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Bild des Monats 

Das Bild des Monats Juni kommt auch wieder von Adrian Götzger, der bei unserer Skitour zur Hochlichtspitze 2700m dieses faszinierende Bild ablichten konnte. Wer genau hinschaut kann sogar noch Dundee und mich unter unserem traumhaften Gipfelziel erkennen!

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Servus miteinander!

24/06/2016 - 26/06/2016 War klar dass wenn das Wochenende kommt auch ein Tiefdruckgebiet herein eiern muß, aber zunächst einmal war der Freitag noch ultraschön und megaheiß. Grund genug einen meiner kleinen Allgäuflugberge anzugehen, was nach einem gemütlichen, sonnigen Aufstieg in einem herrlichen, leicht thermischen Flug endete. Danach holte ich Dundee und drehte noch eine entspannte Runde in unserer genialen Voralpenlandschaft. Der Samstag sollte dann, laut Prognosen, im Gewitterchaos versinken, aber es kam wieder anders. Die Prognosen waren durch die Bank falsch und das schöne Wetter hielt sich bis in den Nachmittag hinein. So konnte ich mit Dietl und Dundee zu einem Übungsflügerl aufbrechen. Bei warmen Sonnenschein marschierten wir an der Liftrasse zum weitläufigen Startplatz hinauf. Ein Weidezaun kurz ausgehängt und schon konnte Dietl seine Aufziehübungen durchziehen. Zuletzt starteten wir beide nacheinander und flogen im Skigebiet relaxt in die abgemähten Felder hinab. Dietl mit einem souveränen Start, samt kontrollierten Flug und einer astreinen Landung. So muß es sein! Während Dietl noch Groundhandelte lief ich hinauf und holte den wartenden Dundee ab und alle waren wir glücklich an diesem vermeintlich versauten tag noch was gerissen zu haben. Am Abend schepperte es dann und der Dauerregen begann. Der Sonntag war dann ziemlich feucht und so war es kaum verwunderlich das gerade mal kleine Dundeerunden zustande kamen, aber diese zumindest in den halbwegs trockenen Phasen. Wie auch immer beginnt die neue Woche, wie soll es auch sein, wieder schön und erst ab Wochenmitte haben wir wieder eine Kaltfront am Hals, also mal sehen was wir damit so alles anfangen können. Somit Euch allen einen schönen Start in die neue Arbeitswoche!!!

20/06/2016 - 23/06/2016 Ein Wochenbeginn nach Maß, denn die Sonne strahlte mit aller geballter Kraft und ich konnte gleich ein kleines, und absolut entspanntes walk and fly am Skihang durchziehen. Die Stimmung perfekt, dafür der Wind gefühlt aus allen Richtungen, das Gras, das Gestrüpp samt den Dornen hoch, was sauberes auslegen veranschlagte. Dennoch gelang alles und ich hob nach einem Ruck souverän ab und genoß den üblichen Flug über der Füssener Seenplatte. Nach einer sanften Landung fuhr ich gleich Heim und marschierte mit Dundee noch zum neuen Gipfelkreuz des Uttinger Berges, wo sich ein herrlicher Blick auf den Ammersee und das darüber thronende Kloster Andechs bot. Am Dienstag stand das Deutschlandspiel an, aber bei dem schönen Wetter, das sich Nachmittag so langsam einstellte, konnte ich nicht auf einen kleinen walk and fly verzichten und so speedete ich am Alpenrand an einen von meinen kleinen Skibergen zum aussichtsreichen Startplatz hinauf. Der Wind stand perfekt an und schon konnte ich mit sanfter Thermik einen relativ langen Flug verbuchen. Nach einer soften Landung fuhr ich Heim zu Dundee, drehte die übliche obligatorische Waldrunde und machte es mir beim Spiel gemütlich. Na also, geht doch, alles unter einen Hut gebracht! Am Dienstag wieder Königswetter, aber ich hatte einen Nebenjob am Abend, was elektrisches und somit ein enger Zeitplan. Dietl kümmerte sich derweil um Dundee und schon befand ich mich im RUN auf den Tegelberg. Die Hitze haute ordentlich rein bis ich am Gelbe Wand Schrofensteig losging. Zum Glück plätscherte immer wieder mal ein Bächlein zum abkühlen herab. Problemlos schraubte ich mich durch die Stahlseile in einer guten Stunde zum Gipfel hinauf. Nur die letzten Meter zum Tegelberghaus sparte ich mir, denn da starteten Flieger wie die Lemminge, um in völliger Einsamkeit am Täfeleshang auszulegen. Der Wind stand flott an und so war ich in Sekundenschnelle in der Luft um so gleich zu überhöhen. Es kam wie es kommen musste, der Flug über die Allgäuer Traditionslandschaft um Neuschwanstein. Genußvoll kurvte ich weit umher und saugte die beruhigende Stimmung ein, was nach Chaosarbeitstagen die mehr mit Stress punkten, das einzig wahre ist! Die Landung soft und exakt am Windsack, wo ich dann noch gut eine halbe Stunde Luft hatte um zu meinen Zusatzverdienst zu kommen. Der Donnerstag wurde dann ein weiteres Wetterhighlight und so machte ich mich auf den Weg nach Hause, genau Ihr habt richtig gehört, ich fuhr gleich Heim, packte Dundee in's Auto und schon fuhr ich wieder rein, genauer gesagt nach Oberammergau und marschierte die übliche Route auf unseren Hausberg, den Schwaiger Berg. Die Hitze mit fast 35° kaum auszuhalten, aber dafür kühlten wir uns an der riesigen Gumpe unterhalb des Gipfelaufbaus ab. Dann noch den malerischen Grat, mit Tiefblick auf's Murnauer Moos, empor und schon standen wir an unserem Gipfelkreuz. Es war alles in Ordnung, keine Reparaturen notwendig, was dafür sorgte das wir gleich einmal den Grill anschmissen. Es dauerte nicht lange und es gab die erste Fuhre Schweinsbratwürstl und Dundee konnte es sowieso kaum mehr erwarten. Dazu ein Gösser Radler naturtrüb und die Welt war in Ordnung. Leicht säuselte der Wind durch die Bäume und machte die Lage erträglich. So dösten wir vor uns hin und der Abend verflog förmlich. Zur Dämmerung räumten wir auf und stiegen den selben Weg zum Parkplatz ab. Eine Traumwoche neigt sich dem Ende zu und auch der Freitag wird noch einmal richtig heiß werden bis es mit gewittriger Stimmung wieder abkühlt. Genauso sieht es dann am Wochenende aus, aber mal sehen, die eine oder andere vor der Haustürrunde wird sich schon ausgehen. Nächste Woche kommt der Sommer dann wieder zurück! In diesem Sinne macht Euch alle ein schönes Wochenende!!!

17/06/2016 - 19/06/2016 Die Woche ging am Freitag freundlich zu Ende, auch wenn einige Gewitter herum eierten. In einer mehr als sonnigen Phase konnte ich zumindest mit Dundee an den Lech fahren und eine Baderunde einlegen. Sauber frisch, aber schön! Am Samstag dann der Brüller, denn gemeinsam mit Adrian und Dundee fuhr ich zum Arlberg nach Zürs und wir wagten Ende Juni nochmals eine Skitour in den Nordalpen. Trotz des Regens der letzten Tage hat sich hier in den Hochlagen noch gut der Schnee halten können und so schulterten wir unser Material und strebten dem Weiß entgegen. Zunächst aber fielen wir auf alte Markierungen herein und landeten mitten in den Lawinenverbauungen. Es folgte ein Wirrwarr aus Metall und Gestrüpp, das ideal mit Hundeleine und Ski am Rucksack zu durchkraxeln war. Fluchend erreichten wir dennoch freies Gelände, so dass wir den Seekopf bald erreichten. Unterhalb begann der Schnee, aber wir liefen noch zu Fuß bis zur Madlochjochbahn Talstation, dann ging es mit den Fellen weiter. Der Schnee trug tadellos und Dundee war wie üblich außer sich, was sich dann sogar noch steigerte denn gefühlt tausende von Murmeltieren erregten seine ganze Aufmerksamkeit. Vom dem abgesehen ging es flott Richtung Joch und endlich kam auch mal die Sonne und der blaue Himmel heraus, sensationell, was für ein Tag und so standen wir bald am Madlochjoch, blickten fasziniert auf die andere Seite Richtung Mehlsack und Spullerschafberg. Hier richteten wir unser Skidepot ein und stiegen problemlos über den breiten Grat zum Gipfel der Madlochspitze 2547m auf, wo ein Steinmann den höchsten Punkt krönte. Ich glaube es ist nicht mehr notwendig zu erwähnen das Adrian souverän die Tour durchzog, denn mittlerweile mutiert er ohnehin schon zu einem Profi! Es war so angenehm das wir es glatt aushalten konnten und nach einer gemütlichen Brotzeit etwas herum dösten. Dazwischen gab es noch herrliche Erdbeeren von Adrian, eine ganz besondere Spezialität. Der Abstieg zum Skidepot ebenso problemlos und es folgte eine geniale Abfahrt die nur durch Dundees Murmeltierausgrabungsversuchen gebremst wurde. Mittels Schneeresten mogelten wir uns bis in die untersten Wiesen oberhalb der Lawinenverbauungen und ich brach zum Schluß noch samt Ski in einen Wasserlauf ein. Na also, eine Skitour ohne Sturz, aber Ihr wißt es ja sowieso! Zufrieden erreichten wir das Auto und fuhren mit einem Alleinstellungsmerkmal Heim, denn wer hat heute noch eine Skitour gemacht? Am Sonntag wieder Dauersiff und ein Grund mehr sich über die gestrige, gelungene Aktion zu freuen. Dennoch konnte ich mit Dundee noch eine entspannte Runde am Thaininger Bergkircherl drehen, was doch auch schon was ist. Nun folgt ein etwas wechselhafter Wochenstart, aber ab Mittwoch sollte uns der Sommer mit Temperaturen Richtung 30° ereilen, also da sollte doch schon wieder was gehen!!!

13/06/2016 - 16/06/2016 Alles in allem nach der genialen Ötztal Skitourenwoche mehr als ernüchternd. Siff ohne Ende und die tagtäglichen Dundeerunden führen erbarmungslos in den Sumpf, fast könnten wir schon mit dem Schlauchboot durch unsere Wälder kurven. Positiv allerdings war das wir einen Reh befreien konnten, denn es hatte sich komplett in einem Weidezaun verheddert und wäre ohne Hilfe nicht mehr heraus gekommen. Auch ein Flügerl ging sich, wenn auch ruppig, vor der nächsten Gewitterfront aus. es bleibt nur die Hoffnung das es besser werden wird, aber zunächst sieht es nicht danach aus. Einzig der Samstag Vormittag könnte eine leichte Verschnaufpause bringen mal sehen. Derweil könn Ihr Euch ja mal auf meiner komplett neu gestalteten Internetseite www.megaextremesport.de umsehen. Wochenlange Arbeit hat sich nun endlich ausgezahlt. Tolles Design, bewegte Bilder, Galerien, integrierte Videos und vor allem im walk and fly Bereich eine strukturierte und detaillierte Übersicht der Fluggebiete nach Gebirgsgruppen. Viel Spaß beim surfen und am hoffentlich etwas nutzbaren Wochenende!!!

03/06/2016 - 12/06/2016 Kaum zu fassen, aber hier kommt ein Newsletter gigantischen Ausmaßes, aber klar, eine Woche Ürlaub im Ötztal kann nicht spurlos daran vorüber gehen. Am Freitag vor einer Woche konnte ich noch mit Dundee eine Allgäuer Abschiedsrunde am lieblichen Weichberg drehen, gefolgt von einem kleinen walk and fly, so dass auch dieser tag mehr als genußvoll ausgelastet war. Am Samstag startete ich dann entspannt in den Urlaub, das Wetter mies und ich wusste Schlüsselübergabe erst gegen 16 Uhr, also sollte noch was gehen. Im strömenden Regen fuhr ich überden Fernpass, Imst bis in's Ötztal. Dann die Entscheidung, ich bog ab auf die Stubaier Seite nach Kühtai ab und peilte Schneetechnisch die Lage. Am letzten Lift im Ort konnte ich dann einen Streifen ergattern der Dundee und mich ohne Skitragen in's obere Kar gleich mit Fellen brachte. Das Wetter wurde glatt besser, es war schon mal trocken. Problemlos durchschritten wir das alpine Tal mit seinem Eissee und es ging zunehmend steiler einer Scharte entgegen. Zuletzt schon leicht Schneebrettgefährdet bis zum Skidepot. Nun kam sogar die Sonne heraus und der Blaue Himmel zeigte sich. Nun stiegen wir über einen Blockgrat I+ zum Gipfel des Gaiskogels 2820m auf. Wer hätte das gedacht, bei dem Wetter schon am ersten Tag ein Erfolgserlebnis. Nach einer doch glatt sonnigen Gipfelbrotzeit stiegen wir vorsichtig wieder zur Scharte ab und die Abfahrt folgte. Zunächst steil und lawinös, dann fester Sommerfirn fast bis zum Auto hinab. Genial und so fuhren wir zufrieden in's hintere Ötztal nach Sölden zu unserer Unterkunft. Gemütlich am Ortsrand in Pitze, Hundefreundlich, Flachbildfernseher, so muß es sein! Nach einer ruhigen Nacht kam der verregnete Sonntag und ich fuhr mit Dundee nach Hochsölden empor. Nach wenigen Metern konnten wir schon auf Felle umrüsten, die alte Piste stand noch halbwegs, auch wenn rechts und links alles grün war. Über das Giggijoch marschierten wir weiter zur Rotkogelhütte, dem Ende der Liftanlagen. Nun ging es in's freie Gelände. Kaum Sicht und erst einmal 150 Höhenmeter bergab zu einem Eissee. Aus dem linken Wandteil rauschten Stein und Eislawinen herab. In sicherem Abstand stiegen wir auf der anderen Seite das enger werdende Kar hinauf um über einen Sattel einen weiteren, herrlich gelegenen Eissee zu erreichen. Weiterhin kaum Sicht, aber der anfängliche Nieselregen wurde mit zunehmender Höhe zumindest zu Schnee und so stiegen wir den letzten Hang an und erreichten den Grat der uns problemlos zum 3018m hohen Schwarzkogel Gipfelkreuz führte. Der erste 3000er des Urlaubs und der Saison, na also es geht doch was. Es folgte die übliche Brotzeit und schon machten wir uns an die Abfahrt, die erstaunlich gut lief. Selbst der Gegenanstieg zur Rotkogelhütte störte kaum und danach ging es in traumhaften Firn zum Giggijoch hinab. Danach noch ein schmaler Streifen fast bis zum Auto und schon hatten wir den Tag bestens überstanden. Der Montag war Wettertechnisch etwa besser und so fuhren wir nach Obergurgl hinauf. In Hochgurgl parkten wir dann und marschierten über das Skigebiet in die höheren Lagen. Erstaunlich gute Pisten, ohne der geringsten Skispur brachten uns in die oberen Karbereiche. Immer noch dümpelte viel Nebel herum, aber mit der Piste war es ein leichtes die Gipfelstation am Wurmkogel zu erreichen. Nun folgte noch das kurze, aber anspruchsvolle Gratstück zum 3088m hohen Hauptgipfel. Zu Beginn drahtseilversichert und extremst Schneebrettgefährdet leitete uns die Route zum Gipfelkreuz hinüber. Wieder ein 3000er eingesammelt und schon machten wir uns an die Abfahrt. Das obere Stück grenzwertig bis zur Piste, aber dann ging es in einem Ruck soweit die Schneereste trugen, herrlich....Skitouren im Juni! Kurz vor dem Auto bekamen wir sogar noch Sonne ab, was uns zu einer gemütlichen "Hau Dich in die Wiese" Pause verleitete. Der Dienstag begann dann schon mit strahlend blauen Himmel. Grund genug ein Ziel abseits von allen Pisten anzugehen. Wieder von Hochgurgl aus marschierte ich mit Dundee auf einem traumhaften Höhenweg in's Königstal hinüber. Überall blühte es in den schönsten Farben, dazu der Kontrast der weißen Berge, einfach perfekt! Bald ging es mit Fellen weiter und die Stimmung wurde zu einem unvergesslichen Skitourentag. Bald erreichten wir in grandiosen Firn die kleine Zollhütte auf 2600m. Zügig gingen wir weiter in das darüber liegende Königsjoch 2825m, unser Ziel des Tages. Ein grandioser, ehemaliger Schmugglerübergang nach Italien. Genüsslich machten wir entspannt Pause, ehe wir zur Abfahrt starteten. Der Firn war perfekt und es ging fantastisch flott das grandiose Hochtal hinab. Ein schier endloser Schneestreifen am Wasserfall entlang ließ uns weit in tiefe Lagen mit Ski gelangen....sensationell! Dann noch der liebliche Marsch durch die blühenden Wiesen zum Auto, was uns den Tag noch verschönte. Am Mittwoch war dann wieder eher düstere Stimmung angesagt, aber es regnete zumindest nicht. Noch einmal fuhr ich mit Dundee nach Hochsölden hinauf. Wieder mogelten wir uns über den mittlerweile schwindenden Pistenrest zum Giggijoch hinauf, wo es dann auf einer Traumpiste im Topzustand in das  2727m hohe Haimbachjöch hinauf ging. Den direkten Gipfelzustieg zum Rosskirpl 2942m wollte ich wegen der Nassschneelawinengefahr nicht wagen und so gingen wir den Grat an. Ab dem Skidepot auf ca. 2850m folgte ein gezackter Grat mit Stellen bis II, also für Dundee eine ernste Herausforderung die er mehr als souverän meisterte. Das Teil zog sich, aber über einen letzten steilen Aufschwung erreichten wir das Gipfelkreuz und freuten uns über einen weiteren Traumgipfel in diesem Urlaub. Dann kraxelten wir flott wieder zurück zum Skidepot und machten erst einmal ordentlich Brotzeit. Dundee ist schon ein grandioser Bergsteigerhund! Die Abfahrt im freien Gelände schon ein Hammer, aber dann im Pistenbereich ging es mehr als flott zur Sache und wir kamen schnell wieder in's Giggijoch. Noch der Pistenrest zum Auto hinab und der Tag war auch wieder optimal genutzt. Der Donnerstag versank im Siff und so wagten wir uns an eine gemütliche Bergtour im Schutz des Hochwaldes. Oberhalb von Zwieselstein marschierten wir landschaftlich wunderschön zur herrlich gelegenen Lenzenalm 1892m hinauf. Danach ging es weiter durch buchstäblich blühende Gärten zum Karstall 2477m hinauf. Lang hielten wir uns im Nieselregen und Sturm nicht auf, aber etwas unterhalb konnten wir unter einem schützenden Baum, samt Bankerl einen herrlichen Rastplatz ergattern. Hauptsache was gemacht und schon auf Freitag gehofft, denn die Prognosen sprachen von einem kurzen Zwischenhoch. Die Nacht war kühl, erste Anzeichen für etwas bessere Verhältnisse. Noch lagerten Tonnen an Nassschnee in höheren Lagen und machten Vorstösse und hohe Lagen bei zunehmender Wärme zu einem gefährlichen Unterfangen. Die Entscheidung viel früh am Morgen und so fuhren wir kurz nach fünf Uhr nach Obergurgl hinauf, um vom Parkplatz der Festkogelbahn mit geschulterten Ski die Piste anzusteigen. Bald verließen wir den Pisten Bereich und marschierten das sich weit hinziehende Ferwalltal entlang. Es begann bald der erste Schnee, aber der Weg war noch frei und so ging es problemlos auch so weiter. Nach und nach öffnete sich das Tal immer mehr und die Gletscherbereiche wurden sichtbar. Dazu kam auch unser angestrebtes Ziel, der Granatenkogel 3318m, der sich K2 ähnlich am hinteren Ende des Tales in die Höhe streckte. Auf den ersten Blick nicht ersteigbar. Ausgeapert, steil, Lawinös, Stein und Eisschlag gefährdet präsentierte sich die NW Flanke. Da wurde es mir schon mulmig, zumal ich mit einem Hund unterwegs war. Im Hochwinter sollte es leichter sein, denn das Gelände wäre mehr fest, da gefroren und durch mehr Schnee nicht ganz so steil, aber so sah es fast senkrecht am Schartenaustieg aus. Zunächst liefen wir mal zu einem weiteren kleinen Zollhüttchen, ähnlich dem im Königstal und ich baute alles auf Skitour um. Länger sah ich mir die Flanke an und versuchte eine halbwegs sichere Linie zu finden. Der Plan war zwischen den Lawinen in einem freien Streifen bis zu zwei Felsrampen aufzusteigen, die wiederum Schutz gegen die darüber liegende Wand gegen herab fallende Steine und Eistrümmer boten. Gedacht getan und schonmarschierten wir in einer mehr als fantastischen, sonnigen Stimmung einen unglaublich fantastischen, aber auch herausfordernden Berg entgegen. Zunächst ging es problemlos über den nicht sichtbaren Gletscher empor. Seitlich mit vielen Kehren arbeiteten wir uns an die Rampen heran. Das Gelände wurde zusehend steiler und erreicht an die 45°, was mich zu einem einrichten eines Skidepot brachte. Zufuß stapften wir an der zweiten Rampe vorbei unter die Scharte. Hier wurde es nun kritisch den wir kratzten an der 50° Marke. Der Pickel würde im weichen Schnee keinen Halt bieten und so wühlten wir uns mit Händen und Pfoten in diesem knapp senkrechten Hang hinauf. Rechts krachte es immer wieder einmal wenn etwas herunter fiel, aber der Abstand war glücklicherweise groß genug. Fast 200 Höhenmeter ging es in die 3067m hohe Scharte hinauf und das hatte es wirklich in sich und ich wusste wir müssen da wieder runter....auweia....egal, ab der Scharte öffnete sich der Blick auf die andere Talseite. Massiv vergletscherte Gipfel mit wilden Eisbrüchen wie die Liebener Spitze oder auch der Hochfirst präsentierten sich atemberaubend. Was für ein Ambiente und weit und breit keine Spur. Über uns eine Art Himmelsleiter wie am Biancograt und so stapften wir auf der schmalen Schneide dem Gipfelentgegen. Mal ultraweich, knietief, mal bohrhart, also nix zum spaßen, denn ein Fehltritt und der Sturz wäre kaum zum halten. Nun spürten wir die knapp 1500 Höhenmeter in den Knochen, dazu die wühlerei, aber schließlich kam der wuchtige Gipfelsteinmann in's Blickfeld. Noch eine Schneide und wir standen am höchsten Punkt, dahinter ragte noch ein wunderschönes, kleines Kreuz auf. Der Rundumblick fast schon erschlagend. Gletscherprominenz soweit das Auge sehen konnte. Überglücklich über diesen grandiosen Gipfel nahmen wir uns in den Arm, ein Pyrenäennberghund auf dem Granatenkogel, kaum zu fassen, aber es folgte ja noch der spannende Abstieg. Lang wollte ich mich nicht aufhalten, denn noch wärmer, noch gefährlicher und so stapften wir vorsichtig die schmale Schneide hinab. An den harten Stellen fand Dundee trotz seines Allrads keinen Halt und rutschte einmal gefährlich weg. Gut das er bei mir kurz gesichert ist und ich den Sturz gerade noch so abfangen konnte. Bei mehr Geschwindigkeit würde es uns unweigerlich in den Abgrund ziehen, was dann einen 500m Sturz zur Folge hätte und somit das Ende wäre. Dann standen wir wieder in der scharte und das steilste Stück stand uns bevor. Eigentlich müsste man hier abseilen, aber in dem weichen Schnee hält rein garnichts und so packte ich Dundee an seinem Spezialgurtzeug und arbeite Schritt für Schritt mich mit ihm hinab. Er fand generell keinen Halt und so hob ich ihn von einem Fußstapfen in den nächsten, immer hinter mir das ich noch die Kontrolle behalten konnte. Es war wichtig Dundee immer hinter den Füssen zu haben, denn so konnte keine große Zuggefahr entstehen, den sonst hätte ich wohl keine Chance seine knapp 60Kg halten zu können. Nach und nach eierten wir so die 200 Höhenmeter im anspruchsvollsten Bereich hinab, bis wir erleichtert das Skidepot erreichten. Dann ging es los, die Helmkamera startklar gemacht, Dundee "entsperrt" und ab in grandiosen Firn auf dem Ferwallgletscher bis zur Zollhütte. Nochmals eine Abfahrt die alles bot was das Skitourenherz höher schlagen lässt. Zum Glück ist um das Zollhüttchen herum eine Grasfläche ala Märchenwiese und endlich konnten wir uns entspannen und Brotzeit machen. War ich stolz auf Dundee, was für eine Tour, was für ein Berg....der Oberhammer. Immer wieder starrte ich in unsere deutlich sichtbare Route, Wahnsinn, Wahnsinn pur, da hätten wir draufgehen können, der Wahnsinn! Zuletzt schlief Dundee im Schatten der Hütte und ich in der herrlichen Sonne, bestimmt 3 Stunden lang, das war mehr als schön und so machten wir uns überglücklich und zufrieden an den Abstieg nach Obergurgl. Im Rücken immer noch diesen grandiosen Gipfel, der mehr als einen passenden Namen trägt, denn dieser Berg ist wirklich eine Granate. Ziemlich derbatzt erreichten wir dann bei immer noch herrlichsten Wetter den Parkplatz und fuhren zu unserer Unterkunft um entspannt den Start der EM anschauen zu können. Am Samstag endete der herrliche Urlaub und es regnete bereits am Morgen, so dass wir uns auf den Weg nach Hause machten. Im Allgäu angekommen eine halbwegs trockene Phase und ein paar Wetterlücken und somit Grund genug eine kleine Runde am Senkele zu drehen. Ein schöner Kontrast zu Eis und Fels der letzten Tage und Dundee hatte seinen Spaß im Kneipp Plantschbereich. Auch der Sonntag fiel mehr oder weniger in's Wasser, aber wie auch immer es reichte immer noch zu einem ausklingenden, entspannten Waldspaziergang. Nun folgt ein Wochenstart mit Arbeitsbeginn (Buääähhh...) und durchwachsenem Aprilwetter, wo vielleicht nur am Mittwoch durch Föhneinfluss etwas besseres zu erwarten ist. Wie auch immer, Euch allen einen schönen Start in die neue Woche!!!

Hier schon das erste Video zum Urlaub im Ötztal mit der Skitour zum Gaiskogel 2820m. Die anderen folgen in den nächsten news!

21/05/2016 - 02/06/2016 Die Woche ging schon mal dementsprechend vernichtend an, Dauerregen! Egal, was soll's und so lief ich mit Dundee im strömenden Siff am Montag durch die Wälder etwas geschützt auf den Kalvarienberg bei Rott. Die Tuffsteinfelsengrotten bilden ein malerisches Bild und erhellen den sonst düsteren Anblick erheblich. Über den Aussichtspunkt rundeten wir die Tour ab und waren nass, aber zufrieden wieder beim Auto. Der Dienstag bot ein ähnliches Bild, aber wie sooft geht dann doch was und so lief ich mit Dundee mal schnell über den Riedberg bei Landsberg bis zum Iglinger Schloß, eine Runde die ich so noch nicht gemacht hatte und es blieb sogar trocken. Immerhin etwas, bevor am Abend nochmals eine Regenfront hindurchzog. Am Mittwoch begann nach der Arbeit eigentlich der Urlaub, aber die Bayerwald Webcams zeigten nur Nebel und so beschloß ich noch vor der Anfahrt ein kleines Alpenrand walk and fly durchzuziehen. Hier war es Wettertechnisch bedeutend besser und die Sonne strahlte vom blauen Himmel herab. Der Aufstieg flott erledigt, der Wind passte auch und so gleitete ich leicht thermisch über der Voralpenidylle hinab. Die Landung sanft beim Auto und ab nach Hause, Bube Dundee eingeladen, um sogleich über München, Deggendorf nach Zwiesel zu fahren. Bei meiner Mam und Volker angekommen lief ich dann gleich noch mit Dundee eine entspannte Abendrunde zum Zwieselberg, wo vor allem die herrliche Abendstimmung mit der untergehenden Sonne mehr als traumhaft war. Am nächsten Tag fuhr ich mit Dundee und Volker in die Tschechei, wo wir an der Doubrava 705m uns auf die Suche nach dem Startplatz machten. Natürlich weglos wühlten wir uns durch die Wälder hinauf, bis wir unterhalb des Gipfels die faszinierende Schneise fanden. Der Blick in die Weite des Böhmerwaldes genial, der Wind zwar schwach, aber es sollte reichen und so eierte ich knapp über die Baumreihen hinweg in den freien Himmel hinaus und genoss meinen ersten Urlaubsflug in strahlendem Sonnenschein. Sowieso komisch, denn die Prognosen sprachen alle von O/NO, aber hier wehte eindeutig NW. Die Landung soft beim Auto und gleich nach dem zusammenlegen wieder den Berg hinauf gerannt, wo bald schon Volker mit Dundee mir entgegen kam. Es folgte noch eine sonnige Brotzeit und der Tag war mehr als zufriedenstellend. Am nächsten Tag ging es wieder mit Volker und Dundee auf die Tschechische Seite und wir wählten als Ziel die einsame Jedlova (Schürerberg) 1176m, die völlig im Abseits aller Routen stand. Den Gleitschirm nahm ich mal mit, aber wie üblich war das Gelände allerorts zu flach. landschaftlich dagegen aber herrlich und sogar ein Gipfelkreuz, samt Buch befand sich an einem Baum auf dem höchsten Punkt. Die Sonne kam auch wieder heraus und wir konnten gemütlich unsere Brotzeit verspeisen. Dundee hatte wie üblich seinen Spaß, denn die Temperaturen waren allesamt Dundeetauglich. Nachdem wir am Auto waren fuhren wir noch nach Hartmanice, wo ich problemlos noch schnell ein walk and fly im Skigebiet absolvierte. Wieder ein Flug eingesackt und so ging auch dieser erfolgreiche Tag zu Ende. Am Samstag war ich dann alleine mit Dundee unterwegs und wählte als Ziel den Kalovy 718m bei Susice in der Tschechei. Ich kannte den Startplatz noch nicht und machte mich flott auf dem Weg, während Dundee kurz in der schattigen kühle des Waldes auf mich wartete. Der Aufstieg wirklich schön, die Aussicht am Startplatz auf die darunter liegende Stadt sensationell. Dann ein Startbereich der es in sich hat. Wenige Meter Anlauf, dann ein 6m Abbruch, also spannend. Baumstümpfe wurden mit einer Art Filzteppich entschärft, so dass sich der Schirm besser auslegen ließ. Wie an der Doubrava NW Wind, obwohl wieder Ostlage vorhergesagt war. Muss ich nicht verstehen, Hauptsache der Wind passt, vor allem an einer Klippe. Schnell hatte ich ausgelegt, zog auf und war exakt an der Kannte in der Luft. Ein kurzes durchsacken und wieder ging es knapp über Buschwerk hinweg. Dann ging es thermisch ruckartig nach oben und der Flug hätte potenzial, aber egal ich drehte ab und landete beim Auto um Dundee gleich zu holen. Danach zunächst noch Schirm zusammen legen und schon ging ich die Tour nochmals mit Dundee an. Völlig einsam saßen wir am aussichtsreichen Startplatz und genossen Brotzeit und Stimmung. Im Abstieg fanden wir noch einen weiteren Böhmerwaldberg, mit jeder Menge Felsen und einer Aussichtsplattform. Am Sonntag war dann wieder Volker mit dabei und wir fuhren prompt wieder in die Tschechei, aber in den Nordstaulagen hielt sich zäher Nebel, so kehrten wir um und waren am Spicak 1200m sichtlich erstaunt dass totenstille herrschte. Letzter Ferientag, Wochenende und der Lift ging nicht....unglaublich, aber egal ideal für uns und schon stiegen wir zum Gipfel über die steilen Pisten auf. Dahinter ein Nebelmeer ohne Ende. Der Startplatz nach SO ausgerichtet, wie ebenso die Prognosen, aber es war wieder NW....ich muss es echt nicht verstehen. Dazu eine enge Startschneise die es in sich hat, aber egal in einer ruhigen Phase haute ich mich raus und konnte so wieder einen weiteren Flug einhamstern. Dazu noch einmal herrlicher Sonnenschein, so dass der Flug leicht thermisch sich etwas ausdehnen ließ. Die Landung sanft in den weiten Wiesen des Talkessels vor der Sesselliftstation und schon lief ich den bereits absteigenden Volker und Dundee entgegen. Dann noch die obligatorische Brotzeit und wir konnten alle glücklich nach Hause fahren. Der Montag war dann schon etwas durchwachsener, aber wir fanden am tschechischen Mustek 1234m noch ein trockenes Fenster um diese Tour durchzuziehen. Herrlich entspannt liefen wir am aussichtsreichen Rücken zwischen Panzer und Mustek Kilometerweit durch faszinierende Wälder, gespickt mit weiten Blicken in das nördliche Vorland. Für Volker eine tolle Tour die er bald als Bayerwaldguide anbieten wird und für Dundee einfach erholsamer, da kühler Spaß! Am Dienstag schüttete es wie aus Eimern und es war der Tag der Rückreise, aber zumindest wurde es bei uns vor der Haustüre trocken und ich konnte noch eine entspannte Dundeetour durchziehen. Für den letzten Urlaubsabschnitt ist eine Woche Öztal geplant und um die Zeit bis dahin zu überbrücken verlegte ich meine Aktivitäten in das Allgäuer Vorland, wo ich täglich optimale Wetterfenster für Wandertouren und sogar walk and fly Aktionen fand, so dass selbst diese vermeintlich miesen Abschnitte optimal genutzt werden konnten. Nun freu ich mich schon mit Dundee auf den Skitourensaisonabschluß in den 3000ern im Öztal und wünsche Euch somit allen ein erholsames Wochenende und soweit möglich bei dem Wetter, schöne Erlebnisse. 

Hier nun gleich noch das faszinierende Video zur Skitour auf die Hochlichtspitze 2600m mit Adrian und Dundee. Ein Erlebnis der besonderen Art wenn eine Skitour Ende Mai noch auf einer Südseite bei 1600m beginnt und immer noch grandiose Abfahrtsfreuden bereit hält. Zusätzlich auch die neuen walk and fly Ziele in der Tschechei/Böhmerwald mit der Doubrava und dem Kalovy!

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© Norbert Hofmann