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Bild des Monats 

Das Bild des Monats Dezember kommt von Ollie, der hier förmlich ein Gleitschirm Kunstwerk geschaffen hat.

PRODUKT DES MONATS

SKY ARGOS 

Der neue softe C Schirm - ARGOS
 
100% ehrlicher Gleitschirmbau mit Herkunft. In Europa hergestellt.
Konzipiert für Entdecker mit unstillbarem Durst nach Abenteuer und Leidenschaft + Leistung für Hike and Fly XC
 
Qualität aus Europa, Frydlant in Tschechien, Plottercut jedes einzelnen Tuch-Teiles, sehr präzise, ISO 9001 zertifizierte Produktion in Europa, Hightech Innovationen im Detail und technischen Zuschnitt. 3-D Shaping. Dreiminensionale Profilberechnung und Schnittumsetzung in der Produktion. Präzisester Schnitt führt zu Leichtgewicht ab 4,4 Kilo. Jeder Argos wird einer strengen Endkontrolle unterzogen. Bei all den mehr als genialen Gleitschirmen von Sky bleibt der ARGOS oftmals auf der Strecke (im wahrsten Sinne des Wortes). Dieser C Schirm geht zu Unrecht unter, zumal er das C nur bei einem 75% beschleunigten Klapper einkassiert. Ansonsten präsentiert sich hier ein extrem sicherer Streckenflügel mit enormer Leistung. Gleitwinkel >9,5, bis 58km/h bei einer Streckung von 5,5 und dazu noch sehr leicht (Größe M 4,5Kg). Wie auch immer, was erzähle ich noch viel, probiert ihn selbst einfach mal bei Martin Schwarz im www.fightclub.org aus!
 
ARGOS - For frequent flyers only!
Konzipiert für Entdecker mit unstillbarem Durst nach Abenteuer. Ob Kenia, Brasilien, Australien oder Oberbayern, der ARGOS gleitet fantastisch über jedes Terrain. Seine alltagstauglich hohe Stabilität lässt ihn auch bei sportlichen Bedingungen nicht aus der Ruhe bringen. Er dreht exakt bei nur wenig Steuerweg, gleitet wahsinnig gut auf und im Steigkern lässt er sich prächtig auf Fingerzeig dosieren. Das angenehm präzise Handling und direkte Feedback überfordern nicht und lassen den Piloten schnell vergessen das er ein EN-C Sportgerät fliegt. Sein verblüffend einfaches Startverhalten sucht seinesgleichen. Intelligente Technologien, Brandneues Design, Beste Materialien und Hightech in der Herstellung bringen Spitzenklasse in die Sportklasse. 59 Zellen, Streckung 5,5 und ab nur 4,3 kg! Kappe Porcher Sport, Skytex 32 universal, 32 g/m2 Rippen und Diagonalrippen: Porcher Sport, Skytex 27 hard/Skytex 40 hard, 27/40 g/m2 Leinen obere Galerie: EDELRID, EDELRID 7000-080 and 7850–080 (0,8 mm kevlar, 1 mm polyester/dyneema) Stammleinen: LIROS, PPSL 120, 160 and 200 (1,15 mm/1,4 mm/1,42 mm polyester/dyneema) Bremsen, Stamm : EDELRID 7850-200 (1,7 mm polyester/dyneema) Im Laden auf Lager und sofort verfügbar!!!
 
Alle weiteren Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten und unter www.megaextremesport.de!

Servus miteinander!

05/12/2016 - 08/12/2016 Der Wochenstart grandios, die Windprognosen wie üblich mangelhaft, aber der Buchenberg geht immer und so fand ich mich gleich nach der Arbeit im Aufstieg zum verlassenen Startplatz, da die Bahn nicht lief. Der Flug, dem Wetter entsprechend grandios. Selbst am Abend als ich mit Dundee noch zum Thaininger Bergkircherl lief eine unglaublich fantastische Abendstimmung. Am Dienstag dann bereits mit leichten Föhneinschlag in's innere Allgäu gerauscht. Die kleine Mautstraße hinauf gefahren und zusammen gepackelt. Ein direkt schwitziger Blitzaufstieg leitete mich zur megagroßen Gipfelwiese empor. Da Nikolaustag war empfing mich auch am Gipfelkreuz ein kleiner Vertreter dieser Gattung. Der Rundumblick in die Tannheimer und Allgäuer Bergwelt einfach nur überwältigend. Der Wind stand satt und böig aus SW an, der Start war ein leichtes und schon ging es doch glatt thermisch nach oben, dass ich locker den Startplatz überhöhte. Dann folgte er weite Flugweg in den Landebereich den ich verdientermaßen genoß. Die Landung soft und schon lief ich die kurze Mautstraße wieder zum Auto hinauf. Daheim folgte noch eine entspannte Runde mit Dundee auf einem Lechhöhenzug, wo wir noch Abendrot tanken konnten. Am Mittwoch wurde es Arbeitstechnisch knapper, sprich ich kam später weg und so lief ich, das Glück liegt ja bekanntlich nahe, schnell dem Rohrkopfsattel entgegen. Sogar Sonne ging sich dabei noch aus, was über den vorhandenen Rücken/Fallwind hinwegtröstete. Dann flog ich schon die Skipiste hinaus und kreiste ein paar entspannte Runden über Neuschwanstein ehe ich unmittelbar am Auto landete. Die Dundeerunde wurde dann natürlich eine Stirnlampenaktion, aber dem Buben ist das egal, Hauptsache kalte, eisige Wiesen zum wälzeln. Am Donnerstag das gleiche Problem und wieder eilte ich in Arbeitsnähe an einer ehemaligen Skipiste hinauf und fand mein Glück. Vom Tal aus gesehen herrschte oben an den Fahnen der kleinen Hütte am Startplatz Rückenwind, als ich aber ankam flaute dieser ab. Lustigerweise stand ein riesen Bagger im Startbereich und die Jungs zogen einen Kanal von der Hütte in's Tal hinab. Nach Rückfrage ob ich auslegen dürfte die klare Ansage: Klar, aber wir wollen ein Foto machen! Dem kann ich nichts entgegen stellen und schon legte ich meinen Argos aus. Der Start unter einem Handyblitzlichtgewitter kein Problem und schon flog ich über die Allgäuer Seenplatte hinaus. Den leichten Föhn bekam ich erst oberhalb des Landebereichs zu spüren, denn die Scherung wurde ziemlich ruppig. Oben föhniger SW und unten satter O Talwind. Der Argos ließ sich aktiv geflogen aber nicht aus der Ruhe bringen und so eierte ich dennoch problemlos vor meinem Auto auf der Landewiese ein. Auch an diesem Tag endete die Allabendliche Dundeeaktion im finsteren, aber nun folgt ja das Wochenende und das sollte ja mit dem seichten Föhn noch recht schön sein, ehe am Sonntag Abend die Schlechtwetterfront anrückt. Ich würde sagen Euch allen ein schönes, drittes Adventswochenende und habt viel Spaß bei all den Dingen die Ihr unternehmt!!!

02/12/2016 - 04/12/2016 Nebel, Nebel, Nebel...das leidige Thema....aber irgendwie wurschtelten wir uns durch, obwohl die Prognosen zur Zeit alles andere als zuverlässig sind. Am Freitag kam statt dem angekündigten starken NW, ständg nur S oder maximal SW bei uns an und so arbeitete ich mich mit Ollie zum Rohrkopfsattel hinauf, was sich als Glückstreffer erwies. Sanft stand der Wind an, der Himmel leuchtete im knalligsten blau und hauten wir uns unmittelbar nacheinander in die Luft oberhalb von Schloss Neuschwanstein hinaus. Immer wieder ein Erlebnis über die Füssener Seen zu gleiten. Genußvoll drehten wir unsere Kreise und landeten sanft am offiziellen Platz an der Talstation der Tegelbergbahn. Am Abend folgte dann die obligatorische Dundeerunde in den Feldern von Thaining und schon konnte der Samstag kommen. Ziel war im Nagelfluhkamm hinter Immenstadt ein feiner, versteckter Startplatz nach NBO, denn ziemlich starker NO war vorhergesagt, da ich aber dem Frieden nicht traute hatte dieser Gipfel auch eine Option nach S/SW und so standen am Parkplatz des Skiliftes Caro, Widia, Frank, Bernd, der extra aus Tuttlingen angefahren kam, Reiner, Ollie, Adrian und natürlich Dundee um gemeinsam diesen Berg zu knacken. Wieder eierte ünberall Nebel rum, aber der sollte ja bis um Mittag sich auflösen....zumindest laut allen Bayerisch/Österreichischen Wetterstationen, aber es kam natürlich anders. Lieblich führte der Weg über Allgäuer Almwiesen hinauf zum steiler werdenden Gipfelaufbau aus dem klumpigen Nagelfluhgestein. Nun ging es in den Wald hinein und an einem herrlich gefrorenen Wasserfall hinauf in den Sattel, wo uns endlich die Sonne empfing. Der Blick wurde grandios und ein Meer aus Gipfeln zeigte sich im Umfeld über der Nebeldecke. Ein kleiner Abstecher zum Gipfelkreuz ehe wir gleich zum dahinter liegenden Startplatz eilten. Von Sicht zum Landeplatz keine Spur und so war es klar das vor allem Ollie den Nebel verfluchte. Zunächst gab es aber für alle verdientermaßen einen Glühwein, denn die Truppe war echt gut drauf und machte sich nichts aus den Bedingungen. So standen wir da, über einen fantastischen Nebelmeer und ich lies dann die Katze aus dem Sack und erklärte den Fluchtweg nach Süden für eröffnet, zumal wir dort am offiziellen Landeplatz des Hochgrat landen könnten. Widia und Adrian stiegen dann schon mal mit Dundee ab, da die beiden ja dann die Autos um den Berg herum fahren mussten. Hier schon mal das übliche Megadankeschön an den tapferen Hundeführer Adrian, der sich souverän dem Kraftpaket Dundee stellte. Platz hatten wir mehr als genug, so dass so ziemlich alle gleichzeitig auslegten und sich ein buntes, knalliges Bild ergab. Was für eine Stimmung, auf der einen Seite dieses unendliche Nebelmeer, auf der anderen die grellen, bunten Schirme die sich vor dem blauen Himmel abzeichneten. Als erstes wagte Frank den Start über die flachen Baumreihen. Problemlos flog er über das erste Hindernis hinaus und konnte seinen Flug so richtig genießen. Danach folgten Caro und Bernd, ebenfalls mit souveränen Starts und fantastischen Fotos, wobei vor allem Caros leuchtender GEO zur Geltung kam. Danach haute sich Ollie raus, der mittlerweile auch immer cooler seine Abflüge absolviert. Zuletzt machte ich mich mit Reiner an den Start und so waren alle sicher in der Luft und schwebten über die warmen, von der Sonne beleuchteten Südflanken des Kammes. Nur der kleinräumige Landeplatz an der Talstation entpuppte sich als Eisloch, da er den ganzen Tag fast im Schatten liegt. Hier landeten wir alle buchstäblich am Parkplatz zwischen den Autos, aber egal, wir waren alle mehr als glücklich an diesem Nebeltag einen Flug ergattert zu haben und dazu noch diese fantastischen Eindrücke, Bilder, Emotionen, einfach ein Traumtag. Nachdem wir alle zusammen gelegt hatten mussten wir fröstelnd eine gute halbe Stunde warten, was darauf hindeutete wie schnell Widia und Adrian abgestiegen sind, ehe die beiden mit den Autos bei uns vorfuhren. Wieder ging ein Megaflugerlebniss zu Ende und zufrieden fuhren wir alle Heim. Würde mich mehr als freuen wenn die Gruppe mal wieder so zusammen kommt, denn das macht so richtig Spaß! Am Sonntag lies ich es dann mit Ollie und Dundee ruhig angehen. Am Nebelrand im Voralpengebiet machten wir am Skilift eine kleine Tour damit wir draußen waren. Genau wie am Tag zuvor eine fehlerhafte Prognose und die Werte passten wieder nicht zusammen, aber wir hauten uns auch mit unverschämten Seitenwind raus (bei mir Flügel eingeklappt, Ollie zwei Startabbrüche.....grmmpf!). Dennoch ein schöner, kleiner Flug und die neue Woche kann kommen und wie sie kommt. So wie es aussieht haben wir konstanten Hochdruck die ganze Woche hinweg, dazu mal harmlosen Wind (endlich!!!) und da muss doch was gehen. Also somit Euch allen einen erfolgreichen Beginn der neuen Arbeitswoche!!!

28/11/2016 -01/12/2016 Der Wochenstart begann windig, extrem Ostlastig und so kam endlich der arme, leidlich vom Nebel geprügelte Ollie auch mal zum Zug. Spätnachmittags eilten wir in schöner Sunsetstimmung an unserem Skihang dem Startplatz entgegen und es pfeifte dabei ordentlich. Halbwegs auslegen konnten wir noch, aber dann setzten auch noch Böen ein und es wurde kniffliger die Kappe ruhig am Boden zu halten. In halbwegs ruhigen Momenten versuchte Ollie aufzuziehen, was Ihm aber mit den wechselnden Winden nicht gelang. Es verriss Ihm mehrmals den Schirm, so dass wir immer wieder auf's neue auslegten. Der Wind wurde dabei auch nicht schwächer, aber in einer relativ vernünftigen Phase brachte Er die Kappe dann doch sicher über sich und eierte in die freie Luft hinaus, dann schräg gegen den Wind slidend Richtung, samt Beschleuniger Richtung Landeplatz. Cool gemacht, genauso geht's und schon breitete ich meinen Argos aus. Wieder zogen heftige Böen durch die mich zum warten zwangen, bange Minuten, mit der zuvor verlorenen Zeit, denn es wurde dunkel und die unterste Baumreihe war kaum mehr zu sehen. Nun gab es wieder eine gute Startphase, aber es war einfach zu finster und so lief ich schnell den Skipistenbereich hinab, um weiter über den kleinen Steig den Landeplatz und die Autos zu erreichen. Glückwunsch an Ollie, der sich tapfer dem Starkwind stellte und seinen Flug mehr als verdient hatte. Am Abend drehte ich noch eine eisige Runde mit Dundee, wobei dieser gemeine Ostwind das Ganze nicht gerade angenehm machte. Am Dienstag herrschte immer noch diese mehr als eisige Ostlage, aber der Himmel strahlte in einem dunklen Blau wie es schöner nicht sein konnte. Flott marschierte ich durch die eisige Schlucht, wo die erstarrten Wasserfälle ein malerischer Naturschauspiel boten. Über die gesicherte Seitenwand erreichte ich bald den Gratansatz und über diesen das weite Almgelände, das leicht angezuckert sich in einem grandiosen, weißen Kontrast zum Himmel darstellte. Wenig später stand ich am Gipfelkreuz, der Wind stand satt, aber machbar an, Es dauerte nicht lange und mein Argos lag ausgebreitet da. Die grellen Farben sorgten für weitere, geniale Fotos. Der Start dann relativ easy, seitlich slidend flog ich über die Schlucht hinaus und kam hoch über den Talort an. Hier wurde die Luft deutlich ruhiger und ich konnte noch einen langen, ausgiebigen Flug genießen. Was für ein Erlebnis zu dieser Jahreszeit! Die Landung dann soft am Auto und schon ging es Heim zu Dundee. Noch bei Tageslicht konnte ich mit dem Buben zum Thaininger Berg laufen und eine fantastische Sunsetstimmung einfangen. Hammer, solche Tage sind immer jede Sekunde wert, Leben pur! Am Mittwoch stellte sich eine Westlage ein, ebenso windig, wie sollte es auch anders sein, aber ich konnte in geschützter Lage an einem meiner vorgelagerten Buckel tätig werden. Ein sonniger Aufstieg durch Nagelfluhbänke brachte mich schnell zum Gipfelkreuz auf den lieblichen Höhenzug. Die Stimmung konnte nicht besser sein, die Sonne spiegelte sich in den Allgäuer Seen und schon legte ich meinen Flügel aus. Der Start problemlos und schon gleitete ich wieder mal sanft über das Voralpenland. Ein Panorama vom Feinsten, das den feinen Flug noch besonders garnierte. Die Landung wieder mal störungsfrei und schon konnte ich wieder Heim zu Dundee fahren. Eine lange Felderrunde um Thaining bildete dann den Tagesabschluss. Der Donnerstag punktete mit noch mehr Wind, diesmal aus W und SW. Eigentlich schon Föhnartig fegten die Böen über die Hänge. Ollie schickte ich, da Er frei hatte, zum Pfänder/Bodensee, wo ein Flug in sicherem Abstand möglich war. Ich versuchte mich derweil an einem neuen Flugziel, wo die Herausforderung schon darin bestand eine Startschneise in den bewaldeten Kämmen zu finden. Dazu dieser gemeine Wind, aber ich fand eine halbwegs brauchbare Stelle, wobei die ersten Baumreihen schon bedenklich waren. Zuversichtlich legte ich aus, immer wieder verwurschtelte der Wind den Schirm, doch in einem günstigen Moment brachte ich ihn in die Luft. Rauf, runter, stehen, oh Mann....was war da los. Haarsträubend eierte ich auf die erste Baumreihe zu, war zu tief, doch dann riss es mich nach oben und ich kam darüber hinweg, bald wieder saufen, nächste Baumreihe, stillstand und das mit einem Argos....Hallo? Nochmals überwand ich knapp die Bäume ehe es mich weiter seitlich verblies. In einer höher gelegenen Almwiese "parkte" ich dann ein. Immerhin ein neues Flugziel erprobt, aber die Bedingungen...grausam und beim Heimfahren bildeten sich Lentiswolken wie beim größten Föhn, ein Wahnsinn. Zu guter Letzt natürlich der entspannende Teil mit Dundee in den Thaininger Wäldern und ich sag's gradaus....schön war's! Nun folgt wohl ein noch brauchbares Wochenende, aber weiterhin mit der Gefahr von stärkeren Wind und auch Nebel, aber egal wir werden schon ein Fensterchen finden und wenn's am Adventskalender ist! Somit Euch allen ein schönes, ruhiges Adventswochenende!!!

25/11/2016 - 27/11/2016 Wieder so ein Wochenende das eigentlich zum scheitern verurteilt war, aber manchmal läuft es einfach besser, allerdings leider nicht für alle, was vor allem "Pechvogel" Ollie betrifft. Doch alles einmal der reihe nach, denn am Freitag brach Ollie bereits früh zum Buchenberg auf der, als er ankam, noch frei war. Bis er oben war hüllte der Startplatz sich wieder in düsterste Nebelsuppe und so verbrachte er Stunden beim sinnlosen parawaiten....später stieg er frustriert ab...verständlich und fuhr weiter zu mir. Ich peilte schon mehrmals während des Tages die Webcams und inneralpin schaute es besser aus. Die Flucht in's Tannheimer Tal war vorprogrammiert und so fanden wir uns sogleich auf den Weg über Pfronten in das höher gelegene Tal. Erst in der Enge lichtete sich die Situation und von allen Seiten wabberte es heraus. Lang würde die Freiheit nicht halten und als wir am Landeplatz des Neunerköpfels vorbei fuhren sahen wir sogar zwei Flieger. Ollie wollte gleich losrennen, aber die anstehende Nebelfront in Reutte, Hindelang, Wertach und der Enge wäre wohl zu schnell, was mich dazu bewog ein neues Ziel in Angriff zu nehmen. Vom Netz wusste ich dass am Zugspitzblick bereits geflogen wurde, klar weil eine Straße hinauf führt. Der daneben aufragende Kamm war aber deutlich höher und bot, von der Weite gesehen, eine Traum Startwiese. Ollie war zunächst gar nicht begeistert und meinte nur so ein kleiner Buckel, rentiert sich doch überhaupt nicht! Dazu der Landeplatz, Odel, zu klein und was weiß ich nicht alles. Doch der Anblick täuschte, eine trockene Wiese leitete mehrere hundert Meter an einer Stromleitung entlang und bot sich zum landen perfekt an. Zusätzlich entpuppte sich auch der Berg als echte Überraschung, denn weit führten die Almwiesen empor und es folgten mehrmals weitere Rücken die von unten nicht sichtbar waren. Immer wieder wollte der Nebel über Zöblen herein brechen, aber es gelang ihm nicht und Ollie bekam schon, da von den Nebelerlebnissen der tage zuvor bereits hypersensibilisiert, die Krise und "wuiselte" vor sich hin das es eh nichts mehr werden würde. Doch als wir an den Startplätzen ankamen, die übrigens genial waren, war es immer noch frei. Der Blick reichte weit in die Allgäuer und Tannheimer Bergwelt, na also wer hätte das gedacht und schon legten wir unsere Flügel aus. Dazu kam leichter Rückenwind, aber in dem gelände alles machbar. In der karte war der Punkt namenlos und so fiel mir, Dank Ollie, nichts besseres ein als den Startplatz "Wuislalpe" zu nennen. So hauten wir uns unmittelbar nacheinander in die Luft, in die Luft der Wuislalpe. Der Flug wurde noch richtig schön und wir kreisten noch länger über den hereinziehenden Nebel, ehe wir exakt vor dem Auto sanft landeten. Happy fielen wir uns in die Arme und freuten uns über den gelungenen Flug ehe der Nebel uns wieder einschloß. Am Samstag wollte ich es dann noch einmal wissen, denn Ollie wünschte sich den Pfeiler im Lechtal und die Prognosen sprachen von freier Sicht über 1000m, aber war ja klar das es anders kommen sollte. Zusammen mit Frank, Thomas, Adrian und Bube Dundee fuhren wir nach Köglen und standen natürlich bei Null Sicht im Nebel. Doch wer nicht wagt, Ihr wisst ja und so marschierten wir eisern den kurze Jägersteig bis zur Forststrasse hinauf. Diese Piste leitet quasi bis zum Startplatz hinauf, da hier Lawinentechnisch eine Ganzjahresbaustelle ist.Dundee war dies alles wurscht und er haute sich gleich mal in den Wasserfall zum plantschen. Lange Kehren führten uns in die Höhe und endlich schritten wir in die Sonne. Der Nebel lag unter uns und bot ein grandioses Spektakel, so dass die Bilder nur so auf uns eindrangen. Sogar Schneereste lagen herum, natürlich Wälzmassig zur Freude von Bube Dundee. Es folgten noch einige Kehren ehe wir unter dem enorm steilen Grasgipfelaufbau des Pfeilers am Straßenende und am Startplatz ankamen. Traumhafte Bedingungen, kaum Wind, strahlender Sonnenschein und so hauten wir uns wenige Meter neben dem Windsack beim Hütterl in die Sonne. An einen Start in die Nebelsuppe war momentan nicht zu denken. Frank, Adrian und Thomas marschierten derweil weiter Richtung Pfeiler/Gipfelkreuz, das sie aber am vereisten Grat nicht ganz erreichen konnten. Ollie lag in der Zwischenzeit weiter in der Sonne und genoß den Tag. Die ganze Zeit dachte ich über eine Lösung nach und peilte die steile Grasflanke ab und fand eine Wölbungen die sich vielleicht zum Starten nützen lassen könnten. Gedacht, getan und schon eierte ich in den steilen Grasflanken umher auf der Suche nach der letzten Flugchance. Ollie beobachtete zunächst das Treiben von der Hütte aus um zu sehen ob was geht. Bald fand ich einen Startplatz, dachte aber weiter oben würde auch noch was gehen und so stieg ich noch steiler auf und querte unter der Gipfelfelswand hindurch. Hier war aber alles mit großen Rissen durchzogen und so mogelte ich mich zu der ersten Startmöglichkeit zurück und legte vorsichtig aus, denn steinig war es allemal. Ein Ruck und ich war in der Luft. Es folgte ein zwar nicht langer, aber enorm eindrucksvoller Flug über die schier endlose Nebeldecke hinaus....was für ein Hammer, sowas von eindrucksvoll das es einem den Atem verschlägt. Problemlos flog ich dann zum Hang zurück und landete oberhalb der Nebeldecke, unweit vom Hütterl. Es dauerte nicht lange, während ich zusammenlegte und das Gipfelteam kam herab. Da sich mich in der Luft gesehen hatten ruckten alle zu meinem Startplatz aus, allen voran natürlich Ollie. Dann kam es, wie es kommen musste, kaum waren Ollie und Thomas am Startplatz kam der Nebel ruckartig empor und es herrschte Nullsicht. Wutschreie hallten durch die weiße Wand....Pech kann man haben, aber das ist fast schon Zuviel des guten. Im Endeffekt stiegen wir alle ab und nur ich war in der Luft. Dennoch waren alle zufrieden, denn bei uns im Alpenvorland war nur nieselnde Düsterniss und wir waren über dem Nebel in der Sonne! Am Sonntag war es dann noch schlechter und es siffte die meiste Zeit. Nachmittags wurde es trocken und ich rückte mit Bube Dundee aus. Ollie war derweil auch unterwegs und schickte mir Startplatzbilder......Nebel......ich sag's ja, ein Pechvogel. Denn ich konnte weiter westlich an einem Skihang gemeinsam mit Dundee einen feinen, kleinen Flug abgreifen. Ein kurzweiliger Aufstieg, sanft anstehender Wind, schöne Blicke auf den malerischen Talort und ein sich vor Glück in den nassen Wiesen wälzender Dundee, mehr geht sowieso nicht. Der Flug soft und Dank dem genialen Gleitwinkel des Sky Argos schön lang und so war auch der Sonntag mehr als rundum ausgelastet. Hier mal ein Gruß an Ollie, der eisern weiter kämpft und nie aufgibt: Es gibt auch für Dich bald wieder Wetterfenster zum Fliegen, das Jahr ist noch nicht rum! Nun folgt ein kalter, aber von Hochdruck geprägter Wochenstart, ehe ab Donnerstag Schmuddelwetter einsetzt und da sollte doch noch das eine oder andere gehen. Wie üblich Euch allen einen angenehmen Start in die neue Woche!!!

21/11/2016 - 24/11/2016 Der Wochenstart nach wie vor brachial, Windwerte am Patscherkofel jenseits von Gut und Böse Richtung 200km/h gehend und selbst am nördlichen Alpenrand kamen Böen mit über 160km/h an, was eine Sturm und Unwetterwarnung zur Folge hatte. Da dann noch zum Fliegen gehen zu wollen war schon sehr vermessen, dennoch war es gut 20 Kilometer vor den Bergen erstaunlich ruhig und so konnte Spezl Ollie bereits zwei Flüge einhamstern. Ich hatte derweil allerhand Stress und Ärger in der Arbeit was mich im Anschluß zum gleichen Berg pilgern ließ, aber am Parkplatz angekommen stellte ich verärgert fest dass mein Schirm noch im Arbeitsauto liegt. Ich hatte ihn schlichtweg vergessen...Buääähh....aber was soll's, ich lief dann doch doch Hänge zum weit sichtbaren Gipfelkreuz hinauf um mich mit Ollie zu treffen. Der saß entsannt der Dinge haarend beim Bankerl am Kreuz und trank Tee. So lässt es sich richtig entspannen und ohne es in Frage zu stellen bot er mir gleich sein Heiligtum, seinen Anakis 3 Progidy an. Wow, welche Ehre und ich nahm das Angebot dankend an und versprach ihm gleich wieder herauf zu joggen damit auch noch für Ihn ein weiterer Flug rausspringt. Schnell war der Schirm ausgelegt, Ollies Farbe Progidy ist schon ein Knaller und so lief ich los. Die wechselnden Winde verzögerten mein abheben und ich musste nochmals antippen und die berühmte Laufbereitschaft (siehe Video unten) einsetzen um schließlich in die Luft zu kommen. Für den Megaföhn erstaunlich ruhig ging es dann mit ein paar Hebern dem Landebereich entgegen, wo ich noch einen langen Kreis ansetzen konnte ehe ich sanft am Auto landete. Dann schnell zusammen gepackt und hinauf gerannt. Ollie kam mir schon entgegen und nahm sein "Baby" glücklich an sich und lief zum Startplatz hinauf. Ich marschierte wieder zu den Autos hinab und fotografierte den bald herab fliegenden Ollie. Hier natürlich nochmals ein fettes "Dankscheen" an Ollie, der mir mit seiner Leihgabe den Flugtag gerettet hat. Die anschließende Dundeerunde in den Wäldern Thainings konnte ich Trotz Dunkelheit kurzärmlig gehen, es ist schon erstaunlich was der Föhn so hergibt. Am Dienstag tobte immer noch der Wind in den Föhnschneisen, aber nicht mehr gar so extrem und so entschied ich mich etwas näher an die Berge heran zu gehen und lief auf einen W/SW Startplatz empor. Wärme pur, dazu Blumen, grünes Gras und vom Wintereinbruch der letzten Woche keine Spur mehr. Eigenartigerweise kam der böige Wind teilweise mehr von O, obwohl die Werte an Blom und Neuner nur W/SW hatten. Manchmal ist es schon wie verhext. Egal ich legte aus und in einem etwas ruhigen Moment mogelte ich mich hinaus. Leichte Föhnböen schaukelten mich etwas durch, aber insgesamt gelangte ich soft über den Landebereich. Hier wurde es dann doch noch einmal etwas bockig und ich setzte mehrmals zur Landevolte an, da es mich immer wieder in die Höhe peitschte. Zuletzt gelang mir aber dann doch eine Punktlandung mitten in der Wiese und ich marschierte zufrieden zum Auto. Natürlich folgte noch die Allabendliche Dundeerunde, dem dabei die Wärme sogar nicht passt, aber der Winter kommt bestimmt. Am Mittwoch ein ähnliches Wetterbild, mit starken Föhnwind am Alpenrand und softeren Bedingungen im Vorland. Wieder zog es mich so etwas in geschützte Lage und ich rannte in malerischer Stimmung die weiten Almwiesen zum Gipfelkreuz hinauf. Schwacher, südlicher Wind kam gerade noch so an, aber für den flachen Startbereich musste ich dennoch einiges tun: Laufen....und nochmals laufen, ehe ich endlich in die Luft gelangte. Dann aber ging der Flug weit in die Allgäuer Landschaft hinaus und ich freute mich über einen weiteren Erfolg in dieser Föhnwoche. Am Abend marschierte ich dann noch mit Dundee die Ödenburgrunde und so war der Tag mehr als lohnend abgerundet. Am Donnerstag wehte der Föhn noch etwas schwächer, aber in Füssen zwängten sich doch noch die eine oder andere Böe durchs Gebälk. Draußen drehte der Wind sogar auf NO um und so fand ich mich am weit vorgelagerten Skibuckel wieder. Leider auch an der unmittelbaren Nebelgrenze. Bis ich mich dann die weiten, freien Pistenhänge hinauf geschraubt hatte schloß sich der Landebereich bereits wieder mit der weißen Suppe ein. Mmmhh....könnte kritisch werden, aber egal ich legte zunächst einmal meinen Flügel aus. Die unterste Baumreihe ließ sich noch erahnen und das müsste reichen und schon zog ich entschlossen auf. Der Wind passte, ich überhöhte sogar leicht und flog problemlos über die Nebelbrühe hinaus. Wenn es nicht so gefährlich wäre, aber über der herrlichen Watte in der Sonne zu fliegen ist immer der reine Wahnsinn, zumindest so lange bis man in's NICHTS abtaucht. Ich orientierte mich an der Landstraße, immerhin soweit bis ich wenden musste um mich gegen den Wind zu positionieren. Beim Kreis schon absolute Orientierungslosigkeit. Das räumliche Gefühl gänzlich zerstört. Es war schwer abzuschätzen wie nahe ich dem Grund war. Da ein Busch, dort ein Baum und so eierte ich zwischen den Hindernissen hindurch in die weite Landewiese und setzte soft auf...puuuh...spannend!Dann natürlich gleich Heim zum Buben um noch eine Dundeerunde zu absolvieren, was somit das Ende der Woche einleitete. Nun sieht es so aus wie wenn Freitag und Samstag am Alpenrand und inneralpin noch was zu bieten hätten, während der Sonntag dann endgültig kippt. Also, nützt es aus, fahrt in die Sonne in unsere schöne Bergheimat und ich wünsche Euch schon mal allen ein erholsames, wie auch Erlebnisreiches Wochenende!!!

18/11/2016 - 20/11/2016 Am Freitag peitschte schon der Südwind am Morgen in Füssen durchs Gebälk, aber egal ich flüchtete Nachmittags in halbwegs geschützter Lage an einen meiner Voralpenberge und stieg gemütlich durch die Waldroute zum aussichtsreichen Gipfel empor. Die Füssener Seen lagen mir zu Füßen und ich legte gleich meinen Flügel aus. Hier, fernab der Hauptkämme brummelte der Wind nur noch leicht aus Süden und ich konnte locker starten um dann sanft in den Landebereich hinab zu gleiten. Da allerdings versank ich gleich bis zu den Knöcheln im Batz, den die Wiesen waren durch die Regenfälle der letzten Tage dermaßen durchnäst dass es schon fast nicht mehr feierlich war. Am Abend folgte noch eine entspannte Dundeerunde und ich konnte das Wochenende auf mich zukommen lassen. Am Samstag folgte dann Dauerregen und somit ein kuschliger Tag daheim, allerdings nicht ganz, denn am Nachmittag bot sich eine trockenen Phase, die ich gleich mit Sofie und Dundee ausnützte, um in die Pähler Schlucht zu marschieren. Die Pähler Schlucht ist ein Naturschutzgebiet und Geotop in der Nähe der Gemeinde Pähl im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau. Seit 23. August 1983 ist das 16,36 ha große Gebiet nördlich der Bundesstraße 2 und östlich des Hochschlosses Pähl Naturschutzgebiet. Das Naturschutzgebiet (NSG100.078) erstreckt sich im Wesentlichen links und rechts des Ufers des Burgleitenbachs auf einer Länge von etwa einem Kilometer und einer Breite von ungefähr 100 m. Überregional bekannt ist die Pähler Schlucht durch einen Wasserfall mit 16 m freier Fallhöhe. Die Rückseite des Wasserfalls ist begehbar. Hier fällt der Burgleitenbach, der unter anderem beim rund 2 km östlich und 760 m ü. NN gelegenen Berndorfer Buchet entspringt, über eine Tuffsteinkerbe in die Schlucht. Der Wasserfall ist zu Fuß von Pähl aus in etwa einer Stunde zu erreichen. Diese versteckte, malerische Schlucht ist immer ein Erlebnis, vor allem wenn es zuvor soviel geregnet hatte und somit Wassermassen am Fall im Schluchtende herabrauschten. So verbuchten wir auch diesen Tag unter dem Erfolgskonto und ließen den nun folgenden, föhnigen Sonntag auf uns eindringen. Gemeinsam mit Sofie, deren Freundin, Ollie und natürlich Dundee rückten wir in's Allgäu Richtung Salmaser Höhe aus. Ein immer wieder berauschend schöner Anstieg, über weite Almflächen und urige Wälder mit verstreuten Nagelfluhfelsen. Bald erreichten wir den wunderschönen, Kreuzgeschmückten Ostgipfel und wurden von heftigen Föhnböen überrascht. Am Patscherkofel fegte derweil der Wind schon mit satten 144km/h durch das Tal und so hatten wir hier wenig Chancen, Trotz der geschützten Lage. Gefühlt 150 Höhenmeter tiefer war es deutlich ruhiger und so entschied ich mich für das niedrigere gelegene Ratholz, aber zunächst stiegen wir über eine Alternativroute ab, so dass uns eine Überschreitung/Rundtour gelang. Natürlich gerieten wir mit etwas Neuschnee auch hier in unverschämte "Sumpfgebiete" und mußten nasse Füsse in Kauf nehmen. Hier schon mal ein Kompliment an die Truppe, die konditionsstark die Runde durchzog und dabei jede Menge Spaß, auch ohne Fliegen hatte! Danach fuhren wir die wenigen Meter nach Ratholz hinüber und liefen das kurze Stück von der Straße zum Startplatz hinauf, während Sofie das Auto zum Landeplatz hinab fuhr. Der Wind kam leicht seitlich und so bedurfte es einen etwas dynamischen Start um schön wegzukommen, was Ollie, der wieder ganz lässig und cool aufzog vergaß.....beim zweiten war er aber souverän draußen und genoß ebenfalls einen genialen Flug über den herrlich gelegenen Alpsee. Na wer sagt's denn, am Patscherkofel Föhnsturm und wir fliegen hier völlig soft am Alpenrand, das hat schon was. Somit war auch der Sonntag mehr als lohnend verbucht und wir konnten gemütlich nach Hause fahren. Nun folgen weitere Föhntage, die den schönen Schnee wiederum zurückdrängen werden und auch das Fliegen weiterhin problematisch machen werden. Wie auch immer, irgendwas wird schon gelingen und somit wünsche ich Euch allen wie stets einen gelungenen, erfolgreichen Start in die neue Arbeitswoche!!!

14/11/2016 - 17/11/2016 Der totale Wahnsinn wenn eine Woche schon wieder so spektakulär beginnt. Klar, ich wußte dass ab der Wochenmitte ein Schlechtwettergebiet mit milderen Temperaturen auf uns zukam, aber der Montag entschädigte für alles. Während am Alpenrand eine ultimativ, sich nicht auflösen wollende Nebeldecke waberte, war es weiter drin strahlend schön und die noch tiefen Temperaturen zauberten ein Wintermärchen hervor von dem man nur träumen kann. Zunächst bei der Fahrt über Reutte nach Berwang Dauernebel und selbst im hochgelegenen Berwang immer noch Nebel, aber es zeichnete sich schon ein heller Schein ab und so dauerte es keine hundert Höhenmeter bis ich mit meinen Fellen die Nebelzone verließ und in der prallen Sonne unter strahlend dunkelblauen Himmel weiter marschierte. Optisch wie im Januar oder Februar, aber dennoch es war November, kaum zu glauben und so stieg ich bei geradezu bombastischen Bedingungen zur Sonnalm hinauf. Hier am Pistenende dachte ich würde es reichen, aber siehe da, es lag mehr als ein halber Meter Schnee und es war ein leichtes auf der breiten Spur, es mussten schon einige vorher unterwegs gewesen sein, weiter zum Alpkopf/Almkopf im freien Gelände zu steigen. Nun rückten nicht nur die Lechtaler und die Ammergauer in das Sichtfeld, nein auch die Zugspitze zeigte sich rötlich erleuchtet in ganzer Pracht. Im Norden eine schier endlose Nebeldecke die an das patagonische Innlandeis erinnert. Steil eierte ich über glatten, viel befahrenen Untergrund zum Gipfelkreuz hinauf und genoss mutterseelenallein die grandiose Abendstimmung. Dazu noch mein obligatorischer Glühwein, samt Kerzerl und es war einfach nur ein perfekter Moment, ein Moment der so nicht wieder kommt und zur Erinnerung wird. Da kann ich nur dankbar sein so leben zu können! Langsam bereitete ich mich auf die Abfahrt vor. Der erste Schwung gleich knackig vom kleinen Gipfelblock hinab. Spannend über den Rücken bis zum Fahrweg, der mich flott zur Sonnalm hinab leitete. Dann nur noch purer Genuß in den weiten Pisten Berwangs hinab bis zum Parkplatz. Genial, genialer, am genialsten, was für eine Skitourenaktion im November! Der Dienstag kündigte bereits den Wetterwechsel an und es wurde von Stunde zu Stunde wärmer. Da ich Abends auf eine Gemeinderatssitzung musste brachte ich Dundee ausnahmsweise mit in die Arbeit. Klar das wir dann noch eine Sunsetaktion einlegten. Genauer gesagt bei Nesselwängle auf die Krinnenalpe, denn hier im Tannheimer Tal lag noch jede Menge Schnee. Dundee war natürlich komplett außerRand und Band und wühlte sich wie ein Pflug durch den tiefen Schnee. Sogar auf einer gespurten Aufstiegsroute abseits der Piste konnten wir gehen. Wieder ein Winterszenario vom Feinsten, aber die immer mehr zunehmenden Temperaturen werden hier wohl bald einen Riegel vorschieben. Bald sahen wir von weiten schon das Lämpchen an der Krinnenalpe und so liefen wir noch über den letzten Aufschwung hinauf zur malerisch gelegenen Hütte. In einem geschützten Vorbau konnten wir gemütlich Brotzeit machen und somit war wieder Zeit für Glühwein, inklusive Kerzerl. Mittlerweile war es dunkel geworden, was für uns somit die erste Nachtskitour bedeutete. Dann baute ich auf Abfahrt um und Dundee ahnte schon was kommen würde, denn nun flippte er völlig aus. Wie mit einem Motorboot auf Wasserski zog er mich die Piste hinab. Wahnsinn, da hätte es mich nicht schmeißen dürfen. Genial kurvten wir so dem Parkplatz entgegen und konnten zufrieden weiter zur Gemeinderatssitzung fahren. Am Mittwoch endete dann die Herrlichkeit endgültig, es siffte den ganzen Tag und es wurde immer wärmer. Im Füssener Raum flüchtete sich dass schöne weiß schnell in höhere Lagen. Ich begab mich dann nach der Arbeit auch in etwas besser gelegene Gebiete und marschierte so an den Spieserliften in einer bestens in Schuß gehaltenen Piste den düsteren Wolken entgegen. Insgesamt hatte ich Glück, es regnete mal nicht und ich kam halbwegs trocken an der Gipfelstation an. Zum Trotz noch einen Glühwein ausgeschenkt und dann hinab zum Wasserskifahren. Im Tiefschnee würde man stecken bleiben, aber da wo die Pistenraupen unterwegs waren ging es noch erstaunlich gut. Zufrieden, aber doch traurig über das heran nahende Ende dieser kurzen Vorskitourensaison machte ich mich auf den Weg nach Hause um dann noch eine ziemlich nasse Dundeerunde in den Feldern von Thaining zu drehen. Die weiteren Prognosen stehen auf Föhn, was den Schnee am Alpenrand den Rest geben dürfte und zum fliegen dürfte es ziemlich windig werden....ächz...das sind ja wieder Aussichten. Natürlich kam es am Donnerstag genauso, denn der anfängliche Regen wurde nach und nach von den Föhnigen Winden verdrängt, so dass ich mal mit dem Gleitschirm ausrückte. Mein halbwegs Föhnsicherer Skihang bot schon beim Anstieg ein Bild des Grauens. Zum einen Null Schnee mehr, zum anderen extreme Fallwinde und Böen von der Seite. Was da noch gehen sollte, dachte ich mir und lief dennoch bis zum Startplatz hinauf. Durch hohe Bäume etwas geschützt legte ich meinen Apollo aus. Es war klar dass ich nach dem Start absaufen würde und somit das Problem hätte ich Flachteil einzuschlagen, aber egal ich wagte es. Das aufziehen gelang perfekt, doch dann kam schon die erste Rückenwindklatsche, ich musste nochmals laufen um wieder Staudruck herzubekommen, dann hob ich ab, Rückenwind erfasste mich und schob mich mit brachialer Geschwindigkeit über das Flachstück, knapp, aber es genügte. Kaum war ich über der steileren Piste begannen mich die Seitenböen zu erfassen und ich musste ordentlich arbeiten damit der quirlige Apollo in Größe M stabil blieb, aber alles überschaubar, Sky halt....Leistung gepaart mit Sicherheit! Rodeotechnisch ritt ich über den Landebereich und stellte mich gegen den Südwind, dann ging es bergab und dennoch landete ich soft wenige Meter vor meinem Auto. Wow, das war doch mal was und ich konnte mehr als zufrieden sein. Dann fuhr ich flott Heim, das Wetter wurde immer besser und schon marschierte ich mit Dundee in grandioser Abendstimmung zum Thaininger Bergkircherl. Was für tolle Fotos wieder einmal, der Wahnsinn und so wird es wohl am Freitag auch noch werden....ziemlich föhnig, gefolgt von einer Schlechtwetterfront am Samstag die am Sonntag und den Tagen danach von ziemlich starken Föhn abgelöst wird. Auweia, mein armer Schnee, aber wie auch immer ich wünsche Euch allen wieder einmal ein schönes, erholsames Wochenende!!!

11/11/2016 - 13/11/2016 Was soll man sagen, Schmuddelwetter, Nebel, Schnee, Sturm und was sonst noch so alles, aber da gibt es nur eines zum dagegen kontern, ein Ausflug mit Sofie und Dundee zu meiner Mam in den Bayerischen Wald. Schon die Hinfahrt brachte zunächst nur wenig Sicht, aber am Abend lief ich dennoch schnell mit Dundee zum Zwieselberg und dessen Aussichtsbankerl hinauf, um den Blick auf das beleuchtete Zwiesel zu ergattern. Immerhin ein erste Tour war geglückt und so starteten wir auch zuversichtlich, nach einem infernalischen Frühstück am Samstag Morgen, Richtung Pröller. Der Gipfel bei der Anfahrt im Nebel, aber was soll's ich schulterte den Gleitschirm und wir stapften los. Mit zunehmender Höhe wurde es immer mehr Schnee. Unterhalb des Gipfels an die 30cm, was das Vorwärtskommen ziemlich erschwerte und wir uns bereits ärgerten die Ski Daheim gelassen zu haben. Über die Windanzeiger am Startplatz erreichten wir die Gipfelwiese und wenig später das herrlicher Pröller Gipfelkreuz auf 1048m bei Null Sicht. Respekt an meine Hübsche Sofie, die sich tapfer durch das teilweise unwegsame Gelände herauf gekämpft hatte. Wie auch immer, Dundee flippte sowieso in dem Schnee komplett aus, war ja klar. Als Belohnung stiegen wir zum kleinen Lifthäusl ab, denn das war offen und darin befand sich ein kleiner Ofen den ich gleich ordentlich einheizte. Dazu ein riesiger Ledersessel und die gemütliche Pause konnte ihren Lauf nehmen. Dundee wühlte sich derweil nach wie vor durch die Schneemassen. Nachdem wir uns aufgewärmt hatten stiegen wir über die Piste ab. Immer noch Nebel ohne Ende, aber weiter unten wurde es etwas besser und ich stieg nochmals alleine in die Suppe auf während Sofie mit Dundee weiter zum Auto hinab lief. Ich brauchte Höhe um hier raus zu kommen, was aber hieß ich musste im Nebel starten und durch die Pistenschneise fliegen....eine haarige Geschichte. gedacht, getan und schon legte ich meinen Apollo aus. Der Start war Trotz Schnee leicht und ich hob flott ab, mogelte mich an den Baumreihen entlang bei gänzlich Null Sicht in den freien Luftraum, ein bisschen sinken und endlich bekam ich einen Überblick mit guter Sicht. Der Apollo trug wie ein Flügel der Götter, es ist einfach sagenhaft was da an Leistung verbaut wurde und so kreiste ich noch eine ganze Weile über den Landebereich ehe ich mit klammen Fingern zur Landung ansetzte. Kaum hatte ich zusammengelegt kam auch schon Sofie mit dem Duster herab gerauscht und holte mich ab. Am Sonntag sah es deutlich besser aus und der Nebel hielt sich in Grenzen. Deutlicher SO Wind machte die Tourenauswahl kleiner und so fuhren wir nach Furth im Wald und packten den Voithenberg an. Auch ein enger Schneisenstart mit weiten Flugweg und irrwitzig kleinen Landeplatz auf dem Parkplatz zwischen den Autos. Sofie und Dundee gingen bis zur Skipiste mit und drehten dort um während ich im tiefer werdenden Schnee die Piste zum Startplatz hinauf rannte. Der Wind stand satt an und sollte gut tragen und mit dem Apollo sollte ich es bis zum Landeplatz schaffen, dazwischen wäre die Alternative nur "Baum". Das aufziehen gelang wie am Tag zuvor problemlos und ruckartig hob es mich in die Luft. Ziemlich böig wackelte ich die Schneise hinaus und machte Höhe. Stressfrei kam ich vorwärts und legte den weiten Weg zum Parkplatz locker zurück. Hier wurde der Wind immer stärker und ich stand fast. es war nicht gerade leicht eine Landeeinteilung hinzubekommen, denn es hebte mich mehrmals wieder an, so dass ich in dem engen Parkplatz einiges zu kurven hatte. Die letzte steile Variante legte ich Bilderbuchreif am Waldrand hin und stand Punktgenau am Schild des Skigebiets. Puuh....der Apollo wenn nicht so wendig wäre...spannende Geschichte! Dundee natürlich außßer sich und hüpfte und wälzelte sich um mich herum hin- und her. Na also, auch der Sonntag genutzt und so fuhren wir noch über die nah gelegene Grenze um ein bisschen günstig zu shoppen. Hat Sofie auch verdient weil Sie bei Wind und Wetter immer an meiner Seite mitkämpfen muß! Dann folgte der immer traurige Abschied von Mam und Volker und es ging wieder nach Hause. Die kommende Woche schaut zu Beginn noch ganz gut aus, aber dann soll es milder und schmuddliger werden, also mal sehen was so auf uns zu kommt. Euch allen auf alle Fälle schon mal einen geruhsamen Start in die neue Woche!!!

07/11/2016 - 10/11/2016 Die Woche begann wie das Wochenende sich verabschiedete...mit Schneefällen, allerdings im Bereich Füssen schon ziemlich durchnässt. Diesen schweren Schnee links liegen lassend flüchtete ich mich nach Jungholz wo sich in höherer Lage die weiße Pracht bestens hielt. In einem Traum aus bis zu 30cm Pulver stieg ich die Piste hinauf bis zur Gipfelstation. Sogar die Sonne kam heraus und verzauberte mich durch ein herrliches Wintermärchen im November. Die Bäume waren tief verschneit und bildeten die perfekte Kulisse für mein Kerzerl, wie auch eine Tasse heißen Glühwein. Im Juli hatte ich die letzte Skitour gemacht und nun ging es schon wieder weiter, der totale Wahnsinn! Bald machte ich mich Abfahrtsbereit und es wurde genauso wie ich es erhofft hatte. Sanft schwang ich mich im tifen Pulver die unberührten Hänge hinab, welch ein Genuß. Ohne Probleme erreichte ich bei Tageslicht noch den Parkplatz und fuhr gleich Heim zu Dundee. Dann liefen wir, nun schon mit Stirnlampe die große Thaininger Felderrunde und Dundee war wie immer wenn Schnee liegt mit Dauerwälzeln beschäftigt. Am Dienstag beruhigte sich die Wetterlage zusehends und es wurde windstill. Es gab tatsächlich ein Flugfenster auf das ich gar nicht mehr gehofft hatte und so rannte ich in sensationeller Abendstimmung den steilen Weg zum Buchenberg hinauf. Als ich oben ankam war es ja klar...Rückenwind (Grmmpf!), wie sollte es auch anders sein. Dennoch legte ich aus und versuchte im Schnee "davonzulaufen", was beim ersten Versuch misslang, die Kappe füllte sich einfach nicht. Also Kommando zurück und mit noch mehr Dampf den Apollo hinaus geprügelt, was einem Sprung schon fast glich. Dann folgte der geniale Flug in der untergehenden Sonne über die Füssener Seenplatte. Das hatte sich doch mehr als rentiert und so landete ich sanft am Landeplatz und versuchte den Schirm halbwegs trocken einzupacken. Dann ging es Heim und da Dietl zu Besuch kam drehten wir gemeinsam eine lange Dundeerunde in den verschneiten Feldern Thainings. Am Mittwoch versprachen die Prognosen stark zunehmenden, föhnigen SW Wind, der kam dann auch, aber erst später am Abend und so konnte ich unerhofft noch in den Genuß einer kleinen walk and fly Aktion am Alpenrand kommen. Flott rannte ich die freien Almhänge zum Gipfelkreuz hinauf. Bei grandioser Sicht breitete ich meinen Apollo aus und hatte Glück, der Wind stand sanft aus SO an und so hob ich problemlos ab und gleitete über die weiten Wiesen dieser traumhaften Gegend. Wieder geizte der Schirm mit seiner Leistung nicht, ich kam so hoch über den Landeplatz an wie noch nie zuvor und musste sogar Höhe mittels Kreisen abbauen um am Auto landen zu können. Hammergenial und so konnte ich zufrieden den Tag abrunden. Wobei Runde, eh klar, ohne der üblichen Dundeerunde ging natürlich nichts! Dann folgte der Donnerstag und mit ihm schlechtes Wetter. Dank recht schön, ausgerechnet am Geburtstag Siff, na geht garnet und so nützte ich die Gunst der Stunde um im richtigen Augenblick schnell eine weitere Skitour zu ergattern. In Vils beim Konradshüttle wurde ich fündig. Es lag noch genug Schnee und flott setzte ich zum Speednstieg an. Unten tröpfelte es noch etwas, aber oberhalb von 900m flockte es immer mehr und sogar der blaue Himmel kam das eine oder andere mal durch die dicke Suppe zum Vorschein. Dann noch der obligatorische Glühwein und schon konnte ich die dritte Skitour dieses Herbstes mit einer knackigen Abfahrt abschliessen. Am Abend marschierte ich noch mit Sofie und Dundee über die Lechhöhen bei Apfeldorf, wobei immer noch der ungenehme Westwind herein rauschte. Nun folgt noch ein durchwachsener Freitag ehe das Wochenende deutlich trockener von statten gehen sollte. Wir flüchten jedenfalls mal wieder in den Bayerischen Wald und versuchen dort unser Glück. Somit Euch allen ein erholsames Wochenende!!!

04/11/2016 - 06/11/2016 Manchmal ist es schon kaum mehr zu glauben, aber zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, wobei da kann unser Ollie ja ein Lied davon singen. Am Freitag zeigten sich am Himmel jedenfalls schon wieder etliche Lentis "Mutterschiffe" und so flüchtete ich mit Ollie in halbwegs geschützter Lage an einen W/SW Startplatz. Der Aufstieg war flott erledigt und wir hatten Glück, denn in der etwas niedrigeren Lage war es erstaunlich ruhig und so konnten wir problemlos aufziehen und zum Parkplatz, bei genialer Sunsetstimmung der untergehenden Sonne, hinabgleiten. Dann noch eine entspannte Dundeerunde und der Tag war perfekt abgeschlossen. Der Samstag kam mit noch stärkeren Föhn daher (Zugspitze 94Km/h) und nördlicher bereits Tiefdruck. Tatsächlich tröpfelte es schon als ich Zuhause mit Dundee wegfuhr um mich mit "Super" Mario in Peiting zu treffen. Dann fuhren wir weiter zu einem weit vorgelagerten Buckel, der Startmöglichkeiten in südliche Richtungen bot. Flott liefen wir die traumhaften Almwiesen zum Gipfelkreuz hinauf und sanft rieselte leichter Südwind auf uns herein, darüber riesige Lentiswolken, die eine deutliche Sprache darstellten. Soft zogen wir unmittelbar nacheinander auf und flogen dem Alpenkamm entgegen, denn der Blick von hier oben ist immer sensationell durch die vorgelagerte Lage. Nun bekam ich die Power des Apollo deutlich zu spüren, denn ich überholte Mario im Anakis in Sekundenschnelle, musste dabei noch einigen Bäumen ausweichen und konnte noch ein geniales Foto schießen. Mario exakt in meiner Steuerleine, so genial, aber doch purer Zufall. Unter uns sprang eine Kuh wie ein Pferd über einen Zaun und ich wusste gar nicht dass die sowas können. Danach stand sie einsam in einer anderen Koppel und wunderte sich warum sie nicht zum Reste der Herde zurück kam. Kaum gelandet packten wir zusammen und liefen die Runde deutliche ausgedehnt, da den Gipfel von links nach rechts überschreitend mit Bube Dundee. Der hatte dann wieder nichts besseres zu tun als sich in den frisch geodelten Wiesen zu wälzeln....alte S... ;). In der Nacht auf Sonntag begann es zu schneien und ich stellte mir die Frage würde es hier schon reichen? Klar weiter drin im Tannheimer Tal oder so, kein Thema, aber soweit fahren in dem Sauwetter, nein wirklich nicht und so packte ich Dundee in's Auto, nachdem ich meine Ski frisch geschliffen und gewachst hatte, um zum Hohen Peißenberg zu fahren. Höhe Weilheim alles grün, aber kaum hundert Meter höher bereits weiß und wir wagten es, die erste Skitour im November vor der Haustüre. Frischer Pulver begleitete Dundee und mich in der alten Skischneise. Der Bube war natürlich komplett von der Rolle, Schnee, endlich Schnee....Dauerwälzeln war angesagt. Bald erreichten wir den Gipfelhang und das alte Lifthäusl, dass glücklicherweise immer noch offen war. Schon machten wir es uns gemütlich und ich vermisste schmerzlich meinen Glühwein, aber es folgen ja noch zahlreiche Skitouren. Wenig später folgte die Abfahrt, der Gipfelhang sensationell und nur in den Waldschneise wurde es auf einigen Metern knapp, aber da konnten wir uns durchmogeln. Im unteren Bereich einige Grasbüschel die mich Dank Hundeleine zu Fall brachten, herrlich, denn wie immer, eine Skitour ohne Sturz ist keine Skitour! Nass, aber glücklich erreichten wir mit Ski das Auto und der Rest des Sonntags konnte kuschlig mit meiner hübschen Sofie vor dem lodernden Kamin beendet werden. Nun müssen wir mal sehen was die Schneelage so treibt. Kommt noch was nach, was sich in Wochenmitte andeutet und haben wir vielleicht gar noch zusätzlich ein Flugfenster, mmmh, wir werden uns überraschen lassen, also einen entspannten Start in die neue Woche!!!

28/10/2016 - 03/11/2016 Ohne Worte, eine Aneinanderreihung von unglaublichen Erlebnissen, aber ich beginne mal am letzten Freitag, wo ich mit Ollie nach der Arbeit zunächst einmal im Allgäu bei Jungholz die Reuter Wanne in Angriff nahm. Flott rannten wir (zum Leidwesen des armen Ollie) die steilen Hänge empor. Ich wollte unbedingt noch in den Genuß der strahlenden Sonne kommen, was uns mit dem Tempo auch gelang. Der Wind stand satt aus westlichen Richtungen an. Zwei Piloten waren bereits am Gipfel und hauten sich raus, allerdings mit völlig falsch geplanter Flugroute und so soffen sie auf Höhe Jungholz ab und mussten landen. Für Ollie nicht unbedingt aufmunternd und ich erklärte Ihm wie wir es anstellen könnten den Parkplatz weit draußen an der Landstraße zu erreichen. Mittig starten, rechterhand den Aufwind nutzen so hoch zu kommen wie nur möglich, dann weiterhin in Talmitte geradeaus hinaus fliegen. Gesagt getan und schon waren wir beide nacheinander in der Luft. Ideal flogen wir der untergehenden Sonne entgegen. Der Plan ging auf, hoch eierten wir über die Alm und konnten problemlos die weite Route über den Wald angehen. Erstaunlich war dann plötzlich das thermische Steigen, sowohl für die Jahreszeit, wie auch die Uhrzeit, aber genial und so landeten wir unmittelbar am Auto. Zufrieden über den traumhaften Flug traten wir die Heimfahrt an. Am Samstag war das Wetter ebenfalls blendend und ich hatte eine geführte Tour im Vorderkarwendel angesetzt. Mit dabei Frank, Jackl, Ollie, Dietl und als "Hundeführer" Adrian mit Bube Dundee. Ohne Gnade und mit Vollgas hauten wir uns den zugegeben mächtig steilen Weg hinauf und letzten Endes übernahmen die "alten Haudegen", also Frank und ich die Führung. Immerhin standen gute 1150 Höhenmeter an und die wollen erst einmal abgearbeitet werden. Die Ausblicke zum Wetterstein und in das Karwendel wurden immer gewaltiger bis wir knapp die zweitausend Meter Grenze erreichten. Mehrere Windanzeiger wiesen auf den Startplatz hin, ein Platz der steil und kurz war, aber machbar. Natürlich lief ich auch noch zum wenig darüber liegenden Gipfel hinauf, auf den eigentlich nur das Schild hindeutete und ein Kreuz nicht vorhanden war. Dafür aber war die Aussicht umso überwältigender. Als erster machte sich natürlich "ich hab keine Zeit" Frank startklar und souverän erhob er sich in die Lüfte. Der übliche (Brunft?) Siegesschrei inklusive. Danach Jackl, der mit seinem Sky Apollo und dem Liegegurtzeug ala GSG 9 sich hinaus schoss und schon konnten Vater, samt Sohn ihren Flug genießen. Im Anschluß packten es Dietl und Ollie an, wobei auch bei denen sich mittlerweile Routine und coolness durchgesetzt hat, so dass sie problemlos in den weiß blauen Himmel über dem Wetterstein starteten. Zuletzt hatte ich noch alle Mühe am untersten Startplatz meinen Schirm auszulegen, denn er rutschte im trockenen Gras immer ab. Adrian wollte helfen, wie bei den anderen auch, aber ich lehnte ab denn wenn ich der letzte bin muss ich es auch alleine hinbekommen und so war es dann auch. Mit einem Ruck beförderte ich mich ebenso in die dritte Dimension und freute mich über den gigantischen Flug in dieser grandiosen Umgebung. Karwendel, Wetterstein, Bayerische Voralpen...herrlich und so oft komm ich da nicht her. Zu streng die Regeln und Verbote in diesen Gegenden. Doch heute einmal ein pures Fliegererlebniss vom Feinsten und alle landeten souverän und sicher an den Wiesen neben unserem Parkplatz. Ich machte mich dann gleich auf den Weg und lief nochmals den Steig hinauf so dass ich auf knapp 1700 Höhenmeter Tagesleistung kam. Schwanzwedelnd kam mir Dundee entgegen und hier gleich ein fettes Dankeschön an Adrian, der sich der Herausforderung Dundee wieder einmal gestellt hat. Am Sonntag stand dann der Megahammer an, wir wollten einen 2000 Höhenmeter Flug in der Schweiz ergattern. Ziel die Alviergruppe hinter dem Alpstein hoch über dem Rheintal. Hier war unser begehrtes Objekt der Glannachopf 2232m oberhalb des Bergasthauses Malbun. So machten sich die Gruppe bestehend aus Maren, Sofie (meine hübsche!), Dietl, Ollie und Dundee auf den Weg nach Lindau. Weiter ging es über dem Pfändertunnel bis Feldkirch wo wir in die Schweiz nach Buchs hinüber wechselten. Hier wartete auch schon Simon auf uns und nachdem wir in einer haarsträubenden Logistik die Autos im Tal und beim Bergasthaus Malbun verteilten konnte es losgehen. Das Wetter konnte nicht besser sein, es war ein Traum von einem Herbsttag während wir die ersten Höhenmeter noch im offenen Wald absolvierten. Bald ging es über Almflächen auf eine erste Geländestufe und unser Ziel kam zum ersten mal in das Sichtfeld. Mmmmh, schaute schon markant aus, was den Start sicher anspruchsvoll werden lassen wird. Problemlos führte der bestens markierte Steig in eine Seenplatte hinein und leitete nach links an den Bergfuß. Ab hier ging es wild weiter und die Mädels machten es sich auf dem Vorgipfel mit Dundee gemütlich um unsere Starts zu beobachten. Über steiles Gras und leichte Felseinlagen näherten wir uns dem eigentlichen Gipfelaufbau, der zwar steil aber dank trockenen Untergrundes relativ leicht dann zu ersteigen war. Dahinter der Blick in das weit unter uns liegende Rheintal, fast wie aus einem Flugzeug, der totale Wahnsinn. Dahinter ragten der Bregenzer Wald, das Lechquellengebirge, das Rätikon und die Schweizer Berge auf, einfach grandios und so standen wir an den überdimensionalen Gipfelsteinmann und freuten uns über unser ersteigenes Tagesziel. Ich machte dann nicht lange Brotzeit und suchte nach geeigneten Auslegestellen. Wir waren uns dann alle einig dass es im Aufstiegsbereich die besten Möglichkeiten gab, da sich hier kleine Mulden befanden die das abrutschen unserer Flügel verhindern könnten. Überzeugt stiegen wir wenige Meter ab und legten unsere Schirme aus. Ich nahm den obersten, der an der Seite von einer Geröllhalde begrenzt war und startete auch als erster. Durch dorniges, stachliges Gras blieb die rechte Hälfte verzögert am Boden, so dass es die linke zuerst aufblähte und somit das Linke Ohr die Felsen berührte, was einen Riss zur Folge hatte (Grmmpf!). Da es aber nicht schlimm war setzte ich meinen Anlauf fort und war unmittelbar danach in der Luft und gleitete über unser Damenteam und Dundee winkend hinweg. Es ist nach vielen Jahren immer wieder ein Erlebnis von solch exponierten und hoch über den Tälern gelegenen Startplätzen zu starten. Ein Gefühl der Dankbarkeit kam auf so ein leben führen zu dürfen. Hinter mir folgte dann gleich soverän Simon, der bald aufschloß und ich so die Möglichkeit hatte geniale Fotos zu schießen. Während des Fluges klinkte sich ein Schweizer in unseren Funkverkehr ein und wollte wissen wo wir gerade flogen, dann beschrieb er noch den Landeplatz und wünschte uns einen tollen, sicheren Flug...die Schweizer...lässig! Die Landung dann am Windsack bei Grabs war kein Problem und förmlich unter Drogen beglückwüntschten wir uns zum Flug. Von Ollie und Dietl noch keine Spur, nach Funkrücksprache hatte Ollie Kreislaufprobleme, wohl weil die gesammelten Touren der letzten tage ohne Pause zu viel waren. Erschwerend hinzu kam dass er zu wenig getrunken hatte und so zog er es, vernünftigerweise, vor abzusteigen. Eine Entscheidung die allen Respekt von uns allen nach sich zieht! Dann haute sich noch Dietl hinaus und genoss seinen ersten 2000 Höhenmeter Flug aus vollen Zügen und landete ebenfalls bei uns in Grabs. Dann fuhren wir mit Simons Auto, das herunten geparkt war wieder hinauf zum Bergasthaus Malbun. Ich rannte gleich zum Mädelsteam, samt Dundee und Ollie empor. Ich hatte alle Mühe unseren Ollie zu trösten, der logischerweise entäuscht war, aber Berge laufen nicht weg, die stehen die nächsten tage immer noch am selben Platz. Hier auch der Dank an Maren und Sofie die sich so lieb um meinen Buben Dundee gekümmert haben! Glücklich kamen wir so alle am Parkplatz an und traten die längere Heimfahrt über den Bodensee an. Was für ein sensationeller Tag! Am Montag schliefen wir zunächst einmal aus und dann musste ich sowieso zu Martin www.flightclub.org nach Penzberg. Zum einen brauchte mein Schirm einen Check und zum anderen wollte ich mein "Ohr" flicken lassen. Zusätzlich brauchte ich für eine Fliegerkollegin ein Testgurtzeug. Davor blieben wir natürlich am Skihang hängen und liefen im Doppelpack hinauf. Einmal im Nebel, einmal in der Sonne, eine tolle Kombination. Tourentechnisch das übliche dann, einmal mit Sofie, Ollie und Dundee. Dann nochmals mit Ollie um Sofie und Dundee wieder zu holen, während Ollie einen weiteren Flug einhamsterte. Gottseidank ging es Ihm heute wieder besser. Am Dienstag rückten wir, das heißt Ollie und unsere "Testerin" und ich mit einem High Level B, besser gesagt der Kampfmaschine Apollo von Sky aus um noch was zu reißen. Am Spiesser kamen wir nicht weit, denn es peitschten Föhnähnliche Winde um die Berge bei Hindelang dass es einem Angst und Bange hätten werden können. Ich disponierte schnell um und wir stiegen wieder ab und flüchteten an einem Kamm im Vorland. Hier war der Wind etwas schwächer, aber er bewegte sich immer noch zwischen 20 - 30 Km/h, also spannend. Zunächst startete unsere "Testerin" mit Ihrem Sky Reverse 4 Gurtzeug und machte Ihre Sache wirklich gut. Nur beim landen zog Sie den Schirm zu langsam herab, so dass er durch eine Windböe sich im Baum verfing. Auf dem Bild schaut es spektakulär und schlimm aus, aber da es den Schirm nur in die Baumkrone hob nahm das Material keinerlei Schaden. Ollie sah sich das Ganze mit zweifelhaften Gefühlen an und ließ mich als zweiten Dummy raus starten. Mit dem schnellen Apollo stellte ich mich gleich gegen den Wind und landete sicher neben dem "Christbaum". Nach ein bisschen kraxeln und fädeln hatte ich den Schirm schnelle heraus gepullt und wartete auf Ollie, der mittleiweile seinen zweiten Startabbruch hinter sich hatte. Beim dritten Anlauf schätzte er den unangenehmen Wind aber richtig ein und flog höher als wir zuvor zu uns heraus. das er dann mit dem Wind landete war nur noch ein Schönheitsfehler zum schmunzeln. Nach dieser Aktion hieß es somit "fly and walk", so dass wir wieder zum Startplatz hinauf liefen, denn dahinter stand mein Auto. Na immerhin, der tag hätte auch nichts bringen können, aber so hatten wir noch einen Mordsspaß! Danach drehte ich natürlich noch eine ausgiebige Dundeerunde in den Feldern von Thaining und genoß die warme Herbstsonne. Am Mittwoch siffte es dann den ganzen Tag, so dass ich nur eine Felderrunde mit Dundee zum Bauunternehmen Kirchner drehte, den der hat jede Menge Geländewägen und Trucks in den Wiesen stehen. Sozusagen mal ganz andere megaextremesport Eindrücke! Den Abschluß machte dann der Donnerstag, der zunächst neblig, aber dann immer besser werdend ein herrliches Wetterfenster bot dass ich gleich am Buchenberg nutzen konnte. Flott lief ich vom oberen Parkplatz zum Startplatz hinauf, legte aus und hatte dabei noch ein paar Touris als Publikum, die sich Fotobereit aufbauten um mich abzulichten. Problemlos haute ich mit meinem Apollo in die Luft und kreiste über Halblech und schloß diese dramatisch schönen Tage genußvoll ab. Nun folgt wohl noch ein trockener Freitag, aber dann wird am Samstag das Wochenende kippen und den Bach runter gehen, doch wer bin ich und würde mich nach den Erlebnissen der letzten tage beschweren. Wie auch immer wünsche ich Euch allen dennoch ein schönes Wochenende und habt viel Spaß bei dem was Ihr auch immer vor habt!!!

24/10/2016 - 27/10/2016 Der Wochenstart wieder mit Föhn und während auf der Zugspitze Spitzen bis 110km/h her peitschten waren es am Neunerköpfle nur noch 30, am Blom gar 20 aus Süd, im Tal sogar teilweise N und O, aber ich flüchtete dennoch in's Vorland und bestieg meinen zukünftigen Hausberg. Es wurde sogar ziemlich warm und es war T-Shirt angesagt. Weniger erfreut war ich über die gefühlt 1000 Widezäune die sich im flachen Südhang aufreihten. Der Blick vom Gipfelkreuz genial und schon machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Startplatz, denn der übliche war verbaut mit Zäunen, also legte ich unterhalb aus. Der wehte sanft aus S/SO und so konnte ich schön aufziehen. Allerdings gelang es mir erst beim dritten mal abzuheben, denn bei den ersten beiden musste ich stehen bleiben, denn es reichte nicht um den zweiten Zaun zu überwinden. Dann aber folgte der längste und weiteste Flug den ich je hier hatte. Sensationell das Panorama über die Bergwelt des Allgäus und so schwebte ich weit südlich hinaus, so weit das ich fast eine halbe Stunde zum Auto zurücklkaufen musste, aber das war schon was und wie gesagt zukünftig die erste Adresse ab der "Haustüre". Am Abend drehte ich dann noch mit Bube Dundee eine lange, ausgiebige Runde in den Wäldern von Thaining, so dass auch Dundee auf seine Kosten kam. Am Dienstag war es dann soweit, es siffte unentwegt. Es grenzte dann fast schon an einem Wunder dass ich Nachmittags eine halbstündige Regenpause mit Sonne ergattern konnte. Steingaden, Rosshaupten, Nesselwang, Füssen regen ohne Ende und dazwischen dieses Miniloch. Schnell eilte ich zum Startplatz im Skihang hinauf und legte aus. Überall am Horizont sah ich deutlich die Regenvorhänge, die Zeit drängte und schon war ich in der Luft, wo es erstaunlich ruhig zu ging. Immerhin der schöne Blick über die Allgäuer Seenlandschaft wurde mir vergönnt. Die Landung dann soft in einer patschnassen Wiese und freudig marschierte ich zum Parkplatz zurück. Kaum war ich daheim packte ich Dundee in's Auto und schon ging es weiter zu Dundees Platzerl. Ich konnte es mir nicht verbeißen.....es war schon frisch, aber zum aushalten, ja Ihr werdet es nicht glauben, aber ich plantschte mit Dundee im kühlen Nass und das hat schon was um diese Jahreszeit! Der Mittwoch kam dann wieder mit Dauerregen daher und wieder konnte ich Nachmittags Grenzwertig ein trockenes Fenster am Skiliftberg im Vorland erhaschen. Dabei war es tatsächlich trocken und ich hatte Sicht, so dass dem Flug nichts im Wege stand....außer ein paar Kühe. Dennoch kam ich in die Luft und freute mich wie Sau über einen weiteren gelungenen Flugtag. Eine halbe Stunde nach mir packte Ollie den Berg an und wurde restlos eingenebelt. Die arme Sau und seine Worte sprachen Bände: Hargott warum imma i? Selbst die Allabendliche Dundeerunde ging trockenen Fußes über die Bühne oder halt ich will mal nicht lügen, denn die Wiesen waren so tropfnass dass von trockenen Füßen nicht mehr die Rede sein kann (Ächz!!!). Am Donnerstag war es dann zumindest trocken, aber der Nebel waberte ohne Gleichen im Vorland. Nachmittags fand ich dennoch ein sonniges Wetterfenster am Buchenberg und eilte den steilen Steig hinauf, allerdings kam ich nicht weit den schon nach einem viertel fand ich eine Mutterkuh mit einem frisch geworfenen Kalb. Zärtlich schleckte die Mama das Kleine ab und ich wußte nicht wie die beiden am Abend in den Stall kommen sollten. Also Handy raus und über's Internet die Telefonnummer der Bahn rausgesucht. Das sich die Mitarbeiter der Buchenbergbahn und der Bauer hier kennen sollten war eigentlich klar und so war es dann auch: Wir sogn an Markus glei bescheid, dann kema und holn de zwoa! So konnte ich ruhigen Gewissens weiter marschieren, denn nicht auszudenken was gewesen wäre wenn das Kleine hier in der Kälte die Nacht verbringen hätte müssen. So kam ich dann schnell über die vielen Serpentine zur Alm hinauf, um diese herum und stand am Startplatz der zum Glück nach wie vor frei Sicht bot. Zwei legten bereits aus und nach einem Startabruch von den beiden konnte ich schön von hinten heraus durchlaufen und starten. Es folgte ein faszinierend genialer Flug in Nebelstimmung, wo sich immer wieder die Sonne durchmogelte und fantastische Lichtspiele in den Himmel zauberte. Die Landung dann soft und problemlos, so dass ich schnell zu Dundee Heim kam um eine ausgiebige Waldrunde zu drehen. Nun sollte eigentlich Hochdruckwetter anstehen, passend zum verlängerten Wochenende, da Brückentag. Da sollte doch was gehen und die Pläne stehen so weit. Wenn der Nebel uns nicht einen Strich durch die Rechnung macht sollten hier noch einige Hammertouren laufen, wenn möglich bis in die Schweiz, aber mal sehen was so daraus wird. News somit erst wieder Ende nächster Woche und somit wünsche ich Euch allen, egal was Ihr so vor habt, viel Spaß und Erholung dabei!!!

21/10/2016 - 23/10/2016 Es war wieder mal wie verhext, die eigentlich mehr als zuverlässigen Föhnprognosen von Innsbruck hielten bei weitem nicht was sie versprachen. Werte wurden nahezu am Tourentag verdoppelt und aus einer "2" wurde schnell mal eine "4", was für Flüge in Alpentälern nichts gutes verhieß. Das Ganze ging auch noch so schnell, denn am Freitag eierte ich noch in einem Regenfenster zum Buchenberg und konnte mir glatt ein kleines Sunsetflügerl ergattern. Auch Ollie kam wenig später auf den Gipfel und endete in der Buchenbergalm bei Kaffee und Suppn, da Nebel und Regen das Fliegen verhinderten. Ollie stieg dann wohl oder übel, brummelnd wieder ab. Da sieht man schon wie eng die Mögichkeiten aufgestellt waren. Das es dann am Samstag ebenso kam lag voll an den oben erwähnten Prognosen, denn während wir, das heißt Caro, Nils, Reiner, Adrian, Dietl, Ollie und Dundee von Kaisers aus losmarschierten, wurden die Werte angehoben. Bei einer "4" wäre ich immer auf geschütztere, niedrigere Berge ausgewichen. Lustigerweise flogen am Samstag auch einige in noch gefährlicheren Schneisen, wie am Achensee und dem Fernpasstal. Manche Dinge muss ich nicht verstehen! Jedenfalls stiegen wir bei Traumwetter die sich steil aufstellenden Hänge des Hahnleskopfes 2210m empor. Tapfer kämpfte sich das Team bis zum enorm aussichtsreichen Gipfel hinauf und nur Nils zog es vor im flacheren Gelände am Hauptweg zu bleiben. Er wartete immer auf die Kehre wo es abzweigen würde, aber die kam nicht. Lechtalertypisch führen hier nur kaum erkennbare Pfade in die Gipfelzonen. Wie auch immer der Rest der Truppe stand am Gipfel und wunderte sich schon über die massiven Windböen jenseits der 25er Grenze. Dundee war dies alles egal, der wälzelte sich nach Herzenslust im Neuschnee, wie hatte er das weiße Zeug vermisst. Nachdem es uns allen immer frischer wurde stiegen wir etwas ab, denn ich dachte unterhalb würde ein Start eher gelingen, aber auch hier peitschte der Wind über die Grasflächen, so dass wir langsam, aber stetig den Rückweg antraten. Immer wieder machte ich Halt und beobachtete die Windböen, manchmal wurde es dann doch ruhiger und es wäre vielleicht ein aufziehen möglich gewesen, aber das nicht zu erahnende Windszenario im Haupttal ließ die Gedanken schnell verfliegen. Nachdem wir alle, auch Nils über den Rundweg, wieder am Auto ankamen stellten wir im Lechtal fest das es hier nahezu Nullwind hatte. Es wäre also nur der obere Teil heikel gewesen, aber Föhn ist halt immer sehr schwer zu kalkulieren. Die Fotos der Tour sprechen ohnehin für sich und wäre es nicht so eisig kalt gewesen wäre es ein Traumtag schlechthin geworden. Am Sonntag wollte ich dann den Föhn endgültig ausbremsen, obwohl auch am Sonntag walk and flyer vom Unnütz am Achensee starteten. Egal, mit Dietl, Ollie und Dundee ging es in's westliche Allgäu in die Weitnauer Gegend. Die Blombergartigen Kämme hier liegen ein gutes Stück vor den Alpen und sind auch nicht so hoch. Die Föhngeschützte Lage machte es uns leicht aufzusteigen und die einzigen Turbulenzen erzeugte Dundee der Ollie Kamikazeartig überfiel. Oben angekommen sogar leichter Rückenwind und somit keine Föhnprobleme. Ich haute mich gleich mit Ollie in den Westallgäuer Himmel hinaus während Dietl noch mit Dundee auf uns wartete und in der Sonne chillte. Der Flug soft und ruhig, wie auch die Landung am Ortsrand. Die eigentliche Gefahr kam erst danach, denn wir durchquerten eine Kuhwiese. Eine Herde überfiel uns Blitzartig und während ich noch über den Zaun zur kleinen Brücke flüchten konnte wurde Ollie Hilfe rufend umzingelt. Ich kam dann schnell zurück und lenkte die Tiere ab, dummerweise kamen wir dabei beide an einen vermeintlich harmlosen Elektrozaun. Dieser aber hatte es in sich denn ich vermute die Spannung lag irgendwo zwischen 110V - 220V, auf alle Fälle stieg der Rauch auf und wir spürten den Schock noch Sekundenlang. Lachend vor Schmerz kamen wir am Auto an, ich deponierte meinen Schirm und schon ging es wieder den Berg hinauf. Strahlend blauer Himmel empfing uns als wir wieder bei Dietl ankamen. Dann hauten sich die beiden nochmals souverän in die Luft, während ich gemütlich mit Bube Dundee zum Auto hinab lief. Glück und Niederlage lagen an diesem Wochenende nah beieinander und da ich selbst vor dem Föhn einen heiden Respekt habe war es gut so. Nach meinen Horrorerfahrungen am Plattberg vor einigen Jahren, wo ich in eine Föhnwalze geriet, kann ich gerne darauf verzichten. Nun folgen wohl noch ein paar föhnige Tage am Alpenrand ehe das nächste Tiefdruckgebiet hereinbricht, aber die ersten Werte für das kommende, verlängerte Wochenende sprechen von Hochdruck, also lasst uns doch mal sehen was wieder so alles geht. Einen entspannten Start in die Arbeitswoche!!!

17/10/2016 - 20/10/2016 Uiuiuiuiuiui, so wie in letzter Zeit dass Wetter die Launen wechselt kommt unsereins gar nicht mehr mit den Unterhosen hinterher. Naja, gut so dramatisch dass es gleich dem Ende zu geht ist es nun auch wieder nicht, aber für die Woche sah es ja nicht sonderlich prickelnd aus. Tief "Christa" erfreute uns mit Regen, Kälte und Schnee ab 1000m, da war es kaum verwunderlich das ich am Montag gleich noch einmal, bzw. das letzte mal in dieser Woche trockene Bedingungen zum Fliegen ausnützen wollte. Schnell rannte ich auf der ehemaligen Skipiste im Westen von Füssen die Hänge empor. Noch war es erstaunlich warm, auch die Sonne blinzelte ab und zu durch die Schleierbewölkung. Dazu sogar mal halbwegs passender Wind und so konnte ich genußvoll abheben und meinen Flug einsacken. Wenigstens etwas das zur sportlichen Befriedigung führt. Die Landung dann wie üblich soft am Parkplatz und dann noch am Abend eine Dundeerunde in den Feldern vor Thaining. Über uns grollte und blitzte es bereits, der Wetterwechsel war in vollem Gange. Am Dienstag goss es dann wie aus Eimern, es war fast schon nicht mehr auszuhalten, aber irgendwie öffnete sich am Nachmittag ein kleines Schönwetterfenster oberhalb von Füssen. Ich konnte es kaum fassen, gerade noch 38km/h am Blom und jetzt kurzzeitig ruhig. Wie ein Irrer rannte ich sofort am Tegelberg hinauf, denn es hatte generell den ganzen Tag schon W/SW und so bot sich endlich mal wieder Rohrkopfsattel an. Immer wieder kam die Sonne heraus und erst hinterhalb in den Tannheimern schloss sich die Wolkendecke wieder.Ausnahmsweise passte sogar der Wind, wie oft bin ich hier mit Rückenwind raus, aber heute einfach perfekt und so hob ich problemlos ab und kreiste schon über den Füssener Seen, samt dem Touristenmagneten Neuschwanstein. Wie auch immer diese Aktion war ein Geschenk, denn damit hatte ich eigentlich gar nicht mehr gerechnet. Soft kam ich am Landeplatz auf und freute mich über die gelungene Aktion. Bei der Heimfahrt begann es ab Peiting wieder zu schütten und der Blom hatte gleich Spitzenwerte bis zu 80km/h, der Wahnsinn und dennoch ist was gegangen! Zumindest beruhigte sich das Wetter wieder etwas und ich konnte mit Dundee trockenen Fußes die Ödenburgrunde gehen, was ja auch schon was war. Der Mittwoch kam dann ähnlich daher, denn während es am Morgen wieder siffte, schien Nachmittags dagegen die Sonne, aber es windete ordentlich und da zog ich es vor gleich mit Dundee eine ausgiebige Runde zudrehen. So überschritten wir bei zauberhafter Stimmung die Lechhöhen bei Apfeldorf und ich konnte einige fantastische Fotos machen. Der Donnerstag präsentierte sich wieder mit schönem Wetter und ich glaubte der Wind würde sich um die Mittagszeit beruhigen, was aber nur ein kurzes Intermezzo war, denn am Abend peitschten die Böen wieder gnadenlos über das Land und so war es klar das ich völlig entspannt mit Dundee zu dessen Platzerl wanderte. Hätte es nicht so geblasen wäre ich wohl sogar in's Wasser gegangen, aber auch so waren die Stimmungen wunderschön. Nun können wir uns auf schönes Herbstwetter am Wochenende freuen, nur leider für uns Flieger startet am Sonntag punktgenau der Föhn durch, aber wie gewohnt mal sehen was geht und Euch allen ein ruhiges, entspanntes und erholsames Wochenende!!!

14/10/2016 - 16/10/2016 Lange Zeit vermissten wir ihn schon und nun blitzte doch einmal ein bisschen was vom goldenen Herbst auf. Leider wohl nur ein kurzes Intermezzo, denn in der neuen Woche wird es schon wieder nasskalt. Am Freitag stand noch der Föhn an und an ein Fliegen war in den Bergen nicht zu denken (>50Km/h am Neunerköpfle). Im Vorland dagegen wurde ich mit Ollie fündig. Leichter Südwind machte es doch glatt möglich zu starten, dass es dann noch zu regnen anfing gab der Unternehmung den letzten "krassen" Anstrich. So folgte einem kurzweiligen Anstieg ein gemütlicher Abgleiter zu den geparkten Autos und wir konnten uns wieder einmal königlich amüsieren. Gut dass es solche "Irre" wie Ollie gibt, die den ganzen Wahnsinn mitmachen und auch noch Gaudi dabei haben. Am Abend konnte ich eine traumhafte Wälder und Felderrunde mit Dundee gehen, wobei der Sonnenuntergang wieder mal alles in den Schatten stellte. Was für sensationelle Bilder! Am Samstag sollte dann ein Tiefdruckgebiet durchmarschieren und so war es mehr mit Glück verbunden dass wir doch noch ein Fenster zum Fliegen fanden. Mit dabei meine tapfere Sofie, der eiserne Ollie und natürlich Bube Dundee. Zunächst wollten wir zum Hauchenberg, aber da brauten sich schon düstere Wolken zusammen und so peilte ich abermals den einsamen Seekopf kurz vor der Enge hinter Pfronten an und wir konnten trocken, ohne Regen aufsteigen. Unproblematisch erreichten wir über den Forstweg die steileren Gipfelwiesen und bald den Startplatz. Dummerweise kam der Wind leicht seitlich und Ollie mutmaßte bereist das dies wieder eine Chaotenwahnsinnsaktion werden würde. Doch nach und nach wurde der Wind schwächer und wir konnten nahezu gerade hinaus starten, was uns beiden dann problemlos gelang. Soft flogen wir dann im Banne des Aggensteins zum Parkplatz hinab. Ich lief dann gleich wieder hinauf um meiner Sofie entgegen zu eilen, die mit Bube Dundee abstieg. Hier gleich der Dank an meine coole Hundeführerin, ich hab Dich lieb! Dann war es doch glatt so angenehm warm das Dundee gleich im Wasserfall eine Rund plantschen ging. Am Abend trafen wir uns dann mit Ollie und dessen Freundin Maren in Weilheim um uns die "Lichtkunst" anzusehen. Ein Feuerwerk aus Laserlichtshows an den Altstadtfassaden. Ein faszinierendes Erlebnis und dabei planten wir gleich die gemeinsame Tour für den Sonntag. Ja der Sonntag, noch einmal Sommerfeeling pur, strahlen blauer Himmel, T-Shirt Wetter vom Feinsten und so waren wieder meine hübsche Sofie, Ollies Freundin Maren, Ollie selbst und natürlich Dundee mit von der Partie als wir den angenehmen Weg zum Almkopf 1802m bei Berwang angingen. Der Plan war von der Südseite hinauf zu steigen und auf der Nordseite hinab zu Fliegen. Die Ideale Kombi aus kürzeren Anstieg und längeren Flug. Landschaftlich prickelnd schraubten wir uns problemlos zur Hochalm hinauf. Dann folgten noch die letzten 150 Höhenmeter zum Gipfel und zum Startplatz, die 150m die den meisten Fliegern von der Bahn her zu viel sind und darum hier selten viel los ist. Da aber die Bahn zur Zeit schon in Revision war trafen wir sowieso kaum jemand, während auf den Müncher Hausbergen Platzkarten notwendig waren. So marschierten wir mit Blick zum Danielkamm und den Felsflanken der Zugspitze die letzten Meter hinauf. Schwach kam der Wind bereits aus NO herein und somit Ideal, aber zunächst statteten wir dem Gipfelkreuz noch einen Besuch ab. Respekt an Maren, die sich souverän diesen herrlichen Aussichtsgipfel erarbeitet hat. Dann natürlich ebenfalls allergrößten Respekt für Sofies Einsatz, die mit Blasen an den Füßen (wieder mal da neue Schuhe) tapfer den Almkopf packte. So macht es Spaß, ein Trupp aus gut gelaunten, glücklichen Bergsteigern. Nur Ollie stand zunächst skeptisch am Startplatz und starrte in die Tiefe...mmmh meinte er...hoch is des scho! Doch dann legte er aus und haute sich problemlos in die Luft über Bichlbach als hätte es nie was anderes für ihn gegeben. Dann machte auch ich mich an den Start und folgte Ollie in den Außerferner Himmel. Was für ein traumhafter Tag, was für ein Flug und so kreisten wir gemütlich in ruhiger Luft weit über dem Tal. Die Landungen dann soft und easy, so dass wir nach dem zusammenlegen der Schirme noch in der warmen Sonne in den Landewiesen lagen. Maren und Sofie stiegen derweil mit Dundee ab und der Kerl schleimte sich bei den Damen wieder gehörig ein und ging komplett bei Fuß...typisch Rüde halt! Auf der Heimfahrt gönnten wir uns für dien genialen Sommertag noch ein Eis und so waren wir alle mehr als glücklich und zufrieden. So könnte es bleiben, aber leider stürzt schon am Montag Abend das Wetter gehörig ab, aber mal sehen was wir dennoch zwischen den Schlechtwetterphasen so reißen können. Euch allen einen gelungenen Start in die neue Arbeitswoche!!!

10/10/2016 - 13/10/2016 Die Woche begann wie das Wochenende endete, ziemlich durchwachsen oder gar noch einen Tick schlimmer, denn als ich nach Hause fuhr begann es in Peiting gleich zu Hageln und zusätzlich goss es wie aus Eimern. Dann packte ich gleich Dundee in's Auto und wir fuhren los um uns mit Ollie zu treffen, der wie üblich auf der Suche nach dem "Last Flight" war. Die Chancen standen eher schlecht, aber irgendwie erwischten wir eine trockene Phase und waren schnell am flachen Startplatz in unseren Vorbergen. Tropfnass waren wir dennoch, da das Gras ziemlich hoch stand....super! Dann noch kaum Wind, eher sogar ein Hauch von hinten, naja es konnte ja nur noch besser werden. "Krank" wie wir nun mal sind legten wir unsere Flügel mitten im Gesrüpp aus. Als erster wagte ich den Startlauf, lauf, ja und lauf Norbert lauf, aber ich kam weg. Gespannt steuerte ich auf die ersten Stromleitungen zu, während hinter mir auch Ollie souverän in die Luft kam. Tatsächlich gelangte ich ohne Wind über die meisten Hindernisse hinweg und konnte doch glatt bis in die unterste Wiese steuern. Dann kam die Landstraße, wobei ich eigentlich zu tief war. Gut, ein Blick rechts und links, kein Auto in Sicht und so eierte ich in nicht mal zwei Meter Höhe über den Asphalt hinweg, um abermals ein Stück weiter zu gelangen, bis ich schließlich landete. Wow, wer hätte das gedacht, ohne Wind so weit, naja Sky Anakis 3, das sagt alles. Ollie setzte derweil ein Stück oberhalb sicher auf. Er wollte lieber nichts anbrennen lassen, aber wie auch immer eine geile Aktion. Gemeinsam liefen wir zu den Autos hinauf und während Ollie zu einem Date abrückte packte ich mit Dundee die komplette Tour über die Skiliftroute nochmals an und so kam auch der Bube auf seine Kosten und hatte seinen Spaß beim sich in den nassen Wiesen wälzeln. Der Dienstag war ebenso launisch und wechselhalft wie der April und ich dachte schon da geht wohl garnix mehr, aber kaum zum Ende der Arbeit hin sah ich in der Webcam vom Buchenberg etliche starten. Als ich dann später am Buchenberg vorbeifuhr waren noch drei in der Luft, vor der ankommenden Front, die sich mit stürmischen Winden ankündigte. Mit spiralen und Mühe und Not kurbelten sich die Piloten noch in den Landebereich und darauf konnte ich getrost verzichten. Hinter Steingaden war die Front durch, aber die nächste stand schon auf Höhe Schongau/Peiting. Diese Phase brachte plötzlich Sonnenschein und blauen Himmel, so dass ich schnell einen meiner Skilifthänge hinauf rannte. Die oberen Weidezäune bereits abgebaut und so konnte ich leicht starten und an der Skipiste entlang gleiten. Dennoch trug es erstaunlich gut und nach ein paar ausgedehnten Runden setzte ich an der Talstation zur Landung an. Es dauerte nur wenige Minuten und ich hatte bei Sturm schon Probleme meinen Flügel zusammen zu legen, wenig später fing es sogar zu Hageln an, noch Fragen? Happy dass alles so gut geklappt hatte fuhr ich zu Dundee Heim und drehte eine lange Wald und Felder runde, ehe es für den Buben Fellbürstentime hieß. Da war er natürlich mehr als begeistert, der arme Kerl! Am Mittwoch hatte ich wieder zeitlich einen Engpass, aber dennoch rannte ich schnell auf den lieblichen Hauchenberg im westlichen Allgäu. Nachdem überall schwacher NO vorhergesagt wurde war es schon erstaunlich dass am Aussichtsturm in gut 1200m Höhe ein böiger, eigentlich föhniger Wind aus SO bis S blies und das mit teilweise 30er Spitzen. Währenddessen war Ollie am tieferen Skihang weiter östlich unterwegs und hatte NO, allerdings ebenfalls mit mächtigen Spitzenwerten und so war es kaum verwunderlich dass es Ihn fast in das Lifthäusl abdrängte. Mit Glück und Beschleunigereinsatz mogelte er sich aber doch noch in den Landebereich hinaus und konnte seine Sunsetaktion sicher und gesund beenden. Ich zog es vor dann doch die Knie etwas zu strapazieren und stieg gemütlich zum Auto ab und genoss dabei die letzten Sonnenstrahlen. Am Abend folgte dann noch eine entspannte, feine Dundeerunde in den Thaininger Feldern und ich war mit dem Tag mehr als zufrieden. Der Donnerstag stand dann bereits im Zeichen des Föhns und es waren immer Werte im Bereich SO, S und SW an der Tagesordnung und es war die Frage wann er denn generell durchbricht und ob sich zusätzlich noch Ostwind am Alpenrand einstellt, eine ganz schlechte Konstellation, was mich zur Flucht Richtung Tannheimer Tal motivierte. Kurz vor der Enge wurde ich am Seekopf fündig. Geschützte Lage, alle Südrichtungen so halbwegs möglich und schon lief ich den wunderbaren Waldweg im Banne des Aggenstein empor. Ab 1.11. ist hier sowieso Schluß denn dann greift die Sperrzeit des Wildschutzschongebietes. Bald erreichte ich die unterhalb gelegene Alm und sprintete noch die oberen, mit unzähligen Baumstümpfen versehenen Wiesen hinauf um den lieblich gelegenen Startplatz zu erreichen. Der Wind wie geplant noch sanft aus südlichen Richtungen und so legte ich gleich mal meinen Flügel aus. Es war schon eine Weile her das ich hier gestartet bin und so hatte ich gleich noch mehr Elan um mich problemlos in die dritte Dimension zu schmeißen. Es folgte ein herrlicher Föhnflug über den Tannheimer und Allgäuer Bergen der gänzlich turbulenzfrei von statten ging. Die Landung dann ebenfalls soft unmittelbar vor der Brücke am Parkplatz und siehe da, beim zusammenlegen wurde der Wind im engen Tal schon deutlich schärfer. Wieder mal alles richtig gemacht. Am Abend ging sich dann noch locker eine schöne Dundeewanderung in den Thaininger Wälder aus und siehe da, mal wieder einen neuen Weg probiert und prompt eine kleine, liebliche, versteckte Kapelle gefunden. Sogar vor der Haustüre gibt es immer wieder Neuland zu entdecken. Nun steht mal wieder ein durchwachsenes Wochenende vor uns, wobei es da sicher immer wieder Phasen mit Sonnenschein geben wird, was vor allem am Sonntag sein wird, aber mal sehen was wir daraus alles machen können. Euch allen ein erholsames Wochenende!!!

07/10/2016 - 09/10/2016 Ein Wochenende das eigentlich tot gesagt wurde, aber tot gesagte leben bekanntlich länger und so verbuchten wir drei vermeintlich megaschlechte Tage mit drei walk and fly Touren, eigentlich kaum zu fassen, aber.....Am Freitag ging es schon los, auch wenn es beim rüber fahren zum Skilifthang schon mal tröpfelte. Vor Ort traf ich dann gleich den eisernen Ollie, der fleißig am üben ist und gleich mit mir mit aufstieg. Unglücklicherweise wurde er gleich zu Beginn von einem Pferd angeknabbert, was anscheinend an seiner schmackhaften Jacke gelegen haben muss. Fluchtartig kämpften wir uns weiter nach oben und freuten uns am Startplatz über optimalen Wind aus NO. Der Start selbst für uns beide problemlos und schon gleiteten wir fast parallel die Piste hinab und konnten unseren Flug Genießen. Wer hätte das gedacht und so landeten wir zufrieden beim Auto. Während ich weiter nach Penzberg fuhr lief Iron Ollie gleich nochmal hinauf, den Einsatz lob ich mir! Am Samstag herrschte dann Weltuntergangswetter mit Nebel und Siff. Ich konnte es aber nicht lassen und wagte einen verzweifelten Versuch mit Ollie und Dundee in die schwäbische Alb zu fahren. Bis Ulm immer wieder Regen, aber dahinter wurde es trocken. Am Sommerberg bei Deggingen wurden wir fündig, zumindest halbwegs, denn zunächst suchten wir vergeblich den Parkplatz. Der im Netz angekündigte, frei geschnittene Weg, eine Schneise der Verwüstung in einer Hecke, war dann schnell gefunden und schon bewegten wir uns am Landeplatz vorbei Richtung Sommerberg. Zunächst sahen wir keinen Startplatz nur Wald, erst zuletzt, kurz vor erreichen der kleinen Startschneise, erblickt man den Einschnitt. Der Platz perfekt hergerichtet, aber ordentlich steil, sodass sogar Klammern zum Schirm einhängen vorhanden waren. Naja, egal wie auch immer und auch Dundee hatte seinen Spaß als er im Gelände umherkugelte und sich wälzte. Als erster legte ich aus und war dann gleich bei kaum anstehenden, fast seitlichen Wind weg und flog locker über die unterhalb aufragenden Bäume. Draußen stand der Wind tatsächlich mehr seitlich an und es trug hervorragend in den Landebereich hinüber. Dahinter die Kulisse der kecken Felszapfen der schwäbischen Alb, wieder einmal ein neues Panorama, so macht das doch Spaß. Die Landung dann soft gegen den Wind, schnell den Schirm nur abgelegt und wieder zum Startplatz hinauf gelaufen um Dundee abzuholen. Währenddessen hatte sich schon Ollie startklar gemacht und als ich ankam war er schon bereit zum Abflug. Der Start dann amüsant, denn er leistete es sich zu früh in das Gurtzeug rein zu setzen und legte so einen ordentlichen "slide" hin, aber mit der Qualität von Sky macht das nichts aus, das hält der Airbag locker aus. Immerhin hat er gerade erst seinen Schein gemacht und da gehört eh schon jede Menge Mut dazu sich an so einem Startplatz hinaus zu hauen. So konnte auch Ollie während ich mit Dundee runter marschierte seinen Flug einkassieren. Dann ging es wieder nach Hause und siehe da es war immer noch Grottenschlecht, wir hatten wieder einmal alles richtig gemacht. Am Sonntag sah es in den Bergen ähnlich wie am Vortag aus, aber in den Bereichen vor den Alpen zeigte sich die Sonne und so rückten Dietl, Ollie, Simon, Dundee und ich nochmals zum Skiliftberg aus und es wurde ein Volltreffer. Perfekter Wind, trug uns alle weit über der Alm in die Landebereiche hinaus. Das wir dabei Sonne abbekamen war dann noch das "i" Tüpfelchen. Dietl und Simon packten den Berg zweimal, ebenso wie ich um wieder Dundee zu holen und Ollie gleich dreimal, da ist wieder was geboten und somit war auch der Sonntag erfolgreich ausgenützt. Hätte ich bei den Prognosen selbst nicht vorher geglaubt, aber da wären wir wieder bei dem Spruch: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Nun folgen wohl kühle und durchwachsene Tage, wobei sich auch immer wieder die Sonne zeigen wird und da gilt es zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. In diesem Sinne Euch allen einen schönen Start in die neue Arbeitswoche!!!

30/09/2016 - 07/10/2016 Endlich ein paar Tage Luft, aber zuvor musste noch eine Sunsetaktion her und ich wurde schnell fündig am Klassiker Hörnle, wo ich bei herrlichem Wetter schnell hinauf rannte. Allerdings wurde die Freude schnell getrübt, denn es standen Pferde im Startbereich (Aaargh!!). Glücklicherweise bewegten sie sich gen Osten und so konnte ich einmal zaghaft am Lifthäusl meinen Schirm auslegen. Der Wind halbwegs passend, auch wenn zwischendurch immer mal ein Schwall von hinten kam. Entschädigt wurde ich durch angenehme Wärme und tolle Blicke in die Felskämme der Ammergauer, wie auch in die Bergwelt des Wettersteins. Dann zog ich mal auf und rannte los, die Pferde ebenfalls und so trafen sich unsere Wege im Abstand von zwei Metern, die ich glücklicherweise schon in der Luft über den Pferden fand und so darüber hinweggleitete. Oh Mann, Hörnle - da ist immer was geboten! Der Flug dann enorm aussichtsreich zu den Staffelseen und leicht thermisch verlängert, wobei es vor allem über dem Landeplatz noch recht lange ging und ich immer wieder steigen hatte. Die Landung dann soft und schon konnte ich zusammenlegen während auch schon Thomas und Ollie eintrafen und sich nach einem kurzen Ratsch ebenfalls auf den Weg zum Gipfelmachten. Natürlich hatten die beiden wieder Pech mit dem Wind, so dass sie zum Weststart abstiegen um sich dort noch hinaus zu hauen. Somit Ende gut alles gut und ich konnte der weil die übliche Dundeerunde drehen. Am Samstag extrem früh am Morgen fuhr ich dann mit meiner hübschen Sofie und Dundee los, die Zeichen standen auf URLAUB! Ich wusste dass ein großes Tiefdruckgebiet über uns herein schwabbte und so war es klar noch vorab was zu reißen. Fündig wurden wir am Stettelberg am Bodensee, dem einzig zugelassenen Startplatz auf der Deutschen Seite kurz nach Überlingen http://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&item=823. Flott marschierten wir drei den schön angelegten Steig durch den Hochwald zum fein hergerichteten Startplatz hinauf, einer kurzen, steil abbrechenden, engen Schneise. Der Wind fast Null und mehr von hinten, also wieder einmal ideal für mich. Sofie und Dundee beobachteten mein Treiben amüsiert, denn ich wusste es würde wieder einmal knapp werden. Mit einem starken Impuls zog ich auf und konnte den Schirm in den vier Metern geradeso über mich bringen um über die Kante hinaus zu laufen, er trug und ich war weg...uiuiuiui...spannend! Dann der traumhafte Flug über der glitzernden Wasserfläche des Bodensees, was immer ein Erlebnis ist. Derweil stieg Sofie tapfer mit "Turbo" Dundee ab. Ich kreiste noch ein paar Runden und landete soft am Windsack, während schon ein Obstbauer zum ratschen kam. Hier sind alle den Fliegern offen aufgeschlossen und schon kamen ein paar lustige Geschichten zum Vorschein wo der eine oder andere hier in den Plantagen hing. Wenig später traf Sofie schon am Landeplatz ein und wir konnten weiter Richtung Vogesen fahren. Es folgte die Schwäbische Alb, der Schwarzwald, Freiburg und schließlich die Grenze nach Frankreich wo wir dann über Colmar in die Vogesen eintauchten. Das Regengebiet zog derweil über uns hinweg und als wir das Col de la Schlucht überfuhren wurde es zumindest wieder trocken. Über Gerardmer erreichten wir Le Tholy und nun ging es über ein kleines Bergstrasserl zu den Chalets Les Quatre Vents hinauf http://www.les-quatre-vents.fr/. Herrlich über dem Tal gelegen bezogen wir freudig unsere Unterkunft. Es war klar das wir noch einen Ausrücker einbauten und so marschierten wir zum La Roche du Blaireau 816m hinauf, einer wunderschönen, aussichtsreichen offenen Weidefläche auf den Höhenzügen hinter unserer Unterkunft. Wir waren sozusagen angekommen! Am nächsten Tag kam dann schon wieder die Sonne heraus und wir fuhren zum Hauptkamm am Col de Schlucht hinauf. Hier ragt das Hohneck auf und bietet einen regelrecht alpinen Anstieg, aber wir gingen erst gar nicht los, denn von den vielen Touris einmal abgesehen herrschte hier Hundeverbot (Grmpf!!). Schnell disponierte ich in der Wanderkarte um und wir fuhren in das seitliche gelegene Tal hinab und packten den markierten Steig zu den Felsen Roche des Fees 1220m, immerhin eine Tour mit knapp 600 Höhenmetern. Nach wenigen Metern zweigte bereits ein Abstecher zu den Cascade de Rudlin ab, ein wunderschön gelegener Wasserfall den wir uns natürlich nicht entgingen lassen. Danach folgten unzählige, teilweise steilere Kehren um in die höheren Lagen hinauf zu gelangen. Vor allem für Sofie anstrengend, denn Sie bekam Blasen in den Schuhen, obwohl diese bereits mehrmals gut eingelaufen waren. Vieleicht die Socken oder Feuchtigkeit, was auch immer, aber nach ein paar Tapes marschierte Sie eisern und tapfer weiter. Bald wurde das Gelände lichter und die Ausblicke faszinierend. Zunehmend wurde das gelände kahler und bald waren nur noch weite Wiesen zu den Hauptkämmen zu sehen, was für ein schönes Mittelgebirge. Bald erreichten wir so die urig liegenden Felsblöcke und ich kletterte noch auf den höchsten hinauf um den Ausblick zu Genießen. Für einen Flug wäre es sowieso heute zu windig gewesen, aber auch so war diese Tour mehr als ein Einblick in eine unbekannte Bergwelt. Der Abstieg ging dann flott und bald erreichten wir wieder den Parkplatz und fuhren zurück in unser gemütliches Chalet. Der Montag war von den Prognosen her der einzige Tag der zum Fliegen geeignet war und so machte ich mich bereits in der Früh mit Sofie und Dundee auf den Weg nach Haut Du Tot, wo wir kurz vor dem Ort parkten und zum La Sotiere 913m http://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=3081 marschierten. Problemlos führte ein breiter Fahrweg die aussichtsreichen Bergkämme entlang und bald erblickten wir einen Windsack. So weit, so gut....aber, ja aber wieder mal eine ziemlich flache Angelegenheit, dazu noch mit einer Baumreihe begrenzt und würde der Wind passen...klar, natürlich nicht, mal von hinten oder der Seite....somit kaum machbar. Egal ich ging die letzten Meter zum Auslegebereich und schaute mir das Ganze mal an. Sofie und Dundee beobachteten vom Gipfelhütterl, mit Tisch und Bank die traurige Angelegenheit. Logisch, ich legte aus und versuchte in einem vermeintlich guten Moment zu starten, doch der kurzzeitig kommende Wind war sofort wieder weg, ich sackte ab, eierte noch bis zur Straße hinab, tippte nochmals an und endete nach der Straße in einer Farnwiese. Sozusagen eine Toplandung! Ein Norbert gibt nicht auf und so stieg ich an der schmunzelnden Sofie, ein Bussi abholend, nochmals zum Startplatz hinauf. Es folgte ein zweiter Versuch und siehe da es trug besser und ich eierte mich über meinen Farnwald und die Baumreihen dahinter in's Freie hinaus. Endlich, ein erster Vogesenflug! Was für eine geniale Aussicht, dazu ein sauberner Höhenunterschied, was wollte ich mehr. Weiter draußen wurde es dann thermisch und windig und so überflog ich locker einen weiteren Kamm, wo die Landebereiche von weiten schon einladender aussahen. Sofie funkte ich noch eine Meldung wo ich runter kommen würde, aber die kam anscheinend nicht an. Sofie marschierte dann schon mal mit Dundee zum Auto zurück. Derweil flog ich immer Höhe haltend über der Ortschaft Rochesson und konnte mir ein Plätzchen aussuchen. Leicht turbulent flog ich über den Häusern eine große Wiese an und landete problemlos. Wow, eine geniale Sache und schon kam ein Franzosenpärrchen und freute sich über den Gleitschirm. Schön, mal kein Anschiss! Die beiden älteren Herrschaften waren sichtlich stolz als ich Ihnen sagte dass ich aus den Alpen extra hier in die Vogesen zum Urlaub machen kam. Wenig später funkte ich Sofie an, kein Kontakt...mmmh...also Handy...Mailbox....mmmh, da war doch was, achso Netto Handy Karte + Ausland...mmmh , eine schlechte Kombi und so marschierte ich mal los auf der Suche nach Empfang. Nachdem ich den zuvor überflogenen Kamm überschritt hörte ich zumindest mal Sprachfetzen und so konnten wir uns halbwegs einordnen wo wer war. Arme Sofie, Tags zuvor mit Blasen auf den Berg und heute in der Sendung "spurlos verschwunden", aber auch das bekamen wir geregelt und so kämpften wir noch um den richtigen Orts Ein- oder Ausgang bis wir uns fanden und in die Arme nehmen konnten. Dann fuhren wir weiter nach Gerardmer, zum gleichnamigen See und machten noch einen Dundeespaziergang. Danach fuhren wir zurück nach Le Tholy und bogen Richtung Grande Cascade de Tendon, ein 32m hoher Wasserfall, wohl der größte in den Vogesen. Der Anstieg zu den Fällen richtig anspruchsvoll und spannend. Die Tiefblicke auf das rauschende Wasser natürlich herrlich und vor allem Dundee hatte hier beim plantschen so seinen Spaß. Ich fand dann noch einen überdimensionalen Steinpilz, der Wahnsinn und so war auch diese Tour erfolgreich abgeschlossen. Zu guter Letzt sahen wir uns noch einen fantastischen Startplatz an http://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=3082. Der Gipfel des Chevre Roche 812m bietet nicht nur landschaftlich einen Leckerbissen, sondern auch fliegerisch einen Oberhammer. Der Aufstieg führte uns lieblich durch freies Gelände auf den tafelartigen Gipfel wo einem der Ausblick schier den Atem raubt. Der Wind passte allerdings überhaupt nicht, denn er kam von hinten und das mit über 20Km/h. In diesem Fall kuschelten wir uns lieber auf eine warme Felsplatte und genossen die schönen Augenblicke eines Kurzurlaubes. Danach ging es zurück in unser warmes Chalet und es folgte die letzte Nacht. Leider ging es am Morgen schon wieder Richtung Heimat, aber nicht ohne Zwischenstopps. Zunächst schauten wir uns das mittelalterliche Colmar an. Wunderschöne Fachwerkhäuser und französisches Ambiente stehen hier im Mittelpunkt, ideal für verliebte wie uns. Ein (ausgiebig kleines, wir wussten gar nicht das es so winzige Semmeln gibt) Frühstück rundete den Stadtbummel ab. Kurz vor der Grenze machten wir abermals Halt und gingen mit Dundee an einer kleinen, aber fantastisch schönen Seenlandschaft zum plantschen. Danach blieben wir an der Grenze beim Edeka stehen und holten uns was zum Beißen, denn von dem gigantischen Frühstück konnte ja keiner satt werden....Weiter ging es wieder über Freiburg und den Schwarzwald in die Schwäbische Alb und hier wagte ich es nochmal, obwohl Starkwind angesagt war. Der vor kurzem neu angelegte, obere Startplatz am Fürstenberg 856m http://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&item=809 musste herhalten und so nagelte ich noch einmal meinen Schirm in den freien Luftraum hinaus. Die paar Windböen konnten mich dabei nicht stören. Die Landung ebenfalls soft und schon fuhren weiter über den Bodensee (Äpfel einkaufen) weiter nach Hause. Schade dass es schon wieder vorbei war und hier auch ein fettes Dankeschön an Sofie, die hier alle sportlichen Events so genial mitmachte, ich hab Dich lieb! Am Mittwoch konnte ich Zeittechnisch beengt, zumindest noch am Hausberg bei Thaining einen kleinen Flug absolvieren, was auch nur auf Grund des starken Ostwinds gelang, denn sonst ist das Gelände megaflach und nur zum groundhandeln geeignet. Am Donnerstag dann zumindest bei Sonnenschein noch ein feines walk and fly mit tollen Aussichten gepackt, aber die Bilder sagen alles, einfach eine herrliche kleine, eindrucksvolle Tour, die nur durch weidende Jungstiere im Startplatz etwas spannend wurde. Glücklicherweise eierte ich unbemerkt in die Luft und konnte so beruhigt meine Kreise ziehen. Die Landung dann entspannt und glücklich, so dass es noch eine schöne Abendrunde mit Dundee am Kalvarienberg bei Rott gab. Nun folgt ein noch halbwegs trockener Freitag ehe das Wochenende in der Düsterniss versinkt. Vielleicht findet sich im äußersten Westen ein brauchbares Fenster...mal sehen und somit Euch allen ein entspanntes, gemütliches Herbstwochenende!!!

26/09/2016 - 30/09/2016 Die Woche begann wieder mit wunderbaren, sonnigen Wetter. Nur wunderte es mich schon das es in Füssen ziemlich windig wurde und während um die Mittagszeit auf Tegel- und Buchenberg die Schirme flogen war nun nichts mehr zu sehen. Egal, ich fuhr einfach mal zum Hörnle hinüber um die Lage zu peilen. Ein Wunder, zwei Schirme hingen in der Luft und das am vereinsamten Hörnle. Wie üblich marschierte ich unter einer halben Stunde zum Startbereich hinauf. Schon ab dem Mittelteil wurde der Wind deutlich spürbar und oberhalb des unteren Startplatzes fegte er ordentlich über die Skipiste mit gut 25Km/h. Das wäre ja eigentlich gar nicht so schlimm, aber leider war es NO und somit Seitenwind, das übliche AUS für einen Schneisenstart. Olli aus Weilheim, der zuvor ebenfalls herauf gelaufen war sah das ähnlich und so gesellten wir uns im parawaiting zum "fachsimpeln" zusammen. Es kann ja nur besser werden und so redeten wir uns ein das der Wind schwächer wurde. Ich legte mal meine Tüte aus und hatte nach wenigen Minuten den Salat, den es hatte wieder einmal alles verwurschtelt. Olli meinte nur das er sich das ganze mal anschaut während ich ihm meinen "crank" Plan präsentierte. Oben aufziehen gegen NO/O, den Schirm unterlaufend nach links mitnehmen, ohne Höhe zu verlieren, bis nahe an den Schlepper, dann abheben, Höhe haltend und seitlich hinaus "sliden" gegen den starken Wind. Genie und Wahnsinn liegen ja bekanntlich nahe beieinander und so zog ich auf, soweit so gut, aber plötzlich war von den starken Böen nichts zu spüren und statt nach links musste ich geradeaus anlaufen, was zum abheben reichte, aber nicht zum wegkommen. Zu knapp war ich an der rechten (Lee)Baumreihe und verlor sofort an Höhe und landete stehend in der Piste, den Schirm über mir haltend. Ok, erster Versuch, auf zum zweiten und dieses mal war die Phase stärker, problemlos unterlief ich den Schirm nach links, hob an der Lifttrasse ab, überhöhte und flog seitlich "slidend" den oberen hang hinaus. Geschafft und draußen war einfach nur konstanter Wind und ich konnte problemlos sogar fotografieren. Eine prickelnd schöne, echte Sunsetstimmung machte sich breit und so gelangte ich genußvoll in den Landebereich wo oberhalb immer noch starker Wind blies, aber mit der richtigen Einteilung setzte ich punktgenau am Windsack auf. Es dauerte nicht lange und auch Olli kam herab marschiert, denn er hatte vernünftigerweise auf den "slide" verzichtet, aber er wäre gerne mal bei einer walk and fly Aktion dabei und so wurden gleich die Kontakte ausgetauscht. Schön wenn man solch motivierte Leute an den Startplätzen trifft. Am Dienstag schüttete es am Morgen zunächst einmal heftig. Doch Nachmittags riss es immer mehr auf und es war ein leichtes ein kleines walk and fly am Skihang in Angriff zu nehmen. Immer noch sommerlich präsentierte sich der Anstieg, Kühe grasten noch und Bienen flogen die noch vorhandenen Blüten an. Bald erreichte ich den Startplatz oberhalb des berüchtigten Weidezauns. Wind Fehlanzeige, aber es geht hier auch so und schon legte ich den Flügel aus. Nach dem aufziehen flog ich knapp, aber ausreichend über den Weidezaun und es folgte der obligatorische Allgäu Sunsetflug. Nach einer soften Landung ging es gleich Heim zu Dundee und wir marschierten noch den gemütlichen Weg zu "Dundees Platzerl", wo wir nochmals in die Fluten stiegen. Ende September und wir sind immer noch am baden, genial und Dundee ist happy! Am Mittwoch war dann wieder Kaiserwetter und die Prognosen sprachen von N/NW Winden, was aber den ganzen Tag kaum eintraf. Zumeist wehte ein fast föhnartiger WSW. Ich ahnte was mir blühen würde und schon packte ich die 750 Höhenmeter zu Allgäus unverschämtesten Startplatz an. Der Aufstieg bereits mit herbstlichen Farben ein reiner Genuß. Die Wärme fast wie im Hochsommer und so wurde das Unternehmen mehr als genial. Bald erreichte ich den Sattel vor den Gipfelaufbau und stieg das letzte steile Stück empor als mir jemand herab steigend entgegen kam. Nach einem freundlichen Servus fragte Er mich nach meinen Gleitschirm. Ich erwiderte das ich fliegen gehen wolle und Er meinte nur seiner wäre auch da. Wie, aber wo, naja kam die Antwort, der Schirm hänge noch oben im Baum und nun lief Er hinab um eine Motorsäge zu holen und ich solle mich nicht wundern wenn ich zum Startplatz komme und da einen Schirm vorfinde. Alles klar, das war doch mal die pure Motivation und wenig später erreichte ich den kleinen, kurzen Auslegeplatz. Die Bäume davor werden auch immer höher und der Wind blies ordentlich herein. Mein Kollege hatte halt einfach Pech und ich musterte fasziniert den "Christbaum". Leicht schräg kamen die Böen herein, wohl auch ein Grund warm der Schirm in den Baum gelupft worden war. Mmmh...wie sollte ich auslegen? Zwei verschiedene Stellen kamen in Frage und ich zog den Schirm mal in den Wind wie er denn reagiere. Dann war alles klar, ich entschied mich für die obere Variante, was sich als richtig heraus stellen sollte, denn ich konnte mich ohne Probleme bei 2m Anlauf durch den schmalen Bereich mogeln und vor den Baumstümpfen abheben. Wow, immer wieder ein Adrenalinkick! Dann folgte ein traumhafter Flug über die Trauchberge, wo ich mich mit leichter Thermischer Unterstützung noch eine Zeitlang halten konnte. Dahinter der weite Blick in die Seenlandschaft immer ein Erlebnis. Die Landung dann soft und sicher unmittelbar am Auto. Ich hoffe das mein Fliegerkollege seinen Schirm noch vor der einbrechenden Dunkelheit befreien konnte! Am Donnerstag wieder ein Altweibersommer aller Bester Güte und so war es klar dass ich noch einmal zu einem kleinen, aber feinen walk and fly zu einem meiner Skihänge aufbrach. Der Aufstieg kurz und schmerzlos, die Stimmung, samt den leuchtenden Farben sensationell, nur wie üblich der Wind noch nicht passend, denn der kam als leichter Fallwind von hinten. Egal, ausgelegt, aufgezogen und wie immer knapp über den Weidezaun entflogen. Es folgte eine Genußflugrunde über der Füssener Seenplatt und ich konnte mich wie stets an den feinen Nachmittagen meines Lebens freuen. Die Landung soft am Auto und gleich Heim zu Dundee. Dann natürlich noch eine ausgiebige Bubenrunde in den Thaininger Wäldern, wo ebenfalls fantastische Bilder und Eindrücke uns zu Teil wurden. Nun folgt ein noch grandioser Freitag ehe der Herbst wieder zuschlägt und das verlängerte Wochenende vermiest, aber mal sehen was dennoch geht, denn auch ich habe einen Tag dran gehangen und "verlängert". Darum die nächsten news erst Freitag der folgenden Woche. Somit Euch allen ein schönes Wochenende inklusive Feiertag, macht was daraus!!!

23/09/2016 - 25/09/2016 Da weiß man gar nicht wo es anzufangen gilt, denn schon am Freitag rannte ich mal auf einen meiner üblichen Allgäuer Skibuckel hinauf um festzustellen...uiuiuiui, da geht ein ganz schöner Wind. Wie auch immer, souverän zog ich auf und haute mich in die Lüfte. Langsam, nur sehr langsam eierte ich Richtung Landebereich und ab dem Hochseilgarten ging Garnichts mehr, na toll. Der Flugweg über den gesamten Ort ohne Landebereich war weit, aber mit dem Rückenwind eventuell zu schaffen. So entschied ich mich für die flotte Aktion und schoß mit gut 80km/h über die Häuser, so dass ich problemlos in die weiten Wiesen hinter Bahnlinie gelangte und landen konnte. Na also geht doch, dann gleich Heim, Dundee in's Auto gepackt und ab zu Dundees Platzerl, wo wir Trotz Ende September noch baden gehen konnten. Hauptsache der Bube hat seinen Spaß und den hatte er mal mehr als genug! Am Samstag traf ich mich mit drei Allgäuern am Übungshang, zusätzlich waren auch noch Adrian, Dietl, Thomas und natürlich Dundee dabei, so dass eine pfundige Truppe zustande kam. Dietl und Thomas flogen schon mal die neuen Schirme ein, damit beide für den kommenden walk and fly Tag gewappnet waren, während Adrian einfach weiter seine Aufzieh- und Handlingkünste zum Besten gab. Der Kerl hat halt einfach Talent und Gefühl, genial! Dann kamen unsere Neulinge hinzu die sich tapfer der Herausforderung stellten und immer wieder den Schirm aufzogen, sowohl Vorwärts wie auch Rückwärts. Zuletzt ging es an beiden Hängen für alle drei sogar in die Luft und es gelangen kleine Hüpfer die das "i" Tüpfelchen des Tages bildeten. Alle hatten eine Mords Gaudi und selbst wenn mal der eine oder andere durch die Wiese kugelte blieb es beim herzhaft lachen. Klar, alle Sportler, da geht sowas. Respekt an die Truppe!!! Mittag ging es dann weiter mit Dietl, Adrian, Thomas und Dundee zu einem meiner kleinen Vorberge. Der Aufstieg gemütlich aber warm, was vor allem Dundee nervte, aber Dank eines Baches konnte er sich wohltuend abkühlen. Bald erreichten wir so das Hütterl unterhalb des Startplatzes und teilten uns auf. Ich flog zunächst mit Dietl, dann lief ich wieder hinauf und es starteten Thomas und Adrian, während ich mit Dundee wieder Abstieg. Hier konnten somit alle das geübte umsetzen und einen Flug einstreichen. Hier ebenso größten Respekt an die Piloten, die allesamt gekonnt in die Luft kamen und die Flugschule Tegelberg wohl gute Arbeit geleistet hat. Im Abstieg musste ich noch zu einem Landwirt, aber nicht wegen einem Anschiss, sondern wegen Dundee. Er wollte unbedingt den Hund streicheln und sich ansehen, denn er hatte Jahrelang Hunde und nun soll es wohl, seit dem er Dundee gesehen hat, ein Pyri werden....Lustig! Am Abend schafften wir es sogar noch die glorreichen sieben im Kino anzusehen, bevor wir alle in's Bett fielen und uns auf den Hammer am Sonntag freuten. Wieder startete das bekannte Team Dietl, Thomas, Adrian und Dundee gegen 7 Uhr Morgens Richtung Füssen/Reutte, dann noch weiter bis Bichlbach wo wir uns an der Kirche mit Widia und Frank trafen. Dann ging es los, es folgten aussichtsreiche 1100 Höhenmeter auf die 2202m hohe Kohlbergspitze. Der Anstieg abwechslungsreich und vor allem mit genialen Ausblicken gewürzt. In 1 3/4 Stunden rannten Adrian, Dundee und ich zum Kreuz hinauf. Da es schon ziemlich warm war wurde es vor allem für Dundee im Gipfelhang zäh, aber er packte es und schlürfte genüßlich sein mitgebrachtes Wasser leer. Wenig später folgte der Rest des Teams und wir genossen gemeinsam das gewaltige Panorama, von der Zugspitze, über die Mieminger, weiter zu den Lechtalern, bis in die Allgäuer. Der Wind stand stand sanft bis böig aus SW an und teilweise blubberten schon die ersten Thermikblasen herauf, was unsere nach und nach ausgelegten Schirme ziemlich verwurschtelte. Als erster ging es Frank an, der mit seinem üblichen Brunftschrei den Gipfelhang verließ und gleich thermisch nach oben abging. Da er nicht unbedingt der Thermikfreund ist drehte er bald Richtung Tal ab wo es deutlich ruhiger wurde. Bei dem Höhenunterschied ist es ja eigentlich egal, da wird ein jeder Flug zum Megaerlebniss. Danach zog ich auf und bekam prompt eine Ablösung ab die meinen Schirmhalbseitig aufrichtete. Bremsleine rein, gekonnte unterlaufen, wieder angebremst und abgehoben. Na also, sag ich doch, wo eine Wille, da auch ein Flug. Hinter mir legten dann Dietl und Thomas aus, während ich in die Thermik einkreiste, die zugegeben ziemlich ruppig war. Dennoch konnte ich bald den Gipfel überhöhen und mich dauerhaft etablieren. Immer wieder verwurschtelte es die Schirme der beiden zurück gebliebenen. Gut das Adrian zur Unterstützung noch da war. Als Dietl startete drehte ich dann auch ab, denn mir wurden die Finger bereits kalt. Thomas musste sich noch mit einem leichten Rückenwind abärgern, aber auch er flog dann noch aus dem hochgelegenen Kessel hinaus. Lange kreisten wir über dem Außerfern ehe wir zur Landung ansetzten. Wieder meinen höchsten Respekt an alle, vor allem an die Flugneulinge, grad aus dem Kurs und schon in der ersten, etwas giftigeren Thermik, cool!!! Es folgte der obligatorische Landeradler, nur nicht für mich, denn schon stürmte ich wieder die Route hinauf und nach etwas mehr als 400 Höhenmeter kamen mir schon Widia, Adrian und mein "Bube" entgegen. Adrian hatte wohl das härtetste Programm....1100 Höhenmeter Abstieg mit Dundee, die Herausforderung schlechthin, aber wie alles bisher meisterte er auch diese mit einer absoluten Gelassenheit, wo ich nur den Hut ziehen kann. Die Familie Eiswürfel halt, knallhart, zäh und ausdauernd! Danke für den Hundeführerdienst!!! Nach diesem genialen Wochenende folgt nun kein dramatischer Wetterumschwung, außer im äußersten Westen, aber insgesamt sollte die ganze Woche, samt dem kommenden Wochenende täglich brauchbar sein und das muss natürlich voll und ganz ausgekostet werden. Alle lasst Euch nichts wegnehmen, sondern lebt Eure Träume!!!

19/09/2016 - 22/09/2016 Am Montag ging die feuchte Unverschämtheit in die nächste Dauerregenrunde, aber irgendwie konnte ich mit Dundee in einem zeitweisen Hauch von Trockenheit eine Bergrunde bei Utting am Ammersee drehen. Immerhin was gemacht und am schönen Gipfelkreuz gestanden, wobei wir beim Rückweg dann doch noch einmal ordentlich nass wurden. Am Dienstag war es zwar noch düster, aber immerhin trocken und so marschierte ich mit Dundee beim Lech/Reichling zum Wurzberg hinauf. Der höchste Punkt im Landkreis LL, aber von Sicht konnte kaum die Rede sein. Egal, wir hatten unseren Spaß und was gemacht, so muß es sein. Am Mittwoch wurde es besser, na gut kein Regen mehr, aber dafür Nebel. Nachmittags öffneten sich dann doch ein paar Fenster und am Buchenberg starteten Gleitschirmflieger. Perfekt und schon rannte ich auf meinen Skihang hinauf und hatte prompt Sicht bis zum Landebereich. Problemlos im sauber anstehenden Wind zog ich auf, flog eine ansprechende Allgäuer Runde und landete sanft am Auto. Schnell eingepackt, Heimgefahren wo auch schon Thomas wartete damit wir nach Penzberg zu Martin's www.flightclub.org aufbrechen konnten. Dundee noch in's Auto und wir waren vollzählig. Es dauerte nicht lange bis wir im Gleitschirm Schlaraffenland eintrafen. Thomas hatte so alle Zeit der Welt sich sein zukünftiges SKY Wunschpaket zusammen zu stellen. Dundee musste derweil natürlich alles beschnuppern und kontrollieren. Mit einem  Sky Anakis 3, samt Reverse 4 Gurtzeug machten wir uns zufrieden wieder auf den Weg. Nun sollte bald in den nächsten Tagen der erste Testflug erfolgen und ich denke Thomas kann es schon gar nicht mehr erwarten. Am Donnerstag dann der mehr als versöhnliche Wochenenabschluß, denn es kam wieder sonniges Traumwetter zum Vorschein. Bei grandiosen Bedingungen marschierte ich zu einem meiner Skibuckel im Alpenvorland. Am Hütterl machte ich Pause und haute mich einige Minuten auf's Ohr, es war wieder einige los in der Arbeit und ich bin um jede Minute dankbar die ich mal abschalten kann. Dann noch den letzten Steilaufschwung hinauf und schon einmal die Lage sondiert. Die Kühe grasten weit unter dem Startbereich, es stand perfekter NO an und schon war ich soft in der Luft. Der Flug mit leichten steigen war absolut ruhig. Glücklich landete ich beim Auto und freute mich über die gelungene Tour. Nun folgt wohl ein mehr als Hammerartiges Spätsommerwochenende und das will natürlich ausgenützt sein. Also haut Euch raus und habt viel Spaß dabei!!! 

16/09/2016 - 18/09/2016 Na also, wer hätt's gedacht, am Freitag bekam ich noch einen "Last Call" und konnte noch einen sonnigen walk and fly ausrücker einbauen. Schwitzend rannte ich zum herrlich gelegenen Startplatz hinauf, das breite Gelände in einer ehemaligen Skipiste ist ja auch geradezu ideal, ja wenn, wenn nicht schon wieder dieser verreckte Rückenwind wäre und das gleich satt mit teilweise 20er Böen...zefix! Naja wurscht, letzte Chance vorm schlechten Wetter, da muss was gehen und so wartete ich eine halbwegs stille Phase ab, zog wie geschockt auf, rannte wie blöd und hob doch glatt ab. Zuerst spülte es mich ein Stück hinab, aber dann ging es auf. In einem Gemisch aus Windböen und Thermik hatte ich allerhand zu tun die Kappe stabil zu halten. Leicht seitlich treibend eierte ich in den Landebereich hinaus, wo plötzlich ziemlicher Starkwind jenseits der 2oer Marke mich in's Abseits wehten. Mit Müh und Not konnte ich dagegen halten, so dass ich am Ende der Wiese aufsetzte und flott den Schirm einrollte damit es ihn nicht dauernd verweht. Wahnsinn, aber ein noch wirklich schönes, warmes Sommerflügerl gemacht. Danach, ja danach ging es rasch bergab und es folgte Dauerregen. Die Dundeerunden endeten alle im Siff, aber was hilft's, da muss man durch. Nur am Sonntag konnte ich in einem Hauch von Trockenheit zumindest auf das Mühlegg laufen, wo göttliche Stille herrschte. Nur ein paar Pferde grasten unbeeindruckt von Dundee in den Wiesen. Der weitere Verlauf scheint zunächst nicht besser zu sein und die herbstliche Prägung mit viel Regen wird sich noch bis zur Wochenmitte halten, ehe wieder sich eine Hochdrucklage aufbauen kann. Bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt und so sehe ich dem einen oder anderen Flügerl positiv entgegen. Somit Euch allen einen guten Start in die neue Arbeitswoche!!! 

12/09/2016 - 15/09/2016 Der totale Wahnsinn, Sommer weiterhin mit Spitzenwerten über 30° und da war es kaum verwunderlich dass ich, obwohl terminlich beengt, noch am Montag ein kleines walk and fly einbauen musste. Landschaftlich ein prickelnder Anstieg, der Wind stand halbwegs passend an und schon gleitete ich über die Allgäuer Voralpenlandschaft. Bisher hatte ich es nur einmal geschafft die unten auflauernde Baumreihe zu überwinden und welch Glück, auch heute gelang mir das überfliegen und ich flog über meinen Duster hinweg in den unteren Bereich hinein. Dann mogelte ich mich spannend zwischen den Baumreihen hindurch und landete in einer freien Weidefläche. Der heran nahende Bauer war ganz begeistert dass man bis hier herab fliegen könne! Kaum Daheim wartete ich noch etwas ab bis es kühler wurde um mit dem armen Dundee, dem die Hitze so gar nicht passt, eine Waldrunde zu drehen. Der Dienstag haute wärmetechnisch voll rein und wurde der heißeste Tag der Woche. Schwitzend rannte ich auf meinen Skiberg am Alpenrand hinauf. Die Bedingungen Bilderbuchhaft, besser ging es nicht und bei satt anstehenden NO Wind legte ich meinen Flügel aus. Kaum aufgezogen überhöhte ich den Startplatz binnen kürzester Zeit. Ebenfalls über der Piste ein Gemisch aus Thermik und Aufwind, so dass es weiterhin nach oben ging. So hoch wie noch nie zuvor in diesem Fluggebiet kreiste ich über dem Landebereich und hatte alle Zeit der Welt den Flug auszudehnen.So muss es sein, ein Flug vom Feinsten! Nach einer soften Landung fuhr ich gleich Heim zu Dundee und wir marschierten mal wieder zu Dundees Platzerl, wo nun keine Schafe mehr waren und wir freie Bahn zum plantschen hatten. Was für eine Abkühlung für uns beide und so war auch dieser Tag mehr als zufrieden stellend abgerundet. Am Mittwoch wieder ein Wetterchen vom aller Besten und ich wagte den Anstieg auf den Buchenberg. Ferien sind rum, Flugschule war auch keine mehr unterwegs und so war es tatsächlich relativ ruhig, vom allgemeinen Publikum mal abgesehen. Der Wind stand perfekt aus NO an, überhöhen nach dem Start kein Problem. Dann der übliche Flug mit Blick zu den Allgäuer Seen und den dahinter aufragenden Felsspitzen der Tannheimer Kalkgipfel. Nach einer entsprechend soften Landung fuhr ich gleich Heim zu Dundee und drehte eine ziemlich lange Felderrunde, so dass wir Thaining halb umkreisten. Zu guter Letzt am Donnerstag noch auf den letzten Drücker ein walk and fly am Skihang und obwohl es schon leicht zu tröpfeln begann konnte ich noch sanft zum Parkplatz hinab gleiten. Sogar trocken bekam ich den Schirm noch in den Packsack und fuhr gleich glücklich Heim zu Dundee um abermals eine große Wiesen/Felderrunde zu drehen. Nun folgt ein wohl mehr als regnerisches Wochenende, aber das hat ja irgendwann kommen müssen. Egal, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung und wer sich mal im Kino oder bei einem schönen Film auf der Couch verkrümmelt braucht auch kein schlechtes Gewissen zu haben. In diesem Sinne Euch allen ein schönes und erholsames Wochenende!!!

09/09/2016 - 11/09/2016 Schon am Freitag tobte ich mich nach der Arbeit am Skihang aus. Traumwetter, Hitze, Thermik, sozusagen alles was das Fliegerherz braucht um einen schönen Sunsetflug abzugreifen. Doch auch danach war noch nicht Schluß, denn kaum war ich daheim ging es mit Dietl, Nachwuchsstar Adrian und Dundee an die Golanhöhen, wo jeder sich nach Lust und Laune in die Luft begab. Auch Dundee kam auf seine Kosten, denn ich drehte zwischendurch immer Extrarunden mit ihm. Adrian freite sich über seine Riesenhüpfer, während Dietl seinen Gleitschirm Fides von Sky ausgiebig testete. Am Samstag ging es dann bei Hammerwetter in's Allgäu. Mit dabei natürlich Dietl, Camper Spezialist Frank und Theo aus Krefeld. So machten wir uns in versteckten Tälern auf einen der geheimsten Flugberge zu erklimmen. Traumhafte Landschaften, fast schon skandinavisch anmutend begleiteten uns über die große Hochebene des unterhalb des Gipfels gelegenen Hochplateau. Die Sicht auf die umliegende Bergwelt grandios und so standen wir bald am verträumten Gipfelkreuz. Respekt an meine Truppe und vor allem der 60 Jährige Theo zeigte Biss. Super trainiert, nebenbei auch noch passionierter Kletterer und da wünscht man sich doch ebenfalls so fit im Alter zu sein! Dann kam die Wartephase, vom O/NO war nichts zu sehen, stattdessen blies ein SW uns in den Rücken.....Mist! Dazu gesellten sich noch Jungkühe die allesamt großes Interesse an den bunten Schirmen hatten. Nach und nach wurde die Lage besser, aber dennoch nur mal Nullschieber, dann wieder Rückenwind. Egal Kamikaze Frank startete souverän seinen Flügel, hob juchzend ab, soff dann sofort ab und packte die Geländestufe am Plateau nicht, was eine perfekte Notlandung am Waldrand nach sich zog. Sofort machte er sich auf dem Weg wieder nach oben während hier Theo sein Glück versuchte und im leicht schrägen Gelände einen Startabbruch fabrizierte. Genial wie er auf dem Bauch liegend den Schirm bremste, eine Situation wo sich so mancher weh tun könnte und da wären wir wieder beim Trainingsstand, denn Theo war gleich wieder auf den Füßen und legte erneut aus. Dietl beobachtete derweil nur so mal das treiben und wartete auf besseren Wind. Dann probierte ich es halt einmal und war mit ein bisschen korrigieren gleich weg, flog am Hang Höhe haltend entlang, Grüßte den unter mir aufsteigenden (armen) Frank...Ha! Ha!...und konnte problemlos die Stufe überwinden. Am Wasserfall an der Abbruchkante bekam ich sogar noch mal richtig Aufwind und war so noch ein Stück höher, was mir über dem Landebereich noch einen ausgiebigen Flug bescherte ehe ich soft an der Alm landete. Es dauerte eine Zeit, aber dann erschien der tapfere Theo am Himmel, gefolgt von Frank und Dietl, die sich alle doch noch vom Berg "lösen" konnten. Nur Theo hatte beim Start Pech, da sein Flügelohr in einer Wurzel hängen blieb und etwas eingerissen war. Im Flug belanglos und so landete Theo, wie auch der Rest sicher bei mir an der Alm. Was für ein toller Flug, was für ein mehr als sensationell genialer Tag und so war es klar das wir noch auf eine Landeradler samt Apfelstrudel einliefen. Dann ging es flott Heim und ich packte den, von der Hitze wieder angeschlagenen Dundee ein. Ab zu den kühlen Lechhöhen und wir drehten noch eine herrliche Runde über den Flußschleifen des malerischen Lechs. Am Sonntag ließ ich es dann ruhig angehen und fuhr mit Herzdame Sofie und Dundee zum lieblichen Kalvarienberg bei Rott. Bei schönstem Wetter marschierten wir durch den Wald zur Tuffsteinkapelle und weiter zum höchsten Punkt mit der großen Kapelle, wo wir ein Kerzerl anzündeten. Danach liefen wir weiter zum kleinen Aussichtspunkt mit der Schautafel und gönnten uns ein Radler, ach wie schön und einfach kann das Leben sein. Danach ging es zurück zum Parkplatz und wir statteten noch dem traditionellen Kreuzmarkt in Landsberg einen Besuch ab und rundeten so dass schöne Wochenende noch so richtig ab. Nun folgen weiterhin Hochdrucktage mit gigantischen Wetterbedingungen, was für uns natürlich heißt: Raus in die Natur! In diesem Sinne wünsche ich Euch auch wunderschöne Spätsommertage und habt viel Spaß dabei!!!

05/09/2016 - 08/09/2016 Am Montag kündigte sich der Wetterwechsel mit heran nahen des Hochs an und schon Nachmittag ließ der Regen nach und ich konnte gemeinsam mit Benjamin Durner und Dundee, meinem Allianz Vertreter https://vertretung.allianz.de/stephan.durner1/ der einen Termin bei mir hatte, zusätzlich zum "trockenen Vertragsabschluß an den Schwabsoiener Übungshang ausrücken. Die Wiesen waren schon trocken und so stand ein paar flotten Aufziehübungen nichts im Wege. Der Wind stand perfekt aus SW/W an und so konnte Benjamin nach wenigen Übungen den Schirm schon sauber aufziehen und gleitete wenige Zentimeter über Grund den sanften Hang zum Auto hinab. Freudestrahlend rannte er fünfmal wieder herauf um ein weiteres mal das Gefühl des Fliegens kennen zu lernen. Dundee hockte derweil gemütlich im Schatten und ließ sich nicht im geringsten aus der Ruhe bringen. Wieder ein Kandidat für die Flugschule Oberbayern http://www.flugschule-oberbayern.de/, Knut wird's freuen! Wobei der Kerl ist trainiert, hat Ausdauer und Gefühl, somit der perfekte Ansatz für ein langes Fliegerhobby! In Facebook postete Benjamin folgendes Statement, was mich besonders freute:
Ich liebe meinen Job - Fliegen jetzt auch! Heute hatte ich den bisher wohl genialsten Termin überhaupt. Unser langjähriger Kunde Norbert hat mich mit zum Gleitschirmfliegen genommen. Nach ein paar Übungen kam ich schon alleine den Berg runter. Ein unglaubliches Gefühl abzuheben! Danke nochmal für den genialen Abend!
Am Dienstag wehte ordentlich der Ostwind und ich hatte Termintechnisch einen engen Zeitplan so dass ich nur schnell an einem meiner Skilifthänge tätig wurde. Von unten sah alles gut aus, keine Kühe und en oberen Zaun hatte ich zuletzt kurz ausgehangen. Müsste halt zweimal rauf um ihn wieder einzuhängen, aber egal, gedacht gerannt und schon am zweiten Liftmasten sah ich eine Jungtierherde.....toll, von unten waren die nicht zu sehen. Dazu kam das die Tiere extra eingezäunt waren, was somit mit den unteren Verspannungen 8 Zäune verhieß. Zusätzlich konnte ich den obersten, da darunter die Tiere waren nicht aushängen und noch nie zuvor hatte ich versucht in dem extrem flachen Teil im Startbereich einen Zaun zu überfliegen. Der Wind half mir auch nicht, er kam von der Seite...Grmmpf!!! Runter gehen wollte ich auch nicht und so legte ich mal aus. Zum Glück marschierten die Kühe in den rechten Feldbereich, so dass meine Bahn frei war. Ein erster Aufziehversuch endete nach wenigen Schritten, der Schirm kam nicht richtig um den Zaun zu knacken....Ächz!!! Beim zweiten gab ich Vollgas, zog auf, rannte wie blöd und bremste vor dem Zaun massiv an und wurde Millimeterknapp darüber hinweggehoben...puuh!!! Das war eine enge Nummer, wobei die weiteren Zäune kein Problem mehr waren, im Gegenteil es ging thermisch nach oben. Ebenso die Kühe interessierten sich überhaupt nicht fürm mich und grasten in aller Seelenruhe vor sich hin. Soft erreichte ich überhöht den Landebereich und kreiste noch einige Runden ehe ich aufsetzte. Na also, geht doch......aber wie!!! Am Abend marschierte ich dann noch mit Dundee zum Thaininger Bergkircherl und konnte grandiose Abendstimmungen einfangen. Rundum zufrieden konnte ich so den Tag abhacken. Am Mittwoch rückte ich bei Traumverhältnissen mal wieder zum Tiroler Stadl bei Pfronten aus. Herrlich blühten die Krokusse in den Wiesen und flotte erreichte ich den Startplatz unter der gemütlichen Hütte. Sogar der übliche Fallwind war nicht vorhanden und es wehte nahezu perfekter Wind aus nördlichen Richtungen. Nach dem auslegen zog ich soft meinen Flügel im Wind auf und hob ab. Es folgte sofortige Startplatzüberhöhung und so kam ich hoch über Pfronten an. Kreuz und quer flog ich über den Ort bis ich neben dem Parkplatz zum landen ansetzte. herrlich, was für ein genialer Schönwettertag. Am Abend marschierte ich mit Bube Dundee dann noch eine ausgiebige Waldrunde, wo vor allem ein Igel Dundees ganze Aufmerksamkeit auf sich zog. Nur viel anfangen konnte er mit der stachligen Kugel nicht. Am Donnerstag das gleiche Spiel, Hammerwetter vom Feinsten und engster Zeitplan und da blieb nichts anderes über als etwas kurzes am Alpenrand anzugehen. Dennoch, egal wie klein, bei den Bedingungen einfach traumhaft. Eine Sicht, genialste Farben, einfach purer Genuß und so flog ich nochmals eine Runde über der Allgäuer Landschaft ehe ich der harten Realität des tagtäglichen Wahnsinns wieder in das Auge sehen durfte. Nun können wir uns auf weitere atemberaubend schöne Tage freuen, die höchstens durch das eine oder andere Wärmegewitter getrübt sind. Darum kann ich Euch nur ein enorm schönes und erholsames Sommerwochenende wünschen!!!

02/09/2016 - 04/09/2016 Am Freitag ging es schon gut los, Traumbedingungen ließen mich den Schweißtreibenden Anstieg zum Tegelberg über den urigen Gelbe Wand Schrofen in Angriff nehmen. Dabei ließ ich alle stehen und überrannte das Gelände förmlich. Fantastisch leiteten die Drahtseile die Felsstufen unterhalb der Seilbahn empor. Zuletzt hielt sich noch eisern ein älterer Bergsteiger vor mir, den ich nur schwer einholte. Das letzte Stück gingen wir gemeinsam und es stellte sich heraus das er, trotz Krebsbehandlung, hier noch tapfer und konditionell grandios am Ball bleibt. Allen Respekt für so eine Leistung! Unsere Wege trennten sich am Sattel beim Grüble, denn ich wechselte dann hier hinüber in den Täfeleshang, wo ich in Ruhe, ohne den Startplatztrubel beim Tegelberghaus, auslegen konnte. Dennoch fanden sich genug Schaulustige ein die meinen Start ablichten wollten. Der war dann auch wirklich cool, denn nach einem Schritt riss mich schon eine Ablösung in die Höhe und in Nullkommanichts überhöhte ich die Gipfelstation. Heute war fast überall Thermik und ich musste weiter hinaus fliegen um endlich sinken zu bekommen. Dundee wartete ja schließlich und so spiralte ich einmal eine Runde um schneller in den Landebereich zu gelangen. Die Landung selbst soft und Punktgenau zwischen Horden von Fliegern. Dann zusammen gepackt und Heim zu Dundee, der sich schon freute wie ein Schnitzel, denn gemeinsam mit Sofie ging es zum baden an den kühlen Lech. Nach Herzenslust plantschte unser "Bayerisches Flußpferd" im kühlen Nass und hatte seinen Spaß, wobei wir auch nicht zu kurz kamen. Am Samstag fuhr ich dann mit Sofie und Dundee wieder einmal an den riesigen Bodensee, denn das zuletzt erflogene Fluggebiet Lutzenreute war einfach zu schön und ich musste da nochmal hin. Der Anstieg für einen Hitzetag mehr als Hundeoptimal. Meist Schatten in den Wäldern, kleine Bachläufe und totale Einsamkeit, schlichtweg perfekt. Sofie marschierte tapfer und mit keinerlei Anzeichen das es ihr Zuviel sein könnte den herrlichen, aussichtsreichen Rücken entgegen. Erste Blicke auf den Bodensee wurden frei und es ist immer wieder ein Erlebnis oberhalb dieser "Megapfütze" unterwegs sein zu dürfen. Zuletzt liefen wir durch weite Almwiesen weglos zur kleinen Startschneise, die wieder komplett vereinsamt war. Möcht mal wissen wann hier einer fliegt? Sofie glücklich und zufrieden machte es sich mit Dundee gemütlich während ich meinen Flügel auslegte. Der Platz ist aber auch mehr als genial, sowohl zum Picknicken wie auch zum Fliegen! Die optimalen Bedingungen um an diesem Romantischen Fleckerl meine Herzdame in den Arm zu nehmen! Bei kaum anstehenden Wind zog ich dann auf, lief zur Schneise vor, zog die Füsse an und gleitete schon problemlos über die weite Landschaft vor dem Bodensee hinaus. Leicht thermisch ging es sogar nach oben, ehe ich Richtung Landebereich abdrehte. Genußvoll gleitete ich über Hörbranz zu den weiten Apfelwiesen des Landeplatzes und setzte entspannt auf. Schnell eingepackt und mit dem Auto Richtung Lutzenreute hinauf und meine beiden Liebsten abgeholt. Dann ging es standesgemäß an den Bodensee zur Eisdiele und für Dundee in's Wasser, wobei er so seine Anlaufschwierigkeiten hatte, denn die herein brechenden Wellen kannte er so gar nicht und fiel gleich in Panik. Die Leute im Umfeld lachten schon über den großen Hunde der vor den kleinen Wellen Angst hatte und so ging halt ich samt Hose und Schuhe mit ihm in den See. Echt, ein kleiner Schisser, aber wir haben ihn halt so lieb! Zuletzt noch ein paar Bodenseeäpfel und schon konnten wir wieder glücklich die Heimreise antreten. Am Sonntag kam dann der angekündigte Wetterumschwung, aber erst ziemlich spät und so konnte ich noch mit Bube Dundee eine grandiose Runde auf den Lechhöhen hinterhalb von Peiting drehen. Ein Gebiet das ich bisher noch nicht "erforscht" hatte und somit der Beweis das es auch in Haustürnähe immer Neues zu entdecken gibt! Der Wochenbeginn wird ziemlich verregnet, aber dieses kurze Intermezzo ist Morgen schon wieder rum und es wird wieder mehr als sommerlich. In diesem Sinne Euch allen eine schöne und erfolgreiche Woche!!!

29/08/2016 - 01/09/2016 Am Montag war das Wetter mehr oder weniger durchwachsen und so fuhr ich gleich zu Dundee um eine ausgedehnte Runde am Thaininger Bergkircherl zu drehen. Auf einer Wiese machten wir dann Halt und hatten unseren "Playground". Eine Portion Dundeeraufen zum mitnehmen, einfach genial mit dem Buben! Am Dienstag wurde das Wetter besser, aber es windete ordentlich und da fiel mir ein kleiner Hang in Haustürnähe ein, der so schien es Golanhöhenausrichtung hatte. Gedacht, getan und schon marschierte ich mit Dundee zu besagten Buckel. Tatsächlich, steil und ideal bei O/NO angeströmt, so dass ich Trotz flotten 25er Wind 4 Starts hinlegen konnte und bei zweien ging es sich längere Zeit soarend zu halten. Sauber sag ich! Am Mittwoch punktete die Sonne wieder und ich lief, dem Flugschultrubel am Buchenberg entgegen. Glücklicherweise verschlug es alle an den NO Startplatz, so dass ich am NW völlig allein und entspannt auslegen konnte. Es folgte ein ruhiger, aussichtsreicher Flug über den Füssener Seen und ich konnte mehr als zufrieden sein. Am Donnerstag siffte es in der früh ziemlich und ich ärgerte mich schon wieder über die hirnrissigen Prognosen, aber im Lauf des Tages beruhigte sich die Lage und ich konnte noch an einem meiner Skihänge ein kleines Sunset walk and fly (trocken) durchziehen. Wie üblich bleibt das Wetter etwas instabil, aber für Touren sollte es allemal reichen und darum wieder einmal von Herzen Euch allen ein Erlebnisreiches Wochenende!!!

26/08/2016 -28/08/2016 Schon am Freitag kochte es wieder ordentlich herunter und so war es ideal sich mit Sofie, Dietl und Dundee an der Schnaidbergalm zu treffen. Flott fuhren wir alle zum nächstgelegenen Skibuckel und packten die Tour an. Sofie machte es sich im Schatten eines Stadl's gemütlich zum lesen, während Dietl, Dundee und ich uns die Hänge hinauf schwitzten. Dundee hat es halt so gar nicht mit der Hitze und so schleppte er sich mehr oder weniger den Berg hinauf. Immerhin konnten wir meist am Waldrand im Schatten gehen was dann doch etwas Entspannung brachte. Bald erreichten wir das kleine Hütterl und den Startplatz wo wir es uns gemütlich machten und Dundee auch gleich ein paar Liter kühles Nass bekam. Dann packte ich es als erster an, stieg noch wenige Meter auf, legte meinen Schirm aus und konnte bei leichten Rückenwind in den weiß blauen Himmel starten und zu Sofie hinab gleiten.Kaum gelandet lief ich schon wieder zu Dietl und Dundee hinauf, damit auch das Training passt und natürlich Dietl ebenfalls in die Luft kam. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten im unangenehmen Rückenwind konnte auch Dietl seinen Flug Genießen, während ich mit Dundee abstieg und so trafen wir uns dann alle wieder im Landebereich. Nun ging es gleich weiter zu Martin in Penzberg mit seinem unerreichten www.flightclub.org, wo wir allerhand Spaß beim Gurte testen und natürlich shoppen hatten. Selbst Dundee musterte den Laden nach allen Regeln der "Schnupperkunst"! Da es am Freitag somit arg spät wurde machte ich mich am Samstag erst gegen Mittag auf in's Allgäu und marschierte eine wunderschöne Runde über den Felsen und Zwieselberg. Eine aussichtsreiche Tour mit viel Schatten und Wasser um Dundee bei Laune zu halten. Zuletzt lagen wir in den Wiesen der Südseite und ließen es uns gut gehen. Endlich mal Momente der Stille und Ruhe für die ich sehr dankbar bin. Am Sonntag fuhr ich dann mit Sofie und Dundee ebenfalls in's Allgäu um an einem weiteren, auch schattigen Skihang tätig zu werden. Der Aufstieg halbwegs auszuhalten, aber ohne schwitzen lief nichts. Landschaftlich sowieso wie üblich in dieser Ecke wunderschön. Unterhalb des Startplatzes positionierte sich Sofie für Fotos, während sich Dundee im Schatten verkrümmelte. Ich legte schon mal derweil aus und freute mich über ziemlich forschen Rückenwind...na toll, nebenan am Buchenberg Fliegen alle wie nur gerade was und ich hab Rückenwind...unglaublich! Kurzer Anlauf in steilen Gelände, dann der Weidezaun und der erste flache Pistenteil...mmmh...naja, wurscht des geht scho mim Anakis 3! Mit einem Ruck zog ich auf, eierte dem Zaun entgegen, bremste schon früh an und mogelte den Schirm in die Luft, flog extremst knapp über den Zaun und weiter mit rasanter Geschwindigkeit über die Wiesen der Skipiste. Sauber, des hat was! Der Rest ein problemloser, gemütlicher Flug mit anschließender, sanfter Landung. Dann packte ich schnell zusammen und marschierte Sofie entgegen, die sich derweil tapfer der Herausforderung Dundeeabstieg stellte. Allerdings ging dieser "Schleimer" bei Ihr bei Fuß. Na wunderbar und so war auch der heiße Sonntag noch gut ausgenutzt und wir konnten zufrieden Heim fahren. Nun folgt eine kurze, gewittrige Störung am Montag und danach können wir uns wieder auf schönes Wetter freuen. Somit wie immer Euch allen einen schönen Start in die neue Arbeitswoche!!!

22/08/2016 - 25/08/2016 Bei dem Wetter kann man eigentlich so gut wie nichts mehr falsch machen und so begann schon am Montag die Dauerflugaktion im Allgäu. Einem gemütlichen, aussichtsreichen Aufstieg folgte ein sanfter, ruhiger Flug über die herrliche, Allgäuer Berglandschaft. Sanft thermisch immer wieder mal leicht angehoben erreichte ich so den Landeplatz und war mehr als glücklich. Dundee ist im Gegensatz zu den meisten anderen von den steigenden Temperaturen so mal gar nicht begeistert und verkrümmelt sich meist vor dem Ventilator. Nur zum baden, da ist er dann doch geneigt seinen Pelz abzukühlen! Am Dienstag der nächste Blockbuster mit satten 650 Höhenmetern in ziemlicher Hitze, etwas gedämpft durch einen, zugegeben etwas härteren NO Wind, was den Start an der Kante ziemlich anspruchsvoll machte und ich einige Schritte rückwärts ging ehe ich in der Luft war. Leicht schräg arbeitete ich mich Richtung Landebereich vor, konnte diesen aber noch ohne Beschleuniger erreichen und war wieder zufrieden über einen genialen Flug. Der Mittwoch schnitt genauso ab, denn flott rannte ich durch wilde Schluchten, an tosenden Wasserfällen entlang um das liebliche Almgelände, mit den ungemein schönen Startplätzen zu erreichen. Was für ein Ausblick und was für ein genialer Flug. Wieder verhalf mir leichte Thermik zu einem etwas ausgedehnteren Rundflug über der Allgäuer Seenlandschaft und so konnte ich mehr als zufrieden zum armen, schwitzenden Dundee heimfahren, der sich dann schleppend durch den etwas schattigeren Wald mühte. Am Donnerstag weiterhin stabiles Kaiserwetter und so war es ein leichtes an einem meiner Skibuckel zum Startplatz aufzusteigen. Allerdings ließen Fallwinde aus dem Wald heraus den ziemlich kurzen Anlauf samt Weidezaun dann doch noch spannend werden. Mit einem halben Meter Luft rauschte ich darüber hinweg und die folgende Skipiste überflog ich auch nur knapp, wie auch flott (Rückenwind) mit einem Meter ehe das Gelände steiler wurde und ich in die weite Luft über den Allgäuer Seen gleiten konnte. Problemlos zog ich dann meine kreise um dann sanft in Autonähe zu landen. Im Anschluß ging es gleich Heim zu Dundee, der wie üblich im Schatten der Bäume sein Glück suchte. Nun scheint auch noch ein Traumwochenende auf uns zu lauern und da lassen wir uns doch gerne "überfallen". Dann würde ich sagen macht was daraus und habt viel Spaß dabei!!!! Nun wieder neue Videos für Euch! Zum einem der ultraflache (Unverschämtheit!) Startplatz im Mühlviertel bei Dambergschlag und als zweites ein wirklich schönes, kleines, aber dafür spannendes Fluggebiet am Alpenrand!

19/08/2016 - 21/08/2016 Egal wie man es dreht oder wendet, die Prognosen in letzter Zeit sind alles andere als genau. Der vermeintlich grausige Samstag entpuppte sich als absoluter Traum und der doch so viel bessere Sonntag versank zunächst im Dauernieseln. Wie auch immer am Freitag konnte ich noch ganz entspannt einen Alpenrand walk and fly ablaufen. Herrliche Eindrücke und ein ruhiger Flug waren der Lohn. Ebenso danach noch warme Temperaturen und es ging mit Dundee zu dessen Platzerl um eine Runde zu baden. Negativ dabei ein unfreundlicher Bauer der uns rausschmiss da hier demnächst eingezäunt wird und Schafe zum grasen kommen. Klar, wie üblich halt in unserem Land, Regeln, Verbote und so weiter...wie ich es hasse! Am Samstag entwickelte sich das Wetter zu einem Traum und so ging es mit Dietl und Dundee in den schön besonnenen Voralpenbereich, denn komischerweise hatten wir fast den ganzen Tag NO Wind, obwohl eigentlich W sein sollte. Kurzerhand plante ich unser Ziel um und wir stiegen bei fantastischen Wetter über freie Südhänge zum Gipfelkreuz hinauf. Dietl ließ es sich nicht nehmen als erster zu starten und legte gleich einen sensationellen Anlauf hin. Diesen Flug hatte er wahrlich verdient und so gleitete er entspannt über die liebliche Landschaft zum Auto hinab. Dann stieg er mir gleich wieder entgegen, denn ich kam mit Dundee herab, dem es wie üblich zu warm war und konnte so ebenfalls meinen Flügel auslegen. Der Start ebenso kein Problem und schon konnte auch ich in der dritten Dimension meinen Spaß haben. Dietl positionierte sich derweil hinter seinem Skoda um ein paar ordentliche Bilder zu knipsen, was ihm mehr als gelang. Der Sonntag, angeblich der bessere Tag, begann mit unangenehmen Dauernieseln, was uns ziemlich spät zu einem meiner Übungshügel fahren ließ. Dundee passte das Siffwetter deutlich mehr als am Tag zuvor und so wälzte er sich genüsslich in den nassen Wiesen. Wir konnten dafür einen neuen Hang testen, der sich bei stärkeren Wind gut zum üben eignet. Zuerst mussten wir aber noch eine Regenfront abwarten, ehe wir auslegten. Der Wind stand perfekt an, bis zum starten, denn dann wurde er schwächer und so hoben wir kaum ab und handelten den Schirm in's Tal hinab. Dennoch eine geniale Übungen und so ging es weiter an den daneben liegenden Skihang, der deutlich steiler ist. Hier zog der Wind wieder an, was für uns Starkwindtraining vom Feinsten bedeutete. Nahezu in der Luft an der Kante stehend konnte Dietl hier sensationelle Bilder von meinem Abflug machen. Kaum unten gelandet schon die nächste Kollision mit einem Landwirt, der sich nur nach längerer Diskussion beruhigen ließ. Was ist denn zur Zeit los, alle sind aggressiv, wohl das Wetter.....Dann ging es weiter zum Umzug helfen bei Sofies Verwandtschaft und schon war auch der Sonntag bestens genutzt. Nun deuten alle Zeichen auf Azoren Hochdruck und so sollte die Woche wohl der Knaller werden, mit Temperaturen 30+ ab Wochenmitte (Armer Dundee...). Da kann ich Euch nur eine schöne Zeit und viele Abenteuer wünschen, sei es beim baden, radeln, fliegen und allen sonstigen Aktivitäten.

16/08/2016 - 18/08/2016 Nach dem Bayerwald Erlebnissen begann wieder der "Alltag", aber es gelangen mit täglich meine geliebten, kleinen Hausberg walk and fly's. Am Dienstag ein kurzweiliger Aufstieg über Almwiesen und Skipisten zum malerischen Startplatz, wo mir dann ein schöner, ausgedehnter Flug gelang. Dazu noch am Abend noch bei genialer Stimmung mit Dundee zum Thaininger Bergkircherl gewandert. Der Mittwoch war etwas durchwachsener, aber ein Flug war mir doch vergönnt ehe das Gewitter einschlug. Sogar ein ziemlich weiter Flug, wie ich es an diesem Startplatz noch nie hatte, na immerhin! Mit Dundee marschierte ich dann noch die berüchtigte Ödenburgrunde und der Tag war perfekt abgerundet. Am Donnerstag dann der letzte Hupfer im Allgäu auf der Forggenseewestseite, wo ich wieder bei herrlichen Bedingungen hinauf rannte. Allerdings verfolgte mich beim Start eine Kuhherde und ich musste mehrmals flüchten, was in den Dornengebüschen nicht der Brüller war. Der Flug dann aber wie gewohnt traumhaft schön und so konnte ich noch in aller Zufriedenheit mit Dundee eine Waldrunde drehen. Der Freitag sollte wohl auch ganz passabel werden, aber am Wochenende wird es schwer werden ein passendes Flugfenster zu finden, aber mal sehe, denn die Hoffnung stirbt wie üblich zuletzt. Somit Euch allen ein erholsames, schönes Wochenende!

11/08/2016 - 15/08/2016 Eine kurze Auszeit war dringend notwendig, obwohl auch noch am Donnerstag ein kleiner walk and fly am Schlossberg, samt anschließender Dundeewaldrunde gelang. Insofern ein gewollt, angenehmer Wochenabschluß. Umso schöner das meine hübsche Sofie mit mir in den Bayerwald zu meiner Mam und Volker mitgefahren ist, auch wenn der Freitag zunächst noch alles andere als rosig daher kam. Statt aber zu wuiseln marschierten wir in die faszinierende Ruine Weißenstein bei Regen, wo ich mich sogar einkerkern ließ. Danach folgte die übliche "Völlerei" bei meiner Mam, aber es schmeckt halt sooooooo gut! Am Samstag wechselte das Wetter, aber die höheren Berge waren noch im Nebel und so flüchteten wir in's Mühlviertel, genauer gesagt nach Dambergschlag, wo ein gut 300 Höhenmeter Flugberg wartete. Der Anstieg in der immer noch feuchten, tropischen Luft schweißtreibend, aber dennoch schön und vor allem ultimativ einsam. Der Startplatz allerdings endlos flach und Sofie bekam ordentlich was zum lachen, denn fünfmal rackerte ich mich mit allem was herging den Hang hinab um endlich abzuheben, was auch gelang und so sprangen auch fünf Flüge heraus, nur den unteren Landeplatz konnte ich nie erreichen, denn die abschließende Baumreihe zwang mich immer zur Notlandung, der Wahnsinn! Egel wir hatten unseren Spaß, auch Dundee der sich wieder mehr wälzelnd durch das Gelände bewegte. Auf der Rückfahrt stoppten wir noch in Grafenau und fuhren Sommerrodelbahn und Sofie brach den Bahnrekord....im Langsam fahren!!!! Doch der Spaß steht immer im Vordergrund!!!! Am Sonntag gab es dann Kaiserwetter und wir fuhren nach Passau, während Dundee bei Mam und Volker vewöhnt wurde(wohl 5 Kilo mehr...) und trafen uns mit Sofies Mam, einer ganz, ganz lieben Frau, mit der es so richtig Spaß machte den Fremdeführer in meiner zweiten Kindheitsheimat durch zu ziehen. Durch die Fußgängerzone arbeiteten wir uns vor zum Dom, weiter zum Dreiflüsse "Spitz", am Inn zurück in's Kaffee Simon, mit den berühmten Goldhauben, dann hinauf zur Wallfahrtskirche Maria Hilf, mit der steilen Stiege, gefolgt von der Feste Oberhaus bis wir schließlich in einem schattigen Biergarten landeten und den Tag ausklingen ließen. Das ich danach noch einen kleinen walk and fly am Sommerberg durchziehen musste war klar. Zwei Flieger waren schon vor Ort und einer hatte sich bereits versenkt (Seitenwind/kaum Wind), glücklicherweise hat er sich nicht verletzt, da hier eine Unmenge an großen Granitblöcken herum liegen und so packten die beiden ein während ich auslegte und einen Husarenstart bei Nullwind hinlegte. Auf den Steinen noch antippend schwebte ich in den freien Luftraum und Sofie erzählte mir später die Sprüche. Der haut sich glatt ohne Wind raus, gibt's nicht und landet sogar auf dem Millimeter am Auto...allerhand! Der Flug selbst ruhig, stimmungsvoll und schlichtweg ein Genuß. Danach sauste ich mit Dundee noch auf den Zwieselberg und wir konnten uns einen Überblick über den Ort verschaffen, denn am Abend war Glasnacht und ich ging mit meiner Hübschen auf ein paar Cocktails....muss schließlich auch mal sein! Am Montag, dem Feiertag schlief Sofie nach der Glasnacht erst einmal aus und ich konnte es mir nicht verkneifen mit Dundee auf walk and fly zu gehen. Die Prognosen standen auf NO, aber der Hohe Bogen meldete stets SW, ok dachte ich auf zum Osser. Der Aufstieg vom Sattelparkplatz war gleich erledigt und siehe da....Rücken wind NO...zefix....und auch noch mehrere Zelte standen im Startplatz, denn eine Trekking Familie hat es sich genau im Anlauf gemütlich gemacht. Mürrisch machten sie Platz und ich wußte hier ein Rückenwindstart zu präsentieren wäre wohl fatal. Flach, dann steile Abbruchkante, willkommen im Lee. Was soll's, mit dem weitesten Anlauf der möglich ist rannte ich wie ein gestörter vor, brachte den Schirm über mich und hechte förmlich in den freien Luftraum hinaus, sackte sauber ab und konnte mich aber über den Bäumen fangen und hinaus fliegen...puuuh....knappe Geschichte und dann folgte der mehr als verdiente Genußflug über dem Lamer Winkel, mit Blick auf den großen Arber, Kaitersberg, hoher Bogen bis weit in die Tschechei. Immer noch das Topfluggebiet der Gegend! Problemlos landete ich am Windsack und legte zusammen, rannte wie besessen zum Sattelparkplatz hinauf und fuhr mit Dundee zum Parkplatz Lohberghütte, wo wir noch eine herrliche Runde am Wasserfall drehten und Dundee nach Herzenslust plantschen konnte. Dann ging es leider wieder Heim und ich kann nur wieder eine dickes Danke an meine Mam und Volker für die herzliche Rundumverpflegung schicken und das gleiche ebenso an meine Hübsche Sofie, die sich in all den sportlichen Events, den Daueraktivitäten tapfer an meiner Seite hielt! Schön das es Euch gibt, denn heuer brauche ich solche Menschen mehr denn je an meiner Seite!!!! Nun folgt ein schöner Wochenstart, der natürlich ausgenutzt werden muss, denn ab Donnerstag wendet sich, wieder einmal, das Blatt. Also macht was aus den schönen, sonnigen Stunden und habt jede Menge Spaß!!! 

08/08/2016 - 10/08/2016 Dieses mal schon am Donnerstag die news, da wir Morgen bereits in den Bayerischen Wald zu einem unserer üblichen Kurztrips abrauschen. Ohne Worte, mehr lässt sich zu dem "Sommerinferno" dieser Woche nicht mehr sagen. Schnee bis unter 2000m, Dauerregen in den Tallagen, also die absolute Düsterniss und wäre da nicht der Montag gewesen, denn der bot noch einmal alles auf was diese Jahreszeit so schön macht. Ein traumhaft strahlender Tag mit tiefblauen Himmel und da war es klar ich hörte früher auf und musste dieses Wetter noch einmal auskosten. Problemlos fuhr ich mit dem Bus in die Bleckenau hinauf und ließ nach wenigen Schritten den Trubel hinter mir um in den angenehmen, schattigen Wald einzutauchen. Flott erreichte ich den Querweg um dann unter den wilden Felsfluchten des Säulings in stetigen Auf- und Ab den Hauptweg zu erreichen. Die Farben, die Ausblicke, einfach nur der Hammer. Die Obersunsettour im Füssener Raum und schon kletterte ich die kleine Leiter hinauf, um weiter über zahlreiche Drahtseile die Schulter des 2047m hohen Gipfels zu erreichen. Nun öffnete sich auch der Blick in den Süden, was sich in einer Unzahl an Spitzen, Zähnen, Bergen bis zu den Gletschern der Zentralalpen zog. Dann noch über den Grat zum Wandfuss und über ein paar leichte 1er Stellen zum Gipfelkreuz hinauf, auch wenn der Startplatz wenige Meter darunter liegt. Der Gipfel muss her und das nach einer Stunde 10 Minuten von der Bleckenau hier rauf....puuh...war das ein RUN! Alles wäre perfekt, am Tegelberg starten die Schirme brav nach NW und ich hatte hier auf 2000m natürlich WSW und das sogar noch böig....typisch! Die Lage peilend stieg ich zu der ziemlich steilen Startwiese unterhalb des Gipfelkreuzes ab. Arg schräg blies es hier herein. Einen Start nach Süden hätte ich wagen können, aber dann wieder zurück kommen und schließlich wartete ja Dundee daheim. Mmmmh....starten und gleich nach rechts in's Freie abdrehen und dem Lee keine Chance geben...das war der Plan. Schnell hatte ich ausgelegt, natürlich mehrmals weil in der steilen Wiese der Schirm immer wegrutschte. Dann kam ein halbwegs passabler Moment, Schirm rauf, Kappe wollte gleich nach rechts weg, links voll in die Bremsleine und mit der nächsten Böe ab nach oben und mit was für einen Ruck, dann gleich abdrehen nach rechts in die freie Luft und somit keine Leeauswirkungen. Schon wurde es spürbar ruhiger und ich konnte genüsslich weit über dem Tegelberg zu den Füssener Seen hinausfliegen. Was für ein Nachmittag, dass hatte sich wahrlich gelohnt. Fotografierend gleitete ich über unseren Hotelparkplatz und winkte meinen Kollegen, wohlwissend das einen Tag später der SIFF losbrechen wird. Die Landung dann soft in den ersten Wiesen hinter Hohenschwangau, so dass der Weg zum Auto am kürzesten war. Nach einer kalten Spezi fuhr ich dann flott ein, packte Dundee in's Auto und es ging wieder mal zu Dundees Platzerl, wo die Kombination aus einsamer Wanderung und Badeeinlage perfekt wurde. Unser kleiner Bach führte ordentlich Wasser nach den letzten Regenfällen und so machte es sichtlich Spaß! Dundee ruderte nach Herzenslust im Wasser umher, was für mich letzten Endes den perfekten Tag ausmachte, sozusagen ein Rundlos Sorgenfrei Paket! Danach ging alles wie angekündigt "unter", am Dienstag schon Dauerregen (5-10°/Sommer?!?!) und mit Mühe und Not quälte ich mich mit Dundee zur Ödenburg. Ebenso der Mittwoch, wo ich mit Dundee immerhin noch den Schatzberg bei Diessen über eine neue Route ersteigen konnte. Natürlich waren wir wieder "soachnoss", aber egal wenigstens was gemacht und so stürzen wir uns lieber schon mal in den Kurztrip Bayerwald. Der Freitag wird zwar noch durchwachsen sein, aber die nächsten Tage, samt Feiertag schauen schon mal ganz passabel aus, aber mal sehen was so geht. Somit Euch viel Spaß, sowie jede Menge Erlebnisse am verlängerten Wochenende!!! Nun auch endlich das walk and fly Video zum wunderschönen, versteckten Bodenseestartplatz Lutzenreute 829m!

05/08/2016 - 07/08/2016 Wenn es läuft, dann läuft es, sogar am Freitag wo es noch Dauerregen gab konnte ich mit Dundee in einer kurzen, trockenen Phase in's obere Moos marschieren, was sich mehr als rentierte. Viel Wasser in den Bachläufen und keine Mücken...ich wiederhole und keine Mücken...schön! Am Samstag hatte ich eine grössere Tour im Karwendel geplant, musste diese aber zuletzt absagen da die Restbewölkung nach dem schlechten Wetter wohl keinen Start auf den höheren Bergen zulassen würde. Genauso kam es dann und ich war froh nicht beim parawaiting auf 2000m festzusitzen. Als Alternativprogramm fuhr ich gemeinsam mit Dietl, Andreas und Dundee in's westliche Allgäu, wo die kleineren Kämme großteils frei waren, nur der Hauchenberg mit seinem Nordstartplatz war trotz der geringen Gipfelhöhe von gut 1200m noch eingehüllt. Dazu wehte statt dem prognostizierten Nordwind dauerhaft W/SW, was mich schnell umdisponieren ließ und wir stiegen teilweise sogar in der Sonne auf einer Südseite auf. Herrlich aussichtsreich ging es bis zur Kammhöhe, wobei die letzten Meter in abartig tiefen Gras verschwanden und ich mich freute auf's anlaufen. Egal, zunächst mal Brotzeit und dann versuchte ich den Schirm irgendwie in dem Gestrüpp vernünftig zu deponieren. Der erste Versuch wurde gleich mit Rückenwind getilgt, was hieß die Kappe kam erst gar nicht hoch. Im zweiten hatte ich mehr Glück, denn es kam ei Schwall Wind von Vorne und schon konnte ich mit etwas laufen abheben. Weiter draußen trug es erstaunlich gut und so gelang mir ein entspannter, genußreicher und vor allem ausgedehnter Flug im Allgäuer Westen. Dann schnell zusammen gepackt und meinem Team entgegen gelaufen, wo vor allem Dundee seinen Freudenanfall bekam. Mein Bube halt!Danach gab's noch ein Eis und schon konnten wir zufrieden Heim fahren. Am Sonntag war das Wetter deutlich besser, wobei in den höheren bergen immer noch die Bewölkung überwog. Überall war die Hölle los, auf den Straßen, in den Bergen und am Breitenbergbahn Parkplatz wurden sogar Felder frei geräumt um weitere Autos parken zu können, ein Irrsinn! Egal, gemeinsam mit Sofie, Tanja, Dietl, Andreas und natürlich Dundee marschierte ich die absolut einsame Route zur Höllentieralpe hinauf. Klar das wir dort keiner Menschenseele begegneten und unsere Ruhe hatten. Der Wind stand fast perfekt an und es war ein leichtes in die dritte Dimension zu gelangen. Leicht thermisch wurde es auch, was mir den Vorteil eines längeren Fluges brachte. Dazu der Blick in die Felswelt der Tannheimer und schon ist das Fliegerherz zufrieden gestellt. Nach einer soften Landung legte ich schnell zusammen und rannte wieder den Berg empor. Diesmal über meinen angelegten Steig und siehe da selbst im verwachsenen teil war er noch zu finden. An der zweiten Kehre am Jägerstand trafen wir uns alle wieder und konnten so ratschend, wie auch zufrieden zum Parkplatz absteigen. Das obligatorische Eis folgte natürlich wieder auf dem Fuße und so war auch dieser Tag mehr als ausgenutzt. Nun steht uns ein traumhafter Montag bevor, denn wir wenn möglich einplanen sollten, denn am Dienstag haben wir es schon wieder mit einer Polarluft Kaltfront zu tun, was einen Temperatursturz, wie auch Schlechtwetter mit sich bringt. Im Anschluß folgt durchwachsenes Wetter und da muss man mal sehen was so geht. Somit Euch allen wieder einmal einen schönen Start in die neue Arbeitswoche!!! 

01/08/2016 - 04/08/2016 Die Woche begann regnerisch, aber im Lauf des Tages zeigte sich immer mehr die Sonne, so dass ich am Nachmittag zu einer kleinen walk and fly Aktion ausrückn konnte. Einem malerischen Aufstieg folgte ein feiner Flug über den Seen des Allgäus. Danach marschierte ich noch mit Bube Dundee eine große Wald, Wiesen, Felder - Runde und auch hier, von den elendiglichen Mücken mal abgesehen, gemütliche Beschauligkeit. Am Dienstag tobte unaufhörlich der Sturm, vor allem Nachmittags legte er noch einmal zu und ich versuchte ein lang geplantes Projekt zu realisieren. Im Vorland hatte ich immer schon einen Rücken im Auge, aber alles schien sehr flach, dazu Weidezäune, Stromleitungen und so weiter. Mit dem starken Wind von heute allerdings....naja...gedacht, getan und schon lief ich, den zugegeben sehr reizvollen Anstieg zu den weiten Startflächen hinauf. Gefühlt 25 - 30 Km/h, mit Böen die noch wesentlich stärker waren, also alles andere als optimal. Hinter einer Stufe legte ich aus und zog den Schirm soft in den Wind auf. Mit viel handling schaffte ich es den Flügel über mir unter Kontrolle zu bringen, wanderte den flachen Teil langsam hinaus und wurde in die Höhe gezogen. Es klappte, aber in der Luft war es dann schon sauber unruhig. Vor dem ersten Hof landete ich vorsichtshalber mal, aber es wäre noch weiter gegangen. Egal, nochmal rauf und das Ganze ein zweites mal probiert, sozusagen Starkwindtraining vom Feinsten. Zuletzt fing es zum tröpfeln an und ich zog es dann doch vor den geordneten Rückzug anzutreten. Am Mittwoch strahlte bereits wieder die Sonne und ich machte, Zeitbedingt, einen kleinen walk and fly am Skilifthang. Die Farben, die Eindrücke wieder einmal phänomenal und der Beweis das auch kleine Touren faszinieren können. Dafür aber dann Zeit genug eine große Runde mit Dundee in den Thaininger Wälder zu drehen. Der Donnerstag ebenfalls ein Traumtag und so suchte ich mein Glück am lieblichen Schlossberg. Ein kurzweiliger im Banne der Tannheimer Berge und schon legte ich vor der gleichnamigen Alm meinen Flügel aus. Es folgte ein erstaunlich langer Flug, es trug perfekt, so dass ich noch genüsslich eine Runde über Eisenberg drehen konnte. Die Landung dann sanft und unmittelbar am Auto. Flott war ich wieder Daheim und fuhr mit Dundee gleich zum Lech, denn es war abartig schwül. Nach einer Auenwanderung hauten wir uns genüsslich in's tiefe Nass und der Bube bekam wieder einmal Schwimmunterricht. Nach anfänglichen murren wollte er dann später gar nicht mehr heraus. Der Bube halt! Nun haut uns ein Tiefdruckgebiet den Freitag mit Dauerregen völlig zusammen, aber passend zum Wochenende wird es wieder besser und so können wir da getrost etwas unternehmen. In diesem Sinne viel Spaß und erholt Euch gut!!!

29/07/2016 - 31/07/2016 Am Freitag schon einmal wieder herrliches Wetter, allerdings etwas getrübt durch stärkeren Wind, der vor allem in der Höhe ziemlich werkeln sollte. Na gut dachte ich, geht halt was kleineres mit Schutz vor dem Sturm und so machte ich mich auf Richtung Kempten um auf einem langgezogenen Kamm ein neues Projekt zu testen. Schon öfters hatte ich mir beim vorbei fahren gedacht hier müsste was gehen und so war es dann auch. Ganz unten parkte ich, wohlwissend dass ich im Gleitwinkel nicht bis hierher kommen würde, aber mal sehen und schon befand ich mich bei strahlenden Sonnenschein im Anstieg durch malerische Almwiesen, in denen es blühte und unzählige Schmetterlinge flatterten. Die Hitze war mörderisch aber der Wind machte es erträglicher, nur mit dem Nachteil das er mit zunehmender Höhe immer brachialer wurde. Zuletzt marschierte ich weglos in den vermeintlichen Startbereich hinauf, der sich als geradezu ideal präsentierte. Nur einen Blick auf Stromleitungen, Weidezäune und Kühe sollte man haben. Die Kühe machten es mir leicht, sie "grasten" sich aus dem Anlaufbereich hinaus, der Wind allerdings war nach wie vor heftig, aber exakt aus der perfekten Richtung und somit legte ich meinen Flügel aus. Das Panorama dazu ein herrlicher Hintergrund und schon zog ich auf. Der heftige Wind sorgte für sofortige Startüberhöhung, aber dennoch kam ich zusätzlich langsam vorwärts. Was für ein Hammer, der Flug wurde genialst und ich konnte problemlos die weite Strecke bis zum Parkplatz hinaus fliegen, was ich nie gedacht hätte, im Gegenteil ich musste hier noch Höhe abbauen. Na also, auch kleinen Berge können richtig Spaß bringen! Danach drehte ich noch eine herrliche Runde mit Dundee im oberen Moss bei Thaining, wo er sich bis zum geht nicht mehr in den feuchten Wiesen wälzeln konnte. Am Samstag dann die erste "offizielle" walk and fly Tour. Klar durch den Ferienbeginn nicht geradezu gefragt und so war nur der unverwüstliche Mario und natürlich Dundee mit am Start. Vielleicht war auch das exotische Tourenziel Lutzenreute (827m) am Bodensee mit knapp 400m nicht ausreichend motivierend, aber wir wurden hier mehr als belohnt. Zum einen war das Wetter traumhaft und zum anderen bot sich hier uns ein einsames Flugegebiet mit spektakulärer Aussicht. Schon der Anstieg von Hörbranz (Ortsteil Berg) aus war faszinierend. Steil führte ein schattiger Fahrweg, was vor allem für Dundee optimal war, die steilen, mit Nagelfluhwänden versetzten Hänge empor. Immer wieder spitzte der riesige Bodensee zischen den Bäumen hindurch und als wir auf der malerischen Almfläche auf dem Rücken ankamen wurden die Ausblicke noch gigantischer, ja fast wie im Süden der Alpen. Nun begann die Suche nach dem Startplatz und tatsächlich an einer seitlich wegführenden Wiese fanden wir vorgelagert an einer Kuppe den Schneisenstart. Eine Naturrampe für Drachen war zu erkennen, aber kein Windsack und so war auch der Startplatz, wie die Tour selbst ein Einsamkeitshit. Die Schneise ideal, zuerst flach zum auslegen und aufziehen, danach steil und immer im Blick die Insel Mainau im Bodensee. Ich machte ich als erster an den Start, denn ich musste ja nochmal herauf um Bube Dundee abzuholen. Bei kaum Wind haute ich mich knapp über den Sträuchern aus der Schneise heraus und konnte einen mehr als verdienten Traumflug über den Bodensee abgreifen, was immer wieder ein Megaerlebnis ist. Dazu die Sicht in die Schweizer Berge zur Säntis, wie auch den Häuserfluchten von Bregenz, der Wahnsinn! Die Landung soft am Auto, alles zusammen gepackt und nochmals rauf zu Mario und Dundee gespeedet. Dann machte sich gleich "Super" Mario an den Start und wie wir Ihn kennen haute er sich souverän mit einem gekonnten Rückwärtsstart in den Flughimmel über den Bodensee hinaus. Wenn das kein Erfolg war, wie auch bei der Tour am Tag zuvor können oft vermeintlich kleine Berge, mit wenig Höhenmetern viel mit weiteren Aspekten wie Einsamkeit und Aussicht punkten. So stieg ich zufrieden mit Dundee zum mir entgegen laufenden Mario ab. Danach hatten wir ein Eis mehr als verdient. Nach dem genialen Samstag verabschiedete sich der Sonntag im Dauerregen, aber egal nach einer Dundeerunde am Egglsee machte ich es mir zu Hause gemütlich, denn die neue Woche wird wieder durch ein Azorenhoch besseres Wetter bringen. Also raus mit Euch und habt viel, viel Spaß dabei!!!

25/07/2016 - 28/07/2016 Tagtäglich die selbe Misere, zuerst schön, dazu noch abartig schwülwarm und schon türmten sich riesige Cumulus auf die immer wieder infernalische Gewitter, wie auch Regengüsse brachten. So brachte der Montag ein erstes, fluchtartiges walk and fly am Skihang. Mit Dundee rannte ich dann in den Feldern halbwegs trocken umher. Ebenso am Mittwoch, wo ich noch einen Platzregen abwartete und vor der nächsten, heran nahenden Front gerade noch so durchstarten konnte. Immerhin ging es dann noch mit Dundee zu einer Abendlichen Runde auf's Thaininger Bergkircherl. Am Mittwoch dann das erdrückende Erlebnis einer Beerdigung, was nie besonders erbaulich ist und glücklicherweise war Dietl mit dabei, was dann noch in einem kleinen Übungs walk and fly am Habacher Hang endete. Auch hier Düsterniss, brummen und scheppern, aber es reichte noch. Am Donnerstag, ich brauche es kaum erwähnen erging es mir genauso, aber ein kleines walk and fly presste ich dennoch heraus. Im Anschluß lief ich noch mit Bube Dundee zum berühmten Platzerl und wir plantschten noch eine Weile, ehe uns die elendiglichen Mücken wieder einmal vertrieben und so kann ich Trotz allem behaupten die üble Woche zu 100% ausgekostet zu haben. Nun folgt zumindest ein schöner Freitag, wie auch ein heißer Samstag und dann geht es ab Sonntag wieder bergab, denn da beginnen wieder die schwülen, unstabilen gewittrigen Phasen. Es ist zum aus der Haut fahren, aber egal, nützt die guten Tage aus und macht Euch alle ein schönes Wochenende!!!

Das es in den Allgäuern auf Grund der vielen Almwiesen zahlreiche Startmöglichkeiten gibt ist klar. Nach und nach kommen nun immer wieder kleine, kurze Videos die ein bisschen die zahlreichen Möglichkeiten aufzeigen sollen.

22/07/2016 - 24/07/2016 Wenn was geht, geht was und da ändert auch diese subtropische Gewitterlage nichts. Ok, der Freitag fiel schon mal am Nachmittag aus, denn es schüttete ganz ordentlich und so endete alles in einer kurzen Dundeerunde, aber am Samstag sah die Welt schon wieder besser aus und ich fuhr zunächst mit Dundee mal zum Buchenberg. Am düsteren Waldparkplatz ließ ich das Auto stehen und konnte schnell zum Gipfel hinauflaufen während Dundee im Schatten noch eine Ladung Schlaf tankte. Das Wetter herrlich, der Wind stand satt an und genau als die Bahn ihren Betrieb aufnahm hatte ich meinen Flügel schon ausgelegt. Später wäre hier sowieso wieder das Chaos angesagt, aber nun konnte ich entspannt eine Runde über den Füssener Seen Fliegen. Sogar soaren wäre drin gewesen, aber da ich gleich wieder zu Dundee wollte machte ich mich auf dem Weg zum Landebereich. Noch ein paar flotte Manöver, den Spaß muss schon sein und ich landete soft am Windsack. Schnell zusammen gelegt und wieder zum Waldparkplatz gelaufen. Müde und gähnend schaute mich Dundee an und schon fuhren wir weiter zum Mühlegg. Dieser sympathische Vorberg bietet sich für heiße Tage geradezu an. Viel Wald, viel Wasser und nicht allzu lang, denn Sommer und Dundee ist so eine Sache. Gemütlich liefen wir in die Iilachschlucht und stiegen dann die steilen Serpentinen zu den Almwiesen unter dem Gipfel auf. Noch ein Stück auf breiten Almwiegen und schon standen wir am Kreuz des herrlichen Aussichtsberges, dem die ganze Alpenkette im Blickfeld liegt. Die Wiesen waren noch feucht, wie auch kühl, was Dundee im Dauerwälzeln hielt. Nach einer gemütlichen Gipfelbrotzeit stiegen wir wieder in die Schlucht hinab. Es folgte der nasse Teil, denn wir hauten uns beide in die Iilach, die noch herrlich kühl war, ehe wir zum Auto zurück liefen und Heim fuhren. Ab dem frühen Nachmittag brodelte es dann wieder und es begann zu gewittern. Der Sonntag kam dann mit ähnlichen Wetter daher und so starteten wir, das heißt Sofie, Tanja, Wolfi, Dundee und ich schon früh am Morgen Richtung Oberammergau, da wir klettern wollten und uns nicht mit gewittern herum ärgern wollten. Der steile Aufstieg Richtung Laber hatte es in der feuchten Luft in sich, aber alle kämpften sich tapfer bis auf dessen Schulter empor. Weiter ging es dann auf den schwer zu erahnenden Jägersteig zum Laberköpferl 1411m hinüber. Glatt, schmierig, bisschen ausgesetzt, also schon alpin angehaucht und somit ideal zu warm werden. Wenig später standen wir alle vor dem Felsklotz des Laberköpferls. Skeptisch näherten sich alle und musterten den steil aufragenden Fels. Dundee war das egal und er kugelte lieber in den Wiesen herum. Während ich schon mal die Ausrüstung vorbereitete konnten alle derweil gemütlich Brotzeit machen. Danach folgte die obligatorische Einweisung mit den üblichen Themen von Dreipunktekletterei, über Standplätze bis zur aufrechten Körperhaltung und das natürlich alles sicher ist. Schon kletterte ich frei den ersten Aufschwung empor. Baute einen Standplatz, legte das restliche Seil in einer Art Klettersteig zum Gipfelkreuz hinauf und schon konnte als erste Tanja die Route in Angriff nehmen. Souverän kraxelte sie die Verschneidung im guten dritten Grad unter der Felswulst hinauf, meisterte noch die nasse, glatte Platte und stand schon bei mir. Karabiner umgehangen und schon konnte Sie selbstständig am Seil entlang zum Gipfel weiter kraxeln. Als nächster war Wolfi an der Reihe und auch Er machte keinen Hehl daraus das Ihm die Sache liegt. Flott stand Er bei mir um gleich weiter zu Tanja zum Kreuz hinauf zu klettern. Zu guter Letzt kam Sofie, die ja bereits Ihre ersten Klettererfahrungen an der Teufelskapelle gesammelt hatte. Ebenso problemlos meisterte Sie die Schlüsselstellen und kurz darauf standen wir alle stolz am aussichtsreichen Gipfelkreuz mit herrlichen Eindrücken in die Ammergauer Bergwelt und nicht zu vergessen der wilde Tiefblick nach Oberammergau selbst. Nach einer kurzen Pause im kleinen Laberkopfhütterl ging es an's abseilen. Wie im Aufstieg, so souverän seilten sich Tanja und Wolfi zum im Schatten wartenden Dundee hinab. Sofie brauchte dann eine Überwindungsminute länger um dann ebenfalls die schnellstmögliche Abstiegsart gekonnt ausnützen zu können. Der Abstieg selbst führte uns dann über den langen Forstweg durch den malerischen Kessel unter dem Ettaler Manndl, wo früher noch der kleine Soinsee lag, der aber immer mehr verlandete. Zufrieden und glücklich erreichten wir so wieder den Parkplatz an der Laberbahn Talstation und ich denke das war nicht die letzte Tour dieses großartigen Teams. So macht's einfach Spaß, danke das Ihr mit soviel Einsatz bei der Sache seit! Nun folgt eine weiterhin subtropische Woche, mit schwüler Luft und somit den nachmittäglichen Gewittern, aber mal sehen, wir werden schon wie üblich das beste daraus machen. Somit Euch allen einen schönen Start in die neue Arbeitswoche!!!

18/07/2016 - 21/07/2016 Die Woche ging endlich mal sommerlich los und schon befand ich mich im Anstieg zu einem der vielen, fliegbaren Vorberge, wobei speziell dieser besonders flach ist. Nun gut, der Wind stand satt an und ich dachte mir vielleicht reicht es einmal und siehe da, der Anakis 3 packte es und ich schwebte über die herrlichen Almwiesen die Hänge hinab. Dort wo die Straße quert kurz aufsetzen, mit dem Schirm handelnd über mir nach links durch einen Waldengpass marschiert und danach im freien Gelände gleich wieder abgehoben, genial! Dann nochmals ein Flug bis kurz vor den Parkplatz, Fliegerherz was willst Du mehr! Dann schnell Heim zum Buben und ab zu "Dundees Platzerl" wo durch die Regenfälle der vergangenen Tage besonders viel Wasser vorhanden war und das baden so richtig Spaß machte. Dundee war wieder restlos außer sich und kühlte sich immer wieder auf's neue ab. Der Dienstag mit Königswetter und es wurde mal wieder Zeit für den Klassiker Hörnle. Sonniger Anstieg, Einsamkeit am Startplatz und ein leicht, thermischer Flug. Die Besten Zutaten für einen erholsamen Nachmittagstrip. Der krönende Hammer dann am Landeplatz. Oben bin ich ja das Gesrüpp gewohnt, aber unten schoss es dieses mal den Vogel ab. Selbst für Hörnleverhältnisse eigentlich schon unverschämt und wer da mit der Bahn fährt und Gebühr bezahlt wird sich ernsthaft Fragen wofür. Schon beim überfliegen sah ich eine Kuhherde im Landeplatz und zufällig sah ich im fas 1m hohen "Amazonasdickicht" gerade noch den gespannten Draht der mitten durch den Landeplatz läuft und bis zum Windsack führt. Ohne Worte und schon kurvte ich mitten rein in das Gemüse. Egal ich als walk and flyer löhne ja sowieso nichts und Hauptsache nicht in den Zaun gelandet. Danach schnell Heim und wieder mit Dundee zu dessen Platzerl, wo wir gefühlt eine Stunde im Wasser rumplantschten, herrlich! Am Mittwoch der Wettertechnische Höhepunkt, sowohl in den Temperaturen jenseits von 30° und auch dem ungetrübten Sonnenschein im fantastischen Blau des Himmels. Schwitzend rannte ich im Allgäu zu einer flotten walk and fly Aktion zum Startplatz über ehemalige Skipisten hinauf. Puh, war das eine Hitze und schon legte ich meinen Flügel aus und drehte genüßlich eine Thermikrunde vor dem Alpenhauptkamm. Danach wieder nach Hause und Dundee eingeladen, dann weiter zum frischen Lech, wo sich das baden zum abkühlen immer noch lohnt. Dazu der urige Abstieg von Reichling durch das enge, mit Sinterterassen verschönerte Bachtal zum Badeplatz hinab. Ein Nachmittag der so richtig Laune nach mehr macht. Dundee jedenfalls hatte seinen Spaß und haute sich von einer Wasserstelle in die nächste, was bei den Temperaturn ja kein Wunder war. Der Donnerstag labilisierte sich zusehends und so wurde es immer windiger, wie auch gewittriger,aber irgendwie war mir das zur Zeit einfach egal und ich lief in den Ammergauern auf einen Weststartplatz hinauf. Es grollte bereits über mir und die Sonne heizte das Szenario noch weiter auf. Am Startplatz angekommen fegten gewaltige Böen über die Wiese und die Bäume bogen sich wild. Zunächst ließ ich die dunkelste Wand über mich drüber ziehen, was bei der starken Höhenströmung gleich erledigt war. Die Böen blieben allerdings und ich legte dennoch meinen Schirm aus. Die ganzen Schicksalschläger der letzten Zeit machten sich immer mehr bemerkbar, denn ich dachte nicht mehr allzu sehr darüber nach, sondern machte mich startklar, sozusagen absolut Schmerzbefreites Fliegen. Mit einem starken Ruck riss es mich sofort in die Höhe, dann kurzes absaufen bis die erste Böe hereinbrach, was mich sofort mal gut 100m in die Höhe trieb. Immer wieder rauschten solche Winde durch das Tal und beutelten mich durch, die Bremsleinen oft unter den Kniescheiben um den Schaukeln entgegen zu wirken. So ging es mit bremsen, freigeben, bremsen, freigeben die ganze Zeit dahin, teilweise ging es nahezu senkrecht in die Höhe und der Schirm war parallel hinter mir, aber zugegeben, der Wahnsinn was der Anakis 3 mit aktiver Fliegerei so mitmacht. Zuletzt ließ ich mich in den Landebereich treiben und spiralte ein Stück ab um Höhe zu vernichten. Dann stand ich nahezu still über der angepeilten Wiese und es ging nur noch bergab, perfekt und soft aufgesetzt. Immerhin etwas und mal sehen wie die "extreme" in Zukunft so weiter gehen....Danach fuhr ich entspannt zur Schnaidbergalm und traf mich mit Dietl und Dundee, die mir entgegen gefahren waren. Gemütlich marschierten wir dann auf den aussichtsreichen Schmauzenberg, wobei der immer noch frische Wind diesmal mehr als angenehm war und auch "Pelzhaufen" Dundee somit mit der Wärme besser zurecht kam. Ein schöner Abschlußm für diesen vermeintlich schlechten Tag und so fuhren wir zufrieden nach Hause. Nun folgt leider weiterhin, dank subtropischer Luft, ein durchwachsenes Wochenende, was sich auch in der neuen Woche dann weiter Fortsetzen wird, aber wie auch immer, egal wie es werden wird, draußen spielt die Musik und somit wie immer Euch viel Spaß an den freien Tagen!!!

Hier nun einige walk and fly Videos aus dem Schwarzwald, die obwohl schon über ein Jahr alt, erst jetzt den Weg zu den Youtube Filmen fanden. Der Beweis das es auch einsame, spannende Ziele in den Mittelgebirgen, wie dem Schwarzwald gibt.   

15/07/2016 - 17/07/2016 Der Freitag war schon der Tag wo sich das Wetter schön langsam beruhigte und so konnte ich Nachmittags noch eine gemütliche Runde mit Dundee bei uns in den Feldern laufen ehe der Countdown für's Wochenende begann. Am Samstag dann gemeinsam mit Andreas, Dietl und Dundee in's Allgäu gefahren. Schon am Weg dachte ich mir beim Anblick der Windräder das die Prognosen wieder einmal jenseits von Gut und Böse waren, was mich schnell zum umplanen zwang. Der angekündigte, stark auflebende Nord war am gesamten Tag von WSW verdrängt und so befanden wir uns alle vier schnell am Anstieg zum wohl anspruchsvollsten, wie auch einsamsten Startplatz im Allgäu, der immer wieder eine Herausforderung darstellt. Bei herrlichen Blicken in das Vorland um die Wieskirche schraubten wir uns schnell Richtung Gipfel empor. Schattiger Wald und kleine Bäche waren ideal für Dundee, der mit dem Sommer sowieso nichts anfangen kann und wieder auf Schnee hofft. Souverän marschierten Andreas und Dietl die doch gut 750 Höhenmeter hinauf. Als wir ankamen passte tatsächlich der Wind, auch wenn er relativ schwach war, was für den extrem kurzen Anlauf natürlich nicht unbedingt optimal war, aber egal zunächst einmal Brotzeit über die Bube Dundee natürlich gleich einmal herfiel. Dann legte ich einmal strategisch günstig aus, nahm tief Luft und zog ultraschnell auf, zwei Schritte, Schirm über mir und mit Schwung über die Kante hinaus, geschafft! Dann folgte ein wunderschöner, ruhiger Flug über den Allgäuer Vorland und ich hatte meinen Spaß. Es folgte eine softe Landung unmittelbar am Parkplatz. Dann legte ich schnell zusammen und lief meiner Truppe entgegen, die sich schon mit Dundee im Abstieg befanden. Super, ein Tag wie er sein muß und selbst am Nachmittag wehte immer noch der westlich festgelegte Wind, was am Buchenberg/Tegelberg den Maßen an Fliegern sicherlich nicht in den Kram passte. Es folgte der Sonntag, der am Morgen ziemlich düster und somit zunächst einmal gar nicht so rosig daher kam, aber sich nach und nach dann doch zu einem sonnigen Tag entwickelte. Grund genug mit Sofie, Tanja, "Nachwuchspilot" Maxi und Dundee im Vorland gemütlich auszurücken. Die Bedingungen wie am Vortag, Prognosen alle auf Nord und den ganzen Tag wieder WSW, faszinierend, aber egal wir liefen alle entspannt die Skipiste hinauf und erreichten in völliger Einsamkeit über einen Fahrweg den höchsten Punkt mit seinem Gipfelkreuz. Es wehte ein satter, böiger Wind aus Süd bis West, was wieder typisch für diese Tage war. Zufrieden schauten wir in die Runde der Bayerischen Alpen, des Wettersteins, der Ammergauer, der Tannheimer bis zu den Allgäuern hinüber. Unnötig zu erwähnen das sich Sofie und Tanja problemlos hier herauf kämpften und auch Maxi hatte seinen Spaß, zumal ja der große weiße Hund dabei war! Dann wanderten wir gemütlich zum Skihütterl zurück und hauten uns in den urigen, Windgeschützten Vorbau. Die Zeichen standen auf Brotzeit und da wir alle etwas dabei hatten artete es in ein regelrechtes Gelage aus, echt geht es uns wieder einmal gut. Während unserer Brotzeit ließ der Wind etwas nach, aber er kam immer noch von hinten und weiter unterhalb seitlich, also alles andere als optimal. Dennoch packte ich meinen Flügel einmal aus und machte mich bereit. Es folgte der berüchtigte "Forrest Gump" Anlauf und ich schaffte es nach einem Irrsinssprint den Schirm in die Luft zu bekommen. Dann spülte es mich im Abwind den Hang hinab, seitlich Böen und Thermiken ruckelten ordentlich an meinem Anakis 3, der aber verhielt sich gewohnt gutmütig und ließ sich locker im aktiven Flugstil durch die Problemzonen manövrieren. Die Landung mit viel auf - und ab, aber sanft. Dann wieder schnell zusammen gepackt und rauf zu den Mädels, Maxi und Dundee. Eine lustige Versteckspielrunde noch mit Maxi durchgezogen und schon liefen wir über die Piste und den weiten Almwiesen wieder zum Ausgangspunkt hinab. Na also, auch die vermeintlich kleineren Ziele bieten wie üblich vollen Spaß. Schön das Ihr alle mit mir unterwegs wart! Nun folgt wohl endlich wieder eine Sommerwoche mit Temperaturen bis über 30° (...armer Dundee!) und damit bleibt mir nur noch Euch viel Spaß beim baden, wandern, fliegen, radeln und sonst so alles was Ihr macht und vorhabt zu wünschen!!!

11/07/2016 - 14/07/2016 Uiuiuiui, ein düsterer Start in die neue Woche, aber zumindest der Montag punktete noch mit allerletzten Sonnenstrahlen ehe die Gewitter ausbrachen. In den Bergen ging schon nichts mehr, aber ich fuhr sowieso gleich Heim zum Buben und siehe da, hier konnten wir bei Sonnenschein noch zu Dundees "Platzerl" hinüber wandern um dann zwischen all den Libellen und Schmetterlingen ein erfrischendes Bad zu nehmen. Dieser Platz ist einfach genial, kein Mensch weit und breit, einfach nur schön halt, eben Dundees "Platzerl"! Am Dienstag Land unter, aber in einem Hauch von Beruhigung konnte ich mit Dundee schnell um den Egglsee laufen. Tropfnass waren wir trotzdem, denn alle Wege verwandeln sich immer mehr in Sumpflandschaften, der Wahnsinn! Auch der Mittwoch endete im Dauerregen und nichts desto Trotz marschierte ich mit Dundee eisern auf den Kalvarienberg bei Rott. Immer wieder schön in der kleinen Tuffsteingrotte, wie auch dem Bergkircherl Schutz vor dem grausigen Wetter zu finden. Getreu dem Motto "Hauptsache was gemacht" stiegen wir über die weiten Felder auf der Nordseite wieder zum Auto ab und fuhren durchnässt, aber glücklich Heim. Dem schlechten Wetter blieb auch der Donnerstag treu, aber im Voralpenraum wurde es doch etwas trockener und sogar die Sonne blinzelte mal hindurch. Grund genug mit Dundee gleich nach der Arbeit einen großen Ausrücker zu machen. Das es dabei auch vor der Haustüre noch neue Ziele gibt ist in unserer schönen Heimat nicht verwunderlich. Flott fuhren wir über den Lech nach Osterzell hinüber, denn da soll eine Mariengrotte sein und siehe da kaum waren wir angekommen fand sich schon ein großer Wegweiser. Geparkt und losgestiefelt, so dass wir bald die erstaunlich große, liebevoll gestaltete Grotte erreichten. Dundee waren die christlichen Werte egal, er konzentrierte sich lieber auf das markieren. Danach konnten wir noch weiter im Wald die steilen Hänge bis zum Kamm aufsteigen, wo sich ein schöner Blick in die Umgebung auftat. Nun folgt wohl endlich Wetterbesserung und wieder etwas Wärme am Wochenende, wobei für Montag schon wieder von einer Kaltfront die Rede ist, also alles Samstag, wie auch Sonntag auskosten was wir an Sonne bekommen können. Somit Euch allen ein schönes und hoffentlich sonniges Wochenende!!! 

Nun endlich der lang ersehnte Dundee is Over the Top II, mit der gefährlich - spektakulären Skitour im Juni auf den Granatenkogel 3318m in den Ötztaler Alpen. Sicher eine der grenzwertigsten Touren die ein Hund überhaupt bewältigen kann und Dundee zeigt dabei wieder einmal allen wozu er im Stande ist. Fantastische HD Aufnahmen (25min./2,5Gb!!!) entführen Euch in eine gnadenlose, aber wunderschöne Welt aus Fels und Eis!  

08/06/2016 - 10/07/2016 Weiterhin läuft mein "Ablenkungsprogramm" und das ziemlich gut. Nur in den Nächten greift noch das grübeln um sich und vereitelt einen erholsamen Schlaf. Wie auch immer am Freitag wehte schon wieder einmal ordentlich der Westwind und so fuhr ich gleich zu Dundee Heim und rückte in der näheren Umgebung aus. Mit Glück und einem Hauch Gespür fanden wir ein absolutes Kleinod. Ein traumhaftes Plantschbecken, mit gewaltigen Wurzeln als Rückenstütze, eigentlich geradezu genial. Dazu fließendes Wasser und somit nicht ganz so von den Mücken aufgesucht. Da werden wir wohl des öfteren anmarschieren, zumal es rundherum in allen Farben blüht und Unmengen an Schmetterlingen umherfliegen. Vielleicht ein kleines Bankerl aufstellen und so einen Dundeeplatz drauß machen, mal sehen! Am Samstag fegte immer noch der Westwind über die Kämme und so ging es mit Dietl und seinem Bub Andreas, wie auch Dundee auf den Klassiker Schwaigerberg, wo wie üblich selbst am Wochenende die Einsamkeit tanzt. Problemlos liefen wir über die Forststrasse und den weiten Feldern zum Ansatz des Gipfelgrates hinauf. Vor allem für Dundee ideal, oft schattig und viel, viel Wasser. Dazu Massen an schmackhaften Walderdbeeren, einfach köstlich! Über den mehr als traumhaften Blaubeerengrat aus dem "Herr der Ringe" kamen wir schnell zum Gipfel hinauf, wo uns schon mein Kreuz empfing.Nach einer gemütlichen Gipfelbrotzeit marschierten wir hinab und hauten uns noch in die schon traditionelle Schwaigerberg Gumpe, ein absolutes MUSS bei diesen Temperaturen. Nach dem restlichen Abstieg folgte noch das wohlverdiente Eis in Oberammergau, denn das hatten wir uns alle an dem Tag verdient! Der Sonntag wurde noch heißer und war somit für Dundee eher unangenehm. Somit fuhren wir wieder, das heißt Andreas, Dietl, Dundee und ich, sehr früh am Morgen los um am noch angenehmen Vormittag eine kleine walk and fly Tour in unseren Vorbergen anzugehen. Der Wind heute deutlich entspannter und so kamen wir bald über herrlich freie Wiesen am kleinen Hütterl unter dem Startbereich an. Hier war es ideal für Andreas und Dundee zu warten. Schattig, fließend Wasser und ein angenehmes Lüfterl und schon liefen Dietl und ich das letzte Stück hinauf um unsere Flügel auszulegen. Dietl haute sich als erster mehr als souverän in den durchwegs strahlend blauen Himmel hinaus, machte gleich Höhe und hatte somit keinerlei Probleme in den Flachstellen des Landeanflugs. Ich folgte ihm sogleich und konnte ebenso weit über den noch winkenden Andreas aufsteigen, einen herrlichen, sanft thermischen Flug Genießen, um dann soft beim Auto zu landen. Dann speedete ich nochmals die Route hinauf und holte Andreas und Dundee vom Hütterl ab, was somit für mich die perfekte Trainingsausbeute darstellte. Zufrieden gönnten wir uns alle noch ein Eis in Peiting und der heiße Nachmittag konnte kommen. Dietl und Andreas zog es in's Schwimmbad während Dundee im garten unter den Bäumen genüßlich vor sich hin döste. Nun erwartet uns ein schwüler, gewittriger Wochenstart, gefolgt von einem Temperatursturz samt Tiefdruckwetter, also nicht unbedingt brauchbares Wetter um den Kopf frei zu bekommen, aber mal sehen, irgendwas find ich ja eigentlich immer und somit Euch allen einen erfolgreichen Start in die neue Woche!!! 

NACHRUF:

Wie sicherlich einige bemerkt haben war für einige Tage "öffentlicher" Stillstand, sowohl in meinen news, der Internetseite, Facebook und auch in whatsapp. Es wurde in den letzten Tagen einfach Zuviel Belastung und ich musste etwas zur Ruhe kommen. Da verlässt die Frau von einen Tag auf den anderen das Haus, die Mutter kämpft verzweifelt mit einer unheilbaren Krankheit und dann kommt der Anruf mit der Mitteilung das der Vater im sterben liegt. Seit einem Schlaganfall vor drei Jahren hatte es mein Vater nicht gerade leicht und ich denke er wollte auch nicht mehr so weiter leben. Jedenfalls konnte ich mich von Ihm noch verabschieden, denn einen Tag nachdem ich bei Ihm war ging er auf die letzte Reise und diese Bilder trage ich nun schon seit vergangenen Freitag mit mir herum. Vielleicht hilft auch das darüber schreiben etwas. Wenn es kommt, dann gleich wieder ganz satt und so bleibt mir nichts anderes über als damit irgendwie klar zu kommen. Nun hängt alles an mir, der gesamte Haushalt und natürlich auch Dundee, der auf keinen Fall zu kurz kommen darf. Es wird sich in nächster Zeit noch herausstellen ob ich es schaffe das Haus zu halten oder die finanzielle Belastung doch zu groß ist. Für Dundee und mich hoffe ich allerdings sehr das es mir mit Nebenjobs gelingen wird. Ansonsten halte ich mich an die alte megaextremesport Regel, Spaß an der Bewegung zur Ablenkung, denn das ist wohl einzig der Weg etwas aus der Misere flüchten zu können.

Eduard Hofmann 16.10.1942 - 02.07.2016

Meinen Vater verdanke ich sehr viel, nicht nur das er mich aufgezogen hat und das in wilden Zeiten von einer Scheidung, sondern auch das Er mich mit meiner Mutter gemeinsam auf den richtigen, sportlichen Weg zum Bergsteiger gebracht hat. Er war ein Herzensguter Mensch der immer Zeit zum spielen mit seinen Sohn aufbrachte und die einzigen Laster bestanden aus Snickers und Cola. Ich werde Ihn und seine Art, unsere Vater/Sohn Gespräche sehr vermissen. Mach's gut Papa, ich hab Dich sehr lieb und wir sehen uns wieder! 

27/06/2016 - 07/07/2016 Das schaut dann doch schon eher nach echten Sommer aus und so war es kein Wunder dass ich gleich am Montag zum walk and fly ausrückte. Landschaftlich herrlich, mit unzähligen Blumen geradezu übersäät, dazu heiße Sonne pur und natürlich der "passende" Rückenwind am Startplatz. Dennoch egal, mit Schwung aufgezogen, gerade noch so über den Weidezaun und den Flug mit der malerischen Seenlandschaft Füssens einkassiert. Am Abend dann noch mit Dundee auf den sonnigen Thaininger Berg und der Tag war zufriedenstellend abgehakt. Am Dienstag ging es dann mit Andi, der nach einer kurzen Pause wieder voller Elan an mit auf Tour ging, im Voralpenland auf einen meiner Skiberge. Traumwetter und diesmal perfekter Wind machten es einfach zu starten, so dass ich mit einem leicht thermischen Genußflug belohnt wurde. Ebenso schnell war Andi wieder am Auto herunten und freute sich über die gelungene Tour. Einsam, aussichtsreich und nicht Zuviel, also ideal um wieder "warm" zu werden. Am Abend dann wieder eine gmütliche Dundeerunde, stets auf der Flucht vor den elendiglichen Mücken, die heuer wirklich eine einzige Plage sind. Der Mittwoch wurde dann schon etwas gewittriger, aber bis in den Abend hielt sich noch das sommerliche Wetter. Grund genug mal wieder mit Dundee die lange Runde am Lechhöhenweg bei Mundraching zu marschieren. Wie gewohnt eine mehr als liebliche Route, gespickt mit genialen Ausblicken auf den sich windenden Lech. Glücklicherweise mal nicht Mücken ohne Ende, was für schöne Fotopausen sorgte. Der Donnerstag punktete wieder mit herrlichen Sonnenwetter und zufälligerweise fuhr die Bahn am Buchenberg nicht, wohl eine Reparatur oder so was ähnliches und schon lief ich, auf den nun verwaisten Berg empor. Der Start ein leichtes und schon flog ich mal wieder über die Füssener Seenlandschaft und ließ die Seele baumeln. Die Tatsachen holten mich mit dem Anruf über den Zustand meines Vaters ein. Am Freitag nahm ich mir gleich frei und fuhr zu Ihm nach Berchtesgaden. Wie Ihr oben ja bereits gelesen habt wißt Ihr wie es ausgegangen ist. Selbst die kleine Tour bei Inzell mit Dundee half nicht etwas Abstand zu gewinnen. Zumindest bei unseren Baggersee hatten wir noch Spaß beim plantschen. Am Samstag fuhr ich dann mit Dundee an einen meiner Übungshänge und konnte bei satten Westwind glatt eine halbe Stunde soaren, was mir an dem Hang noch nie gelang. Danach kam Dundee noch zu seiner wohl verdienten Runde. Am Abend, kurz vor dem Deutschlandspiel kam dann der Anruf das es mein Vater überstanden hatte. Am Sonntag wiederholte sich das Spielchen vom Vortag, nur ohne Flug, denn es war bereits zu warm und da wollte ich Dundee nicht warten lassen und marschierte gleich mit Ihm durch die blühenden Almwiesen auf der Westseite des Hörnles ohne Schirm. Am Montag fuhr ich dann in die Arbeit, was wohl das Beste war, denn in dem ganzen Stress im Hotel hatte ich keine Zeit in Erinnerungen zu versinken und auch das Wetter passte, so dass ich wieder einen kleinen walk and fly einbauen konnte bevor ich mit Dundee am Lech eine Runde mit Badeeinlage drehte. Am Dienstag windete es wie nur gerade was und da fuhr ich gleich Heim zum Buben und wir unternahmen eine herrliche Wanderung in den Wäldern zwischen Issing und Reichling. Immerhin konnte der Wind das elende Mückenzeug etwas abhalten, was ja auch schon was wert ist. Auch der Mittwoch war fliegerisch zu windig und so machte ich mich mit Dundee auf und erkundete einen Seitenarm am Lech, was uns in fast schon Amazonasartige Wälder brachte. Überall blühte es, das Wasserplätscherte und der Dampf stand förmlich in der Luft, so dass ein Tropengefühl durchaus aufkam. Am Donnerstag dann endlich wieder etwas windstillere Verhältnisse und so rannte ich mal eben schnell auf das gute, alte Hörnle, wo erstaunlicherweise relativ wenig los war. Am Buchenberg und Tegelberg waren dagegen schon wieder Bassano Zeiten ausgebrochen. Am Startplatz angekommen eine tolle Sicht, kein Mensch weit und breit und so legte ich gemütlich aus und genoß nach einem einfachen Start, mit optimalen Gegenwind, einen thermisch unterstützten Flug über Bad Kohlgrub. In diesen Momenten ist die Welt in Ordnung, denn ich konzentriere mich nur auf das "Jetzt", nur leider holt einen die Realität schnell wieder ein wenn es im Auto nach Hause geht. Zumindest konnte ich dann noch eine gemütliche Dundeerunde am Thaininger Bergkircherl drehen, wobei es Dundee wieder einmal einfach zu warm ist und er dann meist keine Lust hat und sich lieber ein schattiges Plätzchen sucht. Naja, wie auch immer es scheint wohl ein noch heißeres Wochenende auf uns zuzukommen und da würde ich sagen viel Spaß Euch allen bei dem was Ihr so vor habt! 

Hier nun der Trailer zum Highlight "Dundee is Over the Top II" der vergangenen Skitourensaison. Wieder einmal verschiebt Dundee die Grenzen des machbaren für einen Hund, indem er den Eisriesen Namen's Granatenkogel 3318m auf den "Pelz" rückt! Ein unglaubliches, grenzwertiges Abenteuer, aber seht selbst!

24/06/2016 - 26/06/2016 War klar dass wenn das Wochenende kommt auch ein Tiefdruckgebiet herein eiern muß, aber zunächst einmal war der Freitag noch ultraschön und megaheiß. Grund genug einen meiner kleinen Allgäuflugberge anzugehen, was nach einem gemütlichen, sonnigen Aufstieg in einem herrlichen, leicht thermischen Flug endete. Danach holte ich Dundee und drehte noch eine entspannte Runde in unserer genialen Voralpenlandschaft. Der Samstag sollte dann, laut Prognosen, im Gewitterchaos versinken, aber es kam wieder anders. Die Prognosen waren durch die Bank falsch und das schöne Wetter hielt sich bis in den Nachmittag hinein. So konnte ich mit Dietl und Dundee zu einem Übungsflügerl aufbrechen. Bei warmen Sonnenschein marschierten wir an der Liftrasse zum weitläufigen Startplatz hinauf. Ein Weidezaun kurz ausgehängt und schon konnte Dietl seine Aufziehübungen durchziehen. Zuletzt starteten wir beide nacheinander und flogen im Skigebiet relaxt in die abgemähten Felder hinab. Dietl mit einem souveränen Start, samt kontrollierten Flug und einer astreinen Landung. So muß es sein! Während Dietl noch Groundhandelte lief ich hinauf und holte den wartenden Dundee ab und alle waren wir glücklich an diesem vermeintlich versauten tag noch was gerissen zu haben. Am Abend schepperte es dann und der Dauerregen begann. Der Sonntag war dann ziemlich feucht und so war es kaum verwunderlich das gerade mal kleine Dundeerunden zustande kamen, aber diese zumindest in den halbwegs trockenen Phasen. Wie auch immer beginnt die neue Woche, wie soll es auch sein, wieder schön und erst ab Wochenmitte haben wir wieder eine Kaltfront am Hals, also mal sehen was wir damit so alles anfangen können. Somit Euch allen einen schönen Start in die neue Arbeitswoche!!!

20/06/2016 - 23/06/2016 Ein Wochenbeginn nach Maß, denn die Sonne strahlte mit aller geballter Kraft und ich konnte gleich ein kleines, und absolut entspanntes walk and fly am Skihang durchziehen. Die Stimmung perfekt, dafür der Wind gefühlt aus allen Richtungen, das Gras, das Gestrüpp samt den Dornen hoch, was sauberes auslegen veranschlagte. Dennoch gelang alles und ich hob nach einem Ruck souverän ab und genoß den üblichen Flug über der Füssener Seenplatte. Nach einer sanften Landung fuhr ich gleich Heim und marschierte mit Dundee noch zum neuen Gipfelkreuz des Uttinger Berges, wo sich ein herrlicher Blick auf den Ammersee und das darüber thronende Kloster Andechs bot. Am Dienstag stand das Deutschlandspiel an, aber bei dem schönen Wetter, das sich Nachmittag so langsam einstellte, konnte ich nicht auf einen kleinen walk and fly verzichten und so speedete ich am Alpenrand an einen von meinen kleinen Skibergen zum aussichtsreichen Startplatz hinauf. Der Wind stand perfekt an und schon konnte ich mit sanfter Thermik einen relativ langen Flug verbuchen. Nach einer soften Landung fuhr ich Heim zu Dundee, drehte die übliche obligatorische Waldrunde und machte es mir beim Spiel gemütlich. Na also, geht doch, alles unter einen Hut gebracht! Am Dienstag wieder Königswetter, aber ich hatte einen Nebenjob am Abend, was elektrisches und somit ein enger Zeitplan. Dietl kümmerte sich derweil um Dundee und schon befand ich mich im RUN auf den Tegelberg. Die Hitze haute ordentlich rein bis ich am Gelbe Wand Schrofensteig losging. Zum Glück plätscherte immer wieder mal ein Bächlein zum abkühlen herab. Problemlos schraubte ich mich durch die Stahlseile in einer guten Stunde zum Gipfel hinauf. Nur die letzten Meter zum Tegelberghaus sparte ich mir, denn da starteten Flieger wie die Lemminge, um in völliger Einsamkeit am Täfeleshang auszulegen. Der Wind stand flott an und so war ich in Sekundenschnelle in der Luft um so gleich zu überhöhen. Es kam wie es kommen musste, der Flug über die Allgäuer Traditionslandschaft um Neuschwanstein. Genußvoll kurvte ich weit umher und saugte die beruhigende Stimmung ein, was nach Chaosarbeitstagen die mehr mit Stress punkten, das einzig wahre ist! Die Landung soft und exakt am Windsack, wo ich dann noch gut eine halbe Stunde Luft hatte um zu meinen Zusatzverdienst zu kommen. Der Donnerstag wurde dann ein weiteres Wetterhighlight und so machte ich mich auf den Weg nach Hause, genau Ihr habt richtig gehört, ich fuhr gleich Heim, packte Dundee in's Auto und schon fuhr ich wieder rein, genauer gesagt nach Oberammergau und marschierte die übliche Route auf unseren Hausberg, den Schwaiger Berg. Die Hitze mit fast 35° kaum auszuhalten, aber dafür kühlten wir uns an der riesigen Gumpe unterhalb des Gipfelaufbaus ab. Dann noch den malerischen Grat, mit Tiefblick auf's Murnauer Moos, empor und schon standen wir an unserem Gipfelkreuz. Es war alles in Ordnung, keine Reparaturen notwendig, was dafür sorgte das wir gleich einmal den Grill anschmissen. Es dauerte nicht lange und es gab die erste Fuhre Schweinsbratwürstl und Dundee konnte es sowieso kaum mehr erwarten. Dazu ein Gösser Radler naturtrüb und die Welt war in Ordnung. Leicht säuselte der Wind durch die Bäume und machte die Lage erträglich. So dösten wir vor uns hin und der Abend verflog förmlich. Zur Dämmerung räumten wir auf und stiegen den selben Weg zum Parkplatz ab. Eine Traumwoche neigt sich dem Ende zu und auch der Freitag wird noch einmal richtig heiß werden bis es mit gewittriger Stimmung wieder abkühlt. Genauso sieht es dann am Wochenende aus, aber mal sehen, die eine oder andere vor der Haustürrunde wird sich schon ausgehen. Nächste Woche kommt der Sommer dann wieder zurück! In diesem Sinne macht Euch alle ein schönes Wochenende!!!

17/06/2016 - 19/06/2016 Die Woche ging am Freitag freundlich zu Ende, auch wenn einige Gewitter herum eierten. In einer mehr als sonnigen Phase konnte ich zumindest mit Dundee an den Lech fahren und eine Baderunde einlegen. Sauber frisch, aber schön! Am Samstag dann der Brüller, denn gemeinsam mit Adrian und Dundee fuhr ich zum Arlberg nach Zürs und wir wagten Ende Juni nochmals eine Skitour in den Nordalpen. Trotz des Regens der letzten Tage hat sich hier in den Hochlagen noch gut der Schnee halten können und so schulterten wir unser Material und strebten dem Weiß entgegen. Zunächst aber fielen wir auf alte Markierungen herein und landeten mitten in den Lawinenverbauungen. Es folgte ein Wirrwarr aus Metall und Gestrüpp, das ideal mit Hundeleine und Ski am Rucksack zu durchkraxeln war. Fluchend erreichten wir dennoch freies Gelände, so dass wir den Seekopf bald erreichten. Unterhalb begann der Schnee, aber wir liefen noch zu Fuß bis zur Madlochjochbahn Talstation, dann ging es mit den Fellen weiter. Der Schnee trug tadellos und Dundee war wie üblich außer sich, was sich dann sogar noch steigerte denn gefühlt tausende von Murmeltieren erregten seine ganze Aufmerksamkeit. Vom dem abgesehen ging es flott Richtung Joch und endlich kam auch mal die Sonne und der blaue Himmel heraus, sensationell, was für ein Tag und so standen wir bald am Madlochjoch, blickten fasziniert auf die andere Seite Richtung Mehlsack und Spullerschafberg. Hier richteten wir unser Skidepot ein und stiegen problemlos über den breiten Grat zum Gipfel der Madlochspitze 2547m auf, wo ein Steinmann den höchsten Punkt krönte. Ich glaube es ist nicht mehr notwendig zu erwähnen das Adrian souverän die Tour durchzog, denn mittlerweile mutiert er ohnehin schon zu einem Profi! Es war so angenehm das wir es glatt aushalten konnten und nach einer gemütlichen Brotzeit etwas herum dösten. Dazwischen gab es noch herrliche Erdbeeren von Adrian, eine ganz besondere Spezialität. Der Abstieg zum Skidepot ebenso problemlos und es folgte eine geniale Abfahrt die nur durch Dundees Murmeltierausgrabungsversuchen gebremst wurde. Mittels Schneeresten mogelten wir uns bis in die untersten Wiesen oberhalb der Lawinenverbauungen und ich brach zum Schluß noch samt Ski in einen Wasserlauf ein. Na also, eine Skitour ohne Sturz, aber Ihr wißt es ja sowieso! Zufrieden erreichten wir das Auto und fuhren mit einem Alleinstellungsmerkmal Heim, denn wer hat heute noch eine Skitour gemacht? Am Sonntag wieder Dauersiff und ein Grund mehr sich über die gestrige, gelungene Aktion zu freuen. Dennoch konnte ich mit Dundee noch eine entspannte Runde am Thaininger Bergkircherl drehen, was doch auch schon was ist. Nun folgt ein etwas wechselhafter Wochenstart, aber ab Mittwoch sollte uns der Sommer mit Temperaturen Richtung 30° ereilen, also da sollte doch schon wieder was gehen!!!

13/06/2016 - 16/06/2016 Alles in allem nach der genialen Ötztal Skitourenwoche mehr als ernüchternd. Siff ohne Ende und die tagtäglichen Dundeerunden führen erbarmungslos in den Sumpf, fast könnten wir schon mit dem Schlauchboot durch unsere Wälder kurven. Positiv allerdings war das wir einen Reh befreien konnten, denn es hatte sich komplett in einem Weidezaun verheddert und wäre ohne Hilfe nicht mehr heraus gekommen. Auch ein Flügerl ging sich, wenn auch ruppig, vor der nächsten Gewitterfront aus. es bleibt nur die Hoffnung das es besser werden wird, aber zunächst sieht es nicht danach aus. Einzig der Samstag Vormittag könnte eine leichte Verschnaufpause bringen mal sehen. Derweil könn Ihr Euch ja mal auf meiner komplett neu gestalteten Internetseite www.megaextremesport.de umsehen. Wochenlange Arbeit hat sich nun endlich ausgezahlt. Tolles Design, bewegte Bilder, Galerien, integrierte Videos und vor allem im walk and fly Bereich eine strukturierte und detaillierte Übersicht der Fluggebiete nach Gebirgsgruppen. Viel Spaß beim surfen und am hoffentlich etwas nutzbaren Wochenende!!!

03/06/2016 - 12/06/2016 Kaum zu fassen, aber hier kommt ein Newsletter gigantischen Ausmaßes, aber klar, eine Woche Ürlaub im Ötztal kann nicht spurlos daran vorüber gehen. Am Freitag vor einer Woche konnte ich noch mit Dundee eine Allgäuer Abschiedsrunde am lieblichen Weichberg drehen, gefolgt von einem kleinen walk and fly, so dass auch dieser tag mehr als genußvoll ausgelastet war. Am Samstag startete ich dann entspannt in den Urlaub, das Wetter mies und ich wusste Schlüsselübergabe erst gegen 16 Uhr, also sollte noch was gehen. Im strömenden Regen fuhr ich überden Fernpass, Imst bis in's Ötztal. Dann die Entscheidung, ich bog ab auf die Stubaier Seite nach Kühtai ab und peilte Schneetechnisch die Lage. Am letzten Lift im Ort konnte ich dann einen Streifen ergattern der Dundee und mich ohne Skitragen in's obere Kar gleich mit Fellen brachte. Das Wetter wurde glatt besser, es war schon mal trocken. Problemlos durchschritten wir das alpine Tal mit seinem Eissee und es ging zunehmend steiler einer Scharte entgegen. Zuletzt schon leicht Schneebrettgefährdet bis zum Skidepot. Nun kam sogar die Sonne heraus und der Blaue Himmel zeigte sich. Nun stiegen wir über einen Blockgrat I+ zum Gipfel des Gaiskogels 2820m auf. Wer hätte das gedacht, bei dem Wetter schon am ersten Tag ein Erfolgserlebnis. Nach einer doch glatt sonnigen Gipfelbrotzeit stiegen wir vorsichtig wieder zur Scharte ab und die Abfahrt folgte. Zunächst steil und lawinös, dann fester Sommerfirn fast bis zum Auto hinab. Genial und so fuhren wir zufrieden in's hintere Ötztal nach Sölden zu unserer Unterkunft. Gemütlich am Ortsrand in Pitze, Hundefreundlich, Flachbildfernseher, so muß es sein! Nach einer ruhigen Nacht kam der verregnete Sonntag und ich fuhr mit Dundee nach Hochsölden empor. Nach wenigen Metern konnten wir schon auf Felle umrüsten, die alte Piste stand noch halbwegs, auch wenn rechts und links alles grün war. Über das Giggijoch marschierten wir weiter zur Rotkogelhütte, dem Ende der Liftanlagen. Nun ging es in's freie Gelände. Kaum Sicht und erst einmal 150 Höhenmeter bergab zu einem Eissee. Aus dem linken Wandteil rauschten Stein und Eislawinen herab. In sicherem Abstand stiegen wir auf der anderen Seite das enger werdende Kar hinauf um über einen Sattel einen weiteren, herrlich gelegenen Eissee zu erreichen. Weiterhin kaum Sicht, aber der anfängliche Nieselregen wurde mit zunehmender Höhe zumindest zu Schnee und so stiegen wir den letzten Hang an und erreichten den Grat der uns problemlos zum 3018m hohen Schwarzkogel Gipfelkreuz führte. Der erste 3000er des Urlaubs und der Saison, na also es geht doch was. Es folgte die übliche Brotzeit und schon machten wir uns an die Abfahrt, die erstaunlich gut lief. Selbst der Gegenanstieg zur Rotkogelhütte störte kaum und danach ging es in traumhaften Firn zum Giggijoch hinab. Danach noch ein schmaler Streifen fast bis zum Auto und schon hatten wir den Tag bestens überstanden. Der Montag war Wettertechnisch etwa besser und so fuhren wir nach Obergurgl hinauf. In Hochgurgl parkten wir dann und marschierten über das Skigebiet in die höheren Lagen. Erstaunlich gute Pisten, ohne der geringsten Skispur brachten uns in die oberen Karbereiche. Immer noch dümpelte viel Nebel herum, aber mit der Piste war es ein leichtes die Gipfelstation am Wurmkogel zu erreichen. Nun folgte noch das kurze, aber anspruchsvolle Gratstück zum 3088m hohen Hauptgipfel. Zu Beginn drahtseilversichert und extremst Schneebrettgefährdet leitete uns die Route zum Gipfelkreuz hinüber. Wieder ein 3000er eingesammelt und schon machten wir uns an die Abfahrt. Das obere Stück grenzwertig bis zur Piste, aber dann ging es in einem Ruck soweit die Schneereste trugen, herrlich....Skitouren im Juni! Kurz vor dem Auto bekamen wir sogar noch Sonne ab, was uns zu einer gemütlichen "Hau Dich in die Wiese" Pause verleitete. Der Dienstag begann dann schon mit strahlend blauen Himmel. Grund genug ein Ziel abseits von allen Pisten anzugehen. Wieder von Hochgurgl aus marschierte ich mit Dundee auf einem traumhaften Höhenweg in's Königstal hinüber. Überall blühte es in den schönsten Farben, dazu der Kontrast der weißen Berge, einfach perfekt! Bald ging es mit Fellen weiter und die Stimmung wurde zu einem unvergesslichen Skitourentag. Bald erreichten wir in grandiosen Firn die kleine Zollhütte auf 2600m. Zügig gingen wir weiter in das darüber liegende Königsjoch 2825m, unser Ziel des Tages. Ein grandioser, ehemaliger Schmugglerübergang nach Italien. Genüsslich machten wir entspannt Pause, ehe wir zur Abfahrt starteten. Der Firn war perfekt und es ging fantastisch flott das grandiose Hochtal hinab. Ein schier endloser Schneestreifen am Wasserfall entlang ließ uns weit in tiefe Lagen mit Ski gelangen....sensationell! Dann noch der liebliche Marsch durch die blühenden Wiesen zum Auto, was uns den Tag noch verschönte. Am Mittwoch war dann wieder eher düstere Stimmung angesagt, aber es regnete zumindest nicht. Noch einmal fuhr ich mit Dundee nach Hochsölden hinauf. Wieder mogelten wir uns über den mittlerweile schwindenden Pistenrest zum Giggijoch hinauf, wo es dann auf einer Traumpiste im Topzustand in das  2727m hohe Haimbachjöch hinauf ging. Den direkten Gipfelzustieg zum Rosskirpl 2942m wollte ich wegen der Nassschneelawinengefahr nicht wagen und so gingen wir den Grat an. Ab dem Skidepot auf ca. 2850m folgte ein gezackter Grat mit Stellen bis II, also für Dundee eine ernste Herausforderung die er mehr als souverän meisterte. Das Teil zog sich, aber über einen letzten steilen Aufschwung erreichten wir das Gipfelkreuz und freuten uns über einen weiteren Traumgipfel in diesem Urlaub. Dann kraxelten wir flott wieder zurück zum Skidepot und machten erst einmal ordentlich Brotzeit. Dundee ist schon ein grandioser Bergsteigerhund! Die Abfahrt im freien Gelände schon ein Hammer, aber dann im Pistenbereich ging es mehr als flott zur Sache und wir kamen schnell wieder in's Giggijoch. Noch der Pistenrest zum Auto hinab und der Tag war auch wieder optimal genutzt. Der Donnerstag versank im Siff und so wagten wir uns an eine gemütliche Bergtour im Schutz des Hochwaldes. Oberhalb von Zwieselstein marschierten wir landschaftlich wunderschön zur herrlich gelegenen Lenzenalm 1892m hinauf. Danach ging es weiter durch buchstäblich blühende Gärten zum Karstall 2477m hinauf. Lang hielten wir uns im Nieselregen und Sturm nicht auf, aber etwas unterhalb konnten wir unter einem schützenden Baum, samt Bankerl einen herrlichen Rastplatz ergattern. Hauptsache was gemacht und schon auf Freitag gehofft, denn die Prognosen sprachen von einem kurzen Zwischenhoch. Die Nacht war kühl, erste Anzeichen für etwas bessere Verhältnisse. Noch lagerten Tonnen an Nassschnee in höheren Lagen und machten Vorstösse und hohe Lagen bei zunehmender Wärme zu einem gefährlichen Unterfangen. Die Entscheidung viel früh am Morgen und so fuhren wir kurz nach fünf Uhr nach Obergurgl hinauf, um vom Parkplatz der Festkogelbahn mit geschulterten Ski die Piste anzusteigen. Bald verließen wir den Pisten Bereich und marschierten das sich weit hinziehende Ferwalltal entlang. Es begann bald der erste Schnee, aber der Weg war noch frei und so ging es problemlos auch so weiter. Nach und nach öffnete sich das Tal immer mehr und die Gletscherbereiche wurden sichtbar. Dazu kam auch unser angestrebtes Ziel, der Granatenkogel 3318m, der sich K2 ähnlich am hinteren Ende des Tales in die Höhe streckte. Auf den ersten Blick nicht ersteigbar. Ausgeapert, steil, Lawinös, Stein und Eisschlag gefährdet präsentierte sich die NW Flanke. Da wurde es mir schon mulmig, zumal ich mit einem Hund unterwegs war. Im Hochwinter sollte es leichter sein, denn das Gelände wäre mehr fest, da gefroren und durch mehr Schnee nicht ganz so steil, aber so sah es fast senkrecht am Schartenaustieg aus. Zunächst liefen wir mal zu einem weiteren kleinen Zollhüttchen, ähnlich dem im Königstal und ich baute alles auf Skitour um. Länger sah ich mir die Flanke an und versuchte eine halbwegs sichere Linie zu finden. Der Plan war zwischen den Lawinen in einem freien Streifen bis zu zwei Felsrampen aufzusteigen, die wiederum Schutz gegen die darüber liegende Wand gegen herab fallende Steine und Eistrümmer boten. Gedacht getan und schonmarschierten wir in einer mehr als fantastischen, sonnigen Stimmung einen unglaublich fantastischen, aber auch herausfordernden Berg entgegen. Zunächst ging es problemlos über den nicht sichtbaren Gletscher empor. Seitlich mit vielen Kehren arbeiteten wir uns an die Rampen heran. Das Gelände wurde zusehend steiler und erreicht an die 45°, was mich zu einem einrichten eines Skidepot brachte. Zufuß stapften wir an der zweiten Rampe vorbei unter die Scharte. Hier wurde es nun kritisch den wir kratzten an der 50° Marke. Der Pickel würde im weichen Schnee keinen Halt bieten und so wühlten wir uns mit Händen und Pfoten in diesem knapp senkrechten Hang hinauf. Rechts krachte es immer wieder einmal wenn etwas herunter fiel, aber der Abstand war glücklicherweise groß genug. Fast 200 Höhenmeter ging es in die 3067m hohe Scharte hinauf und das hatte es wirklich in sich und ich wusste wir müssen da wieder runter....auweia....egal, ab der Scharte öffnete sich der Blick auf die andere Talseite. Massiv vergletscherte Gipfel mit wilden Eisbrüchen wie die Liebener Spitze oder auch der Hochfirst präsentierten sich atemberaubend. Was für ein Ambiente und weit und breit keine Spur. Über uns eine Art Himmelsleiter wie am Biancograt und so stapften wir auf der schmalen Schneide dem Gipfelentgegen. Mal ultraweich, knietief, mal bohrhart, also nix zum spaßen, denn ein Fehltritt und der Sturz wäre kaum zum halten. Nun spürten wir die knapp 1500 Höhenmeter in den Knochen, dazu die wühlerei, aber schließlich kam der wuchtige Gipfelsteinmann in's Blickfeld. Noch eine Schneide und wir standen am höchsten Punkt, dahinter ragte noch ein wunderschönes, kleines Kreuz auf. Der Rundumblick fast schon erschlagend. Gletscherprominenz soweit das Auge sehen konnte. Überglücklich über diesen grandiosen Gipfel nahmen wir uns in den Arm, ein Pyrenäennberghund auf dem Granatenkogel, kaum zu fassen, aber es folgte ja noch der spannende Abstieg. Lang wollte ich mich nicht aufhalten, denn noch wärmer, noch gefährlicher und so stapften wir vorsichtig die schmale Schneide hinab. An den harten Stellen fand Dundee trotz seines Allrads keinen Halt und rutschte einmal gefährlich weg. Gut das er bei mir kurz gesichert ist und ich den Sturz gerade noch so abfangen konnte. Bei mehr Geschwindigkeit würde es uns unweigerlich in den Abgrund ziehen, was dann einen 500m Sturz zur Folge hätte und somit das Ende wäre. Dann standen wir wieder in der scharte und das steilste Stück stand uns bevor. Eigentlich müsste man hier abseilen, aber in dem weichen Schnee hält rein garnichts und so packte ich Dundee an seinem Spezialgurtzeug und arbeite Schritt für Schritt mich mit ihm hinab. Er fand generell keinen Halt und so hob ich ihn von einem Fußstapfen in den nächsten, immer hinter mir das ich noch die Kontrolle behalten konnte. Es war wichtig Dundee immer hinter den Füssen zu haben, denn so konnte keine große Zuggefahr entstehen, den sonst hätte ich wohl keine Chance seine knapp 60Kg halten zu können. Nach und nach eierten wir so die 200 Höhenmeter im anspruchsvollsten Bereich hinab, bis wir erleichtert das Skidepot erreichten. Dann ging es los, die Helmkamera startklar gemacht, Dundee "entsperrt" und ab in grandiosen Firn auf dem Ferwallgletscher bis zur Zollhütte. Nochmals eine Abfahrt die alles bot was das Skitourenherz höher schlagen lässt. Zum Glück ist um das Zollhüttchen herum eine Grasfläche ala Märchenwiese und endlich konnten wir uns entspannen und Brotzeit machen. War ich stolz auf Dundee, was für eine Tour, was für ein Berg....der Oberhammer. Immer wieder starrte ich in unsere deutlich sichtbare Route, Wahnsinn, Wahnsinn pur, da hätten wir draufgehen können, der Wahnsinn! Zuletzt schlief Dundee im Schatten der Hütte und ich in der herrlichen Sonne, bestimmt 3 Stunden lang, das war mehr als schön und so machten wir uns überglücklich und zufrieden an den Abstieg nach Obergurgl. Im Rücken immer noch diesen grandiosen Gipfel, der mehr als einen passenden Namen trägt, denn dieser Berg ist wirklich eine Granate. Ziemlich derbatzt erreichten wir dann bei immer noch herrlichsten Wetter den Parkplatz und fuhren zu unserer Unterkunft um entspannt den Start der EM anschauen zu können. Am Samstag endete der herrliche Urlaub und es regnete bereits am Morgen, so dass wir uns auf den Weg nach Hause machten. Im Allgäu angekommen eine halbwegs trockene Phase und ein paar Wetterlücken und somit Grund genug eine kleine Runde am Senkele zu drehen. Ein schöner Kontrast zu Eis und Fels der letzten Tage und Dundee hatte seinen Spaß im Kneipp Plantschbereich. Auch der Sonntag fiel mehr oder weniger in's Wasser, aber wie auch immer es reichte immer noch zu einem ausklingenden, entspannten Waldspaziergang. Nun folgt ein Wochenstart mit Arbeitsbeginn (Buääähhh...) und durchwachsenem Aprilwetter, wo vielleicht nur am Mittwoch durch Föhneinfluss etwas besseres zu erwarten ist. Wie auch immer, Euch allen einen schönen Start in die neue Woche!!!

Hier schon das erste Video zum Urlaub im Ötztal mit der Skitour zum Gaiskogel 2820m. Die anderen folgen in den nächsten news!

21/05/2016 - 02/06/2016 Die Woche ging schon mal dementsprechend vernichtend an, Dauerregen! Egal, was soll's und so lief ich mit Dundee im strömenden Siff am Montag durch die Wälder etwas geschützt auf den Kalvarienberg bei Rott. Die Tuffsteinfelsengrotten bilden ein malerisches Bild und erhellen den sonst düsteren Anblick erheblich. Über den Aussichtspunkt rundeten wir die Tour ab und waren nass, aber zufrieden wieder beim Auto. Der Dienstag bot ein ähnliches Bild, aber wie sooft geht dann doch was und so lief ich mit Dundee mal schnell über den Riedberg bei Landsberg bis zum Iglinger Schloß, eine Runde die ich so noch nicht gemacht hatte und es blieb sogar trocken. Immerhin etwas, bevor am Abend nochmals eine Regenfront hindurchzog. Am Mittwoch begann nach der Arbeit eigentlich der Urlaub, aber die Bayerwald Webcams zeigten nur Nebel und so beschloß ich noch vor der Anfahrt ein kleines Alpenrand walk and fly durchzuziehen. Hier war es Wettertechnisch bedeutend besser und die Sonne strahlte vom blauen Himmel herab. Der Aufstieg flott erledigt, der Wind passte auch und so gleitete ich leicht thermisch über der Voralpenidylle hinab. Die Landung sanft beim Auto und ab nach Hause, Bube Dundee eingeladen, um sogleich über München, Deggendorf nach Zwiesel zu fahren. Bei meiner Mam und Volker angekommen lief ich dann gleich noch mit Dundee eine entspannte Abendrunde zum Zwieselberg, wo vor allem die herrliche Abendstimmung mit der untergehenden Sonne mehr als traumhaft war. Am nächsten Tag fuhr ich mit Dundee und Volker in die Tschechei, wo wir an der Doubrava 705m uns auf die Suche nach dem Startplatz machten. Natürlich weglos wühlten wir uns durch die Wälder hinauf, bis wir unterhalb des Gipfels die faszinierende Schneise fanden. Der Blick in die Weite des Böhmerwaldes genial, der Wind zwar schwach, aber es sollte reichen und so eierte ich knapp über die Baumreihen hinweg in den freien Himmel hinaus und genoss meinen ersten Urlaubsflug in strahlendem Sonnenschein. Sowieso komisch, denn die Prognosen sprachen alle von O/NO, aber hier wehte eindeutig NW. Die Landung soft beim Auto und gleich nach dem zusammenlegen wieder den Berg hinauf gerannt, wo bald schon Volker mit Dundee mir entgegen kam. Es folgte noch eine sonnige Brotzeit und der Tag war mehr als zufriedenstellend. Am nächsten Tag ging es wieder mit Volker und Dundee auf die Tschechische Seite und wir wählten als Ziel die einsame Jedlova (Schürerberg) 1176m, die völlig im Abseits aller Routen stand. Den Gleitschirm nahm ich mal mit, aber wie üblich war das Gelände allerorts zu flach. landschaftlich dagegen aber herrlich und sogar ein Gipfelkreuz, samt Buch befand sich an einem Baum auf dem höchsten Punkt. Die Sonne kam auch wieder heraus und wir konnten gemütlich unsere Brotzeit verspeisen. Dundee hatte wie üblich seinen Spaß, denn die Temperaturen waren allesamt Dundeetauglich. Nachdem wir am Auto waren fuhren wir noch nach Hartmanice, wo ich problemlos noch schnell ein walk and fly im Skigebiet absolvierte. Wieder ein Flug eingesackt und so ging auch dieser erfolgreiche Tag zu Ende. Am Samstag war ich dann alleine mit Dundee unterwegs und wählte als Ziel den Kalovy 718m bei Susice in der Tschechei. Ich kannte den Startplatz noch nicht und machte mich flott auf dem Weg, während Dundee kurz in der schattigen kühle des Waldes auf mich wartete. Der Aufstieg wirklich schön, die Aussicht am Startplatz auf die darunter liegende Stadt sensationell. Dann ein Startbereich der es in sich hat. Wenige Meter Anlauf, dann ein 6m Abbruch, also spannend. Baumstümpfe wurden mit einer Art Filzteppich entschärft, so dass sich der Schirm besser auslegen ließ. Wie an der Doubrava NW Wind, obwohl wieder Ostlage vorhergesagt war. Muss ich nicht verstehen, Hauptsache der Wind passt, vor allem an einer Klippe. Schnell hatte ich ausgelegt, zog auf und war exakt an der Kannte in der Luft. Ein kurzes durchsacken und wieder ging es knapp über Buschwerk hinweg. Dann ging es thermisch ruckartig nach oben und der Flug hätte potenzial, aber egal ich drehte ab und landete beim Auto um Dundee gleich zu holen. Danach zunächst noch Schirm zusammen legen und schon ging ich die Tour nochmals mit Dundee an. Völlig einsam saßen wir am aussichtsreichen Startplatz und genossen Brotzeit und Stimmung. Im Abstieg fanden wir noch einen weiteren Böhmerwaldberg, mit jeder Menge Felsen und einer Aussichtsplattform. Am Sonntag war dann wieder Volker mit dabei und wir fuhren prompt wieder in die Tschechei, aber in den Nordstaulagen hielt sich zäher Nebel, so kehrten wir um und waren am Spicak 1200m sichtlich erstaunt dass totenstille herrschte. Letzter Ferientag, Wochenende und der Lift ging nicht....unglaublich, aber egal ideal für uns und schon stiegen wir zum Gipfel über die steilen Pisten auf. Dahinter ein Nebelmeer ohne Ende. Der Startplatz nach SO ausgerichtet, wie ebenso die Prognosen, aber es war wieder NW....ich muss es echt nicht verstehen. Dazu eine enge Startschneise die es in sich hat, aber egal in einer ruhigen Phase haute ich mich raus und konnte so wieder einen weiteren Flug einhamstern. Dazu noch einmal herrlicher Sonnenschein, so dass der Flug leicht thermisch sich etwas ausdehnen ließ. Die Landung sanft in den weiten Wiesen des Talkessels vor der Sesselliftstation und schon lief ich den bereits absteigenden Volker und Dundee entgegen. Dann noch die obligatorische Brotzeit und wir konnten alle glücklich nach Hause fahren. Der Montag war dann schon etwas durchwachsener, aber wir fanden am tschechischen Mustek 1234m noch ein trockenes Fenster um diese Tour durchzuziehen. Herrlich entspannt liefen wir am aussichtsreichen Rücken zwischen Panzer und Mustek Kilometerweit durch faszinierende Wälder, gespickt mit weiten Blicken in das nördliche Vorland. Für Volker eine tolle Tour die er bald als Bayerwaldguide anbieten wird und für Dundee einfach erholsamer, da kühler Spaß! Am Dienstag schüttete es wie aus Eimern und es war der Tag der Rückreise, aber zumindest wurde es bei uns vor der Haustüre trocken und ich konnte noch eine entspannte Dundeetour durchziehen. Für den letzten Urlaubsabschnitt ist eine Woche Öztal geplant und um die Zeit bis dahin zu überbrücken verlegte ich meine Aktivitäten in das Allgäuer Vorland, wo ich täglich optimale Wetterfenster für Wandertouren und sogar walk and fly Aktionen fand, so dass selbst diese vermeintlich miesen Abschnitte optimal genutzt werden konnten. Nun freu ich mich schon mit Dundee auf den Skitourensaisonabschluß in den 3000ern im Öztal und wünsche Euch somit allen ein erholsames Wochenende und soweit möglich bei dem Wetter, schöne Erlebnisse. 

Hier nun gleich noch das faszinierende Video zur Skitour auf die Hochlichtspitze 2600m mit Adrian und Dundee. Ein Erlebnis der besonderen Art wenn eine Skitour Ende Mai noch auf einer Südseite bei 1600m beginnt und immer noch grandiose Abfahrtsfreuden bereit hält. Zusätzlich auch die neuen walk and fly Ziele in der Tschechei/Böhmerwald mit der Doubrava und dem Kalovy!

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© Norbert Hofmann