Lebe Deinen Traum....              ....denn Du lebst nur einmal!

Bild des Monats

Das Januarbild kommt von meiner hübschen Sofie die mich perfekt bei einer unserer ersten Kajaktouren am Weidensee in Szene setzen konnte.

Produkt des Monats

Supair Helm PILOT

Der Helm PILOT, wurde von SUPAIR für den Flug mit dem Gleitschirm entwickelt. Er ist modern, bequem und sehr leicht. Mit seinen 380gr ist er wahrscheinlich der leichteste Gleitschirm Helm auf dem Markt. Der Komfort wird sowohl durch das geringe Gewicht des Helms als auch durch die Schaumstoffpolsterung im Kopfbereich und im Boden erreicht. Ausgestattet mit einem ausgezeichneten Sichtfeld ist der PILOT ein Helm, der es versteht, nicht aufdringlich zu sein. Das Drehrad ist sehr effektiv und ermöglicht es, den Kopfumfang an den des Piloten anzupassen. Dank seiner einteiligen Konstruktion mit Einstellungsdrehrad, kann seine Einheitsgröße einen Größenbereich von 54 bis 59 cm abdecken! Die Belüftung erfolgt über einen internen Luftkreislauf mit Lufteinlass an der Außenseite. Der Verschluss des Kinnriemens erfolgt über eine automatische Schliesse , die mit einer Ratsche präzise eingestellt werden kann. Das Öffnen ist intuitiv und auch mit Handschuhen leicht möglich. Die Ohrmuscheln sind abnehmbar, ebenso wie der innere Komfortschaum für eine einfache Pflege. Die Helme Pilot von Supair erfüllen die Anforderungen der europäischen Norm EN966: 2012 + A1: 2012 und entsprechen der EU-Verordnung 2016/425 über persönliche Schutzausrüstungen Kat 2. Farben : Earth - Corpo - Cosmic - Orange. 

Bei mir im Supair Shop erthältlich!

 

Weitere Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten https://www.supair.com/de.

Servus miteinander!

27/01/2023 - 29/01/2023 Das Wochenende begann wie prognostiziert am Freitag relativ düster, aber bei der kleinen Skitour mit meiner hübschen Sofie und Dundee zum Felsen 1005m bei Roßhaupten erwischten wir durchaus einen Hauch von Sonne. In einer herrlichen Winterlandschaft, mit Blick auf die Füssener Seenplatte, stiegen wir über die weiten Südhänge bis zum Grat auf und verfolgten diesen schließlich durch die faszinierend im Eis erstarrten Bäume bis zum neu errichteten Gipfelkreuz. Hier konnten wir vor dem eisigen Wind geschützt völlig entspannt unsere Glühweinbrotzeit genießen bis wir letztlich die Abfahrt angingen. Ein Gemisch aus Forstwegen und weiten Wiesenhängen und somit ideal für Sofie zum eingewöhnen. Hinzu kam die Höhenlage, da der Berg in letzter Zeit dauerhaft im Nebel war hielt sich hier hervorragend der feine Pulverschnee. So rauschten wir mit weiten Schwüngen, während Dundee neben her fetzte bis zur Landstraße hinab, liefen die wenigen Meter zum geparkten Auto und fuhren mit einer weiteren Skitour im Gepäck nach Hause. Am Samstag dasselbe Bild und so wagte ich mit (Wuisl) Olli und Dundee einen weiteren Nebelskitourenangriff am Alpseeblick bei Immenstadt. Es war dann genau wie es zu erwarten war, die untere Teerstraße leicht eisig und oberhalb nur noch endlose weiße, unverspurte Pulverschneehänge. Problemlos spurten wir in absoluter Einsamkeit die Hänge empor, mehrere Alpen seitlich liegend lassend bis wir schließlich über den obersten kammverlauf das Gipfelkreuz erreichten. Vom Alpsee war natürlich hier oben nicht mehr viel zu sehen, aber egal und so machten wir es uns an der obersten Alpe, wenige Meter unter dem Gipfel, zur Glühweinbrotzeit im Windschatten gemütlich. Ein feines Plätzchen, das Dundee mit Dauerwälzeleinlagen einweihte und so dauerte es noch eine ganze Weile bis wir die Abfahrt angingen, die dem Gelände entsprechend ein pulvriger Genuß wurde. Rasant fegten wir die weiten, sanften Hänge hinab und auch die eisige Teerstraße war zu bewältigen, so das wir 100% Abfahrtsvergnügen kredenzt bekamen. Logischerweise fuhren wir wenig später mehr als zufrieden nach Hause. Am Sonntag stellte sich dann Kaiserwetter ein und in den Bergen strahlte die Sonne von einem tiefblauen Himmel herab. Die Prognosen galten eigentlich auch für das Alpenvorland, aber hier blieb es eher Wolkenverhangen. Nachdem wir zuletzt auf dem Jochschrofen waren wußten wir das ab 1400m Südseitig Bruchharsch anzutreffen war, während sich darunter im Nebel der Pulverschnee hielt. Wir, das heißt (Wuisl) Olli, (Super) Mario und Dundee, wollten aber in die Sonne und dazu mußte ein Ziel mit knapp dieser Höhe her. Hinzu kam Ferienbeginn und der einzig schöne Tag am Wochenende, was einen Ansturm in den Bergen versprach und so fiel meine Wahl auf das Bildstöckle 1343m bei Tiefenbach. Flott fuhren wir staufrei zum Parkplatz oberhalb des kleinen Ortes und parkten (wir waren die einzigen!) schon in der wärmenden Sonne. Eine einsame (alte) Skispur zog den Hang empor und war kaum zu sehen, so daß wir problemlos im frischen Pulver die erste Stufe erklommen. Rundherum traumhafte Berggestalten der Allgäuer Alpen, von der Daumengruppe bis zum Ifen und somit ein Ambiente das sich sehen lassen konnte. So ging es immer weiter über gewaltig weite traumhafte Alpflächen bis wir in den Hochwald eintauchten, wobei es immer breit genug war und somit genug Pulver als Untergrund vorhanden war. Das Winterwonderland war ein einziger Bilderrausch und nach wie vor waren wir gänzlich alleine und so marschierten wir den letzten flacheren Teil auf einem Forstweg bis wir schließlich nochmals steiler durch Wald den Kreuz geschmückten Gipfel erreichten. Das Ganze mit einem Traum Panorama und schon suchten wir unter einer großen Tanne unseren Glühweinbrotzeitplatz, wo wir es uns in der herrlich auf uns herab scheinenden Sonne gemütlich machten. Dundee lag im frischen Pulver und er fühlte sich sichtlich wohl, während auch wir jeden Augenblick Vitamin D in uns aufsaugten. Ganz wie in alten Zeiten, so müßen Skitouren unter Spezln sein und so verging die Zeit fast zu schnell bis wir unsere Ski packten um die Abfahrt in Angriff zu nehmen. Die war natürlich wie es zu erwarten war einfach nur der purste Genuß aus Pulverschnee und Sonnenschein. Gefühlvoll schwangen wir uns die sanften Traumhänge hinab, so daß es nur so staubte. Problemlos ging es so bis zum Parkplatz und wir fuhren mehr als glücklich wieder nach Hause. Nun scheint die Schönwetterphase schon wieder vorbei zu sein, denn ab Montag Mittag wird es wohl zuziehen und den Rest der Woche eher mit Schneefall durchwachsen sein, aber wir werden sehen, denn bekanntlicherweise geht ja immer das eine oder andere. Somit wünsche ich Euch allen einen entspannten, wie auch ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!    

23/01/2023 - 26/01/2023 Die neue Woche begann entspannt mit einer "Indoor" Baustelle in Garmisch, wo ich bereits Mittags fertig war und gleich nach hause zu Dundee fuhr. Gemeinsam packten wir dann schnell die Halblech Skilifte an, die wohl am Wochenende im Betrieb waren, doch am Montag geschlossen schienen und wir so völlig alleine die breiten Pisten empor marschierten. Es lag Pulverschnee satt und so freuten wir uns bereits während des Aufstieges auf die Abfahrt. Sogar die Sonne blinzelte ein bisschen durch den sonst eher trüben Himmel. Bald erreichten wir die Bergstation und genoßen unsere Glühweinbrotzeit und Dundee natürlich den Dauerwälzelmodus. Wenig später folgte die Abfahrt und mal ganz ehrlich die war vom Feinsten, denn wir fegten durch den frischen Pulver das es nur so staubte. Dundee dabei mit einem Affenzahn, was kaum zu glauben ist, aber er fetzt wieder ganz wie früher vor seiner letztjährigen OP (was für ein Glück!!!). Wie üblich erreichten wir zu schnell die Talstation und fuhren glücklich mit einer weiteren Skitour im Gepäck nach Hause. Am Dienstag hatten wir in der Arbeit eine RSA (Baustellenabsicherung) Schulung. Ein mehr als trockener Stoff der über fast 8 Stunden von Folie zu Folie ging. Da reichte es gerade so noch um mit Dundee am Auer(haus)berg auf Skitour zu gehen und da dieser die meiste Zeit im Nebel war konnten wir in eine regelrecht arktisch eingefrorene Natur aufsteigen. Die Bäume waren fast schon wie im Böhmerwald von einer dicken Eiskruste überzogen, was wohl auf den beißend kalten Ostwind zurück zu führen ist. Bald war das ebenfalls Eis verkrustete Gipfelkreuz erreicht und wir genoßen somit die nahen Blicke, denn die Weite zum Alpenhauptkamm war dicht. Lange hielten wir uns sowieso nicht auf, denn es dämmerte bereits und so gingen wir die Abfahrt an. Problemlos schwangen wir uns die weiten Hänge der Südseite hinab und erreichten bald das geparkte Auto. Müde, aber vollends zufrieden den langen Tag erfolgreich abgeschlossen zu haben machten wir uns auf den kurzen nach Hause Weg. Am Mittwoch dann endlich ein "Schlechtwetterfreitag" und so rückte ich gleich zeitig mit Dundee nach Jungholz aus, denn gegen 13.00 Uhr hatte ich auch noch einen Zahnarzttermin. In Jungholz selbst noch Nebel, aber es war schon absehbar das wenige Meter oberhalb die Sonne schien und so war es dann auch als wir das erste Stück Richtung Pfeifferberg 1457m in herrlichsten Pulver hinauf spurten. Bald tauchten wir so in ein fantastisches Winterwonderland aus vereisten Bäumen, satten pulvrigen Weiß, dem dunklen Blau des Himmels und herrlich darüber die blendend grelle Sonne. Besser konnte es nicht sein und so war auch der Untergrund durchaus passabel für Dundee zu begehen, was uns flott auf den Kamm brachte. Die Ausblicke zum felsigen Sorgschrofen, den dahinter liegenden Allgäuer Hochgipfeln, den wilden Felszacken der Tannheimer bis zu den Ammergauer Bergen faszinierten durch ihre grandiose Schönheit. Problemlos spurten wir durch den Hochwald hinauf bis zum breiten Gipfelgrat, der uns durch tiefe Schneeverwehungen zum Kreuz leitete. Völlig einsam packten wir unter der strahlenden Sonne unsere Glühweinbrotzeit aus und genoßen den Augenblick aus vollen Zügen. Endlich mal eine Skitour die so ist wie eine Skitour sein sollte und so dauerte es eine ganze Weile bis wir in den Abfahrtsmodus wechselten. Klar das in diesem Traum aus Pulverschnee jeder Meter eine Offenbarung wurde und selbst die Waldpassagen waren kein Problem, so daß wir bald die freien Flächen oberhalb Jungholz erreichten und letztlich wieder in den Nebel tauchten. Hammergenial, was für eine tolle Tour und so fuhren wir mit einem kurzen Zwischenstopp beim Zahnarzt mehr als glücklich nach Hause. Am Donnerstag stellte sich nochmals so ein feiner sonniger Tag ein, allerdings sollte die Nebeldicke stärker sein und so sollte das Ziel höher liegen als der Pfeifferberg mit seinen 1457m. Mit dabei mal wieder der (Wuisl) Olli, der sich tapfer der Herausforderung Skitour stellte und so packten wir es gemeinsam mit Dundee am Oberjoch an. Ziel sollte zunächst die Ornach und dann der noch höhere Jochschrofen 1650m sein. Vom kostenlosen Parkplatz am Kinderhotel aus kämpften wir uns zunächst schräg durch Neuland bis wir die offizielle Route am gut gespurten Forstweg erreichten. Noch befanden wir uns in der eisigen Nebelsuppe, aber nach und nach wurde es heller. In der letzten Kehre tauchte dann schön langsam der blaue Himmel auf und als wir den gewaltigen Gipfelhang der Ornach betraten befanden wir uns bereits im strahlenden Sonnenschein. Das Ambiente konnte nicht mehr fantastischer sein und so stiegen wir in zunehmend harschigen Untergrund der Spur folgend empor. Die Ausblicke in die Allgäuer und Tannheimer Bergwelt einfach nur grandios, so das wir äußerst heroische Bilder aufnehmen konnten. Letztlich erreichten wir das Gipfelkreuz der Ornach und steuerten weiter die nun wieder pulvrigen Hänge des Jochschrofens an. Über einige Mulden und Buckel war der Gipfelkörper schnell erreicht und wir erklommen diesen noch linksseitig über den schmalen Grat. Ein kleines Gipfelkreuz war am Vermessungspunkt mit Draht befestigt und wir standen auf dem kleinen 1qm Fleck glüclich, wie auch happy um das satte Panorama einzusaugen. Einige Meter unterhalb richteten wir dann unseren Glühweinbrotzeitplatz ein und machten es uns in der wärmenden Sonne gemütlich. Während Dundee wieder in seinen Dauerwälzelmodus eintauchte richteten sich unsere Blicke auf das schier endlose Nebelmeer, das den Anblick des Patagonischen Inlandeises hatte. Durch die zunehmende Wärme konnten wir es durchaus mal länger aushalten und so hatte der Schnee im riesigen SO Hang auch etwas Zeit etwas weicher zu werden. Nach einer Weile gingen wir es dann doch an und stürzten uns in die geniale Abfahrt. Der absolute Hammer oberhalb des Nebels am Grat zur Ornach, im staubenden Pulver hinab zu schwingen. Dundee gab natürlich alles und ich freute mich das auch im tieferen Schnee mit seinem OP Fuß alles mehr als perfekt lief. Der dann folgende SO Hang ging besser als es zu erwarten war, wobei Olli sich seine Lorbeeren im Bruchharsch verdiente, denn Er fuhr die anspruchsvollen Stellen souverän und sturzfrei ab. Die Nebeldecke war schon etwas gestiegen und so tauchten wir noch am Ende des freien Geländes in die eisige Suppe ein. Der Forstweg ließ sich dann rassig hinab rauschen und bald erreichten wir unsere neu angelegte Querung die uns durch weichen Pulver noch bis zum Parkplatz führte. Klar das wir da mehr als geflasht nach Hause fuhren und da wartete schon der nächste Glücksmoment, denn meine hübsche Sofie kommt aus der Rehaklinik zurück (Yuhuuuuuuuuuuu!!!!). Das nun folgende Wochenende schaut nun am Freitag und Samstag eher mau aus, wobei dann zumindest der Sonntag mit Sonne in den Bergen punkten wird und da wird sicher wieder was gehen. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein entspanntes und erholsames Winterwochenende!!!    

20/01/2023 - 22/01/2023 Das Wochenende begann schon Mal mit einem verkürzten Arbeitstag und so konnte ich relativ früh mit Dundee Richtung meiner hübschen Sofie nach Bad Waldsee losfahren. Wobei wir darüber hinaus bis in die Schwäbische Alb in die Umgebung von Albstadt führen. Sofie hatte in der Klinik noch Anwendungen bis zum Nachmittag und so nützten wir die Zeit für Neuland Skitouren, da hier bald mehr Schnee lag als in unseren Vorbergen. Schon bei der Anfahrt kämpften wir uns durch einige Schneestürme, doch schließlich kamen wir passend zur Wetterbesserung in Burladingen bei der Skisportalm https://skilift-burladingen.de/ an. Hier findet sich der längste Schlepplift der Alb und so konnten wir voller Elan tätig werden. In völliger Einsamkeit stiegen wir die unpräparierte Piste empor und Dundee wälzelte sich erst einmal durch den frischen Pulver. Es folgten mehrere Stufen bis wir nach rechts abbogen und mit herrlichen Talblick den Kamm zur Bergstation verfolgten. Erste Skitour in der Schwäbischen Alb geglückt und so folgte die obligatorische Glühweinbrotzeit. Ein mehr als exotisches Ziel wenn man aus dem Allgäu kommt (Ha! Ha!), aber irgendwie genial und so packten wir die Abfahrt an. Rassig fegten wir die Pulverhänge hinab und waren so natürlich viel zu schnell am Parkplatz. Glücklich packten wir alles ein und führen weiter nach Ebingen, denn es war noch nicht vorbei. Hier wartete im Schatten der Wälder ein Traumskigebiet https://www.wsv-ebingen.de/skilift.html mit einer fast schon alpin anmutenden Skitour. Direkt vom Parkplatz weg stiegen wir in Pulverschnee satt auf und dazu der Hammer, es kam die Sonne bei einem strahlend blauen Himmel heraus. So stiegen wir auch hier einsam im linken Pistenbereich empor, bis eine durchaus steile Schneise zum Kammverlauf hinauf leitete. Es folgten das Anfangs erwähnte alpine Ambiente in Form von gewaltigen Jurakalkfelsen die mit Eiszapfen verziert waren. Entspannt querten wir mit herrlichen Tal - und Albblick zur Bergstation hinüber. Dahinter folgte noch ein kurzes Stück zum höchsten Punkt und so konnten wir bei perfekter Sonnenstimmung unsere Glühweinbrotzeit genießen. Skitouren in der Alb, eigentlich unglaublich, aber ein Erlebnis und auch in der Umgebung wäre noch soviel möglich. Unzählige Höhlen, Kletterfelsen, Gleitschirm Startplätze und Flüsse für unsere Kajaks, ein schier endloses Angebot an neuen Abenteuern. Doch für heute reichte es und wir gingen die Abfahrt an. Sanft gleiten wir die Querung hinüber bis wir in die Schneise hinein tauchten und regelrecht hinab schossen. Der Pulver staunte nur so während Dundee in bester Speed Manier runter fetzte. Wie zuvor waren wir dann schließlich zu schnell am Parkplatz und fuhren mehr als glücklich Richtung Bad Waldsee um meine hübsche Sofie abzuholen. Gemeinsam ging's dann weiter zur nah gelegenen Unterkunft in Bad Wurzach wo wir gemütlich den Abend verbrachten. Am Samstag rückten wir dann gemeinsam aus und wagten einen weiteren Skitouren Trip in die Schwäbische Alb. Auf dem Weg machten wir noch einen Stopp in Sigmaringen https://www.sigmaringen.de/ und schlenderten durch die mittelalterliche Altstadt mit dem gewaltigen Schloß, das schon von weiten, auf einen Felsen thronend, zu sehen ist. Es folgte noch ein kleines Früstück in einem edlen Kaffee bis wir weiter nach Strassberg in das Skigebiet "Piz Bohl" https://www.skiresort.de/skigebiet/bohl-strassberg/. Hier riß die Wolkendecke immer mehr auf und wir konnten sogar im Sonnenschein die geschlossene Skipiste in Angriff nehmen. Sofies erste Skitour in diesem Jahr und so stiegen wir in sanften Kehren unter den Jurakalkfelsen empor. Keine weiterer Tourengeher verirrte sich in dieses Gebiet und so gehörte das Skigebiet uns ganz alleine. Die Route selbst verlief malerisch in einem weiten Linksbogen bis zum Waldrand der Albhochfläche. Hier querten wir noch sanft steigend zur Bergstation hinüber und fanden ein sonniges Plätzchen unter den Bäumen. Respekt, meine hübsche Sofie ist wieder da und kann nach der schweren OP im letzten Jahr bereits wieder souverän angreifen (was bin ich froh!!!). Während Dundee sich genüßlich wälzelte fiel der Blick auf die gegenüber aufragende Burg und den weiten Höhenrücken der Alb. Es folgte eine feine Spezibrotzeit bis wir die Abfahrt angingen und die war natürlich rassig. Mit weiten Schwüngen fegten wir die geschlossene Piste hinab. Dundee sauste wie ein Wilder durch den frischen Pulverschnee, während Sofie kontrollierte Ihre ersten Schwünge ansetzte. Natürlich kamen wir wie üblich zu schnell am Parkplatz an und packten wieder alles in's Auto. Wenig später erkundeten wir noch einen Jurakalkriegel der unmittelbar über der Skihütte aufragte und faszinierend mit Eiszapfen bestückt war. Nach diesem kurzen Abstecher ging's wieder zurück Richtung Bad Wurzach, aber auf dem Weg blieben wir noch beim Kloster Kellenried stehen. Hier sollen Nonnen zum Ende des zweiten Weltkrieges hin eine Art Luftschutzkeller in eine Molassewand im Aichertobel gegraben haben und das wollten wir finden https://www.lochstein.de/hoehlen/D/sw/diverse/oberschwaben/kellenried/kellenried.htm. Schon der Anmarsch zum Tobel wurde durch etliche Pferdestallungen erschwert, denn mit Dundee mußten wir diese weit umrunden. Dennoch erreichten wir den Tobel, dessen Seitenwände arg steil hinab führten und es war heikel hier einen Abstieg zu finden. So marschierte Sofie zunächst oberhalb mit Dundee entlang während ich vorsichtig hinab kletterte, dem Bach über zahlreiche Bäume steigend folgte und tatsächlich den ersten, von drei Höhleneingängen fand. Da die Anlage wie ein "E" angelegt war folgten die beiden anderen im weiteren Bachverlauf. Darüber führten die Molassewände nahezu senkrecht empor und es gab kein direktes durchkommen, aber auf der gegenüberliegenden Seite schien es machbar und so kraxelte ich hinauf, querte nochmals den Bach und traf bald auf Sofie, die mit Dundee immer noch an der Kante entlang marschierte. Gemeinsam stiegen wir dann in den Tobel über die gefundene Route ab. Nur auf den letzten 5m benutzten wir ein Hilfsseil und so standen wir wenig später vor dem großen Stollenloch. Es kamen die Stirnlampen zum Einsatz und schon tauchten wir in die finstere Welt ab. Die Anlage hatte gewaltige Ausmaße mit mehreren Kammern. Es fanden sich Höhlenspinnen, Höhlenfalter und sogar eine Fledermaus, so daß sich ein absolutes Höhlenerlebnis ergab. Es dauerte seine Zeit bis wir das gesamte "E" erkundet hatten und berauscht zum Eingang zurückkehrten. Was für ein Abenteuer und so stiegen wir wieder über den rauschenden Wasserfall hinauf Richtung Tobelkante. Gemütlich schlenderten wir dann an den Pferdekoppeln entlang zurück zum Parkplatz und fuhren weiter nach Bad Wurzach, wo wir den Tag völlig entspannt in der Vitalium Therme https://www.feelmoor.de/feelmoor-therme?gclid=CjwKCAiA2rOeBhAsEiwA2Pl7Q5FjELSAX_TBQEuhnGHSt3KkjmM4G9ArACqTdAvyF_jWe4Qa3zc2fxoCkCsQAvD_BwE ausklingen ließen. Die Straßen waren sowohl am Abend als auch in der Früh nicht besonders gut geräumt und es schneite weiterhin, aber dennoch wagten wir am Sonntag nochmals eine Fahrt in die Schwäbische Alb. Dabei war uns das Glück mehr als hold, denn je näher wir kamen, desto sonniger wurde es und so konnten wir vom Parkplatz weg an den Tailfinger Skiliften https://www.skigebiete-test.de/skigebiet/albstadt-tailfingen.html bei Albstadt unter einem blauen Himmel empor steigen. Wie üblich Einsamkeit pur und so zogen wir völlig entspannt unsere Spur durch den frischen Pulver über die weit ausholende Familienabfahrt empor. Weiß glitzerten die Bäume und Sträucher bis wir den Kamm erreichten. Hier zog sich die Route leicht steigend durch den Hochwald hindurch bis zur Bergstation, wo sich schon der Wegweiser zum nächsten Ziel, dem Leimenfelsen https://www.albstadt-tourismus.de/Media/Ausflugsziele/Aussichtspunkt-Leimenfels#/article/da2843b6-3e1b-4ade-a7e9-5b36a1a0ea46 befand. Sofie auch heute wieder mehr als souverän und es waren sogar einige Höhenmeter mehr die Sie problemlos packte.  Leicht steigend leitete dann der Weg durch den von der Sonne fast schon mystisch angestrahlten Wald bis wir zum Aussichtsplatz auf dem Felsen gelangten. Ein spektakulärer Platz, einem Adlerhorst gleich mit fantastischen Tiefblicken auf Albstadt und zahlreichen Höhenzügen der Schwäbischen Alb. Während es an den meisten Skitourenbergen in den Alpen düster war hatten wir hier einen Traumtag, an einem grandiosen Platz der romantischer nicht sein konnte. Gemütlich saßen wir auf der Bank und tankten Sonne satt, während sich Dundee durch den Pulverschnee wälzelte. An allen Tagen so ein Wetterglück und somit 4 Skitouren/Neuland in der Schwäbischen Alb, was ich kaum erwartet hätte und davon zwei mit meiner hübschen Sofie! Es folgte dann die Abfahrt und die war auf der breiten Familenabfahrt der reine Hammer. Mit Genuß schwangen wir uns die weiten, immer noch einsamen Hänge der Familienabfahrt hinab bis wir wieder die Talstation erreichten. Sofie mittlerweile wieder ganz die Abfahrtsspezialistin wie in den letzten Jahren und Dundee natürlich im Speedmodus, so das es nicht besser sein konnte. Wow, so eine tolle Tour und das gekoppelt mit Einsamkeit, Sonne und alpin anmutenden Ambiente auf dem spektakulären Leimenfelsen. Klar das wir da mehr als glücklich, mit einem Zwischenstopp in einer Pizzeria in Scheer, nach Bad Waldsee zurück fuhren. Hier mußte ich mich leider von meiner hübschen Sofie verabschieden, denn noch diese Woche bleibt Sie auf Kur und so fuhr ich mit Dundee alleine (....wein!) nach Hause und das geniale Wochenende, das einem Kurzurlaub mit unzähligen Abenteuern glich nahm sein Ende in Bernbeuren. Nun kommt die neue Woche und da ja genug Neuschnee liegt stehen den Hausberg Skitouren nichts im Wege. Am Donnerstag kommt auf jeden Fall meine hübsche Sofie (yuhuuuuu) nach Hause und das ist schon mal mehr als Glück für die kommenden Woche. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!! 

16/01/2023 - 19/01/2023 Wie sollte es auch anders sein, die Woche startete in der Arbeit schon mal restlos desaströs. Null Vorbereitung und eine Bauleitertätigkeit zu der ich wie die "Jungfrau zum Kind" kam. Verzweifelt saß ich die meiste Zeit am Telefon und versuchte noch irgendwas zu retten, aber es war nahezu hoffnungslos. Letztlich flüchtete ich noch mit Dundee zu den Spießerliften und konnte an den geschlossenen Pisten ohne Kunstschnee im freien Gelände eine traumhaft sonnige Pulverschneeskitour reißen. Endlich Bilder die zur Jahreszeit passen mit verschneiten Bäumen, strahlend blauen Himmel und butterweichen Schnee. Na also, somit funktionierte wenigstens das und so genoßen wir an der obersten Liftstation in der Sonne unsere verdiente Glühweinbrotzeit. Die dann folgende Abfahrt war dann wie es zu erwarten war eine echte Offenbarung und wir fegten durch den staubenden Pulver das es die reinste Freude war. Flott erreichten wir so den Parkplatz und wir fuhren zufrieden und mehr als glücklich nach Hause. Der Dienstag verlief Arbeitstechnisch ähnlich, aber es ließen sich erste Baustellen generieren und so konnte ich später auch nochmal mit Dundee auf Skitour ausrücken. Nachdem es kälter geworden war wurde überall fleißig beschneit, was den Untergrund dementsprechend hart machte. Als Ziel wählte ich dann doch nochmals die Krinnenalpe, da hier die Lifte mangels eines Betriebsleiters nach wie vor still stehen. Der Naturschnee reichte aber vollkommen und die dazu gekommenen 5cm Pulver machten das Ganze nahezu perfekt. Dundee kam jedenfalls aus dem wälzeln nicht mehr heraus und so legten wir die einsame Spur völlig alleine an. Die Blicke dabei immer auf die Felsbastionen der Ammergauer um Flüh, Gimpel und Kellespitze gerichtet. Bald war die geschlossene Krinnenalpe erreicht und wir gaben uns im Windschatten der Hütte unsere verdiente Glühweinbrotzeit. Nach einer Weile folgte die Abfahrt und die war logischerweise ein purer Traum aus frischen Pulver und weiten Flächen in der kaum steilen Piste. Wie üblich fuhren wir mehr als entspannt nach Hause. Hier lagen dann schon die frisch gelieferten Winterreifen, denn meine beiden vorderen hatten kaum mehr Profil und so fuhr ich noch mit Dundee zum Elbsee. Hier drehten wir gleich noch eine letzte sonnige Runde ehe Franzi eintraf und mir die Reifen in seiner Werkstatt auf die Felgen montierte (Vielen Dank!). Zuletzt hatte ich ja selbst in Nesselwang Probleme zum Parkplatz hinauf zu fahren, weil die Räder durchgingen. Jetzt ging's dann endgültig zurück nach Bernbeuren  und ich konnte mich weiterhin meiner Büroarbeit/Telefon widmen. Am Mittwoch war zumindest Schlechtwetter angesagt und das sowohl in der Arbeit wie auch in den allgemeinen Prognosen. Dennoch erwischte ich mit Dundee an der Waldabfahrt in Jungholz ein sonniges Fenster um im unverspurten Pulver aufzusteigen. Während auf den Hauptpisten der Routine mäßige Kunstschneeirrsinn seinen Lauf nahm hatten wir hinter halb in den Wäldern eine nahezu göttliche Ruhe. Bald war die oberste Liftstation erreicht und wir gönnten uns die wohlverdiente Glühweinbrotzeit. Im Westen war die Schlechtwetterfront deutlich zu sehen und so packten wir nach etlichen Dundeewälzelaktionen die Abfahrt an um noch rechtzeitig hinab zu kommen. Der unverspurte Pistenbereich, wie auch die Waldabfahrt waren durch den frischen Pulver natürlich eine reine Offenbarung und so waren wir wieder einmal viel zu schnell, dafür aber trocken am Parkplatz in Jungholz angerauscht. Danach fuhren wir zufrieden nach Hause und ich konnte meine Organisatorischen Bürogeschichten weiter voran treiben. Am Donnerstag war dann noch einmal Großkampftag und eine Telekomstörung angesagt. Mehrere Baustellen hatte ich organisiert und diese liefen auch bestens während während ich auf meiner Störung in Halblech spleißte. Halblech wie gesagt und da war der "Magic" Buchenberg nur einen Steinwurf weit entfernt. Sogar der in den letzten Tagen stürmische Wind hatte am heutigen ein Einsehen und so war das Ziel nach Abschluß der Baustelle klar. Flott sprintete ich von der Talstation den steilen westlichen Anstieg empor und erreichte sogar mit etwas Sonneneinstrahlung die Buchenbergalm. Der Wind stand ganz sanft aus nördlichen Richtungen an und schon legte ich als einziger meinen Eona3 aus. Prompt kam der Wind sogar leicht aus Süden, aber das konnte meinen Start nicht verhindern, denn in der minimalen Schneeauflage konnte ich bestens anlaufen und hob noch vor der Kante ab. Mal wieder in der Luft und so gleitete ich Richtung Füssener Seenplatte hinaus, während sich dahinter die Felsriegel der Tannheimer berge abzeichneten. Die Luft war komplett ruhig und so zog ich meine Kreise völlig entspannt über Buching bis ich zum Landeplatz abbog. Noch eine letzte Runde und schon setzte ich sanft zur Landung an die dann megasoft erfolgte. Schnell packte ich im Schnee trocken meinen Schirm zusammen und fuhr gleich Heim zu Dundee. Es war immer noch leicht sonnig so daß wir eine landschaftlich äußerst ansprechende Tour in's Wasenfilz unternehmen konnten. Die Seenlandschaft präsentierte sich völlig als Eislandschaft faszinierte an jeder Ecke auf's neue. Dundee hatte jedenfalls einen Mords Spaß und kugelte durch die gefrorenen Wiesen bis wir schließlich wieder am Parkplatz ankamen. Völlig entspannt fuhren wir so nach Hause und das Wochenende kann kommen, wobei die Wetter Aussichten eher wechselhaft sind. Ich versuche mich mal mit Skitouren in der Schwäbischen Alb, da ich in Sofies (meine hübsche) Nähe eine Ferienwohnung gefunden habe und da wohl sogar ein hauch mehr Schnee liegt, aber wir werden sehen. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein möglichst erholsames, wie auch erlebnisreiches Wochenende!!!        

13/01/2023 - 15/01/2023 Am Freitag erforderte eine Telekomstörung wieder einmal den vollen Einsatz in einer düsteren Baugrube, aber wie üblich konnte mit dem hereinbrechenden Wetterwechsel das Ende nicht eingeläutet werden, so daß der Abschluß vorerst mal verschoben wurde. Papierkabel und Regen sind einfach nicht zu vereinbaren und so konnte ich dann doch noch am frühen Nachmittag mit Dundee nach Nesselwang ausrücken, was in Anbetracht des zunehmend stärker werdenden Grauswetters die naheliegendste Wahl war. Zumindest erwischten wir ein fast trockenes Fenster mit einigen Sonnenstrahlen und konnten so problemlos die ohnehin geschlossene Piste empor marschieren. Allerdings nahm der Sturm immer mehr zu, so daß wir froh waren am Ziel bei der Enzianstube im Windschatten unsere Glühweinbrotzeit gemütlich einschmeißen konnten. Allerdings hielten wir es nicht allzu lange aus und so packten wir dann doch lieber die Abfahrt an. Der Untergrund war insgesamt so gar nicht schlecht zum fahren und so schwangen wir uns teils auf breiten, aber auch arg zusammen geschrumpften Engstellen rassig, mit Blick auf einen Regenbogen zur Talstation hinab. Kaum waren wir dann im Auto begann es endgültig richtig zu schütten und da wußten wir das wir alles richtig gemacht hatten, so daß wir mehr als zufrieden nach Hause fuhren. Am Samstag stand wieder ein Besuch bei meiner hübschen Sofie in Bad Waldsee an und zuvor mußte ich natürlich noch mit Dundee ausrücken. Über Nacht fiel Neuschnee bis auf ca.1100m und so versuchten wir unser Glück in Jungholz an der Waldabfahrt. Wir wurden nicht enttäuscht, denn vor dem Wetterwechsel konnten wir in traumhafter Morgenstimmung unter einem blauen Himmel im Winterwonderland aufsteigen. Problemlos ohne Kunstschnee erreichten wir die oberste Station und genoßen im Banne des felsigen Sorgschrofens unsere Glühweinbrotzeit. Nach einer entspannten Weile gingen wir die Abfahrt an und die war natürlich der absolute Oberhammer, denn wir pflügten endlich mal wieder durch frischen Pulverschnee. Dundee ging dabei ab wie nur gerade was und so waren wir wie üblich viel zu schnell am Parkplatz. Schnell luden wir ein, fuhren nach Hause und ich dann weiter über Kempten, Memmingen, Leutkirch nach Bad Waldsee. Hier wartete schon meine hübsche Sofie vor der Klinik und schon fuhren wir weiter Richtung Ravensburg. Unweit davon entfernt liegt der Schmalegger Tobel https://de.wikipedia.org/wiki/Schmalegger_Tobel und hier stiegen wir gleich in eine Urwaldartige Landschaft mit fantastischen Wasserfällen hinab. Teilweise waren die waghalsigen Brücken marode und gesperrt, aber das konnte uns nicht aufhalten bis wir zuletzt noch die kleine Höhle https://www.lochstein.de/hrp/erdstall/andere/schmalegg/schmalegg.htm im steilen Schluchthang fanden. Der Eingang mystisch anmutend zwischen zwei riesigen Bäumen und im inneren nach einer Kammer noch mit zwei Gängen ausgestattet, so das durchaus die Stirnlampen zum Einsatz kamen. Nach diesem kleinen Abenteuer fuhren wir in das wenig entfernte Weingarten und machten erst einmal verdient Pause mit Kaffee, wie auch leckeren Kuchen. Danach statteten wir der Altstadt und der Basilika (der größte Barockbau Deutschlands) https://de.wikipedia.org/wiki/Basilika_St._Martin_(Weingarten) einen Besuch ab. Da hier renoviert wird konnten wir allerdings nicht komplett durch das gewaltige Kirchenschiff gehen und so fuhren wir glücklich mit dem abwechslungsreichen Erlebnissen noch zu einer gemütlichen Einkehr im Mühlbergstüble in Bad Waldsee zurück. Leider erfolgte dann wieder der Abschied und ich mußte schweren Herzens nach Hause fahren. Am Sonntag war eigentlich extrem düsteres Wetter vorhergesagt, aber irgendwie erwischte ich mit Dundee ein trockenes Fenster in Jungholz an den Schwandenliften. Beiderseits Grün, denn der schöne Schnee vom Vortag war bereits geschmolzen, aber auf der alten Kunstschneepiste hielt sich noch eine Schicht und so hatten wir eine traumhafte Unterlage. Problemlos stiegen wir bis zum Plateau Ausstieg auf und konnten auf den aufgestellten Liftsitzen völlig relaxt unsere Glühweinbrotzeit genießen. Wenig später rauschten wir beglückt die jungfräuliche Piste hinab und kamen wenige Minuten bevor das Wetter edgültig wechselte am Auto an. Als wir wegfuhren schüttete es bereits wie aus Eimern und da kann man nur sagen alles richtig gemacht. Nun scheint es in den kommenden Tagen doch glatt kühler zu werden und zunächst noch sonnig, aber ab Wochenmitte eher düster, wobei die Hoffnung auf Neuschnee liegt. Also mal sehen was da so kommt und somit wünsche ich Euch allen einen soften Start in die neue Arbeitswoche!!! 

09/01/2023 - 12/01/2023 Der Wochenstart entspannt mit einem "Schlechtwettertag", wobei das in den Bergen gleich ganz anders aussah, denn während es im Vorland regnete hatte es hier etwas geschneit und dieser Neuschnee war geradezu ideal um auf den alten Kunstschneestreifen herausragende Bedingungen vorzufinden. So wagte ich mit Dundee einen weiteren versuch am Oberjoch und dieses mal war Dank Ferienende endlich die gewünschte Einsamkeit vorhanden. Problemlos stiegen wir in gut 10cm frischen Pulver die Piste empor und freuten uns schon während des Aufstieges auf die Abfahrt. Sorgschrofen, Spießer und die Nagelfluhkette bildeten dabei die Blickfänger, natürlich mit zahlreichen Dundeewälzeleinlagen (Ha! Ha!) unterbrochen. Es ist halt einfach sein Element...Schnee und so hatten wir bald die oberste Station der Wiedhagbahn erreicht. Hier konnten wir sogar im freien Gelände noch zur Bergwachthütte marschieren und unsere Glühweinbrotzeit genießen. Endlich ein Hauch von Winter und so packten wir nach einer Weile die Abfahrt an. Rassig schwangen wir uns staubend im frischen Pulver die Hänge hinab und mal ehrlich was war das für ein Unterschied zu dem Eisgekratze der letzten Tage. Dundee konnte auch wesentlich besser laufen ohne seine "Steigeisen" auszufahren und so waren wir wieder einmal viel zu schnell am Parkplatz. Klar das wir da mit so einer Aktion im Gepäck mehr als zufrieden nach Hause fuhren. Am Dienstag das gleiche Spiel zunächst aufstehen und dann erfahren das die Arbeit doch ausfällt und so konnte ich mit Dundee die nächste Pulverschneeskitour einleiten. Über Nacht hatte es noch etwas tiefer geschneit und so konnten wir in Nesselwang bei gut 20cm Neuschnee die komplett unverspurte Piste aufsteigen. Das wurde auch Zeit und so kam genau das richtige "Feeling" in diesem Winterwonderland auf. Problemlos spurten wir so bis zur Mittelstation mit der Enzianstube auf und hatten unsere Glühweinbrotzeit wahrlich verdient. Wann ist es hier schon einsam, wo sonst Hundertschaften aufsteigen, aber so genoßen wir die Momente und Augenblicke dieser herrlichen Skitour für uns ganz alleine. Als Krönung dann die Abfahrt die keine Wünsche offen ließ und so schwangen wir uns durch den pulvrigen Neuschnee vergnügt bis zum Parkplatz hinab. Jetzt können wir nur hoffen das es so weiter geht, wobei die Temperaturen sehr sprunghaft sind und so bleibt vorerst die Hoffnung, der Schnee in Tallagen eher nicht. Am Mittwoch ereilte mich dann das Schicksal in der Hopferau in Form eines Papierkabels und das auch noch an einem Bach. Der ultimative Sumpf war vorprogrammiert, aber so war ich auch in der Nähe des Drachenlochs am gleichnamigen Köpfle und so stieg ich zwischendurch kurzerhand auf den kleinen Gipfel und stattete der kleinen Durchgangshöhle einen Besuch ab. Die engen, knapp 30m waren sogar halbwegs trocken und so erhielt ich ein durchaus spannendes Höhlenabenteuer. Eine kleine Abwechslung bevor ich das Kabel einspleiste und am frühen Nachmittag nach Hause fuhr. Schnell lud ich Dundee ein und fuhr zum flott dahin schmelzenden Schnee am Konradshütterl bei Vils. Die geschlossene Skipiste erlaubte uns vor einbrechen des Wetterwechsels noch eine feine Skitour im frischen, aber auch bereits nassen Schnee. Nach einer kurzen Spezibrotzeit an der Bergstation schwangen wir uns auch schon wieder genußreich in's Tal und kaum das wir im Auto waren begann es auch schon zu regnen. Immerhin war auch dieser Tag erfolgreich mit einem Doppelpack genutzt und so fuhren wir glücklich nach Hause. Die zunehmende Schneeschmelze des Regenwetters am Vortag führte Dundee und mich am Donnerstag etwas tiefer in die Bergwelt. Besser gesagt in's Tannheimer Tal zu den geschlossenen Krinnenlifte (kein Betriebsleiter!) und so gingen wir hier unsere Skitour in reinem Naturschnee und Sonnenschein an. Dieser reichte gerade so um die unterste Kehre der Piste zu bewältigen, aber mit zunehmender Höhe wurde es immer besser. Im Rücken die gewaltigen Felskolosse der Tannheimer um Rote Flüh, Daumen und Kellespitze, so daß der Aufstieg durchaus ein alpines Ambiente bekam. Unterwegs war kein einziger außer uns und so gehörte die Route uns ganz alleine. Nach und nach überzog sich der Himmel wieder, aber es blieb trocken. Nach dem letzten, etwas flacheren Abschnitt erreichten wir die malerisch gelegene Krinnenalpe und schon machten wir uns über die mitgebrachte Glühweinbrotzeit her. Na also es geht doch mit Ski, auch wenn die Tourenauswahl arg begrenzt ist und ebenso bleibt die Hoffnung auf Besserung in den nächsten Wochen. Mit Genuß schwangen wir uns dann die Skipiste hinab, wobei besonders Dundee in den Speedmodus schaltete und ich ganz stolz auf den Buben war, denn der fetzte wie ein ganz junger die Hänge hinab und von seinem operierten Fuß ist rein gar nichts mehr zu merken. Wie üblich erreichten wir zu schnell die Talstation und fuhren äußerst zufrieden, wie auch glücklich nach Hause. Nun scheinen weitere, ziemlich wechselhafte Tage anzustehen und was dabei an Neuschnee kommt muß erst abgewartet werden. Irgendwie wird dann auch da das eine oder andere gehen, aber wir werden sehen und somit wünsche ich Euch allen ein entspanntes, wie auch erlebnisreiches Wochenende!!!

06/01/2023 - 08/01/2023 Das Wochenende begann am Freitag/Hl. Drei Könige Feiertag mit Hochdruck und so mußte ein Mix aus verschiedenen Touren her, denn schließlich war meine hübsche Sofie bereits auf Kur in Bad Waldsee, wo ich natürlich auch hin wollte. So startete ich zur grandiosen, in allen Rottönen schimmernden Morgenstimmung mit Dundee zum "Platzerl", eine einsame Tour die mit fantastischen Bildern wahrlich nicht geizte. Im Anschluß traf ich mich in Mod mit Olli (Wuislair) und Manu (Haderair), so daß wir gemeinsam oder besser gesagt mit zwei Autos, da ich ja zu Sofie weiter wollte, zum Kapf/Paradies https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=739 hinter Oberstaufen fuhren. Zuvor hatte ich bei der Westallgäuer Flugschule angerufen und unsere Aktion abgesegnet. Am Landeplatz trafen wir selbige, denn die schulten bereits zum ersten Kurs des Jahres und während der Flugschulbus hinauf fuhr schulterten wir unsere Flügel und marschierten los. Zwischen Nagelfluhfelsen, Almhütten, Weiden und Wälder schraubten wir uns aussichtsreich in die Höhe. Bald war so die Paßstraße erreicht und es folgte der letzte Anstieg vom Café hinauf zum Startplatz, wo sich die letzten Flügschüler in die Luft begaben. Der Fluglehrer Gugi gab uns dann wohl die ausführlichste Einweisung in ein Fluggebiet die wir jemals hatten und so machten wir uns alle drei bestens "geschult" auf den Weg. Zunächst startete Olli souverän im "Schwanenseestil", gefolgt von Manu der einen Streckenrekord über die Startwiese hinlegte und zuletzt ich, so daß wir alle in der Luft waren und unseren Flug genießen konnten. Ich sag es immer wieder.....was für ein Winter und so kreisten wir ohne Handschuhe/Mütze über den malerischen Tal bis wir schließlich bei den geparkten Fahrzeugen sanft landeten. Schnell den Schirm in's Auto, noch verabschieden und schon fuhr ich mit einem flotten Reifen über Wangen nach Bad Waldsee. Endlich konnte ich meine hübsche Sofie wieder in den Arm nehmen und schon rückten wir auch noch auf eine kleine Tour zum Schloß Wolfegg https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Wolfegg aus. Über eine malerische Schlucht mit einem plätschernden Bach erreichten wir das faszinierende Schloß und die erstaunlich prunkvolle, dazugehörige Kirche. Durch gigantische Baumriesen gesäumte Hänge stiegen wir auf einer weiteren Route wieder ab und erhielten so eine abwechslungsreiche Runde. Als nächstes fuhren wir zurück nach Bad Waldsee https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Waldsee und schlenderten durch die verzückende Altstadt, wo wir auch einkehrten. Zuletzt machten wir es uns in der Therme der Reha Klinik in den Sprudelbecken, wie auch in der Sauna gemütlich und so konnte der Tag "arm in Arm" mit meiner hübschen Sofie ausklingen. Am Samstag punktete das Wetter mit strahlendem Sonnenschein und da auch in Jungholz die Skilifte das "Handtuch" schmissen packte ich mit Dundee hier die Kunstschneerestestreifen an. Da diese noch kurz vorher in Betrieb waren konnten wir problemlos aufsteigen und bekamen eine durchaus passable Skitour zusammen. Das ganze natürlich in absoluter Einsamkeit und so war am Plateauaustieg die Glühweinbrotzeit mehr als verdient. Nach einer längeren Dauerwälzelaktion gingen wir dann die Abfahrt an und kurvten die blendend weißen Streifen bis zum Parkplatz hinab. Immerhin eine Skitour geknackt und schon fuhren wir weiter Richtung Rottachspeicher. Hier packten wir die nächste Aktion, nur mit dem Unterschied als walk and fly und so stieg ich mit Dundee die weiten Alphänge bis zum aussichtsreichen Kamm empor. Der Wind stand sensationell an und schon legte ich meinen Flügel mit Seeblick aus. Dundee machte es sich derweil unter einer Tanne gemütlich und kaute Lammstreifen, während ich sanft aufzog, unmittelbar abhob und weit über die Allgäuer Landschaft hinaus flog. Es trug sensationell und so zog ich weite Kreise bis ich schließlich sanft beim Auto landete. Schnell packte ich meinen Eona zusammen und fuhr um den Rücken herum und parkte auf dem Kammparkplatz. Flott marschierte ich das kurze Stück zu Dundee und wir gingen gemeinsam zum Auto zurück oder besser gesagt kurz davor, denn in den weiten sonnigen Wiesen machten wir es noch einmal gemütlich und ich konnte so meinen Schirm zum trocknen auslegen. Nach einer entspannten Pause packte ich schließlich alles zusammen und wir fuhren mehr als glücklich nach Hause. Am Sonntag stand dann der Wetterwechsel bevor und so eilte ich bereits am frühen Morgen mit Dundee zum Oberjoch. Hier endete die Skitour bereits am restlos gefüllten Parkplatz, wo auf den kümmerlichen Resten sich ein Skitouren Trupp mit mehreren Bergführern und gut 150 Teilnehmern auf den Weg machte (geht's noch??????). Fluchtartig fuhren wir zurück nach Jungholz und wagte den Versuch an den Schwandenliften zu gehen, was sich als Glücksgriff erwies, denn die Piste war in einem erstaunlich guten Zustand und so war es ein leichtes bis zur Bergstation aufzusteigen. Hier folgte die obligatorische Glühweinbrotzeit, bis wir uns schließlich genußvoll über das relativ breite weiße Band hinab zum Parkplatz schwangen. Zufrieden fuhren wir nach Hause, wo es sich dann Dundee nach den zahlreichen Skitouren zu einem Schläfchen gemütlich machte. Ich fuhr dann gleich weiter Richtung Bad Waldsee um ein weiteres mal meine hübsche Sofie auf Ihrer Kur zu besuchen. Auf dem Weg legte ich noch einen kurzen Zwischenstopp am westlichen Skilifthang hin und baute ein kleines walk and fly ein. Wahrscheinlich der letzte Flug für längere Zeit, denn die Prognosen sprechen für die kommende Woche eine deutliche Sprache. Nach diesem kleinen, vergnüglichen Einsatz fuhr ich flott weiter bis zur Kurklinik, packte meine hübsche Frau in's Auto und schon gingen wir eine Tour in der unmittelbaren Umgebung an. Ziel wurde das faszinierende Wurzacher Ried https://www.wurzacher-ried.de/wurzacher-ried mit den Haidgauer Quellseen https://www.wurzacher-ried.de/haidgauer-quellseen. Die Rundtour wurde ein landschaftlicher Leckerbissen, denn der Weg führte mit Holzstegen durch das gewaltige Moorgebiet bis wir schließlich die kristallklaren Quellseen erreichten. Im Anschluß entspannten wir uns noch in der Therme in Bad Waldsee und gingen zuletzt gepflegt in einer hervorragenden Pizzeria essen. So war der Tag auch wieder mehr als perfekt ausgenützt und ich mußte leider ohne meiner hübschen Sofie den nach Hause Weg antreten. Mal sehen was die so schlecht prophezeite Woche bringt, außer grauenvolle Einsätze in der Arbeit, wobei der Montag schon einmal gecancelt ist, also schon mal ein guter Anfang und somit wünsche ich Euch allen einen soften Start in die neue Woche!!!  

03/01/2023 - 05/01/2023 Die Woche begann, wie soll es auch anders sein sommerlich (!!!!!) und so rückte ich gleich Vormittags mit Adrian (Eiswürfelair), wie auch Dundee zum günstig gelegenen Hausberg aus. Weiter südlich tobten die Föhnwinde zu stark, was die Prognosen so gar nicht hergaben, denn eigentlich sollte es schwächer als am Vortag sein. Egal, so stiegen wir entspannt vom extrem lieblichen Weiher die weiten Hänge bis zum Hochwald empor. Hier marschierten wir dann zwischen den Bäumen hindurch bis wir schließlich in den oberen Wiesen zum Gipfel hinüber querten. Zu unserem erstaunen war bereits ein Flieger am Start, was ich bisher auch noch nicht gesehen habe. Zum Glück endlich mal ein ganz normaler mit dem man bestens ratschen konnte und so legte ich mal meinen Eona3 aus. Der Wind stand satt in Föhnböen an und es war so ein leichtes unmittelbar abzuheben, wobei der Wind kurzeitig immer nachließ und so mehrmaliges anlaufen nötig war um endgültig den Flug anzutreten. Klar das ich wieder die weite Flugroute, mit fantastischen Alpenblick bis zum Weiher packte und hier soft landete. Schnell den Schirm verstaut und ein weiteres mal aufgestiegen damit sich auch Adrian mit einem souveränen Rückwärtsstart hinaus hauen konnte. So hatte auch Er seinen 20° Traumflug während Dundee sich in den Wiesen wälzelte. Zuletzt stieg ich gemeinsam mit Dundee ab und wir trafen uns alle am geparkten Auto. Schnell fuhren die wenigen Meter nach Hause und luden um, sprich wir packten die Kajaks auf Adrians Auto und fuhren dann mit zwei Fahrzeugen zum Ausstiegspunkt der Kajak Route durch die Wertach bei Görisried http://www.kajaktour.de/wertach.htm. Hier blieb mein Duster stehen und so fuhren wir gemeinsam zum Einstiegspunkt bei Haslach, am Ende des Grüntensees. Eine neue Kajaktour konnte beginnen und so schleppten wir die Kajaks eine steile Böschung zum Fluß hinab. 12Km Länge und Wildwasser Schwierigkeiten bis II waren geboten und dazu der landschaftliche Reiz durch eine Schlucht zu fahren. Immer wieder stellten uns kleine Stufen und blockige Stellen vor Herausforderungen, wobei bloß ich einmal unnötig ausstieg weil ich fotografierend an einem Stein hängen blieb (Ha! Ha!). Auf alle Fälle für die Jahreszeit viel zu warm, selbst im Wasser und das ist eigentlich schon mehr als unfassbar. Letzten Endes erreichten wir glücklich und erschöpft unser Ziel, so daß wir die Kajaks auf meinen geparkten Duster packten um noch Adrians Auto zu holen. So fuhren wir dann mehr als zufrieden mit einem fantastisch genützten Tag entspannt nach Hause. Am Dienstag dann ein regnerischer Tag der endgültig den Schneeresten das "Aus" gab, aber es hatte auch den Vorteil das in Balderschwang der Skibetrieb eingestellt wurde, wobei hier noch eine Piste (Schelpenbahn) noch bestand. Zumindest für das Skitourengehen kein Problem und so fuhr ich gleich mit Dundee über den Riedbergpass zum großen Parkplatz an der Talstation. Außer ein paar Fußgängern war nichts los und so gingen wir es gleich an und marschierten den bockig harten Kunstschneestreifen empor. Was für ein Winter, wobei schon der Name nicht passt, aber immerhin waren wir mit Ski unterwegs. Dundee kugelte und wälzelte sich trotzdem vor Freude durch den weißen Streifen und nach und nach kamen wir der Bergstation näher. Die nicht ganz 450Hm waren für das Wetter auch mehr als genug und zuletzt ging es nochmals flach bis zum Gipfel mit der kleinen Bergwachthütte, wo wir es uns zur Glühweinbrotzeit gemütlich machten. Nach einer Weile packten wir die Abfahrt an und die wurde natürlich rassig, denn auf dem eisigen Untergrund ging's flott dahin, so daß Dundee meist mehr am Rand in den grünen Wiesen lief. Wenig später kurvten wir schon die letzten Meter zum Parkplatz hinab und fuhren zufrieden mit einer Skitour in den Heimatbergen nach Hause. Am Mittwoch zumindest am Vormittag zum Teil sonnige Stimmungen, wobei es allerdings sehr schnell aus Westen wieder zu machte und später stürmisch, wie auch regnerisch wurde. Dazwischen konnte ich zum Glück mit Dundee noch an den einsamen Grenzwiesliften am Oberjoch den üblichen Kunstschneereststreifen nützen und eine weitere Skitour zum Schmugglernest abgreifen. Nach einer verdienten Glühweinbrotzeit rauschten wir wieder hinab und fuhren zufrieden nach Hause, denn zumindest haben wir nochmals in Hausbergnähe eine Tour abgreifen können. Wie lange das noch so weiter geht wird man sehen, aber so wie die Prognosen zunächst aussehen ist nach wie vor kein Winter in Sicht. Am Donnerstag dann weiterhin Regen samt Sturm, aber dafür auch Bahnstillstand in Nesselwang und somit keine Parkplatzgebühren. Kurz entschlossen wagte ich mit Dundee einen weiteren, völlig einsamen Skiaufstieg bis zur Mittelstation. Die Bedingungen so ganz gut, aber das rundherum schon bedenklich Grün. Selbst der Kunstschnee mittlerweile mehr braun als weiß und mit Winter hat das schon Garnichts zu tun, aber egal, wir hatten es bis zur Enzianstube geschafft. Es folgte die obligatorische Glühweinbrotzeit ehe wir uns die Abfahrt auf dem kümmerlich dahin vegetierenden weißen Band gaben. Dennoch kamen wir so ohne weit zu fahren zu einer Skitour in Wohnortnähe, was auch schon ein Highlight darstellt. Nun scheint es etwas kühler zu werden, aber von einem Wintereinbruch ist nach wie vor nichts zu sehen, was für mich wohl volles Programm in der Arbeit (Buääähhhh!!!) bedeutet. Zumindest bleibt uns noch das Wochenende und das scheint durchaus brauchbar zu werden. Somit wünsche ich ich Euch allem ein erstes erholsames, wie auch erlebnisreiches Wochenende im Jahr 2023!!!

30/12/2022 - 01/01/2023 Der Freitag zum Jahreswechsel brachte nach wie vor Föhn und extrem warme Temperaturen und so war es klar das ich wieder mit Dundee eine weitere walk and fly Tour am Alpenrand zum geschützten SO Startplatz unternahm. Die Stimmungen im flotten Aufstieg unglaublich malerisch und so waren wir bald am aussichtsreichen Gipfelkreuz angekommen. Der Wind stand perfekt aus südlichen Richtungen an und schon legte ich meinen Schirm aus, während Dundee sich es an einem schattigen Plätzchen gemütlich machte. Wenige Schritte und ich war in der Luft, gleitete sanft über die weiten Wiesen (im satten Grün!!!) hinaus, zog weite Kreise über den Bauernhöfen bis ich schließlich sanft beim geparkten Auto landete. Den Schirm ließ ich gleich vorm Stadel in der Sonne zum trocknen liegen und spurte über die Direktroute zu Dundee, der brav in Hüteposition am Gipfel wartete, flotten Schrittes empor. Gemeinsam stiegen wir dann wieder über die Skiroute ab und so kamen wir beide auf unsere Kosten, so daß wir mehr als entspannt, wie auch glücklich nach Hause fuhren. Am Samstag, dem Silvestertag ein ähnliches Bild, wobei der Föhn mit bald 12hpa zuschlug und somit grenzte es fast an einem Wunder das ich auch hier mit Dundee noch ein walk and fly am Skilifthang reißen konnte. Herrlichster Sonnenschein bei unfassbaren 20° begleitete uns im Aufstieg. Der Wind stand satt, leicht schräg an und ich hob somit unmittelbar nach dem aufziehen ab. Einige male konnte ich über der Skipiste soaren bis ich schließlich bei der Talstation sanft landete. Wie am Vortag ließ ich den Schirm gleich trocknen während ich zu Dundee aufstieg. Dieser begrüßte mich freudig und so marschierten wir gemeinsam über den aussichtsreichen Höhenzug weiter. Auf einer Kuppe mit mehreren Tannen machten wir es uns zur Spezibrotzeit gemütlich. Es war so war das ich mir sogar ein kleines Nickerchen in der trockenen Wiese erlauben konnte. Was ist das nur für ein verrückter Winter und so stiegen wir nach einer Weile gemütlich zum Auto ab. Die Silvestertour war geglückt und so fuhren wir mehr als zufrieden nach Hause. Der Abend verlief dann äußerst harmonisch mit meiner hübschen Sofie, Mama Lang, Flo, Dundee fürstlichen Raclette und jeder Menge Wunderkerzen zum Jahreswechsel. Somit schönes neues Jahr 2023! Am Sonntag stand dann Neujahrsfliegen an, auch wenn nach wie vor starker Föhn angesagt war. Allerdings suchte ich mir am Alpenrand wieder ein geschütztes Ziel aus und so wurde es der Kamm des Hauchenbergs, wo wir an seinem westlichen Ende 1127m unser Zielgebiet hatten. Der Aufstieg gemeinsam mit Olli (Wuislair), meiner hübschen Sofie und Dundee durch den Klammweg besonders malerisch. Die dann wieder vorhandenen 20° machten das ganze wieder mehr als sommerlich, so daß wir durchaus in's schwitzen kamen. Die Blick zu den Allgäuer Gipfeln rund um den Oberstdorfer Talkessel imposant und  nur noch in den obersten Bereichen mit weißer Pracht bedeckt. Als wir den Grat erreichten machte es sich Sofie mit Dundee an einem Bankerl gemütlich während ich mit Olli auf Startplatzsuche ging. Der Kamm selbst war leicht seitlich von WSW Wind überspült und so legten wir einige Meter unterhalb unsere Flügel aus. Als erster hob Olli souverän ab, ich folgte wenige Sekunden später und so flogen wir in den mehr als warmen Föhn hinaus. Der erste Flug 2023 war somit in der Tasche und das bei so einem verrückten Wetter. Problemlos gleiteten wir die schier unendlichen Wiesenhänge hinab bis wir uns schließlich über dem kleinen Talort in den Wind stellten sanft landeten. Schnell packten wir die Gleitschirme zusammen und sprinteten nochmals den Berg zu Sofie und Dundee empor. Letztlich stiegen wir dann alle gemeinsam ab und fuhren mehr als zufrieden mit der gelungenen Neulandaktion nach Hause. Nun scheint nochmals ein föhniger Tag anzustehen, ehe es eher wechselhaft und kühler wird. Von Neuschnee allerdings diese Woche noch keine Spur, aber mal abwarten was sich noch im Januar tut. Somit wünsche ich Euch allen ein gutes neues Jahr, sowie einen soften Start in die erste Woche des neuen Jahres!!!  

26/12/2022 - 29/12/2022 Das Wetter hatte zumindest am Montag ein Erbarmen und so konnte ich mit meiner hübschen Sofie in strahlendem Sonnenschein und frühlingshafter Wärme unsere neuen Kajaks am Haslacher See einweihen. Es lief alles erstaunlich gut, selbst das einsteigen und schon paddelten wir über die sich im Sonnenlicht spiegelnde Seefläche hinaus. Die Teile liegen extrem stabil im Wasser und es ist eine pure Freude entspannend dahin zu gleiten. Nach diesem Erfolgserlebnis fuhren wir zufrieden die wenigen Meter nach Hause wo schon Dundee auf seinen Einsatz wartete. Nachdem Schnee mittlerweile eine Mangelware geworden ist packten wir die lange Runde über das Alpenpanorama bis zum Roten Kreuz an. Belohnt wurden wir mit letzten fantastischen Blicken ehe aus Nordwesten eine düstere Regenfront hereinzog. Mehr als glücklich mit den Aktionen des zweiten Weihnachtsfeiertages machten wir uns auf den nach Hause Weg und ließen den Tag gemütlich ausklingen. Am Dienstag schaute es schon wieder ganz passabel aus, aber das galt zunächst nur für das Alpenvorland, denn in den Bergen selbst hing immer noch die Suppe. Der Wind aus Westen in mittleren Geschwindigkeiten und warum sollte da mal nicht Schrattenbach https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=853 gehen und schon machte ich mich mit Dundee auf den Weg. Flotten Schrittes absolvierte ich die kleine walk and fly Tour, während Dundee ein Schläfchen hielt. Immer mehr kam die Sonne zum Vorschein und bald war das Vereinshaus, wie auch der Parkplatz der Schrattenbachflieger erreicht. Vor Ort standen erst zwei Autos und die dazugehörigen Piloten waren bereits beim Starkwindhandling. Schnell trug ich mich noch im Flugbuch ein, löhnte meine Tagesgebühr und legte meinen Schirm aus. Der Wind war sensationell und kaum aufgezogen schwebte ich schon wenige Zentimeter über der Wiese über die Kante hinaus. Hier ging's dann nur noch aufwärts und das Souringvergnügen begann. Es war ein leichtes sich zu halten und weiter zu überhöhen. Heute wäre ein Flug nach Memmingen drin gewesen, aber schließlich wartete Dundee noch während ich genüßlich vor dem Alpenblick soarte. Nach einer guten Stunde wurden mir dann tatsächlich auch die Finger etwas kalt, denn schließlich flog ich ohne Handschuhe, wie auch ohne Mütze in einem Winter der bisher keiner ist und setzte zu einer soften Landung an. Schnell packte ich den Schirm zusammen und fuhr gleich mit Dundee weiter über Ottobeuren nach Markt Rettenbach. Hier versteckt sich im Wald der spektakuläre Steinefelsen und hier gingen wir unsere gemeinsame Tour an. Steil stiegen wir durch den Wald bis zum groben Blockwerk auf, es folgten noch ein Quergang und einige Serpentine bis wir in den Felswänden eintauchten. Über Stufen aus Holz und Metall kraxelten wir durch das fantastische Gelände. Die Sonne zauberte dazu noch ein faszinierendes Licht so daß uns erstklassige Bilder gelangen. Dundee hatte seinen Spaß und so marschierten wir nach der Erkundung aller Ecken wieder über den malerischen Anstiegsweg zum Parkplatz zurück. Wieder ein Tag mehr als perfekt genutzt und so fuhren wir mehr als zufrieden nach Hause. Ab Mittwoch legte der Föhn immer mehr zu, aber ich konnte mit Dundee an einem weiteren walk and fly Vorberg, halbwegs geschützt an den Start gehen. Die Stimmung vor dem grandiosen Alpenpanorama geradezu sensationell und so war es ein leichtes bei dem perfekt anstehenden SO Wind abzuheben. Genüßlich drehte ich meine Kreise bis ich sanft landete, flott zusammen legte und wieder rasch über die Südflanke zum wartenden Dundee am Gipfelkreuz aufstieg. Gemeinsam sind wir dann anschließend über den langen Westkamm entspannt zum Auto abgestiegen. Kaum zu Hause angekommen ging's gleich mit meiner hübschen Sofie und unseren neuen Kajaks zum Weidensee. Hier drehten wir in einer knacksenden, dünnen Eisschicht mehrmals eine Runde durch den einsam vor uns liegenden See. Die Ruhe kann schier unbeschreiblich sein und so war auch dieser Tag bestens genützt. Am Donnerstag gab der Föhn noch mehr Gas und ich dachte schon nicht mehr ans Fliegen, aber als ich mit Dundee den nächsten Vorberg bestieg ergatterten wir tatsächlich ein fliegbares Fenster. Der Werdegang ähnlich wie am Vortag mit einem langen Aufstieg über den nach Westen verlaufenden Kamm, dann Flug nach SO mit grandiosen Ausblicken, wie auch Stimmungen und folglich der Aufstieg zum ebenfalls wieder wartenden Dundee. Zurück dann wieder über den langen Kamm zum Parkplatz, so daß wir mehr als zufrieden mit dem erlebten walk and fly nach Hause fuhren. Am Nachmittag rückte ich dann mit meiner hübschen Sofie und den Kajaks aus und dieses mal wurde es ernst, denn wir verlagerten unser Einsatzgebiet von den ruhigen Seen in eine Flußlandschaft. Genauer gesagt zur Illach, die zum Lech hin fließt und mit Wildwasser Schwierigkeiten der Stufe II aufwartet. Beim Schießstand von Steingaden stiegen wir ein und es hatte gerade genug Wasser um mit kurzen aufsetzen vom Fleck zu kommen. Es folgten erste kleine Stufen und blockiges Gelände und unsere Kajaks blieben bestens in der "Spur", wobei Sofie gleich mal eine Stufe im "Rückwärtsgang" (Ha!Ha!) packte. Mich erwischte es dann wenig später als ich unter einem Baum durch wollte wo es einfach zu niedrig war und ein weiterer Ast unter Wasser mein Kajak in Schräglage brachte, was ein unfreiwilliges Austeigen (Ha! Ha!) zur Folge hatte. Nass waren wir sowieso schon, aber in diesem sogenannten Winter machte das wahrlich nicht viel aus und so ging's weiter durch den landschaftlich reizvollen Flussverlauf bis wir das Ende des Illachstausees erreichten. Hier wurde es deutlich ruhiger und wir konnten entspannt bis zum Wehr paddeln. Wow, erste Wildwasseraktion eingesackt und schon fuhren wir nass und glücklich nach Hause. Leider scheint ein Ende dieser Frühsommerphase nicht in Sicht zu sein und so wird das Silvesterwochenende wohl das wärmste der Wettergeschichte (unglaublich!). Im Falle machen wir halt so weiter wie bisher, denn getreu dem Motto "a bisl was geht imma" wird sich schon das eine oder andere Ziel finden. Auf alle Fälle sind die Kajaks eine geniale Lösung Neuland in unmittelbarer Haustürnähe zu erobern, was gut für Klima und Geldbeutel ist. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch in das neue Jahr 2023!!!

23/12/2022 - 25/12/2022 Zunächst war leider nicht viel zu holen, denn das Wetter war grauenhaft und es schüttete zum Teil regelrecht aus Eimern. Hinzu kam noch Sturm, was aber zumindest den ohnehin schon eingeschränkten Liftbetrieb gänzlich verhinderte. So konnte ich wenigstens mit Dundee auf den Kunstschneeresten an den Spieserliften und auch in Nesselwang an der Alpspitzbahn eine Skitour ergattern, auch wenn wir dabei ganz schön nass wurden. Allerdings waren wir dafür auch die einzigen (Warum wohl? Ha! Ha!). Egal, es hatte funktioniert und so konnte der Heilige Abend kommen. Hammer, das war mal so eine richtig traumhaft romantische Feier mit meiner hübschen Sofie und Dundee. Sogar meine Interpretation von Maffay's "So bist Du" lief fehlerfrei über die Bühne (Video siehe unten). Nach einem genialen Raclette (Schmatz!) bekam zuerst Dundee seine Päckchen und Er konnte sich über eine Unmenge von Leckerlis freuen, dabei auch ein ganz feines Paket von Diana, die Ihren Buben halt auch nicht vergisst (Danke!). Dann konnte Sofie sich austoben in dem Sie über 40 einzeln verpackte Bücher öffnen musste, während ich mich über geniale Vaude Jacken und Kastinger Schuhe freute. Es folgten Bilderrahmen unseres Kretaurlaubes und schließlich untermalt mit Mission Impossible Musik der Fly Hard Urlaub 2023 nach Kroatien. Hier wollen wir dann Klettern, Höhlen befahren (auch betauchen!), Bergsteigen und schließlich den Flug vom Festland über das Meer auf die Insel Rab. Doch das war noch nicht alles, denn es folgte unser gemeinsames Geschenk das sich hinter einer Wand aus Geschenkpapier im Wohnzimmer befand. Eigentlich war das Zimmer zur Hälfte verpackt und so schnitt sich Sofie durch die Verkleidung und fand unsere brandneuen Kajaks. Knackige Farben aus Rosa/Schwarz und Grün/Schwarz, was die Teile so richtig rassig macht. Das ganze mit kompletten Zubehör von Spritzdecke, Paddel, Rettungsweste, Helm, Packsäcke, bis hin zu T-Shirts. Jetzt können wir auch die letzten Ecken unserer Heimat bei kurzen Anfahrtswegen mit Neulandtouren verbinden. Sofie fiel jedenfalls nichts mehr ein und war einfach nur geflasht (Ha! Ha!). Das war ein völlig irres Weihnachten und so gingen wir spät erschöpft, aber glücklich in's Bett und schliefen uns ordentlich aus. Am ersten Weihnachtsfeiertag sah dann die Welt schon wieder anders aus, denn es scheinte die Sonne von einem strahlend blauen Himmel herab, wobei die Temperaturen bis auf 15° stiegen (geht's noch???). Der Wind mal soft und an den Alpen Föhn und so wagte ich mich an den Hausberg um ein walk and fly abzugreifen. Der Aufstieg fast schon in Frühsommeratmosphäre ungemein warm und aussichtsreich. Problemlos erreichte ich den Gipfel und legte bei perfekt anstehenden Wind meinen Eona3 aus. War schon wieder einige Tage her und mit sowas rechnete ich auch an Weihnachten nicht unbedingt. Doch es liegt uns Fliegern einfach im Blut und so zog ich mit wenigen Schritten auf, hob ab und konnte einen weiten Flug über die langgezogenen Südhänge bis zum kleinen See hinab abziehen. Soft landete ich hinter meinem geparkten Auto, legte den Flügel schnell zusammen und genoß auf dem kleinen Bankerl beim daneben stehenden Stadl noch etwas die herrliche Sonne. Wenig später fuhr ich Heim und holte schon den ungeduldig wartenden Dundee. Nochmals wagten wir es auf Skitour zu gehen und man möchte es nicht glauben das ging auch auf einem Berg mit gerade mal 1100m Höhe, denn der Kunstschnee an den Thalerhöhe Liften war noch vorhanden (kein Betrieb). Bei traumhaften Wetter stiegen wir auf den zugegeben harten Untergrund den immer schmäler werdenden Pistenstreifen empor. Das Wetter konnte nicht besser sein und so war bald das Ende des beschneiten Bereichs mit den letzten Schneekanonen erreicht. Ein Skidepot an diesem Berg (Lustig!) und so stiegen wir den obersten Hang zu Fuß zum enorm aussichtsreichen Gipfel empor. Hier bauten sich vor allem die Nagelfluhkette und weiter westlich Altmann, wie auch Säntis in der Schweiz dominant auf. Nach etlichen Bildern stiegen wir wieder gemütlich zu den Ski ab und genossen noch eine Spezibrotzeit, ehe wir uns in den Abfahrtsmodus umstellten. Klar das da Dundee wieder alles gab, auch wenn er an den eisigen Stellen ordentlich seine Krallen ausfahren mußte (Ha! Ha!). Wie üblich waren wir dann zu schnell an der Talstation und fuhren glücklich mit einer weiteren Skitour in den Vorbergen nach Hause. Da stellt sich die Frage ob das so weiter geht, denn von Winter ist nach wie vor keine Spur und so bleibt einem fast nichts anderes über als weiter rein zu fahren, wobei in den Hochlagen Lawinenwarnstufe 4 besteht. Fliegen wäre eine Alternative, aber in den nächsten Tagen steht meist starker böiger Wind an und so muß man sehen was da so zu reißen ist. Wie es auch kommt, es wird schon, wie an den letzten Tagen auch, was gehen und somit wünsche ich Euch allen erholsame Tage in der letzten Woche des alten Jahres!!!

19/12/2022 - 22/12/2022 Der Montag begann schon wieder einmal chaotisch und die Planungen in der Firma verliefen im tiefgefrorenen Boden. Im Endeffekt kam ich so zu zwei Touren, denn der vermeintliche Speedritt am frühen Morgen auf den Auer(haus)berg, gemeinsam mit Dundee wäre so gar nicht notwendig gewesen, denn der anschließende Arbeitseinsatz endete nach zwei Stunden. So rückten wir halt ein zweites mal aus und packten auch noch die Skipiste (geschlossen) in Halblech. So kamen wir zu schönen Abfahrten im mittlerweile angetauten, weichen Schnee und so war der Montag letzten Endes ungewöhnlich, aber effizient genützt. Die Schneeschmelze an unseren Hausbergen ging auch am Dienstag rasend schnell weiter, aber zumindest gab es nochmals "Schlechtwetterfrei" und so fuhr ich mit Dundee in's westliche Allgäu um die Kalzhofer Höhe 1118m anzugehen. Es lag gerade noch genug Schnee um den unteren Teil zu überwinden und es ist anzunehmen das der heutige Tag hier vorerst der letzte Skitourentag sein wird. Dennoch arbeiteten wir uns problemlos mit den Fellen, an mehreren Alpen vorbei bis zum Hauptkamm empor. Es folgte ein kurzer Abstieg in einen Sattel um letztlich nochmals steigend den höchsten Punkt anzugehen. Hier wurde der Blick zum Nagelfluhhauptkamm und der Säntis in der Schweiz frei, die sich im föhnig beleuchteten Hintergrund aufbauten. Wenig später erreichten wir das Gipfelbankerl und so machten wir es uns bei einer Glühweinbrotzeit richtig gemütlich. Keine Menschenseele weit und breit, so daß wir jeden Moment ohne Störungen auskosten konnten. Letzten Endes gingen wir die Abfahrt an und die wurde auch bei wenig Schnee rassig, denn der Untergrund bestand nur aus Almwiesen ohne Steine. Dundee gab natürlich, von ein paar Wälzeleinlagen abgesehen, alles und so waren wir wie üblich zu schnell am geparkten Auto. So fuhren wir mehr als glücklich, aber auch mit einem weinenden Auge nach Hause, denn wie erwähnt dürfte es jetzt vorerst an den Hausbergen mit Skitouren gelaufen sein. Am Mittwoch war es dann soweit, endgültiges GAME OVER und zu dem geschwundenen Schnee kamen auch noch Telekom Störungen die auf "Teufel komm raus" unbedingt noch gemacht werden mußten. Das wir dabei untergingen war dann vorprogrammiert und so war der tag dann sowieso gelaufen. Zumindest konnte ich noch vor der einbrechenden Dämmerung mit Dundee eine entspannte Runde auf den Bernbeurer Höhen drehen. Im Anschluß ging's mit meiner hübschen Sofie ein letztes mal für diese Jahr auf den Christkindlmarkt nach Kaufbeuren, wo Sofie endlich Ihre geliebten Waffeln bekam. Allerdings ließ Sie sich im Übermut eine gewaltige Ladung Puderzucker darauf werfen und das war dann doch zuviel des guten (Ha! Ha!). Ist halt einfach mein Engel (siehe Bild) und so drehten wir bei Würschtl und Glühwein noch eine gemütliche Runde durch die romantischen Stände. Am allerletzten Arbeitstag, dem Donnerstag wo wir in der Regel Lager aufräumen und Fahrzeuge putzen immer noch volles Chaosprogramm. Dabei eine völlig sinnfreie Störung die unbedingt hatte sein müssen obwohl der Fehler schon seit fast einem Jahr besteht und dann nach einspleißen eines Kabels auch nicht besser war. Im Anschluß Glasbaustellen im Sturm und so hatte ich massive Probleme überhaut die Verbindungen herzustellen. Im Endeffekt kam ich deutlich zu spät zur Weihnachtsfeier unserer Firma und mußte mich da auch noch fragen lassen warum (ohne weitere Worte). Das da dazwischen nur noch eine Minirunde mit Dundee ums eigene Haus heraus sprang war ja klar und so bin ich froh das endlich der Urlaub beginnt, wobei auch dieser einen Beigeschmack hat, denn nach Aussage meines Bauleiters gehöre ich neuerdings auch zum Entstörnotfallteam (früher nur Gräber, denn Telekom hat zwar Monteure, aber keine Bagger) und so kann ich mich auf weitere "freudige" Einsätze in den nächsten Tagen einstellen. Somit für mich schon einmal "oh Du fröhliche".....aber egal, der Schnee in unseren Hausbergen hat sich auch verabschiedet und in den nächsten Tagen scheint kein Winter in Sicht zu sein. So genug geschimpft, denn jetzt kommt das wichtigste: Ich wünsche Euch allen von ganzen Herzen schöne Weihnachten, besinnliche Tage und viele Geschenke!!!

16/12/2022 - 18/12/2022 Der Freitag startete schon einmal mit Neuschnee und somit gab es wieder "Schlechtwetterfrei". Klar das dann das nahe liegende idealerweise als Tourenziel fungierte und so war ich mit Dundee am geliebten Auer(haus)berg unterwegs. Es lag gerade genug Schnee um über die klassische Südroute aufzusteigen und so waren wir flott am Gipfelkreuz. Es folgte noch eine kurze Glühweinbrotzeit und schon gingen wir die Abfahrt an. So rauschten wir schwungvoll die weiten Südhänge hinab und waren wie üblich zu schnell am Parkplatz. Das Wochenende war so ideal eingeleitet und wir fuhren glücklich nach Hause. Am Samstag hielt sich zäh der Nebel am Alpenrand, aber zwischendurch zeigten sich doch winzige Sonnenfenster und so fuhr ich erst später mit Dundee zum Burgkranzeggerhorn 1155m hinter Oy Mittelberg. Von der lieblichen Bruder Klaus Kapelle stiegen wir entspannt die unverspurten Hänge empor. Das Spiel des Lichtes im Nebel zauberte dabei nahezu mysthische Stimmungen an den Himmel. Bald wer der Kamm erreicht und hier trafen wir sogar eine ehemalige Arbeitskollegin meiner hübschen Sofie die Dundee gleich freudig begrüßte. Zuletzt stiegen wir den Rücken folgend bis zum höchsten Punkt mit seinem großen Gipfelkreuz auf. Klar das es dann die obligatorische Glühweinbrotzeit, samt mehrerer Dauerwälzeleinlagen Dundees gab ehe wir wieder in den Abfahrtsmodus umschalteten. Diese war dann im frischen Pulver wie üblich eine Offenbarung und so rauschten wir die weiten Hänge beschwingt hinab, bis es rassig den Fahrweg bis zum Parkplatz hinab ging. Glücklich fuhren wir mit einer weiteren Skitour im Gepäck nach Hause um den Tag soft ausklingen zu lassen. Am Sonntag baute sich dann Kaiserwetter auf und da mußten wir an die Sonne. Mit dabei war Dietl, der sich mit Dundee und mir in Marktoberdorf traf, so daß wir dann gemeinsam in den blauen Himmel bei Immenstadt fuhren. Ein Stück dahinter stellten wir am einsamen Parkplatz bei Ratholz unser Auto ab. Letzter Nebel hing über dem eisigen Alpsee, während wir die ersten Meter auf einem Fahrweg empor marschierten. Es dauerte nicht lange und wir gingen in freies Gelände und kamen in die strahlende Sonne. Was für ein unglaubliches Winterwonderland bekamen wir da geboten und so zierten weiß eingefrorene Bäume unsere malerische Route unter einem dunkelblauen Himmel. Während sich auf den klassischen Skitourenzielen Hundertschaften stapelten waren wir hier komplett alleine und legten die erste und einzige Spur an. Schier endlos zogen die sanft geneigten Alphänge dem Berg empor und nach und nach erreichten wir den Kamm. Über eine letzte Alpe stiegen wir zum einsamen Gipfelkreuz empor und freuten uns riesig über unsere grandiose Tour. Über Prodelkamm und Nagelfluhkette reichte der Blick bis zu den Allgäuer Gipfeln bei Sonthofen. Zur Glühweinbrotzeit zogen wir uns zur obersten Alpe zurück und konnten sonnig auf der Südseite den "Wellnessbereich" erobern. Es wurde richtig warm und unsere Pause war ein absolutes Schmankerl, das wir wahrlich verdient hatten. Wobei auch Dundee in den obligatorischen Dauerwälzelmodus verfiel (Ha! Ha!). Es dauerte somit seine Zeit bis wir in den Abfahrtsmodus wechselten und der hatte es dann dafür in sich. Der Schnee auf den unendlichen Wiesen reichte perfekt um einsame Zöpferl in die Hänge zu zaubern und so rauschten wir Abschnitt, für Abschnitt den Berg hinab. Dundee gab dabei alles um von Dietl nicht abgehängt zu werden und so waren wir wie üblich flott im Tal beim geparkten Auto. Vollgetankt mit Sonne und Pulverschnee machten wir uns mehr als glücklich mit der genialen Aktion auf den Heimweg. Zuletzt kam auch noch meine hübsche Sofie zu einem kleinen Ausflug auf den malerischen Landsberger Christkindlmarkt und so war der Tag dann endgültig mehr als perfekt abgerundet. Nun scheint es so als wenn die weiße Pracht an unseren Vorbergen in den nächsten Tagen mit zunehmend milderen Temperaturen wieder schwinden wird (Buääähhhh!), aber was hilft es und so bleiben wir getreu dem Motto "a bisl was geht imma" auf der Suche nach weiteren Skitouren oder sonstigen Abenteuern. In diesem Sinne wünsche ich Euch somit allen einen entspannten Start in die letzte Arbeitswoche vor den Weihnachtsfeiertagen!!!     

12/12/2022 - 15/12/2022 Die Woche begann sonnig und mit -18° knackig kalt, was erfreulicherweise "Schlechtwetterfrei" zur Folge hatte. Klar das mich da nichts mehr hielt und ich mit Dundee unmittelbar zum Hauchenberg Ost 1244m fuhr. Hier stiegen wir dann in absoluter Einsamkeit auf der sonnigen Südseite durch herrlichsten Pulver und weiten Blicken in die verschneite Allgäuer Bergwelt rundum Oberstdorf dem Gipfelentgegen. Dundee natürlich völlig außer sich und im Dauerwälzelwahn, aber letztlich erreichten wir den höchsten Punkt und suchten uns am Waldrand ein aperes Plätzchen für unsere Glühweinbrotzeit. So saßen wir da, alleine und bei bester Stimmung, den Blick in die weite Bergwelt gerichtet um einfach nur den Augenblick zu genießen. So muß es sein und so sollten Skitouren aussehen, doch letztlich packten auch wir die Abfahrt an und schwangen uns inbrünstig die fantastischen Hänge hinab. Welch eine Wonne, welch ein Segen und Dundee ging dabei ab wie ein wild gewordenes "Zäpfchen", einfach herrlich und so war bald wieder Parkplatz erreicht, so daß wir mehr als zufrieden de nach Hause Weg antraten. Am Dienstag nahm dann wieder so ein vom Schicksal verwöhnter Tag seinen Lauf. Am Montag hatte ich bereits, obwohl eigentlich "Schlechtwetterfrei" ist einen Einspleißtermin für den heutigen Tag gegen 12.00 Uhr ausgemacht. Zuvor wollte ich noch mit Dundee ausrücken, was wir auch taten und zum Schartenlift bei Unterammergau fuhren. Zu meinen erstaunen war dieser endgültig komplett abgebaut und selbst von den Fundamenten der Masten war nichts mehr zu sehen. In einer herrlichen Winterlandschaft stiegen wir gemütlich die ehemalige Piste empor und beobachteten die aufgehende Sonne hinter halb des Kofels. In dieser malerischen Stimmung erreichten wir schließlich das alte Bergwachthütterl und konnten entspannt eine Glühweinbrotzeit absolvieren. Alles war im Zeitplan, bis ich einen Anruf bekam und doch noch einen Kunden in Böbing testen sollte. Ok, jetzt wurde es schon enger und wir bereiteten uns auf die Abfahrt vor. Rassig und voller Elan schwangen wir uns durch den weichen Pulver hinab und waren wie üblich viel zu schnell am Parkplatz (Ha! Ha!). Sogleich ging es nach Hause und bei -18° wollte ich mein Firmenfahrzeug anlassen, ein Diesel wohl gemerkt und schon orgelte er vor sich hin, mehr aber nicht, was mich wieder in mein eigenes Auto trieb. Es begann ein Hetzlauf, Material einladen, wobei immer was auf der Baustelle dann fehlt und schon war ich auf den Weg nach Böbing. Hier mußte ich feststellen das mein MFG (Schaltschrank) eingeeist war und das elektronische Schloß sich nicht öffnen ließ. Ich schüttete Enteiser hinein und fuhr weiter nach Füssen und spleißte hier im Schatten mit den bloßen Händen ein Hunderter Kunststoffkabel. Das Zelt hatte ich noch im Firmenwagen und es wäre für meinen Duster sowieso zu groß. Halb erfroren fuhr ich ein weiteres mal nach Böbing, das MFG ging nun auf und ich konnte messen. Im Endeffekt ein Witz da alles richtig gebaut wurde und nur die Telekom das aufschalten versäumt hatte (Grmpf....). Weiter ging es zu einem Arbeitskollegen nach Lechbruck, wo ich einen Telefonanschluß legen sollte. Sein selbst verlegtes Kabel war zwar in dem gewünschten Raum, aber wo lief es hin? Nach ewigen suchen stellten wir fest das Er selbst eine neue Küche einbaute und für diese eine Wand, samt diesem Kabel abriss....(ohne Worte) und so fuhr ich entnervt in der einbrechenden Dunkelheit weiter zum tanken. Wenn ich schon mit dem Privatauto fahre sind ein paar Liter gerechtfertigt und so stand ich an der Säule, das Benzin lief in den Tank und schon schepperte es. Ist doch glatt ein Traktor mit Anhänger rückwärts in meine Frontseite gefahren und ich war soweit: Zeit zum endgültigen ausrasten (Aaaaahhhhrrrgggg!!!!!!!). Zum Glück hatte es nicht viel erwischt, weil der Ausleger genau auf der Höhe des Kennzeichens einschlug, dessen Halterung brach, aber die Stoßstange gab nach und blieb Heil. Nach soviel Irrsinn fuhr ich endlich nach Hause und blendete den missratenen Tag endgültig aus dem Gedächtnis. Am Mittwoch wurde es dann deutlich wärmer und der Eisregen kam. Spiegelglatte Straßen waren die Folge und ich hatte Probleme mit dem Auto von der Haustüre weg zu kommen, aber letzten Endes ging sich dann doch mit Dundee eine Skitour am Auer(haus)berg aus. Der Schnee schmelzend nass und weich, wobei es weiterhin regnete, so daß wir von Glück reden konnten überhaupt noch etwas weißes Material vorzufinden. Am Gipfel ein fantastischer Lichtblick der weite Blicke zum Alpenhauptkamm erlaubte und für alles entschädigte. Es folgte die Abfahrt die im superweichen Schnee problemlos verlief, aber wohlwissend das es hier für die folgenden Tage gelaufen ist (Schluchz!). Immerhin konnten wir aber noch einmal was reißen und fuhren somit durchaus zufrieden nach Hause. Am Donnerstag obsiegte die Düsternis und der Schnee hatte sich von unseren Vorbergen ziemlich verzogen. Grund genug mit Dundee in die gefrorene Welt des Weidensees zu marschieren und diesen zu umrunden, wobei wir auch zahlreiche neue Biber "Baustellen" fanden. Immerhin was gemacht und so wie es aussieht scheint noch etwas Schneefall am Freitag zu uns hereinziehen, während es am Wochenende kälter, wie auch sonniger werden soll. Da sollte doch wieder was gehen, aber wir werden sehen und somit wünsche ich Euch ein ruhiges, wie auch beschauliches Adventswochenende!!!

09/12/2022 - 11/12/2022 Wie angesagt, bereits am Freitag schlugen die düsteren Boten "Mordors" zu und brachten kaltes Nebelwetter. Schnee lag immer noch zu wenig um an den ganz nahen Hausbergen mit Ski angreifen zu können und so drehte ich mit Dundee eine Runde auf den vorderen Bernbeurer Höhen. Zumindest stand mit dem angekündigten Neuschnee schon der Plan für das Wochenende, aber am Samstag Morgen lag noch nicht genug für unseren Auer(haus)berg und so blieb nichts anderes über als mit Dundee nach Jungholz zu fahren. Hier packten wir in gänzlicher Einsamkeit die Waldabfahrtsroute an und stiegen in herrlich frischen Pulverschnee die verwaisten Pisten empor. Die darunter liegende alte Harschkruste bildete dabei die perfekte Unterlage und so war flott, von einigen Dundeewälzeleinlagen einmal abgesehen, das oberste Lifthäuschen erreicht. Es folgte eine kurze Glühweinbrotzeit und schon gingen wir die Abfahrt an, wobei Dundee wieder einmal dem Rausch der Geschwindigkeit verfiel und wir fas zu schnell am Parkplatz ankamen. Gerade richtig, denn es begann immer stärker zu schneien und der oberste Parkplatz kann schnell unangenehm werden, so daß Schneeketten fällig wären und darauf konnte ich dankend verzichten. So aber kamen wir problemlos zur Bundesstraße hinab und fuhren mehr als zufrieden mit einer weiteren Pulverschneeskitour im Gepäck nach Hause. Am Sonntag ließ sich dann die Sonne blicken, aber auch nicht überall, denn in den Bergen hielt sich zäh der Nebel, da aber über Nacht noch eine Ladung Neuschnee hinzu kam war es problemlos möglich in den Haustürbergen auf Skitour zu gehen. So fuhr ich mit Dundee zum Bromberg hinüber und während (Webcam) in Spitzing Hundertschaften im Nebel im verspurten Schnee rumeierten konnten wir hier in gänzlicher Einsamkeit in jungfräulichen Schnee, samt Sonnenschein aufsteigen. Manchmal ist weniger einfach mehr und so tauchten wir in dieses Traumwinterwonderland ein. Genüßlich zogen wir unsere Spur über die äußerste Piste bis wir über freies Gelände Richtung Hauptgipfel abbogen. Was für grandiose Stimmungen und so erreichten wir unter einem strahlend blauen Himmel den höchsten Punkt mit seinem schönen Gipfelkreuz. Ein eisiger Wind strich über den Kamm und so war die Glühweinbrotzeit eine erwärmende Freude, die wir dankbar annahmen. Weit reichte dabei der Blick in das Alpenvorland, während hinter uns in den Bergen die Nebelwände die Dominanz behielten. Somit alles richtig gemacht und schon stellten wir uns auf die Abfahrt um und die wurde wie es zu erwarten war rassig, denn schließlich gehörte das gesamte Gelände uns alleine. Dundee fegte staubend den Pulver hinab und es war eine Wonne ihn so sausen zu sehen. Flott erreichten wir unser geparktes Auto und schon fuhren wir glücklich mit der sonnigen Skitourenaktion im Gepäck nach Hause. Nun scheint auch der Wochenstart sonnig, wie auch kalt zu werden und erst am Mittwoch soll es weitere Neuschneefälle geben. Somit werden wir mal sehen was wir da so anstellen können und somit wünsche ich Euch allen einen entspannten und nicht zu eisigen Start in die neue Arbeitswoche!!!   

05/12/2022 - 08/12/2022 Die Woche ging schon grausig an, zumindest was Wetter und Arbeit betrifft, zumal ich mit Glasfaser spleißen bei Minus 2° (unter 5° laut Telekom nicht mehr zulässig....Grmpf!) und Schneegestöber gar nicht lachen konnte. Immerhin gab es eine Hauchdünne Schneeschicht am Auer(haus)berg und da war es klar das ich mit Bube Dundee sofort ausrückte und wir noch eine Skitour durchzogen. Zum Glück gibt es hier nur Wiesen und keine Steine, so daß nach der Glühweinbrotzeit eine rassige Abfahrt gelang und wir mehr als glücklich nach Hause fuhren. Am Dienstag hatte sich das bisschen Schnee bereits wieder zurückgezogen und so marschierte ich mit Dundee halt ohne Ski auf den Südseiten des Auer(haus)berges umher, denn an diesem Tag war im Gegensatz zum Vortag freie Sicht und wir bekamen eine fantastische Sunsetstimmung kredenzt. Der Mittwoch brachte auch keine Besserung, sowohl beim Wetter wie auch in der desaströsen Zusammenstellung meiner Baustellen, wo nach wie vor Chaos Trumpf war. Immerhin konnte ich am späten Nachmittag noch mit Dundee eine Tour zum Bernbeurer Findling unternehmen, was im Sommer wegen der Viehweiden meist nicht möglich ist und wir so eine landschaftlich äußerst ansprechende Runde beschert bekamen. Als es Dunkel wurde fuhr ich mit meiner hübschen Sofie noch auf den Schongauer Christkindlmark, wo wir bei Bratwurst und Glühwein romantische Weihnachtsstimmungen tankten. Am Donnerstag war es dann soweit, ein kurzer Lichtblick in Form eines fantastisch sonnigen Tages wurde uns geschenkt. Da gab es für mich kein Halten mehr und schon stürmte ich dem SO Startplatz entgegen. Der Wind stand perfekt an und schon legte ich meinen geliebten Eona3 unmittelbar am Gipfelkreuz aus. Das Alpenpanorama im Blickfeld zog ich auf und hob nach wenigen Schritten ab und genoß einen feinen Flug über die angewärmte Südflanke bis zum Parkplatz hinab. Schnell packte ich zusammen und fuhr gleich nach Hause und da es noch recht früh war setzten wir noch eins drauf und fuhren in's Winterwonderland nach Berwang. Strahlend weiß der Schnee und darüber dunkelblau der Himmel, was das Skitourengeher Herz höher schlugen ließ. Dundee natürlich außer sich und sofort dem Dauerwälzelmodus verfallend, ehe wir am Rand der Pisten empor stiegen. Rundherum eine gänzlich winterliche Landschaft und wir waren glatt die einzigen die sich hier auf dem Weg befanden. Nach und nach eroberten wir den ersten Absatz um sogleich den um einiges steileren oberen Pistenabschnitt anzugehen. Nach diesem erreichten wir die Bergstation und da Dundee noch superfit war packten wir den Hauptgipfel, den Alpkopf 1802m an, zumal eine ziemlich gute Spur hinauf führte. Nun tauchten wir endgültig in den fantastischen Pulvertraum hinein und arbeiteten uns über mehrere Serpentine hinweg auf die Schulter empor. Es folgte ein abschüssiger Quergang wo sich das Zugspitzmassiv in den Vordergrund drängte, bis wir schließlich den letzten Aufschwung zum Gipfelkreuz knackten und glücklich den höchsten Punkt erreichten. Das Panorama sensationell und auch die Tiefblicke geizten nicht so daß wir es uns schnell in dieser herrlichen Umgebung zur Glühweinbrotzeit auf dem Gipfelbankerl gemütlich machten. Völlig alleine konnten wir so wie in alten Zeiten unseren Berg genießen und das war wahrlich verdient. Dundee ist mit seinem operierten Fuß grandios unterwegs und da kann ich einfach nur Dankbar sein das dies alles so gut gelaufen ist. Nach einer Weile gingen wir die Abfahrt an und da kann ich nur sagen: Wow, was für ein Hammer! Dem Gipfelkörper fegten wir im Tiefschnee hinab das es nur so staubte und Dundee gab dabei alles. Kaum auf der Piste angekommen schwangen wir uns in weiten Bögen die Hänge hinab, durchkreuzten die laufenden Schneekanonen und waren fast schon zu schnell an der Talstation. Was für ein genialer Tag und wie perfekt war es diese so sonnigen Momente, wie auch Augenblicke ausgiebig zu nutzen, denn in den nächsten Tagen schaut es eher wieder düster aus, aber eben auch mit der Neuschneegarantie und da wird sicher wieder das eine oder andere gehen. Mal sehen was zu reißen ist und somit wünsche ich Euch allen ein feines, wie auch beschauliches Adventswochenende!!!    

02/12/2022 - 04/12/2022 War ja klar das auch der Freitag weniger mit guten Wetter, als mit düsteren Nebel und Schneetreiben punktete. Letzteres war aber dann auch nicht ergiebig genug um am Auer(haus)berg auf Skitour zu gehen und so fand ich mich mit Dundee auf einer farbenfrohen Runde zum Teufelsbach. Hier liegen die Schönheiten der Natur im Detail und wer ein Auge dafür hat findet sie auch bei diesem tristen Wetter. Am Samstag stand die Devise ganz auf der Suche nach Licht und so fuhr ich gemeinsam mit (Wuisl) Olli, (Kl.Eiswürfel) Adrian und Bube Dundee Richtung Lechtal. Kurz vor Reutte riß die Suppe auf und wir bekamen endlich einmal wieder den blauen Himmel und die Sonne zu sehen. Ziel wurde zunächst die Jöchelspitze (Skibetrieb erst 23.12.22!), aber hier wurde ich bereits beim aussteigen um den Schnee zu testen von einem extremst unfreundlichen Bahnmitarbeiter angemault: Was soll'n das werden? Servus, ein Schnee Test halt, wir sind Skitourengeher erwiderte ich. Das wollen wir hier ganz und gar nicht nicht bekam ich zu hören und als ich fragte sei es denn verboten meinte Er nur das es nicht erwünscht sei und wir uns besser schleichen sollten. Das Ganze ohne einen Gruß oder geschweige denn ein Guten Morgen und so fragte ich wie groß die Portion Freundlichkeit gewesen sei die Er zum Frühstück verzehrt hatte, worauf Er gleich antrabte und wohl zu allem bereit war. Als ich dann entgegen schmiß Er könne ruhig kommen und Gegenwehr signalisierte marschierte Er mürrisch murmelnd zurück. Egal, wenn wir hier nicht gewollt sind dann fahren wir halt wieder und es bleibt der berüchtigte Beigeschmack das es egal auch wo immer schlimmer wird seinen Sport in Frieden auszuüben und dabei ist es egal ob man auf Skitour geht, Gleitschirm fliegt, klettert oder mit dem Mountainbike unterwegs ist. So fuhren wir mal wieder weiter Richtung Warth wo nach wie vor die Schneekanonen liefen und der harte Kunstschnee allgegenwärtig war. Auf der Passhöhe Massen an Schneeschuhgehern die sich ähnlich wie in einer Loipe auf einem Kreis bewegten und die Talstation umrundeten. Um diesen Wahnsinn zu entfliehen wagten wir den ersten Versuch in dieser Saison abseits der Pisten in freies Gelände zu gehen und nahmen uns als Ziel (Neuland) die einsame Höferspitze 2131m vor. Am Parkplatz sahen wir einige Abfahrtsspuren und so mußte es auch eine Aufstiegspur geben. Nach wenigen Minuten fanden wir diese, wobei Olli bereits hier zu scheitern drohte, denn Dundee hatte Ihn mal wieder hoffnungslos in der Leine eingewickelt (Ha! Ha!) und Er hatte alle Mühe sich fluchend zu befreien. Im Anschluß ging es einen steilen, mit Büschen durchsetzten Hang auf den Rücken empor und es lag erstaunlich viel, nahezu makelloser Pulverschnee. Dundee hatte auch keine Probleme in der alten Spur halbwegs vernünftig vorwärts zu kommen ohne einzubrechen. Im Süden bauten sich die Felskolosse von Karhorn, Mohnenfluh und Braunarlspitze auf während wir den traumhaften Rücken unterhalb des nördlich von uns aufragenden Widdersteins begingen. Hier nahm der Föhnwind aus Süden deutlich zu und es wurde zapfig, als wir uns dem Gipfelaufbau näherten. Der letzte Abschnitt wurde ein schmaler, immer schmäler werdender Grataufschwung, den wir in unzähligen Spitzkehren bewältigten. Adrian natürlich souverän, aber auch Olli kämpfte sich tapfer herauf und entwickelt sich so nach und nach auch zu einem echten Skibergsteiger. Respekt an die Jungs und so freuten wir uns über unseren einsamen Gipfel der an diesem Tag uns ganz alleine gehörte. Lange hielten wir uns im eisigen Wind nicht auf und stellten uns auf die Abfahrt ein, wobei alle das schmale Gipfelgratstück auf Ski meisterten und im Anschluß über die weiten Pulverflächen des Kamms als Belohnung hinab zu schwingen. Dundee natürlich voll in Aktion und so wühlte er sich glücklich durch sein Lieblingselement bis wir vor der steilen Buschabfahrt an einem windgeschützten Plätzchen eine Glühweinbrotzeit einlegten. So sollten Skitouren aussehen, aber wie wir es am Morgen bereits unangenehm abbekamen wird es immer schwerer solche Stunden erleben zu dürfen und so wagten wir den letzten Abschnitt und hauten uns diesen Buschhang hinunter. Genial kurvten wir in den schmalen Passagen hin und her bis wir zuletzt nochmals einen traumhaften Megahang bis zum Parkplatz hinab schwingen konnten. Klar das wir da mit einer Neulandtour mehr als glücklich und zufrieden nach Hause fuhren. Wenn das am Samstag funktionierte, warum sollte das am Sonntag nicht auch so sein und schon war ich, zwar etwas etwas später dran (Abschiedsfeier vom Chef am Vortag = ausschlafen!), aber mit Dundee auf den Weg nach Berwang in die Sonne. Gestern eisig und in höheren Lagen Pulver, heute wesentlich wärmer und schon weichte der Harsch auf, was uns butterweichen Schnee bescherte. Von der Talstation der Thanellerkarlifte  beginnend mit Sonnenschein im Aufstieg auf der verwaisten Piste kamen wir mit flotten Schritten schnell voran, wenn man von den Dundee Dauerwälzeleinlagen einmal absieht. Der flache Teil lag dann bald hinter uns und wir stiegen mit zahlreichen Spitzkehren den deutlich steileren Abschnitt zum obersten Lifthäuschen empor. Die Sonne erwärmte die Luft schier traumhaft und so war es ein reiner Genuß unsere Glühweinbrotzeit zu zelebrieren. Hier hätten wir es durchaus länger aushalten können, aber schließlich wartete ja noch unsere hübsche Sofie zu Hause und so stellten wir uns in den Abfahrtsmodus um. Klar das bei diesem Schnee die Abfahrt ein rassiges Erlebnis wurde und Dundee wieder mal so richtig abging. Viel zu schnell waren wir am Parkplatz und fuhren glücklich mit unseren Wintersonnenimpressionen zum Advent feiern nach Hause. Nun scheint in den nächsten tagen wieder die düstere Nebelsuppe die Oberhand zu gewinnen und da wird es schwer werden Lichtblicke zu finden, aber bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt und so werden wir mal sehen was dann dennoch geht. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen sanften Start in die neue Arbeitswoche!!!

28/11/2022 - 01/12/2022 Der Wochenbeginn schon einmal mehr als erfreulich, denn ich konnte meine hübsche Sofie aus dem Krankenhaus abholen (welch Glück!). Endlich waren wir wieder vereint und so fuhren wir gemeinsam nach Bernbeuren. Als nächstes war Dundee dran und da ich frei hatte war es kein Problem eine kleine Skitour einzubauen. Kaum zu glauben, aber am nah gelegenen Karlift hinter Reutte lag genug Schnee um eine extrem einsame Skitour abzuziehen. Gemütlich marschierten wir in der breiten Piste, mit Blick auf den imposanten Thaneller bis zum obersten Lifthäusl empor. Von einigen Dauerwälzeleinlagen (Ha! Ha!) mal abgesehen waren wir flott an unserem Ziel und gönnten uns die obligatorische Glühweinbrotzeit. Im Anschluß folgte die Abfahrt und die ging im angeweichten Schnee durchaus rassig von statten, so daß wir nach etlichen genußreichen Schwüngen bald wieder am Parkplatz ankamen. Klar das wir dann zufrieden und glücklich zur hübschen Sofie nach Hause fuhren. Hier wartete dann am Abend unser eigener, kleiner Christkindlmarkt den wir nachträglich zum ersten Advent voll auskosteten. Der Dienstag ein gar nicht lustiger Arbeitstag im Dauersiff und da war ich mehr als Dankbar das wenigstens der Wendelin mit Dundee gehen konnte. Geschützt im Hochwald war es einigermaßen auszuhalten und so beendeten wir nass, aber glücklich diese Rundtour. Am Mittwoch wenigstens kein andauernder Regen mehr, aber das Nebelnässen war dann auch nicht beschaulich und in dieser trüben Suppe bei Null Sicht, konnte ich nur mit Dundee eine Stirnlampenrunde auf den Bernbeurer Höhen drehen. Getreu dem Motto "besser als nichts" marschierten wir erstaunlicherweise noch zwischen einigen Blumen über die nassen Hochflächen und waren letzten Endes froh wieder im warmen zu Hause einzutreffen. Warum sollte es am Donnerstag besser sein und so war auch da kein Durchblick zu erwarten. Ein weiteres mal startete ich mit Dundee auf eine Nebeltour und das Ziel wurde unser malerischer Bodenlosensee, den wir entspannt umrundeten, während nur oberhalb von 2500m die Sonne zum Vorschein kam. Klar das solche Höhen nach der Arbeit nicht mehr zu erreichen sind, aber es war auch so schön und abwechslungsreich, so daß wir dennoch zufrieden nach Hause fuhren. Vielleicht geht sich am Wochenende eine sonnige Tour Inneralpin aus, wobei sich da noch die Schneelage passend entwickeln sollte. Somit wünsche ich Euch allen ein ruhiges und besinnliches zweites Adventswochenende!!!    

25/11/2022 - 27/11/2022 Das Wochenende begann am Freitag schon einmal streßig, denn nach zwei Baustellen haute ich mich schnell mit Dundee auf Skitour. Schließlich sollte ich im frühen Nachmittag Dietl beim Umzug, bzw. Abbau der Schränke helfen, aber dabei sollte Dundee nicht zu kurz kommen und so öffnete sich per Zufall ein sonniges Fenster indem wir in Jungholz problemlos auf der herrlichen Waldabfahrt aufsteigen konnten. Dundee war wieder förmlich außer sich und verfiel dem Dauerwälzelmodus, während wir stetig dem Ziel unserer Tour, der Gipfelstation näher kamen. Solch strahlend blauer Himmel war gar nicht vorhergesagt und umso mehr freuten wir uns über das herrliche Ambiente. Zuletzt noch den steilen, fantastisch pulvrigen Schlußhang und wir standen am Ende der Lifttrasse. Es folgte die obligatorische Glühweinbrotzeit bis wir uns wieder dem Abfahrtmodus zuwendeten. Was für ein Erlebnis in diese einsamen Hänge einzutauchen und so gab auch Dundee (zu meiner Freude!) wieder alles. Selbst der schmale Waldabfahrtabschnitt konnte uns nicht aufhalten und so kurvten wir Hang für Hang bis kurz vor den Parkplatz, wo es wenige Meter wieder bergauf ging. Mehr als glücklich und zufrieden machten wir uns auf den nach Hause weg. Wenig später folgte die Schrankabbauaktion und im Zuge dessen die erfreuliche Nachricht das meine hübsche Sofie bereits am Montag aus dem Krankenhaus entlassen wird (Juhuuuuuuuu!). Grund genug gleich alles einzukaufen was für ein verliebtes Ehepaar im Genesungsprozess notwendig ist (Schmunzel....). Am Samstag stand dann ein schon langer fälliger Besuch bei Brigitte und meines Papas Grab in Berchtesgaden an. Früh am Morgen gegen 6.00 Uhr machte ich mich auf den Weg und wurde durchaus überrascht, denn die Prognosen sprachen von trüben Regen/Schneewetter, doch als ich vor Ort an den Hochschwarzeckliften https://www.hochschwarzeck.info/de/startseite oberhalb von Ramsau ankam ließ sich sogar die Sonne sehen. Der Schnee reichte gerade so in den Tallagen und ich war wohl der einzige der am heutigen Morgen einen Aufstieg mit Ski auf das 1385m hohe Hochschwarzeck wagte. Im unteren Teil noch harschig, aber weiter oben wurde es dann auch pulvrig, so daß die Tour durchaus ein echtes Skitourenambiente bot. Bald wurden die Blicke zu Watzmann, Hochkalter und Reiteralpe frei, während sich sogar noch öfters blauer Himmel abzeichnete. Es folgte nochmals ein steilerer Aufschwung bis ich die aussichtsreiche Hütte am Gipfel erreichte. Das Panorama für den so schlecht gesagten Tag konnte sich sehen lassen und so ließ ich mich zufrieden auf eine Glühweinbrotzeit auf eine Bank vor der Hütte nieder. Im Sonnenschein genoß ich mein heißes Getränk und mußte aber bald schon an die Abfahrt denken, denn der Tag ging ja erst los. Die wurde dann durchaus rassig, denn im oberen pulvrigen Teil staubte es nur so, während es weiter unten zwar eisiger, aber deutlich flotter von statten ging. Alles in allem eine feine Neuland Skitour in einer herrlichen Gegend in die ich einfach selten komme. Wenig später traf ich schon bei Brigitte ein und wir machten uns einen gemütlichen Tag mit viel ratschen über die alten Zeiten. Wahrlich schön und eine Wohltat für die Seele wenn der Rest von Familie wieder im Herzen zusammen wächst. Das ich Nachmittags bei meinem Papa am Grab vorbei schaute war dann selbstverständlich und so freue ich mich schon auf den nächsten Besuch im wunderschönen Berchtesgadener Land, aber dann natürlich mit meiner hübschen Sofie! Am Sonntag war es dann klar: Halbwegs ausschlafen und so kam die muntere Truppe bestehend aus (Wuisl) Olli und (Kl.Eiswürfel) Adrian erst gegen halb 9.00 Uhr zu mir. Es folgte die Überlegung Fliegen oder Ski, aber dann entschied ich mich gleich für Ski, denn schließlich war Dundee gestern schon nicht dabei und so fuhren wir alle gemeinsam Richtung Lechtal. In Warth am Arlberg wurden wir schon im Ort fündig und mußten erst gar nicht auf die Passhöhe fahren. Hier begann bereits traumhafter Pulverschnee bei traumhaften Sonnenschein von einem strahlend dunkelblauen Himmel und schon begann für Dundee die Dauerwälzelzeit. Unglaublich wie glücklich er in diesem weißen Element ist und so begannen wir in einer herrlichen Spur problemlos aufzusteigen. Die meiste Zeit in der Sonne leitete diese steig unter Wartherhorn, wie auch Karhorn empor. Besser hätte es nicht laufen können, auch nördlich trat der majestätische Widderstein und das Walser Gaißhorn in das Blickfeld. Ein mehr als alpines Ambiente was uns auf der Piste des Wartherhornexpresses 2042m https://www.skiresort.de/skigebiet/st-antonst-christophstubenlechzuerswarthschroecken-ski-arlberg/liftebahnen/l2068/ begleitete bis wir über die oberen, extrem weiten Traumhänge den kleinen Gipfel erreichten. Zwei kleine, kecke Felszähne mit einem Gipfelkreuz und einem Bankerl waren der Lohn. Was für ein herrliches Plätzchen und so genoßen wir die Sonnenstrahlen bei einer entspannten Glühweinbrotzeit. Adrian vielleicht etwas weniger, denn der haute sich eisern in den dahinter liegenden, kleinen Speichersee hinein und punktete mal wieder als "eiskalter" Eisschwimmer (Ha! Ha!). Dundee beobachtete derweil Hütetechnisch das Treiben in der Gegend und beschützte uns wie es sich gehört. Wenig später folgte die Abfahrt und die war den Umständen entsprechend der reine Wahnsinn. Bester Pulver leitete uns über von der Sonne verwöhnte Hänge nach Warth hinab. Allenfalls bei den Schneekanonen war es mal härter, aber sonst Genuß aus der Skitourentraumbüchse vom Feinsten. Dundee gab natürlich auch alles und es war ein Freude ihn so fetzen zu sehen. Wie üblich waren wir dann viel zu schnell am Parkplatz und fuhren mehr als zufrieden, wie auch glücklich mit einer weiteren Neulandaktion nach Hause. Nun folgen wohl wieder eher durchwachsene Tage, aber für mich verheißt der Montag bereits Sonnenschein, denn ich darf meine hübsche Sofie aus dem Krankenhaus holen. Somit wünsche ich Euch allen einen sanften Zeit in die Vorweihnachtszeit!!! 

21/11/2022 - 24/11/2022 Die Woche begann schon einmal äußerst bedenklich, denn ich mußte meine hübsche Sofie zu einer leider anstehenden OP in's Krankenhaus bringen. Auf dem Weg machten wir noch einen Halt bei unserer geliebten Stockkapelle und stellten einige Kerzerl auf, so daß alles gut gehen muß. Leider besteht beim Krankenhaus Besucherverbot und so konnte ich nur traurig am Eingang Abschied nehmen und somit ist an Besuche in den nächsten Tagen leider auch nicht zu denken. Es folgte wieder einmal ein völlig abgedrehter Arbeitstag wo wir drei Baugruben/Muffen öffneten um dann vom Endkunden gesagt zu bekommen das der Anschluß schon lange besteht und nur schnelles Internet verlangt wäre (Grmpf....diese Planung treibt einen in den Wahnsinn!). Im Anschluß ging es mit Bube Dundee zur Dattenrieder Kapelle, wo wir doch glatt herrlichste Abendstimmung tanken konnten und ein weiteres Kerzerl aufstellten (kann ja nicht schaden!). Am Dienstag saß ich dann auf brennenden Kohlen und es dauerte bis nach 12.00 Uhr als ich endlich die erleichternde Nachricht erfuhr das bei meiner hübschen Sofie alles gut gegangen war (Gott sei dank - was bin ich froh!). Auf den Baustellen versanken wir in Regen und Batz, was aber in den Bergen frischen Pulverschnee bedeutete und so fuhr ich flott nach Hause, lud Dundee in's Auto ein, um sogleich weiter nach Jungholz zu fahren. Schon auf den Webcams war die weiße Pracht zu sehen und so stiegen wir bei gänzlicher Einsamkeit in zunehmender Neuschneelage die Pisten empor. Das Wetter hatte sich beruhigt und die umliegenden Berge kamen zum Vorschein, wobei der majestätisch felsig vor uns aufragende Sorgschrofen besonders in's Auge stach. Flott erreichten wir die Gipfelstation und suchten uns ein windgeschütztes Plätzchen um eine Glühweinbrotzeit zu zelebrieren. Im Anschluß folgte die Abfahrt und die war wie es zu erwarten war der reinste Hochgenuß. Dundee fegte wie ein Wahnsinniger die Pisten hinab und von seiner Verletzung war nichts mehr zu sehen (was für ein Glück!). Schwung für Schwung näherten wir uns dem Ausgangspunkt der dann fast zu schnell erreicht war und wir mehr als zufrieden nach Hause fuhren. Am Mittwoch stellte sich dann doch glatt Kaiserwetter ein und die kalten Temperaturen sorgten dafür das der neu gefallene Schnee sich zumindest auf den Nordseiten halten konnte. Nachdem ich mich halbwegs zeitig von meinen Baustellen lösen konnte fuhr ich mit Dundee zur besten Sunsetzeit in's Oberjoch und wir packten unseren feinen Aufstieg zur Schmugglerhütte an. Herrlichster Pulver glänzte in der sich zur Neige drehenden Sonne und so erreichten wir in absoluter Einsamkeit problemlos unser Ziel. Gleich machten wir es uns gemütlich und genoßen eine Glühweinbrotzeit. Dundee kugelte und wälzelte sich glücklich in seinem Lieblingselement dem Schnee. Wie gut tut so eine Ablenkung um sich von den vergangenen unangenehmen Tagen halbwegs zu erholen. Nach einer Weile stellten wir uns auf den Abfahrtsmodus ein und der Rausch begann. Immer noch schenkte die Sonne uns ihr Antlitz und so gleiteten wir Schwung für Schwung durch feinsten Pulverschnee dem Tal entgegen. Dundee gab wieder alles und es war eine reine Freude ihn so laufen zu sehen. Die kommende Saison kann kommen und da mache ich gerne kleinere Touren, wenn nur Dundee mit dabei sein kann und ich so seinen operierten Fuß noch schonen kann. Der Donnerstag war dann wieder eher trüb und regnerisch, aber es ging sich wieder mal eine Dundeetour in das fantastische Wasenfilz aus. Wobei einige male sogar die Sonne hindurch blinzelte während wir durch das mystisch vor uns liegende Moorgebiet marschierten. So bekam die Gefühlstechnisch eher stürmische Woche ihren Abschluß, wobei das wichtigste war das es meiner hübschen Sofie langsam, aber sicher immer besser geht und wir so einer gemütlichen gemeinsamen Vorweihnachtszeit entgegen sehen. Nun marschiert Wettertechnisch das nächste Frontengebiet hindurch und es wird sich erst am Samstag Nachmittag aus Westen Besserung einstellen, was zumindest einen sonnigen Sonntag verspricht, während an dessen Abend das nächste Tiefdruckgebiet hereinzieht. Mal sehen ob sich in diesen kleinen Zwischenfenster nicht doch das eine oder andere Schmankerl ausgeht. Somit wünsche ich Euch allen ein besinnliches und auch erlebnisreiches erstes Adventswochenende!!!

18/11/2022 - 20/11/2022 Der Freitag alles andere als rosig, denn es regnete aus Eimern, aber dennoch ging sich mit Dundee eine faszinierende Tour in die unmittelbar bei Bernbeuren gelegene Tuffsteinschlucht aus. Nach wie vor ein extrem einsamer Ort faszinierender Schönheit und so marschierten wir an den unzähligen Wasserkaskaden, den kleinen Höhlen mit ihren Tropfsteinen vorbei bis zum größten Wasserfall am Ende der Schlucht. Dundee ist im weglosen Gelände schon wieder wie eine Eins unterwegs und so war es ein leichtes die Runde über den Forstweg abzuschließen. Klar das wir saunass, aber äußerst zufrieden die wenigen Meter nach Hause fuhren. In der Nacht auf Samstag schneite es oberhalb von 1300m und am Morgen konnte ich in den Webcams sehen das eventuell was gehen könnte. Terminlich mußte ich sowieso nach Mod (Pakete abstellen) und in Sofies Büro in Kempten (wichtige Unterlagen abliefern) und da war der Weg nach Grasgehren am Riedbergpass nicht mehr weit. Klar das auch Dundee mit dabei war und wir so wenig später vom Grün des Tales bei Obermaiselstein in die Winterwonderworld bei Grasgehren hinauf kamen und geradeso am Rand des Schnees parken konnten. Unglaublich, aber es lagen gut 40cm und das praktisch unverspurt. Als Ziel wählten wir den 1687m hohen Bolgengrat, denn die meisten gehen sowieso auf das gegenüber liegende Riedbergerhorn. Dundee drehte im frischen Schnee gleich komplett ab und kam aus der wälzelei nicht mehr heraus (Ha! Ha!). Dann spurten wir bei teilweise dunkelblauen Himmel mit Sonne durch den frischen Pulver die Skipiste empor. Weit und breit niemand, die verschneite Winterlandschaft gehörte uns beiden ganz alleine. Problemlos arbeiteten wir uns zwischen den Bäumen hindurch und der Blick in den Oberstdorfer Talkessel wurde teilweise frei. Mit etlichen Serpentinen packten wir den obersten Hang und erreichten so den Grat, den wir zum höchsten Punkt verfolgten. Wenige Meter unterhalb suchten wir uns dann ein geschütztes Plätzchen für unsere Glühweinbrotzeit, während sich um uns herum wieder die Sonne, samt blauen Himmel zu zeigen begann. Passend für die nun folgende Abfahrt und so pflügten wir entspannt durch den soften, unverspurten Pulver genüßlich bis zum Parkplatz hinab. Was für eine Wonne und schon hatten wir eine weitere Skitour eingesackt und fuhren glücklich nach Hause. Der Sonntag war dann erstaunlicherweise gar nicht so sonnig wie es die Prognosen versprachen und so genügte es eine herrliche Tour mit meiner hübschen Sofie und Dundee von der Kapelle Maria Heimsuchung bei Roßhaupten auf den Kubus zu starten. Zunächst zündeten wir ein paar Kerzerl an, ehe wir die steilen Serpentinen zum Gipfel packten. Hier öffnete sich auch der Blick nach Süden und die weißen Felsspitzen von den Tannheimern bis zum Säuling ließen sich blicken. So nahm das Wochenende seinen ruhigen Abschluß und die neue Arbeitswoche kann kommen. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen entspannten und soften Start in dieselbige!!!

14/11/2022 - 17/11/2022 Die Woche begann sonnig und an den Alpen durch Föhn durchaus warm. Allerdings wehten auf meinen Baustellen in Garmisch und Wallgau auch ordentlich böige Föhnwinde. So entschied ich mich auf der Heimfahrt für ein anderes Abenteuer und stieg kurz vor dem Walchensee auf der Route Richtung Simetsberg auf. Zunächst mal hier ein Eintrag aus dem Internet:

Für die Vorderfallbachhöhle ist ein Neoprenanzug sehr zu empfehlen, weil man bald an eine niedrige Stelle, den Froschschluf kommt, wo man auf allen Vieren durch den Höhlenbach krabbeln muss. Diese Stelle hat die Höhle bisher wahrscheinlich davor bewahrt, von irgendwelchen Banausen entweiht zu werden. Nach dieser Engstelle folgt ein sehr hoher Gang, der vom Rauschen eines kleinen Wasserfalls erfüllt ist. Am Boden fließt der Höhlenbach, der direkt vor dem Wasserfall mehr als einen Meter tief ist. Der Raum mit dem Wasserfall hat etwas märchenhaftes oder vielleicht etwas von einem antiken Heiligtum. 

Na super, Neopren und habe ich sowas dabei? Natürlich nicht, aber ich dachte soviel Wasser sollte es nach dieser trockenen Zeit im Sommer nicht geben....naja, war wohl eher anders als gedacht (Ha! Ha!). Nach einigen Kehren auf einem Forstweg erreichte ich den Wasserlauf, der über eine senkrechte Stufe herab plätscherte. Problemlos kletterte ich seitlich empor und zwängte mich in einen schmalen Spalt hinab der mich zum Höhleneingang führte. Rauschend hörte ich das Wasser heraus und so war mir klar was kommen muß, aber ich packte die Stirnlampen und meinen Höhlenrucksack um zuversichtlich in den ersten Gang hinein zu marschieren. Bald wurde es eng, so daß erste Schlupfpassagen (noch trocken) zu überwinden waren. Bald aber wurde der Gang schmäler, das Wasser tiefer und ich versank bis zu den Knien im kühlen Nass. Es folgte wenig später besagter Froschschluf und ich mußte meinen Rucksack zurück lassen um in voller Montur auf dem Bauch da hindurch zu schwimmen (Wahnsinn), aber ich konnte sogar das Handy trocken hindurch bringen, während ich tropfnass im hinteren Höhlenteil ankam und aus dem staunen nicht mehr heraus kam. Hier rauschte ein Wasserfall von der Decke herab und es war wahrlich ein mystischer Ort den man gesehen haben muß. Ein Stück kletterte ich noch nach oben und fotografierte soweit wie möglich, ehe ich mich auf den nassen Rückweg machte. Nach den Engstellen erreichte ich durch und durch nass den Ausgang und freute mich über den warmen Föhnwind der mich schnell zu trocknen begann. Flott marschierte ich zum Parkplatz hinab und fuhr mit maximaler Heizstufe nach Hause. Hier zog ich trockene Kleidung an und rückte gleich mit Dundee aus. Ziel wurde das Alpenpanorama am Roten Kreuz und wir wurden nicht entäuscht, denn wir bekamen ein zu dem fantastischen Blick noch ein sensationelles Sunsetlicht beschert. Dundee konnte mit den neugierigen Kühen spielen und im Dauerwälzelmodus verfallen, so daß der Tag schon einmal ein entspanntes Ende nahm und wir zufrieden zum geparkten Auto abstiegen. Am Dienstag ähnliche Wetterverhältnisse mit strahlenden Sonnenschein und Föhn, aber am Alpenrand stellte sich zumindest kurzeitig ganz schwacher Nordwind ein, was für ein walk and fly am NO Skilifthang vollkommen ausreichte. Flotten Schrittes stieg ich in herbstlicher Traumstimmung zum Startplatz (mittlerweile ohne Zaun) empor und prompt hatte ich Wind von vorne, so daß ich gleich meinen Eona3 auslegte. Wenige Schritte und ich flog über die Skipiste hinaus, gleitete entspannt über die Alm und kam mit satter Höhe über den Landewiesen an, wo ich noch etliche Kreise zog ehe ich sanft aufsetzte. Schnell packte ich meinen Schirm zusammen und fuhr nach Hause, wo es gleich mit meiner hübschen Sofie, samt Dundee weiter an die Bernbeurer Höhen ging. Leicht überzogen tat es der herrlichen Abendstimmung keinen Abbruch und so genoßen wir jeden Meter dieser herrlich romantischen Runde. Den Mittwoch konnte man getrost in die Tonne treten, denn das trist nasse Novemberwetter schlug voll zu. Doch auch da ergab sich am Abend in der letzten Sunsetstunde ein Lichtblick und so konnte ich mit Dundee bei einer Tour auf unseren Auer(haus)berg grandiose Impressionen im sanften Rot der untergehenden Sonne einfangen. So marschierten wir aussichtsreich an der Gipfelkirche vorbei bis zum südlich gelegenen Gipfelkreuz und konnten so die Tour als Runde am Parkplatz abschließen. Der Donnerstag fiel ebenfalls in das düstere, nasse Wettergeschehen und auch in der Arbeit lief alles aus dem Ruder und so ging sich nur noch eine Runde mit Dundee auf den vorderen Bernbeurer Höhen aus. Immerhin reizvolle Blicke auf die Lichter des Dorfes und somit schon ein vorweihnachtlicher Hauch. Nun scheinen die ersten Neuschneemengen wieder anzustehen, aber wieviel da kommen wird ist fraglich, geschweige denn ob es für eine Skitour reicht. Wie dem auch sei, ich wünsche Euch allen einen ruhigen Start in ein herbstlich trübes Wochenende und macht das Beste daraus!!!    

11/11/2022 - 13/11/2022 Der Freitag wieder ein Kaiserherbsttag wie aus dem Bilderbuch und so stieg ich zwischen unzählig bunten Blumen (eher Frühling) zum SO Start auf. Das Panorama überwältigend und so legte ich flott meinen Eona3 im sanft anstehenden Wind aus. Es war ein leichtes abzuheben, so daß ich gemütlich über die weiten Almwiesen hinaus gleitete und dabei sogar kaum Höhe verlor. So kam ich mit etlichen Kreisen in guter Höhe im Landebereich an und setzte sanft auf, packte zusammen und war wenig später schon auf dem Weg nach Hause, wo schon meine hübsche Sofie und Dundee warteten. Gemeinsam marschierten wir dann zur Stockkapelle bei Asch und genoßen die Abendstimmung in den weiten Wäldern aus vollen Zügen. Am Samstag war zunächst die Idee eine kleine Tour zu drehen, aber es kam natürlich anders da wieder Kommunikationsprobleme in der Planung dem ganzen einen Strich durch die Rechnung machten. Leitragende wäre der Adrian gewesen und das konnte ich nicht zulassen und so traf ich mich mit Ihm gleich gegen halb Acht und wir rückten zu einer Neulandaktion aus. Ja auch das gibt es noch in Haustürnähe, denn man muß nur genau schauen und schon findet sich immer noch das eine oder andere walk and fly Kleinod. Wenig später befanden wir uns im flotten Anstieg von Gebührenpflichtigen Parkplatz aus Richtung Tourenziel. Jeder Spielplatz am Weg wurde ausgekostet (Ha! Ha!) und bald tauchten wir bei den letzten Bauernhöfen in den Hochwald hinein. Malerisch führte der kleine Steig im Licht der aufgehenden Sonne den immer steiler werdenden hang empor. Erste Blicke in die Allgäuer- und Tannheimer Bergwelt wurden frei als plötzlich ein Drahtseil über uns schwebte. Wohl zum Abtransport von geschädigten Holz, was unseren Flugweg auf alle Fälle kreuzte und somit nicht in Vergessenheit geraten dürfte, falls der Flug möglich wäre. Wieder ging es im Anschluß durch ein Waldstück bis wir die angepeilte Wiese erreichten und diese an ihrer Rechten Seite empor stiegen. Nach zahlreichen Serpentinen erreichten wir einen kleinen Sattel am oberen Ende und der Startplatz entpuppte sich als bestens geeignet. Schnell deponierten wir unsere Schirme und stiegen am immer schmäler werdenden Grat, nun deutlich erleichtert, den felsigen Gipfelspitzen entgegen. Vor den Felsen der Hinweis "nur für Geübte" und schon verschwanden wir in einem schmalen Spalt. Drahtseilgesichert gings es nun durch ein weiteres Felsentor etwas ausgesetzt auf den Gipfel wo uns ein Kreuz erwartete. Das Panorama der Lage entsprechend außergewöhnlich schön und weit über eine kaum mehr verschneite Bergwelt. Adrian turnte noch souverän spektakulär an einem Felsturm herum ehe wir wieder zu unseren zurück gelassenen Schirmen hinab kletterten. Der Wind stand ideal aus SO an und schon legten wir unsere Flügel nebeneinander aus. Die Vorfreude auf einen Neulandflug stieg und als erster machte sich Adrian an den zugegeben langen Flugweg. Optimal hob Er ab und gleitete gleich mit dem Hangaufwind südlich den Kamm entlang, denn schließlich mußte der gesamte Rücken umflogen werden um den Parkplatz zu erreichen. Wenige Sekunden später folgte ich Ihm und auch ich war in wenigen Schritten in der Luft. Beide flogen wir in satter Höhe über das gespannte Drahtseil und schon waren wir auf Kurs um unser Wunschziel, die Wiesen hinter Adrians geparktes Auto zu erreichen. Den Hintergrund bildeten die wilden Felszacken der Tannheimer als wir um die Ecke bogen und problemlos den kleinen Talort überflogen. Der Plan ging aus und wir konnten sogar noch einige Kreise drehen ehe wir sanft landeten. Ich sogar mit einer Zaun Punktlandung (Ha! Ha!) und schon legten wir mehr als Happy unsere Schirme zusammen. Hammer, die Tour war gelungen und der Beweis erbracht das es selbst noch in Haustürnähe Neuland zu erobern gibt. Klar das wir dann mehr als zufrieden und glücklich nach Hause fuhren. Hier wartete dann schon ungeduldig Dundee und klar das wir dann gleich zum Schmauzenberg ausrückten und über die SW Flanke aufstiegen. Steil, aber aussichtsreich leitet die Route auf die Hochebene wo das Gipfelkreuz sichtbar wird. Noch einen Wiesenhang und schon ist der höchste Punkt erreicht. Zeit um die Dauerwälzelsequenz einzuleiten (Ha! Ha!). Nach einer kurzen Pause stiegen wir über den Wurzelweg, mit Klettereinlage zum Parkplatz ab. Der Samstag war somit schon einmal wieder mehr perfekt genutzt und schon fuhren wir entspannt nach Hause. Am Sonntag stellte sich dann zäher Nebel ein und während am Buchenberg die Verzweifelten auf ein Startfenster (sinnlos) warteten fuhr ich mit meiner hübschen Sofie und Dundee weiter westlich an den Alpenrand und schon waren wir in strahlenden Sonnenschein unter herrlichst blauen Herbsthimmel. In ungemein farbenfroher Stimmung stiegen wir an einem Höhenzug am Grüntensee im Skigebiet empor. Bald war der Kamm erreicht und dieser führte uns aussichtsreich bis zum Bankerl, an der es sich Sofie und Dundee gemütlich machten, während ich meinen Schirm auslegte. Mit Seeblick zog ich auf, mußte sauber beschleunigen und hob dann ab. Es folgte ein fantastischer Herbstflug am Grüntensee über die weiten. immer noch satt grünen Wiesen bis ich schließlich in Ufernähe landete. Schnell packte ich zusammen und marschierte wieder zu Sofie und Dundee empor. Nach einer gemütlichen Pause ging's über den Anstiegsweg wieder zurück zum Parkplatz am Skilift und wir fuhren mehr als zufrieden nach Hause. Nun kann die neue Woche beginnen, wobei uns der Föhn erhalten bleiben wird, was warme Temperaturen, aber auch kritische Flugbedingungen verspricht. Mal sehen was da so wieder geht und somit wünsche ich Euch allen einen entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!

07/11/2022 - 10/11/2022 Nachdem genialen Skitourenwochenende begann die neue Woche wieder sonnig und warm, so daß einem walk and fly am Weststart nichts im Wege stand. Bei perfekt herbstlicher Stimmung stieg ich flotten Schrittes bis zum idyllisch gelegenen Startplatz auf. Der Wind stand ideal an und so legte ich unmittelbar meinen Eona3 aus. Wenige Schritte und ich war in der Luft und genoß meinen Flug unter dem weißblauen Himmel. Entspannt gleitete ich über das malerische Tal und setzte soft bei der Kiesgrube zur Landung an. Schnell noch alles zusammen gepackt und weiter ging's zu Dundee und schon waren wir in bester Sunsetstimmung am Galgenbichl https://www.psihunter.de/ein-ort-des-grauens/ bei Schongau unterwegs. Eine Tour so nah und doch noch nie gemacht. Der Alpenblick in die untergehende Sonne waren der Lohn dieser herrlichen Runde, so daß wir alle nochmals auf unsere Kosten kamen. Am Dienstag weiterhin Kaiserwetter, auch wenn es schon durchaus föhnige Züge hatte und das Fliegen mit äußerster Vorsicht von statten gehen mußte. Bei grandiosen Ausblicken stieg ich zur Alpe auf und legte vor einem überragenden Panorama meinen Schirm unter dem Gipfelkreuz auf. Zwei Schritte und schon hob ich ab, flog über das Alpgelände, wie auch die darunter liegende Schlucht hinaus, bis ich schließlich im freien Luftraum genüßlich meine Kreise flog. Zuletzt zog ich über den kleinen Baggersee in den Landebereich hinein, wo ich sanft aufsetzte und flott meinen Schirm zusammen packte. Im Anschluß fuhr ich gleich Heim zu Dundee und wir packten den Kienberg über die Westroute an, was eine aussichtsreiche, wie auch immer landschaftlich reizvolle Route darstellt. Das Ergebnis natürlich zahlreiche Dauerwälzeleinlagen und somit zwei zufriedene Protagonisten. Der Mittwoch war Arbeitstechnisch ein Desaster, aber es ging sich dann doch noch ein föhniges walk and fly am Habacher Hang aus. Ein malerisch sonniger Aufstieg, ein einsamer Startplatz, wenige Schritte und schon gleitete ich sanft den Hang hinab, kreiste um die Kuhherde und landete soft am Zaun beim geparkten Auto. Zuletzt marschierte ich noch mit Bube Dundee in die einbrechende Dunkelheit auf die aussichtsreichen Bernbeurer Höhen und wir genoßen beide die Abendstimmung. Am Donnerstag war es dann soweit, ich durchbrach die Schallmauer von 50 Jahren. Wahnsinn wie die Zeit vergeht, aber so ist es halt nun mal und wie immer bleibt das Motto: Mach das Beste daraus! Auf alle Fälle lief (von der Arbeit abgesehen - Grmpf!) der Tag nach Wunsch. Zunächst mal von meiner äußerst hübschen Frau geweckt zu werden und schließlich am Nachmittag zur besten Sunset Zeit am Buchenberg (Magic, aber Bahn in Revision) ein Geburtstagsflügerl machen zu können. Mit am Start waren meine hübsche Sofie (Sofieloveair) und Manu (Haderair), was mich am allermeisten freute, denn so konnte ich mit meinem Dreamteam ein walk and fly zum 50ger absolvieren. Die Stimmung Sunsettypisch ein Traum und dann ebenso der fantastische Flug in die Abendsonne mit Blick auf die Füssener Seenplatte. Das dann Manu wieder mal eine radikale Haderair Außenlandung hinlegte war das Tüpfelchen dieser Tour (Ha! Ha!). So fuhren wir dann schon mal mehr als zufrieden und glücklich nach Bernbeuren, wo ich noch eine herrliche Dämmerungsrunde mit Dundee vollzog bis wir schließlich bei Schnitzel, Kuchen und Wizzard (Hader auf der Siegerstraße - unglaublich/Gratulation!) den Abend abfeierten. Den Tag hatte ich soweit hinter mich gebracht und das neue Lebensjahr kann mit einem, so wie es aussieht durchaus erfreulich sonnigen Wochenende auf Kurs gehen. Na mal sehen was wir da so alles anstellen und somit wünsche ich Euch, auch mit der 5 vorne dran, ein tolles Herbstwochenende!!!

04/11/2022 - 06/11/2022 Am Freitag war dann schon mal nicht viel zu holen, denn das Wetter war einfach zu grottig und so marschierte ich nach der Arbeit mit Dundee kurzer Hand auf das Rote Kreuz bei Oberlöchers. Zumindest zu dem Zeitpunkt eine trockene und landschaftlich ansprechende Unternehmung. Der Vorteil des Tiefdruckgebietes war auf alle Fälle Schneefall in den Bergen und so peilte ich am Samstag Morgen schon einmal die Webcams was sich getan hatte. Am Arlberg sah es ganz passabel aus, aber soweit wollte ich nicht fahren und so wagte ich mit Dundee einen Skitourenversuch in Berwang. Am Thanellerkarlift (Neuland!!!) wurden wir in gänzlicher Einsamkeit fündig. Vom Parkplatz weg konnten wir in einer wohl temporären Schneeschicht von Beginn an mit den Fellen lostigern. Mit zunehmender Höhe wurde es aber immer besser und so tauchten wir in regelrechtes Winterwonderland ein. Rundum die felsigen Gestalten der Lechtaler Bergwelt die sich in einem tiefweißen Kleid präsentierten. Dundee natürlich außer Rand und Band: Schnee, sein Lieblingselement! Problemlos erreichten wir den sich ziemlich aufsteilenden Schlußhang, den wir an seiner linken Seite angingen und so bald das oberste Lifthäuschen 1600m erreichten. Anfang November eine weitere Skitour nach den ersten beiden Außnahmeaktionen im September, welch eine Wonne und so genoßen wir aus vollen Zügen unsere Spezibrotzeit. Es wurde zumindest gefühlt wärmer und im Talbereich wurde es langsam grüner, so daß es Zeit wurde sich an die Abfahrt zu machen. Soft kurvten wir in den oberen Steilhang hinein und Dundee gab gleich einmal richtig Gas, so daß wir diesen Abschnitt schnell absolviert hatten und den flacheren Mittelteil hinab gleiteten. Wahnsinn wie gut sich Dundee nach seiner OP im Sommer erholt hat und scheinbar ganz der "Alte" ist. Genußvoll schwangen wir uns dann noch den untersten Teil bis zum Auto hinab und waren wohl die einzigen die sich in dieser Gegend an die Ski gewagt haben. Klar das wir so mehr als glücklich und zufrieden mit einer genialen Skitour im Gepäck nach Hause fuhren. Am Sonntag war eigentlich ein walk and fly geplant, aber da beide Spezln (der eine verpennt, der andere Magenverstimmung) konsequent professionell ausfielen machte ich mich nochmals mit Dundee auf den Weg. Der Schnee hatte sich aber schon in den vorderen Gebirgsteilen zurückgezogen und so mußte mal wieder der Arlberg herhalten, oder besser gesagt Warth mit dem Saloberkopf 2044m. In nicht einmal 1 1/2 Std. waren wir vor Ort und parkten im Winterwonderland bei strahlenden Sonnenschein. Dundee kugelte gleich vor lauter Freude durch den frischen Pulver und es war ihm anzusehen wie glücklich er in seinem Schnee war. Herrlich einsam stiegen wir einer Spur (wohl vom Vortag) folgend die Piste empor. Überall glitzterte der frische Pulver unter einem herrlich blauen Himmel wie er schöner nicht sein konnte. Zwei kleinere Querungen und es ging abermals etwas steiler empor bis wir die obersten Kuppen erreichten, so daß die Ausblicke immer gigantischer wurden. Lechtaler Alpen, Allgäuer Alpen, Lechquellengebirge und weiter bis in den Bregenzerwald, eine schier unerschöpfliche Ansammlung an fantastischen Felsgestalten die uns umringten. Es gelangen grandiose Bilder, Bilder wie zu besten Skitourenzeiten der letzten Jahre und ich war so glücklich wieder mit Dundee dies erleben zu dürfen. Was ist das für ein genial tapferer Hund der so eisern mit seiner heuer operierten Verletzung unentwegt weiter so rastlos bleibt wie ich und nach wie vor mit begeisterter Lust in den Bergen unterwegs ist. Zuletzt zogen wir noch einen Bogen bis zur Gipfelstation und genossen unsere Glühweinbrotzeit die wir wahrlich verdient hatten. nach einer Weile war es dann soweit, es stand die Abfahrt an und die wurde der reinste Rausch aus staubenden Pulverschnee unter glänzendem Sonnenschein, während Dundee sensationell in der Aufstiegsspur hinab lief und ihm so gut wie nichts anzumerken war. So war es kein Wunder das wir fast zu schnell am Parkplatz ankamen und mit einer weiteren Skitour auf dem Buckel mehr als zufrieden den Heimweg antraten. Nun folgen wieder föhnige Tage, die wohl den Schnee vorerst zunichte machen, aber vielleicht das eine oder andere Fliegerfenster generieren, aber wir werden sehen und somit wünsche ich Euch allen einen soften Start in die neue Arbeitswoche!!! 

31/10/2022 - 03/11/2022 Die Woche begann entspannt: Brückentag! Allerdings auch mit hohen Föhnwerten und so blieb nichts anderes über als mal wieder in eine geschützte Lage auszuweichen, was an der Salmaser Höhe natürlich der Fall ist. Gedacht, getan und schon befand ich mich in herrlicher sonniger Stimmung im Anstieg über die malerischen Alpen. Der Blick dabei zur Nagelfluhkette um den Hochgrat und den sich langsam heraus schälenden Alpsee immer mehr als bezaubernd. Bald war der Startplatz in deutlich zunehmender Wärme erreicht und der Wind strich passend aus SO herein, so daß meinem Abflug nichts im Wege stand. Flott legte ich meinen Flügel aus und machte mich an den Start, der in wenigen Schritten problemlos gelang. Mit Genuß gleitete ich an diesem Föhntag in völlig ruhiger Luft in den Allgäuer Himmel hinaus, zog meine Kreise über Wiedermannsdorf und landete schließlich soft beim Auto. Wunderbar dachte ich und legte meinen Schirm zusammen um mich auf den nach Hause Weg zu machen. Hier wartete schon ungeduldig Dundee und bei der ungewöhnlichen Wärme, mittlerweile schon 25°, war es klar das wir zum versteckten Waldsee marschierten. Bald war dieser erreicht und wir legten doch glatt Ende Oktober nochmals eine herrliche Plantschaktion ein. Was für eine Wohltat und so lagen wir schließlich unter der strahlenden Sonne am Ufer und ließen den Tag gemütlich vor sich hin laufen ehe wir mehr als erholt den Rückweg, unterbrochen mit einigen Dauerwälzeleinlagen (Ha! Ha!), antraten. Allerheiligen, Feiertag und somit frei, aber es stand auch ein Wetterwechsel an. Somit zunächst Restföhn mit böigen Winden, dann eventuell ein kleines Flugfenster und zuletzt erster Regen. Der Tag musste wie auch immer genutzt werden und so machte ich mich zunächst mit Dundee auf den Weg zu seinem "Platzerl", was stets ein landschaftliches Highlight darstellt. Vergnügt marschierten wir von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt und genossen die Einsamkeit. Unsere Bank am Platzerl immer noch in Bestzustand und so konnten wir hier entspannt eine längere Pause einlegen. Nach einer Weile ging's mir den üblichen Wälzeleinlagen (natürlich im Batz - zefix!) zurück zum Auto. Mittlerweile war der Wind auch handsam geworden und am Magic Buchenberg starteten die ersten Industrieflieger. Klar daß ich unweit davon, in ebenfalls geschützter Lage, am Skilifthang tätig wurde und ein feines, wie auch einsames walk and fly durchzog. Der Zaun unterhalb des Startplatzes abgebaut, aber oberhalb nach wie vor Gestrüpp, in dem ich zuversichtlich meinen Schirm auslegte. Der Wind stand bestens an und so konnte ich sogar sanft aufziehen und war nach zwei Schritten in der Luft. Es folgte der der Lohn in Form eines herrlichen Fluges mit weiten Blicken auf die Füssener Seenplatte. Zusätzlich trug es richtig gut so daß ich noch mehrmals Kreisen mußte bis ich zur Sorten Landung ansetzen konnte, die dann Problemlos gelang. Noch schnell zusammen gepackt und der Feiertag war mehr als ausreichend genützt. Am Mittwoch begann wieder der Arbeitsalltag und siehe da auch das übliche walk and fly Programm, obwohl die Prognosen von zu starken Winden sprachen. Bei herrlicher Herbststimmung sprintete ich zum Weststart hinauf und legte gänzlich einsam meinen Schirm aus. Der Wind stand sanft aus westlichen Richtungen an und so war es ein leichtes in wenigen Schritten abzuheben. Mit Genuß flog ich meine aussichtsreichen Kreise bis ich an der Kiesgrube zur sanften Landung ansetzte. Schnell zusammen gepackt und weiter zu Dundee der es schon gar nicht mehr erwarten konnte auszurücken. Ziel wurde dann unser "Botanischer Garten", das eindrucksvolle Wasenfilz. Hier drehten wir unsere übliche lange Runde zwischen Moor und Moos, so daß auch Dundee voll auf seine Kosten kam. Am Donnerstag fuhr der Föhn dann zu über 6Hpa auf, aber am geschützten Alpenrand konnte ich dennoch ein kleines walk and fly reißen. Nach einem herrlich herbstlichen Aufstieg war der Startplatz fast schon zu geschützt (Ha! Ha!), denn ich hatte bereits leichten Rückenwind und durfte so einen beherzten Start hinlegen. Zum Glück gelang dieser und ich konnte mein kleines Flüglein einsacken. Wieder mit Blicken in den Füssener Seenbereich, was immer atemberaubend ist. Nach ein paar Kreisen landete ich sanft in Autonähe und machte mich nach dem zusammenlegen gleich auf den Weg zu Dundee. Der Abwechslung halber gingen wir die Runde am Ilachstausee an und wurden nicht enttäuscht. Herrliche Ausblicke im letzten Abendlicht bevor der Wetterwechsel ansteht wurden uns zu Teil. Die Tour führte uns noch über das kleine Gipfelkreuz bis wir schließlich über die Hochfläche zum Auto zurück kehrten. Klar das wir so mehr als zufrieden nach Hause fuhren und das Wochenende auf uns zukommen ließen. Die Prognosen für Freitag und Samstag eher Mau, aber zumindest der Sonntag sollte brauchbar werden. Mal sehen was wir da so reißen können und in diesem Sinne wünsche ich Euch ein abwechslungsreiches Wochenende mit zahlreichen Erlebnissen!!!   

28/10/2022 - 30/10/2022 Na also, am Freitag lief es zunächst nach Wunsch und die Baustelle in Hohenpeißenberg war flott erledigt. Grund genug bei dem Traumwetter gleich am eigenen Hausberg noch ein walk and fly zu ergattern. Wenig später war ich schon flotten Schrittes im malerischen Südhang unterwegs und hatte bald den Startplatz erreicht. In einen gewaltigen Panorama legte ich meinen Eona3 aus und war nach wenigen Schritten in der Luft. Entspannt flog ich über die weiten Wiesen hinweg bis ich schließlich beim kleinen See einkreiste und sanft landete. Schnell zusammen gepackt und weiter zu Dundee, wo wir uns gleich auf den Weg machten und die Bernbeurer Höhen überschritten. Immer eine reizvolle Tour mit herrlichen Weitblicken und bunten Blumen. Nach wie vor voll im Zeitplan und schon kam auch meine hübsche Sofie nach Hause. Noch den Rest gepackt und wir starteten durch in den Bayerwald (finster und kalt - Ha! Ha!). Nun allerdings nahm die Glückssträhne ihr Ende und ein Stau nach dem anderen sorgte dafür daß wir bis München schon fast drei Stunden brauchten, aber auch danach wurde es nicht besser, denn eine Baustelle nach der anderen sorgte für zähes Vorwärts kommen. In einem Anfall von Verzweiflung umging ich das gröbste und fuhr mitten durch Landshut, was zumindest die härteste Engstelle ausmerzte. Zurück auf der Autobahn lief es dann endlich und so erreichten wir noch vor 17.00 Uhr den Ruselabsatz. Während Sofie mit Dundee zum Landeplatz hinab fuhr sprintete ich durch den satt grünen Wald zum Startplatz des Haussteins https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&item=1326 empor. Der Wind schwach, aber sonst ideal aus Südöstlichen Richtungen und schon legte ich zum zweiten Mal an diesem Tag meinen Schirm aus. Wenige Meter Anlauf und ich hob ab, flog die extrem schmale Schneise hinaus und gleite in einer grandiosen Sunset Stimmung über die Bayerwaldkuppen hinaus. Hat es doch noch geklappt und so genoßich jeden Augenblick dieses fantastischen Fluges bis ich über dem Landebereich kreiste und soft beim Auto aufsetzte. Schon kam meine hübsche Sofie und Dundee (Schwanz wedelnd) vom nähen Bacherl zu mir. Schnell noch alles zusammen gelegt und schon ging es weiter zu meiner Mama in Zwiesel, der Kurzurlaub hatte begonnen. Am Samstag stellte sich gleich ein sonniger Tag ein und so wagten wir einen walk and fly Versuch am Osser https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=452 und da rächte sich das zu späte Aufstehen, denn während am Vormittag der Wind stets unter 20km/h war stieg er Mittags auf über 38km/h an. Als wir oben ankamen begann gerade diese Phase und nachdem wir ausgelegt hatten wurde es einfach unstartbar, was mich am meisten ärgerte, denn ich bin ja immer derjenige der vom frühen Start predigt. Hinzu kam das immer mehr Flieger herauf pilgerten, denn offenbar fand hier am heutigen Tag ein Event statt, wobei ich im Netz nichts davon gelesen hatte. Letzten Endes blieb uns nichts anderes übrig als im rutschigen Laub abzusteigen und nochmals zum Hausstein https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&item=1326 auszuweichen, denn der ist niedriger und unter dem Starkwindfenster. Leider ist der etwas heikle Landeplatz nicht unbedingt Anfänger tauglich und so musste ich wieder alleine zum Startplatz aufsteigen, während meine hübsche Sofie am Landeplatz auf mich wartete. Erstaunlicherweise war, im Gegensatz zum Osser, kein Mensch am Startplatz obwohl idealste Bedingungen herrschten. Es war ein leichtes zu starten und nach wenigen Schritten abzuheben. In absolut ruhiger Luft flog ich meine Kreise und steuerte zuletzt den auf einer Kuppe liegenden Landeplatz an. Noch eine Platzrunde und ich setzte soft beim Auto auf und legte gleich mit Sofie den Schirm zusammen. Flott fuhren wir zurück nach Zwiesel und sofort ging's nun mit Dundee auf den Zwieseler Berg, wobei wir noch einen Zwischenstopp zum "shoppen" in der Tschechei einlegten. Immer wieder ein Erlebnis diesen Waldberg angehen zu dürfen und sogar ein netter Einheimischer schloss Freundschaft mit Dundee und musste sich unbedingt mit ihm fotografieren lassen. Es folgten noch einige Dauerwälzeleinlagen bis wir wieder gemütlich abstiegen. So war der Tag voll genutzt, auch wenn die Osseraktion durch den Wind ausgefallen war. Ja genau die Osseraktion und da die noch schwer im Magen lag packten wir am Sonntag Vormittag einen zweiten Anlauf und siehe da der Wind war deutlich schwächer als am Vortag. Das Wetter sogar noch einen Tick besser und so legten wir unter der strahlenden Sonne auf der Osserwiese https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=452 unsere Flügel aus. Sofie (Sofieloveair) haute sich als erste raus und ich folgte Ihr sogleich, so daß wir beide den zugeben weiten Flugweg nach Lam in Angriff nahmen. Rundherum die stolzen Gipfel des Arbers, des Hohen Bogens und des Kaitersberges, während unter uns weit das grüne Tal Richtung Lam hinaus leitete. Es trug sehr gut und wir kamen mit satter Höhe über dem Landeplatz an. Es folgten noch etliche Kreise bis wir sanft am Windsack aufsetzten und schließlich unsere Flügel zusammen legten. Ich sprintete dann den direkten Weg zum Sattelparkplatz hinauf und holte das Auto. Der Wahnsinn was hier mittlerweile los war, alles auf gut 1Km zugeparkt, Wohnmobile lagen in der Seite und kamen nicht mehr heraus und ein Wenden selbst für PKW nicht mehr möglich. Gut das ich eine große Parklücke hatte und somit zumindest rauskam und bald bei Sofie am Landeplatz ankam. Hier tauchte derweil ein OAL Kollege auf und den fuhren wir mit seinem Gleitschirm bis zum Beginn des Parkplatzchaoses hinauf. Im Anschluß ging es zurück nach Zwiesel und gleich weiter mit Dundee auf den herrlichen Einsiedeleifelsen. Ein ebenso aussichtsreicher wie fast schon mystischer Platz der auf einer bunt herbstlichen Route bald erreicht war. Leider endete mit dieser Tour das Wochenende und wir mußten uns schweren Herzens wieder auf die Heimreise machen, die aber im Gegensatz zur Hinfahrt ohne Stau flott verlief. Nun folgen noch zwei sonnig warme Tage bis dann schließlich am Mittwoch der Jahreszeit passende Temperatursturz mit wechselhaften Wetter ansteht. Bis dahin allerdings werden wir schon noch was reißen, denn der Name megaextremesport ist Programm und darum wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in die neue Arbeits/Brückentag/Woche!!! 

24/10/2022 - 27/10/2022 Der Wochenbeginn mit Dauerregen alles andere als erbaulich, aber eine Dundeerunde am herrlichen Hausberg Wendelin geht sich immer aus und so konnten wir im satten grün eine feine Tour abziehen. Am Dienstag stellte sich dann wieder Kaiserwetter ein und da meine hübsche Sofie Homeoffice hatte drehte ich das Schema einfach um. Folglich ging's zuerst mit Dundee in farbenfrohen Bedingungen zum Teufelsbach, wo nach plantschen Dauerwälzeln (Ha! Ha!) angesagt war. Nach dieser Runde war dann die Zeit für ein walk and fly mit Sofieloveair angebrochen und so fuhren wir Richtung Pfronten um am ehemaligen Skilifthang anzugreifen. Die eigentlich angekündigte Haderair fiel leider komplett auf Grund eines grandiosen Chaostages aus, der sich bis zum eigenen aussperren aus dem Heimatdomizil zuspitzte (Arme Sau - Ha! Ha!). So marschierten wir flotten Schrittes ohne Unterstützung dem noch von der Sonne beschienenen Startplatz entgegen und zum Glück hielt der Wind noch leicht an, auch wenn sich erste Tendenzen des Drehens ankündigten. Für Sofie hieß dies leider eine verkürzte Pause und wir legten flott unsere Flügel hintereinander aus. Wie üblich souverän hob Sofieloveair ab und ich folgte Ihr gleich mit wenigen Schritten. Mit Genuß flogen wir über den malerischen, kleinen Talort und kreisten den Baggersee streifend Richtung Landeplatz hinein, wo wir sanft aufsetzten. Der Plan ist aufgegangen und so konnten wir verdienterweise in Pfronten einen Dönerteller verputzen, ehe wir uns zufrieden auf den nach Hause Weg machten. Der Mittwoch war dann auch eher durchwachsen mit Regen und Sonnenschein, aber auch da erwischte ich mit Dundee die ideale Phase um eine Umrundung des Baderwäldlesee durchzuziehen. Stimmig, einsam und landschaftlich immer mit den Allgäuer Gipfeln um den Säuling im Hintergrund ein Erlebnis. Das Endergebnis wie üblich bei solchen Aktionen: Dauerwälzeln (Ha! Ha!). Der Donnerstag punktete dann wieder mit herrlichem Herbstwetter und so stieg ich bei strahlenden Sonnenschein zum SO Start auf. Zwischen den bunten Blumen und den herbstlichen Wäldern immer ein berauschendes Erlebnis, so daß der Startplatz fast schon zu schnell erreicht war. Perfekt zog ein föhniger Wind aus Süden herein und der Start war ein leichtes Unterfangen. Genußvoll flog ich vor einem sagenhaften Alpenpanorama meine Runden bis ich soft am geparkten Auto landete. Schnell legte ich meinen Flügel zusammen und fuhr gleich zu Dundee. Die Anzeige im Auto hatte bereits über 30° im Display und so war es klar das wir zum Weidensee fuhren. Nach dessen Umrundung war es soweit: Plantschalarm! So waren wir beide im erfrischend kühlen Nass und genossen die Einsamkeit am herrlich gelegenen See. Nun kann getrost das Wochenende kommen, wobei wir uns da mal wieder in den Bayerischen Wald (finster und kalt - Ha! Ha!) wagen. Das Wetter scheint ja allgemein traumhaft zu werden und da wünsche ich natürlich Euch allen ein spannendes wie auch erlebnisreiches Wochenende!!!

21/10/2022 - 23/10/2022 Über den düsteren Freitag gibt es nicht viel zu berichten, außer das in der Arbeit ein komplettes Vollchaos herrschte und ich deshalb äußerst spät nach Hause kam. Immerhin konnte ich dann noch mit Bube Dundee eine ausgiebige Runde am Lech bei Dessau drehen bevor es immer mehr zu regnen begann. Am Samstag Morgen immer noch vorherrschend der Dauerregen, aber nach und nach wurde es besser so daß sich schließlich die Sonne zeigte. Grund genug mit Dundee nördlich, da es da am sonnigsten war, zum Wurzberg bei Reichling aufzubrechen. Seines Zeichens der höchste Punkt im Landkreis LL und immer ein Garant für eine aussichtsreiche Tour. So marschierten wir gut gelaunt durch die malerische Schlucht bis auf die Hochfläche und erklommen den Gipfelaufbau mit seinem Kreuz und den Panoramatafeln. Mittlerweile war es ein regelrechtes Kaiserwetter das mit Sonne und Wärme satt punktete. Klar das wir in einem windstillen Plätzchen noch eine längere Pause machten ehe wir wieder gemütlich zum Lech abstiegen. Es dauerte dann noch etwas bis auch der starke SW Wind ruhiger wurde und so konnte ich gegen halb Fünf noch eine walk and fly Aktion am Skilifthang starten. Belohnt wurde ich mit sensationeller herbstlicher Stimmung die in all ihren Prachtfarbtönen an den Bäumen sichtbar war. Darüber ein strahlend blauer Himmel der mich bis zum "Unkraut" Startplatz begleitete. Schnell war mein Flügel ausgelegt, dann noch vorsichtig die Leinen zwischen den Gestrüpp platziert und schon war ich nach wenigen Schritten bei perfekt anstehenden Wind in der Luft. Genußvoll flog ich mit weiten Blick über die Füssener Seenplatte und den weidenden Kühen unter mir hinweg bis ich bei den Häusern des kleinen Talortes noch etliche Kreise drehte um sanft am Fahrweg zu landen. Schnell packte ich zusammen und machte mich zufrieden, mit den vermeintlich unbrauchbaren Tag, auf den nach Hause Weg. Am Sonntag stellte sich dann wieder fantastisches Traumwetter ein, das allerdings einen Haken hatte: Föhn! Die Werte gingen in den Prognosen Modellen von 4Hpa bis gewaltige 10Hpa, dabei ebenfalls mit Windwerten von 20 - 80Km/h und da stellt sich die Frage was läßt sich damit anfangen. Ich zog noch etliche weitere Vorhersagen und Wetterkarten zu Rate und kam zum Schluß das es in geschützter Lage zumindest am frühen Vormittag zum Fliegen gehen müßte. Die Wahl fiel dann auf unsere Salmaser Höhe Ost 1241m, die einfach durch die über 1800m hohe Nagelfluhkette recht gut abgeschirmt ist. Der Windsprung in den Werten ab Mittag ließ aber am frühen Aufbruch keine Zweifel aufkommen und so machte sich die altbekannte Truppe mit Nicl (Towergirl), Sofie (Sofieloveair), Manu (Haderair), Dietl (Silberrückenair), Oli (Wuislair), Adrian (Eiswürfelair), wie auch mir (Nobsair) auf den Weg in's westliche Allgäu. Gemütlich stiegen wir ratschend vom Parkplatz weg über malerische Alpen in der eindrucksvollen Morgenstimmung empor. Die Windwerte an den umliegenden Bergen hielten sich in Grenzen und nur auf den höheren Bergen im Inntal wurde die 50Km/h Grenze bereits überschritten. Problemlos marschierten wir über die oberste Alpe dem Gipfelaufbau entgegen und in zwei weiten Kehren war dieser schnell gepackt. Herrlich stand das Gipfelkreuz in der Sonne und zauberte mystische Schattenspiele bis wir alle am höchsten Punkt versammelt waren. Es folgten die üblichen Fotoreihen bis wir alle unsere Flügel auslegten und ich das Team antrieb um nicht doch noch in unangenehme Föhnwinde zu gelangen. Als erstes haute sich nochmals aufsetztend Olli hinaus, im Anschluß gleich meine hübsche Sofie mit dem üblich souveränen Abflug, gefolgt von einem Aufziehversuch von Dietl, der aber seinen Schirm zunächst wieder ablegte, was wiederum Manu freie Bahn gab und der sich sich mit zahlreichen Korrekturen hinauswürgte (das Ergebnis zählt - Ha! Ha!). Dann ging ich es an und war mit einem etwas energischen Start auf Anhieb in der Luft und zuletzt folgten noch Dietl, samt Adrian die sich ebenfalls tadellos in die Luft begaben. Nun war der Himmel im Westallgäu von unzählig bunten Schirmen bevölkert und es ist immer wieder ein Erlebnis mit so einer coolen Truppe unterwegs gewesen zu sein. Mit Genuß zogen wir alle unsere Kreise mit weiten Blicke zur Säntis und auf den blau schimmernden Alpsee, während Nicl tapfer den Kamm zum Hauptgipfel überschritt. Direkt am kleinen Teerweg landeten wir dann alle mehr oder weniger soft und freuten uns über den gelungenen Föhnflug. Entspannt packten wir unsere Flügel zusammen, während Dietl seine Nicl hinterhalb des Hauptgipfels Autotechnisch abholte und landeten alle schließlich noch ein zweites mal: Im Kaffee in Immenstadt und ließen verdientermaßen die geniale Aktion ausklingen. Den Tagesabschluß bildete dann eine herrlich aussichtsreiche Runde mit Dundee auf den Bernbeurer Höhen und da war natürlich Dauerwälzelalarm angesagt (Ha! Ha!). Nun folgt wieder ein verregneter Montag, ehe sich am Dienstag Wetterbesserung einstellt, wobei hier ebenfalls windige und föhnige Lagen zu erwarten sind. Von einem stabilen Fliegerherbst sind wir nach wie vor meilenweit entfernt. Egal, es wird schon was gehen und in diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!   

17/10/2022 - 20/10/2022 Das Traumwetter vom Sonntag setzte sich reibungslos am Montag fort und schon konnte ich ein übliches walk and fly am Südoststart absolvieren. Herrlich bunte Farben im herbstlichen Gewand, gepaart mit fantastischen Ausblicken waren der Lohn und das dann auch noch passender Wind anstand krönte die ganze Aktion. Nach wenigen Schritten war ich in der Luft und tankte einen äußerst sonnigen Flug ein. Nach einer soften Landung legte ich flott zusammen und fuhr gleich weiter zu Dundee. Gemeinsam marschierten wir dann in malerischer Umgebung zum geheimen Waldsee, wo sich noch die Schwäne im Wasser tummelten und sich das Sonnenlicht spiegelte. Für Dundee die Zeit zum ausgiebig Dauerwälzeln (Ha! Ha!).Nach einer gemütlichen Pause am Steg ging's zufrieden und glücklich zum Auto zurück. Am Dienstag noch ein wunderbar sonnig warmer Tag und das Dank dem Föhn, wobei ich wieder am Alpenrand in geschützter Lage ein walk and fly reißen konnte. Der Aufstieg in den herbstlich bunten Wäldern ein Augenschmaus und am Startplatz stand satt der Südwind an, so daß einem Abflug nichts im Wege stand. Wenige Schritte und ich hob ab und kreiste mit Blick auf die Füssener Seenplatte über der Allgäuer Landschaft. Wenig später setzte ich sanft auf, packte zusammen und fuhr gleich weiter zu Dundee. Das nächste Ziel wurde der Bodenlosesee, den wir gemütlich umrundeten. Dundee wie üblich im Dauerwälzelmodus, wobei er sich natürlich die batzigste Stelle aussuchte (Grmpf!) und ich sehen kann wie ich ihn in den nächsten Tagen wieder sauber bekomme (Ha! Ha!). Am Mittwoch hielt sich mehr als hartnäckig der Nebel, aber am NO Skilifthang konnte ich unterhalb der Suppe ein sensationelles walk and fly abziehen. Nach einem flotten Aufstieg legte ich in sattem Wind meinen Eona3 aus und mit einem Schritt hob ich ab, überhöhte unmittelbar und flog so in hier ungewohnten Sphären. Wahnsinn wie gut es an diesem Tag ging und so konnte ich noch etliche Kreise ziehen ehr ich sanft in den weiten Landewiesen aufsetzte. Schnell packte ich meinen Schirm zusammen und fuhr flott zu Dundee nach Hause. Unsere Runde führte uns dann an den malerischen Teufelsbach, wo ich Dundee nach dem gestrigen Batzinferno wieder relativ sauber brachte und er dafür im Bach plantschen konnte. So hatten wir alle was von dem eigentlich düsteren Tag und so kehrten wir zufrieden, wie auch entspannt nach Hause zurück. Am Donnerstag spitzte nach einer ganzen Weile die Sonne doch einmal durch den Nebel und das reichte um am aufgelassenen Skilift am Alpenrand ein kleines walk and fly abzuziehen. Ein immer noch blumenreicher Aufstieg führte mich schnell zum Startplatz und dort stand zum Glück satt der Wind aus NW an, denn das Leitungsverseuchte Fluggebiet ist so viel besser zu bewältigen. Flott legte ich aus, lief an und hob noch weit vor den weidenden Schafen ab. Der Wind hielt mich problemlos auf Kurs, so daß ich bis zur Hauptsraße fliegen konnte. Hier setzte ich sanft auf, legte meinen Schirm zusammen und fuhr gleich weiter zu Dundee. Zuletzt packte ich mit ihm dann unsere feine Runde in's wilde Wasenfilz, wo sich Dundee bald im Dauerwälzelmodus befand. Nun folgen weiterhin wechselhafte, neblige und auch mit Föhn durchsetzte Tage, es ist also wie verhext, denn ein stabiler Flugherbst ist nach wie vor nicht in Sicht, aber mal sehen was so geht. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein erholsames und hoffentlich auch erlebnisreiches Wochenende!!! 

12/10/2022 - 16/10/2022 In der Nacht gerade von Kreta zurück (in den nächsten Tagen folgen auch bald mehrere Spezialnews mit den erlebten Abenteuern von der fantastischen Insel) und schon wieder ganz im "Homemodus", denn nach gerade mal drei Stunden Schlaf holte ich gleich Dundee aus der Tierpension in Schongau ab. Was für eine Freude (demensprechend sah ich bei der Bergrüßung dann auch aus.......Ha! Ha!) und schon waren wir wenig später auf einer entspannten Runde an der herrlichen Litzauer Schleife am Lech unterwegs. Es geht Dundee so richtig gut und er fand sich schnell im Dauerwältzelmodus wieder und auch für mich macht es das ganze gleich wieder leichter, denn am morgigen Tag beginnt schon wieder der Arbeitsalltag (Buäääh!). Grad noch gedacht und schon war er da, aber anders als erwartet, denn eine unerwartete (Fehl) Planung gestattete mir gleich ein erstes walk and fly, wozu ich mich natürlich nicht lange bitten ließ. In herrlich herbstlicher Stimmung stieg ich über eine ehemalige Skipiste zum aussichtsreichen Kopf mit seinem Hütterl auf und legte flott meinen Schirm aus. Schon kam die Wirtin vorbei und fragte ob das mit so wenig Wind überhaupt geht und klar antwortete ich während Sie gleich Respekt erwiderte. So konnte ich mit dieser "Freigabe" gleich unbeschwert losfliegen, was mir in wenigen Schritten gelang. Traumhaft grüßten die Füssener Berge herüber während ich sanft über den kleinen Baggersee hinaus gleitete. Wieder sattes Grün und somit ganz anders wie in den letzten grandiosen Flugtagen in Kreta. Zuletzt setzte ich sanft beim Parkplatz auf, legte gleich meinen Schirm zusammen und weiter ging's zu Dundee. Klar das wir dann eine seiner Lieblingsrunden am Lech angingen und auch hier noch herrlich bunte Farben mit zahlreichen Blüten, wie auch surrenden Hummeln einfangen konnten. Für den Freitag war dann schon wieder düsteres Wetter vorhergesagt, aber wie schon so oft konnte ich ein geradezu göttliches Fenster erwischen und stieg bei unglaublich sonnigen Stimmungen zum SO Start auf. Der Wind stand perfekt an und es war ein leichtes aufzuziehen, wie auch abzuheben. Wenige später überhöhte ich und konnte so in hier noch nie erflogene Höhen gelangen. Was für ein Blick auf den Alpenhauptkamm und weit unter mir mein Auto, so daß ich etliche Platzrunden fliegen mußte um schließlich sanft am Parkplatz zu landen. Sogar trocken konnte ich den Schirm zusammenlegen und wenig später verdunkelte sich der Himmel schon wieder und es begann zu tröpfeln. Immerhin gelang später noch eine entspannte Dundeerunde am malerischen Weidensee, wo Dundee alles untersuchen (Ha! Ha!) mußte, denn schließlich war er ja schon einige Tage nicht mehr da. Gemütlich schlenderten wir am See entlang bis wir wieder zum Auto kamen und zufrieden nach Hause fuhren. Der Samstag begann zunächst regnerisch, aber im Lauf des Tages zeigte sich bei stürmischen Südwestwind immer mehr die Sonne. Grund genug mit Dundee zum Felsen bei Roßhaupten auszurücken und wie sollte es auch anders sein, wir wurden belohnt mit herrlichen Blicken zum Säuling, wie auch den Tannheimer Bergen. Problemlos marschierten wir durch die steile Flanke des Felsens und bestaunten den rötlich schimmernden Nagelfluh ehe wir das Gipfelkreuz erreichten. Nach einer kurzen Pause ging es aussichtsreich über die sonnige Südflanke wieder zum geparkten Auto hinab. Am Sonntag stellte sich dann Kaiserwetter mit einer warmen (25°) föhnigen Lage ein. Die Werte waren mit 3Hpa überschaubar und nur am Alpenhauptkamm sollte örtlich ein Föhn auftreten. Allerdings sprach ein deutlicher Gradient für starke Thermik am Nachmittag und so startete ich bereits sehr früh mit meiner hübschen Sofie (Sofieloveair), Frank (Nuggetair) und Olli (Wuislair) um im hinteren Lechtal bei Kaisers den Hahnleskopf 2210m anzugehen. Dieser Berg bietet neben einer hervorragenden Aussicht auch den gewissen Schutz, denn er ist umringt von einigen noch höheren Bergen die dafür Sorgen das eventuelle Föhnwinde uns erst gar nicht erreichen. Ein Auto parkten wir in Steeg, unseren Landebereich und mit dem zweiten fuhren wir zum Edelweißhaus in Kaisers hinauf. Wenig später marschierten wir in einer regelrecht mystischen Morgenstimmung in der die Berge zu "brennen" begannen los. Nach einem kurzen Forstweg leiteten Pfadspuren die weiten Almhänge empor bis wir in den kurzen Hochwaldabschnitt eintauchten. Ein Stück danach betraten wir bei einigen verfallenen Heustadeln (Wilder Kaiser 1830m) wieder freies Gelände und eine schier endlose Wiese zieht sich bis zum Gipfel empor. Immer wieder auch weglos im steileren Gras, wo sich Pfadspuren nur noch erahnen ließen arbeiteten wir uns empor. Der Ausblick wurde immer grandioser während wir uns dem bereits sichtbaren Gipfelkreuz näherten. Noch einige Kehren und wir standen auf dem Hahnleskopf 2210m und genoßen das 360° Panorama in der auf uns herab scheinenden Sonne. Das Team war unterwegs wie in alten Zeiten, einfach souverän, wobei vor allem Sofie sich mehr als tapfer integriert hat und die 700Hm perfekt gestemmt hat. Der Lohn wartet nun in Form eines 1200Hm Fluges bis nach Steeg und das bei ganz sanften SW Wind, denn vom Föhn war zum Glück keine Spur zu fühlen. Als erstes legte Frank aus und legte gleich mal einen etwas wilderen Start hin, wobei auch der folgende Olli noch zu kämpfen hatte, aber im Endeffekt waren beide sicher in der Luft und tankten "Airtime". Im Anschluß folgte Sofie, die etwas weiter hinten ausgelegt hatte, mit einem genialen Start inklusive leichte Korrektur in den Flugweg nach Steeg, einfach ganz nach Lehrbuch (Respekt!). Ich haute mich gleich im Anschluß hinaus und so flogen wir gemeinsam mit satten Höhenunterschied zum weit unter uns fließenden Lech in das malerische Tal hinaus. Es folgten viele Kreise, kleine Talquerungen bis wir schließlich alle in den weiten Wiesen hinter Steeg landeten und unsere Schirme zufrieden zusammen legten. Bei der Heimfahrt gönnten wir uns noch ein Schmankerl aus Cappuccino und Apfelstrudel in Weißenbach, so das diese Tour mehr als entspannt ihr Ende nahm. Als wir nach Hause kamen rückten wir gleich mit Dundee zum Weidensee aus und während ich mit ihm den See umrundete legte Sofie unsere Schirme zum trocknen aus. Klar das wir bei den sommerlichen Temperaturen noch eine Plantscheinlage einlegten und ich mit Dundee im frischen Nass umherruderte. Zufrieden und glücklich mit dem ersten Wochenende nach unserem Urlaub machten wir uns auf den nach Hause Weg. Die neue Woche soll ja zunächst so weiter gehen und ich denke da wird sicher noch das eine oder andere laufen, ehe sich wieder Regenwetter einstellt. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen herrlichste Spätsommertage im Herbst!!!   

04/10/2022 - 06/10/2022 Da wären wir wieder in Kreta, da nächste Teil dieser schier endlosen Abenteuer news E-Mail steht an. Am Dienstag rückten wir gleich am frühen Morgen aus zum walk and fly in Avdou https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&item=2494. Schwächer Wind sollte doch einen weiteren Abflug am zweiten, höher gelegenen Startplatz, ermöglichen. Allerdings hatten wir die Rechnung nicht mit Google Maps gemacht, denn das Navi führte uns in ein Gelände das selbst mit einem Panzer unbefahrbar wurde. Mehrmals setzten wir bereits mit dem Bodenblech auf Steinen auf, ehe wir endlich am gegenüber liegenden Hang ankamen. Hier folgten wir der Route die unmissverständlich durch ein Haus führte und dann weiter ging. Allerdings stand das Haus auf einem Felsriff und alle Wege endeten hier.....(Arrrrggggghhhhhhhhgrmblbrrrrrr.....!!!). Wütend versuchte ich den Wagen umzudrehen, was nach zigfachen rangieren gelang und wir so zurück fuhren. Den steilen Weg empor, denn wir zuvor herab führen konnten wir bergauf vergessen, aber zum Glück sahen wir noch eine Abzweigung die unterhalb des Felsriff Hauses endlich zum gewünschten Hang führte und hier kam aus einem Steinbruch eine deutlich bessere Straße herauf. Diese nützten wir bis zu einem Antennenmasten wo wir endlich (entnervt) parkten. Zeit für walk and fly und so stiegen wir durch die atemberaubende Kreta Gebirgslandschaft Richtung Startplatz auf. Nach mehreren Querungen erreichten wir den höher gelegenen Auslegeplatz, der allerdings einen noch mehr verfallenen Eindruck als der erste machte. Die Bank zerbrochen, von Teppichen keine Spur und der Rest Gestrüpp, samt Geröll (Ächz!). Für Sofie war das verständlicherweise ein Ausschlusskriterium und so machte nur ich mich an den Start. Nach einigem Unkraut rupfen und Steinen verräumen war es halbwegs vertretbar und ich legte meinen Flügel aus. Der Wind kam sanft passend herein und ich wollte bis zur klippenartigen Abbruchkante sicher in der Luft sein. Mit Gefühl zog ich auf und beschleunigte sofort, so daß ich nach wenigen Schritten bereits in der Luft war. Es folgte wieder der herrliche Flug über Avdou auf den dunkel schimmernden See hinzu. Die Luft war ruhig und der Flug völlig entspannt bis ich schließlich nach einigen Kreisen punktgenau am Landeplatz aufsetzte. Gemütlich legte ich meinen Schirm zusammen während Sofie zum Auto zurück marschierte und zu mir fuhr. Da wir schon mal in Avdou waren packten wir gleich das nächste Ziel an, den auch hier gibt es eine Höhlenkirche, die Agia Fotini https://www.cretanbeaches.com/de/h%C3%B6hlen/agia-fotini-h%C3%B6hle-und-kloster westlich unserer Startplätze und so fuhren wir zunächst ein Stück die Piste empor bis wir an der Abzweigung parkten und uns zu Fuß in die Gebirgslandschaft empor arbeiteten. Es folgten mehrere, längere Serpentinen bis wir das Ende der Piste erreichten. Weiter ging's nun auf einer steinernen Treppe die, mit Geländern gesichert, zum großen Höhlenportal in einer überhängenden Felswand hinauf leitet. Es war wieder einmal an der Zeit die Stirnlampen einzusetzen und schon marschierten wir in die Dunkelheit. Es folgten mehrere versinterter Stufen die uns tiefer in die Höhle brachten bis wir den Altar erreichten, der in einen riesigen Tropfstein gebaut wurde. Was für ein faszinierender Anblick im Glanz unserer Stirnlampen. Zusätzlich fanden sich auch im Umfeld noch zahlreiche Sintergebilde die das Höhlenerlebnis so richtig abrundeten. Nach vielen Fotos traten wir den Rückweg zum Tageslicht an und stiegen nach einer kurzen Pause in den aussichtsreichen Felswänden zu unserem geparkten Auto ab. Auf dem Rückweg in's Hotel legten wir noch einen kurzen Bummelaufenthalt in Mohos ein. Hier wurde Sofie sehr schnell fündig und erwarb eine handwerklich traditionell gearbeitete Decke. Ein wohl unverwüstliches Teil, das viel Zeit in der Erstellung kostete und somit ein echtes Schmuckstück darstellte. Am nächsten Tag führen wir über Neapoli nach Kritsa, wo hinterhalb die gleichnamige Schlucht https://www.cretanbeaches.com/de/kretas-schluchten/ostkreta-schluchten-lassithi/kritsa-schlucht-lato liegt. Ein mal ein ganz anderes Abenteuer und so stiegen wir vom Parkplatz in das trockene Flussbett hinab und folgten den spärlichen Markierungen. Mit der Zeit kamen erste leichte Kletterstufen, teils mit Eisen gesichert, während die Wände seitlich immer näher rückten. Bald war es nur noch einen Meter breit und die Schlucht wurde zu einem spektakulären Erlebnis. Sogar Seil gesicherte Passagen waren dabei, die Sofie alle souverän meisterte und sichtlich begeistert von dem wilden Ambiente war. Am Ende der Schlucht angekommen machten wir zunächst Pause, ehe wir auf dem selben, anspruchsvollen Weg zurück marschierten. Im Supermarkt gab es dann eine Coke + Eis und so fuhren wir weiter auf eine enorm aussichtsreiche Hochebene, auf der sich die Gaidourotripa, oder besser gesagt Eselshöhle https://www.cretanbeaches.com/de/h%C3%B6hlen/gaidourotripa-h%C3%B6hle-kroustas befinden soll. Dieses Mal war es leicht, denn der Zugang war beschildert und so stiegen wir auf einen markierten Wanderweg zum Höhleneingang hinab. Rundherum senkrechte Felswände die mit Gittern gesichert waren, aber auf der gegenüber liegenden Seite führten Stufen hinab und schon kamen die Stirnlampen zum Einsatz. Vorsichtig tasteten wir uns den ersten Gang hinab und es dauerte nicht lange bis wir in einer faszinierenden Tropfsteinwelt ankamen. Es waren wieder Formen jenseits aller Vorstellung und so kam ich aus dem fotografieren nicht mehr heraus. Bald aber wurde es steiler und das Seil kam zum Einsatz, so daß wir auch die unterste Halle begehen konnten. Was für ein Erlebnis, was für Eindrücke aus dieser Unterwelt und so stiegen wir mit einem weiteren Abenteuer im Gepäck zurück ans Tageslicht. Glücklich und zufrieden fuhren wir zurück nach Malia und machten noch einen Strandspaziergang, wo vor allem die starken, vom Wind gepeitschten Wellen beeindruckten. Nachdem wir von der Kritsa Schlucht so begeistert waren und meine hübsche Sofie so gut mit den Schwierigkeitsgrad klar kam mußte ich noch eins drauf setzen. Auf Kretas Südseite wartete die Sarakinas Schlucht https://www.cretanbeaches.com/de/kretas-schluchten/ostkreta-schluchten-lassithi/sarakina-schlucht und schon die Anfahrt vom Meer zu Meer war atemberaubend. Das dann die vermeintlich trockeneren Südseite mit einer unglaublichen Fauna und Flora daher kam war mehr als überraschend. Über schmale Sträßlein erreichten wir den Parkplatz am Schluchteingang. Hier folgte die nächsteÜberraschung, denn es rauschte ein kristallklarer Bach aus den schmalen Felswänden heraus. Voller Elan stürzten wir uns in das wilde Gelände und es dauerte nicht lange bis erste Drahtseilgesicherte Passagen begannen. Die Schlucht wurde immer enger und teilweise boten Metallstifte halt für die Schuhe. Was für ein spektakuläres Ambiente und dann noch dieser stetig rauschende Wasserfall im Süden Kretas, zu einer undenkbare Jahreszeit. Es folgten viele Kletterstellen die Sofie souverän meisterte, während die Wände beidseitig immer näher rückten und schier himmelhoch empor ragten. Waghalsige Holzleitern, wie auch Stricke kamen hinzu und rundeten die Adrenalinhaltige Tour ab. Zuletzt wurde das Wasser zu tief und wir mußten mehrmals barfuß durch den Bach bis wir schließlich den Ausgang der Schlucht erreichten und uns im satten Grün ein Plätzchen für eine wohlverdiente Pause suchten. Nahezu Paradiesisch war die Umgebung und so verging die Zeit wie im Fluge, so daß es wieder Zeit für den Aufbruch wurde. Der Rückweg erfolgte dieses mal nicht durch die Schlucht, sondern führte aussichtsreich oberhalb über den Kamm bis wir eine Straße erreichten. Diese marschierten wir dann zufrieden zum Parkplatz hinab und führen gleich in das kleine Dörfchen kurz vor der Schlucht. Hier gab es dann wohl das Knoblauch haltigste Zaziki unseres Lebens. Nach dieser gemütlichen Einkehr führen wir auf verwunschenen, wunderschönen Wegen durch das Landesinnere Richtung Nordküste. Auf dem Weg lagen dann noch die Kastelli Höhlen, die weniger wegen ihrer Tiefe, denn die ist gering, als mit ihrer aussichtsreichen Lage in einem Felskopf begeistern. Nach dieser faszinierenden Exkursion kehrten wir endgültig in's Hotel zurück und ließen uns das Abendessen schmecken. Nun endet auch dieser Kreta news Spezial Email Abschnitt und bald kommt der nächste, der Euch wieder in diese fremde, mehr als traumhafte Urlaubswelt entführt!!!

01/10/2022 - 03/10/2022 Willkommen im nächsten Urlaubsabschnitt und der brachte am Samstag schon mal weiterhin traumhaftes Wetter, was uns abermals in die Lassithi Hochebene https://de.wikipedia.org/wiki/Lasithi-Hochebene fahren ließ. Hier erkundeten wir zunächst Mal einen weiteren Startplatz, bzw. wir bestiegen den 1462m hohen Kaminaki https://www.paragliding365.com/index-p-flightarea_details_404.html der weit reichende Blicke in das wilde Dikti Gebirge erlaubte. Unter uns die fruchtbare Hochebene die in ihren satten Grüntönen farbenfroh in's Auge fällt. Der vermeintliche Startplatz zugewuchert, kurz und somit knackig, wobei allerdings der böig anstehende Rückenwind gar keine Start-Gedanken aufkommen ließ. Doch auch so war es eine landschaftlich extrem reizvolle Tour in dieser kargen Gebirgslandschaft unterwegs zu sein. Gemütlich stiegen wir so wieder zum Auto ab und führen weiter über die Lassithi Hochebene zur Trapezahöhle https://www.cretanbeaches.com/de/h%C3%B6hlen/trapeza-h%C3%B6hle-kronion. Hier führte der Anstieg über einen alten, gemauerten Weg bis wir an den Tür artigen Eingang der Höhle gelangten. Wieder einmal bewaffnet mit unseren Stirnlampen (Allgäuerisch Hirabira) machten wir uns auf den Weg und wurden mehr als belohnt. Nach wenigen Metern begann sich grandioser Sinterschmuck auszubreiten und zeigte sich in den tollsten Formen. Es wurden wieder eine Fülle von Bildern, die eines nach dem anderen kaum zu toppen waren. Nach und nach fanden wir alle Winkel und Ecken der Höhle, krochen noch so durch manchen Schlupf, ehe wir zufrieden, wie auch glücklich das Tageslicht erreichten. Nach einer kurzen Pause folgte noch der Abstieg zum geparkten Auto und es ging zurück zu unserer geliebten Milatosbay. Der Wind passte und so wagten wir beide einen weiteren walk and fly über dem schier endlosen Meer. Der Sunset Anstieg verlief völlig entspannt und bald war der Startplatz https://www.paragliding365.com/index-p-flightarea_details_6878.html erreicht. Nun waren wir fast bei Nullwind und auch das gibt es hier auf der sonst von Starkwind geprägten Insel. Sofie (Sofieloveair) war sichtlich etwas angespannt, was weniger den Start, aber dafür den beengten Landeplatz auf der sandigen Piste anging, aber wir legten beide unsere Schirme aus. Es war klar das der Start von Sofie wieder einmal in der Kategorie "souverän" einzuordnen war und kann nur immer wieder betonen was für eine gute Pilotin da an den Start geht (Respekt). Ich haute mich gleich im Anschluss hinaus und so kreisten wir beide über dem sich herrlich in der Abendsonne spiegelnden Meer. Sofie's Landung war dann fast exakt auf dem Weg oder besser gesagt einem halben Meter daneben mit den Füßen in einem kleinen Busch. Somit alles bestens und Material ebenfalls unbeansprucht und wenige Minuten später landete ich wenige Meter von Ihr entfernt. Klar daß wir dann zur Belohnung in der Milatosbay eine Baderunde einlegen und zuletzt bei uns im Hotelrestaurant genußvoll Original griechische Gyros speisten. Wieder ging ein fantastischer Tag seinem Ende entgegen und wir waren schon gespannt was als nächstes kommt. Am folgenden Tag, dem Sonntag machten wir uns dann hinterhalb von Heraklion auf die Suche nach der Kalimarihöhle, aber die machte es uns schwer und so kamen wir zuerst in das Voulismeno Aloni https://www.cretanbeaches.com/de/geologische-formationen/voulismeno-aloni-auf-tylissos, einem Senkloch das früher einmal eine Höhle war und deren Decke eingestürzt war. Himmelhoch schienen die Wände um uns herum in die Höhe zu steigen und ich konnte es mir nicht verkneifen hier in einige kleine Höhlennischen zu klettern. Weiterhin aber von der Kalimarihöhle keine Spur und so fuhren wir weiter und versuchten unser Glück bei der Skotinohöhle https://www.cretanbeaches.com/de/h%C3%B6hlen/skotino-h%C3%B6hle. Diese war sogar angeschrieben und so waren wir nach kurzen Anstieg vor dem riesigen Höhlenportal, das sich wie ein Krater vor uns auftat. Die erste Halle, der große Tempel war noch einfach begehbar, aber danach ging es beängstigend in die bodenlose Tiefe der Finsternis. Die Dimensionen waren gigantisch und so ließe sich hier leicht der Münchner Frauendom hineinstellen. Während Sofie am Abbruch wartete stieg ich vorsichtig kletternd in die nächste Halle, dem Altarsaal hinab und könnte mit meiner Stirnlampe die Ausmaße der Tropfsteinsäulen nicht mehr ausleuchten, zu monströs waren diese Gestalten und sie faszinierten einen bis in das Letzte. Über eine weitere Stufe erreichte ich das Adyton, wo die Gänge schmäler wurden. Nun windete sich ein schmaler Schlupf über ausgesetzte Passagen in den Kultsaal hinab, der letztlich in die Kapelle leitete. Ein unheimlich mystischer Ort mit in die Unendlichkeit steigenden Tropfsteinsäulen. Unglaublich hier stehen zu dürfen und die Wunder der Natur bestaunen zu können, aber es half alles nicht's, denn ich musste ja schließlich wieder hinaus und so kraxelte ich durch die Hallen, wie auch den Steilstufen zu Sofie empor bis wir zuletzt gemeinsam durch das riesige Portal an das Tageslicht gelangten. Zufrieden fuhren wir zurück in unser Hotel und unternahmen noch einen ausgiebigen Bummel zum shoppen in den quirligen Gassen der Strandmetropolen um Malia. Ein weiterer Tag neigte sich dem Ende zu und wir fielen glücklich in unser Hotelbett. Es folgte der Feiertag/Montag, der dritte Oktober und meine hübsche Sofie gönnte sich einmal einen Ruhetag. Grund genug für mich ein weiteres mal zu in das Gebiet hinter Heraklion aufzubrechen und als erstes steuerte ich die markante Pyramide des Mount Stroumboulas 797m https://www.cretanbeaches.com/de/plateaus-und-ebenen/stroumboulas-plateau an, der schon von weiten aus sichtbar ist. An einem verwaisten Wanderparkplatz stellte ich unseren Leihwagen ab und folgte wenige Meter einer Sandpiste, die alsbald in einen deutlich markierten Steig überging. In zahlreichen Serpentinen schraubte sich der bestens begehbare Weg dem Berg empor und schon bald erreichte ich den Grat, den ich stetig auf die bereits sichtbare Gipfelkapelle zu verfolgte. Weit reichte der Panoramablick vom Meer bis zu den höchsten Gipfeln Kretas um den 2456m hohen Psiloritis. Hinter der Kapelle fand sich an einer Steilwand noch ein Kreuz und somit kam regelrechtes Alpenfeeling auf. Natürlich besichtigte ich noch die Kapelle, zündete für uns alle noch Kerzerl an und machte mich dann wieder an den Abstieg zum geparkten Auto. Als nächstes fuhr ich um das Massiv herum und fand bei einer Taverne die Beschilderung Doxahöhle https://www.cretanbeaches.com/de/h%C3%B6hlen/doxa-h%C3%B6hle. Eine steinerne Treppe führte im Wald hinab zum Eingangsportal der Höhle und schon zog ich die Stirnlampe auf. Nach wenigen Metern tauchte ich bereits in eine unglaublich vielfältige Höhlenwelt ab und wurde vom Formenreichtum der Tropfsteine förmlich erschlagen. Nach kurzen Schlupfdurchgängen erreichte ich größere Hallen die sich als die reinsten Schmuckkästchen entpuppten. Ich kam aus dem fotografieren nicht mehr heraus und erkundeten begeistert jede noch so entlegene Ecke der Höhle. Zuletzt kämpfte ich mich kriechend wieder Richtung Ausgang und freute mich über das eindrucksvolle Erlebnis. Im Anschluss unternahm ich nochmals einen letzten Anlauf um die Kalimarihöhle https://www.cretanbeaches.com/de/h%C3%B6hlen/kamilaris-h%C3%B6hle zu finden und endlich wurde ich belohnt. Kein Wunder, denn beide GPS Einträge waren falsch, wie auch die Bebilderung mit dem Zaun, denn in Wirklichkeit findet sich der Höhleneingang auf Privatgrund und ist von der Straße aus nicht zu sehen. Es war allerdings niemand da und so kletterte ich flotten Schrittes über den Zaun. Es folgten noch zwei weitere, wo mich angekettete Hunde anbellten und schon kam ich in den Eingangsbereich, der wohl zur Zeit als Ziegenstall dient. Am hinteren Ende tauchte ich mit meiner Stirnlampe in die Dunkelheit hinein und erreichte bald ein makaberes Drahtseil. Vogelwild war dieses mit einem eingeklemmten Holzbrett gesichert und so hangelte ich mich in den Abgrund der ersten Halle. Nun erst erkannte ich die Dimensionen und die waren gewaltig. Mehrere Hallen teilten sich in beide Richtungen auf und darin standen riesige Tropfsteinsäulen und auch die kaum mit der Lampe zu beleuchtenden Wände waren restlos versintert. Was für ein beeindruckendes Höhlenerlebnis und im hinteren Teil hielten sich auch noch jede Menge Fledermäuse auf. Wieder einmal kam ich aus dem fotografieren nicht mehr heraus und es dauerte noch eine Weile bis ich über das makabere Drahtseil zurück an das Tageslicht marschierte. Nochmals über die Zäune geklettert und schon fuhr ich zu meiner hübschen Sofie zurück in's Hotel. Die hatte sich mittlerweile bestens beim lesen erholt und so rückten wir gemeinsam aus um uns den Hafenort Agios Nikolaos https://de.wikipedia.org/wiki/Agios_Nikolaos_(Kreta) anzusehen. Herrlich in die umgebende Berglandschaft hineingebaut bietet dieses Städtchen mit seinen unzähligen Gassen und Geschäften eine angenehme Abwechslung zu den dunklen Untergründen in den Höhlen. Hier findet sich einmal wieder alles was das Urlauberherz begehrt und auch wir konnten es uns nicht verkneifen T-Shirts bedrucken zu lassen. Klar das wir hier auch einkehrten und uns  im Anschluß ein verdientes Eis gönnten. Wieder neigt sich ein Kreta news Abschnitt seinem Ende zu, aber seit gespannt, in den nächsten Teilen werden die Unternehmungen noch wilder und verrückter. Bis dahin wünsche ich Euch ebenfalls spannende Abenteuer und abwechslungsreiche Erlebnisse!!! 

28/09/2022 - 30/09/2022 Plötzlich war es soweit und Schwupps war der Urlaub da. Zunächst aber die Fahrt zum Nürnberger Flughafen, die aber Dank der späten Stunde problemlos von statten ging, so daß wir glatt schon gegen 23.00 Uhr am Parkplatz ankamen. Zu allem Dussel fuhr auch gleich ein Shuttle Bus und schon waren wir 3 Stunden vor Abflug in der Abfertigungshalle. Es folgte der übliche Wahnsinn aus Warten, Check in und Kontrollen bis wir unseren Flieger endlich mit eigenen Augen sahen. Sofie war ganz aufgeregt, denn immerhin stand erst Ihr zweiter und deutlich längerer Flug (der erste war nur Hamburg) unmittelbar bevor. Im Flugzeug würde es dann erheblich eng, denn die Kiste war Rappel voll und so hoben wir gegen 2.40 Uhr pünktlich ab. Mit ziemlich wenig Schlaf setzten wir dann gegen 6.30 Uhr in Kreta https://de.wikipedia.org/wiki/Kreta auf und betraten wenig später den griechischen Boden der riesigen Insel. Anschließend wieder warten an der Gepäckausgabe und danach weiter zum Autoverleih. Unsere oder besser meine Reservierung vor über einem Jahr stand noch und so saßen wir wenig später in so einer kleinen, weißen Knutschkugel. Der Weg führte von Heraklion https://de.wikipedia.org/wiki/Iraklio an der Küste entlang bis kurz vor Malia wo sich unser Hotel Sergiani Garden https://sergiani.gr/de/ befand. Für Sofie reichte es schon mal, was nach der kurzen Nacht kein Wunder war und so legte Sie sich erst einmal für eine Weile auf's Ohr. Natürlich konnte ich wieder keine Ruhe geben und musste, während sich Sofie vom Nachtflug erholte gleich ausrücken. Als Ziel nahm ich mir die unweit des Hotels liegende Höhle Marias Cave https://www.cretanbeaches.com/de/h%C3%B6hlen/maria-h%C3%B6hle-malia vor. Über eine ziemlich verhaute Straße erreichte ich den Ausgangspunkt und es begann die übliche Sucherei. Auf und ab ging's durch das äußerst stachelige Gelände, wobei einige Felsrippen durchaus Kletterei im dritten Grad boten. Allerdings im Endeffekt für nichts, denn letztlich fand ich das unscheinbare Höhlenportal wenige Meter neben dem Hauptweg der von Malia herauf läuft. Mit Stirnlampe bewaffnet machte ich mich auf zur Erkundung und es wurde schon einmal ein Volltreffer. Über mehrere Ebenen, mit einigen Kriechstellen kam ich in zahlreiche Hallen die fantastisch mit Tropfsteinen geschmückt waren. Einige Fledermäuse waren auch vorhanden und rundeten das spannende Höhlenerlebnis ab. Im Anschluss könnte ich bei über 35° zurück zum Auto schwitzen und holte umgehend meine hübsche Sofie im Hotel ab. Erster Stopp am Strand um in den Urlaubsmodus zu gelangen und schon ging's weiter zur nächsten Höhle, der faszinierenden Milatos Cave https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hle_von_Milatos, in der sich eine Höhlenkirche befindet. Schon der Anmarsch in einer breiten Schlucht mit Tiefblicken auf das Meer äußerst reizvoll. Die Höhle selbst hat dann mehrere Eingänge und verzweigt sich labyrinthartig in den Berg. Schnell hatten wir mit unseren Stirnlampen die Kapelle gefunden und dann ging es noch tiefer in die Unterwelt, wo sich selbst Sofie hinein wagte. Gewaltige Tropfsteine zierten mehrere große Hallen. In einer waren Dutzende von Fledermäuse, so daß man sich nur ganz zaghaft durch bewegen konnte. Was für eine unglaubliche Welt und das auf einer Insel. Bald machten wir uns nach der Erkundung aller Ecken wieder an den Rückmarsch an's Tageslicht. Es folgte noch ein Abendlicher Spaziergang in Hotelnähe bei Malia und ein gemütliches Abendessen. Wir waren angekommen und der Urlaub konnte so richtig los gehen. Am Donnerstag brachen wir gleich in der früh auf und erkundeten die Gleitschirmstartplätze an der Sisi - und Milatosbay. Ersterer ist ein reines Starkwind Souringgelände gerade mal 23m über dem Meer und für ein walk and fly ungeeignet. Die Milatosbay dagegen bietet knapp 300 Höhenmeter und die Flugoption über das Meer hinaus zu fliegen. Die Landemöglichkeiten auf einer schmalen Sandpiste unmittelbar am Meer durchaus knackig und auch der Startplatz, zwar vorhanden, steinig kurz an einem Karrenwege bei schwachen Wind ebenfalls anspruchsvoll. Doch zunächst herrschte Rückenwind und so besuchten wir eine kleine, unbenannte Höhle im nah gelegenen Bergrücken. Der Zustieg in herrlich südländischer Landschaft mit weiten Blicken auf das blau schimmernde Meer. Zuletzt versperrte ein Felsriegel den Zugang und so seilten wir uns (Sofie tapfer und souverän) zum Höhleneingang ab. Diese war dann schnell erkundet, denn es ging nicht tief hinein, aber das rötlich schimmernde Gestein machte auch so Eindruck. Wenig später stiegen wir zum Auto ab und führen weiter in das Landesinnere. In Neapoli stockten wir unsere Colavorräte auf und besuchten eine Kirche. Weiter ging es über Vogelwilde Straßen nach Adrianos wo wir unser Auto parkten und in eine fantastische Gebirgslandschaft eintauchen. Was für ein Klettereldorado, denn rund um uns bauten sich unzählige, gewaltige Felsgestalten auf, aber unser eigentliches Ziel war die Atziganospilios Höhle https://www.cretanbeaches.com/de/h%C3%B6hlen/atziganospilios-h%C3%B6hle-adrianos die wir nach einem aussichtsreichen Anmarsch auf Anhieb fanden. Wieder galt es die Stirnlampen Startklar zu machen und schon befanden wir uns auf den Weg in die Unterwelt. Hier hatten wir sogar einen Höhlenplan und so konnten wir zügig den Hauptgang finden der uns in tiefere Etagen leitete. Was für Gebilde tauchten da im dunklen auf und so kamen wir aus dem fotografieren nicht mehr heraus. Sofie kraxelte immer tiefer in die restlos versinterte Höhle bis wir alle Ecken besucht hatten. Was für ein Abenteuer und so dauerte es eine ganze Weile bis wir wieder das Tageslicht erreichten. Entspannt marschierten wir dann zum Auto zurück und fuhren wieder an unsere Milatosbay, wo wir uns gleich in das kristallblaue Nass hauten. Da ich nun die Logistik dieses Fluggebietes kannte mußte ich natürlich, während Sofie sich im Schatten des kleinen Wäldchens in der Bay entspannte, noch auf ein walk and fly ausrücken. Wahrlich ein Erlebnis, denn ein Aufstieg über dem scheinbar endlosen Meer hat immer was faszinierendes an sich und so wühlte ich mich über Felsen, wie auch stacheliges Gestrüpp den von weiten sichtbaren Startplatz https://www.paragliding365.com/index-p-flightarea_details_6878.html entgegen. Die Stimmung konnte nicht besser sein und bald erreichte ich den schon in der früh erkundeten Karrenweg der an unserem Auslegeplatz vorbei führt. Wind nun kaum vorhanden, aber das hielt mich nicht ab meinen Eona3 am obersten Rand der Fläche auszubreiten. Beherzt zog ich auf und könnte noch vor der flachen Kante des Karrenwegs abheben und entspannt über das leuchtend blaue Meer hinaus fliegen. Was für intensive fliegerische Eindrücke hier seine Kreise ziehen zu dürfen bis ich genauestens meine Landeeinteilung in Angriff nahm, denn schließlich galt es die schmale Piste in der Bay zu treffen. Noch zwei starke Kurven über das Meer und schon zog ich auf den Weg hinein, was in einer sanften, punktgenauen Landung mündete. Wow - erster Flug in Kreta eingesackt und schon legte ich meinen Schirm an den Bäumen wo meine hübsche Sofie wartete zusammen. Der Tag nahm dann im Restaurant Elia seinen wohl schmeckenden Abschluss und wir fielen glücklich, wie auch zufrieden in unser Hotelbett. Am Samstag herrschten weiterhin gute Flugbedingungen und so machten wir uns auf in das Hauptfluggebiet im Osten Kretas. Genauer gesagt bei dem malerischen Örtchen Avdou im Landesinneren, wobei wir Dank Google Earth schon eine Olivenbaum Odyssee auf Sandpisten erledigten ehe wir den an der Hauptstraße (!!!!!) gelegenen Landeplatz fanden. Zugegeben nicht allzugroß, aber machbar und so fuhren wir über die Vellani Pferderanch die Hänge empor bis wir in einer Kehre parkten. Zunächst war der Plan nur mal das ganze anzusehen, aber der Wind war so ruhig das ich uns die Gleitschirme Schultern ließ, was Sofie ziemlich überaschte und wir schon ein weiteres walk and fly angingen. Die felsige Landschaft zauberte ein regelrechtes Gebirgsfeeling herbei und bald war der Startplatz https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&item=2494 erreicht. Seine besten Zeiten wären wohl doch schon vorbei, denn die meisten hier ausgelegten Teppiche fanden sich im Abgrund liegend wieder. Der Rest steinig, steil und zum Ende hin klippenartig, aber wir legten unsere Flügel aus. Sofie dabei mit schon einer fast  beängstigenden Routine die in keinster Weise Angst vor dem Start erkennen ließ. Hammer was meine hübsche sich in der kurzen Zeit seit der A - Schein Ausbildung schon erarbeitet hat. Eine Fliegerin durch und durch, so daß Sie wenig später in voller Montur abflugbereit war. Es folgte ein sensationell souveräner Start und schon gleitet Sofieloveair weit über Kretas Landschaft hinaus, wobei vor allem der vor uns liegende Stausee in's Blickfeld rückte. Genußvoll zog Sie Ihre Kreise und erst beim Landeanflug kam die späte Uhrzeit thermisch zum Tragen, denn es wurde ruppig, aber Sie kämpfte sich tapfer exakt in den Landeplatz, auch wenn ein Abwind das ganze etwas zügiger werden ließ. Währenddessen zog ich auf und flog entspannt hinterher bis ich ebenfalls im gleichen "Absackstil" bei Sofie landete. Wow - zweiter Flug in Kreta eingefahren und schon machte ich mich auf dem Weg zum geparkten Auto, während Sofie unsere Schirme zusammenlegte. Bald war ich oben und kurvte die staubige Bergstraße wieder zu Sofie hinab. Im Anschluss gönnten wir uns im Herzen von Avdou einen köstlichen griechischen Salat, Sofie's neue Liebe, denn Sie mag keine Tomaten und der besteht zu 95% daraus (Ha!Ha!). Da wir ja nun schon einmal kurz vor der Lassithi Hochebene waren fuhren wir natürlich ganz in diese fruchtbare Gegend hinauf. Im hinteren Teil befindet sich hier eine gigantische Schauhöhle, die Psychrohöhle https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hle_von_Psychro und angeblich Zeus seine Geburtsstätte und das war natürlich ein Pflichtziel für uns. Von einem großen Parkplatz aus führt ein mit Steinen gepflasterte Weg über zahlreiche Kehren zum Höhlenportal empor. Hier wird auch der Eintritt fällig und dann führt der Weg in die unheimliche Tiefe. Tropfsteine in gigantischen Formen und Farben, fantastisch beleuchtet in unheimlichen Grün waren der Lohn. Ein Meisterwerk der Natur in einer Launen Vielfalt wie es kaum zu beschreiben ist. Nach einer Weile endete der Rundkurs und wir erreichten wieder das Tageslicht. Es folgte eine kurze Pause in der Höhlenbar ehe wir wieder zum Auto anstiegen. So war auch dieser Tag wieder mehr als genutzt und vollgepackt mit grandiosen Abenteuern. Nun nimmt die erste Kreta Spezial News E-Mail ihr Ende und Ihr könnt Euch bald auf die nächste freuen, denn die Urlaubserlebnisse werden noch wilder und spektakulärer!!!

Druckversion | Sitemap
© Norbert Hofmann