Lebe Deinen Traum....                 ....denn Du lebst nur einmal!

Norbert Hofmann 

Der "Macher" von der Plattform megaextremesport. Ein Leben für den Bergsport seit Kindesalter.

Expeditionen

Meine Touren zu den Bergen dieser Welt auf den zahlreichen Kontinenten dieses Planeten.

Skitouren

Die Königsdisziplin unter den Alpinisten. Im herrlichsten weiß, einsam seine Spuren ziehen.

Walk and fly

Die Leidenschaft Berge mit Fliegen zu verbinden, eine niemals enden wollender  Traum

Neuigkeiten 

Wer unten aufgeführte Neuigkeiten per Email (Hohe Auflösung!) bekommen möchte muß einfach nur unter Kontakt eine Nachricht mit Kennwort "megaextremesport news" senden! Weiter zurück liegende Nachrichten findet Ihr im Archiv!.

Bild des Monats

Das Dezemberbild kommt von meiner Hübschen Sofie, die mich Trotz des geringen Platzangebotes in der urigen Drachenlochhöhle, beim Durchschlupf in einer der engsten Passagen, ideal ablichten konnte.

Produkt des Monats

Dynastar VERTICAL BEAR

Der Tourenski VERTICAL BEAR von Dynastar ist Teil der neuen VERTICAL-Produktreihe, bei der es rein um die Tourenskimodelle der Traditions Marke Dynastar geht. Der neue VERTICAL BEAR ist ein sehr vielseitiger, leichtführiger Ski mit geringem Gewicht. Seine neue CAP Konstruktion, kombiniert mit Fiberglas ermöglicht dem Ski mehr Toleranz und garantiert eine bessere Stabilität für ein optimales Leistungsniveau. Er verhält sich sehr gut auf hartem Schnee, wo er seine ganze Manövrierfähigkeit und einen sehr guten Grip beibehält. Er zeichnet sich durch ein hervorragendes Verhältnis Gewicht/Auflagefläche aus. Er besitzt das für Dynastar spezifische Fell-Bindungssystem, das eine ultraeinfache Positionierung der Felle ermöglicht. Der VERTICAL BEAR von Dynastar richtet sich sowohl an Skifahrer, die mit dem Tourenskifahren beginnen möchten, als auch an diejenigen, die regelmäßig diesen Sport schon betreiben. Ich konnte mir in den letzten Tagen, mit den ersten Schneefällen, ein Bild über den erstklassigen Ski machen. Er erfüllt alle Aspekte die für einen Tourenski ausschlaggebend sind. Enorme Griffigkeit, Stabilität und das bei einer sehr leichten Konstruktion. Somit ist der VERTICAL BEAR ein optimaler Begleiter für Skitouren im anspruchsvollen Gelände. Hinzu kommt das der Vorgänger von 2017/2018 zu einem Top Preis erhältlich ist. Skitourengehen muß nicht teuer sein! 

 Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten https://www.sportguide.ch/dynastar-touring-ski-2017-2018/.

Servus miteinander!

14/12/2018 - 16/12/2018 Warum sollte es am Freitag nicht so weiter gehen wie die Tage zuvor. Es sprach wirklich nichts dagegen und so befand ich mich nach der Arbeit schon wieder mal am Skiliftberg und kämpfte mich flott zum NO Startplatz hinauf. Unter Tags wehte immer noch ein WSW, aber am Alpenrand wurde dieser nach und nach von einem satten NO abgelöst, ideal für mich. Am höchsten Punkt legte ich aus und war mit einem Schritt schon in der Luft. Sofort überhöhte ich die Skipiste und flog über die Alm in das Tal hinaus. Selbst über dem Landebereich immer wieder steigen und so gingen sich noch einige Flugrunden aus ehe ich soft landete. Nach dem zusammenlegen fuhr ich schnell nach Hause und tigerte mit Dundee gleich weiter zu unserem Auerberg. Dieses mal gingen wir die herrliche Südseite an, wo gerade noch genug Schnee für einen Skitourenaufstieg lag. Dundee natürlich wieder im Wälzelfieber und so dauerte es bis wir am Gipfelkreuz ankamen. Nach einer kleinen Brotzeit machten wir uns an die Abfahrt und fegten den wahrlich herrlichen Hang flott hinab. Zufrieden und ausgepowert fuhren wir nach Hause. Am Abend stand dann die Standesamtliche Hochzeit von Sofies Bruder Stefan an und mit dem anschließenden Essen wurde es dann mal nach 4.00 Uhr. Gerädert machte ich mich mit Dundee nach zwei Stunden Schlaf auf den Weg nach MOD um uns beim Netto mit Adrian zu treffen. Mit einem Wachmachkaffee fuhren wir gemeinsam weiter nach Jungholz und wagten einen ersten Skitourenversuch in komplett freies Gelände am Starzlacherberg 1585m. Im Vorland waberte noch der Nebel, aber am Parkplatz vor Ort lachte der strahlende Himmel auf uns herab. Durch die nächtliche Ausstrahlung war es mit gut 15 Grad Minus eisig kalt. Vor allem für Held Adrian heftig, der wie Olli zuletzt am Kolben seinen Anorak vergessen hatte. Gut das ich eine zusätzliche, wenn auch leichte Jacke, noch dabei hatte. Dundee versank derweil schon beim buddeln im Tiefschnee und so gingen wir gemütlich den altbekannten, aber sonst extrem einsamen Anstieg in den Wald empor. Bald kamen wir in die wärmenden strahlen der Sonne und diese zauberte ein wahrhaftes Wintermärchen in das Gelände. In tief verschneiten Landschaften spurten wir fasziniert dem Berg entgegen.  Die Stimmungen waren der Hammer, so muss ein Winter aussehen. Je höher wir kamen desto anstrengender wurde es und das letzte Steilstück mit tiefen Triebschnee forderte nochmals alles. Zufrieden und glücklich kamen wir am aussichtsreichen Gipfel an. Nach den obligatorischen Fotos folgte, wie soll es auch anders sein, der Glühwein. Gemütlich saßen wir wie in alten Zeiten bei der Gipfelbrotzeit und freuten uns schon auf die Abfahrt. Diese viel dann auch was sie versprach und wir staubten förmlich den Pulverschnee hinab. Problemlos schwangen wir uns alle drei bis zum Auto und fuhren mehr als zufrieden nach Hause. Das frühe aufstehen hatte sich gelohnt, denn am Sonntag drückte bereits wieder eine (Warm)front herein und aus anfänglichen Schneefall wurde Regen. Das hielt Dundee und mich nicht auf so dass wir noch eine Skitour in Halblech absolvierten. Mit dabei Motivation und Glühwein, so wurde die Aktion ein voller Erfolg. Nach einer rassige Abfahrt ging es wieder Heim und ich marschierte mit meiner hübschen Sofie noch auf den Bernbeurer Christkindlmarkt, so dass der Sonntag ne Waffeln und Bratwürst perfekt abgeschlossen war. Nun folgen nach zwei durchwachsenen Tagen wieder Hochdruckstimmungen, allerdings bei deutlich milderen Temperaturen und so bin ich gespannt was noch mit Ski auf unseren Bergen gehen wird. Egal, wie es auch kommt, ich wünsche Euch allen eine entspannte, letzte Arbeitswoche vor den Weihnachts Feiertagen!!!

10/12/2018 - 13/12/2018 Hach was hab ich mich auf den Schnee gefreut und siehe da schon hat's im Allgäu 50cm hin gehauen. Doch weiter hier im Vorland schaut es immer noch mager aus. Mit Ach und Krach konnte ich mit Dundee am Montag wieder einmal die Nordroute am Auerberg packen. Die wenigen Zentimeter in der steinfreien Wiese genügten um sicher hinauf und auch wieder hinunter zu kommen. Dundee ist es sowieso wurscht, denn zum Dauerwälzeln reicht es allemal. Das wir dann noch eine herrliche Sunsetstimmung bekamen war das "i"- Tüpfelchen des Abends, vom Glühwein einmal komplett abgesehen. Die Abfahrt wurde dann mit einigen Maulwurfhügeln etwas holprig, aber es ging. Am Dienstag kam ich doch glatt einmal in den Genuss von "Schlechtwetter", was in meiner Branche Freizeit bedeutet. Nachdem es immer weiter schneite packte ich gleich Dundee in's Auto und fuhr Richtung Grünten. An den Adelharz/Breitensteinliften wurden wir fündig. Neben gänzlicher Einsamkeit bekamen wir Pulver satt und zogen unsere Spur die Piste empor. Dundee befand sich voll im Schneewahnsinn und drehte restlos durch. Zwischendurch blitzte sogar der Blaue Himmel hindurch und ergänzte die herrliche Winterlandschaft. Am obersten Lifthäuschen angekommen machten wir uns über Glühwein und Brezen her. Rundherum Schnee satt und so freuten wir uns beide auf die Abfahrt. Für Dundee gab es kein halten mehr und so pflügten wir beide im samtweichen weiß rasant die Piste hinab. Was für eine geniale Abfahrt und so erreichten wir mit Genuss pur unser Auto, packten zusammen und fuhren glücklich nach Hause. Am Mittwoch zeigte sich die Sonne deutlich mehr und der stürmische SW Wind beruhigte sich zusehends. Warum nicht, dachte ich mir und marschierte am Alpenrand walk and fly technisch zum SO Startplatz. Die Stimmung aus Wolken und Sonne sorgte für die nötige Dramatik. Natürlich passte der Wind wieder einmal gar nicht, denn er drehte restlos auf W, was für mich unverschämten Seitenwind bedeutete. Brummelnd legte ich meinen Flügel aus und hoffte auf einen guten Moment, der dann.....nicht kam, egal ich presste mich halt mit aller Gewalt raus. Weit (unter)laufen und mehrmals antippen, ehe ich endlich abhob. Dann ging es eigentlich recht gut, denn mehrere Böen hoben mich schön in die Höhe und so kam ich locker bis zum Parkplatz, wo ich neben dem Auto sanft aufsetzte. Immerhin dem Winter ein Flügerl geklaut. Kaum zu Hause folgte gleich die obligatorische Skitour mit Dundee auf unseren Auer(?)berg über die Südflanke, wo wir gerade noch so ohne Stirnlampe durch kamen. Am Donnerstag sollte es laut DHV Hochneblig sein, im Endeffekt strahlte die Sonne von einem traumhaft blauen Himmel herab und der Nebel blieb weit vor den Bergen in den Niederungen. Der Wind schwach und so machte ich mich auf zum Weststart, wo sich schon während des Abstiegs zauberhafte Motive ergaben. Der Schnee am Startplatz hielt sich in überschaubaren Grenzen und so war ich, trotz leichten Rückenwindes, schnell in der Luft. Sanft gleitete ich in den letzten Sonnenstrahlen über das weite Tal und landete sanft beim Auto. Nach dem zusammenlegen fuhr ich gleich Heim und Dundee war fällig. Noch einmal zum Auer(?)berg, nur heute über die Nordseite, was Dundee eigentlich egal ist. Hauptsache Schnee und wälzeln! In der Abfahrt wurde es dann schon dunkel und so endete auch dieser Tag erfolgreich. Nun folgen wohl noch zwei ganz passable Tage ehe am Sonntag tristes Adventswetter einsetzt, aber wie immer lassen wir uns es nicht nehmen das eine oder andere Glücksmoment während einer Tour abzustauben. Somit wünsche ich Euch allen ein schönes  und gemütliches Adventswochenende!!!

07/12/2018 - 09/12/2018 Knallhart gesehen eine Kampfansage an das Desasterwetter des Wochenendes! Schon am Freitag hab ich nach der Arbeit mit einem tripple zugeschlagen. Der erste Flugberg/Skilifthang 1 ein Kampf gegen den böigen Rückenwind, aber irgendwie grief ich das Flügerl ab. Da der Schirm dabei nicht trocken wurde fuhr ich gleich zum zweiten Flugberg/Skilifthang 2 und packte das nächste walk and fly an, wobei es immer sonniger wurde. Hier hatte ich es dann mit mörderischen Seitenwind zum tun, aber mit einmal aufsetzen hob ich auch hier ab und siehe da der Schirm war trocken. Kaum zu Hause angekommen packte ich gleich Dundee in's Auto und wir fuhren zum Roten Kreuz, genauer gesagt auf die NW Seite nach Hagmoos. Hier hatte ich schon länger einen Anstieg im Auge der auch mit Ski machbar sein müsste und so testeten wir das mal zu Fuß. Über den Panoramablick zum Hütterl und wieder hinab und es sollte eigentlich passen, fehlt halt nur der Schnee. Am Samstag marschierte ich gleich am frühen Morgen mit Dundee über unseren langen Gratweg auf den Vorderzwiesel/Buch und wir hatten mehr als Glück. Wider erwarten bekamen wir, vom Sturm mal abgesehen, schöne sonnige und schon fast winterliche Stimmungen. Dundee hatte seinen Spaß und so stiegen wir den Normalweg wieder ab und schlossen die Runde. Dann schnell Heim und mit Mama Lang und meiner hübschen Sofie zur Verwandtschaft nach Feucht. Kaum angekommen stiegen wir alle in die Bahn um und fuhren in das Zentrum von Nürnberg um den größten und ältesten Christkindlmarkt http://www.christkindlesmarkt.de/ einen Besuch abzustatten. Die Eindrücke zwischen den bunten Lichtern der Stände waren spektakulär. Hinzu kam natürlich Glühwein und die Original fränkische Bratwurst. Zusätzlich besuchten wir noch einige Kirchen was die Stadtführung noch perfekt ergänzte. Nach soviel Erlebnissen konnten wir mehr als zufrieden nach Hause fahren. Am Sonntag schüttete es aus vollen Rohren und es war fast schon grausig auf Tour zu gehen, doch ich hatte mit Dundee unglaublichen Dussel, denn für  zwei Stunden war es plötzlich trocken und sogar die Sonne blitzte heraus. Grund genug eine neue Route auf den Auerberg zu testen. Eigentlich sogar eine der längsten, denn sie führt oberhalb von Stötten durch das einsame Bachtal an die Westflanke heran. Ein Volltreffer mit felsiger Schlucht und purer Einsamkeit, ideal für uns. Nur der Gipfelanstieg verläuft auf bekannten Steigen, wobei wir uns nicht lange an der Gipfelkapelle aufhielten. Zu arg peitschte der Sturm über den Berg, so dass wir flott über die selbe, spannende Route abstiegen. Nun bleibt die Hoffnung auf Schnee, damit die Ski wieder zum Einsatz kommen. Zumindest für Montag/Dienstag sind Schneefälle vorhergesagt und danach wieder föhniger Hochdruck. Für Auerberg und Co sollte es reichen! Somit wünsche ich Euch wieder einmal einen schönen und geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!! 

03/12/2018 - 06/12/2018 Klar es war an der Zeit, denn regnen muss es halt auch mal und so war es egal, da ich ohnehin spät von der Arbeit kam, dass ich mit der berühmten Allgäuer "Hirabira" und Bube Dundee die altbekannte Wendelinrunde drehte. Selbst im dunkeln eine schöne und abwechslungsreiche Tour. Der Dienstag war dann noch deutlich schlechter und punktete mit Dauerregen, was zumindest ein frühes Arbeitsende zur Folge hatte. In einer bisschen besseren Phase packte ich mit Dundee den Schluchtweg auf den Weichberg an, wo durch den Regen allerorts das Wasser nur so plätscherte. In der Gipfelkapelle fanden wir zumindest Schutz für unsere Brotzeit und einem Glühwein. Am Mittwoch schaute es etwas besser aus, zumindest regnete es kaum mehr. Laut Prognose wieder deutliche Windzunahme, also eigentlich alles mehr oder weniger unbrauchbar. Dann grenzte es fast schon an einem Wunder als ich in einer "Nadelöhr" artigen Phase zum Weststartplatz ausrückte. Eigentlich sollte ja alles auf W/SW stehen und so lief ich durch die tropfnassen dem Neuschnee entgegen. Eigentlich mehr Zucker aus der Nacht der oberhalb von 1100m lag. Mit zunehmender Höhe kam der Wind immer mehr aus NO, was kaum nachvollziehbar war, denn alle Messwerte hatten W, naja Holfuy halt wieder, weil der Windreporter ging sowieso nicht. Egal, ich will ja nicht undankbar sein, denn diese Woche stand keinesfalls im Zeichen einer walk and fly Aktion. Als ich am Startplatz ankam war es tatsächlich so, es hatte Rückenwind. Dazu Schneematsch der das anlaufen erschwert, was das Ganze nicht einfacher machte, aber ich legte dennoch zuversichtlich aus. Dann wartete ich auf die schwächste Rückenwindphase und rannte wie ein Irrer den Hang hinab. Nach gut 20m hob ich ab, etwas leeiges geschaukel und endlich schwebte ich sanft über dem grünen Tal. Wer hätte das gedacht, ein friedliches Flügerl in dieser Horrorwetterwoche. Nach ein paar gemütlichen Kreisen landete ich sanft beim Auto und machte mich nach dem zusammenlegen gleich auf den nach Hause Weg. Da es schon spät war und die Dämmerung eintrat machte ich mich gleich mit Dundee auf den Weg. Eine neue, noch nicht begangene Route auf der Westseite des Kienbergs stand auf dem Plan. Ein Parkplatz hinterhalb von Rettenbach war schnell gefunden und schon marschierten wir durch märchenhaften Wald die flachen Hänge empor. Bald war der Hauptkamm erreicht und es folgten nur noch die wenigen Meter zum Gipfelbankerl, wo es schon recht dunkel wurde. Der Glühwein kam heraus und eine kleine Leckerei für Dundee, so dass wir beide auf unsere Kosten kamen. Gemütlich stiegen wir auf dem Anstiegsweg wieder ab. Eigentlich wäre es dass gewesen, aber es war wieder mal an der Zeit, dass mein "Freund" der Horrorjäger zuschlug. Mittlerweile schon zum dritten mal! Plötzlich kamen Lichter die Straße herein gebrochen und ich konnte Dundee grade noch wegziehen, sonst wäre er wohl unter die Räder gekommen. Das Autofenster ging runter und es ging los: "Sama moi wieda soweit, Du Arschloch!" Ok, dass war mir dann endgültig zuviel und ich ich wetterte ebenso verbal/vekal zurück. Ich band Dundee an einem Baum fest und lief mit den Worten: "Jetz klär ma des endgültig und ein für allemal!" los. Mit dem Hinweis auf das Bayerische Naturschutzgesetz Paragraph 26-29 lief ich auf das Auto zu. Nach mehrmaligen: "Du bist doch ein Arsch!" des Jägers verschloss sich dieser in seinem Dacia Duster, wohl ahnend dass die Situation ernster als ernst wird. Wahrscheinlich sein Glück, denn jetz war ich mal so richtig in rage. In letzter Zeit hatte sich so einiges angestaut, auch in der Arbeit läuft es nicht unbedingt rund und so würde so ein Auslöser locker reichen um mal ordentlich Druck abzulassen. Nachdem die Türe logischerweise nicht aufging und Er mich noch mit einer Taschenlampe direkt anblendete, dachte ich mir der ist es doch nicht wirklich wert. Dampfend ging ich zurück zu Dundee und ignorierte diesen mehr als unangenehmen Zeitgenossen. Wer sich die Gesetzeslage durchliest weiß was wirklich erlaubt ist und was nicht. Mein Hund ist angeleint und wir gehen auf markierten Wegen und Forstrassen. Wildschutzschongebiete betreten wir zu den angegebenen Zeiten nicht. Würde der Jäger ein Schild aufhängen mit dem Hinweis auf Jagdbetrieb würden wir ebenfalls einen Alternativweg oder gleich einen anderen Berg suchen. Verbieten und mich des Platzes verweisen kann, bzw. darf Er nicht. Dabei spielt es keine Rolle ob ich zu Fuß, mit dem Rad oder auch mit Ski unterwegs bin. Der Zusatz ich solle doch im Ort rumlaufen ist doch jenseits aller Unverschämtheiten. Wie dem auch sei, nun suche ich in Verbindung mit der Gemeinde und dem Jagdvorstand ein klärendes Gespräch um hier einmal die Dinge richtig zu stellen. Sollte das nicht gelingen bleibt immer noch der Weg zur Polizei um Anzeige zu stellen. Eigentlich nicht meine Art, aber wenn es nicht anders geht läuft es auf Nötigung, und da wo ich mit dem Auto blockiert wurde, auf Freiheitsberaubung hinaus. Hier noch einmal für alle die sich in Bayern in der Natur bewegen die Rechtslage im Bayerischen Naturschutzgesetz:

http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG-26?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Art. 26
Recht auf Naturgenuss und Erholung

(1) Jedermann hat das Recht auf den Genuss der Naturschönheiten und auf die Erholung in der freien Natur. 2Dieses Recht wird nach Maßgabe des Art. 141 Abs. 3 der Verfassung und der folgenden Bestimmungen dieses Teils gewährleistet; weitergehende Rechte auf Grund anderer Vorschriften bleiben unberührt.
(2) Bei der Ausübung des Rechts nach Abs. 1 ist jedermann verpflichtet, mit Natur und Landschaft pfleglich umzugehen. 2Dabei ist auf die Belange der Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigten Rücksicht zu nehmen. 3Die Rechtsausübung anderer darf nicht verhindert oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar beeinträchtigt werden (Gemeinverträglichkeit).

Art. 27
Betretungsrecht; Gemeingebrauch an Gewässern

(1) Alle Teile der freien Natur, insbesondere Wald, Bergweide, Fels, Ödungen, Brachflächen, Auen, Uferstreifen und landwirtschaftlich genutzte Flächen, können von jedermann unentgeltlich betreten werden.
(2) Das Betretungsrecht umfasst auch die Befugnisse nach Art. 28 und 29. 2Es ist beschränkt durch die allgemeinen Gesetze sowie durch Art. 30 bis 32 dieses Gesetzes.
(3) Das Betretungsrecht kann von Grundeigentümern oder sonstigen Berechtigten nur unter den Voraussetzungen des Art. 33 verweigert werden. 2Das Betretungsrecht kann nicht ausgeübt werden, soweit Grundeigentümer oder sonstige Berechtigte das Betreten ihres Grundstücks durch für die Allgemeinheit geltende, deutlich sichtbare Sperren, insbesondere durch Einfriedungen, andere tatsächliche Hindernisse oder Beschilderungen untersagt haben. 3Beschilderungen sind jedoch nur wirksam, wenn sie auf einen gesetzlichen Grund hinweisen, der eine Beschränkung des Betretungsrechts rechtfertigt.
(4) Der Gemeingebrauch an Gewässern bestimmt sich nach § 25 des Wasserhaushaltsgesetzes und Art. 18 des Bayerischen Wassergesetzes. 2Der Gemeingebrauch an öffentlichen Straßen bestimmt sich nach Art. 14 des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes sowie § 7 des Bundesfernstraßengesetzes.

Art. 28
Benutzung von Wegen; Markierungen

(1) Jedermann darf auf Privatwegen in der freien Natur wandern und, soweit sich die Wege dafür eignen, reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen fahren. 2Den Fußgängern gebührt der Vorrang.
(2) Markierungen und Wegetafeln müssen ohne Beeinträchtigung des Landschaftsbilds deutlich, aussagekräftig und unter Beachtung örtlicher und überörtlicher Wanderwegenetze einheitlich gestaltet sein. 2Genügen Markierungen und Wegetafeln diesen Anforderungen nicht, kann ihre Beseitigung angeordnet werden.
(3) Eigentümer oder sonstige Berechtigte haben Markierungen und Wegetafeln zu dulden, die Gemeinden oder Organisationen, die sich satzungsgemäß vorwiegend der Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege widmen, mit Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde anbringen. 2Auf die Grundstücksnutzung ist Rücksicht zu nehmen. 3Eigentümer oder sonstige Berechtigte sind vor der Anbringung zu benachrichtigen.
(4) Die Vorschriften des Straßen- und Wegerechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt.

Art. 29
Sportliche Betätigung

Zum Betreten im Sinn dieses Teils gehören auch das Skifahren, das Schlittenfahren, das Reiten, das Ballspielen und ähnliche sportliche Betätigungen in der freien Natur.

Am Donnerstag war es dann wieder relativ spät als ich von der Arbeit kam. An Fliegen war sowohl Windmassig, wie auch Lichttechnisch, denn es war bereits dunkel, nicht zu denken. Zumindest konnte ich mit meiner hübschen Sofie und Dundee auf einen Feldausrücker in das Bernbeurer Outback starten. Die Hirabiras sorgten für Licht und so hatten wir auf dieser Runde unseren Spaß. Während der Freitag noch ein paar Sonnenstrahlen bereit hält, schaut es am Wochenende schon wieder düster aus. Nur in Hochlagen Schnee, da es noch mild bleibt und erst ab Montag wird sich auch vor unsere Haustüre dass schöne weiß wieder einfinden. Egal, für entspannte Christkindlmarktaktionen genügt es auf alle Fälle und so wünsche ich Euch allen ein geruhsames zweites Adventswochenende!!!

30/11/2018 - 02/12/2018 Traurig aber wahr, Temperaturen von über 16° machten das prachtvolle weiß wieder zunichte und zumindest auf unseren Vorbergen war das kurze Skitourenintermezzo wieder vorbei. Nachdem es am Freitag, ab dem frühen Nachmittag, zu regnen begann flüchtete ich mit Dundee in die geschützten Wälder unseres Hausberges Wendelins und zog die altbekannte, schöne Runde durch. Das alte Motto, Hauptsache was gemacht, kam voll zum tragen. Am Samstag fielen Dundee und ich schon mal über unsere Adventskalender her (Schleck!) und dann wagte ich, nachdem der Schnee immer mehr verschwand, ein walk and fly mit Mario, Adrian und Dundee. Schon während der Anfahrt sank die Laune meiner Kameraden weiter in den Keller, denn es schüttete teilweise regelrecht als wir von Marktoberdorf Richtung Wertach fuhren. Erst kurz vor Kranzegg zeigte sich plötzlich der Blaue Himmel und schon stiegen die Stimmungen und die Gesichter zeigten Zuversicht. Der neu zugelassene Startplatz an der Kammereggalpe war unser Ziel. Gemütlich marschierten wir von der Grüntenbahn Talstation am Bach entlang bis zum steilen Steig, der nach wie vor wegen Unwetterschäden gesperrt war. Ist uns natürlich egal und schon kraxelten wir im vermurten Bachbett den Wald empor. Unter uns zog dummerweise der Nebel herein, aber wie üblich stirbt die Hoffnung zuletzt. Problemlos durchquerten wir die "Gefahrenstellen" und erreichten über die Absätze des alten Steinbruches den Normalweg zur Alpe. Allerdings verfolgten wir diesen nur wenige Meter da wir gleich wieder nach rechts zum Startplatz abbogen. Immer noch der gleiche wie bei meiner letzten Erkundung. Klein, schräg und spannend. Der Windsack passte mal mehr oder weniger und so legte ich als erster aus während sich Dundee an einem Felsen über seine Brotzeit hermachte. Der Nebel war noch da, aber es ließ sich die Straße schemenhaft erkennen und so ermutigt versuchte ich den Start. Nach wenigen Schritten war ich in der Luft und gleitete auf den Oberstdorfer Talkessel zu. Faszinierend schwebte ich über den nebelbänken und hatte aber dennoch genug Sicht für eine ordentliche Flugeinteilung. Nach einigen gemütlichen Kreisen landete ich soft unmittelbar an der Talstation. Schnell zusammen gepackt, rein in's Auto und zum Wanderparkplatz der Kammereggalpe hinauf gefahren. Die wenigen Meter zum Startplatz gelaufen und schon war das Team wieder vereint. Als nächster haute sich Super Mario souverän in den Allgäuer Himmel hinaus und genoß seinen Flug. Zu guter Letzt folgte Adrian, der ebenfalls perfekt aufzog, aber dann Richtungstechnisch zu weit rechts sich als Holzfräse durch das Buschwerk arbeitete. Er kam aber durch und rief noch zurück: Das war aber nicht so gut! Lachend marschierte ich mit Dundee, der noch eine Dauerwälzelaktion einlegte, zum Parkplatz zurück. Dann fuhr ich hinab und lud meine Fliegerkollegen ein und so fuhren wir mehr als zufrieden mit dem angeblich schlechten Tag nach Hause. Kaum angekommen ginge es schon wieder mit meiner Hübschen Sofie weiter über Memmingen, Biberach und Burladingen in die Schwäbische Alb zur spektakulären Burg Hohenzollern https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Hohenzollern. Hier findet am ersten und zweiten Adventswochenende einer der schönsten Christkindlmärkte https://www.weihnachtsmaerkte-in-deutschland.de/koeniglicher-weihnachtsmarkt-auf-burg-hohenzollern-bei-bisingen.html Deutschlands statt. Allein schon die gigantischen Parkflächen im Tal deuteten auf enormen Andrang hin und so warteten wir auf den Shuttlebus. Durch Dussel blieb ein Burg Mitarbeiter mit seinem Dienstauto stehen und sagte Er könne vier Personen mitnehmen und schon ging es für uns auf direkten Wege zum Adlertor. In mehren Schutzgräben verteidigt sich die gigantische Anlage und so dauerte es noch eine Weile bis wir im Innenhof der Burg ankamen. Es folgte ein fantastischer, Farbenfroher Rundgang durch die zahlreichen Stände. Teilweise auch in den imposanten Säälen der Burg, wo uns sogar noch ein Museum geboten wurde. Das Glanzstück die Kaiserkrone, geschützt in einem Tresor hinter Panzerglas. Langsam wurde es dunkel und die Burg tauchte in zahlreichen Rottönen stimmungsvoll in die Nacht hinein. Da schmeckte uns Bratwurst und Glühwein gleich doppelt so gut. Zufrieden stiegen wir über gefühlt 10000 Stufen, mit fantastischen Blick auf die Lichter der Talorte zum Auto hinab. Dann machten wir uns auf den Weg nach Hause und blieben dabei noch kurz in Ottobeuren stehen, denn Sofie hatte die grandiose Klosterkirche https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Ottobeuren noch nicht gesehen. Im Innenbereich wird der Besucher förmlich mit Eindrücken erschlagen und es dauerte seine Zeit bis sich das gesehene verarbeiten lässt. Nach soviel Erlebnissen an einem Tag vielen wir erschöpft und glücklich in's Bett. Der Sonntag hatte dann Garnichts mehr brauchbares im Angebot, aber Dank Hochwald am Kienberg ging sich mit Dundee eine stürmische Bergtour mit halbwegs trockenen Füssen aus. Nebenbei noch eine neue Route an einem Bachlauf erkundet und schon war auch dieser Tag ausgenutzt. Selbst die weiteren Aussichten sind alles andere als lustig. Windig, warm und somit Fliegen und Sitouren mehr als aussichtslos, aber megaextremesport wäre nicht megaextremesport und so wird sich schon irgendein winziges, nutzbares Fensterl für was auch immer ergeben. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

26/11/2018 - 29/11/2018 Dann mal auf in die neue Woche und somit der Start in die Tourenskisaison 2018/19 eröffnet. Am Montag sah es düster und neblig aus, von weißer Landschaft noch keine Spur, doch die Webcam in Jungholz versprach, Dank Kunstschnee, Aussicht auf Erfolg. Flott fuhr ich mit Dundee nach der Arbeit hinüber und schon am Parkplatz der Skilifte tickte Dundee völlig aus. Schnee ist halt sein Element und das gilt auch für mich, da ich heute die neuen Ski einweihen konnte. Flotten Schrittes, von etlichen Wälzelaktionen unterbrochen, marschierten wir los. Da die Dynastar Vertical Bear relativ leicht sind ging es erstaunlich schnell dahin. Meist ist der Saisonstart immer etwas zäh, aber es lief wie geschmiert. Problemlos kamen wir bis zum mittleren Bereich, wo die Beschneiung endete. Egal, für den ersten Einsatz reicht es und schon kam der Glühwein zum Vorschein. Nach dieser Auszeit ging es an die Abfahrt und da es Dundee kaum erwarten konnte speedete er gleich los, ich mit der Leine hinten dran mit neuen Ski (Aaaaahhhrrggg!!!). Volles Rohr ging es die Hänge hinab und die Ski hielten was sie versprachen. Trotz Dundeebeschleunigung hielten die Kanten sensationell und viel zu schnell kamen wir an der Talstation an. Zufrieden fuhren wir nach Hause und freuten uns schon auf die nächsten Tage, denn die Prognosen versprachen Neuschnee. Tatsächlich flockte es in der Nacht und am Dienstag Morgen war die Umgebung Schneeweiß. Nachdem die Werte zum Ende der Woche hin wieder milder werden sollen war es klar dass ich mit Dundee gleich nach der Arbeit unseren Auerhausberg über die Südroute anging. Im Wald würde nix gehen, aber in den weiten Wiesenflanken lag genug Schnee um problemlos anzusteigen. Bald erreichten wir die steilere Stufe und liefen auf das Gipfelkreuz zu dass wir noch bei Helligkeit erreichten. Es folgte die übliche Gipfelglühweinbrotzeit und wir machten es uns gemütlich. Nebel zog durch die Hänge und somit hatten wir mehr oder weniger Nullsicht, aber egal zweite Skitour absolviert! Dann stellten wir uns auf Abfahrtsmodus um und es dauerte keine zwei Meter und Dundee riss mich schon mal in seinem Sturm und Drang Wahnsinn um. Lachend kugelte ich im obersten Hang hinab und war gleich wieder auf den Füßen. Ist ja klar, eine Skitour ohne Sturz ist keine Skitour. Dann kamen wir in Fahrt, Dundee staubte die Hänge hinab und ich hinterher, herrlich wieder auf Ski unterwegs zu sein. Bald kamen wir am Auto an und die rassige Abfahrt war leider zu Ende. Der Mittwoch punktete mit Hochdruck und so fand ich mich abermals mit Dundee nach der Arbeit am Auerberg auf Skitour, allerdings auf der Nordroute, wo der Schnee noch pulvrig in der Sonne glitzerte. Bei geradezu märchenhafter Winterwonderland Stimmung stiegen wir einsam der Schulter entgegen. Selbst das obere Stück zur Kirche konnten wir begehen und es folgte, wie üblich, die Glühwein Pause. Dundee konnte es natürlich nicht erwarten und so ging es flott in den Abfahrtsmodus über. Es war ja klar dass ich gleich im oberen Teil einen Dundeeabflug machte, aber das gehört dazu und so ging's lachend weiter. Der Pulver staubte als wir hinab rauschten und wieder war die Abfahrt viel zu schnell vorbei. Dennoch machten wir uns zufrieden und glücklich auf den kurzen nach Hause Weg. Der Donnerstag kam ebenfalls mit strahlend blauen Himmel daher, aber auch mit Föhn und wärmeren Temperaturen. Kurzum der Schnee schmolz und das Fliegen war nahezu unmöglich, doch das galt nur für die Alpen und so konnte ich im Vorland ein walk and fly zum SO Start durchziehen. Einem eindrucksvollen Aufstieg, mit herrlichen Bildern folgte ein genialer Flug mit perfekten Windbedingungen, so dass es mich weit hinaus trug. Soft landete ich direkt neben dem Auto und legte entspannt meinen Denali zusammen. Dann fuhr ich gleich Heim und versuchte nochmals mein Glück mit Dundee in der Nordroute auf den Auer(Haus)berg. Tatsächlich fanden wir gerade noch soviel Schnee um mit Ski aufzusteigen. Der Glühwein schmeckte aber genauso gut wie am Vortag und so rauschten wir im Anschluss wieder zum Auto hinab. Das wird wohl für die nächsten Tage am Auerberg die letzte Skitour gewesen sein, denn Temperaturen bis 16 Grad werden alles an Restschnee zunichte machen. Generell kommt das Wochenende eher wechselhaft daher und da wird es schwer werden was zu reißen, aber mal sehen was so geht. Wie es auch kommt ich wünsche Euch allen ein schönes und geruhsames erstes Adventswochenende!!!

23/11/2018 - 25/11/2018 Freitag und mal wieder FÖHN...toll und deshalb in den Bergen Traumwetter, aber auch heikle Flugbedingungen, so dass ich mich nach der Arbeit an den geschützten Skilifthang am Alpenrand verzog. Die Sonne strahlte wärmend herab während ich die Piste hinauf stapfte, ja stapfte denn es lag ein Hauch von Schnee. Am Startplatz angekommen passte alles, der sonst vorhandene Zaun abgebaut, Wind ideal von Vorne und schon legte ich meinen Prachtflügel aus. Nach wenigen Schritten hob ich ab und gleitete sanft über die Alm. Es trug perfekt und ich kam hoch über den Landewiesen an und konnte noch in Ruhe umherfliegen um zu genießen, während der Nebel sich von Norden her schon wieder auf den Weg machte. Soft landete ich unweit des Autos und machte mich gleich auf den nach Hause Weg. Dann ging's gleich weiter mit meiner hübschen Sofie und Dundee zum ausgetrockneten Korbsee, wo wir im ehemaligen Seegrund eine lange, landschaftlich eindrucksvolle Runde drehten. Zu guter Letzt gekrönt mit Glühwein und Platzerl, das Wochenende kann kommen. Am Samstag schaute dass Wetter eher düster herein und so fuhr ich mit Sofie, Maxi und Dundee zum Drachenköpfle. Für den kleinen Maxi das optimale Abenteuerterrain und schon marschierten wir von Weizern zum neuen Gipfelkreuz hinauf. Immer wieder tröpfelte es, aber das machte der frohen Stimmung keinen Abbruch. Wenige Meter vom Gipfel entfernt stiegen wir zum Höhleneingang hinab. Respektvoll schaute Maxi in den kleinen Schlund, wobei Sofies Blick durchaus ähnlich skeptisch ausfiel. Raus mit den Stirnlampen und schon kletterte ich als erster in die Finsternis, gefolgt vom tapferen Maxi und meiner hübschen Sofie, die es sich nicht nehmen ließ auch mit hinein zu krabbeln. Dann begann der Abenteuertrip, der uns robbend, teils kriechend durch das Gangsystem des Drachenlochs führte. Maxi war begeistert und fühlte sich wie ein Forscher. Hinzu kamen Spinnen, Tropfsteinbildungen und Nischen die im Nichts verschwanden. Nach der letzten, grösseren Kammer kamen wir zum Ausgang, wo seitlich ein Totenschädel (Plastik) den unheimlichen Eindruck noch unterstützt. So kletterten meine tapferen Höhlenbefahrer stolz aus dem Spalt heraus. Dundee war ganz verblüfft als wir hinter ihm standen, den er bewachte immer noch den Eingang. Nun war es Zeit für Platzerl und ein Glühwein ähnliches Heissgetränk. So gestärkt machten wir uns alle zufrieden und glücklich an den Abstieg zum Auto. Am Sonntag schaute es schon deutlich besser aus, zumindest in den Bergen, denn im Vorland hielt sich hartnäckig der Nebel. Allerdings war der Auerberg oben schon frei als ich mit Dundee nach Mod zum Treffpunkt beim Netto, wo Olli hinzukam, rüber fuhr. Gemeinsam machten wir uns dann auf den Weg zur Alpe bei Wertach, wo wir am zuletzt versteckten Parkplatz los marschierten. Hier war alles schon strahlend blau und die Sonne wärmte uns. Dundee arbeitete sich derweil wie ein Staubsauger den alten, mittlerweile verfallenen Steig hinauf. Prädikat besonders einsam und so trafen wir auch den ganzen Tag niemanden. Bald wurde der Blick zu den Tannheimern frei, während wir das letzte Stück zur Alpe anstiegen. Nun galt es nur noch das Almwiesengelände, am Gipfelkreuz vorbei zum Startplatz zu überwinden, was wir schnell hinter uns brachten. In einem besonders sonnigen Plätzchen kam Brotzeit, Platzerl und Glühwein zum Einsatz. Erst nach dieser entspannenden Phase legte ich meinen Denali aus. Wenige Schritte und ich war in der Allgäuer Luft. Genüsslich flog ich am Steinbruch vorbei und kam hoch über den Landewiesen an. Nach einigen Runden setzte ich soft auf, legte flott zusammen, packte meinen Schirm in's Auto und lief noch einmal die gleiche liebliche Route hinauf. Olli und Dundee warteten bereits sehnsüchtig, so dass auch Ollis Flug freigegeben war und Er sich souverän in die Luft beförderte. Für Dundee und mich gab es derweil nochmals eine Brotzeit und schon machten wir uns ganz locker an den Abstieg. Zufrieden führe wir mit dem erlebten Heim, denn due nächsten Tage sind alles andere als Flugtauglich. Vielleicht mischen sich ja ein paar Flocken dazwischen und die Ski kommen zum Einsatz, mal sehen, aber wie dem auch sei ich wünsche Euch wie immer einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

19/11/2018 - 22/11/2018 Der Wochenstart mit unangenehm eisigen Ostwind, dazu Nebel und etwas Schnee. Allerdings zu wenig, denn sonst wäre bereits der Auerberg mit Tourenski dran gewesen. So hab ich mich mit Dundee an einer neuen Route versucht, denn in der Südflanke gibt's eine  kleine Schlucht und die gingen wir direkt an. Durchaus spannend, von kleinen Nagelfluhwänden eingequetscht marschierten wir hinauf und waren dadurch vor allem etwas windgeschützt. An zwei Stellen muss man sogar die Hände zu Hilfe nehmen, was der Tour noch eine zusätzliche Würze verleiht. Da werden wir sicher noch öfter durch kraxeln und schon erreichten wir die lange Wiese die zur Skihütte, wie auch dem Gipfel entgegen strebt. Flott liefen wir zur Hütte und machten es uns auf der Windabgewandten Seite gemütlich. Bei Brotzeit und Glühwein war das Ganze schon eher erträglich. Langsam fing es zu dämmern an und wir stiegen zufrieden zum Auto ab. Der Dienstag schaute mit leichter föhniger Lage am Alpenrand schon besser aus. In höheren Lagen tobte der Wind, aber auf kleineren, vorgelagerten Bergen war ein walk and fly machbar und so marschierte ich in einer regelrecht mystischen Stimmung zum SO Startplatz in der Nähe des Grüntensees hinauf. Die Kontraste aus Grün und den weiß vereisten Bäumen war faszinierend. Ich kam aus dem fotografieren nicht mehr heraus. Am Startplatz ein Anblick wie es selten der Fall ist, denn der Nebel teilte den Horizont in zwei Hälften, so dass Licht und Schatten fantastische Reflektionen darstellten. Die Bilder sehen schon unwirklich wie Gemälde aus. Der Wind kam leicht von vorne, auch wenn über mir die Wolken geradezu durchrauschten. Wenige Schritte und ich war in der Luft und erhielt als Lohn einen genialen Flug über dem Nebel mit Blick auf den See. Hammer, mehr geht nicht und so landete ich sanft unterhalb des Parkplatzes. Dann fuhr ich schnell Heim um mit Dundee die tolle Stimmung ebenfalls auszukosten. Ziel wurde der lange und vor allem einsame Waldgrat auf den Vorderzwiesel/Buch. Wir wurden nicht enttäuscht, denn wie zuvor bei meinem Flug tankten wir sensationelle Eindrücke und nachdem wir am Gipfelkreuz waren kehrten wir zum Westgipfel zurück und machten es uns in der von der Sonne verwöhnten Märchenwiese gemütlich. Mit Blick auf Säuling und den Tannheimer Felsgipfeln ließen wir den Tag mit einem herrlichen Sonnenuntergang, samt Glühwein ausklingen. Solche Tage sind wahrlich getreu dem Motto lebe Deinen Traum und so stiegen wir entspannt zum Auto ab. Am Mittwoch setzte sich leider wieder Nebel durch, auch wenn inneralpin die Sonne scheinte. Egal, dachte ich mir und marschierte mit Dundee nach der Arbeit über die Westroute auf den Auerberg. Immerhin machen die Renovierungsarbeiten in und um die Kirche Fortschritte.  Dundee hatte seinen Spaß und so war auch dieser Tag abgehakt. Der Donnerstag strahlte wieder mit puren Sonnenschein und sanfter südlicher Strömung. Grund genug mal wieder den Wank, bzw. den Rosswank bei Garmisch anzugehen. Vom Parkplatz aus lief ich über den Landeplatz beim Gschwandter Bauer in genialen 42 Minuten zum Startplatz. Das Ganze bei grandioser Stimmung und Wärme, so dass es sogar kurzärmlig ging. Stolz ragten die Felsgipfel des Karwendels und des Wettersteins gegenüber auf und tauchten den Horizont in eine dramatische Landschaft. Sanft strich der Wind aus SO herauf und so legte ich meinen Denali unmittelbar am höchsten Punkt aus. Etwas beschleunigt laufen im flachen Bereich und schon war ich in der Luft. Es folgte ein völlig ruhiger, aussichtsreicher Abgleiter mit Blick auf Garmisch und die Zugspitze. Immer noch herrschten starke herbstliche Farben unter mir in den weiten Wäldern des Wanks. Nach etlichen weiten Kreisen landete ich sanft beim Windsack, legte zusammen und lief die wenigen Meter zum Parkplatz hinab. Dann fuhr ich flott Heim und marschierte mit Dundee noch die lange Wendelinrunde, wo wir immer noch eine faszinierende Sunsetstimmung absahnen konnten. Mehr als zufrieden mit dem Tag machten wir uns auf den nach Hause Weg. Nun folgt ein föhniger Freitag der mit einem Frontdurchgang beendet wird. Am Wochenende scheint der Sonntag der bessere Tag zu werden, aber wir müssen sehen was wir so anstellen können. Auf alle Fälle wünsche ich Euch ein schönes und abwechslungsreiches Wochenende!!!

16/11/2018 - 18/11/2018 Ein Wochenende wie es windiger nicht sein konnte. Fliegen mehr als Fehlanzeige und so marschierte ich am Freitag schon mal gekonnt mit Dundee zum Schmauzenberg. Wie immer die genial einsame Route durch das südwestlich gelegene Tal. Immer wieder mal blinzelte die Donne durch das Nebelgrau und erhellte das Firmament. Nach einer kurzen Gipfelbrotzeit stiegen wir über den schmalen Waldgrat mit seinen verwunschenen Bäumen wieder ab. Der Samstag schaute nicht besser aus oder zumindest windtechnisch war er unfliegbar, während zumindest blauer Himmel die Dominanz übernahm. Ziel wurde die Schlossruine Wagegg, die hinterhalb von Wildpoldsried und vor Kempten lag. Mit meiner Hübschen Sofie und Dundee ging es problemlos über den markierten Steig zu den Mauerresten der ehemaligen Burg https://de.m.wikipedia.org/wiki/Burg_Wagegg. Steil führte das letzte Stück auf den höchsten Punkt mit Aussichtsbank, wo der Blick weit in das Allgäu hineinreicht. Nun war es auf der Zeit die Suche zu beginnen, denn unterhalb der Burg soll eine der grössten Nagelfluhhöhlen im Allgäu versteckt sein. Nachdem wir den oberen Bereich umrundeten und nichts fanden, nahm ich mir den unteren Ring vor und konnte mit Glück den versteckten Eingang entdecken. Dann holte ich Sofie und Dundee nach, die Stirnlampen ausgepackt und hinab in die Tiefe. Der Einstieg führte steil über eine Stufe hinab, danach folgte ein hoher Gang der am Ende senkrecht abbrach und auch nach rechts zweigte ein enger Schlupf ab. Zunächst kletterte Sofie zu mir runter und dann kroch ich in den rechten Gang wo eine weitere Engstelle mich zum Ende führte. Danach kletterte ich in den unteren Höhlenteil, wo eine regelrechte Halle bis zum hintersten Höhlenende leitete. Zufrieden und voller Staub kletterte ich zu Sofie zurück und wir verließen die Höhle. Dundee hütete derweil den Eingang und freute sich uns wieder zu sehen. Gemütlich stiegen wir über den Anstiegsweg zum Parkplatz hinab und fuhren Heim. Am Sonntag machte sich abermals der düstere Nebel, wie auch der unangenehme Ostwind deutlich bemerkbar. Angefacht vom gestrigen Erlebnis fuhr ich mit Dundee zum Drachenköpfle nach Eisenberg. Dieser Gipfel ist den beiden Burgruinen Freyberg/Eisenberg vorgelagert und soll am Gipfel auch eine Nagelfluhhöhle bereit halten. Von Weizern aus stiegen wir durch den steilen Wald an. Immer wieder trat der felsige Untergrund hervor und machte deutlich woraus der Berg bestand. Ein letzter Hang und wir stände am neu erstellten Gipfelkreuz. Dundee verfiel noch schnell in den Wälzelmodus bevor  die Suche begann, die sich nicht schwierig gestaltete, denn ein kleiner Pfad führte in den Waldhang. Normalerweise würde man hier keine Höhle vermuten, aber plötzlich standen wir vor der kleinen Öffnung dir mit einem dicken Strick in die Tiefe führte. Jetzt gab's für Dundee erst einmal Brotzeit und ich machte die Stirnlampen klar. Grade so passte ich durch den Eingangsschlitz und kletterte hinab. Sofort bog der Gang verengt ab und es ging weiter hinab. Teilweise kriechend und robbend passierte ich die Engstellen, wonach immer etwas größere Räume folgten. Im stetigen, faszinierende auf und ab arbeitete ich mich durch die Gänge. Ein echtes Kleinod und das vor der Haustüre dachte ich mir. Noch ein paar Kriechstellen und ich erreichte den zweiten Eingang, für mich sozusagen der Ausgang. Zurück am Tageslicht schaute Dundee nicht schlecht woher ich kam, denn er blickte immer noch in den von mir benutzten Eingang. Freudestrahlend schwanzelte er zu mir herüber als er mich sah und schon machten wir uns zufrieden an den Abstieg. Die nächsten Tage schauen dann schon mal eher winterlich aus, wobei es mit der weißen Pracht noch fraglich sein dürfte, aber egal irgendeine Aktion wird uns schon gelingen. In diesem Sinne Euch allen einen schönen und geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

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© Norbert Hofmann