Lebe Deinen Traum....                 ....denn Du lebst nur einmal!

Norbert Hofmann

Der "Macher" von der Plattform megaextremesport. Ein Leben für den Bergsport seit Kindesalter.

Expeditionen

Meine Touren zu den Bergen dieser Welt auf den zahlreichen Kontinenten dieses Planeten.

Skitouren

Die Königsdisziplin unter den Alpinisten. Im herrlichsten weiß, einsam seine Spuren ziehen.

Walk and fly

Die Leidenschaft Berge mit Fliegen zu verbinden, eine niemals enden wollender  Traum.

Neuigkeiten                                                                          

 

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Bild des Monats

Das Februarbild stellt dieses mal Oliver Thies, der in seinem Thailand Urlaub eine grandiose Wasserfall Urwaldimpression ablichten konnte.

Produkt des Monats

Supair und Gradient, zwei Klassiker gehen einen gemeinsamen Weg!

Die Fusion sorgte für Aufregung. Supair übernimmt Gradient. Ziel ist ein gemeinsamer funktioneller Vertrieb in Deutschland und Österreich. Garant dafür wird Martin Schwarz sein, der schon erfolgreich den Flightclub etablierte. Einzelheiten von Martin Schwarz und Laurent Chiabaut unter https://www.youtube.com/watch?v=8sfCxBIf-UM&list=PLqnmbqFjp5-RDbgJwproQlxRmAwSVGv7T&index=27

Der Flightclub in neuen Händen, aber nach wie vor mit den genialen SKY Materialien! 

Der Flightclub hat den Besitzer gewechselt. Martin Schwarz übergab an Knut Miesner von der Flugschule Oberbayern. Knut hat jetzt unter anderem den Sky-Deutschland Vertrieb, hier mit weiteren Einzelheiten unter https://www.youtube.com/watch?v=MnTxmtv8pWA&list=PLqnmbqFjp5-RDbgJwproQlxRmAwSVGv7T&index=23.

Servus miteinander! 

19/02/2018 - 22/02/2018 Nach wie vor staut sich am Alpenrand die Wolkendecke und so begann die Woche, wie das vergangene Wochenende, ebenfalls düster. Glücklicherweise war mein Skilifthang unter der Suppe, was in einem kleinen walk and fly meinerseits gleich gnadenlos ausgenutzt wurde. Ich war auch ganz dankbar, denn ich hatte mich den ganzen Tag (vergeblich) mit Glasfaser spleißen versucht, was aber bei den kalten Temperaturen ein hoffnungsloses unterfangen war. Grund genug hier meinen Streß abzubauen. Die vereiste Winterstimmung war dabei die geniale Untermalung. Es war zwar schön weiß, aber der Schnee war nicht so tief als dass er einen Startlauf behindern konnte und so war ich relativ schnell in der Luft um einen feinen Abgleiter einzukassieren. Die Landung soft in der großen Landewiese und schon ging's Heim zu Dundee. Nachdem es auch bei uns noch etwas geschneit war konnten wir problemlos am Auer(haus)berg  in der Nordflanke die lange Route aufsteigen, ohne nur den "Gletscher" zu benutzen. Dundee wie üblich im Dauerwälzelmodus. Bei pulvrigen Verhältnissen gelangten wir problemlos bis zur Kapelle und konnten uns mit Wurscht, samt Glühwein belohnen. Die dann folgende Abfahrt ging rasant über den steilen Gipfelhang, weiter über den Gletscher, bis zum langen Flachstück um so flott am Auto wieder anzukommen. Mehr als zufrieden fuhren wir wieder Heim. Am Dienstag flockte es den ganzen Tag so vor sich her. Da war es schon klar auch mal wieder die Auer(haus)berg Südseite in Angriff zu nehmen. Wie es zu erwarten war lag auch hier herrlichster Pulverschnee und so waren wir flott am Gipfelkreuz bei Glühwein, samt Brotzeit. Die Abfahrt dann, den Verhältnissen entsprechend, sensationell genial. So kann es schon mal weitergehen! Tatsächlich ging es so weiter, aber nicht unbedingt wie gewünscht. Nun es war am Mittwoch auch wieder düster und extremst kalt, aber es kam doppelt hart, denn arbeitstechnisch mußte ich bis Krün. Nachdem ich da im Verkehr dementsprechend lang unterwegs war machte die Kälte auch alles andere mehr als langsam. Alles mußte enteist werden und so wurde der Tag lang. Beim nach hause fahren wagte ich dennoch einen Versuch am Skilifthang mit dem Schirm. Der bissige Ostwind machte das auslegen zu einem Himmelfahrtskommando, denn auf dem Schnee blieb der Flügel einfach nicht liegen. Irgendwie bekam ich die Kappe nach zigmal auslegen doch unter Kontrolle und eierte durch die Böen in den Landeplatz hinab. Naja, immerhin besser als nix! Danach gleich weiter zu Dundee und eine Route am Westhang des Weichbergs oberhalb von Rettenbach ausgetestet. Pulverschnee lag genug und so ging es flott über die weitläufigen Hänge bis zur Kapelle hinauf. Dundee natürlich voll im Wälzelstress. Die Abfahrt dann zum Teil fragwürdig, denn mit der einbrechenden Dämmerung fielen die Temperaturen massiv und zwischenzeitlich vereisten sogar die Ski, so daß ich immer wieder mal abschnallte und Eis abkratzen mußte. Mmmmh...ich denke so sollte es nicht weitergehen (Schmunzel....). Am Donnerstag ebenfalls dieses grauslige, neblige und einfach nur düstere Wetter, aber für den Auer(haus)berg reichte es allemal. Die tief eingeschneite Nordseite ließ sich traumhaft bis zum Gipfel begehen. Endlich einmal war auch der Übergang zwischen den steileren Hängen satt mit Schnee bedient, was die Abfahrt gleich nochmals aufwertete. Nun hoffe ich auf Sonne am Wochenende, um endlich mal wieder Licht tanken zu können, wobei das größte Problem der unangenehme Ostwind bei den eisigen Temperaturen sein wird, aber mal sehen was wir so anstellen können. Natürlich wünsche ich Euch allen ein, wenn möglich sonniges, wie auch abwechslungsreiches Wochenende!!!

16/02/2018 - 18/02/2018 Das Wochenende begann wie es vorher gesagt wurde, grausam! Immerhin fuhr ich noch mit Dundee nach der Arbeit zum Auer(haus)berg auf die Nordseite und wurde vom "Gletscher" nicht entäuscht. Problemlos konnten wir vom Auto weg bis zur Kapelle aufsteigen. Sogar eine Versteinerung konnte ich finden und als noch die kleine Glühweinpause anstand war das Wetter fast schon egal. Die Abfahrt war auf alle Fälle Klasse, denn es ging für uns beide rassig runter, so dass wir voll und ganz auf unsere Kosten kamen. Der Samstag war sogar noch grausiger, aber wir wollten sowieso zum Engelbert und Strauss, was den Tagesablauf somit anders verteilte. Auf der Rückfahrt und unterwegs noch kurz shoppen in Landsberg, staunten wir nicht schlecht, denn es schneite ordentlich, nur je näher wir Bernbeuren kamen regnete es mehr. Selten, aber es gab nördlich von uns mehr Schnee. Egal, dachte ich mir und fuhr mit Dundee wie am Tag zuvor zur Auerbergnordseite. Wir wurden nicht enttäuscht und konnten unsere obligatorische Skitour problemlos durchziehen. Selbst die Abfahrt war immer noch rassig, der "Gletscher" war einfach gut gesetzt. Der Sonntag punktete dann zumindest mit Neuschnee, dass war aber auch schon alles und so reichte es mit Sofie, wie auch Dundee zum Skilift in Halblech zu fahren, der nach wie vor nicht in Betrieb ist, doch für uns beste Bedingungen bietet. Gemütlich und vor allem einsam stiegen wir die schöne Piste in weiten Serpentinen auf. Dundee kugelte und tobte wie üblich im Schnee umher. Sofie arbeitete sich derweil tapfer die Aufstiegsspur hinauf. Bei Nullsicht erreichten wir das oberste Lifthäusl und schon begann die Glühweinsequenz, während Dundee seine Brotzeit vertilgte. Besonders warm war es nicht und da war es kaum verwunderlich dass wir bald die Abfahrt antraten. Genüßlich schwangen wir uns hinab, bis Dundee wieder Vollgas gab, um mich Raketenartig durch die Piste zu zerren. Wie dem auch sei, wir kamen alle drei GANZ am Auto an und fuhren zufrieden, wie auch glücklich nach Hause. Auch die kommenden Tage werden wohl keine "Reißer", was auf gemischte Wetterverhältnisse schließen läßt. Zumindest bleibt uns, Dank der kühleren Temperaturen, der Schnee erhalten und so sollten zumindest die Üblichen Hausbergskitouren gehen. Ich wünsche Euch, wie stets einen angenehmen und ruhigen Start in die neue Woche!!!          

12/02/2018 - 15/02/2018 Der Montag startete wie vom Wetterbericht angekündigt mit Schneefällen. Dazu kaum Sicht und so wollte ich nicht unbedingt die "Welt Zerreißen", aber es kam mal wieder anders. Zum Auerberg Süd konnte ich nicht vordringen, ein LKW blockierte die Strecke, es war halt eisig. Der zweite Anlauf in Halblech, wo eine Gruppe Skitourengeher aus Ravensburg (jetzt nicht echt....von RV bis Halblech....ohne Worte) sich auf den Weg machte. Na gut, dachte ich und fuhr zum daneben liegenden Wolfskopf, denn die Forstpiste sollte ja gehen, aber es ging noch wesentlich mehr. Schon vom Parkplatz weg Pulver in Massen und mit zunehmender Höhe wurde es immer mehr. Die Bäume waren in einem fantastischen Winterkleid, erstarrt vor Eis und Schnee. Langsam wurde die Spurarbeit zäher, aber für soviel Einsamkeit nehmen wir das gerne in Kauf. Am Sattel waren Schneeverwehungen mit bis zu 2m Höhe und das am Wolfskopf. Über den Grat erreichten wir den Vorgipfel, wo es weiter durch einen Märchenwald Richtung Gipfel ging. Dundee versank bis zum Hals im Schnee, der Pulverwahnsinn war komplett und dann erreichten wir das vor Eis erstarrte Gipfelkreuz. Dazu fegte ein knackiger Wind über Nordseite herauf, so daß ich froh war am Bankerl hinter den Bäumen im Windschatten sitzen zu können. Da war der Glühwein wirklich wichtig, eine Wohltat wenn dass heiße Getränk von Innen her wärmt. Lange hielten wir uns allerdings nicht auf und packten die Abfahrt an. Dundee zerrte mich wie wild durch den kleinen Wald. Mit den breiten Ski schwebte ich allerdings mehr hinter ihm her. Problemlos schwangen wir uns so in den Sattel, worauf bald die berüchtigte Waldabfahrt folgte. In einem einzigen Pulvergenuß schwamm ich förmlich hinter Dundee  hinab. Dann die kurze Querung und wir erreichten wieder die Aufstiegsroute auf der Forstpiste, auf der wir stressfrei bis zum Auto hinab gleiteten. Am Dienstag machte sich auch Olli wieder einmal mit auf Tour. Es wurde auch Zeit für Ihn, dass auf den Pisten gelernte im freien Gelände umzusetzen. Dann nahm ich mir mal vor Olli den "Zahn" zu ziehen. Als Ziel wählte ich den kaum bekannten Luskopf 1796m in den Tannheimern, der zu allen Jahreszeiten immer schon ein reizvolles Ziel war. Vor Liftstart waren wir am Konradshütterl in Vils und stiegen das kurze Stück Piste empor bis der Weg links abzweigte. es zog bereits eine vernünftige Spur durchs Gelände, so dass wir gut vorwärts kamen. Beim durchqueren eines Baches wurde Olli klar dass Heute Schluß mit Lustig war und es folgte der Steilhang bis zum Karbeginn, ein Sammelsurium an Spitzkehren, wo sich Olli das eine oder andere mal schon fluchend durchkämpfen mußte, aber allen Gemeinheiten zum Trotz erreichte auch Er den Beginn des traumhaften Kares, wo die Steilheit gleich merklich nach lies. Links türmten sich die Felswände von Bug und Schlicke auf, während wir ziemlich sicher am rechten Karbereich weiter anstiegen. Jetzt war schon klar das uns hier eine Traumabfahrt erwarten wird, doch zunächst galt es in dieser eisigen Welt noch einige Höhenmeter hinter uns zu bringen. Zunehmend schraubten wir uns in den hintersten Teil hinauf, wo noch ein rassiger Hang erklommen werden mußte, was problemlos gelang und schon wurde der spektakuläre Blick zu Gimpel, Rote Flüh und den Rest der Tannheimer Berge frei. Nun kamen wir auch endlich voll in die Sonne, so daß es gleich merklich wärmer wurde während wir den schon sichtbaren Gipfelkreuz zusteuerten. Über uns ein Blau das satter nicht mehr sein konnte und so erreichte Olli souverän seinen ersten, alpinen Skigipfel außerhalb der Pisten. Dundee war noch nicht ausgelastet und grub und wühlte sich durch den Pulverschnee, was eine helle Freude war. Natürlich gab's dann auch Glühwein und Brezn, was Dundee kurzzeitig vom Pulverschnee ablenkte. Die Abfahrt durch dieses lange Kar war dann sowieso ein Glückserlebniss. Soft schwangen wir uns im hüfttiefen Weiß dem Tal entgegen. Dundee im speed Modus, was heißt mit allem was herging sauste er staubend vor Pulver die Hänge hinab. Etwas anspruchsvoller dann noch das Steilstück im Wald, ehe noch die kurze Skipiste als Abschluß krönte. Mehr als zufrieden machten wir uns so auf den Heimweg. Am Mittwoch schaute es genauso aus und obwohl es mein letzter Urlaubstag war nichts mit ausschlafen. Gleich in der Früh machte ich mich mit Dundee auf den Weg nach Hindelang. Hier hatte ich schon länger ein Ziel auf dem Tacho, aber meist zu wenig Schnee, da es eine reine Südseite ist. Heute passte allerdings alles, eine eiskalte Nacht sorgte dafür dass sich auch auf der Südseite der Pulverschnee gut halten konnte und so machten wir uns auf dem Weg zum 1568m hohen Boaleskopf, der versteckt und kaum bekannt hinterhalb des viel bestiegenen Spiesers aufragt. Zum Großteil leiten freie Almfläche den Hauptkamm entgegen und zu Beginn hatten wir auch noch eine Forstpiste die zur Klankhütte führt. Diese verließen wir aber bald und marschierten durch das freie Gelände zäh spurend. Perfektes Skigelände leitete unter einem tiefblauen Himmel stetig nach oben. Zwischendurch kamen einige kurze Waldstufen, die steil und anstrengend zu überwinden waren. Die Stimmungen waren genialst, Skitourenfeeling vom aller Feinsten und als wir einen letzten Steilhang packten kamen wir am Hauptkamm an. Eine breite Fläche lag vor uns und es ging noch wenige Meter durch einen kleinen Wald wo sich der Gipfel des Boaleskopfes keilförmig, steil aufragend in den Kessel vor dem Spieser hinausschiebt. Hier ragte auch das wirklich schöne Holzgipfelkreuz auf. Sonne, Pulver, Panorama, Glühwein und Brezn waren die Zutaten für eine herrliche Gipfelbrotzeit. Zufrieden saßen wir am wirklich einsamen Gipfel und saugten die fantastische Stimmung in uns ein. Es war der ideale Tag, denn es sollte wärmer werden, wie auch regnerisch und da ist hier der Schnee ganz schnell weg. Die Abfahrt war dann abermals ein Blockbuster. Der Tiefschnee staubte wie nur gerade was als ich mit Dundee hinunter stach. Der Bube war wieder nicht zu bremsen und zerrte mich im Eiltempo durch die kurzen Waldstücke um dann in den weiten Almflächen nach Lust und Laune durch den Pulver zu rauschen. Problemlos kamen wir so zum Parkplatz und fuhren mehr als glücklich nach Hause. Am Donnerstag war's dann wieder rum mit der Zauberwelt aus Pulver und Sonne, denn es wurde warm, während es gleichzeitig zu regnen begann. Nachdem auch für mich wieder die Arbeit begann war das eigentlich egal, denn für eine Dundeeskitour auf unseren Auer(Haus)berg reichte es allemal noch. Sogar auf der Südseite konnten wir noch mit Ski durchgehend bis zum Kreuzgipfel steigen, auch wenn es am Kreuz selbst bereits grün war und das Gras heraus kam. Eine obligatorische Glühweineinlage gab es trotzdem ehe Dundee den Dingen ihren Lauf lies und sich im Rausch den Hang hinab haute. Immerhin eine Abfahrt bis zum Parkplatz, was ja schon was war für so einen Tag. Nun sieht es auch für das Wochenende nicht besonders Atemberaubend aus. Tiefdruck Wetter wird uns weiterhin begleiten und zumindest größere, alpine Aktionen vereiteln. Wie dem auch sei, ich wünsche Euch wie stets ein erholsames und ruhiges Wochenende!!! 

09/02/2018 - 11/02/2018 Immerhin begann der Freitag tatsächlich einmal als Urlaubstag und als ich in der Früh noch das Haus gesaugt, wie eingekauft hatte, konnte ich mich mit Dundee in's Lechtal verabschieden. Ein genaues Ziel hatte ich noch nicht vor Augen, denn ich wollte mal sehen wann der Nebel sich lichtet und was der Schnee sprach. Online zumindest Lawinenwarnstufe 1, was schon auf was größeres hoffen ließ. Ab Schwangau kam bereits der blaue Himmel zum Vorschein und so ging die Fahrt bei traumhaften Wetter weiter hinein nach Österreich. An der Bärenfalle, wie auch am Muttekopfkar zahlreiche Autos, was nicht nach Einsamkeit aussah und so landeten wir an der hahntennjochstraße in Bschlabs. Lange wollte ich hier schon mal zur Bschlaber Kreuzspitze 2462m aufsteigen, aber das Gelände hat es einfach in sich und heute sollte endlich mal der "Einser Lagebericht" ausschlaggebend sein. An einer Seitenstraße parkten wir voll in der Sonne. Schon der Start der Tour eine einzige Wohltat, denn nicht nur das es angenehm warm wurde, auch der Schnee paßte im unteren Bereich schon mehr als perfekt, dennoch legte ich vorsichtshalber mal die Harscheisen an. Eine alte Spur war vorhanden, aber mehr schon nicht und so arbeiteten wir uns, umgeben von herrlich steilen Lechtaler Gras und Felsbergen, dem ersten großen Kar entgegen. Hier wurde der Blick zur Bortigscharte frei, was eigentlich das folgende Ziel wäre, aber mir gefiel das darüber liegende Gelände gar nicht. Zusätzlich hatte ich das Gefühl es würde immer wärmer werden, aber zunächst galt es das kleinere Übel, ein Stück der Aufstiegsspur war zum Wasserfall abgerutscht, zu überwinden. Für Dundee kein Problem, während ich mich Lianenartig an den Latschen entlang hangelte um wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen. Danach wurde es wieder breit und wir befanden uns unter der riesigen SO Flanke der Bschlaber Kreuzspitze. Nun teilten sich die Spuren, eine führte rechts des Baches zur Bortigscharte und eine kleinere links die Hänge empor. Obwohl ich wußte dass nur über die Bortigscharte der Gipfel komplett mit Ski zu erreichen sei, entschied ich mich für die linke Variante. Es war klar dass uns in diesem Fall eine lange, heikle und ziemlich ausgesetzte Gratkletterei ohne Ski blühen würde. Mit vielen Serpentinen stiegen wir den zunehmend steiler werdenden Hang hinauf. Die Blicke dabei wurden immer spektakulärer. Zahlreiche Schneemäuler deuteten auf die Gefahr eines Schneebrettes hin, aber der Hang war gut gesetzt. Mittendrin ein Schlag, wie bei einem Donner. Direkt im Rücken, auf der gegenüber liegenden Hangseite ging ein riesiges Schneebrett in den Steilgrasflanken des Egger Muttekopfes ab und rutschte genau auf die Aufstiegsroute zur Bortigscharte. So unmittelbar richtig entschieden hab ich mich auch erst ganz selten. Dennoch waren wir froh als wir den Grat erreichten und somit aus den eventuell bedrohten Flanken heraus waren. Die Tour wurde immer zäher, die Felle hielten kaum, trotz der Harscheisen und es war mühsam weiter empor zu steigen. Unter dem Gipfel der Hochpleis 2332m legten wir ein Skidepot an. Ab jetzt ging es zu Fuß weiter und über ein Stück Blockwerk erreichten wir den ersten Gipfel, wo der lange, mit gewaltigen Wechten verzierte Grat begann. Rechts annähernd senkrechte Abbrüche, mit Wechten wo es immer wichtig war an der richtigen Stelle zu gehen um nicht durch zu brechen. Links die nicht minder steile Flanke zum Stablsee, vom Wind verblasen und somit bohrhart. Auf den wenigen Zentimetern dazwischen arbeiteten wir uns voran, Dundee dabei wieder einmal absolut souverän und völlig sicher, so daß ich mehr als stolz auf ihn sein konnte. Mehrere Erhebungen mußten dabei überwunden werden, wobei sich schon fast ein Westalpen typischer Anblick eines vereisten Grates zeigte und ich fantastische Fotos machen konnte. Dazu im Umfeld die wildesten Felsgestalten von der unheimlich wirkenden Pfeilspitze bis zu den unzähligen weiteren Nadeln, Zapfen und Köpfe der Lechtaler und Allgäuer Bergwelt. Es kostete ordentlich Kraft um mit Skitourenstiefeln da hinüber zu kraxeln, aber wir erreichten den letzten, hohen Aufschwung, der uns endgültig zum Gipfelkreuz hinauf führte. Wow, was für ein Ziel, wir standen völlig alleine auf dem 2462m hohen Berg und saugten das geniale Panorama in uns ein. Das Gipfelbuch war völlig vereist in dem kleinen Kästchen und ich gab gerne eine Plastiktüte als Schutz ab. Dann gab es im Banne der Wechten und des silbernen Kreuzes endlich den mehr als verdienten Glühwein. Dundee bekam auch seine Brotzeit und so genossen wir die Momente auf diesem außergewöhnlichen Gipfel. Doch bald folgte der Rückweg, was nochmals den langen Grat für uns verhieß. Tapfer kraxelte Dundee wieder zwischen Wechten und Abbrüchen hinüber. Ich war auch froh als wir das Skidepot erreichten und die Abfahrt begann. Dundee sauste ohne Leine den gigantischen Hang hinab. Ich schwang mich genüßlich hinterher. Problemlos erreichten wir den Karboden und gleiteten die nun sanfteren Hänge nach Bschlabs hinab. Voll ausgelaugt, aber überglücklich machten wir uns auf die Heimfahrt. Am Samstag war die Stimmung schon um einiges düsterer, aber dennoch fuhr ich mit Dundee nach Halblech hinüber, wo wir uns mit Olli trafen. Während Olli mit Schirm aufstieg, gingen Dundee und ich mit den Ski, was eine spannende Kombi ergab. Es blinzelte sogar etwas die Sonne heraus und wir erreichten bald, ratschend das Gipfellifthäusl. Olli startete sofort in seinen Faschingsabgleiter, während ich noch einen Glühwein einschmiss und dann soft mit Dundee hinab schwang. Danach noch einen Kaffee in Trauchgau (Danke Olli!) und der Tag war auch perfekt genutzt. Am Sonntag sah es einen Hauch besser aus, zumindest am Vormittag und ich fuhr mit Dundee über den Riedbergpass und Balderschwang zum Östlichen Koppachstein 1532m. Den westlichen kannte ich schon von der Nordseite über das Ochsenlager, der östliche war Neuland. Schon bewölkt, mit ein paar blauen Lücken präsentierte sich der gänzlich freie Anstieg, denn vom Parkplatz weg leitete die Route über Almgelände bis zum Gipfel hinauf. Ein traumhaftes Skigelände, das dazu auch noch als absolut Lawinensicher gelten darf. Dazu reizvolle Ausblicke in den Bregenzerwald und zu den Allgäuer Hochgipfeln. Bald war der Kreuzlose Gipfel erreicht und wir genoßen Brezn und Glühwein. Dazu noch unsere Faschingshüte die für lustige Fotos sorgten und ja, auch Dundee hatte einen Hut auf. Die Abfahrt dann dem Gelände entsprechend ein Traum, außer man kam in eine alte, vereiste Spur, doch Platz war ja genug. So war dieses Wochenende sicherlich eines der großen Highlights dieser Skitourensaison und ich freu mich auf die kommenden, drei tage Urlaub. Nun kommt erst mal ein düsterer Montag und dann folgen wohl zwei sehr sonnige Tage, ehe am Donnerstag wieder die Temperaturen steigen und Regenwetter herein zieht. Egal, wie auch immer ich wünsche Euch eine schöne Woche und spaßige Faschingstage!!!!

Hier noch zwei echt liebe Kommentare aus dem Internet zu meinen Unternehmungen:             

Hallo Norbert, ich möchte mich bei dir einfach mal bedanken. Du lässt uns an deinen super Ausflügen, dieser gigantischen Natur, diesen herrlichen winterlichen Bergen teilhaben und das finde ich so toll!!! Ich sauge diese Landschaft jedesmal auf ....schließe die Augen und denke an den vergangenen Skiurlaub. Also bitte weiter so???und immer schön Hundi und Frauchen mitnehmen.

Das stimmt. Die Landschaft ist traumhaft schön und Hund hat seinen Spaß. Vielleicht sollten wir uns im nächsten Winter alle dort treffen.
Bitte schicke weiter so tolle Bilder.  

05/02/2018 - 08/02/2018 Der Montag war eigentlich gar nicht so der Bringer. Das Wetter war zwar ganz passabel, aber in der Abend hing ich fast bis sieben Uhr am Abend fest. Verfroren marschierte ich dann mit Sofie und Dundee eine Waldrunde und ließ es damit gut sein. Am Dienstag sah es zunächst nicht besser aus, doch dann ging Nachmittags alles etwas schnellere als gedacht. Dazu kam das die aktuellen Baustellen in Böbing waren und so ging gleich vor Ort ein walk and fly Trip aus. Die Bäume waren eingeeist wie in einem Weihnachtsfilm. Dazu blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Gemütlich erreichte ich das aussichtsreiche Gipfelkreuz, der Blick gigantisch und ebenso der Wind, denn der strich satt mit gut 20Km/h den Hang herauf. Schnell legte ich meinen Starfighter aus und war in wenigen Schritten in der Luft. Ich staunte nicht schlecht als ich kurzzeitig den Startplatz überhöhte, was ich hier noch nie hatte. Ein toller Flug brachte mich in satter Höhe über den Landebereich am Auto, wo ich immer noch Kreisen konnte. Soft setzte ich auf und machte mich gleich auf den Heimweg um mit Dundee wieder einmal in die berüchtigte Auer(haus)berg Nordflanke mit seinem "Gletscher"....(schmunzel) auszurücken. Tatsächlich lag wieder dieser perfekte Hang in strahlenden Weiß vor mir und es war eine Freude in der untergehenden Sonne, bei traumhaften Blicken, bis zur Kapelle mit Ski aufzusteigen. Die Aussicht genossen wir dann bei Wurscht und einem Radler, einfach einen schönen Moment auskosten indem die Zeit mal stehen bleibt. Nach dieser Entspannungsphase rauschten wir dankbar den Nordhang wieder zum Auto hinab. Am Mittwoch brach dann wieder die Düsterniss durch und ein Italientief setzte sich mehr und mehr durch. Dazu war es eisig und deutlich neblig, was mich aber nach der Arbeit nicht daran hinderte ein walk and fly am Schlossberg anzugehen. Immer noch kämpften die kleinen Frühlingsboten gegen die Kälte, aber Trotz allem erstarren sie zu Eis und es gelangen mir fantastische Fotos. Am Startplatz der Schlossbergalm passte Wind, wie auch Sicht, so daß ich flott auslegte, mit drei Schritten startete und meinen Flug über Eisenberg abziehen konnte. Die Landung, vom Betonhart gefrorenen Boden mal abgesehen, supersoft. Dann fuhr ich gleich Heim, packte Dundee in's Auto und wir fuhren schnell nach Halblech hinüber um auf der, mit frischen Pulver beglückten, Skipiste aufzusteigen. Leichtes Schneegestöber begleitete uns beim Weg nach oben. Problemlos erreichten wir die oberste Liftstation, wo wir gleich in den Glühwein/Brezen Modus umstellten. Die Abfahrt im Anschluß wurde dann so richtig rassig, Dundee ging ab wie eine Rennsemmel und so waren wir bald wieder am Auto. Der Donnerstag schaute auch muffig aus, wieder wabberte überall der Nebel rum und obwohl wir eigentlich Betriebsurlaub hatten mußte ich (freiwillig) noch eine Baustelle in Garmisch abarbeiten. Es ging um eine Schule, da diese abgerissen wird wurde ein Provisorium gebaut und das mußte natürlich mit Telefonleitungen versorgt werden. Im Endeffekt handelte ich mir aber wieder mal jede Menge Ärger, Streß und Streitereien ein und so war ich froh endlich Feierabend machen zu können. Angenervt verzichtete ich sogar auf das Kesselfleischessen der Firma und stieg flott am Hörnle empor. Es lag Neuschnee, aber nicht zu viel, so daß einem Start nichts im Wege stand. Hinzu kam perfekter Wind, der mich problemlos nach wenigen Schritten in die Luft hob. Eisig kalt wurde es im Gurtzeug, aber ich wurde mit einem herrlichen Winterflug belohnt. Nach einer soften Landung fuhr ich gleich zu Dundee und wir wagten nochmals einen Anstieg an der Blösse, da hier nach wie vor der Lift außer Betrieb war. Noch mehr Pulver als beim letzten mal, Dundee wühltechnisch im vollen Einsatz, was uns im Nebel flott nach oben brachte. Wieder konnten wir eine herrlich, verschneite Winterlandschaft in uns aufsaugen. Ich staunte nicht schlecht als wir den Gipfelkamm erreichten, denn es spitze etwas die Abendsonne heraus und zauberte dabei ein fantastisch, malerisches Bild an den Horizont. Da war die Glühweinpause am Lifthäusl gleich dreimal so schön und wir genossen sie aus vollen Zügen. Dann folgte natürlich die Abfahrt und ich kann Euch sagen die war der Hammer. Dundee ging ab wie ein Ferrari, wir rauschten runter, nahezu ungebremst und das in der schwarzen Piste des oberen Abschnittes. Dazu Pulver der allerbesten Güte und im Mittelteil, wie auch den untersten Abschnitt ließen wir unzählige Zöpferl im Schnee hinter uns, ein Traum. Zumindest mit der Tour zufrieden, wie auch glücklich kamen wir am Auto an und fuhren wieder Heim. Nun schaut es nach einen schönenb Freitag aus,  aber dann schlägt es wieder auf unbeständig um. Doppelter Mist für meinen Urlaub der bis Aschermittwoch läuft, denn zusätzlich beginnen heute fast überall die Ferien, was Stau auf den meisten Strecken verheißt. Naja, mal sehen was wir dennoch anstellen können und somit wünsche ich Euch allen ein spannendes, aufregendes und lustiges Faschingswochenende!!!      

02/02/2018 - 04/02/2018 Am Freitag sah es vom Wetter her so gar nicht so schlecht aus und ich wagte gleich nach der Arbeit einen Aufstieg mit dem Gleitschirm am Skilifthang. Ausgelegt nach NO, Werte bei W/SW um die 5Km/h....lachhaft, das erlauf ich. Gedacht, getan und schon marschierte ich den malerischen, aussichtsreichen Steig empor. Spannenderweise wurde mit zunehmender Höhe der Wind immer stärker. Als ich oben ankam peitschten satte Böen um die 20-25Km/h über den Rücken....na Toll, von wegen erlaufen. Schon zuletzt hatte ich hier Pech, heute wollte ich mir das nicht bieten lassen und versuchte den Schirm irgendwie auszulegen, was in den Böen ein quälendes Unterfangen war. Immer wieder rollte es den Schirm auf und kaum stand ich davor wickelte es das Tuch förmlich um mich herum, es war zum narrisch werden. In einer vermeintlich etwas ruhigeren Phase wagte ich einen ersten Versuch, dann einen zweiten und mit mehrmaligen neu auslegen auch einen dritten, wobei ich endlich abhob, um gleich im Lee wieder abzusaufen. Die ersten Leeturbulenzen ruppig überstanden ging's wieder bergauf und über die Alm hinweg, um dann abermals abzusaufen. Mit mehrmaligen Hebern mogelte ich mich in den unteren Teil, wo eine Baumreihe, die Landstraße, eine Trafostation und die dazugehörige Stromleitung die Herausforderung waren. Mit viel Gefühl würgte ich den Schirm in das Landedreieck vor den Bachgraben hinein und setzte einen Meter hinter dem Wasserlauf, vielleicht drei Meter neben dem Auto auf....na wenn das keine Punktlandung war...IRRE! Zufrieden mit dem Grenzwertigen Flug machte ich mich auf den Heimweg und rückte gleich mit Dundee zur Auer(haus)berg Nordseite aus. Nun kam endlich die Sonne zu 100% zur Geltung und wir stiegen bei traumhaften Bedingungen über den immer noch schön weißen Nordhang hinauf. Problemlos kamen wir bis zur Kapelle und konnten unterhalb, bei gäriger Aussicht, unsere Glühweinpause einschmeißen. Danach rauschten wir flott zum Auto hinab. Es ist halt immer wieder eine Freude solche Berge unmittelbar vor der Haustüre zu haben. Am Samstag war es dann wieder alles andere als rosig, denn die Berge präsentierten sich düster, neblig und es schneite die meiste Zeit. Grund genug zu den Buronliften zu fahren. Auf der noch harten Piste lag nun ein satter Pulverschnee, die Lifte selbst nicht in Betrieb und so stieg ich mit Dundee auf der westlichsten Piste empor. Den extrem steilen Schlußhang, die schwarze Piste, konnten wir auf Grund der guten Schneelage, über den Sommerweg im Anstieg umgehen und erreichten so den höchsten Punkt, die Blösse, mit dem obersten Lifthäusl. Die Brotzeit fiel kurz aus, den eisiger Wind fegte über den Kamm. Dann war es soweit, wir hauten uns den Hammersteilen Steilhang der schwarzen Piste hinab und kamen in den Genuß von traumhaftesten Pulverschnee. Dundee ging ab wie eine Rakete, denn darunter war die alte, harte Schicht, worauf er bestens laufen konnte und so ging es mehr als rasant den Berg hinab. Bei einer Kante übersah ich einen kleinen Abbruch, Dundee lief unten, ich oben an der Leine, also statt zu bremsen jumpte ich über die Felsen hinab, glücklicherweise Sturzfrei. Auch der untere Teil bis zum Auto war wieder eine Offenbarung aus Pulver PUR. Glücklich und zufrieden fuhren wir dann nach Hause. Am Sonntag war es einen Hauch besser und vor allem im Alpenvorland kam teilweise die Sonne heraus. So packte ich meine hübsche Sofie und Dundee in's Auto und wir trafen uns mit Ivonne und Dietl am Skilifthang. Da wir zuerst ankamen lief ich schon einmal allein hinauf und wagte den ersten Hupfer. Immer mehr kam die Sonne zum Vorschein als wir alle gemeinsam aufstiegen. Ich packte meinen zweiten Flug um noch ein drittes mal aufzusteigen und Dundee abzuholen, während Ivonne einmal und Dietl zweimal hinab gleiteten. Dabei Dietl einmal sensationell beim Start ohne Bremsleinen, was Er souverän korrigierte. Sofie marschierte tapfer auf und ab, da es Ihr immer noch nicht so gut ging, aber es war gut mal für Sie an der frischen Luft zu sein. So war auch dieser Tag mehr als perfekt ausgenützt und wir fuhren alle nach Hause. Nun folgen wohl etwas bessere Tage mit Hochdruckstimmung und da sollte doch das eine oder andere gehen. Egal, was auch läuft, ich wünsche Euch allen einen angenehmen, ruhigen Start in die neue Arbeitswoche. 

29/01/2018 - 01/02/2018 Der Montag startete mit traumhaften Wetter und so war es kein Wunder dass ich einen walk and fly Versuch am Skiliftberg wagte. Der Aufstieg bei herrlicher Stimmung genial, aber der Wind nahm mit zunehmender Höhe immer mehr zu und machte einen Start unmöglich. Egal, das Panorama bereicherte die kleine Tour allemal und so fuhr ich nach einem flotten Abstieg gleich nach Hause und stieg mit Dundee in den Skimodus um. Noch einmal wagten wir den Skianstieg an der Auer(haus)berg Nordseite. Es lag deutlich weniger Schnee als am Sonntag, aber bei günstiger Routenführung gelangten wir mit Ski bis zur Kapelle hinauf. Dazu eine Sunsetstimmung vom aller Feinsten. Fein zeichneten sich die Linien der Allgäuer Alpengipfel am Horizont ab. Dundee hatte immer noch genug "Weißes Zeugs" um im Dauerwälzelmodus zu agieren. Nach einer kurzen Pause, wobei ich wieder das Baugerüst erkletterte, machten wir uns für die Abfahrt fertig. Der Nassweiche Schnee ließ sich problemlos abfahren und flott waren wir wieder am Auto. Der Dienstag war um einiges düsterer und es gab keinen Grund weiter von zu Hause weg zu fahren, so daß ich mit Dundee nochmals in die Auer(haus)berg Nordseite flüchtete. Das letzte, große Schneefeld lag wie ein kleiner "Gletscher" in der Flanke. Ein Stück fuhr ich am Feldweg bis zum Schneebeginn und so konnten wir glatt noch einmal mit Ski aufsteigen. Der Schnee war natürlich Butterweich und nur das oberste Stück war aper, was uns die letzten Meter zu Fuß gehen lies. Ein bisschen Blick zu den Allgäuer Berggestalten konnten wir dann doch erhaschen. Dann drehten wir noch eine Runde über das Auerberg Plateau um vor der Abfahrt noch eine Brotzeitpause am Skidepot zu genießen. Die Abfahrt ging dann in einem Rutsch zum Auto hinab, wobei Dundee wieder mal richtig abging. Hauptsache Schnee, sein Element halt. Der Mittwoch leitete das Ende des kurzen Frühlings ein. Wieder begann der Tag mit strahlend blauen Himmel und so war es kein Wunder das ich den zweiten walk and fly Versuch in Angriff nahm. Gemütlich stieg ich in der warmen Sonne unter den vereinsamten Bügeln des Skiliftes auf. Die Bedingungen waren perfekt, sanfter Wind strich die Piste hinauf und so legte ich am obersten Lifthäusl gleich meinen Flügel aus. Im Startbereich lag immer noch Schnee, aber es war dennoch kein Problem im griffigen Material anzulaufen und abzuheben. Sanft gleitete ich, mit fantastischen Blick auf die Füssener Seenplatte, in das weite Vorland hinaus. Es trug perfekt und ich konnte einen langen Flug ergattern. Nach einer soften Landung am Auto fuhr ich gleich Heim zu Dundee und wir marschierten über die fast schneefreie Ostseite auf den Weichberg und zu dessen herrlicher Kapelle. Zunehmend zog es sich bereits zu und das kommende Tiefdruckgebiet kündigte sich bereits an. Immerhin konnten wir noch schöne Stimmungen am Horizont mit den sich abzeichnenden Bergketten erhaschen. Dundee hatte sowieso seinen Spaß und wühlte sich von einem Mauseloch zum nächsten. Wie es zu erwarten war flockte der Schnee am Donnerstag die etwas höheren Berge an, während es in den Tallagen eher regnete. Zumindest fand sich am Auer(haus)berg in der Nordflanke auch etwas frischer Pulver und so war es klar daß ich mit Dundee einen flotten Skianstieg wagte. Ein Hauch von Dämmerung in sanften Rot war der erste Lohn an der Kapelle. Als zweites bekamen wir eine knackige Abfahrt zum Auto kredenzt, was uns dann auch zufrieden und glücklich den Abend beenden ließ. Nun folgen weitere durchwachsene Tage mit ein bisschen Neuschnee, wobei es am Sonntag noch die größten Chancen auf Sonne gibt. Auf alle Fälle wünsche ich Euch allen ein gemütlich, erholsames Wochenende!!!

26/01/2018 - 28/01/2018 Das Wochenende war mehr als "Bunt" und so startete ich am Freitag schon nach der Arbeit zu einem kleinen walk and fly am Skilifthang. Ein herrlicher Aufstieg am Pistenrand brachte mich flott zum Startplatz am obersten Lifthäusl. Ein bisschen den Schnee zusammen treten und schon legte ich meinen Flügel aus. In einem Ruck hob ich ab und flog über die Füssener Seenplatte. Der sanft ansteigende Wind trug perfekt und ich freute mich narrisch über den gewonnen Flug. Nach einer soften Landung beim Auto fuhr ich gleich zu Dundee, packte die Tourenski und wir rückten aus zum Adelharz/Breitensteinliften am Grünten. Die Lifte waren nicht in Betrieb, aber die Pisten noch präpariert, was für uns natürlich ideal war. In der herein strahlenden Sonne, unter einem strahlend blauen Himmel stiegen wir über die einsame Piste empor. Problemlos erreichten wir die oberste Liftstation, wo sogar das Stationshäusl offen war und ich einem Art Pilotensitz Platz nehmen konnte. Nach einer kurzen Pause stiegen wir noch bis zum höchsten Punkt an den Breitensteinliften auf und hauten uns bei einer großen Tanne, an einem trockenen Fleck in die Sonne. Welch ein Traum und so genoßen wir bei einer Tasse Glühwein den schönen Tag. Dundee war natürlich wieder im Dauerwälzelmodus, aber er konnte sich dann bei der Abfahrt so richtig austoben. Bestens aufgefirnt präsentierte sich die Piste und so war es einfach himmlisch hier hinab zu schwingen. Der Freitag war somit mehr als perfekt ausgenützt. Am Samstag ruckte ich ebenfalls mit Dundee aus, aber eben auch etliche, gefühlt hunderttausend, weitere Skibergsteiger, so daß wir beim Anblick der überfüllten Parkplätze schnell wieder zu unserem, einsamen Starzlacherberg bei Jungholz flüchteten. Wie zuletzt lag genug Schnee um durchgehen in dieser SO Bergflanke aufsteigen zu können. Die Sonne brannte gigantisch herab und die eine oder andere Schweißperle rannte über das Gesicht. Weit reichte der Blick in die Tannheimer und Allgäuer Bergwelt während wir uns mit zahlreichen Serpentinen weiter hinauf arbeiteten. Auch Heute sollte der "Baumstumpfhang" in der Abfahrt machbar sein, aber zunächst führte die Route durch den Hochwald bis zum Kamm empor. Noch ein bisschen auf diesem und wir erreichten den gänzlich unbekannten und einsamen Gipfel. In Zeiten von immer mehr zunehmenden Skitourentourismus sind solche Ziele pures Gold Wert und da die meisten auch in Zukunft nur die Prestigeziele ansteuern wird hier die Einsamkeit von Dauer bleiben. Nun war es Zeit für Brezen und Glühwein, wobei vor allem Dundee auf seine Kosten kam. Gemütlich genoßen wir die Stimmung, die Aussicht und natürlich den Augenblick, denn es war wieder mal so ein Moment für die Ewigkeit und ich bin stets Dankbar solche Momente erleben zu dürfen. Die dann folgende Abfahrt war schlichtweg genial. Dundee fetzte Großteils ohne Leine die Hänge hinab und ich bekam meinen "Baumstumpfhang", der stets eine skifahrerische Offenbarung darstellt. So geflasht kamen wir glücklich wieder am Parkplatz an. Sonntags schaute es dann schon anders aus. Eher düster und windig brummelte das Wetter vor der Haustüre vor sich hin. Gut wer da Touren in unmittelbarer Nähe, wie den Auer(haus)berg zur Verfügung hat. Auf der Nordseite lag immer noch genug Schnee um mit Dundee durchgehend mit Tourenski bis zur Kapelle aufzusteigen. Der Schnee dazu weich und überhaupt kein Bruchharsch, also perfekt. Der Blick reichte dennoch bis zu den Tannheimer und Allgäuer Bergen und teilweise blinzelte sogar mal die Sonne durch. Nach einer kurzen Glühweinpause rauschten wir wieder zum Auto hinab  und freuten uns über die gelungene Skitour. Nun folgt eine Woche mit eher windigen, durchwachsenen Wetter, wobei der Montag noch sonnig und warm sein wird, während es ab Wochenmitte wieder kälter werden wird. Mal sehen was wir da rausholen können. Wie dem auch sei, ich wünsche Euch allen einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

22/01/2018 - 25/01/2018 Die Woche begann stürmisch und mit massiven Tauwetter. Zumindest aber ging's sich nach der Arbeit nochmals die Auer(haus)berg Skitour mit Dundee aus, wobei wir im Aufstieg über die Skihütte liefen und somit mehr Schutz vor dem Wind hatten. Am Gipfel gab es für den Buben eine Wurschtradl und ich nahm einen kräftigen Schluck Glühwein. Die Abfahrt mehr gemütlich als rasant, denn der schwere, nasse Schnee bremste ordentlich. Wenn da nicht noch Dundee wäre, denn der gab dann so richtig Stoff, so daß es mich förmlich hinab katapultierte. Problemlos kamen wir so zum Parkplatz und flüchteten wieder in das trockene Zuhause. Am Dienstag sah es Morgens noch düster aus, aber nach einer ziemlich langen Schulung in Mindelheim besserte sich das Wetter deutlich. Gerade noch zur Dämmerung konnte ich dann nochmals mit Dundee über die Auer(haus)berg Südseite aufsteigen, da Trotz deutlich wärmerer Temperaturen immer noch genug Schnee lag. Problemlos spurten wir über die altbekannte Route in der nun aufkommenden Dunkelheit zum Gipfel auf. Seit langem mal wieder eine richtige Sunsettour und schon zeichneten sich die Lichter der Allgäuer Dörfer ab. Die Abfahrt dann deutlich flotter als am Vortag und so waren wir Ruckzuck wieder am Auto. Am Mittwoch brach der Frühling endgültig durch und das im Januar gleich mit 15°. Klar, da war auch leichter Föhn mit im Spiel, aber egal am Alpenrand mußte ein walk and fly auf einer geschützten Südseite herhalten. Der Aufstieg zum Teil schon schneefrei und am Gipfelkreuz konnte ich trocken meinen Flügel auslegen. Sanft strich der Wind den Hang herauf und so war ich flott in der Luft und genoß bei einem herrlichen Alpenpanorama den kleinen Abgleiter. Nach einer soften Landung fuhr ich gleich Heim, packte Dundee in's Auto und abermals ab auf die Auerberg Südseite, denn noch lag genug Schnee um noch in der herrlichen Sonne aufsteigen zu können. Stimmungen die nicht schöner sein konnten wurden uns geboten und nur die letzten Meter unterm Gipfelkreuz waren aper, was aber kein Problem war. Das Panorama fotografiert und die wenigen Meter zur Skihütte abgefahren. Dann gab's die ordnungsgemäße Glühweinpause und das gemütlich auf der Terrasse in der Sonne sitzen, welch ein Traum. Die Zeit könnte stehen bleiben, aber wir zogen es dann doch noch vor in die untergehende Sonne abzufahren und die Abfahrt war noch richtig gut. Rassig sausten wir die schönen Wellen des Südhanges hinab und waren bald wieder am Auto. Der Donnerstag war dann nicht mehr ganz so schön, aber immer noch leicht föhnig. Da die Südseite am Auer(haus)berg bereits schwächelte packten wir die Nordseite an. Problemlos gelang Dundee und mir der durchgehende Anstieg mit Ski bis zur Kapelle. Natürlich kraxelte ich wieder auf das häßliche Baugerüst um die tolle Aussicht einzufangen. Nach einer Glühweinpause rauschten wir dann rassig den Nordhang zum Auto hinab. Nun folgen wohl durchwachsene, neblige Tage, wobei es die Hochlagen inneralpin eher sonnig bekommen werden. Mal sehen was wir da so anstellen können, aber egal wie auch immer ich wünsche Euch ein tolles, erholsames Wochenende!!!      

19/01/2018 - 21/01/2018 Der Freitag schlug Schneetechnisch nochmals voll zu, so daß nur ich in der Arbeit als letzter und einziger ausrückte. Nachmittags riss es dann etwas auf und ich konnte mit Dundee mal eine Route auf den Zwieselberg/Buch bei Roßhaupten von der Nordseite her probieren. Tief verschneit präsentierte sich der Wald und es war ziemliche mühsame Spurarbeit angesagt. Lange Kehren zogen das Unternehmen in die Länge, aber die Winterlandschaft erschlug einen förmlich. Erst zuletzt kamen wir aus dem Wald und erreichten das Gipfelkreuz. Der Blick wurde frei auf die Ammergauer, Tannheimer, Allgäuer und die Füssener Seenplatte. Wieder Skitourneuland erobert und schon pflügten wir durch den Tiefschnee den Wald hinab. Teilweise war ich froh um meinen "Frontantrieb" Dundee, der in den Flachstücken dafür sorgte das es lief. Problemlos erreichten wir so wieder unser Auto und fuhren die kurze Strecke glücklich nach Hause. Der Samstag war so lala, aber bei weitem nicht so schlecht wie vorhergesagt und so fand ich mich wie üblich mit Dundee an unserem Auer(haus)berg. Bei grandiosen Pulverschneeverhältnissen arbeiteten wir uns den herrlichen Südhang hinauf. Immer wieder blitzte mal die Sonne durch und auch der blaue Himmel kam zum Vorschein. Am Gipfelkreuz die obligatorische Glühweinaktion und schon schwangen wir uns genüßlich den Hammerhang zum Parkplatz hinab. Danach fuhr ich mit Sofie zur Weilheimer Hochzeitsmesse wo es so ziemlich alles gab was mit dem Thema Heiraten verbunden ist. Mit einem Latte Macchiato marschierten wir durch die Stände mit Eheringen, Brautsträußen, Backkünsten, Brautkleider und, und, und......dazu eine Modeschau, wie auch eine Schminkstyling für meine Hübsche, somit rundum ein gemütlicher, romantischer Nachmittag. Am Sonntag dann der angeblich bessere Tag, naja...für Blinde vielleicht, aber so war es wieder mal am Alpenrand grausig und gepaart mit einer Lawinenwarnstufe 4. Hinzu kamen chaotische Strassenverhältnisse, denn Schnee und Matsch machte es zeitweise fast unmöglich vorwärts zu kommen und so hatte ich mit Dundee alle Mühe über Marktoberdorf nach Kempten zu gelangen. Dann fuhren wir über Buchenberg in die Adlegg nach Kreuzthal hinab um am Ghoresberg Skilift, der glücklicherweise nicht in Betrieb war, aufsteigen zu können. Problemlos und in Massen an Schnee marschierten wir in stetigen auf- und ab den Kamm entlang. Erst ab der Mitte steilte sich das Gelände nochmals auf und so kamen wir flott dem Gipfelkreuz auf der Kreuzleshöhe 1118m entgegen. Es hätte schlimmer sein können und weiter drin war sowieso alles dicht, also hatten wir mal wieder alles richtig gemacht. Dann natürlich, wie sollte es auch anders sein einen Becher Glühwein und ein paar Kekse "inhaliert". Dann folgte die Abfahrt, die im oberen Teil noch harschig war, dann das flache Zwischenstück überbrückte Dundee, denn der riss mich hinter sich her so das Himmel und Hölle aufgingen. Als Abschluß noch purster Genuß im Skigebiet Ghoresberg, wo wir noch genüßliche Schwünge in den Schnee zaubern konnten. Zufrieden, auf nun besser geräumten Straßen, fuhren wir dann Heim. Nun folgen eher zwei durchwachsene Tage bis sich Hochdruck durchsetzen kann, wobei zum Ende der neuen Woche wohl schon wieder das nächste Kaltfrontgebiet auf uns herein brechen wird. Also, schauen wir mal was wir so anstellen können. In diesem Sinne Euch allen einen ruhigen Start in die Neue Arbeitswoche!!!

15/01/2018 - 18/01/2018 Der Montag startete nochmals mit Königswetter, ehe am Dienstag die dunklen Heerscharen von Mordor über Bayern hereinbrachen. Grund genug ein letztes mal mit dem Gleitschirm auszurücken. Obwohl die Rede von Föhn war konnte ich am Skilifthang problemlos nach Nordost hinaus starten. Es trug erstaunlich gut und so flog ich weit, wie auch hoch über dem Landebereich herein. Dann schnell Heim, Dundee in's Auto gepackt und schon machten wir uns auf dem Weg zum Wendelin, wo wir nochmals eine Frühlingshafte Tour erhaschen konnten. Am Dienstag begann dann der Wetterwechsel mit aller Macht. Sturm und Regen fegten über das Alpenvorland und mit eisernen Willen marschierte ich mit Dundee um den Windachspeicher, da wir sowieso in Thaining nach dem rechten sehen mußten. Zusätzlich wurde es immer kälter und am Abend ging der Regen in Schnee über. Die Hoffnung liegt nahe das unser Auer(haus)berg wohl bald wieder mit Ski gehen dürfte. Am Mittwoch wurden diese prompt erfüllt, den ganzen Tag schneite es aus vollen Rohren und es war schon ordentlich haarig da Arbeitstechnisch im freien unterwegs zu sein, von den Straßenverhältnissen einmal ganz abgesehen. Auf alle Fälle war früher Schluß und schon packte ich mit Dundee unseren Auer(haus)berg über die Südseite an. Bis zu 40cm Neuschnee lag in den windgeschützten Stellen, also genial. Zwischen zwei Fronten unterwegs zu sein hatte den Vorteil das doch glatt die Sonne, samt dem blauen Himmel zum Vorschein kam und die Tour ein richtig schönes Ambiente bekam. Am Gipfel noch den berühmten Glühwein und es folgte eine softe, megageniale Pulverschneeabfahrt über den sensationellen Südhang. Glücklich kamen wir am Auto an und es kam der nächste Schneeschauer, mehr als perfekt gelaufen würd ich sagen. Am Donnerstag zeigte sich der Sturm, bzw. der Orkan von seiner stärksten Seite und am Brocken im Harz wurden satte 204Km/h erreicht. Bei uns reichte es auf den Gipfeln auch bis zu 160Km/h, aber ich versuchte mich mit Dundee auf einer neuen Route auf der Ostflanke des Weichbergs. Zum einen waren wir hier vor den extremen Winden halbwegs geschützt und zum anderen war dann die Gefahr vor umfallenden Bäumen minimiert. Die Tour selbst wohl die längste an diesem Berg, aber auch eine der schönsten. Über weite Schneeflächen arbeiteten wir uns in die weiten Wälder empor, um schließlich über die Kehren der Forstpiste bis unterhalb des Gipfels zu gelangen. Zuletzt noch direkt steil durch freies Gelände um unmittelbar die hübsche Kapelle zu erreichen. Hier traf uns der Sturm dann mit voller Wucht und somit hielten wir uns nicht allzu lange auf und gingen gleich die Abfahrt an. Butterweich gleiteten wir die Straße hinab, dann noch die weiten Felder und schon standen wir wieder am Auto. Na also, auch der Orkan konnte uns nicht aufhalten. Nun beruhigt sich das Wetter, zumindest heute etwas, während es am Wochenende eher Aprilartig, durchwachsen laufen wird. Euch allen, wie immer, ein gemütliches, erholsames Wochenende!!!              

12/01/2018 - 14/01/2018 Der Freitag präsentierte sich in den Hochlagen erfreulich schön, aber im Voralpenrand reichten die bescheidenen Gipfelhöhen nicht aus um das Dauergrau des Nebels zu durchbrechen. Egal, wie dem auch sei, die Tour mit Dundee auf den Weichberg war trotzdem wunderschön. Der Wald zeigte sich im satten Grün und es hatte schon mehr von Frühling als von Hochwinter. Ein Schneefeld unter dem Gipfel fand sich dann dennoch und Dundee konnte den Dauerwälzelmodus aktivieren. Am Samstag war es dann mal soweit, ein höheres Ziel sollte auf dem Tacho stehen, denn der Lawinenwarndienst meldete nur einen glatten Einser. Gemeinsam mit Adrian (Kleiner Eiswürfel) und Dundee ging's Frühmorgens in's Lechtal. Seit Jahren hatte ich schon einen Blick in das Wasserfallkar bei Klimm geworfen, aber meist war zu wenig Schnee oder die Lawinenlage dagegen. Heute schaute alles perfekt aus, nur war die Frage finden wir den Zustieg in das mit endlosen Latschenfeldern zu gewucherte Kar oder gehen wir schon hier baden. Am Steinbruch zwischen Klimm und Häselgehr fanden wir einen Parkplatz, wovon es sofort mit Fellen losging. Es lag auch im Tal genug Schnee, na also wer sagt's denn, aber nach wenigen Metern standen wir vor einer senkrechten Wand im Steinbruch...Hä? Anscheinend, zumindest sahen wir eine Spur mußten wir da durch. Also raus aus der Bindung und hinauf gestapft. Sozusagen in Level 2 schon zu Beginn erreichten wir den Rand des Steinbruches, wo eine weitere steile Stelle, abermals das abschnallen verlangte. An einer Stufe legte ich die Stöcke ab um herauf zu kraxeln, genau in dem Moment riss Dundee an der Leine an und ich fiel, bzw. trat in einen meiner Tourenstöcke der darauf hin abbrach...Aaahhh!! Eigentlich das Ende, fast 1500 Höhenmeter ohne Stöcke, hirnrissig.....aber irgendwie schaffte ich es das Unterteil im abgebrochenen Rohr zu fixieren. Es war zwar nun ein Kinderstock, doch wie dem auch sei, es mußte weiter gehen. Wieder steil leitete die Spur durch das Unterholz, wo der Boden noch extremst gefroren war. Irgendwann wurde mir die Rutscherei zu bunt und ich sagt zu Adrian dass wir auf Harscheisen umrüsten. Raus mit dem noch nagelneuen Sackerl und ran damit, tja....bei Adrian kein Thema, nur bei mir passten die Teile nicht. Der Aufdruck war mit Tyrolia Adrenalin 13 richtig, innen waren aber nur die normalen, also falsch eingesackt. Eine Onlinebestellung und somit Pfusch....Ächz, der nächste Hammer und so blieb mir nichts anderes über als ohne weiter zu kämpfen. Ich wußte der untere, steile Bereich legte sich erst zurück wenn die Spur oberhalb des Wasserfallabbruches in das Kar leitet. Der Boden war hart gefroren und trug mein Gewicht, so daß ein zu Fuß gehen sogar gelang. Bald kamen wir in die Sonne, wo es gleich wärmer wurde, dazu gesellte sich eine grandiose Winterlandschaft vom allerfeinsten, die gekrönt durch das dunkelblaue Firmament des Himmels war. Nach einem kurzen Flachstück erreichten wir die gut einhundert Meter hohe senkrechte Wand mit dem fantastischen Wasserfall. Links kämpften wir uns empor und erreichten so den eigentlichen Kareingang wo ich wieder auf Ski umsteigen konnte. Es folgte eine schier unglaublich faszinierende Skitour durch dieses mehr als weltentrückte, landschaftlich enorm eindrucksvolle, dramatische Kar. Links die wilde Urbeleskarspitze, rechts die Wasserfallkarspitze und dazwischen unser Ziel, der Skigipfel Punkt 2346m am hinteren Karende. Endlos führte die Spur die Hänge hinauf und ich hatte alle Mühe mit dem kleinen Stock und ohne Harscheisen vom Fleck zu kommen. Adrian kämpfte sich wie immer souverän und tapfer das einsame Gelände hinauf. Im oberen Karbereich wurde der Gipfelaufbau deutlicher und eine steile Rinne rechts vom Gipfel bildete den Zustieg zum höchsten Punkt. Es dauerte nicht lange und wir erreichten unter einer Felswand den unteren Eingang zur Rinne. Anhand der Steilheit war es für mich klar, ich mußte wieder zu Fuß weiter kämpfen. Wieder stapfend, mit dem Gewicht auf dem Rücken geschultert, kämpfte ich mich mit Dundee direkt weiter nach oben. Hinter mir Adrian der ab der Hälfte auch auf zu Fuß gehen Modus wechselte und wir schnaufend unser sonniges Skidepot, rechts des Gipfels erreichten. Ohne Gepäck kraxelten wir dann über den Grat zum höchsten Punkt 2346m hinüber. Der Blick rechte weit in die Allgäuer und Lechtaler Bergwelt, dazu noch dieses Traumwetter. Somit  waren alle Wünsche erfüllt und wir fielen uns in die Arme. Am Skidepot machten wir dann Brotzeit mit Glühwein und Brezen, wo auch Dundee auf seine Kosten kam. Dann noch ein kleines, verdientes Schläfchen in der herrlichen Wärme und wir waren einfach nur glücklich, wie auch zufrieden. Das Ambiente konnte nicht grandioser sein und ich fotografierte was das Zeug hergab. Gerne wären wir länger geblieben, aber die Schatten wurden größer und somit der Schnee wieder bockig. Zeit in den Abfahrtsmodus zu wechseln. Im oberen Teil behielt ich Dundee sicherheitshalber noch an der Leine, denn ein abrutschen muß hier wirklich nicht sein. Die Stahlkanten hatten einiges zu tun, aber es ließ sich immer noch genial durch die Rinne hinab schwingen. Adrian, der Skiprofi, zeigte keinerlei Schwächen und meisterte alle steilen Passagen souverän. Im mittleren Teil durfte Dundee dann frei laufen, was er wie üblich sichtlich genoß. Der Steilhang am Wasserfall war dann noch einmal fordernd, ehe es eher knifflig wurde als wir den kleinen Wald überwinden mußten. Dankbar nutzten wir die erste Forstpiste die wir fanden, war aber leider die falsche, denn die führte nach Luxnach hinüber....Schitt....und so eierten wir zu Fuß nochmals quer durch den Wald um die richtige Piste zu erreichen, um dann letztlich bis zum Steinbruch hinab zu fahren. Hier fanden wir seitlich eine kleine, weitere Piste die uns die untere Schlüsselstelle umgehen ließ und wir somit unmittelbar zum Auto gelangten. Nun waren wir dann doch bedient, es reichte für den Tag und somit fuhren wir glücklich über die gepackte Skitour nach Hause. Am Sonntag ließ ich es ruhig angehen und rückte erst Mittags mit Dundee aus. Am Skilifthang wurden wir doppelt fündig, ich konnte ein kleines walk and fly durchziehen und Dundee genoß die lange Runde vom Skilift über den weiten, aussichtsreichen Höhenzug bis wir über eine herrliche Moorlandschaft zurück marschierten und den Kreis schlossen. Nun folgt ein wohl noch sonniger Montag, ehe sich ab Dienstag die Wetterlage umstellt und spätestens am Mittwoch der Winter zurückkehrt. Perfekt, freu mich schon auf weitere Auer(haus)berg Skitouren und somit wünsche ich Euch allen einen schönen, geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

08/01/2018 - 11/01/2018 Der Föhn gab dem Schnee vor der Haustüre den Rest. Im tiefen Allgäu, in den höheren Bergen liegt immer noch genug, aber für unseren Auer(haus)berg langt es somit halt nicht mehr. Egal, ich muß nicht jeden Tag weiter rein fahren wenn es sich bei Nebel doch auch bei uns in die Sonne marschieren lässt und so ging's mit Dundee über den schönen Westanstieg auf den Auerberg. Oberhalb von 900m war die Sicht frei und es bot sich ein malerischer Anblick auf die Gebirgsketten oberhalb des Nebelmeeres. Ein kleines Schneefeld reichte dann für die obligatorische Dundee Wälzelaktion, so dass wir alle beide glücklich zum Parkplatz zurück marschierten. Der Dienstag wurde dann noch schöner, wie auch wärmer mit bis zu 15°, was dann dazu führte dass wir schnell bis zum Oberjoch fuhren um die Ornach zu besteigen. Hier lag immer noch Schnee satt und ich konnte mit Dundee vom Parkplatz der Langläufer bereits mit Fellen lostigern. Sagte ich Felle....mmmmh, nein ehr nicht, weil die lagen zu Hause und so mußte der weiche Schnee auch ohne Felle zu begehen. Das geht halbwegs wenn man nicht zu steil ansteigt. Am Spieser hatte ich das vor Jahren auch schon mal gezwungenermaßen probiert. Dundee war dies ohnehin egal....Hauptsache Schnee! Auf dem kleinen Forstweg im unteren Teil ging es ganz gut, nur in den eisigen, schattigen Anteilen hatte ich ordentlich zu kämpfen um nicht ständig nach hinten weg zu rutschen. Die Sonne strahlte kräftig über die verschneite Allgäuer Landschaft hinweg und ich konnte einige, traumhafte Bilder schießen. Der große Schlußhang, der sich herrlich unter dem dunklen, satten Blau des Himmels ausbreitete, wurde dann nochmals eine Herausforderung. Mit viel Kraft in den Tourenstöcken kämpfte ich mich nach oben und war dann bei erreichen des Kreuzes doch erleichtert die Tour ohne Felle gepackt zu haben. Belohnt wurden wir mit einem genialem Panorama, wie auch einer fantastischen Sunsetstimmung. Hinter dem Gipfelkreuz fand sich eine apere Stelle mit trockenem Gras, ideal um Brotzeit zu machen. Heute war Spezi angesagt, denn Glühwein bei der Wärme war ein Witz. Langsam senkte sich die Sonne dem Horizont entgegen und wir machten uns an die Abfahrt. Dundee durfte dann wieder Leinenfrei hinabrauschen, was ihm sichtlich Spaß machte. Genußvoll schwangen wir uns den weiten Hang hinab und erst auf dem Forstweg wurde es etwas eisig, aber immer noch handlebar. Problemlos gelangten wir so bis zum Auto und freuten uns über die gelungene Aktion. Der Mittwoch wurde ebenso ein herrlicher Tag, zwar nicht mehr ganz so warm, aber immer noch deutlich an der 10° Grenze. Grund genug, da sich die Föhnstürme ebenfalls gelegt hatten, noch mal den Flügel zu schultern. Problemlos fegte ich die grüne Skipiste empor. Bis zum Startplatz hinauf kein Schnee in Sicht. Dazu kaum Wind, was einen soften Abflug ermöglichte und ich mit weiten Blick auf die Füssener Seenplatte zum Parkplatz hinab gleitete. Nach einer weichen Landung fuhr ich gleich zu Dundee und wir marschierten über die weite Südflanke auf den Auerberg. Ein Schneerest auf dem Gipfelkamm ermöglichte sogar eine Dauerwälzeleinlage für Dundee. Danach machten wir es uns in der untergehenden Sonne noch gemütlich ehe wir in der letzten Dämmerung zum Auto abstiegen. Ob mit oder ohne Schnee unser Auer(haus)berg ist halt immer eine Tour wert! Am Donnerstag schwenkte das Wetter dann ein bisschen um und es fing zur Dämmerung leicht zu regnen an. Glücklicherweise konnte ich zuvor noch mit Dundee die große Runde über unseren Verlobungsberg, das Rote Kreuz, begehen. Ein herrlicher Weg, frühlingshaft angehaucht mit den ersten zaghaften Knospen an den Bäumen, die wohl nächste Woche mit dem Kälteeinbruch erfrieren werden. Ja, Ihr habt richtig gehört...das Wochenende wird zwar in den Bergen noch sonnig, aber ab Mitte nächster Woche scheint es mit russischer Kaltluft Schneefälle bis auf 300m hinab zu geben. Super, dann wird der Auer(haus)berg wieder mit Ski machbar sein. Mal sehen, aber zunächst konzentrieren wir uns auf das Wochenende und bei Lawinenwarnstufe 1 sollte eigentlich mal was größeres gehen. In diesem Sinne, viel Spaß und ein erholsames Wochenende!!!       

02/01/2018 - 07/01/2018 Am Dienstag startete der Wetterwechsel stürmisch durch, aber wie durch ein Wunder konnte ich mit Dundee in einem Fleckerlteppich aus Schnee noch die Auer(haus)berg Nordroute begehen. Bis zur Kirche mußten wir nicht abschnallen und das will schon was heißen. Sogar ein bisschen Sicht zu den Alpen wurde frei und so wagte ich mich dem Sturm zum Trotz auf das Baugerüst um einen besseren Blick zu ergattern. Anschließend flüchtete ich mit Dundee in den Vorbau und machte mich über den Glühwein her. Die Abfahrt wurde dann richtig gschmackig, da die Schneeoberfläche wie aufgefirnt wirkte und es so ganz schön flott zur Sache ging. Wahrscheinlich waren wir hier noch nie so schnell wieder am Auto. Am Mittwoch schaute es noch bescheidener aus. Ein Mix aus Schnee und Regen mit Windböen bis zu 100km/h, da verging sogar mir das Skitourengehen, was nicht heißt das wir nicht ausrückten, denn meine tapfere hübsche Sofie, samt Dundee wagten mit mir den Versuch in der windabgeneigten Flanke des Weichberges zur Gipfelkapelle aufzusteigen. Überraschend ruhig konnten wir durch den dichten Wald bald den Kamm erreichen und erst kurz vor dem höchsten Punkt kamen wir in den gewaltigen Sturm, so daß wir flott in die Kirche flüchteten. Nach einer kurzen Pause marschierten wir wieder zum Parkplatz hinab und freuten uns diesen ach so grausigen Tag doch ein bisschen ausgenutzt zu haben. Am Donnerstag sah es noch erbärmlicher aus. Dauerregen, bei Windböen ohne Gleichen fegten durch unser schönes Allgäu. Mit Müh und Not lief ich mit Dundee auf den urigen Felsen 1005m bei Rosshaupten. Landschaftlich mit den vielen Nagelfelsen immer schön, aber tropfnass hielten wir es nicht sonderlich lange am Gipfelkreuz aus und eilten wieder zum Parkplatz hinab. Am Freitag war es dann endlich mal wieder soweit, strahlender Sonnenschein legte sich über das Allgäu und ich flüchtete mit Dundee sogleich staufrei hinter Jungholz zum Starzlacherberg 1585m, ein gänzlich unbekanntes, wie auch einsames Ziel. Kaum zu glauben, aber von der Straße weg konnten wir problemlos mit Fellen ansteigen. Erstaunlicherweise wurde es schnell immer mehr Schnee und in der ersten freien Kehre sah ich in den weiten Hang der mir stets verwehrt war, denn mit seinen zahlreichen Baumstümpfen konnte ich ihn  noch nie befahren. Heute sollte es endlich einmal anders kommen. Nach den langen Kehren und einer immer mehr wärmer werdenden Sonne kamen wir schwitzend am Ende des Fahrweges an und kämpften uns durch das freie Gelände. Dundee versank immer tiefer und hatte alle Pfoten voll zu tun um in der Spur halbwegs mitzuhalten, aber nach und nach näherten wir uns dem Gipfelkamm. Diesen noch überschritten und weiter zum aussichtsreichen höchsten Punkt, wo sich der Blick weit in das Alpenvorland, wie auch zu den felsigen Tannheimern und den tief weißen Allgäuern auftat. Zufrieden fielen wir über unsere Brotzeit her, dazu eine Ladung Glühwein und schon war die Stimmung perfekt. Schließlich zog es uns zu Tale, was für Dundee Freilauf verhieß, denn ich nahm ihn von der Leine und ließ ihn sausen. Was für eine Freude, denn er ging ab wie nur grad was, zumindest was der tiefe Schnee hergab. Ganz brav hielt er sich an die Anstiegsspur während ich rechts und links neben ihm herab schwang. Erst als der Riesenhang mit den Baumstümpfen kann bogen wir ab und ich konnte Dundee mit in das herrliche Gelände locken, so dass wir gemeinsam hinab schwebten. Teilweise springend über die verschneiten Baumstümpfe ging es rassig hinab, ein Traum. Wie oft hatte ich mir das hier schon gewünscht, sauber und problemlos kamen wir unterhalb wieder auf den Forstweg um dass letzte Stück zum Parkplatz runter zu gleiten. Was für ein sensationell, genialer Tag! Glücklich, wie auch müde fuhren wir wieder nach Hause, denn ich hatte noch einiges für den morgigen Tag vorzubereiten.

VERLOBUNG SOFIE (meine Hübsche) und NORBERT 6.1.2018

Normal geht halt bei mir gar nicht und da Sofie eine ganz, ganz besondere Frau ist mußte es ganz was persönliches sein und so ließ ich mir eine Rosen-Schnitzeljagd über unsere geliebten Hausberge einfallen. Dazu das perfekte Wetter, am Morgen noch Nebel und später fantastischer Sonnenschein. Wenige Tage zuvor hatte ich bereits bei Mama Lang ganz offiziell um die Hand von Sofie angehalten, was mir glücklicherweise gleich herzlich gewährt wurde. Zunächst bereitete ich unser Haus vor, sprich die ersten Stationen und flüchtete dann mit Dundee in's Outback. Direkt neben der schlafenden Sofie war die erste Rose/Karte (mit Telefon) deponiert. Der Weg darauf führte zur nächsten Rose/Karte beim vorbereiteten Frühstück. Mittels Fragen auf den Karten ging es weiter zum Teich, dann zur Mama Lang, die ja auch im Ort wohnt. Hier begann der Gipfelreigen mit der Tour auf den Auerberg, wo die nächste Rose abgelegt war. Als ich von dieser Tour mit Dundee zum Auto zurück kam weckte ich die noch schlafende Sofie via Anruf auf. Sie mußte förmlich über die erste Rose stolpern und das romantische Spiel begann. Während sich Sofie über die ersten Fragen und Rosen hermachte lief ich mit Dundee auf den Wendelin und deponierte die nächste Rose. Weiter ging es über die herrliche Kapelle am Weichberg zum Roten Kreuz, wo die nächsten Rosen landeten. Ab dem Roten Kreuz war ich mit dem 60l Rucksack unterwegs und der Pfad führte uns zur vorletzten Station am fantastischen Panoramablick. Hier hielt ich mich nach der vorletzten Rose/Karte links und baute am höchten Punkt der herrlich gelegenen Wiese mein "Lager" auf. Kerzen, Sektgläser, Blumen, unzählige Rosen, Lichterkette und natürlich die extra angefertigten Ringe (mit Gravur) mußten platziert werden. Danach mußten wir uns in Schale schmeißen, Dundee bekam eine edle Krawatte (herrlich!!!) und ich schmiß mich in den Anzug. Über WhatsApp war ich stets auf dem laufenden wo Sofie sich befand und die Hübsche war mir flott auf den Fersen und arbeitete sich schon über das Rote Kreuz zu mir heran. Zuletzt schenkte ich den Sekt ein, zündete die Kerzen an, machte die Spiegelreflex startklar und positionierte mich mit einer Rose vor meinen Ensemble aus romantisch zusammen gestellter, purer Liebe. Dann kam meine Hübsche Allgäuerin um's Eck und mußte köstlich lachen als Dundee mit seiner leuchtend gelben Krawatte entgegen sprang. Überwältigt vor Glück betrachtete Sie das bunte Gebilde aus Blüten und Kerzen. Die Ringe sah Sie erst noch gar nicht und schon war ich auf den Knien und stellte die berühmte Frage ob Sie meine Frau werden möchte, was mit einem glücklichen "Ja" beantwortet wurde. Dann gab ich Ihr die Ringe in Ihrem Lieblingston aus Silber und sie passten auf Anhieb als wir sie uns gegenseitig ansteckten. Mir viel ein Stein von Herzen, denn mit der ausmesserei hab ich es nicht so. Lange lagen wir uns überschäumend vor Glücksgefühlen in den Armen ehe der erste Sekt zum anstoßen geleert wurde. Was für eine unglaublich tolle Frau hab ich da an meiner Seite und so war es klar dass ich Sie keinesfalls mehr loslassen würde und somit uns für immer aneinander binden mußte. Regelrecht betäubt vor Liebe marschierten wir über das Rote Kreuz zu den Autos zurück und fuhren zunächst einmal zu Mama Lang zum feiern. Am Abend ging es dann noch in's Modeon/Marktoberdorf in das Theaterstück "Göttinen in weiß blau", wie passend und so war der Tag mehr als traumhaft abgerundet. Den 6.1.18 werden wir so stets in unglaublich intensiver Erinnerung haben und ich kann nur eines sagen: Sofie, Ich liebe Dich soooooooooooooooooooooooo sehr!!!!!!

Am Sonntag war es dann nicht mehr ganz so schön und ich marschierte mit Olli, der am Abend nach Thailand in den Urlaub düst, nochmals auf ein geschmeidiges walk and fly. Wieder einmal mußte einer unserer Hausberge in den Voralpen herhalten, was nach einem kurzweiligen Anstieg, der mittlerweile Schneefrei ablief, locker gelang. Trotz der leichten Föhnlage hatten wir leichten Wind aus NO, was uns bei idealen Startbedingungen abheben ließ und wir so weit in den Landebereich gleiten konnten. Immerhin der erste Flug 2018! Danach fuhr ich gleich Heim und unternahm mit Sofie, meiner VERLOBTEN und Dundee eine herrliche Tour durch die Bernbeurer Wälder bis zu unserem einsamen Hütterl am See, wo wir gemütlich eine Glühweipause einlegten. Ein paar Schneefelder fanden wir noch und Dundee konnte sich somit nochmal richtig auswälzeln. Nun folgen noch weitere, eigentlich zu warme Tage und da muß man halt mal sehen ob das eine oder andere noch geht, aber bekanntlicherweise geht ja immer was. Also somit einen guten Start in die neue Woche, wie auch nochmals in das noch junge, neue Jahr!!!

29/12/2017 - 01/01/2018 Der Freitag stand schon mal unter Zwischenhocheinfluß und das gleich wie. Kaum zu glauben, aber es strahlte die Sonne von einem blauen Himmel vom Feinsten. Dazu der Neuschnee des vergangenen Tages und schon war das Wintermärchen mehr als perfekt. Da auch andere das mitbekamen waren so ziemlich alle Zufahrtswege in die Bergwelt Hoffnungslos verstaut. Gut wer, wie wir bereits im Allgäu wohnt und dem gut ausweichen kann. Gemeinsam mit Dietl und Dundee fuhr ich dann die nicht mal 15 Minuten nach Trauchgau hinüber und wir wagten uns an den Skianstieg des Wolfkopfes 1527m. Tatsächlich begrüßte uns allerfeinster Pulver und es war ein leichtes den ersten langen Hang zur Forstpiste direkt hinauf zu marschieren. Im Anschluß leiteten uns mehre lange Serpentinen zum Ende der Straße und ein kleiner, schmaler Waldweg führte zügig in den Sattel vor den Gipfel hinauf. Es lag mehr als genug um die Abfahrt später im oberen Teil durch den Wald zu wagen. Endlich kamen wir auch in die Sonne und diese zauberte eine Winterlandschaft wie man es sich nur wünschen kann. Hellweiß waren die Bäume mit Schnee überzogen, darüber das dunkelste Blau das es gibt. Kontraste der Sonderklasse und wir kamen aus dem fotografieren nicht mehr heraus. Über den herrlichen Gipfelgrat und das kleine Wäldchen am Schlußanstieg erreichten wir das gänzlich vereiste Kreuz. Sauber, was für ein genialer Tag, wer hätte das gedacht. Dundee war natürlich beim wälzeln, schütteln und kugeln, eine helle Freude. Unterhalb des Gipfels, in der wärmenden Sonne machten wir unsere verdiente Glühweinpause und genossen die fantastische Stimmung mit vollen Zügen. Die Abfahrt dann purer Spaß, gemischt mit Spannung, vor allem im Waldabschnitt. Wer einen "Dundee" dann noch voran dran hat kann sich in engen Waldpassagen warm anziehen und sich auf Level 3 vorbereiten. Dennoch ging alles, wenn auch rasant, gut und wir schwangen uns über die Forstpiste noch bis in den herrlich, samtweichen Schlußhang hinab. Genial, was für eine schöne Tour, die wahrlich nur mit den letzten Neuschneefällen möglich wurde. Die letzten Jahre ging am Wolfskopf über diese Route meist garnix, umso mehr freuten wir uns über die gelungene Tour! Am Samstag wütete das Wetter den ganzen Tag mit Sturm und Schneefall der bald mit den steigenden Temperaturen von bis zu 15° in Dauerregen überging. Somit alles andere als erbaulich, aber es reichte allemal um mit Dundee eine Skitour auf unseren Auer(haus)berg über die Südseite anzugehen. Der Schnee durchfeuchtet, dennoch aber gut zu begehen und so waren wir bald bei fast Nullsicht am Gipfel um den Glühwein auszuschenken. Die Abfahrt dann nicht ganz so flott wie sonst, aber es lief bis zum Parkplatz hinab in einem Rutsch. Danach fuhr ich mit meiner hübschen Sofie und Mama Lang zum Rauhnachtsmarkt am Elbsee, wo Geister, Perchten und Dämonen ihr Unwesen trieben. Wir mittendrin, denn Sofies Tante setzte uns kurzerhand als "Aushilfsgeisterpersonal" ein, was auch ein Erlebnis war. Schade das die Veranstaltung so ein Wetterpech hatte, aber die Stimmung war dennoch faszinierend. An Silvester wollte ich mit Dundee im Allgäu fündig werden, aber die ersten Ziele bei Hindelang waren hoffnungslos überfüllt, wieder Parkplatzmangel und Hundertschaften, der totale Irrsinn und so fuhr ich gleich weiter in die Adlegg. Hier ragte hinter dem Hauchenberg noch ein weiteres Ziel auf, der Ochsenberg 1126m. Auf dessen Nordseite sah ich oft beim durchfahren eine riesige Schneise, was vielleicht auf einen ehemaligen Skilift hindeutete. Wenn diese groß genug wäre müsste es auch möglich sein hier mit dem Gleitschirm abheben zu können. Bei der Abzweigung nach Aigis parkten wir und marschierten los. Vom Start weg Schnee in Massen, obwohl wir hier gerade mal auf 800m liegen. Über ein weites Almgelände erreichten wir den Wald, der mit steilen Nagelfluhwänden durchsetzt war und ein Wasserfall herabrauschte. Eine steilere Stufe brachte uns auf den Rücken und erstmals sahen wir die Schneise. Hammer, was für ein Anblick, traumhafter Schnee und ein, zwei Spuren zogen sich durch das Gelände. Flott machten wir Höhe bis der Weg links im Hochwald verschwand und mit Seilen abgesichert oberhalb der Abbrüche entlang leitete. Dann erreichten wir den Grat und die Sonne, wo es gleich deutlich wärmer wurde und es in herrlicher Winterstimmung dem höchsten Punkt entgegen ging. Dazu wie gewünscht die absolute Einsamkeit.  Der Blick reichte weit in die Nagelfluhkette hinüber und am sonnigsten Platzerl machten wir unsere berüchtigte Glühweinpause. So muß Silvester aussehen und es steigerte sich schon die Vorfreude auf diesen riesigen Nordhang. Dieser wurde wie erhofft eine Hammeroffenbarung, was für eine geniale Abfahrt an diesem unbekannten Vorberg. Dann noch durch den Wald und den Schlußhang zum Auto hinab gerauscht. Glücklich fuhren wir Heim und feierten im Kreise der Familie den Start in das Neue Jahr 2018! Tja, genauer gesagt bis um 5 Uhr Morgens und so war es klar das wir am Neujahrstag erst Nachmittags auf die Füße kamen. Im Endeffekt Goldrichtig, denn unter Tags grausiges Düsterwetter, aber am Nachmittag riß es von Westen her auf und der strahlend blaue Himmel zeigte sich. Grund genug mit meiner hübschen Sofie, Ivonne und Dundee auf einer neuen Route am Hauchenberg anzugreifen. Natürlich wieder auf der Südseite, denn wir wollten Sonne tanken. Nach einer kurzen Forstpistenschleife erreichten wir den perfekten, aufgefirnten Hang der fast 300 Höhenmeter am Stück zum Hauptkamm hinauf vor uns lag. Viele Serpentinen folgten, dazu Wärme, eine grandiose Aussicht zu den Allgäuer Hauptgipfeln und ein tiefblauer Himmel, ehe wir verdienter Maßen das liebliche Bankerl am höchsten Punkt erreichten. Am Hauchenberg immer relativ, denn dieser Kilometerlange Kamm hat zahlreiche "Hauptgipfel"! Nach einer gemütlichen Pause gingen wir die Abfahrt an und es folgte ein Sturzreigen von Sofie und Ivonne, aber wir wissen ja "eine Skitour ohne Sturz ist keine". Sofie nahm's wörtlich und überschlug sich gleich spektakulär....lachend lag sie im Schnee, mehrere Meter vor den eigenen Ski. Ivonne kippte mehr oder weniger bei den ersten Schwüngen in den Kurven einfach um, aber bald war auch sie im "Flow" und es ging souverän den Megahang hinab. Dundee gab dann auch Vollgas und hatte ebenfalls seinen Spaß bis wir wieder das Auto erreichten und uns über die gelungene, sonnige Aktion freuten. Nun folgen wechselhafte Tage mit Regen, Schnee und Sturm, mal Frost, mal Tauwetter, also ein einziges Chaos, aber irgendwas wird schon gehen....wie immer halt und so wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in das Neue Jahr 2018!!!       

22/12/2017 - 28/12/2017 Der Freitag war im einem sehr positiv, denn in der Arbeit war relativ bald Schluß für heuer, aber zum anderen siffte es unentwegt. Mmmmh...was tun und so entschied ich mich mit Dundee Neuland zu erschließen, was für mich eh sauschwer ist. Mit Ski war ich fast schon überall in unseren Breitengraden, aber das Burgkranzegger Horn 1150m, das immerhin 300Höhenmeter über den Rottachsee aufragt, war ein neues und auch überschaubares Ziel für schlechtes Wetter. Als wir über Oy Mittelberg fuhren regnete es immer noch, doch es war weiß, dass war schließlich das wichtigste. Ein kleiner Parkplatz bot sich ideal als Ausgangspunkt an. Im Nassen Schnee spurten wir den Hang empor, wobei es klar war das hier noch keiner mit Ski unterwegs war. Mehrere Kehren brachten uns zu einem Ziehweg, auf dem sicher ein halber Meter Schnee lag, um dann bald durch freies Gelände den Kamm zu erreichen. Dieser leitete dann weitläufig zum Gipfelaufbau, samt Kreuz hinüber. Wir ließen uns die gemütliche Glühweinpause vom schlechten Wetter nicht vermiesen, denn die kleine Pause mußte sein, ehe wir in den Abfahrtsmodus umschalteten. Zunächst ging es zäh im schweren Schnee den Kamm hinüber, aber dann lief es doch noch überraschend gut die deutlich steileren Hänge zum Parkplatz hinab. So war schon mal der erste Tag des Weihnachtswochenendes optimal ausgekostet! Am Samstag war noch die Düsterniss dominant, aber dennoch gelang mir eine Skitour mit Dundee auf der Nordseite des Auer(haus)berg's. Schutz fanden wir im Vorraum der Kirche, wo wir uns dann den Glühwein, samt Platzerl gönnen konnten. Am Sonntag schaute die Sache schon anders aus und so nütze ich den heiligen Abend für eine traumhafte Skitour mit Dundee am Renkknie 1411m in den westlichsten Allgäuern, am Tor zum Bregenzer Wald hinter Balderschwang. Das ursprüngliche Ziel Siplinger Kopf cancelte ich kurzerhand, denn hier stapelten sich die Skitourengeher bereits an den Parkmöglichkeiten, sprich sie standen schon in den Straßen weil kein Platz mehr war....IRRE! Am Renkknie dagegen befand sich keine Menschenseele am Aufstiegsweg und so stiegen wir von der Sonne beschienen am Grat entlang empor. Ständig der Blick Richtung Säntis, Winterstaude und den dahinter liegenden Lechquellengebirge, allesamt stolze Felsgestalten. Problemlos erreichten wir die Alm am Gipfelaufbau, um dann schließlich noch diesen traumhaften Firnhang zum Gipfelkreuz in Angriff zu nehmen. Hier wurde der Blick zu den Allgäuern, mit der wilden Trettachspitze, wie auch den faszinierenden Ifen frei. Zeit für die Gipfelpause, die wir in absoluter Stille und Einsamkeit genossen. Die Abfahrt wurde dann einfach nur Mega, denn feinster Firn wie im späten Frühjahr wurde uns zu Teil, so daß wir uns gleich weit hinab Richtung Süden an den freien Amflächen hielten. Der kurze Gegenanstieg zum Parkplatz war es auf alle Fälle wert. Zufrieden fuhren wir Heim und warfen uns in das liebliche Familienweihnachtsgetummel. Am ersten Weihnachtsfeiertag packte es Dundee und mich wieder um eine weitere Firntour in Angriff zu nehmen. Ziel wurde der Hauchenberg über die längste Route von Missen aus. Der zu Beginn daliegende Riesenhang hatte noch nie genug Schnee, heute war es soweit. In besten Firn stiegen wir die breite Fläche auf, die Aussicht in den Oberstdorfer Talkessel dabei einfach nur genial. Nach dem enormen Hang begann das auf und ab am Grat, der sich ordentlich in die Länge zog, aber eine tolle Winterlandschaft bot bis wir das Gipfelkreuz erreichten. Dundee wieder einmal im Dauerwälzelmodus, während ich genüßlich meinen Glühwein trank. Danach ging's nochmals den langen Grat zurück, wobei "Außenborder" Dundee einiges an Geschwindigkeit dazu beitrug um schneller an den Hammerhang zu gelangen. Dann war es soweit, Dundee bekam Auslauf, denn er durfte ohne Leine hinab fetzen. Was für ein Hammer, der Hang war wirklich eine Offenbarung für uns beide! Mit allem was herging rauschten wir dem Parkplatz entgegen und fuhren nach diesem Erlebnis mehr als zufrieden nach Hause. Am zweiten Weihnachtsfeiertag war Olli mit am Start und so marschierte er mit Dundee und mir Richtung Hochwildfeuerberg 1541m, dem höchsten Punkt im Landkreis WM/SOG, denn den kannte er noch nicht. Ziemlich eisig ging es auf der breiten Forststraße im Wald empor. Bei den Abkürzungen fanden wir eine brauchbare Skispur die uns problemlos in den oberen Bereich leitete. Offenbar Insider, denn nur wenige kennen diese Routenführung. Durch weiten Wald erreichten wir den sonnigen Hauptkamm und folgten diesen noch bis zum herrlich gelegenen Gipfelkreuz. Von der Zugspitze, den Ammergauern, bis zu den Tannheimern reicht der weite Blick. Einsamkeit ist hier sowieso an der Tagesordnung und so konnten wir gemütlich Brotzeit machen. Naja fast, denn Dundee mußte "Opfer" Olli natürlich wieder maßlos ärgern (Ha! Ha!). Die Abfahrt vor allem im oberen Teil durch den Wald anspruchsvoll, aber genial. Es ist immer ein Erlebnis wenn in den Wäldern soviel Schnee liegt dass es sich mitten durch's Gehölz fahren lässt. Dundee wieder Leinenlos und ungebremst, eine Wonne neben ihm zu schwingen. Olli meisterte es sogar Sturzfrei...RESPEKT! Danach rauschten wir die eisige Forststraße bis zum Parkplatz ohne einmal schieben zu müßen hinab. Am Mittwoch stand der Wetterwechsel an, sprich der Föhn brach zusammen und das Tiefdruckgebiet aus Nordwesten drückte herein. Mit viel Glück packte ich noch mit meiner hübschen Sofie und Dundee den Riesenhang am Hauchenberg. Am Morgen Schleierwolken und als wir um 11.00 Uhr vor Ort waren Sonnenschein, so daß sich glatt nochmals perfekter Firn bildete. Der Lohn für Sofies tapferen Anstieg zum sonnigen Vorgipfel. Nach einer gemütlichen Brotzeit folgte die Hammerabfahrt im Firn, wo Dundee wie eine Rakete abging und ich nur mit ungebremsten Fahrstil mithalten konnte, der Wahnsinn, ich mußte schließlich vor ihm an der viel befahrenen Hauptstraße ankommen. Doch auch dies gelang und Sofie kam auch bald herab, so daß wir bei einsetzenden Schlechtwetter die Heimfahrt antraten. Am Donnerstag dann Dauerschneefall und das gleich so dass bei uns vor der Haustüre kaum ein vorwärtskommen möglich war. Mit ach und krach eierte ich mit Dundee in Zeitlupe zum Auer(haus)berg rüber. Belohnt wurden wir mit Massen an frischen Pulverschnee, so daß wir einiges zum spuren hatten. Dazu ein mehr als stürmischer Südwestwind, wobei im Aufstieg, wie auch am Gipfel eine Baumreihe Schutz bietet. Die Abfahrt natürlich das reinste Vergnügen und so waren wir bald am Auto. Nun folgt ein durchwachsenes Silvesterwochenende mit steigenden Temperaturen, aber egal wie auch immer, kommt gut rüber!!!           

18/12/2017 - 21/12/2017 Die Woche begann düster, kalt und eigentlich unangenehm um im freien zum arbeiten, aber was hilfts? Schnee lag genug und so konnte ich endlich meinen heuer neu erkundeten Weg auf den Weichberg mit Dundee mal mit Ski angehen. Es war alleine schon ein Wunder dass die kleine Straße geräumt war, allerdings ohne Streu und somit ein SUV Abenteuer, doch es gelang, so dass wir vom normalen Parkplatz aus durch den Wald hinauf spazierten. Eine wunderbare Winterlandschaft präsentierte sich rechts und links des Weges. Der erste Sturz bereits im Aufstieg, da Dundee eine Spur witterte und mich wieder mal umriss. Dass er dabei das Wild rettete, was eigentlich abgeschossen werden sollte erfuhr ich erst später. Problemlos überschritten wir den kleinen Vorberg über den malerischen Waldgrat um den letzten Anstieg im tief verschneiten Gelände zu absolvieren. Bei einbrechender Dämmerung erreichten wir die griabige Kapelle und machten uns über die Brotzeit (Wurst, Platzerl, Glühwein) her. Der Blick natürlich auf Grund der Wetterlage etwas eingeschränkt, aber Hauptsache meine Route funktioniert, das dies das erste und letzte mal sein wird ahnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Dann machten wir uns an die Abfahrt und die funktionierte, denn es ging volles Rohr den oberen Teil in den Wald hinab, dann die untere Schleife hindurch geschossen und sich von Dundee durch den Quergang ziehen lassen, so dass wir wieder in die Aufstiegsspur gelangten. Weiter bei schon Hirabiratime rauschten wir den Ziehweg hinab, bis plötzlich ein Geschrei aus dem Jägerstand kam, was ich Depp um die Zeit denn hier im Wald verloren hätte. Anscheinend lag die Jägerdame hier schon Stunden auf der Lauer und ich hatte im Aufstieg bereits den Bock, der geschossen werden sollte verjagt. Sehr gut, der Kerl darf noch länger leben. Die Beschimpfungen wurden mir dann zu blöd und ich fuhr ebenfalls maulend weiter. Plötzlich kam ein hell erleuchteter SUV entgegen und eine weitere Schimpftirade vom Herrn Jäger kam mir entgegen. An ein normales Gespräch war nicht zu denken und so platzte mir auch einmal der Kragen. Nach massiven Austausch von Liebenswürdigkeiten fuhren wir das letzte Stück zum Parkplatz hinab. Während ich einlud kamen das Jägerpaar herab und blockierte mein Auto um mich weiterhin zur Rede zu stellen. Es begann ein hitziger Streit um Pflichten und Rechte. Es fielen zahlreiche Beleidigungen ohne ein sinnvolles Gespräch aufzubauen. Nun ist es im Bayerischen Naturschutzgesetz (siehe unten) klar geregelt. Natürlich gibt es Einschränkungen, wie zum Beispiel Wildschutz Schongebiete, die schön in den DAV Karten eingetragen sind. Auch eine Beschränkung zur Jagd ist zulässig, sollte aber gekennzeichnet sein, so dass ein Wanderer oder Sportler, wie eben auch ich nicht unmittelbar herein platzen kann. Es gibt ja hier genug Routen auf den Berg und ich kann ja Abends auch andere nehmen, was ich als Kompromiss, obwohl ich im Recht bin, ansehe. Die völlig danebenen Argumente ich solle doch zum trainieren in's Fitness Studio gehen sehe ich als völlig deplatzierte und mit arroganter Unwissenheit in den Raum gestellte Frechheit an. Ebenso der Hinweis dass ein Hund in der Nacht alles Wild verscheucht und ich auf der Straße mit ihm spazieren gehen solle zeugt von "Herrenrasse" Mentalität, ganz dem Motto getreu: Der Wald gehört uns, sonst niemanden und somit raus mit Euch allen! Nachdem es am Weichberg ja etliche Routen gibt suchte ich einen Kompromiss, aber selbst neben der Straße (Hallo!?!?!....Straße!!!) bei Kienberg passte es den beiden nicht und so zogen sie Trotz meines Friedensangebot schmollend ab. Immer das gleiche, sei es mit Gleitschirm, Mountainbike oder Ski, immer sind wir Sportler die Bösewichte, aber selbst mit dem voll beleuchteten SUV den Wald hinauf fahren, das ist aber das Wild ja anscheinend gewohnt.....ohne Worte! Hier mal auch für Euch die Gesetzesgrundlage um sich unter Umständen rechtfertigen zu können, auch zu finden unter http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG.

15/12/2017 - 17/12/2017 Schon am Freitag präsentierte sich eine Traumwinterlandschaft. Dazu noch das perfekte Wetter mit blauen Himmel und purem Sonnenschein. Da war es klar, das mußte ausgekostet werden und so machte ich mich mit Ivonne und Dundee auf dem Weg zu unserem Auer(haus)berg. Feinster Pulverschnee begleitete uns am fantastischen Südhang, dazu ein Panorama der Extraklasse und bald erreichten wir das Gipfelkreuz. Bei einem heißen Glühwein genossen wir die herrliche Stimmung. Dundee natürlich im Rüsselwühlmodus außer Rand und Band. Die Abfahrt dann den Verhältnissen entsprechend ein Hammer. Soft schwangen wir uns im glänzenden Pulver zum Auto hinab. Ivonne als absoluter Skineuling macht eine immer bessere Figur bei der Abfahrt, wird frecher, somit flotter und setzt sich dafür mal auch gerne zwischendurch unfreiwillig in den Schnee. Genauso lernt man es am besten! Am Samstag ein ganz anderes Bild, düster zeigte sich der Himmel und es schneite ordentlich. Olli und Dundee hielt das nicht ab gemeinsam mit mir in's tiefe Allgäu Richtung Oberstaufen zu fahren. Die meisten Skigebiete waren in Betrieb, hier bei Thalkirchdorf war dies noch nicht der Fall, obwohl präpariert wurde. Ziel sollte der Hündlekopf 1117m sein, das Ganze mit einer kleinen Überschreitung, denn von der Hündlekopfbahn aus wäre Tour kürzer und bei weitem nicht so schön. Steil marschierten wir den ersten Hang empor, um bald rechts in den Wald einen Quergang zu begehen. Winterlich reicht nicht mehr um den Anblick der Bäume zu beschreiben. Dann teilten sich die Pisten und es leitete uns abermals steil in freies Gelände empor, so daß wir den Kamm erreichten. Hier endeten alle Pistenraupenspuren und es begann eine tiefe Wühlaktion. Anstrengend spurten wir zum Zwischengipfel mit einer weiteren Skistation hinüber. Von hier aus war das Gipfelkreuz bereits zu sehen. Hinab in eine Senke und ein letzter Kampf durch Oberschenkel tiefen Schnee und wir standen am höchsten Punkt der unterhalb mit einer Wechte durchaus ein alpines Bild bot. Dazu kam sogar der blaue Himmel hervor und wir konnten ein paar spektakuläre Winterbilder schießen. Für eine Pause war es hier zu windig und so flüchteten wir zu einer Almhütte die am Anstiegsweg stand. Die Überschreitung mußten wir uns sowieso mit Felle zurück erobern. Auf einem Bankerl unter'm Vordach saßen wir dann gemütlich mit Platzerl und Glühwein. Hinzu kam eine reinste Eishöhle, da der Schnee in den letzten Tagen bei wärmeren Temperaturen abgerutscht war und bei der Kälte zu regelrechten Gletschereis gefroren war und man darunter durchlaufen konnte, ein faszinierender Anblick. Im Anschluß spurten wir nochmals zur östlichsten Liftstation hinaus um endlich eine knackige Abfahrt einkassieren zu können. Flott schwangen wir uns in perfekten Pulverschnee die Hänge hinab und im präparierten Bereich ging es so richtig zur Sache. Dundee fetzte wie eine Irrer die Piste hinab und so kamen wir bald wieder zufrieden und glücklich am Auto an. Am Abend war Familienzeit, denn wir trafen uns alle am herrlichen Christkindlmarkt in Landsberg. Am Sonntag war das Wetter nicht besser, aber es schneite nach wie vor und so mußte der Auer(haus)berg mal wieder herhalten. Meine hübsche Sofie und Dundee waren auch mit dabei, so dass wir uns durch tiefen Pulverschnee auf der Südseite dem Gipfel entgegen wühlten. Problemlos erreichten wir bald das Bankerl im oberen Hangbereich und gingen das letzte Stück an, um kurz darauf den Gipfel zu erreichen. Wieder wehte ein eisiger Wind, aber im Schutz der Baumgruppe hinter dem Kreuz konnten wir es aushalten und eine Platzerlpause machen. Die Abfahrt den Verhältnissen entsprechend ein Wahnsinn, Genuß pur. Dundee wieder im Rausch der Geschwindigkeit, nur im Flachstück versank auch er im Tiefschnee und kam nicht mehr so vom Fleck. Danach fuhren wir Heim und gingen gleich wieder Familientechnisch zu unserem Christkindlmarkt in Bernbeuren. Bei Waffeln, Würstl und Glühwein ließen wir in Heimatlichen Gefilden das Adventswochenende ausklingen. Das Wetter der nächsten Tage wird weiterhin gemischt sein, was aber auf weiße Weihnachten schließen lässt und somit wünsche ich eine ruhige, gemütliche letzte Arbeitswoche vor den Christkindltagen.

11/12/2017 - 14/12/2017 Der Montag ging schon gut an, denn von der Arbeit kam ich so spät Heim dass ich mit Dundee auch einmal in der Dunkelheit, zur besten Hirabirazeit, ausrucken mußte. Auerberg Süd war ziemlich abgetaut und so gingen wir die Nordroute an, wo noch halbwegs genug Schnee lag. Im stürmischen Föhnwind arbeiteten wir uns zur Kapelle hinauf, die nach wie vor Baustellentechnisch grausig eingehüllt da steht. Eine kurze Pause und schon rauschten wir die Route wieder hinab, wobei kurz vorm Parkplatz einige Maulwurfhügel die ärgste Gefahr darstellten. Am Dienstag schaute ich mal wieder im www.flightclub.org bei Martin auf einen Kaffee vorbei und so machte sich derweil meine hübsche Sofie mit Dundee auf den Weg. Der Mittwoch entpuppte sich als absoluter Traumtag, doch die Arbeit zog sich wieder in die Länge und so ging's erst zur Dämmerung mit Olli und Dundee auf Skitour in Halblech. Ziemlich harschig, vereist leitete uns die Skipiste zur höchsten Liftstation hinauf. Der Blick in die Tannheimer war zumindest der Dank, von den Platzerl, inklusive Glühwein einmal abgesehen. Dundee war dies sowieso alles wurscht (im wahrsten Sinne des Wortes, denn er ließ sich das Wurschtradl schmecken) und kugelte die meiste Zeit in seinem geliebten Schnee umher. Die Abfahrt dann noch so irgendwie machbar, zumindest mit viel Kanteneinsatz und so standen wir flott wieder am Auto um zufrieden die Heimfahrt anzutreten. Am Donnerstag stand der Kaufbeurer Christkindlmarkt auf dem Plan. Wo wir zuletzt, Dank Internetinfo, vor verschlossenen Buden standen, wollten wir heute, Glühweintechnisch, fündig werden. Im Endeffekt fuhr ich mit Mama Lang und meiner hübschen Sofie, samt Dundee nach KF und setzte beide in der Innenstadt zum "shoppen" ab. Dann ging's für Dundee und mich weiter nach Stocken, wo ein ehemaliger, stillgelegter Skilift unser Ziel bildete. Obwohl in Kaufbeurer Nähe und somit nicht allzu hoch gelegen, fand sich hier genug Schnee um an den Start zu gehen. Problemlos spurten wir an der alten, aber noch intakten Anlage den immer steiler werdenden Hang hinauf. Dundee völlig außer sich und im Zustand des "Dauerwälzens". Mit aussichtsreichen Blick über das Kaltental nach Osterzell erreichten wir die Gipfelstation und marschierten ohne Ski noch eine Runde durch den Wald. Noch eine kurze Brotzeitpause und wir packten die Abfahrt an, die uns leicht harschig, aber flott die Piste hinab gleiten ließ. Schnell wieder nach Kaufbeuren gefahren, meine beiden Damen gesucht und schon marschierten wir gemütlich durch den hell beleuchteten Christkindlmarkt. Dazu Glühwein, Waffeln wie auch Würstl und schon war die Woche perfekt abgeschlossen. Nun folgt ein, zumindest am Nachmittag, schöner Freitag. Am Wochenende wird sich wieder wechselhaftes, winterliches Wetter einstellen, was ja für unsere Skitouren gar nicht so schlecht ist. In diesem Sinne Euch allen ein schönes, beschauliches Adventswochenende!!!

08/12/2017 - 10/12/2017 Ein Wochenende mit ständigem Wetterkapriolen, von Sturm, über Schnee, bis Regen und sogar ein paar Sonnenlichtblicke, doch was soll's, bereits am Freitag ging's mit Ivonne, Sofie und Dundee auf den Auerberg. Zwar waren wir vom Winde verweht, aber im Schutz des kleinen Gipfelwäldchens konnten wir dennoch eine kleine Glühweinpause nach dem Anstieg durchziehen. Zu allem Überfluss stand Ivonnes erste längere Abfahrt an und Sofie hatte schon ein mulmiges Gefühl, denn Sie wollte hier oben nicht zur Eissäule erstarren. Im Endeffekt waren die Ängste unbegründet, denn nachdem ich Ivonne gebrieft hatte fuhr Sie relativ sicher und auch flott in einfachen Kurven den langen, schönen Südhang hinab. Dundee kugelte sich derweil wieder zigmal im Schnee und so kamen wir relativ zügig zum warmen Auto zurück. Na also, wer sagt's denn, es geht doch wenn man will! Der Samstag kam am Morgen mit Eiseskälte daher und ich machte mich mit Adrian (Kleiner Eiswürfel) und Dundee auf dem Weg zum Grüble 1370m. Vom Parkplatz hinter Trauchgau weg konnten wir durchgehend mit Ski marschieren. Ab der Mitte wurde es mehr als winterlich, denn bald spurten wir durch fast einen halben Meter Neuschnee und es bot sich eine tief verschneite, mehr als traumhafte Landschaft in unserer unmittelbaren Umgebung. Zeitweise blinzelte sogar die Sonne durch das Wolkendach als wir die romantisch gelegene Grüblehütte erreichten. Das Dach unter einer massigen Schneelast und so suchten wir schnell das behagliche, innere der kleinen Hütte auf. Dann hatten wir alle Hände voll zu tun den Ofen zum laufen zu bringen, was mehr schlecht als recht gelang. Das änderte aber nichts in der wohl verdienten Glühweinpause, samt einer Ladung Platzerl, die wir uns genußvoll reinzogen. Dundee tauchte derweil vergnügt durch die Schneemassen und war kaum mehr zum bremsen. Die Abfahrt gestaltete sich dann im obersten Abschnitt noch etwas zögerlich, da es einfach so tiefer Schnee war, aber in unserer Aufstiegsspur lief es dann so richtig dahin und wir rauschten die lange Forstpiste zum Parkplatz hinab. Am Sonntag war es ebenfalls nicht besonders rosig und im Lauf des Tages fing es sogar zu regnen an. Glücklicherweise packte ich vorher mit Dundee die noch nicht in Betrieb stehende Skipiste am Bromberg an. Problemlos spurten wir die weiten Hänge zum obersten Lifthäusl hinauf, das nach wie vor nur mit einem Nagel verschlossen und somit zugänglich war. Windgeschützt konnte ich so die obligatorische Glühweinpause einleiten und den Blick in's Vorland genießen. Die Abfahrt ging dann buchstäblich in einem Rutsch über die westlichste Piste zum Parkplatz hinab, wo wir zufrieden die Heimfahrt antraten. Nun stehen nach wie vor wechselhafte Tage vor der Türe. Zum einem windig, föhnig, wie auch regnerisch, also alles andere als rosig, aber wir werden schon irgendwie das eine oder andere daraus machen. In diesem Sinne Euch allen einen entspannten Start in die kommende Arbeitswoche!!!

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© Norbert Hofmann