Lebe Deinen Traum....                 ....denn Du lebst nur einmal!

Norbert Hofmann

Der "Macher" von der Plattform megaextremesport. Ein Leben für den Bergsport seit Kindesalter.

Expeditionen

Meine Touren zu den Bergen dieser Welt auf den zahlreichen Kontinenten dieses Planeten.

Skitouren

Die Königsdisziplin unter den Alpinisten. Im herrlichsten weiß, einsam seine Spuren ziehen.

Walk and fly

Die Leidenschaft Berge mit Fliegen zu verbinden, eine niemals enden wollender  Traum

Neuigkeiten                                                                          

 

Wer unten aufgeführte Neuigkeiten per Email (Hohe Auflösung!) bekommen möchte muß einfach nur unter Kontakt eine Nachricht mit Kennwort "megaextremesport news" senden! Weiter zurück liegende Nachrichten findet Ihr im Archiv!.

Bild des Monats

Das Augustbild hat Olli Thiess bei unserer FLY HARD VIII Aktion an der Feuerspitze geschossen, ein Moment für die Ewigkeit.

Produkt des Monats

Nugget und California Allrad - Offroad auf Sardinien

Mein filmerischer Einsatz auf Sardinien hat sich mehr als gelohnt. Mit Stolz präsentieren wir Euch das sensationelle Video, das unter extremsten Bedingungen zeigt zu was Wohnmobile im Gelände in der Lage sind wenn sie einen Allrad Antrieb besitzen.

Lange hat er auf sich warten lassen der „Nugget Allrad“ Seit 1986 gibt es den Nugget auf der Ford Transit Basis und seit Juli 2018 gibt es ihn endlich als Allrad. EXTREM Konzepte aus Schwenningen hat den Allrad für den Transit Custom nun in Serienreife entwickelt. Das alleinige Vertriebsrecht für den Allrad Nugget liegt bei GM-Leasing & Fuhrparkmanagement GmbH. Nicht nur im Lifestyle, sondern auch im Härtetest, haben wir den Transit Custom Nugget mit dem VW T6 California 4Motion auf Sardinien auf Herz und Nieren getestet.  Ob Strand, Sumpf oder Gebirgswege die Beiden haben sich hervorragend geschlagen. Es war uns eine Ehre den beiden Allradler unter extremen Bedingungen auf den Zahn zu fühlen.

Nugget Allrad Entwicklung und Umbau:
Extrem Konzepte GmbH
https://www.extremfahrzeuge.com/ford-...
Info@extremkonzepte.com


Nugget Allrad Alleinvertrieb für Deutschland:
GM-Leasing & Fuhrparkmanagement GmbH
https://www.mieten-testen-kaufen.de/
Info@GM-Leasing.de

Gradient Denali Testbericht

Der Name Denali entspringt dem gleichnamigen 6190m hohen Berg in Alaska. Zuvor hieß er Mount Mc Kinley, doch dann gaben die Amerikaner ihm doch wieder seinen ursprünglichen Namen Denali, so wie ihn die Ureinwohner benannt haben. Der Gradient Denali hat aber mit den extremen Verhältnissen an diesem Berg wenig gemein, denn er ist ein klassischer EN-A Bergsteiger Schirm der für jeden Piloten geeignet ist. Wobei hier keinesfalls die absolute Leichtbauweise verwendet wurde, denn klassische Tragegurte, echte Umlenkrollen und zahlreiche robuste Verstärkungen stehen eher für hohe Langlebigkeit.

Das Tuch selbst heißt Everlast, eine Sonderform die von Porcher exklusiv für Gradient entwickelt wurde. Hier findet sich ebenfalls das Thema Haltbarkeit, denn es ist nicht ein empfindliches 27er Material, sondern ein 32er, was aber gegenüber dem klassischen 38er dennoch Gewicht einspart. Damit liegen wir bei etwa 4,2Kg, was kein Ultraleichtwert ist, aber in Anbetracht  so manch einem steinigen oder dornigen walk and fly Startplatz durchaus angebracht, denn dadurch ist dieser Schirm einfach unempfindlicher und macht dem Piloten länger eine Freude.

Beim entwirren der Fangleinen hat es der Pilot im unteren Bereich, da ummantelt, relativ leicht und nur in den oberen Galerien muß etwas mehr aufgepasst werden, da hier verschiedene Durchmesser unummantelt verbaut wurden. Die Kappe steigt sehr leicht beim Start und benötigt nur einen kleinen "Bremser" sobald sie über dem Piloten steht. Anschließend möchte sie definitiv beschleunigt werden um zu starten, kurzum gesagt besser geht es nicht. Für einen A-Schirm gleitet der Denali erstaunlich gut. Er lässt sich leicht in die Thermik fliegen und stets gut handeln. Der Schirm reagiert schnell auf die Kurveneinleitung und lässt sich auch problemlos mit dem Gesäß des Piloten steuern.

Nach meinen ersten Flügen kann ich nur bestätigen dass dieser Schirm extrem vielseitig einsetzbar ist. Ein sicherer und vor allem wendig, agiler A-Schirm der den Bergsteiger, auch nach sehr langen, anstrengenden Touren nicht überfordert. Dazu kommt der Kompromiss aus leicht und stabil, was den härteren Startplätzen im Hochgebirge Rechnung trägt. Sozusagen das Rundum Sorglospaket für den fliegenden Alpinisten!  

Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten http://www.gradient.cx/de/Denali.

Der wohl härteste Einsatz in Fly Hard VIII auf der Feuerspitze 2852m bestätigt das breite Einsatzspektrum dieses geniealen Schirmes. Starten in Geröllhalden bei widrigen Windverhältnissen, weite Flugwege, schmale Täler, alles kein Problem für den Gradient Denali!

Servus miteinander!

17/08/2018 - 19/08/2018 Der Freitag war alles andere als lustig, denn obwohl ich in Garmisch arbeitete lief alles schief. Die Baustellen waren alles andere als normal und dann mußte ich noch nach Lechbruck zurück, so dass ein Flügerl an Hausberg und Hörnle dabei flöten ging. Spät Nachmittags machte ich mich dann mit Dundee auf den Weg zum Dachssee und nahm dabei noch den Skilifthang mit. Ein flotter Anstieg, Rückenwind wie Sau, 100m Anlauf und schon flog ich im Lee zum Auto hinab. Dann umrundete ich mit Dundee den Dachsee, wo wir einen Biber erblickten und kurz darauf ein Biber Zwergerl, was ich noch nie gesehen hatte. Mittendrin haute sich Dundee in einen Seitenarm des Sees, einen sumpfigen und heraus kam er als Zebra...ohne Worte! Dann hauten wir uns, an der perfekten Badestelle ohne Schlamm, natürlich in das kühle Nass und schwammen um die Wetter. Am Samstag marschierte ich mit Dundee gleich in aller Frühe auf den Auerberg über die Südseite, wo natürlich nichts los war. Natürlich luden die noch feuchten Wiesen zum Dauerwälzeln ein, was sich Dundee nicht zweimal sagen ließ. Im Anschluß machte ich mal ganz was anderes und fuhr in meine Geburtsstadt München, ein Revival sozuagen! Zunächst landete ich auf der Theresienwiese und stattete der Bavaria https://de.wikipedia.org/wiki/Bavaria einen Besuch ab. So eng hatte ich die Treppen im inneren gar nicht in Erinnerung, aber der weite Blick über München entschädigte für den Drehwurmanstieg. Danach ging es weiter über den Hauptbahnhof zum Stachus, durch die Fußgängerzone in die Michaelskirche https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michael_(M%C3%BCnchen), mit den Königsgräbern, dann weiter in den Dom https://www.muenchner-dom.de/home/, um pünktlich um 11.00 Uhr das Glockenspiel am Marienplatz am Rathaus zu erleben. Weiter marschierte ich dann über den Alten Hof zum Alten Peter, dann weiter über den Viktualienmarkt https://www.muenchen.de/sehenswuerdigkeiten/orte/120340.html und bis hinaus zum Isartor, wo ich im Valentinmuseum http://www.valentin-musaeum.de/ vorbeischaute. Nach dieser eindrucksvollen Runde fuhr ich mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof zurück und fuhr im Auto nach Neuhausen, in mein altes Viertel und schwelgte in Erinnerungen. Das nächste Ziel war dann gleich Schloß Nymphenburg http://www.schloss-nymphenburg.de/, wo ich über den Park gleich weiter in den Botanischen Garten http://www.botmuc.de/de/ marschierte. Nach vielen Kilometern an Blumen und Bäumen kehrte ich zum Auto zurück und fuhr in's OEZ, das Olympia Einkaufszentrum zum futtern, wie auch shoppen. Dann war aber immer noch nicht Schluß, denn ich fuhr weiter nach Dachau, wo gerade das Volksfest lief und ich in der Geisterbahn mitfuhr. Im Anschluß stieg ich zum Dachauer Schloß https://www.schlossdachau.com/ hinauf und genoß den Weitblick zur Landeshauptstadt. Das letzte Ziel war dann das herrliche Kloster Fürstenfeld https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_F%C3%BCrstenfeld in Fürstenfeldbruck, wo ich noch Kerzerl aufstellte und zufrieden mit dem megaextremesport Tag nach Hause fuhr. Am Sonntag packte es mich dann wieder auf walk and fly zu gehen und eigentlich wollte Olli auch mit, aber der versumpfte wieder einmal am Abend zuvor und verpennte (Pfeife!!!!) und so bekam ich solo eine der schönsten Touren des Jahres offeriert. Für die meisten Liebhaber der Ammergauer beginnt der Danielkamm in seinem Westen erst mit der Kohlbergspitze. Ganz so, als begänne weiter westlich wirklich der "Wilde Westen", werden drei direkt über herrlichen Heiterwang und dem gleichnamigen See aufragende Gipfel fast wie Outlaws gemieden. Das Niederjoch 1881m, das Mitterjoch 1955m und das Hochjoch 2019 m, ein wunderbares Ammergauer Bergtrio, auf den es bisher in der gängigen Literatur noch nicht mal einen einzigen Tourenbericht gibt. Insgesamt eine extrem einsame, superschöne Genußtour auf drei unbekannte, freie Gipfel, ohne Kreuz, ohne Buch, ohne Bergsteiger...Start der Tour ist der riesige kostenfreie Parkplatz der Almkopfbahn, etwas westlich von Bichlbach. Es geht zunächst unter der Straße durch, bis ich jenseits zu einer Art Karrenweg komme, der mich zu einer kleinen Wiese führt. Hier finden sich Beschilderungen und Markierungen, die einen zielsicher auf den urigen Steig leiten, der sich fortan die faszinierende Südflanke hinaufwindet. In gleichmäßiger Steigung stapfe ich dahin, zunächst durch den eher dichten Wald, später in den Latschen. Auf etwa 1860m macht die markierte Spur einen Schwenk nach rechts und unterquert nun leicht abfallend die Latschenhänge von Mitterjoch und Hochjoch. Folgt man diesem Steig, gelangt man in's Schärtle, dem tiefsten Punkt zwischen Hochjoch und Kohlbergspitze. Von hier kann ich aber direkt dem Südgrat des Hochjochs folgen, der mich auf manchmal freigeschnittenen Trittspuren meistens hart an der Kante auf den kleinen belatschten Gipfel führt. Alle drei Gipfel sind so schnell erreicht, nur Startplätze sind sehr spärlich vorhanden, aber am Mitterjoch konnte ich unmittelbar am Gipfel auslegen, 5m Wiese und dann Latschen sollten reichen, zumal ein Hauch Wind aus SW anstand. Schnell legte ich aus bevor sich die Lage wieder auf Nord entwickelt und lief an. Zwei Schritte reichten und ich rauschte über die Latschen hinweg. Der Flugweg führte mich gleich um das Niederjoch herum und ich bekam den Lohn, den fantastischen Flug über den Heiterwangersee. Genußvoll kreiste ich über dem türkisblauen Wasser und freute mich wie ein Schnitzel über den gelungenen Start. Wahrscheinlich ist hier noch keiner geflogen und so machte ich mich auf den Weg Richtung Bichlbach, wo ich am Modelflugplatz, auf perfekt gemähter Wiese, landete. Kurz nach 9.00 Uhr fuhr ich schon wieder Heim und packte gleich Dundee in's Auto und wir fuhren zu unserem geliebten Schmauzenberg. Über den steilen, aber aussichtsreichen Anstieg arbeiteten wir uns zum Gipfelkreuz hinauf, wo schon von weitem Blasmusik spielte, denn es lief eine Bergmesse. Dundee war zwar neugierig, aber sonst ganz ruhig und so marschierten wir weiter und suchten uns ein ordentliches Brotzeitplatzerl. Nach dieser gelungenen Aktion machten wir uns wieder auf den Heimweg und ließen das Wochenende ausklingen, wobei ich hab ja Urlaub und somit ist es eigentlich egal. Das Wetter spielt vorerst noch mit, aber ab Ende der Woche scheint sich ein deutlicher Wetterwechsel abzuzeichnen, aber mal sehen, irgendwas geht sich ja immer aus und somit wünsche ich Euch einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

13/08/2018 - 16/08/2018 Wochenstart mit hereinbrechender Kaltfront, aber es gelang mir noch bei Sonnenschein meinen SO Flugberg zu ergattern. So folgte einem kurzweiligen, landschaftlich eindrucksvollen Aufstieg, ein angenehm ruhiger Flug. Danach wurde es schnell windig, aber auch mit Dundee konnte ich noch trockenen Fußes eine Tour in den nördlichen Ausläufer des Weichbergs unternehmen. Am Dienstag wüteten noch die Reste der nächtlichen Frontenbewegung, sprich es schüttete immer mal wieder. Nach der Arbeit konnte ich ein kleines, wenn auch böig, windiges Fenster nützen um am Skilifthang abzuheben. Rauf, runter, mehrmals aufsetzen ehe ich im unteren Hangteil doch noch abhob. Rucklig eierte ich in den Landebereich und setzte auf. Naja...zumindest in der Luft gewesen, nur wie halt. Danach ging's gleich Heim und mit Dundee zu unserer Haushöhle, dem Geldloch. Andi kam auch dazu und do machten wir uns gemeinsam auf den abwechslungsreichen Weg in die Schlucht, die wir komplett durchschritten. Respekt an Andi der sich tapfer sämtlichen, rutschigen Kletterstellen stellte. Nach der Höhle stiegen wir zum Kamm auf und machten noch ordentlich Brotzeit, während Dundee wieder den Wühlmodus einschaltete. Zufrieden stiegen wir zum Auto ab und führe Heim. Dann folgte der Samstag und ich hatte ab 9 Uhr Übungshangtermin, was sollte davor noch gehen? Gedacht, getan und schon war ich gegen halb sechs Morgens am Parkplatz zur Bad Kissinger Hütte im Tannheimer Tal, mit dem Ziel den Aggenstein 1986m zu besteigen...allerdings allein...denn Olli fand den Parkplatz nicht und gatte, zu allem Überfluss due Karte daheim liefen gelassen...typisch! So marschierte ich mal vorne weg und folgte dem breiten Fahrweg in Richtung Bad Kissinger Hütte, der direkt auf den Aggenstein zuführt. Bei einer Häusersiedlung bog ich rechts ab, um wenige Minuten später wieder links in einen Feldweg einzubiegen (der Weg ist bestens ausgeschildert). Ich speedete an einem Funkmasten vorbei und gewann nun langsam die ersten Höhenmeter. Nachdem ich einen Forstweg kreuzte betrat ich einen lichten Wald. Über einen schmalen Pfad ging es nun zuerst wenig steil durch den Wald. Ich überquerte zwei rauschende Bäche über kleine Holzbrücken. Langsam wird der Wald etwas dichter und der Pfad schlängelte sich nun deutlich steiler werdend den bewaldeten Hang empor. Nach und nach zieht sich der Wald wieder etwas zurück und gab schöne Ausblicke auf das Tannheimer Tal frei. Nach 3/4 Stunde erreichte ich eine Einsattelung zwischen Aggenstein und dem östlich gelegenen Brentenjoch. Hier blickte ich nun nach Bayern und dem weit unter mir gelegenen Forggensee. An der Scharte wendete ich mich nach links und stieg in wenigen Minuten zur Bad Kissinger Hütte empor. An der Hütte schien bereits das Gipfelkreuz des Aggenstein greifbar nahe zu sein. Ich marschierte an der Hütte vorbei und querte eine grasige Flanke. Nun führte mich der Pfad im Zickzack zum Kammverlauf rechts des Gipfelaufbaus hinauf. Linkshaltend stieg ich über Schrofen entlang einer Eisenkette durch eine Rinne empor. Richtiges Klettern kam dabei nicht auf, eher ein steiles Gehen, bei dem die Hände die nötige Stabilität verliehen. Die Felsen sind allerdings recht speckig und abgetreten und das Steigen verlangt somit Konzentration. Nach diesem kraxligen Finale erreichte ich das große Gipfelkreuz und genoss den Blick auf die Ammergauer, Tannheimer, Lechtaler und Allgäuer Berge, sowie die Blicke hinunter nach Füssen und ins Tannheimer Tal. Die Stimmungen waren gigantisch, denn die aufgehende Sonne zauberte ein traumhaftes Licht über die Bergwelt. Über den selben, gesicherten Steig ich wieder ab und schaute mir die Wiesen an. Alles abartig steil, aber es muss gehen. Nun traf auch endlich Olli ein und wir legten bei fast Nullwind an der Gratkante aus, die nach Norden senkrecht abfiel. Es würde nicht mehr lange dauern und der Wind dreht endgültig auf Nord, was uns zur Eile aufforderte. Olli packte es als erster an und startete souverän in den Tannheimer Himmel hinaus. Ich folgte umgehend und so bekamen wir beide eine genialen Morgenflug geschenkt. Es war eine Wonne unter den hell leuchtenden Kalkwänden des Aggenstein hinaus zu gleiten. Problemlos flogen wir nach Grän hinaus und kreisten lange über den Parkplatz. Direkt bei unseren Autos landeten wir und freuten uns über die gelungene Tour. Dann machte ich auf dem Weg zum Übungshang wo ich pünktlich mit Dundee, den ich zuvor zu Hause abholte, gegen 9 Uhr eintraf. Bald kamen Markus und Fabian hinzu und wir legte los. Bis Mittags gaben wir voll Stoff und hamsterten jede Menge Flüge ein. Dundee hatte seinen Spaß mit Fabians Hund John. Respekt an Markus und Fabian, denn sowohl konditionell, wie auch in der ersten Schirmbeherrschung können sich die beiden schon jetzt sehen lassen. Dann wurde es zu thermisch und wir ließen es gut sein. Auf alle Fälle ein erfolgreicher Tag. Am Donnerstag war wieder Hochdrucktraumwetter geboten und so marschierte ich gemütlich nach der Arbeit zu meinem SW Startplatz in den Ammergauern. Bei leichten Rückenwind, für den Denali kein Problem, haute ich mich hinaus. Soft gleitete ich Richtung Landebereich hinaus, wo ich mit Vollkreisen Höhe abbaute und sanft landete. Dann gleich Heim zu Dundee und ab zum Bodenlosen See. Über due schattige Waldroute war der herrliche See flott erreicht und schon stürzten wir uns beide in's kühle Nass. Hier ist, wie der Name schon sagt, schwimmen angesagt und so ruderte auch Dundee wie ein Torpedo durchs Wasser. Nun folgt ein etwas durchwachsenes Wochenende mit Sonne und Gewittern. Wie dem auch sei, getreu dem Motto "a bisl was geht imma" werden wir uns schon durchlaborieren. Somit wünsche ich Euch allen ein erholsames Wochenende!!!

10/08/2018 - 12/08/2018 Endlich war es soweit, denn am Freitag regnete es und wir sehnten uns nach dieser Trockenperiode nach dem kühlen Nass. Für Dundee war es auch eine Erholung und er stürzte sich förmlich am Wendelin in die tropfnassen Wiesen. Der Samstag sollte noch so ein Übergangstag werden, aber ich dachte es geht von Westen her schneller und machte mich mit Olli gegen 5.00 Uhr Morgens auf den Weg in die Ammergauer, besser gesagt zum einsamen Hochwanner 2085m. An manchen Tagen sind wohl auf dem Daniel mehr Leute unterwegs als am Hochwanner im ganzen Jahr und das wird sicher auch so bleiben. Denn abgesehen davon, dass der Hochwanner neben dem Daniel eher weniger auffällt, führt über ihn kein markierter Weg, ja nicht einmal eine ordentliche Pfadspur. Der Hochwanner erfordert vor allem einen ausgeprägten Orientierungssinn. Dem gegenüber sind die technischen Schwierigkeiten relativ überschaubar. Die kurze Kletterstelle am Grat vom Meirtljoch zum Gipfel ist kaum der Rede wert. Das Gipfelpanorama ist, obwohl der Gipfel etwas niedriger als der Daniel ist, trotzdem beachtlich. Besonders der Blick auf das Zugspitzmassiv begeistert. Den eigentlichen Reiz der Tour machen indessen ihre Abgeschiedenheit und die landschaftliche Vielfalt aus. Einige Meter östlich von Ehrwalder parken wir an der Abzweigung zum Hochwanner. Von links kommt ein geteerter Fahrweg herunter. Mit diesem beginnt der Aufstieg zum Hochwanner. An dem schönen Wasserfall des Häselgehrbachs vorbei geht es anfangs recht steil und anstrengend bergauf. Weiter oben ist der Weg nur noch gekiest und wird flacher. Dabei begleitet uns der nun sanft plätschernde Häselgehrbach zum Althüttenboden. Beim Wegweiser am Althüttenboden zweigt links der Steig zum Daniel ab. Diesem folgten wir bis zum Meirtljoch, das zwischen Hochwanner und Daniel liegt. Die Route durchs Meirtl wird kaum genutzt, so dass der Steig oft schlecht erkennbar und verwachsen ist. Über dem lichten Bergwald wird die Landschaft zusehends karger. Das letzte Stück zum Meirtljoch ist extrem steil. Rutschen sollte man möglichst nicht. Im Meirtljoch wird die Anstrengung mit einem herrlichen Ausblick belohnt, der bis tief ins Herz der Ammergauer Alpen reicht. Leider peitschte schon im Kar starker Nordwind herab und auch im Joch wurde es nicht besser. Der weglose Grat vom Meirtljoch zum Hochwanner zeigt im ersten Abschnitt die Zähne und zwingt uns zum Ausweichen in die Westflanke mit leichter Kletterei (I). Einige Steinmandl helfen bei der Orientierung. Dann verbreitert sich das Gelände unvermittelt zu einem grasbewachsenen Rücken. Nur am Gipfelaufbau heißt es noch einmal kurz zupacken. In einer fantastischen Sonnen und Wolkenstimmung erreichten wir den Gipfel mit seinem Buch, denn Kreuz gibt es keines. Das Panorama gigantisch, bestehend aus den Ammergauern, dem Wetterstein und den Miemingern. Lange hielten wir uns nicht auf und gingen den Grat wenige Meter zum Vorgipfel zurück. Ein Abstieg in's Lee blieb uns erspart, denn der Wind lies nach und kam vermehrt, schon thermisch in unserer Wiese herauf. Wir überlegten nicht lange und legten unsere Flügel unmittelbar am Grat aus. Ein Hammerstartplatz, zwar steil, aber optisch genialst. Mit zwei Schritten war Olli in der Luft und ich folgte Ihm unmittelbar. Im Banne der Felswände des Daniels flogen wir Richtung Ehrwald. Es wurde ein grandioser Genussflug, der nur durch ein paar thermische Ablösungen etwas ruckelig wurde. Der weite Flugweg war kein Thema und wir kamen in satter Höhe in Ehrwald. Mit Blick auf das Zugspitzmassiv kreisten wir über dem Landebereich bis wir sanft aufsetzten. Wir wäre uns bewusst, vielleicht war es ein Jungfernflug. Zufrieden packten wir zusammen und liefen den Radweg zum Parkplatz hinab. Nach der Heimfahrt packte ich gleich Dundee in's Auto und wir liefen auf unseren Kienberg. Dundee bestens gelaunt, da es einfach kühler war und somit war dauerwälzeln angesagt. Wir genossen vom Gipfel den weiten Blick zu den Alpen und machten es uns Brotzeittechnisch beim Bankerl gemütlich. Nach einer Weile stiegen wir wieder ab und fuhren entspannt nach Hause. Am Sonntag ließ ich es ganz ruhig angehen und schlief endlich mal aus, da aber das Wetter so schön war musste doch noch eine Tour hergehen und so marschierte ich mit Dundee zum Deutensee bei Riesen. Ein beachtlich großer See den wir noch nie erkundeten. Ein schmaler Pfad leitete uns durch Moos und kleine Bäumchen zu einem alten Steg. Wieder einmal war Einsamkeit der Trumpf. Kleine Inseln lagen im südlichen Seebereich und es waren eine Vielzahl an Vögeln, Gänsen und Enten vertreten. Wieder ein kleines Paradies entdeckt. So war auch der Sonntag gut verbucht und die neue Woche kann kommen. Zunächst mit Hochdruck, aber auf Dienstag folgt schon mal der Kaltfrontdämpfer. Danach wieder Hochdruck und zum Ende der Woche hin eine weitere Kaltfront. Mal sehen was da so geht, aber egal, ich wünsche Euch einen angenehmen Start in die neue Arbeitswoche!!!

06/08/2018 - 09/08/2018 Dreimal dürft Ihr raten....wie war der Wochenbeginn? Heiß, heißer, am heißesten. Die Hitzewelle ging weiter und schon am Montag schwitzte ich mich spät auf meinen SO Startplatz. Der Anstieg trotz der Trockenheit in saftig grünen Wiesen. Ein Mix aus O/SO stand am Gipfelkreuz an und das reichte. Im Banne eines herrlichen Panoramas legte ich meinen Gradient Denali aus. Drei Schritte und schon war ich in der Luft und hamsterte einen feinen Alpenrandflug ein. Die Landung sanft beim Auto und schnurstracks Heim zum wartenden Dundee, der sich in der kühlen Garage verkrochen hatte. Klar, da gab es nur eines: Notwassern! Ohne lange zu überlegen marschierten wir unsere geliebte Tour zum Weidensee, am schattigen Waldrand entlang, den See umrundend, bis zu unserer Badestelle. Dann natürlich auf in's kalte Nass. Der Dienstag kam ohne Gnade mit der nächsten Rekordtemperatur daher und ich kämpfte mich schon förmlich auf's Hörnle hinauf, wobei der Nordanstieg zum Glück meist im Wald verläuft. Nur im obersten Abschnitt bekam ich die Sonne voll ab. Der Blick reichte weit in die Ammergauer und das Wetterstein. Gemütlich legte ich meinen Schirm bei einer Nullwindphase aus, hängte mich ein und startete mit wenigen Schritten in die Luft. Entspannt flog ich weite Kreise über Bad Kohlgrub und genoss den malerische Blick zu den Staffelseen. Die Landung beim Auto sanft und soft, so dass ich gleich nach dem zusammen packen weiter zu Dundee fuhr. Nächster Halt Dachslrieder Weiher, den wir gleich umrundeten um dann ausgiebig zu plantschen. Am Mittwoch zeigte sich das Wetter jenseits der Prognosen, denn am Alpenrand fegte ein unheimlicher, fast schon föhnartiger Sturm. Zu allem Überfluss fielen die üblichen Windanzeiger, wie der Windreporter (mittlerweile fast täglich) und auch Holfuy komplett aus. Damit ich überhaupt was getan hatte lief ich schnell zum "Buch" bei Vorderzwieselberg hinauf. Vom Sturm mal abgesehen bekam ich Training und ein fantastisches Panorama geboten, was ja auch was ist. Dann ging's gleich weiter zu Dundee und wir rückten sofort aus. Im Schatten des Waldes stiegen wir wieder mal auf den Kienberg auf. Es war dampfig ohne Gleichen, aber unter den Bäumen konnte es man aushalten. Am aussichtsreichen Gipfel gab es dann eine kleine Brotzeit, samt Radler und Dundee verfiel dem Dauerwälzeln. Danach stiegen wir gemütlich ab und fuhren Heim. Am Donnerstag war es vom Wind her wieder ruhiger, aber nach wie vor heiß. Zuversichtlich rannte ich zu meinem SO Startplatz hinauf, auch wenn es mehr östliche Winde gab. Erstaunlicherweise ist das Gras immer noch satt grün und so erfreu ich mich einer herrlich saftigen Landschaft. Wie immer legte ich meinen Flügel unmittelbar am Gipfelkreuz, vor dem fantastischen Panorama aus. Zwei Schritte, etwas Korrektur und schon war ich auch mit seitlichen Wind in der Luft. Sanft gleitete ich über die Almwiesen hinab und landete zufrieden beim Auto. Schnell zusammen gelegt und Heim zum wartenden Dundee. Die Hitze drückte wieder unverschämt und so zogen wir uns zu unserer kleinen Höhle, dem Geldloch zurück. Dieses mal durchkletterten wir die ganze Schlucht, ehe wir die Höhle betraten. Dundee hatte sichtlich seinen Spaß in der kühle der Felsen und Wassergumpen zu kletterten, wie auch zu plantschen. Über den aussichtsreichen Höhenzug liefen wir zurück zum Parkplatz. Nun steht endlich eine echte Abkühlung vor der Tür, denn eine Kaltfront bringt den dringend notwendigen Regen. Dennoch beruhigt sich das Wetter am Wochenende schon wieder und wir können alle getrost was unternehmen und dabei wünsche ich Euch allen viel Spaß!!!

03/08/2018 - 05/08/2018 Wie sollte es auch anders sein, der Freitag brachte den nächsten Schub Hitze über das Alpenvorland. Doch am Freitag ist Arbeitsmassig, wenn möglich, früher Schluss und so wagte ich mich mal wieder an den Buchenberg. Der Wind passte wohl nicht so richtig, denn es war niemand in der Luft als ich ankam. Bei traumhaften Wetter lief ich über die weiten Almwiesen der Ostseite zum Gipfel empor. Klammspitzen, Hochplatte und Geiselstein bauten sich im Hintergrund auf. Tatsächlich hatte ich etwas OSO Wind was auf parawaiten hinauslief und ebenso ein weiterer, sehr netter Fliegerkollege, teilte mit mir ratschend die Wartezeit. Es dauerte nicht lange und der Wind kam wieder von vorne, so dass wir beide hintereinander auslegten und umgehend starteten. Es folgte der Klassikerflug mit Blick auf Bannwald- und Forggensee. Dahinter ragten die Kalkgipfel der Tannheimer in den Himmel und vollendeten das herrlich Panorama. Genussvoll zog ich weite Kreise bis ich am Landeplatz soft aufsetzte. Nach dem zusammenpacken fuhr ich gleich Heim zu Dundee, der schon wieder mit der Hitze kämpfte. Grund genug unsere schöne Tour zum Weidensee durchzuziehen. Das ganze mit langer Plantscheinlage, wo noch mehrere Schulklassen hinzukamen und alle Dundee streicheln wollten. Der verhielt sich Vorbildlich und ließ alles über sich ergehen. Am Samstag startete dann die nächste offizielle walk and fly in die Allgäuer. Besser gesagt höchstwahrscheinlich Neuland, den vom Litnisschrofen 2068m findet sich im Netz fliegerisch garnix. Mit dabei waren Frank, Dietl, Olli und Adrian. Ein Auto stellten wir in Weissenbach ab, mit dem zweiten fuhren wir nach Rauth, dem Ausgangspunkt der Tour. Zunächst folgten wir den Weg zur Krinnenspitze. Viele Serpentine führten durch den noch schattigen Wald, aber es war dennoch bereits drückend schwül. Nachdem wir ein Bacherl überquerten kamen wir endgültig in die pralle Sonne und es ging mehr als schwitzend weiter. Rigoros führte der Steig, nahezu geradlinig, zu einem Sattel empor. Endlich sahen wir unseren Gipfel und auch den immens weiten Flugweg nach Weissenbach. Hier teilten sich die Wege, rechts Krinnenspitze, links Gräner Alpe und Litnisschrofen. Mit gut 100 Höhenmeter Verlust stiegen wir zur Alm ab. Danach ging es wieder steil bergauf und unter den hell leuchtenden Felswänden des Litnisschrofen entlang. Zu guter Letzt leiteten uns Schotterfelder in eine bröselige Rinne hinein. Hier deponierten wir die Schirme, zumindest Adrian und ich, während der restliche Trupp sich an das auslegen machte. Wir turnten derweil an den Drahtseilen, teilweise spannend ausgesetzt,  zum Gipfel hinauf. Der Blick ein einziger Traum und es reihte sich alles von den Lechtalern, Allgäuern und Tannheimern auf was Rang, wie auch Namen hatte. Nach den obligatorischen Gipfelfotos stiegen wir den Klettersteig zum Startplatz wieder ab. Startplatz war gut gesagt, eine steile, mit Felsen durchsetzte Wiese die in Schotter übergeht. Dann der weite Flugweg nach Weissenbach, schon eine spannende Hausnummer. Als erster wagte sich Frank an den Start. Der Wind zog sanft die Hänge empor und vereinfachte das aufziehen etwas. Souverän kam Er in du Luft und vollzog seinen Frankschrei. Dann wählte Frank allerdings einen etwas ungünstigen Flugweg, was Ihm ordentlich Höhe kostete und das überfliegen des letzten Kammes vor Weissenbach unmöglich machte. Somit drehte Er ab und landetet sicher in Rauth beim Parkplatz. Der nächste war Olli und der leistete sich einen spektakulären Ausweichstart. Er hätte nach dem aufziehen sofort links korrigieren müssen, aber die Reaktion kam zu spät. Er hob ab und hatte genau vor sich einen Meter hohen Felsen, den Er dann elegant  und mehr als knapp, mit angezogenen Beinen, umflog. Dafür tankte Er aber nach dem Start gleich thermisch Höhe und hatte keine Probleme nach Weissenbach hinaus zu fliegen. Der dritte im Bunde war dann ich und ich nützte eine gute Windphase um problemlos abzuheben. Thermisch bedingt stieg ich auch und do stand dem Flug nach Weissenbach ebenfalls nichts im Wege. Der Lohn ein gigantisches Flugerlebnis, faszinierende Tiefblicke und ein sehr langer Flug. Nach mir packte es Adrian und der rannte in mehreren Korrekturschleifen nahezu das halbe Schotterfeld hinab, aber Er schaffte es die Kiste raus zu bringen. Zuletzt haute sich Dietl, eine kurze Rückenwindphase abwartend, problemlos hinaus. Respekt an die Jungs! Leider schafften es beide nicht den letzten Höhenzug zu überfliegen und landeten, wie Frank, sicher in Rauth. Egal wie weit jeder gekommen war, diese Tour war ein grandioses Erlebnis, sowohl bergsteigerisch, wie auch fliegerisch. Nach dem obligatorischen Landecappu in Weissenbach machten wir uns wieder auf den nach Hauseweg. Wie üblich wurde es noch schwüler und so flüchtete ich mit Dundee wieder einmal in die schattigen Wälder am Kienberg. Hier konnte er laufen, wälzeln und im Bacherl plantschen. Vom Gipfel aus bekamen wir zusätzlich noch einmal eine gehörige Panoramaportion. Am Sonntag lies ich es ruhiger angehen, aber mit Dietl rückte ich dann doch zu einem gemütlichen walk and fly auf die Alp aus. Glücklicherweise verläuft der Anstieg unten in der Schlucht und somit war es angenehm kühl. Vorbei an den Wasserfällen führte das Steigerl Drahtseil gesichert in das sonnige Almgelände und zum Gipfel bei der Alp empor. Ein fantastischer Blick, leicht wechselhafter Wind und ein kalter Spezi.....passt, auslegen. Dietl machte sich als erster an den Start. Mit ein paar Schritten und einem zweiten Aufsetzer hob Er ab und machte gleich Höhe. Mir erging es genauso und schon schwebten wir beide im Allgäuer Himmel und genossen unseren Flug. Ruhig schwebten wir über dem kleinen Talort und kreisten uns langsam in den Landebereich hinein. Soft, zwar mit Rückenwind, aber soft kamen wir auf. Zufrieden führe wir nach dem zusammenlegen Heim und ich machte mich gleich mit Dundee auf den Weg. Um der Hitze zu entgehen erforschten wir einmal die Wälder westlich vom Auerberg. Menschenleer und somit Einsam präsentierte dich die kleine Wege. Dazwischen immer wieder mal Alpenblicke und dadurch abwechslungsreich. Hinzu kamen such noch kleine Bachläufe wo Dundee sich drüber her machen konnte und so ist auch dieses Wochenende mehr als ausgiebig genutzt vorüber gegangen. Zumindest schon einmal die nächsten Tage schauen ebenfalls hitzig aus, aber an den Alpen scheint es Nachmittags in Form von Gewittern Abkühlung zu geben, was ja immerhin schon was ist. Ich wünsch Euch somit einen kühlen Kopf und eine ruhige Arbeitswoche in diesem verrückten Jahrhundertsommer!!!

30/07/2018 - 02/08/2018 Die Hitzewelle nimmt kein Ende und da war es am Montag schon mehr als eine schweißtreibende walk and fly Tour auf das gute, alte Hörnle. Der Aufstieg dennoch farblich ein Traum und so erreichte ich bei grandiosen Verhältnissen den Startplatz. Obwohl Ost angesagt war hatte ich teilweise NW, was hier ja perfekt ist. Schon legte ich meinen Denali aus und war nach wenigen Schritten in der Luft über Bad Kohlgrub. Leicht thermisch zog ich meine Kreise und genoss den Flug aus vollen Zügen. Vor allem der Blick zu den nahen Staffelseen bei Murnau ist immer reizvoll. Am Rand der Landewiese setzte ich auf, da wieder mal geodelt war. Sehr witzig, hier sollte auch der walk and Flyer Start und Landegebühr bei der Bahn abdrücken, Frage wozu, denn oben meist Gestrüpp und unten Odel oder Kühe im Landeplatz, was mit Sicherheit nicht zur bezahlten Leistung gehört. Was soll's und schon fuhr ich Heim zu Dundee der schon auf mich wartete. Wieder ging es in den schattigen Bergwald, dieses mal zum Kienberg. Herrliche Stimmungen und ein grandioses Panorama empfing uns am Gipfel, so dass wir zufrieden nach einer kleinen Brotzeit abstiegen. Es hätte alles so gut sein können, aber dann kam ein Grauhaariger mit Jagdhund entgegen. Ich erkannte ihn zunächst nicht, war es doch der extrem unfreundliche und unverschämte Jäger der mich hier im Winter so zur Sau gemacht hatte. Dundee außer sich und in Spiellaune und sogleich kam der Kommentar ob ich den Hund unter Kontrolle hätte. Ich erwiderte "klar, er will nur spielen", was Herr Jäger gleich ablehnte und dann kam der Oberhammer, im Sinne von Hundeliebe pur, denn er meinte doch glatt was sein Rassejagdhund noch wert wäre wenn ihn meine Bestie beißen würde.....ohne Worte.....jedes weitere vernünftige Gespräch war nicht möglich und so zogen wir angefressen von dannen. Kein Wunder dass der hier einen schlechten Ruf hat und über die Gegend hinaus als schlecht gelaunter Klotz bekannt ist. Der Dienstag kam mit einer ebensolchen infernalischen Hitze daher und so machte mich wieder schwitzend auf den Weg zum SO Startplatz im Alpenvorland. Der Aufstieg in einer fantastischen Sonnenstimmung und immer noch im satten Grün, zum Glück, denn weiter im Norden des Landes schaut es schon eher wüstenähnlich aus. Am Gipfelkreuz wehte sanft der Wund aus SO, somit stand dem Start nichts im Wege. Schnell hatte ich ausgelegt und hing mich in das Gurtzeug ein. Ein Ruck, drei Schritte, schon war ich in der Luft und flog mit Blick auf die Ammergauer, das Wetterstein bis hin zu den Allgäuern dem Landeplatz entgegen. Sanft setzte ich auf und fuhr gleich weiter zu Dundee. Da es immer heißer wurde machten wir uns auf zum Bodenlosen See. Der Anmarsch führt an der südlichen Waldflanke, schön schattig, zum hinteren Ufer. Nur heute waren wir nicht allein, die jetzigen Pächter, zwei urige Stöttener, versuchten den Steg zu reparieren. Eines der Tragefässer hatte sich selbständig gemacht und war vollgelaufen. Zu dritt, mit vereinten Kräften konnten wir das Teil an Land hieven. Danach war Zeit für Dundee und mich um noch ausgiebig zu plantschen. Mit Genuss paddelten wir im kühlen Nass umher und so war auch dieser Tag erfolgreich abgeschlossen. Der Mittwoch, wie soll es anders sein, war wieder ein Hitzekollertag. Am Skilifthang kämpfte ich mich zum Startplatz hinauf. Wetter, Wind alles passend und dementsprechend schnell ergatterte ich meinen Flug. Ein paar entspannte Kreise über den Lift und schon landete ich soft beim Auto. Danach fuhr ich gleich Heim und packte Bube Dundee in's Auto. Bei der Hitze bot sich die Ostrunde auf das Rote Kreuz an. Zu schönen Ausblicken gesellt sich noch viel schattiger Wald, was vor allem Dundee dankend annahm und sichtlich entspannt war. Der Donnerstag tobte sich Hitzetechnisch wieder voll aus. In der Arbeit zog sich alles in die Länge und ich war in so einem engen Schacht dass mir fürchterlich das Kreuz weh tat. Nach über 11 Stunden war endlich Schluss und ich flüchtete walk and fly massig noch zu einem Weststartplatz. Die Bewegung tat mir gut auch wenn es sauheiss war. Der Wind stand an und so zog es mich nach dem Start gleich thermisch in die Höhe. Problemlos flog ich weite Kreise und hielt selbst über dem Landeplatz die Höhe. Weit reichte der Blick in die Ammergauer Bergwelt und mit ein paar Spiralen baute ich Höhe ab und setzte sanft beim Auto auf.  Elendiglich müde kam ich nach Hause und begab mich aber dennoch gleich noch mit Dundee auf den Weg in den kühlen Wald am Wendelin, wo Dundee sich wälzeln konnte und am Bacherl ausgiebig erfrischte. Das kommende Wochenende ist nun auch im Banne von heißen Temperaturen, aber in den Früh- und  Abendstunden sollten ruhige Flüge möglich sein. Nach dieser stressigen Woche wohl mehr als verdient. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein   schönes, erholsames Sommer Wochenende!!!

27/07/2018 - 29/07/2018 Der Freitag war schon mal noch grandios sonnig, was mich gleich zum Skilifthang trieb. Ein gemütlicher Aufstieg führte mich ungemein aussichtsreich zum Kuhfreien Startplatz, denn die waren weiter unten und grasten tiefenentspannt. Der Wind kam sanft aus NO und somit ideal. Zwei, drei Schritte und schon hob ich ab. Bei traumhaften Weitblicken gleitete ich über den Almbereich zum Auto hinab. Es folgte eine softe Landung und schon packte ich zusammen, um schnell Heim zu Dundee zu fahren. Um der Hitze zu entgehen griffen wir an der Nordostflanke des Kienbergs an und marschierten durch den schattigen Wald zur aussichtsreichen Gipfelkuppe. Immer wieder ein Erlebnis was für geniale Hausberge bei uns vor der Türe stehen. Dundee wälzelte sich freudig durch die Gipfelwiesen und so war der Freitag schon einmal ordentlich ausgenutzt. Am Samstag stand wieder eine offizielle walk and fly Tour an. Die Prognosen waren verheerend, denn es sollte eine Kaltfront mit massiven Windböen im Vorfeld aus Westen eintreffen. Allerdings erst im späten Vormittag und so machte ich mich mit Olli bereits um vier Uhr Morgens auf den Weg in's Lechtal auf. Wieder parkten wir in Bach an der Flugschule. Im dunkeln sah ich Reiners Auto, dachte mir nichts denn Er hatte geschrieben Er wolle bereits vorlaufen da wir immer so rasen. Speed Maschinen nannte Er uns, ein geiler Ausdruck. In Wirklichkeit hatte Er sich nochmals im Auto auf's Ohr gehauen und schlief noch als wir lospirschten. Als erstes lotste ich Olli in einen Brennesselhang, den Er fluchend mit den Worten "typisch Norbert" durchquerte. Danach hatten wir den richtigen Weg zur Wasenalm. Flotten Schrittes arbeiteten wir uns zur Alm empor während es langsam dämmerte und wir die Stirnlampen ausmachen konnten. Zum ersten mal gab es nun auch die richtigen Wegweiser mit der Aufschrift Ruitelspitze 2580m. Nun meldete sich auch Reiner, Er war wach und fragte wo wir bleiben....toll....und so machte auch Er sich auf den Weg und lief uns nach. Top Fit ist er ja und so machte ich mir keine Gedanken. Nach der herrlich gelegenen Wasenalm ging es noch eine Weile über weite Forstwege ehe wir an der Gümplealm Materialliftstation auf einen kleinen, steilen Steig wechselten. Erste Blicke in die Rot im Sonnenaufgang leuchtenden Lechtaler Felsgipfel wurden frei. Problemlos erreichten wir die Alm und es folgte endgültig freies Gelände. Wild baute sich die Felsregion der Ruitelspitzen ober uns auf. Nach ein paar Latschenfeldern folgte eine abschüssig bröselige Querung die uns in das dahinter liegende Kar brachte. Nun ging es im Kar steil und unvermittelt nach oben bis wir links die Wiesen der Schulter sahen. Dieses Eck wird auch Wildebnerspitze 2450m genannt und ist somit der Ausläufer der Ruitelspitze 2580m. Weiter oben ist es sowieso nur steinig und so steuerten wir die einladenden Wiesen an. Der Panoramablick genial, der Startplatz ein Traum und schon legten wir unsere Flügel aus. Der Wind legte immer mehr in Böen zu und so wollten wir schleunigst raus. Olli machte sich als erster bereit und lief an, bremste einen Ticken zu spät, lief schneller und ließ sich so vom Schirm nicht mehr überholen und hob ab. Nun machte ich mich bereit, als ich auch Reiner im Kar herauf marschieren sah. Ich rief Ihm noch beim Start zu er solle sich beeilen, da der Wind zunahm und war schon in der Luft. Mit fast 1500Hm kann man schon fliegerisch was anfangen und so kreiste ich genussvoll über dem tief unter mir liegenden Lechtal. Im Blickfeld auch unser letztes Fly Hard VIII Ziel, die Feuerspitze 2852m. Am Arlberg türmten sich bereits die Wolken auf, aber hier war alles noch ruhig und schön. Problemlos landete ich nach Olli bei der Flugschule und packte zusammen. Es dauerte nicht lange und auch Reiner zeigte sich am Himmel und wir waren Happy! Das wir dann alle noch zum Landecappuccino und Apfelstrudel einkehrten war ja klar. So eine Prognose und so ein Erfolg, sensationell genial und so fuhren wir alle zufrieden nach Hause. Kaum daheim angekommen lief ich mit Dundee bei der Hitze unsere Tour zum Weidensee. Abkühlen, plantschen und Spaß haben, das war die Devise. Am Sonntag ließ ich es dann entspannter angehen und marschierte mit Dietl und Dundee zu unserer Geldlochhöhle am Roten Kreuz, wo es angenehm kühl war. Danach hauten wir uns alle in den Weidensee und ließen so dass Wochenende ausklingen. Nun erwarten uns wieder ordentliche Hitzetage jenseits der 30 Grad Grenze, aber auch Tage die wir fliegerisch nützen können und werden. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

Die Wartezeit hat ein Ende: FLY HARD VIII ist da!!! Lasst Euch von diesem spektakulären Video verzaubern. Gewaltige, Full HD Aufnahmen einer grandiosen Tour zur Feuerspitze 2852m in den Lechtaler Alpen. Das walk and fly Abenteuer 2018! 

23/07/2018 - 26/07/2018 Zum Wochenstart wabberte noch die Restfeuchte am Alpenrand umher, aber Montag Nachmittags wurde es zusehends sonniger. Grund genug mit Dundee eine verlängerte Wendelintour in Angriff zu nehmen. Der kleine Berg überrascht immer wieder und so konnten wir über Remnatsried herrliche neue Pfade erkunden. Der Dienstag wurde schon mal tropisch heiß, die Talwinde gaben Gas und Thermik zog voll an. In einer Blitzaktion lief ich unter 25 Minuten über die Skipiste auf den Blomberg. Die Stimmung konnte nicht schöner sein und weit reichte der Blick in die Bayerischen Alpen. Der Wind stand satt aus O an und so legte ich meinen Denali unmittelbar am Kreuz des Ostgipfels aus. Der Start war easy, den nach einem Schritt zog es mich in die Höhe, die Luft pulsierte thermisch und es ging stetig nach oben, so dass der Flugweg um den Berg herum Richtung Landeplatz am Stallauer Weiher kein Problem war. Weit zog sich das Panorama durch das Isartal über die Benediktenwand bis in's Karwendel. Über dem Landebereich wurde der Wind immer stärker und schon stand ich mit null Vorwärtsfahrt in der Luft. Zum Glück ahnte ich das bereits im Anflug und befand mich im östlichsten Wiesenteil, so dass ich mich seitlich versetzend zum Windsack treiben ließ und sicher landete. Nach dieser gelungenen Aktion fuhr ich gleich Heim zu Dundee und dem war es viel zu warm und er hatte sich in die kühle Garage verkrochen. Abhilfe verschaffte unsere Tour, denn die führte uns schnurstracks zum Weidensee wo wir beide nach Herzenslust plantschten und uns im frischen Nass vergnügten. Der Mittwoch wurde dann noch heißer, wieder tobte der Talwind und die Thermik kam ordentlich in die Gänge. Schwitzend arbeitete ich mich zum Skilifthang empor. Die Kühe wäre glücklicherweise im unteren Weidebereich und so konnte ich am obersten Lifthäusl entspannt auslegen. Bei herrlich weiten Blick in das Alpenvorland zog ich auf und war nach wenigen Schritten in der Luft. Genussvoll flog ich meine Runden und kreiste längere Zeit über dem Auto. Soft setzte ich dann zur Landung an, packte schnell zusammen und fuhr flott Heim zu Dundee. Der hatte wieder die Flucht vor der Hitze angetreten.....Garage, aber mit mir wollte er dann doch ausrücken. Ziel wurde der herrliche Baderwäldlesee, wo wir nicht nur malerische Fotos beim Anmarsch schossen, sondern natürlich auch eine ausgiebige Runde plantschten. Rundum zufrieden führe wir dann zum grillen wieder nach Hause. Der Donnerstag wagte sich ebenfalls weit über die 30 Grad Marke und so schwitzte ich mich walk and fly technisch weit im westlichen Allgäu die Hänge empor. War klar, denn Arbeitstechnisch war ich mal im Umfeld von Kempten. Der Blick über die Vorgipfel zu den nahen Nagelfluhbergen um den Hochgrat wurde frei. Die Sonne brannte erbarmungslos herein und so wurde es wieder ein böiger Thermikmix. Ruhig legte ich aus und zig in der schwächsten Seitenwindphase auf, zwei Schritte und ich war in der Luft. Sofort ging es nach oben und ich konnte mich gut über dem lieblichen Talboden halten. Genussvoll zog ich meine Kreise ehe ich sanft zur Landung am Auto ansetzte. Dann fuhr ich gleich Heim zu Dundee, der den ganzen Tag vom Winter träumt und wir machten uns gleich auf den Weg. Ziel war die schattige und kühle Nordflanke des Wendelin, wo sich Dundee im Wald sichtlich wohl fühlte. Einzig allein auf dem Gipfel kamen wir kurz in die pralle Sonne. Der Freitag scheint noch halbwegs zu funktionieren, wenn auch das Gewitterinferno am Nachmittag höchstwahrscheinlich ist. Am Samstag wird es fliegerisch nur noch früh am Morgen sicher gehen und im Tagesverlauf werden Wind und Wetter durch eine nahende Kalt- Gewitterfront die Outdoorsportarten rigoros beenden. Am Sonntag wird sich noch Restfeuchte halten, ehe sich wieder Hochdruck breit macht. Insgesamt brauchbar, aber es ist wichtig sich zeitlich gut aufzustellen. Also lasst uns mal sehen was so geht und somit wünsche ich Euch allen ein spannendes Sommerwochenende!!!

20/07/2018 - 22/07/2018 Das Wochenende stand im Zeichen des Bayerwaldes und so machten wir uns, wenn auch durch die Arbeit leicht verspätet, auf den Weg nach Zwiesel. In den Alpen brodelte es bereits, aber wir hatten immer noch strahlenden Sonnenschein und so war es klar dass ich von der A92 abbog und über die B20 nach Straubing fuhr. Von hier war es dann ein leichtes weiter nach Haibach zum Sommerberg zu fahren. Dundee machte es sich am Landeplatz gemütlich während ich den altbekannten Weg zum Startplatz marschierte. Der Blick reichte weit in das Vorland und wie immer faszinierte der optimal gepflegte Hang am Gipfel. Der Wind stand thermisch aus westlichen Richtungen an, sozusagen absolut perfekt. Nachdem sich zwei Fliegerkollegen rausgehaut hatten legte ich gleich meinen Denali aus. Das aufziehen easy und schon machte ich Höhe und kreiste weit über den kleinen Dörfern. Ich genoss den Flug aus vollen Zügen, denn Daheim ging momentan nichts mehr. Es dauerte seine Zeit bis ich in den Landebereich eintauchte und sanft aufsetzte. Sofort lief ich mit dem freudig wartenden Dundee zum nächsten Bach, ehe ich zusammenpackte und wir weiter zu Mama  nach Zwiesel fuhren. Hier kam dann Dundee, den es sowieso dauernd zu groß war, endgültig zu seinem Recht, denn wir liefen noch schnell unsere Zwieselerbergrunde. Dundee hatte jedenfalls seinen Spaß und ich war ebenfalls zufrieden mit der Ausbeute des Tages. Am Samstag haute mich Dundee um halb sechs raus. Um so erstaunter war ich, als wir doch den Wald liefen, dass es immer noch strahlend schönes Wetter gab. Grund genug für ein morgendliches walk and fly in der Tschechei und sozusagen im Böhmerwald. Die Strecke über Bayerisch Eisenstein und Zelezna Ruda nach Spicak ein Katzensprung. Schon machte ich mich von der Talstation des Sessellifts auf den Weg zum gleichnamigen Berg Spicak 1199m. Laut Windwerte vom Sommerberg mit OSO 7-9 km/h mehr als optimal. Zwischen zahlreichen Ständen und Zelten bannte ich mir meinen Anstieg. Offenbar ist hier eine riesige Downhillveranstaltung unter Tags, aber um diese frühe Zeit war alles ruhig. Problemlos machte ich über die steile Skipiste schnell Höhe. Die aufgehende Sonne zauberte ein fantastisches Lichtspiel an den Horizont und schon näherte ich mich dem Aussichtsturm auf dem Gipfel. Die zahlreichen Stufen waren flott erklommen und schon konnte ich ein grandioses Panorama bewundern. Arber, Falkenstein, Panzer und so weiter, es reihte sich alles auf was Rang und Namen hatte. Einzig bedenklich der Wind, denn der Spicak ist höher als der Sommerberg und aus dem OSO Wind wurde ein böiger Südwind. Mit gemischten Gefühlen stieg ich vom Turm herab. Der Wind kam schon gehörig von der Seite und die Schneise ist nicht arg viel breiter als der Schirm. Am Windfähnchen legte ich dennoch aus und beobachtete die seitlichen Baumreihen. Turbulenzen durch Rotoren waren programmiert, aber in einer etwas schwachen Phase zog ich auf, rannte los, der Schirm kam und wollte sich gleich querstellen, massiv korrigiert und abgehoben, dann gestiegen bis zur Baumoberkante und die Turbulenzen begannen. Zunächst nur unruhiges Gewackel was ich soft korrigieren konnte, dann soff ich in der Skipiste ab, um alsbald wieder zu steigen und so endlich in's Freie kam. Hier wurde der Wind so stark dass ich fast stand und vor mir ein langes Waldstück ohne Notlandemöglichkeit. Es bliebe nur die Skipiste, doch es zogen mich einige Böen wieder schön nach oben und so gelang der Überflug bis zum Landebereich. Fliegen im Sonnenaufgang und das so spannend, ein Traum. Die Landung selbst dann stressfrei in einer weiten Wiese. Über einen Kinderskilift marschierte ich zum Auto und fuhr zurück nach Zwiesel um Dundee einzuladen. Das Wetter war immer noch schön, auch wenn es sich langsam überzog und so fuhr ich nochmals in die Tschechei. Hinter Zelezna Ruda tauchten wir in den Wald und stiegen ohne Karte auf unmarkierten Wegen den Berg Polom 1293m empor. Im oberen Teil leitete uns eine Brandschneise auf den Hauptkamm. Hier fanden wir einen kaum erkennbaren Pfad der uns in freies Gelände führte. Traumhaft ging es durch Sturmgepeitschte Baumleichen, mit grandioser Aussicht dem höchsten Punkt entgegen. Dundee war bedient, ihm war es deutlich zu warm und es war gut das zwischendurch ein kühles Bächlein vorhanden war. Der Gipfel selbst breit und gut einen Kilometer lang, aber ein tolles Panorama über den Bayer- und Böhmerwald. Nun war es Zeit für eine Brotzeit, ehe wir uns joggend an den Abstieg machten. Erst bei der Rückfahrt nach Zwiesel kamen erste Tropfen herab, was für ein Glück, denn zu Hause schüttete es schon seit gestern Abend. Am Sonntag kam dann der Regen auch im Bayerwald an, aber nach den vergangenen Touren kann ich mich wirklich nicht beschweren. Im Gegenteil und so machte ich mich gleich auf mit Dundee zum Zwieseler Berg. Drumherum und drüber, vom Bankerl bis zum Aussichtsfelsen, eine herrliche Tour. Dazu eine fast mystische Nebelstimmung, mit faszinierenden Fotos von Wassertropfen auf den Blättern. Dann kam es wie es kommen musste, leider ging es wieder nach Hause, dich nicht ohne einen Stopp am Sommerberg, denn der Bayerwald ließ mich nicht im Stich und offerierte ein Sonnenfenster dass ich glatt für ein walk and Fly ausnützen konnte. Der Wind leicht seitlich in Böen, was kurzes saufen zur Folge hatte, doch dann zog es mich gleich nach oben und ich konnte drei Tage mit drei Flügen verbuchen. Hallo....wer hätte das gedacht! Nach einer soften Landung drehte ich noch mit Dundee eine Runde zum nahen Bach und weiter ging's in die Schlechtwetterfront am Alpenrand, aber da wartet nicht nur ein tolles Heim, sondern wohl auch wieder Hochdruckwetter dass sich spätestens am Dienstag durchsetzen wird. Hammer, bin ich happy dass sich due Tage so zu meinen Gunsten entwickelt haben. Nun kann ich Euch allen nur noch einen ruhigen und entspannten Start in die neue Arbeitswoche wünschen!!!

16/07/2018 - 19/07/2018 Eine Woche fast wie im April, zuerst Regen, dann wieder Sonne und so weiter. Mit viel Dussel erwischte ich genau eine Sonnenphase nach der Arbeit und stieg zum Weststartplatz am Hörnle auf. Wieder begleiteten mich die buntesten Blumen, zusätzlich summte und brummte es überall. Am Startplatz angekommen wurde ich von einer Kuhherde überrascht, das hatte ich hier noch nicht. Zu meinem Glück waren sie vollkommen desinteressiert und ich konnte in Ruhe auslegen. Der Wind stand perfekt an und ich war nach wenigen Schritten in der Luft. Es trug perfekt, so dass ich lange über dem malerischen Tal kreisen konnte. Problemlos setzte ich dann beim Auto zur Landung an und fuhr nach dem zusammenpacken gleich nach Hause. Sofort ging es mit Dundee weiter und da es gerade mal wieder dampfig wurde wählten wir die kühle Schlucht zum Geldlich, unserer kleinen Nagelfluhhöhle am Roten Kreuz. Die griabige Tour ist immer ein Erlebnis und so hatten wir beide unseren Spaß, denn Dundee plantschte im Bach und wühlte in der Höhle, dann jagte er noch Schmetterlingen hinterher und war dann auch ausgepowert, während ich mich in die letzten Ecke der Höhle hineinforschte. Zufrieden mit der Welt fuhren wir dann wieder Heim. Der Dienstag war nochmals etwas labiler, doch wie am Vortag erwischte ich ein ideales, sonniges Fenster für einen kleinen walk and fly. Der Wind passte auch und so soarte ich gemütlich im Skilifthang über den Landewiesen. Nach dieser geglückten Aktion fuhr ich gleich zu Dundee um eine weitere Tour zum Roten Kreuz anzugehen. Dieses mal packten wir unseren klassischen Anstieg zum Alpenpanorama und wie zuvor beim Fliegen scheinte doch glatt die Sonne aus vollen Rohren. Die Gewitter tobten sich wieder anderswo aus. Auf dem Bankerl am Panorama machten wir Brotzeit. Die Stimmung konnte nicht besser sein und so genossen wir die ruhigen Augenblicke aus vollen Zügen. Nach einer Weile stiegen wir wieder gemütlich zum Auto ab. Am Mittwoch war die Lage schon wieder deutlich mehr durch Hochdruck geprägt und schon wurde ich am Lifthang tätig. Der Wind alles andere als prickelnd, denn der fegte aus W/SW herein und an einem NO Startplatz somit völlig daneben. Der Anstieg jedenfalls bärig in der warmen Sonne, die Kühe weit im westlichen Pistenbereich und somit nicht relevant. Nur der Wind komplett falsch mit gut 20Km/ von hinten. Wie üblich legte ich trotzdem aus und mein Denali rollte sich mehrmals im Rückenwind auf. Alles egal in einer vermeintlich ruhigeren Phase zog ich auf und rannte wie gestört los. Der Schirm kam langsam und es brauchte Strecke um abzuheben, dann soff ich Leetechnisch noch ordentlich ab um geradeso über die unter mir liegende Alm zu fliegen. Dann packte mich doch der Wind und ich machte wieder Höhe, was dann locker noch für entspanntes gleiten zum Landeplatz reichte. Der Gradient Denali überzeugt einfach, selbst bei den übelsten Bedingungen. Nach der soften Landung packte ich schnell zusammen und fuhr flott Heim. Mit Dundee ging es dann gleich weiter nach Dienhausen, denn dort hatte ich beim vorbei fahren Felsen erblickt. Offenbar wurde hier der Wald wegen dem Borkenkäfer abgeholzt und nun wurden plötzlich Felsen sichtbar. Mit Dundee marschierte ich in das Höhlenartige Gebilde und wir hatten unseren Spaß. Klar das wir dann gleich zum Dienhausener Weiher liefen um eine Plantschrunde durchzuziehen. Dundee hatte alle Mühe aus dem Wasser wieder auf den Steg zu gelangen. Gut abgekühlt traten wir so den Rückweg zum Auto an. Am Donnerstag tat such dann der Beste Tag der Woche auf. Sonnenschein ohne Ende und keine Gewitter, was Grund genug war nach der Arbeit mal wieder den Tiroler Stadl bei Pfronten in Angriff zu nehmen. Über die Skipiste machte ich schnell Höhe und wurde mit sensationellen Ausblicken belohnt. Stets steil geht es hier zu, aber dafür erreichte ich bald den Startplatz unter der Hütte. Der Wind passte und schon legte ich meinen Denali aus. Nach zwei Schritten hob ich schon ab und gleitete, über die vorhin überholten und nun winkenden Touris, in den Pfrontner Himmel hinaus. Es trug perfekt und so zog ich noch eine weite Runde über den Ort ehe ich soft beim Auto landete. Dann ging es schnell nach Hause und gleich weiter mit Dundee zum Wendelin, wo wir glücklicherweise viel im Schatten des Waldes aufsteigen konnten. Dundee hat's einfach nicht mit der Hitze und kugelte so lieber durch den kühleren Baumbestand. Nun kommt noch ein extrem heißer Freitag auf uns zu, aber dann ist am Wochenende erst einmal Schicht im Schacht, denn es wartet unstabiles, gewittriges Regenwetter auf uns. Wir versuchen unser Glück im Bayerischen Wald. Egal, wie es auch kommen mag, ich wünsche wie immer ein erholsames Wochenende!!!

13/07/2018 - 15/07/2018 Der Start ins Wochenende begann positiv, zumindest was das Wetter betraf. Arbeitstechnisch weniger, denn der sonst verkürzte Freitag zog sich wieder einmal in die Länge, so dass es spät am Nachmittag wurde bis ich ausrücken konnte. Hinzu kam das immer noch die Flugverbotszone bis 18.00 Uhr bestand. So fuhr ich gleich mit meiner hübschen Sofie und Dundee an einem meiner Skilifthänge und peilte die Lage. Böiger, thermischer Wind aus unterschiedlichen Richtungen, na toll. Egal dachte ich mir und stieg an der Lifttrasse auf. Als Bonus standen Kühe unter dem Startplatz und ein Weidezaun war gespannt. Der musste logischerweise bleiben damit die Tiere nicht flüchten und somit musste ich im Anlauf darüber springen....mit Seitenwind....grmpf! Mit Gefühl brachte ich den Schirm über mich, korrigierte ihn zum Zaun hinaus und hüpfte problemlos über den Zaun. Die Kühe reagierten gar nicht als ich über ihnen flog. In einem weiten Bogen flog ich die Talstation an und stand genial soarend voll im Wind. Genussvoll landete ich bei Sofie und Dundee am Auto. Danach kam gleich Dundee auf seine Kosten, denn wir wanderten über den verlandeten Englmairweiher zum lieblichen Dachsweiher, der sich sogar als Badesee entpuppte. Für Dundee und mich klar das Kommando zum notwassern. Am Samstag wagte ich mich mit Adrian an einen der ganz großen Kalkgipfel in den Tannheimern, den Rosskopf 1945m. Im alten Lissmann Führer stand dieser als Flugtauglich und Ende der 90er bestieg ich den Berg schon mal über eine chaotische Route in der Nordseite. Nur am Gipfel war kaum Platz, soweit meine Erinnerung und schon befand ich mich mit Adrian am bekannten Anstieg zur Höllentieralpe. Bis dahin alles gut, aber dann ging es in den steilen Abschnitt Richtung Rosskopf. Zunächst konnten wir noch easy Höhe machen, da ein Waldstück keine Hindernisse bereit hielt, aber dann begannen die Latschen. Die Hoffnung die alte Schneise von damals zu finden erfüllte sich nicht und so ging's mit Adrian, ganz getreu dem Motto megaextremesport, in's Gestrüpp. In einem mörderischen Kampf wühlten wir uns durch das Gelände. Teilweise auf allen vieren am Boden kriechend bannten wir uns den mörderischen Weg. Mit viel Glück gelangten wir an der richtigen Stelle an den Ausstieg und mussten uns erst einmal chemisch reinigen. Über und über waren wir voll Kiefernadeln, ein Irrsinn. Nun ging es alpin, aber normal begehbar weiter. Leichte Felsstellen leiteten uns über den Grat und zwei Scharten Richtung Gipfel. Rundum baute sich ein gewaltiges Panorama auf  und alles was Rang und Namen in den Tannheimern, wie Allgäuern hat schon sich in den unendlichen Horizont. Wenig später erreichte ich den Gipfel, zunächstalleine da Adrian noch seine Jacke suchte, die sich im Latschengewirr verabschiedete. Der Wind stand gerade mal richtig gut aus WNW an und ich legte meinen Denali schon mal aus. Platz war gerade mal füreinen Schirm zwischen Latschen, Wurzeln, Steinen und einer extrem steilen, kurzen Wiese. Der Schirm lag nur wenige Meter neben dem Gipfelkreuz und starten ohne passenden Wind wäre hier nicht ratsam. Endlich kam auch Adrian, ohne Jacke und mit Ihm einige Böen die meinen Schirm verwirbelten. Die auslegerei in dem Gelände immer grausig, denn kaputt gehen sollte natürlich nichts. Nach einer Weile hatte ich wieder alles soweit und zog zärtlich auf, der Schirm kam und sofort hob ich vor den Latschen ab. Wie, geht dich und sofort fand ich mich in thermischen Aufwinden wieder. Derweil machte sich Adrian an die Startvorbereitungen und legte vorsichtig aus. Für Adrian der bisher schwierigste Startplatz und ich konnte Ihn lange beobachten, denn von sinken war keine Rede mehr. Lange Zeit flog ich vor dem Gipfel des Rossbergs umher. Dabei immer mit fantastischen Blick auf die wilde Felswelt der Tannheimer und die Füssener Seenplatte. Mit ein paar Spiralen baute ich dann Höhe ab und landete unweit vom Auto. Es dauerte nicht lange und Adrian tauchte am Himmel auf. Der Kerl hat echt Nerven, startet Er doch mehr als taff, wie auch souverän von diesem heiklen Flugberg. Hut ab und allen Respekt! Nachdem Adrian ebenfalls noch ein paar längere Runden geflogen war landete Er unmittelbar bei mir und wir fuhren zufrieden nach Hause.  Im Anschluss ging es gleich mit Dundee und Sofie zum Kaltenbrunnersee bei Prem https://www.weilheim-schongau.de/Inhalt/Stichworte_A_Z/_Abt.6/Badegewaesser/Kaltenbrunner_See.asp. Eine wunderschöne Route führte uns durch Wald und Schilfwiesen zum Badeplatz, wo sich Dundee und ich natürlich nicht zweimal bitten ließen. Mit Inbrunst plantschten wir vergnügt im kühlen Nass. Am Sonntag ließ ich es dann endgültig etwas ruhiger angehen und schlief endlich mal aus. Im späten Vormittag machte ich mich dann mit Dundee auf den Weg zu unserem einsamen Schmauzenberg. Wie immer trafen wir keine Menschenseele und der Anstieg, wie auch der Gipfel gehörten uns alleine. Hinzu kam Sonnenschein, grüne Wiesen, bunte Schmetterlinge und ein herrliches Panorama. Was wollten wir mehr und so endete der Sonntag gemütlich beim WM Finale. Die nun kommende Woche schaut auf den ersten Blick gar nicht so schlecht aus, aber due Lage wird im Tagesverlauf wohl stets labiler und somit gewittrig. Also mal sehen was wir so anrichten können und somit wünsche ich Euch allen einen angenehmen Start in die neue Arbeitswoche!!!

09/07/2018 - 12/07/2018 Der Montag brachte strahlenden Sonnenschein und da war es ein MUSS am Skilifthang ein walk and fly zu absolvieren. Ein farbenfroher Aufstieg an der Sommerrodelbahn entlang brachte mich schnell zum Startplatz. Sanft strich der Wind passend herauf und ich startete problemlos in den blauen Himmel. Genüsslich flog ich über dem malerische Tal und landete zuletzt soft beim Auto. Dann ging es gleich weitet zu Dundee der sich freute ein neues Revier bei Wildpoldsried kennen zu lernen. Der höchste Punkt des hinter dem Ort verlaufenden Höhenzuges ist wahrlich schwer zu finden und teilweise durchaus steil, aber wir fanden den  Stein am Gipfel auf 916m und stiegen nach einer kurzen Pause wieder ab. Durch Zufall fanden wir eine Waldschneise wo ehemals in den 50rn des letzten Jahrhunderts Skispringer tätig waren http://www.skisprungschanzen.com/DE/Schanzen/GER-Deutschland/BY-Bayern/Wildpoldsried/1150/. Alte Ski und eine Tafel zeugten von den einstigen Aktivitäten. Der Dienstag wurde dann schon wieder düster und die Sonne zeigte sich kaum. Hinzu kam ein ziemlich böiger Westwind. In einer halbwegs trockenen Phase machte ich mich auf den Weg zum nach West ausgerichteten Startplatz. Schon am Parkplatz windete es ordentlich, doch ich war zuversichtlich. Über den Forstweg schraubte ich mich schnell zur Startwiese empor. Der fegte noch deutlicher in Böen herein und ich hatte Mühe meinen Flügel auszulegen. Das abheben erfolgte ruckartig, denn es saugte mich sofort nach oben und ich überhöhte den Startplatz. Null Vorwärtsfahrt und so begann ich mich seitlich "slidend" hinaus zu mogeln. Von sinken keine Spur, denn ich stieg die meiste Zeit weiter in den Himmel. Ansonsten verhielt sich mein Denali im ruppigen Wind Vorbildhaft und hatte nicht Ansatzweise die Tendenz zu klappen. Über dem Landebereich musste ich aktiv Höhe abbauen, wobei der Wind nochmals zunahm und ich im "Rückwärtsgang" meinen weiteren Flugweg beschritt. Dennoch landete ich sicher und musste nur etwas weiter zum Auto laufen. Dann fuhr ich schnell Heim, nahm Dundee mit und so fuhren wir weiter nach Betzigau bei Kempten. Nach einer kurzen Parkplatzsuche, es gab keinen, aber wir durften beim Bauern parken, marschierten wir in den Kemptner Wald. Als Ziel hatten wir uns den Dengelstein https://de.wikipedia.org/wiki/Dengelstein gesetzt und dieser war auch schon mehrfach auf den Wegweisern angeschrieben. Nach einem längeren Feldabschnitt gingen wir in den Wald und bald erreichten wir unser bedrohlich wirkendes Highlight. Dieser aus Hergottsbeton/Nagelfluh bestehende Koloss hat die Ausmaße eines größeren Einfamilienhauses und wurde in der Eiszeit von den Gletschern hierher transportiert. Umrunden und beklettern, alles musste hergehen. Erst nachdem wir uns ausgetobt hatten marschierten wir wieder zurück zum Auto. Am Mittwoch wurde der Zeitplan dann schon arg eng. Hinzu kam die Flugverbotszone von Innsbruck bis in unsere Voralpen wegen dem Ministertreffen. Zumindest konnte ich aber mit Dundee bei strahlend blauen Himmel auf den Wendelin marschieren. Immer eine sehr dankbare Hausbergtour. Am Donnerstag schon von Beginn an Traumwetter und da sollte sich doch ein walk and fly ausgehen. Nach wie vor dieses blöde Flugverbot und so fand ich mich bei immer stärkeren Westwind an einem SO Startplatz wieder. Zumindest außerhalb des Verbotes und somit halblegal. Die Stimmung genial, das Panorama gigantisch, nur der Wind war etwas zweifelhaft. Mit einem Ruck zog ich auf und es war dennoch ein leichtes, trotz Seitenwindes, in die Luft zu kommen. Viel steigen war dann natürlich nicht drin, aber es reichte um den ersten Baumreihen zu entflüchten. Gestern nicht geflogen....ENTZUG und somit genoss ich die kleine Aktion ausgiebig. Direkt beim Auto landete ich dann und packte zusammen. Nach diesem Event drehte der Wind immer mehr auf NW und ich war so irre auf den unweit gelegenen Skiberg, mit Startplatz NO zu laufen. Irgendwie war ich so in Fahrt dass eine zweite Tour hermusste. Es folgte ein weiterer, herrlicher Anstieg in traumhafter Umgebung. Der Startplatz war frei, keine Kuhherden und so legte ich bei Seitenwind, war ja klar, nochmals aus. Ein Zug und schon war ich weg. Nach wenigen Metern soff ich erstmal ab und dann packte mich ein Bart brachial, so dass ich mir gleich einen Klapper einfing. Sofort machte ich Höhe satt und kam hoch über den Landebereich herein. Mittels scharfen Kurvens baute ich Höhe ab. Das Landen war dann soft und safe beim Auto, so dass ich gleich weiter zu Dundee fahren konnte. Es war immer noch heiß und so machten wir uns gleich auf die abwechslungsreiche Tour zum Weidensee wo wir beide ausgiebig plantschten. Nun scheinen uns schöne Tage am Wochenende zu verwöhnen und einzig allein ein paar Wärmegewitter könnten die Stimmung etwas trüben. Wie es auch kommt, ich wünsche Euch allen ein schönes und Erlebnisreiches Wochenende!!!

06/07/2018 - 08/07/2018 Der Freitag punktete schon mal gar nicht und versank im Dauerregen. Grund genug zumindest mit Dundee auf den Weichberg zu laufen, wo wir wenigstens kurz Zuflucht in der Kapelle fanden. Einfach ein schöner und vor allem dankbarer Berg. Am Samstag sollte es besser werden, doch die Gipfel des Alpenhauptkamms zeigten sich nicht und verhüllten dich im dicken Nebel. Von Westen her wurde es besser und bei Kempten erschien zuerst der blaue Himmel. Da wurde es Zeit nach längerer Abstinenz mal wieder den Hauchenberg https://www.paragliding-academy.com/service/fluggebiete/ mit seinem Aussichtsturm zu besteigen. Von Weitnau/Waltrams leitet der Steig steil die dunklen Wälder empor. Die letzten Nebelfetzen im Tal lösten sich auf und der zuvor wehende Sw schwenkte, idealerweise auf satt Nw um. Flott legte ich meinen Denali aus. Natürlich kletterte ich noch auf den Aussichtsturm um den Blick in das Umland voll auszukosten. Zusätzlich bietet sich von dort oben ein ungewöhnlicher Blick auf den unten liegende Gleitschirm. Der Start bei dem genialen Wind war ein leichtes und schon gleitete ich über das weite Weitnauer Tal. Problemlos arbeitete ich mich bis zum Landebereich vor und baute mittels Kreisen Höhe ab, so dass ich bald sanft landen konnte. Als nächstes war Dundee an der Reihe und so erkundeten wir wieder einmal Neuland. Östlich von Kempten befindet dich unweit von Wildpoldsried eine weitere Ruine (Wolkenberg https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Wolkenberg) die in de 80ern saniert wurde. Ein schöner Steig leitete uns von den letzten Weilern zum 829m hohen Burgberg empor. Es war ein Vergnügen mit Dundee in den alten Mauern umher zu tollen. Mittedrin wälzte er sich in einem dunklen Staub, so dass er fast wie ein Pandabär aussah. Im ersten Moment könnte man meinen es wäre ein anderer Hund. Lachend stiegen wir wieder zum Parkplatz hinab. Am Sonntag sollte der Beste Tag des Wochenendes sein und Olli wünschte dich schon seit langem den 2047m hohen Säuling um über Neuschwanstein zu fliegen. Zuletzt war ich häufig unter Woche von der Bleckenau aus auf dem Gipfel um den Trubel zu entgehen, aber am Wochenende schaut dies anders aus. Hinzu kommt das der erste Bleckenaubus erst um 11.00 Uhr fährt. So trafen wir uns um 4.30 Uhr an der Buchenbergbahn. Fuhren weiter, parkten ein Auto an der Aral Tankstelle in Schwangau, da hier dann auch ein Kaffee auf uns warten würde und machten uns zuletzt auf nach Österreich um vom Säulinghausparkplatz bei Pflach loszumarschieren. Mit einem Affenzahn machten wir uns an du knapp 1200 Höhenmeter. Da wir nicht die Forststrasse sondern den abkürzenden Steig benutzten, machten wir schnell Höhe. Der Blick in das Lechtal wurde frei, die Morgendämmerung setzte sich durch und die wilden Südwände des Säulings tauchten über uns auf. Es dauerte nicht lange und wir erreichten das schön gelegene Säulinghaus. Nach einer kurzen Trinkpause kraxelten wir an den Stahlketten die Südrinne zur Schulter hinauf. Die Stimmung geradezu mystisch, das Panorama dramatisch faszinierend. Problemlos verfolgten wir die Serpentine zum Gipfelaufbau und packten auch noch die leichten Ier Kletterstellen zum Gipfelkreuz. Nach ein paar Genussminuten und etlichen Fotos stiegen wir die wenigen Meter zur steilen Gipfelwiese hinab und legten unsere Flügel aus. Wie immer rutschten die Schirme beim Leinen sortieren bergab, weil es einfach enorm steil hier oben ist. Der zunächst als Seitenwind herein brechende Sw wanderte nach und nach über W auf Nw, was ideal für uns war. Olli startete als erster und ich folgte Ihm sogleich. Der Flugweg führte am zeigen Pilgerschrofen und seinen zwölf Aposteln entlang über dem Alpsee hinweg Richtung Forggensee hinaus. Locker schafften wir den Weg bis Schwangau hinaus und spiralten noch über unserem Ziel, der Tankstelle. Nach der Landung beim Parkplatz folgte der Lohn in Form einer Butterbrezn und einem Kaffee. Glücklich und zufrieden traten wir due Fahrt nach Pflach an um das zweite Auto zu holen. Nachdem ich zu Hause war kam auch Dundee auf seine Kosten, denn wir wanderten zum malerische Weidensee und legten eine abkühlende Plantschrunde ein. Dundee ruderte nach Art "Bayerisches Flusspferd" durch den See und war sichtlich happy. Nun steht uns noch ein schöner Montag bevor ehe wieder ein Höhentief aus Osten uns das Fliegerleben schwer machen wird. Natürlich wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

02/07/2018 - 05/07/2018 Eine Woche die schön sonnig startete, aber am Montag wurde schon mal in der Arbeit alles ziemlich stressig wie auch chaotisch und so lief es auf eine reine Dundee Aktion hinaus. Bei Wengen im tiefsten Allgäu stiegen wir am kleinen Skilift malerisch in den Almwiesen empor. Der Blick über den kleinen Ort und später in die Allgäuer Berge der verdiente Lohn. Dundee turnte und wälzte sich nach Herzenslust durch die Wiesen und hatte seinen Spaß! Das Motto "Hauptsache was gemacht" kam wieder einmal voll zum tragen. Am Dienstag war mein Zeitmanagement schon etwas besser und ich marschierte an einem meiner Skilifthänge flotten Schrittes dem Startplatz zwischen den Gewittern entgegen. Die Stimmung aus Wolken und Sonne regelrecht mystisch und so erreichte ich bei passendem Wind meine Auslegestelle. Es war "Gradiententime" und schon war ich nach zwei Schritten mit meinem Denali in der Luft und genoss einen herrlich ruhigen Flug. Mit viel Höhe gleitete ich über den Parkplatz und das Firmenauto sah nach Lego unter mir aus. Noch ein paar Kreise und ich landete sanft. Mit Dundee fuhr ich dann über Wildpoldsried zur Burgruine Wagegg https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Wagegg und wir stiegen über den aussichtsreichen Kamm gut 250 Höhenmeter auf. Ein riesiger Findling leitete einen extrem steilen Waldanstieg ein, ehe wir den Gratverlauf erreichten und eine schöne Aussicht genießen konnten. Im Abstieg ging es über die Reste der Burg, die traurigerweise in den 60er Jahren endgültig abgebrochen wurde, warum auch immer. Ein imposanter Torbogen steht allerdings noch und auch darüber, beim alten Rest des ehemaligen Bergfriedes hatten wir einen imposanten Blick in die Allgäuer Berge. Unter Nagelfluhwänden hindurch stiegen wir weiter ab und beendeten die Runde am Parkplatz. Am Mittwoch wurde es wesentlich schneller düster und Gewitter bauten sich auf. Mit viel Glück konnte ich aber dennoch ein farbenfrohes walk and fly abgreifen. Der Wind stand schon gehörig aus West an und so war der Startplatz schnell überhöht. Es folgte ein genialer Flug über das moorige Tal mit weiten Blick in die Ammergauer Berge. Problemlos setzte ich unmittelbar beim Auto sanft zur Landung an und fuhr gleich Heim zu Dundee. Das Wetter wurde am Abend immer besser und so stiegen wir, wie so oft, auf unseren Hausberg Wendelin. Sattes Grün, lichtdurchflutete Wälder, schlicht ein Traum. Dundee natürlich im Dauerwälzelmodus, so dass für uns beide diese Runde ein schöner Ausklang war. Der Donnerstag brachte laufend Gewitter bei schwülen Temperaturen. Zumindest bei einer trockenen Phase stieg ich am Südosthang vom Schnalz an. Doch schon am Parkplatz wehte ein ordentlicher Westwind, obwohl die Prognose SO versprach und der Blomberg einen momentan Wert von 8Km/h hatte. Komisch dachte ich und stieg dennoch in den Almwiesen zum weit sichtbaren Gipfelkreuz hinauf. Im Liegestuhl machte ich es mir gemütlich und beobachtete den Wind. Böen mit gut 40 Km/h fegten über den Startbereich und das auch noch seitlich. Nach einer Weile, ich hatte es ja gemütlich, stieg ich wieder ab und fuhr gleich weiter zu Dundee. Dann verschlug es uns weiter westlich nach Schrattenbach https://www.schrattenbachflieger.de/, wo sich doch glatt ein präfrontales Fenster öffnete. Problemlos stiegen wir über den Fahrweg zur Allgäuer Souringkante an. Der Blick reichte über Kempten bis zu den Vorbergen. Nördlich Sonne, südlich die nächste Unwetterfront. Der Wind stand satt mit knapp 25Km/h an. Der Start war ein leichtes und schon ging es nach oben. Nach der ersten Überhöhung machte ich mich ans soaren, was problemlos gelang. Selbst 200m weiter draußen immer noch Aufwind. Genial gleitete ich über den mich beobachteten Dundee hin und her. Nur mit nachhelfen ging es bergab, so dass ich gleich hinter Dundee soft landete. Nach dem zusammenlegen bestiegen wir nochmals die Kante über eine andere Route, so dass Dundee auch voll und ganz auf seine Kosten kam. Nun steht uns noch ein durchwachsener Freitag bevor ehe sich endlich am Samstag das Wetter beruhigt und vor allem am Sonntag richtig sommerlich einschlägt. Wie es auch kommt, ich wünsche Euch allen ein schönes und ereignisreiches Wochenende!!!

29/06/2018 - 01/07/2018 Am Freitag war das Wetter schon im Zuge der Besserung und so konnte ich mit Dundee problemlos auf unseren lieblichen Schmauzenberg bei Rottenbuch über die SW Route marschieren. Keine Menschenseele weit und breit, so dass wir ganz für uns alleine den herrlichen Vorgipfel hatten. Eine gemütliche Brotzeit beim selbst gebauten Bankerl natürlich inbegriffen und schon stiegen wir mit Blick auf die Alpen über den Anstiegsweg wieder ab. Am Samstag machte ich mich frühmorgens auf in den Westen der Allgäuer Voralpen. Ziel war ein knackiger NO Startplatz, aber zuvor mußten 800 Höhenmeter abgerackert werden. Bei fantastischen Wetter, Sonne satt und grünen Almwiesen schraubte ich mich innerhalb einer Stunde auf den Gipfel hinauf. Ein grandioses Panorama erwartete mich und als Bonus bekam ich eine Jungtierherde. Vom Tal aus sah die Gipfelwiese leer aus und die Tiere mußten wohl während meines Aufstieges hinein getrieben worden sein. Zuerst dachte ich mir nichts, aber die Situation eskalierte zusehends da mich die gut 50 Kühe anfingen zu jagen als ich den Gleitschirm auslegte. Irgendwie wollten sie meine Ausrüstung anknabbern....ohne Worte! Selbst untereinander bekämpften sie sich und bockten auf. Ein Gerangel wie ich es noch nie gesehen hatte. Ich ließ mich verfolgen, stieg über den Zaun, schlich nicht sichtbar unter den Tieren hindurch und legte meinen Flügel nochmals aus. Als sie mich sahen rannten sie wie die Stiere in Pamplona auf mich zu und ich mußte die Flucht ergreifen. Fünfmal zog ich die Nummer durch und zuletzt startete ich einen verzweifelten Versuch und lief mitten durch mehrere Kühe mit dem Schirm hindurch. Die waren so mit sich selbst und dem untereinander raufen beschäftigt dass sie gar nicht erschraken und ich endlich abheben konnte. Oh Mann, was für eine gestörte Nummer! Der Flug dann über die Nagelfluhfelsen wieder einmal genial. Nach ein paar Souring einlagen flog ich über das schöne Tal mit Seeblick auf Immenstadt hinaus und drehte zufrieden meine Runden. Soft landete ich unmittelbar am Auto und fuhr zufrieden Heim. Im Anschluß ging's dann gleich mit Dundee zum Weidensee, denn die Temperaturen um die 30° machten dies dringend notwendig und so stürzten wir uns, nach dem malerischen Anmarschweg, sofort in das kühle Nass. Dundee schwamm mit mir durch den ganzen See und hatte seinen Spaß. Am Sonntag war dann Fly Hard VIII Olli mit am Start und wir fuhren gemeinsam in's tiefste Allgäu. Wieder standen satte 850 Höhenmeter vor uns, wobei der untere Teil auf einem geteerten Almweg von statten ging. Sauheiß, sausteil, einfach eine Frechheit, aber wir rasten wie die bekloppten den Weg empor und erreichten somit bald einen normalen Weg. Über eine weitere Alm kamen wir an den Gipfelaufbau heran und fegten auch diesen noch in herrlichsten Almgelände empor. Wie am Vortag in einer Stunde am Gipfel, geht's noch? Das Gipfelpanorama eine Augenweide, dazu passender Wind und Platz für zwei Schirme und das obwohl ich den Berg nur von Skitouren her kannte. Schnell legten wir unsere Flügel aus und bereiteten uns auf den Start vor. Ich zog auf und war nach einem Schritt in der Luft, gefolgt von Olli der unmittelbar nach mir startete. Es folgte ein sensationeller Flug über die Allgäuer Berglandschaft des Oberstdorfer Talkessels. Die Bedingungen soft, wie auch ruhig und der Vorbau mit der Alm war Höhentechnisch nicht das geringste Problem. Genußvoll flogen wir Richtung Parkplatz und landeten zufrieden unmittelbar beim Auto. Danach ging's wieder schnell nach Hause, denn Dundee wartete schon und schon befanden wir uns auf dem Anstieg zum Wendelin. Ideal bei der Hitze für Dundee, denn meist schattig und immer mal ein Wasserlauf. Zusätzlich zeigten sich Unmengen an farbenfrohen Schmetterlingen, was die Bilder nochmals glanzvoll auffrischte. Dundee kugelte sich in den Gipfelwiesen und war einfach happy. Nach so viel fantastischen Abenteuern kann die neue Woche kommen und die sieht ebenfalls sonnig, wie auch hitzig aus. Mal sehen was wir da so alles anstellen können. Irgendwas geht immer und somit wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

25/06/2018 - 28/06/2018 Ein Wochenstart nach Wunsch, auch wenn es am Morgen noch regnete, konnte ich nach der Arbeit am Skilifthang eine walk and fly Aktion abgreifen. Die Wiesen noch nass, aber der Start war problemlos möglich und schon gleitete ich mit Blick auf die Füssener Seenplatte Richtung Tal. Nach einer soften Landung fuhr ich gleich Heim und rückte mit Dundee zum Wendelin aus. Wie üblich machten wo unsere Überschreitung und kugelten, bei deutlich mehr Sonne, am Gipfel in den Wiesen herum. Am Dienstag schaute es schon wieder wesentlich sonniger aus. Grund genug auch bei weniger Zeit noch ein kleines walk and fly im Voralpenbereich abzuziehen. Der Aufstieg schön sonnig in satt grünen Wiesen und belohnt am Startplatz von einem herrlichen Panorama. Leider auch bestraft....mit Rückenwind....ächz! Egal, ich legte aus und wartete einen halbwegs passablen Moment ab. Zwei, dreimal musste ich noch mal antippen ehe ich endlich in die Luft kam, doch dann passte es. Der Stadl kam bedrohlich nah und ich plante schon das abdrehen ein, doch es hob mich nochmals deutlich an und so konnte ich in das darunter liegende Tal gleiten. Wenig später landete ich sanft und packte schnell zusammen. Dann gleich Heim zu Dundee und ab zum Roten Kreuz, wo wir über den schönen Steinwandweg zum Gipfelhütterl marschierten. Am Mittwoch kam aus dem Osten der Wetterwechsel und nur mit viel Glück gelang mir noch ein Last Minute walk and fly am Skilifthang. Ein bunter Anstieg, satter Wind aus No und somit nach dem Start eine sofortige Überhöhung, genau wie man es sich wünscht. Nach ein paar Souringrunden landete ich soft am Auto und fuhr nach Hause. Der Donnerstag war dann wie vorhergesagt, recht regnerisch. Wie dem auch sei, mit Bube Dundee geht immer was und so marschierten wir in ziemlich nasser Stimmung auf unseren Weichberg mit seiner lieblichen Kapelle. Durch den Wald waren wir etwas geschützt und gingen nicht komplett unter. Hauptsache was gemacht und bald waren wir wieder am Auto. Nun folgt noch ein durchwachsener Freitag, aber das Wochenende schaut schon wieder deutlich besser und vor allem sonniger aus. Somit wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende mit vielen erlebnisreichen Abenteuern!!!

22/06/2018 - 24/06/2018 Das Wochenende geht mal in die Geschichte ein, aber mal alles der Reihe nach. Am Freitag tobte ordentlich der Wind und so fuhr ich nach der Arbeit gleich Heim, packte Dundee ein und weiter ging's nach Marktoberdorf zum Gas tanken. Gleich hinter dem Ort liegt ein etwas kleineres Dorf mit dem Namen Ruderatshofen. Dahinter baut sich mit gut 200 Höhenmeter ein Kamm auf der Richtung Kaufbeuren zieht. Auf dem höchsten Punkt steht die Bergmangalpe und da wir hier noch nie antraten gingen wir es gleich an. Am alten Wehr parkten wir und wäre es etwas wärmer würden wir gleich eine Plantscheinlage einlegen, aber so marschierten wir gleich weiter. Natürlich weglos über die SW Flanke und nicht der Straße folgend. Das ärgste Hindernis war dann die zweigleisige Bahnstrecke, ehe wir in den dichten Wäldern verschwanden. Herrlich einsam durch die duftenden Bäume machten wir schnell Höhe. Immer wieder wurde der Blick zu den Alpen frei. Zuletzt erreichten wir den Kamm und folgten diesem zum höchsten Punkt wo ein Sendemast steht. Davor liegt die urige, bewirtschaftete Alpe, die wir umrundeten und uns ein aussichtsreiches Brotzeitplatzerl suchten. Danach stiegen wir über den selben Weg ab und freute uns was neues gesehen zu haben. Dann kam der Samstag, wo ich die Tage zuvor schon die Prognosen verfolgte. Diese blieben gleich von schwachen Winden am Morgen bis zu Hammerthermiken und starken Talwind im Tagesverlauf. Zu dieser Jahreszeit einen Hochgipfel mit Schirm anzugehen war schon waghalsig, aber die 2852m Feuerspitze im Lechtal war schon lange ein Ziel und ich spekulierte auf Restschnee am Gipfel der das Starten möglich machen würde.Später im Jahr wohl nur noch eine Geröllhalde. Allerdings ein Sw/S/So Startplatz und die Werte sprachen fast nur von Nordwind. Dazu kommt ein Flugweg von 14Km, um die 1850Höhenmeter Flug und ein 2585m hohes Joch das überflogen werden muss. Somit nur 250Höhenmeter nach dem Start und ab nach Norden aus oder in's Lee....wie man es grade bekommt. Nur ganz früh am Morgen so gegen 7 Uhr, bei schwächsten Wind möglich. Die Zeichen wäre klar, nach drei Jahren Pause war es wieder soweit, ein FLY HARD stand an, nun schon Teil VIII der ultimativen Serie. Mit dabei Olli, der sich zuerst nicht ganz so klar war auf was er sich da einließ, aber Er war dabei. Treffpunkt war um 2.30 Uhr an der Buchenbergbahn, also schon mal eine Ansage. Ungewöhnlich fit fuhren wir mit zwei Autos in's Lechtal. Den einen parkten wir an der Flugschule in Bach und mit meinen ging's weiter nach Kaisers, dem Ausgangspunkt der Tour. Mit Stirnlampen tigerten wir im dunkeln zur Kaisertalalm empor, wo es bereits langsam hell wurde. Um uns herum allesamt stolze Felsbastionen aus Lechtalkalk. Es dauerte bis sich die ganz hohen Gipfel zeigten und vor allem die formvollendete Vorderseespitze (zweimal bereits vor Jahren bestiegen) dominierte das Blickfeld. Zuletzt zeigte sich dann endlich die Holzgauer Wetterspitze und die Feuerspitze, was auf einen noch weiten Anstieg hinwies. Allerdings gingen wir ein rasantes Tempo, während ich Olli immer wieder Horrorszenarien erzählte, so dass es Ihm immer mulmiger wurde (Ha! Ha!). Es lag noch etwas Altschnee, aber nicht allzu viel und so war ich mir auch nicht sicher ob ein Start im Geröll da oben überhaupt machbar wäre. Über zwei Karböden erreichten wir unsere Abzweigung oder besser gesagt wir verließen den markierten Weg und folgten der weglosen Skitourenroute. Zum Glück war das Gestein durch die kalte Nacht "verbacken" und es ließ sich besser darauf ansteigen. Olli hatte einiges zu tun um in diesem Gelände voran zu kommen, was Ihm fluchend gelang. Zum Ausstieg der Rinne hin wurde es immer steiler und einige, brüchige I+ Stellen führten uns auf das Südseite Plateau der Feuerspitze. Das Panorama erschlug uns förmlich und endlich bekamen wir Sonnenstrahlen ab. Der Blick zum Gipfel war dann weniger erbaulich, nur Steine und kein Schnee. Egal, wir kämpften uns den Schlusshang zum kleinen Gipfelkreuz hinauf und standen um 6.50 Uhr auf dem höchsten Punkt. Nach 2 3/4 Stunden die gut 1300 Höhenmeter gepackt. Der Wind hatte schon Tendenzen auf Nord zu drehen, aber zwischendurch bekamen wir doch SW Strömungen. Zunächst genossen wir aber die geniale Morgenstimmung und das sensationelle Panorama. Der kleine Gletscher an der Vorderseespitze blitzte herüber und auch unter uns, unterhalb der nahezu senkrechten Nordostwand lag der schmelzende Fallenbachferner, somit eine mehr als alpine Situation. Knapp 20m unter dem Gipfel war ein schmales Band und hier legten wir unsere Schirme mitten in dem flachen Hornsteingestein aus. Alleine schon das Leinen sortieren ein Horror, da sich diese immer wieder einfädeln. Mittendrin dann das Worst-case Szenario in Form einer Rückenwindböe. Lee und Schirme verwurschtelt, wieder sortieren. Olli behielt die Nerven und legte sich seine Flügel erneut zurecht. Anlaufen im steilen Felsgelände ist nicht ihn Risiko, doch in einem guten Moment wagte Er es. Soft versuchte Olli den Schirm anzuheben und schon verhakelten sich Leinen auf der rechten Außenseite. Sofortiger Abbruch rettet hier das Material und schon wagte ich einen Versuch. Sanft zog ich meinen Denali an, spürte keinen Widerstand und startete auf Anhieb in das Fly Hard Abenteuer 2018. Sofort bog ich rechts um die Kante und visierte das Joch an, der Schlüssel für das lange Sulztal. Der Übergang gelang und es schaukelte nur ein wenig. Über Fink informierte ich Olli über die Verhältnisse und hoffte Er würde bald folgen. Im kilometerlangen Sulztal kam ich aus dem fotografieren nicht mehr heraus, so atemberaubend war die Umgebung. Felsgipfel an Felsgipfel in diesem engen Tal, der wohl nur so früh am Morgen halbwegs sicher befliegbar war. Dad Tal schien kein Ende zu nehmen, doch die Höhe reichte um den Ausgang in das Lechtal zu überfliegen. Selbst das Stück nach Bach war dann kein Thema mehr und ich landete überglücklich an der Flugschule bei Ollis Auto. Funk und Handy gaben keinen Kontakt zu Olli her, aber 20 Minuten später sah ich seinen Anakis am Himmel auftauchen. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, aber das Leinen sortieren dauert einfach seine Zeit. Wenig später landete Er neben mir und viel mit Tränen in den Augen, durchströmt von Adrenalin, viel Er auf die Knie. Was für ein Abenteuer, was für ein Erlebnis und allen Respekt an Olli das Er die "Eier" hatte diese Aktion mit durch zu ziehen. Es dauerte noch eine Zeit bis wir realisiert hatten was uns da gelungen ist, doch dann führe wir nach Kaisers und holten mein Auto. Danach gab es den mehr als verdienten Landecappuccino und schon führe wir Heim. Das Ganze zu einer Zeit wo sich viele noch im Bett umdrehen! Nachmittags lief ich dann noch mit Dundee die herrliche Tour zum Weidensee, Plantscheinlage inklusive ist doch klar. Am Sonntag stand dann alles auf ausschlafen, aber dann rückte ich mit Dundee dich noch zum Schmauzenberg aus, den wir über unsere extrem einsame Südroute bestiegen. Sonne, Panorama und die vollendete Zufriedenheit durch die Fly Hard Aktion des Vortages rundeten das erfolgreiche Wochenende ab. Nun folgt noch leicht durchwachsenes Wetter, aber ab Dienstag nimmt der Sommer wieder Fahrt auf und es sollte die eine oder andere Tour laufen. Somit wünsche ich Euch allen einen guten Start in die neue Arbeitswoche!!! 

18/06/2018 - 21/06/2018 Der Montag startete schon mal eher düster. Immer wieder tröpfelte es, aber ich erwischte eine halbwegs passable Phase am Hörnle. Es sah zwar meist nach Regen aus, aber ich kam trocken zum Startplatz. Der Wind stand perfekt aus Nw an und nach zwei Schritten war ich in der Luft. Gemütlich flog ich über das unter mir liegende Bad Kohlgrub und blickte hinaus zu den Staffelseen. Einige Kreise gingen sich noch aus und ich landete sanft am Windsack. Nach dem zusammen packen fuhr ich gleich Heim und packte Dundee in's Auto, so dass wir wenig später, bei mittlerweile sonniger Stimmung, durch den schattigen Wald auf den Kienberg marschierten. Der Dienstag punktete mit deutlich mehr Sonne, was mich an meinen neuen Skilifthang trieb. Der Anstieg an der Sommerrodelbahn entlang war gleich absolviert. Oberhalb legte ich im steileren Pistenbereich meinen Denali aus. Wie gestern ein Ruck, zwei Schritte und schon war ich in der Luft. Sofort flog ich in den ersten Bart und schon ging es nach oben. Der Startplatz war gleich überhöht, was mich den Flug doppelt genießen ließ. Spaßeshalber flog ich über den Friedhof und drehte dann wieder Richtung Landeplatz, wo ich sanft unmittelbar beim Auto landete. Danach ging es gleich Heim und mit Dundee weiter zum Bodenlosen See, den es wurde immer heißer. Der Anmarsch durch den schattig kühlen Wald ideal und dann hieß es Plantschtime! Glücklich ruderten wir beide im kühlen Nass umher und freuten uns über den Augenblick. Am Mittwoch ein ähnliches Bild, nur noch heißer. Der Anstieg am altbekannten Skilifthang mehr als schweißtreibend, doch oben angekommen stand der Wind ideal an und so startete ich mit wenigen Schritten in einen genialen Mix aus Wind und Thermik. Schnell überhöht und weit in's Vorland hinaus geflogen, ehe ich zum landen ansetzte. Im Anschluss fuhr ich gleich Heim zu Dundee und wir wanderten zum urigen Korbsee, wo wir riesige Muscheln fanden da er nicht so viel Wasser hat. Am Donnerstag zeichnete sich mit zunehmenden Wind bereits der Wetterwechsel ab, aber es gelang mir an einem Weststartplatz noch ein Last Minute walk and fly ehe es zu stürmisch wurde. Ein bunter Anstieg, passender, wenn auch böiger Wind aus West und schon war ich mit einem Schritt in der Luft. Soaren war kein Thema und der Startplatz war schnell überhöht. Problemlos machte ich mich auf den aussichtsreichen Weg Richtung Landeplatz, wo ich mit viel Kreiserei Höhe abbaute und schließlich aufsetzte. Schnell noch zusammengepackt, Heim gefahren und schon lief ich  mit Dundee über eine längere Route zum herrlichen Weidensee und wir plantschten noch ausgiebig bevor es endgültig schlechter wurde. Nun steht uns ein Temperatursturz in's Haus der sogar in den Hochlagen Neuschnee bringen wird. Der Freitag wird dann eher mittelmäßig und am Samstag schaut es schon wieder besser aus. Nach einem eher düsteren Sonntag kehrt Anfang der neuen Woche der Sommer mit Temperaturen bis 30 Grad wieder zurück. Was soll's, ich wünsche Euch allen ein schönes und vor abwechslungsreiches Wochenende!!!

15/06/2018 - 17/06/2018 Ein Wochenende nach Wunsch und schon Freitag Nachmittag begann die Gradiententime am Hörnle. Herrliches Wetter begleitete mich beim Anstieg zum Startplatz. Die Blicke reichten weit bis zur Zugspitze und bis in das Alpenvorland. Sogar der Wind passte mal wieder und es brauchte nur wenig Schritte um in die Luft zu kommen. Bereits im oberen Bereich wurde es thermisch und schon hatte ich eine satte Überhöhung. Gemütlich kreiste ich weit über Bad Kohlgrub, ehe ich anfing Höhe abzubauen um in den Landebereich zu gelangen. Soft setzte ich am Windsack auf, packte zusammen und fuhr gleich Heim zu Dundee. Bei immer nach heißen Wetter marschierten wir über eine neue Route zum Weidensee. Unzählige Schmetterlinge umringten uns dabei. Klar das wir eine Plantscheinlage im See integrierten. Dundee paddelte wie ein Flusspferd durch das kühle Nass und war sichtlich glücklich. Am Samstag stand dann mal wieder eine offizielle waf Tour an, aber außer Frank traute sich dieses mal die frühe Uhrzeit keiner zu. Klar Treffpunkt 5.00 Uhr an der Buchenbergbahn ist schon eine Ansage. 1300 Höhenmeter im hinteren Lechtal auf die Lärchspitze 2393m, starke Thermik, satter Talwind und bald 30 Grad Hitze aber auch. Gegen 6.20 Uhr tigerten wir los, und das ohne Gnade mit zwei Schritten pro Sekunde rannten wir die Forststrasse in das herrliche Krabachtal hinauf. Sogar Schneereste lagen noch im Talbereich. Es dauerte nicht mal eine Stunde und wir erreichte das Aferehäusl 1619m. Ab hier ging es weglos weitet, dachte ich, aber ein genial angelegter Steig für die Almkühe brachte uns durch traumhaftes Gelände in höhere Gefilde. Sattes Grün, unendlich viele, verschiedenste Blumen bis hin zum Enzian säumten den Weg. Hinzu kam der Blick in die noch etwas weiß dastehenden Lechtaler Felsbastionen um die Schmalzgrubenspitze. Über uns unendliches Wiesengelände wie im Süden der Alpen, ein Gleitschirm Eldorado. In einem Affenzahn erreichten wir den Gipfelkamm wo sich ein grandioses Panorama eröffnete. In unter zwei Stunden hatten wir die 1300 Höhenmeter und knapp 10 Km geknackt. Was für ein einsames Ziel und noch dazu von den alpinen Fliegern komplett unbeachtet, aber wie dem auch sei wir legten unsere Flügel genüsslich aus. Das Ambiente ein Traum und so machte sich Frank als erster an den Start. Es folgten zwei weitere bis Frank in die dritte Dimension abhob. Selbst in den perfekte Wiesen schaffte es Frank einzufädeln. Ich glaube er sollte Lotto spielen! Gleich im Anschluss zog ich auf und flog hinterher. Erste Thermikansätze machten es uns leicht den weiten Flugweg nach Steeg zu meistern. Frank drehte, ganz ungewöhnlich für Ihn, sogar mehrmals ein. Um uns herum ein grandioses Bergszenario und vor allem der urige Pimig fiel besonders auf. Nach einer guten halben Stunde Flug setzten wir auf einer abgemähten Wiese vor Steeg auf und fielen uns zufrieden in die Arme. Eine fantastische Tour ging zu Ende und wir feierten die erfolgreiche Aktion noch bei einem Cappuccino. Happy fuhren wir wieder Heim und ich hatte alle Zeit der Welt noch mit Dundee auszurücken. Da es wieder drückend schwül wurde ging ich mit Dundee wieder mal zum Geldloch, unserer kleinen Höhle beim Roten Kreuz. In der kühlen Schlucht war es deutlich angenehmer und in einer Gumpe plantschten wir auch noch eine Runde. Über die Höhle kraxelten wir noch auf den darüber liegenden Kamm und schlossen so die aussichtsreiche Runde. Am Sonntag stand der Wetterwechsel an, aber es hielt sich noch einige Zeit das positive Wetter und so fand ich mich mit Dundee an einem unserer Skilifthänge. Der Wind blies ordentlich als wir den Hang hinauf liefen. Ich legte gleich aus als wir am obersten Liftmasten ankamen und startete unmittelbar. Der Aufwind war so stark das ich vor Dundee entlang soaren konnte und relativ lang in der Luft blieb ehe ich beim Auto landete. Dann lief ich schnell zu Dundee hinauf und wir verlängerten die Tour noch um eine lange Waldrunde. Dundee kam aus dem Dauerwälzeln nicht mehr heraus und gatte seinen Spaß. Am Auto zurück legte ich noch den Schirm zusammen und es ging zurück nach Hause, was ich mir allerdings sparen hätte können, denn das Deutschlandspiel war es nicht wert. Die nächsten Tage schauen insgesamt auch nicht so schlecht aus und erst am Donnerstag sollte wieder eine Kaltfront zuschlagen. Egal wie es auch kommt, ich wünsche Euch einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

11/06/2018 - 14/06/2018 Die Woche begann sonnig, aber auch wieder mit der Tendenz zum Überentwickeln. Grund genug in sicherer Distanz am Alpenrand ein geschmeidiges walk and fly durchzuziehen. Der Aufstieg in der Hitze wieder mal Schweiß treibend. Die Belohnung passender Wind am Gipfelkreuz und so war es ein leichtes zügig abzuheben. Soft gleitete ich über die sanft geneigten Almwiesen hinab, dabei ständig mit Blick auf den gewaltigen Alpenhauptkamm verwöhnt, um dann soft beim Auto zu landen. Dann natürlich gleich flott zu Dundee um in der einbrechenden Gewitterstimmung noch über das Rote Kreuz zu touren. Am Dienstag das gleiche Bild, denn schon früh zog es aus Nw deutlich zu und wieder mal mit viel Massel konnte ich am Skilifthang ein walk and fly abgreifen. Mitten drin ein winziges Sonnenfenster, samt passendem Wind und so störten auch die Kühe im Startbereich nicht, denn ich war nach zwei Schritten bereits in der Luft und flog gemütlich über die Alm in den Landebereich hinab. Es dauerte nicht lange und es begann zu regnen. Mit Dundee wurde es dann logischerweise nass, aber das machte bei der spannenden Tour auf den Burgberg von Burggen auch nichts aus. Der Mittwoch war dann der absolute Tiefpunkt, denn es schüttete den ganzen Tag ohne Unterlass. Die Tour mit Dundee auf den Weichberg wurde dann auch dementsprechend Nass und so waren wir um die kleine Gipfelkapelle recht dankbar. Nach einer kurzen Trockenphase liefen wir wieder hinab und flüchteten nach Hause. Am Donnerstag sah es schon wieder besser aus und so wagte ich mich an einen neuen Skilifthang den ich bisher nicht beflogen hatte, aber von den Skitouren her kannte. Der Aufstieg am Lamagehege vorbei zur Sommerrodelbahn war landschaftlich abwechslungsreich und bot bereits schöne Blicke auf den malerischen Talort. Im oberen Bereich suchte ich mir meinen Startplatz, da hier die Wiesen optimal geneigt waren. In einem Zug war mein Denali in der Luft und ich gleitete entspannt über das Skigebiet hinaus. Der Ostwind tat sein übriges das es fantastisch trug. Problemlos erreichte ich die geplante Landewiesen und freute mich über den Flug, wie auch das neu erkundete Fluggelände, das sich für Tage mit wenig Zeit besonders empfiehlt. Im Anschluß packte ich noch mit Dundee unseren feinen Wendelin und so war auch mein Bube zufrieden. Das nun folgende Wochenende macht gar keinen schlechten Eindruck. Freitag und Samstag scheinen geniale tage zu werden und zumindest der Sonntag Vormittag soll auch noch halten ehe am Nachmittag der Wetterwechsel herein bricht. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein schönes, sonniges Fußballwochenende!!!

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© Norbert Hofmann