Lebe Deinen Traum....                 ....denn Du lebst nur einmal!

NORBERT HOFMANN

Der eifrige "Macher" von megaextremesport und das tagtäglich bei seinen Touren!

EXPEDITIONEN

Der Name ist Programm. Meine selbständig durchgeführten Expeditionen der letzten Jahre.

SKITOUREN

Natürlich darf die Königsdisziplin, das aufsteigen mit den Tourenski, keinesfalls fehlen.  

WALK AND FLY

Eine Sportart, das Gleitschirm fliegen, stellt für mich das letzte Puzzleteil beim Bergsteigen dar. 

Neuigkeiten

Wer unten aufgeführte Neuigkeiten per Email (Hohe Auflösung!) bekommen möchte muß einfach nur unter Kontakt eine Nachricht mit Kennwort "megaextremesport news" senden! Weiter zurück liegende Nachrichten findet Ihr im Archiv!

BILD DES MONATS

Das "gute Laune" Bild des Monats April kommt von Olli Thies, der seinen glücklichen Gesichtsausdruck nach einem entspannten Sunsetflug am Buchenberg gekonnt mit einem Selfie festhalten konnte.

PRODUKT DES MONATS

Reverse-4 Wendegurtzeug

Wendegurtzeug mit integriertem Rettungsschirm-Container mit deutscher LTF Zulassung. Das neue SKY Reverse-4 Wendegurtzeug In 4 Größen lieferbar: S, M, L, XL. Das REVERSE 4 führt unser Wendegurtzeug auf die nächste Stufe von Komfort und Benutzerfreundlichkeit. Mit seinem überarbeiteten Airbag, dem neuen Sitzbrett und neu gestaltetem Rückenbereich erlaubt das REVERSE 4 nun ein deutlich einfacheres und rascheres Wenden. Das Airbag-System bietet durch seine teilweise vorbefüllte Funktion mit Nylonstäbchen und Mylar schon in der Startphase ein hohes Maß an Sicherheit. Das gesamte Gurtzeug wurde nicht nur verbessert – es ist auch leichter geworden. Die neue Geometrie der Seilführung des Beschleunigers erlaubt kraftspare Betätigung mit minimalen Reibungsverlusten. All diese neuen Features sowie die neuen Graphics platzieren das REVERSE 4 mit Stil und Funktionalität in unserer Comfort-Line. 

Haupteigenschaften:

All-in-one-Kombination aus Rucksack und Gurtzeug
Integrierter Retter und Airbag
Anatomisch korrekter Rucksack für lange Wanderungen
Integrierte Halterungen für Trinksystem, Wanderstöcke, Eispickel und Helm
Zwei auch im Flug leicht erreichbare Seitenfächer
Bereit zur Montage von Beinsack und extra Deckelfach – für mehr Komfort im Flug und mehr Stauraum für Hike & Fly-Abenteuer
Mustergeprüft nach EN / LTF
Das REVERSE 4 ist in den Größen S, M, L und XL lieferbar, bitte konsultieren Sie dazu die Größentabelle. Die Wahl der richtigen Größe des Gurtzeugs ist entscheidend für den Flugkomfort – wir empfehlen deshalb eine Anprobe vor dem Kauf. Kontaktieren Sie Ihren Händler für eine Empfehlung. Das Wendegurtzeug kann mit zahlreichem Zubehör auf die Bedürfnisse seines Piloten individualisiert werden; dazu stehen bspw. der Beinsack oder die Deckeltasche zur Wahl. 

Lieferumfang:

Speedsystem Standard
Hauptkarabiner 45 mm
Integrierter Montagekit – inkl. Packleinen für die einfache Installation des Retters im Container, zusätzliche Gummiringe und Sicherheits-O-Ringe zum Sichern der Pins. Gurtgewicht* incl. Gurtzeug, Protektor, Karabiner, Sitzbrett Kunststoff...... + Beschleuniger optional + 200 Gramm

Weitere Infos unter http://flightclub.org/reverse4.html!     

Alle weiteren Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten und unter www.megaextremesport.de!  

Servus miteinander!

Da ging doch schon wieder sooooo viel und das begann schon am Freitag. Gleich nach der Arbeit machte ich mich am verschneiten Alpenrand mit dem Gleitschirm auf den Weg. Klar dass ich bedenken zum Thema anlaufen am Startplatz hatte, aber ich ließ mich einmal überraschen. Der Aufstieg bei strahlenden Sonnenschein, der perfekte Sunsettraum. Der Gipfelhang schon arg weiß und stellenweise ordentlich tief. Am Auslegeplatz angekommen marschierte ich gleich mehrmals auf und ab um eine Startschneise heraus zu  pflügen. Danach legte ich aus und wartete auf den passenden Wind und der kam....nicht...Grmpf...naja egal, dann halt bei Nullwind in den Tiefschnee, was mit flotten, weiten Schritten gelang. Schon war ich in der Luft und konnte den gemütlichen, ruhigen Flug so richtig ausgiebig genießen. Die Landung dann exakt, wie auch soft oberhalb des Parkplatzes. Dann fuhr ich gleich Heim und packte Dundee in's Auto, worauf wir zum Lech entschwanden. Genauer gesagt zu den Lechhöhen bei Reichling, die immer eine Tour wert sind. Zunächst hinauf auf den Rücken, dann weiter mit entzückenden Tiefblicken auf den sich windenden Lech, bis zum Wasserwerk. Dann am tosenden Bachlauf, mit seinen Sinterterrassen hinab zum Lech und eine Radler genossen, während sich Dundee unter der strahlenden Sonne in das kühle Nass haute. Nach einer Weile marschierten wir auf dem wilden Pfad am Lech entlang zurück zum Ausgangspunkt und hatten so eine geniale Rundtour absolviert. Der Samstag sollte schlechtes Wetter bringen, aber wie so oft war das Gegenteil der Fall, zumindest bis
Mittag, denn mit Dundee gelang mir am Oberjoch eine sensationelle Skitour zur Ornach. Bei unglaublich blauen Himmel stiegen wir den Forstweg bis zu den freien Flächen unter den Gipfelwiesen empor. Schnee lag massig, so dass der Eindruck von tiefsten Winter auf uns einwirkte. Nur der strenge NW Wind kühlte Zeitweise den Sonnenschein etwas ab, aber hinter einer geschützten Baumreihe unweit des Gipfelkreuzes konnten wir dennoch gemütlich Brotzeit machen. Dazu ein Panorama der absoluten Sonderklasse, wo alles was Rang und Namen hat in tiefsten Weiß heraus stach. Die Abfahrt war dann doch etwas anspruchsvoll, da der Schnee durchwegs feucht und schwer wurde, was zur Folge hatte das es mich zweimal so richtig auf die Waffel haute...Ha! Ha! Eine Skitour ohne Sturz, aber Ihr wisst es ja sowieso! Der Forstweg dann natürlich Dank Dundee 2.0 mit Vollgas und so waren wir bald zufrieden und glücklich am Auto.  Der angeblich bessere Sonntag war dann bewölkt und am Morgen regnete es noch. Ich sag's ja immer...Prognosen, schmerzlich die Wahrheit...Schmunzel! Wie auch immer ich fuhr mit Dundee nach Peiting und wir trafen uns mit "Super"-Mario, worauf es gleich weiter ging in's Allgäu nach Jungholz. Obwohl es eine Südseite war konnten wir problemlos Richtung Pfeifferberg im freien Gelände aufsteigen. Selbst im Wald lag enorm viel, so dass wir durchwegs Abkürzungen marschieren konnten und bald am Kamm angelangt waren. Durchwegs tief winterlich ging es über einen Vorberg zum Hauptgipfel hinüber, wo uns das Gipfelkreuz empfing. Mario natürlich wieder einmal mit einer souveränen "super" Leistung! Es folgte die obligatorische Gipfelbrotzeit, wo natürlich Dundee wieder zu Höchstform auflief. Zu kurz kommt er bei uns sicher nicht, auf Deutsch er haute das meiste weg und wir hatten das nachsehen...He! He! Die Abfahrt lief erstaunlich gut, vor allem der tolle Gipfelhang machte so richtig Spaß und als ich ein Foto machte riß mich Dundee wieder mal um, war klar und somit die Sturzstatistik des Tages auch wieder im Soll. Der Rest führte hinab zur Alm und danach auf die Straße, die aber aper und geräumt war. Für Dundee ideal zum laufen und ich daneben in den Buckeln des Schneeräumers wie auf Wasserski, denn jetzt gab der Bube so richtig Gas. Wie ein Geschoß beföderte er mich zu den letzten freien Flächen wo es dann nochmals durch weites Gelände bis zum tiefsten Punkt hinab ging. Dann liefen wir noch die letzten Meter zum Auto hinüber und konnten glücklich nach Hause kurven. Als entspannten Wochenendausklang noch eine griabige Wanderung mit Sofie und Dundee zur Stockkapelle bei Asch und der Sonntag war gebührend abgeschlossen!

18/04/2017 - 20/04/2017 Der grauslige Wetterumschwung war da, Schnee bis vor die Haustüre und da lohnte sich doch der Versuch mit Dundee den Peißenberg anzugehen. Egal wie wenig es ist, darunter sind keine Steine, nur Gras. Somit marschierten wir nach der Arbeit los und hatten Glück ein kleines Fensterchen mit Blauen Himmel zwischen den Schauern zu ergattern. Problemlos ging es mit Ski bis zum Lifthäuschen hinauf und wir freuten uns wie Sau, denn auch die Abfahrt haute hin und so gleiteten wir in einem Zug durch den frischen Pulver bis zum Auto hinab. Am Dienstag war es ähnlich und auch wenn in Garmisch bei der Arbeit das eine oder andere mal die Sonne heraus kam, so war es am Nachmittag wieder restlos dicht und ich wanderte mit Dundee in Thaining zur Ödenburg, was auch immer wieder seine Reize durch die urigen Waldseen hat. Der Donnerstag punktete mit leichter Wetterberuhigung und zwischen den Fronten wurde es kurzzeitig immer schön. Ich versuchte genau diese Momente zu erwischen und es gelang. Da wir in Mittenwald arbeiteten konnte ich bei der Heimfahrt zum rechten Zeitpunkt abräumen. Zunächst machte ich mich mit den Tourenski am Steckenberg auf um die restlos verschneite Piste bis zum obersten Lifthäuschen abzuarbeiten. Das ganze bei, kaum zu glauben, strahlend blauen Himmel und bis zu 40cm Pulverschnee, der Wahnsinn. Dementsprechend gestaltete sich die Abfahrt, die wie auf einen butterweichen Teppich verlief. Dann folgte die nächste Front und ich flüchtete in's Alpenvorland um an einem meiner Skiliftbuckel den Gleitschirm auszupacken. Wieder gelang es mir ein Wetterfenster zu schnappen und bei Sonnenschein den Startplatz zu erreichen. Der Wind kam zwar leicht von hinten, aber ich konnte Trotz der Schneelage von ca. 20cm anlaufen und hinausfliegen. Es folgte ein entspannter Flug der mich knapp über die Landstraße bis zum Auto hinab trug. Hammer, was da so alles geht. Zu guter Letzt packte ich zu Hause Dundee in das Auto und wir fuhren rüber nach Finning und marschierten auf den dahinter verlaufenden Höhenzug. Der krönende Abschluß eines fantastischen Tages! Nun kommt ein vermutlich traumhafter Freitag auf uns zu, dann ein eher mauer Samstag, der wiederum von einem sonnigen Sonntag abgelöst wird, also Potenzial für weitere Touren. Somit wünsche ich Euch allen schon einmal ein schönes, Erlebnisreiches Wochenende!!!  

14/04/2017 - 17/04/2017 Eigentlich typisch für Ostern, denn an Weihnachten ist es meistens grün und an den Ostertagen schneit es wieder mal, zumindest in den Bergen, während es heraussen ohne Ende siffte. Grund genug bereits am Donnerstag Abend mit Dietl und Dundee nach Südtirol, in's Vinschgau, zu flüchten. Die Fahrt über Fern- und Reschenpass lief erstaunlich gut, so dass wir nach gut 2 1/2 Stunden bereits vor Ort waren. Da wir mit Dietl's Camper unterwegs waren mußten wir noch ein Schlafplätzchen suchen, was wir kurz vor Plawenna problemlos fanden. Alle drei machten wir es uns so gemütlich und freuten uns bei einem wohlverdienten Schlaf auf das kommende Tourenerlebnis. Am Morgen schaute ich mich gleich um, das Wetter passte, den es bescherte uns einen  strahlend blauen Himmel, aber die Schneelage war haarig. Im Tal über uns lagen zwischen 2500m und darüber noch ein paar Schneeflecken.....das kann doch nicht alles sein? Der ursprüngliche Plan Richtung Rabenkopf im Planailtal zu gehen war dann schnell vom Tisch und ich entschied mich für das Matschertal. Gedacht getan und so fuhren wir über Mals in das Tal bis zum Parkplatz am Glieshof. Auch hier nicht gerade allzu viel Schnee und zur Weisskugel müsste man die Ski fast bis zum Gletscher tragen. Doch von einer Tour zum Hochalt wußte ich dass das Upiatal einen Bogen macht und somit nördlich ansteigt, was deutlich mehr Schnee verhieß. Mehrere 3000er würden sich im hinteren Talbereich anbieten und so machten wir uns mit den Ski am Rücken auf den Weg, wobei Weg ist gut gesagt denn wir kürzten typischerweise erst einmal durch das Gestrüpp ab, so dass die Route schon zu Beginn chaotisch wurde. Nach diesem Infernoabschnitt erreichten wir den Normalweg und marschierten weiter zur Upiaalm 2225m wo auch der Schnee begann. Auf einer Eisplatte riss Dundee mächtig an und ich hatte somit den ersten Sturz des Tages (Ha! Ha!). Das Tal bot einen traumhaften Anblick, endlich tief weiß, umrahmt von steilen, stolzen Urgesteinsgipfeln. Die Entscheidung fiel dann schnell, denn rechter Hand war einfach die Schneelage besser und so ging es Richtung Litzer 3205m und Remsspitze 3212m. Schon angenehmer wenn die Ski nicht mehr am Rücken hängen. An Eiswulsten eines gefrorenen Wasserfalls ging es steil den ersten hang empor. Das Ambiente konnte nicht beeindruckender sein und ohne Schwächen zog die Route weiter immer stark steigend zum nächsten Sockel hinauf. Hier trennten sich die Wege und der Blick in die obere Region deutete nicht unbedingt auf eine Skiroute hin. Über die Remsspitze ist in der Führerliteratur auch kaum was zu finden, aber ich wagte den Versuch und stieg weiter in die wilde Felsflanke empor. Dietl rief mir zu ich solle weitergehen, Erwürde noch soweit gehen wie es gehen würde und sich dann ein sonniges Platzerl suchen. Alles klar und schon kämpfte ich mich mit Dundee durch eisigstes Gelände, wo eigentlich die Harscheisen raus sollten, denn ein abrutschen wäre hier nicht mehr zu bremsen und somit fatal. Doch es gelang und wir marschierten um ein Eck und es öffnete sich ein von unten nicht sichtbares, kleines, traumhaftes Hochkar, das im Sommer wohl noch einen Gletscherrest verbirgt. Was für ein Anblick, was für eine Skitour, die aber mittlerweile an die Substanz ging. Das erste flache Stück seit langem brachte uns in das hintere Karende, wo sich wieder der Hang nach rechts öffnete und den Zustieg zum Gipfelaufbau ermöglicht. Links dieser stolzen Fels Pyramide klaffte ein alpiner Übergang den wir bald erreichten und die Ski deponierten. Der Blick wurde frei von den Eisriesen des Ortlers bis zur faszinierenden Bernina. Für Dundee begann nun die Herausforderung, eine steile Hangquerung führte uns in den Fels. Brüchiges Gelände I-II leitete empor. Die Schritte über 3000m wurden schwer, aber wir ließen uns den Gipfel nicht mehr nehmen und standen wenig später stolz, wie auch erschöpft auf der Remsspitze 3212m. Gleich wurde mir klar dass es sich hier um drei Gipfel handelt und bei uns befand sich zunächst nur ein Steinmann. Rundum ein Panorama der Superlative. Eisberge soweit das Auge reichte, dazu dieses geniale Hammerwetter, wir hatten alles richtig gemacht. Auf Bube Dundee war ich wieder einmal soooooo stolz und es war klar dass wir hier ein "Dundee is over the Top" Video daraus machen. Danach gab's erst einmal Brotzeit und was zu trinken. Nach einer gemütlichen Pause kraxelten schnell zum zweiten Gipfel über einen schmalen, felsdurchsetzten I-II Firngrat hinüber. Ein kleines verhautes Kreuz begrüßte uns, dahinter auf der nächsten Felsspitze ein Riesen Steinmann und eine Stange mit Gipfelbuch. Also weiter und da auch noch rüber und uns in's Buch eingetragen. Seit Anfang Oktober 2016 hatte niemand mehr dieses Buch in der Hand. Die alte Skispur zeigte zwar Besuch an, aber keiner ging noch diesen kurzen Grat hinüber. Wow, einfach sensationell, während sich an den Topzielen die Skibergsteiger stapeln haben wir hier die absolute Einsamkeit gepachtet. Flott kraxelten wir zum ersten Gipfel zurück und genoßen noch eine ganze Weile die Stimmung auf diesem faszinierenden Berg. Unter uns sahen wir auf ca. 2700m Dietl auf der Schulter sich in der Sonne bratend, recht hat Er! Dann machten wir uns vorsichtig an den Abstieg. Der Gipfelblock wäre nicht fehlerverzeiend und so kraxelten wir sachte durch das brüchige Gelände zum Skidepot hinab. Felle runter, Helmkamera aufgesetzt und Dundee freien Lauf gewährt. Das obere Kar war wie zu erwarten Skifahrerisch ein Traum. Dundee wetzte sowieso wie ein Irrer den hang hinab. Die anschließende Steilflanke zu Dietls Sonnenbank war dagegen noch ziemlich Hart gefroren und dementsprechend unangenehm zu befahren. Dundee dagegen hatte leichtes Spiel und sauste gleich zu Dietl hinab. Dann ging es zu dritt weiter und Dietl legte gleich einen ordentlichen Sturz auf die Matte, noch lachte ich sadistisch und lag wenig später selber im Schnee (Schmunzel!)! Eigenartige war diese Unterlage schon, zum größten teil Bohrhart und dazwischen versank man plötzlich 40cm im Schwimmschnee. Dementsprechend eierten wir der Alm entgegen. Links davon konnten wir am gefrorenen Bach noch bis zum Waldrand hinab gleiten und sparten uns noch ein gutes Stück Ski tragen. Die untersten Meter packten wir dann halt wieder alles auf den Rücken und liefen entspannt zum Parkplatz hinab. Puh, jetzt waren wir so ziemlich platt, aber genau das wollte ich ja...herrlich! Nachdem wir alles eingeräumt hatten machten wir uns in der Camperküche gleich mal Tortellini, ein perfekter Abschluß eines genialen Skitourentages. Die Heimreise gelang dann wie die Hinfahrt Staufrei! Am Samstag hieß es dann zunächst ausschlafen und erst am Nachmittag machte ich mich mit Dundee auf den Weg zu Sofie nach Bernbeuren. Als Zwischenstopp wählten wir den Schmauzenberg und bestiegen diesen über eine neue Route von Südwesten her. Erstaunlich steil verlief hier eine Route über eine aussichtsreiche Flanke mit Jungwald, ehe die Gipfelwiese erreicht ist. Dahinter gleich das Kreuz wo uns eisiger Wind empfing. Kaum waren wir wieder unten begann es zu regnen, aber egal, wir hatten was gemacht und fuhren zufrieden weiter nach Bernbeuren. Der Ostersonntag versank im Dauerregen, allerdings konnte ich mit Dundee gleich in der Früh halbwegs trocken eine lange und auch neue Route zum Weichberg/Kappelhöhe übr die Bauernsiedlung Kirnberg in Angriff nehmen. Ich liebe diese Bernbeurer Hausberge, echt schön wenn solche Ziele unmittelbar vor der Nase liegen. Am Montag traute ich meinen Augen kaum, über Nacht hat es in den Allgäuern bis zu einem halben Meter Neuschnee hingezaubert und da mußte ich mit Dundee natürlich ausrücken. Mit viel Glück erwischten wir dann am Vormittag ein Fenster zwischen den Fronten und so gar die Sonne blinzelte heraus als wir im stillen Skigebiet von Jungholz aufstiegen. Pulver ohne Ende und von einer Skispur nichts zu sehen. Alles gehörte Dundee und mir, so dass wir im Aufstieg schon das reinste Wintermärchen serviert bekamen. Durch den vielen Schnee konnten wir sogar abseits der Piste über das Älpele ansteigen und so bekam die Tour richtig Charakter. Nach einer kurzen Gipfelbrotzeit an der höchsten Liftstation hauten wir uns in den Traum aus unverspurten Pulver zum Parkplatz hinab. Was für eine Abfahrt, wer hätte das gedacht? Zufrieden ging es dann nach Hause und wir ließen Ostern soft ausklingen. Nun folgt wohl weiter Aprilhaftes Wechselwetter, dazu noch kältere Temperaturen und erst am Freitag soll schön langsam wieder die Sonne zum Vorschein kommen, bevor es am kommenden Wochenende wieder schlecht wird. Na Prost Mahlzeit und somit uns allen einen Kälteresistenten Start in die neue Woche!!!

10/04/2017 - 13/04/2017 Eine Woche mit wechselhaften Aprilwetter liegt hinter uns, aber dennoch ging doch ein bisschen was. Schon am Montag war der Arbeitstag wieder genial, denn Morgens war noch feines Wetter bei Steingaden zum werkeln im freien und auch am Nachmittag als ich mit Sofie und Dundee die kleine, liebliche Kapellenrunde bei Thaining ging. Zumindest am Dienstag beruhigte sich der Wind etwas und es gelang mir ein kleines walk and fly am neuen, schon fast kultigen Hausberg. Sogar den Startplatz überhöhen ging sich aus, dann der weite, sanfte Flug bis zum Parkplatz und alles war gut. Danach folgte die obligatorische Dundeerunde in die Thaininger Wälder, wo es jede Menge Hasen, wie passend zu Ostern, für Dundee zum jagen gab. Er war restlos außer sich (Grins....!). Dann auch am Mittwoch Freiluftworking unter Tags, was echt einfach nur genial ist und dann am Nachmittag noch die gemütlich Tour zu Dundees Platzerl, wo Dundee nach Herzenslust plantschen konnte. Zu guter Letzt der Donnerstag, wo wir zum Teil unter den Schirmen arbeiten mussten, aber egal, es machte dennoch Spaß und passend zur Dundeerunde riß es auf und ich marschierte mit dem Buben entspannt zum Thaininger Bergkircherl, was immer ein kleines Erlebnis ist. Dieses mal war die Kirche auch mal wieder offen und so können wir nun zufrieden in ein wohl größtenteils durchwachsenes Ostern starten. Wobei der Freitag und wahrscheinlich auch der Montag in Punkto Sonne punkten sollten. Somit Euch allen ein wunderschönes und gemütliches Osterfest!!!

07/04/2017 - 09/04/2017 Da geht doch schon wieder was und wie. Schon am Freitag machte unter tags die Arbeit so richtig Spaß, vor allem in Schwaigen, wo ich einen Verteiler unter dem Schwaigerberg verdrahtete. nachdem ich mich mit Olli kurzschloss und der unverrichteter Dinge vom Buchenberg entnervt floh (jede menge "Pfeifen" und Seitenwind), machten wir uns auf zum wohl härtesten Startplatz des Ostallgäus, einem Klippenstart vom Feinsten. Der Anstieg über die knapp 800 Höhenmeter war flott erledigt und ich traute meinen Augen kaum. Der Platz war erweitert worden und somit um einiges besser zu handeln, was an der Kante natürlich nichts änderte. Hinzu kam satter Wind aus West und noch ein Kollege aus dem darunter liegenden Talort. So machten wir uns alle drei bereit für die Herausforderung. Ich war der erste, den Olli wollte unbedingt sehen was so in der Luft abging. Problemlos war ich in einem Schritt weg und hob ab, typisch für diesen Start ging es gleich ruckartig nach oben und ich überhöhte gewaltig. Danach flog ich mehrmals, immer steigend den gesamten Kamm ab und beobachtete das treiben am Startplatz. Schon war der zweite in der Luft und nur noch Olli war am Startplatz und blickte zu mir herauf. Nach einer Weile bekam ich kalte Finger und bog in den freien Luftraum ab. Mittels Spiralen mußte ich Höhe abbauen, sonst wäre wohl Garnichts mit sinken gewesen und es dauerte noch eine Weile bis ich am Auto landete. Von Olli noch keine Spur und so packte ich mal ein, denn Dundee wartete auch noch. Derweil fabrizierte Olli einige Startabbrüche und ich telefonierte mehrmals auf der Heimfahrt mit Ihm. Tapfer stellte er sich dem Problem und schaffte zu guter Letzt doch noch den Abflug, na also es läuft doch. Dann packte ich Dundee in's Auto und wir marschierten noch eine entspannte, herrliche Runde über die Lechhöhen bei Apfeldorf. Am Samstag ruckte ich dann gemeinsam mit Dietl, Olli, Adrian und Dundee aus in den Bregenzerwald. Ferienbeginn, Traumwochenende brachte mich dazu ein absolutes Ziel im abseits zu suchen. Zuletzt hatte ich den Gipfel des westlichen Koppachsteins mit Ski bestiegen und dachte mir das könnte doch als Flugberg durchgehen. Schon waren wir alle in traumhaften Wiesen am beginn des Lacknertals unterwegs und arbeiteten uns die weiten Hänge der weit verstreuten Almhütten hinauf. Überall lagen wundersame Nagelfluhfelsen in der Landschaft herum und zauberten ein eigenartig, uriges Bild. Das Wetter war genial und bald erreichten wir die Alm des Ochsenlagers, worauf es in wildes Gelände ging. Die ersten Schneefelder kamen, was bei den strüppigen Untergrund gar nicht so schlecht für das auslegen war. Plötzlich standen wir auf dem Kamm und ein gewaltiger Blick in die dahinter liegende Bergwelt wurde frei. Allgäuer, Lechtaler, Lechquellengebirge, Bregenzerwald, Säntis und der Bodensee, ein schier grenzenloses Panorama. Dundee hatte natülich viel zu tun, denn er mußte sich wieder einmal im Schnee Dauerwälzeln. Nach einer ordentlichen Brotzeit machte ich mich mit Olli an den Start, der auf zuvor erwähnten Schneefeld von statten ging. Nacheinander hauten wir uns in den Flughimmel über das Lacknertal hinaus. Es folgte ein Traumflug über den gleichnamigen See und nur Ollis Landung kurz vor einem Zaun brachte noch einmal Aufregung und jede Menge Batz, wie auch Dreck auf Kleidung und Ausrüstung. Egal, nun war er wieder im Gleichgewicht, gestern Startchaos, heute bei der Landung (Schmunzel....). Bald folgte auch souverän Dietl während Adrian tapfer mit Dundee vom Berg herab lief. Ich natürlich wie immer Ihm entgegen eilend und saßen wir bald alle zufrieden bei Dietl im Auto und traten die Heimfahrt an. Am Abend folgten in Bernbeuren Familienfeiern, was sich bis halb vier Morgens zog. Soweit so gut, aber Dundee rumorte am Morgen bereits gegen sechs so sehr dass ich mich wohl oder übel gleich an den Hausberg begab und einen Doppelpack durchzog. Zuerst mit Dundee auf den Gipfel, das ganze bei traumhaften Wetter und danach nochmals mit dem Gleitschirm, was mir einen sensationellen, weiten Flug auf den Alpenhauptkamm zu einbrachte. Zwar ein bisschen gerädert, aber glücklich eilte ich zum Frühstück zurück und ließ den Sonntag gemütlich mit meiner hübschen Sofie ausklingen. Leider ist der Spaß schon zu Wochenbeginn vorbei und es folgt unstabiles, wie auch kühleres Wetter. Mal sehen was da noch bleibt um vielleicht doch noch das eine oder andere zu reißen. Somit wie immer einen gemütlichen und erfolgreichen Start in die neue Arbeitswoche!!!

03/04/2017 - 06/04/2017 Wow das war eine tolle Woche, auch wenn das Wetter uns übel mitgespielt hat. Zum einem mein neuer Job, wo ich mich zu 100% im freien bewege und das auch noch im Dunstkreis von Mittenwald, Garmisch, Penzberg, Murnau, Füssen bis Lechbruck. Besser geht es nicht! Dazu Nachmittags nach wie vor die Möglichkeit das eine oder andere zu unternehmen, wobei in dieser Woche meist halbschariges Wetter auf der Tagesordnung lag. Am Montag ergatterte ich schon mal gemeinsam mit Dundee einen Ostlastigen Sunsetflug an meinem Hausbergerl. Am Dienstag siffte es dann mehr oder weniger und so hatte ich mit Dundee noch Riesen Glück da wir am Kalvarienberg bei Rott glatt Sonne einfangen konnten. Am Mittwoch schaute es schon wieder besser aus und ich knackte an einem meiner Skilifthänge einen ziemlich windigen walk and fly, Immerhin besser als nix! Danach ging es mit Dundee noch zum plantschen bei Lechbruck, ja Ihr habt richtig gehört, wir waren so Irre und hauten uns in einen Bach. Der Donnerstag punktete mit etwas besseren Wetter und so eilte ich schnell an einem von meinen Hausbergen und war nach erreichen des Startplatzes ziemlich erstaunt. Die letzten male war hier ein Verhau aus Gestrüpp und co, doch nun war gemäht und es bot sich ein erstklassiges Startgelände, das sich noch zum Hausfluggebiet mausern wird, da ich hier in nicht einmal 20 Minuten herkommen kann. Der Flug optimal, weit hinaus bis zum Parkplatz. Dann gleich weiter zu Dundee und wir drehten noch eine liebliche Runde zur kleinen Kapelle im Thaininger Wald. So kann ich mit Fug und Recht behaupten das wo ein Wille, auch ein Berg ist! Nun steht uns wohl ein Traumwochenende bevor. Hochdruck soweit das Auge reicht und da gibt es für jeden was zu erleben. Also habt viel Spaß und Erholung am Wochenende!!!

31/03/2017 - 02/04/2017 Es ging schon am Freitag gut los, nachdem ich meine neue Brille in Weilheim abgeholt hatte, denn ich startete mit Dundee in einen "flotten Dreier", was uns schon mal Föhnsicher an unserem kleinen, feinen Flugberg bei Böbing fündig werden ließ. Ein gemütlicher Aufstieg, ein softer Flug und ein Landwirt der ganz begeistert am Landeplatz vorbeikam und wissen wollte wo er denn das Fliegen lernen könnte. Nach diesem Erfolgserlebnis verschlug es uns in's westliche Allgäu und da erforschten wir gleich einen möglichen neuen, namenlosen Flugberg. Fantastische Aussicht und ein altes Denkmal auf dem Gipfel, wohl seltenst Besucht war der Lohn. Zum Starten mit dem Gleitschirm aber zu "Gestrüppig". Schräg gegenüber gleich der nächste imposante Gipfel, sogar mit Kreuz und schon waren wir in der dritten Tour gelandet. Dundee war happy dass es überall gurgelnde Bäche zum abkühlen gab, denn es war nicht nur superschön, sondern auch abartig warm. Irre für Ende März! Kaum waren wir am herrlichen Gipfel angekommen überraschte böiger Nordwind, war da nicht was von Föhn? Egal, hier lässt es sich auch nach Norden starten und schon legte ich aus. In einem Mix aus Aufwind und Thermik konnte ich mich im dahinter liegenden Kessel, trotz des kleinen Hanges, lange halten. Dann landete ich soft, legte zusammen, lief zu Dundee hinauf und wir stiegen wieder gemeinsam an der Südflanke ab. Der Samstag brachte ein ähnliches Wetter, allerdings durch Schleierbewölkung nicht mehr so thermisch und so befand ich mich mit Olli und Dundee wieder auf dem Weg zu einem "Tripple" bei einer Allgäuer Flugsafari. Erstes Ziel gleich in der Nähe von Weitnau und der Weg zog gehörig an. Massig steil speedeten wir auf den Kammverlauf und erreichten den schön gelegenen Startplatz. Hätte der Wind gepasst wäre es ein leichtes über den vor uns aufragenden Weidezaun zu gelangen, so war es wieder einmal ziemlich abenteuerlich da oben abzuheben. Allen Bedenken zum Trotz gelang es aber und so schwebte ich gemütlich über den schön gelegenen Tal. Nach der Landung wieder rauf um Dundee zu holen und schon war auch Olli in der Luft. Somit ging es gleich im Anschluß weiter zum nächsten Ziel, dem gleichen Berg wo ich gestern nach Norden startete wollte ich heute mit dem Föhn den Südstart abringen. Gedacht getan und schon standen wir alle drei an besagter Wiese....Grmpf....Nordwind, na toll. Gefrustet marschierten wir an den nebenan aufragenden Berg wo eine vor Jahren stillgelegte Piste vielleicht für einen Start nach Norden ausreichen könnte, aber da war, von toller Aussicht abgesehen alles zu gewuchert und die Baumlandung inklusive. So eierten wir wieder zurück und wagten einen Harakiri Rückenwindstart. Ich rannte was das Zeug hielt und es gelang, ich kam in die Luft und genoss den Flug über das malerische Örtchen unter mir. Als nächstes rannte ich wieder hinauf um abermals Dundee zu holen und damit auch Olli in die Luft kam. Beim dritten Anlauf meisterte er die Rückewindschikane um ebenfalls den verdienten Flug einsacken zu können. Darauf fuhren wir gleich weiter zum dritten und letzten Ziel. Ein relativ großes Skigebiet noch weiter westlich bot einen 300 Höhenmeterflug nach NORDWEST an. Die Bedingungen waren gut, immer mehr Sonne kam hinzu und wir stiegen die ziemlich steile, aber enorm breite Piste zum Gipfel hinauf. Ein perfekter Startplatz vom aller Feinsten und so war ich, obwohl kurzzeitig Südwind dazu kam, problemlos gestartet. Weit trug es mich in das Vorland hinaus bis ich auf einer großen Wiese landen konnte. Zum letzten mal stieg ich zu Olli und Dundee auf. Nun knackte ich durch die Doppelanstiege die 1500 Höhenmetergrenze, der Wahnsinn. Olli startete, nun bei perfekt anstehenden Wind glücklich in seinen letzten Allgäu Safariflug, während Dundee sich, ebenfalls glücklich, in den Wiesen nach Herzenslust wälzte. Alle trafen wir uns wieder am Parkplatz und traten nun zufrieden, aber erschöpft die Heimfahrt an. Am Sonntag ließen wir es ruhig angehen und ich traf mich mit Olli an unserem geliebten Voralpenskiberg. Dundee war natürlich auch dabei und so folgte der schon klassische Doppelanstieg. Das Wetter fantastisch, dazu Wind und Thermik mit Streckenpotenzial. Beide erreichten wir ungeahnte Flughöhen an diesem Berg, so dass der tag als voller Erfolg verbucht werden konnte. Gut dass wir diese schöne Top Phase so ausgenutzt haben, denn es folgt Tiefdruck mit der typischen Nordstaulage am Alpenrand. Auch für mich beginnt wieder der Ernst des Lebens mit einer spannenden Herausforderung an einem neuen Arbeitsplatz. Mal sehen was dann noch so am Rande geht, denn eines bleibt gleich: A bisl was geht imma!!! 

27/03/2017 - 30/03/2017 Oh ja, das war eine Woche, dass kann ich Euch sagen, der Hammer! Schon am Montag ging es voll los, denn ich fuhr mit Dundee zum Achensee. Das ursprüngliche Ziel Christlumkopf ließ ich gleich links liegen, am Parkplatz machten sich Hundertschaften von Skitourengeher auf den Weg. Irre! So viel die Wahl auf den wesentlich schwereren Bärenkopf 1991m bei Pertisau. Über das Skigebiet Zwölverkopf, das natürlich nicht mehr in Betrieb war, stiegen wir im unteren Teil auf und nur einmal war eine kurze Stelle aper. Der Rest ging problemlos mit Ski, allerdings brannte die Sonne gnadenlos herab und so kamen wir schwitzend am Sattel an, wo das freie Gelände folgte. Trotz Wärme war der Untergrund stahlhart und so musste ich in der steilen Rinne die zum Grat hinauf zog mehrmals die Ski abschnallen und zu Fuß gehen. Ein fehltritt war hier restlos unangebracht. Dundee bewegte sich wie üblich souverän und so erreichten wir bald den schmalen Grat, wo einem der Tiefblick auf den Achensee nahezu den Atem raubt. Ausgesetzt arbeiteten wir uns auf den Vorgipfel und erst jetzt ging es breit, sanft steigend zum Gipfelkreuz hinüber. Der Blick grandios vom Rofan über den Achensee in das Karwendel und südlich die hohen Gipfel des Alpenhauptkammes. Auf einer trockenen Grasinsel machten wir es uns gemütlich, denn wir hatten Zeit. Die Sonne sollte den Schnee ordentlich auffirnen, denn in der Eisbahn wollte ich nicht unbedingt abfahren. Bisl Musik und eine gescheite Brotzeit, während Dundee sich wieder einmal im Dauerwälzelkontest übte machte es angenehm. Bestimmt gut zwei Stunden verbrachten wir auf diesem stolzen Gipfel ehe wir uns an die anspruchsvolle Abfahrt wagten. Tatsächlich war der obere hang schon handsamer. Die Abfahrt mit Tiefblick auf den türkis schimmernden See ist mit Sicherheit eines der gewaltigsten Skierlebnisse der gesamten Gegend. Fehler wie gesagt darf man sich hier nicht leisten, was natürlich auch für Dundee gilt, aber der machte seine Sache wie der Profialpinist und lief sauber an der Kante entlang. Auch die steile Rinnen war fahrbar und machte so richtig Laune. Dann ging es noch im Eiltempo in die Skipiste mit dem kurzen Tragestück bis zum Parkplatz hinab. Der Oberwahnsinn, was für eine sensationelle Skitour! Am Dienstag dann ein ähnliches Bild und wieder war der ursprüngliche Plan Tannheimer Tal gleich getilgt, denn auch hier bewegten sich Massen an Ponten und Co. zu den Gipfeln empor. Was war nur los? Wer hat denn Ferien? Egal ich fuhr mit Dundee nach Balderschwang um im ebenfalls ohne Skibetrieb daliegenden Pistenbereich, immer noch bestens präpariert, zum Hochschelpen 1552m aufzusteigen. Traumhafte Bedingungen, erstklassiger Firn und strahlender Sonnenschein, was wollten wir mehr? Zuletzt eine geschlossene Schneedecke im freien Gelände bis zum Hauptgipfel, an dem einen das Panorama wieder einmal förmlich erschlägt. Allgäuer, Lechquellen, Bregenzerwald bis zu den Schweizer Bergen, eigentlich schon sagenhaft für den gar nicht so hohen Berg. Dann machten wir es uns gemütlich, Dundee im Schnee und ich auf dem Bankerl. Ruhe, einfach nur Ruhe, was für ein kostbares Gut in dieser hektischen Zeit! Die Abfahrt dann natürlich wie sie zu erwarten war. Firn vom Feinsten und so waren wir flott wieder am Auto und konnten zufrieden Heim fahren. Am Mittwoch stand Tierarzt für Dundee an und so machten wir vor dem Termin noch schnell eine kleine walk and fly Runde vor der Haustüre. Herrlich die bunten Frühlingsfarben der zahlreichen Blumen und das satte Blau des Himmels. Dazu noch ein kleines Flügerl und alles war perfekt. Nachmittag traf ich mich dann noch mit Olli am Skilifthang und absolvierte noch ein Starkwind walk and fly, wobei ich das Glück hatte richtig satt den Start zu überhöhen, während der arme Olli gnadenlos absoff. Am Donnerstag machte ich mich dann mit Dundee auf den Weg neues zu erforschen. Das erste Ziel war Aretsried 530m http://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=377, das einzige Hanggelände in der Nähe von Augsburg. Allein den Hang zu finden war schon ein Abenteuer, aber dann nur noch: wow! Was für ein ideal geneigtes Bergerl und wir fanden sogar noch das alte Gehäuse des ehemaligen Skiliftmotors, mehr aber auch nicht, denn im Gelände deutete nichts mehr auf einen Skilift hin. Gemütlich stiegen wir auf bis zur Kante, der Blick reichte weit über den westlichen Augsburger Wald, mal ganz was anderes. Perfekt stand der Ostwind an und so konnte ich problemlos abheben und weit hinaus fliegen. Dann holte ich Dundee wieder oben an der Kante ab, legten den Schirm noch zusammen und schon ging es weiter. das nächste Ziel lag ein Stück entfernt hinter Blaubeuren in der schwäbischen Alb bei Schelklingen. Auch hier war mal ein Skigebiet namens Urenschwang 720m http://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=392, wobei davon auch nichts mehr zu sehen war. Der angegebene Höhenunterschied von 100m bezog sich auch nur auf den Skihang, aber wenn es mir gelingen sollte bis zum Parkplatz zu fliegen wäre es fast das doppelte. Bei drückender Wärme marschierten wir los und fanden an einem Felsvorsprung gleich mal eine Höhle. Mmmh, da musste ich später natürlich noch hin, aber zunächst marschierten wir in der alten Skipiste weiter empor. Der Blick auf das kleine malerische Tal geizt nicht mit schwäbischen Reizen und so erreichten wir bald den höchsten Punkt. In den Bäumen eingewachsen das alte Lifthäusl, also doch noch Spuren des Skibetriebs. Während Dundee an einem Bankerl artig wartete, legte ich meinen Flügel aus. Der Wind stand satt in Böen aus NO an. Es roch nach Thermik und so war es dann auch, denn sofort nach dem Start zog es mich in die Höhe. Der Flugweg zum Parkplatz war nun kein Problem mehr. Gegenüber ragten auch einige Kalkriffe aus den Wäldern heraus, eine tolle Gegend und dann noch ein Flug, einfach genial, so muss es sein. Soft landete ich neben dem Auto, legte den Schirm nur ab und lief gleich wieder zu Dundee hinauf. Dann machten wir erst einmal am Bankerl Brotzeit und genossen wieder den Moment. Ach wenn es nur so weiter gehen würde! Gemütlich stiegen wir dann ab und ich konnte es nicht lassen in die kleine Höhle im Kriechgang einzutauchen. Gut dass ich immer eine Stirnlampe dabei habe. Saueng, aber spannend. Dann war der tag wirklich genutzt und wir machten uns glücklich auf den Heimweg. Nun folgt ein noch wärmeres Wochenende, wobei sogar die 25° Marke geknackt wird. Alles nicht mehr normal, wie auch die daraus resultierenden Wärmegewitter am Nachmittag. Eine verrückte Wetterwelt. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein erholsames, spaßiges Wochenende!!!

24/03/2017 - 26/03/2017 Am Freitag bildete sich im Alpenvorland zäher Nebel und so war es klar dass ich mit Dundee weiter in die Berge hinein in:s Allgäu fuhr. Nach der Schneemengenerfahrung vom Schildenstein war die Wahl in den Westen zu fahren sowieso die bessere Variante, denn am Spieser konnten wir bereits vom Parkplatz weg mit Ski ansteigen. Dazu war es frei und warm, nur eine leichte Schleierbewölkung verhinderte den totalen Sonnenschein. Über die noch gute Piste kamen wir locker in den wilden Nordkessel des Spieser's, diesen querten wir und kamen so über geradezu traumhaftes Skigelände in den Sattel vor dem Gleitschirmstartplatzgipfel. Hier deponierten wir die Ski und liefen noch zu Fuß zum kreuzgeschmückten Hauptgipfel hinüber. Wieder einmal waren wir alleine und genossen die gemütliche Stimmung bei einer Brotzeit. Danach marschierten wir zum Skidepot zurück und machten uns an die Abfahrt. Phänomenal gleiteten wir in den Kessel hinab, ließen es in der Querung locker gleiten, um alsbald in die Skipiste einzufahren, was ein rasantes Finale ergab. Zufrieden fuhren wir nach Hause um schon gespannt auf den nächsten Tag den Schlaf der Skisportler zu genießen. Der Samstag sollte Traumwetter bereit halten und schon befand ich mich mit Dundee auf dem Weg in den Bregenzerwald. Zugegeben eine etwas längere Anfahrt, aber dafür ein neues Ziel. Immer schon wollte ich von Norden auf den Hirschberg 1834m, genauer gesagt von Schönebach aus, wo eine Mautsraße hinführt. Ich wusste nicht ob sie schon befahrbar war, aber nach Bizau an der Abzweigung zeugten die grünen Wiesen von keinem Problem, eher das Gegenteil war der Fall und ich befürchtete schon an Schneemangel zu scheitern. Teilweise ging es auf Schotter dann wieder geteert dahin und siehe da, kaum war ich am Ausgangspunkt war es weiß. Genial, Start mit Ski ohne zu tragen und schon marschierte ich mit Bube Dundee auf einer Forstpiste das Tal hinein. Die Sonne knallte gnadenlos herab, der Himmel tiefblau, wir hatten die richtige Wahl getroffen. Problemlos gelangten wir so bis zur Osterguntenalpe, wo die Route rechts in ziemlich steiles, bedrohliches Gelände abbog. Ein schmaler Schneestreifen brachte uns über einen Wasserfall in den nächsten Kessel, in dem Winter pur herrschte. Ein Abschnitt den ich über Lawinenwarnstufe 2 nicht mehr begehen würde, so war es aber ein grandioses Erlebnis. Steil arbeiteten wir uns zur nächsten Stufe hinauf um so in den breiten Sattel zu gelangen wo auch die Südroute herauf kommt. Nun folgte ein riesiger, kaum enden wollender Gipfelhang mit geradezu fantastischen Abfahrtsbedingungen und wir freuten uns jetzt schon darauf. Zunächst aber galt es es in vielen Spitzkehren den Grat zu erreichen und weiter bis zum Gipfelkreuz zu spuren. Nahezu Senkrecht bricht die Nordseite ab und einen Fehltritt kann man sich hier getrost sparen. Wenig später standen wir völlig einsam am Gipfelkreuz und genossen eine schier unglaubliche Aussicht. Allgäuer, Lechtaler, Lechquellengebirge, Rätikon, Schesaplana, Bregenzerwald und die Säntis um nur einige Gruppen aufzuzählen präsentierten sich vor uns. Eine Brotzeit in diesem tollem Gebiet stand somit nichts im Wege. Dundee buddelte sich gleich vor lauter Hitze ein Loch, war klar, Hochsommer! Dann bereiteten wir uns auf die Abfahrt vor und Dundee bekam Auslauf. Leinenfrei peitschte er den Gipfelhang hinab und war außer sich vor Freude. Mir ging es genauso, denn jeder Schwung war von Anfang bis Ende purer Genuß. Auch in den Kessel ging es grandios hinab, nur Dundee bog dann plötzlich ab, er hatte eine tote Gams gefunden und ich brauchte alle Überredungskunst damit er ohne dem Gerippe abzieht. Es folgte die schmale Passage am Wasserfall wo ich prompt samt Ski einbrach. Danach ging es problemlos den Forstweg hinaus, wobei hier Dundee nochmals richtig Gas gab, samt mir denn er war nun als "Außenborder" wieder an der Leine und ich hatte einiges zu tun sturzfrei zum Auto zu gelangen. Was für ein Tag und was für eine traumhaft, dramatische Skitour und so fuhren wir mehr als glücklich nach Hause. Am Sonntag war es wieder am Nordalpenrand ziemlich neblig und so machten wir aus regenerativen Gründen eine kleine walk and fly Tour im Voralpenbereich. Hier scheinte zumindest teilweise die Sonne und auch Olli war bereits vor Ort, so dass jeder auf seinen Spaß kam. Für Olli zwei Flüge und für mich einer, wobei ich beim zweiten mal natürlich Dundee wieder holen musste und somit auch auf mein Tourenpensum kam. Alles in allem ein voller Erfolg und so kann die neue Woche ruhig kommen, denn die hat Hochdruck im Gepäck. Also somit Euch allen einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche und viel Glück bei der einen oder anderen Sunsetaktion!

20/03/2017 - 23/03/2017 Der Wochenstart begann feucht und neblig. Mit gemischten Gefühlen fuhr ich mal in's Allgäu nach Jungholz. Die Lifte außer Betrieb, die Piste großteils noch vorhanden und so stieg ich mit Dundee zwischen den Liftmasten mit den Fellen empor. An einer Sonneninsel testeten wir gleich mal einen Strandkorb auf dessen Tourentauglichkeit. Nach und nach verzog sich der Nebel und die Sonne kam zum Vorschein. Als wir den höchsten Pistenbereich erreichten strahlte der Himmel bereits im tiefsten Blau. Klar dass wir dann weiter aufstiegen Richtung Sorgschrofen 1635m, eine durchaus anspruchsvolle Tour mit einigen Kletterstellen, die vor allem bei winterlichen Verhältnissen einen alpinen Anspruch veranschlagen. Problemlos erreichten wir das Steilkar und nun begann der Spaß. Die enorm anziehende Rinne war grenzwertig zu begehen. Jeden Moment könnte der Schnee abrutschen, aber am Rand konnten wir halbwegs sicher voran kommen. Bald kamen die ersten Drahtseile zum Vorschein und wir standen plötzlich im Sattel vor dem Gipfelaufschwung. Eine senkrechte Passage  I-II führte auf den Vorgipfel. Dundee packte souverän den ausgesetzten Part und so kraxelten wir über einen weiteren Einschnitt zum Gipfelkreuz hinüber. Es empfing uns ein gewaltiges 360° Panorama, dazu strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen. Von den Ammergauern, Tannheimern, Lechtalern, Allgäuern bis hin zum Bregenzerwald war alles vertreten, ein Traum. Es folgte eine ausgiebige Gipfelbrotzeit ehe wir uns mit bedacht an den gefährlichen Abstieg wagten. Dundee meisterte die Stellen wieder mit Bravour. Wieder einmal konnte ich ganz stolz auf ihn sein. Nachdem wir das Skidepot erreichten machten wir uns an die Abfahrt. Die Piste hatte sich in der Zwischenzeit aufgefirnt und wurde ein Abfahrtstraum. In einem Schwung ging es bis zum Parkplatz hinab und wir konnten zufrieden, wie auch geschafft nach hause fahren. Am Dienstag stellte sich wieder Tiefdruck ein und ich zog es vor nach Weilheim zum shoppen zu fahren. Es gab Tourenskirestposten und da sollte doch was gehen. Dennoch legte ich mit Dundee einen Zwischenstopp an der Pähler Schlucht ein und wir marschierten den landschaftlich immer wieder reizvollen Trip zum Wasserfall hinein. Am Mittwoch schmuddelte das Wetter immer noch so dahin und ich fuhr nach Ronsberg zum Sport Schindele Zubehör kaufen, nachdem gestern ein Tourenskiset für mich herauskam. Natürlich war Dundee mit dabei und wir packten gleich eine schöne Runde an der Schlossmühle bei Liebenthann an http://schlossmuehle-liebenthann.de/. Zuerst schauten wir uns die historische Mühle mit ihren gewaltigen Mühlenrad an und im Anschluß ging es weiter in die Teufelsküche https://de.wikipedia.org/wiki/Teufelsk%C3%BCche_(Oberg%C3%BCnzburg). Ein geologisch spannendes Trümmerfeld mit zahlreichen Hohlräumen und Spalten, der ideale Abenteuerspielplatz für Dundee und mich! Am Donnerstag sollte sich Föhn durchsetzen und da ich sowieso zum Martin in den Flightclub in Penzberg wollte bot sich eine Skitour weiter im Osten an. Natürlich bestätigten sich alle Vorurteile, wie Stau, weniger Schnee als im Allgäu, das übliche halt, aber dafür was neues und einsames. Denn als Ziel fassten Dundee und ich den eigentlich überlaufenen Schildenstein 1613m in's Auge. Da aber der Schnee mager ausfiel und es ein Wochentag war, befanden wir uns alleine auf der Route. Die neuen Ski gleich mal auf den Schultern, denn die Rodelbahn zu Beginn der Tour war staubtrocken. Erst als sich der Wald unter der Königsalm lichtete konnte ich mit den Fellen weiter gehen. Mittlerweile machte sich auch der Blaue Himmel breit und die Sonne strahlte auf uns herab. Dundee verfiel natürlich erst einmal in den Wälzelwahn. Über weite Almwiesen erreichten wir die herrlich gelegene Königsalm, dann galt es einen Bach zu überqueren und wieder mussten wir ein Stück zu Fuß angehen, ehe erste Schneestreifen wieder den Umstieg auf Ski ermöglichten. Steil führte der Weg in den Wald und weiter in die Latschen hinein. Nicht unbedingt leichtes Abfahrtsgelände führte im Zickzacklatschenkurs in einen Sattel hinauf. Landschaftlich aber ein absoluter Knaller, nun wurde auch der Blick in den Süden frei und Guffert, das Rofan, das Karwendel, wie auch der fjiordartige Achensee lagen vor uns. Die letzten Meter auf der Südseite zum Gipfelkreuz waren aper und so deponierten wir die Ski und marschierten zu Fuß in einem Föhnsturm zum höchsten Punkt. Einige leichte Kraxelstellen galt es dabei zu überwinden, aber für Dundee kein Thema. Zufrieden standen wir am aussichtsreichen Gipfel und genossen den Augenblick auf so einem bekannten Berg alleine zu sein. Die obligatorische Brotzeit folgte am Skidepot. Im Anschluß weihte ich die neuen Ski ein und die Abfahrt begann. Anspruchsvoll schwangen wir uns durch die engen Latschengassen hinab, der Spruch eine Skitour ohne Sturz, ist keine Skitour erfüllte sich mehrmals. Dennoch hatten wir allen Spaß und kamen knapp bis ober die Königsalm, liefen dann nochmals zu Fuß über die Almfläche um den letzten Hang bis in den Wald hinein zu gleiten. Zu guter Letzt noch mühsam die Rodelbahn hinab und weiter ging es in den Flightclub zum Martin. Nun folgen wohl weiterhin frühlingshafte Tage, die höchstens am Sonntag einen kleinen Dämpfer bekommen könnten, aber wie immer machen wir sowieso das Beste daraus und in diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein schönes, aufregendes, Ereignisreiches Wochenende!

10/03/2017 - 19/03/2017 Endlich eine Woche echter Urlaub und so war ich am Freitag mit den Vorbereitungen beschäftigt. Dennoch rückte ich mit Dundee zwischendurch schnell aus, mal wieder zu "Dundees Platzerl" und auch wenn Ihr es nicht glauben könnt, wir haben die Badesaison gemeinsam eröffnet. Frisch, aber genial...mmmh...megaextreme halt! Am Samstag in der Früh fuhr ich dann zusammen mit Sofie und Dundee in den Bayerischen Wald, der Urlaub konnte beginnen. Das Wetter erstaunlich schön, was uns gleich in das Skigebiet am Pröller 1048m verschlug. Die Liftanlagen bereits außer Betrieb, aber die Piste noch in einem perfekten Zustand. Rundherum alles Grün, nur der weiße Streifen der Piste erinnerte noch an den Winter. Gemütlich stiegen wir im Sonnenschein auf. Der Blick in die Donauebene wurde frei, während Dundee wieder einmal mit Dauerwälzeln beschäftigt war. Sofie kämpfte sich tapfer zum obersten Lifthäusl, denn Sie war ja schon länger nicht mehr auf Skitour und hatte dann Ihre Pause wahrlich verdient. So saßen wir dann entspannt an der Skihütte und genoßen den erfolgreichen Urlaubsstart. Die Sonne tat derweil ihr übriges, sie firnte die Piste auf und wir bekamen hervorragende Abfahrtsbedingungen. Traumhaft schwangen wir uns der Talstation entgegen und erreichten zufrieden den Parkplatz. So ging es dann weiter zu unserer Unterkunft, doch auf dem Weg nach Zandt musste ich natürlich noch am Wolfsberg 691m stehen bleiben. Ein Startplatz der immer nerven kostet und schon mehrmals schaffte ich es nicht über die erste Baumreihe zu kommen und musste davor notlanden. Heute stand der Wind aber recht gut aus NO/O an und ich wagte den Versuch. Kaum gestartet kam ich schon in einen argen Thermikbart, der mal schnell einen sauberen Klapper auslöste. Eigentlich kein Problem, aber Höhenverlust im oberen Abschnitt vor der Baumreihe.......gar nicht gut. Doch ich hatte die Lage gut im Griff und machte gleich wieder Höhe, überflog das ärgste Hindernis und gelangte so über den freien Luftraum von Kriseszell. Es war unglaublich warm und ich schmunzelte gerade noch auf Skitour gewesen zu sein. Gemütlich kreiste ich noch über den kleinen Ort bis ich neben der Landstraße landete. Sogleich kam ein Bauer heran gestürmt und war vor Begeisterung nicht zu toppen. Voller Bewunderung über den lautlosen Anflug schwelgte er in den gerade erlebten Bildern. Bayerwald, herrlich....stets Fliegen ohne Stress. Dann fuhren wir weiter in unser Ferienhaus in Zandt und machten es uns gemütlich, der erste Tag war schon mal ein Volltreffer. Am Sonntag wieder kaiserliches Wetter, allerdings etwas windiger und so packte ich mit Dundee gleich einmal die alte Piste am Hohen Bogen an. Wie am Pröller auch hier kein Liftbetrieb mehr und eine tadellose Piste, mit noch mehr Höhenmetern. Problemlos stiegen wir im sonnigen Traumwetter bis zur aussichtsreichen Gipfelstation auf. Der Blick reichte weit über die gesammelte Prominenz des Bayerwalds vom Arber, über Rachel bis zum Kaitersberg. Eine kleine Pause in der Sonne an der ebenfalls geschlossenen Gipfelwirtschaft und schon konnte die Abfahrt starten. Wieder hatte die Piste perfekt aufgefirnt, so dass es mehr als rasant dem Tal entgegen ging. Dundee natürlich außer Rand und Band. Mit allem was herging jagte er die Piste hinab und kugelte zwischendurch vergnügt in der weißen Herrlichkeit umher. Flott erreichten wir somit den Parkplatz und fuhren zurück nach Zandt. Nachmittags ging es dann noch mit Sofie auf Stadtbesichtigung samt Eis in Cham. Wenn es nicht so windig gewesen wäre, es hätte glatt Megafrühling sein können. Am Montag ebenso ein Hammertag und so wagte ich mich mit Dundee gleich einmal an einen der schönsten Skitourenberge im Bayerischen Wald, den 1373m hohen Lusen. Die Tour ab Finsterau im Pistenfreien Gelände hat was von unseren Voralpen. Vom Parkplatz weg konnte man die Route mit Ski begehen, der Hammer und bald kam ich schon in eine Sonnendurchflutete Winterlandschaft. Dundee war vollkommen durch den Wind und wälzelte sich unentwegt im kühlen Nass. Problemlos ging es durch das weitläufige Tal an einem Bach entlang. Eine Stimmung wie in den Alpen, einfach perfekt. Nach überschreiten des Baches ging es über bestes Skigelände auf einen breiten Sattel empor. Nun stand der Gipfelaufbau des Lusen, überfirnt wie ein Zentralalpengipfel vor uns. Genial diese Bayerwaldskitour und schon marschierten wir die letzten Serpentine auf den aussichtsreichen Berg empor. Der Rundumblick am Kreuz schweift weit in die Runde, vom Mühlviertel bis zum vorderen Bayerischen Wald, weiter über die hohen Gipfel wie Arber und Rachel bis tief in die Tschechei hinein. Es folgte die obligatorische Brotzeit ehe ich mich mit Dundee Abfahrtsbereit machte. Das Gelände hielt was es versprach, denn in dem herrlichen Gipfelaufbau ging es schon mal flott hinab, danach weites und vor allem bestes Skigelände bis zum Bach. Den darauf folgenden, etwas schmäleren Weg wurde ich durch Dundee 2.0 hinaus befördert und das schneller als mir lieb war. So gelangten wir in einem Ruck bis in's Tal, wo es nur noch galt das flache Stück zum Parkplatz zu überwinden, was aber Dank Dundee dann auch locker dahin ging. Danach besuchte ich mit Sofie noch die Glasbläser in Bodenmais bei Joska, wo Sofie sogar selbst einmal tätig werden durfte. Am Dienstag rückte ich früh Morgens mit Dundee zu einem Doppelpack aus. Lange wollte ich schon einmal den Dieberg 638m bei Furth im Wald mit seinem Weststartplatz angehen, aber nie passte der Wind. Heute sollte Westwind wehen und schon lief ich den altbekannten Steig durch den mit Granitfelsen flankierten Wald zur Startwiese hinauf. Der Blick ging weit über Furth im Wald und zum Voithenberg hinüber. Am Gipfel angekommen war ich dann schon überrascht. Der sonst so toll gepflegte Startplatz war enorm zugewachsen und das Buschwerk war schon kaum mehr zu überfliegen. Mulmig legte ich meinen Flügel aus. Immer wieder kamen leichte Böen herein und davon wollte ich eine nützen. Gedacht, getan und schon war ich in der Luft, streifte einige Büsche mit dem Protektor, aber es reichte, ich flog, doch so recht ging es aus der Schneise nicht heraus. Immer wieder sank ich, ehe ich endlich einen Heber bekam und über die Baumreihen gelangte. Nun konnte ich endlich den Flug genießen, um dann bald neben dem Auto zu landen. Schnell zusammen gepackt und gleich weiter zum Skigebiet Eck gefahren. Dundee scharrte schon im Kofferraum, er schien den Schnee zu riechen und schon stiegen wir die hervorragende Piste zum Riedelstein 1132m auf. Auch hier bereits der Betrieb eingestellt, obwohl alles noch perfekt im Schuß war, gut für uns! Problemlos gelangten wir zur obersten Liftstation um dann im freien Gelände noch bis zum Denkmal aufzusteigen. Ein toller Blick empfing uns und es war Zeit für eine Brotzeit. Das ich dann von den Felsen mit den Ski herunter fahren musste war klar, Sturzfrei versteht sich. Die dann folgende Piste war genuß pur vom aller Feinsten und so standen wir bald wieder am Auto. Am Mittwoch planten wir einen Regensburg Besuch und auf dem Weg dorthin musste natürlich ein kleines walk and fly am guten, alten Sommerberg 790m herhalten. Natürlich damit auch Dundee eine Runde drehen kann. Der zunächst gut anstehende Wind erwies sich als zäher Gegner, denn er kam in Böen leicht seitlich und drehte sich am Startplatz so dass er unmittelbar immer mal wieder von hinten kam, so dass es den Schirm gleich einrollte. Es folgten mehrere Startversuche und da es hier nach einer Kante in eine Granitgeröllhalde ging sollte dieser schon mehr als gelungen sein. Beim letzten Versuch riss es mich mit einer Windböe komplett vom Boden in die Luft, was eine sofortige Startplatzerhöhung nach sich zog. Unruhig arbeitete ich mich über alle Baumreihen hinweg und gelangte so in halbwegs sicheres Gelände, sprich ich hatte genug Luft unter dem Hintern. Der Rest war soft und easy, so dass ich entspannt am Landeplatz aufkam wo mich Sofie dann abholte. Regensburg war dann natürlich eine kulturelle Schau, vom Dom über die steinerne Brücke bis zur Altstadt ein lebendiges Museum. Ebenso wurden wir auch kulinarisch verwöhnt, ehe wir die Rückfahrt antraten. Als Zwischenstopp bot sich noch die unglaublich imposante Walhalla an der Donau an, wo ebenfalls auch Dundee noch seine verdiente Auslaufsequenz bekam. Zu guter Letzt blieben wir noch an einem kleinen Waldsee stehen, wo es sich Dundee nicht nehmen ließ eine Plantschaktion einzulegen und so war der Tag mehr als "ausgebeutet"! Der Donnerstag wurde dann ein Paukenschlag zum Thema Tagesprogramm, denn wir fuhren in das Herz der Oberpfalz, ein Gebiet mit zahlreichen Burgen und Vulkanen. Das erste Ziel wurde der Buchberg 620m bei Schnaittenbach http://www.oberpfalz-luftbild.de/flugplatz/buchberg.htm. Der Aufstieg über die Liftschneise war steil, aber problemlos. Für Dundee ärgerlich, denn hier lag kein Schnee mehr. Bald erreichten wir das oberste Lifthäusl und die enge Skipiste als Startplatz glich eher einer Schlucht. Egal, ich machte mich an's auslegen. Der Startlauf war dann eher wie ein Billiardspiel und mit viel korrigieren mogelte ich den Schirm um die Ecke und hob ab. Thermik, windig, halt wie üblich zur Zeit und so beutelte es mich einige male ordentlich durch bis ich unterhalb der Talstation landen konnte. Sauber, der erste Flugberg in der Oberpfalz. Dann lief ich schnell zu Sofie und Dundee hinauf und wir stiegen gemeinsam zum Parkplatz ab. Ein Stück weiter, etwas nordwestlich von Weiden fanden wir schon unser nächstes Ziel, den Basaltkegel des Parksteins 595m beim gleichnamigen Ort https://de.wikipedia.org/wiki/Parkstein_(Basaltkegel). Alleine schon der Anblick der 38m hohen, senkrechten Basaltwand ist faszinierend. Natürlich bestiegen wir den aussichtsreichen Gupf und genossen die Rundumsicht. Im Anschluß fuhren wir gleich weiter zum wenig entfernten Vogelberg 620m. Ein früher oft beflogenes Gebiet des Weidener Fliegerclubs, aber offenbar haben sich in den letzten Jahren durch Streitigkeiten und hohen Pachtforderungen die Dinge geändert http://www.oberpfalz-luftbild.de/flugplatz/voglberg.htm. Der Anstieg kaum der rede wert, dafür aber der Blick umso gewaltiger. Vor allem der zuvor bestiegene Parkstein stoch dabei in's Auge. Der Rest war dann eher ernüchternd, denn der früher schön hergerichtete Startplatz ist nun ein Gestrüpp aus Büschen und Bäumen, was eine nahezu 100%ige Baumlandung nach sich zieht. Während Sofie und Dundee sich auf der baufälligen Drachenrampe sonnten versuchte ich Aufziehübungen. Der Wind kam in Böen, auch immer wieder seitlich, also alles andere als optimal. Immer wieder verriß es mir die Kappe und als dann noch ein Bundesheer Regiment mit einem Dutzend Geländewägen in den Startbereich fuhr wurde es erst richtig lustig. Von uns wollten die nichts, war nur eine Truppenübung und ich war dann natürlich der "Hingucker". In der letzten Verzweiflung wagte ich doch noch einen Versuch, hob ab, streifte einige Büsche, kam aber darüber hinweg. Zwei Soldaten meinten zu Sofie nur: Der is irre! Knapp überflog ich auch die untere Baumreihe und kam so endlich in den Bereich wo ich mich wohlfühlen konnte und genoß schließlich meinen mehr als verdienten Flug. Unmittelbar an der Landstraße landete ich dann soft und bald kam Sofie mit Dundee um mich abzuholen. Nun fuhren wir weiter östlich zu einer der markantesten Burgruinen Deutschlands, der Flössenburg 732m https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Flossenb%C3%BCrg, die Herr der Ringe gleich auf einem Granitfelsen thront und augenscheinlich fast herunter stürzen könnte. Der Aufstieg zu diesem unglaublichen Bauwerk ist schon ein Erlebniss, der Blick von den schwindelerregend schmalen Mauern am höchsten Punkt noch das "i" Tüpfelchen. Nach dieser Abschlusstour war der Tag dann mehr als ausgereizt und wir traten zufrieden, wie auch müde die Rückfahrt an. Am Freitag fuhren wir dann zu meiner Mam nach Zwiesel. Auf dem Weg dorthin noch einmal 20°, Sonne und blauer Himmel, so dass wir noch den Einödriegel 1121m im vorderen Bayerischen Wald als Skitour mitnahmen. Die Piste noch Top in Schuß und Dundee natürlich außer sich. Am Gipfel erste Osterfreuden mit einem geschmückten Baum und als Zuckerl noch eine herrliche Abfahrt im geschlossenen Pistengebiet. Am Samstag ereilte uns dann der "Siff", aber nach dieser Woche war das wirklich egal, zudem war dies ja der Abreisetag. In der Früh machten wir uns es erst einmal im Café Waffel gemütlich. Dieses Café befindet sich in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude und wurde wie eine Art Museum erbaut. Genial und alles frisch aus eigener Produktion! Da wir aber abermals zu meiner Mam fuhren rannte ich mit Dundee noch schnell auf's Eck. Die Piste trotz Regen bestens zu begehen, wie auch zu befahren. Das oberste Lifthäusl war dann sogar offen, samt Strom und so hatte ich einen Heizlüfter, wie auch ein Radio und machte mir es im Chefsessel bequem. Es folgte dann noch die letzte Bayerwald Skiabfahrt und so konnte der Urlaub getrost und vor allem mehr als zufrieden stellend ausklingen. Am Sonntag regnete es am Morgen noch, aber im Lauf des Tages wurde es besser und so machte ich mich mit Dundee auf nach Unterammergau um wieder in heimatlichen Gefilden tätig zu werden. Die Piste am Steckenberg außer Betrieb, aber bis auf ein paar grüne Flecken noch in Schuß. Problemlos stiegen wir über den Kunstschnee auf, zudem kam immer mehr die Sonne zum Vorschein und nur der lästige Wind nervte etwas. Am obersten Lifthäusl angekommen deponierte ich die Ski und stieg mit Dundee zu Fuß weiter bis zum aussichtsreichen Steckenbergkreuz auf. Der Frühling kommt immer deutlicher zum Vorschein, es blüht und grünt an allen Ecken und Enden. Nach einer kleinen Brotzeit machten wir uns an den Abstieg zu den Ski und es kam noch wie ich es erhofft hatte. Es gelang uns noch eine herrliche Abfahrt auf den Pistenresten des Steckenbergs und so war auch dieser Tag erfolgreich abgeschlossen. Nun folgen weitere Tage mit unstabilen Wetter ehe sich in Wochenmitte ein Föhn breit macht. mal sehen was wir mit der Situation so anfangen können. Natürlich wünsche ich Euch allen einen erfolgreichen Start in die neue Woche!!!

06/03/2017 - 09/03/2017 Der Montag brachte dann das üble Wetter, eine Mischung aus Sturm, Regen und auch Sonne, ein glücklicher Umstand den ich gleich mit Dundee nutzte um eine kleine Wanderung zur Stockkapelle zu machen. Gemütlich marschierten wir durch den grünen Wald wo bereits erste Blümchen den Kampf mit dem wechselhaften Wetter aufnahmen. Nach einigen Höhenmetern erreichten wir den Kamm und bald auch die schön gelegene Kapelle https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_im_Stock. Der Rückmarsch dann immer noch bei schönen Wetter und so erreichten wir trocken das Auto. Am Dienstag brach dann die Hölle los, Regen, Schnee und es sah nicht so rosig aus das da noch etwas gehen könnte. Mit mehr Glück als Verstand erhaschte ich dann dennoch ein, ich kann's kaum glauben, Sonnenfenster am Bromberg und stieg in herrlichen Pulverschnee auf. Kaum zu fassen, aber ich konnte mit Dundee bei fast perfekten Bedingungen das Gipfellifthäusl erreichen. Offen war es auch und schon machte ich es mir im inneren gemütlich. Dundee kugelte derweil im frischen Schnee umher. Die Abfahrt war dann einfach nur genial, denn der frische Pulver ließ sich einfach nur megasoft abfahren. Kaum im Auto endete die Sonnenphase und es begann wieder zu schneien. Am Mittwoch dann nochmals die Möglichkeit was größeres anzugehen, aber dagegen sprach die immer mehr steigende Lawinengefahr. Die Schneefälle des Vortages haben bis zu einem Meter Neuschnee in den Hochlagen gebracht und dadurch verschärfte sich die Situation zusehends. Zuversichtlich fuhr ich mit Dundee dann einmal in das Graswangtal bei Linderhof und weiter Richtung Grenze. An der Scheinbergspitze standen drei Autos, was so viel.....schmunzel, aber ich fuhr weiter und wurde an der Weitalpspitz 1870m fündig. Sogar Südseitig lagen hier die reinsten Massen an Schnee und dann dürfte die Tour nur heute gehen, denn für den Folgetag standen die Prognosen auf Regen bis 1500m Höhe. Keine Spur weit und breit, nur jungfräuliches Gelände. Mühevoll arbeiteten wir uns den ersten Steilabsatz hinauf, zum größtenteil knapp Knietief, eine mörderische Spurarbeit. Das Wetter dagegen hielt stabil und die Sonne glänzte am Blauen Himmel auf uns herab. Im freien Gelände bot sich uns eine traumhafte Winterlandschaft und endlich erreichten wir das kleine Jagdhütterl am Gratansatz. Nun ging es vogelwild durch Latschen auf den schmalen Sims, wo nur der schmale Grat Sicherheit bot, denn seitlich gleitete alles sofort ab, doch am Grat konnten wir uns relativ geschützt zum Vorgipfel hinauf wühlen. Es folgte noch das letzte alpine, ziemlich ausgesetzte Teilstück um das bereits sichtbare Gipfelkreuz zu erreichen. Wow, was für eine Leistung von Dundee, der souverän durch das heikle Gelände aufgestiegen ist. Die Schufterei im Knietiefen Schnee hatte sich mehr als gelohnt! Nun hatten wir unsere Brotzeit wahrlich verdient, dazu der Blick in das Wetterstein, den Ammergauern, den Lechtalern, den Allgäuern bis hin zu den Tannheimern und auch noch weit in das nördliche Vorland hinaus. Das Wetter hielt nach wie vor, auch wenn weit im Nordwesten bereits erste, düstere Wolkenbänke zu erkennen waren. Dann machten wir uns an die Abfahrt, wo Dundee sich ohne Leine über den schmalen Grat hinab arbeiten musste, während ich ebenso angespannt auf dem engen Platzangebot mit den Ski zurecht kommen musste. Fehler wären hier unangebracht, aber es ging problemlos. Dundee tapste mehr als trittsicher den gefährlichsten Teil hinab und ich schwang mich hinterher. Erst als das Gelände breiter wurde legte Dundee den Turbo ein und schoss in der Spur hinab, während ich genüßlich daneben meine Schwünge in den Pulver zauberte. Was für eine Abfahrt, der totale Oberwahnsinn und so ging es ohne Stopp bis zum Auto hinab. Mehr als zufrieden und vor allem geschafft machten wir uns dann auf den Heimweg. Am Donnerstag kam dann der angekündigte Siff und es haute den fantastischen Pulver in Tieflagen wieder zusammen, während es weiter oben weiter schneite und somit die Lawinengefahr weiter ansteigen wird. Zumindest erwischte ich mit Dundee am Morgen eine halbwegs trockene Phase und konnte eine entspannte Wanderung am Windachspeicher unternehmen, wo wir die ersten Frühlingsblümlein begrüßen konnten. Nun folgt ein Wochenende mit zumindest etwas besseren Wetter, zumindest so brauchbar das was gehen dürfte, aber lassen wir es einfach auf uns zukommen und machen das Beste daraus. Somit Euch allen ein gemütliches und erholsames Wochenende!!!

03/03/2017 - 05/03/2017 Der Freitag entwickelte sich vielversprechend, aber auch föhnig. Nachdem ich Vormittag auf einer Schulung war konzentrierte ich mich voll und ganz auf den Nachmittag. Mit dabei die unverwüstlichen Olli, Dietl und natürlich Dundee auf der Suche nach Schneeresten. Im Vorland, wo wir sicher vor Föhnströmungen waren marschierten wir los und wurden von einer tollen Stimmung empfangen. Wärme, bombige Aussicht und der NICHT passende Wind, klar Föhn und dann großteils NO Wind...Grmmmpf...egal einer nach dem anderen machte sich an den Flug. Es gelang, aber wie halt....laufend ohne Ende, aber schließlich doch im gewünschten Element. Dann natürlich noch ein zweites mal um den Buben wieder abzuholen und der fand sogar einen kleinen Fetzen Schnee und flippte schier aus. Da sieht man es wieder, so einfach kann Hund glücklich sein! Am Samstag klopfte der Föhn endgültig maßlos an unsere Türen und fegte mit 160Km/h über den Patscherkofel, dazu eine Lawinenwarnstufe von 3. Klar das unsere Wahl dann auf eine Skitour fiel. Die Kunst war hier ein Gebiet mit genug Schnee, Schutz vor Wind und den gefährlichen Lawinen zu finden. Gemeinsam mit Dietl, Adrian und Dundee führte mich dann mein Weg in das Schneesichere Balderschwang. Trotz Ferienende war überall die Hölle los, überfüllte Parkplätze, Schlangen von Menschen an den Skiliften und selbst bei den so vermeintlichen Touren Geheimtipps waren Massen an Skibergsteiger unterwegs...Ächz! Nun musste ich tief in die Trickkiste greifen und holte ein lang geplantes Tourenziel im Abseits heraus. Der Hochrieskopf mit 1465m steht so gut wie bei niemanden auf der Wunschliste und so war es dann auch. Keinerlei Spuren zeugten von einem Ansturm der letzten Tage, nur eine schwache Abfahrtsspur war zu sehen. Problemlos gelangten wir über einen steilen Almzubringer in herrliche weite Flächen. Traumhafte Bedingungen und auch die darauf folgende Steilstufe konnten wir linksseitig geschmeidig überlisten und erreichten so wieder geradezu göttliches Skigelände. Danach ging es in den steilen Hochwald, worauf wir bald den eigentlichen Gipfelrücken erreichten. Der Blick in die Allgäuer, vor allem zum wilden Ifen und in den Bregenzerwald wurde frei. Ebenso glänzte die Schneeweiße Säntis und der Bodensee am Horizont. Noch einmal steil hinauf und wir erreichten den eigentlich unscheinbaren Gipfel, der auch kein Kreuz besitzt, aber er besitzt etwas viel kostbareres...Einsamkeit! Auf der Südseite erwischte uns dann die volle Breitseite des Sturms. Rückzug somit auf die angenehme, windabgeschottete Seite zur Almhütte. Das verlangte aber erst mal eine Abfahrt und die war mehr als der Hammer, das obere Stück exakt am Kamm entlang, dann Einfahrt in die NW Flanke, wo sich atemberaubend feiner Firn gebildet hatte und schon standen wir am offenen Hütterl. Offenbar kommt hier wirklich nie jemand her. Schnell aus dem Innenbereich zwei Bankerl herausgetragen und es folgte der gemütliche Teil. Brotzeit! Dundee wälzelte sich genüßlich abwechselnd mal im Schnee oder Dreck...ächz! Die Sonne knallte herab und vom Wind hier keine Spur, ein Traum. Adrian und Dietl versuchten sich in einer Schneeballschlacht während ich vor mich hindöste. Danach haute sich Kampfsport Adrianus noch waghalsig die Wächte hinab. Zuletzt gaben wir uns noch die gigantische, immer noch weich, pulvrige Nordabfahrt zum Auto hinab, wo wir mehr als glücklich und zufrieden ankamen. Wer dann gedacht hätte der Sonntag ginge im NICHTS unter, der hatte sich getäuscht. In strömenden Regen fuhr ich mit "Super" Mario und Dundee ganz in den Westen des Allgäus hinüber, genauer gesagt zur Salmaser Höhe, die obwohl nur 1254m hoch noch eine durchgehende Schneelage auf der Nordseite hatte. Zum anderen war sie soweit den Hauptkämmen vorgelagert dass es hier recht schnell schön und trocken wurde und weiter drinnen noch der Siff festhing. Bei zunehmender Auflockerung marschierten wir die weiten Traumhänge zum Skigipfel hinauf. Dundee war wieder mehr als happy und drehte zusehends durch. Nach einer kurzen Gipfelbrotzeit und den fantastischen Blicken Richtung Bodensee, den Allgäuer Bergen, wie auch den immer sonniger werdenden Vorland machten wir uns an die Abfahrt, eine Abfahrt die es wieder in sich hatte. Die wenigen Zentimeter Neuschnee der Nacht genügten um hier feine Zöpfchen in den Schnee zu zaubern, so dass wir eine richtige Genußabfahrt ergattern konnten. Wer hätte das gedacht und so waren wir bereits Mittags wieder am Auto und die Sonne arbeitete wacker an der Schneeschmelze, doch wir hatten halt mal wieder das Glück der tapferen. Nun folgt wohl einige Tage Düsterniss, aber verbunden mit Neuschneefällen in den Bergen und somit werden nach wie vor einige der Vorgipfel mit Ski machbar sein. Hiermit Euch allen einen entspannten und erfolgreichen Start in die neue Arbeitswoche!!!

27/02/2017 - 02/03/2017 Die Woche begann traumhaft, sensationelles Wetter begleitete mich und Dundee beim Skiaufstieg zur Blösse. Die Buronlifte nicht in Betrieb und so war eine herrliche Ruhe geradezu programmiert. Die Piste mit Neuschnee überzogen und hervorragend zu begehen. Bei strahlend blauen Himmel erreichten wir den Kamm und der Blick in die zentralen Allgäuer wurde frei. Dazu eine kleine Brotzeit, a bisl Fasching, Dundees Dauerwälzeln und die Welt war zumindest hier mal für den Augenblick mehr als in Ordnung. Die Abfahrt dann rassig, vor allem im oberen "schwarzen" Pistenbereich. Am Dienstag schlug dann das grausige Siffwetter zu und am Morgen regnete es, nach und nach wurde Schnee daraus. Grund genug an den Peißenberg zu fahren, nah gelegen und vermutlich machbar. Genauso war es dann auch, frischer Pulver lag in der alten Liftschneise, so dass es fast schon Genuß war in der gerade eingeschneiten Landschaft aufzusteigen. Natürlich statteten wir oben angekommen der beachtlichen Kirche einen Besuch ab, ehe wir es uns im alten Lifthäusl gemütlich machten. Nach einer kleinen Brotzeit folgte die Pulverschneeabfahrt bis zum Auto hinab und wir fuhren mehr als zufrieden nach Hause. Der Mittwoch brachte einen Hauch Besserung, allerdings mit einer Menge Sturm und so kämpfte ich mich mit Dundee in der Nähe von Schongau auf einen noch verschneiten Rücken wo es uns fast weggeweht hätte. Immerhin bekamen wir einen schönen Blick in den Alpenbogen, dazu etwas Sonne und eine kleine, aber pfundige Abfahrt. Somit auf alle Fälle besser als nix! Am Donnerstag tobte der Sturm nach wie vor, aber ich fand mit Dundee eine zunehmend sonniger werdende Lücke am Lech, nördlich von Landsberg bei einer Wanderung zur urigen Ruine Haltenburg https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Haltenberg. Zunächst durch herrliche Wälder immer oberhalb des Lechs marschierend, bis ein steiler Graben beim Naturfreundehaus das letzte Stück zur Burg einleitet. Ein gebiet das durch zahlreiche Biber ziemlich "umgestaltet" wurde und dementsprechend geschützt ist. Der Turm selbst ist leider verschlossen gewesen und wahrscheinlich nur am Wochenende betretbar. Immerhin etwas unternommen und so gab es am Naturfreundehaus zunächst mal eine ordentliche Brotzeit, ehe wir den Rückmarsch zum Auto antraten. Nun folgt am Freitag, wie auch am Samstag eine föhnige Lage mit traumhaften Wetter und erst am Sonntag nähert sich massiver Tiefdruck. Also darum Euch viel Spaß am Wochenende, egal was Ihr auch immer vorhabt!!!  

24/02/2017 - 26/02/2017 Das Wochenende begann regnerisch, denn der Freitag versank im Siff. Glücklicherweise ergatterte ich mit Dundee eine trockene Phase und konnte so entspannt auf den Riedberg bei Landsberg laufen. An den Bäumen sprießen schon die ersten Eichkatzerl, die Waldböden sind bereits satt grün, der Frühling scheint zu erwachen. Am Samstag dann Königswetter und so ging es mit Dietl, Olli und Dundee in's westliche Allgäu. Über sanft verschneite, aber sonnig warme Südhänge stiegen wir bei fantastischer Aussicht dem Startplatz entgegen. Der Gipfelumrahmte Oberstdorfer Talkessel als besonderes Highlight im Blickfeld. Oben dann sanfter Wind aus Süd der Dietl und mich gleich zum auslegen veranlasste. Olli derweil mit Dundee in der Sonnen wartend, während wir unsere Leinen sortierten. Der lange Flugweg war kein Problem, sanfte Thermik und bester Aufwind an den Waldkanten trug uns hoch über den Landebereich hinaus. Was für ein genialer Flug und die tiefweisse Säntis unmittelbar dahinter aufragend. Soft landeten wir unterhalb des Autos, packten zusammen und stiegen ein zweites mal, die nun schon grün werdenden Wiesen hinauf. Unruhig tigerte Olli am Startplatz auf und ab, der Wind hatte leicht zugenommen, war aber immer noch in einem akzeptablen Bereich und so hauten sich nebeneinander Dietl und Olli in den Allgäuer Himmel hinaus, während ich mit Bube Dundee den Abstieg antrat. Beide hatten während des Fluges leichte Klapper und während Dietl das ganz cool wegsteckte, war Olli ziemlich geschockt, war es doch seine erste Thermik, aber da wird er sich auch noch daran gewöhnen, das Frühjahr steht ja erst an. Dundee auf alle Fälle war wieder mal sehr zufrieden, Hauptsache im Schnee wälzeln, wie üblich! Am Sonntag zog der Wind schon föhnartig an und es wurde wieder warm, aber Schleierwolken verdeckten den sonst blauen Himmel. Die Bedingungen Schneetechnisch immer noch grandios und so stieg ich mit Dietl und Dundee über die Nordostflanke auf die Ornach. Unglaublich wieviel pulvriger Schnee sich hier im Schatten hat halten können. Wäre der lästige Wind nicht gewesen so hätten wir uns sicher länger am Gipfel aufgehalten, aber so machten wir uns lieber an die Abfahrt und die war wie sie zu erwarten war, ein Hammer! Elegant zogen wir unsere Schwünge in den Knietiefen Pulver, wow was für eine Abfahrt und so kamen wir zufrieden am Auto an. Nun folgt ein extrem warmer, aber föhniger Wochenstart, dann knickt das Wetter ein um an Ende der Woche wieder mit Temperaturen bis 20° zu punkten. Da dürfte doch wieder was gehen...möchte man meinen. In diesem Sinne Euch allen einen ruhigen und erfolgreichen Start in die Faschingswoche!!!

20/02/2017 - 23/02/2017 Der Wochenstart eher durchwachsen, aber gemeinsam mit Olli und Dundee erwischte ich doch glatt ein "Blaues" Fenster am Hohen Peißenberg. Ihr fragt Euch sicher ob das denn mit Ski noch ging, ja es ging, kaum zu glauben und so war der Montag schon einmal gerettet, was man vom Dienstag nicht behaupten kann. Dauerregen vereitelte das auf Skitour gehen und so machte ich mich mit Dundee auf nach Untergermaringen, wo wir die alte Georgskirche auf dem gleichnamigen Berg erwanderten. Zur Georgskirche pilgerten früher Gläubige am Georgifest (23. April) aus der näheren und weiteren Umgebung. Der Fußweg auf den Berg ist gesäumt von alten Linden und fünf barocken gemauerten Wegstationen aus den Jahren um 1700. Der geostete Tuffquaderbau stammt aus der Romanik um 1180. Der Satteldachturm in Ziegelmauerwerk dagegen wurde erst im 15. Jahrhundert errichtet. Wie ich immer sage, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung. Am Mittwoch war ich dann wieder mit Olli und Dundee auf Achse. Dieses mal wagten wir uns an die lange Skitour zur Bleick 1585m und auch hier hatten wir Glück. Vom Parkplatz weg konnten wir im Schnee marschieren, ich mit den Fellen und Olli tapfer mit dem Snowboard am Rücken. Für Dundee einerlei, Hauptsache Schnee zum wälzeln. Zusehends wurde das Wetter immer besser und der Föhn schlug zu, es wurde warm, wie auch ziemlich sonnig. Ab den Hütten ging es in's freie Gelände, wobei frei sich nur auf die Forstpiste bezog, denn enger Hochwald war es immer noch und somit eine Herausforderung für die Abfahrt. Bald erreichten wir den aussichtsreichen Kamm, diesen noch schnell überschritten und schon ging es den steilen Schlußanstieg hinauf. Der strenge SW Wind machte hier auf der NO Seite nicht viel aus, aber kaum am Gipfelkreuz angekommen änderte sich das schlagartig. Es fegte aus vollen Rohren über den höchsten Punkt. Noch ein paar Fotos des phänomenalen Panoramas und ich flüchtete in die kleine Bleickhütte hinab, wo man sich super im Windschatten hinpflanzen konnte. Kurz später kam auch schon Olli und wir genoßen unseren einsamen Gipfelerfolg. Bei der anschließenden Abfahrt ließ ich Dundee ohne Leine sausen. Der obere Teil genial, das Waldstück eine rassige Unternehmung, nur Olli streikte etwas und schnallte lieber ab. Danach gleiteten wir flott, ich teilweise mit Dundee Turbo die Piste hinab bis zum Auto. Glücklich und geschafft ging es dann nach hause und sollte kein Neuschnee kommen war es dann hier wohl vorerst die letzte Aktion. Am Donnerstag war ich dann wieder mit Dundee alleine unterwegs und wollte eigentlich in's Kleinwalsertal, aber da tobte der "Papst", hunderte von Touris, überfüllte Parkplätzte, Chaos und so flüchtete ich über Balderschwang nach Hittisau und weiter zum Eingang des Lacknertals. Die Südseiten Richtung Hochgrat grün und aper, die gegenüberliegende Nordseite weiß, genial! Ab dem Mautstrassenbeginn konnte ich bereits mit Ski aufsteigen, auch hier durchgehend. das Ziel, der westliche Koppachstein/Ochsenlager 1540m direkt vor Augen. Ein Wunder das diese Tour nicht so bekannt ist, denn es führt absolut traumhaftes, freies Skigelände die Hänge empor. Hinzu ein Traumwetter mit Temperaturen um die 20°, der totale Wahnsinn. Dundee war außer sich vor Schneefreude und hörte gar nicht mehr auf zu wälzeln. Immer wieder führte die Tour an herrlich gelegenen Almen vorbei, ehe wir den Kamm erreichten und der Blick nach Süden frei wurde. Der Blick reichte weit über die Allgäuer, das Lechquellengebirge und bis zur Säntis. Im Rücken lag breit der gewaltige Bodensee, was für ein Ambiente. Über den Grat und einer verfirnten Flanke auf der Südseite kamen wir zum höchsten Punkt, den nur Bäume schmückten, aber egal, das ist der Preis der Einsamkeit, denn wir trafen natürlich niemanden. Dann folgte erst einmal eine pfundige Brotzeit. Natürlich mit frischen Krapfen, es ist ja Faschingszeit. Die Abfahrt dann für Dundee ein Höllenspaß, er durfte wieder ohne Leine hinab tigern. Geboten war alles, von Firn bis feuchten Pulver, aber genial zu fahren.Noch geht was am Alpenrand, aber es ist nur eine Frage der zeit so lange es so warm bleibt bis ich in höhere Gefilde flüchten muß um noch guten Schnee zu finden. Wie dem auch sei, es folgt erst einmal ein verregneter Freitag, ehe das Wochenende wieder mit Hochdruck punkten kann, aber sehen wir mal was so geht und dabei wünsche ich Euch allen viel Spaß dabei!!!

17/02/2017 - 19/02/2017 Nachdem es am Freitag zu schneien begann war es klar dass ich, trotz engen Zeitplan, mit Dundee auf Skitour gehen musste. Zuletzt war es am Auerberg schon mager geworden, aber nun hatten wir durchgehend eine weiße Pracht so dass wir mit Ski bis zur Kirche aufsteigen konnten. Während es unter 800m immer noch mehr regnete, flockte es hier aus vollen Rohren und so hatten wir eine richtig schöne, pfundig pulvrige Abfahrt. Am Samstag wurde das Wetter schon wieder besser und so machten wir uns erst später auf den Weg in's herrlich verschneite Allgäu. Überall war die Hölle los, Stau auf den Autobahnen, total belegte Parkplätze, aber ohne uns, denn wir wählten den völlig einsamen Starzlacherberg 1585m, wo sich mit Sicherheit keiner auf dem Weg zum Gipfel macht. So spurte ich für Olli, Dietl, Adrian und Andreas los, denn es bot sich uns völlig unverspurtes, traumhaftes Wintergelände. Dundee natürlich komplett außer Rand und Band.....Schnee und somit dauerwälzeln. Blauer Himmel begleitete uns während des Anstieges, denn im Westen war es deutlich besser als im Rest Bayerns. Problemlos ging es über die weite, breite Forstpiste in die höheren lagen, wo sich unglaublich viel Neuschnee angesammelt hatte. Eine Bilderbuch Winterlandschaft, gepaart mit sensationellen Ausblicken in die Allgäuer und Tannheimer Berge. Das Schlußstück führte quer durch den Hochwald und wir freuten uns jetzt schon auf die Abfahrt. Noch über den flachen Kamm und schon war der höchste Punkt erreicht, den nur ein Jägerstand ziert. Einsamkeit hat ihren Preis! Nach einer Weile kamen Adrian und Olli am Gipfel an und bald darauf auch Dietl, samt Andreas. Alle waren mehr als glücklich, denn an den bekannten Bergen "stauten" sich die Skitourengeher und hier trafen wir nicht einen Menschen. Es folgte die obligatorische Gipfelbrotzeit, ehe wir die wohlverdiente Abfahrt angingen. Olli versenkte sich gleich als erster mit seinem Snowboard im Tiefschnee. Was für ein Genuß und Dundee war Leinenfrei im Hochwald unterwegs und fetzte die Hänge hinab. Flott kurvten wir alle dann die Forstpiste hinab und erreichten bald wieder den Parkplatz. Ein genialer Tag ging zu Ende und wir fuhren glücklich und geschafft nach Hause. Am Sonntag dann abermals Kaiserwetter und ich blieb beim Hausberg in Bernbeuren und wagte, trotz des zulegenden Windes einen Doppelpack. Zuerst lief ich mit dem Gleitschirm hinauf und haute mich in den blauen, Allgäuer Himmel hinaus. Wobei der unruhige Flug alles andere als ein Genuß wurde. Doch immerhin, ich war in der Luft. Kaum gelandet kam Dundee und die Ski zum Einsatz, denn der Neuschnee machte es möglich, über die weite Südflanke mit Fellen anzusteigen. Noch einmal ein Traumpanorama, viel Spaß für Dundee im Schnee und ein perfekte, mittlerweile aufgefirnte Abfahrt. Na also, so muß ein genialer Tag aussehen! Nun kommt noch ein halbwegs passabler Montag und dann folgt wieder unangenehmes, windiges Siffwetter. Egal und wie auch immer, irgendwas wird schon gehen und somit wünsche ich Euch allen einen angenehmen Start in die neue Woche!!!

13/02/2017 - 16/02/2017 Uiuiuiuiui....eine verrückte Woche, denn es ging in die Luft und wie. Schon am Montag war ich mit Olli und Dundee im Allgäu kurz vorm Oberjoch unterwegs. Die Tour natürlich im Doppelpack, denn ich musste Dundee natürlich wieder holen und so konnten wir alle einen unglaublich warmen und traumhaften Tag in der Luft genießen. Ruhige Bedingungen, geniale Panoramen machten den Trip perfekt. Am Dienstag legten wir dann noch einen härteren Gang ein. leichte Föhnlage sorgte dafür das wir im Alpenvorland blieben und so packten wir zunächst einen SO Start an, natürlich zweimal da ich wieder Dundee abholte. Wieder enorm warm, gewaltig schön, wie auch aussichtsreich. Kaum hatten Olli und ich die Flüge absolviert eilten wir zum nächsten Berg, wo ein NO Start auf uns wartete. Ebenso zweimal rauf, was mir an dem Tag dann auch knapp 1000 Höhenmeter einbrachte. Alle waren zufrieden, wir waren in der Luft und Dundee wälzelte sich im Schnee. Am Mittwoch dann das gleiche Bild, strahlend Blauer Himmel und endloser Sonnenschein, was uns weit in den Westen des Allgäus, unweit der Salmaser Höhe brachte. Die Tour wieder im Doppelpack und wir konnten unser Flugglück diese Woche kaum mehr fassen. Ohne Handschuhe über der Allgüer Bergwelt, die Wiesen auf den Südseiten in herrlichem Grün, während die Nordflanken noch tief Weiß schimmerten. Dundee war dennoch befriedigt, denn es gab immer noch einzelne Schneeflecken die sich zum hinhaun wühlen eigneten. Am Donnerstag zu guter Letzt nochmals mit Olli eine Traumtour in ein neues Fluggebiet. Versteckt in den Hügelketten südwestlich von Kempten, wo ich vor einigen Wochen auf Skitour war wollte ich einen Versuch wagen. Die Tour selbst ein Traum, denn es bot sich so ziemlich alles. Von fantastisch gelegenen Berghöfen, grandiosen Panoramablicken zu den Allgäuer Hauptgipfeln, bis hin zu einem lieblich gelegenen Gipfelkreuz hatten wir alles was eine walk and fly Tour erst zu einer macht. Nachdem wir den Gipfel überschritten hatten ging es über eine Hochebene bis zum eigentlichen Startplatz, wo an einem Hütterl noch zwei Bankerl in der Sonne auf uns warteten. besser ging es nicht und davor ein nahezu perfekter Startplatz nach SO. Oben flach dann steiler werdend, dazu ein spannender Flugweg mit Seenblick, sozusagen die Zutaten zu dieser extravaganten Exkursion. Ich haute mich wieder als erster hinaus, denn ich musste ja abermals Dundee abholen. Der Flug war wie geahnt, schlichtweg genial und vor allem der Blick über den See machte das "i"-Tüpfelchen aus. Nach einer soften Landung löste ich Olli ab und so konnte auch er seinen Flug einsacken und wir im Anschluß zufrieden Heimfahren. Das nun folgende Wochenende bringt zunächst Regenwetter, aber im Lauf des Samstags und vor allem am Sonntag sollte es wieder besser und schön werden. Wie auch immer, ich wünsche Euch allen ein entspanntes und erholsames Wochenende!!!

10/02/2017 - 12/02/2017 Wieder so ein Wochenende wo das Bergsteigerherz höher schlägt. Zunächst mit Dundee nochmals die Nordroute mit Ski auf den Auerberg 1055m, was tatsächlich immer noch möglich war. Knapp unter dem Gipfel kamen wir in die Sonne und bekamen eine schier unglaublich, verzauberte Winterlandschaft geboten. Die Kirche ist eigentlich geschlossen, da aber eine Wartung an den Glocken stattfand konnte ich rein und auf den Turm steigen und die sonnige Aussicht genießen. Die Abfahrt, Dank leichter Pulverauflage ein absoluter Hammer! Danach ging es mit Kämpfer Adrian und Dundee in die Trauchberge zum Hochwildfeuerberg 1541m. Problemlos konnten wir ab dem Parkplatz die knapp 800 Höhenmeter mit Ski durchgehend begehen. Dazu strahlend blauer Himmel und warmer Sonnenschein, mehr ging nicht. Glücklich erreichten wir den überraschenderweise sehr aussichtsreichen Gipfel und machten es uns auf einem Bankerl gemütlich. Dazu Glühwein und Brotzeit, so dass es eine pfundige Pause wurde. Dundee war natürlich in seinem Element Schnee und rastete reihenweise aus! Die Abfahrt dann natürlich sensationell, vor allem der obere Abschnitt wo wir mitten durch den Wald cruisten. Im Anschluß noch rasant die Forstpiste bis zum Auto hinab, wo am Ende noch "Außenborder" Dundee mich so richtig mitriss. Zu guter Letzt ging es wieder mit Olli, der von seinem Thailandtrip zurück ist und Dundee auf eine kleine walk and fly Tour. Problemlos liefen wir über teilweise gefrorenen Pistenschnee zum obersten Lifthäusl und ich legte gleich aus. Während es unten noch ziemlich kalt war, so hatten wir oben angenehme Temperaturen. Der Flug soft und herrlich in der glänzenden Sonne, dann eine Punktlandung am Auto und gleich wieder rauf und Dundee geholt, während Olli seinen verdienten Flug souverän einsackte. So muss es sein! Nun folgen weitere Tage durchgehend mit satten Hochdruck, das heißt raus so weit es möglich ist. Somit Euch allen einen gemütlichen Start in die neue Arbeitswoche!!!

03/02/2017 - 05/02/2017 Der Freitag sollte mit starken Föhn aufwarten, aber im Großen und Ganzen war es mehr bewölkt. Der Schnee hatte sich an den Südseiten der Vorberge ziemlich rar gemacht und so hatte ich mal wieder meinen Flügel dabei. Glücklicherweise erwischte ich dann doch ein sonniges Fenster und konnte somit bei angenehmen Temperaturen aufsteigen. Überall plätscherte das Schmelzwasser die Hänge herab, dazu das ungewohnte Grün, eine schöne Abwechslung. Bald stand ich am Gipfel und wunderte mich über den Föhn, denn ich hatte gut 15 Km/h aus NW, wie passend an einem SO Startplatz...Grmmmpf.....war ja klar, wie immer halt! Zunächst machte ich mal Pause und bildete mir ein es würde nachlassen, so dass ich doch mal meinen Schirm auslegte. Der Startplatz hier ist sehr flach und bei Rückenwind eigentlich ein völlig planloses Unterfangen. Egal dachte ich mir, Weidezäune alle abgebaut, dann lauf ich halt mal eine Runde schneller. Mit einem Ruck zog ich auf, rannte den hang hinab und brachte den Schirm tatsächlich in die Luft, wobei es zunächst Leetechnisch ziemlich bergab ging. Es reichte für die erste Baumreihe und dann ging es endlich auch mal bergauf, na also geht doch. Nun konnte ich den Rest dieses Flügerls noch so richtig genießen und landete weit hinter dem Auto. Am Wochenende musste auch im Haus mal wieder was gemacht werden, sprich Baustelle (Ächz!), aber das heißt nicht dass ich nicht unterwegs war, nur der Zeitplan war enger und so marschierte ich Samstag schon mal mit Dundee auf den Bromberg, mit Ski, ja mit Ski, denn es ging tatsächlich noch. Unten zwar mit vielen grünen Flecken, aber über die Piste ging es gut und so war ein durchgehendes Aufsteigen möglich. Dazu strahlend Blauer Himmel bei schönstem Sonnenschein. Das letzte Stück zum Aussichtspunkt zu Fuß über den Hauptkamm. Dann noch eine gemütliche Brotzeit und es folgte die Abfahrt, wo Dundee wieder dafür sorgte dass es mich volles Rohr auf den Rüssel haute (typisch!). Insgesamt aber genial, denn ohne absetzen ging es bis zum Auto hinab, das war doch was. Ab Mittag machte dann das Wetter sowieso dicht und es begann zu stürmen. Am Sonntag dann am Morgen wieder strahlender Sonnenschein. Grund genug Dundee und den Schirm in's Auto zu laden. dann fuhren wir hinüber nach Denklingen und drehten in Haustürnähe eine lange Runde über die Golanhöhen. Traumhafte Sonnenaufgangsstimmung und ein Flügerl als Bonus war der Lohn und so war das Wochenende zumindest Freizeitmassig gerettet. Der baustellenstress allerdings gab mir dann den Rest und so geht es mal wieder in die neue Arbeitswoche, wo sich weiterhin Schmuddelwetter breit macht, aber mal sehen was wir dennoch reißen können. Euch allen einen guten Start in den Montag!!!       

30/01/2017 - 02/02/2017 Auweia, der Wochenstart begann mit Siff und das haute den Schnee gleich mal ziemlich ordentlich weg. Dennoch konnte ich am Montag Nachmittag noch in Halblech auf der weichen Piste aufsteigen um noch eine Abfahrt heraus zu schinden. Der Versuch durch den Funpark zu fahren war dann noch das "i"-Tüpfelchen, auch wenn es mich beinahe auf die Waffel gehauen hätte. Wie auch immer, der Wochenauftakt war schon einmal geglückt. Das Wetter hielt dann auch am Dienstag was es versprach...Dauerregen und so fuhr ich gleich nach der Arbeit Heim und packte Dundee in's Auto. Ein letztes mal wollte ich den Hohen Peißenberg probieren und es glückte. In der Nordflanke lag noch gerade ausreichend Schnee um aufzusteigen und auch in der Piste war nasser, weicher Schnee noch reichlich vorhanden. Dazwischen noch die trockene Pause im alten Lifthäusl und dann nichts wie runter. Dundee war dies alles egal, ob nass, gefroren, weich und dreckig.....Hauptsache Schnee zum rumkugeln. Problemlos fuhren wir bis kurz vor's Auto, aber die braunen und grünen Flecken wurden immer größer und ich denke vorerst war dies die letzte Peißenberg Skitour. Vielleicht kommt ja im Februar noch einmal Nachschub, aber wir werden sehen. Am Mittwoch lugte doch glatt ein bisschen die Sonne hervor und das war Grund genug gleich einmal eine flotte Buchenbergaktion zu starten. Auf der Piste lag immer noch genug Schnee um sogar die steile Direktvariante in Angriff zu nehmen. Das ich dann in den Genuß des blauen Himmels kam war natürlich das besondere Zuckerl an diesem eigentlich verregneten Tag. An der Gipfelstation noch einen schnellen Umtrunk und schon rauschte ich die Piste wieder hinab zum Parkplatz. Noch geht's, aber wenn es noch wärmer wird...mmh...., egal irgendwas geht ja immer und so gestaltete sich auch der Donnerstag, an dem ich frei hatte - Scheidungstermin! Lustigerweise dauerte das Ganze gerade mal 10 Minuten, eigentlich unfassbar, 18 Jahre enden in 10 Minuten, was für eine Rechnung, doch der tag war somit jung und musste genutzt werden. Dundee hatte ich in weislicher Voraussicht bereits im Auto. Die Fahrt führte uns tief in's Allgäu, genauer gesagt in die geheimnisumwitterte Adellegg zur Kreuzleshöhe 1115m, die ich mit Welpe Dundee schon einmal im Herbst bestiegen hatte und schon damals dachte ich dies könnte eine reizvolle Skitour sein. Hinter Kreuzthal parkten wir am Skilift Gohresberg www.rudi-holzberger.de/skilift-gohresberg/, der natürlich nicht in Betrieb war, aber die Piste schaute noch brauchbar aus. Dundee wälzte sich zunächst einmal ausgiebig im Schnee und zugegeben es war warm, der Föhn schlug bereits erbarmungslos zu. Dafür hatten wir allerdings ein Traumwetter und stiegen so in strahlendem Sonnenschein die weiten Pistenhänge empor. Bald erreichten wir die Gipfelstation und der Blick zu den südlicher gelegenen Kämme und zum vor allem zum Schwarzen Grat wurde frei. Nun ging es den Kamm entlang und einige mal musste ich abschnallen und apere Stellen zu Fuß gehen, aber insgesamt ging es noch. Über mehrere Erhebungen kamen wir zum Gipfelaufbau, wo schon das Kreuz zu sehen war. In Bestens aufgefirnten Schnee spurte ich den Schlußhang empor, wobei nun der Blick bis in die Schweizer Berge frei wurde, allen voran natürlich die alles überragende Säntis. Dazu strich sanft der südliche Föhnwind über die Kämme und es war einfach unglaublich warm, so dass wir uns in eine trockene Wiese in die Sonne hauten um Brotzeit zu machen. Noch einmal ist mir ein vermeintlich kleiner Berg gelungen, Berge die ebenso vielfältig und Erlebnisreich wie die ganz großen sind und solange noch genug Schnee liegt muß ich ja nicht bis in die Zentralalpen fahren um Abenteuer zu erleben. Dundee war jedenfalls mehr als ausgelastet und kugelte nach wie vor im Schnee umher. Die Abfahrt, bis auf die kurzen Tragestücke richtig pfundig und auf der Piste dann sogar noch rassig. Nun war auch dieser Tag mehr als perfekt ausgekostet und das Wochenende kann kommen. Am Freitag wird der Föhn noch einmal zuschlagen, bis er am Samstag zusammenbricht und sich Schmuddelwetter breit macht. Erste Langzeitprognosen sprechen von Neuschnee in der kommenden Woche, also lassen wir uns mal überraschen ob noch was kommt. Vielleicht sind Peißenberg und Co doch noch nicht abgeschrieben. In diesem Sinne Euch allen ein schönes, spannendes Wochenende!!!

27/01/2017 - 29/01/2017 Eigentlich "ohne Worte", aber was soll ich dann noch schreiben...schmunzel, denn dieses Wochenende war schon mehr als ergiebig. Am Freitag hatte ich ausnahmsweise Dundee mit in der Arbeit und so konnten wir Nachmittags gleich richtig ausrücken. Ziel wurde der urige Edelsberg 1632m bei Pfronten, wobei wir den knackigen Aufstieg aus dem Vilstal über die Grundhütte wählten. Unten im Tal tiefster, eisiger Winter, aber schon nach 50 Höhenmeter kamen wir in die Sonne, die zuvor zur Eis erstarrten Bäume waren hier wieder Grün und das schwitzen begann. In einer Schneeschuhgeherspur kämpften wir uns nach oben. Bei traumhaften Bedingungen erreichten wir die Grundhütte, wo es auf einem Forstweg weiter empor ging. Weit reichten die Blicke in die umgebende Bergwelt. Nach einigen Serpentinen ging es in den Wald, das Schlüsselstück mit der kleinen Brücke, fahrtechnisch bei der Abfahrt ziemlich anspruchsvoll. Schnee lag genug und so war es ein leichtes die beiden höher gelegenen Waldstufen zu überwinden und in das freie Gelände unterhalb des Gipfels zu gelangen. Nun erschlug uns das Panorama förmlich, so dass der Foto Höchstleistung erbringen musste. Nach dem fantastischen Hang erreichten wir den Kamm und gelangten so zum Gipfelkreuz. Hammer, der Wahnsinn, einfach nur genial und es war Zeit für eine Brotzeit. Dazu noch eine Tasse Glühwein und der Moment war für die Ewigkeit gespeichert. Die Abfahrt war dann megagenial. Dundee zog mich nach dem, zugegeben rassigen Gipfelhang, volles Rohr durch den Wald, aber ich blieb sturzfrei. Ohne Probleme, vom Tempo abgesehen, erreichten wir so wieder den Parkplatz und konnten zufrieden nach Hause fahren. Am Samstag dann endlich die zweite Skitour für Sofie, die nach Ihrem Krankenhausaufenthalt immer noch angeschlagen war. Um es nicht zu übertreiben packten wir den Hauchenberg 1242m von Süden an, zum einen weicher Schnee, komplett freie Flächen und Sonne, Sonne pur. Tapfer  kämpfte sich Sofie dem Gipfel entgegen, während Dundee wieder nur zu allerhand Unsinn aufgelegt war (Sturz...Ha! Ha!). Von Meter zu Meter steigert sich das Panorama in die Allgäuer Zentralgipfel und ebenso der Schnee war einfach nur perfekt, leicht angeweicht und gut zu befahren. Bald standen wir so am Gipfelkreuz, unweit des Aussichtsturmes und genossen die winterliche Stimmung. Dazu ein trockenes Bankerl in der Sonne und alles war mehr als perfekt. Vor allem für Sofie freut es mich am meisten, denn Sie hatte die Skitouren schon ziemlich vermisst und es wurde Zeit dass wieder mal was ging. Die Abfahrt danach im weichen Schnee soft und genußreich. Dundee tat sein übriges dass ich auf Touren kam und so ging es in den Flachbereichen mit "Bubenspeed" geradezu höllisch voran. Geschafft und glücklich machten wir uns dann wieder auf den nach Hause Weg. Am Sonntag steuerte ich mit Dundee dann nochmals das selbe Eck an, denn schon beim durchfahren fiel mir der Stoffelberg 1063m auf. Weiter unten, bei Niedersonthofen gab es im Falltobel ein ehemaliges Skigebiet und somit eine Piste. Die ideale Kombi für eine neue Tour und so marschierte ich mit Dundee an der alten Talstation los. Hier fuhr schon lange nichts mehr, was für Einsamkeit sprach. Genußreich erreichten wir den ersten Absatz und die Blicke zu den südlich gelegenen Allgäuer Gipfeln wurde wieder frei. In einer langen Querung steuerten wir auf den vor uns aufragenden Gipfel zu. Grandiose Hänge leiteten uns abermals auf einen weiteren Absatz empor ehe es uns über eine weite Fläche zum eigentlichen Gipfelblock hinzog. Perfekte Stimmung, knackige Schneelage und schon marschierten wir die letzten Serpentine zum Kreuz hinauf. Dieser kleine Berg hatte es in sich, ein kecker, aussichtsreicher Kopf, sonnenbeschienen und dazu eine tolle Aussicht. Zutaten für eine fantastische Skitour und schon machten wir es uns gemütlich. Wie üblich dazu natürlich der obligatorische Glühwein. Die Abfahrt stellte dann mal alles in den Schatten, denn es wurde glatt die erste Firnabfahrt 2017. Elegant schwangen wir uns über zum Teil steile Flanken die Hänge hinab und Dundee war kaum mehr zu bremsen. Unten nutzten wir dann die ehemalige, alte Piste, die sich komplett unverspurt darbot und im Schatten der Bäume Pulver bereit hielt. Ich kann nur eines sagen, megagenial, so eine tolle Tour, Menschenleer und eindrucksvoll! Nun kann die neue Woche kommen, auch wenn es zunächst regnerisch wird. Zum Wochenende hin schaut es wieder nach Föhn aus und da wird schon wieder das eine oder auch andere gehen. Somit wünsche ich Euch allen, den üblichen guten Start in die neue Arbeitswoche!!!  

23/01/2017 - 26/01/2017 Eigentlich unglaublich, dauerhaft dieses winterliche Kaiserwetter, aber die Prognosen sprechen zum Ende der Woche hin von höheren Temperaturen, was heißt Berge wie Beispielsweise der Schnalz werden dann wohl nicht mehr gehen und darum musste ich gleich am Montag nochmals zu dieser herrlichen, komplett freien Südseite, um hier Sonne und Pulver satt zu tanken. So war es dann auch, ein extremst sonniger Aufstieg, dann die traumhafte Aussicht als Untermalung für meinen heißen Glühwein und dann eine rassige Abfahrt in noch feinen Pulver, der nur im oberen Hang bereits anfing zu durchnässen. Am Abend dann noch mit Dundee in den letzten Sonnenstrahlen in den Feldern von Thaining eine große Runde absolviert. Der perfekte Start in eine neue Arbeitswoche! Der Dienstag punktete ebenfalls mit Hochdruck, doch im Alpenvorland wollte sich die zähe Nebeldecke einfach nicht auflösen und so musste ich mal wieder tiefer in die Materie fahren. Ab Jungholz strahlte die Sonne herab und ich konnte endlich mal wieder den Pfeifferberg 1457m angehen, allerdings nicht über die Rodelbahn, sondern über einen neuen, herrlichen Direktanstieg, der mit wesentlich mehr Sonne verbunden war. Steil ging es weite, freie Hänge hinauf, wobei die Blicke in die Allgäuer und Tannheimer Bergwelt mit der Nachmittagssonne schon fast kitschig wurden, sprich ein einziger Traum. Die Waldpassagen liefen, obwohl südseitig, problemlos, es hatte mehr als genug Schnee. Dann erreichte ich den Kamm und arbeitete mich über diesen bis zum herrlich gelegenen Gipfelkreuz entlang. Im Norden eine dichte Nebeldecke und hier eitel Sonnenschein, samt angenehmer Temperaturen. Der Glühwein schmeckte bei diesem Panorama besonders gut, dann aber krebste die Sonne am Horizont und die Kälte kam. In Sekunden wurden die Spuren Steinhart und der obere, wirklich faszinierende Hang wurde zum Kampf im Bruchharsch. Knapp Sturzfrei kam ich so zur Hütte und wechselte auf die wesentlich einfacher zu befahrbare Rodelpiste. Spiegelglatt und dementsprechend schnell flitze ich hinunter bei immer kälter werdenden Temperaturen, dazu der Windchill und so war es klar das einem das Gesicht nahezu einfror. Noch ein letzter Blick auf die Sonne und ich fuhr in den Schatten am Parkplatz um mich gleich im Auto zu verkrümmeln, aber egal wie auch immer, es war eine geniale Tour mit einzigartigen Stimmungen. Im Anschluß streifte ich noch mit Dundee im dunkeln über die verschneiten Felder. Am Mittwoch machte ich den gestrigen, späten Ausrücker mit Dundee gleich wieder gut und fuhr unmittelbar nach Hause. Packte den Buben in's Auto und schon ging's weiter zum Hohen Peißenberg. Hier auf der Nordseite bei der ehemaligen Skipiste hatte sich der Pulver erstaunlich gut gehalten. Der Aufstieg durch die eisig gefrorene Winterlandschaft war herrlich und so erreichten wir bald das alte Lifthäusl, wo es Zeit für den obligatorischen Glühwein wurde. Dundee natürlich restlos im Schneewahn und so wälzelte er sich von einem Eck in das andere. Die Abfahrt wurde dann so wie ich es erwartet hatte, der Hammer. feinster Pulver an diesem kleinen Berg, so dass wir elegant schwingend in der schmalen Schneise bis zum unteren Pistenbereich hindurchwedelten. Danach noch der weite untere Hang an dem ich es so richtig laufen lassen konnte, während Dundee zusätzlich so richtig Gas gab! So ging am Parkplatz wieder mal ein erfolgreich ausgenützter Tag zu Ende. Am Donnerstag zunächst düstere Nebelsuppe, aber die Webcam zeigte am Buchenberg bereits strahlend blauen Himmel und so packte ich den Klassiker gleich mal an. Doch dieses mal wagte ich den Skianstieg über den steilen Sommerweg, den Schnee lag genug und so war es tatsächlich kein Thema, bei geradezu Märchenhafter Stimmung, über diesen eng gewinkelten Anstieg zum Gipfel zu gelangen. Oben erwartete mich ein traumhaftes Ambiente, unter mir ein endloses Nebelmeer, darüber die kecken Spitzen der Tannheimer und Ammergauer Berge und darüber die glänzende Sonne im dunkelsten Blau des Himmels, einfach nur noch paradiesisch. Die Abfahrt dann über die bestens präparierte Piste rassig und flott, so dass ich bald wieder am Auto einschlug. Nachdem die Tage nun auch langsam länger werden kam ich rechtzeitig bei Dundee an um noch einmal den Wurzberg bei Reichling anzugehen und das vorerst wohl zum letzten male, denn am Wochenende soll es ja wärmer werden und da dürfte hier am Lech die Schneelage mau aussehen. Doch nun war es noch ganz anders, so dass wir problemlos vom Parkplatz weg durch das kleine Tal zum Steilhang aufsteigen konnten, Schnee immer noch reichlich und so standen wir bald, bei herrlichster Sunsetstimmung, am Aussichtspunkt des Wurzberges. Dundee war wieder mal außer sich vor Freude und kugelte in der Gegend herum. Die Abfahrt dann noch einmal sensationell, der obere Hang herrlich schwingend im Pulver, danach zog mich Dundee über die Hochfläche zum Steilhang hinüber, wo wir zwischen den Bäumen hinab wedelten und im Anschluß noch das kleine Tal, wo Dundee so richtig Gas gab und ich mir vorkam wie auf Wasserski, Hammer war das lässig! Der Tag war dann auch mal wieder mehr als ausgereizt und nun kann das Wochenende mit steigenden Temperaturen und Sonnenschein auf uns zukommen. Viel Spaß im Schnee, egal wo Ihr auch unterwegs seit!!!

20/01/2017 - 22/01/2017 Am Freitag hatte ich einen Termin in Immenstadt, hatte ich doch in Ebay Kleinanzeigen einen Scarpa Pegasus, fast neu für gute hundert Euro ergattert. Da lag es natürlich nahe die tägliche Skitour in dieser Gegend durchzuziehen. Das Wetter nach wie vor ein Wintertraum und so fand ich mich im Skigebiet der Grüntenlifte wieder und stieg den Tourenweg zur gleichnamigen Hütte hinauf. Die Stimmungen konnten nicht besser sein, unglaublich was diese Tage für Winterimpressionen bereit halten. In der strahlenden Sonne erreichte ich schließlich den obersten Kamm und der Blick zu den Felsgipfeln der Tannheimer, wie auch der Allgäuer wurde frei. Klar das ich dann in der Hütte einkehrte um eine Gulaschsuppe samt Radler zu "inhalieren". Zeit hatte ich genug, den das Treffen war erst gegen 17 Uhr geplant. Gemütlich saß ich so in der Hütte und ließ es mir gut gehen. Die Abfahrt dann über die perfekt präparierte Piste purer, rasanter Genuß und o stand ich bald wieder am Auto. Dann fuhr ich nach Immenstadt und holte mir die Schuhe. Super teile, wie Neu und dazu noch ein Vierschnaller, was mehr Halt bieten sollte. Danach fuhr ich flott nach Hause um mit Dundee noch eine Schneewälzfelderrunde zu begehen. Am Samstag schliefen wir zuächst aus um dann in einer Seelenruhe zum Schnalz zu fahren, denn während alle im Stau zu den Skigebieten standen war es hier völlig ruhig. Wann geht denn auch eine Südseite an so einem kleinen Berg mit perfekten Pulver? Eigentlich nie, aber hier hatten wir dies und so marschierte ich, heute zum ersten mal mit Sofies Bruder Stefan und natürlich Bube Dundee die mittlerweile eingelaufene Spur hinauf. Stefan als "alter Hase" hatte seine Ausrüstung in Griff und es war zu erkennen das er die Sportart schon öfters betrieben hatte. Der erste Sturz, Dank Dundee, wieder mal im Aufstieg, war ja klar...Schmunzel! In grandioser Stimmung, bei tiefblauen Himmel stiegen wir stetig die weißen, herrlich freien Hänge hinauf. Eine Traumtour, vor allem wenn man wenig Zeit zur Verfügung hat. Bald erreichten wir das große Gipfelkreuz und die dazu passende Aussicht, ein Blick der über den halben Alpenbogen reicht. Danach folgte natürlich der obligatorische Glühwein. Wieder mal eine kleine Tour ganz groß, so muß es sein und zufrieden bauten wir unsere Ausrüstung auf Abfahrt um. Dundee war ganz aufgeregt und konnte es kaum mehr erwarten, vom stetigen Dauerwälzeln mal abgesehen. Souverän pflügte Stefan die weiße Pracht hinab, während Außenborder Dundee mich Turbomassig hinterher zog. Zufrieden erreichten wir den Parkplatz und es war klar das wir beide noch öfters miteinander unterwegs sein werden, worauf ich mich schon freue. Am Sonntag zog ich dann mit Dundee alleine los, wobei ich mir sagte solange noch so viel Schnee am Alpenrand liegt gibt es keinen Grund weiter rein zu fahren und so versuchten wir den Enzenauerkopf zu knacken. Noch nie hatte ich hier einen Skiversuch gewagt. Niedrige Ausgangshöhe, SW Ausrichtung und ein steiler, steiniger Karrenweg, der nur bei relativ hoher Schneelage machbar sein sollte. Gedacht, getan und schon marschierten wir in Obersteinbach los. Zunächst am Forstweg und dann weiter den steilen Abschneider zum Holzplatz hinauf. Sonne, Winterzauber und die tiefblaue Farbe des Himmels waren die Zutaten der Tour. Es folgte ab dem Holözplatz der steile Karrenweg, der durch Waldarbeiten fast einer Rodelbahn glich, also für die Abfahrt kein Problem. Immer wieder öffneten sich kleine Fenster zwischen den Bäumen und der Blick zu Karwendel, Wetterstein und den Ammergauern wurde frei. Nach und nach arbeiteten wir uns an den letzten Aufschwung heran, der mitten durch den Wald führte, aber auch hier lag genügend Schnee und so standen wir nach wenigen Spitzkehren am höchsten Punkt mit dem Gipfelschild Enzenauerkopf 1201m. Brotzeit machten wir dann leicht unterhalb in der Sonne, mit grandiosen Blick in die höheren, südlich gelegenen Berge. Lustiger weise war es oben bereits wesentlich wärmer als unten und die Bäume waren im Gipfelbereich bereits wieder grün. Nach dem chillingen Teil folgte die Abfahrt. Problemlos kurvte ich durch den Wald, dann folgte der Karrenweg und da wurde es schon ärger. Stahlkanteneinsatz pur, aber als ein Hund über den Weg schoss, wo auch immer der herkam, wohl von einem Jäger, verabschiedete ich mich Dank Dundees Leine auf dem schmalen Weg mal schnell in den Wald....zumindest mal ein Sturz bei der Abfahrt und nicht immer im Aufstieg....Grmpf! Nachdem ich mich wieder zusammen gesetzt hatte fuhr ich weiter oder besser ließ mich von Dundee infernalisch hinab ziehen, so dass es einem Angst und Bang hätte werden können, aber ich blieb Sturzfrei. Auf der breiten Forstpiste im unteren Teil ging es dann nochmals energisch zur Sache, aber hier hatte ich bedeutend mehr Platz und so erreichten wir erschöpft, aber glücklich das Auto. Nun folgen noch einige Tage "Sibirien" mit herrlichen, klaren Tagen und bitterkalten Nächten in den Bergen. Das Tourenprogramm sollte also weiterhin auf Ski stattfinden, bis am Donnerstag zum ersten mal Tauwetter im Flachland einsetzt, doch da müssen wir mal sehen wie schlimm dies ausfällt. Wie dem auch sei ich wünsche Euch allen schon einmal einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

16/01/2017 - 19/01/2017 Dann ging es mal auf in die neue Woche und das ganze weiterhin mit Schneechaos, so dass selbst am Morgen das in die Arbeit fahren das dreifache an Zeit in Anspruch nahm. Da war es klar das die Tour in unmittelbarer Nähe stattfinden sollte und so marschierte ich auf den Buchenberg, wie schon so oft. Dieses mal konnte ich auch die direkte Route nehmen, da sich selbst in den Waldpassagen genug Schnee befand. Im steilsten Abschnitt wurde es dann sogar noch eine richtige wühlerei, aber ich erreichte dennoch bald den Kamm und somit die darüber liegende Gipfelstation. Danach die wohlverdiente Pause mit Glühwein im Schneegestöber. Die Abfahrt konnte dann nicht besser sein. Pulvriger, lockerer und vor allem sanfter Schnee leitete mich zum Parkplatz hinab. Mit den Ski geht halt fast immer was! Am Dienstag das gleiche Spiel, blauer Himmel, eisiger Winter, aber betörend schön und so machte ich mich auf den Weg zur Drehhütte, was sich als Glückstreffer erwies. Die Rodelstrecke zur Hütte war perfekt präpariert. Der Aufstieg somit leicht in dieser malerischen Landschaft, gefolgt von einer grandiosen, rasigen Abfahrt auf der Rodelstrecke bis zum Parkplatz. Am Mittwoch war wieder einmal Maklertermin, was mich in Hausnähe zum wiederholten male nach Reichling/Wurzberg trieb. Problemlos stieg ich mit Dundee das kleine Tälchen auf um über den Walddurchschlupf die obere Höhe zu erreichen, diese überquert und noch den letzten Anstieg zum Aussichtspunkt. Eisiger Wind aus Osten fegte über den höchsten Platz im Landkreis Landsberg am Lech. Entschädigt wurden wir durch die Abfahrt, die durch grandiosen Pulver geradezu himmlisch war und das unmittelbar vor der Haustüre. Im Tälchen zog mich Dundee dann mal wieder wie ein Irrer hinter sich her. Der Wahnsinn, aber genialst! Am Mittwoch dann ein Doppelpack, denn zunächst marschierte ich flott in Halblech die Piste hinauf. Bestens präpariert, aber Lift nicht in Betrieb und was wollte ich mehr. So erreichte ich in absoluter Einsamkeit das oberste Lifthäusl und konnte meinen Glühwein genießen. Die Abfahrt auf dieser Piste dann natürlich gleich einem Teppich und so war ich flott wieder am Auto. Dann schnell Heim, Dundee eingepackt und ab nach Bidingen, wo ich mit dem Buben ein zweites mal Angriff und den netten Skihang eroberte. Dundee flippte wieder völlig aus und war mit endloswälzeln beschäftigt, während ich es mir mit meinem Glühwein im Lifthäusl, perfekt windgeschützt, gemütlich machte. Dann rauschten wir beide wieder zur Talstation hinab und freuten uns über die gelungene Sunsettour. Nun folgt weiterhin eisiges Wetter und somit ein traumhaftes Winterwochenende. Nutzt es aus, haut Euch in den Schnee, denn zumindest im Flachland setzt nächste Woche Tauwetter ein. Somit Euch allen ein gigantisches Winterwochenende!!!

13/01/2017 - 15/01/2017 Das Wetter spielte uns ja an diesem Wochenende mehr als übel mit, aber wie dem auch sei, egal bei welchen Bedingungen, Skitouren gehen halt immer und so rannte ich am Freitag noch die Piste in Halblech hinauf. Lift war nicht in Betrieb und so konnte ich in Ruhe am oberen Lifthäusl meinen Glühwein trinken. Die Abfahrt dann flott in teilweise verblasenen, eisigen Gelände. Am Samstag sah es ebenfalls alles andere als rosig aus, doch gemeinsam mit Adrian und Dundee fuhr ich zum Hochschergen, der gerade bei hoher Lawinenstufe (Samstags im Allgäu 4!) ein dankbares Ziel ist. Flott stiegen wir am Fahrweg an und der Pulverschnee wurde mit zunehmender Höhe deutlich mehr. Dundee war außer sich und zerrte mich hin und her, was den ersten Sturz zur Folge hatte....wieder mal im Aufstieg...Schmunzel! Glücklicherweise kamen bald wir auf eine Schneeschuhgeherspur und es war somit leichter voran zu kommen. In den oberen Hängen holten wir die zwei ein und spurten weiter voraus, nachdem sich die beiden nicht mehr auskannten und ganz dankbar waren das jemand wußte wo eigentlich der Gipfel sei. So erreichten wir bald das ziemlich groß geratene Kreuz und machten kurz Pause. Länger war auch kaum zum aushalten und nur Dundee hatte seinen megaschneespaßß und wälzelte sich von einem Eck in das andere. Die Abfahrt hatte es dann in sich, denn staubend hauten wir uns in den steilen Waldhang hinab das es nur so rauschte. Ein Hammer dieser Traum aus weißem Pulver. Adrian mit Sturz im Gipfelhang und somit 1:1! Danach ging es am Fahrweg hinab bis zum Auto und Dundee machte seinen Namen als "Außenborder" wieder alle Ehre, denn mehr als flott zog er mich zum Teil die flachen Abschnitte hinab. Der Tag war somit gelungen und so konnten wir zufrieden Heim fahren! Am Sonntag war das Wetter noch desatröser und da wir sowieso nach Bernbeuren fuhren nahm ich mir mit Dundee gleich den Auerberg vor. Dieses mal aber über den NW Aufstieg, den ich erst einmal begangen hatte. Traumhafte Flächen aus herrlichem Pulver lagen vor uns, dazu kam plötzlich die Sonne heraus und wir hatten glatt für einige Momente blauen Himmel während des Aufstieges, kaum zu fassen und erst als ich an der Kirche am Gipfel ankam fiel die nächste Schneefront über uns herein. Das schmälerte aber den Glühweingenuß um kein bisschen und kurz darauf rauschten wir im weichen Pulverschnee die im oberen Bereich ziemlich steilen Hänge hinab. Genial und was freu ich mich wenn ich hier wohnen darf über solche fantastische Hausberge! Nun folgt noch eine Welle Schneefall ehe Polarluft und Hochdruck die Überhand bekommen. Dass heißt eiskalte Temperaturen und klare tage, also Skitourentime. Dann wünsche ich Euch mal allen einen erfolgreichen Start in die neue Arbeitswoche!!!   

09/01/2017 - 12/01/2017 Es begann am Montag wie es den Wetterbedingungen passend war, mit einer Skitour. Was in der letzten Saison kaum der Fall war ging nun, denn ich konnte bei erstaunlich guten Verhältnissen mal den Buchenberg mit Ski angehen. Dazu blauer Himmel, perfekter Schnee, heißer Glühwein und schon war die Nachmittagsskitour perfekt abgerundet. Von der ziemlich rasanten Abfahrt über die Piste ganz zu schweigen. Der Dienstag punktete vor dem Wetterwechsel aus Westen immer noch mit Sonnenschein und blauen Himmel. Grund genug den Fahrweg zur Kappeler Alp anzugehen. Erstaunlicherweise war dieser von einer Pistenraupe gewalzt und somit genial "speed" zu gehen. Der Blick in die Ammergauer und das Wetterstein natürlich wieder einmal mehr als genial und so erreichte ich durchgeschwitzt die Hütte. Zum ersten mal in dieser jungen Saison konnte ich es mir nicht verkneifen einzukehren um ein Radler, samt Leberknödlsuppe zu vertilgen. Im Gegensatz zu den unverschämtheitspreisen auf der Hörnlehütte kann man hier noch für 7 Euro getrost zuschlagen. Wobei der Suppenteller geradezu riesig ist. Dann folgte die Abfahrt und die war Dank der gewalzten Straße ein rassiger Flitzer. Nur der kleine Gegenanstieg am gegenüberliegenden Hang bremste etwas, aber ansonsten....Hammer! Der Mittwoch brachte dann schon den Wetterswitch, aber am Nachmittag ging es mit leichten Auflockerungen noch problemlos von Pfronten auf den Tiroler Stadl. Zum Glück war nur der untere Lift in Betrieb und oben hatte ich die frisch gewalzte Piste komplett für mich allein. Gemütlich saß ich am Tiroler Stadl und genoß meinen heißen Glühwein um dann gestärkt die geniale Abfahrt hinab zu rasen. Im selben Stil fuhr ich Heim um mit Dundee ebenfalls auszurücken. Schnee lag genug und da sollte doch die längste Skitour im Landkreis LL machbar sein. Der 752m hohe Wurzberg bei Reichling war dann somit das Ziel, nur der Wetterwechsel war nun voll bei der Sache und ein eisiger Sturm fegte über die Wälder. Tatsächlich ging der Anstieg locker dahin, selbst im Wald lag soviel Schnee das es keine Probleme gab. Nur oberhalb in den freien Flächen wurde es ziemlich garstig. Dundee war das alles ziemlich egal, Hauptsache im Schnee wälzeln! Lange hielten wir uns nach erreichen des höchsten Punktes nicht auf, denn der Sturm entwickelte sich zum Orkan und so fuhren wir die erstaunlich guten Hänge hinab. Im Mittelteil fand ich eine neue Schneise die eine perfekte Linie in den Taleinschnitt zum Lech abgibt. Pulvriger Schnee, der sich genial wedelnd erfahren ließ war der Lohn. Dann zog mich der "Außenborder" Dundee noch durch den Flachteil hinaus und schon war der Tag mehr als genial abgerundet. Am Donnerstag waren die Straßen dann relativ sauber, aber glatt, denn es regnete leicht am Morgen. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine Skitour, doch am Nachmittag war es dann halbwegs trocken und ich entschied mich für die Rohrkopfhütte. Am Tegelberg war nur der Adlerlift in Betrieb und die Hauptabfahrt war gesperrt, aber präpariert. Wieder hatte ich das einmalige Dussel ganz allein aufzusteigen und eine Piste ganz für mich zu haben. Der berüchtigte Glühwein an der Rohrkopfhütte war dann natürlich das obligatorische Pflichtprogramm. Teilweise zeigte sich sogar mal ein bisschen blau am Himmel und damit war ich schon mehr als zufrieden. Die Abfahrt war natürlich, Danke genialer Pistenverhältnisse richtig rassig. Flott stand ich dann wieder am Parkplatz und freute mich über die gelungene Tour. Am Abend konnte ich dann noch im schwindenden Schnee, da es bei uns regnete, mit Dundee eine geruhsame Runde zur Ödenburg drehen. Nun folgt ein ziemlich düsteres Wochenende ala Herr der Ringes Mordor, aber wie auch immer uns dieses Tiefdruckgebiet namens Egon auch streift, es wird kälter und auf der nun gut gesetzten Unterlage sollte der kommende Neuschnee viel Freude bereiten. Also raus mit Euch in das herrliche Weiß und macht was daraus. In diesem winterlichen Sinne Euch allen ein schönes Wochenende!!!  

06/01/2017 - 08/01/2017 Der Heilig Drei König Tag war mit Abstand der schönste Tag des verlängerten Wochenendes und da musste natürlich eine besonders ausgefeilte Tour hergehen. Klar das an so einem Tag tausende in die Skigebiete strömten, aber ich fand wieder das einsame Eck wo gar keiner war. Gemeinsam mit Dietl und Dundee fuhr ich also über Kempten und Obermaiselstein zum Eingang des Lochbachtales. Kein Parkplatz, kein Mensch und so gruben wir etwas den Platz frei so dass wir am Rand der Straße dennoch parken konnten. Zu Beginn hatten wir noch die Spuren eines Geländewagens und so ging es flott die Kehren nach oben. Das Wetter war grandios mit seinem fantastischen Blau im Kontrast zum blendend weißen Schnee. nach und nach arbeiteten wir uns tiefer in das Lochbachtal und bei der ersten Alm endete jegliche Spur und wir fingen an zu wühlen. Grundloser Pulverschnee erschwerte das Vorwärtskommen, doch wie auch immer die Eindrücke dieser famosen Winterlandschaft, in dieser Einsamkeit waren jede Anstrengung wert. Nach und nach machten wir Höhe und der Schnee wurde immer tiefer, teilweise war Dundee in der Spur nicht mehr zu sehen, ein Wahnsinn! Schließlich erreichten wir die Hochfläche unterhalb des kecken Beslers, wo wir uns entscheiden mußten. Ein Anstieg im Klettersteig des Beslers in diesem Grundlosen Schnee war kaum machbar und so steuerten wir auf den vor uns liegenden Geisswiedenkopf 1544m zu. Problemlos konnten wir mit Ski über einen Felsen herum zum Gipfel aufsteigen. Der Blick in die zentralen Allgäuer, wie auch den faszinierenden Ifen war einfach genial. Hinter uns das mittlerweile berüchtigte Riedbergerhorn, mit dem Skigebiet um dessen Erweiterung gestritten wird. Doch wie auch immer, wir saßen hier in der absoluten Menschenleere, einfach der Hammer! Allerdings war es nach wie vor bitterkalt und ohne Handschuhe war es kaum auszuhalten. Dundee hatte jedenfalls seine größte Freude, das waren seine Temperaturen. Dann machten wir uns an die Abfahrt, eine Abfahrt die aus schier unglaublichen Pulverschneemassen bestand. Teilweise soviel das es im flachen Gelände gleich gar nicht mehr weiter ging. Doch es gab genug mehr als Genußreiche Abschnitte die jedes Skitourengeherherz höher schlagen ließen. Hinzu kamen die obligatorischen Stürze, die den Tourentag so richtig, lustig abrundeten. Zuletzt fuhren wir noch den Lochbachtalweg hinab, was erstaunlich gut ging, so dass es in einem Ruck bis zum Auto hinab reichte. Wow, das war endlich eine Skitour wie eine Skitour sein muß! Am Samstag kündigte sich dann schon der Wetterwechsel an und es war den ganzen Tag bereits bewölkt. Hinzu kamen am Morgen eisige Temperaturen von bis zu -26°, was mich zu einem späten Aufbruch verleitete. So ging es dann gemeinsam mit Nele, Adrian und Dundee wieder einmal in's Grüble, denn da wußte ich egal wie das Wetter werden würde das die kleine, urige, warme Hütte auf uns warten würde. Das ich dann noch einen Traktor am Parkplatz brauchte um mein Auto aus der Tiefschneewiese zu ziehen sei nur noch am Rande erwähnt. Der Aufstieg verlief dann Problemlos und da Adrian die Route kannte konnte ich zum ersten mal in dieser Saison auf "speed" lostigern und schraubte mich ziemlich flott bis zum Grüble hinauf. Bis die beiden kamen war schon der Ofen eingeheizt und der Glühwein kochte ebenfalls. Dann folgte der gemütliche Teil und wir waren alle happy für die gelungene Aktion. Die anschließende Abfahrt verlief Reibungslos und so gleiteten wir alle gemütlich den Fahrweg hinab, ich teilweise durch Dundeepower unterstützt, bis zum Parkplatz hinab. Dann war erst einmal Schicht im Schacht und auch Dundee war durch die zahlreichen Touren ziemlich geschafft. Der Sonntag brachte ohnehin das schlechte Wetter und es schneite weiterhin ergiebig, so dass wir vor der "Bernbeurener Haustüre" schnell zum Weichberg/Kappelhöhe fuhren und meine Skiroute durch den Wald versuchten. Tatsächlich lag nun auch im Wald soviel Schnee dass wir sie begehen konnten, von den Pausen mit Dundeewälzeln mal abgesehen. Ruhig und von den Bäumen geschützt erreichten wir so das liebliche Plätzchen mit seinem Kreuz und der Kapelle am höchsten Punkt. Super, jetzt fehlte nur noch die Abfahrt und die hatte es in sich. Zunächst zog mich Dundee volles Rohr durch den oberen kleinen Steig, über alle Wurzeln und Stufen hinweg, wo es ein Wunder war dass ich nirgends hängen blieb, dafür stürzte ich dann auf der Straße als Dundee ein Reh sah und plötzlich abbog und so die Leine wie einen Fallstrick spannte, ja wie immer halt, eine Skitour ohne Sturz, aber dass wißt Ihr ja eh! Jedenfalls, vom Sturz abgesehen, konnten wir bis zum Auto in einem Zug durchrauschen, was hier nicht immer der Fall ist und somit war das Wochenende mehr als zufriedenstellend genutzt. Nun folgen durchwachsene Tag, wobei es Montags und Dienstags am Alpenrand etwas besser werden wird, bevor es am Mittwoch milder, wie auch schlechter werden wird. Dennoch mal sehen was da noch so alles zu machen ist. Somit Euch allen (leider auch mir) einen erfolgreichen Start in die neue Arbeitswoche!    

30/12/2016 - 05/01/2017 Der Tag vor Silvester war halt schon wieder Fluggeeignet und schon stieg ich mit Adrian, Olli und Dundee bei fantastischen Bedingungen im westlichen Allgäu empor. Die Sonne zauberte wieder einen unglaublichen warmen Tag aus dem Hut. Bald erreichten wir den Schulungsstartplatz bei Ratholz und Adrian machte einen souveränen "Abflug", während ich mit Olli und Dundee weiter Aufstieg. Malerische Almlandschaft vom herrlichsten wurde uns zu Teil, Allgäu pur wieder einmal. Doch das Gelände wurde immer flacher, links zog der Kamm zur Thaler Höhe und eine Wiese reichte weiter hinauf bis zu einem vorgelagerten Buckel. Das sollten wir in Betracht ziehen und schon liefen wir hinauf und sondierten die Lage. Mittlerweile hatte uns Adrian auch fast wieder eingeholt und stürmte den Rücken herauf. Olli zog dann schon mal den Stecker und verzichtete auf einen Versuch. Zu nah waren die Baumreihen, zu flach das Gelände um über die Alm wegzukommen. Ich konnte es natürlich nicht lassen und legte meinen Flügel aus, während Dundee im Schatten sein Glück suchte. Er vermisste den Schnee schon ganz arg. Wenn wenigstens ein bisschen Wind da wäre, aber auch das Fehlanzeige. Dann ein Hauch, ich zog auf, lief los, schon kam Rückenwind und ich stoppte wieder, auch wenn ich abgehoben wäre, aber wenn ich den halben Hang schon hinab laufen müsste hätte ich bereits Zuviel Höhe verheizt, also zweiter Versuch. Diesmal war es besser, ich hob früher ab, flog auf den Einschnitt zu, war aber nicht hoch genug, drehte ab zur Alm, auch hier reichte es nicht für den Zaun und dem Rücken hinterhalb so dass ich besser sicher landete. Die Almtouris unkten bereist wenn ich nochmal landen müsste gäbs einen Schnaps, gut auch noch Motivation zusätzlich und schon lief ich wieder hinauf. Unterdessen stiegen Adrian, Olli und Dundee an mir vorbei ab. Ollis Zusatz war klar: Du bist doch "crank"! Wie auch immer ich legte noch einmal aus, wartete eine halbwegs passable Phase ab und startete durch. Dieses mal direkt an der Baumreihe entlang, das Maximum an Höh haltend bis zur Alm, der Rücken mit dem Stacheldrahtzaun kam auf mich zu und....ja es wurde knapp, aber mit gut einem Meter knackte ich das Problem und jubelte vor Freude und konnte endlich den mehr als verdienten Flug über dem Alpsee Genießen. Was für eine geile Aktion! Genüsslich drehte ich meine Runden bis ich am Auto sanft landete. Schnell noch zusammen gepackt und gleich wieder hinauf gefahren um den Jungs am unteren Startplatz Dundee abzunehmen. Dann flogen beide noch die Ratholznummer, Adrian zum zweiten mal und waren mehr als glücklich! An Silvester war der Zeitplan enger und während Dietl zum Pfeiler im Lechtal aufbrach packte ich den sonnigen Schnalz mit Dundee an. Natürlich zweimal hintereinander, damit der Bube auch seinen Spaß hat. Wie an den Tagen zuvor Sonne satt, dazu angenehme Wärme und perfekt anstehender Wind, was den Flug locker von der Hand gehen ließ. Den Abend verbrachten wir dann bei der Familie in Bernbeuren. Am Neujahrstag stiegen die Föhnwerte mal schnell wieder Richtung 4hpa und so zogen wir uns an eine gesicherte Lage im Voralpenbereich deutlich unter 1500m zurück. Hier wollte ich schon seit längerem auch eine von weitem sichtbare Schneise testen. Mit dabei wieder Dietl und natürlich Dundee. In wunderschöner Landschaft stiegen wir dem sonnigen Kamm entgegen. Dank Föhn wurde es noch einmal wärmer und es war schon gar nicht mehr zu fassen was für Temperaturen am 1.1.17 so anstanden. Schwitzend erreichten wir die Schneise, die wir mit einigen Serpentinen flott ersteigen. Mmmmhh...ok...soweit so gut. Flach, Baumreihen, Schnellstraße....ja spannend, aber egal zuerst einmal Brotzeit, sprich Lebkuchen und Glühwein. Dann legte ich mal gemütlich meinen Flügel in der Sonne aus. Immer wieder kam mal ein Satz von hinten, was hier nicht prickelnd ist, aber was soll's, nach dem Motto alles oder nichts zog ich auf, hob ab und erwischte einen satten Aufwind der mich gleich mal höher brachte. Eine gute Ausgangslage, problemlos überflog ich alle Hindernisse und kam weiter als ich gedacht hatte. Selbst das letzte Stück zum Auto konnte ich fliegerisch absolvieren und landete schließlich unmittelbar am Parkplatz. Wow, das hätte ich nicht gedacht. Dann packte ich zusammen, nahm Dietls Auto und fuhr bis zum Fahrverbot unter der Schneise, rannte schnell die Serpentine hinauf und war bald wieder mit meinem Team vereint. Dann wagte sich Dietl an den Start....oder besser gesagt an die Starts, denn Er hatte mehrmals Pech dass es nicht so richtig trug und so schlug Dietl mit den Worten Sch...Dreck entspannt im Hang ein und das gleich mehrmals. Ein oder zweimal hätte einen Tick früher anbremsen wohl gereicht, aber das ist schon Finetuning hoch zehn! Fürs Kreuz und die Füße waren die Einschläge jedenfalls nicht optimal und das wird Er die nächsten tage noch ein bisschen spüren. Beim Letzen Start gab Dietl nochmal alles und kam in die Luft und flog fast soweit wie ich zuvor, na also geht doch! Am Abend dann der nächste Hammer, Sofie ging es so schlecht das ich Sie in die Notaufnahme nach Kaufbeuren bringen musste. So war es klar dass ich am nächsten Tag wieder schnell zu Ihr wollte und nur eine kleine, aber feine Tour mit Dundee auf den Auerberg machte. Über den riesigen Südhang marschierten wir in strahlendem Sonnenschein hinauf, aber es wurde zunehmend windiger und der Wetterwechsel kündigte sich bereits an. Bei der Fahrt in's Krankenhaus blieben wir noch an der Crescentiakapelle bei Denklingen stehen und zündeten ein Kerzerl für Sofie an, damit Sie möglichst schnell wieder gesund wird. Ob es was geholfen hat steht in den Sternen, den Sofie wurde noch am Montag operiert. Das Jahr fängt schon wieder gut an! Doch über Nach kam endlich einmal Schnee und so war es klar das ich mit Dundee vor dem nächsten Krankenhausbesuch auf Skitour gehen musste. In Jungholz war die Hölle los, ein Parkplatz war nicht in Sicht und zum Pfeifferberg kam ich erst gar nicht hinauf. Ich flüchtete weiter nach Hindelang und nahm den einsamen Zwölferkopf in Angriff, denn da hatte ich wenigstens meine Ruhe, allerdings nicht ganz soviel Schnee. Ich konnte zwar vom Parkplatz weg mit Ski losgehen, aber zum runterfahren war es knapp. Strahlend blauer Himmel begleitete mich beim Anstieg über den mit vielen Kehren hinauf führenden Fahrweg. Zuletzt ging es im freien Gelände bis an den Waldrand, wo ich das Skidepot einrichtete. Der Wald war ungangbar und so lief ich die letzten 100 Höhenmeter zu Fuß hinauf und stand bald am Bankerl oberhalb von Hindelang. Immer wieder ein schöner und vor allem ruhiger Platz. Der Glühwein schmeckte und Dundee buddelte vor Freude im Tiefschnee. Dann lief ich das steile Stück wieder zu den Ski hinab und stellte mich auf die Abfahrt um. Zuerst tiefgefrorene Grasbollen...grausam und dann folgte der Fahrweg. Geradeaus ging es so halbwegs, aber in den Kurven kratzte ich bedauerlich an den Steinen. Dundee war das alles egal, der zerrte noch entsprechend an der Leine so dass es mich noch mehr rein drückte. Der Wahnsinn, aber ich schaffte es so irgendwie mich hinunter zu würgen. Egal, wie auch immer Hauptsache eine Skitour! Dann ging es gleich weiter zu Sofie in's Krankenhaus. Am nächsten Tag stand schon wieder ein weiterer Schlechtwetterschub an und so packte ich mit Adrian schnell den Auerberg Südhang an und das keine Sekunde zu früh. Bei guter Sicht kamen wir noch am Kreuz an, aber als wir zur Kirche hinüber gingen fegte es uns fast schon weg. Gut das wir im Kirchenvorbau Schutz fanden und wenigstens unseren Glühwein trinken konnten. Beim Rückweg wehte es Dundee gleich in den Zaun, Windgeschwindigkeiten weit über 100km/h waren nun am werkeln und wir machten uns schnell an die Abfahrt. Diese wurde, da Südseite und weiches Gras, ein direkter Genuß. Zufrieden kamen wir am Auto angerauscht und hauten uns gleich in den windgeschützten Wagen, der Hammer! Dann wieder in's Krankenhaus, wobei die Straßen immer kritischer zum fahren wurden und sich zusätzlich Meterhohe Schneeverwehungen auftürmten, aber egal, was sein muß, muß sein! Am Donnerstag tobte immer noch der Schneesturm in den Alpen, aber heraußen wurde es bereits besser und so packte ich endlich einmal den Schnalz mit Ski über die Südseite an und das wurde ein Volltreffer. Traumhafter Pulverschnee führte Dundee und mich über die weiten und vor allem freien Hänge dem Gipfelkreuz entgegen. Sogar blauer Himmel kam zum Vorschein, als wir den höchsten Punkt erreichten. Der Wind war schwach und ich konnte in Ruhe ein Tasserl Glühwein trinken, ehe ich auf Abfahrt umstellte. Für Dundee hieß das volles Rohr, den ich hängte ihn von der Leine ab. Wie ein Irrer raste er die Aufstiegspur hinab und hatte einen mordsspaß. Ich kurvte daneben und flechtete ein paar schöne Zöpfchen. Ja endlich, endlich eine Pulverabfahrt, hach wie ist das schön. Bald erreichten wir so ausgepowert das Auto und freuten uns wie nur gerade was über die gelungene, kleine Tour. Dann ging es wieder in's Krankenhaus, aber diesmal durfte ich Sofie schon abholen, denn Sie wurde heute schon entlassen. Immerhin, endlich mal was positives! Nun folgen zunächst eisige Temperaturen, was aber den Pulver gut konserviert und so sollte in den nächsten beiden Tagen schon noch was gehen, ehe am Sonntag ein weiteres Tiefdruckgebiet herein rauscht und am Montag der triste Arbeitsalltag wieder beginnt. Dann raus mit Euch und habt jede Menge Spaß im und auf dem frischen Schnee!!!

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© Norbert Hofmann