dem Rücken geschultert, kämpfte ich mich mit Dundee direkt weiter nach oben. Hinter mir Adrian der ab der Hälfte auch auf zu Fuß gehen Modus wechselte und wir schnaufend unser sonniges Skidepot, rechts des Gipfels erreichten. Ohne Gepäck kraxelten wir dann über den Grat zum höchsten Punkt 2346m hinüber. Der Blick rechte weit in die Allgäuer und Lechtaler Bergwelt, dazu noch dieses Traumwetter. Somit  waren alle Wünsche erfüllt und wir fielen uns in die Arme. Am Skidepot machten wir dann Brotzeit mit Glühwein und Brezen, wo auch Dundee auf seine Kosten kam. Dann noch ein kleines, verdientes Schläfchen in der herrlichen Wärme und wir waren einfach nur glücklich, wie auch zufrieden. Das Ambiente konnte nicht grandioser sein und ich fotografierte was das Zeug hergab. Gerne wären wir länger geblieben, aber die Schatten wurden größer und somit der Schnee wieder bockig. Zeit in den Abfahrtsmodus zu wechseln. Im oberen Teil behielt ich Dundee sicherheitshalber noch an der Leine, denn ein abrutschen muß hier wirklich nicht sein. Die Stahlkanten hatten einiges zu tun, aber es ließ sich immer noch genial durch die Rinne hinab schwingen. Adrian, der Skiprofi, zeigte keinerlei Schwächen und meisterte alle steilen Passagen souverän. Im mittleren Teil durfte Dundee dann frei laufen, was er wie üblich sichtlich genoß. Der Steilhang am Wasserfall war dann noch einmal fordernd, ehe es eher knifflig wurde als wir den kleinen Wald überwinden mußten. Dankbar nutzten wir die erste Forstpiste die wir fanden, war aber leider die falsche, denn die führte nach Luxnach hinüber....Schitt....und so eierten wir zu Fuß nochmals quer durch den Wald um die richtige Piste zu erreichen, um dann letztlich bis zum Steinbruch hinab zu fahren. Hier fanden wir seitlich eine kleine, weitere Piste die uns die untere Schlüsselstelle umgehen ließ und wir somit unmittelbar zum Auto gelangten. Nun waren wir dann doch bedient, es reichte für den Tag und somit fuhren wir glücklich über die gepackte Skitour nach Hause. Am Sonntag ließ ich es ruhig angehen und rückte erst Mittags mit Dundee aus. Am Skilifthang wurden wir doppelt fündig, ich konnte ein kleines walk and fly durchziehen und Dundee genoß die lange Runde vom Skilift über den weiten, aussichtsreichen Höhenzug bis wir über eine herrliche Moorlandschaft zurück marschierten und den Kreis schlossen. Nun folgt ein wohl noch sonniger Montag, ehe sich ab Dienstag die Wetterlage umstellt und spätestens am Mittwoch der Winter zurückkehrt. Perfekt, freu mich schon auf weitere Auer(haus)berg Skitouren und somit wünsche ich Euch allen einen schönen, geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

08/01/2018 - 11/01/2018 Der Föhn gab dem Schnee vor der Haustüre den Rest. Im tiefen Allgäu, in den höheren Bergen liegt immer noch genug, aber für unseren Auer(haus)berg langt es somit halt nicht mehr. Egal, ich muß nicht jeden Tag weiter rein fahren wenn es sich bei Nebel doch auch bei uns in die Sonne marschieren lässt und so ging's mit Dundee über den schönen Westanstieg auf den Auerberg. Oberhalb von 900m war die Sicht frei und es bot sich ein malerischer Anblick auf die Gebirgsketten oberhalb des Nebelmeeres. Ein kleines Schneefeld reichte dann für die obligatorische Dundee Wälzelaktion, so dass wir alle beide glücklich zum Parkplatz zurück marschierten. Der Dienstag wurde dann noch schöner, wie auch wärmer mit bis zu 15°, was dann dazu führte dass wir schnell bis zum Oberjoch fuhren um die Ornach zu besteigen. Hier lag immer noch Schnee satt und ich konnte mit Dundee vom Parkplatz der Langläufer bereits mit Fellen lostigern. Sagte ich Felle....mmmmh, nein ehr nicht, weil die lagen zu Hause und so mußte der weiche Schnee auch ohne Felle zu begehen. Das geht halbwegs wenn man nicht zu steil ansteigt. Am Spieser hatte ich das vor Jahren auch schon mal gezwungenermaßen probiert. Dundee war dies ohnehin egal....Hauptsache Schnee! Auf dem kleinen Forstweg im unteren Teil ging es ganz gut, nur in den eisigen, schattigen Anteilen hatte ich ordentlich zu kämpfen um nicht ständig nach hinten weg zu rutschen. Die Sonne strahlte kräftig über die verschneite Allgäuer Landschaft hinweg und ich konnte einige, traumhafte Bilder schießen. Der große Schlußhang, der sich herrlich unter dem dunklen, satten Blau des Himmels ausbreitete, wurde dann nochmals eine Herausforderung. Mit viel Kraft in den Tourenstöcken kämpfte ich mich nach oben und war dann bei erreichen des Kreuzes doch erleichtert die Tour ohne Felle gepackt zu haben. Belohnt wurden wir mit einem genialem Panorama, wie auch einer fantastischen Sunsetstimmung. Hinter dem Gipfelkreuz fand sich eine apere Stelle mit trockenem Gras, ideal um Brotzeit zu machen. Heute war Spezi angesagt, denn Glühwein bei der Wärme war ein Witz. Langsam senkte sich die Sonne dem Horizont entgegen und wir machten uns an die Abfahrt. Dundee durfte dann wieder Leinenfrei hinabrauschen, was ihm sichtlich Spaß machte. Genußvoll schwangen wir uns den weiten Hang hinab und erst auf dem Forstweg wurde es etwas eisig, aber immer noch handlebar. Problemlos gelangten wir so bis zum Auto und freuten uns über die gelungene Aktion. Der Mittwoch wurde ebenso ein herrlicher Tag, zwar nicht mehr ganz so warm, aber immer noch deutlich an der 10° Grenze. Grund genug, da sich die Föhnstürme ebenfalls gelegt hatten, noch mal den Flügel zu schultern. Problemlos fegte ich die grüne Skipiste empor. Bis zum Startplatz hinauf kein Schnee in Sicht. Dazu kaum Wind, was einen soften Abflug ermöglichte und ich mit weiten Blick auf die Füssener Seenplatte zum Parkplatz hinab gleitete. Nach einer weichen Landung fuhr ich gleich zu Dundee und wir marschierten über die weite Südflanke auf den Auerberg. Ein Schneerest auf dem Gipfelkamm ermöglichte sogar eine Dauerwälzeleinlage für Dundee. Danach machten wir es uns in der untergehenden Sonne noch gemütlich ehe wir in der letzten Dämmerung zum Auto abstiegen. Ob mit oder ohne Schnee unser Auer(haus)berg ist halt immer eine Tour wert! Am Donnerstag schwenkte das Wetter dann ein bisschen um und es fing zur Dämmerung leicht zu regnen an. Glücklicherweise konnte ich zuvor noch mit Dundee die große Runde über unseren Verlobungsberg, das Rote Kreuz, begehen. Ein herrlicher Weg, frühlingshaft angehaucht mit den ersten zaghaften Knospen an den Bäumen, die wohl nächste Woche mit dem Kälteeinbruch erfrieren werden. Ja, Ihr habt richtig gehört...das Wochenende wird zwar in den Bergen noch sonnig, aber ab Mitte nächster Woche scheint es mit russischer Kaltluft Schneefälle bis auf 300m hinab zu geben. Super, dann wird der Auer(haus)berg wieder mit Ski machbar sein. Mal sehen, aber zunächst konzentrieren wir uns auf das Wochenende und bei Lawinenwarnstufe 1 sollte eigentlich mal was größeres gehen. In diesem Sinne, viel Spaß und ein erholsames Wochenende!!!       

02/01/2018 - 07/01/2018 Am Dienstag startete der Wetterwechsel stürmisch durch, aber wie durch ein Wunder konnte ich mit Dundee in einem Fleckerlteppich aus Schnee noch die Auer(haus)berg Nordroute begehen. Bis zur Kirche mußten wir nicht abschnallen und das will schon was heißen. Sogar ein bisschen Sicht zu den Alpen wurde frei und so wagte ich mich dem Sturm zum Trotz auf das Baugerüst um einen besseren Blick zu ergattern. Anschließend flüchtete ich mit Dundee in den Vorbau und machte mich über den Glühwein her. Die Abfahrt wurde dann richtig gschmackig, da die Schneeoberfläche wie aufgefirnt wirkte und es so ganz schön flott zur Sache ging. Wahrscheinlich waren wir hier noch nie so schnell wieder am Auto. Am Mittwoch schaute es noch bescheidener aus. Ein Mix aus Schnee und Regen mit Windböen bis zu 100km/h, da verging sogar mir das Skitourengehen, was nicht heißt das wir nicht ausrückten, denn meine tapfere hübsche Sofie, samt Dundee wagten mit mir den Versuch in der windabgeneigten Flanke des Weichberges zur Gipfelkapelle aufzusteigen. Überraschend ruhig konnten wir durch den dichten Wald bald den Kamm erreichen und erst kurz vor dem höchsten Punkt kamen wir in den gewaltigen Sturm, so daß wir flott in die Kirche flüchteten. Nach einer kurzen Pause marschierten wir wieder zum Parkplatz hinab und freuten uns diesen ach so grausigen Tag doch ein bisschen ausgenutzt zu haben. Am Donnerstag sah es noch erbärmlicher aus. Dauerregen, bei Windböen ohne Gleichen fegten durch unser schönes Allgäu. Mit Müh und Not lief ich mit Dundee auf den urigen Felsen 1005m bei Rosshaupten. Landschaftlich mit den vielen Nagelfelsen immer schön, aber tropfnass hielten wir es nicht sonderlich lange am Gipfelkreuz aus und eilten wieder zum Parkplatz hinab. Am Freitag war es dann endlich mal wieder soweit, strahlender Sonnenschein legte sich über das Allgäu und ich flüchtete mit Dundee sogleich staufrei hinter Jungholz zum Starzlacherberg 1585m, ein gänzlich unbekanntes, wie auch einsames Ziel. Kaum zu glauben, aber von der Straße weg konnten wir problemlos mit Fellen ansteigen. Erstaunlicherweise wurde es schnell immer mehr Schnee und in der ersten freien Kehre sah ich in den weiten Hang der mir stets verwehrt war, denn mit seinen zahlreichen Baumstümpfen konnte ich ihn  noch nie befahren. Heute sollte es endlich einmal anders kommen. Nach den langen Kehren und einer immer mehr wärmer werdenden Sonne kamen wir schwitzend am Ende des Fahrweges an und kämpften uns durch das freie Gelände. Dundee versank immer tiefer und hatte alle Pfoten voll zu tun um in der Spur halbwegs mitzuhalten, aber nach und nach näherten wir uns dem Gipfelkamm. Diesen noch überschritten und weiter zum aussichtsreichen höchsten Punkt, wo sich der Blick weit in das Alpenvorland, wie auch zu den felsigen Tannheimern und den tief weißen Allgäuern auftat. Zufrieden fielen wir über unsere Brotzeit her, dazu eine Ladung Glühwein und schon war die Stimmung perfekt. Schließlich zog es uns zu Tale, was für Dundee Freilauf verhieß, denn ich nahm ihn von der Leine und ließ ihn sausen. Was für eine Freude, denn er ging ab wie nur grad was, zumindest was der tiefe Schnee hergab. Ganz brav hielt er sich an die Anstiegsspur während ich rechts und links neben ihm herab schwang. Erst als der Riesenhang mit den Baumstümpfen kann bogen wir ab und ich konnte Dundee mit in das herrliche Gelände locken, so dass wir gemeinsam hinab schwebten. Teilweise springend über die verschneiten Baumstümpfe ging es rassig hinab, ein Traum. Wie oft hatte ich mir das hier schon gewünscht, sauber und problemlos kamen wir unterhalb wieder auf den Forstweg um dass letzte Stück zum Parkplatz runter zu gleiten. Was für ein sensationell, genialer Tag! Glücklich, wie auch müde fuhren wir wieder nach Hause, denn ich hatte noch einiges für den morgigen Tag vorzubereiten.

VERLOBUNG SOFIE (meine Hübsche) und NORBERT 6.1.2018

Normal geht halt bei mir gar nicht und da Sofie eine ganz, ganz besondere Frau ist mußte es ganz was persönliches sein und so ließ ich mir eine Rosen-Schnitzeljagd über unsere geliebten Hausberge einfallen. Dazu das perfekte Wetter, am Morgen noch Nebel und später fantastischer Sonnenschein. Wenige Tage zuvor hatte ich bereits bei Mama Lang ganz offiziell um die Hand von Sofie angehalten, was mir glücklicherweise gleich herzlich gewährt wurde. Zunächst bereitete ich unser Haus vor, sprich die ersten Stationen und flüchtete dann mit Dundee in's Outback. Direkt neben der schlafenden Sofie war die erste Rose/Karte (mit Telefon) deponiert. Der Weg darauf führte zur nächsten Rose/Karte beim vorbereiteten Frühstück. Mittels Fragen auf den Karten ging es weiter zum Teich, dann zur Mama Lang, die ja auch im Ort wohnt. Hier begann der Gipfelreigen mit der Tour auf den Auerberg, wo die nächste Rose abgelegt war. Als ich von dieser Tour mit Dundee zum Auto zurück kam weckte ich die noch schlafende Sofie via Anruf auf. Sie mußte förmlich über die erste Rose stolpern und das romantische Spiel begann. Während sich Sofie über die ersten Fragen und Rosen hermachte lief ich mit Dundee auf den Wendelin und deponierte die nächste Rose. Weiter ging es über die herrliche Kapelle am Weichberg zum Roten Kreuz, wo die nächsten Rosen landeten. Ab dem Roten Kreuz war ich mit dem 60l Rucksack unterwegs und der Pfad führte uns zur vorletzten Station am fantastischen Panoramablick. Hier hielt ich mich nach der vorletzten Rose/Karte links und baute am höchten Punkt der herrlich gelegenen Wiese mein "Lager" auf. Kerzen, Sektgläser, Blumen, unzählige Rosen, Lichterkette und natürlich die extra angefertigten Ringe (mit Gravur) mußten platziert werden. Danach mußten wir uns in Schale schmeißen, Dundee bekam eine edle Krawatte (herrlich!!!) und ich schmiß mich in den Anzug. Über WhatsApp war ich stets auf dem laufenden wo Sofie sich befand und die Hübsche war mir flott auf den Fersen und arbeitete sich schon über das Rote Kreuz zu mir heran. Zuletzt schenkte ich den Sekt ein, zündete die Kerzen an, machte die Spiegelreflex startklar und positionierte mich mit einer Rose vor meinen Ensemble aus romantisch zusammen gestellter, purer Liebe. Dann kam meine Hübsche Allgäuerin um's Eck und mußte köstlich lachen als Dundee mit seiner leuchtend gelben Krawatte entgegen sprang. Überwältigt vor Glück betrachtete Sie das bunte Gebilde aus Blüten und Kerzen. Die Ringe sah Sie erst noch gar nicht und schon war ich auf den Knien und stellte die berühmte Frage ob Sie meine Frau werden möchte, was mit einem glücklichen "Ja" beantwortet wurde. Dann gab ich Ihr die Ringe in Ihrem Lieblingston aus Silber und sie passten auf Anhieb als wir sie uns gegenseitig ansteckten. Mir viel ein Stein von Herzen, denn mit der ausmesserei hab ich es nicht so. Lange lagen wir uns überschäumend vor Glücksgefühlen in den Armen ehe der erste Sekt zum anstoßen geleert wurde. Was für eine unglaublich tolle Frau hab ich da an meiner Seite und so war es klar dass ich Sie keinesfalls mehr loslassen würde und somit uns für immer aneinander binden mußte. Regelrecht betäubt vor Liebe marschierten wir über das Rote Kreuz zu den Autos zurück und fuhren zunächst einmal zu Mama Lang zum feiern. Am Abend ging es dann noch in's Modeon/Marktoberdorf in das Theaterstück "Göttinen in weiß blau", wie passend und so war der Tag mehr als traumhaft abgerundet. Den 6.1.18 werden wir so stets in unglaublich intensiver Erinnerung haben und ich kann nur eines sagen: Sofie, Ich liebe Dich soooooooooooooooooooooooo sehr!!!!!!

Am Sonntag war es dann nicht mehr ganz so schön und ich marschierte mit Olli, der am Abend nach Thailand in den Urlaub düst, nochmals auf ein geschmeidiges walk and fly. Wieder einmal mußte einer unserer Hausberge in den Voralpen herhalten, was nach einem kurzweiligen Anstieg, der mittlerweile Schneefrei ablief, locker gelang. Trotz der leichten Föhnlage hatten wir leichten Wind aus NO, was uns bei idealen Startbedingungen abheben ließ und wir so weit in den Landebereich gleiten konnten. Immerhin der erste Flug 2018! Danach fuhr ich gleich Heim und unternahm mit Sofie, meiner VERLOBTEN und Dundee eine herrliche Tour durch die Bernbeurer Wälder bis zu unserem einsamen Hütterl am See, wo wir gemütlich eine Glühweipause einlegten. Ein paar Schneefelder fanden wir noch und Dundee konnte sich somit nochmal richtig auswälzeln. Nun folgen noch weitere, eigentlich zu warme Tage und da muß man halt mal sehen ob das eine oder andere noch geht, aber bekanntlicherweise geht ja immer was. Also somit einen guten Start in die neue Woche, wie auch nochmals in das noch junge, neue Jahr!!!

29/12/2017 - 01/01/2018 Der Freitag stand schon mal unter Zwischenhocheinfluß und das gleich wie. Kaum zu glauben, aber es strahlte die Sonne von einem blauen Himmel vom Feinsten. Dazu der Neuschnee des vergangenen Tages und schon war das Wintermärchen mehr als perfekt. Da auch andere das mitbekamen waren so ziemlich alle Zufahrtswege in die Bergwelt Hoffnungslos verstaut. Gut wer, wie wir bereits im Allgäu wohnt und dem gut ausweichen kann. Gemeinsam mit Dietl und Dundee fuhr ich dann die nicht mal 15 Minuten nach Trauchgau hinüber und wir wagten uns an den Skianstieg des Wolfkopfes 1527m. Tatsächlich begrüßte uns allerfeinster Pulver und es war ein leichtes den ersten langen Hang zur Forstpiste direkt hinauf zu marschieren. Im Anschluß leiteten uns mehre lange Serpentinen zum Ende der Straße und ein kleiner, schmaler Waldweg führte zügig in den Sattel vor den Gipfel hinauf. Es lag mehr als genug um die Abfahrt später im oberen Teil durch den Wald zu wagen. Endlich kamen wir auch in die Sonne und diese zauberte eine Winterlandschaft wie man es sich nur wünschen kann. Hellweiß waren die Bäume mit Schnee überzogen, darüber das dunkelste Blau das es gibt. Kontraste der Sonderklasse und wir kamen aus dem fotografieren nicht mehr heraus. Über den herrlichen Gipfelgrat und das kleine Wäldchen am Schlußanstieg erreichten wir das gänzlich vereiste Kreuz. Sauber, was für ein genialer Tag, wer hätte das gedacht. Dundee war natürlich beim wälzeln, schütteln und kugeln, eine helle Freude. Unterhalb des Gipfels, in der wärmenden Sonne machten wir unsere verdiente Glühweinpause und genossen die fantastische Stimmung mit vollen Zügen. Die Abfahrt dann purer Spaß, gemischt mit Spannung, vor allem im Waldabschnitt. Wer einen "Dundee" dann noch voran dran hat kann sich in engen Waldpassagen warm anziehen und sich auf Level 3 vorbereiten. Dennoch ging alles, wenn auch rasant, gut und wir schwangen uns über die Forstpiste noch bis in den herrlich, samtweichen Schlußhang hinab. Genial, was für eine schöne Tour, die wahrlich nur mit den letzten Neuschneefällen möglich wurde. Die letzten Jahre ging am Wolfskopf über diese Route meist garnix, umso mehr freuten wir uns über die gelungene Tour! Am Samstag wütete das Wetter den ganzen Tag mit Sturm und Schneefall der bald mit den steigenden Temperaturen von bis zu 15° in Dauerregen überging. Somit alles andere als erbaulich, aber es reichte allemal um mit Dundee eine Skitour auf unseren Auer(haus)berg über die Südseite anzugehen. Der Schnee durchfeuchtet, dennoch aber gut zu begehen und so waren wir bald bei fast Nullsicht am Gipfel um den Glühwein auszuschenken. Die Abfahrt dann nicht ganz so flott wie sonst, aber es lief bis zum Parkplatz hinab in einem Rutsch. Danach fuhr ich mit meiner hübschen Sofie und Mama Lang zum Rauhnachtsmarkt am Elbsee, wo Geister, Perchten und Dämonen ihr Unwesen trieben. Wir mittendrin, denn Sofies Tante setzte uns kurzerhand als "Aushilfsgeisterpersonal" ein, was auch ein Erlebnis war. Schade das die Veranstaltung so ein Wetterpech hatte, aber die Stimmung war dennoch faszinierend. An Silvester wollte ich mit Dundee im Allgäu fündig werden, aber die ersten Ziele bei Hindelang waren hoffnungslos überfüllt, wieder Parkplatzmangel und Hundertschaften, der totale Irrsinn und so fuhr ich gleich weiter in die Adlegg. Hier ragte hinter dem Hauchenberg noch ein weiteres Ziel auf, der Ochsenberg 1126m. Auf dessen Nordseite sah ich oft beim durchfahren eine riesige Schneise, was vielleicht auf einen ehemaligen Skilift hindeutete. Wenn diese groß genug wäre müsste es auch möglich sein hier mit dem Gleitschirm abheben zu können. Bei der Abzweigung nach Aigis parkten wir und marschierten los. Vom Start weg Schnee in Massen, obwohl wir hier gerade mal auf 800m liegen. Über ein weites Almgelände erreichten wir den Wald, der mit steilen Nagelfluhwänden durchsetzt war und ein Wasserfall herabrauschte. Eine steilere Stufe brachte uns auf den Rücken und erstmals sahen wir die Schneise. Hammer, was für ein Anblick, traumhafter Schnee und ein, zwei Spuren zogen sich durch das Gelände. Flott machten wir Höhe bis der Weg links im Hochwald verschwand und mit Seilen abgesichert oberhalb der Abbrüche entlang leitete. Dann erreichten wir den Grat und die Sonne, wo es gleich deutlich wärmer wurde und es in herrlicher Winterstimmung dem höchsten Punkt entgegen ging. Dazu wie gewünscht die absolute Einsamkeit.  Der Blick reichte weit in die Nagelfluhkette hinüber und am sonnigsten Platzerl machten wir unsere berüchtigte Glühweinpause. So muß Silvester aussehen und es steigerte sich schon die Vorfreude auf diesen riesigen Nordhang. Dieser wurde wie erhofft eine Hammeroffenbarung, was für eine geniale Abfahrt an diesem unbekannten Vorberg. Dann noch durch den Wald und den Schlußhang zum Auto hinab gerauscht. Glücklich fuhren wir Heim und feierten im Kreise der Familie den Start in das Neue Jahr 2018! Tja, genauer gesagt bis um 5 Uhr Morgens und so war es klar das wir am Neujahrstag erst Nachmittags auf die Füße kamen. Im Endeffekt Goldrichtig, denn unter Tags grausiges Düsterwetter, aber am Nachmittag riß es von Westen her auf und der strahlend blaue Himmel zeigte sich. Grund genug mit meiner hübschen Sofie, Ivonne und Dundee auf einer neuen Route am Hauchenberg anzugreifen. Natürlich wieder auf der Südseite, denn wir wollten Sonne tanken. Nach einer kurzen Forstpistenschleife erreichten wir den perfekten, aufgefirnten Hang der fast 300 Höhenmeter am Stück zum Hauptkamm hinauf vor uns lag. Viele Serpentinen folgten, dazu Wärme, eine grandiose Aussicht zu den Allgäuer Hauptgipfeln und ein tiefblauer Himmel, ehe wir verdienter Maßen das liebliche Bankerl am höchsten Punkt erreichten. Am Hauchenberg immer relativ, denn dieser Kilometerlange Kamm hat zahlreiche "Hauptgipfel"! Nach einer gemütlichen Pause gingen wir die Abfahrt an und es folgte ein Sturzreigen von Sofie und Ivonne, aber wir wissen ja "eine Skitour ohne Sturz ist keine". Sofie nahm's wörtlich und überschlug sich gleich spektakulär....lachend lag sie im Schnee, mehrere Meter vor den eigenen Ski. Ivonne kippte mehr oder weniger bei den ersten Schwüngen in den Kurven einfach um, aber bald war auch sie im "Flow" und es ging souverän den Megahang hinab. Dundee gab dann auch Vollgas und hatte ebenfalls seinen Spaß bis wir wieder das Auto erreichten und uns über die gelungene, sonnige Aktion freuten. Nun folgen wechselhafte Tage mit Regen, Schnee und Sturm, mal Frost, mal Tauwetter, also ein einziges Chaos, aber irgendwas wird schon gehen....wie immer halt und so wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in das Neue Jahr 2018!!!       

22/12/2017 - 28/12/2017 Der Freitag war im einem sehr positiv, denn in der Arbeit war relativ bald Schluß für heuer, aber zum anderen siffte es unentwegt. Mmmmh...was tun und so entschied ich mich mit Dundee Neuland zu erschließen, was für mich eh sauschwer ist. Mit Ski war ich fast schon überall in unseren Breitengraden, aber das Burgkranzegger Horn 1150m, das immerhin 300Höhenmeter über den Rottachsee aufragt, war ein neues und auch überschaubares Ziel für schlechtes Wetter. Als wir über Oy Mittelberg fuhren regnete es immer noch, doch es war weiß, dass war schließlich das wichtigste. Ein kleiner Parkplatz bot sich ideal als Ausgangspunkt an. Im Nassen Schnee spurten wir den Hang empor, wobei es klar war das hier noch keiner mit Ski unterwegs war. Mehrere Kehren brachten uns zu einem Ziehweg, auf dem sicher ein halber Meter Schnee lag, um dann bald durch freies Gelände den Kamm zu erreichen. Dieser leitete dann weitläufig zum Gipfelaufbau, samt Kreuz hinüber. Wir ließen uns die gemütliche Glühweinpause vom schlechten Wetter nicht vermiesen, denn die kleine Pause mußte sein, ehe wir in den Abfahrtsmodus umschalteten. Zunächst ging es zäh im schweren Schnee den Kamm hinüber, aber dann lief es doch noch überraschend gut die deutlich steileren Hänge zum Parkplatz hinab. So war schon mal der erste Tag des Weihnachtswochenendes optimal ausgekostet! Am Samstag war noch die Düsterniss dominant, aber dennoch gelang mir eine Skitour mit Dundee auf der Nordseite des Auer(haus)berg's. Schutz fanden wir im Vorraum der Kirche, wo wir uns dann den Glühwein, samt Platzerl gönnen konnten. Am Sonntag schaute die Sache schon anders aus und so nütze ich den heiligen Abend für eine traumhafte Skitour mit Dundee am Renkknie 1411m in den westlichsten Allgäuern, am Tor zum Bregenzer Wald hinter Balderschwang. Das ursprüngliche Ziel Siplinger Kopf cancelte ich kurzerhand, denn hier stapelten sich die Skitourengeher bereits an den Parkmöglichkeiten, sprich sie standen schon in den Straßen weil kein Platz mehr war....IRRE! Am Renkknie dagegen befand sich keine Menschenseele am Aufstiegsweg und so stiegen wir von der Sonne beschienen am Grat entlang empor. Ständig der Blick Richtung Säntis, Winterstaude und den dahinter liegenden Lechquellengebirge, allesamt stolze Felsgestalten. Problemlos erreichten wir die Alm am Gipfelaufbau, um dann schließlich noch diesen traumhaften Firnhang zum Gipfelkreuz in Angriff zu nehmen. Hier wurde der Blick zu den Allgäuern, mit der wilden Trettachspitze, wie auch den faszinierenden Ifen frei. Zeit für die Gipfelpause, die wir in absoluter Stille und Einsamkeit genossen. Die Abfahrt wurde dann einfach nur Mega, denn feinster Firn wie im späten Frühjahr wurde uns zu Teil, so daß wir uns gleich weit hinab Richtung Süden an den freien Amflächen hielten. Der kurze Gegenanstieg zum Parkplatz war es auf alle Fälle wert. Zufrieden fuhren wir Heim und warfen uns in das liebliche Familienweihnachtsgetummel. Am ersten Weihnachtsfeiertag packte es Dundee und mich wieder um eine weitere Firntour in Angriff zu nehmen. Ziel wurde der Hauchenberg über die längste Route von Missen aus. Der zu Beginn daliegende Riesenhang hatte noch nie genug Schnee, heute war es soweit. In besten Firn stiegen wir die breite Fläche auf, die Aussicht in den Oberstdorfer Talkessel dabei einfach nur genial. Nach dem enormen Hang begann das auf und ab am Grat, der sich ordentlich in die Länge zog, aber eine tolle Winterlandschaft bot bis wir das Gipfelkreuz erreichten. Dundee wieder einmal im Dauerwälzelmodus, während ich genüßlich meinen Glühwein trank. Danach ging's nochmals den langen Grat zurück, wobei "Außenborder" Dundee einiges an Geschwindigkeit dazu beitrug um schneller an den Hammerhang zu gelangen. Dann war es soweit, Dundee bekam Auslauf, denn er durfte ohne Leine hinab fetzen. Was für ein Hammer, der Hang war wirklich eine Offenbarung für uns beide! Mit allem was herging rauschten wir dem Parkplatz entgegen und fuhren nach diesem Erlebnis mehr als zufrieden nach Hause. Am zweiten Weihnachtsfeiertag war Olli mit am Start und so marschierte er mit Dundee und mir Richtung Hochwildfeuerberg 1541m, dem höchsten Punkt im Landkreis WM/SOG, denn den kannte er noch nicht. Ziemlich eisig ging es auf der breiten Forststraße im Wald empor. Bei den Abkürzungen fanden wir eine brauchbare Skispur die uns problemlos in den oberen Bereich leitete. Offenbar Insider, denn nur wenige kennen diese Routenführung. Durch weiten Wald erreichten wir den sonnigen Hauptkamm und folgten diesen noch bis zum herrlich gelegenen Gipfelkreuz. Von der Zugspitze, den Ammergauern, bis zu den Tannheimern reicht der weite Blick. Einsamkeit ist hier sowieso an der Tagesordnung und so konnten wir gemütlich Brotzeit machen. Naja fast, denn Dundee mußte "Opfer" Olli natürlich wieder maßlos ärgern (Ha! Ha!). Die Abfahrt vor allem im oberen Teil durch den Wald anspruchsvoll, aber genial. Es ist immer ein Erlebnis wenn in den Wäldern soviel Schnee liegt dass es sich mitten durch's Gehölz fahren lässt. Dundee wieder Leinenlos und ungebremst, eine Wonne neben ihm zu schwingen. Olli meisterte es sogar Sturzfrei...RESPEKT! Danach rauschten wir die eisige Forststraße bis zum Parkplatz ohne einmal schieben zu müßen hinab. Am Mittwoch stand der Wetterwechsel an, sprich der Föhn brach zusammen und das Tiefdruckgebiet aus Nordwesten drückte herein. Mit viel Glück packte ich noch mit meiner hübschen Sofie und Dundee den Riesenhang am Hauchenberg. Am Morgen Schleierwolken und als wir um 11.00 Uhr vor Ort waren Sonnenschein, so daß sich glatt nochmals perfekter Firn bildete. Der Lohn für Sofies tapferen Anstieg zum sonnigen Vorgipfel. Nach einer gemütlichen Brotzeit folgte die Hammerabfahrt im Firn, wo Dundee wie eine Rakete abging und ich nur mit ungebremsten Fahrstil mithalten konnte, der Wahnsinn, ich mußte schließlich vor ihm an der viel befahrenen Hauptstraße ankommen. Doch auch dies gelang und Sofie kam auch bald herab, so daß wir bei einsetzenden Schlechtwetter die Heimfahrt antraten. Am Donnerstag dann Dauerschneefall und das gleich so dass bei uns vor der Haustüre kaum ein vorwärtskommen möglich war. Mit ach und krach eierte ich mit Dundee in Zeitlupe zum Auer(haus)berg rüber. Belohnt wurden wir mit Massen an frischen Pulverschnee, so daß wir einiges zum spuren hatten. Dazu ein mehr als stürmischer Südwestwind, wobei im Aufstieg, wie auch am Gipfel eine Baumreihe Schutz bietet. Die Abfahrt natürlich das reinste Vergnügen und so waren wir bald am Auto. Nun folgt ein durchwachsenes Silvesterwochenende mit steigenden Temperaturen, aber egal wie auch immer, kommt gut rüber!!!           

18/12/2017 - 21/12/2017 Die Woche begann düster, kalt und eigentlich unangenehm um im freien zum arbeiten, aber was hilfts? Schnee lag genug und so konnte ich endlich meinen heuer neu erkundeten Weg auf den Weichberg mit Dundee mal mit Ski angehen. Es war alleine schon ein Wunder dass die kleine Straße geräumt war, allerdings ohne Streu und somit ein SUV Abenteuer, doch es gelang, so dass wir vom normalen Parkplatz aus durch den Wald hinauf spazierten. Eine wunderbare Winterlandschaft präsentierte sich rechts und links des Weges. Der erste Sturz bereits im Aufstieg, da Dundee eine Spur witterte und mich wieder mal umriss. Dass er dabei das Wild rettete, was eigentlich abgeschossen werden sollte erfuhr ich erst später. Problemlos überschritten wir den kleinen Vorberg über den malerischen Waldgrat um den letzten Anstieg im tief verschneiten Gelände zu absolvieren. Bei einbrechender Dämmerung erreichten wir die griabige Kapelle und machten uns über die Brotzeit (Wurst, Platzerl, Glühwein) her. Der Blick natürlich auf Grund der Wetterlage etwas eingeschränkt, aber Hauptsache meine Route funktioniert, das dies das erste und letzte mal sein wird ahnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Dann machten wir uns an die Abfahrt und die funktionierte, denn es ging volles Rohr den oberen Teil in den Wald hinab, dann die untere Schleife hindurch geschossen und sich von Dundee durch den Quergang ziehen lassen, so dass wir wieder in die Aufstiegsspur gelangten. Weiter bei schon Hirabiratime rauschten wir den Ziehweg hinab, bis plötzlich ein Geschrei aus dem Jägerstand kam, was ich Depp um die Zeit denn hier im Wald verloren hätte. Anscheinend lag die Jägerdame hier schon Stunden auf der Lauer und ich hatte im Aufstieg bereits den Bock, der geschossen werden sollte verjagt. Sehr gut, der Kerl darf noch länger leben. Die Beschimpfungen wurden mir dann zu blöd und ich fuhr ebenfalls maulend weiter. Plötzlich kam ein hell erleuchteter SUV entgegen und eine weitere Schimpftirade vom Herrn Jäger kam mir entgegen. An ein normales Gespräch war nicht zu denken und so platzte mir auch einmal der Kragen. Nach massiven Austausch von Liebenswürdigkeiten fuhren wir das letzte Stück zum Parkplatz hinab. Während ich einlud kamen das Jägerpaar herab und blockierte mein Auto um mich weiterhin zur Rede zu stellen. Es begann ein hitziger Streit um Pflichten und Rechte. Es fielen zahlreiche Beleidigungen ohne ein sinnvolles Gespräch aufzubauen. Nun ist es im Bayerischen Naturschutzgesetz (siehe unten) klar geregelt. Natürlich gibt es Einschränkungen, wie zum Beispiel Wildschutz Schongebiete, die schön in den DAV Karten eingetragen sind. Auch eine Beschränkung zur Jagd ist zulässig, sollte aber gekennzeichnet sein, so dass ein Wanderer oder Sportler, wie eben auch ich nicht unmittelbar herein platzen kann. Es gibt ja hier genug Routen auf den Berg und ich kann ja Abends auch andere nehmen, was ich als Kompromiss, obwohl ich im Recht bin, ansehe. Die völlig danebenen Argumente ich solle doch zum trainieren in's Fitness Studio gehen sehe ich als völlig deplatzierte und mit arroganter Unwissenheit in den Raum gestellte Frechheit an. Ebenso der Hinweis dass ein Hund in der Nacht alles Wild verscheucht und ich auf der Straße mit ihm spazieren gehen solle zeugt von "Herrenrasse" Mentalität, ganz dem Motto getreu: Der Wald gehört uns, sonst niemanden und somit raus mit Euch allen! Nachdem es am Weichberg ja etliche Routen gibt suchte ich einen Kompromiss, aber selbst neben der Straße (Hallo!?!?!....Straße!!!) bei Kienberg passte es den beiden nicht und so zogen sie Trotz meines Friedensangebot schmollend ab. Immer das gleiche, sei es mit Gleitschirm, Mountainbike oder Ski, immer sind wir Sportler die Bösewichte, aber selbst mit dem voll beleuchteten SUV den Wald hinauf fahren, das ist aber das Wild ja anscheinend gewohnt.....ohne Worte! Hier mal auch für Euch die Gesetzesgrundlage um sich unter Umständen rechtfertigen zu können, auch zu finden unter http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG.

15/12/2017 - 17/12/2017 Schon am Freitag präsentierte sich eine Traumwinterlandschaft. Dazu noch das perfekte Wetter mit blauen Himmel und purem Sonnenschein. Da war es klar, das mußte ausgekostet werden und so machte ich mich mit Ivonne und Dundee auf dem Weg zu unserem Auer(haus)berg. Feinster Pulverschnee begleitete uns am fantastischen Südhang, dazu ein Panorama der Extraklasse und bald erreichten wir das Gipfelkreuz. Bei einem heißen Glühwein genossen wir die herrliche Stimmung. Dundee natürlich im Rüsselwühlmodus außer Rand und Band. Die Abfahrt dann den Verhältnissen entsprechend ein Hammer. Soft schwangen wir uns im glänzenden Pulver zum Auto hinab. Ivonne als absoluter Skineuling macht eine immer bessere Figur bei der Abfahrt, wird frecher, somit flotter und setzt sich dafür mal auch gerne zwischendurch unfreiwillig in den Schnee. Genauso lernt man es am besten! Am Samstag ein ganz anderes Bild, düster zeigte sich der Himmel und es schneite ordentlich. Olli und Dundee hielt das nicht ab gemeinsam mit mir in's tiefe Allgäu Richtung Oberstaufen zu fahren. Die meisten Skigebiete waren in Betrieb, hier bei Thalkirchdorf war dies noch nicht der Fall, obwohl präpariert wurde. Ziel sollte der Hündlekopf 1117m sein, das Ganze mit einer kleinen Überschreitung, denn von der Hündlekopfbahn aus wäre Tour kürzer und bei weitem nicht so schön. Steil marschierten wir den ersten Hang empor, um bald rechts in den Wald einen Quergang zu begehen. Winterlich reicht nicht mehr um den Anblick der Bäume zu beschreiben. Dann teilten sich die Pisten und es leitete uns abermals steil in freies Gelände empor, so daß wir den Kamm erreichten. Hier endeten alle Pistenraupenspuren und es begann eine tiefe Wühlaktion. Anstrengend spurten wir zum Zwischengipfel mit einer weiteren Skistation hinüber. Von hier aus war das Gipfelkreuz bereits zu sehen. Hinab in eine Senke und ein letzter Kampf durch Oberschenkel tiefen Schnee und wir standen am höchsten Punkt der unterhalb mit einer Wechte durchaus ein alpines Bild bot. Dazu kam sogar der blaue Himmel hervor und wir konnten ein paar spektakuläre Winterbilder schießen. Für eine Pause war es hier zu windig und so flüchteten wir zu einer Almhütte die am Anstiegsweg stand. Die Überschreitung mußten wir uns sowieso mit Felle zurück erobern. Auf einem Bankerl unter'm Vordach saßen wir dann gemütlich mit Platzerl und Glühwein. Hinzu kam eine reinste Eishöhle, da der Schnee in den letzten Tagen bei wärmeren Temperaturen abgerutscht war und bei der Kälte zu regelrechten Gletschereis gefroren war und man darunter durchlaufen konnte, ein faszinierender Anblick. Im Anschluß spurten wir nochmals zur östlichsten Liftstation hinaus um endlich eine knackige Abfahrt einkassieren zu können. Flott schwangen wir uns in perfekten Pulverschnee die Hänge hinab und im präparierten Bereich ging es so richtig zur Sache. Dundee fetzte wie eine Irrer die Piste hinab und so kamen wir bald wieder zufrieden und glücklich am Auto an. Am Abend war Familienzeit, denn wir trafen uns alle am herrlichen Christkindlmarkt in Landsberg. Am Sonntag war das Wetter nicht besser, aber es schneite nach wie vor und so mußte der Auer(haus)berg mal wieder herhalten. Meine hübsche Sofie und Dundee waren auch mit dabei, so dass wir uns durch tiefen Pulverschnee auf der Südseite dem Gipfel entgegen wühlten. Problemlos erreichten wir bald das Bankerl im oberen Hangbereich und gingen das letzte Stück an, um kurz darauf den Gipfel zu erreichen. Wieder wehte ein eisiger Wind, aber im Schutz der Baumgruppe hinter dem Kreuz konnten wir es aushalten und eine Platzerlpause machen. Die Abfahrt den Verhältnissen entsprechend ein Wahnsinn, Genuß pur. Dundee wieder im Rausch der Geschwindigkeit, nur im Flachstück versank auch er im Tiefschnee und kam nicht mehr so vom Fleck. Danach fuhren wir Heim und gingen gleich wieder Familientechnisch zu unserem Christkindlmarkt in Bernbeuren. Bei Waffeln, Würstl und Glühwein ließen wir in Heimatlichen Gefilden das Adventswochenende ausklingen. Das Wetter der nächsten Tage wird weiterhin gemischt sein, was aber auf weiße Weihnachten schließen lässt und somit wünsche ich eine ruhige, gemütliche letzte Arbeitswoche vor den Christkindltagen.

11/12/2017 - 14/12/2017 Der Montag ging schon gut an, denn von der Arbeit kam ich so spät Heim dass ich mit Dundee auch einmal in der Dunkelheit, zur besten Hirabirazeit, ausrucken mußte. Auerberg Süd war ziemlich abgetaut und so gingen wir die Nordroute an, wo noch halbwegs genug Schnee lag. Im stürmischen Föhnwind arbeiteten wir uns zur Kapelle hinauf, die nach wie vor Baustellentechnisch grausig eingehüllt da steht. Eine kurze Pause und schon rauschten wir die Route wieder hinab, wobei kurz vorm Parkplatz einige Maulwurfhügel die ärgste Gefahr darstellten. Am Dienstag schaute ich mal wieder im www.flightclub.org bei Martin auf einen Kaffee vorbei und so machte sich derweil meine hübsche Sofie mit Dundee auf den Weg. Der Mittwoch entpuppte sich als absoluter Traumtag, doch die Arbeit zog sich wieder in die Länge und so ging's erst zur Dämmerung mit Olli und Dundee auf Skitour in Halblech. Ziemlich harschig, vereist leitete uns die Skipiste zur höchsten Liftstation hinauf. Der Blick in die Tannheimer war zumindest der Dank, von den Platzerl, inklusive Glühwein einmal abgesehen. Dundee war dies sowieso alles wurscht (im wahrsten Sinne des Wortes, denn er ließ sich das Wurschtradl schmecken) und kugelte die meiste Zeit in seinem geliebten Schnee umher. Die Abfahrt dann noch so irgendwie machbar, zumindest mit viel Kanteneinsatz und so standen wir flott wieder am Auto um zufrieden die Heimfahrt anzutreten. Am Donnerstag stand der Kaufbeurer Christkindlmarkt auf dem Plan. Wo wir zuletzt, Dank Internetinfo, vor verschlossenen Buden standen, wollten wir heute, Glühweintechnisch, fündig werden. Im Endeffekt fuhr ich mit Mama Lang und meiner hübschen Sofie, samt Dundee nach KF und setzte beide in der Innenstadt zum "shoppen" ab. Dann ging's für Dundee und mich weiter nach Stocken, wo ein ehemaliger, stillgelegter Skilift unser Ziel bildete. Obwohl in Kaufbeurer Nähe und somit nicht allzu hoch gelegen, fand sich hier genug Schnee um an den Start zu gehen. Problemlos spurten wir an der alten, aber noch intakten Anlage den immer steiler werdenden Hang hinauf. Dundee völlig außer sich und im Zustand des "Dauerwälzens". Mit aussichtsreichen Blick über das Kaltental nach Osterzell erreichten wir die Gipfelstation und marschierten ohne Ski noch eine Runde durch den Wald. Noch eine kurze Brotzeitpause und wir packten die Abfahrt an, die uns leicht harschig, aber flott die Piste hinab gleiten ließ. Schnell wieder nach Kaufbeuren gefahren, meine beiden Damen gesucht und schon marschierten wir gemütlich durch den hell beleuchteten Christkindlmarkt. Dazu Glühwein, Waffeln wie auch Würstl und schon war die Woche perfekt abgeschlossen. Nun folgt ein, zumindest am Nachmittag, schöner Freitag. Am Wochenende wird sich wieder wechselhaftes, winterliches Wetter einstellen, was ja für unsere Skitouren gar nicht so schlecht ist. In diesem Sinne Euch allen ein schönes, beschauliches Adventswochenende!!!

08/12/2017 - 10/12/2017 Ein Wochenende mit ständigem Wetterkapriolen, von Sturm, über Schnee, bis Regen und sogar ein paar Sonnenlichtblicke, doch was soll's, bereits am Freitag ging's mit Ivonne, Sofie und Dundee auf den Auerberg. Zwar waren wir vom Winde verweht, aber im Schutz des kleinen Gipfelwäldchens konnten wir dennoch eine kleine Glühweinpause nach dem Anstieg durchziehen. Zu allem Überfluss stand Ivonnes erste längere Abfahrt an und Sofie hatte schon ein mulmiges Gefühl, denn Sie wollte hier oben nicht zur Eissäule erstarren. Im Endeffekt waren die Ängste unbegründet, denn nachdem ich Ivonne gebrieft hatte fuhr Sie relativ sicher und auch flott in einfachen Kurven den langen, schönen Südhang hinab. Dundee kugelte sich derweil wieder zigmal im Schnee und so kamen wir relativ zügig zum warmen Auto zurück. Na also, wer sagt's denn, es geht doch wenn man will! Der Samstag kam am Morgen mit Eiseskälte daher und ich machte mich mit Adrian (Kleiner Eiswürfel) und Dundee auf dem Weg zum Grüble 1370m. Vom Parkplatz hinter Trauchgau weg konnten wir durchgehend mit Ski marschieren. Ab der Mitte wurde es mehr als winterlich, denn bald spurten wir durch fast einen halben Meter Neuschnee und es bot sich eine tief verschneite, mehr als traumhafte Landschaft in unserer unmittelbaren Umgebung. Zeitweise blinzelte sogar die Sonne durch das Wolkendach als wir die romantisch gelegene Grüblehütte erreichten. Das Dach unter einer massigen Schneelast und so suchten wir schnell das behagliche, innere der kleinen Hütte auf. Dann hatten wir alle Hände voll zu tun den Ofen zum laufen zu bringen, was mehr schlecht als recht gelang. Das änderte aber nichts in der wohl verdienten Glühweinpause, samt einer Ladung Platzerl, die wir uns genußvoll reinzogen. Dundee tauchte derweil vergnügt durch die Schneemassen und war kaum mehr zum bremsen. Die Abfahrt gestaltete sich dann im obersten Abschnitt noch etwas zögerlich, da es einfach so tiefer Schnee war, aber in unserer Aufstiegsspur lief es dann so richtig dahin und wir rauschten die lange Forstpiste zum Parkplatz hinab. Am Sonntag war es ebenfalls nicht besonders rosig und im Lauf des Tages fing es sogar zu regnen an. Glücklicherweise packte ich vorher mit Dundee die noch nicht in Betrieb stehende Skipiste am Bromberg an. Problemlos spurten wir die weiten Hänge zum obersten Lifthäusl hinauf, das nach wie vor nur mit einem Nagel verschlossen und somit zugänglich war. Windgeschützt konnte ich so die obligatorische Glühweinpause einleiten und den Blick in's Vorland genießen. Die Abfahrt ging dann buchstäblich in einem Rutsch über die westlichste Piste zum Parkplatz hinab, wo wir zufrieden die Heimfahrt antraten. Nun stehen nach wie vor wechselhafte Tage vor der Türe. Zum einem windig, föhnig, wie auch regnerisch, also alles andere als rosig, aber wir werden schon irgendwie das eine oder andere daraus machen. In diesem Sinne Euch allen einen entspannten Start in die kommende Arbeitswoche!!!

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Norbert Hofmann