Lebe Deinen Traum....                 ....denn Du lebst nur einmal!

Norbert Hofmann  

Norbert Hofmann 

Der "Macher" von der Plattform megaextremesport. Ein Leben für den Bergsport seit Kindesalter.

Expeditionen

Meine Touren zu den Bergen dieser Welt auf den zahlreichen Kontinenten dieses Planeten.

Skitouren

Die Königsdisziplin unter den Alpinisten. Im herrlichsten weiß, einsam seine Spuren ziehen.

Walk and fly

Die Leidenschaft Berge mit Fliegen zu verbinden, eine niemals enden wollender  Traum.

Neuigkeiten 

Wer unten aufgeführte Neuigkeiten per Email (Hohe Auflösung!) bekommen möchte muß einfach nur unter Kontakt eine Nachricht mit Kennwort "megaextremesport news" senden! Weiter zurück liegende Nachrichten findet Ihr im Archiv!

Bild des Monats

Das Septemberbild kommt, wie das Augustbild ebenfalls von Olli Thiess, der mich beim Landeanflug von der Pleisspitze 2109m im Lechtal mit meinem neuen Gradient Montana 3 genial erwischte. 

Produkt des Monats

Gradient Montana 3

Der Montana3 ist ein vielseitig einsetzbarer Leichtschirm mit einer hohen passiven Sicherheit. Er wurde sowohl für Hike&Fly- und Biwakpiloten entwickelt, als auch für Piloten welche einen leichten und langlebigen Gleitschirm bevorzugen, welcher sich auch kompakt packen lässt. Um die größtmögliche Lebensdauer zu erhalten, wurde der Montana3 aus den besten Materialien gebaut, welche am Markt verfügbar sind. Die komplette Kappe ist aus Skytex, aus dem Hause Porcher gefertigt. Am Obersegel, der Bereich an welchem die größte Beanspruchung auftritt, wurde das langlebige Skytex-32g/m²-Tuch verwendet. Für das Untersegel und einen Großteil des Innenlebens, wurde das leichteste Skytex-Tuch von Porcher mit 27g/m² verwendet. Die Beleinung besteht aus einem Mix aus Dyneema- und Aramidleinen, der bekannten Hersteller Liros und Edelrid. Für die Tragegurte wurde 15mm breites, leichtes Gewebe verwendet. Der Montana3 lässt sich sehr einfach starten, was ihm gerade im schwierigem Gelände zugute kommt. Dank der ummantelten Stammleinen und des robusten Obersegelmaterials, muss man auch auf steinigen Startplätzen oder Geröll, nicht gleich einen Schaden fürchten. Im Flug ist der Montana3 sehr stabil und laufruhig, und dass selbst im vollbeschleunigtem Zustand. In turbulenter Luft ist der Schirm sehr solide und hält seine Performance stets aufrecht. Sein leichtes und intuitives Handling, gepaart mit der großartigen Leistung lässt ihn in seiner Klasse herausstechen. Das Landeverhalten ist beim Montana3 sehr „easy“ und er gleitet super aus. Dank der tollen Performance und des großen Geschwindigkeitsfensters, lässt sich der Montana3 auch an kleinen, „tricky“ Landeplätzen wunderbar einparken. Langlebige Leichtigkeit, easy Handling, neueste Technologien, hochqualitative Produktionsabläufe und 100% Made in Europe… All das ist der Montana3!

Verwendete Technologien:

Falcon wingtips – Verkleinern die leistungsmindernden Randwirbel am Wingtip. VO System – Die spezielle Eintrittskantenstruktur sorgt für einen optimalen Innendruck über den gesamten Geschwindigkeitsbereich. DD System – Zellübergreifende Diagonalrippen ermöglichen eine bessere Lastverteilung, wodurch sich leistungsmindernde Leinenmeter einsparen lassen. Cleaning system – Effektive Schmutzauslassöffnungen. Nylonbögen zur Verstärkung und Kraftverteilung - Nylonbögen an den Aufhängepunkten und im Bereich der Eintrittskante, sorgen für beste Kraftverteilung über die gesamte Kappe.

Nachdem ich den Schirm nun schon auf mehreren, alpinen walk and fly Touren benutzt hatte (Namloser Wetterspitze 2558m, Knittelkarspitze 2378m, Pleisspitze 2109m u.s.w.) kann ich nur Begeisterung sagen das ich hier auf den besten Flügel gestoßen bin den ich jemals geflogen bin. Er ist der perfekte Kompromiss aus Leichtigkeit und Robustheit, so dass der alpine, oft steinige Einsatz nicht gleich den Schirm abnützt. Hinzu kommen ummantelte, farbige Leinen die vor allem im Winter auf Schnee sichtbar sind. Als nächstes die Leistung eines High Level B Schirms, mit der stabilität und Sicherheut (gefühkt) eines A Schirms, was bei stärkeren Wind und kleinen Landeplätzen, durch die wendige Agilität klar Vorteile bringt. Rundum mein ideales Paket um auf Tour zu gehen und ich kann wirklich sagen Gradient hat da Ganze Arbeit geleistet....ein genialer Flügel!

Hier könnt den Schirm gerne bei mir testen wie auch bestellen!!!

Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten und unter https://www.megaextremesport.de/shop/gradient/!  

Servus miteinander!

16/09/2019 - 19/09/2019 Ein Wochenstart mit Schönwetter, aber am Morgen noch immer etwas holprig. es dauert bis das über Nacht versteifte Gelenk wieder warm gelaufen ist. Als Dank durfte ich in der Arbeit (laut Ärztin sollte ich ja einige Wochen nicht zu schwer heben) Kabeltrommeln umherwuchten/sortieren. Danach noch ein Glasfasermüllberg in Rosshaupten, weil es angeblich nicht mehr Arbeit gibt. Ideale Jobs für Fachkräfte (...schmunzel!). Ziemlich bedient nach diesen Aktionen lief ich im Anschluß zum Tiroler Stadl bei Pfronten hinauf. Es wurde noch einmal richtig heiß, so dass ich schwitzend den herrlichen Startplatz im oberen Ende der Skipiste vor dem urigen Stadl erreichte. Über mir thronte der wuchtige Breitenberg und so legte ich meinen Montana 3 aus. Wenige Schritte und ich war bei anstehenden WNW Wind in der Luft. Es sollte ja bald starker West einsetzen, aber noch hielt sich das in Grenzen. Mit Blick auf das malerische Pfronten und zum gewaltigen Säuling drehte ich meine Runden bis ich sanft bei der Talstation aufsetzte. Schnell zusammen gepackt und Heim zu Dundee der schon ungeduldig wartete und wir marschierten bei herrlicher Stimmung auf unseren aussichtsreichen Kienberg. Der Dienstag verlief ähnlich, denn als Ziel wählte ich den guten alten Buchenberg und der geizte nicht mit herrlichen Ein- und Ausblicken während des Anstiegs. Am Startplatz wehte sanfter NNW und so war es ein leichtes zu starten und mit weitem Panorama über die Füssener Seenplatte zum Landebereich zu fliegen. Soft setzte ich auf, legte schnell zusammen und fuhr gleich zu Dundee. Schnell waren wir wieder unterwegs und fuhren zum Schmauzenberg. Über die steile Route aus dem malerischen SW Tal erreichten wir bald das Gipfelkreuz und stiegen nach einer kurzen Pause über den "Herr der Ringe" Grat, mit seinen spektakulären Bäumen wieder zum Parkplatz ab. Am Mittwoch schaute es schon wieder ganz anders aus, denn der Nebel waberte am Alpenrand umher. Zuversichtlich stieg ich durch die wilde Schlucht, mit ihren spektakulären Wasserfällen zur Alpe auf. Exakt in den oberen 100m Null Sicht, dazu noch Kühe und ich dachte hier war bereits der Almabtrieb....Mist, aber ich legte mal vorsichtig aus. Immer wieder blitzte das Tal durch die Suppe und nach einer Weile wagte ich den versuch und startete in's Nichts. Der Überflug von den ersten Baumreihen bei nahezu Null Sicht gelang und schon war ich im freien Luftraum. Sekunden später hatte ich die Suppe hinter mir gelassen und gleitete über das malerische Vorland zum Landebereich hinaus. Über einen Baggersee baute ich Höhe ab und landete sanft unmittelbar beim Auto. Schnell zusammen gelegt und Heim zu Dundee, mit dem ich gleich eine große Runde zum Waldsee marschierte. Dauerwälzeln inklusive und weiter vor den Bergen endlich wärmende Sonne, was die Tour gleich verschönerte. Am Donnerstag schien wieder die Sonne, aber auch der Ostwind fegte ordentlich durch das Vorland, was aber egal war, denn nach der Arbeit fuhr ich gleich zu Dundee, denn der hatte seinen 5. Geburtstag und der mußte ordentlich gefeiert werden. Zunächst liefen wir gemütlich um den Weidensee, bauten eine Plantschaktion ein und es gab schon mal erste Geschenke. Danach fuhren wir wieder Heim und grillten noch auf der Terrasse, wo Dundee noch einen Berg Rostbratwürstl abstaubte und somit mehr als zufrieden, wie auch glücklich war. Nun folgen wohl leicht föhnige und sonnige Tage, was grünes Licht für walk and fly Touren verheißt. Somit wünsche ich Euch allen ein erholsames Spätsommerwochenenende mit vielen Erlebnissen!!!

13/09/2019 - 15/09/2019 Nach meinem Glasfasertrommelunfall galt es einen Gang zurück zu schalten und so war ja Donnerstag und Freitag Zwangspause angesagt. Am Morgen humpelte ich jeweils im Haus umher, ehe sich der Fuß/Knie allmählich einliefen. Zum Glück war ja alles nur gezerrt und nichts gerissen, was mich am Samstag soft mit Sofie und Dundee zum Bodenlosen See trieb. Hier kühlte ich erst einmal das "System" und lief im Anschluß als Test auf den Hausberg. Das Wetter ein Traum, der Wind passte auch und so wagte ich den Start. Er gelang, auch wenn es noch etwas zwickte und ich gleitete weite über den Parkplatz hinaus. Es folgte eine weitere Kühlrunde mit Dundee an den Weidensee, ehe wir zum zweiten walk and fly aufbrachen, das allerdings im Startgelände des ehemaligen Skihanges abrupt endete, denn Jungkühe blockierten den Bereich. Neugierig wie sie sind wollten sie gleich den Schirm testen indem man halt reinbeißt. Fluchtartig verließ ich den Bereich und stieg wieder ab, was auch ein guter Test für den angeschlagenen Fuß war. Ein letzter Versuch führte mich auf den meist beflogenen Skilifthang und hier konnte ich nochmals antreten. Perfekter, fast schon Castelluccio artiger Wind führte zu einem Soaringtraum wie ich ihn hier noch nie hatte. Vom Landeplatz weg konnte ich in wenigen Minuten wieder auf Startplatzhöhe gelangen, was ich mehrmals durchzog. Dundee lief am Landeplatz Schwanz wedelnd hin und her als er mich immer sah. Soft landete ich wenige Meter neben ihm. Nach diesem genialen Flug machte ich mich zufrieden und glücklich wieder aktiv zu sein auf dem nach Hauseweg. Nachdem der Samstag so gut verlief stand am Sonntag einer etwas größeren Tour nichts im Wege. Gemeinsam mit Olli fuhr ich in's Lechtal nach Köglen und stieg mit Ihm über die schier endlose Forstpiste, was perfekt fü meinen Fuß war, zum herrlich weiten, traumhaften Startgelände empor. Der Wind stand wie bereits angekündigt mit West an, was wir mit etwas quer auslegenden Schirmen honorierten. Olli fabrizierte klassisch (Ha! Ha!) seinen obligatorischen Startabruch, ehe Er beim zweiten souverän abhob. Ich hatte mit meinen Montana 3 kein Problem und war auf Anhieb in der Luft und so genossen wir beide einen fantastischen Flug über das weite Lechtal. Herrlich dabei die Blicke auf die Allgäuer und Lechtaler Bergwelt. Soft setzte ich bei Köglen auf, während Olli etwas den Teer eines kleinen Fahrweges schruppte (Ha! Ha!). Mehr als zufrieden fuhren wir Heim, wo ich gleich mit Sofie und Dundee zur Waldseerunde aufbrach und mit Dundee eine ordentliche Runde raufte. Gottseidank lief alles nach Plan und nicht auszudenken wenn doch ein Band ab gewesen wäre und das wegen eines Arbeitsunfalles, was echt nicht sein muß. Ein Kerzerl muß ich da schon noch nächste Woche aufstellen. Ein Woche die übrigens, von etwas westlastigen Winden abgesehen gar nicht so schlecht daher kommt. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

09/09/2019 - 12/09/2019 Der Montag noch mehr als verregnet, aber nach der Arbeit brauchbar und so marschierte ich mit Dundee am Skilifthang empor. Ein kurzer Soaringflug und schon lief ich wieder zu Dundee, der am Startplatz wartete und verlängerte die Runde noch ordentlich, so daß wir beide was davon hatten. Ein Üluspunkt wurde noch eine kleine Windhündin, in die sich Dundee sofort verknallte und nicht mehr von ihr wegging. Am dienstag war ich Baustellentechnisch in Benediktbeuren, was zur Folge hatte das ich mal wieder den guten alten Blomberg packte. Problemlos rannte ich die Skipiste zum Osstartplatz beim Gipfelkreuz hinauf. Einzig die sumpfigen Kuhlöcher in den Almwiesen bremsten etwas, aber dann legte ich flott aus und erlebte einen herrlich thermischen Flug, der nur am Landeplatz des Stallauer Weihers etwas unruhig durch starken Talwind wurde. Nach einer sicheren Landung legte ich schnell zusammen und fuhr zu Dundee. Gemeinsam packten wir dann unseren Hausberg Wendelin, so dass auch dieser tag ordentlich genutzt war. Am Mittwoch war dann nach der Arbeit HADER AIR wieder gefordert und so marschierten wir ein weiteres mal auf einen berg am Alpenrand der gespickt mit Zäunen und Stromleitungen ist. Manuel aber mehr als souverän, wieder beim ersten Start in der Luft, vorbei an allen Hindernissen und weit hinaus über die Landstraße...RESPEKT! Ich haute mich gleich nach Ihm hinaus, hatte etwas weniger Wind und kam dabei nur knapp an die Landstraße hinaus. Zufrieden legten wir unsere Flügel zusammen und machten uns auf den nach Hause Weg. Dieser führte mich mit Dundee zum Weidensee, den wir umrundeten und plantschtechnisch voll auskostete. Zuletzt mußte ich noch eine Glasfasertrommel in Lechbruck im Lager abladen. Beim herausrollen aus dem Auto blieb sie hängen, verkantete und kam schräg daher und traf die Innenseite meines Knies, was eine ordentliche Zerrung zur Folge hatte. Als ich mir am nächsten Tag den Fuß ansehen ließ war glücklicherweise nix gerissen und ich sollte mal die zwei Tage Ruhe geben und am Wochenende erst wieder schauen wie es geht. Mit dieser Zwangspause war dann der Donnerstag natürlich schnell rum (Glotze/Ha! Ha!). Egal, sehen wir mal was am Wochenende geht und das schaut nach perfekten Altweibersommer aus, wobei vor allem der Sonntag hervor sticht, denn am Samstag wird sich lange der Nobel/Hochnebel halten. Mal sehen was so geht und vielleicht bin ich ja auch schon wieder unterwegs. Somit wünsche ich Euch allen ein schönes, erholsames Wochenende!!!

06/09/2019 - 08/09/2019 Auweia, schon war das Grauswetter da und so eierte ich am Freitag in der Arbeit im Regen rum. Wie üblich konnte ich dann doch ein kleines Wunder generieren und stieg bei Rosshaupten dem Übungsberg Gabis am Skilift auf. Ganz oben bei der Kapelle legte ich in der Miniphase aus und war nach wenigen Schritten in der Luft und gleitete meinem blauen Arbeitsfahrzeug entgegen. Nach einer sanften Landung packte ich schnell zusammen und fuhr gleich zu Dundee. Da ich nach Marktoberdorf zum einkaufen mußte bot sich das tiefe Tal der Wertach für eine Erkundung an. Gemütlich liefen wir so an dem ziemlich viel Wasser führenden Fluß entlang und entdeckten zuletzt bei Leuterschach noch eine herrliche Kirche die dem Heiligen St. Magnus https://de.wikipedia.org/wiki/Magnus_von_F%C3%BCssen gewidmet wurde. Der Samstag stand, wie das ganze Wochenende unter keinem guten Stern. Voller Zuversicht fuhr ich mit Dietl und Dundee dennoch zur Kammereggalpe am Grünten. Der abwechslungsreiche Aufstieg von der Grüntenseilbahn durch den dunklen Wald mit seinen Wasserfällen und Schrattenkalkwänden ist immer ein Erlebnis. Problemlos erreichten wir so den zugelassenen Startplatz unterhalb der Alpe. Der Wind kam mehr von der Seite, aber dadurch ließen wir uns nicht beirren und Dietl legte gnadenlos seinen Schirm aus. Der erste Versuch endete kontrolliert (ohne Staudruck) bereits kurz nach dem aufziehen, der zweite gelang deutlich besser, allerdings mit leichter Baumberührung des linken Ohres, was den Flugweg ziemlich verzerrte und ein beherztes Sch.... als Schrei von Dietl zur Folge hatte (Ha! Ha!). Gekonnt holte Dietl den komplett nach links verzogenen Schirm wieder nach rechts in die richtige Flugbahn heraus. Dundee beobachtete seelenruhig im kühlen Nass des Grases das Szenario und wälzelte sich lieber. Dietl genoss sichtlich seinen hart erkämpften Flug und landete perfekt an der Talstation. Nun fuhr Er schnell zum Parkplatz der Kammereggalpe herauf und war in wenigen Minuten bei mir und konnte Dundee abholen, während ich zu einem Spezialstart aufzog. Der Schirm quer zur Startrichtung, eine Seite steil am Hang, ein irres Bild, doch der Start gelang astrein und ich befand mich ebenfalls im immer schöner werdenden Flughimmel des Allgäus. Es wollte doch tatsächlich die Sonne heraus kommen und so freuten wir uns alle über die gelungene Tour an so einem Tag. Kaum gelandet kam auch Dietl mit Dundee zum Landeplatz und wir legten zufrieden unsere Schirme zusammen. Der Sonntag sollte noch schlechter werden, wobei die Frage war ob das überhaupt noch geht, doch ich glaubte nicht daran und rückte am frühen Morgen mit Dundee noch schnell an unseren Hausberg aus. Es sollte erst ab 8.00 zu regnen beginnen und so kam es auch. Trocken konnte ich ein walk and fly absolvieren, wo zwar der Wind nicht ganz perfekt war, aber Dank dem Montana 3 trug es mich dennoch soweit hinaus wie ich sonst nur bei besten Gegenwind komme. Zufrieden legte ich zusammen und lief zu Dundee, der noch im Auto wartete. Nun ging es zweites mal auf den aussichtsreichen Gipfel empor. Diesen mal über die schöne Route mit der Skihütte und weiter zum Kreuz. Nach wie vor war es trocken und kaum waren wir unten und fuhren wieder Heim begann der Dauerregen. Na also, wer hätte das gedacht, das in diesem Wochenende doch glatt drei Flüge gehen! Wie dem auch sei, das Schlechtwetter sollte Anfang der Woche schön langsam die Segel streichen und wieder Hochdruck platz machen, so dass sicher die eine oder andere walk and fly Aktion laufen wird. Somit wünsche ich Euch allen einen schönen und vor allem geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!! 

02/09/2019 - 05/09/2019 Ein düsterer Wochenstart mit Dauerregen hoch drei, aber...ja aber ein unbeugsamer walk and flyer lässt sich nicht aufhalten und stürmt im winzigsten "Fenster" aller Zeiten den Skilifthang und ergattert doch glatt ein Flügerl. Kaum gelandet schüttet es schon wieder, aber auch bei der anschließenden Dundeetour auf den Wendelin lief es ähnlich. Wenige Minuten waren trocken und in dieser Zeit marschierten wir über unseren geliebten Hausberg. Am Dienstag war dann die Sternstunde für "Hader Air", denn wir wagten uns gemeinsam an den Skilifthang. Der Aufstieg fiel Manuel sichtlich (schwitzend) schwer, aber Er packte es und stand wenig später bei strahlend blauen Himmel am Startplatz und blickte weit in das Alpenvorland. Souverän (gute Ausbildung) zog Er auf und war nach wenigen Schritten in der Luft. Es folgten zwei Schreie, eine Mischung aus Entsetzen und Glückseeligkeit (Ha! Ha!). Der Wind war perfekt und ich startete gleich hinterher, so dass wir beide mit satter Höhe über den Landebereich ankamen. Mit ein paar Kreisen bauten wir Höhe ab und landeten sanft bei den Autos. Glückliche Flieger legten Ihre Schirme zusammen und es war klar, Manu war infiziert! Danach packte ich gleich Dundee in's Auto und wir fuhren zum Baderwäldlesee und legten zur herrlichen Tour noch eine Plantscheinlage ein. Der Mittwoch bot vor dem Wetterwechsel noch einmal traumhafte Bedingungen und so stieg ich bei strahlenden Sonnenschein zum Weststart auf. Der Wind stand auch perfekt an und so war ich mit meinem Gradient Montana 3 nach wenigen Schritten in der Luft und genoss den Flug über das weite Tal hinab zum Landeplatz am Auto, wo ich soft "einparkte". Flott machte ich mich auf dem Weg zu Dundee und marschierte mit ihm zum Weidensee. Es folgte die übliche Umrundung, samt kühler Plantscheinlage und so war auch dieser Tag bestens ausgekostet. Der Donnerstag startete düster und schon regnerisch und da grenzte es an einem Wunder dass ich da noch ein Fenster für eine walk and fly Tour am Weststart fand. Flott zwischen unzähligen Blumen hinauf. Gleich ausgelegt und ab in den dunkelgrauen Himmel. Es folgte ein ziemlich ruhiger Flug mit mäßigen Westwind und so setzte ich sanft beim Auto zum landen an. Schnell zusammengepackt, denn im Westen kam eine regelrechte Regenwand und schon begann es fürchterlich zu schütten....Wahnsinn, da hatte ich mal so richtig ein Massel! Mit Dundee lief ich dann, bei schon deutlich feuchteren Bedingungen zum Waldsee bei Bernbeuren, wobei dem Buben das Wetter sowieso egal ist. Dauerwälzeln im Batz....sowas schönes (Ha! Ha!)! Nun folgt leider ein ebenso durchwachsenes, düsteres Wochenende und da wird es schwer werden abzuheben, aber mal sehen was wir so anstellen können!!!

30/08/2019 - 01/09/2019 Am Freitag wieder einmal das Arbeitstechnisch berühmte Planungschaos und so war ich relativ früh auf dem Weg zur Höllentieralpe bei Vils. Der alte, versteckte Jägersteig wuchs immer mehr zu, aber ich kam noch so halbwegs durch und machte schnell Höhe. Weit reichte der Blick über Pfronten in das Alpenvorland und bald erreichte ich die herrlich gelegenen Wiesen der verfallenen Alpe. Der stimmige Rahmen durch die Felsberge der Tannheimer und des unmittelbar vor mir aufragenden Roten Steins. Bei perfekt anstehenden NO Wind legte ich meinen Schirm aus. Wenige Schritte und ich war in der Luft mit weiten Panoramablick bis zur Füssener Seenplatte hinaus. Mit Genuss drehte ich meine Runden und freute mich über meinen neuen Gradient Montana 3, der einfach nur genial in der Luft unterwegs ist. Entspannt gleitete ich in den Landebereich beim Parkplatz hinein und setzte soft auf. Nach dem schnellen zusammen packen fuhr ich gleich Heim und marschierte mit Dundee in die Kühle der Kronbachschlucht. Immer wieder ein Erlebnis in diesem einsamen Gelände unterwegs zu sein und es war klar das wir eine Plantscheinlage mit einbauten. Am Samstag stand dann die nächste offizielle walk and fly Tour auf dem Programm und wieder packten wir es im herrlichen Lechtal an. Genauer gesagt die Pleisspitze 2109m bei Stanzach und mit auf Tour waren die tapferen Flieger Reiner, Dietl und Olli. Steig steil leitet ein kleiner Steig malerisch den Wald zur lieblichen Pleisspitzhütte empor. Immer wieder bieten sich Blicke in die Allgäuer Berge und Lechtaler Bergwelt, wie auch das gigantische Lechtal, was der Tour einen abwechslungsreichen Rahmen gibt. Oberhalb der Hütte führt der Steig bald in die Latschen und der der letzte Abschnitt zum Gipfel ist ein herrliches Gelände mit Felsen, Rippen und weiten Panorama. Bald war das Gipfelkreuz erreicht und wir machten erst einmal kurz Brotzeit, ehe wir uns Richtung Osten an den Grat weiter begaben. Dieser Abschnitt war landschaftlich noch einmal ein besonderer Leckerbissen, denn das Gelände verwarf sich in Gräben, Mulden und Felsrippen in eindrucksvoller Weise bis wir schließlich zu einer südlich ausgelegten Wiese gelangten die alles hatte was sich ein walk and flyer Wünschen konnte. Vom Tal aus nicht zu sehen, aber hier ober fand sich der perfekte, riesige Wiesenstartplatz. In idealer Hangneigung legten wir alle unsere Flügel aus. Als erster startete Olli, gefolgt von Reiner, Dietl und zuletzt ich. Es folgte ein Traumflug mit leichten Aufwind, samt Thermik am Grat entlang. Lange hielten wir uns mit nur leichtem sinken in der Luft über Stanzach ehe wir alle in einer abgemähten Wiese unmittelbar bei den Autos landeten. Nach dem zusammenlegen fuhren wir gleich auf einen Landecappuccino und genossen die herrliche Stimmung, wie auch die Eindrücke des abenteuerreichen Tages. Danach ging es nach Hause und ich packte gleich Dundee in's Auto. Noch einmal fuhren wir zu unserem kürzlich entdeckten Waldsee, den wir halbwegs umrundeten und natürlich plantschtechnisch voll ausnützten. Für Dundee schwimmen pur, weil der See unmittelbar in die Tiefe führt. Nach einer gemütlichen Pause fuhren wir zufrieden nach Hause und es dauerte nicht lange bis der Wetterwechsel mit Gewitterschauern herein zog. Am Sonntag sah es noch nicht besser und so fuhr ich mit meiner hübschen Sofie, wie auch Dundee zum Roten Kreuz, oder besser gesagt zum Geldloch. Hier warteten wir noch auf Manuel, der den Treffpunkt zunächst nicht fand (Ha! Ha!), um gemeinsam zur Höhle aufzusteigen. Gemütlich marschierten wir über die Forststrasse zum hinteren Talgrund und kraxelten in den Felsen umher, besichtigten die kleine Höhle und bauten eine Gumpenplantschaktion ein, wobei allerdings nur ich und Dundee in das kühle Nass abtauchten. Egal, es war ein feiner, kleiner Ausrucker und so war auch der Sonntag bestens genutzt. Nun kann die neue Woche kommen, allerdings zunächst einmal mit einem verregneten Montag. Ab Dienstag schaut die Welt aber schon wieder besser aus und wir werden wohl wieder in die Luft kommen. mal sehen wie es so kommt und somit wünsche ich Euch allen einen entspannten, ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

26/08/2019 - 29/08/2019 Die Woche begann schon einmal sonnig und heiß. Die Baustelle wieder in Klais und so endete der Nachmittag gemütlich mit Bertl bei Karwendelblick und einem Radler. Auf dem Heimweg folgte noch ein kleines walk and fly, wo ich sogar noch ein kleines Steiglein fand, das malerisch auf den ehemaligen Skihang in der Nähe von Peiting leitete. Neugierige Kühe, allerdings hinter einem Weidezaun, musterten meinen neuen Gradient Montana 3. Zwei Schritte und der sensationelle Flügel war in der Luft. Es folgte ein feiner, thermischer Flug über die weiten Maisfelder, ehe ich soft in Parkplatznähe landete. Danach ging es gleich Heim zu Dundee und wir fuhren hinüber zum Geldloch, unserer kleinen Höhle am Roten Kreuz. Hier konnten wir in der angenehmen Kühle des schattigen Waldes zwischen den Felsen und Wasserfällen hin - und her kraxeln. Natürlich legten wir auch eine Plantschrunde ein, so daß der Tag wieder einmal perfekt ausgekostet war und wir zufrieden nach Hause fuhren. Am Dienstag ein weiterer tag mit fantastischen Wetterverhältnissen, aber auch ziemlich heiß. Auf dem nach Hauseweg bot sich das Hörnle an und so rannte ich den üblichen Anstieg durch den glücklicherweise schattigen Wald der Nordseite hinauf zum Startplatz an der Bergwachthütte. Dumm das hier ein Zaun für die Schafe gespannt wurde und das Mitten im Anlaufbereich. Egal dachte ich mir, das ist der ideale Test für den Gradient Montana 3, der hier seine schnellen Starteigenschaften voll und ganz ausspielen könnte. Gedacht, getan und schon startete ich mit zwei Schritten durch und gleitete problemlos über den Zaun hinweg. Es folgte der übliche, leicht thermische Flug mit Blick auf die Staffelseen nach Bad Kohlgrub hinaus. Nach einer Weile landete ich soft am Windsack, legte schnell zusammen und fuhr gleich Heim zu Dundee. Nächste Station mit Bube Dundee der Schmauzenberg, den wir über die geniale, einsame Steilwaldroute bestiegen und über einen weiten Schlenker zum Bach die Runde schlossen. Zufrieden und glücklich kamen wir zum Auto und fuhren nach Hause. Der Mittwoch punktete mit der gleichen Wetterlage wie die Tage zuvor und so wagte ich mich nach der Arbeit an den gefürchtesten Startplatz in den Ammergauern. In einer Rekordzeit von 46 Minuten rannte ich schwitzend zum Startplatz die 750 Höhenmeter empor. Wind gleich Null, Sicht gigantisch und so legte ich einfach mal meinen Montana 3 zuversichtlich aus. Der Anlaufweg extrem kurz, vor allem ohne Wind, aber mein neuer Schirmließ mich nicht im Stich. Unmittelbar nach dem aufziehen hob ich nach zwei Schritten ab und flog Richtung Füssener Seenplatte hinaus. Hammer, dieses Teil hat echt was auf dem Kasten. Eine geniale Konstruktion von Gradient und so kreiste ich lange Zeit über dem malerischen Talort ehe ich soft beim Parkplatz aufsetzte. Schnell zusammen gepackt und Heim zu Dundee so dass wir gleich weiter Richtung Sulzschneid fuhren. Hier marschierten wir zum großen Weiher und weiter tief in die Wälder wo wir einen wunderschönen Waldsee fanden. Ein verstecktes Kleinod das wir gleich zum plantschen nutzten. Zufrieden traten wir den Rückweg an und fuhren entspannt nach Hause. Am Donnerstag marschierte eine kurze Störung mit Wind und Regen durch, aber als ich mit Dundee bei Rudersau Nachmittags auf Tour ging kam schon wieder die Sonne heraus. Vor allem der geniale Wippstuhl am Gipfel ist immer ein Hit und so endete die Woche auch mehr als zufriedenstellend. Nun rückt wieder Hochdruck in den Mittelpunkt des Geschehens und so werden wir am Wochenende wieder durchstarten können. Ich wünsche Euch jedenfalls viel Spaß und Erholung am Wochenende!!!

23/08/2019 - 25/08/2019 Am Freitag ging es schon los, zum einem mit strahlendem Sonnenschein und einer idealen Baustelle in Klais kurz vor Mittenwald. Schon lange wollte ich mir mal den Kranzberg 1391m oberhalb der Geigenbauerstadt ansehen, aber es kam bisher noch nicht dazu. Allerdings marschierte ich zur heißesten Thermikzeit los und die Prognosen versprachen zusätzlich noch stark auflebenden Talwind. Egal, heute sollte die Tour laufen und so marschierte ich in bester Speedmanier zwischen herrlich gelegenen Almwiesen und den Skipisten empor. Ziemlich überlaufen das Gebiet, doch die malerischen Blicke auf Karwendel und Wetterstein entschädigen für alles. Im Netz fand ich nicht viel, aber hier wurde bereits geflogen. Über die Mittelstation der Bergbahn, der obere Teil ist nicht mehr in Betrieb, kam ich zum eigentlichen Gipfelaufbau wo es endlich mal steiler wurde. Alles zieht sich hier in die Länge und so erreichte ich über die Kranzberghütte den wenig darüber aufragenden Gipfel. Das Panorama genial, aber auch die Heerscharen von Besuchern. Der Wind mittlerweile böig und auslegen zwischen den tausend Leuten unmöglich. Allerdings war im Netz von 1380m die Rede, der Gipfel hatte 1391m und so marschierte ich wenige Meter hinab zum vorgelagerten Kopf an dem die Skilifte endeten und siehe da hier fand sich Einsamkeit und der eigentliche Startplatz. Nur änderte dies am Flugweg auch nichts und mir wurde klar warum hier so wenig geflogen wurde. Rundherum nur Wald, kaum Landemöglichkeiten, weite Flugwege Richtung Mittenwald die ohne Thermik nicht zu schaffen wären. Na sauber, aber ich legte dennoch mal meinen alten Anakis aus. Durchschnaufen und schon zog ich auf. Eine Böe zog mich gleich massiv in die Luft und von Beginn an wurde es ziemlich turbulent, doch es kam satte Thermik hinzu, so daß ich schnell überhöhte und den Flugweg problemlos in Angriff nehmen konnte. Die Tiefblicke auf Wildensee und Luttensee einfach nur schön, während im Hintergrund die Felsbastionen aus weißen Kalk aufragten. Tatsächlich schaffte ich alle Hürden und kreiste über dem Landebereich. Immer wieder beutelte es mich arg durch und das anfliegen wurde ein Kampf gegen die Klapper. Ziemlich wilde Manöver zwischen Baumreihen folgten ehe ich endlich in Parkplatznähe aufsetzte. Wahnsinn, das war ein Ritt, aber immerhin Neuland und so legte ich zufrieden zusammen und fuhr schnell zu Dundee Heim. Gemeinsam ging es dann weiter zum Dachssee, den wir wie üblich umrundeten und dann natürlich eine Plantscheinlage einbauten. Am Samstag stand dann mal wieder eine offizielle Tour an. Das Highlight dabei schwacher Südwind, so daß ich endlich einmal einen höheren Gipfel im Lechtal wieder packen konnte. Hinzu kam mein neuer Schirm, der geniale Gradient Montana 3, ein Bergsteigerflügel durch und durch. Leicht, robust und vor allem sicher. Da alle anscheinend auf reisen waren zog ich mein Programm solo durch und fand mich gegen halb sechs kurz vor Namlos an der Abzweigung nach Fallerschein wieder. Es sollte die stolze Felsbastion der Namloser Wettersteinspitze 2558m, mit 1400Hm/10Km werden. Mit Stirnlampe tigerte ich den Fahrweg in das malerische gelegene Almendorf Fallerschein hinauf. In der einbrechenden Morgendämmerung lief ich den weiten Weg in das lange, aber herrliche Tal weiter. Beidseitig ragten wilde Felsberge auf und die Wasserfälle sprudelten nur so vor sich hin. Zuletzt, was schon vermessen zu sagen ist folgte der schier endlose 800Hm Gipfelhang, der eigentlich kein Ende nimmt. Am Sommerbergjoch wurde der Blick nach Süden frei und es reihten sich die Lechtaler Felsberge wie an einer Perlenkette auf. Steil lief ich den weiteren Hang hinauf und erreichte so schließlich die kleine Startwiese wenige Meter unter dem Gipfelkreuz. Logischerweise stieg ich noch zum Kreuz oder besser gesagt was davon über ist, denn offenbar hat hier ein Blitz zugeschlagen. Das ganze in 2,5 Std. was eine saubere Zeitansage war. Das Panorama natürlich sensationell, was Lage und Höhe natürlich vorher bereits versprachen. Nach einigen Minuten lief ich zur Startwiese hinab und legte meinen Montana 3 aus. Der Wind zog sanft über die Südflanke herauf und so war der Start kein Problem. Zwei Schritte und schon war ich in der Luft. Der Montana schon jetzt der perfekte Starter, denn er steigt überraschend schnell und so sind auch die kürzesten Anläufe kein Thema. Der lange Flugweg führte mich über das Sommerbergjoch um die Namloser Wettersteinspitze herum. Weiter ging es über den Treiensee am Kamm des Karlskopfes entlang. Hier fand sich erste Thermik in den sonnenbeschienen Ostflanken des Grates und so kam ich problemlos bis Namlos, wo ich lange kreisen konnte ehe in in den abgemähten Hangwiesen soft landete. Wow, genial und so legte ich schnell zusammen und fuhr Heim zu Dundee. Da es sehr früh war und immer heißer wurde bot sich unser Klassiker in der Kronbachschlucht an. Die Tour wurde ein Volltreffer, denn durch das Schlechtwetter der vergangenen Tage hatte der Bach Wasser satt. Klar das wir in unserer Lieblingsgumpe eine Plantschaktion einlegten und somit zuletzt zufrieden und glücklich nach Hause zurück kamen. Kurzfristig setzte ich für Sonntag, wo wieder schwacher Südwind herrschen sollte eine weitere offizielle Tour an. Unweit von Namlos sollte es diesmal die Knittelkarspitze 2378m werden und so stieg ich mit Olli von Kelmen aus die steilen Wälder empor. Es dauerte nicht lange und wir kamen in's frei Gelände und über einen Sattel in das Kar unter den Gipfelgestalten der Steinbergspitze und Knittelkarspitze. Sogar kleine Schneefelder lagen hier noch und bei Traumwetter querten wir flott unter den Felswänden in das Zentrum hinein. Nun folgte ein seilversichertes, spannendes Stück das uns luftig unmittelbar auf den Grat beförderte. Nun wurde auch endlich unser Ziel frei und wir kraxelten über den enorm aussichtsreichen Grat zum Gipfel hinüber, der uns mit einem sensationellen Panorama empfing. Wie am Vortag fand sich wenige Meter unter dem Gipfelkreuz eine kleine Wiese die an einer senkrechten Wand endete, der ideale Abhebpunkt für uns beide. Flott legten wir unsere Schirme aus und nach und nach kam der zuvor seitlich hereinströmende Wind auch mal von vorne. Der Start wurde kein Problem und wir beförderten uns beide nacheinander in den Himmel über Kelmen. Mit Genuß flogen wir durch das felsige Gelände und hatten nur kleine thermische Ansätze, so dass der Flug wie geplant sehr ruhig wurde. Nach vielen Kreisen und Talquerungen landeten wir soft in Kelmen und fuhren glücklich nach Hause. Als Abschluß packte ich mit Dundee noch eine Wald und Bachrunde hinterhalb von Bernbeuren ehe es ziemlich schnell zu gewittern begann. Nun folgen endlich mal auch weitere schöne Tage bei denen das Zeichen auf Fliegen steht und somit wünsche ich Euch voller Vorfreude eine schöne und hoffentlich entspannte Arbeitswoche!!!

19/08/2019 - 22/08/2019 Die Woche sollte düster starten und das tat sie in der Nacht auf Montag auch. Zahlreiche Unwetter tobten durch Bayern, aber im Lauf des Tages beruhigte sich die Lage wieder und ich konnte sogar auf ein walk and fly zum Weststart ausrücken. Mit dabei meinen guten, alten Anakis, denn mein Denali war bei Olli zum testfliegen in Bassano. Sogar ein bisschen Sonne spitze während ich Aufstieg heraus. Bald erreichte ich den schön gelegenen Startplatz wo der Wind ideal aus WSW hereinstrich. Flott legte ich den blauweißen Schirm aus und war in wenigen Schritten in der Luft. Mit puren Genuß flog ich über den malerischen Talkessel mit Blick in die Ammergauer Bergwelt ehe ich sanft oberhalb des Parkplatzes aufsetzte. Schnell zusammen gepackt und ab zu Dundee mit dem ich gleich weiter zum Weidensee fuhr. Den üblichen Anmarsch, dann die Seenumrundung mit den zahlreichen Biberverbissen und rein in's kühle Nass zum plantschen. Am Dienstag war dann wirklich der Ofen aus und es pisste den ganzen Tag. Zumindest konnte ich am Spätnachmitag nach der Arbeit noch mit Dundee ganz entspannt unseren Wendelin besteigen und die faszinierende Welt der Wassertropfen auf den Blättern bestaunen. Am Mittwoch wurde es wieder etwas trockener, aber für einen Flug genügte es noch nicht und so packte ich mit Dundee nach der Arbeit eine neue Route auf das malerische Mühlegg von Rudersau ausgehend an. Ein abwechslungsreicher Weg am moorwasserbraunen Bach entlang leitet in ein kleines Tal ehe der Weg steil an einer lieblichen Kapelle vorbei anzieht und zum Gipfel des Mühleggs hinleitet. Zuletzt über freie Almen bis zum aussichtsreichen Gipfelkreuz. Zeit zum ausgiebigen Dauerwälzeln für Dundee. Zurück über eine direkte Route in das Tal, so dass sich der Kreis kurz vor dem Parkplatz wieder schloss. Der Donnerstag sollte eigentlich besser werden und oberhalb von 1500m war er es auch, denn da herrschte strahlender Sonnenschein, darunter allerdings ein Nebelmeer wie im tiefsten Herbst....Hallo es ist August....Wahnsinn! In einem Anfall von Verzweiflung fuhr ich mit Dundee nach der Arbeit zum Skilifthang, der zumindest Dank der geringeren Höhe unter der Suppe war und somit fliegbar aufwartete. Völlig entspannt stiegen wir über die weiten Weiden auf und Dundee machte es sich wälzelnd am Startplatz gemütlich. Wenige Schritte und ich war in der Luft und ergatterte wenigstens so einen kleinen Flug. Nach einer soften Landung lief ich gleich zu Dundee hinauf, der mich freudig begrüßte. Gemeinsam stiegen zu meinem Gleitschirm ab, packten diesen zusammen und fuhren zufrieden Heim. Das Wochenende scheint nun endlich wieder mit Hochdruck sich auf die sonnige Seite durchzusetzen und so hab ich einmal eine knackige walk and fly Tour angesetzt. Mal sehen was geht und somit wünsche ich Euch ein sonniges und erholsames Wochenende!!!     

12/08/2019 - 18/08/2019 Die Woche begann mit Dauerregen HOCH DREI und so war es kein Wunder dass eigentlich garnix ging, aber in einer kleinen trockenen Phase konnte ich wenigstens mit Dundee die Wendelintour angehen. Herrlich Grün, saftig duftend und überall sprudelndes, gurgelndes Wasser. Immerhin kehrten wir so schon einmal zufrieden nach Hause zurück. Am Dienstag sah es schon etwas besser aus und es ging sich zumindest ein kleines, sogar sonniges walk and fly aus. Im Anschluß die nächste Dundeetour auf unseren Kienberg, wo Dank der letzten Regenfälle soviel Wasser herabfloss dass sich auch hier eine Badeeinlage ausging. Am Mittwoch konnte ich endlich wieder richtig angreifen und lief walk and fly massig auf den Buchenberg hinauf. Die Flugschule am NO, so dass sich am NW Startplatz vor der Hütte allein auslegen konnte. Zwei Schritte und schon war ich in der Luft, wo sich ein feiner Flug über die Füssener Seenplatte heraus mauserte. Nach einer Weile landete ich sanft und fuhr gleich Heim zu Dundee. Der Abwechslung halber fuhren wir mal wieder an den Lech und marschierten in den Auen bis zu unserem Altbekannten Badeplatz, wo wir in das wahrlich frische Wasser des Lechs abtauchten. Es folgte der Feiertag, der mit miesen Prognosen und einer Kaltfront daherkam. Mit Olli und Dundee konnte ich die Sache aber hinbiegen, denn wir fuhren sehr früh gegen 6 Uhr bereits in's Allgäu nach Kranzegg und stiegen über den gesperrten Weg (Murenabgang) zur Kammereggalpe auf. Immer eine geniale Tour die mit fantastischer Landschaft in den Schrattenkalkbrüchen punktet. Eine kleine Boulderklettereinlage konnten wir uns nicht verkneifen und kurz danach erreichten wir den offiziell zugelassenen Startplatz der Rohrmeier Flugschule. Dundee machte es sich in der feuchten Wiese gemütlich und wälzelte sich hin und her. Der Windsack passte, zumindest meistens und so legte ich flott aus. Allerdings mit zuvor ausgiebig unseren Olli zusammengestaucht zu haben, denn der pinkelte ausgerechnet an die Stelle wo ich auslegen wollte.....typisch! Der Start erfolgte dann schnell und problemlos, so dass ich genussvoll unter dem Dominaten Grünten entlangschwebte. Weit reichte der Blick in den Oberstdorfer Talkessel und nach einer Weile landete ich soft an der Grüntenbahn. Schnell zusammengepackt, rein in's Auto und rauf gefahren bis zum Parkplatz unterhalb der Alm. In wenigen Minuten war ich so wieder bei Olli und Dundee, so dass der nächste Flug unmittelbar bevorstand. Souverän zog Er auf und holte sich seinen Flug an dem vermeintlich schlechten Tag. Am Landeplatz kamen wir wieder alle zusammen und fuhren zufrieden nach Hause. Damit auch Sofie noch einen Hauch Schönwetter genießen konnte fuhren wir wenig später zum Burgkranzeggerhorn, wo wir mit Dundee über die Nordwestseite aufstiegen. Zuvor hatte es bereits bei der Anfahrt geschüttet, aber wir bekamen glatt strahlenden Sonnenschein und da kann man nur vermuten "wenn Engel reisen". Am Freitag wurde ein langes Versprechen fällig, denn Sofies Neffe Maxi hatte auf Grund guter Schulnoten einen Legoland Eintritt bei uns gut. Zuvor lief ich mit Dundee noch schnell auf unseren Wendelin, damit er auch auf seine Kosten kommt. Danach war es soweit und wir fuhren in den faszinierenden Park https://www.legoland.de/ in Günzburg. Der Tag verging wie im Flug, die Bilder unten sagen mehr als tausend Worte und so fuhren wir alle drei, ziemlich müde nach Hause. Der Samstag, wie auch der Sonntag waren beide mit grausigen Starkwind und Föhnprognosen versehen, aber ich konnte dennoch fündig werden. An beiden Tagen gelang mir ein walk and fly, zunächst am Skilifthang, wie auch am geliebten Hausberg, der bei Föhn eigentlich immer geht. Im Anschluß folgte immer eine Dundeerunde mit Plantscheinlage, zuerst am Dachssee und als zweites am Bodenlosensee. Der Rest des Sonntags war gemütliches ausklingen lassen mit Sofie beim Legobasteln. So waren die Tage gut genützt und der kleine Kurzurlaub leider schon wieder vorbei. Zu allem Überfluss naht auch wieder eine Kaltfront mit fallenden Temperaturen, Schauern und Gewittern, also ein griabiger Start in die neue Arbeitswoche. Egal, was soll's wir werden schon das eine oder andere Fenster finden und somit wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Beginn der neuen Arbeitswoche!!!

09/08/2019 - 11/08/2019 Das Wochenende begann am sonnig, heißen Freitag schon erfreulich. Zunächst marschierte ich zum Skilifthang und absolvierte ein entspanntes walk and fly. Leicht thermisch unterstützt kreiste ich einige Zeit über den Landewiesen, wo ich zuletzt soft aufsetzte. Danach gleich Heim und weiter mit meiner Hübschen Sofie, Manuel und Dundee an den Übungshang bei Dattenried. Im Aufstieg übers Kircherl hatte Dundee schon mal seinen Spaß und oben parkte er sich liebend gern im Schatten der Bäume, während Manuel seine ersten Aufziehversuche in der sengenden Hitze wagte. Nach einer Weile hatte ich Ihn soweit und Er konnte zwei kleine Abgleiter über die Wiese hinab fabrizieren. Es war passiert, Er war "infiziert" und wird bald in der Flugschule aufschlagen. Am Samstag traf dann eine Kaltfront ein und ich fuhr mit Dundee nach Grafenaschau. Hier findet sich oberhalb des Strässleins nach Schwaigen eine der größten Hangrutsche Mitteleuropas und ich wollte immer schon mal dieses Gelände zu erkunden, zumal oberhalb eventuell eine Startplatzmöglichkeit zu finden wäre. Nachteil dabei ist das dieses Material immer noch in Bewegung ist, Risse, Hohlräume und loses Gestein bilden weitere Gefahren die nicht unterschätzt werden dürfen. Vom Parkplatz weg marschierten wir über eine breite Forstpiste bis zu deren Ende im Hangrutsch. Ein Gelände wie auf dem Mond. Faszinierend und beängstigend zugleich. Ähnlich wie bei einem Vulkanausbruch wurden hier sämtliche Straßen und Wege verschluckt. Über halbwegs sichere, feste Rippen kraxelten wir die schier endlose Reiße empor. Dazwischen rauschten kleine Wasserfälle herab und man könnte meinen sich in einer Gletschermoräne zu befinden. Immer wieder tröpfelte es, aber es war nie das schütten was ich befürchtet hatte. Mit zunehmender Höhe wurde das Gelände immer steiler und die leichte Kletterei (I) begann. Für Dundee eine ernste Herausforderung, die er aber souverän meisterte. Der letzte Aufschwung nahezu Senkrecht bis wir endlich die Abflachung erreichten und siehe da, zu einem fantastischen Blick ins Murnauer Moos, wurden wir zusätzlich mit einer Startmöglichkeit belohnt. 650 Höhenmeter, O/NO ausgerichtet, zwar ein Klippenstart, aber mit langen Anlauf der nur etwas von losen Ästen befreit werden müsste. Für demnächst eine spannende Aufgabe, doch wir machten es uns erst einmal gemütlich und verspeißten unsere Brotzeit.

Die Rutschung am Hechendorfer Berg ist vom Murnauer Moos aus deutlich sichtbar und wurde in ihrer aktiven Phase als größte Rutschung Bayerns, wenn nicht gar Mitteleuropas bezeichnet. Ältere Rutschungen waren bekannt, aber im Sommer 2015 erfolgte dann eine Rutschung, die Forststraßen unterbrach, umfangreichen Baumbestand umlegte oder begrub und schließlich eine Fläche von rund 60 ha betraf. Teilweise erfolgte der Transport von Gesteinsmaterial als Mure. Ein kleiner Wildbach fließt durch die Schuttmassen. Der Rutschhang ist aus Schichten der Reiselsberg- und der Piesenkopf-Formation aufgebaut, deren Tonstein- und Tonmergelstein-Zwischenlagen im durchfeuchteten Zustand in Bewegung geraten und Blöcke von Sand- und Kalkstein abwärts transportieren. Eine gespenstische Situation mit schiefen und umgestürzten und schiefhängenden Bäumen, rollenden Steinen und Felsen und ab und zu unheimlichen Knacken durch zerreißende Wurzeln im Untergrund. Und überall tiefe Spalten im Boden. Nach Schätzungen sind etwa eine Mio. Kubikmeter Erdreich in Bewegung. Der FB Oberammergau rät dringend vom Betreten der Fläche ab und bittet alle Waldbesucher, auf einen gehörigen Sicherheitsabstand zu achten. Mit einer Gefährdung von bewohnten Bereichen oder Verkehrswegen ist zum Glück nicht zu rechnen, so dass man das unbeschreibliche Walten der Naturkräfte aus sicherer Entfernung bestaunen kann https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=180R044. Ein Video dazu gibt es auch https://www.youtube.com/watch?v=R5iBxk-_MYk.

 Nach einer Weile machten wir uns an den Abstieg, der über die sichere NW Flanke mit der lieblichen Angerlhütte erfolgte. Zufrieden fuhren wir nach Hause und erst jetzt begann es aus vollen Rohren zu schütten, Glück gehabt. Am Sonntag setzte sich dann wieder die Sonne durch, aber auch im lauf des Tages der Föhn. Für uns Flieger wieder einmal ärgerlich, aber ich wagte mich doch mit einer offiziellen Tour ins Allgäu. Mit dabei Ivonne, Thomas, Olli und Adrian, was eine schöne, bunte Truppe ergab. Ziel war die vordere Nagelfluhkette, nicht so Hoch, aber niedrige Tallagen und somit doch 750 Höhenmeter zum Fliegen. Der Föhn wird auch etwas durch den höheren, dahinter verlaufenden Kamm blockiert. Dumm dabei nur das auch wieder einmal die Prognosen alle falsch waren und aus schwachen Nord ein stark auflebender Ost wurde.....zum k....! Egal, wir stiegen flott über malerische Alpen und weiten Kuhweiden zum aussichtsreichen Gipfel auf oder besser gesagt wenig darunter, denn das Gipfelkreuz selbst versteckt sich mehr im Wald. Wir machten uns es am weiten Startplatz mit Seeblick gemütlich und musterten die Lage. In Böen kam der Wind von rechts/seitlich aus Osten herein....Mist! Dennoch legten wir alle gleichzeitig unsere Schirme aus. Es folgte das unweigerliche, ein Abbruchchaos ohne Gleichen. Olli schaffte es in einer noch besseren Phase als erster zu starten, während Ivonne, Adrian und Thomas im Seitenwind baden gingen. Thomas hatte bei seinem zweiten Start dann einen gefühlt 2km langen Bogen wie ein Wiesel zu laufen ehe Er abhob, genial und sensationell. Währenddessen strandeten Ivonne und Adrian noch mehrmals während ich in einem Gewaltakt mehr robust aufzog und unmittelbar abhob. Der Flug selbst mit Seeblick ein Traum, aber leider schafften es Ivonne und Adrian nicht mehr, denn der leidige Föhn setzte sich durch und produzierte immer mehr Rückenwind, so dass die beiden zu Fuß abstiegen. Olli und ich landeten derweil glücklich bei den Autos und nur Thomas fand sich "Vom Winde verweht" mehre Wiesen weiter westlich und mußte zu uns marschieren, was natürlich alles nur aus Trainingsgründen geschah. Immerhin noch eine walk and fly Tour vor dem nächsten Schlechtwettereinbruch abgetrotzt und so fuhren wir glücklich nach Hause. Nun war Dundee an der Reihe und bei der Hitze war es klar, es folgte eine Plantschtour an den Weidensee und während sich überall die Leute an den Seen stapelten war es hier Menschenleer und wir konnten in Ruhe baden. Nun folgen leider durchwachsene Tage mit viel Regen und Schauer und einzig der Mittwoch wir etwas Beruhigung bringen. Was solls, wir werden schon irgendwas daraus machen und so wünsche ich Euch allen einen schönen, entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!! 

05/08/2019 - 08/08/2019 Die Prognose zu Wochenbeginn wieder einmal falsch. Statt durchwachsenes, windiges Wetter erfreute sich der blaue Himmel mit Sonne und sanften Nordwind. Glücklicherweise hatte ich eine Störung wenige Meter vor meinem Skilifthang und da bot sich in der Mittagspause ein kurzes walk and fly an. Flott sprintete ich am Pistenrand und der Sommerrodelbahn empor. Mit herrlichen Blick in den Talkessel erreichte ich bald meinen Startplatz und legte flott meinen Schirm aus. Wenige Schritte und schon war ich in der Luft, wo ich mit leichter Thermik schön hoch über der Skipiste schwebte. Genussvoll drehte ich einige Runden und landete dann soft neben meinem Auto. Nach dem zusammenlegen machte ich mich gleich auf den Weg zu Dundee. Es folgte unser Klassiker auf den Wendelin, wo immer noch die Sonne lachte und die Runde so uns beiden mehr als Spaß machte. In der Nacht auf Dienstag gewitterte es dann aus vollen Rohren und auch tagsüber wurde es nicht besser. Mit viel Glück kamen Dundee und ich nach der Arbeit trocken zum Panoramablick auf dem Roten Kreuz. Zwischendurch wieder ein Vollidiot der mich zusammenschiss weil man mit einem Hütehund nicht spazieren geht, so ein Hund gehört auf dem Grundstück eingesperrt. Wahnsinn, gut dass bei uns Waffenbesitz nicht erlaubt ist.....ohne Worte!!! Am Mittwoch marschierte die nächste Front auf uns zu. Mit dabei wieder Sturm und Gewitter. Grund genug im Vorfeld einen gewagten Walk and fly durch zu ziehen. Der den Alpen vorgelagerte SO Startplatz war für die schon Föhnartigen Winde genau richtig. Der Aufstieg in schöner Stimmung war flott absolviert, die Kühe optimaler Weise rechts des Gipfels hinter dem Zaun und nur der seitlich hereinwehende, gut 25km/h starke Wind war bedenklich. Schnell legte ich aus und zog auf, unterlief den Schirm und zirkelte ihn seitlich hinaus. Die Böen hoben mich problemlos am, auch wenn ich teilweise hinter dem Baumreihen im Lee umherschaukelte. Letzten Endes kam ich doch bis zum Auto und setzte problemlos sanft auf. Schnell noch zusammengepackt und Heim zu Dundee. Wie zuvor auch hier ein glücklicher Umstand der uns trockenen Fußes die Tour zum versteckten Waldsee durchziehen ließ. Als Umrahmung ein extrem dunkelgrüner Wald der fantastische Fotos bescherte. Dundee wie üblich im Dauerwälzelmodus und so kehrten wir zufrieden zum Parkplatz zurück. Am Donnerstag boxte sich endlich wieder ein Toptag durch und so machte ich mich auf dem Weg zum Weststart. Zufälligerweise kam der gerade gelandete Hacker Thomas zu seinem Auto und ging gleich nochmals mit mir hinauf. Der sonnige Anstieg brachte uns flott an den Startplatz wo der Wind fast perfekt herein posaunte. Klar das wir gleich auslegten und nicht lange fackelten. Mit wenigen Schritten kamen wir nacheinander in die Luft und genossen den Flug über den malerischen Talkessel mit Blick auf die Ammergauer Bergwelt. Sanft erfolgte die Landung wenige Meter oberhalb des Parkplatzes. Schnell packte ich zusammen, verabschiedete mich von Thomas und fuhr gleich Heim zu Dundee. Da es im Lauf des Tages immer heißer wurde war das Ziel klar: Die Kronbachschlucht! Vergnügt hüpfte Dundee von Gumpe zu Gumpe zwischen den Felsen umher. Zuletzt landeten wir natürlich in unserem "Pool" am Ende der Schlucht und kühlten uns so richtig ab. Das nun folgende Wochenende behält den Rhythmus der vergangenen bei, fliegerisch zum k...., aber auch hier finden wir eine Lösung. Freitag megaheiß mit stürmischen Winden, Samstag Kaltfront und Sonntag in Hochlagen föhnartiger Starkwind und so bleiben wir da halt unter 1500m und reißen was. Egal was auch kommt, ich wünsche Euch ein schönes und erholsames Wochenende!!!

02/08/2019 - 04/08/2019 Das Wochenende begann am Freitag mit einem gravierenden Wetterwechsel und nur ganz knapp konnte ich noch ein walk and fly am Skilifthang knacken. Kurzzeitig nochmals strahlender Sonnenschein, dazu perfekt anstehender Nordwind und schon startete ich mit einem Schritt durch. Genußvoll flog ich über den malerischen Talort zum Landeplatz. Soft setzte ich auf und haute mich in der Nähe noch in einen Wasserfall und schon wenig später begann es grausig zu schütten. Egal, Dundee wartete bereits und wir gingen entspannt über die Nordroute durch den immergrünen Wald auf den Kienberg. Am Samstag stürmte es ordentlich und an Fliegen war nicht zu denken. Es grenzte fast schon an einem Wunder dass ich mit Dundee ein komplett trockenes und sogar sonniges Fenster beim langen Gratweg auf den Vorderzwiesel/Buch 1055m erwischte. Plötzlich war alles in einer Bilderbuchidylle, sanfte Hügel, wilde Felsberge im Hintergrund, sattes Grün in den Wiesen und Wäldern, schlichtweg ein Traumtag. Leicht unterschiedliche Routen wählten wir für Auf- und Abstieg, so dass die Tour sehr kurzweilig war. Am aussichtsreichen Gipfelkreuz machten wir ausgiebig Pause und genossen die Sonnenstrahlen. Zufrieden kehrten wir zum Auto zurück und fuhren gemütlich nach Hause. Am Sonntag stand dann wetterbedingt endlich mal wieder eine offizielle walk and fly Aktion an. Ziel wurde die stolze Seekarspitze 2053m am fjordartigen Achensee. Früh brach ich auf und fuhr zunächst zu Olli nach Weilheim. Gemeinsam ging es weiter über Bad Tölz nach Achenkirch, wo auch noch Niki mit hinzu kam. Vom Parkplatz aus, am nördlichen Ende des Achensees gelegen, machten wir uns auf den Weg Richtung Seekaralm 1500m. Zunächst flach am Bachbett entlang, aber bald über einen Steig steil die Hänge unterhalb der Seekarspitze in einen Kessel, wo auch die liebliche Alm liegt, schweißtreibend empor. Auf dem Weg überhohlte uns ein Läufer mit laufender Gopro auf dem Kopf. Was dreht der hier? Eine Langzeitstudie über den Aufstieg? Einfach ohne Worte!!! Hinterhalb der Alm nahm ich Niki den Gleitschirm ab und schon tat Sie sich ein bisschen leichter. Noch ein waldiges Stück und wir erreichten den mit Latschen überwucherten Grat. Zusehends wurde es auch felsiger und leichte Klettereinlagen (I) würzten den Anstieg. Den Brüller brachte Olli, der Er fragte Niki ob Er doch direkt bei Ihr landen könnte, klar Er meinte die Wiese vor Ihrer Haustüre, da Sie zur Zeit in Achenkirch wohnt, aber der Satz war einfach zu köstlich! Zuletzt ging es endgültig in rein felsiges Gelände über, während rund um uns die Blicke immer gewaltiger wurden. Wenig später erreichten wir das Gipfelkreuz und genossen den Tiefblick auf den mit Nebel überzogenen Achensee. Dahinter die wilden Felsgipfels des Karwendels, einfach eine Schau. Hinter dem Gipfel kam eine leichte Senke und nach einer weiteren kleinen Erhebung fanden sich mittelsteile, felsdurchsetzte Weisen, die allesamt nach Westen ausgerichtet waren. Noch war der Landebereich mit Nebel überzogen, aber passend während dem auslegen lichteten sich die Wiesen. Noch stand sanfter Wind aus Westen an und so packte es als erster Olli, gefolgt von Niki und zuletzt von mir in den Himmel über dem Achensee. Es folgte ein Hammerflug Richtung Achenkirch, wobei natürlich die Tiefblicke auf den endlich frei gewordenen See für alles entschädigen. 1150 Höhenmeter Flug, das hat sich auf alle Fälle gelohnt. Unweit des Parkplatzes landeten wir alle drei und es dauerte nicht lange bis ein irrer Bauer antanzte und sogleich Olli zusammen faltete. Von A....loch bis sch....Touris lieferte der sich einen Contest in Fäkalienspache und Olli konnte kein vernünftiges Gespräch aufbauen. Egal, solche Idioten wird es immer irgendwo geben und in dieser Gegend kann Er auf die Touris schimpfen soviel Er will, denn die wird es hier immer in Unmengen geben, zumal die hier alle davon leben. Ohne uns stressen zu lassen genossen wir noch bei Niki einen Kaffee und fuhren dann gemütlich nach Hause. Der Tag war noch jung und sonnig und so ging es gemeinsam mit meiner hübschen Sofie und Dundee auf den Unterieder Berg, eine Runde die vor allem mit weiten Blicken zu den Füssener Bergen punktet. Gemütlich lagen wir am Gipfelkreuz und die Zeit blieb stehen. Dundee kuschelte im Schatten bei uns und war sichtlich entspannt. Nach dieser schönen Auszeit liefen wir genüsslich zum Auto zurück und fuhren zufrieden nach Hause. Nun folgen wohl wieder durchwachsene Gewittertage, die auch noch recht windig werden sollen, also alles andere als prickelnd für den fliegenden Arbeitnehmer. Was soll's, es wird schon was gehen und so wünsche ich Euch einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

29/07/2019 - 01/08/2019 Der Montag begann noch recht düster, aber es fand sich dann doch ein Fenster was mir nach der Arbeit den Buchenberg als walk and fly ermöglichte. Ein kurzweiliger Aufstieg mit regelrechten Wassermassen nach den Regenschauern leitete mich flott zur Hütte empor. Die Packsäcke der Flugschule lagen bereits am Gipfelkreuz und der Nebel lichtete sich. Es dauerte nicht lange und die Truppe tanzte am NO Startplatz an, so dass ich ich mich an den NW Startplatz verzog. Ohne Publikum legte ich aus, aber als ich fertig war kam eine freundliche arabische Familie und fragte ob sie fotografieren dürften. Klar und schon startete ich mich wenigen Schritten durch und hob Richtung Füssener Seenplatte ab. Es folgte der übliche, stets gemütliche Buchenbergflug, mit ein paar Souringeinlagen zum Landeplatz hinab. Dann legte ich schnell zusammen und fuhr gleich Heim zu Dundee und wir packten die Tour zur lieblichen Kapelle bei Dattenried an. Als Zusatz stiegen wir noch durch eine kleine Bachschlucht auf den dahinter liegenden Höhenzug auf und schlossen die Runde über die weiten Felder zum Parkplatz hinab. Am Dienstag ein ähnliches Bild und das gleiche Glück. Dieses mal erwischte es beim walk and fly den Weststart und dieser war nach einem Anmarsch durch ein Blumenmeer schnell erreicht. Der Wind passte perfekt und nach wenigen Schritten war ich in der Luft. Soft gleitete ich über Wälder und Almwiesen zum Landeplatz hinab wo ich sanft aufsetzte. Schnell zusammen gepackt und Heim zu Dundee, der schon ungeduldig wartete. Ziel wurde unser geliebter Weidensee, den wir wie üblich umrundeten und mit einer Plantscheinlage krönten. Am Mittwoch schüttete es wieder, aber auch hier fand sich am Nachmittag ein kleines Sonnenfenster dass für einen walk and fly am Skilifthang ausreichte. Glücklicherweise waren die Kühe etwas unterhalb im Hang und so konnte ich problemlos starten. Mit leichter Thermik, die selbst bei den wenigen Minuten Sonne entstand, kam ich hoch über dem Landebereich an. Noch ein paar weite Kreise und ich setzte soft beim Auto auf. Nachdem ich zusammengelegt hatte ging es gleich Heim zu Dundee und wir gingen über den einsamen Westanstieg auf den Kienberg. Herrlich duftende Wälder und weite Blicke waren der Lohn, während Dundee im Dauerwälzeln sein Glück fand. Der Donnerstag setzte den positiven Schlußpunkt dieser Woche und schon war ich nach der Arbeit am Alpenrand unterwegs um den ultraflachen NW Startplatz zu erklimmen. Wieder ein Blumenmeer mit unzähligen Schmetterlingen waren die Wegbegleiter bis ich meinen Flügel auslegen konnte. Der Wind stand satt und somit perfekt aus NW an. Wenige Schritte und ich war in der Luft, wo sofort die Überhöhung erfolgte. Dank Wind und Thermik kam ich erstaunlich weit und freute mich über den sonnigen Genußflug. Nach einer sanften Landung hinterhalb meines Autos legte ich gleich zusammen und fuhr Heim zu Dundee. Schnell marschierten wir bei den immer wärmer werdenden Temperaturen zum Baderwäldlesee. Herrlich kühl war das Wasser und so plantschten wir eine Weile nach Herzenslust ehe wir über eine weite Runde oberhalb des Lechs unseren Rückweg antraten. Nun folgt ein gemischtes Wochenende, wo zunächst Schauer und Gewitter vor allem am Nachmittag regieren. Allerdings wird sich der Sonntag mit Hochdruck durchsetzen und durchaus akzeptable Flugbedingungen generieren. Also mal sehen was so geht und somit wünsche ich Euch allen ein erholsames Sommerwochenende!!!

26/07/2019 - 28/07/2019 Ein Wochenende das spektakulärer eigentlich nicht mehr beginnen konnte. Eigentlich fing alles ganz harmlos an, denn Olli kam zu mir auf die Baustelle hinter Steingaden und der prognostizierte NO Wind kam konsequent aus SW. Spontan entschieden wir uns für den wohl gefürchtesten Startplatz weit und breit, für den armen Olli eine Fehlentscheidung. In wenigen Minuten waren wir am Ausganspunkt und speedeten volles Rohr den Forstweg empor. Wir waren froh als wir in der sengenden Hitze in den etwas kühleren Wald abtauchten und den nun schmalen Steig zum Sattel verfolgten. Weit reichte der Blick in das Vorland und noch passte erfreulicherweise der Wind. Schnell erklommen wir den letzten Aufschwung und erreichten den Startplatz. Das ehemalige Bänklein hatte mittlerweile das Zeitliche gesegnet. Der Wind kam doch glatt passenderweise von WSW herein und wir legten unsere Schirme aus. Nach den letzten Erfahrungen wollte Olli der erste sein und zog seinen Schirm auf. Soweit so gut, an der Kante hatte Er ihn über sich und startete durch. Leider driftete Er zu weit nach links, so dass sein Ohr an einer Tanne hängen blieb. Es folgte eine scharfe Pendelbewegung in den Hang, die durch Ollis Protektor etwas gebremst wurde und Er satt im Gestrüpp landete. Mit viel Glück blieb Er in dieser Baumstumpfwüste unverletzt, allerdings war Er doch geschockt und stand zitternd da. Ich kam zu Ihm herab und kletterte gleich auf die Tanne. Etwas wackelig, wie auch haarsträubend und mit bedacht, denn abstürzen wollte ich hier nicht unbedingt, aber ich konnte nach einer Weile die Leinen befreien und so brachten wir den Schirm wieder zum Startplatz hinauf. Durchatmen und Material kontrollieren, wobei die Kappe ok war und nur eine Leinengalerie war gerissen. Mit einem Sackstich reparierte ich die Stelle und Olli wagte sich tapfer an den zweiten Start. Leider ging auch dieser in die Hose, wobei diesmal konsequenterweise unmittelbar an der Kante ein kontrollierter Abbruch ohne Baumlandung. Ich konnte es nicht glauben und da mein Schirm schräg lag probierte ich es einfach mal, denn der Wind passte noch. Kaum aufgezogen zirkelte ich den Schirm in die Kurve an die Kante und startete durch. Sofort ging es nach oben und ich überhöhte im thermischen Aufwindgemisch mit gemütlichen soaren. Weit reichte der Blick in die Ammergauer und über die Füssener Seenplatte, während ich auch Ollis Startvorbereitungen gut beobachten konnte. Beim dritten Anlauf klappte es dann auch bei Ihm und Er war glücklich, wie auch erleichtert in der Luft. Genussvoll flogen wir in der riesigen Waldflanke umher, ehe wir unmittelbar bei den Autos landeten. Nach dem zusammenlegen lud mich Olli noch auf ein Dankeschönspezi in Trauchgau ein. Danach fuhr Er nach Eisenberg um die Leine ersetzen zu lassen und ich machte mich auf den Weg zu Dundee. Flott liefen wir zum Bodenlosensee und plantschten eine erfrischende Weile im kühlen Nass. Am Samstag war eigentlich eine offizielle walk and fly Tour geplant, aber wie bereits erwähnt scheiterte wieder alles an den völlig fehlerhaften Diagnosen, die sich von Freitag auf Samstag um 100% änderten. Bei einem satten 50er Wind am Morgen blieben wir lieber liegen und so wagte ich mich erst im späten Vormittag mit Dundee an den kleinen Skilifthang und konnte nach kurzweiligen Aufstieg satt im perfekt anstehenden Nordwestwind soaren. Nach einer sanften Landung bei Dundee fuhren wir gleich weiter zum nahen Dachssee, den wir umrundeten und auch ordentlich beplantschten. Die vorhergesagten Gewitter am Samstag Nachmittag, wie auch der Dauerregen am Sonntag trafen nicht ein und so konnte ich mit Dundee problemlos trockenen Fußes den herrlichen Schmauzenberg besteigen. Unzählige Blumen, ein tolles Panorama und eine Kraxeleinlage an den wilden Wurzeln der "Herr der Ringe" Bäume waren der Lohn. Erst Sonntag Abend begann es zu schütten und so schloß sich der total verkorkste Prognosenkreis. Nun folgt noch ein düsterer Montag ehe sich das Wetter ab Dienstag wieder bessern wird und so die Chance für walk and fly Touren größer werden sollte. Somit wünsche ich Euch allen einen entspannten und ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

22/07/2019 - 25/07/2019 Die Woche begann perfekt mit strahlenden Sonnenschein, aber auch mit immer heißeren Temperaturen. Da ich auf Schulung zur Firma Hecht nach Isny mußte bot sich nach der Arbeit die Salmaser Höhe als walk and fly Tour an. Gedacht, getan und schon war ich im herrlichen Almengelände mit Blick auf die Nagelfluhkette um den Hochgrat unterwegs. Unzählige Blumen, Esel, Pferde und Kühe flankierten den malerischen Anstieg. Letztere standen dummerweise auch in der Startwiese am Ostgipfel unmittelbar am Gipfelkreuz. Ein passender Moment fand sich schnell und ich mogelte mich nahezu unbemerkt in die Luft. Traumhaft der östliche Blick Richtung Immenstadt zum Alpsee, wie auch westlich der Schweiz entgegen. Genußvoll drehte ich meine Runden ehe ich sanft unmittelbar beim Auto landete. Danach fuhr ich gleich Heim zu Dundee und marschierte im schattigen Wald auf und über unseren schönen Wendelin. Immer eine Tour die stets begeistert. Am Dienstag dasselbe Bild und von Isny aus war dann eine walk and fly Tour auf dem nach Hause Weg Pflicht. In der Nähe von Weitnau stieg ich bei einer Affenhitze die Waldschneise am "Herr der Ringe Baum" zum Südstartplatz auf. Weit reichte der Blick über das malerische Tal und Kühe waren heute auch keine in den Startwiesen, leider in letzter Zeit auch nicht und so stand das Gestrüpp einen halben Meter hoch. Der Wind passte ebenfalls eigentlich überhaupt nicht und kam in Böen aus östlichen Richtungen herein. Egal, ich legte aus, zog auf, handelte den Schirm schräg voran und hob ab. Es beutelte mich noch einige male ehe ich die Schneise verließ und es wurde wieder etwas ruhiger. Nun folgte der Genußteil und ich drehte noch entspannt einige Runden über dem Landeplatz ehe ich soft aufsetzte. Flott zusammengelegt und gleich Heim zu Dundee. Klar das eine Wassertour zum, rund um und in den Weidensee folgte. Dundee ruderte wie ein Flusspferd im Wasser herum und war sichtlich glücklich. Am Mittwoch endete die wirklich spannende Schulung in Isny und ich startete zur letzten walk and fly Tour auf dem nach Hause Weg. Über eine tiefe Schlucht (kühl....Gottseidank) rannte ich die knapp 500 Höhenmeter zur Alm in 29 Minuten hinauf. Ausgepowert kam ich an der herrlich gelegenen Alm an und legte mit Blick auf die Tannheimer, wie auch Füssener Bergwelt meinen Schirm aus. Die Kühe waren abgetrennt in der rechten Almweide und somit optimal für mich. Ein Ruck, zwei Schritte und ich hob ab. Problemlos überflog ich die Baumreihe oberhalb der Schlucht und flog in den freien Luftraum hinaus. Traumhaft gleitete ich über den kleinen Baggersee zum Landebereich, wo ich sanft aufsetzte. Im Anschluß fuhr ich flott Heim und flüchtete bei den immer mehr wüstenartigen Temperaturen mit Dundee in die kleine Schlucht des Weidenbaches bei Bürstenstiel hinterhalb von Bernbeuren. Eine ähnliche Tour wie die Kronbachschlucht und wohl gänzlich unbekannt. Klar das wir dabei wieder mal in einer Gumpe zum plantschen landeten. Am Donnerstag war ich wieder ganz normal in der Arbeit und startete danach am Skilifthang durch. Traumwetter, Traumblick, keine Kühe im Startbereich, perfekter Wind und nur die mörderische Hitze machte zu schaffen. Zwei Schritte und ich hob mit sofortiger Überhöhung ab und flog über das Almengelände  hinaus. Dementsprechend hoch kam ich über dem Landebereich an und mußte Höhe abbauen um soft zu landen. Gleich packte ich eilig den Schirm zusammen und fuhr Heim zu Dundee. Es folgte eine weitere Plantschtour an einen Bachlauf. Wieder Neuland, dieses mal am unteren Teil des Türkenbachs, der vom Haslacher See kommend zum Lech fließt. Herrlich uriges, wegloses Gelände und feine Gumpen machten die Tour zum Erlebnis. Das Wasser war so angenehm kühl dass wir gar nicht mehr heraus wollten. Nach dieser langen Erkundung kehrten wir nass und zufrieden zum Auto zurück. Nun folgt das gleiche Schema wie am letzten Wochenende. Unter der Woche top, am Wochenende Flop, denn es wird wieder gewittrig und so endet alles wieder im Schauerwetter, aber wer früh am Samstag ausrückt kann noch was ergattern. Der Sonntag schaut noch düsterer aus, aber egal wie es auch kommt ich wünsche Euch allen ein schönes, erholsames Wochenende!!!

19/07/2019 - 21/07/2019 Am Freitag lachte die Sonne von einem strahlend blauen Himmel herab und es wurde warm, nein sogar richtig heiß. In der Arbeit verschlug es mich Nach Kempten, besser gesagt Heiligkreuz bei Kempten und unweit meiner Baustelle ragte die unheimlich schöne Klosterkirche auf https://www.kempten-west-katholisch.de/heiligkreuz/. Klar das ich dieser einen Besuch während meiner Pause abstattete. Der Innenraum ein wahrlich imposanter, barocker Prachtbau und so fuhr ich nach beenden meiner "Störungen" Richtung Heimat. Klar das sich auf dem Weg noch ein kleines walk and fly am Südoststart hinterhalb von Oy Mittelberg ausging. Herrlich dabei vor allem der Blick auf den Grüntensee. Nach einer soften Landung fuhr ich gleich Heim zu Dundee und wir marschierten die liebliche Runde zum Baderwäldlesee. Klar und obligatorisch war die Plantscheinlage und so war der Freitag optimal genutzt. Am Samstag ging sich Trotz der massiven, unangenehmen Prognosen (Föhn, Starkwind,Gewitter) am Morgen noch eine offizielle walk and fly Tour aus. Mit dabei Olli und Dietl, was logisch war, denn wir trafen uns bereits um halb sechs, aber mit den steigenden Windwerten hätte es sonst keinen Sinn gehabt. Weit fuhren wir nicht, denn ich hatte mal wieder ein Projekt in den Ammergauern ausgegraben und so marschierten wir mit Highspeed vom Parkplatz weg los und knackten die knapp 800 Höhenmeter in einer guten Stunde. Dazu als Bonus eine sensationelle Morgenstimmung, eine kleine Schlucht Namens Enge Laine samt gurgelnden Bach, ein Panorama mit Blick auf das Wetterstein, samt Zugspitze, den gesamten Ammergauern, bis zu den Tannheimern hinüber und noch den Ausläufern der Allgäuer. Steil war eigentlich nur der oberste Teil wo wir dann auch endlich in freies Gelände kamen. Traumhafte Almwiesen suggerierten einen Traumstart und so war es dann auch, denn am kreuzlosen Gipfel konnten wir problemlos auslegen. Ich würde sagen wieder einmal ein Startplatz der Superlative und nur zwei Tannen mußten beachtet werden. Die weiter unten verlaufende Baumreihe konnten wir, da Idealwind aus SSW anstand buchstäblich ignorieren und so war unser Olli der erste wo sich in ein neues Flugabenteuer einließ. Gekonnt zirkelte Er seinen Schirm zwischen den Tannen hindurch und gleitete sanft in den weißblauen Himmel hinaus. Als zweiter packte ich es an und Dietl folgte mir wenige Minuten souverän hinterher. Der weite Flugweg zum Parkplatz gelang problemlos, das Panorama dabei ein Traum und so landeten wir alle drei zufrieden und glücklich hinter unseren Autos. Es folgte der obligatorische Landekaffee (der Uhrzeit entsprechend 8.00!) und wir machten uns auf den Heimweg. Als nächstes war natürlich Dundee dran und wir wagten auch hier Neuland, indem wir den Lehenbach verfolgten. Dieser kleine Bach verläuft ähnlich wie die Kronbachschlucht südlich des Auerbergs im Niemandsland. Klar das es hier keinerlei Wege gab und so mußten wir uns durch einen regelrechten Urwald, der dem Amazonas Konkurrenz machen könnte, mit aller Kraft kämpfen. Landschaftlich ein Hammer, Natur pur und für Dundee bei der Hitze ideal, denn er konnte ständig in das kühle Nass abtauchen. Über den ehemaligen, abgebrannten Lehenhof beendeten wir die relativ lange Tour und fuhren Heim um es uns endlich gemütlich zu machen. Am Sonntag war er dann da, der Regen und das mit gewaltigen Schauern. Mit viel Glück stiegen wir trotzdem bei einer trockenen Phase zur Sennalpe in den Trauchgauern auf. Eine Tour die Dundee gut aus dem Winter mit den Ski kennt. Viel sattes Grün, dazu unzählige Blumen und immer wieder mal der Blick zur Füssener Seenplatte machen diese Tour zu einem Schmankerl das kaum einer kennt. Flott erreichten wir das Gipfelkreuz und nach wenigen Schritten die hinterhalb liegende Sennalpehütte. Passenderweise fing es dann wieder zu schütten an und wir heizten freudig den kleinen Ofen an um es uns gemütlich zu machen. Relativ schnell wurde es sauwarm in der kleinen Behausung und wir schliefen eine Runde. Nach einer Weile hörte der Regen wieder auf und sogar die Sonne kam zum Vorschein, so dass wir glatt wieder trocken absteigen konnten und so problemlos den Parkplatz erreichten und zufrieden nach Hause fuhren. Die nun folgenden Tage stehen im Zeichen von Hochdruck mit Sonnenschein satt, allerdings sollen sich bis Donnerstag aber auch Werte von an die 40° einstellen, aber wie es auch wird....da geht was und so wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!! 

15/07/2019 - 18/07/2019 Die Woche begann mit aufsteigenden Schönwettertendenzen und schon ging sich das erste walk and fly am Skilifthang aus. Ein wie üblich landschaftlich schöner Anstieg führte mich zum Startplatz, der diesmal ohne Kühe vor mir lag. Die grasten friedlich im nächsten Feld hinter dem Weidezaun. Eher unangenehm dabei der immer mehr zulegende Talwind, der in Verbindung mit der Thermik den Flug alles andere als ruhig machte. Einer Affenschaukel gleich näherte ich mich dem Landebereich und war letztlich froh wieder am Boden zu sein. Nach dem zusammenpacken fuhr ich gleich heim zu Dundee und wir flüchteten wieder einmal in die kühle Kronbachschlucht. Die Tour natürlich ein Leckerbissen mit eingebauter Plantscheinlage und so waren wir beide glücklich, wie auch erfrischt. Der Dienstag punktete mit Königswetter und da die Arbeit sich nicht in die Länge zog war einmal wieder der Tegelberg drin. Die ganzen Asiaten am Landeplatz ließ ich schnell hinter mir und rauschte den steilen Teerweg bis zur Abzweigung Rohrkopfhütte/Klettersteige hinauf. Logisch das ich zum Gelbe Wand Schrofen Steig abbog und die vielen Serpentine zum Einstieg weiter lief. Es folgten durchwegs gesicherte Drahtseilpassagen die aber selbst mit einem Gleitschirm problemlos zu begehen sind und so erreichte ich nach 54min. den Ausstieg unterhalb des Tegelberghauses am Grüble. Dem Trubel am Startplatz entging ich indem die Wahl auf den Täfeleshang fiel. Dieser in der Skipiste gelegene Startplatz wird generell kaum genützt und so legte ich in Ruhe und ganz allein meinen Flügel aus. Der Wind stand perfekt aus NW an und so war ich in Sekunden in der Luft. Genussvoll flog ich an den wilden Felswänden und dem Finger entlang. Der Blick reichte weit über die Füssener Seenplatte in die Tannheimer Berge hinein und unterhalb thronte natürlich Schloss Neuschwanstein. Die Luft trug perfekt und so dehnte sich der Flug ordentlich aus ehe ich am Windsack soft landete und sofort von den wartenden Asiaten angesprochen wurde wann ich endlich einen Tandemflug machen würde. Belustigt erwiderte ich dass ich "privat" unterwegs bin und von Passanten erfuhr ich dass die hier schon um 6 Uhr in der Früh warteten....unglaublich! Ich packte schnell zusammen und fuhr Heim zu Dundee. Es war ohnehin wieder sauwarm und so gings mal wieder zum Weidensee, an dem eine herrliche Stille herrschte. Nach einer gemütlichen Umrundung folgte die obligatorische Plantschaktion im kühlen Nass. Dundee endete dann wieder im Dauerwälzelmodus und schon waren wir alle zufrieden. Am Mittwoch war es schon wieder deutlich windiger, aber am Skilifthang ging sich locker noch ein Mittags walk and fly aus, denn meine Baustelle war gerade mal 500m Luftlinie vom Startplatz entfernt und das ging sich so locker aus. Die Kühe waren dieses mal weit im unteren Feld und so konnte ich entspannt auslegen. Der Wind stand satt aus NO an und so war ich nach zwei Schritten in der Luft und gleitete über die unter mir gelegene Alm hinaus. Ein paar gemütliche Kreise und ich landete sanft am Parkplatz, legte zusammen und packte den restlichen Arbeitstag an. Danach fuhr ich Heim zu Dundee und wir gingen zum Bodenlosensee, den wir ebenfalls umrundeten und natürlich eine Plantschrunde einbauten. Es ist schon genial in solch einer herrlichen Landschaft leben und wohnen zu dürfen. Am Donnerstag hatte ich einmal die Ehre eine Störung in Bernbeuren, meinem Heimatort zu beheben. Klar dass dann nach der Arbeit ein Heimspiel walk and fly am Hausberg fällig war. Die Stimmung gigantisch, der Wind perfekt, was hier eher selten der Fall ist und so legte ich vor einem grandiosen Alpenpanorama meinen Schirm aus. Wenige Schritte und ich war in der Luft, die erstaunlich gut trug. Der Flug ging weit hinaus, weiter als sonst und ich konnte mir die Landewiese aussuchen. Soft setzte ich auf und legte gleich zusammen. Danach fuhr ich gleich Hem zu Dundee und wir rückten zum einsamen Schmauzenberg aus. Eine Tour die immer Spaß macht und so stiegen wir steil, wie auch aussichtsreich zum schön gelegenen Gipfelkreuz empor. Der Abstieg erfolgte wie üblich über den urigen Gratast mit seinen "Herr der Ringe" Bäume. Dundee war jedenfalls mehr als zufrieden und schlief bei der Brotzeitpause unter einer Tanne gemütlich im Schatten ein. Nun folgt ein eher durchwachsenes Wochenende, das vor allem Windtechnisch eher übel mitspielt. Am Samstag versuchen wir mit einer Frühaktion die föhnartige Lage zu überlisten, mal sehen ob uns das gelingt. Ansonsten wünsche ich Euch wie immer ein schönes Wochenende mit viel Erlebnispotenzial!!!

12/07/2019 - 14/07/2019 Am Freitag startete ich mit meiner hübschen Ehefrau Sofie und Dundee in den Bayerwald durch. Während es bei uns noch regnete, scheinte am Ziel noch die Sonne, aber alle Zuversicht schwand als wir auf der A92 im Stau standen. Trotzdem ich alle Meldungen anhörte überschlug sich ein Hängergespann unweit vor uns. Die Folge zwei Spuren gesperrt: A-Karte! Dem Zeitplan so ohne Ende verfehlt flüchteten wir in der Nähe von Wörth an der Isar in die Wälder. Dundee brauchte eine Wasserpause und so steuerten wir die Kirche auf dem Veitsberg an, die kühn zwischen den Bäumen heraus lugte. Über einen kaum mit Weg versehenen Hang marschierten wir, zwischen zahlreichen Himbeerstauden empor. Plötzlich stand die Kirche vor uns, aber leider war beim Betretungsversuch die Türe verschlossen. Eine Anwohnerin gab uns glücklicherweise den Schlüssel, so dass wir doch hinein kamen. Ein herrlicher Altarraum empfing uns und wir wussten dass dies ein Glücksgriff war. Alte Kirchenverzeichnisse hingen an den Wänden, dazu der schwarze, von Gold ummantelte Aufbau des Barocken Stiles, einfach ein stimmiger Eindruck. Als wir die Kirche verließen war die gesamte Familie bereits bewundernd bei Dundee und mussten unseren Buben fotografieren. Nach einem gemütlichen Ratsch machten wir uns wieder an den Abstieg so dass wir bald beim Auto waren und die restliche Strecke in den Bayerwald zu Mama absolvieren konnten. Am Samstag, wo die Prognosen eigentlich grottenschlecht waren rückte ich mit Sofie und Dundee zum Dieberg bei Furth im Wald aus. Bei der Anfahrt über den Arber schüttete es ordentlich, jedoch als wir näher kamen wurde es immer besser, so dass wir vom Parkplatz weg trocken ansteigen konnten. Durch den urigen Wald mit seinen Granitblöcken erreichten wir bald die Bergwacht Diensthütte. Es folgte noch ein Stück am Kamm und wir standen am schmalen Schneisenstartplatz des Diebergs. Ein gefürchteter Schneisenstart in Westausrichtung, also ideal für die Wetterlage. Es war immer noch trocken und der Wind stand an, aber der sonst so gepflegte Startplatz entpuppte sich als der reinste Amazonas. Kniehohes Gras und eine zugewucherte Baumreihe, die selbst bei satten Wind fragwürdig war, boten ernsthafte Herausforderungen. Ich legte mal aus während es sich Sofie und Dundee gemütlich machten. In einem halbwegs passablen Moment zog ich auf, hob ab und manövrierte den Schirm einer Billardkugel gleich durch die Baumreihe. Erleichtert flog ich aus der Schneise heraus und konnte problemlos soaren. Mit leichten steigen hielt ich mich noch eine Weile über dem Landebereich, ehe ich soft aufsetzte und flott zusammenpackte. Dann lief ich speedtechnisch zu Sofie und Dundee zum Startplatz hinauf, so dass wir gemeinsam über den Bayerwald Aussichtsturm wieder abstiegen und zurück nach Zwiesel fuhren. Am Sonntag stand ich saufrüh auf und fuhr mit Dundee nach Sondorf hinüber. Bei der Anfahrt Nebel, aber als ich parkte war das lieblich Tal gerade wieder frei. Direkt arbeitete ich mich durch einen steilen Wald zum Startplatz Langfurth  http://www.dgcb.de/langfurth.html am Brotjacklriegel hinauf. Als. Ich ankam versank wieder alles im Nebel und so wartete ich erstmal ab. Erschwerend musste ich feststellen das kaum  Wind und manchmal  eher Rückenwind anstand, was das Ganze nicht unbedingt leichter machte, denn im Internet steht hierzu folgendes: Flacher Wiesenstart, vorgelagerter teils bewaldeter Hang. Anspruchsvolles Gelände da geringe Höhenunterschiede und unzuverlässige, kleinräumige Thermik. Der Start ist bei Schwachwind eine Herausforderung, bei Nullwind kaum möglich! Ich hatte ja leichten Rückenwind, na toll! Egal dachte ich mir, denn zumindest hatte ich wieder Sicht und notlanden vor der Baumreihe wäre möglich. Also auslegen und peilen, was somit hieße eine Nullwindphase zu erwischen. Gedacht, getan und schon lief ich wie ein Gestörter an, hob ab, tippte noch zweimal auf, ehe ich endgültig in der Luft war ja und die Baumreihe ansteuerte. Knapp überflog ich diese und ab dann trug es wirklich gut, denn ich hielt die Höhe bis zum Landebereich. Immerhin 300Hm auf 1,6Km und das will schon was heißen. Nach einer Weile landete ich sanft, packte zusammen und fuhr mit Dundee über Rinchnach zum Wahlfahrtskirchlein Fraunbrünnle https://www.bayerischer-wald.de/Media/Attraktionen/Wallfahrtskirchlein-Frauenbruennl. Über einen herrlichen Steig, rechts und links mit Blaubeeren, wie auf auch Himbeeren flankiert erreichten wir die zwischen gewaltigen Granitblöcken aufragende Wahlfahrtskirche. Der Vorbau war offen und so konnte ich einen Blick ins Innere werfen. Zuletzt stiegen wir noch auf die darüber konstruierte Aussichtsplattform und genossen die Schau über die Kirche hinweg in das Vorland. Gemütlich, vollends zufrieden stiegen wir zum Auto ab und fuhren nach Zwiesel, wo der kurze Urlaubstrip leider wieder endete, doch wie immer wurden wir vom Bayerwald nicht enttäuscht und konnten glücklich nach Bernbeuren fahren. Die nun kommenden Tage scheinen deutlich besser zu werden und da muss natürlich was gehen. In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Start in die neue Arbeitswoche!!! 

08/07/2019 - 11/07/2019 Der Montag begann durch und durch regnerisch, aber wie üblich ging sich dennoch eine feine Dundeerunde am Roten Kreuz aus. Dazu der herrliche Duft des durch den Regen so frisch daher kommenden Waldes, gepaart mit Einzigartigen Aufnahmen von Wassertropfen auf den Blättern. Wie so oft liegt die Schönheit im Detail, man muß halt nur genau hinsehen. Dundee ist das sowieso egal, der freut sich über die kühleren Temperaturen und verfällt wieder mal dem Dauerwälzelmodus. Am Dienstag schaute es schon etwas besser aus. Es war zwar immer noch düster, aber trocken und so sprintete ich mal flott auf das gute, alte Hörnle bei Bad Kohlgrub. Deutlich zu sind die Ferien schon zu spüren, denn es pilgern unzählige Touris den Berg empor. Der obere Startplatz war durch eine Kuhherde belegt und so nutzte ich den unteren an der Bergwachthütte, was durch den anstehenden NO Wind eigentlich sowieso optimal war. Flott hatte ich ausgelegt und war mit zwei Schritten in der Luft. An der linken Hangkante konnte ich sogar einige male soaren, ehe ich Richtung Landebereich abdrehte. Noch einen Bogen über das malerische Bad Kohlgrub und den dahinter liegenden Staffelseen und ich landete sanft am Windsack. Schnell zusammengepackt und nach Hause zu Dundee gefahren. Nächste Station unsere Weidenseetour, den wir wie üblich umrundeten und dabei kam endlich die Sonne zum Vorschein, was eine ausgiebige Plantschrunde zur Folge hatte. Am Mittwoch startete der Sommer voll durch und ich hatte eine Baustelle in Westerried bei Murnau und so wieder das Hörnle noch einmal zum auserkorenen Ziel. Zum Unterschied zum Vortag allerdings mit Sonne und strahlend blauen Himmel. Die Kühe wanderten gerade vom oberen Startplatz ab, so daß ich an den "Hochzeitswiesen" auslegen konnte. Der Wind kam mehr seitlich, aber mit dem berühmten Slidestart war ich schnell in der Luft und flog am linken Pistenrand in den freien Luftraum hinaus. Es folgte etwas rucklige Thermik, mit folglicher Überhöhung, so dass der Flug über Bad Kohlgrub sich noch entspannt ausdehnte. Zuletzt gleitete ich soft in den Landebereich und setzte am Windsack auf. Schnell zusammen gepackt und nach Hause gefahren, wo schon Dundee wartete. Gemeinsam fuhren wir zu unserem Geheimflugberg und trafen uns mit Dietl. Bei herrlichen Wetter stiegen wir über weite Felder Richtung Startplatz auf, wobei Dundee zwischendurch vor Elektrozaunpanik mal erheblich bockte und erst als er feststellte dass es keinen Elektrozaun zum überwinden gab, weiter marschierte (Ha! Ha!). An den Startwiesen wehte sanfter NW Wind und so war ich als erster schnell in der Luft, wo es genial trug. Solche Flüge sind hier selten und so flog ich beglückt über die geparkten Autos hinweg in die unterste Wiese hinab. Wieder schnell zusammen gepackt und ein Stück mit dem Auto hinauf gefahren, zu Dietl und Dundee gelaufen, so dass auch Dietl an den Start gehen konnte. Souverän lief Er an und flog hier zum ersten mal den flachen Hang hinab. Gemütlich stieg ich mit Dundee zum Auto ab und fuhr zum Landeplatz. Gemeinsam fuhren wir dann alle nach Bernbeuren und ließen den erfolgreichen Tag bei einem Abendessen ausklingen. Am Donnerstag stand wieder eine gewittrige Schauerfront vor der Türe und ich hatte mehr Glück als Verstand am Weststartplatz, wo ich nach einen blumig, bunten Aufstieg meinen Flügel auslegte und einen Start wagte. Es tröpfelte bereits ganz leicht, aber ich konnte noch einen feinen Flug ergattern, ehe das Schütten einsetzte, Wahnsinn! Danach fuhr ich gleich Heim zu Dundee und wir marschierten die tief grüne Wendelinrunde, wo sich kräftige Bilder ergaben. Das nun folgende Wochenende schaut ähnlich aus und da wird es schwer werden halbwegs passable Fenster zu finden, aber mal sehen, denn a bisl was geht imma und somit wünsche ich Euch allen ein schönes, erholsames Wochenende!!!

05/07/2019 - 07/07/2019 Wenn man denkt es geht eigentlich garnichts mehr, kommt von irgendwo ein Flügerl her. In diesem Sinne könnte ich den Freitag beschrieben, denn der hatte, zunächst zumindest, Arbeitstechnisch nichts zu bieten und so schickte man mich mehr oder weniger Heim. Da war es klar dass ich, bevor der prophezeite Chaoswind begann, noch auf den Buchenberg lief und prompt wenige Meter vor dem Gipfel den nächsten Anruf bekam: Anmarschieren in Steingädele, Muffen Absuff! Egal, ich war ja schon oben und legte, bei momentan noch sanften Wind, meinen Denali aus. Wenige Schritte und schon war ich vom NW Startplatz weg in der Luft über Buching und konnte den schönen Flug über der Füssener Seenplatte genießen. Nach einer soften Landung fuhr ich gleich zu Bertl auf die Baustelle und wir spleißten ein Kabel ein. Danach ging's gleich Heim und ich packte Dundee in's Auto. Ziel wurde das kleine Dörfchen Morgenbach bei Wildsteig, wo wir zum einen Neuland für eine Tour fanden und danach einen Tierarzttermin hatten. Direkt hinter Morgenbach ragt ein kleiner Gipfel mit Kreuz auf und der mußte bestiegen werden. Hindernis dabei wurden nur die zahlreichen Weidezäune, wo der arme Dundee wieder mal einen Stromschlag bekam. Die Aussicht dagegen genial und so genossen wir die Zeit bis zu unserem Termin, der dann anschließend mehr als positiv verlief. Gelenke, Herz, Ohren, Zähne....alles Bestens, Dundee ist Bumperlgsund! Allerdings bekam er alle Impfungen inklusive Tollwut und sollte die nächsten beiden Tage eher Ruhe geben und nur kleine Ausläufe machen. So verhielten wir uns dann auch, denn am Samstag haute ich mich bei Starkwind am kleinen Skilifthang zum soaren in die Luft, während Dundee genüsslich im Schatten wartete. Nach einem genialen Flug fuhren wir zum Dachsweiher, machten einen kleinen Rundgang und plantschten eine Runde. Am Sonntag ein ähnliches Programm, wo wir einen kleinen Höhenzug hinter Prem bestiegen und dabei wieder eine kleine Schlucht entdeckten. Trotz der widrigen Wetterlage ergatterten wir ein Fenster mit Sonne und so verlief das Wochenende dennoch nach Wunsch. Nun folgen wohl weitere Tage düsteres Gewitterwetter ehe sich zur Wochenmitte hin das Geschehen bessert, aber egal wir werden schon was finden wo wir "tätig" werden können. Ich wünsche Euch jedenfalls allen einen angenehmen Start in die neue Arbeitswoche!!!

01/07/2019 - 04/07/2019 Der Montag begann schwül und sonnig, aber in der feuchten Luft entwickelten sich schnell massive Gewitter. Mit viel Dussel konnte ich am Skilifthang einen kleinen walk and fly Hüpfer absolvieren und auch die anschließende Dundeerunde am Wendelin verlief trocken, wie auch immer mal wieder zwischendurch sonnig. Am Dienstag ein ähnliches Bild und so packte ich den Weststartplatz an. Der Anstieg entspannt zwischen unzähligen Blumen und dazu noch eine perfekte Aussicht in der das auslegen schon Vorfreude macht. Der Start wie auch der Flug problemlos und leicht thermisch verlängert. Nach einer soften Landung ging es gleich Heim zu Dundee und wir erkundeten den spannenden Moorlehrpfad bei Prem https://www.prem-am-lech.de/freizeitwandernpremmoorweg.php?artid=14. Der wunderschön angelegte Pfad führt durch eine faszinierende Landschaft in das Filz. Selbst das Torfstechen kann dabei begutachtet werden und rundet den Gesamteindruck perfekt ab. Genug Stellen für Dundee Plantscheinlagen finden sich laufend. So war auch dieser Tag optimal genutzt und es folgte der Mittwoch wo es Arbeitsbedingt etwas enger wurde, doch für ein kleines walk and fly am Habacher Übungshang genügte es immer noch. Der Hang perfekt gepflegt und so stand nach einem kurzen Anstieg dem thermischen Abflug nichts im Wege. Es trug super und so dehnte sich der kurze Flugweg erstaunlich aus, so dass sogar ein paar Bilder hergingen. Nach der Landung machte ich mich gleich auf den nach Hause Weg und packte Dundee in's Auto. Nochmals flüchteten wir in die angenehme Kühle des Geldlochs (die kleine Höhle am Roten Kreuz) und kraxelten zwischen den Felswänden der Schlucht umher. Nach dem obligatorischen Höhlenbesuch tauchten wir noch in unsere Stammgumpe zum plantschen ab. Der Donnerstag wurde Flugtechnisch der Wetterhöhepunkt und so marschierte ich nach der Arbeit auf die Alpspitze bei Nesselwang, bzw. dem Startplatz "Grüner Strich". Malerisch und spektakulär ging es dabei über die unzähligen Metalltreppen des Wasserfallweges, ehe ich über die Skipiste zur Startwiese abkürzte. Der Wind stand perfekt an und so hob ich nach wenigen Schritten ab und gleitete mit sanften, thermischen Steigen Nesselwang entgegen. Der Blick reichte weit in das Alpenvorland und hinter mir reihte sich die Allkgäuer Bergwelt auf. Relativ Hoch kam ich über den Landebereich an, so daß ich mit vielen Kreisen Höhe abbaute und sanft am Windsack landete. Nach dem zusammenlegen fuhr ich flott Heim zu Dundee und wir zogen uns in die angenehme Kühle der Kronbachschlucht zurück. Ich bin für dieses extrem einsame Stück unverfälschte Natur vor der Haustür endlos Dankbar. Eine Ruhe und Entspannung die sich hier finden lässt ist kaum bezahlbar. Wie immer marschierten wir zwischen den Felsblöcken und Wänden bis zu unserer Badegumpe die ausgiebig genutzt wurde. Über den darüber liegenden Kamm liefen wir wieder zum Parkplatz zurück und kamen zufrieden am Auto an. Das nun folgende Wochenende ist zweigeteilt, zum einem schön und dann am Sonntag mit gewittrigen Schauern durchsetzt. Dazu wird es sehr windig, was das Fliegen wohl unmöglich machen wird, aber egal, wir machen wie immer das Beste daraus und somit wünsche ich Euch allen ein schönes, erholsames Wochenende!!!   

28/06/2019 - 30/06/2019 Das Wochenende startete am Freitag durchwegs sonnig und auch in der Arbeit schwitzten wir ordentlich an Papierkabeln in Steingädele. Zur stärksten Thermikzeit gegen 13.00 Uhr wagte ich mich dann an den kleinen Skilifthang und wurde nicht enttäuscht. Nach einem malerischen Aufstieg folgte ein ausgiebiger Thermikritt über der Skipiste. So hat es hier auch noch nie getragen! Nach einer soften Landung fuhr ich gleich Heim zu Dundee und flüchtete mit ihm in die Schlucht mein Geldloch, unserer kleinen Höhle. Schatten, Wasser, endlich angenehme Atmosphäre und so kraxelten wir vergnügt in den steilen Felsen der abenteuerlichen Schlucht umher. Die Plantschaktion nach Besuch der Höhle natürlich obligatorisch. Am Samstag war es dann endlich soweit, die erste offizielle walk and fly Tour stand vor der Türe und das Ende Mai. Klar, bei der Schneelage zog sich die geniale Skitourensaison natürlich in die Länge, aber nun ging es los und so traf ich mich mit Stefan, Thomas, wie auch Olli der vom Gardasee zurückkam, an der Buchenberg Talstation. Zusammen fuhren wir dann Richtung Oberjoch hinüber und gingen den geheimen Anstieg des Kleinen Eiswürfels 1667m an. In einer traumhaften Almlandschaft stiegen wir in der halbwegs kühlen Morgenluft in flotten Tempo zum extrem aussichtsreichen Gipfel auf. Tempomassig wirklich eine ideale Truppe und so standen wir bald an den riesigen Startflächen des Geheimtipps. Gemütlich legten wir alle vier aus und starteten nacheinander in den Allgäuer Himmel hinaus. Das Panorama dabei mit den Felsspitzen der Tannheimer und Allgäuer Bergwelt faszinierend und regelrecht grenzenlos. Es wurde ein Hammergenialer Flug bei besten Wetter. Erst Thermikansätze waren bereits zu spüren, aber der Talwind hielt sich noch in Grenzen und so war alles soft zu Fliegen. Problemlos landeten wir unweit des Parkplatzes und freuten uns über die gelungene Aktion. Entspannt fuhren wir zurück zum Buchenberg, wo Stefan, samt Olli noch eine Runde Fliegen gingen, während Thomas und ich nach Hause fuhren. Später ging es mit Dundee, die einzig wahre Lösung bei der Hitze, zum Weidensee, den wir wie üblich umrundeten um danach ausgiebig zu plantschen. Am Sonntag wurde es noch heißer und ich zog mich mit Dundee in die kühle der Kronbachschlucht zurück, immer eine landschaftlich fantastische Unternehmung. Nachmittags als zweites noch die kleine Tour zum Baderwäldlesee und wieder Plantschen, so dass auch Dundee in der Wärme auf seine Kosten kam. Nun scheint am Montag und im weiteren Wochenverlauf endlich eine Abkühlung in Form von Gewittern zu kommen. Vielleicht geht sich aber im Vorfeld der Fronten auch Tourenmassig etwas aus. Also mal sehen was so geht und somit wünsche ich Euch einen angenehmen Start in die neue Arbeitswoche!!!

24/06/2019 - 27/06/2019 Das verlängerte Schweiz Wochenende war goldrichtig, denn nun sieht die Lage schon bedeutend schlechter aus. Selbst am so schneesicheren Arlberg hat es alles in den letzten Tagen weggefressen, aber egal, es ist halt wie es ist und so ergab sich eine typische walk and fly Arbeitswoche mit der täglichen Dosis Flug. Am Montag schon der übliche Aufstieg am Skilifthang zwischen unzähligen Blumen zur Startwiese empor, wobei dieses mal keine Kühe den Startplatz bevölkerten. Der Wind perfekt und schon ging sich ein geschmeidiges Flügerl über der Alm aus. Am Dienstag schon Kultatmosphäre, denn ich war mal wieder auf dem Buchenberg bei Buching. Außer ein paar Bergwanderer war nichts los und so konnte ich in Ruhe am NO Startplatz auslegen. Der Wind sanft und perfekt von vorne und schon war ich nach wenigen Schritten in der Luft und genoss den Flug über die Füssener Seenplatte. Danach gleich schnell Heim und mit Dundee zum Baderwäldlesee marschiert. Dundee, der sich meist in die kühle Garage verzog war dankbar für das abkühlende Nass im herrlich gelegenen See. Am Mittwoch ein Elends langer Arbeitstag, aber mit Dundee ging sich dennoch eine kühle Tour aus. In den Wäldern bei unserem Geldloch, der kleinen Höhle am Roten Kreuz war es recht angenehm. Das wir dabei in einer Gumpe plantschten war natürlich klar. Am Donnerstag nochmals ein walk and fly, das allerdings deutlich unangenehmer ablief. Einen blumenreichen Aufstieg folgte ein restlos überwucherter Startplatz mit Disteln und ähnlichen Gestrüpp. Dazu Rückenwind/Fallwind aus den dahinter liegenden Wäldern und so rauschte ich mit wenigen Zentimetern über den unterhalb gespannten Weidezaun....Wahnsinn, aber in der Luft! Nochmals einen Flug ergattert und gleich zu Dundee und ab zum Bodenlosensee gewandert. Eine Tour die einfach immer landschaftlich schön und ein Erlebnis ist. Nun folgt ein etwas gedämpfter Freitag (nur 25-30°), bevor der Hitzehammer mit knapp 40° am Wochenende wieder zuschlagen wird. Was auch kommt, ich wünsche Euch ein schönes, sommerliches Wochenende!!!  

14/06/2019 - 23/06/2019 Ein windiger Wochenstart, zumindest am Alpenrand vereitelte schon einmal die Fliegerei, aber für eine sonnige Plantschtour zum Bodenlosensee reichte es allemal. Hinzu kamen unzählige Blüten die aus der Tour den reinsten Botanischen Garten machten. Am Dienstag schaute es windtechnisch schon deutlich besser aus und ich konnte am SO Start tätig werden. Im saftigen Grün der blühenden Almwiesen stieg ich zum Gipfelkreuz auf. Allerdings drehte der Wind immer mehr auf NO, was einen Startsprint zur Folge hatte, aber ich konnte abheben und genoß einen herrlichen Flug mit Blick auf den Alpenbogen. Nach einer soften Landung beim Auto fuhr ich gleich heim zu Dundee und wir rückten bei immer heißer werdenden Temperaturen zum Weidensee aus. War klar das wir da ordentlich plantschten und uns mehr als abkühlten. Dundee ruderte vergnügt im Wasser umher und war sichtlich glücklich. das war das Glück was mir später fehlte, denn in Lechbruck rissen Baggerer ein 400er Hauptkabel ab und es wurde ein langer Abend, obwohl ich es nur notdürftig flickte. Ich ahnte was mir am nächsten Tag blühen würde und die Abfahrtszeit für unseren Schweiztrip rückte in weite Ferne. Es kam wie ich vorhersah...Chaos und von den Baustellen mal abgesehen fing auch mein Firmenwagen (wieder einmal) zum spinnen an, sprich ich konnte kaum mehr Lenkung. Mit letztem Einsatz erreichte ich unsere Firmen-KFZ-Werkstatt Notz und offenbar in der letzten Kurve platzte irgendeine Leitung der Servolenkung, was einen Ölstreifen bis zum neu gebauten Parkplatz zur Folge hatte. Auf den letzten Metern sah ich das natürlich erst als ich ausgestiegen bin. Schnell den Schlüssel abgegeben, da die meisten in der Mittagspause waren und bescheid gesagt. Dann legten die Jungs erstmal eine Matte unter das Auto und ich fragte noch nach der Feuerwehr, denn sowas ist mir noch nie passiert, will sagen ich habe mehr oder weniger keine Ahnung. Dann holte mich Bertl ab und wir fuhren in die Firma, wo weniger später der Notz bereits anrief und um Hilfe beim kehren, oder besser gesagt Bindemittel ausstreuen bittete. Gleich fuhr ich mit Bertl wieder zurück und wurde vom Notz persönlich erst einmal zusammen geschissen. Versteh ich ja, zumal sein neuer Parkplatz versaut war, allerdings was sollte ich machen und nachdem Er mir den Besen mit den Worten: "Sofort Aufkehren!" vor die Füße warf platzte mir der Kragen und ich marschierte mosernd von dannen. Wenig später packte mich Bertl auf dem Weg ein und fuhr mich nach Hause, man war ich angefressen. Endlich Daheim und ich versuchte mich auf das kommende zu konzentrieren und packte das restliche Material für den Schweiz Trip zusammen. Langsam beruhigte ich mich wieder und schon trudelten die Helden Dietl und Adrian in Bernbeuren ein. Schnell noch alles in Dietl's Auto verstaut, Dundee eingepackt und es wurde Zeit für den Abschied. So ließ ich meine frisch gebackene, hübsche Ehefrau Sofie winkend am Haus zurück (vermisse Sie schon auf den ersten Metern....) und es ging los. Über Kempten, Isny, Lindau, Chur, Disentis, dem Oberalppass bis kurz vor den Furkapass führte uns die Route. Hier war es schon mal Akklimatisationstechnisch ideal zu nächtigen und so bauten wir auf über 2000m unser Zelt auf. Ab und zu regnete es leicht, aber es war alles überschaubar. Dietl und Adrian gemeinsam im Minizelt, während ich mit Dundee im größeren Unterschlupf fand. Gemeinsam schliefen wir bald ein und erwarteten den neuen Tag. Dieser kam tatsächlich besser daher als vorhergesagt. Schnell packten wir zusammen und fuhren die wenigen Meter zum Furkapass. Die Sonne zeigte sich bereits im Osten und die Berge glitzerten immer noch im satten weiß. Ende Juni noch soviel Schnee, der Wahnsinn! Flott standen wir auf den Ski und querten lange in das fantastische Kar unter dem Muttenhorn hinüber. Mehrere Gruppen waren bereits unterwegs und ich sah von weitem schon den "Stau" am Grat. Einige Steine fielen zum Skidepot herab und so entschied ich schon von weiten ohne uns. Wir marschierten weiter das traumhafte Kar aus und steuerten auf den 2875m hohen Tällikopf zu. Malerisch und vor allem einsam leitete die Route an einem urigen Eissee unter strahlend blauen Himmel zum Gipfelaufbau hinüber. Zahlreiche Spitzkehren und etliche Dundeewälzler später standen wir in einer kleinen Scharte. Steil ging es über den breiten Grat, immer noch mit den Ski bis kurz vor den Gipfel. Noch kurz die Ski deponiert und an einer Wächte vorbei zum Gipfelsteinmann marschiert. Erstes Ziel erreicht, Akklimatisation auf knapp 3000m und dazu noch ein Hammerpanorama, wobei vor allem die Berner 4000er, wie auch der gewaltige Rhonegletscher mit dem darüber aufragenden Galenstock in's Auge stachen. Nach einer Brotzeit kehrten wir zum Skidepot zurück und wir starteten die Abfahrt. Nachdem das Kar so Schneebefüllt war entschlossen wir uns für eine Talabfahrt und spekulierten auf Autostop. Die Entscheidung war goldrichtig, denn so kassierten wir eine satte Abfahrt über 800 Höhenmeter ein. Rasant ging es in traumhaften Schnee über endlose Hänge am Eissee vorbei hinab. Adrian fädelti in einer Mulde ein und lieferte so den ersten offiziellen Sturz der Tour (Ha! Ha!). Skifahren im Juni, der Hammer und so rauschten wir am Wasserfall entlang bis zur faszinierenden Zahnradbahn hinab. Schnell die Gleise überschritten und nochmals angeschnallt und bis zur Furkapasstrasse hinab gefahren. Dundee im Glück, denn Schnee ist sein Heiligtum und so war er mit allem was herging unterwegs. Dietl stellte sich gleich an die Straße und erwischte doch glatt gleich das erste Auto das kam, so dass Er in einer Viertelstunde bereits wieder mit seinem "Skoda" bei uns war. Sofort machten wir uns auf den Weg und fuhren weiter in's Wallis nach Zinal. Der letzte Abschnitt eine wilde Bergstraße die sich durch Felswände in das enge Tal hinauf schlängelt. Am Strassenende parkten wir auf 1675m und verteilten in leichten Regen unser Material...puuuh, nicht gerade wenig und so versuchten wir unsere Monsterrucksäcke zu packen. Nach einer Weile hatten wir alles zusammen und die Aktion "Dundee is over the top" konnte starten. Wir folgten dem herrlichen Tal an seinem Flusslauf und wollten über die Skiroute zum Roc de la Vache 2581m aufsteigen, aber wie üblich änderte ich megaextremesportmassig den Plan und kürzte über einen vermeintlichen Alpinwander weg ab. In Frankreich sind Alpinwanderwege aber offenbar fast Klettersteige und so wunderten sich entgegen kommende Franzosen wie ein Hund da durchkommen sollte. Na sauber, aber an einem Wegweiser teilte sich die Route in "dificil/schwer und facil/leicht, also war es klar und so ging es auf spärlichen Steig in endsteilen Wiesengelände direkt empor. Die Blicke Richtung Dent Blanche wurden frei, der Steig dagegen verschwand immer mehr und so ging es eigentlich wild unmittelbar die Hänge hinauf. Zumindest kam immer mehr die Sonne heraus, aber kaum als wir den Kamm erreichten bauten sich Gewitter auf, so dass Adrian und ich gerade noch in eine verfallene Alm flüchten konnten. Dietl folgte wenige Minuten später und bekam schon mal eine Ladung ab. So hockten wir zumindest im trockenen, außer Dundee, denn der hatte sich auf einem 2qm Schneefleck in der Alm gelegt....typisch. Bald hörte das brummen und donnern auf und wir entschieden uns hier Lager 1 aufzubauen. Quellwasser unmittelbar daneben und eine flacher Lagerplatz auf 2375m, also perfekt und bald standen unsere Zelte, so dass wir uns eine Brotzeit gönnten. Mit Käse, Bifi und Milchbrötchen versüßten wir uns den Abend. Die Nacht verlief halbwegs ruhig und trocken und am Morgen strahlten die gegenüber aufragenden 4000er, wie das Zinalrothorn, Obergabelhorn und die Dent Blanche im zarten Rot der aufgehenden Sonne. Wieder packten wir unsere Riesenrucksäcke und machten uns auf dem Weg zum Roc de la Vache 2581m den wir bald erreichten. Dahinter machte ein weites Hochtal auf und endlich sahen wir den ersten Schnee und bei guter Routenwahl dürfte eine Abfahrt bis unter 2500m gelingen. Bei leichten Nieseln querten wir weit zur anderen Talseite hinüber und erreichten den Sommerweg der zur Cab. de Tracuit 3256m hinauf führt. Auf diesem blieben wir bis gut 2800m und schnallten hier die Ski an. Auf festen Altschnee ging es problemlos die Murrenhänge zur über uns aufragenden Hütte weiter. Zuletzt galt es noch ein Drahtseil gesichertes Wandl zu überwinden, was für Profi Dundee aber kein Problem war und die Schlepperei nahm endlich ein Ende. Erschöpft erreichten wir unser Lager 2, unmittelbar vor der Hütte in einer geschützten Mulde. Hinter uns nur noch Gletscher und Eis, eine faszinierende Landschaft und der Blick zum darüber aufragenden Bishorn 4153m erweckte bereits die Sehnsucht auf den morgigen Tag. Doch zunächst war Ruhe angesagt und da es erst Mittags war hatten wir alle Zeit uns halbwegs zu regenerieren. Auf der Hütte holten wir zwei Flaschen Wasser, ein Fehler wie sich bei der Bezahlung erwies.....20 Euro, Wahnsinn die Schweizer nehmen es von den Lebenden....unglaublich! Es folgte noch eine lange Brotzeit und dabei kämpfte sich immer wieder die Sonne durch, so dass es ziemlich warm wurde. Ziemlich früh hauten wir uns dann auf unsere Ohren und versuchten zu schlafen. Dundee kuschelte sich regelrecht an meinen Schlafsack und die Chaosnacht begann. Am späten Abend begann es zu schneien und zwar richtig, so dass wir immer wieder das Zelt vom Neuschnee befreien mußten. Na dass kann ja heiter werden und erst gegen 2 Uhr Nachts ließ der Schneefall nach. Als ich um 4 Uhr hinaus schaute war es noch extrem düster und so ließen wir es noch eine Stunde gut sein, aber um 5 Uhr zogen wir es dann durch, legten die Klettergürtel an und marschierten endlich mit leichterem Gepäck los. 930 Höhenmeter und eine weite Gletscherquerung lagen vor uns. Es dauerte nicht lange und wir bewegten uns bereits zwischen den riesigen Spalten des Turtmanngletschers. Plötzlich zog es zu und wir sahen für eine Viertelstunde schon garnichts, eigentlich schon ein white out, aber wir hatten ja Dietls GPS, in so einem Fall schon hilfreich. Bisher waren wir auf der exakten Route und die Abbruchgedanken verzogen sich schnell als es wieder aufhörte zu schneien. Bei gut 20cm Neuschnee spurte ich mit extremen Stollen an den Ski den Gletscher hinüber. Wenn mir das einer gesagt hätte dass ich Ende Juni spure wie im tiefsten Winter hätte ich wohl auch geschmunzelt, aber es war so. Mühsam erreichten wir das breite Joch wo der lange Gipfelhang ansetzt und nun wollte Adrian tapfer die Führung übernehmen und spurte in nun etwas besser werdenden Schnee den weiteren Anstieg in langen Kehren empor. Das Wetter wurde immer besser und die Sonne kam hervor, was hatten wir für ein Glück, kaum zu fassen. Auch im Umfeld schauten immer mehr Eisriesen aus dem Wolkenmeer und wir bekamen Traumstimmungen ab, die Tour wurde zum sensationellen Erfolgsmodell. Hinzu kam die absolute Einsamkeit und wann hat man das an so einem Berg? Dundee sowieso der Held, denn der war im ständigen Dauerwälzelmodus und einfach nur gut drauf. Im mittleren Hangbereich seilten wir uns ab und jeder ging in seinem Tempo weiter. Das Gelände nahm einfach kein Ende und jede noch so kleine Eiswulst entwickelte sich zu einem Hochhaus, aber irgend wann erreichten Adrian und ich doch den Sattel zwischen den beiden Bishorn Gipfel. Dietl folgte in leichten Abstand während wir versuchten bei leichten Nebel den höchsten Punkt auszumachen. Schnell die Ski deponiert und mit Dundee die kurze Eiswand mit gut 60° hinauf geklettert. Plötzlich standen wir auf dem 4153m hohen Bishorn Gipfel und nahmen uns vor Glück in die Arme. Adrian hatte meisterhaft seinen ersten 4000er gepackt und Dundee, was soll ich sagen, ein Pyrenäenberghund ohne Grenzen, auch er hat seinen ersten 4000er geknackt und ich bin so unendlich stolz. Keinerlei Anzeichen von Schwäche, im Gegenteil er ist immer noch am wühlen und wälzeln, der Wahnsinn. Wenig später kämpfte sich auch souverän Dietl über die Eiswand zu uns herauf und wurde gleich von Dundee begrüßt, ehe Er auf die Knie fiel, sich einfach nur freute und erschöpft, aber glücklich den Augenblick genoss. Rundherum, zum Teil von Nebel verdeckt eine wilde Eiswelt, wobei vor allem das zerrissene Weißhorn heraus ragte. Es war zwar frisch, doch wir hielten es schon einige Zeit aus und machten noch ein bisschen Brotzeit, ehe wir das Wandl zum Skidepot wieder abkletterten. Es folgte die wohl spektakulärste Abfahrt zu dieser Jahreszeit. Nahezu 1000 Höhenmeter feinster Pulver in diesem endlosen Riesenhang, der komplette Hammer und das Ende Juni, was fü ein Massel, denn am Sonntag wäre es zwar noch schöner, aber auch wärmer und somit wäre es mit der Herrlichkeit schnell vorbei, aber so schwangen wir uns in butterweichen, flockigen Schnee genussvoll den Gletscher hinab. Erst im unteren teil kam eine einzige kleine Gruppe (zu Fuß), wobei sich der Schweizer Bergführer für die Spur bedankte. Ansonsten nur nichts und freie, unbefahrene Flächen nur für uns. Dundee fegte immer noch mit aller Power hinab und auch die Querung zur Hütte ließ sich noch recht gut fahrend absolvieren und schon erreichten wir unsere Zelte, die wir nach einer weiteren Brotzeitpause gemütlich abbauten. Nun ging es mit gepäck weiter, während vom Tal herauf die Massen Richtung Hütte marschierten um wohl am Folgetag das schöne Wetter zu erwischen. Was für ein Glück das wir schon am Samstag oben waren und diesen Neuschnee beschert bekommen hatten. Das gesicherte Kletterstück war schnell erledigt und schon schnallten wir wieder unsere Ski an, wobei der Schnee hier, der Höhe entsprechend, deutlich weicher wurde und als Schneebrett überall abrutschte. Mehrmals schnitten wir an um vorsichtig den abgehenden Schneebrettern hinterher fahren zu können, was gut gelang, aber durch herauf marschierende Bergsteiger immer mit bedacht und Pause erfolgen mußte. Dann aber bogen wir linksseitig in das riesige Kar ab und konnten mit zwei kleinen, felsigen Unterbrechungen bis auf ca. 2450m abfahren, was somit 1750 Höhenmeter Skiabfahrt ergibt, wenn das keine Ausbeute ist. Dann packten wir abermals um und gingen die letzten 800 Höhenmeter über den Sommerweg nach Zinal hinunter. Noch einmal ein aussichtsreicher, steiler Hammer der wahrlich auf die Kniescheiben ging. Erschöpft aber unendlich glücklich erreichten wir so den Parkplatz und verteilten noch einmal unsere gesamte Ausrüstung um das Auto für die Heimfahrt zu präparieren. Danach fuhren wir über die schnelle Autobahnroute Lausanne, Bern, Zürich, St.Gallen, Lindau, Kempten nach bernbeuren, wo wir um 1.00 Uhr Nachts ankamen. Ein gewagtes, aber enorm erlebnisreiches Abenteuer ging so zu Ende und wird uns für immer in Erinnerung bleiben. Wahrscheinlich war es wohl auch eine der letzten Skitouren, denn die kommenden Tage verheißen Temperaturen bis an die 40° und das wird den letzten Schneeresten den Garaus machen. Wie es auch kommt, ein bisschen was geht immer und somit wünsche ich Euch eine sonnige Arbeitswoche (Sonnenschutz nicht vergessen!)!!!

14/06/2019 - 16/06/2019 Am Freitag hatte ich schon jede Menge Pläne für den kurzen Tag. Das Wetter perfekt, aber nicht die Arbeit wo sich ein Rückfall in das letzte Jahr ergab, denn mangels Arbeitskräften wurde ich wieder zum Kabeleinzieher degradiert. Die kurze Aufgabe für Garmisch mit den Worten: "Nur drei Schächte und das habt Ihr ja in einer Stunde" endete im Fiasko. Im Endeffekt arbeiteten wir ein Billigtrupp aus Rumänien und durften von Hand 160m Glasfaserkabel über sieben Schächte ziehen, was vor allem mit den immens schweren Schachtdeckeln ein Glücksgriff für mein Kreuz waren. Gegen 16 Uhr kam ich dann wie das lebende Elend nach Hause und war bedient. Zumindest lief ich noch mit Dundee zum Weidensee und konnte mich so beim plantschen etwas erholen. Das wir dann am Samstag um 4 Uhr aufstanden war dann schon heftig, aber was hilft's. Teufelskrallencreme auf's Kreuz und ab in die Skitourenkluft. Hinzu kamen die tapferen Krieger Adrian, Mario und Dietl, so dass wir dann zusammen mit Dundee uns auf den Weg in die Lechtaler machten. Über Reutte waren wir schnell im Lechtal und fuhren zum Hahntennjoch hinauf, das laut Internet noch gesperrt war, aber die Straße war offen und so konnten wir problemlos bei traumhaften Wetter an der Passhöhe parken. Mitte Juni, Skitouren nicht auf Gletschern, nein noch bei uns und das ohne tragen, denn wir konnten unmittelbar vom Parkplatz weg mit den Ski losgehen. Ziel wurde der Westliche Scharnitzkopf 2554m, ein stolzer Felsgipfel der links des Muttekopfes aufragt. Über eine ziemlich steile Einstiegsrinne arbeiteten wir uns mit Harscheisen empor, querten dann in das herrliche Kar unter dem Scharnitzsattel hinein. Dieser war direkt sichtbar und so steuerten wir in unzähligen Spitzkehren darauf zu. Je näher wir kamen desto steiler wurde das Gelände und wenige Meter unter dem 2441m hohen Sattel richteten wir unser Skidepot an. Durch eine kurze, brüchige, Drahtseil gesicherte Rinne erreichten wir in alpiner Kletterei den Sattel, wo der Blick über Imst zum Alpenhauptkamm frei wurde. Nun ging es meist am oder links des Grates zum Gipfelaufbau heran. Noch einmal mußte vor allem Dundee seine Fähigkeiten für das anspruchsvolle Gelände zeigen um am Gipfelsteinmann anzukommen. Nacheinander kamen auch Adrian, Mario und Dietl souverän zum höchsten Punkt. Das Panorama, auch wenn durch Saharastaub getrübt eine Schau und so genossen wir alle den Augenblick einer ganz besonderen Skitour Mitte Juni. Hinter einem Felsblock, auf der Ostseite des Gipfels machten wir windgeschützt Brotzeit. Nach einer Weile zogen es wir aber trotzdem vor dem windigen Plätzchen auf Wiedersehen zu sagen und stiegen vorsichtig in den Sattel ab. Danach noch das versicherte Stück bis zum Skidepot und der Spaß begann. Schnell waren wir im Abfahrtsmodus und wurden mit einer sensationellen Abfahrt belohnt. Rassig ging es den steilen Hang in das Kar hinab um dann in einer kleinen Schlucht in Hammerschnee bis zu deren Ende zu kurven. Hier bogen wir rechts ab und konnten zwischen den Latschen bis zur Straße hinab fahren. Zuletzt noch einmal richtig steil, aber Hammergenial und so konnten wir die Tour perfekt abschließen. Das Auto stand nicht einmal 5 Minuten entfernt, daneben der kleine Brotzeitwagen, wo wir uns zur Belohnung ein Eis göhnten. Mehr als zufrieden fuhren wir wieder nach Hause. Am Sonntag sollte es deutlich schlechter werden, war es aber zumindest Vormittags nicht, denn da zeigte sich häufig die Sonne und der Blaue Himmel, so dass ich mit Dundee mal wieder die megaeinsame Tour auf den Schmauzenberg unternahm. Hinauf über die steile Wald und Wiesenroute und hinab über den urigen Waldgrat. So war auch der Sonntag optimal genutzt und wir konnten das Wochenende entspannt ausklingen lassen. Nun scheinen noch äußerst heiße und sonnige tage vor uns zu liegen, ehe am Donnerstag, leider der Feiertag das Wetter sich labilisiert und Gewitter an der Tagesordnung liegen werden. Wie es auch kommt, es wird schon was gehen und somit wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!! 

07/06/2019 - 13/06/2019 Pfingsten begann am Freitag schon einmal mit einem klassischen Doppelpack. Dem starken Föhn setzte ich rotzfrech ein halbwegs sicheres walk and fly am Alpenrand entgegen. Am Buchenberg gähnende Leere und somit auch am unweit entfernten Skilifthang entspannte Ruhe. Flott stieg ich über den Forstweg und zuletzt direkt in der Skipiste zum Startplatz auf. Das Wetter war perfekt und nur das tiefe Gras, samt Distelgestrüpp war ärgerlich. Mit viel Gefühl legte ich meinen Denali aus und konnte ohne hängen zu bleiben nach drei Schritten problemlos abheben. Ohne föhnige Turbolader Lenzen flog ich soft über die Piste zum Landebereich hinab. Erst hier kam die Südströmung etwas durch, aber es war immer noch handelbar. Nach einer weichen Landung packte ich schnell zusammen und fuhr gleich Heim zu Dundee. Es folgte eine ruhige Tour auf unseren Hausberg Wendelin, wo wir zwischen unzähligen, bunten Blumen zum Gipfelkreuz marschierten. So war auch dieser Tag bestens genutzt und wir machten uns auf den Rückweg. Am Samstag fuhren wir ganz gemütlich am späten Vormittag Richtung Bayerischer Wald. Da die Windwerte an Hausstein und co. alles andere als rosig waren bog ich auf die A3 ab. Über Hengersberg ging es so nach Zenting und weiter zur Burg Ranfels  https://www.bayerischer-wald.de/Media/Attraktionen/Burganlage-Ranfels die spektakulär auf den Granitfelsen thront. Durch malerischen Wald  mit Felsblöcken auf denen Dundee freudig ungetrübte erreichten wir die Burg. Zunächst umrundeten wir das Gemäuer auf einem fantastisch, aussichtsreichen Steig, um dann noch dem Innenhof und der Kapelle einen Besuch abzustatten. Entspannt marschierten wir dann zum Parkplatz zurück und fuhren zu meiner Mam nach Zwiesel. Am Samstag ließen wir es dann auch mal ganz locker angehen und fuhren nach dem Frühstück Richtung Pröller 1048m. Laut den Prognosen sollte NO-Wind anstehen, aber bereits am Parkplatz wurde deutlich dass sich hier weit mehr tut. Der turbulente, nötige Wind kam mehr aus O und die Sonne heizte den Pistenhang noch thermisch auf. Ich wusste also was mich erwarten würde und so stieg ich mit Dundee am schattigen, linken Rand der Pröllernordhangpiste auf. Die Farben satt grün und für Dundee gab's auch noch ein Bacherl. Bald erreichten wir das Gipfelkreuz und genossen den Blick zum Arber hinüber. Der Wind war alles andere als lustig und fegte in satten Böen über den Berg. Ich legte trotzdem einmal aus und es war klar, der Schirm würde ständig verwurschtelt. Nach einer Weile wagte ich einen ersten Versuch, der aber sofort mit einer Seitenwindklatsche beendet war. Nach einer Weile hatte ich meinen Denali wieder ausgerichtet und versuchte es ein zweites Mal. Wieder drehte der Wind auf Ost, ich würgte ihn trotzdem zur Kante und konnte abheben, unmittelbar danach drehte er wieder voll auf N und ich stand gleich. Somit über 30Km/h, na toll. Nun ging es statt vorwärts nach oben, hinzu kam knackige Thermik aus der Piste und ich bekam es mit einigen Klappern zu tun, die ich allerdings immer schnell abwürgte. Seitlich slidend, mehr über dem Wald kam ich Zeitlupenmäßig Richtung Landebereich, den ich Trotz der widrigen Bedingungen erreichte. Noch einige unverschämte Heber und ich setzte am Parkplatz auf. Schnell zusammengepackt und Dundee geholt. Danach fuhren wir gleich an den Regen und machten eine Flusswanderung zu einer herrlichen Gumpe wo wir im eisigen Nass plantschten. Am Montag ging es gleich am Morgen zum Rusel und auf den Klassiker Hausstein. Gemütlich marschierte ich durch den dichten Wald und erreichte bald den gepflegten Startplatz. Der Wind heute absolut soft und ich legte in den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne meinen Schirm aus. Mit wenigen Schritten war ich in der Luft und schwebte über dem Bayerischen Wald hinaus. Es trug perfekt und die Stimmung war grandios, traumhafte Sonnenaufgangsbilder waren die Folge und bald landete ich in Böhaming. Nach dem zusammenlegen lief ich zum Ausgangspunkt am Ruselabsatz zurück und fuhr schnell zu Dundee zurück und wir drehten hinterhalb von Regen noch eine ausgedehnte Runde in den immergrünen Wäldern. Dundee turnte vor allem auf den herum liegenden Felsblöcken umher. Danach fuhren wir zurück nach Zwiesel und packten nach dem Mittagessen noch die Hausbergrunde auf den Zwieseler Berg an. Immer wieder eine schöne Route mit genialen Ausblicken auf Zwiesel. Am Abend ging es leider wieder nach Hause und dabei erwischte uns dieser Monsterhagel an der A92 bei München, aber egal, die Scheiben hielten und dafür gibt's von der Versicherung "Taschengeld". Am Dienstag begann die kurze Arbeitswoche und ich begann sofort mit dem üblichen Feierabendprogramm. Zunächst ein gelungenes walk and fly am Südoststartplatz mit Blick auf den Alpenbogen, obwohl eigentlich Föhn war, wobei hier in einigermaßen geschützter Lage das Fliegen vertretbar war. Danach mit Dundee zum Abflussbacherl des Haslacher Sees, wo einige Hasen sich im Gehölz versteckten und Dundee zum suchen verleiteten. Am Mittwoch das gleiche Programm, allerdings bei deutlich düsterem Wetter und kaum hatte ich nach malerischen Anstieg in der Nähe von Kappl ausgelegt (steilerer Startplatz da der normale von Kühen besetzt war!), war ich schon in der Luft. Wenige Meter weiter draußen wurde der Blick nach Nesselwang frei und eine Front zog mit massiv zunehmenden Wind herein. Plötzlich ging nichts mehr und teilweise flog ich Rückwärts. Mit Beschleuniger und großen Ohren steuerte ich dann doch noch zügigst den gewünschten Landeplatz an und hatte alle Mühe den Schirm im Wind zusammen zu legen. Beruhigt fuhr ich Heim und rückte mit Dundee zum Kienberg aus, wo wir eine beschleunigte Runde, da massiv von Mücken verfolgt unternahmen. Der Donnerstag war dann schon wieder traumhaft schön, so dass sich gleich ein walk and fly nach der Arbeit ausging. Problemlos stieg ich zwischen unzähligen Blumen zum Weststart auf und war nach dem auslegen in wenigen Schritten in der Luft. Genussvoll gleitete ich im Banne der Ammergauer Alpen zum Parkplatz hinab und landete soft in einer abgemähten Wiese. Dann ging es gleich Heim zu Dundee und wir marschierten bei den heißen Temperaturen in die Kronbachschlucht. Immer wieder ein Naturschauspiel wenn sich der Bach zwischen den Felsen und Stufen hindurch zwängt. Natürlich bauten wir eine Plantschrunde mit ein und erfreuten uns m herrlich erfrischenden Nass. Rückweg dieses mal über die Südseite und da fand Dundee einen Fuchsbau mit unzähligen Ausgängen, was ihn fast in den Wahnsinn trieb, denn die kleinen Fuchswelpen waren so neugierig und tauchten immer an einem anderen Ausgang auf (Ha! Ha!). Mit Glück konnte ich einen der Zwerge fotografieren. So konnten wir zu guter Letzt entspannt zum Auto zurück laufen und zufrieden mit den vergangenen Touren nach Hause fahren. Das kommende Wochenende punktet am Freitag und Samstag mit Traumwetter, aber der Sonntag wird dann leider wieder wechselhaft. Wie dem auch sei, viel Spaß am sonnigen Start und macht es Euch richtig, sommerlich schön!!! 

03/06/2019 - 06/06/2019 Traumwetter, Traumstart in die neue Woche mit einem Doppelpack nach der Arbeit. Zunächst einmal gleich mit dem Schirm auf walk and fly am Skilifthang. Herrlich grün und mit vielen Blumen übersäät führte mich der Anstieg in den Pisten zum Startplatz. Thermik mit viel Wind durchsetzt machte das auslegen zur Geduldsprobe, aber nach einer Weile war ich Abflugbereit. Ein Schritt und schon ging es nach oben. Sattes steigen und einiges an ruckeln war das Ergebnis bis ich über den Landewiesen ankam. Mit ein paar scharfen Kurven baute ich Höhe ab und landete unmittelbar beim Auto. Dann ging's gleich Heim zu Dundee und wir ruckten zum Bodenlosensee aus, den wir wie üblich umrundeten. Nach und nach zogen Gewitterwolken auf, aber für eine Plantschaktion reichte es noch allemal. Zufrieden und tropfnass machten wir uns beide auf den Rückweg während es schon zu rumpeln begann. Am Dienstag nach der Arbeit lief dann alles Schlag auf Schlag. Zunächst wieder ein Ausrucker zu einem mit Blumen garnierten Skilifthang. Perfekter Wind, Thermik und schon flog ich über die Alm mit weitem Blick in's Alpenvorland dem Landebereich entgegen. Nach einer soften Landung fuhr ich gleich zu Frank und sein www.mieten-testen-kaufen.de und konnte bei Auto, samt Schirmübergabe von http://supair-gradient.de/ an unseren X-Alps 2019 Teilnehmer Heli Schrempf https://www.redbullxalps.com/athlete/helmut-schrempf.html und seinem Supporter. Eine lockere Stimmung mit viel Gaudi und lustigen Bildern war die Folge. Ich wünsche den beiden viel Glück und Erfolg beim Wettbewerb! Danach fuhr ich gleich Heim zu Dundee und packte mit ihm eine bunte Runde am Lech. Gewaltig was hier an Schmelzwassermassen daher kommt. Mit Seilsicherung wagten wir uns in's Wasser und konnten so im eisigen Nass plantschen ohne mitgerissen zu werden. Am Mittwoch bot sich ein ähnliches Bild und so fand ich mich nach der Arbeit am Hörnle. Flott stürmte ich auf unseren Hochzeitsberg und war überrascht vom Wind, der fast schon Föhnartig aus W/SW daher kam. Spontan entschied ich mich für den unteren Startplatz an der Bergwachthütte und legte Richtung NO aus. Ein bisschen leeiges Gewürge und ich kam aus der Skipiste heraus. Sofort packte mich der Seitenwind und Thermik aus dem Hang, was unruhiges Steigen zur Folge hatte. Ich flog über dichteren Wald wo es etwas ruhiger wurde. Dann begab ich mich auf einen weiten Bogen über Bad Kohlgrub und schwebte so über den Landebereich herein. Mehrmals setzte ich an, wurde aber immer wieder thermisch in die Höhe gezogen und so hatte ich einiges zu tun bis ich exakt am Windsack aufsetzte. Na also, geht doch und schon legte ich zusammen und fuhr zu Dundee nach Hause. Nächstes Ziel wurde gleich unser geliebter Weidensee, den wir über die üblich schöne Route flott erreichten, umrundeten und dann ausgiebig plantschten. Dundee genoss es sichtlich bei der Hitze im kühlen Nass zu rudern. Nach einer Radlerpause marschierten wir über den Anmarschweg zum Auto zurück und fuhren zufrieden nach Hause. Der Donnerstag brachte den kurzzeitigen Wetterwechsel und schon am Morgen überzog es sich. Mit viel Dussel ergatterte ich nach der Arbeit doch noch ein trockenes Fenster und konnte nochmals am Skilifthang walk and fly technisch angreifen. Allerdings war der Startplatz von Kühen blockiert und ich war sicher eine Viertelstunde in der Warteschleife, bis sich die Herde das saftige Gras weiter westlich vornahm und ich auslegen konnte. Mal leichter Rückenwind, dann wieder aus Westen, aber egal, mit beherzten Schritten presste ich meinen Denali hinaus und fand mich schnell über der Alm hinaus fliegend wieder. Genussvoll drehte ich einige Runden ehe ich sanft beim Auto aufsetzte, schnell zusammen packte und gleich zu Dundee weiter fuhr. Nun begann es etwas zu nieseln, aber wir fuhren noch zum Lech/Staustufe hinab um die steilen Halden an der Ostseite Richtung Litzauer Schleife zu erkunden. Ein absolut einsames, herrlich grünes, Urwaldartiges Gebiet fanden wir vor. Zahlreiche Bäume wiesen eindeutige Biberbisspuren auf und machten die Erkundung richtig interessant. Dundee haute sich natürlich an einer etwas sanfteren Stelle in den eisigen Lech, war ja klar und plantschte eine Runde herum. Nach einer Weile kraxelten wir durch eine felsige Halde zur Kante hinauf und liefen über die Felder zum Ausgangspunkt an der Staustufe zurück. Hier werden wir wohl bald wieder aufschlagen und weiter das Gebiet Richtung Norden erforschen und ich denke da gibt es noch viel zu sehen. Ab Freitag wird es wieder sonniger und auch wärmer werden. Ebenfalls kündigt sich für nächste Woche schon eine weitere Hitzewelle an, also mal sehen was da noch mit Ski gehen wird, denn an diesem Wochenende sind wir erst einmal auf Besuch bei meiner Mam im Bayerischen Wald. Egal was auch kommt, ich wünsche Euch allen ein schönes, erholsames, sonniges und erlebnisreiches Wochenende!!!

31/05/2019 - 02/06/2019 Es ist schon der reine Wahnsinn, 2019 wird das Sommerskitourenjahr! Am Freitag fuhr ich mal schnell mit Dundee über Sonthofen zum Riedbergpaß, der zwar wegen Bauarbeiten gesperrt war, aber an den Wochenenden und ebenfalls an den verlängerten mit einer Ampelschaltung befahrbar ist. Problemlos erreichten wir so den Riedbergpaß und das Skigebiet Grasgehren und konnten vom Parkplatz weg mit Tourenski Richtung Riedbergerhorn 1787m aufsteigen. Als uns dann eine Pistenraupe und ein Skibob überholten (war klar, Sturz Dank Dundee im Aufstieg - Ha! Ha!) war es mehr als klar, das kann alles nicht mehr normal sein. Ohne einer einzigen Unterbrechung ging es bis zum Gipfel hinauf, das Wetter wurde dabei langsam besser und in der Schweiz war bereits die Sonne zusehen. Nach einer Brotzeit und einer ausgiebigen Dauerwälzelsequenz ging es an die Abfahrt. Rassig rauschten  wir die weiten Hänge in den Kessel unter dem Gipfel hinab und weiter in der Piste bis zum Parkplatz. Anfang Juni, ich muß es immer wieder erwähnen, unglaublich! Am Samstag ging es so weiter und gleich in der Früh kam Adrian (kl. Eiswürfel) hinzu, so daß wir uns mit Dundee auf den Weg in's Tannheimer Tal machten. Nachdem ich hier bereits alles kannte fiel die Wahl des Tourenziels auf das Zirleseck 1872m, dieser schöne, aber unscheinbare, leicht versteckte Berg hinter der Ronenspitze, zwischen Gaisshorn und Ponten gelegen war noch offen. Gedacht, getan und schon liefen wir mit geschulterten Ski, bei strahlend blauen Himmel am Pistenrand oberhalb von Zöblen die satt grünen Wiesen empor. Kaum bog die Piste nach links zur letzten Station ab begann für uns im Wald der Schnee, also vielleicht 250Hm tragen. Es begann eine Traumskitour Anfang Juni bei besten nur denkbaren Wetter und Schneeverhältnissen. Bald kamen wir aus dem Wald heraus und es ging durch Latschenfelder in das Kar. Blendend weiß führte die Route in den hintersten Boden und steilte dann deutlich auf. Mit vielen Spitzkehren arbeiteten wir uns dem Gipfelaufbau entgegen, während rundherum das Panorama immer grandioser wurde. Wie zuletzt in der Scharte machte sich leichter Neuschnee, mit der verbundenen Schneebrettgefahr erst ab ca. 1700m bemerkbar und war somit überschaubar. Auf deutlich höheren Bergen, wo noch bis zu 5m Schnee liegen sollte man erheblich vorsichtiger sein. Bald erreichten wir den Grat und marschierten zum höchsten Punkt, obwohl das kleine Kreuz eigentlich an der Abzweigung Ronenspitze, Gaisshorn steht. Zwischen den Latschen fanden wir ein herrliches Plätzchen für unsere Gipfelbrotzeit. Zufrieden kaute Dundee an einer Brezn, während Adrian sich einen Kinderriegel in der Laugenstange gab. Nach einer Weile packten wir die Abfahrt an und was soll ich sagen, HAMMER! Perfekter Schnee ließ uns mit allem was herging in den Kessel hinab rauschen, dann ging es faszinierend zwischen den Latschenfeldern zum Karende hinaus und noch ein gutes Stück zur Piste hinab. Zuletzt liefen wir entspannt das kleine Stück zum Parkplatz an der Talstation hinab und fuhren zufrieden nach Hause. Am Sonntag schlief ich dann endlich mal aus und lief später, am immer heißer werdenden Tag mit Dundee in die Kaskadenschlucht am Auerberg. Es war noch immer Wasser satt im Bach und endlich einmal ging ich auch hier mit Dundee plantschen. Über den größten Wasserfall erreichten wir den Rücken und stiegen abgekühlt über den Fahrweg wieder zum Auto ab. Nun folgen weitere, heiße Tage die an der 30° Grenze kratzen, allerdings werden sich dann auch am Nachmittag Gewitter bilden. Wie es auch kommt, egal, ich wünsche Euch einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

27/05/2019 - 30/05/2019 Uiuiuiuiuiui, nach diesem Wahnsinnsmegahammerwochenende wieder Fuß im Leben zu fassen war direkt schwer. Mit dieser geballten Ladung aus unglaublich romantischen Erlebnissen schwebt man förmlich über den Boden in die Arbeit, aber es hilft halt nichts. Nachdem wie üblich eher düsteres Wetter herrscht (war ja der einzig superschöne Tag der 24./Juhuuuuu) hatte ich direkt Glück ein kleines walk and fly am Montag nach der Arbeit zu ergattern. Ein kurzweiliger Aufstieg zwischen den Skiliften und an den erweiterten Flächen der Piste im Mittelbereich problemlos ausgelegt. Der Wind stand perfekt aus N an und so war ich nach zwei Schritten in der Luft. Genussvoll gleitete ich in das Tal hinaus und landete soft beim Auto. Dann ging's flott nach Hause und ich marschierte mit Dundee noch die urige Wendelinrunde, wo wir halbwegs trocken durchkamen. Am Dienstag schaute es nicht besser aus, Dauerregen am laufenden Band und so eine weitere Dundee Regentour auf das Rote Kreuz, wobei wir im Wald zumindest geschützt waren und uns an den herrlich leuchtenden Farben der Pflanzenwelt erfreuten. Der Mittwoch erwies sich ebenfalls als weniger tauglich und so kam die nächste Regenrunde mit Dundee. Diesmal in der alten Heimat Thaining beim Bergkircherl, eine Tour die wir früher unzählige male unternommen haben und immer wieder schön ist. Am Donnerstag/Feiertag stellte sich dann endlich ganz langsam besseres Wetter ein und ich mußte mit Dundee einfach was reißen. Lange hatte ich schon ein Auge auf das Kar oberhalb von Heiterwang geworfen, das sich von der Scharte 1861m (welch einfallsreicher Name) zwischen Thaneller und Achseljoch hinab windet. Auf Grund der präkeren Lawinensituation wurde nichts daraus, denn die darüber drohende, fast 800m empor strebenden Thaneller Ostflanke war einfach noch mit zuviel Neuschnee überladen. Am Feiertag aber wagte ich mit Dundee einen Versuch und so stiegen wir mit geschulterten Ski am Steinbruch vorbei Richtung Kar auf. Zunächst noch auf einen Fahrweg, der sich bald zum Karenweg und danach in ein Steigerl verwandelte. Wir nutzten dann nicht denn Steig zum Schneeplatz sondern mogelten uns am Bach direkt hinauf um bald die ersten Schneeflecken zu finden. Felsstufen, Latschen, Tobel und instabile Schneebrücken, also so ziemlich alles stellte sich in den Weg. Landschaftlich aber mehr als grandios und so konnten wir bald in den Skimodus wechseln. Mittels einer steilen Schneerinne Überwänden wir eine Latschenstufe und kamen so in den unteren Karbereich. Gewaltig leitete dieses in die kleine Scharte empor, beidseitig durch wilde Felswände begrenzt. Mehrmals donnerte es und es ergossen sich Wasserfallartige Lawinen aus der Thaneller Ostflanke. Da wir aber uns weit im linken Karbereich befanden waren wir unerreichbar und somit sicher. Mit vielen Spitzkehren arbeiteten wir uns weiter hinauf, während die Sonne sich immer wieder durch den Nebel kämpfte und fast schon mystische Stimmungen herbei zauberte. Die letzten 200 Höhenmeter wurden richtig steil, hier lag auch Neuschnee und die Schneebrettgefahr stieg. Ausgesetzt, aber etwas sicherer mogelten wir uns an den Felsen entlang hinauf, das Ganze wurde sichtlich alpin und Dundee durfte seine Stärken zeigen. Nach einigen hin und her hatten wir die Idealroute gefunden und stapften die letzten 20m ohne Ski in die Scharte 1861m, das Tagesziel. Sofort öffnete sich der Blick in den Berwanger Talkessel und die dahinter aufragenden Berge um den Roten Stein. Das Wetter wurde eigentlich immer besser, aber dennoch kam noch die eine oder andere Nebelfront. Der Wind machte es eher frisch und so packten wir nach einer kurzen Brotzeit den Rucksack zusammen und stiegen in Rückwärtshaltung vorsichtig zu den Ski ab. Dann kam die Belohnung in Form einer genialen Abfahrt. Rassig ging es dass riesige Kar hinab und Dundee gab alles, vor allem als er eine Gruppe Heiterwanger Jungs kommen sah, die für das künftige Sonnwendfeuer bereits jetzt Material herauf schleppten. Kaum waren wir bei Ihnen gab es für Dundee eine Streicheleinheit und er freute sich wie nur gerade was. Nach dieser kurzen Unterbrechung rauschten wir weiter bis zum letzten Schneerest und bauten wieder auf Fußabstieg um. Die Chaosroute durch Latschen und Wasserfallschlucht sparten wir uns und nütztten den kleinen markierten Schneeplatzsteig, wobei auch hier durch das Chaoswetter viel abgerutscht war und einige Tobel haarsträubend zu queren waren. Flott liefen wir die vielen Kehren hinab und waren bald glücklich und erschöpft beim Auto um zufrieden nach Hause zu fahren. Nun folgen deutlich schönere Tage die wohl am Sonntag im Höhepunkt gipfeln, ehe nächste Woche auf Grund der Wärme die Gewitterneigung massiv ansteigt. Wie es auch kommt, ich denke da geht sicher was und so wünsche ich Euch allen ein sonniges und erholsames Wochenende!!!      

24/05/2019 - 26/05/2019 Es ist nicht zu fassen und eigentlich nicht zu glauben, aber wir hatten das unglaubliche Glück an unserem Hochzeitstermin den wohl schönsten Tag des Monats Mai zu erwischen. Wie soll man auch mehrere Monate im voraus auch wissen was das Wetter macht und bei einer Berghochzeit spielt das natürlich eine entscheidende Rolle. Schon seit bald drei Wochen verfolgte ich die Langzeitprognosen und die wurden immer besser. Das Ganze gipfelte am 24.5. mit dem Wetterhöhepunkt, denn davor grausigstes Regenwetter und ebenso danach. Wieviel Kerzen ich da noch aufstellen muß ist der Wahnsinn! Schon am Freitag Morgen war der Himmel wie ausgeräumt und ich lief gleich in der früh in traumhafter Sonnenaufgangsstimmung mit Dundee auf den Auer(haus)berg über dessen Südflanke. Herrliche Stimmungen und ein glücklicher Dundee war die Folge, denn er sollte ja von dem Tag auch noch was haben. Eine kurze Pause am Gipfelkreuz und wir marschierten durch die blühenden Wiesen wieder hinab zum Auto. Dann begann tatsächlich das Erlebnis Hochzeit und es sollte wirklich einer der schönsten Tage unseres Lebens werden. Früher sagte ich immer solche "Events" können langatmig und immer gleich sein und an Expeditionsgefühle, wenn man zum Beispiel seinen ersten 6000er erreicht nicht heran reichen.....ich habe mich geirrt, denn wir zogen hier ein Programm auf das für ein Standesamt seines Gleichen sucht. Eine Kombination aus Berg, Fliegen, Feiern und glücklich sein, somit uns naturliebenden Bergsteigern würdig. Schon vor längerer Zeit war der Wunsch klar auf dem Berg zu heiraten und da bot sich der Flugberg Hörnle geradezu an, der der Gipfel ist hier gewidmet. Unsere Standesbeamtin Gudrun, die bereits beim Fliegen am Übungshang mit dabei war ist das offizielle und perfekte "Zubehör" für die Zeremonie. Bevor wir aufbrachen kamen Tanja und Wolfi zum Weißwurstfrühstück, während sich Sofie in Ihr wunderschönes Prinzessinenkleid warf. Vor dem Haus stand Wolfis, wunderschön geschmückter Audi und so fuhren wir nach Bad Kohlgrub hinüber, wo wir uns mit Familie und Freunden an der Talstation der Hörnlebahn trafen. Mit dabei auch David unser Tandempilot für Sofie. Schnell war unser Gepäck bereit gestellt und wir schaukelten gemütlich mit der nostalgischen Bahn unter dem strahlend blauen Himmel zur Bergstation hinauf. Es war einfach unvorstellbar, Sonne, Wind, einfach alles paßte, ja das unplanbare paßte exakt an unserem Tag und da kann man nur noch sagen "wenn Engel heiraten" oder was soll ich da sonst noch erwähnen? Oben angekommen sammelten wir uns alle und marschierten gemeinsam zum Gipfelkreuz des Zeitberges oberhalb der Hörnlehütte. Gudrun sperrte mit einem Schild die Öffentlichkeit aus und reservierte so den Platz für uns. Die Sonne strahlte vom tiefsten, blauen Liebeshimmel herab während Gudrun versuchte Ihre Eingangsrede zu halten, was bei Lang/Suiter Familienteilnehmer ein schweres unterfangen ist (Ha! Ha!). Sofie und ich saßen dabei mit einem Dauergrinsen da und waren schier grenzenlos verliebt. Gudrun hatte Ihre Texte fantastisch passend mit den Bergen verwoben und brachte dies mit Ihrer charmanten, herzlichen Art so genial rüber das alle Ihren Spaß hatten. Klar das dann die berühmten Fragen nach dem "Ja" kamen ob wir den hier anwesenden Menschen heiraten wollen. Ja klar....JAAAAAAAA und so waren wir plötzlich Eheleute und die Trauzeugen Renate, wie auch Dietl bestätigten dies. Unsere schönen Ringe glänzten an den Händen und ein satter Kuß folgte, wo Gudrun gleich sagte: Hey, nicht übertreiben! Überglücklich marschierte der Hochzeitsclan zur Schulter am Stöcklhang hinüber, wo auch der Gleitschirmstartplatz liegt und machte es sich bei herrlichen Zugspitzblick gemütlich. Ich baute jede Menge an Material auf und es folgte eine ausgiebige Brotzeit mit Käse, Speck, Wurst, Russisch Eiern, Premer Brot und den verschiedensten Getränken, bis hin zu den Löschzwergen. Was hatten wir für eine Gaudi und dazu wurde es immer wärmer, wodurch es die meisten kurzärmlig aushielten. Eine urige Bergbrotzeit mit Familie und Freunden, was wollten wir mehr? Tja, die Antwort kam in Form der Flieger, denn Ivonne, Olli, Dietl, Martin, David, Adrian und ich legten die Flügel aus. Ich sag es gerne noch einmal, drei Monate im voraus das Planen, Topwetter und Flugbedingungen am Hörnle....unmöglich, aber wir hatten es, denn es muß sogar der Himmel mit uns beiden glücklich gewesen sein. Es war bereits nach 12 Uhr und somit kamen satte Talwinde mit ordentlicher Thermik die Piste empor. Sofie stellte sich tapfer der Herausforderung Tandem und ließ sich von David das Gurtzeug im Hochzeitskleid anlegen, einfach der HAMMER! Meine Hübsche strahlte über beide Ohren und bekam noch ein Einweisung. Bald platzierten sich die beiden am Startplatz und wagten einen ersten Aufziehversuch wo Sofie beim anlaufen gleich einen Schuh verlor. Sofie wäre dies egal gewesen, aber David meinte nur Abbruch, denn eine Braut ohne Schuh fliegt nicht. Adrian legte Sofie schnell wieder den Schuh an und es kam der zweite Versuch der mit einer heftigen Windböe erst Rückwärts verlief. David hatte die Lage souverän unter Kontrolle, handelte den Schirm perfekt und gab das Kommando "Lauf". Der Anlauf dauerte nicht lange und die beiden hoben ab, während Sofie immer noch lief und bereits glücklich vor Flugfreude schrie. Nach einigen Fotos zog ich auf und folgte den beiden, während nach und nach hinter mir die restlichen Piloten starteten. Es folgte ein herrlicher Flug ins Eheglück, mit weiten Blicken zu den Staffelseen und über Bad Kohlgrub. David hatte eine GOPRO dabei und so ist der Ganze Hochzeitsflug mit meiner hübschen Sofie festgehalten. Während die beiden sich thermisch gut hielten schraubte ich mich zum Landeplatz hinab, denn ich wollte die beiden im Anflug ebenfalls filmen und es dauerte nicht lange bis meine Prinzessin mit David herein schwebte. Mit einem satten Abwind sogar ziemlich flott so dass es in einer lustigen Bauchlandung endete und alle noch was zu lachen hatten. Überschäumend vor Glück fielen wir uns alle in die Arme. Meine Sofie war soooooo süss in Ihrem Brautkleid im Gleitschirm dass es kaum zum aushalten war. Nacheinander landeten auch Olli, Dietl, Adrian und Ivonne, so daß wir wieder vollzählig waren und uns mit den restlichen Trupp, der mit der Bahn herab gefahren kam, uns am Parkplatz trafen. Nun ging es hupend nach Bernbeuren in unser Haus. nach einigen amüsanten Seifenblasen/Fotosequenzen, wo sich Ivonne als Instruktor selbst übertraf ging es bei Kaffee und Kuchen weiter. Der Spaß stand stets im Vordergrund und die Zeit verging wie im Flug. Es stapelten sich auch mittlerweile die tollsten Hochzeitsgeschenke und gegen 19.00 Uhr gab es das Abendbüffet, mit Rahmschnitzel, Spätzle und Kartoffelgratin. So gestärkt ging es feierlich beleuchtet in den weiteren Partytummel hinein. Ein Fest ohne Langeweile mit unglaublich viel lachen, unbekümmert, ungezwungen, einfach und herrlich schön. Zuletzt gab ich noch mein Ständchen (Fehlerfrei) in Form von R.Fendrichs "Weist a Herz hast wia a Bergwerk" und meine Sofie erstrahlte mit Ihrem süßen Lächeln vor mir. Nach und nach verabschiedeten sich unsere Gäste und ein glückliches Ehepaar blieb mit einer Unzahl traumhafter Erinnerungen zurück. Was für ein Tag und was für ein Glück, schöner hätte es nicht sein können und diese Hochzeit wird lange als mehr als außergewöhnlich in Erinnerung bleiben. Hier auch nochmals ein Dank an alle die mit uns gefeiert, gelacht, geweint, fotografiert und einfach mit erlebt haben. Es war so schön mit Euch allen!!! Wir waren auf alle Fälle das glücklichste Pärchen des des Planeten und zogen uns zur kurzen Hochzeitsnacht zurück. Im Bildteil findet Ihr einen kleinen Ausschnitt aus weit über 1400 Bildern, der Wahnsinn! Klar das die Nacht kurz war und wir noch überwältigt von unseren gefühlen waren, doch eine Dundeetour zum Höhenzug vor dem Senkele ging sich aus. Meine frischgebackene Ehefrau Sofie Hofmann war auch mit dabei und so stiegen wir vergnügt und verliebt zwischen den Nagelfluhfelsen zum Gipfelkreuz auf. Nach einer gemütlichen Brotzeit ging es auf dem gleichen Weg wieder zum Auto hinab und nach Hause. Kaum angekommen machten wir uns über die Hochzeitsgeschenke her und hatten fast den nächsten Weinanfall, denn zu überwältigt waren wir über die herzliche Großzügigkeit der Geschenke von Familie und Freunde. Mit einem Wow nach dem anderen öffneten wir die wunderschön und lieb geschriebenen Karten. Wie zuvor auch hier ein herzliches Dankeschön...Ihr seid sooo toll - Danke!!! Am Sonntag ging es dann mit Ivonne, Dundee und meiner frischgebackenen, hübschen, Traumehefrau Sofie ins tiefe westliche Allgäu hinter Weitnau, wo wir durch malerische Wiesen zum Höhenzug des Ochsenberges aufstiegen. Malerisch ging es durch lichten Hochwald, an steilen Nagelfluhwänden entlang bis zum Kamm, der uns durch idyllische Wiesenflecken zum Startplatz, einer ehemaligen, steilen Skipiste leitete. Dundee wühlte sich erst einmal wälzelnd durch den Boden während ich meinen Schirm auslegte. Wenig später zog ich auf, hob ab und ließ die Damen kurzzeitig allein zurück. Es folgte ein herrlicher Flug über die Allgäuer Alpenvorlandschaft bis zur einzig abgemähten Wiese im Tal, wo ich sanft aufsetzte. Schnell packte ich zusammen und rannte im Speedmodus wieder zum Gipfel hinauf, wo Dundee schon bellend wartete. Als nächste hob Ivonne ab (Respekt bei dem steilen Startplatz) und genoß Ihren Flug, während ich ausgiebig zeit hatte mit meiner hübschen zu "busseln". Nach einer Weile stiegen wir gemütlich zum Auto ab und fuhren zu Ivonne am Landeplatz. Gemeinsam ging es dann nach Hause zu Kaffee und Kuchen. Danach pflanzten wir noch das herrliche Apfelbäumchen (Hochzeitsgeschenk von Adrian) ganz symbolhaft: GEMEINSAM! Gemütlich ließen wir so den Sonntag ausklingen und waren einfach nur glücklich über die vergangenen Tage, zumal das Wetter immer schlechter wurde. Der einzig schöne tag im Mai, der 24.5. war unsere Wahl und die war mehr als goldrichtig. Hammer bin ich zufrieden und happy. Nun folgen wieder wechselhafte Tage, ehe sich zumindest zum Ende der Woche hin die Lage wieder bessern wird. Egal, nach diesem Event ist mir das alles wurscht und somit wünsche ich Euch allen einen entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!

20/05/2019 - 23/05/2019 Die Woche begann wie vorhergesagt, regnerisch hoch drei, aber ich war mit einem Auge immer auf Freitag fixiert, in der Hoffnung das an unserem Hörnle die Trauung inklusive Hochzeitsflug stattfinden kann. Die Prognosen Sprachen von Wetterbesserung ab Mittwoch und bereits Donnerstag von Flugwetter. Am Montag war durch den Siffextrem nicht viel zu holen, aber eine Dundeetour geht immer und so sind wir durch frisch duftenden Wald auf den Weichberg marschiert. Im Kircherl fanden wir zumindest ein trockenes Plätzchen, Ehe wir wieder im Dauersiff zum Auto abstiegen. Der Dienstag schaute genauso aus während Bayerns Flusspegel bedrohlich anstiegen. Im anhaltenden Dauerregen stieg ich mit Dundee auf den Wendelin, wo wir auch mit immergrünen Wäldern verwöhnt würden. Lange blieben wir nicht am Kreuz und stiegen wieder gemütlich zum Auto ab und schlossen die Runde. Am Mittwoch wurde es ganz langsam besser, die Arbeit endete mal früh und so fuhr ich mit Dundee in's tiefe Allgäu. Zunächst der Hinweis das die Reißbergpasstrasse gesperrt war, also nix mit dem Horn. Die nächste Pleite am Oberjoch, wo selbst am Iseler der Regen den Schnee ziemlich zunichte gemacht hatte. Am Wannenjoch, der Rohnenspitze und auch am Neunerköpfle schaute es nicht besser aus. Aus der Not machten wir so eine Tugend und stiegen von Jungholz aus über eine neue Route links von der Skipiste Richtung Sorgschrofen 1635m auf. Ab der Schulter ging es am klassischen Anstieg weiter. Dieser führte Drahtseil gesichert in ausgesetzten Felspassagen zum Gipfelkreuz hinauf. Für Dundee eine ernste Herausforderung die er aber souverän meisterte. Die Sicht würde langsam besser, obwohl noch unheimliche Nebelschwaden aus den Wänden herauf stiegen. Lange hielten wir uns nicht auf, denn ich wollte die gefährlichsten Abschnitte mit Dundee, vor der Brotzeit hinter uns haben. Vorsichtig kraxelten wir, Dundee am Drahtseil gesichert in die Gipfelrinne hinab. Danach ging es noch steil und glitschig zur Schulter weiter, wo wir endlich, verdienterweise Brotzeit machen konnten. Na also, es geht auch ohne Ski und so stiegen wir gestärkt über die Tropfnässen Pisten zum Auto ab. Der Donnerstag brachte dann ganz langsam den Wetterwechsel und es zeigte sich zwischen der nebligen Restfeuchte immer wieder die Sonne. Der Wind blies stark aus N/No und so schaute ich mal wieder am Skilifthang vorbei. Der Aufstieg führte mich durch ein saftiges Blumenmeer zum Startplatz hinauf. Unterhalb waren schon Kühe, zumindest vorerst weit genug entfernt und so legte ich meinen Denali mal ganz entspannt aus. Einige Böen verrissen mein gepflegtes Ansinnen, aber dafür war ich mit einem Schritt, samt korrigieren, in der Luft. Obwohl noch feucht fand sich im Hang ein erster Bart, der mich in Kooperation mit dem Wind ordentlich in die Höhe pumpte. Leicht überhöht flog ich über die Alm in die Landefelder hinaus, wo ich noch eine ganze Weile Kreisen könnte ehe ich sanft im genähten Bereich aufsetzte. Schnell zusammengepackt und Heim zu Dundee, der wie üblich ungeduldig wartete. Flott führen wir zum Weichberg hinüber und stiegen durch die Schluchtroute zum malerischen Gipfel mit seiner Kapelle auf, die uns unter einem strahlend blauen Himmel empfing. Nach einer kurzen Genusspause stiegen wir wieder ab und machten uns zufrieden auf den nach Hause Weg. So wie es nun aussieht haben wir tatsächlich mehr Glück als Verstand, denn es wird Morgen traumhaft schön werden und so steht unserer Hochzeit auf dem Hörnle, samt Gleitschirmflug nichts im Wege.....ich sag nur Juhuuuuuuuuuuuu! In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein schönes und erholsames Wochenende!!!

17/05/2019 - 19/05/2019 Das Wochenende startete am Freitag schon nach Wunsch, denn traumhaftes, sommerliches Wetter stellte sich ein. Arbeitstechnisch war ich in Seeg und Lengenwang, was mich nach der Arbeit gleich zum Tiroler Stadl bei Pfronten verschlug. Im herrlich grünen, von Blumen garnierten Gelände stieg ich über die Skipiste zur Hütte auf. Herrlich dabei der Blick über Pfronten in das Alpenvorland, und natürlich zum mächtigen Säuling in den Ammergauern. Gleich unterhalb des Stadls legte ich in der Piste aus und konnte bei markanten nördlichen Wind nach einem Schritt bereits abheben. Es folgte gleich der erste Bart, der unmittelbar in der Piste stand, so daß ich gleich mal den Startplatz überhöhte. Hinzu kamen noch zwei kleine Klapper die deutlich auf die thermischen Bedingungen hinwiesen. Über dem Wald wurde es wieder ruhiger und ich gleitete über das unter mir liegende Pfronten in den Landebereich hinaus. Mehrmals setzte ich zum Anflug an und hatte immer wieder steigen, ehe ich zuletzt sanft an der Liftstation aufsetzte. Endlich mal wieder ein Flug in warmen Bedingungen und so fuhr ich zufrieden nach Hause. Hier packte ich gleich den ungeduldig wartenden Dundee in's Auto und machte mich auf den Weg zum malerischen Weidensee. Nach dem Anmarsch umrundeten wir diesen und legten natürlich eine Plantscheinlage ein. Dundee ruderte glücklich wie ein Wasserbüffel im See umher. Nach einer kurzen Pause mit Sonne tanken machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Auto. Am Samstag war dann wieder Skitourentime angesagt. Endlich einmal wieder mit Adrian, der nach seinen Ausflügen nach Indien und Dubai wieder in der Heimat zurück ist. Nachdem die angespannte Lawinensituation noch nicht viel auf den höheren Gipfeln zuläßt entschieden wir uns für den Luskopf 1796m in den Tannheimern. Praktisch, da bei Vils, fast vor der Haustüre, relativ sicher, einsam und dennoch ein absolutes alpines Ambiente. Schnell waren wir über Füssen in Vils und am Konradshüttlskilift angekommen. Zunächst auf der Piste und in den Karbeginn Ski tragen, was aber auf Grund der Steilheit des Geländes gleich erledigt war. Im Kar wurden wir nicht entäuscht, denn von Beginn an lag hier Schnee satt und so ging es mit den Fellen unter den düsteren Wänden der Schlicke weiter empor. Der Schnee begann in der föhnigen Wetterlage relativ flott aufzufirnen und wir freuten uns jetzt schon auf die Abfahrt. Problemlos durchschritten wir alle Abschnitte des Kares bis zum letzten Aufschwung, der uns in den Sattel zwischen Schlickeschulter und Luskopf führte. Hier wurde der Blick zum Gimpel und der Roten Flüh frei, der Gipfel wo wir letztes Jahr so spektakulär mit dem Gleitschirm abhoben. Nun ging es leicht Nordwestlich durch ein Latschenfeld, was ebenfalls noch genug Schnee hatte, auf das bereits sichtbare Gipfelkreuz zu. Noch wenige Kehren und wir standen auf dem Luskopf 1796m und freuten uns über die gelungene Tour, vor allem Adrian der seine lange Abstinenz erst verdauen muß. Dundee war sowieso in seinem Element: Schnee! So genoßen wir ausgiebig die gemütliche Gipfelbrotzeit mit Spezi, Kornstangerl und Kinderriegel. Nach einer Weile gingen wir die Abfahrt an und die hatte es in sich. Besser als gedacht ging es das fantastisch lange Kar hinab. Der Schnee war nahezu perfekt und wir konnten jeden einzelnen Schwung auskosten. Dundee ging ab wie eine Rakete, während Adrian noch nichts verlernt hatte und souverän hinab gleitete. Bis zum letzten Schneefleck am Karende fuhren wir hinab und mußten nur das Steilstück zur Piste und letztlich bis zum Parkplatz die Ski tragen. Hier kamen auch einige Spezialisten den Berg herauf und fragten verwundert nach den Ski. Was da oben liegt noch Schnee war die Antwort. Ohne Worte und kein Plan, wollen zum Vilser Kegel, ohne Gamaschen, ohne über Lawinen nachzudenken, ist ja schon Sommer und dann so spät wenn Gewitter angekündigt sind. Wahnsinn, die Schneelage sieht man ja schon bei der Anreise vom Auto aus. Selbst ein Anstieg im Grünen kann von oben her verschüttet werden und das ist dann schwerer nasser Schnee mit Steinen, Gehölz und was sonst noch mitgerissen wird. Eigentlich fast verwunderlich dass mit soviel naivität nicht mehr passiert. Wir fuhren jedenfalls mehr als zufrieden nach Hause und es dauerte nicht lange und die Gewitterfronten rückten an. Am Sonntag ließ ich es dann ruhig angehen und schlief endlich mal aus. Dann packte ich Dundee in's Auto und wir fuhren zum Bodenlosen See, marschierten über die Waldroute mit unzähligen bunten Blumen zum herrlich gelegenen Gewässer. Nach einer Umrundung legten wir natürlich die obligatorische Plantschpause ein und genossen die letzten Sonnenstrahlen bei einer Brotzeit, samt einer Radlerhalbe. Später überzog es sich und der gewittrige Dauerregen begann. Nun schaut es für die angehende Woche genauso aus, Regen, Regen, Regen und das bis Mittwoch. Erst dann wird es zögerlich besser und dann entstehen wieder flugtaugliche Tage. Für unsere Hochzeit am Freitag auf dem Hörnle schaut es nach den ersten Prognosen mal gar nicht so schlecht aus. Dem düsteren Wetter zum Trotz wünsche ich Euch allen natürlich einen entspannten, ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

13/05/2019 - 16/05/2019 Nach dem Schneefall vom Wochenende wagte ich mit Dundee nach der Arbeit das eigentlich unglaubliche, wir fuhren nach Jungholz um Mitte Mai hier noch eine Skitour durchzuziehen. Laut Webcam lag kurz hinter der Talstation der Schnee und so war es dann auch, nach wenigen Metern tragen ging es mit Ski empor. Im Mittelteil der Piste wurde es schon satt mit gut 40cm und weiter oben noch einmal deutlich mehr. Darüber thronte der stolze, felsige Sorgschrofen und Dundee wälzelte sich unzählige male in seinem Lieblingselement Schnee. Es dauerte nicht lange bis wir die oberste Liftstation erreichten, wobei wir gleich weiter im freien Gelände Richtung Sendemast aufstiegen. Im Rücken der malerische Blick nach Jungholz, vor uns die winterlich verschneiten Tannen, ein irres Bild in dieser Jahreszeit. Am Brotzeitplatz angekommen schaute sogar ein Streifen blauer Himmel hervor und zauberte eine feine Abendstimmung an den Horizont. Nach dieser gemütlichen Pause hauten wir uns in den weichen Schnee die steile Piste hinab. Klar das es mich zwischendurch mal ordentlich legte (Ha! Ha!), wobei die Abfahrt insgesamt genial war und bis kurz vor's Auto führte. Dundee war natürlich im 2.0 Turbomodus und fegte wie üblich das Gelände hinab. Der Wochenstart schon einmal gelungen und so fuhren wir zufrieden nach Hause. Am Dienstag war es ähnlich wie am Montag und vor allem am Vormittag zeigte sich die Sonne, aber ab Mittag nahm die Schauertätigkeit wieder zu. Nachmittags fuhr ich mit Dundee auf gut Glück nochmals Richtung Oberjoch. Jungholz und Spießer waren in den Talbereichen bereits wieder Grün, doch am Oberjoch sah es noch recht gut aus. Vom Parkplatz weg (25m tragen) ging es mit den Ski über die noch vorhandene Piste an den Grenzwiesliften hinauf. Dazu riss es genau bei uns auf und wir stiegen bei blauen Himmel , samt Sonnenschein mit Blick auf die Allgäuer Berge empor. Dundee natürlich wie üblich außer sich, was den Dauerwälzelmodus zur Folge hatte. Problemlos erreichten wir bald die höchste Liftstation und dann gingen wir noch weiter bis zur kleinen Hütte des Schmugglernestes, wo wir es uns erst einmal gemütlich machten. Nach dieser verdienten Unterbrechung gingen wir die Abfahrt an, die uns durch leicht angefirnten bis weichen Schnee sanft den Hang hinab gleiten ließ. Mit Genußschwingerei erreichten wir den Parkplatz und freuten uns über eine Abendskitour, wohl eine der letzten. Am Mittwoch führten  mich meine Baustellen nach Eisenberg/Zell und da ist der Katzensprung in's Tannheimer Tal vorprogrammiert. Dundee nahm ich dann gleich mit und zur unserer Überraschung hatte es in Höhen oberhalb von 1100m eine weitere Ladung Neuschnee gegeben. Problemlos konnten wir an den Krinnenliften vom Parkplatz weg mit Tourenski losmarschieren. Die Landschaft winterlich wie im Dezember und mit zunehmender Höhe bis zu einem halben Meter Neuschnee, eigentlich nicht mehr nachvollziehbar. Dundee war das egal, er wälzelte sich unentwegt in seinem Lieblingselement. Bald erreichten wir die, unter den Felsen der Krinnenspitze liegende, Krinnenalpe. Im Vorbau machten wir es uns zur Brotzeit gemütlich und genossen die winterliche Einsamkeit. Die Abfahrt wurde dann ein einziger Traum aus pulvrigen Neuschnee und so schwangen wir uns genüsslich über die Piste bis zum Parkplatz hinab. Nachdem wir zufrieden Heim fuhren kam der nächste Anruf, das gleiche Kabel wie am Vormittag wurde ein weiteres mal abgerissen und so ging's noch einmal nach Eisenberg/Zell. Für Dundee ideal, denn so gingen wir im Anschluß eine weitere kleine Tour hinter halb von Seeg. Hier lag ein schon lange zu erkundender Höhenzug mit Gipfelkreuz. Durch malerischen Wald und gewaltigen Nagelfluhfelsen erreichten wir bald den aussichtsreichen Gipfel und verbuchten so einen weiteren Hausberg. Nun konnten wir den Tag endgültig abschließen und stiegen gemütlich zum Parkplatz ab. Der Donnerstag wurde Wettertechnisch wieder etwas besser, aber in Garmisch tobten ordentlich die Talwinde und so packte ich nach der Arbeit lieber den Skilifthang in geschützter Lage an. In einem Meer aus Blumen stieg ich über die Piste zum breiten Startplatz hinauf. Der Wind stand satt an und so konnte ich nach zwei Schritten Anlauf bereits in der Luft sein. Kurzzeitig überhöhte ich sogar den Startplatz und flog dann mit guter Höhe über die Alm hinaus. Nach ein paar Runden landete ich soft beim Auto und freute mich mal wieder einen Flug abgezogen zu haben. Dann fuhr ich gleich schnell Heim zu Dundee und wir marschierten in unsere einsame, spektakuläre Kronbachschlucht. Dundee hüpfte vergnügt von einer Felsstufe zur nächsten und hatte einen mordsspaß mit dem plätschernden Wasser. Das wir dabei eine Plantscheinlage samt Radler einlegten war klar. Wir machten einfach mal auf Sommer (Ha! Ha!). Zumindest scheint das Wochenende mal wieder einen Hauch von Wetterbesserung zu bringen, was wohl dem Föhn zu verdanken ist. Mal sehen was wir so reißen können, denn die bedrohliche Lawinensituation hat sich noch nicht verbessert. Wie dem auch sei, ich wünsche Euch allen ein erholsames, wie auch erlebnisreiches Wochenende!!!

10/05/2019 - 12/05/2019 Wow, das Wochenende war alles andere als rosig prognostiziert, aber es ging sich richtig was aus. Schon am Freitag hatte ich Glück, denn meine Baustellen waren alle in Mittenwald und so nahm ich gleich Dundee, samt Tourenski mit. Beim Kabelabriss buddelte Dundee gleich als natürlicher Bagger unterstützend mit. Danach fuhren wir die wenigen Kilometer nach Seefeld um unser Glück am Gschwandtkopf 1500m zu versuchen. Hier stand doch glatt noch die Skipiste und wir konnten problemlos, absolut einsam über die Schneereste bis zum Gipfel aufsteigen. Vermutlich hätte man hier eine grandiose Sicht auf das Karwendel, wie auch dem Wettersteingebirge, aber da war natürlich Fehlanzeige. Nichts desto Trotz schmeckte uns die Brotzeit am urigen Bergwachthütterl. Die Abfahrt wurde dann rassig und Dundee schaltete wieder einmal den Turbo 2.0 ein. Flott waren wir so wieder am Parkplatz und fuhren zufrieden nach Hause. Der Samstag sollte ebenfalls eher düster werden, aber in der früh schaute es noch deutlich besser aus. Grund genug mit Dundee gleich zeitig auszurücken und so fuhren wir über Reutte und Berwang zur Schlierewand 2217m, deren Nordkar immer ein Schnee Garant zur späten Jahreszeit ist. So war es dann auch, denn wir mußten nur wenige Meter auf der Forststraße tragen und schon ging es mit Ski Richtung Kar weiter. Dazu schien doch glatt die Sonne von einem strahlend blauen Himmel, wer hätte das gedacht und so erreichten wir bald den Knodenbach und den Beginn des begehbaren Karbereiches. Traumhaft zog sich das zusehend steiler werdende Gelände zu den Felswänden des Gipfels hinauf. Sicherheitshalber hielten wir uns ziemlich im rechten Bereich, den das ganze sah ziemlich Schneebrett gefährdet aus, denn es war in der Nacht wohl nicht sonderlich kalt. In unzähligen Serpentinen arbeiteten wir uns in die Höhe. Die Blicke zu den Lechtalern und den Tannheimer Felsgipfeln wurden immer spektakulärer. Zum Teil begann der Schnee auzufirnen und so freuten wir uns jetzt schon auf ein komplett einsames und vor allem unverspurtes Hochkar das nur uns gehört. Zuletzt hielten wir auf den rechten Gratast zu und erreichten so den sicheren Skigipfel, wo uns ein Steinmann erwartete. Die Lawinen ausgesetzte Felswand zum Gipfel und seinem Kreuz sparten wir uns wie an der Scheinbergspitze in der letzten Woche. Immer noch saßen wir unter einem satten Blau des Himmels, auch wenn sich im Westen die Front bereits ankündigte, doch es war noch reichlich Zeit um eine gemütliche Brotzeit durchzuziehen. Dann gingen wir die Abfahrt an, wobei ich im obersten, steilsten Abschnitt das Kar mit den Ski "anschnitt" und siehe da sofort löste sich ein massiges Schneebrett und lief gemächlich die Hänge hinab, so daß wir dahinter sicher abfahren konnten. Im dann etwas flacheren Gelände ließen wir es so richtig krachen, Dundee war ohne Leine unterwegs und gab Vollgas, während ich meine Schwünge durch den weichen Schnee setzte, was auch einige Stürze mit einschloß. Gigantisch leitete uns das spektakuläre Kar bis in dessen Grund hinab, danach querten wir kurz den Hang auf dessen Rippe und konnten in einer Waldschneise bis zum Fahrweg abfahren, wo noch einige Schneereste am Rand uns bis zum Auto brachten. Nun überzog es sich deutlich und das schlechte Wetter übernahm die Oberhand. Welch ein Glück was wir da wieder für eine Skitour abgezogen haben und so fuhren wir zufrieden und glücklich nach Hause. Am Sonntag war es endgültig aus und es schüttete regelrecht vor der Haustüre, aber der Blick in die Webcams sprach eine deutliche Sprache: Ab 1000m lag Neuschnee! Sofort packte ich Dundee in's Auto und wir fuhren Richtung Jungholz/Oberjoch. Ab Rosshaupten wurden die Wiesen bereits weiß und kurz hinter Jungholz waren es sogar die Straßen, so daß wir gleich mal wieder an den spießerliften parkten. Es schneite flockig vor sich hin und so konnten wir sofort mit Tourenski aufsteigen. Die Piste führte in einer absoluten Hochwinterlandschaft (Mitte Mai!) zum Kar unter Ornach und Spießer hinauf. Klar das wir weiter gingen und in nahezu einem halben Meter Neuschnee zum Sattel hinauf spurten. Selbst der oft verblasene Südhang zum Gleitschirmgipfel des Spießers 1650m war ein Traum aus frischen Pulverschnee, so dass wir bald den vereisten Windsack auf dem Gipfel erreichten. Lange hielten wir es im eisigen Wind nicht aus und zogen uns geschützt in eine kleine Baumgruppe in der Südflanke zurück. Bei heißen Tee ließen wir es uns gut gehen, wobei Dundee das Wetter ja liebt und sich Dauerwälzelnd im Tiefschnee verlustierte. Die Abfahrt wurde dann der Hammer, zwischen tief verschneiten Bäumen zogen wir im Tiefschnee unseren Pulvertraum hinein. Wieder ein Kar nur für uns, gänzlich unverspurt und das bei Verhältnissen wie im Januar, der Wahnsinn! Klar das es mich auch hier einmal ordentlich legte, aber eine Skitour ohne Sturz ist halt keine Skitour (Ha! Ha!). Genüsslich schwangen wir uns bis zur Piste und diese noch bis zum Parkplatz hinab, wobei Dundee wieder wie im Rausch hinab sauste und sichtlich glücklich war. So konnten wir mit dem Wochenende getrost abschließen und fuhren mehr als zufrieden nach Hause. Die nun folgenden Tage sind auch nicht das wahre, denn am Alpenrand wir uns die Tiefdrucklage erhalten bleiben, was Regen, Wind und in höheren Lagen aber auch weiteren Neuschnee bedeutet. Die Lawinengefahr wird sich somit auch nicht verbessern, also mal sehen was so geht, aber irgendwas geht halt immer. Somit wünsche ich Euch allen einen Ruhigen und entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!! 

06/05/2019 - 09/05/2019 Eine Woche die schon mal ziemlich düsterer begann. Ab und zu flickte es noch und der Alpenrand war immer noch weiß verzuckert. Meine Glasfaserbaustelle in Seeg und so rückte ich Postwendend nach der Arbeit weiter südlich Richtung Kappler aus. Der Wind war harmlos aus W/NW und somit sollte was gehen. Der zum Teil geteerte Fahrweg schneefrei, während ansonsten beidseitig sicher um die 25cm Neuschnee lagen und dadurch einwandfrei zu begehen. Es dauerte nicht lange bis ich den Startplatz in der ehemaligen Skipiste erreichte. Hier ebenfalls der Schnee so dass er das anlaufen nicht stört. Es flickte wieder ein bisschen als ich auslegte. Sanft kam der Wind optimal von vorne heran gestrichen und so war es ein leichtes nach wenigen Schritten abzuheben. Gemütlich flog ich über die Piste und das Dorf bis zum Baggersee hinüber, drehte noch einige Runden und landete sanft am Auto. Zufrieden fuhr ich nach Hause und packte gleich Dundee in's Auto. Der Abwechslung halber gingen wir mal wieder zur spektakulären Litzauer Schleife. In den satt grünen, vor bunten Blumen nur so sprießenden Steilhängen arbeiteten wir uns bis zum Lech hinab. Bei der Schleife selber zum Aussichtspunkt wieder steil hinauf und oben an der Kante wieder zurück. Dabei immer die genialen Ausblicke zum sich windenden Lech hinunter. Dundee kugelte derweil in den feuchten Wiesen umher und war rundum zufrieden. Am Mittwoch drehte die Sonne dann doch noch mal richtig auf und es wurde ein Traumtag. Meine Baustellen lagen in Altenstadt und Mittenwald, so daß ich kurzer Hand Dundee gleich mitnahm um im Anschluß gleich auf Skitour zu gehen. Es war dann schon ein gewagter Versuch, aber wir wählten die Scheinbergspitze 1926m und das im Mai, zumal der untere Anstieg komplett im Wald verläuft. Im Winter ein hoffnungslos überlaufener und komplett zerfahrener Berg, doch jetzt logischerweise tote Hose. Dann kam der Hammer, wir mussten nur zwei Kehren auf dem Forstweg die Ski tragen und schon ging es mit Fellen los. Es lag massig Neuschnee und so kamen wir flott voran. Bald verließen wir den Fahrweg und es ging im tief verschneiten Hochwald empor. Es sah aus wie im tiefsten Winter, eigentlich nicht zu fassen. Problemlos ging es im dichten Wald zum Kamm empor, wo erste Blicke auf die umgebenden Ammergauer Berge frei wurden. Nun wurde es immer lichter und wir marschierten den breiten Grat entlang. Tief grub sich die Spur in den Schnee und wir näherten uns dem Gipfelaufbau. Der Hang ließ jedes Skitourengeherherz höher schlagen, denn nur zwei Spuren zierten das riesige Gelände. Bald erreichten wir den Skigipfel, während vom Hauptgipfel sekündlich dicke Schneekugeln, in Kleinwagengröße, herunter rollten. Der Blick reichte weit in die Ammergauer Bergwelt und das Graswangtal und wir machten es uns gemütlich zur Gipfelbrotzeit. Dundee natürlich im Dauerwälzelmodus. Wie gesagt im Mai, Scheinbergspitze im Mai, der Wahnsinn! Nach einer Weile folgte die Abfahrt und ich kann es Euch sagen, die war der Oberhammer. Wie im tiefsten Winter schwangen wir durch den knietiefen Pulver den gefühlt endlosen Nordhang hinab. Danach ging es schräg in den Wald hinein, immer noch Pulver. Dundee schoss wie ein Wilder die Hänge hinab und freute sich einfach nur von ganzem Herzen über den schönen Schnee. Selbst an dem kleinen Karrenweg ging es tadellos bis zur Forststrasse hinaus. Hier hatte die Sonne alle Arbeit geleistet und bis auf den Rand alles weggeschmolzen. Dennoch konnte ich Rand bis in die unterste Kehre vor dem Parkplatz mit den Ski hinab fahren. Wenn das keine geniale Tour in dieser Jahreszeit weiß ich auch nicht mehr und so fuhren wir zufrieden nach Hause. Am Donnerstag schaute die Welt schon wieder deutlich düsterer aus. Hinzu kam eine stürmische und regnerische Schauerlage in der es schwer wurde ein Fenster zu finden. Mit viel Glück ergatterte ich genau dies am Skilifthang. In einer sonnigen Phase stieg ich zwischen zahlreichen, bunten Blumen auf und erreichte flott den mittlerweile breiten Startplatz, da die Piste hier verbreitert wurde. Flott hatte ich ausgelegt und war nach wenigen Schritten in der Luft. Glücklich gleitete ich über die Piste hinaus, flog zwei Runden über den malerischen Talort und landete wenige Meter vom Auto entfernt, sanft in einer saftigen Wiese. Nachdem ich schnell zusammengelegt hatte ging es gleich weiter zu Dundee und wir fuhren zur Kronbachschlucht. Einsam marschierten wir durch das wilde Tal, an zahlreichen Kaskaden, Felswänden und Gumpen entlang. In der größten konnten wir es natürlich nicht lassen, wir badeten eine Runde im kühlen Nass. So erfrischt ging es über die weiten Felder oberhalb der Schlucht, malerisch zurück zum Auto. Zufrieden mit der Woche fuhren wir wieder die wenigen Meter nach Hause. Das nun folgende Wochenende wird wohl wieder alles andere als rosig, aber wie am letzten müßen wir halt das Beste daraus machen. Zumindest am Sonntag wird wieder einiges an Neuschnee hinzukommen, also mal sehen. Wie dem auch sei, ich wünsche Euch allen ein ruhiges und erholsames Maiwochenende!!!

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© Norbert Hofmann