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Bild des Monats

Das stimmig herbstliche Novemberbild, am herrlich einsamen Startplatz in den Allgäuer Bergen, konnte Oliver Thiess ablichten.

Produkt des Monats

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23/11/2020 - 26/11/2020 Der Montag begann katastrophal, denn auf meiner Baustelle ging so alles ziemlich schief. Das monströse Papierkabel aus den 60ern war kein 300er, sondern ein 350er, was in Doku und Planung falsch hinterlegt war und ich somit alles falsch aufteilte. Der Tag wurde lang, aber zuletzt konnte ich doch noch ein Fenster für ein kleines walk and fly an der Alpe ergattern. In feiner Stimmung stieg ich auf und legte meinen Schirm zwischen den Dornensträuchern aus. Der Wind stand perfekt aus SSO an und ich war nach einem Schritt in der Luft. Sofort hatte ich steigen und legte an diesem kleinen, aussichtsreichen Berg einen sagenhaften Flug hin und kam hoch über meinem Dienstauto an. Mittels Kreisen baute ich Höhe ab und landete soft neben dem Parkplatz. Schnell eingepackt und weiter zu Dundee, mit dem ich eine malerische Runde am Lech bei Dessau drehte. Letzte herrliche Sunsetstimmungen ehe sich der Tag dem Ende zuneigte. Am Dienstag dominierte der Nebel, aber am höher gelegenen Alpenrand boxte sich die Sonne durch und schon fand ich mich auf einer Neulandaktion in den Ammergauern. Bei traumhaften Sonnenschein stieg ich steil in der Südflanke auf, durchquerte einen Tobel, folgte einem Waldgrat bis ich schließlich über Almwiesen den Startplatz erreichte. Der Blick auf den Talort sensationell und flott legte ich meinen Flügel aus. Wenige Schritte und ich war in der Luft, wo es perfekt trug. Bei sattem Panorama gleitete ich weit das Tal hinaus und erreichte mit viel Höhe den Landebereich, wo ich noch einige Kreise zog ehe ich soft aufsetzte. Schnell zusammen gelegt und Heim zu Dundee mit dem ich gleich zum Roten Kreuz fuhr. Hier stiegen wir die lange Route zum Alpenpanorama auf und wurden mit einem geradezu mystischen Blick belohnt. Dundee kugelte vor Freude durch die Wiesen und der Tag war wieder mal mehr als optimal ausgenützt. Der Mittwoch schaute vom Nebel her deutlich besser aus, denn der gesamte Alpenrand war ab 700m frei und so war es ein leichtes am NO Skilifthang tätig zu werden. Flott stieg ich zwischen Licht (Sonne) und Schatten (Frost) zum Startplatz auf. Stimmige Bilder waren der Lohn und so gar passender Wind, was mich nach wenigen Schritten abheben ließ. Es trug perfekt und ich kam hoch über der Alm an, baute Höhe bei über der Landstraße ab, um schließlich sanft neben dem Parkplatz zu landen. Schnell eingepackt und weiter zu Dundee, der schon ungeduldig wartete. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg Neuland am Auerberg zu erkunden. Ja, auch das gibt es noch und das unmittelbar vor der Haustüre bei Stötten. Hier treten auch Molasse Felsen zu Tage die erkundet werden wollen. Über einen kleinen, malerischen Weiher erreichten wir die imposanten Felswände. Es war ein spektakulärer Glückstreffer, denn zu fantastischen Fotos kamen noch Kletterspiele in schwindelnder Höhe am Überhang, der mit Wurzeln überzogen war. So erreichten wir ausgesetzt den Kamm und stiegen in einem grandiosen Panorama zum vorgelagerten Gipfel auf. Zufrieden mit dem erlebten machten wir uns auf den Rückweg und erreichten über den Sportplatz das Auto. Der Donnerstag brachte ebenfalls Hochdruck und am Alpenrand freie Sicht ohne Nebel, was mich auf den guten, alten Buchenberg marschieren ließ. Die Menge an Leuten unglaublich, denn selbst unter der Woche sind sämtliche Parkplätze belegt. Der Wind passte auch nicht und so stapelten sich bei Traumsicht die Flieger vor der Gipfelhütte. Die somit übliche "Szene" nahm ihren Lauf, aber das Marken und Materialgesülze konnte ich nicht brauchen. Ich legte aus und haute mich in den Himmel über der Füssener Seenplatte hinaus. Ein paar gefühlvolle Runden und schon landete ich beim Auto. Flott eingepackt und weiter zu Dundee, so daß wir noch eine gemütliche Runde zum Bodenlosensee über das Kircherl drehen konnten. Sunsetstimmung vom Feinsten und so nahm auch dieser Tag ein mehr als zufrieden stellendes Ende. Nun scheint auch das anstehende Wochenende, zumindest in den Bergen Sonne zu bringen und da ist es ja klar: Es muß was gehen! In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein gemütliches, erholsames und auch besinnliches Adventwochenende!!!

20/11/2020 - 22/11/2020 Der Freitag war immer noch düster, aber in der Nacht hatte es in den Bergen Neuschnee gegeben und so wagte ich mal einen Blick in die Webcams. Glatt war es in Jungholz weiß und schon war ich nach der Arbeit mit Dundee auf dem Weg in's geschlossene Skigebiet. Vom Parkplatz weg konnten wir mit Fellen aufsteigen oder besser gesagt teilweise, denn Dundee unterbrach die Aktion mit mehreren Dauerwälzeleinlagen. Ansonsten kamen wir stetig und flott voran. Der Schnee dabei herrlich pulvrig, was die Abfahrtsvorfreude immer mehr steigerte. Schließlich erreichten wir die Gipfelstation und eine kurze Brotzeit stand auf dem Plan, ehe wir in den Abfahrtsmodus umschalteten. Es folgte ein fantastischer Schwung auf den anderen und so fegten wir regelrecht in's Tal hinab. Dundee gab richtig Stoff und beide hatten wir unseren Spaß. Wieder eine Skitour, mittlerweile die sechste, der Winter kann kommen. Am Samstag dann die nächste Aktion bei der ich mich und Dundee mit Adrian (Kl. Eiswürfel) traf und Richtung Spießer fuhr. Der Schock vor Ort, denn am großen Skiliftparkplatz prangte ein Verbotsschild das die gesamte Fläche betraf. Hallo....am Wertacher Hörnle Platz ist alles so voll dass die Tourengeher in den Feldern stehen und nun das....(z. kotzen). Vor Wut fuhren wir gegenüber zum geheimen Stellplatz wo es zum Eiswürfel 1667m hinauf geht. Es war klar das der untere Teil am Fahrweg nicht genug Schnee hatte, aber egal wir schulterten die Ski und machten uns auf den Weg. Das Wetter ein fantastischer Mix aus blauen Himmel und Sonnenschein, der ein zauberhaftes Licht in die Winterlandschaft brachte. Ab der Mitte des Weges ging es mit Fellen und unterhalb der Alm konnten wir perfekt in den weiten Flächen aufsteigen. Es war nicht allzu viel Unterlage, aber es reichte, denn darunter war der Boden, bestehend aus Gras, immer noch weich und nicht bohrhart gefroren. Dundee rastete natürlich wieder komplett aus und verfiel dem Dauerwälzeln. Bei grandiosen Ausblicken arbeiteten wir uns so bis zum Gipfelaufbau heran, wo es nach und nach immer wärmer wurde. Der Schnee begann zu schmelzen und wir sollten nicht zu lange auf die Abfahrt warten. Flott, mit Adrian ganz normal, packten wir das letzte Stück und saugten das gigantische Panorama in uns hinein. Dazu kam noch die obligatorische Glühweinbrotzeit bevor wir in den Abfahrtsmodus umschwenkten. Es ging überraschend gut, nur als ein Bergsteiger mit Hund querte machte ich erst mal einen Abgang, denn zu stürmisch war Dundee, so dass ich in der knappen Unterlage nichts entgegen zu setzen hatte. Darauf ging's weiter und wir schwangen uns genüßlich über die weiten Flächen über zahlreiche Grasbuckel Richtung Alm hinab. Nun kamen gleich vier Hunde auf einmal, so daß ich gleich einen größeren Bogen fuhr und ausweichen konnte (Zefix, was is da los? Eiswürfel und so viele Leute....was für Zeiten!). Noch ein paar Schwünge und wir erreichten den Fahrweg und es ging wieder zu Fuß weiter, wo ich auf einer Eisplatte gleich von Dundee weggezogen wurde um ein weiteres mal da zu liegen (Dundee vs Nobs 2:0....Ha! Ha!). Flott marschierten wir den Fahrweg hinab und erreichten bald den Parkplatz und fuhren zufrieden nach Hause, denn schon wieder gelang eine Skitour weit vor der eigentlichen Zeit vor der Haustüre. Am Sonntag suchten wir eine Südseite, Wärme und Sonne, was uns in's Allgäu führte. Mit dabei meine hübsche Sofie, Manuel "Haderair" und natürlich Dundee. Durch herrlich herbstliche Wälder und Felder stiegen wir in der strahlenden Sonne zum mittlerweile perfekt hergerichteten Startplatz auf. Es empfing uns ein traumhafter Blick und stetig wechselnder Wind aus Nord und Süd. Wir legten halt mal aus und erwischten die perfekte Phase mit Rückenwind (Ha! Ha!). Souverän fetzte Manu hinaus und hob mit einem leichten schleifenden Geräusch ab. Wenig später folgte ich Ihm und wir genoßen beide unseren verdienten Flug über dem landschaftlich mehr als malerischen Talort. Nach etlichen Kreisen setzten wir soft auf und während Manu die Flügel zusammenlegte speedete ich wieder zu Sofie und Dundee hinauf, so daß wir dann gemeinsam wieder zum Auto abstiegen. Nach dieser feinen Tour machten wir uns entspannt auf dem Heimweg. Nun scheinen noch weitere Hochdrucktage anzustehen und da sollte doch noch die eine oder andere Aktion gehen, aber mal sehen was die Tage so bringen. Auf alle Fälle wünsche ich Euch einen entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!

Hier noch ein spannender (oder grausiger Artikel, je nachdem wie man es sieht) aus dem Spiegel zu unserer Skitourenzukunft: 

Die Lawine rollt - Skitouren sind in. Die Angst vor dem Virus könnte diesen Trend fernab der Pisten noch verstärken. Der Alpenverein fürchtet einen Ansturm auf die oberbayerischen Berge, Tourismusmanager suchen nach Lösungen. Statt Schnee und Kälte wird in den Alpen in diesem Winter das Coronavirus bestimmen, wie die Saison verläuft. Die Regeln, die die Skigebiete beschlossen haben, werden einigen Ski-Fans zu locker, anderen zu streng sein. Mit fremden Menschen eng an eng in einer Gondel sitzen, noch dampfend und schwitzend von der letzten Abfahrt? Gedränge beim Anstehen an den Liften und in den Hütten? Vielen gefällt die Vorstellung nicht. Wer auf Spaß im Schnee nicht verzichten will, landet schnell beim Thema Skitouren – das wird auch nach dem in Deutschland zunächst für November verhängten Shutdown wieder so sein. Nirgendwo lässt sich Social Distancing besser einhalten: beim Aufstieg mit Fellen unter den Skiern im freien Gelände, bei der Abfahrt im jungfräulichen Pulverschnee – weit weg von den Massen, stets an der frischen Luft. Und das Beste dabei: Man spart sich die Kosten für den teuren Skipass. Einen Vorgeschmack gab es bereits an einem Wochenende Mitte Oktober: In Teilen der Alpen hatte es kräftig geschneit, vielerorts zogen Skitourengeher ihre ersten Schwünge in den Tiefschnee. An der italienischen Marmolata, dem höchsten Gipfel der Dolomiten, herrschten offensichtlich gute Tourenbedingungen. Ein Video auf Facebook zeigt, wie sich Hunderte Skitourengeher im Aufstieg befinden. Die Bilder erinnern an eine Ameisenstraße und ähneln den Aufnahmen am Mount Everest, wo an guten Tagen Gipfelaspiranten Schlange stehen. Nun fürchten viele, die Szenen könnten sich an anderen Bergen wiederholen. Kein Platz mehr in Oberbayern: Sollte die Aufforderung der Bundesregierung und Bayerns, auf private Reisen und auf Tagesausflüge zu verzichten, und das Übernachtungsverbot für Urlauber nach und nach für den gesamten Winter gelten (und befolgt werden) – dann könnte es wieder ruhig werden in den bayerischen Bergen. Ansonsten rechnet Andrea Händel, Kommunikationschefin beim Deutschen Alpenverein (DAV) in München, mit einem "schwierigen Winter": "Der Druck ist da." Beliebte Reviere – das sind vor allem solche mit einem hoch gelegenen und damit schneesicheren Ausgangspunkt – müssten sich auf einen Ansturm einstellen. In Spitzingsee im Landkreis Miesbach werde deshalb überlegt, bestimmte Zonen für Tourengeher zu sperren. Wie das geht, wo doch das freie Betretungsrecht der Natur in der Bayerischen Verfassung festgeschrieben ist? Nun ja, man weist einfach neue Wildschutzzonen aus. Wer diese trotzdem betritt, riskiert eine Anzeige. "Es fehlt uns in Oberbayern einfach an Fläche", sagt Händel. Ausweichen über die Grenze nach Österreich sei keine Option, wenn, wie aktuell, Tirol, Vorarlberg und das Land Salzburg als Risikogebiete gelten. Außerdem boome ja nicht nur das Tourengehen. Händel erwartet auch mehr Schneeschuhgeher und Winterwanderer. Viele davon seien unerfahren, ihnen fehle das alpine Basiswissen. Sie könnten die Lawinengefahr nicht richtig beurteilen. Der DAV will deshalb in den nächsten Wochen gezielt Tipps kommunizieren, die den Ausflug in die freie Wildbahn zum sicheren Genuss werden lassen. Im Fokus werde dabei auch eine nachhaltige Anreise stehen, um Staus auf den Zufahrtsstraßen und wildes Parken zu vermeiden. Soll heißen: lieber zwei oder drei Tage losziehen und im Tourengebiet übernachten, anstatt jeden Tag von der Stadt in die Berge zu pendeln. Zunächst für den November sind Übernachtungen aufgrund der jüngsten Corona-Maßnahmen sowieso nicht möglich – eine Verlängerung ist wahrscheinlich. Aber auch ohne die verschärften Regeln wäre ein Mehrtagestrip angesichts der schnell ausgebuchten Hütten des DAV schwierig. Schon im Sommer war es auf beliebten Häusern zu Engpässen gekommen, weil wegen strenger Hygiene- und Abstandsregeln viele Betten und Lager leer bleiben mussten. In der kalten Jahreszeit, wenn zum Essen nicht auf die Terrasse ausgewichen werden kann, dürfte es in den Schutzhütten noch enger werden – sollten sie wieder Übernachtungsgäste aufnehmen dürfen. Besonders schlaue Sportler würden sich deshalb gern in den unbewirtschafteten Winterräumen der AV-Hütten einquartieren, die stets offen sind. Doch Händel erteilt dieser Idee eine klare Absage: "Ohne Reservierung und Aufsicht lassen sich Abstands- und Hygieneregeln nicht überwachen. Der DAV hat sich deshalb diesen Winter gegen eine touristische Nutzung entschieden." Konkret heißt das: Die Winterräume bleiben offen für Notfälle, allerdings gibt es dort weder Decken noch Feuerholz. Geplante Übernachtungen seien definitiv nicht erlaubt. Es ist also gar nicht so einfach, das tägliche Pendeln zwischen Wohnort und Tourengebiet zu vermeiden. Das sagt auch Andreas Wüstefeld, Leiter von Tölzer Land Tourismus. Abgesehen von den momentanen Corona-Maßnahmen: "Wir würden ja gern mehrtägige Pakete für Tourengeher und andere Winterurlauber schnüren, inklusive Übernachtungs-Option. Aber uns fehlen schlicht die Kapazitäten, die Betten in Hotels und Pensionen." Außerdem sei es auch in normalen Zeiten gar nicht so einfach, Tagesgäste zum Bleiben zu bewegen. "Uns überholt das Thema", sagt Wüstefeld. "Vor zehn Jahren hätte ich gesagt, das lässt sich lösen. Jetzt kriegen wir das nur hin, wenn sich alle Touristiker in Oberbayern gemeinsam an einen Tisch setzen und Lenkungskonzepte erarbeiten, die nicht einzelnen Regionen den Schwarzen Peter zuschieben. Unsere eigenen Instrumente sind überschaubar, jenseits von Parkverboten und dem Ausweisen neuer Schutzzonen." "Wir machen einfach keine Werbung für Skitouren. Punkt." Andreas Wüstefeld, Leiter von Tölzer Land Tourismus. Bei Tourismus Oberbayern-München e.V. gab es jüngst diesen Runden Tisch. Allerdings kam wenig dabei heraus, außer einer Einigung darauf, Skitouren nicht aktiv zu bewerben. Tenor: Die Skitouristen kämen ohnehin, da könne man nichts machen. Cindy Peplinski, die PR-Referentin des Verbands, sagt dazu: "Die Einheimischen haben in Oberbayern eben eine starke Stimme." Mal wird über zu viele, dann wieder über zu wenige Gäste gejammert. Immerhin: Es gibt jetzt den "Ausflugsticker", der in Echtzeit darüber informiert, wo gerade wie viel Andrang herrscht. Peplinski sagt, die Website sei noch nicht perfekt, aber ein guter Anfang, um Besucherströme künftig besser zu lenken. Dennoch klingt das alles ein bisschen nach Kapitulation vor dem drohenden Ansturm. Wüstefeld, der Mann aus dem Tölzer Land, sagt: "Wir machen einfach keine Werbung für Skitouren und geben keine Routentipps. Punkt." Und fügt fast trotzig hinzu: "Wir brauchen einen Winter mit viel Schnee bis in tiefe Lagen. Dann verteilen sich die Leute besser." Dann schiebt er nach: "Viel Sonne wäre aber auch nicht schlecht. Denn dann trauen sich vielleicht doch viele in die Pistenreviere und kommen erst gar nicht auf die Idee, auf Skitouren umzusatteln." Wüstefeld verhehlt nicht, dass er sich etwas alleingelassen fühlt. Auch von der Skiindustrie, die mit dem Trendsport Tourengehen viel Umsatz mache, aber keinen rechten Plan habe, wo sich die vielen Neulinge austoben sollen. Etwas entspannter sieht die Situation Philipp Holz, Tourismusmanager der Zugspitz-Region: Erstens könne man den freien Naturraum nicht einfach zusperren. Zweitens sei nicht jeder klassische Pistenfahrer der geborene Tourer. "Dazu braucht es Kondition und Technik, die nicht jeder hat." Das gelte grundsätzlich auch für das Aufsteigen am Pistenrand in Skigebieten. Außerdem sei die Ausrüstung teuer, das beim Skipass gesparte Geld amortisiere sich erst nach Jahren. Trotzdem hat auch Holz – bevor die Corona-Maßnahmen verschärft wurden – für diesen Winter einen Ansturm erwartet: "Das liegt im Trend, ganz klar. Einsteiger sollten aber einen Kurs buchen." Oder eben nur in der eigenen Komfortzone unterwegs sein. Das gelte auch für Schneeschuhgeher und Winterwanderer, bei denen Holz ebenfalls ein Plus erwartet. "Am besten, man bleibt auf geräumten Wegen und ausgewiesenen Routen." Denn weiter oben sei die Lawinengefahr ähnlich hoch wie beim Tourengehen. Keine Lawinen drohen beim Tourengehen am Pistenrand. Vielen Betreibern von Skigebieten sind die "Aufsteiger" jedoch per se ein Dorn im Auge, nicht erst seit Corona. Im Classic-Gebiet von Garmisch hatte man sich nach langen Diskussionen auf einen Kompromiss geeinigt: Es gibt eine separate Aufstiegsspur, jeden Dienstag und Donnerstag ist Hüttenabend für Tourengeher auf der beliebten Drehmöser 9, die den Bayerischen Zugspitzbahnen gehört. Ob es diese Veranstaltungen, die nicht nur ein sportliches, sondern vor allem auch ein soziales Event mit dreistelligen Besucherzahlen sind, diesen Winter überhaupt geben wird, ist noch offen, sagt Verena Altenhofen von den Zugspitzbahnen. Immerhin: Die Aufstiegsspur bleibe bestehen, und eine geplante happige Parkgebühr für Tourengeher an der Hausbergbahn sei, zumindest für diesen Winter, vom Tisch. Trotzdem werden sich die Drehmöser-9-Freunde ihren Tourenspaß nicht vermiesen lassen. Entweder fahren sie dann in andere Skigebiete, um zu ihrem Abend-Workout zu kommen. Oder sie weichen tatsächlich in die freie Wildbahn aus. Wo es dann noch enger wird. Das bekannte Motto der Pulverschnee-Fraktion "No Friends on Powder Days!" (Bei Pulverschnee ist sich jeder selbst der Nächste) könnte diesen Winter ganz neue Aktualität erlangen. 

16/11/2020 - 19/11/2020 Ein windiger und auch regnerischer Wochenstart verhinderte schon mal das Fliegen, aber einer Dundeetour zum Lech stand nichts im Wege. Hier riss sogar die Wolkendecke auf und die Sonne zauberte ein herrliches Licht in die malerische Landschaft. Am Dienstag war es schon deutlich ruhiger und so konnte ich zum Weststart aufsteigen. Ein mehr als sonniges und stimmiges Erlebnis bis ich am Auslegeplatz ankam. Schnell packte ich meinen Flügel aus und war in wenigen Schritten in der Luft, kreiste genüsslich über dem weiten Tal bis ich schließlich unmittelbar beim Parkplatz landete. Schnell zusammen gelegt und Heim zu Dundee, mit dem ich dann in einer herrlichen Abendstimmung über die Westseite zum Kienberg aufstieg. Wälzeln und rumkugeln, bei einer gewaltigen Aussicht war die Devise und so waren wir mit dem Tag mehr als zufrieden. Der Mittwoch wurde zum absoluten Megawahnsinnstag und da war es klar ein walk and fly durchzuziehen. Über die eisige Schlucht, mit den spektakulären Wasserfällen stieg ich zur sonnigen Alm auf. Der Ausblick schier grenzenlos und unmittelbar vor dem Gipfelkreuz legte ich meinen Flügel aus. Wenige Schritte und ich war in der Luft, flog über die Schlucht hinaus in das Vorland, zog meine Kreise bis ich schließlich unterhalb des Parkplatzes landete. Schnell zusammengepackt und weiter zu Dundee mit dem ich eine ebenso stimmige Tour in besten Sunsetstimmungen hinterhalb von Bernbeuren auf einem Höhenzug packte. Das Panorama ein einziges glühendes Bild und so war der Tag abgerundet, was auch dringend notwendig war, denn in der Arbeit kämpfte ich den ganzen Tag mit einem 500er Kunststoffkabel. Der Donnerstag brachte den Wetterwechsel mit Wind und Regen, aber im letzten Moment konnte ich nochmals Bilder einfangen die Ihres gleichen suchen. Vom Rosshauptner Skilift stieg ich zur Kapelle Maria Steinach https://gemeinde.rosshaupten.de/Kapelle-Maria-Steinach.geschichte12.0.html auf, bei der vorgelagert sogar eine schöne Mariengrotte zu finden ist. Weiter ging's über den steilen Kalvarienberg https://gemeinde.rosshaupten.de/Der-Kalvarienberg-von-Rosshaup.geschichte13.0.html, mit fantastischen Blicken zur aufgehenden Sonne auf den Kobus. Die letzte Kreuzstation auf den Gipfel mit der Grablegung Jesu, ein faszinierender Ort. Zuletzt ging es über den Kamm mit weiten Blicken in die Füssener Seen- und Berglandschaft zum Kircherl auf dem Gabis, wo auch die Bergstation des Skilifts steht. Böiger Seitenwind machte den Start spannend, aber ich ließ mir den kleinen, aber feinen Flug nicht nehmen und gleitete "verwegen, verweht" zur Talstation hinab. Schnell zusammen gepackt und ab zu Dundee, der sich freute da wir in den weiten Wäldern rund um den Teufelsbach eine herrliche Tour durchzogen. Das Wetter stellte sich nun endgültig auf Dauersiff um und wir waren froh wieder nach Hause zu können. Mal sehen was es da so an Schnee in den Hochlagen gibt, denn das Wochenende wird wieder mit Hochdruck schön, da muß doch was gehen. Somit wünsche ich Euch allen ein schönes und erholsames Wochenende!!!

13/11/2020 - 15/11/2020 Der Freitag brachte wie die ganze Woche zuvor einen Traumtag. Es wurde auch ziemlich warm und Baustellenmassig ging sich nochmals der SO Start aus. Stimmungen wie aus dem Bilderbuch, nur der Wind kam wieder seitlich, was mich aber nicht aufhalten konnte. Es folgte nach kurzen Startlauf mit Korrektur ein grandioser "Slide" hinaus in den Landebereich, wo ich soft aufsetzte. Schnell zusammen gepackt und zu Dundee gedüst, wo wir uns gleich auf den Weg in die Tuffsteinschlucht machten. Durch den Herbst gab es weniger Laub, was die Blicke in einen Seitenarm freigab und siehe da, hier fand sich eine weitere Kaskadenwand die nur so vor Tropfsteinen überladen war. Klar das wir dieses Neuland erkundeten ehe wir über die Hochflächen zum Ausgangspunkt zurückkehrten. Zuletzt stand eine Hader Netzbau Arbeit in Seefeld beim Ammersee an. Leider sah ich erst nachdem ich zusagte die Pläne und ahnte schreckliches. Klar das es noch schlimmer kam und wir in einem Chaos aus fehlerhafter Doku und verdrehten Adern endeten. In der Dunkelheit war Schluß um am Samstag wieder in der Dunkelheit weiter zu werkeln. Entnervt lösten wir aber irgendwie alle Probleme und kamen sogar soweit das die Kunden alle zum laufen kamen. Auf den letzten Drücker konnte ich unweit ein Neuland an einem ehemaligen Skilifthang erkunden. Ein kurzweiliger Aufstieg bei malerischen Sonnenschein brachte mich schnell zum herrlich flachen Startplatz. Ein freundlicher Wanderer versprach mir, den zuvor umgelegten Weidezaun wieder zu schließen und so stand sprichwörtlich einem Abflug nichts mehr im Wege. Leichter Rückenwind ließ mich satt Anlaufen bis ich abhob. Problemlos gleitete ich den feinen Hang hinab und hatte zuletzt genug Höhe um eine Starkstromleitung zu überfliegen. Wobei unterhalb Hader bereits zweifelte ob ich nicht doch hängen bleiben könnte. Aller Skepsis zum Trotz landete ich dann weit hinterhalb der Leitung und freute mich über die gelungene Aktion. Wenig später verging uns daß lachen gänzlich, denn die Polizei fuhr zu uns. Glücklicherweise maulten sie bloß über unsere geparkten Fahrzeuge im landwirtschaftlich freigegeben Feldweg. Den Schirm übersahen sie dabei mehr oder weniger und um weiteren Ärger zu ersparen machten wir uns von dannen. Wieder packte uns die Dunkelheit und ein langer Tag ging endlich zu Ende. Am Sonntag quälte ich mich aus dem Bett, aber dieser Traumtag mußte ausgenutzt werden und so fuhr ich entspannt über Kempten und Oberstaufen in den Westen der Allgäuer Berge. Auf dem selben Weg befanden sich Dietl und Olli, so daß wir bei ausreichend Abstand dasselbe Ziel ansteuerten. Klar dass ich einen sehr speziellen Steig auswählte, der mehrmals durch Gestrüpp und weitere Unverschämtheiten auffiel. Doch wir wurden belohnt durch blauen Himmel, strahlendem Sonnenschein und grandiosen Ausblicken in die Allgäuer Bergwelt. Über mehrere Almen erreichten wir den 1400m hohen Gipfel, der mit einer perfekten Startwiese auftrumpfte. Jetzt mußte ich noch schnell unseren (Wuisl) Oli von den Qualitäten des kleinen Landebereichs überzeugen und es konnte losgehen. Der Reihe nach hauten wir uns im Neulandgebiet hinaus und genossen einen Traumflug, geschützt vor dem später hereinbrechenden Föhn, mit fantastischen Panorama und so erreichten wir alle problemlos das kleine Wiesenstück am Wanderparkplatz, wo wir soft landeten. Immerhin bei über 6hpa eine geniale Aktion und so machten wir uns wieder auf den nach Hause Weg. Hier wartete schon ungeduldig Dundee auf mich und wir packten sogleich den Höhenzug zwischen Bernbeuren und Burggen an. Über eine herrlich aussichtsreiche Kammwanderung erreichten wir schließlich das kleine Bankerl und konnten grandiose Stimmungen einfangen. So war das Arbeitsintensive Wochenende doch noch sportlich perfekt genutzt und die neue Woche kann (Graus...) kommen. Am Montag wird schon mal eine Kaltfront durchmarschieren, aber danach schaut es gar nicht so schlecht aus und somit wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Start in die Arbeitswoche!!!  

09/11/2020 - 12/11/2020 Der Start in die Woche, auch wenn es mit der Arbeit wieder voll los ging, war erfreulich. Die Sonne strahlte von einem herrlich blauen Himmel herab und es war ein Traum da beim SO Flugbergerl ein kleines walk and fly zu absolvieren. Stimmungstechnisch vom Feinsten und so legte ich unmittelbar am Gipfelkreuz meinen Flügel aus. Wenige Schritte und ich war in der Luft, wo es sich erstaunlich gut gleiten ließ, denn es trug sensationell und so kam ich hoch über dem Landebereich an. Noch ein paar kleine Kreise und ich setzte soft beim Auto auf, packte zusammen und fuhr weiter zu Dundee, der schon ungeduldig wartete. Flott fuhren wir zum Weidensee und packten unsere klassische Runde an, die nicht mit herrlichen Motiven geizte. Dienstag, der 10.11.20....mein Purzeltag und da sollte doch was gehen, zumal das Wetter wieder bestens war. Baustellen weit östlich und so war der Blomberg ein nah gelegenes Ziel nach der Arbeit. Die Bahn durch den Lockdown außer Betrieb und so relativ einsam, was hier sonst eher ungewöhnlich wäre. Steil speedete ich durch die Skipiste, mit malerischen Ausblicken, flott zum Ostgipfel hinauf. Kaum Wind stand an als ich meinen Flügel am Gipfelkreuz auslegte. Ein Ruck, zwei Schritte und schon war ich in der Luft. Weit reichte der Blick in's Isartal bis zu den Felsbergen des Karwendels während ich Richtung Bad Tölz abdrehte um den Gipfel zu umrunden. Bald kam der Stallauer Weiher in's Visier und ich steuerte direkt den Landebereich an, kreiste noch über dem Campingplatz bis schließlich eine softe Landung am Windsack erfolgte. Schnell packte ich zusammen und machte mich mit meinem Geburtstagsflügerl im Gepäck auf den Heimweg. Hier wartete schon ungeduldig Dundee und wir erkundeten wenig später den oberen Flußverlauf des Teufelsbach, eine stimmige und mit vielen Motiven gesegnete Gegend. Zufrieden mit den Touren Tages machten wir uns auf den Rückweg nach Hause, wo noch eine Minifeier mit meiner hübschen Sofie anstand. Der Mittwoch punktete ebenfalls mit grandiosen Eindrücken und fantastischen Wolkenstimmungen. Schon am NO Skilifthang war es geradezu märchenhaft und so erreichte ich bei nahezu Nullwind den Startplatz. Flott ausgelegt, wenige Schritte und ich war in der Luft. Nach wenigen Metern trug es richtig gut, so daß ich einen herrlichen Flug mit weiten Blicken genießen konnte.Zuletzt kam ich hoch über den Landebereich an, zog noch einige Kreise ehe ich soft beim Auto landete. Schnell zusammengepackt und weiter zu Bube Dundee. Gemeinsam ging es dann in nicht minder faszinierender Stimmung zum Kienbergkircherl auf dem gleichnamigen Berg. Die Ausblicke sensationell, dazu wieder Wolkenstimmungen die fast schon als mystisch zu bezeichnen waren. Mehr als zufrieden mit den Erlebnissen des Tages marschierten wir zum Auto zurück und fuhren nach Hause. Am Donnerstag konnte ich ebenfalls komplett abräumen, obwohl starker Westwind vorhergesagt wurde. Knallhart stieg ich in atemberaubender Stimmung zum SO Startplatz auf. Legte den Schirm extrem schräg auf und wartete eine halbwegs ruhige Phase zwischen den Böen ab. Ein Schritt, korrigieren und raussliden, eine geniale Nummer und so arbeitete ich mich weit von den Leebaumreihen entfernt Richtung Landebereich hinab. Noch ein traumhafter Flug in meiner Geburtstagswoche, was wollte ich mehr und setzte soft am Auto auf. Unter Tags ein weiteres Highlight, denn ich arbeitete an meiner größten Muffe, ein XXL Monster auf einem 1000 Doppeladrigen Kabel....Wahnsinn! Zuletzt packte ich mit Dundee noch die feine Runde zum Waldsee an, wobei dort das Wasser ausgelassen war und eine Plantscheinlage eher zum Moorbad geworden wäre. Dennoch hatten wir unseren Spaß und konnten schöne Motive einfangen. Zufrieden kehrten wir zum Parkplatz zurück und fuhren die wenigen Meter nach Hause. Das nun folgende Wochenende schaut außerordentlich gut aus, aber ich habe mir einen Nebenjob bei Hadernetzbau eingebrockt, was auch mal sein muß, wobei ich dann dennoch irgendwie versuchen werde noch das eine oder andere Ausruckfenster zu generieren. Generell sollten wir alle noch das sonnige, warme Wetter ausnützen, denn am Montag kommt eine Kaltfront auf uns zu. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein sonniges, erholsames und erlebnisreiches Wochenende!!!     

06/11/2020 - 08/11/2020 Alle Flaggen auf Halbmast, denn der Urlaub neigt sich dem Ende zu (Buäääh....!!!). Dem zum Trotz ließ ich mir aber das Wochenende nicht kaputt machen, zumal es endlich mit Hochdruck sonnig wurde. Am Freitag war da allerdings in Tallagen nicht viel zu sehen und so machte ich mich mit meiner hübschen Sofie und Dundee auf den Weg zum Hochwildfeuerberg 1541m, seines Zeichens höchster Gipfel im Landkreis WM/SOG. War schon lange ein Wunschziel von Sofie, allerdings mit langen 750Hm verbunden. Im düsternen Nebel stiegen wir auf und ab ca. 1200m war es soweit, es begann ein traumhaftes Lichtspiel als sich die Sonne ihren Weg zu uns bannte. Was für Stimmungen und plötzlich waren wir im "Sommer" angekommen und marschierten motiviert weiter, während sich unter uns ein schier endloses Nebelmeer ausbreitete. Bald erreichten wir den Kamm der noch bezwungen werden wollte bis wir die letzten Meter zum altbekannten Gipfelkreuz stiegen. Das Panorama reichte von den Bayerischen Voralpen, über das Karwendel bis zur Zugspitze und schon genossen wir alle unsere wohlverdiente Gipfelbrotzeit in den warmen Strahlen der Sonne. Endlich Sonne und das war wahrlich eine Wohltat, aber alles hat halt sein Ende und so mußten wir schweren Herzens den herrlichen Fleck verlassen und wieder in die Düsterniss des Nebels absteigen. Geschafft, aber glücklich mit den Erlebnissen des Tages erreichten wir den Parkplatz und fuhren nach Hause. Am Samstag stellte sich endlich ein Wetter ein das sich sehen lassen konnte und das sprichwörtlich, denn es hatte keinen Nebel. Grund genug mit Oli in's Allgäu nach Hinterstein auszurücken wo schon gegen 9.00 Uhr Morgens die Hölle los war und der Parkplatz übervoll war. Mit Glück fanden wir ein Plätzchen und ich staunte nicht schlecht als ich ein Parkticket holen wollte.....10 Euro.....Hallo 10 Euro, ja geht's eigentlich überhaut noch? Der Gipfel der unverschämtheit und so ließ ich es darauf ankommen und marschierte mit Oli ohne "Lizenz zum Parken" los. Zunächst noch auf einem Karawanenpfad, der sich landschaftlich schön zu einer herrlich gelegenen Alm schlängelt, aber bald einsam in felsige Hochkare marschierend, die sonnige Stimmung einsaugend unserem Gipfel entgegen. Zuletzt verließen wir endgültig den Weg und kraxelten durch hart verbackenes Schrofengelände auf den mit Latschen bewachsenen Grat. Nach satten 1000Hm (Respekt an Oli der durch Schlechtwetter und Corona ein Trainingsdefizit aufholen muß) blickten wir in das Herz der Allgäuer Berge und stiegen wenige Meter zum vorgelagerten Gipfel mit seiner gigantischen Startwiese ab. Hammer, was für ein Gelände und völlig unbekannt, Flieger Neuland halt und schon legten wir bei perfekt anstehenden Wind unsere Flügel aus. Der Start völlig problemlos und schon waren wir in der Luft über dem Hintersteiner Tal. Es trug uns sensationell über die riesige Wiesenfläche hinaus und wir kamen hoch über den Landebereichen angeflogen. Rundherum felsige Gipfelgestalten, dazu strahlend blauer Himmel, was wollten wir mehr und schon drehten wir genüßlich unsere Runden. Zuletzt setzten wir soft, bzw. etwas flott (Oli - Ha! Ha!) auf und packten unsere Schirme zusammen. Ich lief schon mal und holte das Auto, dabei war uns das Glück hold, denn wir hatten kein Ticket. Mehr als zufrieden mit einer Neulandtour im Gepäck fuhren wir nach Hause. Der Tag war aber noch lange nicht zu Ende, denn gemeinsam mit meiner hübschen Sofie, Haderair, Flo und Dundee ging's noch zum West Skihang, wo wir noch ein kleines walk and fly abmarschierten. Kleine Flügerl (Flo besonders kurz....Ha! Ha!), Sonnenschein, ein Mordsspaß und eine Dundeerunde über den Höhenzug, so daß auch dieser Tag mehr als genial abgerundet war. Am Sonntag schaute es ähnlich aus und die Windwerte sollten moderat, also schwach aus NW anstehen. Grund genug mit Haderair und Flo auf walk and fly zum Tiroler Stadl bei Pfronten auszurücken. Tapfer kämpften sich die beiden zur malerischen Hütte am Ende der Skipiste empor, wo uns nicht nur ein herrlicher Blick empfing, sondern auch Rückenwind. Dennoch legten wir unsere Flügel aus, aber es wurde nicht besser, sondern schlimmer, denn mittlerweile böete es föhnartig aus SW in den Startplatz hinein und es rollte unsere Schirme bereits auf. An einen Start war nicht zu denken und so verging eine ganze Weile bis wir unsere Fluggeräte zusammen packten und etwas abstiegen. Etwas unterhalb wurde es besser und Manu, wie auch ich legten in der schmalen Skipiste aus. Flo war das etwas zu haarig und Er stieg lieber weiter zu Fuß ab. Währenddessen hoben wir ab und konnten doch noch einen feinen Flug über Pfronten mit Blick auf den Säuling einsacken. Am Landeplatz kam Flo zu uns und war dennoch zufrieden, hatte Er doch für seine Verhältnisse eine seiner größten Bergtouren gepackt. Im Anschluß marschierte ich dann noch mit Dundee in die sprudelnde Kronbachschlucht und wir kraxelten von einer Kaskade auf die andere. Klar das ich noch eine Plantscheinlage (Yeaaahhh...irre halt - Ha! Ha!) einlegte und somit noch Sommerfeeling aufkam. Nun folgt eine am Alpenrand womöglich brauchbare, oft sonnige Woche, allerdings wieder Arbeitswoche (Buäääh!), aber es ist wie es ist und somit wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Start in die kommenden Tage!!!   

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© Norbert Hofmann