Lebe Deinen Traum....                 ....denn Du lebst nur einmal!

Norbert Hofmann

Der "Macher" von der Plattform megaextremesport. Ein Leben für den Bergsport seit Kindesalter.

Expeditionen

Meine Touren zu den Bergen dieser Welt auf den zahlreichen Kontinenten dieses Planeten.

Skitouren

Die Königsdisziplin unter den Alpinisten. Im herrlichsten weiß, einsam seine Spuren ziehen.

Walk and fly

Die Leidenschaft Berge mit Fliegen zu verbinden, eine niemals enden wollender  Traum.

Neuigkeiten

Wer unten aufgeführte Neuigkeiten per Email (Hohe Auflösung!) bekommen möchte muß einfach nur unter Kontakt eine Nachricht mit Kennwort "megaextremesport news" senden! Weiter zurück liegende Nachrichten findet Ihr im Archiv!.

Bild des Monats

Das Novemberbild kommt von Thomas Hacker, der meinen Start von der Rotwandlspitze 2160m perfekt einfangen konnte.

Produkt des Monats

Video vom Stubaicup zu den Sky Neuheiten 2017

Die Weihnachtszeit nähert sich mit großen Schritten und da gibt es doch beim Flightclub die eine oder andere kleine Geschenkidee für den begeisterten Gleitschirm Flieger!

Repairer Set

Dieses Reparaturset ist stets zur Hand, wenn beim Fliegen einmal was schief geht. Es enthält Werkzeuge und Ersatzteile für all die kleinen Reparaturen, die Sie sonst vom Fliegen abhalten könnten.

Inhalt:
edelstes Multifunktions-Werkzeug incl. Zange, Kreuzschlitz-Schraubendreher, Schere, Messer usw...
Skytex-Klebesegel zur Reparatur kleiner Beschädigungen am Schirm – in jedem Set sind jeweils zwei Farben und zwei Größen enthalten
Skytex-Klebesegel im Forma A4
Leine als Ersatz einer Bremsleine
Leine als Ersatz einer Galerieleine
Leine als Ersatz einer Hauptleine der A-, B-, C- oder D-Ebene
Leinenschloss
Universeller Schraubkarabiner
Brummelhaken
Kunststoff-Einsatz für Leinenschlösser
Gummiringe zum Neupacken des Rettungsschirms

Preis: nur 45.- Euro incl. MwSt.

Weitere Infos unter http://flightclub.org/Nuetzliches.html!   

Servus miteinander! 

13/11/2017 - 16/11/2017 Es kam wie vorhergesagt, es schneite die Nacht von Sonntag auf Montag durch. Der Arbeitstag zog sich auch in die Länge und so ging es mit Dundee auf Nachtskitour. Wieder einmal konnte unser Auerberg seine "Haustürqualitäten" ausspielen. Durchgehende Pulverschneedecke vom Auto weg, oben sogar bis 40cm, ein Hammer. Am Gipfelkreuz reichte weit der Blick in die durch die kleinen Dörfer erleuchtete Nacht. Es folgte die obligatorische Glühweinpause mit zusätzlich Wurst für Dundee, ehe wir uns an die Abfahrt machten. Es war ein einziger Traum mit den Riesenlatten durch diesen Pulver zu pflügen. Ebenso auch für Dundee, der so hinab wetzte dass es geradezu nur so staubte. So darf es weiter gehen, Skitouren ohne Anfahrt, genial! Am Mittwoch strahlte dann wieder die Sonne von einem herrlich, blauen Himmel in eine schon ziemlich verschneite, glänzende Winterlandschaft. Der Wind kam soft aus SO, Grund genug ein kleines walk and fly anzuzetteln. Unterhalb wabberte der Nebel, darüber traumhaftes Flugwetter und so war es ein leichtes Spiel abzuheben um sanft in den Landebereich hinab zu gleiten. Danach ging's gleich Heim und gemeinsam mit meiner hübschen Sofie, samt Dundee zum Auerberg auf Skitour. Nach wie vor bombige Schneeverehältnisse, obwohl die Route auf der Südseite emporführt. Die Tageszeit perfekt für einen unglaublich eindrucksvollen Sunsetaufstieg, denn die Sonne zauberte ein Märchen aus allen erdenklichen Rottönen an den Horizont. Problemlos erreichten wir unseren Hausberg um gleich den obligatorischen Glühwein auszuschenken. Auch wenn ich mich wiederholen sollte, solche Berge vor der Haustüre zu haben ist ein Geschenk dass ich nicht mehr missen möchte. Es folgte die Abfahrt und die hatte alles was das Skifahrerherz benötigt. Sanfte, weite Pulverhänge und so hatten wir alle unseren Spaß. Obwohl Sofie schon lange nicht mehr auf Ski stand fuhr Sie wie gewohnt souverän den Hang hinab. Dundee flitzte derweil wie ein wild gewordener Derwisch neben mir hinab. Ich denke da werden wir diesen Winter noch oft am Start sein um unsere Hausbergtouren zu genießen. Am Mittwoch wabberte die ganze Zeit dieser ekelhafte Nebel umher. In der Arbeit wurde es einfach nicht wärmer und dazu wehte ständig noch ein eisiger Ostwind. nachmittags ging's dann mit Sofie und Dundee nach Wielenbach zum Lagerverkauf bei Sport Conrad. Es wurde auch Zeit, denn Sofie hatte immer Probleme mit schlimmsten Blasen in Ihren Skitourenstiefeln. Die Preislage von jenseits der 500 Euro Marke sorgten ebenfalls dafür auf Sparflamme zu gehen und wir wurden fündig. Ein Fischer Tourenskischuh, eine Löffler Skihose und Falken Skisocken, das Ganze für 300 Euro, damit kann der Skibergsteiger leben. Danach besuchte Sofie noch Freundinnen in Peißenberg, während Dundee und ich den gleichnamigen Berg mit Ski eroberten. Aufstieg über die alte Lifttrasse, ein Besuch bei der hell beleuchteten Kapelle und ab in's ehemalige Lifthäusl. Ja tatsächlich, der Hohe Peißenberg geht schon mit Ski und nur im Waldstück bei der Abfahrt war auf Grund von Holzarbeiten ein Haufen an Gestrüpp noch nicht aufgeräumt, was einen urigen Sturz zur Folge hatte. Eingefädelt mit den Ski und Dundees Leine mußte ich mich erst wieder heraus schälen. Der obere und untere Teil war aber erstklassig zu befahren und so war der Tag auch schon wieder perfekt ge(ski)nutzt! Am Donnertag nochmals eisiger Nebel, aber es lag immer noch Schnee satt auf der Auerberg Südseite und darum war es klar, weshalb in die Ferne schweifen, wenn....ja wenn hier doch alles geht und so marschierte ich mit Dundee nochmals in der Dunkelheit zum Gipfelkreuz empor. Glühwein, samt Wurst und eine geniale Abfahrt waren der Lohn. Nun verziehen wir uns am Wochenende zu meiner Mam in den Bayerwald und es wäre doch gelacht wenn da nichts gehen sollte, wobei das Wetter nicht so der Brüller sein soll, aber was macht das schon auf Skitour. Somit wünsche ich Euch allen ein ruhiges, erholsames Wochenende!!!

10/11/2017 - 12/11/2017 Der Freitag sollte bereits mit starken Wind eher unbrauchbar werden, da ich aber genau da meinen Geburtstag hatte wollte ich mir meinen persönlichen Abflug nicht nehmen lassen. In einem vernünftigen Fenster konnte ich geschwind auf einen meiner Vorberge hinauf huschen, dazu der Blick in die Füssener Seenplatte und schon war die kleine walk and fly Aktion perfekt. Das dann der Wind mehr von der Seite kam war mir insgesamt gesehen eher auch wurscht, so dass ich mit viel Dampf aufzog und sofort den Schirm korrigieren musste. So mogelte ich mich an dem Dornengestrüpp unterhalb des Startplatzes hinaus, um sogleich den freien Luftraum über den Landebereich zu erreichen. Der Wind tat nun sein bestes um mich möglichst lange in der Luft zu halten. Zahlreiche Kreise später setzte ich zur Landung an und hatte meinen Geburtstagsflug eingesackt. Danach ging's gleich Heim zu Dundee um mal wieder Richtung Litzauer Schleife am Lech zu marschieren. Dieses mal aber nicht nur an der Kante, sondern wir stiegen bis zum Fluß ab. So kommt auch auf seine Höhenmeter und der Geburtstag war sportlich gesehen schon einmal perfekt genutzt. Am Samstag dominierte schon wieder das düstere Wetter, aber in einem Anfall von Verzweiflung fuhr ich mit Dundee einfach einmal Richtung Berwang. Der Schnee kam näher und auf 1300m, hinterhalb des Ortes war es möglich sofort mit Ski loszulegen. Dundee war wieder völlig außer sich und wälzelte unentwegt im weißen Element. Steil stiegen wir dann die Piste Richtung Rastkogel auf. Die ersten 100m waren etwas knapp, aber dann wendete sich das Blatt und wir versanken im Tiefschnee, so dass es direkt mühsam zum spuren wurde. Zudem wurde das Wetter besser und sogar die Sonne blinzelte durch das finstere grau. In einer herrlichen, verschneiten Winterlandschaft erreichten wir die Gipfelstation. Es war Zeit für Brotzeit und Glühwein, was Dundee sichtlich schmeckte. Währenddessen nahm der Wind immer mehr zu und so machten wir uns an die Abfahrt, eine Abfahrt die es in sich hatte. Traumhaft schwamm ich im Tiefschnee mit diesen Hammerskis die oberen Hänge hinab. Die gewaltige Auflagefläche machte es möglich ein nie da gewesenes Fahrgefühl im Tiefschnee zu erreichen, genialst! Daneben fetzte Dundee wie von einer Tarantel gestochen die Piste hinab. Insgesamt mehr als sensationell und auch die untersten Meter zum Auto gelangen uns ohne Materialschaden. Der Sonntag sollte dann mit Schnee verwöhnt sein, war er aber nicht, denn der Temperatursturz kommt erst in der Nacht zum Montag und so waren wir mit Dauerregen gesegnet. Egal, dachte ich mir und lief mit Dundee unsere Spezialroute auf den Weichberg und dessen liebliches Kircherl hinauf. Bin gespannt wann diese Route mit Ski mal geht, vielleicht die Woche noch...mmhh...mal sehen, denn wie gesagt Neuschnee kommt und da sollten unsere Hausberge doch mal wieder Skitechnisch gehen. Somit Euch allen einen schönen, ruhigen und entspannten Start in die neue Arbeitswoche!

06/11/2017 - 09/11/2017 Von Sonntag auf Montag brachte das Tiefdruckgebiet Jürgen doch glatt eine Ladung Neuschnee bis in die Tallagen, so dass es am Morgen vor unserer Haustür weiß wurde. Klar es war nicht allzu viel, aber bei einem reinen Wiesenberg sollte es kein Problem sein mit Ski abzufahren und so machte ich mich nach der Arbeit mit Dundee gleich auf dem Weg zum unmittelbar vor unserem Haus gelegenen Auerberg. Unten noch grün, aber nach einem Viertel bereits weiß und so parkte ich oberhalb von Salchenried um gleich mit den Ski starten zu können. Bei Null Sicht marschierten wir an der Skihütte des MOD Skiclubs vorbei zum Gipfelkreuz hinauf. Bei der Hütte soll in den Wintermonaten jeweils Mittwochs geöffnet sein, was ich Glühweintechnisch unbedingt mal testen muß. Lange hielten wir uns in dem Nasskalten Wetter nicht auf und packten die Abfahrt an. Wie zu erwarten auf den eingeschneiten, steinfreien Wiesen kein Problem, im Gegenteil, denn mit "Zugpferd" Dundee an der Leine ging's flott zum Parkplatz hinab. Am Mittwoch war das Wetter wieder eher grausig, aber nach der Arbeit erhaschte ich einen trockenen Moment um an meinem Skilifthang walk and fly technisch tätig zu werden. Oben war zwar alles dicht, aber der Nebel hielt sich nur in den oberen 50 Höhenmetern, darunter war es frei. Grund genug den Versuch zu wagen da mal eben einfach durchzufliegen. Schnell ausgelegt, nochmals die Lage gepeilt und schon stapfte ich los, hob nach wenigen Metern ab um in der Suppe zu verschwinden. Hinzu kam satter NO Wind, der mich ziemlich Höhe machen ließ, so dass es doch einige Sekunden länger dauerte bis ich wieder den Durchblick bekam. Mit kaum sinken überflog ich die Alm und kam mit satter Höhe über den Landebereich an, so dass es noch einige Flugrunden dauerte ehe ich mit klammen Fingern, sanft aufsetzte. Zufrieden fuhr ich Heim und packte gleich Dundee. Weiter ging es Richtung Rotes Kreuz, aber diesmal auf die Westseite des Berges, denn da soll eine alte Wehranlage noch zu sehen sein. Bald marschierten wir über weite Almwiesen in den Wald hinein und siehe da, plötzlich standen wir vor einer Brettl ebenen Wiese, rundum winkelgenaue Gräben, samt Wällen. Dies muß mal eine gewaltige Anlage gewesen sein! Im Hintergrund rauschte es ziemlich deutlich und da mußten wir gleich weiter erkunden. Zu meinem erstaunen fanden wir einen Wasserfall in einer Schlucht mit bis zu 50m hohen Wänden und das am Roten Kreuz, unglaublich. Ziemlich ausgesetzt kletterten wir in den Grund hinab. Eine Stufe müßten wir rutschend überwinden um überhaupt weiter zu kommen. Ein spektakuläres Bild bot sich uns und am Ende der Felsen erkannte ich alte, verfallene Holzstufen, also muß hier mal ein Wegerl gewesen sein. Komischerweise zog dieses links der Wände empor und so kraxelten wir da im batzigen Abrutschgelände den Hang hinauf. An der Seite tauchten dünne Schnürre auf, die luftig auf einem Band in die Wand leiteten. Im Sturzfalle würden die dennoch nix helfen, denn steil unter uns rauschte der Bach. Plötzlich war Dundee weg, die Leine verschwand mitten in der Wand und ich traute meinen Augen nicht, öffnete sich doch eine Höhle in den Felsen. Stirnlampe raus und erkunden, wobei ich sagen würde dass sich so in etwa 10m begehen lassen. Zahlreiche Höhlenbewohner, wie Spinnen und weitere Insekten bewohnten den hinteren Teil. Vorsichtig kletterten wir wieder heraus und in sanfteres Gelände zurück. Einfach genial, Bernbeurer Haustürrunden, spannend und abenteuerlich! Mehr als zufrieden marschierten wir zum Auto zurück, denn es begann bereits dunkel zu werden. Am Mittwoch hielt sich insgesamt dunkler Hochnebel und manchmal tröpfelte es auch ein bisschen. Da war es schon fast ein Wunder dass ich nochmals am Skihang in die Luft kam und das bei strahlendem Sonnenschein, denn ich erwischte das perfekte Fenster, dass sich nur gut für zwei Stunden hielt, ehe es wieder alles dicht war. Nochmals ein herbstlich angehauchter Anstieg, grüne Wiesen, blauer Himmel, wärmende Sonne, wer hätte das gedacht. Der Wind nicht so ideal, da mehr von hinten, aber zum abheben reichte es und ich gleitete soft zum Landeplatz hinab. Danach ging's mit Dundee noch in die Höhenzüge bei Bernbeuren, allerdings bereits mit Stirnlampe (Hirabira), da es schon sehr früh dunkel wird. Der Donnerstag versank dann wieder im Hochnebel. Ärgerlich wenn man sich die Webcambilder vom Arlberg ansieht. Oberhalb von 1800m ist alles pulverschneeweiß und darüber strahlt die Sonne vom tiefblauen Himmel. Egal, ich probierte einfach einen von meinen Skibergen um nochmals in die Luft zu gelangen. Bis Buchenberghöhe war unter dem Nebel freie Sicht und so konnte ich tatsächlich den Schirm auslegen. Der Wind passte auch und so war ich schnell in der Luft um an den Liftmasten entlang hinaus zu gleiten. Noch ein paar Runden über dem malerischen Talort und ich setzte zur Landung an. Dann ging es flott Heim um mit Dundee noch eine Nachttour auf unseren Wendelin zu machen, was Dank Stirnlampe problemlos funktionierte. Nun steht der Wechsel zu Winter deutlich bevor, denn am Wochenende wird der Regen bis in Tieflagen in Schnee übergehen, so dass unsere Hausberge wohl als Abendskitouren gehen müssten, aber wir werden sehen. Ich wünsche Euch wie stets ein ruhiges, erholsames Wochenende!!!

03/11/2017 - 05/11/2017 Auch wenn die Prognosen alles andere als rosig waren ging sich doch das perfekte Potpourri aus unseren Lieblingssportarten aus. Zunächst am Freitag nach der Arbeit die Flucht in die "Enge" kurz vorm Tannheimer Tal, wo ich schnellen Schrittes auf den Seekopf lief. Der Blick auf den Dominaten Aggenstein stets unmittelbar über meiner Route. Dazu strahlend blauer Himmel und herrlicher Sonnenschein. Besser konnte es nicht sein und so stand ich bald am südwestlich ausgerichteten Startplatz. Der Wind stand perfekt an, ein Ruck und schon war ich in der Luft. Gemütlich, leicht thermisch unterstützt, zog ich meine Kreise über den lieblichen Tal bis ich den Landeplatz beim Auto ansteuerte. Zufrieden fuhr ich Heim, lud Dundee in's Auto und schon waren wir unterwegs zum Alpenblick. Danach noch der weitere Bogen über das Rote Kreuz und der Abend war gnadenlos ausgenutzt. Am Samstag war eigentlich eine walk and fly Tour geplant, aber die Föhnwerte wurden von Tag zu Tag schlechter, genauer gesagt von 2 bis nun über 6, was für Fliegen über dem Inntal eine ungute Wahl wäre. Was soll's dachte ich mir und wagte nochmals einen Versuch mit Tourenski am Arlberg. Zürs, wie auch St.Christoph waren bereits wieder grün und so fuhr ich mal nach Oberlech hinauf. Das Fahrstraßen Ende ignorierend fuhr ich weiter zu den Liftstationen bis zum Schnee hinauf. Mit meinem Duster komm ich schon durch....außer die Österreicher schleppen mich ab, aber da alles außer Betrieb ist war ohnehin keine Menschenseele weit und breit. Schnell gingen wir es an, wobei erst natürlich die übliche Wälzelaktion abgearbeitet werden mußte, aber dann kamen wir flott an die Hänge unter unserem Ziel, dem Kriegerhorn 2173m heran. Der Föhn tat sein übriges dass der Himmel immer blauer und sonniger wurde. Aussichtsreich ging es um einen kleinen Speichersee herum und schon stiegen wir in einer weiten Rechts, Links Schleife zu einer Alpe empor und erreichten den Grat. Rundum baute sich alles an wilden Felsgestalten auf was die Lechtaler und auch das Lechquellengebirge zu bieten hat. Problemlos erreichten wir über den Kamm die höchste Station und das hinter gelegene Gipfelkreuz. Glücklich über eine weitere Skitour machten wir uns an die Brotzeit. Brezen und Glühwein, genau das richtige um den Augenblick gebührend zu genießen. Ich dachte schon an die Abfahrt, denn die Schneeverhältnisse waren von der Beschaffenheit heute deutlich mieser als letzte Woche. Zum Teil würde ich Bruchharsch vorgesetzt bekommen. Doch der Ski hielt was er versprach, egal was dann bei der griabigen Abfahrt kam, er zersägte buchstäblich alle Unebenheiten. Ultrastabil in der Spur schien diesen Ski nichts aus der Ruhe zu bringen. Dundee fetzte derweil neben mir hinab wie von der Tarantel gestochen. Flott und glücklich waren wir bald wieder am Auto, dass noch da war! Am Sonntag sollte uns dann aus Westen das schlechte Wetter ereilen, aber zuvor haute ich mich mit Dundee nochmals in's Warter Skigebiet. Im unteren Teil mußten wir schon auf den letzten Schneeresten gehen, aber oberhalb waren die Bedingungen immer noch absolut Top! An der Gipfelstation hüllte uns der Nebel ein, aber wir hatten ja unseren heißen Glühwein dabei und somit machten wir es uns windgeschützt gemütlich. Die Abfahrt dann wie die letzten ein purer Genuß und völlig entspannt. Der Ski ist der Wahnsinn und egal, er mag schwerer sein, aber das Fahrgefühl ist mit den Ultraleichtlatten nicht zu erreichen. Nun folgen durchwachsene Tage und es wird vor allem kühler, was die Schneefallgrenze auf Haustürhöhe herab setzen wird. Mal sehen was da so geht, aber egal wie auch immer ich wünsche Euch allen einen gemütlichen Start in die neue Arbeitswoche!!!

27/10/2017 - 02/11/2017 Der Freitag vor dem verlängertem Wochenende war nicht unbedingt der Brüller, es siffte die meiste Zeit, aber nach der Arbeit konnte ich dennoch eine kleine Tour mit Dundee auf einem unserer Höhenrücken bei Bernbeuren unternehmen. Lichtimpressionen in der untergehenden Sonne waren der Lohn. Am Samstag tobte schon einmal der Sturm, aber egal, trockenen Fußes erreichten Dundee und ich den urigen Hochschergen 1396m in den Ammergauer Alpen. Der Blick reichte weit in das Alpenvorland und zu den markanten Felsgipfeln um die Klammspitzen. Der Sonntag brachte dann das endgültige Tiefdruckgebiet und nur mit viel Glück erreichten wir das Grüble in den Ammergauern ohne nass zu werden. Am Hütterl bei 1370m Höhe angekommen packten wir die Brezen, die Lebkuchen und den Glühwein aus. Die Wintersaison war somit eröffnet und Dundee machte es sich in der Hütte gemütlich. Dann begann es zu schütten und wir saßen gemütlich im Hütterl, der Ofen heizte mächtig ein, so daß es bald "Bacherlwarm" war. Erst zur Abenddämmerung machten wir uns an den Abstieg, wobei es noch ohne Stirnlampe bis zum Auto hinab ging. Am Montag wurde das Wetter besser, zumindest am Alpenrand, denn in den Bergen hielt sich noch die Restbewölkung. Da ich aber sowieso nach Ronsberg zum Sport Schindele http://www.sport-schindele.de/ musste bot sich eine kleine Tour mit Sofie und Dundee in der Nähe von Stöttwang an. Hier findet sich eine gewaltige, keltische Ringwallanlage in den Wäldern auf einem Höhenzug. Obwohl es ziemlich windig war legte ich am Gipfelkreuz des Rückens meinen Schirm aus und machte ein kleines Hupferl im Voralpenland. Dann ging es mit einem Brotzeitstop weiter zum Schindele und ohne lange Wartezeit war mein neuer Ski schnell montiert und abholbereit. Ein Dynastar Cham 107 mit den Hammermaßen 137/107/122, sozusagen eigentlich Snowboards an den Haxen, darauf eine Tyrolia Adrenalin, die mit Z-Werten bis 13 punktet, was extremen Belastung standhalten sollte. Das die ganze Ausrüstung deutlich schwerer als meine alte ist nehme ich mal in Kauf um bei der Abfahrt mehr Genuß zu erhalten. Hoffentlich komm ich mit den Riesen Dingern zurecht! Sofie wurde derweil Schuhtechnisch verarztet indem Messungen ihrer Füße erstellt wurden. Jetzt wissen wir zumindest exakt welche Passform am besten passt. Am Dienstag strahlte dann schon wieder die Sonne, aber wir mußten nach Thaining, denn es stand ein Termin mit unserem neuen Makler an. Zusätzlich kam ein Fotograf der sogar mit einer Drohne Luftaufnahmen machte, also alles ziemlich professionell. davor musste alles hergerichtet werden, inklusive Rasen mähen. Nachmittags gings dann dennoch einmal kurz auf ein walk and fly und auch Sofie, samt Dundee kamen auf ihre Kosten. Alle tankten wir die warmen Sonnenstrahlen und freuten uns über das schöne Wetter. Am Mittwoch war es dann soweit, ich wagte mit Dundee den Versuch und fuhr früh Morgens zum Arlberg. Genauer gesagt in das Skigebiet Warth/Schröcken wo ich auf der 1675m hohen Passhöhe glatt auf Schnee traf. Während der Anfahrt war es fast schon zweifelhaft ob es reichen würde und ich wollte die neuen Ski ja nicht gleich wieder zerlegen, aber hier schaute es erstaunlich gut aus. Ab dem Parkplatz aus konnte ich mit Fellen loslegen, allerdings stark gebremst, da Dundee mit dauerwälzeln beschäftigt war. Ja da war er wieder, Dundees Element.....der Schnee! Obwohl die Latten deutlich schwerer sind (ein Ski 2600gr.) ließen sie sich locker aufwärts schieben. Was für ein tolles Gefühl wieder auf Skitour zu sein. Pistenartig lag der Schnee unterhalb der Skilifte und ich freute mich schon auf die Abfahrt. Der Blick fiel auf den gewaltigen Widderstein in unserem Rücken, während sich südlich die Lechquellenberge um die Braunarlspitze aufbauten. Bald erreichten wir die Gipfelstation auf knapp 2100m. Alles Menschenleer und einsam, so dass einer Glühweinpause nichts im Wege stand. Im Windschatten einer Liftstation machten wir es uns gemütlich. nach einer Weile war es soweit, der Test begann. Mulmig stellte ich die Bindung auf Abfahrt um und Dundee flippte wieder völlig aus. es folgte der erste Schwung und schon da war ich auf diesem Ski "daheim". Ein unglaubliche stabilität, eine geniale Führung wie auf Schienen und dabei dennoch extremst drehfreudig. Je schneller, desto mehr Kontrolle bekommt man über diese Latten, sensationell und dazu noch diese schon fast Pistenartigen Verhältnisse, wo es ein leichtes war Steinfrei hinab zu fahren. Ohne Probleme kamen wir flott zum Parkplatz hinab, Dundee happy, da er sich so richtig austoben konnte und ich weil ich mich so über den neuen Ski freute. Erste Skitour Anfang November, die Saison kann kommen! Am Donnerstag ging es wieder in die Arbeit und das gleich ziemlich lange. Gerade noch zur Dämmerung konnte ich dann mit Dundee noch die urige Tour auf den Wendelin packen um den tag noch etwas sportliches zu entlocken. Nun folgen noch zwei kurze, Föhnbedingt schönere Tage ehe sich die nächste Kaltfront ab Sonntag breit macht und wieder Neuschnee bringen wird. Hoffentlich genug um weitere Skitouren in's Visier zu nehmen. In diesem Sinne Euch allen ein ruhiges und gemütliches Wochenende!!!

23/10/2017 - 26/10/2017 Düsterniss und Regen, so bedenklich begann die aktuelle Woche. Terminlich mit Sofie in Landsberg nach der Arbeit fixiert, was das Tourenspektrum zusätzlich einschränkte. Damit Dundee dennoch seinen "Ausritt" bekam unternahmen wir bei der Rückfahrt noch eine Nachtwanderung zur urigen Kapelle bei Dienhausen, wo alles faszinierend im dunklen beleuchtet ist. Der Dienstag entwickelte sich im Lauf des Tages zu einem deutlich schöneren Tag. Grund genug sich an das gute, alte Hörnle zu wagen. Der Wind schwankte zwischen NW, W, SW, S und somit fast schon so ziemlich alles. In einem günstigen Moment zog ich auf und mogelte mich hinaus, dann ging es gleich nach oben und der Startplatz war flott überhöht. Es folgte ein schöner Flug mit weiten Blicken in die bereits überzuckerte Bergwelt bis ich sanft am Windsack oberhalb des Parkplatzes landete. Danach kam Dundee auf seine Kosten, nachdem es gestern eher kurz war. Gemeinsam mit meiner hübschen Sofie ging es über den Alpenblick auf das Rote Kreuz. Sunsetstimmung vom Feinsten und am Hütterl wurde es schon ziemlich dunkel. Die Tage werden halt immer kürzer und die Zeitumstellung gibt uns dann den Rest....leider! Über die lange Runde oberhalb von Oberlöchers schlossen wir zufrieden die Tour ab. Am Mittwoch wieder Königswetter, nur der Wind machte ähnliche Kapriolen wie am Vortag. Es wurde wieder angenehm warm so dass ich mit dem T-Shirt durch die Schlucht zum Almgelände aufsteigen konnte. Herrliche Sonnenstimmungen konnte ich einfangen. Bald war die Alm erreicht und ich stand am Gipfelkreuz dass unmittelbar der Hütte vorgelagert thront. Immer wieder ein schönes Plätzchen um seinen Schirm auszulegen. In einem guten Moment zog ich auf und konnte die erste Baumreihe sicher überwinden, danach kam der genußvolle Flug über das Allgäuer Voralpenland. Es trug perfekt und so dauerte es bis ich soft neben dem Parkplatz landete. Danach gleich nach Hause und es ging flott mit Dundee über unseren Spezialanstieg auf den Weichberg. Dundee war natürlich wieder außer Rand und Band, war ja klar. Was für eine fantastische Stimmung an der Gipfelkapelle und ich kam aus dem fotografieren gar nicht mehr heraus. So war auch dieser Tag mehr als perfekt abgehakt. Der Donnerstag kündigte mit windigen Bedingungen bereits den kommenden Wetterwechsel an, aber sonst bot sich noch einmal ein Spätsommertag aller bester Güte. Ich wagte mich dann doch auf ein walk and fly, bei diesen traumhaften Wetter und hatte alle Hände voll zu tun die Kappe am Startplatz unter Kontrolle zu bringen, zu arg waren die herein brechenden Böen. Dennoch gelang das aufziehen und unmittelbar zerrte es mich gleich in die Startplatzüberhöhung. Milimeterweise arbeitete ich mich vom Berg weg. Der Wind wurde immer stärker, teilweise stand ich an der Stelle fest und es ging garnix mehr. Den üblichen Landeplatz konnte ich mir so abschminken, da ich schon zwischenzeitlich den Rückwärtsgang eingelegt hatte und so peilte ich eine Wiese weiter südlich an. An sinken war sowieso noch nicht zu denken, so daß ich steilere Kurven einleitete um Höhe abzubauen. So gelang es mir, abseits der Kühe, ein Plätzchen störungsfrei anzusteuern und zu landen....cooool! Die Woche noch mit einem Flug beendet, denn das Grauswetter kommt unweigerlich. Dann schnell Heim und auch mit Dundee noch eine wunderschön, sonnige Tour auf den Wendelin durchgezogen und so waren wir alle mehr als zufrieden. Nun wird uns, leider am verlängerten Wochenende (Grrrr!!!) der Wetterwechsel ereilen und den kann ich einfach nicht schön reden, aber was soll's, irgendwie werden wir aus den freien tagen schon etwas machen. Also somit wünsche ich Euch allen schöne, erholsame Tage!!!      

20/10/2017 - 22/10/2017 Die Woche nahm am Freitag ihr würdiges Ende an, denn es hielt sich nach wie vor der geniale Hochdruck und so konnte ich problemlos auf den Sonntratn bei Bad Tölz marschieren. Ein tolles Panorama, fantastische Sonnenimpressionen und dann noch als Krönung ein genialer Flug über dem Isartal, mit dem Karwendel als stattlicher Hintergrund. Dann ging es zum Reifen wechseln, was bei meinem Dacia auch dringend notwendig war und die Zeit dazwischen nützte ich gleich mit Dundee aus um eine lange Waldrunde zu absolvieren, was bei dem herrlichen Wetter ja mehr als lohnend ist. Am Samstag hielt sich am Morgen noch das Tiefdruckgebiet der Nacht, ehe der Föhn durchbrechen sollte. Dazwischen dachte ich ein annehmbares Flugfenster zu ergattern. Zeitlich verzögerte sich ärgerlicherweise der Wechsel und so marschierten wir, das heißt Ivonne, Sofie, Widia, Jackl, Frank mit Töchterchen, Olli, Thomas, Karl Heinz aus Regensburg und natürlich Dundee leider im Regen auf den geheimnissumwitterten Gasslerberg am Tegernsee. Dieser immer noch in der Datenbank des DHV zugelassene Startplatz https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&item=353 ist in Vergessenheit geraten und wird nicht mehr beflogen. Es war die Frage alles zugewuchert, noch machbar oder nicht. Zusätzlich stürmte es immer noch und der Wetterwechsel ließ auf sich warten. Zunächst streikten die Mädels, so daß 50% der Gruppe samt Frank abstiegen. Mit dem Rest stand ich dann am Startplatz, der einen tollen Blick auf den Tegernsee bot. Der Wind war immer noch zu stark und so suchten wir Parawaiting Schutz in der unterhalb gelegenen Alm. Hier beschloß auch Karl Heinz uns zu verlassen. Dann lief die Zeit davon, obwohl es im Süden nun deutlich besser wurde und der Wind merklich nachließ. Terminlich gebunden mußte ich, mangels "Personal" für Dundee mit dem Buben absteigen, während die anderen nochmals zum Startplatz aufstiegen und sich zumindest unser tapferer Jackl hinaus haute. Also, was hab ich gesagt, es geht doch und wer wartet wird in diesem Fall belohnt. Angefressen fuhr ich nach hause, denn ich wäre schon auch gerne hier in die Luft gekommen, aber egal Dundee hatte auf alle Fälle seinen Spaß und so kam es dann wie vorhergesagt, es folgte in der Nacht der Temperatursturz mit Sturm und Regen. Mit viel Glück konnte ich dann am Sonntag gerade noch eine trockene Phase erwischen um mit Dundee eine gemütliche Tour auf die aussichtsreiche Kanzel zu unternehmen. Nun kommen durchwachsene Tage ehe es ab Wochenmitte wieder wärmer und schöner werden wird. Vielleicht hol ich mir ja dann auch noch fliegerisch den Gasslerberg, mal sehen. In diesem Sinne Euch allen einen angenehmen und hoffentlich stressfreien Start in die neue Arbeitswoche!!!

16/10/2017 - 19/10/2017 Die Woche startete fantastisch mit sommerlichen Temperaturen jenseits der 25° Marke. Zum Glück hatte ich gleich die ideale Baustelle in Habach und Altenau, unmittelbar am Hörnle und da war es klar dass ich da nach der Arbeit hinauf schoss. Wahnsinn was hier los war, der Parkplatz überbelegt, Massen marschierten auf den Normalwegen und da war es gut dass ich meine einsamen Spezialanstiege nutzen konnte. T-Shirt Zeit ohne Gleichen, traumhaft im warmen Sonnenschein erreichte ich den Startplatz und der Blick auf die Zugspitze, über die Ammergauer, bis hin zu den kecken Felsspitzen der Tannheimer wurde frei. Der Start, wie auch der Flug völlig problemlos. Mit Genuß kreiste ich gemütlich über Bad Kohlgrub ehe ich zur Landung am Parkplatz ansetzte. Dann wie üblich flottnach Hause und Dundee in's Auto gepackt. Entspannt liefen wir dann über unseren feinen Wendelin um den Tag richtig ausklingen zu lassen. Das ganze ist natürlich meinen Papa gewidmet, der heute seinen 75. Geburtstag gehabt hätte. Egal wo Er da oben auch ist, Hauptsache es geht Ihm gut und ich wünsche Dir alles Gute zum Geburtstag - Dei Bua Norbert! Am Dienstag sah es genauso aus und es war ein leichtes im strahlendem Sonnenschein an meinem beliebten Skiliftberg aufzusteigen. Dazu immer noch diese unglaublich bunten, schillernden Herbstfarben, einfach ein Traum. Dann praktisch kaum Wind und schon gleitete ich über die Alm um meinen optimalen Flugweg zum Landebereich einzuleiten. nach einer soften Landung fuhr ich gleich Heim um mit Dundee noch eine aussichtsreiche Haustürrunde zu drehen. Wie immer bei Bernbeuren ein geniales Alpenpanorama im Hintergrund. Am Mittwoch weiterhin Hochdruck und Hammergeniales Wetter. Da ich Arbeitstechnisch im Penzberger Raum war, bot sich der unweit gelegene Blomberg mal wieder an. Den guten, alten Klassiker ging ich gnadenlos über die steile, schwarze Skipiste an, so dass ich flott den Gipfel eroberte. Hier wurden die Blicke zu Benediktenwand und dem Karwendel frei, dann noch an der Liftstation vorbei und schon stand ich am, tatsächlich einsamen Startplatz. Vielleicht mangels Wind traute sich hier heute keiner an den ziemlich kurzen Anlauf heran. Ich legte schnell aus, zog ruckartig auf, sprintete an die Kante und hob ab. Schon konnte ich den herrlichen Flug über dem Stallauer Weiher auf der Guthabenseite verbuchen. Sanfte Thermik strich noch von den frisch gemähten Feldern empor und verlängerte mein Ikarusdasein, bis ich schließlich soft am Windsack landete. Natürlich fuhr ich gleich in die Heimat und packte Dundee in's Auto um wieder mal auf unseren Wendelin zu laufen. Die Sonne kratzte am Horizont und zauberte nochmal eine fantastische Sunsetstimmung in den Abendhimmel. Am Donnerstag auch weiterhin strahlendes, weissblaues Hammerwetter und da ich beruflich wieder einmal in Garmisch war stand natürlich der Hausberg auf dem Tacho. Steil, wie immer auf der Route über die Skipiste speedete ich hinauf. Der fantastische Blick in den Garmischer Talkessel immer im Rücken. Der Wind drehte nach und nach auf NO und als ich schwitzend den Startplatz erreichte konnte ich unmittelbar loslegen. Wenn Träume wahr werden, der Hammerflug über der Werdenfelsmetropole, dahinter die Felswände von der Zugspitze bis zu den Dreitorspitzen, gegenüber der wuchtige Krammer und östlich bereits die Karwendelberge, einfach sensationell. Die Landung am Parkplatz dann soft und problemlos. Dann fuhr ich gleich Heim zu Dundee und zog noch eine lange Tour mit ihm durch. Über den Alpenblick marschierten wir weiter zum Roten Kreuz, überschritten dieses und marschierten in weiten Bogen wieder zum Ausgangspunkt zurück, so dass es auch für diesen Tag mehr als reichte. Nun kann der Wetterwechsel kommen, wobei es richtig schlecht erst am Sonntag werden wird und bis dahin findet sich sicher noch ein kleines Fensterchen was wir für einen Ausflug nützen können. Somit Euch allen ein schönes, angenehmes, geruhsames Wochenende!!!

13/10/2017 - 15/10/2017 Endlich war er da, der lang ersehnte Hochdruck und momentan sogar dauerhaft. Das äußerte sich schon am Freitag wo ich problemlos und entspannt ein walk and fly am Skihang durchziehen konnte. Im Anschluß marschierte ich mit Dundee über den Alpenblick zum herrlich gelegenen Bischofsee und zurück über das Rote Kreuz, eine Runde die knapp drei Stunden veranschlagte. Am Samstag dann ein walk and fly der Extraklasse zur Rotwandlspitze 2192m im Karwendelgebirge über den einsamen und ausgesetzten Pürzlgrat. Mit dabei ein Hammerteam bestehend aus Frank, Reiner, Jackl, Adrian, 2 x Thomas und Bernd! Diese große Gruppe schraubte sich dann erstaunlich schnell den enorm steilen Grat empor. Ständig wurden wir mit fantastischen Ausblicken in die umgebende Bergwelt belohnt, wobei der Blick auf den Steig oft wichtiger war, denn knackige Felswandln im I Schwierigkeitsgrad verlangten ganze Aufmerksamkeit. Die Sonne zeigte sich von ihrer stärksten Seite und es wurde immer wärmer. Was für ein genialer Tag und so fegten wir durch die Latschenzone bis sich nochmals ein Felsriegel in den Weg stellte, den wir rechter Hand erkraxelten und uns so auf dem letzten Gratstück Richtung Brunnsteinspitze 2179m  befanden. Bald war das Kreuz erreicht und wir machten erst einmal Pause bis sich die Truppe komplett versammelte. Das Panorama sensationell vom Wetterstein über das Karwendel bis zum Alpenhauptkamm, ein Hammer und so machten wir uns über den kurzen Stück über die Rotwandlspitze 2192m zur kleinen Tiroler Hütte hinab auf den Weg. Wenig hinterhalb des gemütlichen Baus fanden wir auf einer Schulter den perfekten Startplatz, was sich sowohl in den Bildern, wie auch der optimalen Hangneigung verdeutlichte. Einer nach dem anderen machte sich so an den Start um satte 1200 Höhenmeter einzukassieren. Eine Tour der Superlative, ein Traum Ambiente, perfekte Bedingungen und ein geniales Team mit dem es einfach Spaß macht unterwegs zu sein. Der Flug selbst einfach nur genial, vor allem der Flug über die völlig kahle, ausgedörrte Südostflanke ein optischer Leckerbissen. Dazu die wilden Felsgestalten des Karwendelgebirges als dramatischer Hintergrund, mehr ging nicht! Soft und sicher landeten wir alle am Ortsrand von Scharnitz, ok - manche vielleicht etwas schneller mit dem Wind, aber soft! Danach ging es zum Landeradler und Pizza in den Brunnenhof um den Tag obligatorisch ausklingen zu lassen. Danach fuhr ich flott Heim um gleich mit dem schon wartenden Dundee auf den Wendelin zu marschieren. Das Wetter immer noch warm und herrlich sonnig, so daß sich eine perfekte Sunsetstimmung einstellte und der Tag somit mehr als optimal ausgenutzt war. Am Sonntag ließ ich es dann gemeinsam mit Dundee ganz ruhig angehen und machte nochmals die wunderschöne Rote Kreuz Rund, wo wieder die fantastischen Herbstfarben dominierten. Nun folgen noch weitere, traumhafte Hochdrucktage und da denke ich wird sich noch das eine oder andere ausgehen. In diesem Sinne Euch allen einen beschaulichen Start in die neue Arbeitswoche!!!     

09/10/2017 - 12/10/2017 Am Montag ging es schon los, auch wenn der Tag mehr als dürftig war, erhaschte ich exakt den richtigen Moment zwischen den Regenfronten und konnte bei blauen Himmel, samt Sonnenschein ein walk and fly ergattern. Kaum gelandet und zusammen gepackt fing es schon wieder zu nieseln an. Danach lief ich mit Dundee über die Auerberg Westflanke unsere Wasserfallroute hinauf, wobei es hier schon nasser wurde. Am Dienstag ein ähnliches Bild, allerdings schon deutlich windiger. Dennoch versuchte ich an einem kleinen Südhang mein Glück und konnte zu einer genialen Aussicht den kleinen Hupfer auf der Guthabenseite verbuchen. Auch Dundee kam auf seine Kosten indem wir auf einem Höhenzug östlich unseres Hauses eine lange Runde drehten. Am Mittwoch sollte der Wind noch stärker werden, aber ich fand das passende Fenster und marschierte direkt zur Reuter Wanne 1542m hinauf. Ein traumhaft herbstlicher Anstieg mit faszinierenden Blicken in die Tannheimer und Allgäuer Bergwelt, gemischt mit einer schier unermesslichen Farbenpalette wurde mir zu Teil. Der Wind stand perfekt aus SW an. Es war ein leichtes abzuheben und den weiten Flug bis zur Hauptstraße hinaus zu meistern. Genuß pur und erst am Landeplatz machte sich der zunehmende Wind etwas bemerkbar. Im Anschluß packte ich mit Dundee den zuletzt gefundenen Hausberg Rotes Kreuz und diesmal bei schönem Wetter. Nun macht das Panoramaschild endlich Sinn, denn der Ausblick ist sensationell. Am Donnerstag dann der windige Höhepunkt, der sich Nonstop den ganzen Tag über abspielte. An Fliegen war nicht zu denken, doch eine Dundeetour auf das Mühlegg bei Rottenbuch ging sich dann doch aus. Da wir relativ spät dran waren konnten wir dabei eine Hammergeniale Abendstimmung einfangen und fuhren nach der Tour zufrieden nach Hause. Nun erwarten uns fantastische, Sommerartige tage mit Temperaturen bis 25°, also der Wahnsinn! Das heißt raus mit uns allen und den Spätsommer noch einmal so richtig genießen. Wir werden auch ein geniales walk and fly Schmankerl im Karwendel angehen, die Rotwandlspitze 2109m. In diesem Sinne wünsche ich Euch fantastische Tage in der warmen Sonne, bei all Euren Abenteuern!!!

06/10/2017 - 08/10/2017 Am Freitag wurde es nach und nach wieder besser, aber es blieb windig. Dennoch ging sich mit Dundee unsere schöne Weichberg Tour aus. Am Samstag hatten eigentlich alle den tag schon abgehakt, aber die letzten Prognosen sprachen von Besserung im äußersten Westen und so machten wir uns auf den Weg Richtung Oberstaufen. Mit dabei Ivonne, Sofie, Olli und natürlich Bube Dundee. Bei regen fuhren wir weg und in strahlendem Sonnenschein kamen wir an. Der Hammer, es wurde schöner als wir es uns vorgestellt hatten. Von den Höfen bei Steinebach stiegen wir über malerische Almen die Hänge empor. Weiß überzuckert lag die Nagelfluhkette mit dem Hochgrat uns gegenüber. Zusehends wurde es auch immer wärmer, nur der Wind zog ebenfalls bedenklich an. zuletzt marschierten wir über das genial gelegene Café Paradies dem Kapf 998m entgegen. Der Blick in die Schweiz, zur gewaltigen Säntis wurde frei. Tapfer marschierend erreichte die Truppe den aussichtsreichen Kamm. Zu unserer Überraschung war eine Flugschule am arbeiten, aber da der Wind drehte und immer stärker wurde brachen sie bald ab. Ich machte mir keine großen Gedanken, nur Ivonne und Olli hätten gleich auslegen sollen und so wurde es immer leeiger, wie auch böiger. Dann lief es wie schon öfteres, ich haute meinen Flügel quer zum Hang in's Gelände und wartete eine halbwegs vertretbare Phase ab. Als ich aufzog ging alles gut, nur die ersten Meter sank ich ab, ehe ich in den Rückenwind der Passhöhe des Paradieses gelangte und in den freien Luftraum hinaus geschoben wurde. Der feine Höhenunterschied von fast 400Hm kommt Dank der niedrigen Tallage am eigentlich gar nicht so hohen Kapf zustande. der Flug war dann tatsächlich noch einmal echter Spätsommer Genuß und nach etlichen Kreisen landete ich unmittelbar bei den Fluglehrern auf einen Ratsch. Ivonne und Olli war es oben dann doch zu heikel und sie verzichteten dann auf den Flug. Dann folgte der praktische Teil, ich legte zusammen und fuhr mit dem Auto in's Paradies hinauf. Lief die 100 Höhenmeter zum Kapf hinauf und holte mein "Gipfelteam" wieder ab. Gemeinsam hauten wir uns dann verdienter Weise in's Paradies und es gab Kuchen und Gulaschsuppe. Mit vollen Zügen tankten wir die Sonnenstrahlen auf und freuten uns über den fantastischen Tag. Am Sonntag regnete es dann fast rund um die Uhr, aber am Vormittag erwischte ich mit Dundee doch eine trockene Stunde und wir gingen den vierten Hausberg an. Auf den Karten hatte ich den Punkt "Rotes Kreuz" schon öfters gesehen, aber wir waren noch nie dort. Die Überraschung folgte am Gipfel, denn nach einer herrlichen Waldtour, mit vielen kleinen Bächlein, standen wir an einem urigen Unterstandshütterl und einem wunderschönen Kreuz. Wieder einen Berg mehr der sich in fünf Minuten mit dem Auto erreichen lässt. Die Gegend fasziniert mich einfach immer wieder auf's neue. Nun folgen durchwachsene und vor allem windige Tage ehe sich ab Donnerstag Hochdruck durchsetzen wird, was uns vielleicht wieder ein positives Wochenende erhoffen lässt. Also somit Euch allen einen ruhigen, wie auch entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!

02/10/2017 - 05/10/2017 Die Woche begann vielversprechend mit Sonnenschein, nur dauerte bei mir am Montag eine Baustelle so lange dass ich brummelnd mit anschauen musste wie es am Spätnachmittag umschlug und es zu regnen begann. Mit "Ach und Krach" gelang dann noch am Skilifthang ein kleines walk and fly. Danach drehte ich mit Dundee eine schon ziemlich feuchte Runde am Wendelin. Der Feiertag ging dann restlos unter und Sofie, Dundee wie auch ich konnten glücklich sein eine halbwegs trockene Phase an den Mariengrotten bei Osterzell und Stöttwang ergattert zu haben. Es folgte der Mittwoch, der mit Hochdruck punktete und ich hatte keine Wahl, denn die Folgetage waren wieder Nullnummern, so daß ich von Garmisch aus die 900 Höhenmeter auf den Wank 1780m ansteuerte. Vom Parkplatz unterhalb des Gschwendner Bauer rannte ich wie irre los. Mit allem was herging fegte ich die Serpentine in den Sattel oberhalb der Esterbergalm empor. Ständig gigantische Herbstblicke in's Karwendel und den Wetterstein. Letzte Nebelreste verflüchtigten sich und ich fegte durch die Latschenfelder unterhalb des Rosswanks. Bald war die ehemalige Skipiste erreicht, noch die Wiesen empor und der nach Süden ausgerichtete Startplatz war erreicht. Weit reichte der Blick umher, herrlich lag der Garmischer Talkessel unter mir und dominant, wuchtig stand mir die Zugspitze gegenüber. Der Wind streichte sanft von Süden herauf und so war es ein leichtes in die Luft zu kommen und das alte Lifthäuschen zu überfliegen. Es folgte der Herbsttraumflug über die schimmernden Wälder des Wanks. Zufrieden kreiste ich über den weiten Landewiesen beim Gschwendener Bauer, ehe ich soft landete. Was für ein Traumtag und den nutzte ich gleich noch ein weiteres mal indem es mit meiner hübschen Sofie und Dundee noch zum Weichberg ging. Hier wurde es dann zusehends windiger und die Föhnlage des nächsten Tages kündigte sich bereits an. Bereits in der Nach fegte ein arger Sturm durch das Allgäu und unter Tags wurde es eher schlimmer. Mit viel Dussel konnte ich aber einen Föhnhupfer am Habacher Übungshang machen, weit den Alpen vorgelagert und somit nicht zu gefährlich. Da war eher das ausweichen im Landeplatz das knackigste Hindernis, denn es lagen hier unzählige Kufladen die ich nicht unbedingt mit meinem Schirm bekannt machen wollte. Mit ein bisschen groundhandling steuerte ich die Kappe sicher durch das Gelände und konnte dem umfärben entgehen. Am Abend war es dann ganz aus und als ich mit Sofie und Dundee Richtung Wendelin marschierte fing es auch noch zu regnen an, Herbst halt. Nun sieht es für die kommende Tage alles andere als rosig aus, aber wir wären nicht wir wenn es nicht auch da etwas zu tun gäbe. In diesem Sinne Euch allen ein ruhiges, erholsames Wochenende!!!

29/09/2017 - 01/10/2017 Am Freitag war es Wettermassig ganz brauchbar und so rannte ich schnell zu meinem Ammergauer Geheimtipp Startplatz hinauf. Ein paar süße Kälblein verursachten im Anstieg einen längeren Aufenthalt. Der weitere Ablauf dann aber wie gewohnt, kaum Wind, ein perfekter Ausblick und schon war ich in der so geliebten Luft und drehte meine Kreise über den Landeplatz am Auto. Hauptsache ein "Flügerl" kassiert, das war das wichtigste! Nach einer soften Landung fuhr ich gleich Heim und packte Dundee in's Auto um noch zum versteckten Weiher zu laufen. Hier bekamen wir dann spiegelnd in der Wasseroberfläche einen perfekten Sunsetabend und konnten zufrieden zurück marschieren. Am Samstag hatten alle Prognosen den Tag, vor allem im Westen für Tot erklärt, aber ich glaubte nicht daran und zog eine offizielle Tour durch. Zumindest bis Mittags sollte es halten, aber es wurde sogar deutlich besser als gedacht. Ich hatte wieder ein neues Ziel in den Allgäuern gefunden und so traf ich mich mit Arne in Hinterstein um in völliger Einsamkeit die Tour anzugehen. Steil leitete ein teilweise mit Eisenstufen und Drahtseilen versicherter Steig dramatisch an einem atemberaubenden Wasserfall vorbei in das malerische Hochkar hinauf. Arne war ein super fitter Bergsteiger, was wohl 30 Jahre aktiv Rennradfahren noch zusätzlich unterstützte, denn wir konnten Trotz flotten Schrittes "Dauerratschen", was ich schon mal wieder mehr als respektieren muss! An der lieblich gelegenen Alm verließen wir den Weg und arbeiteten uns mühsam eine enorm ansteigende Almwiese empor. Das Szenario Rundherum wurde alpiner und bald erreichten wir 30m unter dem mit Latschen überzogenen Gipfel den Startplatz. Dieser war mehr als optimal, eine breite, flache Wiese die immer steiler wird, der Hammer. Der Wind stand dann auch noch perfekt an und so machten wir es uns erst einmal gemütlich für eine kleine Brotzeit. Das Panorama genial, die Allgäuer Bergwelt lag uns zu Füßen. Hinzu kam der immer blauer werdende Himmel, so dass unsere ausgelegten Schirme in der Sonne blitzten. Wer hätte das gedacht? Problemlos zogen wir in der angenehmen Wärme unsere Flügel auf und gleiteten in einen Herbstraum. Die Bäume unter uns strahlten in allen Farben und machten den Flug zu einem Spätsommerhighlight. Soft setzten wir beide am Ortsrand auf und freuten uns wie Sau über den mehr als unverhofften, traumhaften Flugtag. Glücklich fuhr ich Heim und marschierte noch mit dem freudig wartenden Dundee auf einen Höhenzug bei Bernbeuren. Hier immer noch ein perfekter, sonniger Himmel soweit das Auge reichte und ich fragte mich schon woher diese Prognose kam, denn erst in der Nacht auf Sonntag begann es zu schütten. Im Lauf des Nachmittags wurde es dann endlich mal trockener und ich konnte mit Dundee noch eine Wanderung in Haustürnähe durchziehen. Wieder fanden wir einen Höhenrücken mit Grillplatz und einem kleinen Teich. Hier habe ich einfach für Dundee das ideale Abenteuerland gefunden, wo es jeden tag neues zu entdecken gibt. Die nächsten beiden Tage, inklusive Feiertag schauen eher mau aus, aber ab Mittwoch bekommen wir wieder Hochdruck und so sollte doch wieder das eine oder andere laufen. In diesem Sinne einen gemütlichen Start in die neue Woche, egal ob mit oder ohne Brückentag!!!

29/09/2017 - 01/10/2017 Am Freitag war es Wettermassig ganz brauchbar und so rannte ich schnell zu meinem Ammergauer Geheimtipp Startplatz hinauf. Ein paar süße Kälblein verursachten im Anstieg einen längeren Aufenthalt. Der weitere Ablauf dann aber wie gewohnt, kaum Wind, ein perfekter Ausblick und schon war ich in der so geliebten Luft und drehte meine Kreise über den Landeplatz am Auto. Hauptsache ein "Flügerl" kassiert, das war das wichtigste! Nach einer soften Landung fuhr ich gleich Heim und packte Dundee in's Auto um noch zum versteckten Weiher zu laufen. Hier bekamen wir dann spiegelnd in der Wasseroberfläche einen perfekten Sunsetabend und konnten zufrieden zurück marschieren. Am Samstag hatten alle Prognosen den Tag, vor allem im Westen für Tot erklärt, aber ich glaubte nicht daran und zog eine offizielle Tour durch. Zumindest bis Mittags sollte es halten, aber es wurde sogar deutlich besser als gedacht. Ich hatte wieder ein neues Ziel in den Allgäuern gefunden und so traf ich mich mit Arne in Hinterstein um in völliger Einsamkeit die Tour anzugehen. Steil leitete ein teilweise mit Eisenstufen und Drahtseilen versicherter Steig dramatisch an einem atemberaubenden Wasserfall vorbei in das malerische Hochkar hinauf. Arne war ein super fitter Bergsteiger, was wohl 30 Jahre aktiv Rennradfahren noch zusätzlich unterstützte, denn wir konnten Trotz flotten Schrittes "Dauerratschen", was ich schon mal wieder mehr als respektieren muss! An der lieblich gelegenen Alm verließen wir den Weg und arbeiteten uns mühsam eine enorm ansteigende Almwiese empor. Das Szenario Rundherum wurde alpiner und bald erreichten wir 30m unter dem mit Latschen überzogenen Gipfel den Startplatz. Dieser war mehr als optimal, eine breite, flache Wiese die immer steiler wird, der Hammer. Der Wind stand dann auch noch perfekt an und so machten wir es uns erst einmal gemütlich für eine kleine Brotzeit. Das Panorama genial, die Allgäuer Bergwelt lag uns zu Füßen. Hinzu kam der immer blauer werdende Himmel, so dass unsere ausgelegten Schirme in der Sonne blitzten. Wer hätte das gedacht? Problemlos zogen wir in der angenehmen Wärme unsere Flügel auf und gleiteten in einen Herbstraum. Die Bäume unter uns strahlten in allen Farben und machten den Flug zu einem Spätsommerhighlight. Soft setzten wir beide am Ortsrand auf und freuten uns wie Sau über den mehr als unverhofften, traumhaften Flugtag. Glücklich fuhr ich Heim und marschierte noch mit dem freudig wartenden Dundee auf einen Höhenzug bei Bernbeuren. Hier immer noch ein perfekter, sonniger Himmel soweit das Auge reichte und ich fragte mich schon woher diese Prognose kam, denn erst in der Nacht auf Sonntag begann es zu schütten. Im Lauf des Nachmittags wurde es dann endlich mal trockener und ich konnte mit Dundee noch eine Wanderung in Haustürnähe durchziehen. Wieder fanden wir einen Höhenrücken mit Grillplatz und einem kleinen Teich. Hier habe ich einfach für Dundee das ideale Abenteuerland gefunden, wo es jeden tag neues zu entdecken gibt. Die nächsten beiden Tage, inklusive Feiertag schauen eher mau aus, aber ab Mittwoch bekommen wir wieder Hochdruck und so sollte doch wieder das eine oder andere laufen. In diesem Sinne einen gemütlichen Start in die neue Woche, egal ob mit oder ohne Brückentag!!! 

25/09/2017 - 28/09/2017 Ein malerischer Wochenstart bescherte mir gleich einmal einen herbstlichen walk and fly am Skihang. Die Bäume werden schön langsam wieder bunt und leider auch der Nebel befindet sich auf dem Vormarsch um uns Fliegern das Leben schwerer zu machen. Dennoch finden sich immer noch bunte Blumen am Wegesrand die den Anstieg erheitern. Der Flug selbst für die Jahreszeit typisch ruhig, inklusive einer soften Landung. Natürlich dann gleich nach Hause um mit Dundee die Tour auf den geliebten Weichberg anzusteuern. Traumhafte Wolkenstimmungen konnten wir auf dem Höhenzug einfangen. Wie gern geh ich doch diese schöne Routen alle Tage! Am Dienstag das gleiche Bild und ich stieg bei fantastischen blauen Himmel zum Tiroler Stadl bei Pfronten auf. Ein geniales Panorama vom Säuling bis zu den Tannheimern bildete den Rahmen dieser Aktion. Der Untergrund dagegen Batz pur, denn offenbar wird hier die Skipiste verbreitert und gleichzeitig Kabel eingezogen. Egal, dafür hatte ich gleich einen Schwung Bauarbeiter als Publikum die sich interessiert um mich beim Start scharrten. Mit einem Ruck zog ich auf und war nach wenigen Schritten in der Luft. Genußvoll gleitete ich über Pfronten hinweg und freute mich über den herrlichen Tag. Nach einer soften Landung fuhr ich gleich Heim und lief mit Dundee zum Wendelin hinauf. Es ist schon ein Hammer seitdem wir hier wohnen. Auslaufrunden für Dundee tagtäglich auf den Hausbergen, einfach genial! Der Mittwoch war dann nicht ganz so sonnig, aber es reichte für ein weiteres walk and fly am Skihang. Wieder bei fast Null Wind eine absolut softe Angelegenheit. Danach marschierte ich gleich mit Dundee zum Weichberg und wir konnten eine fantastische Sunsetstimmung erleben. Der Donnerstag stand dann schließlich auch noch im Zeichen eines weiteren walk and flys, denn es gelang mir gleich der sonnige Südstart in den Vorbergen bei Böbing, was Stimmungstechnisch wieder einfach nur traumhaft war. Danach ging es mit Dundee auf einen Höhenzug bei Burggen, wo uns auch der gesamte Alpenbogen als Panorama geschenkt wurde. Zufrieden mit der genialen Woche folgt noch ein nutzbarer Freitag, ehe ab Samstag Nachmittag der Spaß sein Ende nimmt und sich Regenwetter und tiefere Temperaturen breit machen. Zumindest aber der Samstag Vormittag dürfte sich noch ausnützen lassen. Egal was auch kommt, ich wünsche Euch allen ein erholsames Wochenende!!!

22/09/2017 - 24/09/2017 Lange haben wir auf den Spätsommer gewartet, nun ist er endlich da. Grund genug am Freitag Nachmittag gleich auf walk and fly am Skilifthang zu gehen. Immer noch sind zahlreich Brombeeren zu pflücken und erfreuen den Gaumen während des Aufstiegs. Der Wind leicht von der Seite, aber locker zu erlaufen und schon flog ich eine gemütliche Runde zum Parkplatz hinab. Danach ging es zufrieden Heim, Dundee in's Auto gepackt und weiter zu unserem geliebten Weichberg, wo wir in völliger Einsamkeit auf unserer Spezialroute bei herrlichem Wetter zur Kappelhöhe aufstiegen. Die neue Heimat bietet einfach so tolle Möglichkeiten die Dundee und mich einfach nur glücklich machen. Am Samstag war es dann endlich soweit, eine große walk and fly Tour stand auf dem Tacho. Mit dabei Markus und der unverwüstliche Adrian. Ziel war die spannende Riffelscharte 2161m im Wetterstein, 1400 Höhenmeter, ein Startplatz der es in sich hat, denn es muß durch das schmale und vor allem lange Höllental hinab geflogen werden. Notlandeplätze sind hier absolute Fehlanzeige, einzig an der Höllentalangerhütte würde sich ein Fleckchen anbieten. Zuversichtlich mit perfekten Prognosen machten wir uns vom Parkplatz in Hammersbach auf den Weg. Das erste Ziel bildete die geniale, dramatische Höllentalklamm, wo an allen Ecken und Enden das Wasser sprudelte. Hinzu kommen unzählige Brücken und Tunnel, die erst die Durchquerung der Klamm überhaupt möglich machen. Nach dieser faszinierenden Einlage weitet sich das Tal und es ist bald die malerische Höllentalangerhütte erreicht. Dahinter die steilen Felsfluchten des Zugspitzmassives mit dem kleinen, steilen Höllentalferner, einfach ein grandioses Bild! Für uns ging es weiter auf der klassischen Zugspitzroute bis links der Klettersteig zur Leiter abzweigte und rechts der Weg zur Riffelscharte markiert abbog. Auch für uns kamen bald einige Passagen die mit Stahlseilen gesichert waren, aber es war insgesamt kein Problem diese ohne Klettersteigsets zu begehen. Oberhalb wurden die Blicke in das Umfeld immer gewaltiger und wir freuten uns jetzt schon auf den Flug. Bald kamen erste Schneefelder, doch die Sonne der letzten beiden Tage hatte genug Arbeit geleistet so daß wir ohne zu versinken locker den Steig begehen konnten. Zwei letzte Serpentinen und wir standen in der alpinen Scharte, wo der gewaltige Tiefblick auf den Eibsee frei wurde. Der Flugweg war klar vorgegeben, denn wir mußten das schmale Tal hinaus. Die Bedingungen perfekt, kaum Wind und so sollte es auch um die Mittagszeit herum turbulenzfrei hinaus gehen. Markus legte seinen kleineren Speedflyer in der steileren Hanglage rechts der Scharte aus. Adrian und ich nutzten den Buckel links der Scharte um im flacheren Teil besser anlaufen zu können. Der Neuschnee war kaum tief und machte eigentlich keine Probleme. Adrian ging es dann tapfer als erster an, wir sind ja nichts anderes von Ihm gewöhnt. Ein perfekter, naja fast perfekter Start brachte Adrian flott in die Luft. Hätte Er gleich die Bremsleinen in der Hand gehabt, wäre es einfacher gewesen, so mußte Er diese erst angeln als Ihn der Schirm überholte, doch auch diese seltene Situation meisterte Er mit Bravour. Danach folgte gleich Markus, der wie ein Geschoss mit seinem kleinen Flügel hinaus flog und zu guter Letzt zog ich auf und nahm die Verfolgung meiner Flugkollegen auf. Perfekt im Gleitwinkel flogen wir an den Felsfluchten des Waxensteinmassivs entlang und konnten gut Höhe halten, so daß zu keiner Zeit Gefahr bestand irgendwo zu knapp zu sein. Das Ambiente einfach nur sensationell und der Flug dürfte eines der größten Highlights des Jahres 2017 sein. Gewaltige Felswände zu allen Seiten, das enge Tal mit der Klamm unter uns und dazu dieses traumhafte Wetter, ein Hammer! Weit über Hammersbach kamen wir mit unseren Flügeln an und konnten noch weite Kreise ziehen ehe wir soft in einer weiten Wiese zur Landung ansetzen. Zufrieden und glücklich fielen wir uns in die Arme und waren uns einig, welch ein grandioser Tag! Danach fuhren wir Heim und es ging gleich weiter, denn Dundee wartete schon und die 1400 Höhenmeter waren dann auch wurscht. Sofie war glücklicherweise auch mit dabei und so liefen wir den gemütlichen Weg zum Bäderwäldlesee, wo ich dann mit Dundee noch eine lange und wilde Raufpartie einlegte. Am Sonntag war dann das Wetter deutlich schlechter und ich freute mich dann gleich doppelt über den vergangenen, gelungenen Traum walk and fly Tag und ging dann völlig entspannt mit Dundee auf unseren Hausberg, dem Wendelin. Egal wie das Wetter auch ist, hier findet sich immer eine Tour, die stets mit tollen, natürlichen Eindrücken glänzt, was die Fotos stets beweisen. Nun folgt ein etwas durchwachsener Wochenstart, aber dann sollte sich wieder geniales Flugwetter einstellen und somit beste Voraussetzungen für die eine oder andere Aktion bescheren. Somit wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!            

18/09/2017 - 21/09/2017 Die Woche begann erfreulich, denn die Prognosen versprachen schon mal absolut nichts außer Siff, aber im Allgäu zeigte sich doch glatt die Sonne und ich konnte eine kleines walk and fly abgreifen. Ein feiner, aussichtsreicher Anstieg, dazu durch einen Weidezaun am Startplatz vor den Kühen geschützt und außnahmsweise einmal passender Wind, also was wollte ich mehr und schon war ich nach zwei Schritten in der Luft und genoß den Blick auf die Füssener Seenplatte. Ein ruhiger Flug brachte mich soft hinab zum Landeplatz beim Auto und danach ging es gleich Heim um mit Dundee auszurücken. Ziel unser Hausberg, die Kappelhöhe/Weichberg über unsere Spezialroute. Bei immer schönerem Wetter marschierten wir durch die herrlichen Wälder des Massivs und Trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit findet sich immer noch eine bunte Pflanzenwelt. Eine kurze Pause am Kircherl und es ging wieder talwärts. Am Dienstag herrschte Flugverbot, Dundee hatte seinen 3.Geburtstag und da fuhr ich gleich nach der Arbeit Heim und wir gingen über die 1,5 Std. Route/Römerweg auf den Auerberg. Trockenes Wetter, schöne Ausblicke und ein Berg Fleischpflanzerl, das ideale um meinen Buben glücklich zu machen. Alles, alles Gute zum Purzeltag mein Bube, Bergkamerad und treuer Wegbegleiter!!! So war auch dieser Tag erfreulich positiv gelaufen. Am Mittwoch zeigte sich der düsterste Tag der Woche und es regnete immer mal wieder. Mit viel Glück erwischte ich Nachmittags dann doch ein kleines Fenster für ein walk and fly, wobei schon die nächste Front daher kam und der Wind ordentlich zunahm. Kurz bevor es dann zu schütten begann setzte ich wieder am Landeplatz auf. Dafür war es danach bei der Dundeerunde, wo auch Sofie mitmarschierte, wieder trocken und sogar ein bisschen blauer Himmel zeigte sich als wir an unserem vor kurzen gefundenen, neuen Hausberg ankamen. Am Donnerstag dann endlich wieder stabiler Hochdruck und schon lief ich im gewohnten "Speed" Verfahren auf das Hörnle. Was für ein Wetter, mehr als sensationell und so genoß ich die warmen Sonnenstrahlen und den Blick in die etwas verschneiten Gipfel um die Zugspitze. Dann legte ich meinen Flügel aus und startete bei besten Wind in den Himmel über Bad Kohlgrub. Geschmeidig gleitete ich gemütlich zum Landeplatz hinab, der allerdings von einer Kuhherde belegt. Na dann halt eine Wiese daneben und somit war auch dieses Problem gelöst. Im Anschluß flott nach hause, Dundee eingepackt und ab zu unserem Auerberg Westanstieg wo sich schon deutlich herbstliche Farben an den Bäumen zeigten. Bei fantastischen Wetter marschierten wir über den Höhenzug und freuten uns einmal mehr über unsere neue Heimat! Nun schaut es auch für das Wochenende ziemlich rosig aus, denn der Hochdruck wird sich halten und da wird sicher das eine oder andere gehen. Somit unternehmt was und erfreut Euch an den Schönheiten die unsere Natur zu bieten hat. In diesem Sinne Euch allen wieder einmal ein wunderschönes und erholsames Wochenende!!!        

15/09/2017 - 17/09/2017 Ein mal wieder "Tot" geglaubtes Wochenende dennoch zu 100% ausgenutzt. Schon am Freitag nach der Arbeit machte ich mich mit Olli auf um ein eigentlich altbekanntes Ziel über unbekannte Anstiege zu erreichen. Hinzu ein völlig neuer Startplatz den ich bisher nur von der Autobahn aus sah, also megaspannend. Das Wetter noch strahlend schön und nur von Westen her begann es sich zu überziehen. Der Aufstieg an einer riesigen Schotterreisse entlang schon einmal dramatisch. Hinzu kamen grandiose Blicke in das Alpenvorland, wo die blau spiegelnden Seen uns zu Füßen lagen. Knapp 800 Höhenmeter mußten wir packen um an den immer freier werdenden Hang zu gelangen. Zunächst aber alles übersäät mit Baumstümpfen und somit Fußbruchgelände. Darüber aber dann eine flache Wiese die sich perfekt als Startplatz anbot, aber nur fast perfekt, denn auf den letzten beiden Metern gab es eine Mulde und es ging leicht bergauf. Mmmmhhh...eigentlich erlaufbar, aber allen Prognosen zum Trotz hatten wir Rückenwind...Mist! Zögerlich legten wir unsere Flügel vor einem tollen Panorama aus und Olli wagte den ersten Versuch. War klar, an der Mulde sackte der Schirm ein und mir erging es ähnlich. Bei den zweiten Versuchen lief es auch nicht besser und erst mein dritter Anlauf paßte, so daß ich einen fantastischen Flug geboten kam. Flug über die Abbruchkante der Schotterreiße, der weite Blick über die Seen und der lange Flugweg zum Landeplatz, wo es zuvor kaum Notlandeplätze gibt....genial! Olli probierte derweil weiter, stieg zwischenzeitlich noch eine Stufe höher auf, aber er hatte immer Pech mit Wind und Anlauf. Beim 13. Versuch packte Er es aber doch und freute sich überglücklich über den doch noch gelungenen Flug. Ich sag es ja immer: Eiserner Wille wir belohnt, wer aufgibt verliert! Zu der Zeit war ich schon lange wieder mit Sofie und Dundee unterwegs. Doch Dank Handy waren wir Hautnah, mitleidend mit Olli dabei! Der Samstag war dann schon eher grausig und wir mussten sowieso wieder nach Thaining um einige Dinge im Haus zu erledigen. Zwischendurch ging sich aber eine schöne Runde mit Sofie und Dundee auf den Lechhöhen aus, wo wir im alten Steinbruch direkt alpin anmutende Wege gingen. Danach ging es wieder nach Bernbeuren und wir stiegen durch die Feuersteinschlucht Richtung Auerberg auf um einen guten Blick auf die an diesem Wochenende stattfindenden Auerberg Klassik http://www.auerberg-klassik.de/ zu haben. Bis zu 100 Jahre alte Motorräder fegten da die Straße hinauf und es war ganz schön was los. Nach Würstl und Spezi packte ich mit Dundee den ruhigen Anstieg auf der Südseite an und so liefen wir erstaunlicherweise bei immer schöner werdenden Wetter die Hänge zum Gipfelkreuz empor. Traumhafte Farben stellten sich ein und es war kaum zu glauben, aber es wurde eine gigantische Sunsetstimmung. Am Sonntag sah es ebenfalls nicht rosig aus, aber im Lauf des Vormittags spitzte schon wieder die Sonne hervor und ich rückte mit Dundee schnell an meinen Skilifthang aus. Der Aufstieg schnell und problemlos, aber dann Jungkühe und Weidezäune. Spannend, aber machbar und so lief ich in einem guten Moment los, die Tiere waren alle weit rechts, den Zaun übersprang ich und schon gleitete ich über die Liftmasten hinaus in den freien Luftraum. Na also geht doch und schon setzte ich neben meinem Duster zur Landung an. Schnell zusammen gepackt und wieder zu Dundee gelaufen und um die Tour noch auszudehnen weit über der hinter dem Lift beginnenden Hochfläche hinaus gewandert, so dass Dundee auch noch voll auf seine Kosten kam. Nun stehen uns weitere Tage unsicherer Wetterlage bevor und erst ab Donnerstag stellt sich einmal wieder eine stabile Hochdrucklage ein. Mal sehen was wir da so reißen können und somit wünsche ich Euch allen einen entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!       

11/09/2017 - 14/09/2017 Der Wetterwechsel stand am Montag bereits unmittelbar vor der Türe, doch es hielt sich noch ein bisschen Restföhn und so gelang mir gerade noch ein kleines, aber feines walk and fly bevor sich der Himmel endgültig überzog. Dazu weite Ausblicke, ruhige Luft....falscher Wind, war ja klar, aber egal mit Willen und Kraft ließ sich auch dieses Problem erlaufen. Dadurch noch ein entspannter Flug, eine softe Landung und ein tropfnasser Schirm, denn die Wiesen wollten so gar nicht trocken werden. Mit viel Glück konnte ich auch noch mit Dundee ohne Regen auf unseren neuen Hausberg steigen und so den Tag als Erfolg verbuchen. Der Dienstag begann regnerisch und windig, und die Hoffnungen schwanden, doch ich hatte dann wieder einmal ein glückliches Händchen als ich mit Dundee nach der Arbeit ein Schönwetterfenster am Auerberg erwischte. Traumhafte Farben bekamen wir geboten als wir den herrlichen Westanstieg in Angriff nahmen. Oben angelangt dann zum Gipfelkreuz hinüber, denn die Kirche ist nach wie vor von einem Baugerüst eingewickelt. Endlich konnten wir wieder ein grandioses Panorama genießen und stiegen über den Römerweg hinab. Im Mittelteil wollte ich wieder zum Westanstieg queren als wir plötzlich vor einem Abbruch standen. Kaum zu glauben, aber wir fanden eine kleine Schlucht mit einem Wasserfall. Fast schon alpin kletterten wir die steilen Hänge hinab und waren fasziniert von den Felsterassen die das Wasser gebildet hatte. Kein Weg, kein Pfad, kein garnix weit und breit. Da werde ich wohl mal ein "Privatsteigerl" anlegen müssen und schon haben wir wieder Neuland einkassiert. Zufrieden stiegen wir dann zum Parkplatz hinab und machten es uns zu Hause gemütlich. Am Mittwoch nahte dann schon ein Sturmtief, aber zunächst begann der Tag sonnig und ich hatte Glück, ein schon windiges walk and fly ging sich aus. Böiger Seitenwind machte den Start anspruchsvoll und dreimal verriss es mir den Schirm heftig zur Seite, doch letzten Endes konnte ich den Flügel unter Kontrolle bringen und hob ab. Leicht holprig gleitete ich so zum Auto hinab und freute mich über den Flug an einem eigentlich unfliegbaren Tag. Danach zog es endgültig zu und immer wieder regnete es, doch dem zum Trotz lief ich mit Dundee oberhalb des Lechs bei Bernbeuren eine ausgedehnte Waldrunde, so das auch der Bube auf seine Kosten kam. Am Donnerstag kam dann zunächst der Föhn, mit argen Windböen, dahinter das nächste Sturmtief. Wieder hatte ich Glück und konnte vor dem Wetterwechsel noch ein kleines Starkwind walk and fly absolvieren. Fantastische Sicht, dazu knackiger Wind, was auch an einem kleinen Hang enorm viel Souringpotenzial ergibt. Nach dieser Aktion dauerte es nicht lange und die Welt stürzte Wettertechnisch ein. Sturm und Regen fegte über das Allgäu hinweg, so dass die anschließende Dundeerunde zum Grönenbacher Weiher ziemlich feucht wurde. Wie dem auch sei, landschaftlich auch bei schlechten Bedingungen schön und wir können ja schon mal den Freitag vormerken, denn der wird nochmals mit Hochdruck punkten, während das Wochenende sich leider im düsteren Schlechtwetterlokus verabschiedet. Also, macht was daraus und habt Spaß dabei, somit Euch allen wie immer ein schönes, erholsames Wochenende!!!

08/09/2017 - 10/09/2017 Zumindest der Freitag punktete noch mit einem fantastischen Wetter und so war es kein Wunder dass ich noch ein sonniges walk and fly ergattern konnte. Dank der Regentage immer noch keine Herbstlichen Eindrücke, die Wiesen sind immer noch satt in ihrem Grün und es blühen immer noch zahlreiche Pflanzen in all nur erdenklichen Farben. Der Start dann völlig problemlos bei nahezu passenden Wind, dann ein feiner, absolut ruhiger Flug, mit genialen Ausblicken und danach noch eine softe Landung. Das ideale Flugerlebniss mit Genußgarantie. Im Anschluß gleich schnell Heim und mit Dundee zum lieblichen Hochegg bei Roßhaupten gefahren. Schöne Landschaft, tolle Ausblicke, nur am letzten Stück hat ein Bauer den Weg blockiert mit einem Schild "Wegende, nur zurück" und gleichzeitig hat er sich ein gartenhäusl hinauf gebaut. So geht's auch.....ohne Worte! Am Samstag dann endgültig Siffzeit ohne Ende und so fuhren wir alle, Sofie, Dundee und ich nach Kempten zum Möbel shoppen. Da es am Morgen noch trocken war ging sich natürlich gleich eine feine Runde in den Wäldern bei Kempten aus, so dass Dundee auf nichts verzichten musste. Dann fielen wir über Mömax, XXL-Lutz und Pocco her und hatten ungemein Glück. Da stand doch glatt ein Einzelstück eines Esstisches aus Wildeiche, der satte 999.- Euro kosten sollte. Ein Prügel von einem Tisch namens "Rock" und war doch glatt als Aussteller auf 220.- runter gesetzt, der musste her, denn so einen wollten wir schon immer haben. Zufrieden mit den Einkäufen machten wir uns wieder auf den nach Hause Weg und damit Dundee nochmals gefordert wird, marschierte ich noch flotten Schrittes mit ihm auf den Weichberg, wieder über eine neue Route. Klar dass bei dem Wetter keiner auf den Pfaden unterwegs war und wir den Berg für uns alleine hatten. Der Sonntag begann nicht besser und es nieselte so vor sich hin. Beim Semmeln und Brezen holen erwischte ich zumindest mit Dundee eine trockene Phase und lief mit ihm zum Langegger Weiher. Wieder so ein wunderschön gelegener See, wohl auch mit genialem Panoramablick, was aber bei dem Wetter verwehrt war. Nachmittags wurde es trocken und teilweise schaute sogar etwas blauer Himmel hindurch. Mit viel Glück fanden Dundee und ich dann doch glatt einen weiteren Hausberg, denn zwischen Weichberg und Auerberg lag noch ein Höhenzug, der sich von der Schulter des Auerberges abhob. Ein kleines, gemütliches Steigerl leitete durch die Wälder in weiten Bögen empor. Dann erreichten wir freie Almwiesen und siehe da zu meinem erstaunen sogar ein Gipfelkreuz, das kunstvoll geschmiedet auf dem höchsten Punkt stand. Der Blick reicht weit in den Westen des Allgäus hinüber. Genial und nun muß ich nur noch herausfinden wie der Gipfel heißt, denn da werde ich sicher noch öfters herauf marschieren. Zufrieden, mit dem zunächst so schlecht prognostizierten Wochenende, machten wir uns auf den Rückweg. Nun steht wieder eine nicht sonderlich erfreuliche, wechselhafte Woche bevor, aber egal wie auch immer, nehmen wir uns die letzten Tage als Beispiel, denn irgendwie lässt immer etwas daraus machen wenn man nur will. In diesem Sinne Euch allen eine nicht allzu stressige Arbeitswoche!!!

04/09/2017 - 07/09/2017 Der Montag begann schon mal mit herrlichem Sonnenschein und was gibt es da schöneres als ein kleines, aber feines walk and fly anzugehen. Problemlos schraubte ich mich in der üblichen "speed" Manier zum aussichtsreich gelegenen Startplatz hinauf. Flott ausgelegt und schon erhob ich mich in die Luft und konnte einen durchaus thermisch geprägten Flug einsacken. Der Blick dabei weit in den vor mir liegenden Talkessel hinab, wie auch zu den dramatisch dahinter aufragenden Bergketten. Die Landung dann soft unmittelbar beim Parkplatz und schon fuhr ich schnell Heim, packte Dundee in's Auto und fuhr zum höchsten Hausberg Bernbeurens (ca.2Min.), dem Auerberg 1055m. Hier hatte ich unweit meiner Skiroute einen markierten Weg noch erspäht und der musste unbedingt gemacht werden. Dieser direkte Westanstieg ist ein Volltreffer, denn er ist nicht nur aussichtsreich sondern bietet alles was ein Voralpenberg so bieten kann. Almwiesen, plätschernde Bäche und vor allem Ruhe. So gelangten wir von Rückseite des Berges an die Auerbergkirche, die allerdings zur Zeit renoviert wird und somit der Zutritt verwehrt ist. Dass sich hier noch andere, eventuell fliegerische Möglichkeiten ergeben freute mich um so mehr. Dundee war jedenfalls happy und maßlos aufgeregt, was hieß: DAUERWÄLZELN! Am Dienstag regnete es am Morgen und es schaute so gar nicht nach Flugwetter aus, doch am Nachmittag riss es aus Westen her kommend auf und die Sonne kam heraus. Da ich meine Baustelle in der Nähe von Tölz hatte bot sich nach der Arbeit natürlich der gute, alte Sonntraten an. Mittlerweile haben die Tölzer hier den Anstieg komplett saniert und trocken gelegt. Flott rannte ich die offenen Hänge hinauf. Der Wind stand perfekt aus West an, Süd wäre auch schlecht gewesen, denn die Weide war mit Kühen am Südstart hoffnungslos besetzt. Ebenso wie am Vortag, ging es thermisch nach dem Start erst mal nach oben, so dass ich länger über dem Isartal kreisen konnte. Im Hintergrund das Karwendel und die breite Felsmauer der Benediktenwand.Zufrieden setzte ich oberhalb des Autos zur Landung an und machte mich gleich an den Heimweg. Hier packte ich wieder Dundee in's Auto und wir forschten weiter in Haustürnähe und fanden einen weiteren, traumhaft gelegenen See in malerischer Landschaft. Dazu ein Hütterl dass zur gemütlichen Rast am Ufer einlädt. Ein Hammer was sich so alles in dieser Gegend finden lässt. Ich glaube Bernbeuren wird uns noch viele abenteuerliche Erlebnisse bescheren! Der Mittwoch wurde dann ungemütlich, sprich es stürmte und regnete, aber mit viel Dussel fand ich doch glatt ein, zugegeben, ziemlich holpriges Flugfenster, was ich eiskalt nutzte. Der Aufstieg trocken, am Startplatz böiger Wind, doch noch handlebar und so würgte ich mich dann schnell zum Landeplatz hinab, denn wer weiß was da noch so an Böen daherkommt. Egal, immerhin einen Flug gekrallt und danach gleich nach Hause wo es deutlich besser als am unmittelbaren Alpenrand war. Am Auerberg kam sogar die Sonne heraus, so dass ich mit Dundee gleich wieder den wunderschönen, einsamen Westanstieg in Angriff nahm. Wie zuletzt tolle Farben, herrliche Ausblicke und einen glücklichen Buben, was will wollen wir mehr und so war auch dieser, vermeintlich schlechte Tag bestens ausgekostet. Auch am Donnerstag das gleiche Spiel, es ging sich wieder ein walk and fly am Skihang aus. Die Ausblicke düster, aber es war trocken. Danach marschierte ich gemeinsam mit meiner hübschen Sofie und Dundee zum wiederholten male über die Westroute auf unseren Hausberg, dem Auerberg bei Bernbeuren. Die Route ist vor allem nach der Arbeit ideal, Sonne satt, da Westseite und dazu die malerische Allgäuer Landschaft. ich bin mehr als angekommen und glücklich hier leben zu dürfen. Dundee flippt ebenfalls immer völlig aus, den es sind so nicht nur Runden durch weite Felder, sondern richtige Berge und das tagtäglich! Nun folgt ein föhniger Freitag, der dann am Wochenende in wechselhaftes Regenwetter übergeht, wie soll es auch anders sein, aber Ihr wißt es ja alle....wir machen wieder einmal das Beste daraus und somit wünsche ich Euch in diesem Sinne ein schönes, erholsames Wochenende!!!

01/09/2017 - 03/09/2017 Es gibt so Zeiten da geht halt einfach so gut wie garnix und wenn sich einmal Dauerregensiff einstellt muss man halt das Beste daraus machen. In Thaining gab es handwerklich noch viel zu tun, also war Freitag, wie auch Samstag werkeln angesagt. Dennoch ging sich am Freitag sogar noch Nebenbei eine trockene Runde am guten, alten Egglsee mit Dundee aus. Der Samstag ebenfalls Endgrausig bis Weltuntergang und so konnte ich gerade noch Nachmittags mit Dundee den Findling bei Bernbeuren suchen, was sogar gelang. Die schöne Aussicht von dem Felsen aus wurde uns leider durch das extrem schlechte Wetter verwehrt. Am Sonntag wieder am Morgen pure Düsterniss ala "Mordor", doch im Westen war es heller und so wagte ich mit Dundee den Versuch in Schrattenbach, beim Allgäuer Tor eine kleine walk and fly Aktion abzugreifen. Problemlos liefen wir über Weideflächen auf die weit sichtbare Hangkante zu. Zuletzt steil durch den Wald zu den Windsäcken hinauf. Dundee war dies sowieso wurscht, Hauptsache kühl und Nass, Idealbedingungen für das "Bayerische Flusspferd". Der Wind leicht seitlich, aber machbar und so war ich schnell in der Luft. Ein paar Souringrunden und schon setzte ich vor der vernebelten Kulisse der Allgäuer Bergwelt soft zur Landung an. Schnell zusammen gepackt, den wartenden Dundee geholt und gleich wieder in unser neues Zuhause gefahren. Am Nachmittag zeigte sich zwischen den einzelnen Schauern ein bisschen die Sonne und schon wanderte ich mit meiner hübschen Sofie und Dundee zum lieblichen Baderwäldlesee, so dass der Sonntag auch vollendet ausgenützt war. Nun folgt ein halbwegs passabler Montag, ehe es Dienstag, wie auch Mittwochs wieder unstabil und windig wird. Naja, alles besser als dies was uns die letzten Tage kredenzt worden ist! Euch allen somit eine schöne Arbeits - oder Urlaubswoche!!!

28/08/2017 - 31/08/2017 Die Woche begann dann schon einmal grenzwertig. Arbeitstechnisch keine Aufträge, also Kabel ziehen. Jetzt war ich schon so vom Umzug geplättet und nun passenderweise dies. Zentnerschwere Kabel  zogen wir dann an der Schönegger Käsealm die Hänge empor. Mein Kreuz dankte es mir mit liebevoll gemeinten Schmerzen. Dazu lief alles noch nicht so wie gedacht, mehrmals rissen uns die Zugmethoden bei Kompressor und Seilwinde, weil wohl im Rohr auf die Länge zu viel Widerstand entgegen wirkte. Dementsprechend spät kam ich nach Hause und an einen Flug war nicht mehr zu denken, so dass ich gleich mit den schon sehnsüchtig wartenden Dundee in die Wälder Bernbeuerns ausrückte. Immerhin eine schöne Tour vor der Allgäuer Bergkulisse. Am Dienstag war es dann zeitlich einen Tick besser und es ging sich wieder ein kleines walk and fly am Skilift aus. Das Wetter dazu ein Hammer, so dass der Flug ein aussichtsreicher Genuß wurde. Danach fuhr ich gleich zu Dundee und wir machten uns auf die Suche nach dem geheimnisvollen Egglsee bei Bernbeuren. Ungläubig standen wir in einer weiten Fläche ohne Wasser, er wohl tatsächlich verlandet. Meterhohes Schilfgras deutete auf Gewässer hin und als es plötzlich unter den Füßen krachte war es klar. Ausgetrocknete Schalentiere in Massen, also kann es noch nicht solange her sein und wohl nur nach starken Regenfällen dürfte sich hier noch eine kleine Wasserfläche befinden. Aussichtsreich marschierten wir über einen Kamm weiter zum nächsten Graben, wo sich der Bodenlose See befinden sollte. In der Karte noch kleiner als der Egglsee und ich hatte keine Hoffnung auf Wasser, aber siehe da es fand sich ein Kleinod der besonderen Güte. Ungemein malerisch vor der Ammergauer, Tannheimer, Allgäuer Felskulisse lag der kleine, dunkle See wunderschön in einer kleinen, von urigen Bäumlein umringten Mulde. Der Boden überall weich und feucht. Tatsächlich war kein Grund zu sehen. Anscheinend ging der See unter der Grasnarbe weiter, so dass ich die Hundeleine als Sicherung benutzte um einen kurzen "Abkühler" abzugreifen. Dundee fiel gleich Kopfüber in den See und ruderte schnell wieder an Land. Herrlich, aber wie vermutet kein Grund zu spüren und es ging unter der Grasnarbe noch weiter, eine spannende Sache. Zufrieden mit dem Tag und den Touren machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause. Toll, was sich so schon wieder in der neuen Heimat alles findet! Im Anschluß traf ich mich mit Sofie und Ihrer Tante zum Pizzaessen in Lechbruck. Die beiden hatten sich ganz tapfer an die lange Tour zum Schachen im Wetterstein gewagt und diese prompt gepackt - Respekt! Der Mittwoch punktete ebenfalls mit gigantischen Traumwetter und wurde der heißeste Tag der Woche. Arbeit immer noch auf der Käsealm, ein Ende nicht absehbar, denn die Pannenwelle ging weiter. Egal, wie dem auch sei, eine walk and fly Tour zu einem feinen Südhang ging sich dennoch aus. Dazu der knackige Blick zur Füssener Seenplatte als Entschädigung war schon Gold wert. Thermisch bedingt konnte ich den Flug sogar etwas ausdehnen und fuhr nach einer soften Landung gleich zu Dundee um eine weitere Bernbeurer Umgebungsrunde zu starten. Dieses mal fuhren wir südlich Richtung Baderwäldlesee und marschierten am Ende des geteerten Weges los. Mit fantastischen Ausblicken ging es über einige Höhenzüge zum urig gelegenen Badesee hinab. Tatsächlich kein Morgewässer, sondern steiniger Grund und da war es keine Frage, wir waren in Nullkommanix im Wasser und plantschten nach Herzenslust im köstlichen Nass. Dundee ruderte wie ein Schaufelraddampfer durch's Wasser und man sah im seinen Spaß förmlich an. Dann liefen wir über einen weiteren, schön eingebetteten Weiher zurück zum Parkplatz. Der Donnerstag kam dann mit Tiefdruckwetter und es begann der Dauerregen, was mich nicht daran hinderte mit Dundee auf einen unserer Hausberge zu marschieren. Nur gut 1 Minute von unserem neuen Haus lässt sich der so schöne Weichberg mit seiner Kappelhöhe 967m besteigen. Neben dem Auerberg die zweite Erhebung unmittelbar bei Bernbeuren. Wie immer eine schöne Tour wo vor allem die liebliche Kapelle am Gipfel heraus sticht. Nun sieht es leider so aus wie wenn uns dieses Wetter über das Wochenende verfolgen wird und sich erst ab Montag wieder Hochdruck einstellen möchte. Naja, was soll's, machen wir wieder mal das Beste daraus und unternehmen doch das eine oder andere. Wie immer wünsche ich Euch allen ein schönes "Herbst" - Wochenende!!!

21/08/2017 - 27/08/2017 Was für eine Traumwetterwoche und schon der Montag begann mit strahlend blauen Himmel. Grund genug am Skiliftberg walk and fly technisch tätig zu werden. Schon der Aufstieg endete im Brombeerenschlaraffenland und ich schlug mir ordentlich den Bauch voll. Am Hütterl unter'm Startplatz wartete bereits Olli und so stiegen wir die letzten Meter gemeinsam zur Auslegefläche auf. Es folgte ein feiner Flug, thermisch ein bisschen rucklig und für Olli knapp über die Baumreihen hinweg zum Landeplatz, wo wir soft aufkamen. Dann ging's schnell Heim und ich packte Dundee ein um noch eine gemütliche Runde am Egglsee, wo herrlich die Seerosen blühen, zu drehen. Am Dienstag wieder Hammerwetter und ich musste Arbeitsmassig nach Garmisch. Hier zieht halt ab Mittag immer der Talwind gehörig an, aber es musste was gehen. Olli kam auch herein gefahren und so machten wir uns auf dem Weg zum Hausberg 1250m, wo ich noch nie geflogen bin. Problem eins die Anfahrt, denn Garmisch ist eine einzige Baustelle. Überall Totalsperrungen....zum kotzen, aber dann kamen wir doch mal zur Talstation. Problem zwei keine Karte und so eierten wir völlig Orientierungslos nach Gefühl die Hänge empor. Das ging allerdings recht gut und so kamen wir über die ziemlich steile Piste direkt am Startplatz an. Klein, steil und schmal....eine Schneise halt. Dennoch stiegen wir noch die wenigen Meter zum Kamm empor und genossen den Blick in die Felswände des Wettersteins. Dann ginge wir wieder zum Startplatz und legten aus, auch Olli mit ein bisschen "wuisln", aber er hatte halt einfach Respekt vor den Gegebenheiten. In einem guten Moment zog ich auf, Olli unmittelbar hinter mir und so waren wir beide schnell aus der Schneise raus. Thermisch bedingt ging es dann schnell nach oben. Startplatzüberhöhung war gleich absolviert. Die Bärte kleinräumig, aber dafür zahlreich. Die Belohnung war ein Blick über das gesamte Zugspitzmassiv, den Ammergauern und zum Estergebirge hinüber. Dazu der mehr als spektakuläre Tiefblick auf Garmisch, der das "i" Tüpfelchen dieses Fluges darbot. Lange drehten wir über dem Häusermeer, ehe wir im deutlich zunehmenden Talwind unsere Landeeinteilung planten. Immer wieder ließen wir uns seitlich versetzen um sauber rein zu kommen, was uns beiden letztendlich gelang. Freude hoch drei wie Schnitzel und so fuhr ich flott....oder besser stauend, schleppend über Oberau Heim um noch eine Dundeefelderrunde zu absolvieren. Am Mittwoch wollte ich auf alle Fälle früher Daheim sein und lief deshalb schnell auf meinen Skihang um doch noch ein Flügerl abzustauben, was Trotz Kühen im Startbereich gelang. Dann schnell Heim und mit meiner hübschen Sofie und Bube Dundee zum Windachspeicher marschiert, wo wir uns natürlich in's kühlende Nass verabschiedeten. Nachdem wir voll im Umzugsmodus waren und somit kurzzeitig auch "Internetlos" konnten am Freitag keine news kommen, aber die Telekom hatte mir einen Termin mit 21.00 Uhr am Samstag Abend gegeben, falls ich die Technik vor Ort selbst installiere. Doch egal wie es läuft, eine Tour geht sich immer aus und so erbeutete ich auch am Freitag einen walk and fly am Skiliftberg. Brombeeren wieder ohne Ende, so dass sich das Startgewicht gleich um ein vielfaches verschob! Danach marschierte ich dann gemeinsam mit Sofie und Dundee abermals auf den Kalvarienberg bei Weiler, denn Sofie kannte diesen schönen Flecken noch nicht. Am Samstag fuhr dann die Chaostruppe, bestehend aus Olli, Dietl, Dundee und mir in's tiefste Allgäu. Ein neuer walk and fly Berg musste her und so fanden wir uns bald im Unterholz mit herrlich, tiefen Morast, was für ein geiler Weg. Zumindest für den der gehen kann und während Dietl und ich ganz trittsicher die unangenehme Stelle passierten, versank Olli bis über die Knöchel (Ha! Ha!). Der weitere Weg führte uns wieder auf eine Forstpiste, die uns zu den höher gelegenen Almen brachte. Danach ging es wieder wild die Almwiesen bis kurz unter den Gipfel empor. Eine schmale Stelle bot sich als Startplatz an, der Wind kam mehr seitlich mit Osteinschlag, obwohl alle nennenswerten Stellen WSW prophezeiten. Egal, ich haute mich durch den engen Korridor hinaus und freute mich über einen genialen Flug. Der Blick streifte weit über die Allgäuer Berglandschaft, allen voran der urige Gottesacker mit seinen Felsfluchten. Die Landung soft, in einer ziemlich holprigen Wiese direkt am Parkplatz. Dann fuhr ich schnell zur Passhöhe hinauf und querte Mühsam die weiten Hänge unter den Gipfel zum Startplatz hinüber, was ca. 400Hm sein müssten, plus die 800Hm der Haupttour eine ordentliche Tagesleistung und schon erreichte ich den wartenden Dietl, samt Dundee. Olli hatte sich in der Zwischenzeit schon hinaus gehaut und Dietl folgte Ihm nun in die von uns so geliebte Dimension. Ich lief derweil gemütlich mit Dundee über den herrlichen Grat zum Auto zurück und wir trafen uns alle am Landeplatz. Der Sonntag stand wieder ganz im Zeichen des neuen Hauses, aber es fand sich doch die Zeit mit Sofie und Dundee die Wälder von Bernbeuren zu erkunden. Viel Neuland für die nächste Zeit und da freue ich mich schon darauf. Dabei fanden wir sogar eine Badegumpe die Dundee und ich gleich dankend einweihten. Nun folgt eine kleine Störung am Montag ehe wieder Hochdruck die Woche durchgehend fliegbar gestalten wird. In diesem Sinne Euch allen einen ruhigen Start in die neue Urlaubs- oder Arbeitswoche!!! 

18/08/2017 - 20/08/2017  Das Wetter war am Freitag zunächst noch ganz passabel und so ging sich sogar ein kleines walk and fly Erlebnis gleich nach Dienstschluß aus. Sonne, passender Wind, ein Traumpanorama und schon war ich in der Luft. Ein paar Kreise und schon setzte ich wieder zur Landung am Auto an. Danach ging es gleich weiter nach Bernbeuren, wieder stand unser neues Haus auf dem Plan. Am späten Nachmittag versuchte ich mich mit Dundee zum Lech, direkt in der Nähe von Bernbeuren durchzuschlagen, was uns auch gelang. Auf dem Weg allerdings die komplette botanische, Dschungelartige Vielfalt die man sich nur denken kann, Zecken inklusive. Wie dem auch sei, es war landschaftlich ein extremer Leckerbissen und so konnten wir dann auch zufrieden nach Hause fahren. Am Samstag mehr oder weniger Sifftime, aber ich hatte sowieso im neuen Haus genug zu tun und war dann eher überrascht als Nachmittags ein bisschen die Sonne hervor blinzelte. Das Fenster reichte und schon war ich am Heimweg mit Dundee unterwegs bei Weiler, kurz vor Bidingen und wir bestiegen den urigen Kalvarienberg. Eine kleine Kapelle zu Beginn, dann der Kreuzweg und eine weitere am höchsten Punkt. Dabei eine schöner wie die andere, zumal die obere unter dem Gebäude eine Tuffsteingrotte hatte. Fast würde man glauben es wäre eine echte Höhle! Erstaunlich was sich in Haustürnähe immer so alles finden lässt. Am Sonntag hatte ich dann wieder eine offizielle Tour geplant, aber Urlaubs - und Wetter bedingt war ich dann doch alleine unterwegs. Wie sich herausstellen sollte zu unrecht, denn im Westen war es bereits am Morgen strahlend blau und ich konnte mich über viel Sonneneinstrahlung freuen und äh...ja schwitzen! Schier endlos führte eine Piste in den Almenbereich, mit zahlreichen Serpentinen hinauf. Das Umfeld genial, letzte Nebelfetzen wabberten an den Berggipfeln entlang und unter mir glitzerte das Blausmaragdgrüne Wasser der Allgäuer Seen. Oberhalb der Alm führte der Weg durch freies Gelände, riesige Wiesen und zahlreiche Startmöglichkeiten, aber ich stieg bis zur obersten, wenige Meter unter dem Gipfel, auf. Es präsentierte sich ein perfektes, ideales Gelände um in die Luft zu kommen. Gemütlich legte ich meinen Flügel aus und startete tiefenentspannt in den jungen Vormittag. Der Flug genial, was nicht nur am Allgäuer Panorama, sondern auch an dem fantastischen Tiefblick zu den Seen lag. Genußvoll zog ich meine Runden und konnte mich gar nicht satt sehen, ach wie schön kann das Leben sein! nach einer Punktlandung am Parkplatz ging es gleich wieder nach Bernbeuren und Ihr wisst es ja ohnehin schon: Haus! Doch auch die Schufterei konnte mich nicht davon abhalten mit Dundee am Nachmittag noch eine lange Runde auf den Lechhöhen zu drehen. Zwischen Hohenfurch und Kinsau, eine wirklich spannende Ecke, marschierten wir an den enorm steilen und hohen Reißen entlang. So war dann auch der Sonntag für alle zufrieden stellend absolviert. Nun scheint eine vernünftige Flugwoche auf uns zuzukommen und ich denke da sollte doch das eine oder andere Flügerl laufen. In diesem Sinne einen entspannten Start in die neue Woche!!!

14/08/2017 - 17/08/2017 Was will ein Flieger mehr, Tag für Tag in der Luft sein und genau so war es. Schon am Montag konnte ich am Skiliftberg fündig werden und den ersten walk and fly absolvieren. Danach ging es gleich mit Dundee an den Lech zum abkühlen. Am Dienstag war ja Feiertag und so konnte ich mal wieder eine Tour organisieren. Ziel war das knackige Brentenjoch 2001m in den Tannheimern. Mit von der Partie waren Yvonne und Olli, so dass die Gruppe gemütlich klein war. Problemlos schraubten wir uns vom gut frequentierten Parkplatz, dem Ausgangspunkt der Bad Kissinger Hütte, in die Kar Bereiche unter dem Lumberger Grat, wie auch der Sebenspitze. Von den herrlich gelegenen Almen erreichten wir bald das Vilser Jöchl und hier folgte nur noch der etwas steilere Gipfelanstieg zum Brentenjoch 2001m, das schon mit perfekten Startwiesen herab grüßte. Hinzu kam ein grandioses Panorama, das von den Ammergauern, Allgäuern, Lechtalern bis in den Bregenzerwald reichte. Flott legten wir alle drei unsere Flügel aus und es folgte ein fantastischer Flug in spektakulärer Kulisse. Wenn Träume wahr werden und alle waren mehr als glücklich über den erfolgreichen Verlauf der Tour. Nach einer soften Landung ging es gleich nach Bernbeuren, wo wir alle noch am neuen Haus ein bisschen werkelten. Zu guter Letzt fuhr ich noch mit Olli und Dundee zum Windachspeicher wo wir alle noch Plantschtechnisch auf unsere Kosten kamen. Am Mittwoch ging es gleich noch weiter, wieder fand ich mich am Skiliftberg und traf sogar noch Adrian, der bereits vor mir mit seinem farbenfrohen Schirm in der Luft war. Am Abend fand ich mich dann mit meinem Buden an "Dundees Platzerl" wieder, das wie stets mit landschaftlichen Höhepunkten glänzt. Dazu noch eine dringend notwendige "Wasserung" und auch dieser Tag war mehr als positiv genützt. Am Donnerstag ein ähnliches Spiel, viel Hitze, aber auch viel Arbeit und so kam ich erst spät auf meine Kosten und konnte am Hausberg eine kleine walk and fly Aktion durchziehen, wobei der Wind mehr als perfekt anstand und mich weit hinaus trug. Danach marschierte ich mit Dundee in grandioser Abendstimmung über die Höhenzüge bei Wessobrunn und das hatte auch was. So nun kann der Wettersturz kommen und der kommt auch....natürlich am Wochenende...Grmpf!!! Naja, was soll's, denn so wie es aussieht wird es nächste Woche wieder schön, doch zunächst wird am Freitag im Lauf des Tages das Wetter kippen und sich Gewitter und dann Regen einstellen. Mal sehen ob sich das eine oder andere, kleine Fensterchen doch ergattern lässt. Wie immer wünsche ich Euch dennoch ein schönes, erholsames Wochenende!!!

11/08/2017 - 13/08/2017 Umziehen bedeutet immer Dauerstress, aber was hilft's, was sein muß, muß sein, doch ich wäre nicht der megaextremesport Norbert wenn ich nicht die eine oder andere Aktion einbauen würde, doch selbst da hatte das Wetter etwas dagegen. Am Freitag regnete es schon mal die meiste Zeit und mit viel Glück erwischte ich mit Dundee am Nachmittag ein Wetterfenster und konnte zum Windachspeicher marschieren. Dabei war es so frisch dass nicht mal Dundee in's Wasser wollte, dafür aber ich, denn ich hol mir den Sommer zurück und wenn es sein muß mit Gewalt! Am Samstag dann mehr oder weniger Dauersiff, aber wir waren im neuen Haus beschäftigt und die Zeit arbeitete für uns, denn am Nachmittag erwischte ich mit Dundee doch ein trockenes Fenster um in der näheren Umgebung die ersten Runden zu drehen. Dabei fanden wir sogar einen feinen NO/O Übungshang. Schon mal ein guter Start in die Neue  Heimat. Am Sonntag dann endlich Wetterbesserung und ich stürmte vor dem Umzugshammergewerkel in 24 Minuten auf's Hörnle. Perfektes Wetter, passender Wind und sogar mal eine Flugschule, welch seltener Anblick am Hörnle. Der Flug leicht thermisch unterstützt ein purer Genuß, die Landung soft und so konnte ich beglückt im Haus weiter räumen. Am Nachmittag kam dann Bube Dundee dran und wir marschierten auf unseren jetzigen, echten Hausberg, dem Weichberg mit der Kappelhöhe und seiner lieblichen Kapelle. Nun folgen noch zwei weitere Traumtage, aber ab Mittwoch stellt sich wieder eine Kaltfront ein, wie soll es auch anders sein wenn es wieder in die Arbeit geht. Wurscht, wie dem auch sei, ich wünsche Euch allen eine schöne Woche!!! 

07/08/2017 - 10/08/2017 Die Woche begann mit Traumwetter, nur der Wind zog am Alpenrand gewaltig an, der sogenannte Leitplankeneffekt verschlug mich dann weiter in das inneralpine und ich fand mich am Spieser 1650m im Allgäu wieder. Eigentlich ein klassischer Südstart, aber er sollte auch nach NO gut gehen und darum stieg ich auch über die einsame, wilde Nordflanke auf. Zunächst führte der Weg an den Spieserliften entlang, ein Gebiet dass ich schon oft mit den Tourenski erobert hatte, aber nie zu Fuß. Von der obersten Liftstation ging es in die urigen, wie auch felsigen Nordkare. Problemlos erreichte ich so den Sattel und die Blicke nach Süden wurden frei. Das Panorama hier oben war schon immer eine Schau, denn von den Tannheimern, den Lechtalern, den Allgäuern, bis zum Bregenzer Wald schweift der Blick. Nach einer Querung ging es nur noch zum Startplatz hinauf, der Wind passte und nur ein paar Kühe waren noch im Weg. Hinter dem Gipfel fand sich aber ein ruhiges Startplätzchen abseits der weidenden Tiere und ich legte aus. Der Start soft und schon flog ich über die dunklen Felswände der Nordseite hinweg, ein imposanter Anblick aus der Luft. Danach ging es leicht thermisch bergauf und ich konnte mich lange über dem Tal bei Unterjoch halten. Zuletzt landete ich problemlos unmittelbar beim Auto. Dann fuhr ich schnell Heim, packte Dundee in's Auto und schon machten wir uns wieder auf den Weg zum Windachspeicher, wo eine ausgiebige Plantschrunde folgte. Am Dienstag war starker Föhn angekündigt und der kam dann auch im Laufe des Vormittags und peitschte mit Windböen bis in das Alpenvorland. Zuvor aber konnte ich mit Dundee in geschützter Lage eine kleine, aber feine walk and fly Aktion durchziehen. Bei Traumwetter und herrlicher Aussicht erreichten wir das große Gipfelkreuz. Der Flug mit besten Wind aus Süden ein reiner Genuß und schon marschierte ich nach der Landung ein zweites mal hinauf um den wartenden Dundee abzuholen. Da hat halt jeder was von so einer pfundigen Tour! Am Mittwoch schüttete es am Morgen noch knackig, aber im Lauf des Tages wurde es besser und es ging sich nochmals ein Flügerl am gewohnten Skiliftberg aus. Der Himmel zwar bewölkt, aber es blieb immerhin trocken. Der Wind aus NO passte und so trug es mich  weit über den Landeplatz hinaus. Im Anschluß gleich nach Hause und mit Dundee eine Wanderung in die Wälder um Ramsach/Eresing durchgezogen. Immer noch blühten zahlreiche Pflanzen in den schillerndsten Farben am Wegesrand und versüßten die Tour. Der Donnerstag ging dann wieder einmal konsequent im Regen unter und es war schon eine Zumutung als es mich mit Dundee in die Thaininger Wälder verschlug. Das Nasse Bild der Bäume hat schon was, aber wenn man innerhalb von Minuten schon komplett durchnässt ist wird es wirklich zäh. Zumindest soll es am Wochenende, vor allem am Sonntag, besser werden und die Durststrecke Freitag werden wir noch überstehen. Somit Wünsche ich Euch wieder einmal ein schönes, erholsames Wochenende, samt Brückentag!!!

04/08/2017 - 06/08/2017 Kurz, knackig und Stressig, so in etwa lässt sich das Wochenende abstecken. Zunächst muß ja Sofies Wohnung in Bernbeuren geräumt sein, was schon mal jede Menge Arbeit beansprucht. Insgesamt werden wir wohl noch bis Ende August am transportieren sein, aber so ist das halt mal. Dann kommt natürlich noch Dundee, der ebenfalls seinen Auslauf braucht und so kämpfte ich mich mit einem strengen Zeitplan durch die Tage. Am Freitag fiel mir dann schon als erstes das Hörnle in den Schoß. Ein kurzweiliger, aber schwüler Anstieg brachte mich auf den Startplatz. Wetter astrein, der Wind paßte auch und schon gleitete ich sanft, mit leichter Thermik über Bad Kohlgrub hinweg. Dann schnell Heim und gleich mit Dundee weiter an den Windachspeicher, was immer eine gemütliche Wandertour mit Badeeinlage darstellt. Am Samstag dann mit Familienunterstützung GROSSKAMPFTAG, aber auch da konnte ich Morgens in einer Blitzaktion noch eine kleine, aber feine walk and fly Aktion abgreifen und so gestärkt in den Umzug mit eingreifen. Nachmittags marschierte ich dann gemeinsam mit Sofie und Dundee zur Stockkapelle bei Asch, um den Tag ruhig ausklingen zu lassen. Der Sonntag sollte dann restlos verregnet sein, aber mit enorm viel Glück fand ich am Vormittag eine trockene Phase und es gelang mir ein Doppelschlag. Zunächst ein geschmeidiges walk and fly, wo mich der Nordwind erstaunlich weit hinaus trug und dann die ganze Tour über Alternativanstiege nochmals mit Dundee, damit er auch auf seine Kosten kam. Das Ganze im trockenen und erst beim Heimfahren fing es zum schütten an. Ich sag's ja...Glück braucht der Mensch! Der nun kommende Wochenbeginn schaut vielversprechend mit saubernen Hochdruck aus und erst ab der Wochenmitte soll uns wieder ein Tiefdruckgebiet ereilen. Ich denke da sollte schon wieder aus gehen und so werde auch ich zwischen meinen Umzugskisten das eine oder andere Wetterfenster finden und hoffentlich nützen können! Somit Euch allen wieder einmal eine schöne Woche!!!

31/07/2017 - 03/08/2017 Wenn in den Alpen der Föhn werkelt gibt es doch immer noch Alternativen am Alpenrand und so machte ich mich gleich am Montag mit Dundee in's Allgäu auf um den Berleberg 896m https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&item=429, bei Kraftisried, einen Besuch abzustatten. Der Aufstieg in der Kuppenartigen Landschaft einfach nur schön und so hatten wir bald den aussichtsreichen Startplatz erreicht. Obwohl alle Windräder im Umkreis auf SW standen hatte ich hier leichten Ostwind, was ich nicht verstehen muss und legte schon mal aus. Mit bisschen mehr laufen hob ich dann ab und flog den herrlichen Hang hinab. Der Blick dabei immer zu den Allgäuer, Tannheimer und Ammergauer Bergketten gerichtet. Dann schnell zusammen gepackt, Dundee abgeholt und noch eine ausgedehnte Runde durch den Kemptner Wald marschiert. Es folgte ein Notartermin in Schongau und Nachmittags hauten wir uns noch schnell zum abkühlen in den Windsachspeicher und so war der erste Urlaubstag schon einmal voll ausgekostet. Am Dienstag hatte ich Zahnarzttermin, aber ich ließ es mir nicht nehmen schon davor eine kleine walk and fly Aktion einzubauen. Traumhaftes Wetter, schillernde Farben und schon schwebte ich über der Allgäuer Seenlandschaft. Weiter zum Zahnarzt und nach dem stets unangenehmen Termin gleich nach Bernbeuren zu unserem zukünftigen Haus. Ein Traum in SW Hanglage, dazu bester Alpenblick, in Holzbauweise, ein Teich, mit Doppelgarage, ein XXL Carport, ein Gewächshaus und so weiter...perfekt halt. Da wußten wir gleich dass heuer noch viel Arbeit/Umzug auf uns zukommen wird. Am Nachmittag marschierte ich noch mit Dundee auf's Thaininger Bergkircherl, dass neuerdings mit einer Aussichtsschautafel versehen ist. Am Mittwoch gab es dann schon allerhand in Sofies Wohnung zu räumen, hinzu kam ein Noteinsatz in der Arbeit und da verbrachte ich dann auch einige Stunden auf einer Baustelle, ehe ich doch noch bei der Rückfahrt ein kleines, aber feines walk and fly einbauen konnte. Mit Dundee lief ich dann noch eine lange Runde in den Thaininger Wälder, allerdings mit steigendem Tempo, denn die Mücken und bremsen verfolgten uns ziemlich arg. Dann reichte es an diesem Tag auch mal wirklich und ich fiel müde in's Bett. Der Donnerstag hatte dann wieder mehr Luft im Gepäck, aber es tobte wieder ein föhniger Wind und so packte ich mit Dundee ein länger schon geplantes Projekt in Haustürnähe an. Ein kleiner Berg, mit einer keltischen Ringanlage im Wald war das Ziel, die sogenannte Kanzel mit 783m Höhe hatte auch ein Gipfelkreuz mit einem nach SW ausgerichteten Hang. Alles passte, Wetter, Wind und schon konnte ich den neuen Flugberg einweihen. Nach einer soften Landung wieder hinauf zu Dundee gelaufen und den kompletten Ringwall abmarschiert. Muß mal eine riesige, imposante Anlage gewesen sein. Da es immer heißer wurde flüchteten wir auch heute nochmal zum "notwassern" an den Windachspeicher und es war wirklich mehr als eine Wohltat. Dundee war nicht zu halten und stürmte als erster in's kühle Nass. Nun folgen wohl zwei weitere, mit Gewittern durchsetzter Tage und am Sonntag drückt auch noch eine regnerische Kaltfront herein, also alles andere als rosig, aber ich denke es lässt sich mit Gespür das eine oder andere Fenster finden um doch ausrücken zu können. Somit Euch allen wieder einmal ein schönes, erholsames Sommerwochenende!!!

28/07/2017 - 30/07/2017 Am Freitag drückte noch die Restfeuchte an den Alpennordseiten einige Schauer heraus, aber am Lech konnte ich bei strahlenden Sonnenschein dann endlich am Abend mit Dundee eine feine Tour auf den Höhenzügen über Mundraching durchziehen. Die Sonne tat uns nach den endlosen Regentagen auch sichtlich gut. Am Samstag stand dann eine offizielle Tour an, aber das Wetter hatte so seine eigenen regeln. Oberhalb der 2000m Grenze wehte eine satte Südströmung und da wollte ich weit weg bleiben. Um dann dennoch einen satten Höhenunterschied zu ergattern fiel meine Wahl auf die fliegerisch völlig unbekannte Fluh im westlichen Allgäu. Hinterhalb des überlaufenen Hündleskopfes führt dieser Kamm ein stilles Dasein, da es aber schon Richtung Bodensee abfällt bekämen wir hier bei einer geringen Gipfelhöhe mit 1391m dennoch knappe 900 Höhenmeter Flug. Nur ein vorgelagertes. großes Plateau um Hagspiel muß überwunden werden und das war die Crux. Nachdem einige Spezl am Sicherheitstraining teilnahmen und andere mit den Kindern in Urlaub fuhren machte ich mich nur mit Adrian und Dundee auf den Weg. Staufrei erreichten wir flott den Talort Aach, unmittelbar vor der Grenze zu Österreich. Hier führte eine steile Straße nach Hagspiel hinaus und an der Kapelle vor dem kleinen Dörfchen parkten wir. Zuerst stiegen wir auf den nicht weit entfernten Dreiländerblick 1085m und peilten die Lage. Der Startbereich am Lift schien zu weit entfernt, aber direkt am Kamm der Fluh öffnete sich eine idealst geneigte Wiese und diese strebten wir an. Zunächst wieder vom Dreiländerblick hinab, durch den Ort und alsbald in den dunklen Wald. Der vermeintliche Fahrweg endete bald im "Nichts" und wir kämpften uns zwischen Nagelfluhfelsen extrem steile, glitschige Lehmwände hinauf. Ein abrutschen hätte hier unangenehme Folgen, aber Adrian meisterte die Problemstellen wie ein alter Hase. Ebenso Dundee, der sich nur immer wieder mal selten verrückt mit der Leine um die Bäume wickelte. Doch auch dieses Gelände nahm sein Ende und wir kamen plötzlich über einen Forstweg an eine Alm, darüber unsere Wunschwiese und schon packten wir auch noch die letzten Höhenmeter im banne der gewaltigen Säntis, die sich im Hintergrund aufbaute. Der Startplatz selbst der Hammer, eigentlich wie ein gepflegter Startplatz in unseren Mittelgebirgen. Eine breite Schneise, zuerst flach, dann stark fallend, nahezu perfekt. Flott machte ich mich startklar, denn ich musste ja ein zweites mal herauf marschieren. Leichter Seitenwind behinderte mich kaum und schon war ich in der Luft über Hagspiel. Sollte es reichen oder ging es zum Landen am Parkplatz bei der Kirche hinaus. Nein, weit gefehlt, denn ich konnte mich sensationell gut halten und überflog problemlos das Plateau. Weit stand mein Duster unter mir als ich mich an den Weiterflug bis Aach wagte. Der Rundumblick von den Allgäuern, zum Bregenzerwald bis in die Schweiz einfach nur ein Traum und unmittelbar beim Campingplatz in Aach setzte ich zufrieden zur Landung an. Schnell zusammen gepackt und bei einigen Jungs die ein Festzelt aufbauten nachgefragt ob mich nicht einer nach Hagspiel, für eine Halbe, hinauf fahren könnte. Gefragt, gefahren und schon war ich am Ausgangspunkt abgesetzt worden. Gleitschirm in's Auto und Vollgas hinauf zu Adrian und Dundee. Diesmal allerdings nicht durch die Lehmwandroute, sondern durch das Skigebiet Hochlitten, wo ich von der obersten Liftstation problemlos zur Alm steigen konnte und dann wieder nur noch die Startwiese hinauf mußte. Dundee freute sich Schwanzwedelnd und Adrian hatte bereits ausgelegt. Souverän haute er sich in dem hügeligen Gelände hinaus und machte sich ebenfalls auf den Weg nach Aach. Adrian packte auch alle Stufen und konnte so den weiten Flugweg absolvieren, während ich mit Dundee über das Skigebiet zum Auto abstieg. Dann fuhr ich hinab nach Aach und sammelte den glücklichen Adrian ein. Was für ein toller Tag, welch eine fantastische Tour, eine Unternehmung die so wohl kaum jemand auf dem Tacho hat. Respekt vor allem an Adrian der sich an solchen Neutouren nicht ängstigt, sondern sich immer mehr nur steigert! Am Sonntag ließ ich es, ausschlafend, erst einmal ruhig angehen und so machten wir uns, besser gesagt Sofie, Ivonne, Olli, Thomas und Dundee erst am späten Vormittag auf um am Alpenrand ein kleines walk and fly abzuziehen. Ebenfalls wie gestern gut geschützt vor den Föhnströmungen in der Höhe. Das Wetter traumhaft, aber heiß und so standen wir alle verschwitzt am aussichtsreichen Startplatz. Zuerst haute ich mich hinaus, gefolgt von Ivonne und Thomas. Leicht thermisch flogen wir entspannt zum Landebereich an der Kiesgrube und freuten uns alle über den herrlichen Tag in Verbindung mit diesem schönen Flügerl. Ich lief dann gleich wieder zu Sofie, Olli und Dundee hinauf um so gemeinsam absteigen zu können. Über die Eisdiele in Peiting, wo sich Dundee mal wieder wie ein Raubtier aufführte, ließen wir den Tag ordnungsgemäß ausklingen. Wieder einmal allen Prognosen zum Trotz ein fantastisches Wochenende abgegriffen und nun kann die neue Woche, wohl mit Rekord Sommertemperaturen auf uns zukommen. Somit Euch einen entspannten Start in die erste Hitzewoche des Monats August! 

24/07/2017 - 27/07/2017 Grausig, grausig, grausig, was für ein Desasterwetter, aber ich weiß gar nicht wie, doch es gelang mir am verregneten Montag schon mal ein kleines walk and fly. Der Wind stand passend an und mein Anakis trug mich über zahlreiche Nebelbänke problemlos zum Landeplatz am Auto hinab. Danach schüttete es weiter und nur zu Hause konnte ich abermals ein trockenes Fenster ergattern und mit Bube Dundee eine entspannte Runde in den Thaininger Wäldern zur Waldkapelle drehen. Dienstag und Mittwoch waren dann schon mehr als arg, Dauerregen pur und so waren selbst die Dundeerunden nach kürzester Zeit mit kompletter Durchnässung verbunden. Erst am Donnerstag ergatterte ich wieder einen Lichtblick und konnte mal wieder den Sonntraten besteigen. Verhältnismässig ruhig, keine Hausfrauenkarawanen wie sonst, Ausnahmsweise mal Ruhe und Stille. Der Wind an Blom und Brauneck W/SW...hier Ost....hää? Irre, aber war so und so legte ich passenderweise am Weststartplatz aus. Das Wetter perfekt, wurde auch Zeit und schon ging's leeig in den freien Luftraum über Tölz. Viele Runden wurde es nicht, denn es saugte mich ziemlich flott Richtung Landeplatz hinab, aber egal Hauptsache endlich wieder ein Flug. Dann noch eine entspannte Landung und ein Lamabesuch, so putzige Kerlchen! Zu guter Letzt die ebenfalls trockene Dundeerunde in den Thaininger Felder, wo sich noch ein schöner Zugspitzblick noch ergab. Nun folgt ein halbwegs passables Wochenende und da sind wir nach dieser Siffwoche tiefenentspannt und freuen uns über jede Minute Sonnenschein! Somit Euch allen ein schönes und erholsames Wochenende!!!

21/07/2017 - 23/07/2017 Kaum zu glauben, oder doch? Jedenfalls war dieses Wochenende eher als mau klassifiziert und so hatte ich nicht gerade viel Hoffnung als wir in den Bayerwald fuhren. Dich wir wurden nicht enttäuscht, denn selbst am Freitag, wo schwere Gewitter vorher gesagt wurden, entpuppte sich der Abend mit strahlenden Sonnenschein. So war es klar dass sich die Anreise über den Rusel abspielte und wir den Hochstein ansteuerten. Wir wären auch früher dran gewesen, aber ein Unfall auf der A3 ließ uns vor Hengersberg im Stau versauern.   Irgendwann kamen wir dann aber dich mal an und ich lief schnell zum herrlich gelegenen Startplatz in der alten Skipiste hinauf, während Sofie mit Dundee zum Landeplatz in Böhaming fuhr. Schöne Blicke Richtung Donausenke und dem Brotjacklriegel wurden frei. Kaum Wind, vielleicht schon ein Hauch von hinten, aber egal mein neuer Anakis, diesmal wieder ein B, da Anakis 2, musste ausprobiert werden. Schöne bayerische Farben mit weiß blau und dazu ein graues Sky S machen diesen Schirm zu was besonderem. Der Start problemlos und schon gleitete ich soft über der grenzenlos weiten Waldfläche des Bayerwaldes. Die Baumreihen am Pistenende waren weit unter mir und ich konnte noch einige Runden ohne sinken über Böhaming drehen. Sofie stand schon am Landeplatz und auch Dundee tigerte aufgeregt hin- und her. Noch ein paar Kreise und ich landete in Richtung Berg, was für mich mehr Rückenwind am Startplatz sprach. Wie auch immer, Einweihungsflug gelungen und di konnten wir weiter zur Mam nach Zwiesel fahren. Dann noch eine längere Waldlaufrunde mit Dundee und der Tag war perfekt abgeschlossen. Am Samstag schon eher wechselhaftes Wetter und als wir zum shoppen über die Grenze bei Furth im Wald in die Tschechei fuhren tröpfelte es sogar. Bei der Rückfahrt blieben wir am Dieberg stehen. Zuletzt war der Schneisenstartplatz kaum hergerichtet und restlos verwachsen. Vielleicht ist nun besser, zumal der Wind mehr aus Süden, statt aus Westen kam, aber egal, wir wollten alle eine kleine Tour machen und so stiegen wir gemütlich die weiten Serpentinen im wunderschönen Wald auf. Die Bäume am Dieberg sind besonders groß und eindrucksvoll. Bald erreichten wir das kleine Hütterl und die liebliche Marienstatue. Nun war es nur noch ein kleines Stück am Kamm entlang zum Startplatz, der wie es zu erwarten war noch schlimmer dalag. Das Buschwerk immer höher, Windanzeiger nicht vorhanden, sowohl oben wie auch unten, was eigentlich schade ist, denn ich finde diesen kleinen Startplatz besonders schön, wie auch anspruchsvoll. Ohne Wind geht hier nun Garnichts mehr und den hatte ich. Mit satten Böen brach er jenseits der 30er Marke herein. Leider aus SW und so sah ich mir die Geschichte erst einmal an. Dundee verkroch sich derweil in das schattige Unterholz und Sofie machte es auf der Startwiese gemütlich. Laut Internet am Osser 20 Durchschnitt, 30 Spitze und da bin ich noch in Vorwärtsflug. Nur der Seitenwind in dieser extrem schmalen Schneise ist kritisch, doch ich legte mal aus. Mehrmals wurde der Schirm verwurschtelt, doch ich beobachtete ruhig due Böen und die Zeiten dazwischen, denn ich musste nur heil aus der Schneise raus. In einem günstigen Moment zog ich auf, musste den Schirm massiv korrigieren um abzuheben. Dann flaute der Wind ab und ich kratzte A. knapp über die Büsche hinweg. Ein weiterer Windstoß und ich hatte die Schneise unter mir. Jetzt gab es nur noch Wind und keine Leefallen mehr, so dass sich auch Flugfotos ausgingen. Sofie verfolgte meinen Flug solange es ging um glaubte ich würde in die Tschechei abgetrieben, doch ich stellte mich in den Wind, hatte Startplatzüberhöhung und konnte mich so langsam über den Landebereich vorarbeiten. Der Blick ging weit über den Drachensee nach Furth im Wald, bis hinüber zum Voithenberg. Währenddessen stiegen Sofie und Dundee schon mal ab und ich setzte im böigen Wind ruppig zur Landung an. Wow....alles geklappt und schon legte ich zusammen und lief den beiden entgegen. Nach dieser rundum gelungenen Aktion ging es Abends mit Sofie, wir beide in Tracht,  in die Marktstube nach Zwiesel, ein feines Restaurant was sich zurecht einen Michelin Stern erarbeitet hat. Am Rückweg schauten wir noch im Grenzlandfest vorbei und rundeten diesen mehr als erfolgreichen Tag noch so richtig ab. Am Sonntag schüttete es am Morgen zunächst einmal ausgiebig, aber am  Vormittag wurde es trocken und zum Teil kam die Sonne heraus. Sofort packte ich Dundee und lief auf den Zwieselberg hinauf. Schließlich Mam und Volkers Hausberg, mit seinem kleinen, aber urign Aussichtsbankerl. Dundee hatte seinen Spaß und danach ging ich mit Sofie noch zur Kirta in der Zwieseler Innenstadt, wo wir einen schönen Willkommensgruß aus Holz für unser zukünftiges Haus kauften. So konnten wir nach einem Schnitzelessen gemütlich nach Hause fahren und den Kurzurlaub abschließen. Am Weg allerdings öffnete sich doch glatt ein Sonnenfenster, der Wind ließ nach und kam aus SW, die obere Schicht SO...mmmh, sollte doch noch was gehen und schon fuhren wir am Sommerberg vorbei. Sofie fuhr gleich weiter zum Landeplatz während ich zum herrlich gelegenen Startplatz lief. Hier war alles Top in Schuß, der Wind stand perfekt an und so gelang mir doch noch ein dritter Flug, mit satter Überhöhung und Sonnenschein, kaum zu glauben. Genußvoll kreiste ich über Sofie und Dundee ehe ich sanft unmittelbar bei den beiden landete. jetzt konnten wir Heimfahren und die Zufriedenheit kannte keine Grenzen. Nun folgt leider wieder eine neue Arbeitswoche und erschwerend hinzu kommt ein nicht gerade ansprechendes Wetter, was Fliegen wohl verhindern wird, aber wurscht, ich wünsche Euch dennoch allen eine tolle Woche, egal wo es Euch hin verschlägt!!!

17/07/2017 - 20/07/2017 Die Woche begann mit fliegerischem Traumwetter und so fand ich mich nach der Arbeit gleich in Eisenberg am Schlossberg wieder. Ein kurzweiliger Aufstieg brachte mich flott unter die Schloßalm wo der Startplatz lag. Dazu ein traumhafter Blick in das Füssener Seenbecken, dann noch perfekter, sanfter Wind aus SO, so dass einem gemütlichen Flug nichts im Wege stand. Ruhig zog ich auf, hob ab und flog lautlos über die weiter unten grasenden Kühe ab. Ein paar Runden über Eisenberg und schon landete ich soft in Parkplatznähe. Nachdem ich zusammen gepackt hatte und zum Auto marschierte stoppte ein Traktor neben mir und ich bekam einen gehörigen Anschiss. Mehr als unfreundlich wurde ich darauf aufmerksam gemacht dass ich hier nicht zu fliegen hätte. Ich entschuldigte mich zwar und wies dennoch darauf hin dass dies ein zugelassenes Fluggebiet wäre, zudem es ja in der Geländedatenbank des DHV aktuell vorhanden ist. Schroff kam zurück dass dies nicht zu interessieren hat und ich mich schleichen sollte. Was soll's, aggressive "Rindviecher" gibt es ja überall. Daheim entspannte ich dann bei einer "legalen" Wanderung mit Bube Dundee zum Windachspeicher, wo wir natürlich noch ein ausgiebiges Bad nahmen. Am Dienstag hatte der Tag wieder massig Hitze und sonniges Wetter. Dumm dass ich mir das Knie an der Baggerschaufel massiv anstieß und ich so mehr humpelnd auf meinen Skiliftberg lief. Hinzu kam eine gewaltige Gewitterfront die sich genau an meinem Startplatz teilte, rechts blauer Himmel, links die Düsterniss. Flott haute ich mich bei passenden Wind gerade noch save hinaus und ergatterte so die letzte Flugmöglichkeit des Tages. Der Mittwoch verlief in ebensolch fliegerisch geprägten Bahnen, allerdings weiter westlich in den Allgäuern, wo ich nach der Arbeit an einer ehemaligen Skipiste glücklich wurde. Der heißeste Tag der Woche machte beim Aufstieg seinem Anspruch alle Ehre, es lief der Schweiß in strömen, aber das hielt mich nicht auf und schon bald legte ich meinen Flügel aus. Ein sanfter Start, dann aber bald bockige Thermik die mich ziemlich durchschüttelte. Es dauerte eine Weile bis ich mich in den Landebereich hinein gearbeitet hatte um dann mit zahlreichen Hebern aufzusetzen. Dann ging's flott Heim und ich marschierte mit Dundee nochmals die schöne Runde zum Windachspeicher, denn bei den Temperaturen kann es für uns beide nur zum plantschen in's Wasser gehen. Dundee hatte seinen Spaß, er strampelte wie ein Schaufelraddampfer durch das kühle Nass. Ich ebenfalls, als ich fast bis zur Seemitte hineinschwamm, einfach herrlich! Am Donnerstag kam recht schnell eine düstere Front auf, so dass nach der Arbeit außer Dauerregen nichts zu holen war, zumindest fliegerisch. Am späten Abend dagegen war es vorbei und aus Westen wurde es wieder sonnig. Grund genug gleich mit Dundee nochmals zum Windachspeicher auszurücken und eine gehörige Plantschsequenz durchzuziehen. Was für eine angenehme Abkühlung. Das nun kommende Wochenende schaut eher durchwachsen aus, aber ich denke das eine oder andere sollte schon gehen. Wir fahren schon mal zu meiner Mam in den Bayerwald und checken vor Ort die Lage. In diesem Sinne Euch allen ein feines, ereignisreiches Wochenende!!!

14/07/2017 - 16/07/2017 Am Freitag windete und regnete es schon wieder, aber ich fand mit Dundee glatt ein kleines, sonniges Fenster am Windachspeicher wo wir sogar eine Plantschaktion einbauen konnten. Am Samstag stand dann endlich mal wieder eine walk and fly Führung an, wobei die Prognosen alles andere als rosig waren und der Sonntag deutlich besser sein sollte. Egal, zuversichtlich fuhr ich mit Adrian in's Außerfern, wo wir uns mit Reiner im strömenden Regen trafen. Das erste Parawaiting sozusagen im Auto, denn wir gingen erst los als es ein bisschen trocken wurde. Endlos zog sich ein Forstweg in weiten Schleifen die Hänge an der Ostflanke des Gartnerjochs 1906m die Hänge empor. Ab und zu blinzelte die Sonne heraus, aber dann kam gleich wieder Regen...ächz...und so Parawaiting zwei in der Alm kurz nach dem Forstpistenende, wo wir uns unter das Dach kauerten und eine Runde schliefen. Es sollte weiter oberhalb eine weitere Alm sein, aber man konnte sie im Nebel nicht sehen und so machte ich mich als erster auf den Weg um sie zu finden. Patschnasses, knietiefes Gras erschwerte den Anstieg in den immens steilen Wiesen. Innerhalb weniger Minuten waren Hose und Schuhe komplett durchnässt. Nach einer Schulter querte ich die Hänge und fand die nächste Hütte, es folgte ein Handyanruf an mein Team und schon eilten die beiden zu mir herauf. Nun kam Parawaiting drei, samt Wind und Graupel....es war zum wahnsinnig werden. Nach einer weile kam endlich mal blauer Himmel heraus und wir marschierten weiter dem Gipfel entgegen. Wunderschöne weite Wiesen, mit unglaublich vielen Blumen begleiteten uns in den letzten Höhenmetern. Dahinter die wilden Felsen der Mieminger und die brüchige Gartnerwand. Nach den ganzen Pausen kamen wir entspannt am Gartnerjoch auf 1906m Höhe an und es tobte ordentlich der Wind. Was soll ich sagen...es kam Parawaiting vier auf uns zu und so verweilten wir mehrere STUNDEN!!!! mit ausgelegten Flügeln. Währenddessen war das Eiswürfelgrillteam schon im Landebereich und wartete auf den Fliegertrupp...umsonst...es kam keine brauchbare Phase und nach 17 Uhr stiegen wir mit den offenen Schirmen über den Schultern wieder zum Hütterl ab, denn vielleicht gäbs ja eine alternative, wobei die sich alle als leeig herausstellten. An den Bäumen glaubte ich an einen Hoffnungsschimmer, denn sie bogen sich etwas weniger. Reiner hatte keine Lust mehr und entschied sich für en Abstieg, während Adrian und ich die Schirme wieder zum Startplatz hinauf schleppten. Es war tatsächlich weniger Wind, zumindest für ein paar Minuten und dann zog er wieder an. Egal, wir wagten einen Versuch....Telefonat an das Grillteam: Wir starten und schon platzierten sich alle mit den Stühlen wie im Kino auf Gipfelsicht. Adrian zog auf und wurde gleich mit einem Rückwärts Abgang, inklusive fünf Purzelbäumen belohnt. So gings nicht, zu stark und so probierten wir den Rückwärtskatapultstart, wo ich Adrian an den Trägern mit aufzog, mich voll entgegen stemmte um Ihn dann über mich hinaus zu "werfen", was perfekt gelang. Soft war Er dann in der Luft und slidede seitlich am Gipfelkreuz entlang in den freien Luftraum hinaus. Sofort zog ich auf und folgte Adrian. Über Funk waren wir dauernd in Kontakt und koordinierten den Flugweg. Relativ ruhig zogen wir über dem Ausserfern unsere Kreise, endlich war der Blick frei auf die Lechtaler, Tannheimer, Ammergauer, Wetterstein und die Mieminger Bergwelt, ein imposantes Ambiente zu unserem verdienten Traumflug. Trotz des starken Windes konnten wir soft in Parkplatznähe landen und fielen sogleich über die Eiswürfel Grillspezialitäten her. Was für ein genialer Flug, was für eine sensationelle, taffe Aktion von Adrian...allen Respekt!!! Der Tag war natürlich lang und so kamen wir spät, erschöpft, aber glücklich Heim. Am Sonntag kam dann das erwartete Traumwetter und ich haute mich gleich zur Frühstückstour mit Dundee an unseren Skiliftberg. Hammerstimmungen, perfekter Wind, ein super Flug und schon war ich ein zweites mal zum Gipfel unterwegs um den wartenden Dundee zu holen und somit waren wir beide mehr als zufrieden. Dann kam endlich Relaxtime mit Sofie, wohlverdientermaßen! Nun steht uns eine Hochdruckwoche mit bester Thermik bevor und da würde ich doch sagen macht was daraus. Also somit Euch allen einen erfreulichen Start in die neue Arbeitswoche!!!   

10/07/2017 - 13/07/2017 Durchwachsener Wochenstart mit Wind, Regen und Donner und dennoch konnte ich mit viel Glück ein kleines Winzfenster ergattern, um am Skilifthang ein walk and fly durchziehen. Feiner Anstieg, passender Wind, geöffneter Weidezaun...perfekt und schon war ich in der Luft. nach der soften Landung gleich weiter zu Dundee um die alltägliche Wald und Wiesenrunde zu absolvieren. Am Dienstag ein ähnliches Bild und die Bäume bogen sich im Wind. Ich dachte schon nicht mehr an einen Flug als sich plötzlich nach der Arbeit die Situation für eine kurze Zeit beruhigte. Schnell rannte ich an einem meiner Skihänge hinauf und wurde belohnt. Bunte Natur, Sonnenschein, wie auch passender Wind und schon war ich in der Luft. Thermisch, wie auch mit Unterstützung des Windes ging es gleich einige Stockwerke nach oben. Genußvoll drehte ich meine Kreise über dem malerischen Talort um dann soft am Parkplatz zu landen. Dann natürlich gleich Heim zu Dundee um noch eine Runde am Egglsee zu drehen. Die Lichtstimmung zauberte dabei fantastische Eindrücke so daß mir bei der Haustürnahen Tour fantastische Bilder gelangen. Der Mittwoch war dann endgültig mit haarsträubenden Wind versehen, auch wenn es schön war und so flüchtete ich gleich mit Bube Dundee zum Riedberg bei Landsberg um einige Höhenmeter zu schruppen. Dazu noch frische Waldhimbeeren und schon war die Welt wieder in Ordnung. Der Donnerstag brachte etwas Wetterbesserung, nur die höheren Berge waren immer noch in Wolken und so machte ich mich am Alpenrand an einen meiner Skigipfel auf ein walk and fly auf. Ein kurzweiliger Aufstieg, dazu passender Wind am Startplatz und fertig war der geschmeidige Sunsetflug. Nach einer soften Landung fuhr ich gleich Heim zu Dundee und wir liefen noch die urige Ödenburgrunde, so war für alle was geboten. Nun folgt ein nasser Freitag, aber dann sollte am Wochenende das Wetter wieder eine steigende Tendenz haben und vor allem am Sonntag wieder mit Sonne pur punkten. Wie dem auch sei, ich wünsche Euch natürlich ein schönes, erholsames Wochenende!!!

07/07/2017 - 09/07/2017 Das Wochenende kam mit schwül warmen Temperaturen jenseits der 30° Marke daher. Dazu am Freitag wieder windige Bedingungen was einen Sunsetflug zunichte machte. Bei der Hitze war aber die Wahl nicht schwer, denn so ging es gleich mit Sofie und Dundee an den Lech zum "Notwassern" und das war eine herrlich, angenehme Abkühlung. Am Samstag sollte dann ebenfalls ein windiges Intermezzo den Tag Flugunfähig hinterlassen, aber ich dachte nicht daran mich dieser Sauerei zu unterwerfen. Gemeinsam mit Sofie und Dundee ging es weit in das westliche Allgäu in der Nähe von Isny zur Riedberger Kugel, wo sich auch am vorgelagerten Skigebiet, am Iberg ein Flug einbauen ließe. Tatsächlich war der Wind am Morgen schon ziemlich forsch, aber kaum stiegen wir die steilen Pistenhänge auf wurde er prompt schwächer. ich lief gleich mit Dundee voraus zur Gipfelstation und legte meinen Flügel vor einem anregendem Panorama aus. Der Start völlig easy und schon ging es thermisch auf Startplatzüberhöhung hinaus. Top Bedingungen für einen vermeintlich schwachen Tag. Soft flog ich lange Kreise ohne zu sinken, ehe ich den Landebereich ansteuerte und unmittelbar am Auto landete. Schnell den Schirm zusammen gepackt, in's Auto geworfen und wieder hinauf zu Sofie die mittlerweile bei Dundee wartete. Flott war ich wieder oben und wir verlängerten die Brotzeitpause noch etwas bevor wir den langen, mit Blumen und Schmetterlingen übersääten Kamm zur Kugel begingen. Ein Traumweg, an dem einem nur die erbarmungslose Hitze zu schaffen machte. Bald erreichten wir aber den höchsten Punkt im Westallgäu und der Blick zu den Nagelfluhketten um den Hochgrat und weiter bis zur Säntis in der Schweiz wurde frei. Lang hielten wir uns in der Sonne nicht mehr auf und waren froh als wir i Abstieg in den schattigen Wald eintauchten. Nun zog auch der Wind wieder voll an und an einen Flug wäre nicht mehr zu denken. Wer hätte das gedacht, eine geniale Tour, ein feiner Gipfel, ein Flug und dazu bestes Wetter!!! Am Sonntag schaute es in der Früh dann so gar nicht gut aus, im Gegenteil, es schüttete, donnerte wie nur gerade was. Nach einem ausgiebigen Frühstück machte ich mich mit Dundee auf den Weg. Vor langen hatte ich schon den Startplatz Rehlehalde/Schöner Berg bei Friesenried (nähe Kaufbeuren) mit Fudy gesucht, aber nie gefunden. Wahrscheinlich lag es daran das in der sonst halbwegs passablen DHV Datenbank https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&item=432 die Lage komplett falsch eingezeichnet ist. Heute aber waren wir richtig und marschierten gleich los. Das Wetter wurde auch besser und der Föhn setzte sich durch, ein Grund warum wir gerade hier doppelt gut und geschützt aufgehoben waren. Der Aufstieg führte malerisch an Bachläufen entlang in den Wald hinein. Problemlos erreichten wir den Kamm und bald die ausladend große Startwiese, geradezu ideal fürs Groundhandeln geeignet. Ordentlich brach der SW Wind den hang herauf und ich machte es mir mit Dundee erst einmal gemütlich. Nach dieser Pause legte ich aus und zog soft den Schirm auf. Sanft flog ich aus dem Startkorridor über die freien Felder hinaus. Es trug gut und ich konnte eine friedlich grasende Kuhherde weit unter mir lassen. Locker landete ich kurz vorm Parkplatz, ließ alles liegen und holte Dundee herunter. Dann packten wir ein und gingen noch einmal auf eine Plantschrunde zum Bach. Rundum ein gelungener Tag und nun kann die neue Arbeitswoche kommen, auch wenn uns wieder einmal wechselhaft, schwüles Gewitterwetter bevorsteht. In diesem Sinne Euch allen einen gemütlichen Start in die kommende Woche!!!      

03/07/2017 - 06/07/2017 Endlich mal eine Woche die Gleitschirmtechnisch zuschlägt und schon am Montag konnte ich fliegerisch punkten. Der klassische walk and fly nach der Arbeit in einer Unzahl an Blumen und Schmetterlingen wurde zum Genußflug, auch wenn es noch recht windig war. Danach ging es mit Sofie und Dundee noch in Thainings Felder, was den tag perfekt ausklingen ließ. Der Dienstag war schon von der Früh an strahlend blau und da bot sich einiges an. Zunächst kühlte ich mich im wunderschönen Staffelsee bei Murnau mit einer Schwimmaktion ab. Danach ging es weiter nach Penzberg zum Martin im www.flightclub.org, um zu sehen was es so alles neues am Markt gibt. Im Anschluß dann natürlich noch eine walk and fly Aktion am nur 10 Minuten entfernten Sonntraten. Schon lang her das ich hier im Isartal geflogen bin. Der Aufstieg wie stets an diesem fast gänzlich mit freien Blicken aufwartenden Berg grandios in's Karwendel und zur Benediktenwand. Dazu auch die hier üblichen "Hausfrauenkolonnen" von Tölz (schmunzel....). Der Startplatz gepflegt mit zwei Windanzeigern aus Klopapier (doppelschmunzel....). Perfekter Westlicher Wind stand auch an und schon war ich in der thermischen Luft wo es gleich nach oben ging so dass sich ein paar längere Flugrunden über Tölz ausgingen. Die Landung soft oberhalb des Autos und schon konnte ich zu Sofie und Bube Dundee nach Hause rauschen. Am Mittwoch ebenfalls Traumwetter und knackige Hitze. Da ich Arbeitstechnisch in Benediktbeuren war versuchte ich mich am Blomberg, auch ein Klassiker aus vergangenen Zeiten. An der Talstation der übliche Mix aus Touris, kreischenden Kids und zugeparkten Flächen. Doch nach wenigen Metern war ich in der Skipiste allein und genoß die Ruhe im ziemlich steilen Anstieg. Sauber schwitzend marschierte ich dem Gipfel entgegen. Der Blick wurde frei über das Isartal bis hin zu Karwendel und der Benediktenwand. Am Aussichtspunkt angekommen staunte ich nicht schlecht als eine Unmenge an Kriegsflüchtlingen, wohl ein Ausflug, sich am Gipfel aufhielten. Die Frauen großteils in der Burka und das bei der Hitze, was wohl aus den Herkunftsländern gewohnt sein muß. Egal, Hauptsache mal Spaß und Abwechslung, kann ich verstehen, denn Bayerische Voralpen sind allemal sinnvoller als Bombenhagel in Syrien. Dann lief ich weiter zu den beiden kurzen Startplätzen, wo mir schon ein ziemlich böiger Westwind entgegen kam, also 90° und somit voll von der Seite. Zuerst mal einen Schluck aus der Wasserflasche und beobachten. Währenddessen kamen noch weitere Piloten an den Startplatz, mit dabei der Vorstand der Lenggrieser Gleitschirmflieger, worauf sich gleich angeregte Gespräche entwickelten. Zumindest drehte der Windsack ab und zu mal auf NW, aber dennoch mit satten Böen an den 30Km/h. Der Trupp um den Vorstand brach dann das Unternehmen ab und es ging mit dem Sessellift wieder dem Tal entgegen....und ich, ja wie soll es auch anders sein, ich legte schon mal aus um eine dieser kurzen Phasen zu ergattern. Ein Ruck und es ging raus, wie auch sogleich nach oben. Thermik, wie auch der satte Wind sorgten für sofortige Überhöhung. Doch lange konnte ich mich hier nicht aufhalten, zu stark der Wind und der Weg zum Landeplatz musste bewältigt werden. In Zeitlupe (gefühlt) arbeitete ich mich zum Stallauer Weiher hinaus. Höhenverlust gleich null, eher weiteres steigen und so achterte ich mehr oder weniger in den Böen einiges an Höhe ab ohne mich allzu sehr versetzen zu lassen. Immerhin kam ich so nahe an  den Windsack heran und konnte sicher landen. Wow, was für ein geiler, langer Flug und das bei den anspruchsvollen Bedingungen. Dann mit drei kühlen Spezi Heim zu Sofie und Dundee um den Tag dementsprechend gemütlich ausklingen zu lassen. Der Donnerstag hatte nochmals perfektes Wetter, aber wieder ein windiges, thermisches Gebrodel und da ich mein Auto umsetzen musste, um auf den Firmenwagen umzusteigen, war das Ziel heute klar. Gleich nach der Arbeit mit Sofie und Dundee bei den über 30° Temperaturen an den halbwegs kühlen Lech bei Reichling. Dundee ruderte nach Herzenslust im tiefen Wasser und so war der tag auch perfekt genutzt. Nun kann ich auch leichter nach der Arbeit Touren planen, denn seit dieser Woche kann ich meinen Firmenwagen einsetzen und bei einem Einsatzgebiet von Penzberg bis Mittenwald über Garmisch nach Füssen, Murnau bis Lechbruck bieten sich täglich neue Möglichkeiten nach der Arbeit an noch zu neuen und alten Zielen, wie es Abwechslungsreicher nicht sein kann, aufzubrechen. leider zeigt sich der Wind in den nächsten Tagen von seiner stürmischen Seite, aber zumindest bleibt uns dass schöne Wetter erhalten, was weitere Abenteuer in unserer schönen Bergwelt verspricht. In diesem Sinne wünsche ich Euch wieder einmal allen ein erholsames und facettenreiches Wochenende!!!

30/06/2017 - 02/07/2017 Wieder einmal schwabbte am Freitag die Gewitterlage aus den Bergen in das Vorland und nur mit viel Glück konnte ich noch an den Glanhöhen den letzten blauen Himmel ergattern. Das kleine walk and fly war der Lohn und ich konnte glatt noch ein paar Runden soaren. Danach fuhr ich gleich weiter zu Dundee, um auch hier noch trockenen Fußes am Egglsee eine Tour zu starten. Immer wieder eine landschaftlich bereichernde Wanderung. Am Samstag war es dann doch nicht so schlecht wie vorhergesagt, aber deutlich windig und so war an einen Flug bei weiten nicht zu denken. Grund genug mit Sofie und Dundee in's Allgäu zu kurven, genauer gesagt nach Niedersonthofen. Dort ragt der gänzlich unbekannte Stoffelsberg auf. Im Winter war ich bereits mit Ski oben, dann ein weiteres mal mit dem Gleitschirm und dieses mal sollte es als klassische Bergtour sein. Ideal für Sofie um wieder in "Schwung" zu kommen. Der Anstieg wie stets in diesem Gebiet ein ungemein eindrucksvoller, satt grüner, Almenreicher, Allgäuer Leckerbissen. Problemlos ging es über den Alpenblick an den etwas steileren Gipfelaufbau heran. Dundee war happy da er einige Wasserstellen fand und seinen "Rüssel" genüsslich hinein halten konnte. Über einen bewaldeten Grat erreichten wir dann den versteckten, aber großteils aussichtsreichen Gipfel. Die Sonne knalle auf uns herab, während in den höhren Bergen immer noch die Düsterniss waberte. Zufrieden machten wir uns an die Gipfelbrotzeit und ließen die Zeit gemütlich verlaufen. Schöne, ruhige Momente in unserer heimischen Bergwelt. Der Abstieg erfolgte dann großteils am Anstiegsweg und bot abermals wunderschöne Aus- und Einblicke in den Oberstdorfer Talkessel, wie auch in die Weite des Allgäuer Alpenvorlandes. Auf der Heimfahrt kehrten wir dann in der Schnitzelalm ein und wurden nicht entäuscht. Hausgemachte Spatzn zu den frischen Schnitzeln und als Nachspeise den Geheimtipp "Nonnenfurzerl", ein geschmacklicher Hammer und mehr als empfehlenswert. Schaut einfach mal unter http://www.schnitzelalm.de/!!! Am Sonntag war dann doch Dauerregen an der Tagesordnung, aber irgendwie, mit viel Glück erwischte ich mit Bube Dundee doch noch ein trockenes Fensterl und konnte auf den Lechhöhen bei Mundraching eine geschmeidige Tour einlegen. Immerhin besser als nix und so müssen wir wohl oder übel in die neue Arbeitswoche starten. Dafür aber der positive Lichtblick zum Thema Wetter, denn die Woche schaut durchwegs nutzbar aus! Somit Euch allen einen geruhsamen Start in die neue Woche!!!

26/06/2017 - 29/06/2017 Die Prognosen, sowohl von Wind, wie auch allgemein des Wettergeschehens ließen nicht allzu viel Hoffnung zu, nur der Montag sollte brauchbar sein. Bei traumhaften Wetter stieg ich dann mal seit längerem zum guten alten Hörnle bei Bad Kohlgrub auf. Sattes Grün und eine Unmenge an Blumen begleiteten mich beim höher kommen. Endlich mal wieder ein Windsack an beiden Startplätzen, aber auch das übliche Unkraut und ich denke immer wieder wer zahlt dafür eine Start- und Landegebühr? Weit reichte der Blick in die Ammergauer, das Wetterstein und zum wunderschön gelegenen Staffelsee bei Murnau. Flott legte ich aus, der Wind passte und schon war ich in der sehnsüchtig erwarteten Dimension. Dank Thermik überhöhte ich schon im Pistenbereich den Startplatz und konnte einen traumhaften Flug genießen. Die Landung war dann soft und unproblematisch, so daß ich gleich Heimfahren angesagt war um mit Dundee auszurücken. Ebenfalls ein landschaftlicher Leckerbissen wurde uns dann da geboten, denn wir marschierten in's herrliche Obere Moos bei Thaining. Am Dienstag sollte es schon vorbei sein, aber denkste, denn prompt hielt sich der Wind am Nachmittag in Grenzen und ich rannte bevor sich die Gewitter entwickelten schnell auf meinen Skiberg. Keine Kühe im Startbereich, passender Wind und wieder satte Thermik. Besser konnte es nicht sein und schon sackte ich den zweiten genialen Flug der Woche ein. Am Mittwoch regnete es dann doch immer wieder im Tagesverlauf, aber siehe da, getrost dem Motto die Hoffnung stirbt zuletzt, fand ich am Hausberg ein kleines Wetterfenster für einen kurzweiligen walk and fly. Der Startplatz wuchert immer mehr zu und ich denke es wird Zeit da mal zu mähen, aber dem Start konnte dies nicht verhindern. Genussvoll gleitete ich über das Alpenvorland und freute mich über den dritten Flug der Arbeitswoche. Im Anschluß gleich Heim und mit Dundee zum plantschen in Dundees Platzerl aufgebrochen. Immer noch warm, genug Wasser und so stand dem spaßigen treiben nichts im Wege. Dundee flippte wieder mal völlig aus und war mit dauerwälzeln beschäftigt. Am Donnerstag war es dann soweit und es regnete immer mehr. Dazu Wind und gewittrige Phasen, was einen Flug natürlich zunichte machte, aber wenn es schon nass ist kommt es auf den Rest auch nicht mehr an und so marschierte ich mit Dundee zum schönen Lech. Ohne mit der Wimper zu zucken hauten wir uns in das kühle Nass und hatten so unseren Spaß. leider scheint auch das kommende Wochenende eher durchwachsen zu sein und es stellt sich wieder einmal die Frage was wir aus den halbscharigen Verhältnissen machen können. Wie auch immer, ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende, egal was Ihr alle so vorhabt!!!

23/06/2017 - 25/06/2017 Am Freitag wie üblich die gleichen Marotten, schön aber im Lauf des Tages immer windiger....zum kotzen, aber egal dachte ich mir, auch wenn ich am Freitag schon Mittags aus habe und fuhr mit Dundee in den Naturpark Augsburg westliche Wälder. Da gibt es wenigstens noch Neuland zu erkunden, was wir am Schnerzhofer Weiher fanden. Zunächst ging es abenteuerlich an einer verfallenen Bahnstrecke entlang, bis wir in einer versteckten Bucht auch noch das moorige Wasser testen konnten. Der Samstag sollte wie auch die letzten Tage mit Windwerten über 35-40 Km/h antreten und so packte ich mit Dundee schon die Fahrt zum Buchenberg gegen fünf Uhr an. Zum einen kein Bahnbetrieb und zum anderen auch keine sonstigen Plagegeister, aber ich täuschte mich. Der Anstieg vom oberen Parkplatz bei noch strahlend blauen Himmel problemlos, doch immer mehr verschleierte sich das Firmament und ich staunte nicht schlecht als ich oben ankam, denn mehrere Dutzend Frauen hatten hier sowas wie ein Seminar und es ging zu wie im Hühnerstall. Der übliche Kommentar: Springen Sie jetzt, war mal wieder der eingespielte Klassiker. Tatsächlich war kaum Wind, eher sogar Rückenwind, aber egal ich haute mich raus und drehte meine Flugrunde über die Allgäuer Seenplatte, na immerhin es geht doch. Danach landete ich soft unmittelbar bei Dundee und lief mit ihm noch auf den lieblichen Nachbargipfel oberhalb des Landeplatzes mit seinem alten Gipfelkreuz. Zufrieden fuhren wir dann   zum frühstücken nach Hause und freuten uns über den gewonnen Flug. Später zog der Wind wieder gnadenlos an und von der Sonne war auch nichts mehr zu sehen. In der Nacht zu Sonntag sollte eine Kaltfront durchmarschieren, aber es in der Früh (sehr früh, wieder fünf.....) noch trocken, auch wenn es in den Bergen schon nach Regen aussah und so fuhr ich mit Dundee an einen von meinen Skihang Flugbergen. Mit viel Glück gelang nach einem kurzweiligen Aufstieg noch ein Flügerl, denn kaum gelandet fing es zum schütten an. Egal, Dundee hatte seinen Spaß, ich kam auf meine Kosten und so kann getrost die neue Arbeitswoche beginnen. Somit Euch allen einen ruhigen und vor allem Stressfreien  Start in die kommende Woche!!!  

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© Norbert Hofmann