Lebe Deinen Traum....                                                                                 ....denn Du lebst nur einmal!

Expedition
Skitouren
Walk and fly

Neuigkeiten

Wer unten aufgeführte Neuigkeiten per Email (Hohe Auflösung!) bekommen möchte muß einfach nur unter Kontakt eine Nachricht mit Kennwort "megaextremesport news" senden! Weiter zurück liegende Nachrichten findet Ihr im Archiv!

Bild des Monats 

Das Bild des Monats Juli kommt auch wieder von Adrian Götzger, der eigentlich bald ein ABO bei mir hat, aber dieses Foto mit seiner Erdbeere auf der letzten Skitour im Lechquellengebirge zur Madlochspitze 2547m ist einfach mehr als genial! 

PRODUKT DES MONATS

Cumulus

Schlafsäcke, Daunenschlafsäcke, Jacken, Daunenjacken, Biwaksäcke, Outdoor, Zubehör!

Made In Europe...

...passt zum Flightclub!

CUMULUS ist die leichteste Kollektion an Daunenschlafsäcken und Bekleidung.

ultraleichte Stoffe und einfache, unkomplizierten Lösungen.

Philosophie

Unsere Produkte sind eine Hommage an die Einfachheit und Unkompliziertheit. So ist unsere Philosophie kurz. Wir glauben daran, dass die Leichtigkeit von Outdoor-Ausrüstung entscheidend den Komfort beeinflusst, den wir beim Gehen und Laufen spüren. Diesen Komfort wollen wir pflegen und steigern. Es ist unser Hauptziel, Produkte, so leicht wie möglich, herzustellen. Gleichzeitig aber wollen wir deren Langlebigkeit und hohen Qualitätsanspruch beibehalten. Um diesen Effekt zu erzielen, verwenden wir die nach unserer Meinung besten Rohstoffe der Welt. In unserem Unternehmen erfreuen wir uns vor allem zweier Dinge: einer tollen Arbeitsatmosphäre und dem direkten Kundenkontakt. So haben wir einen ständigen Überblick darüber, wie sich unsere Produkte behaupten. Die begeisterten Kundenreaktionen sind für uns die größten Auszeichnungen und bestätigen uns in dem was wir machen – die Herstellung ultraleichter Outdoor-Ausrüstung. Wir freuen uns, dass wir mit der von uns hergestellten Ausrüstung an den Abenteuern unserer Kunden teilnehmen können und sind Ihnen für dieses einzigartiges Gefühl dankbar.

Im Laden verfügbar und versandkostenfrei bei Bestellung !

Link zum Hersteller: http://schlafsacke-cumulus.de/ 

Weitere Infos unter http://flightclub.org/cumulus.html!     

Alle weiteren Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten und unter www.megaextremesport.de!

Servus miteinander!

25/07/2016 - 28/07/2016 Tagtäglich die selbe Misere, zuerst schön, dazu noch abartig schwülwarm und schon türmten sich riesige Cumulus auf die immer wieder infernalische Gewitter, wie auch Regengüsse brachten. So brachte der Montag ein erstes, fluchtartiges walk and fly am Skihang. Mit Dundee rannte ich dann in den Feldern halbwegs trocken umher. Ebenso am Mittwoch, wo ich noch einen Platzregen abwartete und vor der nächsten, heran nahenden Front gerade noch so durchstarten konnte. Immerhin ging es dann noch mit Dundee zu einer Abendlichen Runde auf's Thaininger Bergkircherl. Am Mittwoch dann das erdrückende Erlebnis einer Beerdigung, was nie besonders erbaulich ist und glücklicherweise war Dietl mit dabei, was dann noch in einem kleinen Übungs walk and fly am Habacher Hang endete. Auch hier Düsterniss, brummen und scheppern, aber es reichte noch. Am Donnerstag, ich brauche es kaum erwähnen erging es mir genauso, aber ein kleines walk and fly presste ich dennoch heraus. Im Anschluß lief ich noch mit Bube Dundee zum berühmten Platzerl und wir plantschten noch eine Weile, ehe uns die elendiglichen Mücken wieder einmal vertrieben und so kann ich Trotz allem behaupten die üble Woche zu 100% ausgekostet zu haben. Nun folgt zumindest ein schöner Freitag, wie auch ein heißer Samstag und dann geht es ab Sonntag wieder bergab, denn da beginnen wieder die schwülen, unstabilen gewittrigen Phasen. Es ist zum aus der Haut fahren, aber egal, nützt die guten Tage aus und macht Euch alle ein schönes Wochenende!!!

Das es in den Allgäuern auf Grund der vielen Almwiesen zahlreiche Startmöglichkeiten gibt ist klar. Nach und nach kommen nun immer wieder kleine, kurze Videos die ein bisschen die zahlreichen Möglichkeiten aufzeigen sollen.

22/07/2016 - 24/07/2016 Wenn was geht, geht was und da ändert auch diese subtropische Gewitterlage nichts. Ok, der Freitag fiel schon mal am Nachmittag aus, denn es schüttete ganz ordentlich und so endete alles in einer kurzen Dundeerunde, aber am Samstag sah die Welt schon wieder besser aus und ich fuhr zunächst mit Dundee mal zum Buchenberg. Am düsteren Waldparkplatz ließ ich das Auto stehen und konnte schnell zum Gipfel hinauflaufen während Dundee im Schatten noch eine Ladung Schlaf tankte. Das Wetter herrlich, der Wind stand satt an und genau als die Bahn ihren Betrieb aufnahm hatte ich meinen Flügel schon ausgelegt. Später wäre hier sowieso wieder das Chaos angesagt, aber nun konnte ich entspannt eine Runde über den Füssener Seen Fliegen. Sogar soaren wäre drin gewesen, aber da ich gleich wieder zu Dundee wollte machte ich mich auf dem Weg zum Landebereich. Noch ein paar flotte Manöver, den Spaß muss schon sein und ich landete soft am Windsack. Schnell zusammen gelegt und wieder zum Waldparkplatz gelaufen. Müde und gähnend schaute mich Dundee an und schon fuhren wir weiter zum Mühlegg. Dieser sympathische Vorberg bietet sich für heiße Tage geradezu an. Viel Wald, viel Wasser und nicht allzu lang, denn Sommer und Dundee ist so eine Sache. Gemütlich liefen wir in die Iilachschlucht und stiegen dann die steilen Serpentinen zu den Almwiesen unter dem Gipfel auf. Noch ein Stück auf breiten Almwiegen und schon standen wir am Kreuz des herrlichen Aussichtsberges, dem die ganze Alpenkette im Blickfeld liegt. Die Wiesen waren noch feucht, wie auch kühl, was Dundee im Dauerwälzeln hielt. Nach einer gemütlichen Gipfelbrotzeit stiegen wir wieder in die Schlucht hinab. Es folgte der nasse Teil, denn wir hauten uns beide in die Iilach, die noch herrlich kühl war, ehe wir zum Auto zurück liefen und Heim fuhren. Ab dem frühen Nachmittag brodelte es dann wieder und es begann zu gewittern. Der Sonntag kam dann mit ähnlichen Wetter daher und so starteten wir, das heißt Sofie, Tanja, Wolfi, Dundee und ich schon früh am Morgen Richtung Oberammergau, da wir klettern wollten und uns nicht mit gewittern herum ärgern wollten. Der steile Aufstieg Richtung Laber hatte es in der feuchten Luft in sich, aber alle kämpften sich tapfer bis auf dessen Schulter empor. Weiter ging es dann auf den schwer zu erahnenden Jägersteig zum Laberköpferl 1411m hinüber. Glatt, schmierig, bisschen ausgesetzt, also schon alpin angehaucht und somit ideal zu warm werden. Wenig später standen wir alle vor dem Felsklotz des Laberköpferls. Skeptisch näherten sich alle und musterten den steil aufragenden Fels. Dundee war das egal und er kugelte lieber in den Wiesen herum. Während ich schon mal die Ausrüstung vorbereitete konnten alle derweil gemütlich Brotzeit machen. Danach folgte die obligatorische Einweisung mit den üblichen Themen von Dreipunktekletterei, über Standplätze bis zur aufrechten Körperhaltung und das natürlich alles sicher ist. Schon kletterte ich frei den ersten Aufschwung empor. Baute einen Standplatz, legte das restliche Seil in einer Art Klettersteig zum Gipfelkreuz hinauf und schon konnte als erste Tanja die Route in Angriff nehmen. Souverän kraxelte sie die Verschneidung im guten dritten Grad unter der Felswulst hinauf, meisterte noch die nasse, glatte Platte und stand schon bei mir. Karabiner umgehangen und schon konnte Sie selbstständig am Seil entlang zum Gipfel weiter kraxeln. Als nächster war Wolfi an der Reihe und auch Er machte keinen Hehl daraus das Ihm die Sache liegt. Flott stand Er bei mir um gleich weiter zu Tanja zum Kreuz hinauf zu klettern. Zu guter Letzt kam Sofie, die ja bereits Ihre ersten Klettererfahrungen an der Teufelskapelle gesammelt hatte. Ebenso problemlos meisterte Sie die Schlüsselstellen und kurz darauf standen wir alle stolz am aussichtsreichen Gipfelkreuz mit herrlichen Eindrücken in die Ammergauer Bergwelt und nicht zu vergessen der wilde Tiefblick nach Oberammergau selbst. Nach einer kurzen Pause im kleinen Laberkopfhütterl ging es an's abseilen. Wie im Aufstieg, so souverän seilten sich Tanja und Wolfi zum im Schatten wartenden Dundee hinab. Sofie brauchte dann eine Überwindungsminute länger um dann ebenfalls die schnellstmögliche Abstiegsart gekonnt ausnützen zu können. Der Abstieg selbst führte uns dann über den langen Forstweg durch den malerischen Kessel unter dem Ettaler Manndl, wo früher noch der kleine Soinsee lag, der aber immer mehr verlandete. Zufrieden und glücklich erreichten wir so wieder den Parkplatz an der Laberbahn Talstation und ich denke das war nicht die letzte Tour dieses großartigen Teams. So macht's einfach Spaß, danke das Ihr mit soviel Einsatz bei der Sache seit! Nun folgt eine weiterhin subtropische Woche, mit schwüler Luft und somit den nachmittäglichen Gewittern, aber mal sehen, wir werden schon wie üblich das beste daraus machen. Somit Euch allen einen schönen Start in die neue Arbeitswoche!!!

18/07/2016 - 21/07/2016 Die Woche ging endlich mal sommerlich los und schon befand ich mich im Anstieg zu einem der vielen, fliegbaren Vorberge, wobei speziell dieser besonders flach ist. Nun gut, der Wind stand satt an und ich dachte mir vielleicht reicht es einmal und siehe da, der Anakis 3 packte es und ich schwebte über die herrlichen Almwiesen die Hänge hinab. Dort wo die Straße quert kurz aufsetzen, mit dem Schirm handelnd über mir nach links durch einen Waldengpass marschiert und danach im freien Gelände gleich wieder abgehoben, genial! Dann nochmals ein Flug bis kurz vor den Parkplatz, Fliegerherz was willst Du mehr! Dann schnell Heim zum Buben und ab zu "Dundees Platzerl" wo durch die Regenfälle der vergangenen Tage besonders viel Wasser vorhanden war und das baden so richtig Spaß machte. Dundee war wieder restlos außer sich und kühlte sich immer wieder auf's neue ab. Der Dienstag mit Königswetter und es wurde mal wieder Zeit für den Klassiker Hörnle. Sonniger Anstieg, Einsamkeit am Startplatz und ein leicht, thermischer Flug. Die Besten Zutaten für einen erholsamen Nachmittagstrip. Der krönende Hammer dann am Landeplatz. Oben bin ich ja das Gesrüpp gewohnt, aber unten schoss es dieses mal den Vogel ab. Selbst für Hörnleverhältnisse eigentlich schon unverschämt und wer da mit der Bahn fährt und Gebühr bezahlt wird sich ernsthaft Fragen wofür. Schon beim überfliegen sah ich eine Kuhherde im Landeplatz und zufällig sah ich im fas 1m hohen "Amazonasdickicht" gerade noch den gespannten Draht der mitten durch den Landeplatz läuft und bis zum Windsack führt. Ohne Worte und schon kurvte ich mitten rein in das Gemüse. Egal ich als walk and flyer löhne ja sowieso nichts und Hauptsache nicht in den Zaun gelandet. Danach schnell Heim und wieder mit Dundee zu dessen Platzerl, wo wir gefühlt eine Stunde im Wasser rumplantschten, herrlich! Am Mittwoch der Wettertechnische Höhepunkt, sowohl in den Temperaturen jenseits von 30° und auch dem ungetrübten Sonnenschein im fantastischen Blau des Himmels. Schwitzend rannte ich im Allgäu zu einer flotten walk and fly Aktion zum Startplatz über ehemalige Skipisten hinauf. Puh, war das eine Hitze und schon legte ich meinen Flügel aus und drehte genüßlich eine Thermikrunde vor dem Alpenhauptkamm. Danach wieder nach Hause und Dundee eingeladen, dann weiter zum frischen Lech, wo sich das baden zum abkühlen immer noch lohnt. Dazu der urige Abstieg von Reichling durch das enge, mit Sinterterassen verschönerte Bachtal zum Badeplatz hinab. Ein Nachmittag der so richtig Laune nach mehr macht. Dundee jedenfalls hatte seinen Spaß und haute sich von einer Wasserstelle in die nächste, was bei den Temperaturn ja kein Wunder war. Der Donnerstag labilisierte sich zusehends und so wurde es immer windiger, wie auch gewittriger,aber irgendwie war mir das zur Zeit einfach egal und ich lief in den Ammergauern auf einen Weststartplatz hinauf. Es grollte bereits über mir und die Sonne heizte das Szenario noch weiter auf. Am Startplatz angekommen fegten gewaltige Böen über die Wiese und die Bäume bogen sich wild. Zunächst ließ ich die dunkelste Wand über mich drüber ziehen, was bei der starken Höhenströmung gleich erledigt war. Die Böen blieben allerdings und ich legte dennoch meinen Schirm aus. Die ganzen Schicksalschläger der letzten Zeit machten sich immer mehr bemerkbar, denn ich dachte nicht mehr allzu sehr darüber nach, sondern machte mich startklar, sozusagen absolut Schmerzbefreites Fliegen. Mit einem starken Ruck riss es mich sofort in die Höhe, dann kurzes absaufen bis die erste Böe hereinbrach, was mich sofort mal gut 100m in die Höhe trieb. Immer wieder rauschten solche Winde durch das Tal und beutelten mich durch, die Bremsleinen oft unter den Kniescheiben um den Schaukeln entgegen zu wirken. So ging es mit bremsen, freigeben, bremsen, freigeben die ganze Zeit dahin, teilweise ging es nahezu senkrecht in die Höhe und der Schirm war parallel hinter mir, aber zugegeben, der Wahnsinn was der Anakis 3 mit aktiver Fliegerei so mitmacht. Zuletzt ließ ich mich in den Landebereich treiben und spiralte ein Stück ab um Höhe zu vernichten. Dann stand ich nahezu still über der angepeilten Wiese und es ging nur noch bergab, perfekt und soft aufgesetzt. Immerhin etwas und mal sehen wie die "extreme" in Zukunft so weiter gehen....Danach fuhr ich entspannt zur Schnaidbergalm und traf mich mit Dietl und Dundee, die mir entgegen gefahren waren. Gemütlich marschierten wir dann auf den aussichtsreichen Schmauzenberg, wobei der immer noch frische Wind diesmal mehr als angenehm war und auch "Pelzhaufen" Dundee somit mit der Wärme besser zurecht kam. Ein schöner Abschlußm für diesen vermeintlich schlechten Tag und so fuhren wir zufrieden nach Hause. Nun folgt leider weiterhin, dank subtropischer Luft, ein durchwachsenes Wochenende, was sich auch in der neuen Woche dann weiter Fortsetzen wird, aber wie auch immer, egal wie es werden wird, draußen spielt die Musik und somit wie immer Euch viel Spaß an den freien Tagen!!!

Hier nun einige walk and fly Videos aus dem Schwarzwald, die obwohl schon über ein Jahr alt, erst jetzt den Weg zu den Youtube Filmen fanden. Der Beweis das es auch einsame, spannende Ziele in den Mittelgebirgen, wie dem Schwarzwald gibt.   

15/07/2016 - 17/07/2016 Der Freitag war schon der Tag wo sich das Wetter schön langsam beruhigte und so konnte ich Nachmittags noch eine gemütliche Runde mit Dundee bei uns in den Feldern laufen ehe der Countdown für's Wochenende begann. Am Samstag dann gemeinsam mit Andreas, Dietl und Dundee in's Allgäu gefahren. Schon am Weg dachte ich mir beim Anblick der Windräder das die Prognosen wieder einmal jenseits von Gut und Böse waren, was mich schnell zum umplanen zwang. Der angekündigte, stark auflebende Nord war am gesamten Tag von WSW verdrängt und so befanden wir uns alle vier schnell am Anstieg zum wohl anspruchsvollsten, wie auch einsamsten Startplatz im Allgäu, der immer wieder eine Herausforderung darstellt. Bei herrlichen Blicken in das Vorland um die Wieskirche schraubten wir uns schnell Richtung Gipfel empor. Schattiger Wald und kleine Bäche waren ideal für Dundee, der mit dem Sommer sowieso nichts anfangen kann und wieder auf Schnee hofft. Souverän marschierten Andreas und Dietl die doch gut 750 Höhenmeter hinauf. Als wir ankamen passte tatsächlich der Wind, auch wenn er relativ schwach war, was für den extrem kurzen Anlauf natürlich nicht unbedingt optimal war, aber egal zunächst einmal Brotzeit über die Bube Dundee natürlich gleich einmal herfiel. Dann legte ich einmal strategisch günstig aus, nahm tief Luft und zog ultraschnell auf, zwei Schritte, Schirm über mir und mit Schwung über die Kante hinaus, geschafft! Dann folgte ein wunderschöner, ruhiger Flug über den Allgäuer Vorland und ich hatte meinen Spaß. Es folgte eine softe Landung unmittelbar am Parkplatz. Dann legte ich schnell zusammen und lief meiner Truppe entgegen, die sich schon mit Dundee im Abstieg befanden. Super, ein Tag wie er sein muß und selbst am Nachmittag wehte immer noch der westlich festgelegte Wind, was am Buchenberg/Tegelberg den Maßen an Fliegern sicherlich nicht in den Kram passte. Es folgte der Sonntag, der am Morgen ziemlich düster und somit zunächst einmal gar nicht so rosig daher kam, aber sich nach und nach dann doch zu einem sonnigen Tag entwickelte. Grund genug mit Sofie, Tanja, "Nachwuchspilot" Maxi und Dundee im Vorland gemütlich auszurücken. Die Bedingungen wie am Vortag, Prognosen alle auf Nord und den ganzen Tag wieder WSW, faszinierend, aber egal wir liefen alle entspannt die Skipiste hinauf und erreichten in völliger Einsamkeit über einen Fahrweg den höchsten Punkt mit seinem Gipfelkreuz. Es wehte ein satter, böiger Wind aus Süd bis West, was wieder typisch für diese Tage war. Zufrieden schauten wir in die Runde der Bayerischen Alpen, des Wettersteins, der Ammergauer, der Tannheimer bis zu den Allgäuern hinüber. Unnötig zu erwähnen das sich Sofie und Tanja problemlos hier herauf kämpften und auch Maxi hatte seinen Spaß, zumal ja der große weiße Hund dabei war! Dann wanderten wir gemütlich zum Skihütterl zurück und hauten uns in den urigen, Windgeschützten Vorbau. Die Zeichen standen auf Brotzeit und da wir alle etwas dabei hatten artete es in ein regelrechtes Gelage aus, echt geht es uns wieder einmal gut. Während unserer Brotzeit ließ der Wind etwas nach, aber er kam immer noch von hinten und weiter unterhalb seitlich, also alles andere als optimal. Dennoch packte ich meinen Flügel einmal aus und machte mich bereit. Es folgte der berüchtigte "Forrest Gump" Anlauf und ich schaffte es nach einem Irrsinssprint den Schirm in die Luft zu bekommen. Dann spülte es mich im Abwind den Hang hinab, seitlich Böen und Thermiken ruckelten ordentlich an meinem Anakis 3, der aber verhielt sich gewohnt gutmütig und ließ sich locker im aktiven Flugstil durch die Problemzonen manövrieren. Die Landung mit viel auf - und ab, aber sanft. Dann wieder schnell zusammen gepackt und rauf zu den Mädels, Maxi und Dundee. Eine lustige Versteckspielrunde noch mit Maxi durchgezogen und schon liefen wir über die Piste und den weiten Almwiesen wieder zum Ausgangspunkt hinab. Na also, auch die vermeintlich kleineren Ziele bieten wie üblich vollen Spaß. Schön das Ihr alle mit mir unterwegs wart! Nun folgt wohl endlich wieder eine Sommerwoche mit Temperaturen bis über 30° (...armer Dundee!) und damit bleibt mir nur noch Euch viel Spaß beim baden, wandern, fliegen, radeln und sonst so alles was Ihr macht und vorhabt zu wünschen!!!

11/07/2016 - 14/07/2016 Uiuiuiui, ein düsterer Start in die neue Woche, aber zumindest der Montag punktete noch mit allerletzten Sonnenstrahlen ehe die Gewitter ausbrachen. In den Bergen ging schon nichts mehr, aber ich fuhr sowieso gleich Heim zum Buben und siehe da, hier konnten wir bei Sonnenschein noch zu Dundees "Platzerl" hinüber wandern um dann zwischen all den Libellen und Schmetterlingen ein erfrischendes Bad zu nehmen. Dieser Platz ist einfach genial, kein Mensch weit und breit, einfach nur schön halt, eben Dundees "Platzerl"! Am Dienstag Land unter, aber in einem Hauch von Beruhigung konnte ich mit Dundee schnell um den Egglsee laufen. Tropfnass waren wir trotzdem, denn alle Wege verwandeln sich immer mehr in Sumpflandschaften, der Wahnsinn! Auch der Mittwoch endete im Dauerregen und nichts desto Trotz marschierte ich mit Dundee eisern auf den Kalvarienberg bei Rott. Immer wieder schön in der kleinen Tuffsteingrotte, wie auch dem Bergkircherl Schutz vor dem grausigen Wetter zu finden. Getreu dem Motto "Hauptsache was gemacht" stiegen wir über die weiten Felder auf der Nordseite wieder zum Auto ab und fuhren durchnässt, aber glücklich Heim. Dem schlechten Wetter blieb auch der Donnerstag treu, aber im Voralpenraum wurde es doch etwas trockener und sogar die Sonne blinzelte mal hindurch. Grund genug mit Dundee gleich nach der Arbeit einen großen Ausrücker zu machen. Das es dabei auch vor der Haustüre noch neue Ziele gibt ist in unserer schönen Heimat nicht verwunderlich. Flott fuhren wir über den Lech nach Osterzell hinüber, denn da soll eine Mariengrotte sein und siehe da kaum waren wir angekommen fand sich schon ein großer Wegweiser. Geparkt und losgestiefelt, so dass wir bald die erstaunlich große, liebevoll gestaltete Grotte erreichten. Dundee waren die christlichen Werte egal, er konzentrierte sich lieber auf das markieren. Danach konnten wir noch weiter im Wald die steilen Hänge bis zum Kamm aufsteigen, wo sich ein schöner Blick in die Umgebung auftat. Nun folgt wohl endlich Wetterbesserung und wieder etwas Wärme am Wochenende, wobei für Montag schon wieder von einer Kaltfront die Rede ist, also alles Samstag, wie auch Sonntag auskosten was wir an Sonne bekommen können. Somit Euch allen ein schönes und hoffentlich sonniges Wochenende!!! 

Nun endlich der lang ersehnte Dundee is Over the Top II, mit der gefährlich - spektakulären Skitour im Juni auf den Granatenkogel 3318m in den Ötztaler Alpen. Sicher eine der grenzwertigsten Touren die ein Hund überhaupt bewältigen kann und Dundee zeigt dabei wieder einmal allen wozu er im Stande ist. Fantastische HD Aufnahmen (25min./2,5Gb!!!) entführen Euch in eine gnadenlose, aber wunderschöne Welt aus Fels und Eis!  

08/06/2016 - 10/07/2016 Weiterhin läuft mein "Ablenkungsprogramm" und das ziemlich gut. Nur in den Nächten greift noch das grübeln um sich und vereitelt einen erholsamen Schlaf. Wie auch immer am Freitag wehte schon wieder einmal ordentlich der Westwind und so fuhr ich gleich zu Dundee Heim und rückte in der näheren Umgebung aus. Mit Glück und einem Hauch Gespür fanden wir ein absolutes Kleinod. Ein traumhaftes Plantschbecken, mit gewaltigen Wurzeln als Rückenstütze, eigentlich geradezu genial. Dazu fließendes Wasser und somit nicht ganz so von den Mücken aufgesucht. Da werden wir wohl des öfteren anmarschieren, zumal es rundherum in allen Farben blüht und Unmengen an Schmetterlingen umherfliegen. Vielleicht ein kleines Bankerl aufstellen und so einen Dundeeplatz drauß machen, mal sehen! Am Samstag fegte immer noch der Westwind über die Kämme und so ging es mit Dietl und seinem Bub Andreas, wie auch Dundee auf den Klassiker Schwaigerberg, wo wie üblich selbst am Wochenende die Einsamkeit tanzt. Problemlos liefen wir über die Forststrasse und den weiten Feldern zum Ansatz des Gipfelgrates hinauf. Vor allem für Dundee ideal, oft schattig und viel, viel Wasser. Dazu Massen an schmackhaften Walderdbeeren, einfach köstlich! Über den mehr als traumhaften Blaubeerengrat aus dem "Herr der Ringe" kamen wir schnell zum Gipfel hinauf, wo uns schon mein Kreuz empfing.Nach einer gemütlichen Gipfelbrotzeit marschierten wir hinab und hauten uns noch in die schon traditionelle Schwaigerberg Gumpe, ein absolutes MUSS bei diesen Temperaturen. Nach dem restlichen Abstieg folgte noch das wohlverdiente Eis in Oberammergau, denn das hatten wir uns alle an dem Tag verdient! Der Sonntag wurde noch heißer und war somit für Dundee eher unangenehm. Somit fuhren wir wieder, das heißt Andreas, Dietl, Dundee und ich, sehr früh am Morgen los um am noch angenehmen Vormittag eine kleine walk and fly Tour in unseren Vorbergen anzugehen. Der Wind heute deutlich entspannter und so kamen wir bald über herrlich freie Wiesen am kleinen Hütterl unter dem Startbereich an. Hier war es ideal für Andreas und Dundee zu warten. Schattig, fließend Wasser und ein angenehmes Lüfterl und schon liefen Dietl und ich das letzte Stück hinauf um unsere Flügel auszulegen. Dietl haute sich als erster mehr als souverän in den durchwegs strahlend blauen Himmel hinaus, machte gleich Höhe und hatte somit keinerlei Probleme in den Flachstellen des Landeanflugs. Ich folgte ihm sogleich und konnte ebenso weit über den noch winkenden Andreas aufsteigen, einen herrlichen, sanft thermischen Flug Genießen, um dann soft beim Auto zu landen. Dann speedete ich nochmals die Route hinauf und holte Andreas und Dundee vom Hütterl ab, was somit für mich die perfekte Trainingsausbeute darstellte. Zufrieden gönnten wir uns alle noch ein Eis in Peiting und der heiße Nachmittag konnte kommen. Dietl und Andreas zog es in's Schwimmbad während Dundee im garten unter den Bäumen genüßlich vor sich hin döste. Nun erwartet uns ein schwüler, gewittriger Wochenstart, gefolgt von einem Temperatursturz samt Tiefdruckwetter, also nicht unbedingt brauchbares Wetter um den Kopf frei zu bekommen, aber mal sehen, irgendwas find ich ja eigentlich immer und somit Euch allen einen erfolgreichen Start in die neue Woche!!! 

NACHRUF:

Wie sicherlich einige bemerkt haben war für einige Tage "öffentlicher" Stillstand, sowohl in meinen news, der Internetseite, Facebook und auch in whatsapp. Es wurde in den letzten Tagen einfach Zuviel Belastung und ich musste etwas zur Ruhe kommen. Da verlässt die Frau von einen Tag auf den anderen das Haus, die Mutter kämpft verzweifelt mit einer unheilbaren Krankheit und dann kommt der Anruf mit der Mitteilung das der Vater im sterben liegt. Seit einem Schlaganfall vor drei Jahren hatte es mein Vater nicht gerade leicht und ich denke er wollte auch nicht mehr so weiter leben. Jedenfalls konnte ich mich von Ihm noch verabschieden, denn einen Tag nachdem ich bei Ihm war ging er auf die letzte Reise und diese Bilder trage ich nun schon seit vergangenen Freitag mit mir herum. Vielleicht hilft auch das darüber schreiben etwas. Wenn es kommt, dann gleich wieder ganz satt und so bleibt mir nichts anderes über als damit irgendwie klar zu kommen. Nun hängt alles an mir, der gesamte Haushalt und natürlich auch Dundee, der auf keinen Fall zu kurz kommen darf. Es wird sich in nächster Zeit noch herausstellen ob ich es schaffe das Haus zu halten oder die finanzielle Belastung doch zu groß ist. Für Dundee und mich hoffe ich allerdings sehr das es mir mit Nebenjobs gelingen wird. Ansonsten halte ich mich an die alte megaextremesport Regel, Spaß an der Bewegung zur Ablenkung, denn das ist wohl einzig der Weg etwas aus der Misere flüchten zu können.

Eduard Hofmann 16.10.1942 - 02.07.2016

Meinen Vater verdanke ich sehr viel, nicht nur das er mich aufgezogen hat und das in wilden Zeiten von einer Scheidung, sondern auch das Er mich mit meiner Mutter gemeinsam auf den richtigen, sportlichen Weg zum Bergsteiger gebracht hat. Er war ein Herzensguter Mensch der immer Zeit zum spielen mit seinen Sohn aufbrachte und die einzigen Laster bestanden aus Snickers und Cola. Ich werde Ihn und seine Art, unsere Vater/Sohn Gespräche sehr vermissen. Mach's gut Papa, ich hab Dich sehr lieb und wir sehen uns wieder! 

27/06/2016 - 07/07/2016 Das schaut dann doch schon eher nach echten Sommer aus und so war es kein Wunder dass ich gleich am Montag zum walk and fly ausrückte. Landschaftlich herrlich, mit unzähligen Blumen geradezu übersäät, dazu heiße Sonne pur und natürlich der "passende" Rückenwind am Startplatz. Dennoch egal, mit Schwung aufgezogen, gerade noch so über den Weidezaun und den Flug mit der malerischen Seenlandschaft Füssens einkassiert. Am Abend dann noch mit Dundee auf den sonnigen Thaininger Berg und der Tag war zufriedenstellend abgehakt. Am Dienstag ging es dann mit Andi, der nach einer kurzen Pause wieder voller Elan an mit auf Tour ging, im Voralpenland auf einen meiner Skiberge. Traumwetter und diesmal perfekter Wind machten es einfach zu starten, so dass ich mit einem leicht thermischen Genußflug belohnt wurde. Ebenso schnell war Andi wieder am Auto herunten und freute sich über die gelungene Tour. Einsam, aussichtsreich und nicht Zuviel, also ideal um wieder "warm" zu werden. Am Abend dann wieder eine gmütliche Dundeerunde, stets auf der Flucht vor den elendiglichen Mücken, die heuer wirklich eine einzige Plage sind. Der Mittwoch wurde dann schon etwas gewittriger, aber bis in den Abend hielt sich noch das sommerliche Wetter. Grund genug mal wieder mit Dundee die lange Runde am Lechhöhenweg bei Mundraching zu marschieren. Wie gewohnt eine mehr als liebliche Route, gespickt mit genialen Ausblicken auf den sich windenden Lech. Glücklicherweise mal nicht Mücken ohne Ende, was für schöne Fotopausen sorgte. Der Donnerstag punktete wieder mit herrlichen Sonnenwetter und zufälligerweise fuhr die Bahn am Buchenberg nicht, wohl eine Reparatur oder so was ähnliches und schon lief ich, auf den nun verwaisten Berg empor. Der Start ein leichtes und schon flog ich mal wieder über die Füssener Seenlandschaft und ließ die Seele baumeln. Die Tatsachen holten mich mit dem Anruf über den Zustand meines Vaters ein. Am Freitag nahm ich mir gleich frei und fuhr zu Ihm nach Berchtesgaden. Wie Ihr oben ja bereits gelesen habt wißt Ihr wie es ausgegangen ist. Selbst die kleine Tour bei Inzell mit Dundee half nicht etwas Abstand zu gewinnen. Zumindest bei unseren Baggersee hatten wir noch Spaß beim plantschen. Am Samstag fuhr ich dann mit Dundee an einen meiner Übungshänge und konnte bei satten Westwind glatt eine halbe Stunde soaren, was mir an dem Hang noch nie gelang. Danach kam Dundee noch zu seiner wohl verdienten Runde. Am Abend, kurz vor dem Deutschlandspiel kam dann der Anruf das es mein Vater überstanden hatte. Am Sonntag wiederholte sich das Spielchen vom Vortag, nur ohne Flug, denn es war bereits zu warm und da wollte ich Dundee nicht warten lassen und marschierte gleich mit Ihm durch die blühenden Almwiesen auf der Westseite des Hörnles ohne Schirm. Am Montag fuhr ich dann in die Arbeit, was wohl das Beste war, denn in dem ganzen Stress im Hotel hatte ich keine Zeit in Erinnerungen zu versinken und auch das Wetter passte, so dass ich wieder einen kleinen walk and fly einbauen konnte bevor ich mit Dundee am Lech eine Runde mit Badeeinlage drehte. Am Dienstag windete es wie nur gerade was und da fuhr ich gleich Heim zum Buben und wir unternahmen eine herrliche Wanderung in den Wäldern zwischen Issing und Reichling. Immerhin konnte der Wind das elende Mückenzeug etwas abhalten, was ja auch schon was wert ist. Auch der Mittwoch war fliegerisch zu windig und so machte ich mich mit Dundee auf und erkundete einen Seitenarm am Lech, was uns in fast schon Amazonasartige Wälder brachte. Überall blühte es, das Wasserplätscherte und der Dampf stand förmlich in der Luft, so dass ein Tropengefühl durchaus aufkam. Am Donnerstag dann endlich wieder etwas windstillere Verhältnisse und so rannte ich mal eben schnell auf das gute, alte Hörnle, wo erstaunlicherweise relativ wenig los war. Am Buchenberg und Tegelberg waren dagegen schon wieder Bassano Zeiten ausgebrochen. Am Startplatz angekommen eine tolle Sicht, kein Mensch weit und breit und so legte ich gemütlich aus und genoß nach einem einfachen Start, mit optimalen Gegenwind, einen thermisch unterstützten Flug über Bad Kohlgrub. In diesen Momenten ist die Welt in Ordnung, denn ich konzentriere mich nur auf das "Jetzt", nur leider holt einen die Realität schnell wieder ein wenn es im Auto nach Hause geht. Zumindest konnte ich dann noch eine gemütliche Dundeerunde am Thaininger Bergkircherl drehen, wobei es Dundee wieder einmal einfach zu warm ist und er dann meist keine Lust hat und sich lieber ein schattiges Plätzchen sucht. Naja, wie auch immer es scheint wohl ein noch heißeres Wochenende auf uns zuzukommen und da würde ich sagen viel Spaß Euch allen bei dem was Ihr so vor habt! 

Hier nun der Trailer zum Highlight "Dundee is Over the Top II" der vergangenen Skitourensaison. Wieder einmal verschiebt Dundee die Grenzen des machbaren für einen Hund, indem er den Eisriesen Namen's Granatenkogel 3318m auf den "Pelz" rückt! Ein unglaubliches, grenzwertiges Abenteuer, aber seht selbst!

24/06/2016 - 26/06/2016 War klar dass wenn das Wochenende kommt auch ein Tiefdruckgebiet herein eiern muß, aber zunächst einmal war der Freitag noch ultraschön und megaheiß. Grund genug einen meiner kleinen Allgäuflugberge anzugehen, was nach einem gemütlichen, sonnigen Aufstieg in einem herrlichen, leicht thermischen Flug endete. Danach holte ich Dundee und drehte noch eine entspannte Runde in unserer genialen Voralpenlandschaft. Der Samstag sollte dann, laut Prognosen, im Gewitterchaos versinken, aber es kam wieder anders. Die Prognosen waren durch die Bank falsch und das schöne Wetter hielt sich bis in den Nachmittag hinein. So konnte ich mit Dietl und Dundee zu einem Übungsflügerl aufbrechen. Bei warmen Sonnenschein marschierten wir an der Liftrasse zum weitläufigen Startplatz hinauf. Ein Weidezaun kurz ausgehängt und schon konnte Dietl seine Aufziehübungen durchziehen. Zuletzt starteten wir beide nacheinander und flogen im Skigebiet relaxt in die abgemähten Felder hinab. Dietl mit einem souveränen Start, samt kontrollierten Flug und einer astreinen Landung. So muß es sein! Während Dietl noch Groundhandelte lief ich hinauf und holte den wartenden Dundee ab und alle waren wir glücklich an diesem vermeintlich versauten tag noch was gerissen zu haben. Am Abend schepperte es dann und der Dauerregen begann. Der Sonntag war dann ziemlich feucht und so war es kaum verwunderlich das gerade mal kleine Dundeerunden zustande kamen, aber diese zumindest in den halbwegs trockenen Phasen. Wie auch immer beginnt die neue Woche, wie soll es auch sein, wieder schön und erst ab Wochenmitte haben wir wieder eine Kaltfront am Hals, also mal sehen was wir damit so alles anfangen können. Somit Euch allen einen schönen Start in die neue Arbeitswoche!!!

20/06/2016 - 23/06/2016 Ein Wochenbeginn nach Maß, denn die Sonne strahlte mit aller geballter Kraft und ich konnte gleich ein kleines, und absolut entspanntes walk and fly am Skihang durchziehen. Die Stimmung perfekt, dafür der Wind gefühlt aus allen Richtungen, das Gras, das Gestrüpp samt den Dornen hoch, was sauberes auslegen veranschlagte. Dennoch gelang alles und ich hob nach einem Ruck souverän ab und genoß den üblichen Flug über der Füssener Seenplatte. Nach einer sanften Landung fuhr ich gleich Heim und marschierte mit Dundee noch zum neuen Gipfelkreuz des Uttinger Berges, wo sich ein herrlicher Blick auf den Ammersee und das darüber thronende Kloster Andechs bot. Am Dienstag stand das Deutschlandspiel an, aber bei dem schönen Wetter, das sich Nachmittag so langsam einstellte, konnte ich nicht auf einen kleinen walk and fly verzichten und so speedete ich am Alpenrand an einen von meinen kleinen Skibergen zum aussichtsreichen Startplatz hinauf. Der Wind stand perfekt an und schon konnte ich mit sanfter Thermik einen relativ langen Flug verbuchen. Nach einer soften Landung fuhr ich Heim zu Dundee, drehte die übliche obligatorische Waldrunde und machte es mir beim Spiel gemütlich. Na also, geht doch, alles unter einen Hut gebracht! Am Dienstag wieder Königswetter, aber ich hatte einen Nebenjob am Abend, was elektrisches und somit ein enger Zeitplan. Dietl kümmerte sich derweil um Dundee und schon befand ich mich im RUN auf den Tegelberg. Die Hitze haute ordentlich rein bis ich am Gelbe Wand Schrofensteig losging. Zum Glück plätscherte immer wieder mal ein Bächlein zum abkühlen herab. Problemlos schraubte ich mich durch die Stahlseile in einer guten Stunde zum Gipfel hinauf. Nur die letzten Meter zum Tegelberghaus sparte ich mir, denn da starteten Flieger wie die Lemminge, um in völliger Einsamkeit am Täfeleshang auszulegen. Der Wind stand flott an und so war ich in Sekundenschnelle in der Luft um so gleich zu überhöhen. Es kam wie es kommen musste, der Flug über die Allgäuer Traditionslandschaft um Neuschwanstein. Genußvoll kurvte ich weit umher und saugte die beruhigende Stimmung ein, was nach Chaosarbeitstagen die mehr mit Stress punkten, das einzig wahre ist! Die Landung soft und exakt am Windsack, wo ich dann noch gut eine halbe Stunde Luft hatte um zu meinen Zusatzverdienst zu kommen. Der Donnerstag wurde dann ein weiteres Wetterhighlight und so machte ich mich auf den Weg nach Hause, genau Ihr habt richtig gehört, ich fuhr gleich Heim, packte Dundee in's Auto und schon fuhr ich wieder rein, genauer gesagt nach Oberammergau und marschierte die übliche Route auf unseren Hausberg, den Schwaiger Berg. Die Hitze mit fast 35° kaum auszuhalten, aber dafür kühlten wir uns an der riesigen Gumpe unterhalb des Gipfelaufbaus ab. Dann noch den malerischen Grat, mit Tiefblick auf's Murnauer Moos, empor und schon standen wir an unserem Gipfelkreuz. Es war alles in Ordnung, keine Reparaturen notwendig, was dafür sorgte das wir gleich einmal den Grill anschmissen. Es dauerte nicht lange und es gab die erste Fuhre Schweinsbratwürstl und Dundee konnte es sowieso kaum mehr erwarten. Dazu ein Gösser Radler naturtrüb und die Welt war in Ordnung. Leicht säuselte der Wind durch die Bäume und machte die Lage erträglich. So dösten wir vor uns hin und der Abend verflog förmlich. Zur Dämmerung räumten wir auf und stiegen den selben Weg zum Parkplatz ab. Eine Traumwoche neigt sich dem Ende zu und auch der Freitag wird noch einmal richtig heiß werden bis es mit gewittriger Stimmung wieder abkühlt. Genauso sieht es dann am Wochenende aus, aber mal sehen, die eine oder andere vor der Haustürrunde wird sich schon ausgehen. Nächste Woche kommt der Sommer dann wieder zurück! In diesem Sinne macht Euch alle ein schönes Wochenende!!!

17/06/2016 - 19/06/2016 Die Woche ging am Freitag freundlich zu Ende, auch wenn einige Gewitter herum eierten. In einer mehr als sonnigen Phase konnte ich zumindest mit Dundee an den Lech fahren und eine Baderunde einlegen. Sauber frisch, aber schön! Am Samstag dann der Brüller, denn gemeinsam mit Adrian und Dundee fuhr ich zum Arlberg nach Zürs und wir wagten Ende Juni nochmals eine Skitour in den Nordalpen. Trotz des Regens der letzten Tage hat sich hier in den Hochlagen noch gut der Schnee halten können und so schulterten wir unser Material und strebten dem Weiß entgegen. Zunächst aber fielen wir auf alte Markierungen herein und landeten mitten in den Lawinenverbauungen. Es folgte ein Wirrwarr aus Metall und Gestrüpp, das ideal mit Hundeleine und Ski am Rucksack zu durchkraxeln war. Fluchend erreichten wir dennoch freies Gelände, so dass wir den Seekopf bald erreichten. Unterhalb begann der Schnee, aber wir liefen noch zu Fuß bis zur Madlochjochbahn Talstation, dann ging es mit den Fellen weiter. Der Schnee trug tadellos und Dundee war wie üblich außer sich, was sich dann sogar noch steigerte denn gefühlt tausende von Murmeltieren erregten seine ganze Aufmerksamkeit. Vom dem abgesehen ging es flott Richtung Joch und endlich kam auch mal die Sonne und der blaue Himmel heraus, sensationell, was für ein Tag und so standen wir bald am Madlochjoch, blickten fasziniert auf die andere Seite Richtung Mehlsack und Spullerschafberg. Hier richteten wir unser Skidepot ein und stiegen problemlos über den breiten Grat zum Gipfel der Madlochspitze 2547m auf, wo ein Steinmann den höchsten Punkt krönte. Ich glaube es ist nicht mehr notwendig zu erwähnen das Adrian souverän die Tour durchzog, denn mittlerweile mutiert er ohnehin schon zu einem Profi! Es war so angenehm das wir es glatt aushalten konnten und nach einer gemütlichen Brotzeit etwas herum dösten. Dazwischen gab es noch herrliche Erdbeeren von Adrian, eine ganz besondere Spezialität. Der Abstieg zum Skidepot ebenso problemlos und es folgte eine geniale Abfahrt die nur durch Dundees Murmeltierausgrabungsversuchen gebremst wurde. Mittels Schneeresten mogelten wir uns bis in die untersten Wiesen oberhalb der Lawinenverbauungen und ich brach zum Schluß noch samt Ski in einen Wasserlauf ein. Na also, eine Skitour ohne Sturz, aber Ihr wißt es ja sowieso! Zufrieden erreichten wir das Auto und fuhren mit einem Alleinstellungsmerkmal Heim, denn wer hat heute noch eine Skitour gemacht? Am Sonntag wieder Dauersiff und ein Grund mehr sich über die gestrige, gelungene Aktion zu freuen. Dennoch konnte ich mit Dundee noch eine entspannte Runde am Thaininger Bergkircherl drehen, was doch auch schon was ist. Nun folgt ein etwas wechselhafter Wochenstart, aber ab Mittwoch sollte uns der Sommer mit Temperaturen Richtung 30° ereilen, also da sollte doch schon wieder was gehen!!!

13/06/2016 - 16/06/2016 Alles in allem nach der genialen Ötztal Skitourenwoche mehr als ernüchternd. Siff ohne Ende und die tagtäglichen Dundeerunden führen erbarmungslos in den Sumpf, fast könnten wir schon mit dem Schlauchboot durch unsere Wälder kurven. Positiv allerdings war das wir einen Reh befreien konnten, denn es hatte sich komplett in einem Weidezaun verheddert und wäre ohne Hilfe nicht mehr heraus gekommen. Auch ein Flügerl ging sich, wenn auch ruppig, vor der nächsten Gewitterfront aus. es bleibt nur die Hoffnung das es besser werden wird, aber zunächst sieht es nicht danach aus. Einzig der Samstag Vormittag könnte eine leichte Verschnaufpause bringen mal sehen. Derweil könn Ihr Euch ja mal auf meiner komplett neu gestalteten Internetseite www.megaextremesport.de umsehen. Wochenlange Arbeit hat sich nun endlich ausgezahlt. Tolles Design, bewegte Bilder, Galerien, integrierte Videos und vor allem im walk and fly Bereich eine strukturierte und detaillierte Übersicht der Fluggebiete nach Gebirgsgruppen. Viel Spaß beim surfen und am hoffentlich etwas nutzbaren Wochenende!!!

03/06/2016 - 12/06/2016 Kaum zu fassen, aber hier kommt ein Newsletter gigantischen Ausmaßes, aber klar, eine Woche Ürlaub im Ötztal kann nicht spurlos daran vorüber gehen. Am Freitag vor einer Woche konnte ich noch mit Dundee eine Allgäuer Abschiedsrunde am lieblichen Weichberg drehen, gefolgt von einem kleinen walk and fly, so dass auch dieser tag mehr als genußvoll ausgelastet war. Am Samstag startete ich dann entspannt in den Urlaub, das Wetter mies und ich wusste Schlüsselübergabe erst gegen 16 Uhr, also sollte noch was gehen. Im strömenden Regen fuhr ich überden Fernpass, Imst bis in's Ötztal. Dann die Entscheidung, ich bog ab auf die Stubaier Seite nach Kühtai ab und peilte Schneetechnisch die Lage. Am letzten Lift im Ort konnte ich dann einen Streifen ergattern der Dundee und mich ohne Skitragen in's obere Kar gleich mit Fellen brachte. Das Wetter wurde glatt besser, es war schon mal trocken. Problemlos durchschritten wir das alpine Tal mit seinem Eissee und es ging zunehmend steiler einer Scharte entgegen. Zuletzt schon leicht Schneebrettgefährdet bis zum Skidepot. Nun kam sogar die Sonne heraus und der Blaue Himmel zeigte sich. Nun stiegen wir über einen Blockgrat I+ zum Gipfel des Gaiskogels 2820m auf. Wer hätte das gedacht, bei dem Wetter schon am ersten Tag ein Erfolgserlebnis. Nach einer doch glatt sonnigen Gipfelbrotzeit stiegen wir vorsichtig wieder zur Scharte ab und die Abfahrt folgte. Zunächst steil und lawinös, dann fester Sommerfirn fast bis zum Auto hinab. Genial und so fuhren wir zufrieden in's hintere Ötztal nach Sölden zu unserer Unterkunft. Gemütlich am Ortsrand in Pitze, Hundefreundlich, Flachbildfernseher, so muß es sein! Nach einer ruhigen Nacht kam der verregnete Sonntag und ich fuhr mit Dundee nach Hochsölden empor. Nach wenigen Metern konnten wir schon auf Felle umrüsten, die alte Piste stand noch halbwegs, auch wenn rechts und links alles grün war. Über das Giggijoch marschierten wir weiter zur Rotkogelhütte, dem Ende der Liftanlagen. Nun ging es in's freie Gelände. Kaum Sicht und erst einmal 150 Höhenmeter bergab zu einem Eissee. Aus dem linken Wandteil rauschten Stein und Eislawinen herab. In sicherem Abstand stiegen wir auf der anderen Seite das enger werdende Kar hinauf um über einen Sattel einen weiteren, herrlich gelegenen Eissee zu erreichen. Weiterhin kaum Sicht, aber der anfängliche Nieselregen wurde mit zunehmender Höhe zumindest zu Schnee und so stiegen wir den letzten Hang an und erreichten den Grat der uns problemlos zum 3018m hohen Schwarzkogel Gipfelkreuz führte. Der erste 3000er des Urlaubs und der Saison, na also es geht doch was. Es folgte die übliche Brotzeit und schon machten wir uns an die Abfahrt, die erstaunlich gut lief. Selbst der Gegenanstieg zur Rotkogelhütte störte kaum und danach ging es in traumhaften Firn zum Giggijoch hinab. Danach noch ein schmaler Streifen fast bis zum Auto und schon hatten wir den Tag bestens überstanden. Der Montag war Wettertechnisch etwa besser und so fuhren wir nach Obergurgl hinauf. In Hochgurgl parkten wir dann und marschierten über das Skigebiet in die höheren Lagen. Erstaunlich gute Pisten, ohne der geringsten Skispur brachten uns in die oberen Karbereiche. Immer noch dümpelte viel Nebel herum, aber mit der Piste war es ein leichtes die Gipfelstation am Wurmkogel zu erreichen. Nun folgte noch das kurze, aber anspruchsvolle Gratstück zum 3088m hohen Hauptgipfel. Zu Beginn drahtseilversichert und extremst Schneebrettgefährdet leitete uns die Route zum Gipfelkreuz hinüber. Wieder ein 3000er eingesammelt und schon machten wir uns an die Abfahrt. Das obere Stück grenzwertig bis zur Piste, aber dann ging es in einem Ruck soweit die Schneereste trugen, herrlich....Skitouren im Juni! Kurz vor dem Auto bekamen wir sogar noch Sonne ab, was uns zu einer gemütlichen "Hau Dich in die Wiese" Pause verleitete. Der Dienstag begann dann schon mit strahlend blauen Himmel. Grund genug ein Ziel abseits von allen Pisten anzugehen. Wieder von Hochgurgl aus marschierte ich mit Dundee auf einem traumhaften Höhenweg in's Königstal hinüber. Überall blühte es in den schönsten Farben, dazu der Kontrast der weißen Berge, einfach perfekt! Bald ging es mit Fellen weiter und die Stimmung wurde zu einem unvergesslichen Skitourentag. Bald erreichten wir in grandiosen Firn die kleine Zollhütte auf 2600m. Zügig gingen wir weiter in das darüber liegende Königsjoch 2825m, unser Ziel des Tages. Ein grandioser, ehemaliger Schmugglerübergang nach Italien. Genüsslich machten wir entspannt Pause, ehe wir zur Abfahrt starteten. Der Firn war perfekt und es ging fantastisch flott das grandiose Hochtal hinab. Ein schier endloser Schneestreifen am Wasserfall entlang ließ uns weit in tiefe Lagen mit Ski gelangen....sensationell! Dann noch der liebliche Marsch durch die blühenden Wiesen zum Auto, was uns den Tag noch verschönte. Am Mittwoch war dann wieder eher düstere Stimmung angesagt, aber es regnete zumindest nicht. Noch einmal fuhr ich mit Dundee nach Hochsölden hinauf. Wieder mogelten wir uns über den mittlerweile schwindenden Pistenrest zum Giggijoch hinauf, wo es dann auf einer Traumpiste im Topzustand in das  2727m hohe Haimbachjöch hinauf ging. Den direkten Gipfelzustieg zum Rosskirpl 2942m wollte ich wegen der Nassschneelawinengefahr nicht wagen und so gingen wir den Grat an. Ab dem Skidepot auf ca. 2850m folgte ein gezackter Grat mit Stellen bis II, also für Dundee eine ernste Herausforderung die er mehr als souverän meisterte. Das Teil zog sich, aber über einen letzten steilen Aufschwung erreichten wir das Gipfelkreuz und freuten uns über einen weiteren Traumgipfel in diesem Urlaub. Dann kraxelten wir flott wieder zurück zum Skidepot und machten erst einmal ordentlich Brotzeit. Dundee ist schon ein grandioser Bergsteigerhund! Die Abfahrt im freien Gelände schon ein Hammer, aber dann im Pistenbereich ging es mehr als flott zur Sache und wir kamen schnell wieder in's Giggijoch. Noch der Pistenrest zum Auto hinab und der Tag war auch wieder optimal genutzt. Der Donnerstag versank im Siff und so wagten wir uns an eine gemütliche Bergtour im Schutz des Hochwaldes. Oberhalb von Zwieselstein marschierten wir landschaftlich wunderschön zur herrlich gelegenen Lenzenalm 1892m hinauf. Danach ging es weiter durch buchstäblich blühende Gärten zum Karstall 2477m hinauf. Lang hielten wir uns im Nieselregen und Sturm nicht auf, aber etwas unterhalb konnten wir unter einem schützenden Baum, samt Bankerl einen herrlichen Rastplatz ergattern. Hauptsache was gemacht und schon auf Freitag gehofft, denn die Prognosen sprachen von einem kurzen Zwischenhoch. Die Nacht war kühl, erste Anzeichen für etwas bessere Verhältnisse. Noch lagerten Tonnen an Nassschnee in höheren Lagen und machten Vorstösse und hohe Lagen bei zunehmender Wärme zu einem gefährlichen Unterfangen. Die Entscheidung viel früh am Morgen und so fuhren wir kurz nach fünf Uhr nach Obergurgl hinauf, um vom Parkplatz der Festkogelbahn mit geschulterten Ski die Piste anzusteigen. Bald verließen wir den Pisten Bereich und marschierten das sich weit hinziehende Ferwalltal entlang. Es begann bald der erste Schnee, aber der Weg war noch frei und so ging es problemlos auch so weiter. Nach und nach öffnete sich das Tal immer mehr und die Gletscherbereiche wurden sichtbar. Dazu kam auch unser angestrebtes Ziel, der Granatenkogel 3318m, der sich K2 ähnlich am hinteren Ende des Tales in die Höhe streckte. Auf den ersten Blick nicht ersteigbar. Ausgeapert, steil, Lawinös, Stein und Eisschlag gefährdet präsentierte sich die NW Flanke. Da wurde es mir schon mulmig, zumal ich mit einem Hund unterwegs war. Im Hochwinter sollte es leichter sein, denn das Gelände wäre mehr fest, da gefroren und durch mehr Schnee nicht ganz so steil, aber so sah es fast senkrecht am Schartenaustieg aus. Zunächst liefen wir mal zu einem weiteren kleinen Zollhüttchen, ähnlich dem im Königstal und ich baute alles auf Skitour um. Länger sah ich mir die Flanke an und versuchte eine halbwegs sichere Linie zu finden. Der Plan war zwischen den Lawinen in einem freien Streifen bis zu zwei Felsrampen aufzusteigen, die wiederum Schutz gegen die darüber liegende Wand gegen herab fallende Steine und Eistrümmer boten. Gedacht getan und schonmarschierten wir in einer mehr als fantastischen, sonnigen Stimmung einen unglaublich fantastischen, aber auch herausfordernden Berg entgegen. Zunächst ging es problemlos über den nicht sichtbaren Gletscher empor. Seitlich mit vielen Kehren arbeiteten wir uns an die Rampen heran. Das Gelände wurde zusehend steiler und erreicht an die 45°, was mich zu einem einrichten eines Skidepot brachte. Zufuß stapften wir an der zweiten Rampe vorbei unter die Scharte. Hier wurde es nun kritisch den wir kratzten an der 50° Marke. Der Pickel würde im weichen Schnee keinen Halt bieten und so wühlten wir uns mit Händen und Pfoten in diesem knapp senkrechten Hang hinauf. Rechts krachte es immer wieder einmal wenn etwas herunter fiel, aber der Abstand war glücklicherweise groß genug. Fast 200 Höhenmeter ging es in die 3067m hohe Scharte hinauf und das hatte es wirklich in sich und ich wusste wir müssen da wieder runter....auweia....egal, ab der Scharte öffnete sich der Blick auf die andere Talseite. Massiv vergletscherte Gipfel mit wilden Eisbrüchen wie die Liebener Spitze oder auch der Hochfirst präsentierten sich atemberaubend. Was für ein Ambiente und weit und breit keine Spur. Über uns eine Art Himmelsleiter wie am Biancograt und so stapften wir auf der schmalen Schneide dem Gipfelentgegen. Mal ultraweich, knietief, mal bohrhart, also nix zum spaßen, denn ein Fehltritt und der Sturz wäre kaum zum halten. Nun spürten wir die knapp 1500 Höhenmeter in den Knochen, dazu die wühlerei, aber schließlich kam der wuchtige Gipfelsteinmann in's Blickfeld. Noch eine Schneide und wir standen am höchsten Punkt, dahinter ragte noch ein wunderschönes, kleines Kreuz auf. Der Rundumblick fast schon erschlagend. Gletscherprominenz soweit das Auge sehen konnte. Überglücklich über diesen grandiosen Gipfel nahmen wir uns in den Arm, ein Pyrenäennberghund auf dem Granatenkogel, kaum zu fassen, aber es folgte ja noch der spannende Abstieg. Lang wollte ich mich nicht aufhalten, denn noch wärmer, noch gefährlicher und so stapften wir vorsichtig die schmale Schneide hinab. An den harten Stellen fand Dundee trotz seines Allrads keinen Halt und rutschte einmal gefährlich weg. Gut das er bei mir kurz gesichert ist und ich den Sturz gerade noch so abfangen konnte. Bei mehr Geschwindigkeit würde es uns unweigerlich in den Abgrund ziehen, was dann einen 500m Sturz zur Folge hätte und somit das Ende wäre. Dann standen wir wieder in der scharte und das steilste Stück stand uns bevor. Eigentlich müsste man hier abseilen, aber in dem weichen Schnee hält rein garnichts und so packte ich Dundee an seinem Spezialgurtzeug und arbeite Schritt für Schritt mich mit ihm hinab. Er fand generell keinen Halt und so hob ich ihn von einem Fußstapfen in den nächsten, immer hinter mir das ich noch die Kontrolle behalten konnte. Es war wichtig Dundee immer hinter den Füssen zu haben, denn so konnte keine große Zuggefahr entstehen, den sonst hätte ich wohl keine Chance seine knapp 60Kg halten zu können. Nach und nach eierten wir so die 200 Höhenmeter im anspruchsvollsten Bereich hinab, bis wir erleichtert das Skidepot erreichten. Dann ging es los, die Helmkamera startklar gemacht, Dundee "entsperrt" und ab in grandiosen Firn auf dem Ferwallgletscher bis zur Zollhütte. Nochmals eine Abfahrt die alles bot was das Skitourenherz höher schlagen lässt. Zum Glück ist um das Zollhüttchen herum eine Grasfläche ala Märchenwiese und endlich konnten wir uns entspannen und Brotzeit machen. War ich stolz auf Dundee, was für eine Tour, was für ein Berg....der Oberhammer. Immer wieder starrte ich in unsere deutlich sichtbare Route, Wahnsinn, Wahnsinn pur, da hätten wir draufgehen können, der Wahnsinn! Zuletzt schlief Dundee im Schatten der Hütte und ich in der herrlichen Sonne, bestimmt 3 Stunden lang, das war mehr als schön und so machten wir uns überglücklich und zufrieden an den Abstieg nach Obergurgl. Im Rücken immer noch diesen grandiosen Gipfel, der mehr als einen passenden Namen trägt, denn dieser Berg ist wirklich eine Granate. Ziemlich derbatzt erreichten wir dann bei immer noch herrlichsten Wetter den Parkplatz und fuhren zu unserer Unterkunft um entspannt den Start der EM anschauen zu können. Am Samstag endete der herrliche Urlaub und es regnete bereits am Morgen, so dass wir uns auf den Weg nach Hause machten. Im Allgäu angekommen eine halbwegs trockene Phase und ein paar Wetterlücken und somit Grund genug eine kleine Runde am Senkele zu drehen. Ein schöner Kontrast zu Eis und Fels der letzten Tage und Dundee hatte seinen Spaß im Kneipp Plantschbereich. Auch der Sonntag fiel mehr oder weniger in's Wasser, aber wie auch immer es reichte immer noch zu einem ausklingenden, entspannten Waldspaziergang. Nun folgt ein Wochenstart mit Arbeitsbeginn (Buääähhh...) und durchwachsenem Aprilwetter, wo vielleicht nur am Mittwoch durch Föhneinfluss etwas besseres zu erwarten ist. Wie auch immer, Euch allen einen schönen Start in die neue Woche!!!

Hier schon das erste Video zum Urlaub im Ötztal mit der Skitour zum Gaiskogel 2820m. Die anderen folgen in den nächsten news!

21/05/2016 - 02/06/2016 Die Woche ging schon mal dementsprechend vernichtend an, Dauerregen! Egal, was soll's und so lief ich mit Dundee im strömenden Siff am Montag durch die Wälder etwas geschützt auf den Kalvarienberg bei Rott. Die Tuffsteinfelsengrotten bilden ein malerisches Bild und erhellen den sonst düsteren Anblick erheblich. Über den Aussichtspunkt rundeten wir die Tour ab und waren nass, aber zufrieden wieder beim Auto. Der Dienstag bot ein ähnliches Bild, aber wie sooft geht dann doch was und so lief ich mit Dundee mal schnell über den Riedberg bei Landsberg bis zum Iglinger Schloß, eine Runde die ich so noch nicht gemacht hatte und es blieb sogar trocken. Immerhin etwas, bevor am Abend nochmals eine Regenfront hindurchzog. Am Mittwoch begann nach der Arbeit eigentlich der Urlaub, aber die Bayerwald Webcams zeigten nur Nebel und so beschloß ich noch vor der Anfahrt ein kleines Alpenrand walk and fly durchzuziehen. Hier war es Wettertechnisch bedeutend besser und die Sonne strahlte vom blauen Himmel herab. Der Aufstieg flott erledigt, der Wind passte auch und so gleitete ich leicht thermisch über der Voralpenidylle hinab. Die Landung sanft beim Auto und ab nach Hause, Bube Dundee eingeladen, um sogleich über München, Deggendorf nach Zwiesel zu fahren. Bei meiner Mam und Volker angekommen lief ich dann gleich noch mit Dundee eine entspannte Abendrunde zum Zwieselberg, wo vor allem die herrliche Abendstimmung mit der untergehenden Sonne mehr als traumhaft war. Am nächsten Tag fuhr ich mit Dundee und Volker in die Tschechei, wo wir an der Doubrava 705m uns auf die Suche nach dem Startplatz machten. Natürlich weglos wühlten wir uns durch die Wälder hinauf, bis wir unterhalb des Gipfels die faszinierende Schneise fanden. Der Blick in die Weite des Böhmerwaldes genial, der Wind zwar schwach, aber es sollte reichen und so eierte ich knapp über die Baumreihen hinweg in den freien Himmel hinaus und genoss meinen ersten Urlaubsflug in strahlendem Sonnenschein. Sowieso komisch, denn die Prognosen sprachen alle von O/NO, aber hier wehte eindeutig NW. Die Landung soft beim Auto und gleich nach dem zusammenlegen wieder den Berg hinauf gerannt, wo bald schon Volker mit Dundee mir entgegen kam. Es folgte noch eine sonnige Brotzeit und der Tag war mehr als zufriedenstellend. Am nächsten Tag ging es wieder mit Volker und Dundee auf die Tschechische Seite und wir wählten als Ziel die einsame Jedlova (Schürerberg) 1176m, die völlig im Abseits aller Routen stand. Den Gleitschirm nahm ich mal mit, aber wie üblich war das Gelände allerorts zu flach. landschaftlich dagegen aber herrlich und sogar ein Gipfelkreuz, samt Buch befand sich an einem Baum auf dem höchsten Punkt. Die Sonne kam auch wieder heraus und wir konnten gemütlich unsere Brotzeit verspeisen. Dundee hatte wie üblich seinen Spaß, denn die Temperaturen waren allesamt Dundeetauglich. Nachdem wir am Auto waren fuhren wir noch nach Hartmanice, wo ich problemlos noch schnell ein walk and fly im Skigebiet absolvierte. Wieder ein Flug eingesackt und so ging auch dieser erfolgreiche Tag zu Ende. Am Samstag war ich dann alleine mit Dundee unterwegs und wählte als Ziel den Kalovy 718m bei Susice in der Tschechei. Ich kannte den Startplatz noch nicht und machte mich flott auf dem Weg, während Dundee kurz in der schattigen kühle des Waldes auf mich wartete. Der Aufstieg wirklich schön, die Aussicht am Startplatz auf die darunter liegende Stadt sensationell. Dann ein Startbereich der es in sich hat. Wenige Meter Anlauf, dann ein 6m Abbruch, also spannend. Baumstümpfe wurden mit einer Art Filzteppich entschärft, so dass sich der Schirm besser auslegen ließ. Wie an der Doubrava NW Wind, obwohl wieder Ostlage vorhergesagt war. Muss ich nicht verstehen, Hauptsache der Wind passt, vor allem an einer Klippe. Schnell hatte ich ausgelegt, zog auf und war exakt an der Kannte in der Luft. Ein kurzes durchsacken und wieder ging es knapp über Buschwerk hinweg. Dann ging es thermisch ruckartig nach oben und der Flug hätte potenzial, aber egal ich drehte ab und landete beim Auto um Dundee gleich zu holen. Danach zunächst noch Schirm zusammen legen und schon ging ich die Tour nochmals mit Dundee an. Völlig einsam saßen wir am aussichtsreichen Startplatz und genossen Brotzeit und Stimmung. Im Abstieg fanden wir noch einen weiteren Böhmerwaldberg, mit jeder Menge Felsen und einer Aussichtsplattform. Am Sonntag war dann wieder Volker mit dabei und wir fuhren prompt wieder in die Tschechei, aber in den Nordstaulagen hielt sich zäher Nebel, so kehrten wir um und waren am Spicak 1200m sichtlich erstaunt dass totenstille herrschte. Letzter Ferientag, Wochenende und der Lift ging nicht....unglaublich, aber egal ideal für uns und schon stiegen wir zum Gipfel über die steilen Pisten auf. Dahinter ein Nebelmeer ohne Ende. Der Startplatz nach SO ausgerichtet, wie ebenso die Prognosen, aber es war wieder NW....ich muss es echt nicht verstehen. Dazu eine enge Startschneise die es in sich hat, aber egal in einer ruhigen Phase haute ich mich raus und konnte so wieder einen weiteren Flug einhamstern. Dazu noch einmal herrlicher Sonnenschein, so dass der Flug leicht thermisch sich etwas ausdehnen ließ. Die Landung sanft in den weiten Wiesen des Talkessels vor der Sesselliftstation und schon lief ich den bereits absteigenden Volker und Dundee entgegen. Dann noch die obligatorische Brotzeit und wir konnten alle glücklich nach Hause fahren. Der Montag war dann schon etwas durchwachsener, aber wir fanden am tschechischen Mustek 1234m noch ein trockenes Fenster um diese Tour durchzuziehen. Herrlich entspannt liefen wir am aussichtsreichen Rücken zwischen Panzer und Mustek Kilometerweit durch faszinierende Wälder, gespickt mit weiten Blicken in das nördliche Vorland. Für Volker eine tolle Tour die er bald als Bayerwaldguide anbieten wird und für Dundee einfach erholsamer, da kühler Spaß! Am Dienstag schüttete es wie aus Eimern und es war der Tag der Rückreise, aber zumindest wurde es bei uns vor der Haustüre trocken und ich konnte noch eine entspannte Dundeetour durchziehen. Für den letzten Urlaubsabschnitt ist eine Woche Öztal geplant und um die Zeit bis dahin zu überbrücken verlegte ich meine Aktivitäten in das Allgäuer Vorland, wo ich täglich optimale Wetterfenster für Wandertouren und sogar walk and fly Aktionen fand, so dass selbst diese vermeintlich miesen Abschnitte optimal genutzt werden konnten. Nun freu ich mich schon mit Dundee auf den Skitourensaisonabschluß in den 3000ern im Öztal und wünsche Euch somit allen ein erholsames Wochenende und soweit möglich bei dem Wetter, schöne Erlebnisse. 

Hier nun gleich noch das faszinierende Video zur Skitour auf die Hochlichtspitze 2600m mit Adrian und Dundee. Ein Erlebnis der besonderen Art wenn eine Skitour Ende Mai noch auf einer Südseite bei 1600m beginnt und immer noch grandiose Abfahrtsfreuden bereit hält. Zusätzlich auch die neuen walk and fly Ziele in der Tschechei/Böhmerwald mit der Doubrava und dem Kalovy!

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Norbert Hofmann