Lebe Deinen Traum....                 ....denn Du lebst nur einmal!

NORBERT HOFMANN

Der eifrige "Macher" von megaextremesport und das tagtäglich bei seinen Touren!

EXPEDITIONEN

Der Name ist Programm. Meine selbständig durchgeführten Expeditionen der letzten Jahre.

SKITOUREN

Natürlich darf die Königsdisziplin, das aufsteigen mit den Tourenski, keinesfalls fehlen.  

WALK AND FLY

Eine Sportart, das Gleitschirm fliegen, stellt für mich das letzte Puzzleteil beim Bergsteigen dar. 

Neuigkeiten

Wer unten aufgeführte Neuigkeiten per Email (Hohe Auflösung!) bekommen möchte muß einfach nur unter Kontakt eine Nachricht mit Kennwort "megaextremesport news" senden! Weiter zurück liegende Nachrichten findet Ihr im Archiv!

BILD DES MONATS

Das Bild des Monats kommt dieses mal von Dietmar Skoda, der seine Silvester walk and fly Tour am Pfeiler Stilgerecht mit einem riesigen Lebkuchen feiert. 

PRODUKT DES MONATS

Der "Schulungs" Schirm - FIDES 5

100% ehrlicher Gleitschirmbau mit Herkunft. In Europa hergestellt.

Der FIDES 5 ist ein EN/LTF A-Schirm, der Sie als passendes und schön zu fliegendes Gerät für jede Pilotenkategorie von den ersten Hüpfern am Übungshang weg durch viele schöne Flugstunden begleiten soll.

Der FIDES 5 ist ausreichend robust für intensives Training und behält gleichzeitig jene Qualitäten in Flug und Handling bei, für die Sky Paragliders so bekannt ist.

Das Handling des FIDES 5 ist fein ausbalanciert. Er bietet Feedback und Feinfühligkeit, aber in einer gezügelten Weise. Schließlich muss der Pilot die Luft spüren und die Schirmreaktionen einordnen können, während er das Zentrieren der Thermik auf sichere Art erlernt.

Die Nickstabilität und das hohe Maß an passiver Sicherheit des FIDES 5 stellen sicher, dass ein unerfahrener Pilot mit einem möglichst fehlerverzeihenden Schirm unterwegs ist.

Eine Neuheit beim FIDES 5 ist die Integration von Nylon-Stäben, welche in die 3D-geformte Nase integriert wurden, um die Einströmöffnungen auch nach vielen Stunden intensiven Trainings offen zu halten. Diese Stäbchen können vollständig ersetzt oder entfernt werden und stellen durch ihr einzigartiges Design keine Verschleißgefahr für das Schirmtuch dar.

Die wichtigsten Eigenschaften

Hohe passive Sicherheit
Sehr einfaches Aufzieh- und Startverhalten
Nasenkonstruktion aus Hypalon und Nylon-Stäbchen
Fein ausbalanciertes Handling zur Weiterentwicklung des Pilotenkönnens
Berechenbares und fehlerverzeihendes Verhalten mit langen Bremswegen
Gebaut aus hochqualitativen Materialien mit Laserschnitt für genaues und präzises 3D-Shaping, Haltbarkeit und lange Lebensdauer

Design – Philosphie oder Technik

Häufig sehen wir Piloten mit ihren heißen neuen Schirmen kämpfen, nicht ihr volles Potenzial nutzen und beim Fliegen keinen Spaß haben. Wir finden das falsch. Das ist auch der Grund, warum wir die Schirme herstellen, für die wir bekannt sind. Wir gehen bewusst nicht ständig noch mehr an die Grenzen von Konstruktion und Pilotenanforderungen. Beim Gleitschirmfliegen geht es darum, die Zeit in der Luft zu genießen; darum, Spaß zu haben. Unsere Schirme sind der Spiegel dieser Einstellung – unkompliziert, verlässlich, sicher und mit Freude zu fliegen.

Design

Für die Konzeption eines Gleitschirms muss man ein Ingenieur sein, Ahnung von Schneiderei haben und ein Träumer sein, der seine Träume verwirklichen möchte. Es gibt viel zu bedenken, bevor man auch nur erste Ideen zu Papier bringt oder in den Computer eingibt.

Je mehr man im Vorfeld überlegt, desto weniger Prototypen wird man letztlich benötigen. Deshalb beweist eine hohe Zahl von Prototypen auch nicht gerade, dass man ein guter Designer ist. Ein erfahrener Konstrukteur weiß schon, wo mögliche Probleme bei einem neuen Schirm liegen können bevor der erste Proto überhaupt fliegt.

Produktion

Um einen Gleitschirm herzustellen muss man sich auf Menschen und die bestmögliche Technologie verlassen können – und manchmal muss man für die Umsetzung seiner Ideen auch Dinge erfinden. Doch ein rein technologischer Zugang ohne geschickte Hände wird nicht genug sein – man muss wissen, wie genau die Maschinen und die Menschen, welche sie bedienen, arbeiten können.

In die Herstellung eines Autos fließen rund 5 Stunden an menschlicher Arbeitskraft. Ein Gleitschirm benötigt 50 Stunden. Modernstes Equipment erlaubt es uns, in Europa zu produzieren, obwohl die Arbeit in Ostasien ein Zehntel kostet. Dabei sprechen wir von extrem erfahrenen und hoch motivierten Menschen, die ausgebildet und trainiert werden müssen. Dazu müssen sie verstehen, was der Konstrukteur will und warum Genauigkeit und eine bestimmte Arbeitsweise so wichtig sind.

Technologie

Alle für Konstruktion und Herstellung eines Gleitschirms eingesetzten Technologien sollen den Designerfordernissen entsprechen; nicht den Wünschen der Marketingabteilung. Sky Paragliders nutzt sogenannte „3D-shaping“-Technologien seit 2005 – weil wir wissen, wie man schneidert. Wir haben nie ein großes Theater darum gemacht, weil es einfach die beste Art ist, einen Gleitschirm zu produzieren. Ein weiteres Beispiel sind Mini-Ribs: Üblicher Weise werden sie mit außen liegenden Nähten gemacht und sind damit erhöhtem Abrieb ausgesetzt. Wir bevorzugen es, Zeit in die Spannungsoptimierung der Austrittskante zu investieren, was Mini-Ribs überflüssig macht – wir benötigen sie einfach nicht.

Wieviele Leinen und Leinenmeter benötigt man für einen guten Gleitschirm?

Nun, mehr als man an vielen aktuellen Geräten finden wird. Leinen sind weit mehr als nur Widerstand, den man um jeden Preis vermeiden muss: Sie geben Form und Stabilität und verbinden Pilot und Gleitschirm. Man kann die Leinenanzahl reduzieren, erreicht aber einen Punkt, wo man neue Lösungen für bisher nicht bestehende Probleme finden muss. Und man gewinnt keine 25 Prozent an Leistung, indem man einfach die D-Leinen weglässt: Denn diese D-Leinen machen viel weniger als ein Viertel aller Leinen aus (vergessen wir nicht Stabilo- und Bremsleinen!). Dafür muss man aber A-, B- und C-Leinen verstärken, was zu größeren Durchmessern mit mehr Widerstand führt.

Man benötigt auch Nylonstäbchen für die Produktion eines 3-Leiners. Was zu Schirmen führt, die zeitaufreibend und kompliziert zu packen und aufzubewahren sind. So sollte ein Gleitschirm nach unserer Meinung einfach nicht sein.

Materialien

Schirmkappe

Tuchbahnen: Skytex 38, 38 g/m2, Porcher Sport, Frankreich

Eintrittskante: Skytex 38, 38 g/m2, Porcher Sport, Frankreich

Rippen und Diagonalverstrebungen: Skytex 40, 40 g/m2, Porcher Sport, Frankreich

Leinen

obere Galerie: EDELRID 7850-080 und 7850-100 (1 mm/1,2 mm Dyneema ummantelte Leine); EDELRID, Deutschland
Hauptleinen: EDELRID 7850-160 und 7850-200 (1,5 mm/1,7 mm Dyneema ummantelte Leine); EDELRID, Deutschland
Hauptbremsleine: EDELRID 7850-200 (1,7 mm Dyneema ummantelte Leine); EDELRID, Deutschland

Tragegurte

20 mm Polyestergurtband; Mouka Tisnov, Tschechische Republik
Leinenschlösser: Karabiner 3,5 Delta; Peguet, Frankreich

Im Laden auf Lager und sofort verfügbar!!!

Weitere Infos unter http://flightclub.org/fides5.html!     

Alle weiteren Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten und unter www.megaextremesport.de!

Servus miteinander!

13/01/2017 - 15/01/2017 Das Wetter spielte uns ja an diesem Wochenende mehr als übel mit, aber wie dem auch sei, egal bei welchen Bedingungen, Skitouren gehen halt immer und so rannte ich am Freitag noch die Piste in Halblech hinauf. Lift war nicht in Betrieb und so konnte ich in Ruhe am oberen Lifthäusl meinen Glühwein trinken. Die Abfahrt dann flott in teilweise verblasenen, eisigen Gelände. Am Samstag sah es ebenfalls alles andere als rosig aus, doch gemeinsam mit Adrian und Dundee fuhr ich zum Hochschergen, der gerade bei hoher Lawinenstufe (Samstags im Allgäu 4!) ein dankbares Ziel ist. Flott stiegen wir am Fahrweg an und der Pulverschnee wurde mit zunehmender Höhe deutlich mehr. Dundee war außer sich und zerrte mich hin und her, was den ersten Sturz zur Folge hatte....wieder mal im Aufstieg...Schmunzel! Glücklicherweise kamen bald wir auf eine Schneeschuhgeherspur und es war somit leichter voran zu kommen. In den oberen Hängen holten wir die zwei ein und spurten weiter voraus, nachdem sich die beiden nicht mehr auskannten und ganz dankbar waren das jemand wußte wo eigentlich der Gipfel sei. So erreichten wir bald das ziemlich groß geratene Kreuz und machten kurz Pause. Länger war auch kaum zum aushalten und nur Dundee hatte seinen megaschneespaßß und wälzelte sich von einem Eck in das andere. Die Abfahrt hatte es dann in sich, denn staubend hauten wir uns in den steilen Waldhang hinab das es nur so rauschte. Ein Hammer dieser Traum aus weißem Pulver. Adrian mit Sturz im Gipfelhang und somit 1:1! Danach ging es am Fahrweg hinab bis zum Auto und Dundee machte seinen Namen als "Außenborder" wieder alle Ehre, denn mehr als flott zog er mich zum Teil die flachen Abschnitte hinab. Der Tag war somit gelungen und so konnten wir zufrieden Heim fahren! Am Sonntag war das Wetter noch desatröser und da wir sowieso nach Bernbeuren fuhren nahm ich mir mit Dundee gleich den Auerberg vor. Dieses mal aber über den NW Aufstieg, den ich erst einmal begangen hatte. Traumhafte Flächen aus herrlichem Pulver lagen vor uns, dazu kam plötzlich die Sonne heraus und wir hatten glatt für einige Momente blauen Himmel während des Aufstieges, kaum zu fassen und erst als ich an der Kirche am Gipfel ankam fiel die nächste Schneefront über uns herein. Das schmälerte aber den Glühweingenuß um kein bisschen und kurz darauf rauschten wir im weichen Pulverschnee die im oberen Bereich ziemlich steilen Hänge hinab. Genial und was freu ich mich wenn ich hier wohnen darf über solche fantastische Hausberge! Nun folgt noch eine Welle Schneefall ehe Polarluft und Hochdruck die Überhand bekommen. Dass heißt eiskalte Temperaturen und klare tage, also Skitourentime. Dann wünsche ich Euch mal allen einen erfolgreichen Start in die neue Arbeitswoche!!!   

09/01/2017 - 12/01/2017 Es begann am Montag wie es den Wetterbedingungen passend war, mit einer Skitour. Was in der letzten Saison kaum der Fall war ging nun, denn ich konnte bei erstaunlich guten Verhältnissen mal den Buchenberg mit Ski angehen. Dazu blauer Himmel, perfekter Schnee, heißer Glühwein und schon war die Nachmittagsskitour perfekt abgerundet. Von der ziemlich rasanten Abfahrt über die Piste ganz zu schweigen. Der Dienstag punktete vor dem Wetterwechsel aus Westen immer noch mit Sonnenschein und blauen Himmel. Grund genug den Fahrweg zur Kappeler Alp anzugehen. Erstaunlicherweise war dieser von einer Pistenraupe gewalzt und somit genial "speed" zu gehen. Der Blick in die Ammergauer und das Wetterstein natürlich wieder einmal mehr als genial und so erreichte ich durchgeschwitzt die Hütte. Zum ersten mal in dieser jungen Saison konnte ich es mir nicht verkneifen einzukehren um ein Radler, samt Leberknödlsuppe zu vertilgen. Im Gegensatz zu den unverschämtheitspreisen auf der Hörnlehütte kann man hier noch für 7 Euro getrost zuschlagen. Wobei der Suppenteller geradezu riesig ist. Dann folgte die Abfahrt und die war Dank der gewalzten Straße ein rassiger Flitzer. Nur der kleine Gegenanstieg am gegenüberliegenden Hang bremste etwas, aber ansonsten....Hammer! Der Mittwoch brachte dann schon den Wetterswitch, aber am Nachmittag ging es mit leichten Auflockerungen noch problemlos von Pfronten auf den Tiroler Stadl. Zum Glück war nur der untere Lift in Betrieb und oben hatte ich die frisch gewalzte Piste komplett für mich allein. Gemütlich saß ich am Tiroler Stadl und genoß meinen heißen Glühwein um dann gestärkt die geniale Abfahrt hinab zu rasen. Im selben Stil fuhr ich Heim um mit Dundee ebenfalls auszurücken. Schnee lag genug und da sollte doch die längste Skitour im Landkreis LL machbar sein. Der 752m hohe Wurzberg bei Reichling war dann somit das Ziel, nur der Wetterwechsel war nun voll bei der Sache und ein eisiger Sturm fegte über die Wälder. Tatsächlich ging der Anstieg locker dahin, selbst im Wald lag soviel Schnee das es keine Probleme gab. Nur oberhalb in den freien Flächen wurde es ziemlich garstig. Dundee war das alles ziemlich egal, Hauptsache im Schnee wälzeln! Lange hielten wir uns nach erreichen des höchsten Punktes nicht auf, denn der Sturm entwickelte sich zum Orkan und so fuhren wir die erstaunlich guten Hänge hinab. Im Mittelteil fand ich eine neue Schneise die eine perfekte Linie in den Taleinschnitt zum Lech abgibt. Pulvriger Schnee, der sich genial wedelnd erfahren ließ war der Lohn. Dann zog mich der "Außenborder" Dundee noch durch den Flachteil hinaus und schon war der Tag mehr als genial abgerundet. Am Donnerstag waren die Straßen dann relativ sauber, aber glatt, denn es regnete leicht am Morgen. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine Skitour, doch am Nachmittag war es dann halbwegs trocken und ich entschied mich für die Rohrkopfhütte. Am Tegelberg war nur der Adlerlift in Betrieb und die Hauptabfahrt war gesperrt, aber präpariert. Wieder hatte ich das einmalige Dussel ganz allein aufzusteigen und eine Piste ganz für mich zu haben. Der berüchtigte Glühwein an der Rohrkopfhütte war dann natürlich das obligatorische Pflichtprogramm. Teilweise zeigte sich sogar mal ein bisschen blau am Himmel und damit war ich schon mehr als zufrieden. Die Abfahrt war natürlich, Danke genialer Pistenverhältnisse richtig rassig. Flott stand ich dann wieder am Parkplatz und freute mich über die gelungene Tour. Am Abend konnte ich dann noch im schwindenden Schnee, da es bei uns regnete, mit Dundee eine geruhsame Runde zur Ödenburg drehen. Nun folgt ein ziemlich düsteres Wochenende ala Herr der Ringes Mordor, aber wie auch immer uns dieses Tiefdruckgebiet namens Egon auch streift, es wird kälter und auf der nun gut gesetzten Unterlage sollte der kommende Neuschnee viel Freude bereiten. Also raus mit Euch in das herrliche Weiß und macht was daraus. In diesem winterlichen Sinne Euch allen ein schönes Wochenende!!!  

06/01/2017 - 08/01/2017 Der Heilig Drei König Tag war mit Abstand der schönste Tag des verlängerten Wochenendes und da musste natürlich eine besonders ausgefeilte Tour hergehen. Klar das an so einem Tag tausende in die Skigebiete strömten, aber ich fand wieder das einsame Eck wo gar keiner war. Gemeinsam mit Dietl und Dundee fuhr ich also über Kempten und Obermaiselstein zum Eingang des Lochbachtales. Kein Parkplatz, kein Mensch und so gruben wir etwas den Platz frei so dass wir am Rand der Straße dennoch parken konnten. Zu Beginn hatten wir noch die Spuren eines Geländewagens und so ging es flott die Kehren nach oben. Das Wetter war grandios mit seinem fantastischen Blau im Kontrast zum blendend weißen Schnee. nach und nach arbeiteten wir uns tiefer in das Lochbachtal und bei der ersten Alm endete jegliche Spur und wir fingen an zu wühlen. Grundloser Pulverschnee erschwerte das Vorwärtskommen, doch wie auch immer die Eindrücke dieser famosen Winterlandschaft, in dieser Einsamkeit waren jede Anstrengung wert. Nach und nach machten wir Höhe und der Schnee wurde immer tiefer, teilweise war Dundee in der Spur nicht mehr zu sehen, ein Wahnsinn! Schließlich erreichten wir die Hochfläche unterhalb des kecken Beslers, wo wir uns entscheiden mußten. Ein Anstieg im Klettersteig des Beslers in diesem Grundlosen Schnee war kaum machbar und so steuerten wir auf den vor uns liegenden Geisswiedenkopf 1544m zu. Problemlos konnten wir mit Ski über einen Felsen herum zum Gipfel aufsteigen. Der Blick in die zentralen Allgäuer, wie auch den faszinierenden Ifen war einfach genial. Hinter uns das mittlerweile berüchtigte Riedbergerhorn, mit dem Skigebiet um dessen Erweiterung gestritten wird. Doch wie auch immer, wir saßen hier in der absoluten Menschenleere, einfach der Hammer! Allerdings war es nach wie vor bitterkalt und ohne Handschuhe war es kaum auszuhalten. Dundee hatte jedenfalls seine größte Freude, das waren seine Temperaturen. Dann machten wir uns an die Abfahrt, eine Abfahrt die aus schier unglaublichen Pulverschneemassen bestand. Teilweise soviel das es im flachen Gelände gleich gar nicht mehr weiter ging. Doch es gab genug mehr als Genußreiche Abschnitte die jedes Skitourengeherherz höher schlagen ließen. Hinzu kamen die obligatorischen Stürze, die den Tourentag so richtig, lustig abrundeten. Zuletzt fuhren wir noch den Lochbachtalweg hinab, was erstaunlich gut ging, so dass es in einem Ruck bis zum Auto hinab reichte. Wow, das war endlich eine Skitour wie eine Skitour sein muß! Am Samstag kündigte sich dann schon der Wetterwechsel an und es war den ganzen Tag bereits bewölkt. Hinzu kamen am Morgen eisige Temperaturen von bis zu -26°, was mich zu einem späten Aufbruch verleitete. So ging es dann gemeinsam mit Nele, Adrian und Dundee wieder einmal in's Grüble, denn da wußte ich egal wie das Wetter werden würde das die kleine, urige, warme Hütte auf uns warten würde. Das ich dann noch einen Traktor am Parkplatz brauchte um mein Auto aus der Tiefschneewiese zu ziehen sei nur noch am Rande erwähnt. Der Aufstieg verlief dann Problemlos und da Adrian die Route kannte konnte ich zum ersten mal in dieser Saison auf "speed" lostigern und schraubte mich ziemlich flott bis zum Grüble hinauf. Bis die beiden kamen war schon der Ofen eingeheizt und der Glühwein kochte ebenfalls. Dann folgte der gemütliche Teil und wir waren alle happy für die gelungene Aktion. Die anschließende Abfahrt verlief Reibungslos und so gleiteten wir alle gemütlich den Fahrweg hinab, ich teilweise durch Dundeepower unterstützt, bis zum Parkplatz hinab. Dann war erst einmal Schicht im Schacht und auch Dundee war durch die zahlreichen Touren ziemlich geschafft. Der Sonntag brachte ohnehin das schlechte Wetter und es schneite weiterhin ergiebig, so dass wir vor der "Bernbeurener Haustüre" schnell zum Weichberg/Kappelhöhe fuhren und meine Skiroute durch den Wald versuchten. Tatsächlich lag nun auch im Wald soviel Schnee dass wir sie begehen konnten, von den Pausen mit Dundeewälzeln mal abgesehen. Ruhig und von den Bäumen geschützt erreichten wir so das liebliche Plätzchen mit seinem Kreuz und der Kapelle am höchsten Punkt. Super, jetzt fehlte nur noch die Abfahrt und die hatte es in sich. Zunächst zog mich Dundee volles Rohr durch den oberen kleinen Steig, über alle Wurzeln und Stufen hinweg, wo es ein Wunder war dass ich nirgends hängen blieb, dafür stürzte ich dann auf der Straße als Dundee ein Reh sah und plötzlich abbog und so die Leine wie einen Fallstrick spannte, ja wie immer halt, eine Skitour ohne Sturz, aber dass wißt Ihr ja eh! Jedenfalls, vom Sturz abgesehen, konnten wir bis zum Auto in einem Zug durchrauschen, was hier nicht immer der Fall ist und somit war das Wochenende mehr als zufriedenstellend genutzt. Nun folgen durchwachsene Tag, wobei es Montags und Dienstags am Alpenrand etwas besser werden wird, bevor es am Mittwoch milder, wie auch schlechter werden wird. Dennoch mal sehen was da noch so alles zu machen ist. Somit Euch allen (leider auch mir) einen erfolgreichen Start in die neue Arbeitswoche!    

30/12/2016 - 05/01/2017 Der Tag vor Silvester war halt schon wieder Fluggeeignet und schon stieg ich mit Adrian, Olli und Dundee bei fantastischen Bedingungen im westlichen Allgäu empor. Die Sonne zauberte wieder einen unglaublichen warmen Tag aus dem Hut. Bald erreichten wir den Schulungsstartplatz bei Ratholz und Adrian machte einen souveränen "Abflug", während ich mit Olli und Dundee weiter Aufstieg. Malerische Almlandschaft vom herrlichsten wurde uns zu Teil, Allgäu pur wieder einmal. Doch das Gelände wurde immer flacher, links zog der Kamm zur Thaler Höhe und eine Wiese reichte weiter hinauf bis zu einem vorgelagerten Buckel. Das sollten wir in Betracht ziehen und schon liefen wir hinauf und sondierten die Lage. Mittlerweile hatte uns Adrian auch fast wieder eingeholt und stürmte den Rücken herauf. Olli zog dann schon mal den Stecker und verzichtete auf einen Versuch. Zu nah waren die Baumreihen, zu flach das Gelände um über die Alm wegzukommen. Ich konnte es natürlich nicht lassen und legte meinen Flügel aus, während Dundee im Schatten sein Glück suchte. Er vermisste den Schnee schon ganz arg. Wenn wenigstens ein bisschen Wind da wäre, aber auch das Fehlanzeige. Dann ein Hauch, ich zog auf, lief los, schon kam Rückenwind und ich stoppte wieder, auch wenn ich abgehoben wäre, aber wenn ich den halben Hang schon hinab laufen müsste hätte ich bereits Zuviel Höhe verheizt, also zweiter Versuch. Diesmal war es besser, ich hob früher ab, flog auf den Einschnitt zu, war aber nicht hoch genug, drehte ab zur Alm, auch hier reichte es nicht für den Zaun und dem Rücken hinterhalb so dass ich besser sicher landete. Die Almtouris unkten bereist wenn ich nochmal landen müsste gäbs einen Schnaps, gut auch noch Motivation zusätzlich und schon lief ich wieder hinauf. Unterdessen stiegen Adrian, Olli und Dundee an mir vorbei ab. Ollis Zusatz war klar: Du bist doch "crank"! Wie auch immer ich legte noch einmal aus, wartete eine halbwegs passable Phase ab und startete durch. Dieses mal direkt an der Baumreihe entlang, das Maximum an Höh haltend bis zur Alm, der Rücken mit dem Stacheldrahtzaun kam auf mich zu und....ja es wurde knapp, aber mit gut einem Meter knackte ich das Problem und jubelte vor Freude und konnte endlich den mehr als verdienten Flug über dem Alpsee Genießen. Was für eine geile Aktion! Genüsslich drehte ich meine Runden bis ich am Auto sanft landete. Schnell noch zusammen gepackt und gleich wieder hinauf gefahren um den Jungs am unteren Startplatz Dundee abzunehmen. Dann flogen beide noch die Ratholznummer, Adrian zum zweiten mal und waren mehr als glücklich! An Silvester war der Zeitplan enger und während Dietl zum Pfeiler im Lechtal aufbrach packte ich den sonnigen Schnalz mit Dundee an. Natürlich zweimal hintereinander, damit der Bube auch seinen Spaß hat. Wie an den Tagen zuvor Sonne satt, dazu angenehme Wärme und perfekt anstehender Wind, was den Flug locker von der Hand gehen ließ. Den Abend verbrachten wir dann bei der Familie in Bernbeuren. Am Neujahrstag stiegen die Föhnwerte mal schnell wieder Richtung 4hpa und so zogen wir uns an eine gesicherte Lage im Voralpenbereich deutlich unter 1500m zurück. Hier wollte ich schon seit längerem auch eine von weitem sichtbare Schneise testen. Mit dabei wieder Dietl und natürlich Dundee. In wunderschöner Landschaft stiegen wir dem sonnigen Kamm entgegen. Dank Föhn wurde es noch einmal wärmer und es war schon gar nicht mehr zu fassen was für Temperaturen am 1.1.17 so anstanden. Schwitzend erreichten wir die Schneise, die wir mit einigen Serpentinen flott ersteigen. Mmmmhh...ok...soweit so gut. Flach, Baumreihen, Schnellstraße....ja spannend, aber egal zuerst einmal Brotzeit, sprich Lebkuchen und Glühwein. Dann legte ich mal gemütlich meinen Flügel in der Sonne aus. Immer wieder kam mal ein Satz von hinten, was hier nicht prickelnd ist, aber was soll's, nach dem Motto alles oder nichts zog ich auf, hob ab und erwischte einen satten Aufwind der mich gleich mal höher brachte. Eine gute Ausgangslage, problemlos überflog ich alle Hindernisse und kam weiter als ich gedacht hatte. Selbst das letzte Stück zum Auto konnte ich fliegerisch absolvieren und landete schließlich unmittelbar am Parkplatz. Wow, das hätte ich nicht gedacht. Dann packte ich zusammen, nahm Dietls Auto und fuhr bis zum Fahrverbot unter der Schneise, rannte schnell die Serpentine hinauf und war bald wieder mit meinem Team vereint. Dann wagte sich Dietl an den Start....oder besser gesagt an die Starts, denn Er hatte mehrmals Pech dass es nicht so richtig trug und so schlug Dietl mit den Worten Sch...Dreck entspannt im Hang ein und das gleich mehrmals. Ein oder zweimal hätte einen Tick früher anbremsen wohl gereicht, aber das ist schon Finetuning hoch zehn! Fürs Kreuz und die Füße waren die Einschläge jedenfalls nicht optimal und das wird Er die nächsten tage noch ein bisschen spüren. Beim Letzen Start gab Dietl nochmal alles und kam in die Luft und flog fast soweit wie ich zuvor, na also geht doch! Am Abend dann der nächste Hammer, Sofie ging es so schlecht das ich Sie in die Notaufnahme nach Kaufbeuren bringen musste. So war es klar dass ich am nächsten Tag wieder schnell zu Ihr wollte und nur eine kleine, aber feine Tour mit Dundee auf den Auerberg machte. Über den riesigen Südhang marschierten wir in strahlendem Sonnenschein hinauf, aber es wurde zunehmend windiger und der Wetterwechsel kündigte sich bereits an. Bei der Fahrt in's Krankenhaus blieben wir noch an der Crescentiakapelle bei Denklingen stehen und zündeten ein Kerzerl für Sofie an, damit Sie möglichst schnell wieder gesund wird. Ob es was geholfen hat steht in den Sternen, den Sofie wurde noch am Montag operiert. Das Jahr fängt schon wieder gut an! Doch über Nach kam endlich einmal Schnee und so war es klar das ich mit Dundee vor dem nächsten Krankenhausbesuch auf Skitour gehen musste. In Jungholz war die Hölle los, ein Parkplatz war nicht in Sicht und zum Pfeifferberg kam ich erst gar nicht hinauf. Ich flüchtete weiter nach Hindelang und nahm den einsamen Zwölferkopf in Angriff, denn da hatte ich wenigstens meine Ruhe, allerdings nicht ganz soviel Schnee. Ich konnte zwar vom Parkplatz weg mit Ski losgehen, aber zum runterfahren war es knapp. Strahlend blauer Himmel begleitete mich beim Anstieg über den mit vielen Kehren hinauf führenden Fahrweg. Zuletzt ging es im freien Gelände bis an den Waldrand, wo ich das Skidepot einrichtete. Der Wald war ungangbar und so lief ich die letzten 100 Höhenmeter zu Fuß hinauf und stand bald am Bankerl oberhalb von Hindelang. Immer wieder ein schöner und vor allem ruhiger Platz. Der Glühwein schmeckte und Dundee buddelte vor Freude im Tiefschnee. Dann lief ich das steile Stück wieder zu den Ski hinab und stellte mich auf die Abfahrt um. Zuerst tiefgefrorene Grasbollen...grausam und dann folgte der Fahrweg. Geradeaus ging es so halbwegs, aber in den Kurven kratzte ich bedauerlich an den Steinen. Dundee war das alles egal, der zerrte noch entsprechend an der Leine so dass es mich noch mehr rein drückte. Der Wahnsinn, aber ich schaffte es so irgendwie mich hinunter zu würgen. Egal, wie auch immer Hauptsache eine Skitour! Dann ging es gleich weiter zu Sofie in's Krankenhaus. Am nächsten Tag stand schon wieder ein weiterer Schlechtwetterschub an und so packte ich mit Adrian schnell den Auerberg Südhang an und das keine Sekunde zu früh. Bei guter Sicht kamen wir noch am Kreuz an, aber als wir zur Kirche hinüber gingen fegte es uns fast schon weg. Gut das wir im Kirchenvorbau Schutz fanden und wenigstens unseren Glühwein trinken konnten. Beim Rückweg wehte es Dundee gleich in den Zaun, Windgeschwindigkeiten weit über 100km/h waren nun am werkeln und wir machten uns schnell an die Abfahrt. Diese wurde, da Südseite und weiches Gras, ein direkter Genuß. Zufrieden kamen wir am Auto angerauscht und hauten uns gleich in den windgeschützten Wagen, der Hammer! Dann wieder in's Krankenhaus, wobei die Straßen immer kritischer zum fahren wurden und sich zusätzlich Meterhohe Schneeverwehungen auftürmten, aber egal, was sein muß, muß sein! Am Donnerstag tobte immer noch der Schneesturm in den Alpen, aber heraußen wurde es bereits besser und so packte ich endlich einmal den Schnalz mit Ski über die Südseite an und das wurde ein Volltreffer. Traumhafter Pulverschnee führte Dundee und mich über die weiten und vor allem freien Hänge dem Gipfelkreuz entgegen. Sogar blauer Himmel kam zum Vorschein, als wir den höchsten Punkt erreichten. Der Wind war schwach und ich konnte in Ruhe ein Tasserl Glühwein trinken, ehe ich auf Abfahrt umstellte. Für Dundee hieß das volles Rohr, den ich hängte ihn von der Leine ab. Wie ein Irrer raste er die Aufstiegspur hinab und hatte einen mordsspaß. Ich kurvte daneben und flechtete ein paar schöne Zöpfchen. Ja endlich, endlich eine Pulverabfahrt, hach wie ist das schön. Bald erreichten wir so ausgepowert das Auto und freuten uns wie nur gerade was über die gelungene, kleine Tour. Dann ging es wieder in's Krankenhaus, aber diesmal durfte ich Sofie schon abholen, denn Sie wurde heute schon entlassen. Immerhin, endlich mal was positives! Nun folgen zunächst eisige Temperaturen, was aber den Pulver gut konserviert und so sollte in den nächsten beiden Tagen schon noch was gehen, ehe am Sonntag ein weiteres Tiefdruckgebiet herein rauscht und am Montag der triste Arbeitsalltag wieder beginnt. Dann raus mit Euch und habt jede Menge Spaß im und auf dem frischen Schnee!!!

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© Norbert Hofmann