Lebe Deinen Traum....                 ....denn Du lebst nur einmal!

Norbert Hofmann 

Der "Macher" von der Plattform megaextremesport. Ein Leben für den Bergsport seit Kindesalter.

Expeditionen

Meine Touren zu den Bergen dieser Welt auf den zahlreichen Kontinenten dieses Planeten.

Skitouren

Die Königsdisziplin unter den Alpinisten. Im herrlichsten weiß, einsam seine Spuren ziehen.

Walk and fly

Die Leidenschaft Berge mit Fliegen zu verbinden, eine niemals enden wollender  Traum

Neuigkeiten 

Wer unten aufgeführte Neuigkeiten per Email (Hohe Auflösung!) bekommen möchte muß einfach nur unter Kontakt eine Nachricht mit Kennwort "megaextremesport news" senden! Weiter zurück liegende Nachrichten findet Ihr im Archiv!.

Bild des Monats

Das Februarbild kommt von Olli Thiess, der mich bei der extrem einsamen Skitour auf den Westerkienberg 1488m in den gänzlich unverspurten Traumhängen ablichten konnte.

Produkt des Monats

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Servus miteinander!

15/02/2019 - 17/02/2019 Ein Wochenende wie aus dem Bilderbuch, einfach Tage die genutzt werden müßen und das gleich so das ich in der letzten Email doch glatt die tollen Bilder von der Steineberg 1660m Skitour vergessen habe. Diese finden sich natürlich gleich im Bildabschnitt weiter unten. Am Freitag hatte ich dann zunächst einen hausanschluß in Lechbruck, wo wie üblich einiges schief ging, aber dennoch schaffte ich es gegen 14 Uhr mit Dundee am Pfeifferberg 1457m in Jungholz tätig zu werden. Traumwetter, Traumtour und das zum Großteil im T-Shirt. Problemlos arbeiteten wir uns durch die urige Waldroute zum aussichtsreichen Gipfel empor. Weit reichte der Blick in die umgebende Bergwelt. Für die Glühweinbrotzeit fuhren wir ein Stück zurück um im SW Hang Sonne satt zu tanken. Das Plätzchen mit Blick zum Ifen war mehr als sensationell und so hielten wir es da einige Zeit aus ehe wir die rassige Waldabfahrt zum Parkplatz angingen. Auf einer Variante schossen wir direkt durch eine Waldschneise bis zu den weiten Flächen oberhalb des Ausgangspunktes hinab. Zuletzt noch einmal purer Genuß und schon ging's wieder mehr als zufrieden nach Hause. Am Samstag stand dann wieder mal ein Highlight an. Die extreme Zunahme von Skibergsteigern, vor allem auf den bekannten Gipfeln, führt immer mehr dazu Neuland zu erobern. In der Literatur steht: Der wohl unzugänglichste Berg der Ammergauer Alpen, verkündet D. Seibert im AV-Führer. Die Rede ist vom Gugger 1863m, dessen negativer Ruf ihm schon vorauszueilen scheint. Fast komplett latschenüberzogen bietet er natürlich genügend Abschreckungspotential, zumal wenn man versucht, sich seinem Gipfel von Süden/Osten zu nähern. Klar das Adrian, Dundee und ich genau diese Seite für den Anstieg wählten. Herausforderung eins schon die Parkplatzsuche, da der Ausgangspunkt an einer 1 Meter hohen Schneewand lag. Zum Glück befindet sich gut 200m davor das Hotel Forelle am Plansee und das war zur Zeit geschlossen und so konnten wir dort erstklassig parken. Ein Stück die Straße entlang, den Schneewall in den Forstweg hinauf geklettert und schon marschierten wir das nicht mehr enden wollende Tal zwischen Zwieselberg und Gugger entlang. Optisch ein Leckerbissen mit steil aufragenden Felsfluchten an beiden Seiten, vor uns der Säuling, hinter uns die Zugspitze. Nach einer Weile zweigten wir rechts zur Bertlshütte ab die wir bald erreichten. Hier führte ein kaum erkennbare Schneeschuhspur den rechten Forstweg hinein. Eigentlich wollte ich links gehen und den alten Jägersteig zur Altenberghütte hinüber queren, aber die rechte Variante kommt auch knapp 100m unter der Hütte an. Sanft stiegen wir so den Fahrweg weiter bis an dessen Ende und hier sahen wir schon rechts einen akzeptablen Steilhang für die spätere Abfahrt. Nun änderte sich das softe steigen und es ging steil in den Wald hinein. Mehrere Rampen folgten und an zwei Stellen war es besser die Ski abzunehmen und zu Fuß weiter zu gehen. Nach und nach näherten wir uns den Kamm, wo auch endlich der Blick zum Gugger frei wurde. Irgendwo hatten wir wohl den Jägersteig gequert, denn wir kamen oberhalb der Hütte heraus, was ja nicht schlecht war. Statt auf der anderen Kammseite in der Rinne weiter zugehen, entschied ich mich für den wesentlich sicheren Grat. Nun wurde der Schnee immer pappiger und ließ sich nur noch mehr als mühsam begehen. Dundee hatte es wohl am schwersten, aber er kämpfte sich tapfer durch den Sumpfschnee. Das Gelände wurde deutlich steiler, aber der Wald bot immer noch genug Schutz gegen die immer stärker werdende Lawinengefahr die mit dem Temperaturanstieg einherging. Nach vielen Spitzkehren kamen wir auf einen freien Rücken, ein absolutes Traumgelände, völlig unverspurt und somit ganz unser. Nun gings es etwas angenehmer den enorm aussichtsreichen Kamm hinauf. Das Panorama war einfach der Wahnsinn und es reihte sich so alles auf was Rang und Namen hatte. Auf den bekannten Skigipfeln der Umgebung tummelten sich die Leute wie Ameisen und wir waren hier komplett allein. Wenig später stand ich auf dem höchsten Punkt, der wohl im Sommer in einem Meer von Latschen verschwindet, doch jetzt bietet der Gugger einen Gipfel der schon Westalpenformat bildet. Kurz darauf erreichte Adrian ausgepumpt den höchsten Punkt und wir machten es uns gemütlich. Adrian ist halt eine "Bank" auf den immer Verlass ist, egal wie chaotisch und irre die Touren auch werden. Der Gugger, was für ein Gipfel, was für ein Panorama und alles nur für uns. Es folgten die üblichen Gipfelfotos mit Glühweinbrotzeit und allgemeiner Entspannung. Adrian hatte bald das Gefühl einer "falschen Atmosphäre" in seiner Laufhose, denn Dundee hatte ein Loch beim spielen hinein gerissen (Ha! Ha!). Tannheimer, Allgäuer, Lechtaler, Wetterstein, Mieminger, Karwendel und die Bayerischen Voralpen, alles aber wirklich alles baute sich rundum auf. Wir konnten uns garnicht satt sehen, aber irgendwann mußten wir halt die Abfahrt antreten. Teilweise war es sensationell, vor allem im oberen Teil, teilweise versumpften wir auch ruckartig und so war es durchaus anspruchsvoll. Vor allem die steilen Waldrampen stellten uns nochmal auf die Probe, hier war volle Konzentration gefragt, denn stürzen geht da schon gleich garnicht. Der steile Südhang, den ich im Aufstieg als Abfahrtsabkürzung in Betracht zog, war dann der Schlüssel um schnell hinab zu kommen. Zwar waren einige Schneemäuler durchaus als kritisch zu sehen, doch ein Großteil war schon abgerutscht und wir konnten auf den Resten gut durchfahren, so daß wir bald wieder unsere Aufstiegsspur erreichten. Der Rest war fast nur softes dahingleiten und nur an ganz wenigen Stellen mußten wir etwas nach helfen. Erschöpft, aber überglücklich erreichten wir den Parkplatz und fuhren nach Hause. Am Mittwoch stand Mittags der Escape Room in Altenstadt an und Dundee war sowieso vom gestrigen Tag ziemlich platt. Grund genug ganz soft gleich am Vormittag unsere geliebte, neue Weichbergtour zu gehen, vor allem solange noch genug Schnee liegt. Vom Parkplatz an der Scheune ging es bei genialen Schneeverhältnissen und strahlenden Sonnenschein problemlos die freien Hänge empor. Es folgte das lange Waldstück und der kurze Gipfelaufbau zur Kapelle. Tisch und Bänke waren schon Schneefrei und so konnten wir unsere Glühweinbrotzeit ganz gemütlich durchziehen. Bei der Abfahrt aktivierte Dundee wieder mal den 2.0 und so ging es rasant den Wald hinab, gefolgt von den mittlerweile bereits traumhaft aufgefirnten Schlusshängen die uns bis zum Auto hinab die Abfahrt versüßten. Zufrieden fuhren wir nach Hause und weiter ging's nach Altenstadt zum Escape Room mit Sofie, Simone und Martin. Nach der spannenden Rätsellösung machten wir uns alle, da es so schönes Wetter hatte nochmal auf den Weg zum Auerberg. Allerdings nur ich mit Ski, der Rest der Truppe zu Fuß. Über den sonnigen Westanstieg unter der Kirche hindurch bis zum Gipfelkreuz hinüber. Ich ging zur Kirche zurück, um die Westabfahrt anzugehen, während Sofie, Simone und Martin auf der Südseite unter dem Gipfel hindurch zum Parkplatz querten. Die Abfahrt über den Westhang nochmals purer Genuß, aber die Sonne arbeitet fest daran dass hier vielleicht nächste Woche schon nichts mehr geht, aber mal sehen. Egal, alle waren glücklich, wir verabschiedeten uns und fuhren nach Hause. Nun folgen noch weitere tage mit Hochdruck und nur von Dienstag auf Mittwoch kann sich eine ganz leichte Stöung einstellen. Wie dem auch sei, das sieht alles ganz gut aus und da wird sicher wieder einiges gehen und damit wünsche ich Euch, wie immer einen schönen, wie auch entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!

11/02/2019 - 14/02/2019 Ein mehr als rauher Wochenstart mit Sturm und Schneefällen machte das Tourenspektrum relativ klein und da ich sowieso Arbeitstechnisch bis Mittags auf Schulung war, bot sich mal wieder mein ehemaliger Hausberg, der Hohe Peissenberg an. Unzählige male hatte ich ihn von Thaining aus anfahrend gepackt. Sowohl mit unserem unvergessenen Pablo, wie auch bereits mit Dundee. Der Parkplatz der alte, Schnee lag genug und so marschierte ich mit Dundee leicht versetzt durch einen Tobel in die alte Lifttrasse hinüber. Danach wie immer bis zur freien Gipfelwiese mit der darüber aufragenden Kirche. Das alte Lifthäusl war noch da, wie auch offen so dass ich gleich die Ski deponierte und mit Dundee der wunderschönen Barocken Kirche einen Besuch abstattete. Der Sturm fegte ordentlich über den Kamm so dass wir bald wieder zur Glühweinbrotzeit in das Lifthäusl flüchteten. Nach einer gemütlichen Pause packten wir die Abfahrt an, die besonders im oberen Teil herrlich pulvrig punktete. Der Mittelteil im Wald etwas harschig/eisig und zuletzt wieder weicher Pulver an der alten Talstation vorbei bis zum Auto. Am Dienstag schaute es nicht sonderlich besser aus und nachdem ich eiben Hausanschluss in Oberammergau erledigt hatte fuhr ich mit Dundee wieder zu unserer neuen Route am Weichberg. Es empfing uns frischer Pulver und unverspurtes Gelände, wer sollte hier auch ausser uns unterwegs sein. Genussvoll zogen wir eine gerade Linie durch den grossen unteren Traumhang, dann ab in den Wald und über den Fahrweg zum Kamm hinauf. Zuletzt noch den feinen Gipfelstock bis zur Kapelle erklommen und schon konnte die Glühweinbrotzeit beginnen. Lang ging dies sowieso nicht, da nach wie vor ein äußerst unangenehmer Wind aus SW über den Gipfel peitschte. Da gingen wir lieber die geschützte Abfahrt im Osthang an. Dundee schaltete von Beginn an den 2.0 Turbo zu und ich hatte allerhand zu tun bei dem Tempo die Spur zu halten. Zuletzt noch der Genusshang zum Auto und wir konnten zufrieden mit der gelungenen Tour nach Hause fahren. Am Mittwoch war es dann wieder soweit, Hochdruck setzte sich durch und schon war ich mit Olli und Dundee auf dem Weg in's tiefste Allgäu zwischen Immenstadt und Sonthofen. Ziel sollte der stolze Nagelfluhgipfel des Steinebergs 1660m sein. Mit Gleitschirm schon einmal gepackt und darum mit Ski eine Neulandaktion. Lawinenwarnstufe 3, am Arlberg gar 4 und dann wäre die Gratvariante mit der Gipfelleiter gerade recht und sicher. Am Parkplatz der Ossi Reichert Lifte konnten wir ideal parken und vom Auto unmittelbar losgehen. Da es eine reine Südseite war strahlte die Sonne mit allem was herging auf uns herab. Traumhaft leitete eine einsame Spur den zunächst flachen Hang empor. Durch einen Hohlweg erreichten wir flott die erste Alm. Perfektes Skigelände führte über weitere Almen in den weiten Kessel zwischen Bärenköpfle und Steineberg. Alle Spuren liefen ersterem entgegen und zu unserem Ziel gab es nur jungfräuliches Gelände. Egal, ich spurte mit allerhand stollerei zum Kamm hinauf. Der folgende Grat war absolutes, sicheres Gelände und auch Olli kämpfte mit einigem Abstand hinterher. Teilweise ziemlich schmal und auch steil erreichte ich den kleinen Sattel unter der Gipfelleiter. Triebschnee blockierte den Rampenzustieg um die Leiter überhaupt zu erreichen. Schnaufend kam auch Olli hinzu und war mit dem Gratgipfel schon zufrieden. Ich meinte wir müssten unter der Ostwand hindurch zur Gipfelrinne queren, ein immens steiles Gelände, was aber im Schatten der Gipfelrippen lag. Olli war wenig begeistert, zumal wir aus Sicherheitsgründen getrennt mit ordentlich Abstand gehen müssten. Was soll's dachte ich mir und querte mit Dundee in das Kar. Der Schnee locker, aber leicht da noch keine Sonne darauf heizte. Insgesamt lag der Triebschnee kniehoch im Gelände und ich bewegte mich sehr soft und kam ohne Probleme in die Rinne hinüber. Olli folgte dann auch und so konnten wir durch due herrliche Steilrinne, von Nagelfluhwänden begrenzt, das Gipfeldach erreichen. Noch wenige Höhenmeter und wir standen am enorm aussichtsreichen Gipfel. Die Rundschau ein Hammer und es wurde Zeit für die Glühweinbrotzeit. Es war einfach schön in der angenehmen Wärme zu geniessen. Dundee lag ebenfalls im Schnee und rüsselte so vor sich her. Nach einer Weile packten wir es dann doch an und stellten uns der Abfahrt. Welch ein Erlebnis, welch eine geniale, ultraweiche Pulverabfahrt und vor allem die spektakuläre Rinne, schlichtweg Wahnsinn. Letzten Endes ging es, bis auf einen Waldkamikazeabschnitt problemlos zum untersten flachen Teil, der bis knapp vor den Parkplatz führte. Olli und Dundee ordentlich bedient und so traten wir mehr als glücklich die Heimfahrt an. Am Donnerstag ebenfalls Hochdruck ohne Gleichen, doch ein ausufernder Störungseinsatz in Oberau zog sich mit Heimfahrt fast bis 19 Uhr hinaus und so drehte meine Hübsche Sofie eine Runde mit Dundee in en weiten Wiesen oberhalb des Lechs. Doch es bleibt weiterhin schön über das Wochenende hinaus. Frühlingshafte Temperaturen mit bis zu 15° werden uns das Wochenende versüßen und da wird sicher das eine oder andere im Skitourensektor gehen. Ich wünsche Euch natürlich wie immer ein traumhaftes Wochenende mit jeder Menge Erlebnispotenzial!!!

08/02/2019 - 10/02/2019 Der Freitag ging schon wieder gut an, denn das kurze Tiefdruckgebiet hatte sich schon nach Osten verabschiedet und wieder machte sich das schönste Wetter breit. Während die meisten in den dunklen Nordflanken nach Pulver suchten ging ich mit Dundee auf eine warme Südseite um Firn zu ergattern. Die einsame Route von Vorderhindelang auf's Tiefenbacher Eck war dafür förmlich prädestiniert. Schon vom Parkplatz weg marschierten wir in der herrlichen Sonne und die arbeitete schon fleißig um den Schnee für uns zu modellieren. Über geniale Almflächen und kurze Waldpassagen arbeiteten wir uns gemütlich empor. Das Ganze bei perfekter Sicht und einer festen Spur die ideal für Dundee war. Über eine urige Waldschneise und zahlreichen Hütterl erreichten wir den Kamm. Das oberste Hütterl hatte schon eine vom Schnee befreite Sonnenbank...super, aber zunächst packten wir noch den undefinierbaren, ohne Kreuz ausgestattetem Gipfel des Tiefenbacher Ecks 1525m und genossen den weite Blick in den Allgäuer Hauptkamm. Schnell auf Abfahrt umgestellt und das steile Stück zum zuvor auserkorenen Hütterl hinab gerauscht. Ein Traumplatzerl, sonnig, gemütlich und einfach ideal für die Glühweinbrotzeit. Hier konnte ich es problemlos mit dem T-Shirt aushalten und genoss die warmen Sonnenstrahlen mit vollen Zügen. Nach dieser angenehm langen "Chill" Phase machten wir uns an die Abfahrt und da due Spur hielt ging Dundee mal so richtig ab wie eine Rennsemmel. Hinzu kam der Wunsch Firn und kaum waren wir in den weiten Flächen war er schon da. Soft kurvten wir im weichen, leicht angefrorenen Firn bis zum Auto hinab. Was für eine sensationelle Abfahrt! Am Samstag schon der Föhn so richtig an, leider mehr mit Sturm als Sonne und so eilte ich mit Dundee gleich früh Morgens zum Weichberg. Noch einmal musste die letzte Woche erkundete Skitour gegangen werden. Der Parkplatz an der Scheune immer noch vorhanden und schon stiegen wir, bei feiner Morgenstimmung, den genialen unteren Hang bis zur Standardroute auf. Flott weiter den Forstweg im Wald empor und das kurze Stück auf dem Gipfelaufbau zur Kapelle gepackt, wo uns schon der SW Sturm um die Ohren fegte. Für eine kurze Glühweinbrotzeit reichte es noch, aber dann machten wir uns schon an die Abfahrt. Rasant jagten wir den Forstweg hinab und als Krönung folgte der untere Traumhang, der diese Tour einfach so richtig aufwertet. Problemlos kamen wir so bis zum Auto und fuhren das kurze Stück schnell Heim. Viel besser wurde das Wetter auch später nicht und so ging es, bei trockenen Bedingungen mit Sofie, Flo und Maxi auf eine Kombi aus Ski und Rodeltour nach Kappl. Über die bestens präparierte Rodelpiste stiegen wir auf. Im obere Teil verließen Maxi Lust/Kräfte und ich konnte ein Powertraining, indem ich Maxi samt Schlitten hinter mir herzog, absolvieren. Insgesamt war dann für alle am Hündleskopf Schluss und es wurde die gemütliche Hütte vorgezogen. Ich gab mir derweil noch die "speed" Kante und tourte bis zur Kappler Alp 1350m hinauf. Dann fuhr ich rassig die Rodelbahn hinab und haute mich ebenfalls in die Hündleskopfhütte, ehe wir alle die Hauptabfahrt antraten. Alle drei hatten mit den Schlitten einen Mords Spaß und nur mit den Bodenwellen gab es einige "Diskussionen", was aber mit Eleganz und in Präzision in der Fahrtechnik professionell korrigiert wurde. Ich fuhr dazwischen mit den Ski kreuz und quer um einige lustige Aufnahmen einzufangen, was ziemlich gut gelang. Viel zu schnell waren wir dann am Parkplatz und fuhren erschöpf, aber glücklich nach Hause. Am Sonntag setzte sich der Föhn stärker durch, aber oft lag auch eine Schleierbewölkung am Himmel. Warum also in die Ferne schweifen wenn der gute Auer(?)berg so nah liegt. Natürlich packten Dundee und ich den längsten und alpin anmutenden Anstieg durch das Bachtal an. Herrliche weite Flächen zu Beginn, gefolgt vom Schlucht artigen Bachtal bis zur Ebene unter dem Auerberg mit seinem großen Westhang, der immer noch Schnee satt bot. Wie in den tiefsten Vorbergen stiegen wir mit einigen Spitzkehren empor um oberhalb noch den Gipfelaufbau zur Kirche, die zur Zeit verschlossen ist, zu erklimmen. Der Blick von hier oben immer gigantisch, aber für unsere Glühweinbrotzeit suchten wir etwas unterhalb ein sonniges, windgeschütztes Plätzchen. Hier genossen wir den Augenblick und tankten Wärme satt. Die Abfahrt war dann immer noch ein Hammer, denn leicht weich angefirnt konnten wir perfekt hinabrauschen und bis zum Auto durchs lange Bachtal hinaus gleiten. In der kommenden Nacht ändert sich die Wetterlage und es gibt wieder Neuschnee, allerdings setzt sich ab Mittwoch bis einschließlich dem nächsten Wochenende Hochdruck durch und wenn das keine geilen Aussichten sind weiß ich auch nicht. Egal was kommt, ich wünsche Euch wie immer einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

04/02/2019 - 07/02/2019 Eine Skitourenwoche wie aus dem Bilderbuch, da in der Firma immer noch die Arbeit wegen "Schlechtwetter" ruht. Nachdem es Am Sonntag nonstop durchschneite war am Montag Schnee satt und Lawinenwarnstufe bis 4. Da hieß es sicherheitshalber ab in die Trauchberge und ich kämpfte mich mit Olli (abwechselnd mit der spurerei) und Dundee zum Grüble hinauf. Es lagen Schneemassen und es war ein regelrechter Kampf. Immerhin wurde das Wetter immer besser und als wir im Grüble, an der kaum mehr erkennbaren Hütte standen, lachte die Sonne vom blauen Himmel auf uns herab. Ein Hauch von Spur führte weiter und Olli war regelrecht begeistert (wuisl....) als ich sagte: Weida gehts! So marschierten wir den langen Fahrweg bis an den Gipfelaufbau des Wolfkopfes heran. Noch ein paar Kehren um freien Gelände und wir erreichten das vor Eis geradezu erstarrte Gipfelkreuz. Es war aber auch eisig und so flüchteten wir umso schneller wieder in das Grüble zum Hütterl hinab. Olli heizte gleich ein oder besser gesagt ein schwacher Versuch, denn der Kamin war gut einen Meter unter Schnee, so dass ich erst einmal auf das Dach kletterte und ihn freischaufelte. Nun zog er durch und bald loderten die Flammen und wärmten uns. Es folgte der gemütliche Teil mit Glühwein und Brotzeit ehe wir uns an die Abfahrt wagten. Zur Abwechslung mal mit allen Abkürzern, es lag ja genug Schnee. Genussvoll pflügten wir durch den endlos tiefen Pulver und bald waren wir wieder am Parkplatz. Am Dienstag erfüllte ich mir einen lange gehegten Wunsch, die Bachtalroute auf unseren Auer(?)berg. Letztes Jahr im Sommer erkundet und nun lag genug Schnee um durch das Schlucht artige Tal und den dornigen Baumstumpfwesthang zu begehen. Bei strahlenden Sonnenschein parkte ich oberhalb von Stötten und marschierte gleich mit Dundee los. Ein Schneeschuhgeherspur erleichterte das vorwärts kommen und so kam wir flott im Bachtal voran. Hier herrschte tiefster Winter und die Umgebung ist ganz anders wie vom Auerberg gewohnt. Wesentlich gebirgiger ging es voran bis wir die weiten Flächen der Westabdachung erreichten. Von weitem lachte uns der komplett unverspurte Westhang an. Problemlos gelangten wir an seinen Fuß und von dem unbegehbaren Untergrund keine Spur, denn hier lag sicher über einen Meter Schnee. Mit einigen Spitzkehren arbeiteten wir uns empor. Die Stimmung wie auf einem um einiges höheren Berg und ich war stolz auf unseren Hausberg. Es gelangen fantastische Aufnahmen mit weiten Blick in die Allgäuer Berge. Zuletzt packten wir noch den Gipfelstock mit der Kirche an. Oben, wie unten ein Traum aus frischen Pulver. Ich schaute noch kurz in der Kirche vorbei, machte ein paar Panoramaaufnahmen und schon gab es die mehr als verdiente Glühweinbrotzeit. Ich freute mich schon unbändig auf die Abfahrt und wir wurden nicht enttäuscht. Traumhaft kurvten wir den Gipfelhang hinab und schon ging es in den großen Westhang, den ich zum ersten mal befahren konnte. Einfach nur genial und da waren die kurzen Flachstücke bis zum Bachtal auch kein Problem. Hier fetzte Dundee ungebremst durch das Gelände, so dass wir fast zu schnell am Auto ankamen und zufrieden nach Hause fuhren. Der Mittwoch startete wieder mit traumhaften Wetter, aber die Lawinengefahr war noch nicht besonders zurück gegangen und so fiel die Entscheidung auf ein sicheres Tourenziel, die Bleick oder besser gesagt die Höhe Bleick 1638m. Auf der niederen war ich schon oft mit Ski, nur auf der höheren nur zu Fuß. Die meisten ließen den Berg immer links liegen, denn die niedere hatte die Aussucht, die hohe war bewaldet, doch das hat sich geändert, aber dazu später mehr. Vom üblichen Parkplatz aus in Trauchgau machte ich mich mit Olli und Dundee auf den Weg. Hier konnten wir unsere Spur vom Grüble im unteren Teil gut nützen. So gings flott in den eisigen NW Hängen hinauf und siehe da, wo die Sour zum Grüble abbog, ging auch eine geradeaus Richtung Bleick. So marschierten wir auf der direkten Route und sparten uns den Umweg übers Grüble. Dundee brach trotz Spur ein und hatte ordentlich zu kämpfen, während Olli eher mangels Technik an so mancher Stelle am verzweifeln war. Das Wetter gigantisch und ab dem herrlichen Nordkessel bewegten wir uns in der strahlenden Sonne. Bald erreichten wir so den Kamm und der Blick in die verschneit davon südlich gelegene Bergwelt wurde frei. Weiter ging es durch gänzlich freies Gelände Richtung Niedere Bleick empor, die wir bald wenige Meter unter dem Gipfelkreuz querten um Richtung Hohe Bleick zu steuern. Das in der Gipfelmulde gelegene Hütterl bot einen herrlichen, winterlichen Eindruck. Noch einmal führte die Spur steiler zum Hauptgipfel hinauf und ich traute meinen Augen kaum. Als ich zuletzt hier oben war stand das Kreuz zwischen den Bäumen und bot kaum Sicht. Nun war die Südseite komplett ausgeholzt und es empfing uns ein Panorama der absoluten Superklasse. Vin den Bayerischen Voralpen, dem Karwendel, dem Wetterstein, den Ammergauern, den Tannheimern bis hin zu den Allgäuern war alles vertreten. Wow....das war mal eine Nummer und schon machten wir es uns für eine längere Pause gemütlich. So eine geniale und vor allem sichere Tour mit dem Lohn am Gipfel.....Hammer! Dundee kugelte vor Freude im Schnee umher und er hatte es wahrlich verdient nach dem gewühle im Anstieg. Selbst Olli bekam noch einige Bussis ab und so waren wir alle mehr als glücklich. Die Abfahrt war dann natürlich sowohl von Wetter wie Schnee her der Wahnsinn, nur ich war mit Dundee im oberen Teil etwas langsamer, denn der brach wie im Aufstieg ständig ein. Ab der schattigen Forststrasse lief es dann aber flott und so ging's zügig zum Auto hinab. Nach dem Bleickwahnsinn wollte ich Dundee etwas schönen und da es ab Donnerstag Mittag sowieso schlecht Wetter werden sollte bot sich wieder mal der Weichberg an. Auch diese Tour wurde ein Glücksgriff wie zuletzt am Auerberg, denn auch hier fand ich Neuland. Schon lange hatte ich die freien Hänge unter Tannenberg im Auge, aber mangels Parkplatz ging hier einfach nichts. Bei der Anfahrt sah ich das ein Bauer vor seiner Scheune geräumt hatte und da war glatt genug Platz um meinen Duster auch in einem hinteren Eck Störungsfrei unterzubringen. Sofort tigerten wir los und es war sensationell. Perfektes, welliges Skigelände führt über mehrere Stufen zum klassischen Anstieg empor. Dazu noch mit freien Blicken zu den Ammergauern, was der Tour von mehr Länge/Höhenmetern mal abgesehen auch so noch zusätzlichen Reiz bringt. Im Wald führte unsere alte Spur stressfrei bis zum Gipfel mit seiner lieblichen Kapelle hinauf. Hier wehte schon ein kräftiger Westwind der den Wetterwechsel ankündigte, aber wir hatten dennoch ein traumhaftes Panorama. Natürlich durfte due Glühweinbrotzeit nicht fehlen, ehe wir hinab rauschten. Dundee machte seinem Aussenbordernamen 2.0 alle Ehre und peitschte die Aufstiegsspur hinab. Dann folgte der geniale, neu erkundete Schlusshang und der war einfach Genuss pur. Sanft gleiteten wir durch den weichen Pulver zum Parkplatz an der Scheune hinab und führe mehr als zufrieden nach Hause. Nun folgt erst mal ein kurzer Tiefdruck, der aber schnell vom Föhn abgelöst wird. Dieser wird uns am Wochenende erhalten bleiben und erst nächste Woche von dann wieder kalten Temperaturen abgelöst werden. Hoffen wir mal auf nicht allzu viel Bruchharsch und somit wünsche ich Euch allen ein schönes und erholsames Wochenende!!!

01/02/2019 - 03/02/2019 Am Freitag hielt sich noch ein Rest von Föhn und so war es gar kein Problem mal eine Störung in Halblech abzuarbeiten. Ansonsten haben wir immer noch "Schlechtwetter" und somit frei. Danach packte ich mit Dundee gleich unseren Auer(haus)berg an. Immer noch liegt satt Schnee auf der Südseite und der Föhn riss die Wolkendecke zum Teil genau zu der Zeit auf wo wir anstiegen. Bei nahezu perfekter Stimmung erreichten wir das Gipfelkreuz und genossen den Augenblick. Die Fotos sprechen für sich und ich freue mich immer wieder genau solche Ziele direkt vor dem Wohnort zu haben. Etwas Abseits machten wir es uns dann zur Glühweinbrotzeit noch so richtig gemütlich ehe wir die Abfahrt angingen. Problemlos gleitete ich die weiten Hänge hinab während Dundee wie ein Irrer teils wälzelnd und springend in der Aufstiegsspur hinab donnerte. Am Samstag schaute es am Morgen alles andere als rosig aus, denn es regnete. Dennoch machte sich eine kleine tapfere Gruppe mit Dietl, Andreas und Dundee mit mir auf den Weg zum Pfeifferberg 1457m. Wie es zu erwarten war schneite es in Jungholz da es höher liegt. Da macht das Ganze schon mehr Spaß und wir spurten meine übliche Spezialroute durch den tief verschneiten Wald, wo nur einige umgestürzte Bäume ein Hindernis boten. Nach und nach wurde das Wetter sogar besser und die Sonne blinzelte kurzzeitig aus dem grau. Flott erreichten wir den Kamm um weiter durch den lieblichen "Märchenwald" Richtung Gipfelaufbau zu marschieren. Noch ein Aufschwung und wir erreichten das Gipfelkreuz. Respekt an das Team! Es folgte, wie stets die obligatorische Glühweinbrotzeit, ein Foto nach dem Motto "wahre Liebe gibt es nur unter Männern" und eine Spielrunde für Andreas mit Dundee, so dass alle glücklich waren. Zusätzlich schaute nun endlich ein Stück blauer Himmel heraus und zauberte eine herrliche Stimmung in die Landschaft. Die Abfahrt wurde dann einfach nur genial, war ja klar, denn die Jungs stehen alle bestens auf den Skiern. Genussvoll kurvten wir durch den Tiefschnee und waren bald wieder am Parkplatz. Am Sonntag war dann endgültig der Ofen aus, aber es war kälter und somit schneite es aus vollen Rohren. Grund genug in unmittelbarer Nähe eine Skitour mit Dundee durch zu ziehen und die Wahl fiel auf den Weichberg mit seiner lieblichen Kapelle. Wie sooft packten wir den Anstieg von Tannenberg aus an. Es war wie zuletzt, keinerlei Spuren, aber noch deutlich mehr Schnee. Die Bäume waren mit Schnee überladen so dass sie sich zum Teil in den Anstiegsweg schon hinein bogen. Optisch natürlich eine Wintertraumlandschaft und so kamen wir bald zum kurzen Gipfelaufbau, der über einen schönen Waldhang gleich gepackt war. Einsam machten wir es uns bei der Kapelle hinter dem Gipfelkreuz mit Brotzeit und Glühwein gemütlich. Allzulange hielten wir es in der stürmischen Lage sowieso nicht aus und machten uns startklar für die Abfahrt. Der kleine Gipfelhang war ein regelrechter Pulvertraum, aber auch die verschneite Forstpiste wurde, Dank Außenborder Dundee 2.0, zum Erlebnis. Mit einem Affenzahn rauschten wir in der Aufstiegsspur zum Auto hinab und fuhren dann zufrieden nach Hause. Der neuerliche Wintereinbruch sollte Morgen Vormittag sein Ende nehmen und dann setzt sich Hochdruck durch, was für einige tolle Tourentage spricht, aber mal sehen was wir daraus so machen können. Somit wünsche ich Euch allen einen entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!

28/01/2019 - 31/01/2019 Weiterhin hat der Winter unsere Umgebung ganz klar in der Hand. Am Montag war es dann auch noch etwas düster als ich mit Dundee in Halblech im verwaisten, da gerade geschlossenen Skigebiet, aufstieg. Am Pistenende testete ich die Bruchharschqualitäten und dachte mir, egal, gehen wir mal weiter und so strebten wir über den immer schmäleren Karrenweg zur Jagdhütte empor. Zunächst noch eisig, aber dann mit immer Pulver aufwartend wurde die Route zum Glücksgriff zumal die zuletzt quer liegenden Bäume ausgeschnitten wurden. Wer macht das um diese Jahreszeit bloß? Problemlos käme wir so in den obersten Abschnitt, wo die Bäume von Schnee erstarrt einen faszinierenden Anblick boten. Bald erreichten wir das Gipfelkreuz der Sennalpe und die wenigen Meter zur Hütte waren schnell absolviert. Natürlich wurde es dann gemütlich, denn ich heizte gleich den Ofen an. Dundee haute sich seine Brotzeit rein, ich genoss den Glühwein und zuletzt gönnten wir uns ein Mittagsschläfchen. Einsam, ruhig und einfach schön, so müssen Skitouren aussehen. Sogar die Sonne und der blaue Himmel zeigten sich noch, so dass sich der Tag immer mehr rentiert hatte. Die Abfahrt war dann vor allem im oberen Abschnitt ein reiner Pulvergenuss, das Stück zur Piste ging dann doch besser als es zu erwarten war und als Abschluss rauschten wir noch stressfrei die Skipiste zum Parkplatz hinab. Am Dienstag schauten die Prognosen schon wesentlich besser aus, aber als ich mit Olli und Dundee Richtung Nesselwang fuhr fegten noch letzte Schneestürme hindurch. Nach einigem hin und her entschied ich mich für das vergessene Vilstal hinter Pfronten. Der viel bestiegene Edelsberg lässt sich hier auf einer kaum bekannten Route mit Ski ersteigen, eine Route die ich schon oft beging. Vom Parkplatz weg keine einzige Abfahrtsspur, nur eine alte Schneeschuhgeherspur erleichterte uns den Anstieg. Bald räumte die Sonne den Himmel aus und wir bekamen einen Wintertraum serviert. Durch weite Lichtungen und Waldschneisen erreichten wir bald die Gundhütte. In Bergen aus Pulverschnee schraubten wir uns weiter die Hänge empor, benutzten kurzzeitig eine Forstpiste um bald wieder im Hochwald ein zu tauchen. Dazwischen herrliche Blicke in die umgebende Bergwelt bestehend aus den felsigen Tannheimern und Allgäuern. Nach einer längeren Querung standen wir vor der tief eingeschneiten Dinserhütte wo jede Spur endete und ich im tiefen Schnee den riesigen SO Hang hinauf stapfte. Das Panorama gigantisch, das Wetter sensationell und die am Kamm aufragenden Tannen tief vereist. Zuletzt ging es nochmals steil auf den Grat bis zum großen Gipfelkreuz auf 1630m Höhe. Olli hatte noch zu kämpfen, aber kam bald tapfer nach und so suchten wir uns wenige Meter unter dem höchsten Punkt ein sonniges Pausenplätzchen. Glühwein, Brezen und ein bisschen Musik, so genossen wir die Augenblicke mit unglaublich faszinierenden Weitblick in eine gigantisch verschneite Landschaft. Allerdings war es beißend kalt und so hielten wir es nicht allzu lange aus und machte uns für die Abfahrt bereit. Was soll ich sagen, Genuss in vollster Vollendung. Endlos unverspurtes Gelände und man muss halt einfach wissen wo. Dundee ging ab wie ein wilder und je besser die Spur desto mehr riss er mich mit, was vor allem am schmalen unteren Teil spannend wurde. Flott erreichten wir nach diesem herrlichen Skiintermezzo den Parkplatz und fuhren erschöpft (Olli) und glücklich (Norbert) nach Hause. Am Mittwoch wieder Wechsel der Gefühle, denn der Himmel war bedeckt und manchmal flockte es bereits. Hinzu kam ein unangenehmer Wind, der mich mit Dundee zu einem unserer Hausberge, dem urigen Weichberg mit seiner Kapelle verschlug. Hier stiegen wir, geschützt in der Ostflanke, über den Fahrweg auf. Selbst hier keine Spur und bester Pulverschnee. Das letzte Stück wurde durch zahlreiche Schneeverwehungen regelrecht anspruchsvoll, do dass die Glühweinbrotzeit für Dundee und mich an der Kapelle mehr als verdient war. Sogar ein bisschen Alpenblick wurde uns geschenkt bevor wir die Abfahrt angingen. Dundee war heute gar nicht zu bremsen und es ging  rasant wie mit Wasserski den Weg hinab, wo wir in Nullkommanix wieder beim Auto ankamen. Am Donnerstag war es dann endgültig soweit und es ging mit Olli und Dundee in die Tannheimer. Erstes Problem schon vor dem Tourenstart, Olli kam mit seinem Auto nicht das kurze, zugegeben eisige Stück, in den Parkplatz hinauf. Nach mehrmaligen anläufen schaffte Er es dann doch und wir waren startklar. Noch hatten wir Lawinenwarnstufe 3, aber im seichten Kar der Sebenalpe war dies zu vertreten und so marschierten wir am Parkplatz in Grän, wo nur noch zwei weitere Autos standen los. Am Schönkahler hingegen herrschte schon akute Platznot vor lauter Gipfelaspiranten und das unter der Woche. Eine gute Spur leitete unter der Materialseilbahn der Bad Kissinger Hütte empor. Nach etlichen Serpentinen zweigte der Weg zur Sebenalpe/Füssener Jöchl ab. Nur noch leicht steigend querten wir in das Tal hinein. Das Wetter war ein Traum und unterhalb der Alpe kamen wir in die Sonne. Herrliches Abfahrtgelände begleitete uns bis zu den restlos eingeschneiten Almhütten. Die Umgebung ein einziges Wintermärchen und tief verschneit. Eine weitere Gruppe kämpfte sich gegenüber in steilen Nordhängen unmittelbar zum Grat hinauf. In meinen Augen bei diesen Triebschneemengen alles andere als vernünftig. Wir zogen stattdessen den hinteren Kesselgrund vor, wo das Gelände deutlich flacher und somit sicherer war. Problemlos konnten wir hier in zahlreichen Kehren den Grat erreichen. Das Panorama erschlug uns förmlich und vor allem die wilden Felszacken von Kellespitze, Gimpel und Rote Flüh begeisterten. Noch ein Stück den Grat entlang und wir standen auf einer der zahlreichen Gipfelkuppen des Lumberger Grates. Währenddessen eierten die Skitourengeher die direkt aufstiegen unter einem weiteren Gipfel herum. Bald erkannten sie ihre missliche Lage und sparten sich die letzten, extrem steilen Meter, da alles schon abzurutschen drohte. So hockten sie auf einer Art Sporn mit wesentlich weniger Aussicht als wir hier oben hatten. Für uns war es dann natürlich an der Zeit die Glühweinbrotzeit zu starten. Dundee komplett außer Rand und Band, so dass er gleich spieltechnisch über Olli herfiel(Ha!Ha!). Der Platz war einfach perfekt und wir genossen die Momente mit vollen Zügen. Später kam dann die Abfahrt und die war wie es zu erwarten war: HAMMER! Geradezu sensationell kurvten wir im tiefen Pulver in den Kessel hinab um dann an den Hütten vorbei das Tal hinaus zu gleiten. Selbst der untere Abschnitt auf dem Fahrweg lief wie am Schnürchen. Entspannt kamen wir so am Parkplatz an und fuhren mehr als zufrieden nach Hause. Nun folgen durchwachsene Tage, die bis auf den Sonntag noch halbwegs brauchbar sein könnten. Was auch kommt, ich wünsche Euch wie immer ein erholsames, wie auch abwechslungsreiches Wochenende!!!

25/01/2019 - 27/01/2019 Das Wochenende kam mit düsteren Prognosen daher. Von Sturm über Schnee, bis hin zu Regen war die Rede. Davor sollte es am Freitag Mittag nochmal aufreißen, was natürlich Olli, Dundee und mich auf Tour verschlug. Seit Tagen ohne Pause unterwegs, aber was soll's, dann werden halt die nächsten Tage ruhiger. Den ersten Plan zum Hallerschrofen zu fahren verwarfen wir schnell, denn noch herrschte Großteils der Nebel vor und ich könnte die Triebschneehöhen über uns nicht lokalisieren. So fiel die Wahl auf das völlig zerfahrene und überlaufene Wertacher Hörnle, wobei wir meine letztes Jahr erkundete Nordroute anpeilten. Eine Route die stets Menschenleer ist und somit traumhaftes Skigelände verspricht. Vom Parkplatz weg marschierten wir in die eisige Einsamkeit. Die etwas längere, flache Forststrasse war schnell abgelaufen. Der Blaue Himmel setzte sich immer durch und wir bekamen ein Wintermärchen serviert. Nach der unverschämt schmalen Brücke ging es steil bergauf. Ein alter Karrenweg schlängelt sich optimal durch den verschneiten Hochwald auf den Rücken empor. Schlagartig tritt man hier in's freie Gelände und der Gipfel liegt sichtbar vor uns. Unglaubliches, weites, unverspurtes Skigelände am wohl meistbestiegenen Skigipfel der Gegend....Hammer! Der Kamm zog sich in die Länge und steilte immer mehr auf. Die Blicke reichten nun schon weit in die umgebenden Bergwelten. Die Bäume waren schier erstarrt in Eis und Schnee. Ein letzter Aufschwung und wir erreichten das Gipfelkreuz. Ein herrliches Panorama empfing uns, dazu scheinte die wärmende Sonne vom Himmel herab. Wie üblich folgte die Glühweinbrotzeit, die wir ausgiebig genossen. Dundee wälzelte sich durch den Tiefschnee und vom Skigipfel kamen immer wieder Skitourengeher herüber. Wir waren nicht neidisch, denn die durften die restlos verfahrenen Hänge der Normalroute hinab eiern. Hinzu kam das die alten Spuren vereist waren, eine ruppige Angelegenheit. Für uns aber hieß es Genuss zu 100%, denn kaum fuhren wir los gleiteten wir in einem unverfahrenen Zauberteppich den Kamm hinab. Besser konnte es nicht sein und so war die Abfahrtsfreude grenzenlos. Der Karrenweg ließ sich auch problemlos befahren, gefolgt von der ultraschmalen Brücke ging's zum Fahrweg hinaus, der mit ein bisschen nachhelfen auch gleich erledigt war. Genial das diese Route keiner kennt und so kamen wir zufrieden am Parkplatz an. Am Samstag schaute es düster aus, es windete, schneite und somit war's einfach grausig. Kein Grund weiter weg zu fahren, was auf den Auer(?)berg hinauslief. So ging's mit Adrian, der sowieso zum Tag der offenen Tür bei DMG in Pfronten wollte und Dundee, zur geliebten Hausbergtour über die herrliche Südflanke. Ein kurzweiliger Aufstieg, eine Glühweinbrotzeit am Gipfelkreuz bei Nullsicht und eine geschmeidige Abfahrt, der Lohn für den Schlechtwettereinsatz. Am Sonntag schaute es etwas besser aus und ein bisschen blitzte die Sonne aus dem sonst eher grauen Himmel auf uns herab. Klar das ich da mit meiner Hübschen Sofie und Dundee ausrücken musste, zumal Sofie Ihre neuen Schneeschuhe testen wollte. Testgebiet wurde der Klassiker Hörnle West, wo wir entspannt in einer gut ausgetretenen Spur anstiegen. Sofie kam super zurecht und erreichte flott den schönen, aussichtsreichen Kopf. Ein bisschen blauer Himmel und Sonne während der Glühweinbrotzeit verschönte uns die Pause. Dundee hütete uns derweil, wobei die Handvoll Tourengeher auf dieser Seite nicht in's Gewicht fielen. Auf der Normalroute, was bei der Anfahrt gut zu sehen war, eine endlose, wie mit Perlen aufgereihte Spur aus Tourengehern, was ehrlich gesagt nicht mehr schön ist. So aber hatten wir hier unsere Ruhe und ich blies Sofies Bob auf. Steil genug war das Gelände ja und schon machten wir uns an die Abfahrt. Während ich mit Dundee und den Skiern hinab rauschte, sauste Sofie parallel, nahezu unkontrolliert, aber lachend den Hang hinab. Eine Mordsgaudi und so dauerte es nicht lang bis wir wieder am Parkplatz ankamen. Glücklich und zufrieden fuhren wir alle drei nach Hause. Die nächsten Tage schauen eher mau aus, denn wieder setzt sich Sturm und Kaltfrontwetter durch. Mal sehen was da so geht und das in jeder Hinsicht. Vielleicht haben wir ja noch "Schlechtwetter" in der Arbeit. Egal wie es auch kommt, ich wünsche Euch allen einen entspannten und ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!!

21/01/2019 - 24/01/2019 Am Montag war es gleich wieder Zeit für Neuland und so ging's mit Olli und Dundee nach Hindelang zum Hirschberg 1500m. Vom Fliegen her kannten wir ihn ja, aber mit Ski waren wir noch nicht vor Ort, zumal die meisten ohnehin den etwas höheren Spieser besteigen. Der Aufstieg zunächst ähnlich wie zum Boaleskopf, nur im oberen Teil bleiben wir auf dem Fahrweg Richtung Klankhütte. Zwar war es bewölkt, aber diese Wolken waren oberhalb unserer Gipfelregion was uns herrliche Aus- und auch Tiefblicke bescherte. Dundee schaffte es tatsächlich wieder mich im Aufstieg flach zu legen und somit 1:0 für Dundee (Ha! Ha!). Eine wunderschöne kleine Kapelle markierte den Abzweig in's freie Gelände und wir stiegen steil in Serpentinen den Gipfelblock empor. Die Landschaft wurde wieder einmal urig winterlich und die Bäume präsentierten sich tief eingeeist. Ein Stück den Grat entlang und wir erreichten den höchsten Punkt. Nun mußten wir zum Gipfelkreuz, das ganz vorne stand, ein kleines Stück absteigen. Der Blick auf den Hindelanger Talkessel hinab war spektakulär. Für unsere Brotzeitpause stiegen wir wieder zum höchsten Punkt zurück und machten es uns bei Glühwein, samt Brotzeit gemütlich. Die Abfahrt lief dann wie geschmiert, Pulver satt, ein Dundee der zusätzlich beschleunigte und mich am Fahrweg speedtechnisch hinab beförderte, schlichtweg eine geniale Aktion. Problemlos gelangten wir zum Parkplatz und traten zufrieden die Heimfahrt an. Am Dienstag riss die Wolkendecke auf und ein Traumtag kam zum Vorschein, was Grund genug für ein langes Projekt war. Südlich vom restlos überlaufenen Hörnle ragt die freie Gipfelkuppe des Stierkopfes 1535m auf. Ein Berg der trotz der besseren Aussicht links liegen gelassen wird und offenbar von Süden aus nur von Schneeschuhgehern bestiegen wird. Gedacht, getan und so marschierte ich Vormittags mit Dundee in Unterammergau los. Tatsächlich leitete eine Schneeschuhgeherspur die Hänge empor. Das eine oder andere mal konnte ich über fantastische Hänge abschneiden und Genußgelände observieren. Das Wetter konnte nicht besser sein, satt blau lag der Himmel über uns und schon spurten wir quer Richtung Aufacker hinüber um die Abzweigung zu den Drei Marken zu erreichen. Weiterhin ging es einfach den Hochwald, der sich auch hier wunderbar winterlich präsentierte, empor. Die Drei Marken markierten den Übergang auf die Nordseite, wo der Blick Richtung Murnauer Moos frei wurde. Nun wurde es extrem steil, wohl der Grund warum hier kaum Skitourengeher am Wege sind. In zahlreichen Serpentinen schraubten wir uns dem Gipfel entgegen hinauf. Der Wald wurde kleiner und freier, so daß sich erste Traumaussichten in die Weiten der Ammergauer und zum Zugspitzmassiv auftaten. schlagartig ging es aus dem Wald auf die gewaltige, freie Gipfelkuppe, ein fantastisches Skigelände das keine Wünsche offen lässt. In der strahlenden Sonne marschierten wir noch bis zum höchsten Punkt, den kein Kreuz ziert, aber man wird dafür von einem 360° Panorama verwöhnt. Der Blick zum Hörnle (Luftlinie 300m) mit einer Unzahl an Bergsteigern beweist den Einsamkeitsfaktor. Unterhalb des Gipfels machten wir es uns in einer geschützten Schneeverwehung gemütlich. es war das reinste Sonnenstudio, ein Hammer und so schmeckte der Glühwein besonders gut. Die nach ausgiebiger Pause folgende Abfahrt war natürlich der Wahnsinn und das in doppelter Hinsicht. Der grandiose Gipfelhang, purer Genuß, gefolgt von einer Kamikaze Steilabfahrt durch den Wald zu den Drei Marken hinab. Stürze inklusive, was ja klar war. Danach ging es am Fahrweg soft hinab bis zur nächsten Kreuzung wo ich den nächsten Fehler machte und in die "enge Laine" hineinfuhr. In der Karte schaute die Route auch nach Fahrweg aus, aber real entwickelte sich das Gelände zur Schlucht und es ging auf einem halben Meter breite rasant in Steilhängen hinab, wo es mich auch noch zwei oder dreimal legte (Ha! Ha!). Zuletzt fanden wir wieder die Straße und gleiteten zum Parkplatz hinaus, den wir erschöpft, aber glücklich erreichten. Am Mittwoch sollte es eigentlich schlechter werden, was östlich von Füssen der Fall war, aber westlich baute sich noch einmal ein Hammertag mit viel Sonnenschein auf. Nun wurde es einmal Zeit mit Olli einen LVS Kurs durchzuziehen und so machten wir uns gemeinsam mit Dundee auf dem Weg zum zuletzt erkundeten, einsamen Westerkienberg 1488m auf. Es kam wie es zu erwarten war, keine neue Spur und immer noch unendlich viel, unverfahrenes Gelände. Natürlich stiegen wir bis zum kleinen Kreuz, das versteckt im Wald am Gipfel liegt, auf. Danach fuhren wir die wenigen Meter zur sonnigen Schulter zurück und machten erst einmal gemütlich Glühweinbrotzeit. Dann begann der Kurs mit Grundlagen, wie Lawinenlagebericht lesen, verstehen und interprätieren. Danach sondieren, Piepser testen, suchen und zuletzt das "böse" eingraben, wo Olli seinen Spaß hatte. Belohnt wurden wir dann noch ein weiteres mal bei einer genial einsamen, pulvrigen Abfahrt bis zum Auto hinab. Am Donnerstag stand dann ein Störungseinsatz an, denn die Telefonleitung vom Skilift am Ilgenhang ging nicht. Das Ganze war mit einem Provisorium und einer Muffe flott behoben, so daß ich flott mit Dundee zum Hochschergen 1396m auf Skitour aufbrach. Am Anfang tankten wir überraschenderweise sogar noch blauen Himmel und Sonne, was aber nicht allzulange anhielt, denn bis wir den lieblichen Gipfel erreichten hatte sich der Himmel bereits wieder überzogen und es begann zu schneien. Olli hatte zwischendurch angerufen und kam dann noch nach, so dass ich Ihn, nach der üblichen Glühweinbrotzeit, während der Abfahrt traf. Dundee natürlich im Freudentaumel und während Olli weiter aufstieg fuhren wir soft zum Parkplatz hinab. Ein schöner Abschluß für die fantastische Skitourenwoche. Nun schaut es im Westen für den Freitag eigentlich gar nicht so schlecht aus, aber das Wochenende selber können wir wohl in die Tonne treten und getrost an den Hausbergen kurze Touren einschmeißen. Egal wie auch immer, ich wünsche Euch allen ein schönes und vor allem erholsames Wochenende!!!

18/01/2019 - 20/01/2019 Das Wochenende startete am Freitag eher düster und es flockte noch etwas, aber im Lauf des Vormittags wurde aus Westen immer besser und so fuhr ich relativ spät mit Dundee nach Jungholz zum Pfeifferberg 1457m. Von meiner letzten Spur war nur noch andeutungsweise ein Hauch zu sehen. Allerdings war der Schnee perfekt, die Unterlage hielt, trug auch Dundee und darüber lagen so an die 20cm Neuschnee. Das erste weite Feld hatten wir bald und dann ging es in den Wald. Im Gegensatz zum letzten mal hatten hier einige Bäume dem Gewicht nicht mehr stand gehalten und es wurde wieder ein Hindernislauf, aber ab dem mittleren Bereich lief es rund. Flott kamen wir auf die weite Hochfläche und standen wieder einmal mitten in einem Wintermärchen. Faszinierend von Eis erstarrt präsentierte sich der Jungwald unter einem tief blauen Himmel. Ein Kontrastprogramm der Superlative. Es folgte der letzte steilere Aufschwung und wir näherten uns dem Gipfelkreuz. Wieder mal keine Spur weit und breit, der Berg gehörte uns somit ganz alleine. Immer mehr riss die Wolkendecke auch im Osten auf und es zeigte sich ein weites Panorama von den Ammergauern, Tannheimern und den Allgäuer Bergen. Klar, es wurde Zeit für den obligatorischen Glühwein und der Brotzeit. In völliger Einsamkeit verbrachten wir genußvoll die Zeit und Dundee konnte noch jede Menge wälzeln. Die Abfahrt wurde dann ein reiner sanfter Abgang, so weich gleiteten wir die Hänge hinab. Problemlos surften wir regelrecht durch den Hochwald und nur bei den "Baumleichen" mußten wir kurz bremsen und darüber kraxeln. Der Rest ein einziger Traum aus Sonne und Pulver, so dass wir flott am Parkplatz ankamen und glücklich die Heimfahrt antraten. Am Samstag stand Traumwetter vor der Türe und ich wußte da würde alles ausrücken was gehen kann. Das der Skitourensport zu einem Massenphänomen geworden ist kann wohl keiner mehr abstreiten. Da sind Karawanen von Skibergsteigern unterwegs die sich auf den Gipfeln stapeln und zum Foto machen abwechseln müssen. Einem Großteil fehlt es oft an alpiner Erfahrung, da viele "Liftler" von den Skipisten aus in das freie Gelände marschieren ohne je zuvor in den Bergen alpin unterwegs gewesen zu sein. Das traurige Ergebnis sind die in letzter oft tödlichen Unfälle, die nicht hätten sein müssen. Auf Touren die früher als Geheimtipp galten bewegen sich heute mittlerweile unzählige, was die Tourenauswahl immer schwieriger gestaltet. Von Klassikern wie Hörnle ganz zu schweigen, denn hier kann man froh sein noch einen Parkplatz zu ergattern, um dann in einer Schlange aus Tourengehern auf zu steigen. Zum Glück finden sich immer wieder Ziele im Abseits die das ursprüngliche Skibergsteigen mit sich bringen und so fand ich mich mit Dundee am Parkplatz der Fallmühle hinterhalb von Pfronten. Das Ziel der Westerkienberg 1488m, ein Gipfel den sowohl im Sommer und erst recht im Winter keiner auf der Tourenplanung hat. Das Wetter perfekt und so ging es flott über einen kleinen Forstweg die unteren Hänge empor. Bald lichtete sich der Wald und freie Almflächen zauberten traumhaftes Skigelände. Bis zum so genannten Himmelreich führte noch eine alte Schneeschuhgeherspur, die dann in das Tal der Vilser Säge hinab ging. Zu unserem Ziel dann absolutes nichts, komplett unverspurtes, pulvriges Hammergelände leitete zum Westerkienberg hinüber. Es lief fast schon zu leicht, irgendwie wie eine Topskitour und ich wunderte mich immer mehr warum die Tour keiner macht. Der Blick reichte schon weit in die kecken Felsgipfel der Tannheimer hinüber während das Gelände immer steiler wurde. Von weitem sieht man nur Wald, aber bis zum Grat ist eigentlich fast nur freies Gelände zu finden, Gelände das sich optimal für die Abfahrt nutzen lässt. Der Grat selbst ließ sich dann ebenfalls mit Ski begehen, teilweise zwischen den Bäumen, teilweise frei mit faszinierenden Panorama in's Alpenvorland und den urig hinter uns aufragenden Kienberg. Leicht steigend ging es mit den Tourenski bis zum höchsten Punkt, der tatsächlich von Tannen eingerahmt ist, aber ein kleines Gipfelkreuz bereit hielt. Wer hätte das gedacht, ein echter Geheimtipp also! Wenige Meter vor dem Gipfel waren schon wieder sonnige Plätzchen und da hauten wir uns zur Glühweinbrotzeit hin. In völliger Einsamkeit genossen wir die Momente und den Augenblick einer echten Skitour abseits allem Mainstreams. Nach einer Weile machten wir uns an die Abfahrt, die Dundee Großteils ohne Leine lief. Tatsächlich entpuppte sich der Berg als optimales Abfahrtsgelände und so zogen wir unsere einsamen Schwünge in den weichen Pulver. Herrliche "Zöpfchen" zierten die freien Hänge bis zum Forstweg hinab. Ohne Schwachstellen fuhren wir NONSTOP Richtung Tal. Dundee rauschte nur so hinab und hatte unten immer noch genug Energie mich im Flachstück zur Fallmühle hinaus zu ziehen. Fast bis auf den blanken Teer der Straße als ein kleiner Hund auftauchte...Ha! Ha! Glücklich und zufrieden mit der mehr als überraschenden Neulandtour  machten wir uns auf den Heimweg. Am Sonntag war es dann nicht mehr ganz so schön und wir ließen es gemütlich angehen. Gemeinsam mit meiner hübschen Sofie, Flo und Dundee spurten wir über die weite Südflanke auf unseren Auer(haus)berg. Dennoch bot sich ein schöner Alpenblick, da die Wolkendecke ziemlich hoch am Himmel lag. Bald erreichten wir das Gipfelkreuz und ich gab alles in dem ich Luftmatratzen aufblies. Für Sofie und Flo gab es so eine besondere Abfahrtsgaudi, denn die beiden konnten so unkontrolliert, mit Vollgas die gesamte Flanke bis zum Parkplatz hinab rauschen. Das dabei die Matten den Geist aufgeben war fast klar, aber die waren sowieso schon uralt. Dundee mußte da natürlich hinterher und riss mich ala "Außenborder" das Gelände hinab. Lachend kamen wir alle am Auto an und beschlossen so zufrieden das Wochenende und machten es uns Daheim gemütlich. Die nächsten tage werden nach wie vor Kalt und teilweise gar nicht so schlecht. Am Alpenrand vielleicht noch etwas trüb, aber inneralpin mehr aufgelockert. In diesem Sinne einen schönen, geruhsamen Start in die Neue Arbeitswoche!!! 

14/01/2019 - 17/01/2019 Das ich das noch erleben darf, Schlechtwetter im Baugewerbe und schon hat sich mein Urlaub verlängert. Yuhuu, dachte ich mir und plante eine aussergewöhnliche Skitourenwoche. Lange hatte ich mein so oft bestiegenes Rotes Kreuz 907m schon auch mit Skiern im Auge und als ich letztes Jahr mit Dundee du Hagmooser Route testete war es klar das hier ein Skianstieg möglich wäre, falls genug Schnee liegt. An Schnee mangelt es zur Zeit nicht und so fuhr ich mit Dundee nach Hagmoos, wo wir glücklicherweise einen Parkplatz am Straßenrand fanden. Der Winterdienst hatte hier ein Eck zusammen geschoben, perfekt für uns. Zunächst folgten wir problemlos der Forstpiste, erst mit einer alten Spur und ab der kleinen Querung selbst wühlend. Bald erreichten wir den Gipfelaufbau, ein schöner, steiler Waldhang, auf dem das Hütterl steht. Noch einige Serpentine und wir standen am Gipfelkreuz. Es folgte, wie immer die Glühweinpause und für Dundee ein Leckerli. Die Abfahrt lief einwandfrei und nur im flachen Mittelstück mussten wir anschieben. Noch die Forststrasse hinab geschwungen und schon standen wir wieder beim Auto. Am Dienstag nutzten Dundee und ich im Zustieg eine Skipiste, genauer gesagt die in Halblech, wo warum auch immer der Lift geschlossen war. So war es ein leichtes zum Liftende zu gelangen. Es folgte der steile Karrenweg, der durch den vielen Schnee mal kein Problem war. Allerdings hatte der Regen in dieser Höhenlage den Schnee von den Bäumen herab gewaschen und dieser Lag in Klumpen, wie Steine unter dem frischen Pulver, na Mahlzeit für die Abfahrt. Hundert Meter höher änderte sich das Bild schlagartig, nun lag noch mehr Schnee, denn hier hatte es nicht geregnet, sondern es hatte durchwegs geflockt.  Die Bäume zeigten sich Eis erstarrt, wie von einem Panzer überzogen. Immer mehr Bäume waren umgefallen, was den Anstieg gefährlicher und auch umständlicher durch das ständige ausweichen machte. Mit zunehmend mühsamer werdender Spurarbeit kämpften wir uns empor. Nach einer Weile erreichten wir das große Gipfelkreuz und wühlten uns durch metertiefen Triebschnee zur dahinter liegenden Sennalpe 1370m. Ebenfalls eine offene Waldarbeiterhütte die wir dankend betraten. Flott heizte ich den Ofen ein und es ging zum gemütlichen Teil über. Brotzeit in der Wärme, perfekt und so verging die Zeit wie im Flug. Nach und nach zeigte sich sogar ein bisschen die Sonne und der blaue Himmel kam zum Vorschein. Natürlich folgte dann die Abfahrt, eine Abfahrt die es in sich hatte. Eng und steil, dazwischen ein Traumhang und dann der Eisbollerabschnitt, was aber alles Dank der hohen Schneelage gut ging. Zuletzt die präparierte Skipiste, menschenleer, wo Dundee nochmal so richtig Vollgas gab und wir schnell am Parkplatz anrauschten. Am Mittwoch gesellte sich Wuislolli wieder mal hinzu und gemeinsam mit Dundee fuhren wir nach Vorderhindelang um Neuland zu erobern. Ziel das Tiefenbacher Eck 1525m über die fantastische Südflanke, die ja mal ausnahmsweise Dank der Schneemassen begehbar war. Zufällig fanden wir sogar einen geräumten Parkplatz am Ortsrand und schon konnte es losgehen. Über geradezu göttliche Hänge marschierten wir nach oben und es dauerte nicht lange bis wir eine alte Spur fanden. Für Dundee ideal, denn dann hatte er es einfacher. Olli machte seinen Namen "Wuisl" alle Ehre, denn er schlug den Schnee von seinen stollenden Skiern mit den Tourenstecken ab. Im Endeffekt machten diese due rohe Behandlung nicht mit und verweigerten den Dienst, sprich es brach einer ab. Da war das Drama groß, aber mit einer notdürftigen Smartrepair ging es weiter. Das Wetter war ein Traum, due Sonne strahlte herab und der Himmel konnte gar nicht mehr blauer sein. Das Gelände führte nun durch Wald, die Bäume wurden immer winterlicher und bogen sich unter den Schneelasten, ähnlich wie Olli mit den Stollen unter seinen Ski und siehe da schon lag Er da, gefällt wie eine kanadische Eiche....Har! Har! Har! Endlich erreichten wir den Kamm und nun führte die Route steil den immer enger werdenden Hochwald empor und Olli verzweifelte schier schon an dem Gedanken wie Er da wohl runter kommen solle. Das Tiefenbacher Eck ist gänzlich bewaldet, aber unterhalb des Gipfels befindet sich eine breite Schneise die ein herrliches Panorama bietet. Der gesamte Allgäuer Hauptkamm gegenüber, tief verschneit und Lawinenmassig brandgefährlich. Wir machten es uns gemütlich und freuten uns über die tolle Tour, die weites gehend durch völlig ungefährliches Gelände führt. Glühwein, Brezen und Musik, das sind die Zutaten für eine ordentliche Pause. Klar, dann kam auch die Abfahrt und siehe da, Ollis jammern war umsonst, ein harmloser Sturz, aber sonst hielt Er sich tapfer und kam souverän in den Sattel. Darunter folgte Skigelände vom allerfeinsten, butterweich und sanft gleiteten wir die Hänge hinab, während Dundee eisern in der Spur entlang trabte. Mal rechnen, ein Sturz im Aufstieg, einen in der Abfahrt, macht demnächst zwei Burger! Zufrieden und glücklich fuhren wir wieder nach Hause. Am Donnerstag sollte es eigentlich schon schlecht Wettet werden, aber es hielt sich noch ganz gut und ich wagte mit Dundee einen weiteren Versuch in der riesige Südflanke oberhalb von Hindelang. Noch weiter links als am Vortag, bei Tiefenbach suchten wir nach einem Parkplatz und fanden gleich zwei große hinter einander. Hier sollte der Aufstieg zum Bildstöckle 1310m möglich sein. Kein Auto stand da, aber eine Spur zog weg, na also, bestens und schon marschierten wir los. Wieder beglückten uns gigantische Skihänge, die Spur hielt was sie versprach, Dundee brach nicht ein und bald kamen wir zur lieblichen Schwandeneck oder früher auch Wickkapelle, während sich hinter uns der gesamte Oberstdorfer Kessel in seiner ganzen Pracht zeigte. Wieder ging es in den Wald, der auch immer mehr sich im Winterkleid präsentierte. Ein paar Engstellen und ein weiterer breiter Hang führte zum Gipfelkreuz des Bildstöckles hinauf. Ein wunderschöner Fleck der zum verweilen geradezu einlädt. Immer noch strahlte die Sonne auf uns herab, das Panorama begeisterte, Glühwein und Brezen schmeckten! Nach einer Weile musste es halt sein, wir packten die Abfahrt an. Vielleicht nicht ganz so weich wie gestern, aber immer noch top zum befahren, so dass es nicht lange dauerte bis wir wieder am Parkplatz ankamen und beglückt die Heimfahrt antraten. Prompt kam dann schon das schlechte Wetter mit Regen und Schnee, wobei das Ganze Morgen im Lauf des Tages durchgezogen sein durfte und uns somit ein gar nicht so unfreundliches, leicht wechselhaftes Wochenende bevorsteht. Wie dem auch sei, ich wünsche Euch allen ein erholsames und spaßiges Wochenende im Schnee!!!

11/01/2019 - 13/01/2019 Das Wochenende brachte nichts neues, aber es lag Schnee, soviel dass die Touren ein Kampf gegen die Elemente wurden. Am Freitag packte ich mit Dundee nochmals den Pfeifferberg 1457m bei Jungholz an. Von unserer alten Spur war nichts mehr zu sehen und so wurde es wieder derselbe Spurwahnsinn gegen den Tiefschnee. Immerhin zeigte sich das Wetter von seiner besseren Seite und wir bekamen ein bisschen blauen Himmel zu sehen. Die Bäume waren wahrlich bedenklich mit gehöriger Schneelast überladen, aber mit einer vernünftigen Routenwahl erreichten wir den einsamen Gipfel. Eisiger Wind fegte über das Gelände und so machten wir im Schutz einiger Tannen unsere kurze, aber angenehme Pause, mit Glühwein und Brotzeit. Die Abfahrt natürlich ein Pulverhammer und Dundee konnte sich Dank der Aufstiegsspur halbwegs flott hinab bewegen und das ganze natürlich mal ohne Leine. Bedient kamen wir am Auto an und fuhren zufrieden nach Hause. Am Samstag war es bereits deutlich schlechter und so suchten wir uns ein etwas kleineres Ziel aus, das Burgkranzeggerhorn 1155m hinterhalb von Oy Mittelberg. Leichter wurde es dennoch nicht, denn zu dem immer noch tiefer werdenden Schneemassen gesellte sich ein ordentlicher Sturm, der den Anstieg äußerst unangenehm gestaltete. Wir waren froh als wir den Gipfel erreichten und eine kurze Glühwein Pause machen konnten. Kaum stieg ich aus den Skiern versank ich nahezu bis knapp an die Brust, einfach unglaublich. Lange hielten wir es eh nicht aus und machten uns an die Abfahrt, die Dank der gut angelegten Aufstiegsspur fahrbar war und Dundee wieder ohne Leine laufen konnte. Erschöpft erreichten wir den Parkplatz und fuhren glücklich nach Hause. Am Sonntag toppte das Schlechtwetter alles und ich dachte mir der einfache Weichberg 965m sollte reichen. Schwer getäuscht, denn so hart war unser vermeintlich lieblicher Hausberg noch nie. Die Spurarbeit war ein einziger Kampf und Dundee mußte alles geben um überhaupt hinauf zu gelangen. Am Gipfelanstieg stellten sich uns Meterhohe Verwehungen in den Weg und machten es auch nicht leichter, hinzu kam ein mörderischer Sturm der nahezu mit Orkanstärke über die Kapelle hinwegfegte. Ich brachte die Tür kaum auf, aber dann hatten wir wenigstens ein gemütliches, trockenes Plätzchen für die Pause, die wir sichtlich genossen. Das Problem war nur später wieder die Tür zu schließen, denn eine Schneewand brach beim öffnen herein und blockierte nun alles. Mit einer Schaufel rückte ich dem Problem auf die Pelle und schaffte es mühsam den Türstock zu befreien, so dass sich die Türe endlich schließen ließ. Die Abfahrt mehr als zäh, aber dann spielte Dundee seine Qualitäten als Außenborder aus und zerrte mich in der Aufstiegsspur flott hinab und da dies eine Ostflanke ist immerhin auch windgeschützt. Mehr als bedient, aber zufrieden kamen wir beim Auto an und machten uns auf den nach Hause Weg. Nun folgt weiterhin ein Schneechaos am Alpenrand das sich erst in Wochenmitte durch Hochdruckeinfluss beruhigt, Wobei die weiteren Aussichten für das kommende Wochenende schon wieder auf Schneefälle deuten. Mal sehen was das noch bringt und ich wünsche uns allen einen halbwegs ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

07/01/2019 - 10/01/2019 Was für eine Woche, das Alpenvorland ersäuft buchstäblich im Neuschnee. Am Montag versuchte ich mich mit Dundee am Pfeifferberg bei Jungholz, wobei vor allem für Dundee der tiefe, nasse und extrem schwere Schnee ziemlich mühsam zu begehen war. Im ersten Anstieg knackste es schon gewaltig durch Spannungsrisse in der Schneedecke und die Lawinenwarnstufe 4 machte sich bemerkbar. Allerdings ist hier die Gefahr gering, der Hang liegt gut unter 30°. Zumindest blinzelte auch einmal der Blaue Himmel durch die sonst dichte Wolkendecke und zauberte eine herrliche Winterlandschaft vor die Linse. Zäh arbeiteten wir uns in Hüfttiefen Triebschnee über die Hochfläche und konnten mit letzter Kraft den Gipfelrücken zum Kreuz erklimmen. Da war der Glühwein mehr als hart verdient und Dundee fiel ebenfalls wie ausgehungert über seine Brotzeit her. Unweigerlich machten wir uns dann an die Abfahrt, eine Abfahrt die es in sich hatte. Vor allem im oberen Teil kämpfte sich Dundee durch den schier endlosen Tiefschnee und kam nur in der Spur einigermaßen vom Fleck. Im unteren Teil konnte er dann endlich mal so richtig Stoff geben und fegte die Hänge hinab. Am Dienstag schaute es Straßentechnisch etwas besser aus und ich wagte mich mit Dundee hinter Kempten in die Adlegg, tief in's Kreuzthal hinab. Die Fahrt zum Schluß wie eine Reise in die Arktis und ich hoffte auf nicht allzu viel Neuschneefall, denn dann würde ich wohl feststecken. Eine halbwegs sichtbare Schneeschuhgeherspur führte Richtung Schwarzen Grat 1118m https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Grat und wir konnten problemlos ansteigen. Allerdings machten jede Menge umgefallene Bäume den Weg zu einem Hindernislauf, zumal es beim geringsten Windstoß immer irgendwo auffällig knackste. Mehr als mulmig war uns in dem langen Graben zur Wenger Alpe zumute, aber kurz vor der geschlossenen Alpe wurde das Gelände frei und somit sicher. Hinter der Alpe marschierten wir bei Null Sicht wieder in den Hochwald, wo abermals zahlreiche umgestürzte Bäume den Weg blockierten. Mit kleinen Umwegen passierten wir die Stellen und so führte uns ein letzter steiler Aufschwung zum riesigen Aussichtsturm empor. Der ideale Schutz gegen Sturm und Schnee, wobei wir natürlich die oberste Aussichtsplattform erklommen. Anschließend machten wir es uns im inneren gemütlich und es gab Brotzeit, wie auch einen heißen Glühwein. Die Abfahrt absolvierten wir flott, denn die Gefahr mit den Bäumen war nicht zu unterschätzen. Butterweicher, aber enorm tiefer, pulvriger Schnee war der Lohn und bis auf den zähen, eher flachen Graben unterhalb der Alpe lief es ziemlich gut. Hauptsache wir kamen gut am Parkplatz an und dann begann es wieder zu schneien, doch ich konnte noch problemlos aus dem Kreuzthal heraus fahren. Am Mittwoch wurde es immer schlimmer, Dauerschneefall, blockierte Straßen, Lawinenabgänge, eingeschlossene Orte, einfach ein Wahnsinn und so blieben wir in Hausbergnähe, was uns an den Weichberg trieb. Von Tannenberg auf stieg ich mit Dundee die Forstpiste empor. Noch nie sah ich hier soviel Schnee und am Gipfelzustieg zur kleinen Kapelle lagen Schneeverwehungen mit über 2m Höhe. Der Hammer und zum Glück konnten wir Schutz in der Kapelle finden. Die Abfahrt war dann sensationell gut, da Dundee in der Anstiegsspur Vollgas gab und wir so rasant wieder am Parkplatz ankamen. Der Donnerstag bot ein ähnliches Bild und ich fuhr mit Dundee zu unserem Auer(haus)berg auf dessen Südseite. Selbst die Anfahrt an der Grenze zu den Schneeketten, aber wir erreichten auch so den Ausgangspunkt. Wie am Tag zuvor Schneemengen wie ich sie an diesem berg noch nicht sah und so wühlten wir uns Hüfttief durch den Schnee. Selbst der eigentlich kurze Anstieg wurde eine wühlige Schufterei und es dauerte bis wir am Gipfelkreuz ankamen. Eine kurze Glühweinpause und schon machten wir uns an die Abfahrt wo sich Dundee wie ein U-Boot durch den Schnee pflügte. Unglaublich und es schneite weiter und weiter, ohne Ablass. Zufrieden erreichten wir das eingeschneite Auto und fuhren Richtung Bernbeuren, wobei wir nicht weit kamen, ein umgestürzter Baum blockierte die Straße. Alles zurück und über den Auerberg, was auch nicht ging und so fuhr ich über Rettenbach, wo die Straße nicht mehr zu sehen war und nur durch die Markierungsstangen die Richtung erkennbar war. Mehrere Autos lagen schon an den Seiten, na Mahlzeit. In Rettenbach klemmten dann ein LKW und der DPD, wobei ich letzteren anschob und so weiter kam. Im Endeffekt brauchte ich 1 1/2 Stunden für den Fünfminutenweg, kaum zu glauben. Nun wird sich Freitag und Samstag eine kleine Schneepause einstellen, ehe es am Sonntag, wie auch Montag wieder zur Sache geht. Das nächste Schneechaos ist also schon vorprogrammiert, aber wie auch immer habt ein schönes, winterliches Wochenende. Vergesst dabei die Gefahr von Lawinen und die Schneelast auf den Bäumen nicht!!!       

04/01/2019 - 06/01/2019 Der Freitag war dann eher grau in grau und es schneite weiterhin aus vollen Rohren. Warum also nicht ein Versuch auf das Grüble, denn an Schnee sollte es ja nicht mangeln und am Ziel wartet das kleine, griabige Hütterl samt Ofen. Gedacht, getan und schon waren Dundee und ich auf dem Weg von Trauchgau hinein in die weißen, verschneiten Wälder. Kaum losmarschiert kam ein Skibergsteiger, die Ski tragend herab. Wie üblich nach dem "Servus" keine Antwort, nur ein böser Blick auf Dundee...typisch! Mit zunehmender Höhe wurde der Anblick nahezu bizarr, so vereist und erstarrt präsentierten sich die Tannen. Ansonsten lief es problemlos, es lag Pulver satt, so dass einer durchgehenden Abfahrt nichts im Wege stand. Mit Vorfreude erreichten wir das Grüble auf 1370m Höhe und seinem Hütterl. Gleich heizte ich kräftig ein und konnte den Glühwein ausschenken. Dundee machte es sich auch auf der alten Couch gemütlich und wir genossen den Moment der Ruhe. Angenehm warm, so dass die nasse Kleidung sogar schnell trocknete, dazu eine kleine Brotzeit und schon war der Nachmittag perfekt genutzt. Langsam stellten wir die Ausrüstung auf Abfahrt um und packten den Rest ebenfalls zusammen. Problemlos gleiteten wir durch den sanften Tiefschnee bis zum Parkplatz hinab. Dundee wirbelte zwischendurch als "Außenborder" noch gehörig Geschwindigkeit hinzu und so konnten wir zufrieden nach Hause fahren. Am Samstag tobte ein regelrechter Schneesturm mit Windgeschwindigkeiten von über 50Km/h, was mich wieder mal zur Auer(haus)berg Südseite verschlug. Zu meiner Freude war nicht nur Dundee dabei, sondern auch meine Hübsche Sofie wagte sich nach langer Pause auf die Tourenski. Schnee lag mehr als genug, aber der unverschämte Wind war schon die Schmerzgrenze. Zumindest am Waldrand entlang hatten wir einen gewissen Schutz, aber im Gipfelbereich fegte es dann wieder ordentlich, so daß wir auf einen langen Aufenthalt dankend verzichteten und uns schnellstens an die Abfahrt machten. Bei kaum Sicht schwangen wir uns die weiten Tiefschneehänge hinab und erreichten halb erfroren das Auto. Hauptsache was gemacht und Sofie war zumindest mal wieder kurz, aber tapfer auf Ski gestanden. Am Sonntag schneite es weiter fröhlich vor sich hin, nur der Wind ließ etwas nach und so versuchten wir uns am Wolfskopf 1527m. Ebenso nah und noch irgendwie erreichbar, auch wenn die Straßen schon katastrophal waren. Ich kam nicht mal zum eigentlichen Parkplatz und musste bereits vorher am Kieswerk parken. Mühsam arbeitete ich mich dann mit Dundee die unteren Hänge in schier grenzenlosen Tiefschnee hinauf. Zum Glück fanden wir weiter oben eine Tourenspur, was es etwas leichter machte. Wie am Grüble wurde der Wald immer dramatischer vereist. Ein landschaftlicher Leckerbissen aus winterlich verzauberter, sibirisch anmutender Bäume begleitete uns. Am Sattel kam dann eine Gruppe Skitourengeher hinab, anscheinend geführt und an erster Stelle der Typ von gestern, der wohl die Tour zunächst am Vortag testete, um sie heute zu führen. Als erstes gleich ein grantiges gegrummel, kein Servus, wie üblich und schon folgte die Schimpftirade auf Dundee, das solche Bestien, die man nicht unter Kontrolle hätte in den Bergen nichts zu suchen hätten. Ich ließ Dundee zu ihm hin, damit Er mitbekam dass Dundee nichts macht außer neugierig schnuppern. Während die restliche Gruppe nach dem Motto, mei was ist das für ein schöner Hund, Dundee streichelte, zog der Grantler weiter von dannen. Als Antwort bekam ich bloß, der ist immer so mies gelaunt. Schade das es in unserem schönen Sport so schlecht aufgelegte, unfreundliche Zeitgenossen gibt, die nicht einmal eine Begrüßung erwidern können und falls es manchen bei diesem Wetter nicht passt sollten sie nicht solche Aktionen beruflich ausüben. Wir stiegen jedenfalls flotten Schrittes weiter dem Gipfel empor, wo es noch durch einen kleinen Märchenwald mit gewaltigen Schneeverwehungen ging. Bei logischerweise Nullsicht erreichten wir das restlos eingeeiste Gipfelkreuz und suchten gleich hinter den Baumgruppen nach Windschutz. So ging sich zumindest eine Brotzeit und Glühweinpause aus. Wenig später kam noch ein netter Trauchgauer herauf mit dem ich ratschen konnte. Auch Er wurde vom Mr. schlecht gelaunt ungegrüßt passiert und auf meine Frage ob dies ein Einheimischer sei, verneinte Er dies gleich. Glück, denn noch so einen Irren wie den Jäger vom Weichberg brauche ich wirklich nicht. Ich gab Ihm noch meine Internetadresse und so verabschiedeten wir uns wieder. Die Abfahrt wurde dann den Schneemassen entsprechend genial. Klar, Dundee hatte in den Tiefschneebergen allerhand zu tun und im unteren Teil vereisten auch noch die Ski, also insgesamt anstrengend, aber schön. Erschöpft, wie auch glücklich erreichten wir unser Auto und fuhren nach Hause. Nun folgen wohl weitere, düstere Tage ohne Sonne, wobei es dabei von Dienstag auf Mittwoch die nächste Schneewalze geben wird mit gut 1m Neuschnee. Da bin ich ja gespannt, aber schauen wir mal was so geht. Ich wünsche Euch allen wie immer einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

31/12/2018 - 03/01/2019 War ja klar das eine Silvester Skitour hermusste und zum Glück beförderte das angekommene Tiefdruckgebiet eine ordentliche Ladung Neuschnee in unsere Berge. Problemlos stieg ich mit Dundee von der Adelharz Skilift Talstation die verwaiste Piste empor. Keine Menschenseele, keine Spur, das Skigebiet gehörte uns. Mit zunehmender Höhe wurde der Pulver immer tiefer und es waren zum Teil sicher an die 40cm, was das Abfahrtsherz schon während des Anstiegs höher schlagen ließ. Bald erreichten wir die höchste Liftstation und querten im freien Gelände zur Breitensteinliftstation hinüber. Zuletzt mit Adrian war an ein abfahren im Wald nicht zu denken, heute war es möglich. Zunächst aber die obligatorische Glühwein/Brezen Pause, die wir ausgiebig genossen und danach die sensationelle Pulverabfahrt die noch das "i" Tüpfelchen war. Welch ein Erlebnis, nach dem Grasgerupfe der letzten Touren. Es staubte nur so und Dundee wetzte wie ein wilder das gesamte Skigebiet, von ein paar Wälzeleskapaden einmal abgesehen, bis zum Parkplatz hinab. Wow, das war mal was und so fuhren wir mehr als glücklich nach Hause. Nachdem die Silvesternacht wieder nur vier Stunden Schlaf bescherte und ich wusste dass der Neujahrstag sonnig werden würde, war es klar das ich am Zahnfleisch ausrücken mußte und wir wurden voll und ganz dafür belohnt. Nochmals packte ich mit Dundee den Geheimtipp Starzlacherberg, wo wir mit genialen Massen an Puverschnee geradezu verwöhnt wurden. Dazu fantastische Blicke in die verschneite Tannheimer und Allgäuer Bergwelt. Gipfelbrotzeit mit Glühwein und Braten in der wärmenden Sonne. Die Abfahrt ein Hammer, sowohl für Dundee wie auch mich, denn es lief gigantisch und wir waren geradezu in Lichtgeschwindigkeit wieder am Parkplatz. Am Mittwoch schlief ich dann endlich mal aus und das wurde auch Zeit. Mittags machte ich mich dann mit Dundee auf dem Weg zum Auer(Haus)berg und wir waren überrascht wieviel Neuschnee sich bereits auf der Südseite befand. Allerdings fegte ein ordentlicher NW Sturm über die Hänge, was aber den feinen Anstieg über die Südflanke nicht sonderlich beeinträchtigte. Am Gipfel ging sich wie immer ein Tässchen Glühwein aus, ehe wir durch den Pulver hinab zum Auto rauschten. Am Donnerstag standen dann die Kämpfer Olli und Adrian wieder auf der Matte. Nachdem wir am Oberjoch dem Stau auswichen fuhren wir über Sonthofen nach Hindelang um mal die Südroute auf den Boaleskopf 1568m zu versuchen. Da diese Flanke schnell ausapert  geht sie eigentlich nur nach ausgiebigen Neuschneefällen. Wir wurden nicht enttäuscht und liefen förmlich in ein grandioses Wintermärchen hinein wie es besser nicht sein konnte. Tief verschneit zeigte sich der Hochwald und die ab und zu heraus blinzelnde Sonne zauberte ein faszinierendes Licht in die Landschaft. Zufrieden erreichten wir das schöne aus Holz geschnitzte Gipfelkreuz. Wir nahmen uns noch Zeit für eine kurze Brotzeit und dem obligatorischen Glühwein, ehe wir uns an die Hammergeniale Abfahrt machten. Der Gipfelhang mit Tiefschnee ohne Ende eine Offenbarung und auch die folgenden Waldpassagen schlichtweg sensationell. Zuletzt die Forstpiste, die wir mit einem Affenzahn hinab zum Parkplatz rauschten. Dundee wieder im Geschwindigkeitswahnsinn, einfach top trainiert mein Bua! Mehr als glücklich und erschöpft machten wir uns dann alle auf den Heimweg. So kann es ruhig weiter gehen und es wird wohl so weiter gehen, denn die nächsten Tage stehen auf weiteren Schneezuwachs, so dass bald alles was bei uns in den Vorbergen machbar ist, auch wirklich zu begehen ist. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein herrliches Winterwochenende in dieser herrlich verschneiten Landschaft!!!

28/12/2018 - 30/12/2018 Es ist schon fast zum verzweifeln, eigentlich ist es ja kalt und der Schnee würde liegen bleiben, doch leider hat es nach wie vor zu wenig geschneit. Was sollte dann da liegen bleiben und so fahren die meisten weiter in die höheren Zentralalpen, was ich einfach zu dieser Jahreszeit nicht einsehe. Am Freitag wehrte ich mich schon mal heftigst mit Adrian und Dundee gegen diesen Winter, denn wir wagten einen Skitourenversuch an der Salmaser Höhe. Die daneben liegenden Skilifte der Thalerhöhe waren in Betrieb und so konnten auch wir aufsteigen. Das Wetter passte jedenfalls und wir wurden mit blauen Himmel und Sonne verwöhnt. Das Gras spitzte zwar durch, aber wir kamen bis zum Skigipfel durchgehend mit Fellen empor. Dundee war sowieso im Wälzelmodus und machte sich weniger Gedanken um die Schneelage. Nach der üblichen Glühweinbrotzeit rauschten wir hinab, wobei nur Adrian zweimal die Ski abschnallte, während ich ohne Belagsschäden mit Glück durchfahren konnte. Zufrieden machten wir uns auf den Heimweg. Am Samstag schaute es eher düster aus, sprich der Hochnebel lag über dem Alpenvorland. Laut Webcams sollte es aber oberhalb von 1200m sonnig werden und so machte ich mich, der mageren Schneelage zum Trotz, an den Buronliften mit Dundee auf den Weg zur Blösse. Skibetrieb gab es hier ohnehin nicht und so kamen wir relativ flott, bei durchgehend geringer Schneelage bis auf die Höhe der Buronhütte. Dann nahm der Schnee deutlich zu und wir nutzten den Forstweg um den steilen, schwarzen Pistenbereich im oberen Teil auszutricksen. Nun kam auch die Sonne hinzu und es präsentierte sich eine traumhafte Winterlandschaft. Den letzten Hang packten wir noch schnell um an der obersten Liftstation in der warmen Sonne gemütlich Brotzeit zu machen. Der Blick reichte weit in die Allgäuer und Tannheimer Bergwelt, wobei unter uns nach wie vor der zähe Nebel waberte. Das Vorland präsentierte sich dadurch wie ein endloses Meer und wir genossen die herrlichen Stimmungen, ohne dafür 300Km durch die Gegend zu kutschieren, denn das kommt bei den Frühjahrsskitouren noch früh genug. Die Abfahrt in den Nebel war im oberen Bereich schon makaber, aber ab der unteren Liftstation lief es eigentlich richtig gut, so dass wir flott beim Auto ankamen und glücklich nach Hause fuhren. Am Sonntag war dann der Wetterumschwung da, es schneite und stürmte leicht. Kein Grund nicht auszurücken und so packte ich mit Dundee nochmals die immer noch mit Ski begehbare Auerbergnordseite um zur Kirche aufzusteigen. Problemlos konnten wir durchgehend mit Fellen gehen und ich flüchtete samt Glühwein sehr schnell in das schützende Gotteshaus, während Dundee im Schnee umherkugelte. Hauptsache noch was gemacht und schon schwangen wir uns den steilen Gipfelhang hinab. Den unteren Teil gleitend hinaus bis zum Auto und schon fuhren wir wieder nach Hause. Nun schaut es an Silvester noch durchwachsen aus, aber die Nacht scheint schon trocken zu werden und danach setzt sich wieder Hochdruck durch, was Beste Aussichten für weitere Skitourenaktionen verspricht. Jetzt bleibt mir nur noch eines: Ich wünsche Euch allen von Herzen einen guten Rutsch in's neue Jahre, bleibt gesund und erlebt viele außergewöhnliche Abenteuer in unserer fantastischen Natur!!! 

24/12/2018 - 27/12/2018 Der Heilige Abend war noch nicht so mit Hochdruck gesegnet wie die folgenden Tage, aber der schlimmste Teil der regnerischen Front zog in den Osten ab. Ab einer Höhenlage von 1100m wurde aus dem regen Schnee und so wagte ich den Skitourenversuch mit Dundee an den immer noch geschlossenen Spiesserliften. Traumhafter Pulverschnee begleitete uns beim Anstieg über die vereinsamten Pisten. Kurzzeitig blitzte sogar einmal der blaue Himmel durch die Wolkendecke und so erreichten wir gemütlich das oberste Lifthäusl. Dieses war offen, hatte Strom, was sogar eine laufende Heizung mit 18° bescherte, wie auch ein laufendes Radio. So gemütlich hatte ich es ja wirklich selten, während Dundee sich im Dauerwälzeln vor dem Häuschen verlustierte. Die dann folgende Abfahrt, den Schneeverhältnissen entsprechend ein Pulverhammer und so waren wir eigentlich viel zu schnell am Auto. Am Abend kamen Dietl und Olli zu uns, was ein wunderschönes Weihnachtsfest unter Freunden, mit viel Lachen und Herzlichkeit ergab. Allerdings wurde die Nacht lang und ich skitourte nach vier Stunden Schlaf am ersten Weihnachtsfeiertag mit Dundee über die Auer(Haus)berg Südflanke zum Gipfel hinauf. Der Lohn strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und Pulverschnee, somit ein voller Erfolg! Das ganze gekrönt mit Glühwein und einer rauschenden Abfahrt. Dann ging es mit großen Schritten an die zweite Weihnachtsfeier mit der gesamten Familie, die ich schon bald ein Jahr vorbereitete. Nach dem allgemeinen Geschenkeauspacken legte ich los mit dem Intro von Ed Sheeran "i see fire" und leitete das wohl spektakulärste Weihnachtsgeschenk aller Zeiten ein. Ein knutschiger, silberner Opel Agila, der beleuchtet und geschmückt versteckt vor dem Haus auf meine überglückliche, Sofie wartete. Fantastische Momente voller Glück und Freude, genau deshalb hab ich es gemacht und so endete auch diese Nacht wieder einmal mit vier Stunden Schlaf. Dank Adrian, der Gottseidank fuhr, machten wir uns mit Dundee auf den Weg zu den Adelharz/Breitensteinliften. Über ersteren stiegen wir auf, querten zum Breitensteinlift, wo die obligatorische Glühweinaktion folgte und dann rauschten wir durch den Pulver wieder hinab. Viel lag nicht mehr, aber es reichte um bei Traumwetter wieder problemlos zum Parkplatz hinab zu gelangen. Auch die folgende Nacht war nicht unbedingt länger, denn wir mussten früh aufstehen, war doch die Wahrscheinlichkeit nach den Feiertagen hoch, das wir in der Zulassungsstelle in Schongau lang warten müssten und so standen wir Punkt Acht auf der Matte. So flott am Weg war es ein leichtes pünktlich wieder zu Hause zu sein und gemeinsam mit Dietl, Dundee, dem später hinzu stoßenden Olli auf walk and fly Tour zu gehen. Im Allgäu wurden wir kurz vor Oberstaufen, in der Nähe von Salmas fündig, eine ideale Warmlauf Tour für Sofie, mit einer sonnigen Alm am Ende, ein flotter einfacher Anstieg für Dietls immer noch angeschlagenen Fuß und auch für Olli, da der sich zuvor am Spießer bereits verausgabt hatte. In geradezu Frühlingshafter Stimmung stiegen wir auf. es blühten Blumen und der Schnee hatte sich in den Südflanken schon arg zurückgezogen. Bald erreichten wir die herrlich gelegenen Alm, der Endpunkt für Sofie und Dundee, die sich hier in die Sonne kuschelten. Wir stiegen den steilen, darüber aufragenden Wiesenhang noch auf und legten mit Blick auf die Säntis unsere Flügel aus. Ich machte den Testpiloten und startete als erster, gefolgt von Olli, dann zuletzt Dietl. Alle in der Luft und wir genossen in dieser warmen, sonnigen Stimmung unseren Flug. Soft landeten wir in Parkplatznähe und ich lief nach dem zusammenlegen gleich wieder meiner Sofie und Dundee entgegen, die sich schon tapfer im Abstieg befand. Glücklich fuhren wir alle nach Hause und ich legte mit meiner Hübschen Sofie noch eine Christbaum "loben" Runde ein, wo wir natürlich mit Sofies neuer Knutschkugel, dem Agila fuhren. Nun stehen noch zwei Tage Hochdruck an, ehe sich kurzzeitig wechselhaftes Wetter breit macht. Allerdings stehen die Zeichen für die kommende Woche nach wie vor auf Hochdruck, was für meinen Urlaub beste Aussichten darstellt. Ich wünsche allen ein geruhsames und gemütliches Wochenende!!!  

21/12/2018 - 23/12/2018 Wahnsinn wie sich das Tauwetter, bald schon alljährlich, an Weihnachten herein schleicht und uns den Schnee klaut. Am Freitag bin ich jedenfalls nochmals mit Dundee zu den Adelharz/Breitensteinliften gefahren und hab an ersteren den Aufstieg gewagt, da ich wusste das sich am Liftende ein offenes Lifthäuschen befand. Im unteren Teil ging es gerade noch, aber oben lag der Schnee noch satt, auch wenn er bereits durchnässt war. Zuflucht fanden wir tatsächlich wie geplant und machte ich es mir im "Pilotensitz" gemütlich, während Dundee draußen weiter im Schnee herumwühlte. Die Abfahrt dann sogar genußreich und trotz der mageren Verhältnisse im Talbereich durchgehend bis zum Auto. Am Samstag weiterhin Desasterwetter und so fuhr ich mit meiner hübschen Sofie in das Erlebnisbad Titania https://www.titania-neusaess.de/ bei Augsburg. Vor allem in den beiden Rutschen hatten wir unseren Spaß. Die eine meist im Dunkeln wo es sich schwer sagen ließ ob es rechts oder links in die Kurven ging. Die zweite eine Trichterrutsche, wo es zunächst fast "Freefall" massig beschleunigt in den Trichter geht, ehe man in der Mitte verschluckt wird. Ich lachte mich schier kaputt als meine Sofie nichts ahnend, dann schreiend herab gesaust kam. Danach machten wir es uns noch auf dem Augsburger Christkindlmarkt gemütlich und fuhren dann zufrieden nach Hause. Da wartete schon Dundee und ich ging mit ihm die Schluchtroute auf unseren Weichberg, zur kleinen Kapelle, was uns sogar trockenen Fußes gelang. Am Sonntag packte ich mit Bube Dundee dann wieder die Ski ein und fuhr nach Jungholz, wo die Lifte nicht liefen. Zu wenig Schnee und Sturm, doch für's Skitouren gehen reichte es allemal und so arbeiteten wir uns ziemlich flott über die verwaisten Pisten zur obersten Station hinauf. Dann konnte ich es natürlich nicht lassen auch das oberste Stück im freien Gelände bis zum Antennenmasten zu marschieren. Die Belohnung waren Lebkuchen und Glühwein! lange blieben wir nicht, denn von Westen kamen schon die ersten Ausläufer der nächsten Regenfront herein und so hauten wir uns rasant in's Tal hinab. Zuerst Tiefschnee und dann die noch halbwegs präparierte Piste, ein reines Vergnügen, so dass wir fast zu schnell wieder am Parkplatz ankamen. Zufrieden fuhren wir dann wieder nach Hause und bereiteten uns auf Weihnachten vor. Es ist absehbar das die Schlechtwetterphase bald wieder rum ist und es ab dem ersten Weihnachtsfeiertag wieder deutlich besser wird, so dass sich eine stabile Hochdruckzeit für die gesamte Woche einstellen wird. Egal wie es auch kommt, ich wünsche Euch allen von Herzen ein beschauliches, wunderschönes Weihnachtsfest!!! 

17/12/2018 - 20/12/2018 Der Wochenstart mehr als Tourenuntauglich, denn in Lechbruck rissen Baggerfahrer am Nachmittag ein Hauptkabel ab. Klar das Bertl und ich hier als Notfallteam herhalten mussten und so erst gegen Acht Abends nach Hause kamen. Die Prognosen für das Wochenende und auch Weihnachten mehr als bescheiden: Dauerregen mit zweistelligen Temperaturen auf 1000m. Wahnsinn und so musste ich den noch kalten, wie auch strahlend schönen Dienstag ausnützen. Arbeitsbedingt war ich nicht weit weg von Tölz und die zunehmend föhnige Lage versprach Südwind. Flott lief ich den herrlichen Anstieg zu einem alten Bekannten hinauf. Lang war ich schon nicht mehr auf dem Sonntraten, wobei sich nicht viel geändert hat. Immer noch sonnig, mit traumhaften Blicken über die Benediktenwand bis in's Karwendel und nach wie vor tigern unzählige Hausfrauen aus dem Tölzer Raum den Weg empor. Die Stimmung war auf jeden Fall perfekt und auch der Wind statt satt aus S/SO an. Leicht schräg ausgelegt und mit zwei Schritten war ich in der Luft. Genussvoll flog ich der wärmenden Sonne entgegen und fand bei den aperen Wiesen sogar leichte Thermik. Das hatte sich doch gelohnt, so dass ich nach einigen, ausgiebigen Kreisen sanft in Autonähe aufsetzte. Wieder mal schnell zusammen gepackt und Heim zu Dundee um nochmals den Auer(?)berg anzugehen solange noch Schnee liegt. Tatsächlich konnten wir bei bester Sunsetstimmung über die Nordflanke aufsteigen. Das Ganze durchgehend bis zur Kirche auf dem Gipfel, die endlich auch mal wieder, nach den langen Renovierungsarbeiten, zugänglich war. Nach Brotzeit und Dauerwälzeln rauschten wir die Hänge zum Auto hinab, um anschließend zufrieden nach Hause zu fahren. Am Mittwoch sollte es deutlich ruhiger und dem Ende zugehen, aber wie immer halt falsch gedacht. Im Endeffekt dass ich bei einer Störung in GAP bis Spätnachmittags fest und musste dann mit Dundee in der einbrechenden Dunkelheit in Halblech auf Skitour gehen. Noch lag genug Schnee, aber das Ende an unseren Vorbergen über Weihnachten ist absehbar. Der Glühwein schmeckte tadellos und schon kurvten wir, von etlichen Wälzeleinlagen einmal abgesehen, die Piste hinab. Die Hoffnung auf Neuschnee bleibt ja bestehen, also abwarten und Ski wachsen. Am Donnerstag ein ähnliches Bild, wenn auch mit einem etwas früheren Feierabend, was mich mit Dundee noch einmal zu den Adelharz/Breitensteinliften fahren ließ. Im Talbereich war der Schnee schon mager, während sich etwas weiter oben noch genug befand. Sogar die Sonne und der blaue Himmel kam zum Vorschein, was mich bei den Schlechtwetterprognosen für die kommenden Tage, mehr als freute. Dundee war sowieso außer sich und tobte wie ein Derwisch durch den Tiefschnee. Problemlos erreichten wir die Gipfelstation und machten im Windschatten erst mal gemütlich Pause. Die Abfahrt war dann rassig und flott, wobei der unterste Abschnitt bereits harschig wurde. Das nun kommende, letzte Adventswochenende wird wohl Wettertechnisch mit Regen und Sturm untergehen. Es hilft halt nix und so wünsche ich Euch, egal wie es kommt ein ruhiges, entspannendes Wochenende!!!

14/12/2018 - 16/12/2018 Warum sollte es am Freitag nicht so weiter gehen wie die Tage zuvor. Es sprach wirklich nichts dagegen und so befand ich mich nach der Arbeit schon wieder mal am Skiliftberg und kämpfte mich flott zum NO Startplatz hinauf. Unter Tags wehte immer noch ein WSW, aber am Alpenrand wurde dieser nach und nach von einem satten NO abgelöst, ideal für mich. Am höchsten Punkt legte ich aus und war mit einem Schritt schon in der Luft. Sofort überhöhte ich die Skipiste und flog über die Alm in das Tal hinaus. Selbst über dem Landebereich immer wieder steigen und so gingen sich noch einige Flugrunden aus ehe ich soft landete. Nach dem zusammenlegen fuhr ich schnell nach Hause und tigerte mit Dundee gleich weiter zu unserem Auerberg. Dieses mal gingen wir die herrliche Südseite an, wo gerade noch genug Schnee für einen Skitourenaufstieg lag. Dundee natürlich wieder im Wälzelfieber und so dauerte es bis wir am Gipfelkreuz ankamen. Nach einer kleinen Brotzeit machten wir uns an die Abfahrt und fegten den wahrlich herrlichen Hang flott hinab. Zufrieden und ausgepowert fuhren wir nach Hause. Am Abend stand dann die Standesamtliche Hochzeit von Sofies Bruder Stefan an und mit dem anschließenden Essen wurde es dann mal nach 4.00 Uhr. Gerädert machte ich mich mit Dundee nach zwei Stunden Schlaf auf den Weg nach MOD um uns beim Netto mit Adrian zu treffen. Mit einem Wachmachkaffee fuhren wir gemeinsam weiter nach Jungholz und wagten einen ersten Skitourenversuch in komplett freies Gelände am Starzlacherberg 1585m. Im Vorland waberte noch der Nebel, aber am Parkplatz vor Ort lachte der strahlende Himmel auf uns herab. Durch die nächtliche Ausstrahlung war es mit gut 15 Grad Minus eisig kalt. Vor allem für Held Adrian heftig, der wie Olli zuletzt am Kolben seinen Anorak vergessen hatte. Gut das ich eine zusätzliche, wenn auch leichte Jacke, noch dabei hatte. Dundee versank derweil schon beim buddeln im Tiefschnee und so gingen wir gemütlich den altbekannten, aber sonst extrem einsamen Anstieg in den Wald empor. Bald kamen wir in die wärmenden strahlen der Sonne und diese zauberte ein wahrhaftes Wintermärchen in das Gelände. In tief verschneiten Landschaften spurten wir fasziniert dem Berg entgegen.  Die Stimmungen waren der Hammer, so muss ein Winter aussehen. Je höher wir kamen desto anstrengender wurde es und das letzte Steilstück mit tiefen Triebschnee forderte nochmals alles. Zufrieden und glücklich kamen wir am aussichtsreichen Gipfel an. Nach den obligatorischen Fotos folgte, wie soll es auch anders sein, der Glühwein. Gemütlich saßen wir wie in alten Zeiten bei der Gipfelbrotzeit und freuten uns schon auf die Abfahrt. Diese viel dann auch was sie versprach und wir staubten förmlich den Pulverschnee hinab. Problemlos schwangen wir uns alle drei bis zum Auto und fuhren mehr als zufrieden nach Hause. Das frühe aufstehen hatte sich gelohnt, denn am Sonntag drückte bereits wieder eine (Warm)front herein und aus anfänglichen Schneefall wurde Regen. Das hielt Dundee und mich nicht auf so dass wir noch eine Skitour in Halblech absolvierten. Mit dabei Motivation und Glühwein, so wurde die Aktion ein voller Erfolg. Nach einer rassige Abfahrt ging es wieder Heim und ich marschierte mit meiner hübschen Sofie noch auf den Bernbeurer Christkindlmarkt, so dass der Sonntag ne Waffeln und Bratwürst perfekt abgeschlossen war. Nun folgen nach zwei durchwachsenen Tagen wieder Hochdruckstimmungen, allerdings bei deutlich milderen Temperaturen und so bin ich gespannt was noch mit Ski auf unseren Bergen gehen wird. Egal, wie es auch kommt, ich wünsche Euch allen eine entspannte, letzte Arbeitswoche vor den Weihnachts Feiertagen!!!

10/12/2018 - 13/12/2018 Hach was hab ich mich auf den Schnee gefreut und siehe da schon hat's im Allgäu 50cm hin gehauen. Doch weiter hier im Vorland schaut es immer noch mager aus. Mit Ach und Krach konnte ich mit Dundee am Montag wieder einmal die Nordroute am Auerberg packen. Die wenigen Zentimeter in der steinfreien Wiese genügten um sicher hinauf und auch wieder hinunter zu kommen. Dundee ist es sowieso wurscht, denn zum Dauerwälzeln reicht es allemal. Das wir dann noch eine herrliche Sunsetstimmung bekamen war das "i"- Tüpfelchen des Abends, vom Glühwein einmal komplett abgesehen. Die Abfahrt wurde dann mit einigen Maulwurfhügeln etwas holprig, aber es ging. Am Dienstag kam ich doch glatt einmal in den Genuss von "Schlechtwetter", was in meiner Branche Freizeit bedeutet. Nachdem es immer weiter schneite packte ich gleich Dundee in's Auto und fuhr Richtung Grünten. An den Adelharz/Breitensteinliften wurden wir fündig. Neben gänzlicher Einsamkeit bekamen wir Pulver satt und zogen unsere Spur die Piste empor. Dundee befand sich voll im Schneewahnsinn und drehte restlos durch. Zwischendurch blitzte sogar der Blaue Himmel hindurch und ergänzte die herrliche Winterlandschaft. Am obersten Lifthäuschen angekommen machten wir uns über Glühwein und Brezen her. Rundherum Schnee satt und so freuten wir uns beide auf die Abfahrt. Für Dundee gab es kein halten mehr und so pflügten wir beide im samtweichen weiß rasant die Piste hinab. Was für eine geniale Abfahrt und so erreichten wir mit Genuss pur unser Auto, packten zusammen und fuhren glücklich nach Hause. Am Mittwoch zeigte sich die Sonne deutlich mehr und der stürmische SW Wind beruhigte sich zusehends. Warum nicht, dachte ich mir und marschierte am Alpenrand walk and fly technisch zum SO Startplatz. Die Stimmung aus Wolken und Sonne sorgte für die nötige Dramatik. Natürlich passte der Wind wieder einmal gar nicht, denn er drehte restlos auf W, was für mich unverschämten Seitenwind bedeutete. Brummelnd legte ich meinen Flügel aus und hoffte auf einen guten Moment, der dann.....nicht kam, egal ich presste mich halt mit aller Gewalt raus. Weit (unter)laufen und mehrmals antippen, ehe ich endlich abhob. Dann ging es eigentlich recht gut, denn mehrere Böen hoben mich schön in die Höhe und so kam ich locker bis zum Parkplatz, wo ich neben dem Auto sanft aufsetzte. Immerhin dem Winter ein Flügerl geklaut. Kaum zu Hause folgte gleich die obligatorische Skitour mit Dundee auf unseren Auer(?)berg über die Südflanke, wo wir gerade noch so ohne Stirnlampe durch kamen. Am Donnerstag sollte es laut DHV Hochneblig sein, im Endeffekt strahlte die Sonne von einem traumhaft blauen Himmel herab und der Nebel blieb weit vor den Bergen in den Niederungen. Der Wind schwach und so machte ich mich auf zum Weststart, wo sich schon während des Abstiegs zauberhafte Motive ergaben. Der Schnee am Startplatz hielt sich in überschaubaren Grenzen und so war ich, trotz leichten Rückenwindes, schnell in der Luft. Sanft gleitete ich in den letzten Sonnenstrahlen über das weite Tal und landete sanft beim Auto. Nach dem zusammenlegen fuhr ich gleich Heim und Dundee war fällig. Noch einmal zum Auer(?)berg, nur heute über die Nordseite, was Dundee eigentlich egal ist. Hauptsache Schnee und wälzeln! In der Abfahrt wurde es dann schon dunkel und so endete auch dieser Tag erfolgreich. Nun folgen wohl noch zwei ganz passable Tage ehe am Sonntag tristes Adventswetter einsetzt, aber wie immer lassen wir uns es nicht nehmen das eine oder andere Glücksmoment während einer Tour abzustauben. Somit wünsche ich Euch allen ein schönes  und gemütliches Adventswochenende!!!

07/12/2018 - 09/12/2018 Knallhart gesehen eine Kampfansage an das Desasterwetter des Wochenendes! Schon am Freitag hab ich nach der Arbeit mit einem tripple zugeschlagen. Der erste Flugberg/Skilifthang 1 ein Kampf gegen den böigen Rückenwind, aber irgendwie grief ich das Flügerl ab. Da der Schirm dabei nicht trocken wurde fuhr ich gleich zum zweiten Flugberg/Skilifthang 2 und packte das nächste walk and fly an, wobei es immer sonniger wurde. Hier hatte ich es dann mit mörderischen Seitenwind zum tun, aber mit einmal aufsetzen hob ich auch hier ab und siehe da der Schirm war trocken. Kaum zu Hause angekommen packte ich gleich Dundee in's Auto und wir fuhren zum Roten Kreuz, genauer gesagt auf die NW Seite nach Hagmoos. Hier hatte ich schon länger einen Anstieg im Auge der auch mit Ski machbar sein müsste und so testeten wir das mal zu Fuß. Über den Panoramablick zum Hütterl und wieder hinab und es sollte eigentlich passen, fehlt halt nur der Schnee. Am Samstag marschierte ich gleich am frühen Morgen mit Dundee über unseren langen Gratweg auf den Vorderzwiesel/Buch und wir hatten mehr als Glück. Wider erwarten bekamen wir, vom Sturm mal abgesehen, schöne sonnige und schon fast winterliche Stimmungen. Dundee hatte seinen Spaß und so stiegen wir den Normalweg wieder ab und schlossen die Runde. Dann schnell Heim und mit Mama Lang und meiner hübschen Sofie zur Verwandtschaft nach Feucht. Kaum angekommen stiegen wir alle in die Bahn um und fuhren in das Zentrum von Nürnberg um den größten und ältesten Christkindlmarkt http://www.christkindlesmarkt.de/ einen Besuch abzustatten. Die Eindrücke zwischen den bunten Lichtern der Stände waren spektakulär. Hinzu kam natürlich Glühwein und die Original fränkische Bratwurst. Zusätzlich besuchten wir noch einige Kirchen was die Stadtführung noch perfekt ergänzte. Nach soviel Erlebnissen konnten wir mehr als zufrieden nach Hause fahren. Am Sonntag schüttete es aus vollen Rohren und es war fast schon grausig auf Tour zu gehen, doch ich hatte mit Dundee unglaublichen Dussel, denn für  zwei Stunden war es plötzlich trocken und sogar die Sonne blitzte heraus. Grund genug eine neue Route auf den Auerberg zu testen. Eigentlich sogar eine der längsten, denn sie führt oberhalb von Stötten durch das einsame Bachtal an die Westflanke heran. Ein Volltreffer mit felsiger Schlucht und purer Einsamkeit, ideal für uns. Nur der Gipfelanstieg verläuft auf bekannten Steigen, wobei wir uns nicht lange an der Gipfelkapelle aufhielten. Zu arg peitschte der Sturm über den Berg, so dass wir flott über die selbe, spannende Route abstiegen. Nun bleibt die Hoffnung auf Schnee, damit die Ski wieder zum Einsatz kommen. Zumindest für Montag/Dienstag sind Schneefälle vorhergesagt und danach wieder föhniger Hochdruck. Für Auerberg und Co sollte es reichen! Somit wünsche ich Euch wieder einmal einen schönen und geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!! 

03/12/2018 - 06/12/2018 Klar es war an der Zeit, denn regnen muss es halt auch mal und so war es egal, da ich ohnehin spät von der Arbeit kam, dass ich mit der berühmten Allgäuer "Hirabira" und Bube Dundee die altbekannte Wendelinrunde drehte. Selbst im dunkeln eine schöne und abwechslungsreiche Tour. Der Dienstag war dann noch deutlich schlechter und punktete mit Dauerregen, was zumindest ein frühes Arbeitsende zur Folge hatte. In einer bisschen besseren Phase packte ich mit Dundee den Schluchtweg auf den Weichberg an, wo durch den Regen allerorts das Wasser nur so plätscherte. In der Gipfelkapelle fanden wir zumindest Schutz für unsere Brotzeit und einem Glühwein. Am Mittwoch schaute es etwas besser aus, zumindest regnete es kaum mehr. Laut Prognose wieder deutliche Windzunahme, also eigentlich alles mehr oder weniger unbrauchbar. Dann grenzte es fast schon an einem Wunder als ich in einer "Nadelöhr" artigen Phase zum Weststartplatz ausrückte. Eigentlich sollte ja alles auf W/SW stehen und so lief ich durch die tropfnassen dem Neuschnee entgegen. Eigentlich mehr Zucker aus der Nacht der oberhalb von 1100m lag. Mit zunehmender Höhe kam der Wind immer mehr aus NO, was kaum nachvollziehbar war, denn alle Messwerte hatten W, naja Holfuy halt wieder, weil der Windreporter ging sowieso nicht. Egal, ich will ja nicht undankbar sein, denn diese Woche stand keinesfalls im Zeichen einer walk and fly Aktion. Als ich am Startplatz ankam war es tatsächlich so, es hatte Rückenwind. Dazu Schneematsch der das anlaufen erschwert, was das Ganze nicht einfacher machte, aber ich legte dennoch zuversichtlich aus. Dann wartete ich auf die schwächste Rückenwindphase und rannte wie ein Irrer den Hang hinab. Nach gut 20m hob ich ab, etwas leeiges geschaukel und endlich schwebte ich sanft über dem grünen Tal. Wer hätte das gedacht, ein friedliches Flügerl in dieser Horrorwetterwoche. Nach ein paar gemütlichen Kreisen landete ich sanft beim Auto und machte mich nach dem zusammenlegen gleich auf den nach Hause Weg. Da es schon spät war und die Dämmerung eintrat machte ich mich gleich mit Dundee auf den Weg. Eine neue, noch nicht begangene Route auf der Westseite des Kienbergs stand auf dem Plan. Ein Parkplatz hinterhalb von Rettenbach war schnell gefunden und schon marschierten wir durch märchenhaften Wald die flachen Hänge empor. Bald war der Hauptkamm erreicht und es folgten nur noch die wenigen Meter zum Gipfelbankerl, wo es schon recht dunkel wurde. Der Glühwein kam heraus und eine kleine Leckerei für Dundee, so dass wir beide auf unsere Kosten kamen. Gemütlich stiegen wir auf dem Anstiegsweg wieder ab. Eigentlich wäre es dass gewesen, aber es war wieder mal an der Zeit, dass mein "Freund" der Horrorjäger zuschlug. Mittlerweile schon zum dritten mal! Plötzlich kamen Lichter die Straße herein gebrochen und ich konnte Dundee grade noch wegziehen, sonst wäre er wohl unter die Räder gekommen. Das Autofenster ging runter und es ging los: "Sama moi wieda soweit, Du Arschloch!" Ok, dass war mir dann endgültig zuviel und ich ich wetterte ebenso verbal/vekal zurück. Ich band Dundee an einem Baum fest und lief mit den Worten: "Jetz klär ma des endgültig und ein für allemal!" los. Mit dem Hinweis auf das Bayerische Naturschutzgesetz Paragraph 26-29 lief ich auf das Auto zu. Nach mehrmaligen: "Du bist doch ein Arsch!" des Jägers verschloss sich dieser in seinem Dacia Duster, wohl ahnend dass die Situation ernster als ernst wird. Wahrscheinlich sein Glück, denn jetz war ich mal so richtig in rage. In letzter Zeit hatte sich so einiges angestaut, auch in der Arbeit läuft es nicht unbedingt rund und so würde so ein Auslöser locker reichen um mal ordentlich Druck abzulassen. Nachdem die Türe logischerweise nicht aufging und Er mich noch mit einer Taschenlampe direkt anblendete, dachte ich mir der ist es doch nicht wirklich wert. Dampfend ging ich zurück zu Dundee und ignorierte diesen mehr als unangenehmen Zeitgenossen. Wer sich die Gesetzeslage durchliest weiß was wirklich erlaubt ist und was nicht. Mein Hund ist angeleint und wir gehen auf markierten Wegen und Forstrassen. Wildschutzschongebiete betreten wir zu den angegebenen Zeiten nicht. Würde der Jäger ein Schild aufhängen mit dem Hinweis auf Jagdbetrieb würden wir ebenfalls einen Alternativweg oder gleich einen anderen Berg suchen. Verbieten und mich des Platzes verweisen kann, bzw. darf Er nicht. Dabei spielt es keine Rolle ob ich zu Fuß, mit dem Rad oder auch mit Ski unterwegs bin. Der Zusatz ich solle doch im Ort rumlaufen ist doch jenseits aller Unverschämtheiten. Wie dem auch sei, nun suche ich in Verbindung mit der Gemeinde und dem Jagdvorstand ein klärendes Gespräch um hier einmal die Dinge richtig zu stellen. Sollte das nicht gelingen bleibt immer noch der Weg zur Polizei um Anzeige zu stellen. Eigentlich nicht meine Art, aber wenn es nicht anders geht läuft es auf Nötigung, und da wo ich mit dem Auto blockiert wurde, auf Freiheitsberaubung hinaus. Hier noch einmal für alle die sich in Bayern in der Natur bewegen die Rechtslage im Bayerischen Naturschutzgesetz:

http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG-26?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Art. 26
Recht auf Naturgenuss und Erholung

(1) Jedermann hat das Recht auf den Genuss der Naturschönheiten und auf die Erholung in der freien Natur. 2Dieses Recht wird nach Maßgabe des Art. 141 Abs. 3 der Verfassung und der folgenden Bestimmungen dieses Teils gewährleistet; weitergehende Rechte auf Grund anderer Vorschriften bleiben unberührt.
(2) Bei der Ausübung des Rechts nach Abs. 1 ist jedermann verpflichtet, mit Natur und Landschaft pfleglich umzugehen. 2Dabei ist auf die Belange der Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigten Rücksicht zu nehmen. 3Die Rechtsausübung anderer darf nicht verhindert oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar beeinträchtigt werden (Gemeinverträglichkeit).

Art. 27
Betretungsrecht; Gemeingebrauch an Gewässern

(1) Alle Teile der freien Natur, insbesondere Wald, Bergweide, Fels, Ödungen, Brachflächen, Auen, Uferstreifen und landwirtschaftlich genutzte Flächen, können von jedermann unentgeltlich betreten werden.
(2) Das Betretungsrecht umfasst auch die Befugnisse nach Art. 28 und 29. 2Es ist beschränkt durch die allgemeinen Gesetze sowie durch Art. 30 bis 32 dieses Gesetzes.
(3) Das Betretungsrecht kann von Grundeigentümern oder sonstigen Berechtigten nur unter den Voraussetzungen des Art. 33 verweigert werden. 2Das Betretungsrecht kann nicht ausgeübt werden, soweit Grundeigentümer oder sonstige Berechtigte das Betreten ihres Grundstücks durch für die Allgemeinheit geltende, deutlich sichtbare Sperren, insbesondere durch Einfriedungen, andere tatsächliche Hindernisse oder Beschilderungen untersagt haben. 3Beschilderungen sind jedoch nur wirksam, wenn sie auf einen gesetzlichen Grund hinweisen, der eine Beschränkung des Betretungsrechts rechtfertigt.
(4) Der Gemeingebrauch an Gewässern bestimmt sich nach § 25 des Wasserhaushaltsgesetzes und Art. 18 des Bayerischen Wassergesetzes. 2Der Gemeingebrauch an öffentlichen Straßen bestimmt sich nach Art. 14 des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes sowie § 7 des Bundesfernstraßengesetzes.

Art. 28
Benutzung von Wegen; Markierungen

(1) Jedermann darf auf Privatwegen in der freien Natur wandern und, soweit sich die Wege dafür eignen, reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen fahren. 2Den Fußgängern gebührt der Vorrang.
(2) Markierungen und Wegetafeln müssen ohne Beeinträchtigung des Landschaftsbilds deutlich, aussagekräftig und unter Beachtung örtlicher und überörtlicher Wanderwegenetze einheitlich gestaltet sein. 2Genügen Markierungen und Wegetafeln diesen Anforderungen nicht, kann ihre Beseitigung angeordnet werden.
(3) Eigentümer oder sonstige Berechtigte haben Markierungen und Wegetafeln zu dulden, die Gemeinden oder Organisationen, die sich satzungsgemäß vorwiegend der Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege widmen, mit Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde anbringen. 2Auf die Grundstücksnutzung ist Rücksicht zu nehmen. 3Eigentümer oder sonstige Berechtigte sind vor der Anbringung zu benachrichtigen.
(4) Die Vorschriften des Straßen- und Wegerechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt.

Art. 29
Sportliche Betätigung

Zum Betreten im Sinn dieses Teils gehören auch das Skifahren, das Schlittenfahren, das Reiten, das Ballspielen und ähnliche sportliche Betätigungen in der freien Natur.

Am Donnerstag war es dann wieder relativ spät als ich von der Arbeit kam. An Fliegen war sowohl Windmassig, wie auch Lichttechnisch, denn es war bereits dunkel, nicht zu denken. Zumindest konnte ich mit meiner hübschen Sofie und Dundee auf einen Feldausrücker in das Bernbeurer Outback starten. Die Hirabiras sorgten für Licht und so hatten wir auf dieser Runde unseren Spaß. Während der Freitag noch ein paar Sonnenstrahlen bereit hält, schaut es am Wochenende schon wieder düster aus. Nur in Hochlagen Schnee, da es noch mild bleibt und erst ab Montag wird sich auch vor unsere Haustüre dass schöne weiß wieder einfinden. Egal, für entspannte Christkindlmarktaktionen genügt es auf alle Fälle und so wünsche ich Euch allen ein geruhsames zweites Adventswochenende!!!

30/11/2018 - 02/12/2018 Traurig aber wahr, Temperaturen von über 16° machten das prachtvolle weiß wieder zunichte und zumindest auf unseren Vorbergen war das kurze Skitourenintermezzo wieder vorbei. Nachdem es am Freitag, ab dem frühen Nachmittag, zu regnen begann flüchtete ich mit Dundee in die geschützten Wälder unseres Hausberges Wendelins und zog die altbekannte, schöne Runde durch. Das alte Motto, Hauptsache was gemacht, kam voll zum tragen. Am Samstag fielen Dundee und ich schon mal über unsere Adventskalender her (Schleck!) und dann wagte ich, nachdem der Schnee immer mehr verschwand, ein walk and fly mit Mario, Adrian und Dundee. Schon während der Anfahrt sank die Laune meiner Kameraden weiter in den Keller, denn es schüttete teilweise regelrecht als wir von Marktoberdorf Richtung Wertach fuhren. Erst kurz vor Kranzegg zeigte sich plötzlich der Blaue Himmel und schon stiegen die Stimmungen und die Gesichter zeigten Zuversicht. Der neu zugelassene Startplatz an der Kammereggalpe war unser Ziel. Gemütlich marschierten wir von der Grüntenbahn Talstation am Bach entlang bis zum steilen Steig, der nach wie vor wegen Unwetterschäden gesperrt war. Ist uns natürlich egal und schon kraxelten wir im vermurten Bachbett den Wald empor. Unter uns zog dummerweise der Nebel herein, aber wie üblich stirbt die Hoffnung zuletzt. Problemlos durchquerten wir die "Gefahrenstellen" und erreichten über die Absätze des alten Steinbruches den Normalweg zur Alpe. Allerdings verfolgten wir diesen nur wenige Meter da wir gleich wieder nach rechts zum Startplatz abbogen. Immer noch der gleiche wie bei meiner letzten Erkundung. Klein, schräg und spannend. Der Windsack passte mal mehr oder weniger und so legte ich als erster aus während sich Dundee an einem Felsen über seine Brotzeit hermachte. Der Nebel war noch da, aber es ließ sich die Straße schemenhaft erkennen und so ermutigt versuchte ich den Start. Nach wenigen Schritten war ich in der Luft und gleitete auf den Oberstdorfer Talkessel zu. Faszinierend schwebte ich über den nebelbänken und hatte aber dennoch genug Sicht für eine ordentliche Flugeinteilung. Nach einigen gemütlichen Kreisen landete ich soft unmittelbar an der Talstation. Schnell zusammen gepackt, rein in's Auto und zum Wanderparkplatz der Kammereggalpe hinauf gefahren. Die wenigen Meter zum Startplatz gelaufen und schon war das Team wieder vereint. Als nächster haute sich Super Mario souverän in den Allgäuer Himmel hinaus und genoß seinen Flug. Zu guter Letzt folgte Adrian, der ebenfalls perfekt aufzog, aber dann Richtungstechnisch zu weit rechts sich als Holzfräse durch das Buschwerk arbeitete. Er kam aber durch und rief noch zurück: Das war aber nicht so gut! Lachend marschierte ich mit Dundee, der noch eine Dauerwälzelaktion einlegte, zum Parkplatz zurück. Dann fuhr ich hinab und lud meine Fliegerkollegen ein und so fuhren wir mehr als zufrieden mit dem angeblich schlechten Tag nach Hause. Kaum angekommen ginge es schon wieder mit meiner Hübschen Sofie weiter über Memmingen, Biberach und Burladingen in die Schwäbische Alb zur spektakulären Burg Hohenzollern https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Hohenzollern. Hier findet am ersten und zweiten Adventswochenende einer der schönsten Christkindlmärkte https://www.weihnachtsmaerkte-in-deutschland.de/koeniglicher-weihnachtsmarkt-auf-burg-hohenzollern-bei-bisingen.html Deutschlands statt. Allein schon die gigantischen Parkflächen im Tal deuteten auf enormen Andrang hin und so warteten wir auf den Shuttlebus. Durch Dussel blieb ein Burg Mitarbeiter mit seinem Dienstauto stehen und sagte Er könne vier Personen mitnehmen und schon ging es für uns auf direkten Wege zum Adlertor. In mehren Schutzgräben verteidigt sich die gigantische Anlage und so dauerte es noch eine Weile bis wir im Innenhof der Burg ankamen. Es folgte ein fantastischer, Farbenfroher Rundgang durch die zahlreichen Stände. Teilweise auch in den imposanten Säälen der Burg, wo uns sogar noch ein Museum geboten wurde. Das Glanzstück die Kaiserkrone, geschützt in einem Tresor hinter Panzerglas. Langsam wurde es dunkel und die Burg tauchte in zahlreichen Rottönen stimmungsvoll in die Nacht hinein. Da schmeckte uns Bratwurst und Glühwein gleich doppelt so gut. Zufrieden stiegen wir über gefühlt 10000 Stufen, mit fantastischen Blick auf die Lichter der Talorte zum Auto hinab. Dann machten wir uns auf den Weg nach Hause und blieben dabei noch kurz in Ottobeuren stehen, denn Sofie hatte die grandiose Klosterkirche https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Ottobeuren noch nicht gesehen. Im Innenbereich wird der Besucher förmlich mit Eindrücken erschlagen und es dauerte seine Zeit bis sich das gesehene verarbeiten lässt. Nach soviel Erlebnissen an einem Tag vielen wir erschöpft und glücklich in's Bett. Der Sonntag hatte dann Garnichts mehr brauchbares im Angebot, aber Dank Hochwald am Kienberg ging sich mit Dundee eine stürmische Bergtour mit halbwegs trockenen Füssen aus. Nebenbei noch eine neue Route an einem Bachlauf erkundet und schon war auch dieser Tag ausgenutzt. Selbst die weiteren Aussichten sind alles andere als lustig. Windig, warm und somit Fliegen und Sitouren mehr als aussichtslos, aber megaextremesport wäre nicht megaextremesport und so wird sich schon irgendein winziges, nutzbares Fensterl für was auch immer ergeben. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

26/11/2018 - 29/11/2018 Dann mal auf in die neue Woche und somit der Start in die Tourenskisaison 2018/19 eröffnet. Am Montag sah es düster und neblig aus, von weißer Landschaft noch keine Spur, doch die Webcam in Jungholz versprach, Dank Kunstschnee, Aussicht auf Erfolg. Flott fuhr ich mit Dundee nach der Arbeit hinüber und schon am Parkplatz der Skilifte tickte Dundee völlig aus. Schnee ist halt sein Element und das gilt auch für mich, da ich heute die neuen Ski einweihen konnte. Flotten Schrittes, von etlichen Wälzelaktionen unterbrochen, marschierten wir los. Da die Dynastar Vertical Bear relativ leicht sind ging es erstaunlich schnell dahin. Meist ist der Saisonstart immer etwas zäh, aber es lief wie geschmiert. Problemlos kamen wir bis zum mittleren Bereich, wo die Beschneiung endete. Egal, für den ersten Einsatz reicht es und schon kam der Glühwein zum Vorschein. Nach dieser Auszeit ging es an die Abfahrt und da es Dundee kaum erwarten konnte speedete er gleich los, ich mit der Leine hinten dran mit neuen Ski (Aaaaahhhrrggg!!!). Volles Rohr ging es die Hänge hinab und die Ski hielten was sie versprachen. Trotz Dundeebeschleunigung hielten die Kanten sensationell und viel zu schnell kamen wir an der Talstation an. Zufrieden fuhren wir nach Hause und freuten uns schon auf die nächsten Tage, denn die Prognosen versprachen Neuschnee. Tatsächlich flockte es in der Nacht und am Dienstag Morgen war die Umgebung Schneeweiß. Nachdem die Werte zum Ende der Woche hin wieder milder werden sollen war es klar dass ich mit Dundee gleich nach der Arbeit unseren Auerhausberg über die Südroute anging. Im Wald würde nix gehen, aber in den weiten Wiesenflanken lag genug Schnee um problemlos anzusteigen. Bald erreichten wir die steilere Stufe und liefen auf das Gipfelkreuz zu dass wir noch bei Helligkeit erreichten. Es folgte die übliche Gipfelglühweinbrotzeit und wir machten es uns gemütlich. Nebel zog durch die Hänge und somit hatten wir mehr oder weniger Nullsicht, aber egal zweite Skitour absolviert! Dann stellten wir uns auf Abfahrtsmodus um und es dauerte keine zwei Meter und Dundee riss mich schon mal in seinem Sturm und Drang Wahnsinn um. Lachend kugelte ich im obersten Hang hinab und war gleich wieder auf den Füßen. Ist ja klar, eine Skitour ohne Sturz ist keine Skitour. Dann kamen wir in Fahrt, Dundee staubte die Hänge hinab und ich hinterher, herrlich wieder auf Ski unterwegs zu sein. Bald kamen wir am Auto an und die rassige Abfahrt war leider zu Ende. Der Mittwoch punktete mit Hochdruck und so fand ich mich abermals mit Dundee nach der Arbeit am Auerberg auf Skitour, allerdings auf der Nordroute, wo der Schnee noch pulvrig in der Sonne glitzerte. Bei geradezu märchenhafter Winterwonderland Stimmung stiegen wir einsam der Schulter entgegen. Selbst das obere Stück zur Kirche konnten wir begehen und es folgte, wie üblich, die Glühwein Pause. Dundee konnte es natürlich nicht erwarten und so ging es flott in den Abfahrtsmodus über. Es war ja klar dass ich gleich im oberen Teil einen Dundeeabflug machte, aber das gehört dazu und so ging's lachend weiter. Der Pulver staubte als wir hinab rauschten und wieder war die Abfahrt viel zu schnell vorbei. Dennoch machten wir uns zufrieden und glücklich auf den kurzen nach Hause Weg. Der Donnerstag kam ebenfalls mit strahlend blauen Himmel daher, aber auch mit Föhn und wärmeren Temperaturen. Kurzum der Schnee schmolz und das Fliegen war nahezu unmöglich, doch das galt nur für die Alpen und so konnte ich im Vorland ein walk and fly zum SO Start durchziehen. Einem eindrucksvollen Aufstieg, mit herrlichen Bildern folgte ein genialer Flug mit perfekten Windbedingungen, so dass es mich weit hinaus trug. Soft landete ich direkt neben dem Auto und legte entspannt meinen Denali zusammen. Dann fuhr ich gleich Heim und versuchte nochmals mein Glück mit Dundee in der Nordroute auf den Auer(Haus)berg. Tatsächlich fanden wir gerade noch soviel Schnee um mit Ski aufzusteigen. Der Glühwein schmeckte aber genauso gut wie am Vortag und so rauschten wir im Anschluss wieder zum Auto hinab. Das wird wohl für die nächsten Tage am Auerberg die letzte Skitour gewesen sein, denn Temperaturen bis 16 Grad werden alles an Restschnee zunichte machen. Generell kommt das Wochenende eher wechselhaft daher und da wird es schwer werden was zu reißen, aber mal sehen was so geht. Wie es auch kommt ich wünsche Euch allen ein schönes und geruhsames erstes Adventswochenende!!!

23/11/2018 - 25/11/2018 Freitag und mal wieder FÖHN...toll und deshalb in den Bergen Traumwetter, aber auch heikle Flugbedingungen, so dass ich mich nach der Arbeit an den geschützten Skilifthang am Alpenrand verzog. Die Sonne strahlte wärmend herab während ich die Piste hinauf stapfte, ja stapfte denn es lag ein Hauch von Schnee. Am Startplatz angekommen passte alles, der sonst vorhandene Zaun abgebaut, Wind ideal von Vorne und schon legte ich meinen Prachtflügel aus. Nach wenigen Schritten hob ich ab und gleitete sanft über die Alm. Es trug perfekt und ich kam hoch über den Landewiesen an und konnte noch in Ruhe umherfliegen um zu genießen, während der Nebel sich von Norden her schon wieder auf den Weg machte. Soft landete ich unweit des Autos und machte mich gleich auf den nach Hause Weg. Dann ging's gleich weiter mit meiner hübschen Sofie und Dundee zum ausgetrockneten Korbsee, wo wir im ehemaligen Seegrund eine lange, landschaftlich eindrucksvolle Runde drehten. Zu guter Letzt gekrönt mit Glühwein und Platzerl, das Wochenende kann kommen. Am Samstag schaute dass Wetter eher düster herein und so fuhr ich mit Sofie, Maxi und Dundee zum Drachenköpfle. Für den kleinen Maxi das optimale Abenteuerterrain und schon marschierten wir von Weizern zum neuen Gipfelkreuz hinauf. Immer wieder tröpfelte es, aber das machte der frohen Stimmung keinen Abbruch. Wenige Meter vom Gipfel entfernt stiegen wir zum Höhleneingang hinab. Respektvoll schaute Maxi in den kleinen Schlund, wobei Sofies Blick durchaus ähnlich skeptisch ausfiel. Raus mit den Stirnlampen und schon kletterte ich als erster in die Finsternis, gefolgt vom tapferen Maxi und meiner hübschen Sofie, die es sich nicht nehmen ließ auch mit hinein zu krabbeln. Dann begann der Abenteuertrip, der uns robbend, teils kriechend durch das Gangsystem des Drachenlochs führte. Maxi war begeistert und fühlte sich wie ein Forscher. Hinzu kamen Spinnen, Tropfsteinbildungen und Nischen die im Nichts verschwanden. Nach der letzten, grösseren Kammer kamen wir zum Ausgang, wo seitlich ein Totenschädel (Plastik) den unheimlichen Eindruck noch unterstützt. So kletterten meine tapferen Höhlenbefahrer stolz aus dem Spalt heraus. Dundee war ganz verblüfft als wir hinter ihm standen, den er bewachte immer noch den Eingang. Nun war es Zeit für Platzerl und ein Glühwein ähnliches Heissgetränk. So gestärkt machten wir uns alle zufrieden und glücklich an den Abstieg zum Auto. Am Sonntag schaute es schon deutlich besser aus, zumindest in den Bergen, denn im Vorland hielt sich hartnäckig der Nebel. Allerdings war der Auerberg oben schon frei als ich mit Dundee nach Mod zum Treffpunkt beim Netto, wo Olli hinzukam, rüber fuhr. Gemeinsam machten wir uns dann auf den Weg zur Alpe bei Wertach, wo wir am zuletzt versteckten Parkplatz los marschierten. Hier war alles schon strahlend blau und die Sonne wärmte uns. Dundee arbeitete sich derweil wie ein Staubsauger den alten, mittlerweile verfallenen Steig hinauf. Prädikat besonders einsam und so trafen wir auch den ganzen Tag niemanden. Bald wurde der Blick zu den Tannheimern frei, während wir das letzte Stück zur Alpe anstiegen. Nun galt es nur noch das Almwiesengelände, am Gipfelkreuz vorbei zum Startplatz zu überwinden, was wir schnell hinter uns brachten. In einem besonders sonnigen Plätzchen kam Brotzeit, Platzerl und Glühwein zum Einsatz. Erst nach dieser entspannenden Phase legte ich meinen Denali aus. Wenige Schritte und ich war in der Allgäuer Luft. Genüsslich flog ich am Steinbruch vorbei und kam hoch über den Landewiesen an. Nach einigen Runden setzte ich soft auf, legte flott zusammen, packte meinen Schirm in's Auto und lief noch einmal die gleiche liebliche Route hinauf. Olli und Dundee warteten bereits sehnsüchtig, so dass auch Ollis Flug freigegeben war und Er sich souverän in die Luft beförderte. Für Dundee und mich gab es derweil nochmals eine Brotzeit und schon machten wir uns ganz locker an den Abstieg. Zufrieden führe wir mit dem erlebten Heim, denn due nächsten Tage sind alles andere als Flugtauglich. Vielleicht mischen sich ja ein paar Flocken dazwischen und die Ski kommen zum Einsatz, mal sehen, aber wie dem auch sei ich wünsche Euch wie immer einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

19/11/2018 - 22/11/2018 Der Wochenstart mit unangenehm eisigen Ostwind, dazu Nebel und etwas Schnee. Allerdings zu wenig, denn sonst wäre bereits der Auerberg mit Tourenski dran gewesen. So hab ich mich mit Dundee an einer neuen Route versucht, denn in der Südflanke gibt's eine  kleine Schlucht und die gingen wir direkt an. Durchaus spannend, von kleinen Nagelfluhwänden eingequetscht marschierten wir hinauf und waren dadurch vor allem etwas windgeschützt. An zwei Stellen muss man sogar die Hände zu Hilfe nehmen, was der Tour noch eine zusätzliche Würze verleiht. Da werden wir sicher noch öfter durch kraxeln und schon erreichten wir die lange Wiese die zur Skihütte, wie auch dem Gipfel entgegen strebt. Flott liefen wir zur Hütte und machten es uns auf der Windabgewandten Seite gemütlich. Bei Brotzeit und Glühwein war das Ganze schon eher erträglich. Langsam fing es zu dämmern an und wir stiegen zufrieden zum Auto ab. Der Dienstag schaute mit leichter föhniger Lage am Alpenrand schon besser aus. In höheren Lagen tobte der Wind, aber auf kleineren, vorgelagerten Bergen war ein walk and fly machbar und so marschierte ich in einer regelrecht mystischen Stimmung zum SO Startplatz in der Nähe des Grüntensees hinauf. Die Kontraste aus Grün und den weiß vereisten Bäumen war faszinierend. Ich kam aus dem fotografieren nicht mehr heraus. Am Startplatz ein Anblick wie es selten der Fall ist, denn der Nebel teilte den Horizont in zwei Hälften, so dass Licht und Schatten fantastische Reflektionen darstellten. Die Bilder sehen schon unwirklich wie Gemälde aus. Der Wind kam leicht von vorne, auch wenn über mir die Wolken geradezu durchrauschten. Wenige Schritte und ich war in der Luft und erhielt als Lohn einen genialen Flug über dem Nebel mit Blick auf den See. Hammer, mehr geht nicht und so landete ich sanft unterhalb des Parkplatzes. Dann fuhr ich schnell Heim um mit Dundee die tolle Stimmung ebenfalls auszukosten. Ziel wurde der lange und vor allem einsame Waldgrat auf den Vorderzwiesel/Buch. Wir wurden nicht enttäuscht, denn wie zuvor bei meinem Flug tankten wir sensationelle Eindrücke und nachdem wir am Gipfelkreuz waren kehrten wir zum Westgipfel zurück und machten es uns in der von der Sonne verwöhnten Märchenwiese gemütlich. Mit Blick auf Säuling und den Tannheimer Felsgipfeln ließen wir den Tag mit einem herrlichen Sonnenuntergang, samt Glühwein ausklingen. Solche Tage sind wahrlich getreu dem Motto lebe Deinen Traum und so stiegen wir entspannt zum Auto ab. Am Mittwoch setzte sich leider wieder Nebel durch, auch wenn inneralpin die Sonne scheinte. Egal, dachte ich mir und marschierte mit Dundee nach der Arbeit über die Westroute auf den Auerberg. Immerhin machen die Renovierungsarbeiten in und um die Kirche Fortschritte.  Dundee hatte seinen Spaß und so war auch dieser Tag abgehakt. Der Donnerstag strahlte wieder mit puren Sonnenschein und sanfter südlicher Strömung. Grund genug mal wieder den Wank, bzw. den Rosswank bei Garmisch anzugehen. Vom Parkplatz aus lief ich über den Landeplatz beim Gschwandter Bauer in genialen 42 Minuten zum Startplatz. Das Ganze bei grandioser Stimmung und Wärme, so dass es sogar kurzärmlig ging. Stolz ragten die Felsgipfel des Karwendels und des Wettersteins gegenüber auf und tauchten den Horizont in eine dramatische Landschaft. Sanft strich der Wind aus SO herauf und so legte ich meinen Denali unmittelbar am höchsten Punkt aus. Etwas beschleunigt laufen im flachen Bereich und schon war ich in der Luft. Es folgte ein völlig ruhiger, aussichtsreicher Abgleiter mit Blick auf Garmisch und die Zugspitze. Immer noch herrschten starke herbstliche Farben unter mir in den weiten Wäldern des Wanks. Nach etlichen weiten Kreisen landete ich sanft beim Windsack, legte zusammen und lief die wenigen Meter zum Parkplatz hinab. Dann fuhr ich flott Heim und marschierte mit Dundee noch die lange Wendelinrunde, wo wir immer noch eine faszinierende Sunsetstimmung absahnen konnten. Mehr als zufrieden mit dem Tag machten wir uns auf den nach Hause Weg. Nun folgt ein föhniger Freitag der mit einem Frontdurchgang beendet wird. Am Wochenende scheint der Sonntag der bessere Tag zu werden, aber wir müssen sehen was wir so anstellen können. Auf alle Fälle wünsche ich Euch ein schönes und abwechslungsreiches Wochenende!!!

16/11/2018 - 18/11/2018 Ein Wochenende wie es windiger nicht sein konnte. Fliegen mehr als Fehlanzeige und so marschierte ich am Freitag schon mal gekonnt mit Dundee zum Schmauzenberg. Wie immer die genial einsame Route durch das südwestlich gelegene Tal. Immer wieder mal blinzelte die Donne durch das Nebelgrau und erhellte das Firmament. Nach einer kurzen Gipfelbrotzeit stiegen wir über den schmalen Waldgrat mit seinen verwunschenen Bäumen wieder ab. Der Samstag schaute nicht besser aus oder zumindest windtechnisch war er unfliegbar, während zumindest blauer Himmel die Dominanz übernahm. Ziel wurde die Schlossruine Wagegg, die hinterhalb von Wildpoldsried und vor Kempten lag. Mit meiner Hübschen Sofie und Dundee ging es problemlos über den markierten Steig zu den Mauerresten der ehemaligen Burg https://de.m.wikipedia.org/wiki/Burg_Wagegg. Steil führte das letzte Stück auf den höchsten Punkt mit Aussichtsbank, wo der Blick weit in das Allgäu hineinreicht. Nun war es auf der Zeit die Suche zu beginnen, denn unterhalb der Burg soll eine der grössten Nagelfluhhöhlen im Allgäu versteckt sein. Nachdem wir den oberen Bereich umrundeten und nichts fanden, nahm ich mir den unteren Ring vor und konnte mit Glück den versteckten Eingang entdecken. Dann holte ich Sofie und Dundee nach, die Stirnlampen ausgepackt und hinab in die Tiefe. Der Einstieg führte steil über eine Stufe hinab, danach folgte ein hoher Gang der am Ende senkrecht abbrach und auch nach rechts zweigte ein enger Schlupf ab. Zunächst kletterte Sofie zu mir runter und dann kroch ich in den rechten Gang wo eine weitere Engstelle mich zum Ende führte. Danach kletterte ich in den unteren Höhlenteil, wo eine regelrechte Halle bis zum hintersten Höhlenende leitete. Zufrieden und voller Staub kletterte ich zu Sofie zurück und wir verließen die Höhle. Dundee hütete derweil den Eingang und freute sich uns wieder zu sehen. Gemütlich stiegen wir über den Anstiegsweg zum Parkplatz hinab und fuhren Heim. Am Sonntag machte sich abermals der düstere Nebel, wie auch der unangenehme Ostwind deutlich bemerkbar. Angefacht vom gestrigen Erlebnis fuhr ich mit Dundee zum Drachenköpfle nach Eisenberg. Dieser Gipfel ist den beiden Burgruinen Freyberg/Eisenberg vorgelagert und soll am Gipfel auch eine Nagelfluhhöhle bereit halten. Von Weizern aus stiegen wir durch den steilen Wald an. Immer wieder trat der felsige Untergrund hervor und machte deutlich woraus der Berg bestand. Ein letzter Hang und wir stände am neu erstellten Gipfelkreuz. Dundee verfiel noch schnell in den Wälzelmodus bevor  die Suche begann, die sich nicht schwierig gestaltete, denn ein kleiner Pfad führte in den Waldhang. Normalerweise würde man hier keine Höhle vermuten, aber plötzlich standen wir vor der kleinen Öffnung dir mit einem dicken Strick in die Tiefe führte. Jetzt gab's für Dundee erst einmal Brotzeit und ich machte die Stirnlampen klar. Grade so passte ich durch den Eingangsschlitz und kletterte hinab. Sofort bog der Gang verengt ab und es ging weiter hinab. Teilweise kriechend und robbend passierte ich die Engstellen, wonach immer etwas größere Räume folgten. Im stetigen, faszinierende auf und ab arbeitete ich mich durch die Gänge. Ein echtes Kleinod und das vor der Haustüre dachte ich mir. Noch ein paar Kriechstellen und ich erreichte den zweiten Eingang, für mich sozusagen der Ausgang. Zurück am Tageslicht schaute Dundee nicht schlecht woher ich kam, denn er blickte immer noch in den von mir benutzten Eingang. Freudestrahlend schwanzelte er zu mir herüber als er mich sah und schon machten wir uns zufrieden an den Abstieg. Die nächsten Tage schauen dann schon mal eher winterlich aus, wobei es mit der weißen Pracht noch fraglich sein dürfte, aber egal irgendeine Aktion wird uns schon gelingen. In diesem Sinne Euch allen einen schönen und geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

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© Norbert Hofmann