Lebe Deinen Traum....              ....denn Du lebst nur einmal!

Bild des Monats

Das Septemberbild kommt von Manu (Haderair), der es grandios schaffte (Unverschämtheit - Ha! Ha!) bei einem genötigtem walk and fly am "Magic" Buchenberg mich mitten im Startplatzchaos (bestens gelaunt....) abzulichten. 

Produkt des Monats

SUPAIR Helm Pilot

Der Helm PILOT wurde von SUPAIR speziell für das Gleitschirmfliegen entwickelt. Er ist modern, bequem und sehr leicht. Mit seinen 380gr. ist er wahrscheinlich der leichteste Gleitschirm-Helm auf dem Markt. Der Komfort wird sowohl durch das geringe Gewicht des Helms als auch durch die Schaumstoffpolsterung im Kopfbereich und im Boden erreicht. Ausgestattet mit einem ausgezeichneten Sichtfeld ist der PILOT ein Helm, der es versteht, nicht aufdringlich zu sein. Das Drehrad ist sehr effektiv und ermöglicht es, den Kopfumfang an den des Piloten anzupassen. Dank seiner einteiligen Konstruktion mit Einstellung-Drehrad, kann seine Einheitsgröße einen Größenbereich von 54cm bis 59cm abdecken! Die Belüftung erfolgt über einen internen Luftkreislauf mit Lufteinlass an der Außenseite. Der Verschluss des Kinnriemens erfolgt über eine automatische Schließe , die mit einer Ratsche präzise eingestellt werden kann. Das Öffnen ist intuitiv und auch mit Handschuhen leicht möglich. Die Ohrmuscheln sind abnehmbar, ebenso wie der innere Komfortschaum für eine einfache Pflege. Die Helme  PILOT erfüllen die Anforderungen der europäischen Norm EN966: 2012 + A1: 2012 und die europäischen Richtlinie EU/89/686/EWG (gekennzeichnet durch das CE-Zeichen). Sie sind PSA der Kategorie 2.

Bei mir im Supair Shop erthältlich!

 

Weitere Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten https://www.supair.com/de.

Servus miteinander!

22/09/2022 - 27/09/2022 Die jetzige Newsmail ist etwas versetzt, aber das liegt an unserem Coupe Icare Ausflug über das verlängerte Wochenende und dem erfreulichen Umstand das ich nächste Woche mit meiner hübschen Sofie in den Urlaub nach Kreta fliege. Zunächst aber stand das erste Highlight in Frankreich an. Am Donnerstag war es dann soweit, ich traf mich gegen 6.00 Uhr Morgens mit Martin am Autobahn Parkplatz in Landsberg. Die lange Fahrt über Lindau, St.Gallen, Zürich, Bern, Genf bis in die französische Bergwelt der Chartreuse verlief erstaunlich gut und so kamen wir staufrei bereits gegen 13.30 Uhr in St.Hilaire an. Austragungsort des weltberühmten Coupe Icare https://www.coupe-icare.org/GB_home.html und wir waren natürlich mit dem coolen Equipment von Supair an einem Stand im Messezelt vor Ort vertreten. Hinzu kam traumhaftes Wetter und über uns ragten die gewaltigen Kalk Felsriffe der Dent de Crolles 2062m auf. War wieder logisch das mich da nichts mehr halten konnte und ich, nachdem wir unser Gepäck ausgeladen hatten, unmittelbar von unserer Unterkunft aus mit dem Gleitschirm am Rücken los marschierte. Es warteten gute 1100Hm auf mich und somit musste ich ziemlich Stoff geben. Zunächst führten Karrenwege und kleine Steige durch malerische, satt Grüne Wälder wo immer wieder die Sonne herein blitzte. Nach einer guten Weile erreichte ich freies Gelände und über mir ragte majestätisch mein Tourenziel auf. Nun führte ein ziemlich steiler Steig an einer gewaltigen Abbruchkante entlang die Wiesen empor. Die Blicke in die Weite der umliegenden Berge jetzt schon äußerst spektakulär. Zusehends wurde das Gelände steiniger und ich näherte mich dem Wandfuß, während über mir bereits Gleitschirme in den Felsfluchten soarten. In leichter, aber deutlich markierter Kletterei überwand ich eine erste Stufe. Nun folgten Stahlketten und Stifte die das nächste Hindernis deutlich vereinfachten. Weiter ging es in zahlreichen Serpentinen immer noch ausgesetzt an einem riesigen Felsturm vorbei dem Gipfel entgegen. Wenige Meter vor dem Kreuz erreichte ich die Hochfläche und bekam einen 360° Panoramablick geboten. Unweit waren bereits riesige Einbuchtungen in der Karstfläche zu erkennen und wiesen auf das enorme Höhlensystem des Berges hin. Dieses erstreckt sich auf sagenhafte 658Hm und an die 58Km Ganglängen https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dent_de_Crolles. Allerdings hatte ich zusätzlich noch ein anderes Thema, den der Wind prügelte ordentlich aus südlichen Richtungen herein, somit Seitenwind und einige Piloten hatten haarige Startabbrüche an der nahezu senkrechten Kante des Berges. Ansonsten wäre es ein genialer Startplatz https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=1861 wo es sich eigentlich von ein paar Felsen abgesehen leicht starten ließe. Ich konnte dann gerade noch Bilder schießen, denn schon bekam ich den Hinweis das der Flugbetrieb in einer Stunde eingestellt wird. Wohl weil unten eine Flugshow geplant war und die 1700Hm Flug benötigen auch ihre Zeit um den Landeplatz vorher zu erreichen. Somit war es klar, ich legte schnell meinen Eona3 ziemlich schräg aus und stand somit praktisch an einem Klippenstart. Der starke, böige Wind machte es nicht leichter, aber ich zog auf während ein gerade ankommender Pilot wieder in's Tal (zu Fuß!) geschickt wurde. Durch den Wind hatte ich meinen Flügel schnell über mir, kurz klappte eine Seite noch ein, aber war gleich wieder offen und so lief ich über die Kante hinaus und schwebte unmittelbar 1700Hm über der französischen Landschaft. Sofort drehte ich ein, durchflog einige Nebelfetzen und näherte mich den faszinierenden Felswänden dieses imposanten Gipfels. Wahrlich ein Flug den man einfach gemacht habe muß und so kam ich aus dem fotografieren gar nicht mehr heraus. Zusätzlich zum Wind kam noch Thermik hinzu und an ein sinken war nicht zu denken, aber ich genoss weiterhin die mehr als spektakulären Eindrücke in den Felsabbrüchen. Zuletzt flog ich dann doch vom Gipfel weg und näherte mich der Geländestufe von St.Hilaire, wo im Hintergrund stolz der Montblanc aufragte. Toplanden kam nicht in Frage und so ging's weiter in das Tal hinaus. Auch hier Hammergeniale Blicke und Motive, so daß dieser Flug wahrlich zu den fantastischsten zählen dürfte die ich mit hatte. Es folgten viele Kreise bis ich bei Lumbin die Landebereiche ansteuerte und zwischen zahlreichen weiteren Piloten mit bedacht meine Landung einteilte. Letztlich landete ich soft in der Wiese und konnte mehr als geflasht meinen Schirm zusammen legen. Mittendrin ertönten Sirenen und es sollten alle unmittelbar landen, das Flugfenster schloß sich somit und was hatte ich da wieder für ein "Schwein" gehabt das dies alles so noch geklappt hat. Nach einer Weile kam Martin und holte mich ab und allein schon nach dieser genialen Tour kann ich nur sagen: Mega-Dank! Im Anschluss fanden wir uns im Messezelt am Stand wieder und tauchten in die Welt der Flieger ab. Logischerweise war da auch ein Rundgang mit integriert, denn man muss ja mal sehen was die Konkurrenz so anbietet. Zuletzt noch ein Abendessen im "Fresszelt" und der Tag war mehr als sensationell verbracht. In der Nacht schliefen wir wie Murmeltiere, aber am Morgen trieb es mich schon wieder auf Tour. Das heutige Ziel wurde ein wesentlich einsamerer Berg, gemeint ist der Roc der Arguille, der unmittelbar hinter der Dent de Crolles aufragt und mit seinen 1768m ebenfalls Flughöhe satt bietet. Martin fuhr mich dann schnell zum höher gelegenen Ausgangspunkt empor und so wurde der Anstieg mit unter 500Hm eine flotte Speedtour. Landschaftlich allerdings wieder ein Highlight, zumal der Felskoloss der Dent de Crolles direkt gegenüber in der aufgehenden Sonne empor ragte. Über herrlich weite Wiesen zog ich meine Linie unmittelbar auf den felsigen Gipfel zu. Bald war der Grat erreicht und weitere faszinierende Felsgipfel tauchten im Süden auf. Immer schmäler werdend zog sich der Gratverlauf bis zum Gipfel auf dem sogar ein Kreuz stand. Zum Glück wurde hier das Gelände wieder deutlich Start freundlicher, zumal der Wind wie am Vortag bereits deutlich an Fahrt aufnahm. Allerdings dennoch keinen Startstress wie auf der Dent de Crolles und so machte ich erst meine Panoramabilder. Unterhalb des Kreuzes legte ich dann meinen Schirm aus und wartete eine "gute" Böe ab, die kam dann prompt, so daß ich mit einem Schritt in der Luft war. Danach hob es mich gleich satt in die Höhe, so daß ich problemlos am Grat entlang soarte und als dieser niedriger wurde die Seite sicher wechseln konnte. Nun steuerte ich unmittelbar auf die Dent de Crolles zu um ein weiteres mal an den unglaublichen Felswänden entlang zu fliegen. Der Flugweg deutlich weiter, der Gipfel etwas niedriger und so hielt ich mich nicht lange im Banne dieses Felsgebildes auf und steuerte weiter nach St.Hilaire hinaus. Da die Zufahrtsstraßen mittlerweile gesperrt waren flog ich nicht die Talmitte an, sondern peilte eine Toplandung im Coupe Icare Gelände an. Nach wie vor aber saugte ich schier unglaubliche Ausblicke ein und steuerte eine erste Wiese an. Bald stellte ich im zunehmenden Wind fest daß diese nicht mehr erreichbar war und ich somit die nächste in Angriff nahm. Mit Null Vorwärtsfahrt hangelte ich mich in den Wiesenfleck hinab und setzte sanft auf. Wow, das hatte es in sich, aber immerhin direkt im Festivalgelände und so konnte ich gleich unsere Jungs am Supair Stand unterstützen. Unter Tags wagten sich dann nur noch einige Hardcoreacroflieger hinaus, denn der Wind wurde nicht schwächer. Am Samstag (ausgerechnet) bewahrheiteten sich die Prognosen und es schüttete ziemlich aus Eimern. Im Lauf des Vormittags wurde es einen Ticken besser und wir konnten mal einen Sprung am Karneval Startplatz vorbeischauen. Prompt öffnete sich im Nebel ein trockenes Fenster und es machten sich einige der genial geschmückt verkleideten Fluggeräte auf den Weg. Wow, das war doch ein Erlebnis, allerdings hielt die gute Phase nicht allzu lange an und es war auch zudem zapfig kalt, so daß wir uns bald wieder an den Supair Stand zurück zogen. Am Nachmittag war es dann leider wieder soweit und Martin, wie auch ich nahmen vom herzlichen Supair Team Abschied und es folgte der lange Weg nach Hause. Dieses mal lief es nicht ganz so gut wie auf der Hinfahrt, aber bis Mitternacht schafften wir es auch nach Hause. Wahnsinn, was für ein Abenteuer und das in jeder Hinsicht. Waren da doch die grandios gewaltigen walk and fly's, der faszinierende Trubel aus allen Nationen im Coupe Icare, wie auch das Zugehörigkeitsgefühl in dieser mehr als "menschelnder" Firma Supair, wo ein jeder durch und durch bei der Sache ist, so daß wir alle an einem Strang ziehen. In diesem Team ein kleiner Teil zu sein macht mich wahrlich stolz und glücklich - Danke für die schönen Tage bei Euch! Am Sonntag schaute es ganz nach Regenwetter aus, aber wie sollte es auch sein, ich erwischte wieder das einzige Sonnenfenster und konnte glatt unter teilweise blauen Himmel am Hausberg ein walk and fly reißen. Sogar der Wind passte und es war ein leichtes mit wenigen Schritten abzuheben. Bei durchaus bunter, stimmiger Atmosphäre flog ich entspannt über alle Hindernisse hinweg und sackte einen richtig schönen, wie auch weiten Flug ein. Erst am kleinen Weiher landete ich sanft, legte meinen Schirm zusammen und lief zum geparkten Auto zurück. Als nächstes war gleich Dundee dran und wir umrundeten gemeinsam den lieblichen Bodenlosensee. Immer noch hielt das Wetter und wir konnten die malerische Tour trocken beenden. Am Montag hielt sich das Arbeitsvolumen in Grenzen, aber regnerisches und windiges Wetter waren für das Fliegen auch nicht sonderlich hilfreich, so daß ich mich lieber mit Dundee auf eine Erkundungstour in's Wasenfilz wagte. Wie immer ein Fundus ein herrlichsten Landschaftseindrücken und satten Farbtönen. Am Dienstag kam dann endgültig Siffwetter hoch drei über den ganzen Tag verteilt, aber auch da konnte ich eine letzte Tour mit Dundee in einem doch glatt winzigen Sonnenfenster am Kienberg absolvieren. Wahrlich eine letzte Tour, denn dann mußte ich Dundee schweren Herzens in die Tierpension zu seinen Hundekumpels bringen. Wahrscheinlich fällt mir das immer schwerer, denn Dundee marschiert da freudestrahlend hinein und alles um ihn herum ist sonst abgeschrieben. Soviel zu schnuppern und anzubellen....typisch halt (Ha! Ha!). Nun dann machen wir uns mal auf den Weg zum Flughafen und somit wünsche ich Euch allen herrlichste, erlebnisreiche Spätsommertage, auch wenn das Wetter momentan nicht danach aussieht!!!  

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© Norbert Hofmann