Lebe Deinen Traum....                 ....denn Du lebst nur einmal!

Norbert Hofmann

Der "Macher" von der Plattform megaextremesport. Ein Leben für den Bergsport seit Kindesalter.

Expeditionen

Meine Touren zu den Bergen dieser Welt auf den zahlreichen Kontinenten dieses Planeten.

Skitouren

Die Königsdisziplin unter den Alpinisten. Im herrlichsten Weiß, einsam seine Spuren ziehen.

Walk and fly

Die Leidenschaft Berge mit Fliegen zu verbinden, ein niemals enden wollender Traum.

Neuigkeiten 

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Bild des Monats

Das geniale Oktoberbild, am herrlich einsamen Startplatz auf dem Zererköpfle 1946m in den Allgäuer Bergen, konnte Frank Sacher ablichten.

Produkt des Monats

SUPAIR PILOTENHELM

Der neue Helm PILOT von SUPAIR wurde speziell für das Paragliden entwickelt. Er ist gemustert, komfortabel und sehr leicht. Herstellung im Spritzgussverfahren (In Mold Technologie) mit einem Drehknopf für die gewünschte Grösseneinstellung von XS bis L (54 bis 59 cm). Federgewicht: 380g (ca. 100gr leichter als ein ABS Helm). Mit Sicherheit einer der leichtesten Gleitschirmhelme auf dem Markt. Der Komfort wird durch die Leichtigkeit und den Schaumstoff im Schaleninnenraum und an den Ohren erreicht. Das hervorragende Sichtfeld lässt den Piloten vergessen, einen Helm auf dem Kopf zu tragen. Das Rädchen zur Einstellung ist sehr effizient und genau und schmiegt sich an die Kopfform des Piloten an. Hervorragende Ventilation durch interne Luftzirkulation und Lufteinlass von außen. Das Verschließen des Kinnriemens erfolgt durch eine einstellbare Automatikschließe. Das Öffnen ist einfach und intuitiv, auch mit Handschuhen. Die Ohrenschützer und der Komfort-Schaumstoff im Inneren der Schale sind abnehmbar (für eine einfache Pflege und Wartung), vorgerüstet für die Verwendung mit Skimaske. Die Pilotenflughelme erfüllen die die Anforderungen der europäischen Norm EN966: 2012+A1: 2012 und die EU-Richtlinie EU/89/686/EWG des Rates (siehe CE Kennzeichnung). Die Flughelme PILOT entsprechen der Kategorie 2 EPI. Größen: One size only (Grösseneinstellung von 54 bis 59 cm), Gewicht : 380g, Farben: Petrol Green/Dark Blue/Black.

Bei mir im Shop erthältlich!

Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten https://www.supair.com/de/produit/pilot-helm/.

und unter https://www.megaextremesport.de/shop/supair/!

Servus miteinander!

16/10/2020 - 18/10/2020 Das Wochenende kam wie vorhergesagt...regnerisch und das als Dauerprogramm. Am Burkenbichlberg soll die von einem Waldarbeiter 1930 entdeckte Lohrerhöhle liegen. Also machte ich mich mit Dundee auf und pflügte die Nordhänge im Bereich der großen Stromleitung, mit feinen Blicken zum Weißensee, systematisch ab. Natürlich fanden wir nichts, aber die Landschaft entschädigte voll und ganz. Am Samstag wagten wir einen zweiten Anlauf, diesmal auf der Südseite unterhalb des Alatsees und siehe da es roch förmlich nach Höhlen. Bald fanden wir Felsgelände und kleine Schlufs, aber nicht so daß man rein könnte. Einer war größer, aber komplett verschüttet und so suchten wir weiter...erfolglos, so daß ich zu dem zuletzt begutachteten zurückkehrte. Mit einem Ast stocherte ich herum und das Laub löste sich. Erde, Steine wühlte ich zur Seite und, ich konnte es kaum glauben, eine Eisenleiter kam zum Vorschein. Jetzt wurde es interessant und ich grub weiter. Ein großer Stein ging noch weg, aber der Rest...ultraeng und batzig wie nur gerade was. Vorsichtig fädelte ich mich um die Leiter und kroch einen schmalen Spalt hinab. Höhlenspinnen hingen an den Wänden und es wurde immer steiler. Vorerst reichte der Adrenalinkick, hier mußte ich mit Seilsicherung nochmals hinein. Der Weg war nun eng, aber frei. Über und über voll Schlick und Dreck machte ich mich mit Dundee auf den Rückweg, was für ein Abenteuer! Am Sonntag war dann nach langer Zeit endlich mal wieder Flugwetter, auch wenn sich noch der Nebel breit machte. Gemeinsam mit Haderair (Coronagerecht/2 Haushalte) fuhr ich über Immenstadt zum Alpsee Skizirkus. Da wir beide noch angeschlagen sind, Manu mit seinem Fuß, ich mit meinem Finger, nutzten wir den relativ günstigen Sessellift (6.50.-Euro) und fuhren zur Bergstation hinauf. Die restlichen 450Hm zum Gipfel der Eckhalde waren dann kein Problem mehr. Den Trubel ließen wir schnell ab der obersten Alm hinter uns und gelangten so mit malerischen Blick auf den Alpsee zum höchsten Punkt. Ich hatte das Gefühl Manu reichte es dann auch und so legten wir unsere Flügel unmittelbar am Gipfelkreuz aus. Ein vorbeiziehende Nebelschwade verzögerte kurz den Start, aber nach wenigen Minuten folgte das nächste Flugfenster das Haderair sofort souverän nutzte und einen Bilderbuchstart hinlegte. Ich folgte Ihm konsequent und schon genossen wir einen 750Hm Flug im Allgäu mit sensationellen Seeblick. Nach etlichen Kreisen und Querungen landeten wir soft am Parkplatz der Talstation. Mit einem Zwischenstopp beim Bäcker machten wir uns mehr als zufrieden auf dem Heimweg. Im Anschluß marschierte ich mit Dundee noch zum Lech bei Dessau und ja, Ihr könnt es ruhig glauben, wir legten noch eine Plantschaktion ein. Nun folgen endlich mal Hochdrucktage, aber es wird wohl auch föhnig werden, was das Fliegen erschwert, aber mal sehen was so geht. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

12/10/2020 - 15/10/2020 Die Woche ging schon mal gut an, zumindest regnete es nur noch sporadisch. Es reichte auf alle Fälle für ein walk and fly am NO Skilifthang, wo ich entspannt zwischen den letzten Blumen zum Startplatz aufstieg. Der Wind kam natürlich von hinten, aber das hielt mich nicht von einem astreinen Start ab. Genußvoll flog ich über die malerische Alm und landete sanft beim Auto. Schnell noch zusammengepackt und weiter zu Dundee der schon ungeduldig, Schwanz wedelnd wartete. Gemeinsam marschierten wir dann noch in der Dessau am herrlichen Lech entlang und ließen den Tag soft ausklingen. Am Dienstag schaute die Welt Wettertechnisch deutlich besser aus, aber da war doch noch was anderes. Am Vortag trug ich in der Hagener Leite in Murnau mein Werkzeug in einer Kraterchaosbaustelle Richtung Baugrube, an der Bertl saß. Überall Löcher, Gräben, Material und sonstiger Schrott. Dummerweise stolperte ich über einen Glasfaserverband und landete Krachend auf einen höher herausstehenden Gulli. Das ganze mit der Hand, senkrecht und so erwischte es den längsten Finger. Sofort wurde der Nagel blau und es blutete auch ordentlich. Egal, eigebunden und weiter gearbeitet. Am Dienstag wurde es am Morgen immer schlimmer und so blieb mir nichts anderes über als in's UKM bei Murnau zu fahren. Hier wurde gleich geröngt und der Nagel mit drei Löchern aufgebohrt, was zur Folge hatte daß der Schmerz sofort nachließ und das angestaute Blut abfließen konnte. Zu meiner Überraschung war im vordersten Bereich sogar ein winziger Bruch, der aber laut den Ärzten in wenigen Tagen von alleine zusammen wachsen sollte. Den Rest der Woche war ich somit krank geschrieben und sollte wenn möglich die Hand ruhig stellen, wie auch hochlagern. Gegen wandern mit Dundee hatte das Ärzteteam nichts einzuwenden und so war ich gleich nachdem ich zu Hause ankam wieder mit dem Buben unterwegs. Ziel wurde unsere Nagelfluhhöhle, das Geldloch in der urigen Schlucht am Roten Kreuz. Immer wieder ein Erlebnis und Dundee hatte seinen Spaß. Danach wurde es gemütlich und ich ließ es mir auf der Couch gut gehen. Nachdem die Geldlochaktion so gut ging wagte ich mit Dundee am Mittwoch eine weitere, kleine Höhlentour. Ziel wurde das Schatzloch bei Wiedermannsdorf. Der Anstieg war, perfekt Finger schonend, über einen malerischen Almweg, aus dem Nebel in die Sonne zur Bergangeralpe schnell erfolgt. Zuletzt stiegen wir wild zwischen riesigen Nagelfluhfelsen und Wänden umher um den versteckten Höhleneingang zu finden. Zunächst landeten wir beim alten Schild mit dem Hinweis auf eine Fliehburg und wenige Meter dahinter lag dann auch das Schatzloch. Während Dundee im Laub kugelte und umherwühlte erkundete ich die Höhle. Diese war zwar eng, aber sonst gut begehbar und führte die 48m in die Tiefe. Faszinierende Bilder, samt einer Fledermaus waren der Lohn. Zufrieden mit der erfolgreichen Unternehmung kraxelte ich wieder aus der Höhle zu Dundee hinaus und wir stiegen gemeinsam gemütlich zum Parkplatz ab. Nachdem die Aktion so gut gelaufen war mußte am Donnerstag ein weiterer Höhlentrip her und schon fand ich mich mit Dundee auf dem Weg nach Tiefenbach, im Oberstdorfer Talkessel. Oberhalb der Breitachklamm fanden wir an einem kleinen Straßerl einen einsamen Wanderparkplatz. Die Moosalpe ist wohl nicht ein Topziel, denn keine Wegweiser, Spuren oder ähnliches waren zu sehen. Allerdings zog ein steiler, alter Karrenweg den Wald empor und führte uns flott in die neblige Höhe. Zumindest war es trocken und bald war die Almfläche erreicht. Entwässernd leitete ein Bachlauf in einen Graben, den wir verfolgten und plötzlich am gähnenden Maul der Moosalphöhle 1150m standen.

Der Engenkopf  stellt einen mit steilen, zum Teil felsigen Flanken versehenen, oben stark abgeflachten Bergrücken dar. Er erstreckt sich von der Breitachklamm im SE bis zu einer markanten Einsattelung im NW, die ihn gegen die im Westen folgende Erhebung der Kackenköpfe begrenzt. Der höchste Punkt ist die felsige Aufgipfelung des eigentlichen Engenkopfes mit einer einer Höhe von 1282 m in der Nähe der Breitachklamm. Die Erde war hier, genauso wie an unendlich vielen anderen Orten unseres Heimatplaneten, alles andere als stabil. Gefaltet und gebogen wurden auch hier die steinigen Überreste früherer Meeresüberflutungen. Die Geologen nennen das Antikline, in der Mitte sind die tonreichen Drusbergschichten, an den Seiten sind die Flügel aus verkarstungsfähigem Schrattenkalk aufgebaut, über dem dann noch Glaukonitsandstein später abgelagert worden ist, der heute aber schon wieder oft wieder verschwunden ist. Auf dem Rücken trifft das Niederschlagswasser auf den wasserstauenden Faltenkern, es bleibt entweder auf der versumpften Verebnungsfläche in Seen und Tümpeln stehen oder rinnt halt dort ab, wo es geht. Am Rand ist der Schrattenkalk und der war wohl lange Zeit fast undurchdringlich. An einer Stelle gelang der Durchbruch dann doch. Ein Trockental zeugt heute noch davon. 80 m lang, leicht gewunden und kräftig abfallend war die Laufstrecke, dann mündete es in die felsige Wandzone des Nordflanke des Engenkopfs. Heute ist das anders, denn das Wasser hat sich in die Tiefe gebohrt und an einer Spalte fließt es heute in den Untergrund. Auch hier hat eine Kappung der Geländeschwelle stattgefunden, wie an unendlich vielen anderen Stellen der Erde auch. Und dort liegt heute der Eingang in die Moosalphöhle. Ein Bachlauf verschwindet direkt in einem Felsloch, nicht schwierig zu finden. Vom 2m breiten Portal geht es stetig vertikaler werdend in die Tiefe. Nach der Vermessung ist die Höhle 56 m lang und weist einen Höhenunterschied von immerhin 36m auf (+7/-29m). Im Schuttboden des untersten Schachtes verschwindet das Wasser und kommt wohl in einem Quellbezirk in der Breitachklamm wieder zu Tage, immerhin 1 km entfernt und 335 m tiefer. Das verspricht ein enormes speläologisches Potential. Der Bach verschwindet im groben Schutt auf dem Schachtboden. Ob es darunter auch für Menschen weitergeht? Keiner weiß es. Was wir wahrnehmen können, das ist, daß nach sich nach starken Regenfällen das Wasser zurückstaut und bis zu 7 m über dem tiefsten erreichten Punkt nach oben zurückstaut. Wer sich dann dort aufhielte, der hätte ein großes Problem! 

Während Dundee seine Brotzeit futterte stieg ich mit der Stirnlampe bewaffnet in die Tiefe. Immer steiler werdend kraxelte ich "einhändig" die glatten Stufen hinab in eine abenteuerliche Welt. Ein Sturz wäre hier nicht ratsam und schon erreichte ich die letzte Stufe vor dem Höhlengrund wo das Wasser endgültig versickert. Ein alter Haken zeugt von der Erschließung, denn diese letzten Meter sind nur abseilend zu bewältigen. Da aber der Boden ersichtlich unter mir lag reichte dies auch und ich kletterte vorsichtig wieder, fasziniert von den gigantischen Ausmaßen zum Eingang zurück. Dundee wartete schon freudig und wir drehten noch eine Runde über die malerische Moosalpe zum Engenkopf 1282m, dem höchsten Punkt oberhalb der Höhle. Die Sicht durch den Nebel gleich Null, aber die gewaltigen Schrattenkalkbänke auf dem Gipfel waren auch so urig zu bestaunen. Über eine Alternativroute stiegen wir zum Parkplatz ab und fuhren bei einsetzenden Dauerregen nach Hause. Nun folgen zwei weitere Regentage ehe sich der Sonntag endlich wieder freundlich zeigt. Da bleibt uns nichts anderes über als mal abzuwarten was so zu machen geht. Somit wünsche ich Euch allen ein entspanntes, erholsames Wochenende!!! 

09/10/2020 - 11/10/2020 Das Wochenende sollte grausig werden und es gab sich auch alle Mühe, doch am Freitag konnte ich nach der Arbeit die letzten Sonnenstunden für ein herrlich, stimmiges walk and fly nutzen. Gemütlich stieg ich zwischen unzähligen Blumen zum Startplatz auf. Der Wind schwach, teils von hinten, aber das konnte meinen Start nicht verhindern. Der Flug wurde purer Genuß und ich freute mich nochmals abgehoben zu sein, während ich sanft über dem Tal meine Kreise zog. Die Landung erfolgte soft am Parkplatz und so machte ich mich gleich auf den Weg zu Dundee. Gemeinsam packten wir die lange Runde über die Kapelle zum Bodenlosensee und wurden mit Sonne satt verwöhnt. Dundee verfiel dem Dauerwälzeln und so waren wir alle komplett mit dem Tagespensum zufrieden. Am Abend kam dann der Siff und am Samstag war die Wolkendecke geschlossen und die Düsterniss breitete sich aus. Am Vormittag fuhr ich mit Dundee zum West Skilifthang und nahm einfach mal den Gleitschirm mit. Kaum zu glauben, aber die Entscheidung war richtig, denn ich erwischte eine kurze, halbwegs trockene Nieselphase und legte meinen Flügel aus. Die Böen hielten sich in grenzen und flott hob ich ab. Der Wind hob mich weit über das kleine Skigebiet und so konnte ich weite, entspannte Kreise drehen ehe ich beim Auto landete. Schnell den Schirm nass in's Auto gelegt und wieder zu Dundee aufgestiegen, schnell noch die Weidezäune, die ich zuvor umgelegt hatte, wieder aufgestellt. Zu guter Letzt noch mit Dundee eine lange Runde über die Höhenzüge marschiert und so kamen wir zufrieden und durchfeuchtet am Auto an. Am Sonntag das gleiche Bild, Regen und Düsterniss, aber am nordwestlichen Horizont wurde es blau und so fuhr ich mit Dundee halt nochmals in die andere Richtung. Ziel wurde der malerische Keltenberg, der an seinem Gipfelkreuz einen feinen Startplatz nach NW hergibt. Im Weg allerdings mehrere Weidezäune und Kühe, aber dank sanften Wind war Start und Flug über den kleinen Ort kein Thema. Nach einer soften Landung marschierte ich samt Gleitschirm wieder zum wartenden Dundee am Gipfel hinauf und wir begingen noch den alten Keltenwall. So war auch dieser Tag genützt und wir fuhren nach Rückkehr zum Parkplatz zufrieden nach Hause. Die nun folgenden Tage schauen einen Hauch besser aus, aber das war es auch schon. Dazu kalt und Schnee ab ca. 1200m, wobei sich wieder die Frage stellt wieviel, denn der Zucker vom Wochenende reichte nicht mal am Arlberg für eine Skitour aus, aber mal sehen was geht. Natürlich wünsche ich Euch einen soften Start in die neue Arbeitswoche!!! 

05/10/2020 - 08/10/2020 Des ist schon so eine Sache, denn das Wetter war in dieser Woche alles andere als angenehm. Am Montag setzte schon mal eine stürmische Frontenlage ein, was zur Folge hatte das sich ein sonniges Fenster durch den Sturm öffnete. Frech wie ich bin, wagte ich einen Versuch am SO Start, was eigentlich kontraproduktiv war, denn die Böen kamen aus WSW. Egal dachte ich mir, Hauptsache unterwegs sein und so eilte ich bei unglaublich malerischer Stimmung zum Gipfelkreuz hinauf. Zu allem Überfluss standen dort auch noch Jungkühe und so hakte ich bei böigen Seitenwind (25-30Km/h) den Start geistig ab. Das Panorama natürlich wieder einmal der Hammer und spannenderweise interessierten sich die Kühe überhaupt nicht für mich. In einem Anfall von Flugsucht legte ich dann doch aus, zwar extrem seitlich und mit dem Gedanken gleich unterhalb notlanden zu können. Gedacht, getan....aber an notlanden war nicht zu denken, denn ich hatte mit dem starken Wind schon mal starkes steigen, war so über die oberste Wiese, samt Weidezäune schnell hinweg und machte mich auf den Weg zum Landebereich. Immer wieder saugte es mich ruckartig nach oben, so daß ich mit satter Höhe über dem Auto ankam und mich voll in den Wind stellte. Nun brach er voll von Westen herein und ich landete sanft, aber rückwärts....puuh....grenzwertig und doch geil! Schnell noch zusammen gepackt und vor eintreffen der nächsten Front zu Dundee. Zumindest trocken konnten wir noch zum namenlosen Waldsee marschieren und klar, Ihr braucht gar nicht fragen....es gab eine Plantschaktion (Ha! Ha!). Am Dienstag hatte ich ähnliches Glück und stieg wieder zwischen den Regenschauern in einem Sonnenfenster am Skilifthang auf. Traumhafte Stimmungen wurden mir gegönnt und schon legte ich meinen Flügel aus. Der Wind wieder böig und mehr von hinten, aber egal, das Gelände war steil genug wegzukommen und schon genoß ich einen malerischen Flug über das weite Tal. Nach ein paar Runden landete ich soft am Auto, packte schnell zusammen und fuhr gleich zu Dundee. Der Abwechslung halber marschierten wir mal wieder auf den aussichtsreichen Wohlfarth und immerhin blieb es kurzzeitig trocken. Am Mittwoch mehr oder weniger Dauersiff, dazu idealerweise in der Arbeit jede Menge empfindlicher alter Papiertelefonkabel. So war ich ganz dankbar im Anschluß mit Dundee zum Lech zu entschwinden. Dabei hatten wir sogar noch Glück, denn schon wieder öffnete sich ein kurzes Sonnenfenster als wir am Fluß entlang wanderten.  Dem noch nicht genug legten wir im frischen Lech sogar noch eine Plantschaktion (gnadenlos - Ha! Ha!) ein. Am Donnerstag fand ich noch einmal ein kleines Fenster für ein walk and fly am SO Startplatz und das hatte es in sich. Mystisch, stimmig bis zum geht nicht mehr, besser konnte es nicht sein. Allerdings mußte ich zahlreichen neugierigen Kühen im Aufstieg großzügig ausweichen, weil diese sonst mich bis zu den Startwiesen verfolgen und den Abflug verhindern würden. Über weite Almwiesen erreichte ich das Gipfelkreuz und legte in absoluter Einsamkeit aus. Der Start erfolgte problemlos und ich gleitete in die wärmende Sonne hinaus. Der kleine Berg gab alles und ich ergatterte einen Traumflug über weite Wiesen und Wälder. Dazu ein grandioses Panorama vom Feinsten bis ich soft landete.  Schnell zusammen gepackt und ab nach Hause zu Dundee, der schon ungeduldig wartete. Das Wetter passte nach wie vor uns schon machten wir uns auf den Weg zum Weidensee, den wir umrundeten und natürlich eine Plantschaktion einlegten, so daß der Tag mehr als perfekt ausgenützt war. Dundee war logischerweise im Dauerwälzelstress, was sich kaum abstellen ließ (Ha! Ha!). Nun folgt ein sonniger Freitag, ehe sich das Wetter mit Kaltfronten (Neuschnee in den Bergen) verabschiedet. Ob das für Ski reicht lässt sich noch nicht sagen, aber mal sehen was wir wieder so anstellen können. In diesem Sinne wünsche ich Euch, wetterunabhängig, ein schönes, erholsames Wochenende!!!

02/10/2020 - 04/10/2020 Schon der Freitag begann düster, obwohl es zunächst mit Föhn noch halbwegs passabel war. Das Wochenende stand ohnehin im Zeichen von Gartenarbeit und so war es eigentlich nur recht das nicht so viel Zeit bei den Touren verschlungen wurde. Der Wind machte das Fliegen am Freitag natürlich unmöglich und so marschierte ich bei Seeg, nach meiner dortigen Baustelle, auf die Ferdinandshöhe 900m um mal etwas Bergluft zu tanken. Der Blick reichte immer noch weit zum Alpenbogen und bereicherte den kleinen Ausflug. Im Anschluß machte ich mich auf den Weg nach Hause und rückte ein weiteres mal mit Dundee aus. Ziel wurde der südliche Gipfel des Kalvarienberges bei Peiting. Dort sah ich schon immer ein Gipfelkreuz stehen, war aber noch nie oben. Das Ziel machte es auf Grund zahlreicher Weidezäune nicht unbedingt einfach, aber mit viel Gespür bahnten wir uns unseren Weg. Besonders spannend für Dundee waren einige Schafe, ehe wir über den Kamm das in der Abendsonne glänzende Kreuz erreichten. Nochmals genossen wir ein feines Panorama und stiegen bald über einen steilen Fahrweg zum Parkplatz hinab. Am Samstag rückte die Kaltfront an, aber davor wieder Föhn und so konnte ich mit Dundee die längste, wie auch bisher schönste Bodenlosenseerunde aller Zeiten gehen. Hammerartige Stimmungen aus Sonne und Wolken konnten wir erleben als wir an der Kapelle vorbei zum See wanderten. Das die obligatorische Plantschrunde inklusive war könnt Ihr Euch ja denken und so ging's abgekühlt zurück zum Auto. Bald zog dann die gewaltige Kaltfront mit Sturm und Regen herein, was dem Tag ein jähes Ende bereitete. Am Sonntag wieder ein ähnliches Bild mit Föhn und düsterer Stimmung, aber am Morgen war der Wind noch schwächer, so daß ich am Hausberg ein walk and fly wagte. Der Versuch wurde belohnt und ich sackte doch tatsächlich einen knackigen Flug, mit grandiosen Stimmungen ein. Nach einer soften Landung machte ich mich gleich mit Dundee auf den Weg. Wieder mal wurde ein neuer See das Ziel, denn unweit bei Nachsee lag der gleichnamige See dem wir noch nicht erkundet hatten. Die Runde wurde ein Erlebnis, denn bei purer Einsamkeit marschierten wir bei spiegelnden Sonnenreflexen am Ufer entlang und zuletzt durch ein uriges Filz, so da wir den Kreis schlossen. Mehr als zufrieden kehrten wir zum Auto zurück und machten uns auf den kurzen Weg nach Hause. Die nun anbrechende Woche schaut alles andere als rosig aus, denn der Wettermix aus Föhn, Sturm und Fronten wird wohl weiter gehen. Touren durchziehen wird sicher alles andere als leicht, aber mal sehen was so geht. Natürlich wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!! 

28/09/2020 - 01/10/2020 Die Woche begann schon mal gut, zumindest für mich, denn Allgemein regnete es, aber Luftlinie einen Kilometer vor den Regenfahnen konnte ich noch trocken zum Weststart hinauf laufen. Immer noch zahlreiche bunte Blüten flankieren den Weg, obwohl es weiter oben schon weiß mit Neuschnee ist. Zum Glück war der Startplatz noch nicht betroffen und so konnte ich meinen Flügel bei perfekt anstehenden Wind im grünen Gras auslegen. Zum Glück standen unterhalb meiner Wiese mehrere Geländefahrzeuge (Jäger), aber noch machte sich keiner auf den Weg zu mir. Während im Wald die Hirsche röhrten zog ich auf, hob ab und genoß meinen Flug aus vollen Zügen. Nach einigen Kreisen über den weiten Tal setzte ich soft auf, packte zusammen und flüchtete in's Auto. Zum Glück waren keine Jäger im Anmarsch, aber ich zog es dennoch vor zu fahren und den Schirm später sauber einzupacken. Bei einer weiteren kurzen Pause konnte ich dann einmal die Burgruine Werden Fels https://de.Wikipedia.org./Wiki/Burg_Werden Fels erkunden. Ein steiler Anstieg durch grüne Wälder an einem spektakulären Wasserfall entlang leitet zu dem Gemäuer empor. Noch ein paar Erkundungsgänge zwischen den Mauern durchgeführt und schon ging es wieder hinab in's Tal. Zuletzt packte ich mit Bube Dundee noch den guten alten Weichberg mit seiner lieblichen Kapelle, der vor allem im Herbst wieder öfters auf dem Tagesplan stehen wird. Dundee hatte jedenfalls seinen Wälzelspaß und wir konnten ohne Regen die Tour mit malerischen Blicken durchziehen. Am Dienstag war es noch grausiger und es regnete immer wieder. Am Nachmittag erwischte ich dann mit Dundee am Roten Kreuz/Alpenpanorama zum Glück eine trockene Phase und wir marschierten entspannt zum herrlichen Aussichtspunkt mit den Ruhebänken. Hauptsache was gemacht und Dundee hatte seinen Spaß, vor allem weil ein Pferd und ein Hund am Anstieg entgegenkamen. Am Mittwoch stellte sich wieder besseres Wetter ein und schon konnte ich am NO Skilifthang ein kleines walk and fly durchziehen. Ein malerischer Aufstieg, deutlich herbstlich geprägt, aber immer noch mit zahlreichen Blumen flankiert und dazu passender Wind wurden mir zuteil. Flott legte ich aus und war nach wenigen Schritten in der Luft. Genussvoll gleitete ich über die Alm zum Landebereich hinab, wo ein sanftes aufsetzen folgte. Schnell zusammengepackt und weiter zu Dundee gefahren. Nach und nach kam immer mehr die Sonne zum Vorschein was wir gleich bei einer Weidenseeumrundung nutzten um eine Plantscheinlage einzubauen. So herrlich abgekühlt machten wir uns zufrieden auf den nach Hause Weg. Am Donnerstag setzte sich nochmals richtig schönes Hochdruckwetter durch und da kämpfte ich mich flott auf das Hörnle (Magic 3) hinauf. Während dem Anstieg sprach mich ein herab steigender Wanderer an mit den Worten: Bist scho gflogn? Hä, dachte ich und er fügte hinzu: San ja no a Haufa Fliega obn! Das auch noch....Flugschule und schon steuerte ich bei perfekten WNW Wind den unteren NO Startplatz bei der Bergwachthütte an. Oben anstellen wollte ich mich wirklich nicht und am Windsack blickte ich die letzten Meter zum oberen Startplatz empor, wo sich wahrlich dutzende von Piloten ausbreiteten. Egal, ich legte einsam meinen Schirm am NO Start aus und zog auch bei Seitenwind astrein auf und hob flott ab. Genüßlich flog ich meine Runden über Bad Kohlgrub und landete zuletzt soft bei den düster dreinblickenden Fluglehrern. Ein Servus kam Ihnen dann doch über die Lippen und schon machte ich mich von dannen zu Dundee. Das Wetter war ja perfekt und warm, was uns gleich zu unseren namenlosen Waldsee über den langen Weg marschieren ließ. Kaum angekommen ging's in das kühle Nass zum plantschen. So erfrischt machten wir uns beide zufrieden auf den Rückweg. Das nun folgende Wochenende steht ganz im Zeichen von starken Föhn und Frontenbewegungen. Da das eine oder andere Fenster zu finden wird sicher schwer oder gar unmöglich, aber wir werden sehen. Ich wünsche Euch auf alle Fälle ein entspanntes und erlebnisreiches Spätsommerwochenende!!! 

25/09/2020 - 27/09/2020 Der Freitag brachte Dauerregen der übelsten Sorte und da war es schon fast ein Wunder in einem halbwegs trockenen Fenster eine kleine Dundeetour zum namenlosen Waldsee zu unternehmen, aber es gelang und wir konnten so unser Frischluftdefizit dezimieren. Der Regen ging derweil in den Bergen in Schnee über und ich staunte nicht schlecht als ich die Webcams studierte. Sollte es genug sein um in unseren Bergen eine Skitour im September durchziehen zu können? Samstag Vormittag rückte ich mit Dundee aus und wir fuhren zuversichtlich nach Berwang und siehe da bereits hinter Bichlbach wurde es weiß. Am Parkplatz der Skilifte lagen schon gut 30cm und so konnten wir problemlos mit Fellen losgehen. Dundee war völlig außer sich, endlich hatte er wieder sein geliebtes Element Schnee und so war er im Dauerwälzelmodus. Der Berwanger Kessel war auch von den starken Winden etwas geschützt und so stiegen wir bei relativ guten Bedingungen die Piste hinauf. Der Schnee wurde immer mehr und zuletzt dürfte es ein halber Meter gewesen sein. Bei der Menge war der Pistenfreie Gipfelanstieg im freien Gelände mit Ski möglich. Wie zu besten Skitourenzeiten spurten wir die steilen Hänge empor. Um uns herum eine verschneite Winterlandschaft wie im Januar, der pure Wahnsinn und so erreichten wir bald das einsame Gipfelkreuz auf den Almkopf 1804m. Einer kurzen Brotzeit stand nichts im Wege, so daß wir uns zufrieden über die mitgebrachte Verstärkung hermachten. Der 26.9.20, September...die erste Skitour im freien Pulverschneegelände, kaum zu glauben, aber wahr und so baute ich die Ausrüstung in den Abfahrtsmodus um. Genußvoll pflügten wir den steilen Gipfelaufbau in traumhaften Pulver hinab. Dundee ging ab wie der gesenkte Turbo ohne Gleichen und hatte seinen Spaß. Der obligatorische Sturz folgte prompt und ich lag lachend im Tiefschnee. Im Anschluß ging's weiter zur Piste hinab und in einem soften Schwung bis zum Parkplatz hinab. Mehr als Happy und zufrieden fuhren wir nach diesem Skitourengeschenk nach Hause. Am Sonntag war eigentlich der Riedbergpass geplant, aber schon am Morgen sah ich die ersten Skitourengeher auf der Webcam und das geht schon mal gar nicht (Ha! Ha!). Schnell mit meinem Team, bestehend aus Dietl, Adrian und Dundee eine Absprache gehalten und auf die Kühgundspitze/Wannenjoch 1856m gewechselt. Ich versprach Ihnen Einsamkeit und nur 100Hm Ski tragen. Gesagt, getan und schon machten wir uns in grünen Wiesen am Parkplatz der Wannenjochbahn auf den Weg. Es kam wie prophezeit, nach 100Hm begann der Schnee und wir wechselten auf die Felle. Flott kamen wir in der unverspurten Piste voran. Der Schnee nahm in kürzester Zeit massiv zu und wir kamen uns vor wie im Hochwinter. Die Sonne schien von einem tiefblauen Himmel herab und es wurde ein Traumskitourentag. In völliger Einsamkeit spurten wir zur Bergstation hinauf und wechselten in das freie Gelände, was nach zwei Tagen Schneefall fast schon frech war, aber es ging fantastisch in bester Schneelage in den Latschen empor. Hier übernahm Adrian die Führung, was für Dundee ganz gut war, denn der brach gnadenlos im Pulver ein und hatte alle Mühe voran zu kommen. Gepresst durch zwei Tourenskipaare war es etwas besser für ihn und so ging's durch jungfräuliches Gelände dem Gipfelaufbau entgegen. Verhältnisse wie wir sie oft im Winter nicht finden wurden uns zuteil. Im September solch eine Tour in unseren bergen....unglaublich und so erreichten wir das vereiste Gipfelkreuz, samt einen unglaublichen Panorama. Der Blick reichte weit in die Ammergauer, Tannheimer, Lechtaler und Allgäuer Bergwelt. Bald kam auch unser tapferer Dietl und wir genossen unseren Gipfelerfolg zu einer Jahreszeit in der man an sowas kaum denken möchte. Nach einer kurzen Brotzeit stellten wir in den Abfahrtsmodus um und was soll ich sagen, es folgte die Krönung. Dundee lief Leinenfrei und wir gleiteten daneben im soften Pulver den gewaltigen Gipfelhang hinab, der Wahnsinn. Auf der Piste ging es ebenso soft in feinsten Schwüngen hinab und wir erreichten bald glücklich die untere grüne Wiese, liefen die wenigen Meter zum Auto hinab, um mehr als glücklich, geflasht nach Hause zu fahren. Hammer, Hammer, Hammer, was wären wir enttäuscht gewesen diese Aktionen versäumt zu haben, aber wir waren am rechten Ort zur rechten Zeit und erlebten diesen kurzen Skitourenknaller im September! Danke!!! Nun folgen durchwachsene Tage, mit steigenden Temperaturen, wo sich natürlich wieder der Schnee verzwirbeln wird. Egal, wir hatten unseren Hype und so wünsche ich Euch allen einen entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!! 

21/09/2020 - 24/09/2020 Der obligatorische Wochenstart fand schon mal am NO Skilifthang statt, allerdings mit leichten Rückenwind, was einen etwas forscheren Anlauf veranschlagte, aber dann war ich auch schon in der Luft und genoß meinen Flug aus vollen Zügen. Bei herrlicher Stimmung gleitete ich über die Alm und landete sanft beim Auto. Schnell zusammen gepackt und weiter zu Dundee gefahren. Gemeinsam marschierten wir dann noch die Weidenseerunde und legten dabei eine erfrischende Plantscheinlage mit hinein. Der Dienstag brachte nochmals einen Traumtag und schon lief ich unmittelbar von meiner Baustelle los, nichtsahnend das nach einem guten Wegstück ein Sperrschild kam (Können die das nicht schon weiter unten aufstellen....grmpf!). Ein Hubschrauber holte Borkenkäfer Holz aus den Wäldern und das genau in meinem Anstieg. Jetzt mußte schnell eine Idee her und die war gleich gefunden, denn ich ging einfach auf dem Hauptweg weiter der Richtung Sattel führt. So umging ich zunächst links das besagte Gebiet und an einer Alm begann ein verfallener Steig Richtung meines Zieles zu führen. Zu Beginn noch gut begehbar wurde der ehemalige Karrenweg immer mehr ein Kampf gegen Gestrüpp und Wald. Bald endete er an einer tobelartigen Schlucht die ich vorsichtig durchkletterte. Auf der anderen Seite kämpfte ich mich steil nach oben und wurde für den Mut belohnt, denn ich fand einen kleinen, sogar blau markierten Jägersteig. Nun ging es, von zahlreichen Brombeerranken abgesehen flott nach oben. Hinzu kamen fantastische Ausblicke, da das Gelände zunehmend immer freier wurde. Schwitzend erreichte ich die kleine Diensthütte unter dem flachen Gipfel mit seinen unzähligen Baumstümpfen. Schnell noch das restliche Stück gelaufen und einer der gefürchtesteten Startplätze war erreicht. Vor allem bei Rückenwind ein Harakiri Unternehmen, denn zunaächst flach, dann eine Mulde und kurzzeitig Bergauf, bevor es in eine Baumstumpfwüste hinein geht. Klar das leichter Rückenwind herrschte und ich satt Anlauf nehmen mußte um die Kappe überhaupt hoch zu bringen. Ultraknapp hob ich zwischen den Tothölzern ab und flog über das faszinierende Gelände hinaus. Ein satter Höhenunterschied von 800Hm, mit weiten Blicken in das Vorland waren der verdiente Lohn und ich steuerte entspannt den Landebereichen entgegen. Soft setzte ich direkt beim Parkplatz auf und legte schnell noch zusammen und fuhr gleich Heim zu Dundee. Es dauerte nicht lange und bedrohliche Gewittertürme bauten sich auf. Flott marschierten wir zum namenlosen Waldsee und konnten vor einsetzenden Platzregen noch eine Plantschaktion hinlegen. Beim Rückweg zum Auto erwischte es uns dann aber doch und so legten wir einen Gang zu um zwischen Blitz und Donner das sichere Fahrzeug zu erreichen. Am Mittwoch wechselte das Wettergeschehen und es begann zu schütten. Wie durch ein Wunder fand ich am Weststart ein kleines Fenster und eilte zur Startwiese hinauf. Dabei wurde ich wieder einmal von Jägern gestoppt. Die Standard Konversation hab ich in unten aufegeführten Beitrag mit einfließen lassen. Nach dem Ärger machte ich mich an den Start und legte im hintersten Bereich der Wiese aus. Der Wind stand optimal an und ich war mit wenigen Schritten in der Luft. Genüsslich kreiste ich während wenige Kilometer entfernt die Regenfäden zu erkennen waren. Nach einer Weile setzte ich soft auf, packte zusammen und machte mich auf dem Weg zu Dundee. Auf der Strecke mehrmals Platzregen, aber kaum war ich mit dem Buben unterwegs ein sonniges Fenster und so marschierten wir über die kleine Kapelle zum Bodenlosensee. Nach einer Umrundung bauten wir noch eine Plantschrunde ein und kehrten so erfrischt zum Ausgangspunkt zurück. Am Donnerstag baute sich ein starker Föhn vor der hereinziehenden Kaltfront auf und da war es schon grenzwertig noch ein walk and fly anzugehen. Am geschützten Hausberg am Alpenrand versuchte ich es dann doch. bei geradezu mystischer Stimmung stieg ich auf. An den Startwiesen fegte ein böiger SW Wind herein. Aufziehen kein Thema und dann ging's so richtig ab. Rauf, runter, hin und her, aber mit viel handeln konnte ich die Kontrolle behalten. Sogar ein paar Fotos konnte ich machen, während ich den Flügel in die Landewiese runter zirkelte. Wow, eine heiße Nummer und schon legte ich meinen Schirm zusammen. Auf dem Weg fand ich dann noch bei Apfeltrach eine liebliche Kapelle mit einer alten Marienstatue und deren interessanten Geschichte. Zuletzt packte ich mit Dundee noch eine Runde um den Dachssee an und, wenn sollte es auch wundern, wir legten wieder eine Plantschaktion hin. Viel Glück an einem Tag der zum Abend hin endgültig kippte und in Dauerregen überging. Das Wochenende sieht nicht besser aus, dazu Neuschnee in den Bergen und erst am Sonntag sollte es einen Hauch trockener werden, aber mehr auch nicht. Mal sehen was da überhaupt geht und somit wünsche ich Euch allen auf alle Fälle ein ruhiges, erholsames Wochenende!!!     

Ein aktueller Kommentar der Ostallgäuer Gleitschirmflieger zu "megaextremesport sunset walk and fly Säuling 2047m"

Aus aktuellem Anlass weisen wir darauf hin, dass zugelassene Starts- und Landungen in Deutschland nur auf zugelassenen Start- und Landeplätzen erlaubt sind. Zuwiderhandlungen können mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Bitte das Video daher besser entfernen. 
 
Spannend, da der Start auf der Landesgrenze zu Österreich stattfindet, was das ganze schon entschärft und in Österreich sind sie wesentlich toleranter, wie auch nicht so MACHTBESESSEN wie bei uns in der ganzen Vereinsmeierei. Echte Bergsteiger finden sich da selten, der Rest Industriegleitschirm­flieger!

Wir Ostallgäuer Gleitschirmflieger e.V. erhielten leider aktuell Beschwerden vom Landratsamt wegen unerlaubter Außenstarts im Naturschutzgebiet Ammergebirge, u.a. auf dem Säuling. Könntest Du Dein Video zum Säuling daher besser aus dem Internet entfernen? Das würde uns sehr helfen, da die Zuständigen auch im Internet recherchieren und Beschreibungen wie Deine andere zur Nachahmung motivieren könnten. Du schreibst ja auch selbst schon etwas dazu (https://www.megaextremesport.de/walk-and-fly/tourenliste/). Mit Machtbesessenheit hat das Ganze hier übrigens auch wirklich gar nichts zu tun: Wir wurden ohne unser Zutun mit den Beschwerden konfrontiert. Du kannst mir glauben, dass es uns keinen Spaß macht, uns um so etwas zu kümmern.

Kein Thema, wie gesagt der Säuling wandert in den gesperrten Touren Bereich (Passwortgeschützt) und ist jetzt schon nicht mehr gelistet und wird nur noch durch den passenden Link gefunden. Das Thema ist sicher in unseren Land mehr als Diskussionswürdig, aber ich verstehe das Ihr darauf keinen Einfluss habt. Kritik geht nicht an die kleinen vor Ort Vereine, wie Ihr es seit, sondern an den DHV. Hier wäre schon vor Jahren vom Luftfahrtbundesamt eine Lockerung im Raume gestanden, ähnlich Inliner, aber da wurde sich massiv dagegen gesträubt und so muss ein jeder, der irgendwie ein Fluggebiet erstellen will "zu Kreuze kriechen". In Zeiten von Corona und Weltweiten Diktaturen sollte man meinen die höheren Instanzen hätten besseres zu tun als sich mit diesen banalen Dingen zu befassen, zumal diese Überregulierung einmalig auf diesem Planeten ist und es sich im Rest der Welt problemlos frei Fliegen lässt.

Speziell am Säuling ist es schon spannend, da ja etliche Piloten zu diesem Gipfel aufsoaren. Sie kommen halt von Tegelberg und Buchenberg und kreisen, somit völlig legal unmittelbar vor dem Gipfel. Fliegen erlaubt starten nicht, obwohl da die Grenzthematik noch gar nicht betrachtet worden ist. Stehe ich mit den Füßen in Bayern, liegt die Kappe in Tirol....ich weiß es nicht. Wie kommt dann ein Landratsamt auf diese "Störungen", denn die werden sich sicher nicht mit einem Fernglas vor das Gebäude stellen und beobachten. Vermutlich sind es wie üblich neidige Zeitgenossen vor Ort, die nach Ihrer Bergtour nichts besseres zu tun haben als einen Gleitschirmflieger zu melden. Ganz ehrlich könnte man doch logisch meinen wir nützen den Berg zu 50% weniger ab, den wir steigen nicht ab, sondern wir fliegen. Fakt ist aber das wir hier tatsächlich eine Straftat begehen. Gesetze die den eigentlichen Ursprung im Dritten Reich hatten. Während in Österreich der Grundstückseigentümer/Wegerecht ausschlaggebend ist,  herrscht in Deutschland explizit Flugplatzzwang. Das ist ein Relikt aus dem Nationalsozialismus(damit sollte u.a. die "unkontrollierte" Flucht von Juden mit Geldmitteln verhindert werden), ein Gesetz was sich bis heute gerettet hat, auch wenn es zwischenzeitlich mal durch die "Allgemeine Verfügung" gekippt wurde. Gegen diese wurde allerdings wieder Einspruch eingelegt und wir waren wieder am Ausgangspunkt. Klar es gibt Regeln und Gesetzte an die wir uns halten müßen, aber welcher Gleitschirmflieger hat bei wechselnder Windrichtung den Startplatz nicht schon mal geändert oder ist bei Starkwind zum Beispiel in einer Skipiste tiefer gestiegen um dann abzuheben. In dem Moment befinden wir uns schon wieder im illegalen Bereich und wären im Falle wieder strafrechtlich belangbar. Meist wird nichts passieren und die Strafen bewegen sich in einem weiten Rahmen, wobei hier sicherlich falls niemand zu Schaden kommt der untere Bereich einer Ordnungswidrigkeit zum Einsatz kommt. Am Besten ist es halt in Deutschland, solange diese Gesetze bestehen auf offiziellen Startplätzen zu starten und für Außenlandungen einen B-Schein parat zu haben. Wenn es mal nicht vermeidbar ist, das Ganze  nicht noch im Internet dokumentieren und Videos eben aus dem Netz nehmen, auch wenn ich beim Säuling der Meinung bin es ist im wahrsten Sinn des Wortes ein "Grenzfall". Passend das ich dann am Mittwoch wieder von Jägern angehalten worden bin. Das Beste dabei wieder die Erwähnung einer Störung der Tierwelt durch den Gleitschirm und die beiden fahren mit Ihren röhrendem Allrad durch die Wälder und Almwiesen. Statt ein Servus bekam ich ein "Was hast'n da auf den Buckel, is des a Gleitschirm? Na, a Bierträger" antwortete ich und bekam gleich ein "Des is vei verbotn" zurück! Es begann die übliche Diskussion und ich teilte mit das ich doch zu einem zugelassenen Startplatz, dem Hörnle aufstieg und erklärte den Unterschied zwischen A/B Pilotenschein. Der übliche Polizeianruf bringt immer das gleiche Ergebnis, denn die Fragen als erstes "Hat Er einen B-Schein? Ja, hat Er! Ois klar, dann brauchma net kema" und so hat sich das Ganze wieder erledigt. Die Themen sind alt, zigmal widerlegt und es bleibt immer der fade Nachgeschmack das hier mit zweierlei Werten gemessen wird. Wie so oft muß man beide Seiten betrachten und dabei einen Mittelweg finden, wie Routen für Tourengeher, in der Nacht auf den Skipisten bleiben, Wege nicht verlassen, zugelassene Startplätze nutzen u.s.w., aber für die Jägerschaft sind alle (Bergsteiger, Tourengeher, Gleitschirmflieger) potenzielle Störenfriede. Speziell im Ammergauer Raum ist es in letzter Zeit besonders schlimm und es häufen sich Beschwerden über die Jäger bei Gemeinde und Tourismusverband. Um einen Eindruck zu gewinnen könnt Ihr Euch mal die Unterammergauer Website https://www.floba-jagdreisen.de/ anschauen. Besonders unter der Galerie finden sich entsetzliche Bilder mit wunderschönen, aber getöteten Tieren. Daneben stolz die selbsternannten Helden, die noch Geld für solche "Killer" Exkursionen bezahlen. Logisch das in diesem Falle andere die sich in den Wäldern bewegen, nach Sicht der Jäger, hier nichts verloren haben. ich denke es wird in den nächsten Jahren nicht besser werden, was die Flugverbote an Hirschhörndlkopf, Jochberg und ganz aktuell an Sonntraten, wie auch Schönberg deutlich zeigen. Unser schöner, umweltfreundlicher Sport steht hier zu Unrecht am Pranger und wäre mit einem gesunden miteinander von allen Beteiligten wesentlich einfacher zu betreiben. 

Unter https://www.gesetze-im-internet.de/luftvg/index.html#BJNR006810922BJNE003405305 findet man die komplette Gesetzeslage. Hier nur ein kleiner Ausschnitt der uns betreffenden Paragraphen:  

Luftverkehrsgesetz (LuftVG) § 25
1) Luftfahrzeuge dürfen außerhalb der für sie genehmigten Flugplätze nur starten und landen, wenn der Grundstückseigentümer oder sonst Berechtigte zugestimmt und die Luftfahrtbehörde eine Erlaubnis erteilt hat. Für Starts und Landungen von nicht motorgetriebenen Luftsportgeräten tritt an die Stelle der Erlaubnis der Luftfahrtbehörde die Erlaubnis des Beauftragten nach § 31c; dieser hat die Zustimmung der Luftfahrtbehörde einzuholen, wenn das Außenlandegelände weniger als 5 Kilometer von einem Flugplatz entfernt ist. Luftfahrzeuge dürfen außerdem auf Flugplätzen

1.
außerhalb der in der Flugplatzgenehmigung festgelegten Start- oder Landebahnen oder
2.
außerhalb der Betriebsstunden des Flugplatzes oder
3.
innerhalb von Betriebsbeschränkungszeiten für den Flugplatz
nur starten und landen, wenn der Flugplatzunternehmer zugestimmt und die Genehmigungsbehörde eine Erlaubnis erteilt hat. Die Erlaubnis nach Satz 1, 2 oder 3 kann allgemein oder im Einzelfall erteilt, mit Auflagen verbunden und befristet werden.
(2) Einer Erlaubnis und Zustimmung nach Absatz 1 bedarf es nicht, wenn
1.
der Ort der Landung infolge der Eigenschaften des Luftfahrzeugs nicht vorausbestimmbar ist,
2.
die Landung auf einer Landestelle an einer Einrichtung von öffentlichem Interesse im Sinne von Absatz 4 erfolgt oder
3.
die Landung aus Gründen der Sicherheit oder zur Hilfeleistung bei einer Gefahr für Leib oder Leben einer Person erforderlich ist; das Gleiche gilt für den Wiederstart nach einer solchen Landung mit Ausnahme des Wiederstarts nach einer Notlandung.
In den Fällen des Satzes 1 Nummer 1 und 2 ist die Besatzung des Luftfahrzeugs verpflichtet, dem Berechtigten über Namen und Wohnsitz des Halters, des Luftfahrzeugführers sowie des Versicherers Auskunft zu geben; bei einem unbemannten Luftfahrzeug ist sein Halter zu entsprechender Auskunft verpflichtet. Nach Erteilung der Auskunft darf der Berechtigte den Abflug oder die Abbeförderung des Luftfahrzeugs nicht verhindern.
(3) Der Berechtigte kann Ersatz des ihm durch den Start oder die Landung entstandenen Schadens nach den sinngemäß anzuwendenden §§ 33 bis 43 beanspruchen.
(4) Wer eine Landestelle an einer Einrichtung von öffentlichem Interesse nach Anhang II ARO.OPS.220 in Verbindung mit Anhang IV CAT.POL.H.225 der Verordnung (EU) Nr. 965/2012 der Kommission vom 5. Oktober 2012 zur Festlegung technischer Vorschriften und von Verwaltungsverfahren in Bezug auf den Flugbetrieb gemäß der Verordnung (EG) Nr. 216/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 296 vom 25.10.2012, S. 1) in der jeweils geltenden Fassung nutzt, bedarf der Genehmigung. Die Genehmigung wird vom Luftfahrt-Bundesamt erteilt. Sie kann mit Auflagen verbunden und befristet werden.
(5) § 30 Absatz 2 bleibt unberührt.

Luftverkehrsgesetz (LuftVG) § 58
(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
1.
den im Rahmen der Luftaufsicht (§ 29) erlassenen Verfügungen zuwiderhandelt,
1a.
entgegen § 4a Absatz 1 ein Luftfahrzeug führt oder bedient unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen psychoaktiven Substanzen, die seine Dienstfähigkeit beeinträchtigen oder ausschließen,
2.
es unternimmt, ohne die Erlaubnis nach § 5 Abs. 1 Luftfahrer auszubilden,
3.
ohne die nach § 6 Abs. 1 oder 4 erforderliche Genehmigung einen Flugplatz anlegt, wesentlich erweitert, ändert oder betreibt,
4.
Luftfahrthindernisse, die nach § 15 Abs. 2 der Genehmigung bedürfen, ohne Genehmigung errichtet oder entgegen § 16a Abs. 1 Satz 2 das Bestehen oder den Beginn des Errichtens oder Abbauens der dort genannten Anlagen nicht unverzüglich anzeigt,
4a. bis 4f.
(weggefallen)
5.
ohne Genehmigung nach § 20 Absatz 1 Satz 1 oder nach § 21a Satz 1 ein Luftfahrtunternehmen betreibt,
5a.
entgegen § 20a Nummer 1 eine Zusatzleistung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig kenntlich macht oder die Entscheidung über eine Zusatzleistung nicht dem Buchenden überlässt,
5b.
entgegen § 20a Nummer 2 Zugang nicht gewährt,
6.
entgegen § 21 Abs. 1 oder 4 Satz 1 oder § 21a ohne die erforderliche Genehmigung Fluglinienverkehr betreibt,
6a.
entgegen § 21 Abs. 2 Satz 1, auch in Verbindung mit § 21a Satz 2, Flugpläne, Beförderungsentgelte oder Beförderungsbedingungen nicht oder nicht rechtzeitig vorlegt oder entgegen § 21 Abs. 2 Satz 2, auch in Verbindung mit § 21a Satz 2, diese anwendet,
7.
entgegen den nach § 22 vorgeschriebenen Bedingungen und Auflagen oder ausgesprochenen Untersagungen Gelegenheitsverkehr betreibt,
8.
ohne Genehmigung nach § 24 Abs. 1 Luftfahrtveranstaltungen durchführt,
8a.
als Führer eines Luftfahrzeugs entgegen § 25 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 oder 3 startet oder landet,
9.
sich der Pflicht zur Auskunftserteilung nach § 25 Abs. 2 entzieht,
9a.
ohne Genehmigung nach § 25 Absatz 4 Satz 1 eine Landestelle an einer Einrichtung von öffentlichem Interesse nutzt oder einer vollziehbaren Auflage nach § 25 Absatz 4 Satz 2 zuwiderhandelt,
10.
einer Rechtsverordnung nach § 32 oder einer vollziehbaren Anordnung oder Auflage auf Grund einer solchen Rechtsverordnung zuwiderhandelt, soweit die Rechtsverordnung für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist,
11.
den schriftlichen vollziehbaren Auflagen einer Erlaubnis nach § 2 Abs. 6 oder 7, § 5 Abs. 1, § 25 Abs. 1, § 27 Abs. 1 oder 2 oder einer Genehmigung nach § 6 Abs. 1, § 15 Abs. 2 Satz 1, § 20 Abs. 1, §§ 21, 22 oder 24 Abs. 1 oder einer Beschränkung nach § 23a zuwiderhandelt,
12.
ohne Erlaubnis nach § 2 Abs. 6 mit einem Luftfahrzeug den Geltungsbereich dieses Gesetzes verlässt,
12a.
ohne Erlaubnis nach § 2 Abs. 7 mit einem Luftfahrzeug in den Geltungsbereich dieses Gesetzes einfliegt oder auf andere Weise ein Luftfahrzeug dorthin verbringt,
13.
einer unmittelbar geltenden Vorschrift in Rechtsakten der Europäischen Union, die das Luftrecht regeln, zuwiderhandelt, soweit eine Rechtsverordnung nach § 32 Abs. 5a für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist,
14.
entgegen § 1b Abs. 1 die international verbindlichen Luftverkehrsregeln und Betriebsvorschriften außerhalb des Geltungsbereichs dieses Gesetzes nicht beachtet und befolgt,
15.
entgegen
a)
§ 43 Abs. 2 Satz 1,
b)
§ 50 Abs. 1 Satz 1 oder
c)
Artikel 4 Abs. 1 in Verbindung mit Artikel 6 Abs. 1 oder 2 oder Artikel 7 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 785/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. April 2004 über Versicherungsanforderungen an Luftfahrtunternehmen und Luftfahrzeugbetreiber (ABl. EU Nr. L 138 S. 1), soweit nicht die Versicherung zur Deckung der Haftung für die Zerstörung, die Beschädigung und den Verlust von Gütern betroffen ist,
jeweils in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach § 32 Abs. 1 Satz 1 Nr. 12 Satz 1, eine Haftpflichtversicherung nicht unterhält,
16.
entgegen § 64 Absatz 5 Satz 2 eine Mitteilung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig macht oder
17.
gegen die Verordnung (EU) Nr. 965/2012 der Kommission vom 5. Oktober 2012 zur Festlegung technischer Vorschriften und von Verwaltungsverfahren in Bezug auf den Flugbetrieb gemäß der Verordnung (EG) Nr. 216/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 296 vom 25.10.2012, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2015/1329 (ABl. L 206 vom 1.8.2015, S. 21) geändert worden ist, verstößt, indem er
a)
ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis nach Anhang III ORO.AOC.100 Buchstabe a der Verordnung (EU) Nr. 965/2012 nicht, nicht richtig, nicht vollständig, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig beantragt oder einholt, oder
b)
eine Erklärung nach Anhang III ORO.DEC.100 Buchstabe a, b, d oder e der Verordnung (EU) Nr. 965/2012 nicht, nicht richtig, nicht vollständig, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig abgibt.
(2) Die Ordnungswidrigkeit nach Absatz 1 Nummer 2, 3, 9, 12, 12a und 16 kann mit einer Geldbuße bis zu zehntausend Euro, die Ordnungswidrigkeit nach Absatz 1 Nummer 5 bis 7 und 13 mit einer Geldbuße bis zu dreißigtausend Euro, die Ordnungswidrigkeit nach Absatz 1 Nummer 1, 1a, 4, 8, 8a, 10, 11, 14 und 15 mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro geahndet werden.  

18/09/2020 - 20/09/2020 Das Wochenende kam schnell und heftig. Die Hader Netzbau Baustelle zog sich erheblich in die Länge, aber ich konnte dennoch mit meiner hübschen Sofie und Bube Dundee noch rechtzeitig aufbrechen. Über München, Landshut, Dingolfing und Deggendorf war bald der Rusel erreicht. Eigentlich war der Freitag kein Flugtag, denn zu stark fegte der böige Ostwind über Bayern. Am etwas geschützten Hausstein 917m https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&item=509 wollte ich dennoch einen Versuch wagen. Die Windstation zeigte wechselnden Wind von SO auf NO, was für die wahrlich enge Schneise nicht unbedingt gute Voraussetzungen waren. Ich marschierte mal in der ehemaligen Skipiste empor, bis der kleine Steig nach links zum Startplatz abzweigt. Der Wind hier auch nicht anders und somit wenig besser. Ich legte mal aus, beobachtete die Phasen und zog in einer SO Anströmung auf. Kaum war ich in der Luft kam er wieder aus NO, absaufen war die Folge und kurz bevor ich mich dem Boden näherte wieder SO, was mich wieder in die Höhe brachte. Mehrmals wiederholte sich der Vorgang und ich hatte einiges zu tun um die Kappe stabil zu halten und aus der Schneise hinaus zu bringen. Als ich endlich über den Baumkronen war hob mich der Wind satt über Startplatzhöhe und ich konnte endlich den Flug genießen. Die Sonne zauberte einen perfekten Rahmen über meinen Flug und erst im Landeanflug mußte ich mich nochmals dem böigen Wind stellen. In der größten Fläche, fernab aller Hindernisse "parkte" ich ein und schon kam Sofie mit Dundee auf mich zugelaufen. Na also, wer hätte das gedacht, wieder mal einen Flug eingesackt! Danach ging es gleich weiter zu Mam und Volker, wo auch schon die berühmte Grießnockerlsuppe auf uns wartete. Natürlich packte ich mit Dundee noch die Hausbergrunde zum Zwieseler Berg an und auch hier tankten wir nochmals perfekte Abendstimmung. Der Bayerwaldwochenendtrip hatte erfolgreich begonnen und so gingen wir zufrieden und müde in's Bett. Am Samstag startete ich mein Programm schon vor dem Frühstück indem ich gleich in den Vorderen bayerischen Wald zum Pröller 1048m https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&item=475 fuhr. Über die Nordpiste war bei traumhafter Morgenstimmung der Aufstieg schnell gepackt. Der Wind allerdings wie am Vortag alles andere als rosig, denn er wechselte wieder böig zwischen NO bis SO, aber ich legte meinen Flügel schon mal aus. In einer guten Anströmungsphase zog ich unmittelbar unter dem Gipfelkreuz auf und hob ab. Es wurde wieder ein Harakiri Unternehmen bis ich aus der Skipistenschneise hinaus war, aber dann trug es sensationell gut. Es war zwar immer noch bockig, aber ich konnte fotografieren und eine gute Landeeinteilung unterhalb des geparkten Autos hinlegen. Soft setzte ich auf, packte schnell zusammen und machte mich gleich mit Dundee, der heute Geburtstag hatte zur Kollnburg https://www.bayerischer-wald.de/Info-Service/Regionen/ARBERLAND-Bayerischer-Wald/Staedte-Orte-im-ARBERLAND/Kollnburg auf. Freudig schwanzelte er den neu angelegten Pfarrgartenweg hinauf zur fein restaurierten Burganlage. Durch das Tor erreichten wir den Eingang zum Turm, der geöffnet war und schon stiegen wir die steilen Stufen zu einer malerischen Aussicht empor. Der Bayerwald lag uns zu Füßen und so ging's zufrieden zum Parkplatz zurück. Es folgte ein ausgiebiges Frühstück bei Mam und Volker, ehe ich mit meiner hübschen Sofie Richtung Rachel 1453m https://www.bayerischer-wald.de/Media/Attraktionen/Grosser-Rachel ausrückte. Dieser Gipfel stellt nicht nur den zweithöchsten Berg im Bayerwald dar, nein er ist auch ein Wunschziel meiner Sofie und so fuhren wir ab Spiegelau mit dem "Igelbus" zum Gfällparkplatz, wo wir bei Traumwetter losgingen. Weite Wälder führten uns steil die Hänge empor, aber bald wurde es lichter und so erreichten wir das auf 1360m Höhe gelegene Waldschmidthaus. Weiter gings auf einem kleinen, felsigen Steig zum Gipfelaufbau, der noch ein paar Kraxelstellen bereit hielt ehe wir am Kreuz standen. Weit reichte der Blick über die gesamte Bayerwaldprominenz von Arber, Osser, Falkenstein, Lusen, Dreisessel bis zu den fernen Alpen. Nun hatten wir eine kleine Brotzeit wahrlich verdient und schon machten wir es uns gemütlich. Doch die Tour war noch lange nicht zu Ende, denn es sollte eine Überschreitung werden und so machten wir uns auf den Weg hinab zur Rachelkapelle, die malerisch über dem dunklen Rachelsee steht. Stetig ein Steig der durchaus nur für trittsichere Bergsteiger zu empfehlen ist, aber dafür landschaftlich besonders reizvoll. Bald war auch der See erreicht und es folgte eine zweite Pause, ehe wir uns Richtung Gfäll Parkplatz um den halben Berg bewegen mußten. Erschöpft, aber glücklich erreichten wir beide den Igelbus und ich war ganz stolz auf Sofie. Kaum waren wir Daheim bei Mam und Volker folgte die letzte Aktion des Tages, denn da es nun deutlich angenehmer war mußte ich mit dem Sonnenscheuen Dundee noch eine zweite Geburtstagstour in Angriff nehmen. Von Bärenzell aus stiegen wir durch tiefgrünen Wald dem Kühberg entgegen und fanden oben am Grat sogar einen spektakulären Felsturm. Klar das ich mich da an mehreren Routen (5-6) verlustieren mußte. Nach dieser letzten Exkursion stiegen wir ab und fuhren zum Abendessen zurück, wo wir auch noch Dundees Geburtstag feierten. Der Sonntag punktete ebenfalls mit Kaiserwetter und so machte ich mich bereits am frühen Morgen auf in den Böhmerwald. Die kurze Anfahrt über Bayerisch Eisenstein und Zelezna Ruda war schnell erledigt, so daß ich in der Morgendämmerung flott Richtung Spicak 1199m https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&item=3991 aufstieg. Über die zahlreichen Skipisten und Downhillrouten war der Startplatz schnell erreicht. Die Sonne zauberte eine sagenhafte Stimmung an das Firmament und schon legte ich meinen Flügel aus. Wieder war es ordentlich böig, doch dieses mal wenigstens aus der richtigen Windrichtung. Wenige Schritte und ich war in der Luft, kämpfte mich aus der arg schmalen Schneise heraus und flog den weiten Weg zu den Landemöglichkeiten hinüber. Der erste Teil nur Wald, Notlanden wäre hier alles andere als lustig. Etwas bockig, aber handlebar erreichte ich meine Lieblingswiese und setzte sanft auf. Schnell zusammengepackt und auf zum wartenden Dundee um gleich am Flußwanderweg bei Bayerisch Eisenstein anzugreifen. Das er dabei eine Plantschrunde einlegte war ja klar und so fuhren wir beide mehr als zufrieden nach Zwiesel zurück. Als Abschluß ging's dann mit meiner Hübschen Sofie in das "Haus zur Wildnis" https://www.nationalpark-bayerischer-wald.bayern.de/besucher/einrichtungen/npz_falkenstein/index.htm mit dem imposanten Freigehegen. Hier drehten wir über die Steinzeithöhle, den Auerochsen, Wildpferden, Wölfe und Luchse eine spannende Runde, im stetigen auf und ab durch das abwechslungsreiche Gelände. Nun endete leider der mehr als geniale Wochenendkurztrip und wir traten die Heimreise an. Es folgen nun einige Tage mit noch sehr warmen Temperaturen bis 27°, aber dann kommt die Wende und vielleicht sogar ersten Schneefällen in den Bergen. Egal wie es kommt, irgendwas wird sich schon ausgehen und somit wünsche ich Euch allen einen entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!

14/09/2020 - 17/09/2020 Wie sollte es auch anders sein, die Woche begann mit einem walk and fly am NO Skilifthang. Ein malerischer Aufstieg, weite Ausblicke, sanfter Wind und die Kühe gut unterhalb des Startplatzes. Was wollte ich mehr, nichts und so legte ich aus, hob mit wenigen Schritten ab um einen herrlichen Flug einzusacken. Nach der Landung fuhr ich gleich zu Dundee, der unbedingt flott Richtung Wasser wollte, was bei der Hitze von fast 30° klar war. Ein angenehm kühles und einsames Ziel ist unsere Geldloch Nagelfluhhöhle. Gemütlich stiegen wir durch die Schlucht, erkletterten die Kaskaden, besuchten die Höhle und plantschten letztlich vergnügt in einer Gumpe. Am Dienstag ein weiterer Traumtag und schon arbeitete ich mich auf den mit weiten Ausblicken gesegneten SO Start hinauf. Der Wind kam eher von der Seite, aber bei der riesen Anlauffläche war es kein Problem mit mit etwas unterlaufen abzuheben. Bei einem genialen Panorama gleitete ich zum Parkplatz hinab und landete soft beim Auto. Schnell zusammengepackt und weiter ging's zu Dundee, mit dem ich gleich die Runde zu unserem versteckten Waldsee drehte. Dundee konnte es kaum erwarten und stürzte sich sofort in's kühle Nass und ich folgte ihm sogleich, was bei den Temperaturen klar war. Nach einer gemütlichen "Radler"- Pause marschierten wir zufrieden wieder zum Auto zurück. Am Mittwoch ein weiterer Tag mit satten Hochdruck, was mich unmittelbar am Weststart tätig werden ließ. Immer noch blühen zahlreiche, bunte Blumen am Wegesrand und so erreichte ich bald den herrlichen Startplatz. Flott ausgelegt und bei bestens anstehenden Wind aufgezogen. Problemlos hob ich ab und konnte einen aussichtsreichen Flug über den weiten Talkessel mit Blick auf die Ammergauer Felsgipfel ergattern. Zuletzt landete ich soft beim Auto und legte flott zusammen. Überhupts war es ein grandioser tag, selbst in der Arbeit, denn die Baustellen waren in Mittenwald, besser gesagt kurz davor bei Schmalensee. Unser Bagger stand Luftlinie 20m vom Wasser entfernt und da mußte zwischendurch notgewassert werden. Mit Dundee natürlich das gleiche und so marschierte ich mit ihm zur Schaumwelle am Teufelsbach. Plantschalarm in Vollendung, was den Tag zu einem abgerundeten Ende führte. Am Donnerstag ein leichter Wetterhänger, aber der war kaum der rede Wert, denn ich konnte dennoch am Skilifthang ein walk and fly absolvieren und mit Dundee entspannt in die wilde Tuffsteinschlicht bei Bernbeuren zum plantschen marschieren. Nun kann das Wochenende kommen und so wie es ausschaut wird es ein perfektes Spätsommerambiente mit idealen Wandertemperaturen. Somit wünsche ich Euch allen viel Spaß und abwechslungsreiche Erlebnisse!!! 

11/09/2020 - 13/09/2020 Der Freitag begann wieder mit Bilderbuchwetter und da es am Ende der Woche in der Arbeit meist ab Mittag Feierabend gibt war der Weg klar, zumal die Baustellen bei Benediktbeuren waren. Es traf natürlich so den unweit gelegenen Blomberg und schon speedete ich die steile Skipiste hinauf. Es war arg dampfig, fast schon tropisch und so schwitzte ich ordentlich bis ich bei perfekt anstehenden Wind den Ostgipfel erreichte. Die Stimmungen grandios und sofort legte ich bei herrlichsten Panorama meinen Flügel aus. Zwei Schritte und ich war in der Luft, wo sogar leichtes Souring möglich war. Genußvoll umflog ich den Berg Richtung Stallauer Weiher und kreiste noch eine lange Zeit über dem Landebereich. Soft setzte ich am Windsack auf, packte gleich zusammen und fuhr weiter zu Dundee. Der Abwechslung halber erkundeten wir eine neue Route zum Langegger Weiher und wir wurden fündig. Ein herrlicher Waldweg führte uns zum See, an dem auch noch ein versteckter Badeplatz zum plantschen auf uns wartete. Am Samstag war dann eine offizielle Tour am Start. Das letzte Woche verschobene Ziel des Zererköpfles 1946m in den Allgäuern bei Hinterstein mußte heute herhalten. Mit dabei Frank, Bernd, Adrian, Olli und Bernd, eine wahrlich flotte, durchtrainierte Truppe. Vom Wanderparkplatz aus stürmten wir regelrecht in der Morgenstimmung zur Willersalpe hinauf. Weiter wurde es deutlich steiler und es dauerte nicht lange bis wir zu unserem kaum bekannten Gipfelziel abbogen. Dahinter ragte das wesentlich bekanntere Gaishorn auf, aber wir steuerten auf die gigantischen Startwiesen unseres Berges zu. Bald war der höchste Punkt erreicht und es präsentierte sich ein Panorama vom Feinsten. Hier hätten wohl mehrere hundert Schirme Platz und so legten wir flott unsere Flügel aus ohne um die Startplätze "kämpfen" zu müssen. Problemlos hoben alle ab und sackten einen Megaflug unter den Felswänden von Ponten und Bschiesser ein. Nach diesem herrlichen, sehr langen Abgleiter landeten wir alle soft unmittelbar am Parkplatz. Nächste Station Kaffee und Kuchen am Oberjoch, so daß der Tag schon mal erfolgreich absolviert war. Für mich noch nicht ganz, denn als ich Heim kam machte ich mich gleich mit Bube Dundee auf den Weg. Den zuletzt gefundenen, einsamen Waldsee wollten wir nochmals über eine Alternativroute angehen. Wieder marschierten wir durch weite Wälder und Felder die malerischer nicht sein konnten, bis wir den stimmig gelegenen Badesee erreichten. Dundee sprang sofort in's kühle Nass und ich folgte ihm sogleich. Genüsslich plantschten wir und ließen es uns gut gehen. Danach umrundeten wir den See in der anderen Richtung wie zuletzt und marschierten zum Auto zurück. Am Sonntag stand dann mal was ganz anderes an, denn gemeinsam mit meiner Hübschen Sofie und Ivonne ging's bereits gegen 5 Uhr Morgens in's Ötztal nach Sölden. Hier fuhren wir über die Gletscherstraße (Mautstation  um 7 Uhr unbesetzt, somit kostenlos!) über das Gletscherskigebiet Rettenbachferner zum Tiefenbachferner. Im Osten ging die Sonne bereits auf und tauchte die 3000er Welt in sanfte Rottöne. Am Menschenleeren Parkplatz packten wir unsere Hochtourenausrüstung und marschierten los. Zunächst Moränenwälle und Blockgelände bis wir den Beginn des Gletschers erreichten. Zunächst konnten wir sogar in eine Gletscherhöhle einsteigen und fantastische Bilder machen. Da wir unsere Route weiter links im Kar ansetzten war das Szenario Hochalpin und von den Skiliften kaum was zu sehen. Zum ersten mal in Ihrem Leben mußten Sofie und Ivonne Steigeisen anlegen und betraten mit Eispickeln, angeseilt das ewige Eis. Eine wacklige Eisbrücke leitete in das bohrhart gefrorene Gelände. Nach anfänglichen, zögerlich ängstlichen losgehen, begannen die beiden den Metallen an Ihren Füßen zu vertrauen und so arbeiteten wir uns in einer traumhaften Umgebung nach oben. An einem Masten demonstrierte ich noch kurz die Spaltenbergung mittels Prusikschlingen und wenig später standen wir vor den ersten Spalten. Fasziniert blickten Sofie und Ivonne in die unheimlichen Tiefen. Etliche Stellen bedurften erhöhter Aufmerksamkeit und selbst ein etwas kleinerer Gletscher hat auch seine Tücken. Zuletzt wurde es etwas steiler und wir erreichten das Tiefenbachjoch 3249m. Von hier führte noch ein felsiger, versicherter Grat zur Inneren Schwarzen Schneide 3367m gut 120 Höhenmeter empor. Das Panorama in die umgebende Gletscherwelt eine Schau, allen voran der riesige Mittelbergferner mit der darüber aufragenden Wildspitze. Die Brotzeit hatten wir uns wahrlich verdient und ich war auf die beiden ganz stolz. Am Joch selbst führte noch eine Aussichtsplattform über den Abgrund und wir konnten noch viele weitere fantastische Eindrücke einsacken. Über eine andere Route stiegen wir wieder, ebenfalls komplett gesichert, über den Gletscher ab. Nochmals traten einige Spalten auf, dieses mal etwas größere und würzten das alpine Ambiente. Zuletzt versank Sofie noch im Moränenschlamm und Ivonne kämpfte mit Bachüberquerungen, aber alle waren mehr als "geflasht" und überglücklich mit dem grandiosen Tag. In Sölden gönnten wir uns noch Palatschinken mit Eis und Kaffee, so daß wir gestärkt die Heimreise antraten. Zuhause angekommen wartete schon ungeduldig Dundee und ich rückte mit Ihm gleich aus zur Teufelsbachrunde. Klar das wir an der Schaumwelle plantschten und so war der Tag für alle ausgiebig genutzt. Nun folgen weitere Hitzetage, wobei durchaus nochmals die 30° Grenze geknackt werden kann, aber mal sehen und da wird schon das eine oder andere Tourenmassig gehen. Somit wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!        

07/09/2020 - 10/09/2020 Der Wochenstart alles andere als prickelnd, denn immer noch zogen letzte Regenschauer am Alpenrand entlang und hüllten die Vorberge in ein düsteres Nebelkleid. Mit Glück und Gespür für das richtige Fenster konnte ich dennoch am Weststart ein walk and fly durchziehen, auch wenn überall O/NO anlag. Der war allerdings nicht so stark und so konnte ich trotz Rückenwind mit etwas forscheren Anlauf abheben und meinen Flug einsacken. Problemlos und sanft landete ich oberhalb des Autos und machte mich gleich auf den Weg zu Dundee. Langsam, aber ganz langsam wurde auch das Wetter besser und erste Sonnenstrahlen blitzten hervor. Grund genug zum Teufelsbach zu marschieren und klar wir schauten auch Plantschtechnisch bei der Schaumwelle vorbei. Dank der Regenfälle Wasser satt und schon waren wir im kühlen Nass. Der Dienstag begann leicht neblig, wurde aber dann herrlich sonnig und schon stand einem kleinen walk and fly am Nord Skilifthang nichts im Wege, Ein ungemein malerischer Aufstieg, mit landschaftlich einprägsamen Impressionen führte mich zum Startplatz. Schnell ausgelegt und schon war ich nach kurzen Anlauf in der Luft. Es trug perfekt, so daß ich die Runde über den Talort noch ausdehnen konnte, ehe ich soft beim Auto landete. Im Anschluß ging's gleich nach Hause zu Dundee und wir marschierten nördlich von Bernbeuren zu einer versteckten Weiherfläche, ein noch weißer Flecken auf unserer Landkarte. Bald wurden wir fündig und es wurde ein optischer Leckerbissen, denn Natur pur bot sich in den sich im Sonnenlicht spiegelnden Wasserflächen. Dundee plantschte gleich nach Herzenslust und so kehrten wir nach einer Umrundung zufrieden zum Auto zurück. Am Mittwoch ein weiterer Hochdruck Traumtag und schon war ich mal wieder am Hausberg tätig. Stimmungen wie aus dem Bilderbuch und dazu ein sanfter Wind der mich weit vor dem Alpenpanorama hoch hob. Nach einem langen Abgleiter landete ich soft unterhalb des Parkplatzes. Noch schnell zusammen gepackt und ab zu Dundee, der es bei zunehmenden Temperaturen kaum noch erwarten konnte zum plantschen zu kommen. So marschierten wir direkt in unsere geheime, am Ortsrand versteckte Tuffsteinschlucht, wo es nicht nur faszinierende Wasserkaskaden, sondern auch perfekte Badestellen gab. So abgekühlt kehrten wir über die oberste Steilstufe zufrieden zum Parkplatz zurück. Der Donnerstag punktete ebenfalls mit traumhaften Wetter und so konnte ich mal wieder an das Hörnle (Magic 3) und ein malerisches walk and fly ergattern. Die Sonne zauberte Lichtspiele in den Wolken an den Himmel das es nur so eine Schau war. Der Wind kam aus NO und so nutzte ich den kleinen Startplatz an der Bergwachthütte. Wenige Schritte und ich hob ab, flog weit über Bad Kohlgrub hinaus, kreiste genußvoll noch einige Runden ehe ich sanft am Windsack aufsetzte. Schnell zusammengepackt und weiter zu Dundee. Mittlerweile wurde es schon wieder heiß und so war das Ziel klar, es mußte wieder ein Gewässer sein. Auf der Karte hatte ich hinter Burggen einen kleinen namenlosen See entdeckt, versteckt mitten im Wald und das wäre wieder Neuland. Flott fuhren wir in wenigen Minuten über Tannenberg zum Ausgangspunkt und marschierten los. Der Weg ein absoluter Volltreffer, landschaftlich ungemein bunt und abwechslungsreich. Bald erreichten wir die Hofstelle Enkenried, ein lieblich gelegener Fleck mitten im Nichts https://www.merkur.de/lokales/schongau/ingenried-ort377067/ingenried-enkenried-soll-nicht-vergessen-werden-13016307.html und bald war der erste kleine Weiher erreicht. Nun führte der Weg durch weite, urige Wälder bis der größte See erreicht war. Dieser lag von Wäldern geschützt traumhaft in einer kleinen Mulde. Schöner geht es eigentlich gar nicht mehr und sogar eine Badestelle gab es, denn offenbar wußten die Einheimischen von diesem märchenhaften Ort. Klar das wir gleich in den Fluten entschwanden und das kühle Nass voll auskosteten. Nach einem gemütlichen Radler umrundeten wir den See und kehrten über den herrlichen Anmarschweg zufrieden zum Ausgangspunkt zurück. Das nun folgende Wochenende schaut insgesamt recht gut aus und vor allem der Sonntag wandert noch einmal Richtung 30°, also sollte da doch was gehen und somit wünsche ich Euch allen ein erholsames, wie auch erlebnisreiches Spätsommerwochenende!!!   

04/09/2020 - 06/09/2020 Der Freitag war nochmal ein Tag mit besten, stabilen Hochdruck, was mich gleich am geliebten Hausberg für ein walk and fly tätig werden ließ. In geradezu märchenhafter Stimmung stieg ich zum Startplatz hinauf und legte in absoluter Einsamkeit meinen Flügel aus. Der Wind stand sanft aus SO an und ich war nach wenigen Schritten in der Luft. Mit Blick auf ein gewaltiges Alpenpanorama flog ich weit hinaus und landete sanft unterhalb des Parkplatzes. Flott legte ich zusammen und machte mich gleich auf zu Dundee. Es wurde mittlerweile richtig warm und so nahmen wir uns die Kronbachschlucht vor. Es rauschte und plätscherte nur so vor lauter Wasser und man bemerkte Anhand der Menge deutlich die Schlechtwettertage in der vergangenen Woche. Dundee war in seinem Element und plantschte in den Gumpen umher. Klar das auch ich in der größten in das kühle Nass stieg und es aus vollen Zügen genoß. Am Samstag stand dann wieder mal eine offizielle Tour an, aber die Windprognosen trifteten in ihren Vorhersagemodellen kräftig auseinander. Während die einen von stark zunehmenden Westwind ab Mittag sprachen, gaben die anderen dies schon ab den frühen Morgen an. Wir ließen es darauf ankommen und Adrian (Klein Eiswürfel) stand pünktlich vor der Türe. Die ersten echten Wert sprachen eine deutliche Warnung aus, denn am Spießer blies es schon mit 25-30Km/h drüber. Gedacht, entschieden, getan und so setzte ich gleich den vor Freude durchdrehenden Dundee mit in's Auto um Richtung Kranzegg zu fahren. Als wir bei Oy Mittelberg über den Kamm fuhren blies es uns schon mehr als deutlich aus West entgegen und wir wußten es wird Zeit in die Luft zu kommen. Dummerweise war die Straße zwischen Rettenberg und der Grüntenbahn gesperrt, so daß wir uns illegal über Bichl hinab mogeln mußten, was wieder Zeit kostete, aber dann machten wir uns flotten Schrittes auf den Weg zur Kammereggalpe. Der üblich, malerische Weg am Bach entlang war schnell gepackt und schon stiegen wir zwischen den Felswänden des alten Steinbruches empor. Die Morgenstimmung zeigte sich von ihrer reizvollsten Seite und so erreichten wir bald den fein hergerichteten Startplatz. Der Wind stand ordentlich an und ich legte flott aus. Wenige Schritte und ich war in der Luft, die durchaus unruhig war. Böen aus SW und W machten es etwas holprig, aber immer noch gut zu fliegen. Adrian legte gleich nach meinen Start aus und haute sich ebenfalls in den Himmel über dem Allgäu hinaus. So zockten wir dem eigentlich als unfliegbar prophezeiten Tag einen herrlichen Flug ab. Nach der Landung stopfte ich den Schirm (war ohnehin feucht vom Boden) in's Auto und fuhr gleich zum übervollen Kammereggalpe Parkplatz hinauf. Schnell die wenigen Meter zum Startplatz gelaufen und den freudig wartenden Dundee abgeholt. Der Wind nahm dann merklich zu und wurde immer stürmischer und so fuhren wir zufrieden nach Hause. Der tag war allerdings noch jung und Trotz Wind sonnig. Grund genug noch einmal mit meiner hübschen Sofie und Dundee auszurücken. Ziel wurde ein versteckter Waldsee in den Ammergauer Bergen. Oft hatte ich diesen schon von den umliegenden Bergen gesehen, war aber noch nie direkt vor Ort und so marschierten wir in ein kleines Abenteuer das landschaftlich so ziemlich alles gab. Zunächst folgten wir einen Feldweg der uns unmittelbar in ein gigantisches Filz aus Schwimmgras führte. Dieses durchquerten wir und konnten uns dabei an den schillernden Farben gar nicht satt sehen. Zuletzt erreichten wir den romantisch gelegenen See, wo ich es nicht lassen konnte eine kurze Badeeinlage hinzulegen. Ein fantastischer Ort der mit ursprünglicher Natur unvergessene Eindrücke hinterlässt. Glücklich marschierten wir auf der anderen Talseite zum Auto zurück und ließen den Tag sanft ausklingen. Der Sonntag versank dann wie prophezeit im Schlechtwetter, aber es reichte das ich mit Dundee in einem trockenen Fenster eine ausgedehnte Runde am Bodenlosensee über das kleine Kircherl drehen konnte. Plantscheinlage war natürlich für uns beide obligatorisch und so war auch dieser Tag noch perfekt ausgenutzt. Nun setzt sich wieder Hochdruck und Spätsommerwetter durch, was im Lauf der Woche noch Temperaturen über 27° zur Folge hat. Da sollte doch noch was gehen und somit wünsche ich Euch allen einen angenehmen Start in die neue Arbeitswoche!!! 

31/08/2020 - 03/09/2020 Nach dem Grauswetter des Wochenendes wurde es langsam, aber ganz langsam etwas besser. Zumindest reichte es am Montag schon mal zu einem walk and fly auf den Buchenberg, wo ich bei leichten Rückenwind mit beherzten Anlauf problemlos abhob und meinen Flug über der Füssener Seenplatte voll genoß. Nach dem zusammenlegen ging's gleich weiter zu Dundee, der sich schon freute, denn die Runde führte uns, samt Plantscheinlage, um den herrlichen Weidensee. Wir geben den Sommer noch lange nicht auf! Am Dienstag ein ähnliches Bild und immer noch Regenschauer, aber ich fand am kleinen Skilifthang das Mikrofenster für ein walk and fly. Der Wind passte auch und schon konnte ich über dem malerischen Talort vorzüglich kreisen. Kaum gelandet und eingepackt begann schon wieder ein Platzregen, was für ein irres Wetter. Ebenso ging sich dann mit Dundee die gemütliche Runde über den Wendelin aus. Die Wassertropfen auf den Gräsern und Blättern boten dabei faszinierende Bilder. Am Mittwoch sollte es endlich ruhiger werden, aber Fehlanzeige. Eine Wand nach der anderen aus Platzregen und Wind schob sich über unsere Baustellen hinweg. Das ich dann ein sonniges Fenster erwischte grenzte fast schon an einem Wunder. Genau in den winzigsten Moment quetschte ich mich hinein und stieg doch glatt bei Traumbedingungen zum Weststart auf. Im Norden war schon die nächste Front, aber ich hatte noch genug Zeit auszulegen und abzuheben. Im Schein der wärmenden Sonne drehte ich meine Kreise bis ich sanft beim Parkplatz aufsetzte. Den Schirm trocken zusammen zulegen war nicht möglich, denn der nächste Platzregen folgte unmittelbar. Während sich das miese Siffwetter in den Bergen festsetzte fuhr ich gleich zu Dundee und siehe da auch hier fanden wir einen sonnigen Abschnitt den wir am Teufelsbach nutzen konnten. An der Schaumwelle rauschte es nur so vor Wasser und es war klar das wir eine Plantscheinlage einlegten. Der Donnerstag war dann endlich von Grund auf mit Hochdruck geprägt und da war es ein leichtes am SO Start in herrlichster Stimmung ein walk and fly hinzulegen. Der Start problemlos in ein grandioses Alpenpanorama und schon kreiste ich gemütlich im Alpenvorland bis zur soften Landung. Das nächste Highlight folgte an unserer Baustelle in Unterammergau, denn da steht unweit ein Turm, der temporär als Kunstwerk aufgestellt wurde https://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/unterammergau-ort377048/umstrittener-turm-in-unterammergau-unternehmer-zott-schlaegt-buergerentscheid-vor-13769581.html. Leider klagten irgendwelche Neidbürger dagegen und er muss wieder weg https://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/unterammergau-ort377048/kein-buergerbegehren-zukunft-turms-in-unterammergau-steht-fest-13804221.html. Doch als ich in der Nähe bei Kunden war konnte ich glücklicherweise kurz hinauf steigen, da er in dem Moment kurzzeitig aufgesperrt wurde. Unzählige Stufen kraxelte ich nach oben, fotografierte das weite Panorama und schon rannte ich Drehwurmartig wieder hinab. Gleich nach mir wurde die Tür wieder versperrt, was für ein Dussel! Zuletzt fuhr ich mit Dundee noch in unser Übungsgebiet Schwabsoien (Klein Castelluccio) und drehte eine Runde. Klar das ich noch groundhandelte und bei satten Westwind am Skilift hinab gleitete. Nun folgt noch ein sonniger Freitag, ein wohl zunehmend windiger Samstag und zuletzt der Sonntag mit einer Kaltfront (Na toll!). Wie dem auch sei, es wird schon was gehen und somit wünsche ich Euch allen ein erholsames und erlebnisreiches Wochenende!!!

28/08/2020 - 30/08/2020 Es stand uns ein sagenhaft grottenschlechtes Regenwochenende bevor, aber am Freitag konnten wir noch einmal Sonne satt tanken, denn vor der Front kam ein Föhn. Nicht gerade die idealen Bedingungen um ein walk and fly durchzuziehen, was jedoch gemeinsam mit Manuel "Haderair" unausweichlich war. Bei schon ordentlichen Windböen marschierten wir los Richtung Buchenberg, wobei die Stimmungen aus Licht und Farben geradezu betörend auf uns einwirkte. Im Kessel unter dem Gipfel war der Windsack klar erkennbar mit satt auf SO-S, was Rückenwind pur bedeutete. Nun spielte ich meine Trumpfkarte aus, denn so ziemlich keiner weiß das es sich auf der Rückseite in der Skipiste starten lässt und so legten wir im Schein der Sonne aus. Hintereinander hauten wir uns raus und sobald wir ums Eck Richtung Halblech flogen schob es uns ordentlich hinaus. Eine satte Föhnwelle beförderte uns dann auch noch in die Höhe, so daß wir problemlos zum Landeplatz gelangten und soft aufsetzten. Nach dem zusammenlegen ging's gleich weiter zu Dundee und wir flüchteten in die kühle der Kronbachschlucht, wo es immer noch rauscht und plätschert. Gemütlich marschierten wir im Bachverlauf bis zur Gumpe, wo wir ausgiebig eintauchten. Im Sonnenschein kehrten wir oberhalb der Schlucht wieder zurück zum Ausgangspunkt und verabschiedeten uns vom trockenen, sonnigen Wetter. Es stellte sich Dauerregen ein und es siffte schier endlos. Am Samstag war ich mit meiner Hübschen Sofie zunächst auf der Taufe des Kindes Ihres kleineren Bruders und auch da: Dauerregen.....ätzend, aber als wir nach Hause kamen und ich gleich den schon wartenden Dundee in's Auto lud wurde es kurzzeitig trocken. Schnell fuhr ich zu unserem Hausberg und rannte walk and fly technisch zum Startplatz hinauf und noch hielt das Minifenster was es versprach. Flott legte ich aus und lief sofort an, hob ab und wurde Dank satten SO mit einer Überhöhung belohnt. Kurzzeitig geriet ich so in eine kleine Nebelbank, aber da war ich gleich hindurch und genoss meinen Flug zu den weiten Landewiesen am Fuß des Berges. Ohne zusammenlegen lief ich zum Parkplatz, stopfte den Schirm nass in's Auto und machte mich mit Dundee ein weiteres mal auf den Weg zum Gipfel. Sogar das Alpenpanorama ließ sich nochmal sehen als wir den höchsten Punkt trocken erreichten, während aus Westen schon die nächste Regenfront hereinzog. Über die malerische Skihütte stiegen wir  wieder ab und schlossen die Rundtour zufrieden ab. Schon begann es wieder ausgiebig zu schütten. Wahnsinn, wer hätte das gedacht, an diesem Samstag ein Flügerl....undenkbar! Der Sonntag sah wie der Samstag mehr als grottenschlecht aus, aber auch da konnte ich mit Dundee eine Runde nördlich von Schongau drehen, denn da war es etwas trockener. Nun scheint es im Lauf der Woche langsam besser zu werden und da wird hoffentlich wieder das eine oder andere Tourenmassig gehen. In diesem Sinne einen angenehmen und entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!

24/08/2020 - 27/08/2020 Die Woche begann mehr als verrückt und so liefen auch die Touren. Zunächst fiel mir die "Hausberg" walk and fly Tour in den Schoß, so daß ich bei düsterer Stimmung den ersten Flug einsackte. Wenig später ein weiteres Wartefenster das mich am Buchenberg tätig werden lies, wo ich bei schon deutlich besseren Wetter den Aufstieg packte und in sanften Wind über die herrliche Füssener Seenplatte abgleitete. Zu guter Letzt mit Bube Dundee an den kleinen West Skihang um ein abschließendes, leicht thermisches walk and fly abzuziehen. Für Dundee genug Zeit zum wälzeln und am unten verlaufenden Bach zu plantschen. nach diesem privaten "Tripple" fuhren wir zufrieden nach Hause und ließen den Montag gemütlich bei einem Festmahl (Norberts Lasagne) ausklingen. Der Dienstag brachte ebenfalls einen komplett aus dem Ruder laufenden Arbeitstag, aber auch eine knackige Tour mit 900Hm auf den Tegelberg bei Schwangau, wo ich in sagenhaften 55 Minuten über den gelbe Wand Schrofen Klettersteig hinauf fetzte. Immer wieder ein Erlebnis zwischen den Felssäulen unterhalb der Seilbahn, mit Blick auf die Füssener Seen aufzusteigen. Der Wind wie angekündigt aus S bis WSW, was Rückenwind bedeutete. Am Täfeleshang in der Skipiste egal, denn mit etwas deftigeren Anlauf hob ich flott ab und konnte meinen Flug in Banne des markanten Säuling und dem malerischen Schloß Neuschwanstein genießen. Nach einer soften Landung packte ich schnell zusammen und fuhr gleich zu Dundee. Hitzebedingt packten wir dann die Weidenseerunde und legten eine ordentliche Plantscheinlage ein, so daß alle an diesem Tag mehr als zufrieden waren. Am Mittwoch war Sturm angesagt und der tobte auch ordentlich durch. Zum Glück war ich auf einer Hader Netzbau Baustelle bei der IHK in Kaufbeuren, sozusagen "Indoor". Danach packte ich mit Dundee eine Tour zum Teufelsbach an. Klar das wir an der Schaumwelle badeten und uns es gut gehen ließen. Am Donnerstag punktete das Wetter ebenfalls mit Sonnenschein und Baustellentechnisch verschlug es mich nach Schwangau. Grund genug über den Schutzengelsteig auf die Rohrkopfhütte zu marschieren. Der Startplatz am Sattel nach SW bot sich förmlich an und so war ich nach dem auslegen schnell in der Luft. Der Flugweg führte mich unmittelbar Richtung Schloß Neuschwanstein, ehe ich zum Landeplatz an der Tegelberg Talstation abdrehte. nach einer sanften Landung fuhr ich gleich Heim zu Dundee und weiter mit ihm zum Bodenlosensee, den wir wie üblich umrundeten. Die obligatorische Plantscheinlage natürlich inklusive und so kehrten wir zufrieden, wie auch erfrischt zum Parkplatz zurück. Nun folgt ein letzter Lichtblick am Freitag, aber dann verabschiedet sich das schöne Wetter bereits am Nachmittag und leitet ein grausiges Regenwochenende ein. Viel wird da nicht gehen, aber Hauptsache an der frischen Luft unterwegs und so wünsche ich Euch allen trotzdem ein erholsames und entspanntes Wochenende!!! 

21/08/2020 - 23/08/2020 Am Freitag konnte ich die bittere Pille vom Donnerstag (kein Flug auf dem Hausberg in Garmisch) wieder wettmachen. Denn abermals waren meine Baustellen im Staugeplagten Garmischer Raum und so zog es mich auf den Wank. Vom Gschwandtner Bauer aus rannte ich schwitzend unter einer Stunde zum Startplatz auf den Rosswank. Das Ganze in mehr als malerischer Stimmung mit weiten Blicken in das Wetterstein- und Karwendelgebirge. Kaum Wind auf dem Gipfel und so stand dem Start nichts im Wege. Einige Schritte und schon erhob ich mich über die weiten des Werdenfelser Landes mit Tiefblick auf Garmisch Partenkirchen. Es trug perfekt und so dauerte es eine Weile bis ich soft beim Gschwandtner Bauer landete. Danach ging es gleich weiter zu Dundee, der es bei der Hitze kaum erwarten konnte Richtung Abkühlung in die Kronbachschlucht zu marschieren. Immer noch gurgelt und plätschert das Wasser, aber es wird schon deutlich weniger. Einer ausgiebigen Plantscheinlage stand dennoch nichts im Wege und so genossen wir das Nass aus vollen Zügen. Am Samstag wurde das hereinziehen einer massiven Kaltfront aus NW mit Unwetterpotenzial vorhergesagt. Bereits um 8.00 Uhr sollte es zu regnen beginnen und so fuhr ich eisern mit Adrian (Kl. Eiswürfel), Manuel "Haderair" und Dundee dem Wetter auch noch entgegen zur Kammereggalpe. Dieser Startplatz war schon des öfteren der Fluggarant bei Wetterwechsel und da er mit dem Auto erreichbar ist auch ideal um Dundee oben abzuholen. Tatsächlich stiegen wir kurz nach 6.00 Uhr in einer herrlichen, mit Rottönen überstrichenen Morgenstimmung durch die kühlen Wälder auf. Bald erreichten wir die wilden Schrattenkalkfelsen am Bach, ehe es steil in Serpentinen nach oben ging. Die Temperaturen für alle ideal und auch Dundee kugelte zufrieden in den Wiesen umher, als wir bald den neu ausgebauten Startplatz erreichten. Der Wind wechselte von SW bis W, also halbwegs passend und so legte ich flott aus. Ein kurzer Anlauf und schon war ich mit weiten Blick auf Immenstadt in der Luft. Hinter mir legte gleich Manuel aus und es dauerte nicht lange so daß auch Er souverän in der Luft war. Während ich bereits landete und mich mit dem Auto auf dem Weg nach oben machte legte Adrian aus. Als ich am Startplatz ankam war Adrian schon Abflugbereit und wie gewohnt nach wenigen Schritten in der Allgäuer Luft. Na also, wenn das keine gelungene Aktion war und marschierte ich mit Dundee zum Parkplatz zurück. Nach den feinen Flügen und sicheren Landungen trafen wir uns alle beim Bäcker auf einen Kaffee, den wir wahrlich verdient hatten. Es dauerte dann auch nicht lange und der Wetterwechsel vollzog sich. Sturm, Regen, Blitz und Donner, eigentlich kein Flugtag, aber wagt gewinnt und so konnten wir alle den Samstag gemütlich ausklingen lassen. Der Sonntag war dann etwas besser als der Samstag, aber auch nicht unbedingt für heroische Touren geeignet und so versuchte ich mich mit Dundee an Neuland. Ein altbekannter, kleiner Skilifthang sollte für ein geschmeidiges walk and fly herhalten und dabei eine neue Route generieren. Der kleine unscheinbare Bach neben dem Parkplatz an der Talstation war der Schlüssel und tatsächlich fand sich nach wenigen Metern der Beginn zu einer kleinen, felsigen, sich weit in die Höhe empor ziehenden Schlucht. Zahlreiche Kaskaden oft mehrere Meter hoch mußten überkraxelt werden und machten die Tour durchaus abenteuerlich. Dundee hatte seinen Spaß und war sichtlich in seinem Element. Problemlos erreichten wir die oberen Ausläufer der Almwiesen die zur Skipiste und dem Startplatz führten. Eine kurze Querung und schon konnte ich meinen Lift in der zweiten Weide auslegen, denn die obere war durch Kühe "belegt". Dundee machte es sich derweil im schattigen Wald gemütlich und beobachtete das Geschehen. Der Wind war arg böig, aber es war handlebar, auch wenn mehrere Zäune im Weg gespannt waren. Ein Zug an den Leinen und der Schirm kam, dann steigen und sinken, so daß ich zwischen den Bäumen, oberhalb der Weidezäune in freies Fliuggelände hinaus gleitete. Hier packten mich satte Winde aus SW und es trug erstaunlich gut, so daß ich sogar ein, zwei Runden soaren konnte ehe ich sanft beim Auto landete. Den Schirm kurz hinter dem Stadl abgelegt und hinauf zu Dundee gesprintet, der sich freute als ich wieder bei ihm war. Gemeinsam stiegen wir dann mit einer kurzen Plantschpause am Bach ab. Das Wochenende war somit mehr als perfekt genutzt und schon machten wir uns auf den nach Hauseweg um es sich noch etwas gemütlich zu machen. Die nun folgenden Tage, sind vom Dienstag einmal abgesehen eher durchwachsen und auch das kommende Wochenende verspricht nichts gutes, aber wir werden sehen und somit wünsche ich Euch allen einen entspannten Start in die neue Woche!!! 

17/08/2020 - 20/08/2020 Eine Woche wie sie besser nicht beginnen konnte, denn obwohl Tiefdruck anstand konnte ich ein Fenster für ein feines walk and fly Flügerl am SO Start ergattern. Der Wind stand am Gipfelkreuz überraschenderweise perfekt an und so gleitete ich problemlos zum Parkplatz hinaus, während im Westen deutlich die Regenfahnen zu sehen waren. Nach einer soften Landung schnell eingepackt und ab zu Dundee. Gemeinsam packten wir dann die geheime, urige und vor allem kühle Tuffsteinschlucht bei Bernbeuren an. Die Kaskadenduscheinlage natürlich inklusive und so kehrten wir zufrieden, wie auch erfrischt nach Hause zurück. Der Dienstag wurde noch düsterer und es gewitterte wesentlich öfters, aber auch da fand ich das Winzfenster um am Skilifthang zu starten. Das allerdings bei Rückenwind und Kühen, was es etwas erschwerte. Dennoch eine malerische Tour mit einem feinen Flügerl, so daß ich nach der soften Landung flott zu Dundee fuhr und wir entspannt um den Weidensee marschierten. Natürlich krönten wir die Tour mit einer ausgiebigen Plantscheinlage. Am Mittwoch stellte sich der Wetterwechsel ein und es wurde wieder sonnig, wie auch heiß. Genau im Übergang von schlechten zu schönem Wetter erwischte ich ein malerisches Fenster am kleinen Skilifthang und konnte problemlos in die Luft gehen. Danach der zweite Anstieg um den Weidezaun wieder zu schließen, was ja auch als Training zählt. Mit Dundee war der Weg dann ganz klar: Zum Bodenlosensee, denn Dundee war es wieder mal viel zu warm. Genüßlich ruderte er im kühlen Nass umher und auch ich bekam meine Erfrischung. Am Donnerstag zog das Wetter mal hitzetechnisch voll an und erreichte Temperaturen jenseits der 35°. Zum Glück durfte ich auf eine Hammerbaustelle auf der Drehmöseralm auf dem Hausberg in Garmisch. Alles wäre perfekt gewesen, denn der Startplatz war unmittelbar wenige Meter von meiner Baugrube entfernt. Leider wurde es planungstechnisch ein Durcheinander, so daß ich nach Fertigstellung des Hausanschlußes sofort zum Kramertunnel mußte. Einmal so eine Baustelle und dann das...zefix! Hier am Tunnelbau herrschte ebenfalls Chaos, Lärm, Staub und so werkelte ich bis 14.00 Uhr ohne einen Tropfen Wasser, geschweige denn einer Pause. Zuletzt ging's noch nach Oberau, wobei ich nun endlich eine kalte Cola ergatterte und einen weiteren Hausanschluß baute. Bei der Heimfahrt packte ich dann schwitzend den Weststart, wo es dann ziemlich thermisch war und der Flug ordentlich ruppig war, aber Hauptsache noch was gerissen. Nach einer soften Landung legte ich schnell zusammen und fuhr gleich weiter zu Dundee, der sichtlich dankbar war das wir gleich zum Teufelsbach marschierten. Plantschen und somit abkühlen war das einzig wahre, so daß der tag ordentlich abgerundet war. Das nun folgende Wochenende schaut eher mau aus und mal sehen ob da überhaupt noch was geht. Wie dem auch sei, ich wünsche Euch allen ein erholsames und abwechslungsreiches Wochenende!!!  

14/08/2020 - 16/08/2020 So mag ich es, ein Wochenende wie aus dem Bilderbuch und schon am Freitag ging es am Skilifthang los. Das Wetter gerade so daß es vertretbar war und schon marschierte ich zwischen den Liftmasten empor zum gänzlich zu gewucherten Startplatz. Zwischen allerhand Disteln und sonstigen Gestrüpp legte ich meinen Flügel aus. Der Start gelang doch auf Anhieb und ich genoß den Flug aus vollen Zügen mit Blick auf die Füssener Seenplatte. Nach dem zusammenlegen fuhr ich gleich zu Dundee und es ging weiter zum Dachssee, den wir umrundeten und ordentlich zum plantschen nutzten. Der Freitag Abend und auch der Samstag stand ganz im Zeichen des neuen Bades und ich gab noch einmal Vollgas, so daß wir glatt unsere "Privattherme" einweihen konnten. Dazwischen marschierte ich noch mit Dundee eine lange Runde über den Egglsee, zum versteckten Bodenlosensee und weiter zum Teufelsbach, an dem wir nochmal so richtig plantschten. Der Sonntag kam dann wieder mit XXL Traumwetter daher und da mußte eine Hammertour laufen. Mit dabei Mr. Souverän Manuel "Haderair", der mittlerweile eine "Bank" ist. Einfach klasse wie Er diese Touren durchzieht ohne dabei mit der Wimper zu zucken und so fuhren wir um 5.00 Uhr los. Kurz nach 6.00 Uhr machten wir uns in der noch kühlen Luft von Kelmen aus auf dem Weg Richtung Sandegg 2214m. Der Steig leitet steil durch Hochwald am plätschernden Wasserfall entlang in das Kar hinauf. Landschaftlich in der aufgehenden Sonne ein Leckerbissen. Manu kämpfte sich tapfer mehrere Stufen bis zum obersten Karboden empor, wo eine nicht enden wollende Steilwiese zum Sandegg vor seinen Augen lag. Noch einmal mußte Er alles geben um den den Gratverlauf vom Sealakopf zu erreichen. Der Blick reichte weit in die Runde und unzählige stolze Felsgestalten der Lechtaler und Allgäuer Bergwelt, allen voran die Namloser Wetterspitze ragten vor uns auf. Noch über den Grat bis zum verhauten Gipfelkreuz des Sandeggs, das mehr als windschief unterhalb des höchsten Punktes stand. Es dauerte nicht lange und Manu wunderte sich über den anstehenden Wind, denn der kam aus OSO und nicht wie in der Prognose e aus WSW. Jetzt galt es schnell zu reagieren und nicht zu verzweifeln, so daß wir uns für einen aufregenden Flugweg nach OSO um die gesamte Schliererwand, den Nachbargipfel entschieden. Gedacht, getan und schon legten wir unsere Flügel auf einem traumhaften Startplatz unmittelbar zwischen den beiden Gipfeln am Grat aus. Wie gesagt Haderair, einfach souverän (allen Respekt!!!) und es dauerte nicht lange bis wir hintereinander in der Luft waren. Der Flug wurde wie es zu erwarten war ein Hammer und es gelang. Fasziniert von den Felsfluchten der Schlierewand flogen wir um das gesamte Massiv. Manu machte aus Sicherheitsgründen einen etwas weiteren Bogen, was Ihm zum Schluß Höhe kostete, aber Er erreichte problemlos Kelmen, wo wir beide überglücklich landeten. Was für ein Flug, was für ein Erlebnis und so legten wir unsere Schirme schnell, da sie feucht waren von der Landewiese so in's Auto. Flott fuhren wir zum Frühstücken (Weißwürste) Heim und ließen unsere Flügel vor der Haustüre trocknen. Zuletzt ging's noch mit Dundee zu unserem geheimen Waldsee, wo der schattige Wald für erträgliche Temperaturen sorgte. Klar das wir auch eine Runde plantschten und so das Wochenende gemütlich ausklingen ließen. Nun starten wir etwas durchwachsen in die neue Woche, aber ab Mittwoch wird es stabiler und wieder extrem heiß, was sich am Freitag so richtig zeigen wird. Mal sehen was wir so anstellen können und somit wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

10/08/2020 - 13/08/2020 Start frei in den Hitzemontag und das gleich mit einem entspannten walk and fly. Ein malerischer Aufstieg zwischen bunten Blumen, plätschernden Bächen, passenden Wind und feiner Sicht in die Füssener Seenplatte. Was wollte ich mehr um am Gipfelkreuz meinen Flügel auszulegen und nach wenigen Schritten abzuheben. Genußvoll gleitete ich über die Almwiesen und schaffte sogar das Wäldchen zum Parkplatz, was mir bisher nur ein einziges mal gelang. Sanft setzte ich am Auto auf und war bei der Hitze dankbar das an unserer Baustelle ein riesiger Wassertrog zwischendurch immer wieder Abkühlung bot. Dem armen Dundee ging es nicht besser, es war einfach zu warm und so war er sichtlich froh das wir zum Doldensee marschierten. Sofort stürzte er sich in's kühle Nass und paddelte freudig umher. Am Dienstag sah es ähnlich aus, die selbe Baustelle (Blitzschaden) und somit auch weiterhin der heilende Wassertrog. Dazu die Zutat walk and fly am Weststart, wo der Wind eher von hinten kam. Egal, mit etwas beherzten Anlauf war ich relativ schnell in der Luft und zog mein obligatorisches Flugprogramm durch. Die Landung dann soft am Auto (ohne Jägeranschniss....) und schon ging's weiter zu Dundee mit dem ich bei der Hitze zu unserer kleinen Nagelfluhhöhle, dem Geldloch flüchtete. In der Schlucht plätscherte das Wasser, ein sanfter Wind strich angenehm zwischen den Felsrippen hindurch und machte das ganze erträglich. Mit Genuß hauten wir uns in eine Badegimpe und ließen den Tag entspannt ausklingen. Am Mittwoch lief es genauso, allerdings am guten alten Hörnle, das sich erstaunlich ruhig angehen ließ. Am Normalweg war zwar einiges an Leuten unterwegs, aber im Startbereich Einsamkeit. Kaum Wind und schon war ich in der Luft mit weiten Blick zu den Staffelseen und der Zugspitze. Ein paar herrliche Flugrunden über Bad Kohlgrub gedreht und schon setzte ich sanft am Windsack auf, packte schnell zusammen um gleich weiter zu Dundee zu fahren. Der, wieder mal arg Hitze geplagt, freute sich über eine Neulandtour bei Oberlöchers, wo wir einen weiteren Bach zum plantschen erkundeten. Am Donnerstag wurde es zusehends gewittriger, aber am Skilifthang ging sich dennoch ein stimmiges walk and fly aus bevor Wind und Regen das abheben unmöglich machten. Im Anschluß erwischte ich auch mit Dundee ein trockenes Fenster und konnte eine erfrischende Plantschtour am Weidensee unternehmen. Der nun anstehende Freitag sieht alles andere als ruhig aus und wird sich mit vielen Unwettern austoben. Am Samstag wird es wieder besser und der Sonntag schaut nach einem guten Flugtag aus. Mal sehen was da so läuft und in diesem Sinne wünsche ich Euch ein erholsames Wochenende!!!

07/08/2020 - 09/08/2020 Am Freitag ein Traumtag mit Hitze und perfekten Wind am Skilifthang. Es war klar, da mußte ich tätig werden und schon marschierte ich den malerischen Anstieg zum heute mal "kuhfreien" Startplatz hinauf. Problemlos hob ich ab und konnte einen herrlichen Flug mit satter Höhe genießen. Nach dem zusammenlegen fuhr ich gleich Heim und schaltete mich in die Malerarbeiten ein. Sofie und Simon werkelten schon fleißig, nur Manuel "Haderair" kam zu spät. Selbst unser Olli half mit, allerdings auch zu spät, denn statt gleich wie ausgemacht zu kommen mußte er zum Buchenberg. Ich gönnte mir zwar den Hinweis dass der Wind grad unangenehm ist, aber Er ließ sich sein Frust walk and walk nicht nehmen. Die Belohnung folgte indem Er genial einen Farbeimer in unsere weiße Außenwand beförderte (Ha! Ha!). Genau die Hilfe die wir so dringend brauchen (...schmunzel!) Als Abschluß gönnten wir uns mit Dundee eine Plantschrunde am Bodenlosensee. Am Samstag stand ebenfalls Kaiserwetter an und da war es klar wir mußten ebenfalls ausrücken. Gegen 5.00 Uhr fuhr ich mit Manuel "Haderair" los und wir waren flott in Jungholz. Noch schnell die kurze Mautstraße zur Unteren Reuter Wanne Alpe hinauf gefahren und schon tigerten wir Vollgas los. Hader kam ordentlich in's schwitzen, aber wir wollten um 8.00 Uhr wieder auf unserer Baustelle sein und so gab es keine Gnade. In einer herrlichen Morgenstimmung erreichten wir das Gipfelkreuz, wo der Wind nahezu perfekt anstand und wir sofort auslegten. Manu hob als erster souverän ab, denn Er hat's mittlerweile wirklich verinnerlicht und ist auf dem besten Weg zu einem erfahrenen Piloten. Gleich im Anschluß hob ich ab und wir flogen gemeinsam durch den Morgen in die Sonne. Problemlos schafften wir den weiten Flugweg bis zur Landstraße, wo wir soft aufsetzten. Während Manu zusammenlegte lief ich querfeldein durch den Wald zum Auto hinauf und holte Manu mit den gepackten Schirmen unten ab. Zufrieden fuhren wir zum Frühstück und legten mit der Malerei los. Am späten Nachmittag gönnten wir uns nochmals eine Plantschrunde mit Dundee am Bodenlosensee. Herrlich die Abkühlung im frischen Nass. Da es lange Hell ist konnten wir am frühen Abend den Versuch wagen, denn Simon hatte ja am Übungshang seine ersten Erfolge erreicht und so fanden wir uns alle "Autotechnisch" am Skilifthang und erreichten von Süden her in wenigen Minuten den Startplatz. Der Blick nach unten zauberte ein eingefrorenes Angstgesicht auf Simons Kopf, aber Er ließ sich nicht beirren und legte mit uns gemeinsam seinen Schirm aus. Der Wind kam soft aus Nord und schlief immer mehr ein, so daß laufen angesagt war. Ein Versuch verlief in Schräglage, ein weiterer war perfekt, bis auf das zu frühe hineinsetzen, so daß auch dieser in der Wiese endete, aber dritte war dann der Durchbruch und Simon hob zu seinem ersten Höhenflug ab. Wir folgten (Haderair wieder souverän) und gleiteten alle in die große Landewiese zum strahlenden Simon hinab. Der Weg ist klar, ein weiterer Pilot der sich heuer noch in der Flugschule anmeldet. Währendessen erlebte unser armer Olli seinen Untergang, denn statt uns zu helfen wollte Er was großes reißen. Die Reuter Wanne ist einfach zu mickrig und so fuhr Er mit einem Tourentipp in's Lechtal. Zuletzt das eigene Auto in der eigenen Tiefgarage an eine Säule gefahren, auf's Handy gesetzt (im A....) und warum sollte jetzt die Pechsträhne enden. Der erste Fehler war die Uhrzeit, denn während wir schon am Startplatz waren, ging Olli erst los. Ein Berg mit 1300Hm und gut 15Km Strecke, einfach zu weit, die Winde im Tagesverlauf in den Seitentälern schwer kalkulierbar und so mußte Er leider wieder absteigen. Verlor dabei seine nagelneuen Carbontourenstöcke und verstauchte sich seinen Fuß in einem Murmeltierbau. Letztlich mußte Er mit einem Traktor ab einer Alm hinab gefahren werden und fuhr weiter zum Arzt. Wenn das keine Pechsträhne ist weiß ich auch nicht mehr, aber es kann ja nur besser für Ihn werden (falls Er mal wieder nicht seine Ausrüstung komplett verkauft....). Am Sonntag gaben wir nochmal alles uns versuchten gemeinsam fertig zu werden was tatsächlich gelang. Am Morgen und Abend drehte ich jeweils eine kühle Runde mit Dundee. Einmal in den Höhenzügen östlich von Bernbeuren und zuletzt plantschen am Teufelsbach, denn Dundee ist es einfach zu warm. So waren wir alle zufrieden und erschöpft nach einem arbeitsreichen Wochenende. Die nun folgenden Tage stehen weiterhin im Zeichen von Hitze und erst ab Wochenmitte soll es gewittrig werden, aber mal sehen was so geht und somit wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

03/08/2020 - 06/08/2020 Die Woche erfüllte zu Beginn  die Prognosen mit anhaltenden Dauerregen und da war es fast schon ein Wunder das ich am Montag gemeinsam mit Manuel "Haderair" in Schrattenbach ein kleines, trockenes walk and fly Fenster fand. Flott stiegen wir über den blumenreichen Querweg zum Startplatz hinauf, wo natürlich keine Menschenseele zu finden war. Der Wind stand nahezu perfekt aus Westen an und so stand einem Start nichts im Wege. Souverän handelte Manu den Schirm zur Kante vor und hob ab. Ich folgte im sogleich und wir genossen wohl wieder einmal ein Alleinstellungsmerkmal, denn wer fliegt an so einem Tag? Gemütlich am Hang entlang gesoart und in Autonähe soft gelandet. Kaum hatten wir zusammengepackt fing es schon wieder zu regnen an....Hammer! Kaum zu Hause angekommen flüchtete ich mit Dundee gleich in die Wälder des Roten Kreuzes, wo wenigstens halbwegs eine vernünftige Runde zu drehen ging, ohne gänzlich durchnässt zu werden. Dundee mag ja das Batz und Siffwetter aus vollen Wälzelherzen. Am Dienstag weiterhin Dauerregen, samt Überschwemmungen im Oberland, aber es war kaum zu fassen: Ich fand wieder ein Flugfenster! Da meine Baustellen weit westlich waren traf es einen Höhenzug bei Weitnau, wo ich in einem trockenen Fenster zwischen unzähligen Blumen, wie auch Schwammerl zum Startplatz aufstieg. Der Wind stand perfekt aus südlichen Richtungen an und so war ich nach wenigen Schritten in der Luft. Es trug sensationell und so hatte ich ausgiebig "Airtime" ehe ich in Autonähe landete und gleich zusammenlegte. Flott zu Dundee gefahren und ab in die Kronbachschlucht, denn ich wollte mal sehen was hier so bei Hochwasser abgeht. Das Ergebnis war der Wahnsinn, denn selbst mit Gummistiefel war nichts mehr zu holen. Gerade noch begehbar ohne mitgerissen zu werden und selbst Dundee kämpfte sich respektvoll durch den reißenden Bach. Nachdem wir sowieso klitschnass waren stand der obligatorischen Plantscheinlage nichts mehr im Wege. Es sprudelte in der Gumpe so sehr, das man meinen könnte in einem Whirlpool zu sitzen. Danach kehrten wir nass, aber zufrieden über die südliche Felderroute zum Auto zurück. Am Mittwoch stellte sich wieder Kaiserwetter ein und schon stieg ich im extremen "Speedmodus" zur Alpe auf. In der Schlucht schon Hammerartige Stimmungen am tosenden Wasserfall, gefolgt von weiten Blicken in die Füssener Seenplatte ehe ich über die grünen Almwiesen en Startplatz am Gipfelkreuz erreichte. Der Wind stand satt aus OSO an und so hob ich unmittelbar nach dem aufziehen ab. Es trug gigantisch und ich überhöhte sogleich, allerdings hatte ich Mühe Vorwärts zu kommen, denn der Wind hatte es in sich. Mit Beschleunigereinsatz arbeitete ich mich aus dem tiefen Tal heraus bis über den malerischen Ort und kreiste dort noch eine ganze Weile. Soft landete ich in Autonähe und packte schnell zusammen und fuhr gleich weiter zu Dundee. Der konnte es kaum erwarten und wir begaben uns in die kühlen Wälder am Teufelsbach um eine entspannte Plantschrunde zu drehen. Am Donnerstag ging's dann noch einmal voll zur Sache. Zunächst packte ich unseren Hausberg, wo nach einem genialen Aufstieg ein perfekter Flug folgte. Es trug so gut wie selten und ich kam richtig weit in das Vorland hinaus. Nach einer soften Landung mußte ich erst einmal zum Auto zurück marschieren. Sogleich ging es weiter und da es bereits ziemlich heiß war lief ich mit Dundee in die Tuffsteinschlucht bei Bernbeuren. Eine erfrischende Plantscheinlage für uns beide natürlich inklusive. Zu guter Letzt ging es gemeinsam mit unserem Maler Simon und Manuel "Haderair" an den Eckberg bei Wildsteig, der ideale Übungshang für Nordostwinde. Nach einem kurzen Aufstieg wurde es für Simon ernst und Er machte seine Sache gut und war nach einigen Versuchen schnell in der Luft. Wieder mal einen zukünftigen Piloten auf den Weg gebracht und so konnte die Woche ruhig zu Ende gehen, natürlich aber nicht ohne das auch Manu und ich noch dieses Hupferl absolvierten. Die weiteren Aussichten, von der Schufterei an unserer Fassade mal abgesehen, durchaus rosig, allerdings mit noch heißeren Temperaturen, aber dabei wird schon das eine oder andere noch gehen. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein erholsames, wie erlebnisreiches Sommerwochenende!!!

31/07/2020 - 02/08/2020 Ein traumhafter Freitag, der allerdings Hitze pur brachte, führte mich gleich mit Haderair an den Weststart. Schwitzend kämpfte sich Manu tapfer hinauf und musste dazwischen noch als "Filmopfer" im Intro zum neuen Fly Hard X herhalten. Am Startplatz blies der Wind leicht seitlich von hinten herein, aber einem Start stand dennoch nichts im Wege. Allerdings hätte Haderair etwas früher, wie auch auf der rechten Seite anbremsen sollen, doch souverän korrigierte Er seinen kleinen Fehler und startete auf Anhieb durch. Ich folgte Ihm sogleich, so daß wir genußvoll unsere Kreise über dem malerischen Tal drehten. Nach einer sanften Landung packten wir zufrieden zusammen und ich machte mich auf dem Weg zu Dundee, der in der zunehmenden Hitze arg leidete. Grund genug gleich zum Doldensee zu fahren und nach einer Umrundung plantschten wir mehr als ausgiebig und genossen das kühle Nass. Dundee ruderte richtig lange im See umher und fühlte sich sichtlich pudelwohl. Am Samstag war es dann mal wieder soweit, es wurde Zeit für ein FLY HARD und mittlerweile schon der zehnte Teil einer Reihe die stets Adrenalin pur verspricht. Es sollte auch dieses mal nicht anders werden und so machte ich mich mit Olli und Thomas um 2.00 Uhr Nachts auf den Weg in's Kaunertal. Die Strecke lief Dank der Uhrzeit problemlos und so waren wir schon um 4.00 Uhr Morgens an der unbesetzten Mautstelle der Gletscherstraße angekommen. So konnten wir kostenlos die faszinierende Straße bis zur Station am Weißenseeferner auf 2750m Höhe hinauf fahren. Es war selbst hier mit 12° deutlich zu warm und es polterten bereits um diese Zeit zahlreiche Steine aus den Nordflanken herab. Im Schein der Stirnlampen packten wir unsere Ausrüstung zusammen um bald in den Moränen des Gletschers anzusteigen. Bald erreichten wir das leider schmelzende "ewige Eis" und mußten bald unsere Grödeln anlegen. Ziemlich hart ging es im unteren Teil ab, während sich hinter uns schön langsam die Morgendämmerung breit machte. Bei fantastischen Stimmungen erreichten wir das bereits über 3000m gelegene Falginjoch, wo der knackige Westgrat ansetzt. Runter mit den Grödeln und ab in den Fels, der mit besten Granit über zahlreiche Zacken und Stufen zum Hauptgipfelaufbau hinüber leitet. Olli bekam dann schon die ersten Anzeichen der Höhe zu spüren, denn es wurde Ihm schwindelig und auch die Kraft ging aus. Ohne Akklimatisation mit dem Auto ist das halt so eine Sache, aber Er kämpfte sich tapfer weiter den Grat hinauf. Über uns fegten die Wolken über den Gipfel und zeigten deutlich eine unangenehme Windgeschwindigkeit an, was alles andere als optimale Aussichten waren. Bald tauchte die Sonne am Horizont auf und tauchte die Hochgebirgslandschaft in ein sanftes Licht. Steil arbeiteten wir uns zahlreiche Kletterstellen bis zum zweiten Grad empor bis es plötzlich abflachte und wir das gigantische Plateau der Weißseespitze 3532m erreichten. Wenige Meter über den Gletscher und ich stand als erster am Gipfelkreuz, suchte mir ein windstilles Plätzchen um noch auf Olli und Thomas zu warten, die wenig später glücklich den höchsten Punkt erreichten. Das Panorama von der Weißkugel über Ortler bis zu den Dolomiten schier grenzenlos. Dazu die gigantische Gletscherfläche des Gepatschferners, der die größte zusammenhängende Eismasse der Ostalpen darstellt und so fast arktisch anmutende Eindrücke hinterlässt. Leider fegte der Wind nach wie vor mit Böen jenseits von gut und Böse über den Gipfel und als ich im Netz am Sonnblick die Werte abfrug kam ein ähnliches Bild, denn mit Spitzen um 60 Km/h sah es dort nicht besser aus. Interessanterweise ging am Patscherkofel er Wind rapide in die Knie, so daß wohl nur das oberste Windfenster so ausgeprägt war. Nach einer Weile entschieden wir uns auf der Skiroute Richtung Osten/Zahn etwas abzusteigen um zu sehen ob nicht doch was geht. Zwischen einigen Spalten marschierten wir das sich endlos ziehende Gelände in zunehmender Hitze den Kamm entlang. Olli tat sich zusehends schwerer und war eigentlich bereits bedient. Zwei Plätze boten sich an, aber der Wind war immer noch deutlich über 40 Km/h, so daß wir noch an der Schulter des Zahns auf ca. 3300m ums Eck schauten und siehe da hier wurde es ruhiger, während über uns immer noch die Wolken durchrauschten. Der Ausläufer des Gepatschferners bot die ideale Neigung und wir legten aus, auch wenn Olli gut zureden brauchte, denn Er wollte lieber absteigen, doch wir konnten es Ihm noch ausreden, so daß Er doch seinen schönen Supair Leaf 2 light auslegte. Höhe, Erschöpfung, Ausgesetztheit....alles Dinge die zuviel sein können, doch Er hätte es fürchterlich bereut....denn tapfer zog Olli als erster seinen Schirm auf und hob im Banne der riesigen Eisflächen souverän ab zum Fly Hard X. Wenig später der Thomas, der mit seiner ruhigen Art nicht den geringsten Zweifel aufkommen ließ und zuletzt ich, so daß wir alle den Himmel über den Ötztaler Bergen bevölkerten. Es folgte ein Traumflug über die endlosen Eismassen des Gepatschferners, ein Erlebnis was unvergessen sein wird und die Luft war ruhig, auch wenn es wenig über uns immer noch Starkwind gab. Thermisch war es nur ganz sanft zu spüren und so konnten wir alle soft unterhalb des Gepatschhauses landen. Überglücklich fielen wir uns in die Arme und feierten den Erfolg. Nach dem zusammenlegen marschierte ich zur Mautstraße und wurde vom dritten Auto, einem netten Holländerduo mitgenommen, während Olli und Thomas schon zum Landebier im Gepatschhaus liefen. Es dauerte nicht lange und ich kam mit dem Duster hinzu und wir ließen es beim kühlen Radler (schleck!!) ausklingen. Zufrieden und vor Eindrücken satt fuhren wir wieder nach Hause, wo nach abliefern meines Fliegerteams am Buchenberg, schon Dundee auf mich wartete. Bei der Hitze war es klar, ich marschierte mit ihm gleich in die kühle Tuffsteinschlucht bei Bernbeuren, was Dundee sichtlich wohltat. Am Sonntag schlug das Wetter langsam um und es gewitterte den Großteil des Tages. Zwischendurch konnte ich mit Dundee aber in einer trockenen Phase eine Runde bei Bernbeuren drehen. Dabei fanden wir einen netten kleinen Berg, der mit Aussichtsbank und Flugtauglichkeit als Übungshang ausgestattet war. So war das Wochenende mehr als perfekt genutzt und das Schlechtwetter zum Wochenstart kann kommen. Zumindest ab Dienstag Nachmittag wird es besser und ab Mittwoch stellt sich wieder Hochdruck ein....somit sollte doch mal wieder was gehen. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen angenehmen Start in die neue Arbeitswoche!!!

27/07/2020 - 30/07/2020 Ein ganz normaler Wochenstart, denn schon lief wieder das gute, alte Hörnle (Magic 3). Diesmal allerdings zum oberen Startplatz, denn am unteren weidete eine Schafherde. Die Stimmung sensationell und der Wind passte (wie immer) nicht, er kam von hinten. Allerdings nicht stark und so stand einem Start nichts im Wege. Flott angelaufen und schon hob ich ab und konnte meinen Montagsflug mit Blick auf den Staffelsee genießen. Die Landung erfolgte sanft, aber im äußersten Eck, da Mäharbeiten durchgeführt wurden. Schnell packte ich zusammen und fuhr nach Hause, wo es gleich mit meiner hübschen Sofie und Dundee weiter in die kühle Kronbachschlucht ging. Überall rauschte und plätscherte es, an den Kaskaden spiegelte sich das Sonnenlicht um ein zauberhaftes Bild mit dem klaren Wasser zu ergeben. An unserer herrlichen Gumpe legten wir natürlich eine Plantschaktion ein, ehe wir gemütlich oberhalb der Schlucht zurückkehrten. Am Dienstag startete der Westwind voll durch und das Ergebnis der Unfliegbarkeit war klar, aber am geschützt (Lee) gelegenen Skihang konnte ich dennoch tätig werden. Nach einem ungemein malerischen Aufstieg legt ich bei leichten Rückenwind aus und hob nach wenigen Schritten ab. Na also, es geht doch und schon kreiste ich über dem Tal. Irgendwie wohl ein Alleinstellungsmerkmal (Ha! Ha!) das ich voll genoß. Wenig später landete ich soft, legte zusammen und fuhr gleich weiter zu Dundee. Bei der Hitze war es klar, der Weg führte uns über den versteckten Bodenlosensee zum Teufelsbach, wo wir ausgiebig plantschten. So abgekühlt schlossen wir durch kühlen Wald die Runde und fuhren zufrieden nach Hause. Der Mittwoch sollte eigentlich Störungswetter bereit halten, aber im Endeffekt spielte sich das meiste in der Nacht zuvor ab und am Morgen waren nur noch die Reste zu sehen. Im Lauf des Tages wurde es dann trocken und deutlich besser, so daß ich mich am Buchenberg verlustieren konnte. Ein flotter Aufstieg führte mich zum Startplatz wo ich es mit leichten Rückenwind zu tun hatte. Olli erwischte mich derweil beim "stalken" (Ha! Ha!) mit der Startplatzwebcam. Am hintersten Ende legte ich aus und mogelte mich hinaus. Es folgte der übliche Flug mit Blick auf die Füssener Seenplatte und schon landete ich soft und zufrieden beim Auto. Noch schnell zusammengelegt und ab nach Hause, wo ich mich mit meiner hübschen Sofie und Dundee gleich auf den Weg zum Bodenlosensee machte. Schon zeigte sich auch wieder mehr die Sonne und wir landeten alle zum plantschen im herrlich frischen See. Am Donnerstag lief es wieder genauso, denn es bot sich ebenfalls heißes Traumwetter und schon fand ich mich beim walk and fly im Skilifthang. Perfekt anstehender Wind, keine Kühe und schon war ich in der Luft. Etwas thermisch rucklig, aber problemlos beherrschbar und bald landete ich sanft am Auto. Schnell zusammengepackt und ab zu Dundee, der schon Hitzegeplagt wartete. Klar das wir nochmals in die kühle Kronbachschlucht flüchteten, denn hier geht's Dundee gleich viel besser und er kann plantschen, wie auch baden soviel er will. Nun folgen zwei weitere Hammerhitzetage, ehe am Sonntag sich gewittriges Schauerwetter breit macht. Grund genug die nächsten Aktionen zu planen, aber dazu natürlich mehr am Wochenende. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein erholsames, wie auch erlebnisreiches Wochenende!!!

24/07/2020 - 26/07/2020 Der Freitag war eigentlich ein reiner Gewittertag, aber irgendwie ließen sich zwischen den Fronten doch glatt zwei walk and fly integrieren. Beide bei halbwegs passablen Wind und eindrucksvoller Stimmung, wobei beim zweiten ziemlich übeles Gestrüpp den Start etwas spannend machte. Dennoch zweimal gestartet, geflogen, genossen und soft gelandet. Mal ehrlich, wenn das keine Ausbeute ist und so ging's zuletzt gleich Heim zu Dundee. Es folgte die obligatorische, mit Blumen verzierte Plantschtour zum See, wobei uns zuletzt ein Gewitter noch beim Rückmarsch erwischte. Dann kam der Samstag, ein tag der nicht so gut prognostiziert war, aber immer noch deutlich besser als der Sonntag und so setzte ich wieder einmal am westlichen Allgäuer Alpenrand eine Tour an. es war schon problematisch den Namen des Gipfels zwischen Hochgrat und Rindalphorn heraus zu bekommen, denn in den Karten ist er nicht angegeben. Letztlich fand ich ihn im Netz, den Gelchenwangerkopf 1800m und schon traf ich mich zuversichtlich mit Reiner, Olli und Adrian an der Buchenbergbahn. Hier tröpfelte es noch etwas, was unseren Olli (wuisln) schon mal beunruhigte. Über Füssen, Immenstadt und Oberstaufen fuhren wir nach Steibis um an der dahinter liegenden Hochgratbahn zu parken. Der offizielle Landeplatz gleich mit gespannten Zäunen, für weitere Parkpläzte, deutlich erschwert. Hier riss der Himmel auf (Olli wieder entspannt), so daß wir in einer traumhaften Morgenstimmung losspeedeten. Zunächst noch auf einem Fahrweg, dann aber bald enorm aufsteilend über mehrere herrlich gelegene Alpen in den Kessel unter den Nagelfluhwänden von Hochgrat und Gelchenwangerkopf. Das Tempo hatte es in sich, aber diese Truppe ist einfach ungemein homogen und somit ausgeglichen in vorderster Front unterwegs....Respekt! Nach mehreren malerischen Wasserfällen erreichten wir den Einstieg in die versicherte Nagelfluhwand zur Brunnenauscharte. Drahtseile, Metallstufen und unzählige Knie vernichtende Holztreppen leiteten uns in den schmalen Einschnitt hinauf. Hier machte sich dann ein großartiges Panorama nach Süden auf und gleichzeitig die Tatsache alles richtig gemacht zu haben. Früher Aufbruch und am Alpenrand, denn weiter inneralpin waren die höheren Berge eingehüllt. Flott fegten wir noch den Grat bis zum höchsten Punkt des Gelchenwangerkopfes hinauf und es machten sich Wiesen breit die wieder mal ihres Gleichen suchen. Fast schon südländisch anmutend machte sich ein perfektes Startgelände vor uns auf. Klar, das wir unsere Schirme gleich auslegten und uns um die besten Plätze streiten mussten (Ha! Ha!). Der Wind stand top aus SW an und so sollte der Flug über die Brunnenauscharte in's Lee kein Problem werden. Letztlich übertrafen die Verhältnisse unsere Erwartungen, denn einer nach den anderen wurde, nach souveränen Starts, ultrasoft angehoben und wir konnten schon am Gipfel die eigentlich extrem flache Kante überfliegen. Wahnsinn, was für ein genialer Start und so genossen wir alle unseren mehr als verdienten Flug in diesem traumhaften Kaiserwetter. Das satte Grün der Alpen unter uns, dahinter die urigen Nagelfluhwände als dramatischer Hintergrund und zuletzt ein knackiger Landeplatz der eine perfekte Einteilung notwendig macht. Reiner und Adrian landeten optimal in dieses Nadelöhr und nur Olli verzichtete auf den Nervenkitzel , da Er entspannt an der dahinter liegenden Alpe landete. Mehr als zufrieden legten wir zusammen und fuhren mit einem grandiosen Erlebnis aufgestockt nach Hause. Mittags kamen dann die Haders und da war es klar das außer grillen auch eine Weidensee Plantschrunde mit Dundee anstand. Alle hatten einen Mords Spaß und damit mein Bube auch auf seine Kosten kam umrundeten wir den See gleich zweimal. Trotz der ganzen Aktionen blieb immer noch Zeit für unsere neues Bad, wo ich noch einen Großteil fliesen konnte....Effizienz hat halt einen Namen: megaextremesport (Ha! Ha!). Am Sonntag stellte sich wechselhaftes Wetter ein und somit weitere Zeit für's Bad, aber es ging sich in einem sonnigen Fenster auch eine schöne Dundeerunde zum Langegger Weiher aus, wo wir die Tour bis zum ehemaligen Lehenhof ausdehnten. So war auch der Sonntag optimal genutzt und die neue Woche kann kommen. Wettertechnisch schaut es ganz gut aus und höchstens der Mittwoch schwächelt. Also mal sehen was da so geht und somit wünsche ich Euch allen einen entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!

20/07/2020 - 23/07/2020 Die Woche begann mit traumhaften Wetter und da bot sich das gute, alte Hörnle (Magic 3) an. Flott stieg ich über den steilen Nordweg zum Startplatz an der Bergwachthütte an. Denn obersten Startplatz ließ ich gleich fallen, denn zu stark haute der Westwind herein, während es hier etwas unterhalb nahezu ruhig war. Schnell legte ich aus, zog auf und war schon in der Luft über Bad Kohlgrub. Der Flug war herrlich und bot fantastische Ausblicke zu den Staffelseen. Im Landebereich wurde der Westwind wieder massiv stärker und ich hatte Mühe am Windsack zu landen, aber mit Beschleuniger konnte ich eine Punktlandung hinlegen. Noch rasch zusammen gepackt und Heim gefahren, wo es gleich mit meiner hübschen Sofie und Dundee weiter zum Doldensee ging. Die Abkühlungwar an dem heißen Tag auch dringend notwendig und mehr als angenehm. Am Dienstag brachte das Wetter ebenfalls einen fantastischen Sonnentag und schon konnte ich vor der Füssener Seenplatte ein ungemein stimmiges walk and fly abziehen. Der Wind stand bestens an und so war der Start ein leichtes, gefolgt von einem feinen Flug mit grandioser Aussicht. Die Landung soft beim Auto und schon legte ich wieder zusammen. Schnell Heim zu Dundee und ab bei der Hitze in die kühle Kronbachschlucht, w es an allen Ecken, wie auch Enden nur so plätscherte und rauschte. Klar das wir wieder eine obligatorische Plantschaktion einbauten und zufrieden den Rückweg antraten. Am Mittwoch gewitterte es unentwegt, aber mit viel Glück konnte ich zwischen den Fronten ein düsteres walk and fly durchziehen. Nach der Landung eilte ich gleich zu Dundee und marschierte in einem weiteren trockenen Fenster über den versteckten Bodenlosensee zum Teufelsbach. Immerhin war so der vermeintlich grausame Tag noch gut genutzt und wir kehrten zufrieden nach Hause zurück. Am Donnerstag stellte sich wieder traumhaftes Wetter mit W/SW Wind ein und da war es klar das ich wieder mal am Weststart tätig wurde. Ein malerisch stimmiger Aufstieg führte mich zum herrlich gelegenen Startplatz. Der Wind soft aus der perfekten Richtung und schon war ich nach wenigen Schritten in der Luft. Es trug richtig gut so daß ich hoch über dem Landebereich ankam. es folgten noch etliche Kreise über dem Tal ehe ich zur Landung ansetzte und sogleich zusammenpackte. Danach schnell nach Hause und Dundee in's Auto verstaut, denn die nächste Gewitterfront stand an und schon packten wir die nah bei Bernbeuren gelegene Tuffsteinschlucht an. Es rauschte und sprudelte an allen Ecken und Enden. Natürlich bauten wir eine Plantscheinlage an der unteren Kaskade ein, ehe wir die Runde über den obersten Wasserfall schlossen und zufrieden zum Auto, vor eintreffen des Unwetters zurück kehrten. Nun folgt ein durchwachsener Freitag, ein etwas besserer Samstag und ein wieder grausiger Sonntag, was die Tourenausbeute für das Wochenende eher schwierig werden lässt, aber mal sehen was dennoch geht. Somit wünsche ich Euch allen ein erholsames Wochenende!!!

17/07/2020 - 19/07/2020 Der Freitag kam mit abgrundtiefen Schauerwetter, samt Platzregen am Alpenrand daher und da grenzte es fast schon an einem Wunder das ich dabei ein kleines Fenster für ein walk and fly ergattern konnte. Wie gestört rannte ich über die ehemalige Skipiste zur kleinen Hütte auf der Schulter hinauf, denn im Rücken nahte bei Nesselwang schon die nächste Front. Ruckartig legte ich aus, der Wind stand passend an und schon hob ich ab. Gemütlich flog ich über den Talort Richtung Landebereich, während die Front herein drückte. Im Landeanflug wurde es dann noch gehörig nass, aber ich setzte sicher auf und verstaute den Schirm ungepackt im Transporter. Wenig später kam kurz wieder die Sonne heraus und ich konnte meinen Flügel sogar noch trocknen. Später holte ich Dundee zu Hause ab und wir drehten doch glatt noch eine Plantschtour zum völlig einsamen Doldensee, was den Tag so richtig herrlich abschloß. Zufrieden fuhren wir nach Hause und das Wochenende kann losgehen. Am Samstag stand in erster Linie das neue Bad an und so werkelte ich mit meiner hübschen Sofie schon mal den halben Tag, ehe wir mit Haderair Manuel und Kids uns am Skilifthang trafen. Zuvor sagte ich Ihm schon Er wäre wieder mal zu spät (Ha! Ha!) und zum Dank gab's massiven Seitenwind, den die Windräder drehten nach und nach von W/NW auf NO. Zuerst rannte ich schnell hinauf und hatte einiges zu tun um abzuheben und danach stiegen wir alle, samt Dundee nochmals auf und Haderair  dran, zumal ich ja auch den zuvor geöffneten Zaun schließen musste. Der obligatorische Landwirtanschiss war schnell gelärt, da ich den Zaun ja wieder schloß, was offenbar im letzten Jahr einige male nicht der Fall war, was wie üblich für Vollpfosten gilt und der sauer werdende Bauer verständlich ist, wenn seine Tiere auskommen. Haderair legte dann einen astreinen Seitenwindstart hin, allerdings bremste Er einen Tick zufrüh an, mußte noch einige Schritte laufen, was Höhe kostete und Er mit Bravour den unteren Zaun vor den Augen des Bauers killte. Der lachte aber nur und flickte es wieder, während Haderair im Landebereich mit einem Rumms in die Wiese einschlug...die Manuel Klassik Landung, aber immerhin ein Flug. Nach dem zusammenlegen fuhren wir noch zum nahen Dachssee hinüber und legten eine Plantschrunde ein. Am Sonntag hatten wir dann mal wieder Kaiserwetter und nicht dieses dampfende, neblige Chaos, was vor allem für den Westen galt. Grund genug in den Bregenzerwald zur Winterstaude 1877m zu fahren. Mit dabei Olli und Adrian, währen Thomas schon vor Ort auf uns wartete. Freie Straßen brachten uns schnell nach Schetteregg und schon befanden wir uns in genialer Morgenstimmung im Aufstieg. Steil leitete der Steig in das Kar unter den Felsrippen der Winterstaude. Tiefes Grün unter strahlend blauen Himmel, bei immer fantastischer werdender Aussicht, einfach eine Traumroute, die sich kurz vor dem Grat noch seilversichert hinauf schlängelte. Problemlos marschierten wir dann noch den herrlichen Grat zum spitz aufragenden Gipfel mit seinem großen Kreuz hinauf und genossen den spektakulären 360° Blick. Vom Bodensee über die Schweizer, Allgäuer, Lechtaler, Ammergauer bis zu Bayerischen Vorbergen reichte die Schau und schon machten wir uns auf die Suche nach einem Startplatz, was in dem erstaunlicherweise extrem hohen, struppigen Gras gar nicht so leicht war. Zusätzlich war unterhalb des Kammes ein ungünstiger Weidezaun gespannt um es noch spannender zu machen. Östlich des Gipfels fand sich nur äußerst unebenes, struppiges Gelände und so wurden wir westlich fündig, was einen Start in's Lee, mit anschließenden Schartenüberflug auf die Nordseite verlangte. Olli und ich legten als erstes aus um einen Versuch zu wagen. Nach dem üblichen "überschießen" war Olli in der Luft und flog den Bogen zur Scharte und packte den Überflug. Ich haute mich als zweites raus und hatte ebenfalls kein Problem über die Einkerbung zu gelangen. Während wir so beide den Traumflug über den immergrünen Winterstaude Steilwiesen genossen legten auch Adrian und Thomas aus um uns souverän zu folgen. Wieder einmal 100% Erfolg und so war der Himmel über Schetteregg bunt mit unsren Flügeln gefüllt. Soft landeten wir alle unterhalb des Parkplatzes oder besser gesagt fast alle, denn unser armer Olli rutschte aus und bombte ein (Ha! Ha!), aber dafür haben wir ja Protektoren. Mehr als zufrieden fuhren wir nach Hause und am Nachmittag ging's mit Dietl, Nicole und den Kids zum Weidensee, den ich mit Dundee noch umrundete, zum plantschen, so daß alle auf Ihre Kosten kamen. Nun folgt noch ein schöner Montag ehe sich die Gewitterstimmung wieder anhebt und die tage wohl eher ungemütlich werden, aber wir werden sehen was so geht und in diesem Sinne wünsche ich Euch einen angenehmen Start in die neue Arbeitswoche!!! 

13/07/2020 - 16/07/2020 Start frei für die neue Woche und schon fand ich mich am Skilifthang wieder. Malerische Stimmungen im Aufstieg, ein Kuh befreiter Startplatz und ein perfekt anstehender Wind aus NO. Was wollte ich mehr und schon legte ich meinen Flügel aus. Wenige Schritte, schon war ich in der Luft um meinen verdienten Flug zu genießen. Nach einer soften Landung legte ich flott zusammen und fuhr gleich weiter zu Dundee. Der Abwechslung halber packten wir dann den herrlichen Weg zum versteckten Waldsee an, wo natürlich keine Menschenseele unterwegs war und so hauten wir uns in das kühle Nass, wobei nur die unzähligen Mücken das Vergnügen etwas verkürzten. Am Dienstag weiterhin strahlendes Kaiserwetter und Baustellenmassig wurde ich mal nach Rückholz geschickt und so bot sich die unweit gelegene Alpspitze oberhalb von Nesselwang an. Über den spektakulären Wasserfallweg sprintete ich ziemlich flott, immer durch kühlen Wald geschützt zum Startplatz hinauf. Die Stimmung sensationell, der Wind perfekt aus NW und schon legte ich beim Windsack meinen Montana aus. Zwei Schritte und ich hob ab um den herrlichen Flug über Nesselwang mit weiten Blicken zu genießen. Leichte Thermik sorgte für Startüberhöhung, was den Flug noch ausdehnte und ich ziemlich hoch über den Landewiesen bei der Talstation ankam. Nach zahlreichen Kreisen setzte ich sanft beim Auto auf, legte zusammen und fuhr gleich zu Dundee. In den kühlen Wäldern Bernbeurens drehten wir dann noch eine einsame und bunt blumenreiche Runde. Eine griabige Brotzeit am Weiher und wir ließen den Tag so gemütlich ausklingen. Am Mittwoch sollte es mit der Herrlichkeit wieder vorbei sein, aber ich fand dennoch ein kleines Fensterl zwischen den Fronten und konnte so ein stimmiges walk and fly abgrasen. Gerade rechtzeitig legte ich aus, flog genussvoll über den Talort, landete und legte schon wieder vor eintreffen des nächsten Regenbandes zusammen. Im Platzregen fuhr ich Heim und hatte aber auch mit Dundee ein weiteres Sonnenfenster bei der Tour zum Weidensee, wo wir sogar ausgiebig plantschen konnte. Am Donnerstag sollte es dann ganz aus sein und sich Dauerregen einstellen, aber wie üblich fand ich ein winziges, gar sonniges Fenster um am Skilifthang aufzusteigen. Verhungern mußte ich auch nicht, denn es gab zahlreiche Himbeeren und Erdbeeren....mmmmh! Am Startplatz waren die Kühe auch ziemlich weit entfernt und desinteressiert, so daß ich flott auslegte. Der zum teil böig, stürmische SW von hinten war dagegen eher nicht der Knaller. Immer wieder rollte es meinen Schirm auf, aber in einer halbwegs ruhigen Phase rennte ich wie gestört los und konnte abheben. Na also geht doch, allerdings mußte ich arg aktiv Fliegen um Klapper zu vermeiden, sprich es beutelte mich arg bis ich in den Landebereich kam. Hier wurde ich dann noch ziemlich Rückwärts versetzt ehe ich zum landen kann, aber egal Hauptsache einen Flug eingesackt und schon fuhr ich weiter zu Dundee, wobei Platzregen einsetzte. Kaum war ich mit Dundee am Dachssee, wurde es wieder kurzeitig trocken und wir konnten in die Umrundung sogar eine Plantschaktion einbauen. Nun folgt noch ein durchwachsener Freitag ehe sich das Wetter am Wochenende langsam bessert, wobei der Sonntag wohl der bessere Tag sein wird. ich wünsche Euch allen auf alle Fälle ein erholsames, spannendes und ereignisreiches Wochenende!!!

10/07/2020 - 12/07/2020 Der Freitag kündigte bereits den Wetterwechsel mit windiger Stimmung an und da war es ein glücklicher Zufall das ich am Skilifthang noch ein walk and fly ergattern konnte. Die Kühe waren abseits, Thermik gab es auch und so flog ich in bockiger Luft dem Landebereich entgegen. Nach dem zusammenlegen ging's gleich weiter zu Dundee, der es nicht erwarten konnte bei der schwülen Luft in's Wasser zu kommen. So umrundeten wir den Weidensee, wie schon so oft und legten eine ausgiebige Plantschrunde ein. Am Abend begann dann das Grauswetter und es schüttete die ganze Nacht hindurch und auch der Samstag versank im Siff. Es gab allerdings genug in unserem Haus (Bad Ausbau) zu tun, doch am Nachmittag bot sich kurzzeitig ein trockenes Fenster, mit einigen Lichtblicken, um mit Dundee an den nördlichen Ausläufern des Weichberges eine kleine Runde zu drehen. Am Sonntag war es dann soweit, eine weitere offizielle walk and fly Tour in's Lechtal stand an. Ziel dieses mal von Kelmen aus die darüber aufragende Hintere Steinkarspitze 2215m. Am Parkplatz vor Ort machte sich eine schlagkräftige Truppe mit Ivonne, Reiner, Frank, Dietl, Olli, Thomas und Haderair (Respekt Manu, Respekt!!!) auf den Weg. Bei traumhaften Wetterbedingungen stiegen wir durch lichten Wald in das Kelmer Jöchle 1852m empor, wobei dieser Pass auch der Schlüssel für den Flug war, denn er mußte überflogen werden. Die Sonne strahlte von einem blauen Himmel und die Startwiesen des Gipfel leuchteten uns bereits entgegen, aber es mußte noch der Kessel durchquert und der steile Gipfelhang gepackt werden. Als wir uns immer höher schraubten bildete sich immer mehr Nebel und aus dem gerade noch traumhaften Wetter wurde eine regelrechte Suppe als wir den herrlichen Gipfel erreichten. Es folgte das unausweichliche: Parawaiting! Doch immer wieder riss die Wolkendecke auf und zauberte fast schon mystische Stimmungen an den Himmel. Nach gut 1 1/2 Std. war es soweit, die ersten "Löcher" machten sich breit und schon legten wir alle verteilt über den Gipfel unsere Flügel aus. Immer wieder schoben sich Nebelbänke durch und vereitelten die ersten Ansätze von Motivation, aber dann packte es Frank und haute sich in ein freies Fenster hinaus. Die Bilder sind der reine Wahnsinn, wie sich Frank an den senkrechten Wänden der Knittelkarspitze durch das Kar bewegt. Ebenfalls souverän folgte Dietl, Olli und Ivonne, während das Wetter immer besser wurde. Während Haderair sich startklar machte haute sich auch Thomas direkt vom Gipfelkreuz hinaus. Der Startplatz selbst ist steinig, steil und bricht seitlich ab, also nicht unbedingt Anfängertauglich, aber Manuel "Haderair" ließ sich nicht beirren und bewies "Eier" und hob problemlos ab. Nun folgte noch reiner mit einem perfekt kontrollierten Start, ehe ich mich als Schlußlicht auf den eindrucksvollen Flugweg machte. Problemlos überflogen alle das Kelmer Jöchle und kreisten über Kelmen, wahrlich ein genialer Flug auf den wir solange Nebelmassig warten mußten, aber wir wurden belohnt. Soft setzte einer nach dem anderen in Parkplatznähe auf  und es bildete sich ein bunter Teppich aus zahlreichen Schirmen. Zufrieden und glücklich legten wir unsere Flügel zusammen und fuhren zum wohlverdienten Landebier. Danach ging's schnell Heim und der schon wartende durfte noch eine lange Runde um den Bodenlosensee drehen. Plantscheinlage zum abkühlen natürlich inklusive und so waren alle an dem Tag glücklich. Der nun folgende Wochenstart schaut zunächst ganz rosig aus, aber ab Wochenmitte werden sich wieder Tiefdruckgebiete breit machen, aber mal sehen was wir so anstellen können. In diesem Sinne einen angenehmen Start in die neue Arbeitswoche!!!

06/07/2020 - 09/07/2020 Ein faszinierender Montag läutete die Woche ein, denn eigentlich hatte ich kaum Hoffnung bei den miserablen Prognosen und schon am Morgen fegte ein böiger Westwind vor unserer Haustüre. Allerdings fand sich am Buchenberg (Magic 3) ein Fenster mit strahlend blauen Himmel und Sonnenschein. Die Windmessanlage meldete kaum oder schwachen SW mit 4 Km/h und ich dachte mir das gibt's doch nicht, während am Blomberg Böen über 40 Km/h durchbrausten. Egal, Gelegenheit macht Flüge und schon stieg ich flott in malerischer Stimmung zum altbekannten Startplatz auf. Weit reichte der Blick in die Ammergauer Bergwelt und über die Füssener Seenplatte als ich meinen Schirm auslegte. Zwischen leichten Böen aus SW gab es immer wieder Nullwindphasen und genau in so einer zog ich auf. Schon war ich in der Luft und genoß meinen Flug als Alleinstellungsmerkmal. Nach einer soften Landung beim Auto legte ich schnell zusammen und machte mich auf den Weg zu Dundee, der schon wie üblich ungeduldig wartete. Natürlich ging's wieder zu einem Gewässer, besser gesagt dem einsamen Doldensee, wo wir logischerweise eine Plantschrunde einlegten und somit mehr als zufrieden waren. Der Dienstag zog ebenfalls eine Schönwetteraktion an Land und schon fand ich mich beim Aufstieg zum guten, alten Hörnle (Magic 3) wieder. Der Wind blies ordentlich aus Ost herein und oberhalb des Bergwachthüttenstartplatzes standen noch zwei Kühe, was mich gleich hier auslegen ließ. Ein Schritt und schon war ich in der Luft, konnte sogar soaren und genoß den Blick auf den Staffelsee und Bad Kohlgrub. Im Landebereich mußte ich kurzzeitig sogar den Beschleuniger einsetzen um nicht nach Saulgrub geschoben zu werden, aber letztlich setzte ich sanft exakt am Windsack auf, legte zusammen und fuhr gleich Heim zu Dundee. Bei der Wärme war es klar, wir flüchteten in die kühlen Wälder beim Geldloch, unserer versteckten Nagelfluhöhle. Nach einer Rundtour durch die Wasserfallkaskaden, einem Besuch der Höhle und einer Plantschaktion, kehrten wir zufrieden wieder zum Auto zurück. Am Donnerstag wurde es schon deutlich windiger, aber dieser kam satt aus W und so bot sich der elegante Weststartplatz mal wieder an. Flott stieg ich auf und genoß die herrliche Stimmung aus vollen Zügen. Entspannt legte ich meinen Flügel aus und war in wenigen Schritten in der Luft, wo es erstaunlich gut trug. Problemlos steuerte ich den Landeplatz an und setzte in einer frisch gemähten Wiese auf. Am Rand arbeite ein Gemeindearbeiter mit einem Handmäher und führte sich gleich auf wie Sau. Ein Schwall an Beleidigungen unter der Gürtellinie fiel, ehe ich dem ganzen ein Ende setzte und von dannen zog. Mit manchen Figuren stimmt wirklich was nicht, aber egal ich fuhr Heim zu Dundee und wir packten bei der Hitze gleich die herrliche Runde zum Weidensee an. Nach der üblichen Umrundung plantschten wir ausgiebig und ließen den Tag ausklingen. Der Donnerstag sollte nochmals windiger werden, aber auch da fand ich das optimale Fenster um ein Flügerl am SO Start abzugrasen. Bei herrlichster Stimmung stieg ich auf, legte unter der Beobachtung von Kühen aus und war nach wenigen Schritten in der Luft. Sanft gleitete ich unter den Strahlen der wärmenden Sonne und den dunkelblauen Himmel zum Landebereich hinab. Nach einer soften Landung schnell zusammen gepackt und Heim zu Dundee gefahren. Nachdem es immer heißer wurde packten wir die am Ortsrand gelegene, kaum bekannte Tuffsteinschlucht an. Das glasklare Wasser hier ist immer noch besonders frisch, denn alles andere kühlt nicht mehr ab und so marschierten wir von Kaskade zu Kaskade und plantschten natürlich zwischendurch so richtig. Über die aussichtsreiche Hochebene kehrten wir zum Ausgangspunkt zurück und wir fuhren zufrieden nach Hause. Nun folgt ein heißer Freitag der im Nachmittag sich mit schweren Unwettern verabschiedet und am Wochenende bleibt uns zumindest ein sonniger Sonntag, denn der Samstag versinkt im Regen. Egal wie es auch kommt, ich wünsche Euch ein erholsames und erlebnisreiches Wochenende!!!

03/07/2020 - 05/07/2020 Am Freitag schaute es schon einmal ordentlich düster aus und es regnete immer wieder. Mit viel Glück konnte ich dennoch an der Alm ein kleines, trockenes Flugfenster ergattern, allerdings war der Aufstieg im Buschwerk ähnlich wie im Regen, denn alles war tropfnass. Ebenso kam ich dann am Startplatz bei Nullwind an, die Kühe im linken Teil des Feldes und so legte ich unbemerkt aus. Wenige Schritte und ich war in der Luft, überflog die erste Baumreihe, so daß ich gemütlich über der Alm kreiste. Problemlos setzte ich beim Parkplatz zur Landung an, setzte soft aus, packte zusammen und fuhr gleich zu Dundee. Das Wetter besserte sich etwas und wir umrundeten den Dachssee, wo ich eine Reihe herrlicher Bilder machen konnte. Zuletzt badeten wir ausgiebig im kühlen Nass und ließen den Tag gemütlich ausklingen. Am Samstag stellte sich wieder das Wetter um, aber nur langsam, doch dennoch war es die bessere Wahl, denn am Sonntag sollten die Windstärken wieder ordentlich zunehmen und da hätten wir in isolierten Seitentälern der Lechtaler an der Tauberspitze 2298m, unserem Wunschziel, nichts mehr verloren. Also traf ich mich mit Frank und Olli um halb sechs in Buching, während Reiner bereits Richtung Stanzach selber fuhr. Über Reutte war der kleine Ort bald erreicht, ein Auto blieb unten während wir mit Frank seinem Nuggetschmiede Traumgerät die verwinkelte Straße Richtung Namlos hinauf fuhren. Am Eingang zum Schafkar parkten wir und legten gleich los. Während hier im Winter Skitourenkarawanen Richtung Elmer Muttekopf unterwegs sind ist hier im Sommer garnichts los und von einem Weg ganz zu schweigen. Spannend mußten wir mehrmals den Wasserfall überqueren, uns durchs Latschengewirr einen Weg in das Kar suchen ehe es auf einer endlosen Schotterreiße Richtung Steilstufe ging. Das Wetter war besser als erwartet, frei Sicht und nur noch hohe Wolkenfelder der Restfeuchte des Vortages. An der Steilstufe galt es schon einmal eine ausgesetzte Kletterstelle I-II zu überwinden um die darüber liegenden steilen Wiesen zu erreichen. Weglos durch das tropfnasse Steilgras, klar das wir alle nasse Socken hatten. Mühsam erreichten wir den Moränensattel im Kar, wo ein kleines Schäferhütterl steht und zum ersten mal der gigantische Hang zu unserem Startplatz in Sicht rückt. Dieser Abschnitt hatte es dann nochmal so richtig in sich, denn er schien kein Ende zu nehmen, aber der Lohn diesen unglaublichen Fleck zu erreichen war jede Anstrengung wert. Wahrscheinlich sah diese Rampe noch nie einen Gleitschirm und so war die Freude groß als wir diesen spektakulären Startplatz zum ersten mal sahen. Olli und Frank legten gleich aus während Reiner und ich noch die bröslige Kletterei I-II zum Gipfelkreuz in Angriff nahmen. Herrlich ausgesetzt leitet diese über mehre Felszacken und eine Rinne zum selten besuchten Gipfel. Laut Buch 2020 zwei Eintragungen, was Bände spricht und meine Tourenauswahl nur bestätigt. Vorsichtig kletterten wir wieder zurück und ich erreichte den Startplatz gerade zur rechten Zeit um noch den Abflug von Frank und Olli zu filmen. Was für ein Startgelände, welche dramatische Felskulisse für einen Flug und so machte auch ich mich an den Start und war nach wenigen Schritten in der Luft, während hinter mir noch Reiner auslegte. Der erste Hammerflug 2020, denn mit Corona und den oftmals wirren Wetterverhältnissen lässt sich solch ein anspruchsvolles Unternehmen nicht durchziehen. Alle vier konnten wir problemlos den weiten Flugweg in's Lechtal packen und soft bei Stanzach auf einer abgemähten Wiese landen. Reiner fuhr schnell mit Frank noch dessen Wohnmobil am Schafkar abholen und schon konnten wir unser Landebier genießen. Ein tag der wieder in die Geschichte eingeht und in Erinnerung bleiben wird. nach der nach Hausefahrt packte ich gleich Dundee in's Auto und wir drehten eine angenehme Runde zum Doldensee, denn Dundee war es sowieso wieder zu warm. Am Sonntag kam es dann wie ich es ahnte, es war zwar schön, aber windig und ich freute mich ungemein die Tour am Vortag durchgezogen zu haben. In Haus und garten gab es viel zu tun und so marschierte ich am Nachmittag entspannt mit Dundee in die kühle Kronbachschlucht, die immer ein Erlebnis ist. Angenehm kühl, saftig grün, mit gurgelnden Wasser an allen Ecken und Enden. Natürlich bauten wir eine Plantscheinlage ein und kehrten oberhalb der Schlucht über die weiten Wiesen zum Ausgangspunkt zurück. Nun folgt ein durchwachsener Montag, ehe ab Dienstag wieder Hochdruck ansteht und sicherlich die eine oder andere Tour generiert. Auf alle Fälle wünsche ich Euch einen angenehmen Start in die neue Arbeitswoche!!!  

29/06/2020 - 02/07/2020 Die Woche begann mit Dauerregen und das so stark das wir in der Arbeit nichts machen konnten. Zeit genug für unseren Badausbau und zumindest in einem halbwegs trockenen Fenster mit kleinen, blauen Sonnenlichtblicken konnte ich mit Dundee eine Runde an der Litzauer Schleife drehen. Das ganze über eine neue, landschaftlich sensationelle Route und schon kamen wir beide auf unsere Kosten. Im Anschluß noch den Obi in Schongau eingebaut und schon war alles perfekt genutzt. Der Dienstag schlug ebenfalls mit Kaiserwetter zu und schon befand ich mich am Weg zum Buchenberg (einer der Magic 3). Der Aufstieg extrem stimmig und der Uhrzeit entsprechend einsam. Am Startplatz ordentlicher Nordwind und so war ich nach wenigen Schritten in der Luft und konnte sogar über der Füssener Seenplatte genüsslich soaren. Nach einer sanften Landung ging's gleich weiter zu Dundee, mit dem ich dann entspannt Richtung Doldensee aufbrach, wo auch keine Menschenseele zu finden war und wir so in aller Ruhe plantschen konnten. Am Mittwoch ein weiterer Traumtag der mich schnell zum Weststart aufbrechen ließ. Ein malerischer Anstieg führte mich zum einsamen Startplatz, wo der Wind leicht aus West anstand und ich nach dem auslegen schnell abheben konnte. Es folgte der übliche Genußflug vor den Ammergauer Felspitzen ehe ich sanft am Auto landete. Schnell eingepackt und weiter zu Dundee der es kaum erwarten konnte "notzuwassern", denn es war wieder heiß ohne Ende, so daß unsere Plantschtour rund um den Weidensee führte. Herrlich ausgiebig ruderten wir im kühlen Nass umher. Der Donnerstag brachte Regenwetter, aber ich fand am Skilifthang doch noch ein Fenster um trockenen Fußes ein walk and fly durchzuziehen. Problemlos erreichte ich den kleinen Startplatz in der erweiterten Skipiste, legte schnell aus und war vor weiteren Regenfällen in der Luft. Sanft gleitete ich über dem Tal und landete zuletzt soft beim Auto. Schnell Heim zu Dundee und ab zum Bodenlosensee, den wir wie üblich umrundeten und eine Plantscheinlage einleiteten. Die Gewitter streiften uns nur brummelnd, richteten aber weiter östlich in Garmisch und Tölz erheblichen Schaden an. Nun scheint nach einem durchwachsenen Freitag doch glatt ein Hochdruckwochenende auf uns zu zukommen, bevor am Montag schon die nächste Kaltfront hereinbricht. Vielleicht geht doch glatt mal eine größere Tour, aber mal sehen. Ich wünsche Euch allen auf alle Fälle ein erholsames und erlebnisreiches Sommerwochenende!!! 

26/06/2020 - 28/06/2020 Was für ein verrücktes Wetter und dann auch noch eine Hader Netzbau Aktion am Freitag. In Oy Mittelberg mußten wir einen Vodafone Funkmasten an das Glasfasernetz anschließen und es war klar das es mal wieder aus dem Ruder lief. Der tag wurde elendiglich lang, wobei noch arge Gewitterfronten hinzukamen, was das arbeiten auf einem Höhenzug im freien nicht einfacher machte. Dabei war es dann schon fast ein Wunder dass sich walk and fly Aktionen ausgingen. Zunächst fuhr ich zum Startplatz an der Kammereggalpe, wo ich gerade noch vor der Front ein Flügerl abgreifen konnte und zur "Strafe" beim anschließenden Aufstieg voll vom Platzregen und Gewitter erwischt wurde. Glücklicherweise konnte ich auch mit Manuel "Haderair" ein weiteres präfrontales Flügerl rauskitzeln, wo Manu wie stets souverän einen Start nach Maß hinlegte. Danach wurde Er allerdings ordentlich vom Wind durchgerüttelt, aber es gelang Ihm eine perfekte Landung, während ich über Ihm noch ein Stückchen weiter gleitete und das Auto holte. Zum Glück ging meine hübsche Sofie mit Dundee eine feine Runde zum Roten Kreuz, weil ich nach dem langen Tag erst nach Acht Uhr Abends Heim kam. Am Samstag rückte ich dann gleich in der früh mit Dundee nach Marktoberdorf aus. Hier stoß Dietl zu uns hinzu und wir fuhren gemeinsam nach Oberstaufen um den Kapf zu besteigen. In völliger Einsamkeit marschierten wir zwischen malerischen Nagelfluhfelsen die Hänge empor und erreichten bald das Cafe am Gipfelsattel. Noch ein Stück Grat und wir erreichten den Startplatz mit seinen Windanzeigern. Flott legte ich aus, denn im Westen begann es schon wieder zu brodeln. Arg schräg kam der Wind herein und so mußte ich massiv unterlaufen, aber ich kam hinaus und genoß den herrlichen Flug aus vollen Zügen. Soft landete ich beim Auto, warf den Schirm auf die Rückbank und fuhr gleich zum Cafe hinauf. Schnell die wenigen Meter zu Dietl und den freudig wartenden Dundee gelaufen. Dietl hatte schon ausgelegt und hob gleich ab, während ich mit Dundee zum Auto hinab stieg. Kaum war Dietl gelandet begann es zu tröpfeln und wenig später waren wir mitten im Gewitter. Beim Heim fahren freuten wir uns wie Schnitzel über die gelungene Aktion. Am Sonntag schaute es ähnlich wie am Samstag aus, aber da ich mit meiner hübschen Sofie unser großes Bad ausbaue mußte auch mal ausschlafen vergönnt sein und so war ich mit Dundee erst später auf Tour. Nicht weit von Bernbeuren hatte ich Neuland entdeckt und wollte nach einem kurzen Aufstieg das Fluggebiet entjungfern. Irgendwie gelang es auch, aber nicht so wie gedacht, denn statt in das Tal hinab zu gleiten wurde ich vom Starkwind Rückwärts weggetragen und landete sozusagen fast einen Kilometer hinterhalb meines Startplatzes, was auch ein Erlebnis war. Dundee war dies egal, der freute sich über die anschließende Rundtour über die herrliche Hochfläche, ehe wir zufrieden nach Hause zurück fuhren. Nun folgen wohl etwas durchwachsene tage, aber auch da wird sich das eine oder andere Fenster für ein Flügerl finden lassen. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen schönen und entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!    

22/06/2020 - 25/06/2020 Der Montag kündigte den Wetterwechsel an, auch wenn sich noch einige Schauer untermogelten. Zum richtigen Zeitpunkt konnte ich am Weststart bei teilweise Sonne und blauen Himmel aufsteigen. Der Wind passte perfekt und so war ich nach wenigen Schritten in der Luft. Der Flug ruhig, stimmig und genußreich, genau wie es sein sollte. Der Landeplatz war bald erreicht, auch wenn er immer kleiner wird, denn die Kiesgrube "frißt" sich weiter tief in das Gelände. Soft setzte ich beim Auto auf und legte schnell zusammen. Im Anschluß fuhr ich gleich Heim zu Dundee und wir rückten zum Weidensee aus. Zuerst umrunden, dann plantschen, die ideale Kombi für die zunehmend warmen Temperaturen. Am Dienstag setzte sich der Hochdruck endgültig durch und es ergab sich Kaiserwetter. Klar das ich da am Skilifthang tätig wurde und zwischen den bunten Blumen zum Startplatz aufstieg. Der Wind stand perfekt aus NO an und nur die übliche Kuhherde stand im Weg, aber im richtigen Moment konnte ich mich hinaus mogeln. Es folgte ein feiner, aussichtsreicher Flug zum Parkplatz hinab an dem ich soft landete. Schnell noch zusammen gepackt und ab zu Dundee, der schon ungeduldig wartete. Da es mittlerweile schon unerbittlich heiß war gingen wir nochmals, allerdings über eine Alternativroute zum Weidensee und plantschten ausgiebig zum abkühlen. Am Mittwoch hatten wir ebenfalls traumhafte Wetterbedingungen und da ich in der Nähe von Bad Kohlgrub arbeitete mußte mal wieder das gute, alte Hörnle herhalten. Der Aufstieg flott und landschaftlich schön. Oben wie schon in der Webcam zu sehen: Kühe! Da auch noch deutlich zunehmender Ostwind herrschte war es klar dass ich an der Bergwachthütte auslegte. Perfekt stand der Aufwind an und es brauchte gerade mal einen Schritt abzuheben. Sofort konnte ich soarend überhöhen und flog entspannt hoch über dem malerischen Talort Richtung Landeplatz. Der Wind legte mit der Zeit noch zu, so daß ich annähernd stand, aber ich konnte noch einwandfrei eine Landeeinteilung hinlegen und soft aufsetzen. Schnell zusammen gelegt und Heim zu Dundee, dem es schon wieder zu warm war. Für Abkühlung sorgte unsere Tour in die Kronbachschlucht, in der immer noch gewaltige Wassermengen hinab rauschten. An allen Ecken und Enden plätscherte es in den tollsten Lichtschattierungen. Logisch das wir ausgiebig in unserer großen Gumpe plantschten. Oberhalb der Schlucht marschierten wir dann in den weiten Wiesen zurück zum Auto. Am Donnerstag sah es nicht anders aus und ich marschierte bei strahlend blauen Himmel von Pfronten zum Tiroler Stadl. Steil zieht sich der Anstieg im Bereich der Skipiste zum Startplatz unterhalb der Hütte hinauf. Der Wind stand perfekt aus Nord an und so war ich nach wenigen Schritten in der Luft. Problemlos konnte ich überhöhen und das Panorama vom Säuling bis zu den Tannheimer Bergen genießen. Nach einem herrlichen Flug landete ich soft beim Auto, legte zusammen und fuhr gleich zu Dundee. Klar das wir bei der Hitze wieder zum baden gingen und das Ziel wurde der Bodenlosesee, den wir zunächst umrundeten. Zwischen Blumen in allen erdenklichen Farben erreichten wir unseren Steg und schon ging's in das kühle Nass. So lässt es sich aushalten und als Belohnung gab's noch ein Radler. Nun scheint das Kaiserwetter sein Ende zu finden, denn ab Freitag ziehen zunehmend Gewitter auf, die sich über das Wochenende halten werden. Hinzu kommt natürlich starker Wind, der die Flugfenster wohl minimiert und es wird wahrlich schwer werden da noch was zu reißen, aber wir werden sehen. Somit wünsche ich Euch allen ein erholsames und erlebnisreiches Wochenende!!!

19/06/2020 - 21/06/2020 Am Freitag räumte ich meinen Firmenwagen ein, bzw. aus dem alten um in den neuen und das dauerte seine Zeit, denn es sollte endlich mal Hand, wie auch Fuß haben. Am Nachmittag beruhigte sich der Dauerregen für ungefähr eine Stunde und genau dieses Fenster konnte ich mit Dundee am Weststart Skilifthang nutzen. Ein kurzer Aufstieg, der Wind stand satt an und schon hob ich problemlos, von den Kühen unbeachtet ab. Ein bisschen soaren und schon landete ich bei Dundee am Auto, der wie üblich ungeduldig wartete. Im Anschluß stiegen wir nochmals auf und schlossen, ganz brav, den geöffneten Weidezaun und drehten noch eine weite Runde über die Hochfläche, so dass wir bei einsetzenden Regen wieder zum Auto zurück kehrten. Am Samstag schauten die Vorzeichen alles andere als rosig aus, aber wir, besser gesagt Dietl, Andreas, Olli (Mr.Hörnle), Manuel (Haderair) und Dundee, machten uns auf den Weg in's Allgäu. Vor den Alpen im Vorland sollte es vielleicht gehen und es war tatsächlich meist trocken als wir auf dem Anfahrtsweg waren. Kurz vor Oy Mittelberg regnete es ein bisschen und dann wurde es wieder trocken, so daß wir bei halbwegs passablen Bedingungen ansteigen konnten. Dundee war sowieso außer Rand und Band, was sich im Dauerwiesenwälzeln äußerte, während Olli schon jetzt irgendwie miesgelaunt unterwegs war, was sich später noch rächen sollte. Da überall Kuhherden in den Wiesen standen mußte ich einen Umweg einbauen, damit sie uns nicht zum Startplatz verfolgen. Immerhin hatten wir schnöne Ausblicke in die Allgäuer Bergwelt, bis wir die weiten Wiesen des Startplatzes allesamt erreichten. Der Wind stand fast perfekt an, vielleicht einen Hauch von SW und so legten wir alle flott unsere Flügel aus. Nur nicht Olli, denn Er wollte den von mir bereits vom Unkraut befreiten Platz übernehmen. So machte sich als erster Haderair an den Start und ließ den Schirm seitlich wegkippen, was somit Dietl als Dummy favorisierte und der haute sich gleich souverän Rückwärts in den stimmigen, Allgäuer Himmel. Der zweite Haderairstart gelang ebenfalls problemlos und so machte auch ich mich auf den Weg und ließ Olli, Andreas und Dundee am Gipfel wartend zurück. Mein Schirm trug perfekt und ich erreichte fast den weit entfernten Parkplatz, so daß ich nach dem zusammenlegen gleich wieder mit dem Auto Richtung Startplatz hinauf fuhr. Als ich ankam staunte ich nicht schlecht, denn Olli war vollkommen entnervt immer noch da, denn Er hatte mittlerweile satte fünf Startabbrüche auf sein Konto geladen. Erschwerend hinzu kam das  es wieder zu schütten anfing, was uns zuvor das genialste Flugfenster ermöglichte und nun aber Ollis endgültiges "Aus" besiegelte. So quetschten wir uns alle drei in mein Auto und fuhren zu Hader, wie auch Dietl hinab. Hier luden wir um und fuhren zurück nach Hause, mit dem angenehm, wohlverdienten Gefühl einen Flug geklaut zu haben. Am Sonntag sah die Lage ähnlich aus und schon war ich wieder mit Dundee um 7.00 Uhr in Mod beim Netto. Es dauerte nicht lange und der Kleine Eiswürfel Adrian kam hinzu und wir fuhren gemeinsam Richtung Sonthofen, wo wir bei Rettenberg zur Grüntenseilbahn abbogen. Direkt an der Talstation parkten wir und stiegen über den malerischen Felsenanstieg Richtung Kammereggalpe auf. Wild rauschte der Wasserfall hinab und bald waren die Schrattenkalkfelsriffe an der Kante zur Alpe erreicht. Wenige Meter über Almwiesen, eingelagert mit einer Dauerwälzelaktion von Dundee und wir standen vor den Windsäcken und staunten nicht schlecht. Der ehemals relativ kleine Startplatz ist anscheinend zuletzt ordentlich vergrößert worden und lässt sich nun unproblematischer nutzen. Während Dundee seine Brotzeit vertilgte legte ich am oberen Rand bei den Bänken aus. Der Wind passte halbwegs und schon war ich nach wenigen Schritten in der Luft. Es trug einwandfrei, sogar die Sonne blitzte hindurch und so genoß ich meinen Flug zur Talstation hinab, an der ich soft aufsetzte. Hinterhalb der Station legte ich meinen Schirm zum trocknen aus, denn er war ja von gestern noch feucht und fuhr schnell mit dem Auto zum Parkplatz der Kammereggalpe hinauf. Kurz das kleine Stück zum Startplatz gelaufen und freudig von Dundee empfangen worden, während Adrian oberhalb bereits seinen Flügel ausgelegt hatte. Souverän erhob Er sich in die Luft und freute sich ebenso über seinen mehr als verdienten Flug. Ich lief währenddessen mit Dundee zum Parkplatz zurück und fuhr wieder hinab zur Talstation wo wir endgültig unsere Schirme zusammen legten. Zufrieden mit den erreichten Zielen machten wir uns dann auf den nach Hauseweg. Nun folgt eine Woche in der sich nach und nach der Hochdruck durchsetzen wird. Das dabei Temperaturen bis 40° auftreten sollen sind dann eher nicht der Brüller und vor allem Dundee wird sich dann in die kühlen Wälder verflüchtigen, aber mal sehen was da so alles geht. Somit wünsche ich Euch allen einen geruhsamen und sanften Start in die neue Arbeitswoche!!! 

15/06/2020 - 18/06/2020 Die Woche begann mehr als nass und es stellte sich Dauerregen ein. Das ich dabei mit viel Glück und guten Prognosen ein walk and fly Fenster ergatterte war schon erstaunlich, aber am blumenreichen Weststart stieg ich trockenen Fußes auf. Oben stand der Wind satt an, so daß ich nach dem aufziehen unmittelbar abhob und massiv überhöhte. Der Wind ließ auch weiter draußen nicht nach und ich stieg weiter, was ich hier in dem Ausmaß noch nicht hatte. Was für ein Hammerflug über die Ammergauer Bergwelt an diesem eigentlich unfliegbaren Tag. Über den Landebereich baute ich mittels Spiralen Höhe ab und landete unmittelbar beim Auto. Nach dem zusammenlegen ging es gleich weiter zu Dundee und wir rückten wieder einmal zum Baderwäldlesee aus. Nur die Route änderte sich, denn wir stiegen durch den Wald vom Campingplatz aus hinterhalb bei Lechbruck auf. Malerisch und zum überlaufen voll mit Wasser lag der See nach wenigen Minuten Weg vor uns. Gemütlich umrundeten wir das Gewässer und (Ihr könnt es Euch denken....Ha! Ha!) wir bauten eine Plantscheinlage ein, denn ich lasse mir von dem Wetter die Badesaison nicht vermiesen. Am Dienstag verlief es ähnlich, denn düstere Regenschwaden zogen unentwegt über das Alpenvorland hinweg. Wieder erwischte ich ein kleines, trockenes Fenster und schon fand ich mich beim kurzweiligen Aufstieg zum Startplatz bei Schrattenbach. Logischerweise war kein Mensch zu sehen als ich meinen Flügel auslegte, während der Wind sanft, leicht seitlich herauf schlich. Wenige Schritte und schon hob ich an der Kante ab, soarte einige male entlang, ehe ich sanft beim Auto aufsetzte. Nach dem zusammenlegen fuhr ich gleich Heim zu Dundee, der bereits ungeduldig wartete. Da er ein neues Gurtzeug brauchte fuhren wir über Schongau/Freßnapf an den Lech, wo wir eine entspannte und ebenfalls trockene Runde drehen konnten. Das dabei wieder eine Plantscheinlage dabei war ist obligatorisch (Ha! Ha!). Am Mittwoch war es immer noch gewittrig und dampfig, aber es stellte sich zwischenzeitlich auch einmal schönes Wetter ein, so daß die Sonne und der blaue Himmel zum Vorschein kam. Klar das ich diese Phase bei einem walk and fly ausnützte und in der angenehmen wärme, das Licht tankend, zum Startplatz bei einem meiner Skilifthänge aufstieg. Der Wind stand soft an während ich auslegte und nach wenigen Schritten war ich in der Luft die erstaunlich gut trug. So drehte ich meine Runden über dem malerischen Talort ehe ich soft beim geparkten Auto aufsetzte. Nach dem zusammenpacken ging es gleich weiter Richtung Dundee und auch in das düstere Wetter, denn vor den Alpen war es noch ziemlich dicht. Das war uns aber egal, denn wir drehten unsere Runde am Teufelsbach, mit eingebauter Plantscheinlage im überquellenden Wasserfall, was eine regelrechte Massage war. Somit waren wir sowieso nass und marschierten zufrieden zurück zum Parkplatz. Der Donnerstag entpuppte sich doch glatt ebenfalls als Sonnentag und schon war ich am klassischen Skilifthang unterwegs. Die Anfahrt erfolgte im feinem, neuen weißen Dienstwagen, was alleine schon für Freude sorgte. Herrliche Stimmung beim Aufstieg, blauer Himmel und Sonne satt, aber dagegen standen böiger Wind aus SW und dazu Jungkühe im Startbereich. Es dauerte bis ich die neugierigen Tiere ablenken konnte, so daß ich doch noch auslegen konnte. Mehrmals rollte es meinen Schirm von hinten her auf, aber in einer ruhigen Phase zog ich auf und hob ab. Ein ruhiger Flug brachte mich in den Landebereich hinab und ich landete soft beim Auto. Nach dem zusammenlegen fuhr ich gleich zu Dundee und wir marschierten noch auf den aussichtsreichen Wohlfahrt, wo sich Dundee in einem Kufladen wälzeln mußte (Sau!!!). Die nun folgenden Tage des Wochenendes schauen eher mau aus, denn zu wechselhaft ist das Wetter. Ein Mix aus Sonne, Regen und Gewitter, so daß wir alle Mühe haben werden da was zu reißen, aber mal sehen was so geht. Unterhalb wieder einmal der Beweis das es unsinnig ist die Gleitschirmflieger, wie in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, an Fluggelände zu binden. Gerade in Corona Zeiten ist das Gedränge groß und da können Kollisionen sehr leicht vorkommen. Wie schön, wie auch ruhig dagegen sind die einsamen und manchmal "illegalen" walk and fly's! In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein erholsames Wochenende!!!      

Zwei Gleitschirmflieger stoßen am Breitenberg zusammen und stürzen ab  

Am Freitagnachmittag 12.6.2020 sind am Breitenberg zwei Gleitschirmflieger in der Luft zusammengestoßen und daraufhin abgestürzt. Laut Polizei verletzte sich dabei nur ein 39-jähriger Flieger leicht an den Armen und den Beinen. Beide Piloten starteten auf dem Startplatz bei sonnigen Wetter auf dem Breitenberg und drehten ihre Runden in der Nähe einer Felswand. Dabei übersah ein 65-jähriger Pilot den anderen 39-jährigen Piloten und beide Schirme gerieten aneinander. Daraufhin verloren beide Schirme schnell an Höhe und die Piloten schlitterten an der Felswand entlang zu Boden. Die beiden konnten sich anschließend selbst aus den Schirmen befreien und zur Bergstation der Bergbahn laufen. Die alarmierte Bergwacht Pfronten und der Rettungshubschrauber musste nicht mehr eingreifen. Der verletzte Pilot ging selbst zum Arzt. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

08/06/2020 - 14/06/2020 Start frei für eine neue Arbeitswoche mit Hader Netzbau und schon landeten wir am Montag im Chaos. Auf der Suche nach einem Sendemasten in der Nähe von Kammlach eierten wir verzweifelt in den Wäldern, wie auch Feldern umher und versenkten prompt Haders Schlachtschiff in einem Morastloch. Alle Versuche mit Brettern, Metallrippen scheiterten und so machten wir uns auf die Suche nach einem Bauern, den wir auch nach längerem Marsch fanden. Mit seiner Hilfe wurden wir aus der misslichen Lage befreit und konnten wieder zurück an den normalen Ort des Hausanschlusswahnsinns in Apfeltrach. Nachdem das Wetter doch nicht so schlecht wie vorhergesagt war wagten wir uns noch an die Golanhöhen https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=923 bei Denklingen. Der steile Waldanstieg gab Haderair mit dem Spruch "was stimmt net mit Dir" den Rest. Bei satten 25 - 30 Km/h Ostwind erreichten wir die Kante an der bereits ein Gleitschirm soarte. Wir ließen uns mit dem auslegen Zeit, denn es sollte etwas besser werden, was nach einer Weile mit einem Hauch schwächeren Wind eintraf. Manuel zog mehrmals auf und handelte den Schirm wirklich schon sehr gut (Respekt!) über sich und zuletzt flogen wir natürlich auch soarend über der Kante, genoßen den unverhofften Flug, ehe wir soft in der Landewiese beim Windsack landeten. nach dem zusammenlegen fuhren wir alle Heim und ich marschierte noch mit Dundee eine bunte Runde zum Teufelsbach, wo mir dieses faszinierende Libellenfoto gelang, so daß der Tag wahrlich ausgenutzt war. Am Dienstag war es dann endgültig aus und es regnete den ganzen Tag nonstop. Zum Glück flüchtete ich mit Dundee nach der Arbeit in die Wälder bei Bernbeuren wo wir halbwegs geschützt eine vernünftige Runde drehen konnten. Der Mittwoch war ähnlich grausam und das in doppelter Hinsicht aus Wetter und Arbeit. Es wurde wie üblich ordentlich spät und ich konnte wieder nur auf den letzten Drücker mit Dundee noch auf den Wendelin marschieren. Wenigstens noch im Grün des nach Regen duftenden Waldes unterwegs und so kamen wir halbwegs zufrieden am Parkplatz nach unserer Rundtour an. Am Donnerstag war es dann endlich soweit, es ging in den wohlverdienten Bayerwaldurlaub zu Mam und Volker. Die Fahrt ganz gemütlich im Lauf des Feiertages, so daß wir am Nachmittag über St. Englmar zum Pröller 1048m http://www.oberpfalz-luftbild.de/flugplatz/proeller.htm gelangten. Der Wind zwar alles andere als perfekt, aber wir stiegen alle drei, also meine hübsche Sofie, Dundee und ich über den langen Nordhang Richtung Gipfel auf. Das Wetter nun strahlend und wir freuten uns über die wärmende Sonne. Kurz unter dem Gipfel, am Querweg trennten wir uns und während Sofie über den in weiten Kehren verlaufenden Normalweg mit Dundee wieder abstieg, lief ich die letzten Meter oberhalb der Piste zum Gipfelkreuz hinauf. Weit reichte der Blick in die hohen Berge des Bayerischen Waldes um den Arber hinein, aber der Wind passte noch immer nicht als ich meinen Schirm zum Trotz auslegte. Plötzlich wurde es windstill, was alles andere als erbaulich war und dann drehte er endgültig und kam aus der passenden Nordostrichtung. Was für ein Glück und schon konnte ich in dem steindurchsetzten Gebiet abheben. Nach wenigen Metern erwischte ich erste Bärte und es ging thermisch nach oben. Der Flug machte sich und ich kam immer mehr steigend im Landebereich an. Nun hatte ich alle Zeit mit vielen genußvollen Kreisen Höhe abzubauen und unmittelbar am Auto sanft zu landen. Nach dem zusammenlegen lief ich der schon ankommenden Sofie und Dundee entgegen, so daß es flott nach Zwiesel weiter ging. Der Abend war dann in der trauten Familie einfach nur gemütlich und so folgte eine kurze acht, denn ich schlich mit Dundee schon gegen fünf Uhr Morgens aus dem Haus. Die Holfuy Windwerte an mehreren Stationen im Umkreis alle gegensätzlich, was typisch für den Bayerwald war. Spontan entschied ich mich für den Hausstein 917m http://www.dgcb.de/startplatzhausstein.html im vorderen Bayerwald am Rusel und fuhr flott über Regen zum Landeplatz bei Böhaming. es war noch sehr kühl und schattig, so daß Dundee entspannt im Auto schlief während ich am Rand der ehemaligen Skipiste in der aufgehenden Morgensonne Richtung Startplatz sprintete. Die Stimmung einfach nur ein Traum und bei leicht anziehenden Nordostwind erreichte ich den SO Startplatz. Klar, Seitenwind, aber schwach mit um die 10Km/h was einen Abflug ermöglichen sollte. Flott legte ich aus und rannte los, hob ab und arbeitete mich nur langsam aus der engen Skischneise heraus. Mitten in die aufsteigende Sonne flog ich glücklich hinein und freute mich unbändig über diesen Flug. problemlos gleitete ich nach Böhaming hinüber und landete soft in Richtung Rusel, was ich eigentlich noch nie hatte. Beim zusammenlegen legte der Wind immer mehr zu und machte einen weiteren Start wohl für folgende Piloten zunichte.....genial, wieder einmal alles richtig gemacht. Dundee wartete derweil schon ungeduldig bis ich zusammengelegt hatte und schon machten wir uns auf den Weg nach Bischofsmais was unweit des Rusels liegt. Gegenüber des Geißkopfkammes beginnt der Steig zum Teufelstisch 901m https://de.wikipedia.org/wiki/Teufelstisch_(Bayerischer_Wald) der sich durch ungemein malerisches Gelände mit verstreuten Granitblöcken dem bizarren Felsgebilde nähert. Zunächst erreichten wir einen herrlichen Aussichtspunkt bevor es dem Grat folgend bis zur Felssäule des Teufelstisches weiter geht. Der Anblick ist ein Hammer, denn eigentlich schaut das Teil so aus wie wenn es jeden Moment zusammenbrechen würde, doch es ist alles stabil und schon suchte ich nach einer Schwachstelle. Auf einer Seite konnte ich im III Schwierigkeitsgrad, ungesichert den Turm erklettern und auf der kleinen Gipfelfläche stolz die Aussicht genießen. Vorsichtig kletterte ich wieder ab, denn ein Fehler wäre hier fatal und schon befand ich mich mit Dundee im Dauerlauf zum Parkplatz hinab. Schon ging es Heim zum Früstück bei Mam, Volker und der gerade aufgestandenen Sofie. Der Tag war noch jung und während Dundee hinter dem Haus am Bächlein im Schatten schlief fuhr ich mit Sofie in die Tschechei. In der historischen Altstadt von Klatovy https://de.wikipedia.org/wiki/Klatovy wurden wir aktiv indem wir uns an der alten Stadtmauer entlang zum Jesuitenkloster bewegten. Hier ging es zu den unterirdischen Katakomben, die zu einem Museum ausgebaut waren und natürlich von uns besichtigt werden mußten. Faszinierend, wie auch unheimlich lagen hier in unzähligen Särgen perfekt erhaltene Mumien. Als nächste besuchten wir die Stadtpfarrkirche Maria Geburt, wo ein an der Stirn blutendes Marienbildnis alle Blicke auf sich zieht. Zuletzt bestiegen wir noch den schwarzen Turm, der mit über 81m Höhe und 226 Stufen zu Buche schlägt. Engste, steile Treppen leiten über das Uhrwerk, die Glocke bis zur Aussichtsplattform empor. Sofie war begeistert, vor allem von dem Abstieg (Ha! Ha!). Bei der Rückfahrt fuhren wir noch nach Klenova https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Klenov%C3%A1, wo es noch eine herrliche Burgruine zu besichtigen gab. Als Krönung bekamen wir eine solo Schloßbesichtigung und genoßen einen Cappuccino, Cola samt Eis im gemütlichen Burgkiosk und ließen den Tag so sanft ausklingen, bevor es zum grillen nach Zwiesel ging. Am Samstag schaute es in der Früh ähnlich gut aus und schon packte ich Dundee in's Auto und fuhr in die Tschechei über Zelezna Ruda nach Spicak, wo ich den gleichnamigen Berg in Angriff nahm. Dundee wartete derweil im kühlen Auto am Parkplatz im Wald und hielt ein Schläfchen. ich stürmte derweil mit allem was herging in den verwaisten Skipisten bis zum 1199m hohen Spicakgipfel https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&item=3991 empor. Der Wind passte wieder einmal gar nicht und so stattete ich dem Gipfelkreuz und dem Aussichtsturm einen Besuch ab. Der Blick reichte weit in den Böhmerwald und schon kehrte ich zum Startplatz in der extrem schmalen Skischneise zurück. Böen kamen gefühlt aus mehreren Richtungen und waren somit alles andere als optimal, aber ich legte meinen Flügel einfach einmal aus. Nach einer kurzen Wartezeit nutzte ich eine ruhige Phase, wohlwissend das es Leemassig anspruchsvoll werden könnte und so zog ich auf, saufte zunächst in die Piste hinab um dann plötzlich mit einer hereinbrechenden Böe heraus gerissen zu werden. Schlagartig war ich über den Baumreihen und konnte mich auf den weiteren Flugweg Richtung Landebereich konzentrieren. Immer wieder schüttelten mich Böen ordentlich durch, doch nun hatte ich meist steigen und kam deutlich Überhöht bei den Landewiesen an. Mit zahlreichen, steilen Kreisen baute ich Höhe ab und landete am Ende der Wiese, wo mich nur ein Bach von Dundee trennte, den ich nach dem zusammenlegen gleich aus dem Auto ließ. Gemeinsam stiegen wir den Weg zum Teufelssee https://de.wikipedia.org/wiki/Teufelssee_(B%C3%B6hmerwald) durch immergrünen Wald auf. Der malerische See war bald erreicht und Dundee hatte seinen Spaß beim plantschen. nach einer halben Umrundung stiegen wir wieder über eine Alternativroute zum Parkplatz ab und fuhren zum frühstücken nach Zwiesel. Am Vormittag ging es dann schon weiter, denn gemeinsam mit meiner hübschen Sofie und Dundee rauschten wir nach Kirchdorf, wo der Anstieg zum Habichtstein 863m https://wandern.arberland-bayerischer-wald.de/routenplaner/samples/details.php?id=1497 beginnt. Dieser gewaltige, in zwei Teile gespaltene Granitfelsklotz bietet mehr als 30 eingebohrte Kletterrouten. Über einen herrlich angelegten Steig, im oberen Bereich mit Seilsicherung erreichten wir bald den spektakulären Klotz. Während Sofie und Dundee gemütlich Pause machten turnte ich in den Felsen umher, wobei die meisten Routen jenseits des siebten Grades lagen und somit ohne Seil nichts zu holen ist. Seitlich fand ich an einem Sporn doch eine feine Linie und kam auf meine Kosten, aber eines ist klar: Hierher komme ich nochmals mit der kompletten Kletterausrüstung! Über den Anstiegsweg, mit zahlreichen Bächlein stiegen wir wieder zum Parkplatz ab. Um den noch wirklich schönen Tag krönend abzuschließen bin ich dann Abends zwischen den gewittrigen Einlagen noch Sunsetmassig mit Dundee auf den Zwiesler Berg marschiert. Als Lohn konnten wir eine traumhafte Abendstimmung einsacken und die untergehende Sonne in soften Rottönen beobachten. Der Sonntag brachte exakt was die Prognosen versprachen, aber mit viel Glück erwischte ich mit Dundee am späten Vormittag trotzdem eine trockene Phase, so daß wir ganz entspannt auf den Wagensonnriegel 959m https://www.bayerischer-wald.de/Media/Attraktionen/Wagensonnriegel-Kapelle marschieren konnten. Herrliches Bayerwaldgelände, mit unzähligen Granitblöcken begleitete uns bis zum Kamm, den wir bis zum felsigen Gipfel verfolgten. Hier stand neben dem Kreuz auch die kleine, liebliche Holzkapelle. Es war immer noch trocken, so daß wir noch eine gemütliche Pause einlegten, ehe wir zufrieden zum Parkplatz abstiegen. Leider endete mit dieser Aktion der mehr als erfolgreiche Bayerwaldtrip und schweren Herzens mußten wir uns von Mam und Volker in Zwiesel verabschieden um die Heimreise anzutreten. Eine fahrt in die Düsterniss, denn die kommenden Tage versprechen alles andere als rosiges Wetter. Bei zunehmend zu kalten Temperaturen mehr Regen als Sonne und so wird es wahrscheinlich sehr schwer Tourenfenster zu finden, aber mal sehen was dann wirklich auf uns zu kommt. Somit wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!  

05/06/2020 - 07/06/2020 Der Freitag zeigte sich von seiner regnerischen Seite, aber das war egal, denn mit Hader Netzbau entwickelte sich der tag zum Hammer. Mit 16 Hausanschlüssen fuhren wir Heim.....allerdings waren 14 davon nicht baubar. Irrsinn, aber zumindest wurde es am Nachmittag trocken und ich konnte mit Dundee eine herrliche Tour zur Litzauer Schleife unternehmen. Immer ein spektakuläres Erlebnis diese urige Flussbiegung am Lech bewundern zu können. Am Samstag sahen die Vorzeichen alles andere als gut aus, denn die Prognosen sprachen eine deutlich schlechte Sprache. Nur am Morgen sollte noch kurzzeitig eine aufgelockerte Lage vor dem Dauerregen anstehen. Seit 4.6. war es möglich nach Österreich einzureisen und so mußte ich einfach die Ski heraus holen. Um 3.30 Uhr standen wir auf und fuhren knallhart und ohne Rücksicht in unsere geliebten Lechtaler zum Hahntennjoch. Um 5.00 Uhr war dann auch schon mal niemand vor Ort und ich schulterte die Ski. Im Westen stand über der Hornbachkette schon eine Regenfront und es waren deutlich die Streifen des Schauers zu erkennen. Na prost Mahlzeit, das konnte ja heiter werden, aber so wie dieser Satz verhielt sich auch zusehends das Wetter, denn es wurde von Minute zu Minute besser. Durch die Latschenbänke mußten wir die Ski noch tragen, aber ab dem Beginn des Kares konnten wir auf Ski umsteigen. Dundee rastete sofort komplett aus und wälzelte sich unentwegt in seinem Lieblingselement. Endlich wieder auf Skitour, was für ein schönes Gefühl und so arbeiteten wir uns steil die Altschneefelder empor. Das Ambiente unter der Nordflanke des Muttekopfes 2774m, unserem erwünschten Ziel, mehr als alpin. Zuletzt querten wir in eine enge Rinne hinein und erreichten die Drahtseile, die uns im ausgesetzten, ziemlich brüchigen Gelände in den Scharnitzsattel 2441 hinauf führten. Der Blick zum Alpenhauptkamm wurde frei und immer mehr zeigte sich die Sonne, wie auch teilweise der blaue Himmel. Als nächstes stiegen wir wiederum gut 200Hm steil in's Scharnitzkar ab und querten in einen riesigen Osthang, der zum Muttekopfgrat leitete, hinein. Hier lag erstaunlich viel Schnee, den offenbar hat es oberhalb von 2300m letzte Woche Neuschnee gegeben und das Gelände wurde zusehends lawinengefährlich. Um den zu entgehen hielten wir uns am rechten Rand und gingen teilweise zu Fuß. Der Hang schien kein Ende zu nehmen und wurde im oberen Teil gut 45° steil, wobei mittlerweile die Sonne bereits hinein heizte und die Gefahrenlage noch erhöhte. Am Grat angekommen richteten wir unser Skidepot ein und vor uns ragte ein gut 100Hm hoher steiler Aufschwung empor. Im I - II Schwierigkeitsgrad wurde das Gelände für Dundee eine ernste Herausforderung und nur mit Seilsicherung konnte er mehr als tapfer die oft senkrechten Wandstellen überwinden. Welcher Hund macht sowas? Meiner, was für ein Bergsteiger und ich war wieder mal ganz stolz auf Dundee. Nachdem wir dieses krasse Stück gemeistert hatten folgte ein Firngrat zum Nordgipfel, wo uns schon eine gewaltige Rundumsicht empfing. Der Rest zum Hauptgipfel war dann  kein Problem mehr und so standen wir nach nicht einmal 3 Stunden auf den 2774m hohen Muttekopf. Das Panorama in dieser winterlichen Umgebung sensationell und nach wie vor hielt sich das Wetter. Was für ein Glück und so trugen wir uns zufrieden in das Gipfelbuch ein. Allzulange hielten wir uns nicht auf, denn der schwere Kletterabstieg zum Skidepot mußte besser gleich erledigt werden und so werkelten wir uns durch die anspruchsvollen Wandstellen zu unserem Osthang hinauf. Jetzt konnten wir endlich Brotzeit machen und den Augenblick genießen. Nach langen wieder eine Skitour und dann so ein Blockbuster in gänzlicher Einsamkeit. Nach einer gemütlichen Pause in der wärmenden Sonne packten wir die Abfahrt an und wie es zu erwarten war hatte es dieser extrem steile Hang in sich. Zum einen eine nicht enden wollender Traumabschnitt, aber Schneebrettgefährdet hoch drei und so konnten wir nur soft die Schwünge ansetzen, denn es setzte sich bei jeder Kehre jede Menge an Material in Bewegung. Hinzu kam die lange Skitourenpause und es dauerte nicht lange bis die Oberschenkel das brennen anfingen. Weit fuhren wir hinab und querten erst ziemlich im Kargrund zum Normalweg hinüber, an dem es hieß Ski Schultern und Höhenmeter schruppen. Mühsam kämpften wir uns wieder in den Scharnitzsattel hinauf und auf der anderen Seite an den Drahtseilen bis in das Kar hinunter. Es folgte die zweite Abfahrt und hier fand sich eigentlich schon weicher Sommerfirn. Traumhaft schwangen wir uns das Kar hinab und nützten jeden Schneerest bis zuletzt. Wow, wir sind wieder da! Nochmals Ski schultern und das kurze Stück zum Hahntennjoch abgestiegen und schon konnten wir überglücklich, wie auch erschöpft die Heimfahrt antreten. Am Sonntag war es dann soweit, Dauerregen begleitete uns den ganzen Tag. Nach der gestrigen Hammertour konnte uns dies allerdings egal sein und so rückte ich mit Dundee ganz entspannt auf unseren Weichberg, mit seiner lieblichen Kapelle aus. Eine Tour die immer ein Erlebnis ist, egal bei welchem Wetter auch immer. Die nun kommende Woche bringt, auch wenn sie durch den Feiertag verkürzt ist kein sonderliches Tourenwetter, im Gegenteil, es ist ein großflächiges Tiefdruckgebiet über den Alpen vorhergesagt. Gut das wir am Samstag diese Glücksskitour durchziehen konnten und egal wie es auch kommt, ich wünsche Euch schon einmal einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

02/06/2020 - 04/06/2020 Der Montag brachte gleich kaiserliches Wetter und da ich mit Manuel (Haderair) arbeitstechnisch unterwegs war mußte natürlich ein walk and fly her. Irgendwie stellt sich schon fast Routine her und ich bin ganz stolz auf Manu, der seine Sache mehr als gut meistert. Ziel wurde der malerische NO Skilifthang, wo Manu auch konditionsmassig immer mehr aufholt und eine knackige Zeit beim Aufstieg zum malerischen Startplatz hinlegte. Unter strahlend blauen Himmel, bei genialer Aussicht legten wir unsere Flügel aus. Mit wenigen Schritten waren wir beide in der Luft und genoßen unseren Flug aus vollen Zügen. Wenige Meter neben Haders weißen "Schlachtschiff" landeten wir soft und punktgenau. Nach dem zusammenlegen ging es gleich weiter zu Dundee, der ungeduldig schon auf seine Tour wartete. Diese führte uns unweit von Lechbruck tief in krachend grüne Wälder, wo uns landschaftlich unberührte Natur geboten wurde. Ein weiterer, langer Tag mit Hader Netzbau in Apfeltrach und dennoch ging sich ein kleines walk and fly am Hausberg aus. Ein stimmiger Aufstieg, leichter Seitenwind, tolle Aussicht und ein herrlicher Flug waren der Lohn. Mit Dundee schaffte ich es dann auch noch eine kühle Tour zum Teufelsbach zu unternehmen, wo wir von Blumen in den tollsten Farben verzaubert wurden. Am Donnerstag war es dann schon eher fraglich, denn bereits am Morgen tröpfelte es, doch als ich am West Skilifthang ankam fand sich eine trockene Phase. Schnell lief ich zum Startplatz hinauf, öffnete den Weidezaun und legte flott aus. Der Wind stand satt aus West an und so war ich nach wenigen Schritten in der Luft. Sogar soaren ging sich einige male aus ehe ich soft beim Auto landete. Nach dem zusammenlegen stieg ich nochmals auf und schloß den Weidezaun wieder, schließlich soll mein "Fluggebiet" weiter streßfrei erhalten bleiben. Später konnte ich Trotz langen Arbeitstages noch mit Dundee eine feine Runde zum Teufelsbach drehen und wie soll es anders sein, wir legten beide eine Plantschrunde ein, denn  das Wetter kann uns mal. Das nun folgende Wochenende schaut alles andere als ergiebig aus. Eventuell lässt der Samstag noch den hauch einer Tour am Vormittag zu, aber der Rest wird wohl im Siff versinken. Wie auch immer es kommt, wir machen halt das beste daraus und somit wünsche ich Euch allen ein entspanntes und erholsames Wochenende!!!

29/05/2020 - 01/06/2020 Der Freitag war weniger das, was ich eigentlich erwartet hatte, aber immerhin konnte ich mit Dundee noch eine entspannte Runde am Dachsee drehen. Das wir bei dem peitschenden Ostwind auch noch eine Plantscheinlage einlegten war zwar gewagt, doch letztlich wunderschön erfrischend. Am Samstag sahen die Prognosen nicht arg rosig aus, denn es war starker, böiger NO Wind angesagt. In der Früh peilte ich dann mal die Lage und die Werte waren auf SO, bei moderater Stärke. Schon packte ich Dundee in's Auto und fuhr nach Kappl. Der im Schatten liegende Parkplatz war ideal und zudem war es vor sechs Uhr noch ordentlich zapfig, so daß sich Dundee gemütlich im Auto einrollte und pennte. Ich rannte derweil mit allem was herging durch die malerische Höllschlucht in einer guten halben Stunde auf die Kappler Alp. Die Sicht, die Stimmung der pure Wahnsinn und so lag die ganze Füssener Seenplatte unter mir. Darüber bauten sich stolz die Felsgipfel der Ammergauer und Tannheimer Berge auf. Der Wind stand satt und perfekt aus SO an, so daß ich unmittelbar unterm Gipfelkreuz auslegte. Es war ein leichtes nach wenigen Schritten abzuheben und schon gleitete ich sanft in den Himmel über Kappl hinaus. Soft drehte ich meine Kreise ehe ich in Autonähe sanft aufsetzte. Schnell zusammengepackt und weiter ging's zu Dundee mit dem ich über die weiter westlich gelegene Almroute noch einmal zur Alp aufstieg. Dundee hatte seinen Spaß, inklusive plantschen und nach dieser aussichtsreichen Tour kamen wir glücklich, wie auch erschöpft zum Auto zurück und fuhren nach Hause. Zwischendurch fuhr ich noch mit Mama Lang und meiner hübschen Sofie zum Kunsthandwerkermarkt in Hopfen am See, wo wir eine entspannte Runde durch die Stände drehten. Den Abschluß bildete die verdiente Eisdiele, wo es uns köstlich schmeckte. Danach fuhren wir zurück nach Hause und ich unternahm noch mit Dundee eine Tour zum Bodenlosesee, den wir umrundeten und ausgiebig plantschten, so das dieser tag wahrlich ausgenutzt war. Der Sonntag kam mit leicht schwächeren Windwerten daher, aber unter tage dann doch so zulegend das es bedrohlich werden könnte und so entschieden wir uns für einen frühen Aufbruch. Um 5.00 Uhr traf ich mich mit Dietl und Haderair in Mod beim Netto und gemeinsam fuhren wir gleich weiter zum Oberjoch. Hier packten wir unsere Ausrüstung zusammen und marschierten zum Einstieg des spektakulären Ostrachtaler Klettersteiges https://bergparadiese.de/ostrachtaler-klettersteig. Für Manuel das erste mal und so schaute Er auch ziemlich skeptisch (das Bild ist jetzt schon legendär....Ha! Ha!) auf das vor Ihm hinauf leitende Stahlseil. Widerrede gab es nicht und so pflanzten wir Ihn entsetzt in den Klettergürtel. Los ging's in den Fels, Dietl flott voraus und die erste Schlüsselstelle gab unseren Rookie Hader gleich den Rest, doch mit etwas gut zureden packte Er die Stelle dann doch und es konnte weiter gehen. Allmählich wurde es für Manuel besser, denn Er gewöhnte sich an die ausgesetzte Tour durch die steile Wand und wurde zusehends souveräner. Flott meisterten wir die restlichen C - Stellen und vergnügten uns in den leichteren Passagen mit viel fotografieren. Manuel hatte sich mittlerweile mit seinem Schicksal abgefunden und erreichte tapfer mit dem Gleitschirm auf den Rücken den Ausstieg....na also, allen Respekt! Gemütlich stiegen wir zum Ifenblick auf und dann begab ich mich auf die Suche auf einen kleinen Pfad, denn heute wollte ich nicht die elendige Teerstraße über die Hirschalpe gehen, sondern direkt zum Jochschrofen aufsteigen. Prompt sah ich vor den Stahlseilen im Quergang zum Hauptweg einen Steig, zunächst undeutlich, aber später immer besser werdend leitete uns diese landschaftlich herrliche Route am Kamm entlang hinauf bis zu einem Forstweg, der nach wenigen Metern, zu Beginn der riesigen Gipfelwiese endete. Hier stiegen wir direkt empor um bald den vom Oberjoch herauf kommenden Steig zu erreichen. Diesen verfolgten wir dann bis zum Gipfelkreuz wo uns ein atemberaubendes Panorama erwartete. Der Blick reichte weit in die Umgebung, wo sich Ammergauer, Tannheimer, Lechtaler und Allgäuer Berge die Hand reichten. Nur der immer mehr zulegende Wind machte uns Sorgen. Haderair im Starkwind, dazu schon erste Thermiken...mmmh, nicht so das Wahre und so eierten wir in der Gipfelwiese hin und her einen einigermaßenen Startplatz zu finden. Letztlich landeten wir dann doch fast beim Gipfelkreuz und legten unsere Flügel aus. Der Wind kam immer in Böen, riss dann plötzlich ab und war wieder da. Grund genug den richtigen Moment abzuwarten, doch es erwischte uns alle. Dietl zog perfekt bei Topwind auf, dann nichts, der Schirm drohte wegzusacken und Er lief nochmal durch und kam gerade noch raus. Haderair zog auch souverän auf, hatte aber Probleme den neuen Schirm, der einfach schneller kommt anzubremsen und konnte im felsdurchsetzten Gelände nicht Vollgas weiter laufen. Beim dritten mal war Er eigentlich weg, machte aber den Klassikerfehler, indem Er sich zu früh reinsetzte und so einbombte, wobei Ihm aber zum Glück nichts passierte. Den letzten haute Hader problemlos raus und ich muß sagen Hammer wie gut Er sich gemacht hat, denn heute sind wahrlich keine Anfängerbedingungen. Somit sag ich zum zweiten mal: Respekt! Zuletzt haute ich mich raus, wobei ein Aufziehversuch auch in einer Seitenböe endete, doch ich konnte den Schirm gleich optimal ablegen und nochmals starten, so daß in dann flott in der Luft war. Der traumhafte, aussichtsreiche Flug selbst war mit Wind im Rücken nach Hindelang hinaus kein Problem, nur thermisch wurde es immer stärker so daß ich mit flotten Kreisen Höhe abbauen mußte. Soft landeten wir alle in einer abgemähten Wiese in Nähe der Hauptstraße, wo nach dem zusammenlegen Dietl per Autostopp in's Oberjoch fuhr und sein Auto holte um uns aufzugabeln. Hammergenial, was für ein sensationeller Tag und so fuhren wir mit einem Koffer voller Abenteuer zufrieden nach Hause. Kaum angekommen marschierte ich mit Dundee gleich die lange Runde über den Teufelsbach zum ausgetrockneten Egglsee. Weiter zum versteckten Bodenlosensee, um diesen herum und zurück zum plantschen am Teufelsbach, so daß wir die Tour wieder am Auto entspannt beendeten. Am Pfingstmontag standen die Prognosen wieder auf Starkwind, aber wie am Samstag konnte ich es in der Früh nicht lassen die Werte zu checken und siehe da, die waren brauchbar. Wenig später fand ich mich auf den Werg über Pfronten zum Parkplatz des Schönkahlers 1688m, ein Berg wo es sich problemlos nach SO bis NO starten lässt. Um viertel nach sechs marschierte ich los und brauchte eine Stunde auf den enorm aussichtsreichen Gipfel. Um diese Uhrzeit zum einen eine grandiose Morgenstimmung, dazu ein kaiserliches Panorama und eine göttliche Einsamkeit von der später keine Rede mehr sein kann. Der Wind stand satt am Gipfelkreuz an, gerade hier ideal, denn der oberste Start nach NO ist fast klippenartig und da geht ohne passenden Wind garnichts. So aber legte ich flott aus und war mit einem Schritt in der Luft. Zunächst soarte ich noch vor dem Gipfelkreuz ehe ich mich auf den Flugweg Richtung Landeplatz machte. Mit satter Höhe kam ich dort an und es dauerte eine Weile um mich herunter zu schrauben. Es folgte eine softe Landung, schnelles zusammenlegen und ab nach Hause wo ein Frühstück wartete. Danach ging's mit meiner hübschen Sofie und Dundee zu der zuletzt entdeckten Höhle am Lech, allerdings heute mit Kletterausrüstung. Landschaftlich extrem abwechslungsreich leitet ein kaum sichtbarer Pfad am Ostufer des Lechs von Dessau ausgehend bis fast zur Höhle. Nur das letzte Stück endet in einem Brennesselbuschwerk. Sofie staunte nicht schlecht als sie das riesige Portal sah, während ich schon mal mein Seil herrichtete. Es folgte die schon ersehnte Erkundung, aber ich staunte nicht schlecht als ich mich in den finsteren Schacht hinab ließ. Der unten mit Holz eingefasste Boden hatte eine Öffnung in der eine Holzleiter in die Tiefe führte, allerdings voll Wasser. da geht es zumindest am heutigen Tag nicht mehr weiter und so kletterte ich am gespannten Seil wieder aus dem Schacht hinaus. Die Höhle will ihre Geheimnisse immer noch nicht preisgeben, aber ich werde wieder kommen. Im Anschluß suchten wir uns ein sonniges Plätzchen am Lech und machten es uns gemütlich. Logisch dass wir auch eine Plantscheinlage im kühlen Lechwasser einlegten und so ging es einige Zeit später auf demselben Weg zurück zum Parkplatz. Die nun kommende Woche steht vorerst unter einem guten und vor allem warmen, sonnigen Stern und erst zum Ende hin wird sich die ganze Geschichte mit einer Gewitterlage entladen. Da wird sicher wieder das eine oder andere gehen und somit wünsche ich Euch allen einen entspannten Start in die verkürzte Arbeitswoche!!!

25/05/2020 - 28/05/2020 Die Woche begann noch regnerisch, aber nach der Arbeit fand ich mit Dundee ein kleines Sonnenfensterl was uns in die wilde Umgebung des Geldlochs verschlug. Nachdem wir zwischen den Felskaskaden und Abbrüchen umhergekraxelt sind besuchten wir auch noch die kleine Nagelfluhhöhle selbst und beendeten die Tour mit einer frischen Plantscheinlage in einer Gumpe. Am Dienstag stellte sich bereits deutlich besseres Wetter ein und schon klappte ein farbenfrohes walk and fly am Skilifthang. Zum Glück waren die meisten Kühe, bis auf eine (Ha! Ha!) im Abseits, so daß ich problemlos bei perfekt anstehenden NO Wind starten konnte. Es trug perfekt und es wurde ein feiner, genußreicher Flug. nach dem zusammenlegen fuhr ich gleich zu Dundee und wir packten gemeinsam die Weidenseetour an. Das dabei eine große Plantschaktion inklusive war, ist mehr als logisch. Der Mittwoch stand ganz im Zeichen von Hader Netzbau und das in Mindelheim. Um dann dennoch ein walk and fly zu reißen rückte ich bereits früh Morgens um fünf Uhr auf unseren Hausberg aus. Von dem mal abgesehen das der Wind bereits aus Osten tobte, boten sich traumhafte Stimmungen. Oben angekommen legte ich ultraschräg aus und hob nach einigen Schritten im Starkwind locker ab. Seitlich "slidend" flog ich mit Alpenblick dem Landebereich entgegen und setzte unmittelbar vor dem Auto auf. Na also, geht doch und so konnte ein wahrlich gut laufender Arbeitstag kommen. Das dann wieder mein Firmenauto verreckte ist mittlerweile normal, aber meine hübsche Sofie holte mich in Apfeltrach, bei Mindelheim ab und so gingen wir gleich mit Dundee, auf dem Heimweg bei Kaufbeuren eine Dundeerunde am Keltenwall. Für Dundee ideal, denn der ganze Weg befindet sich im kühlen und herrlich grünen Wald. Die Wälle waren gut erkennbar und fanden sich in, ehemals aussichtsreicher Lage. Zufrieden ging's dann nach Hause und es stellte sich die Frage wie es wohl ohne Firmenwagen weitergeht? Die Frage war am Donnerstag schnell beantwortet, denn war ich noch Arbeitstechnisch am Vortag auf der Sonnenseite, so wechselte ich wieder auf die "dunkle Seite der Macht" und erlebte den reinsten Alptraumtag. gemeinsam mit den Gräbern im LKW war ich blockiert, wurde abgesetzt auf Baustellen und irgendwann wie ein Penner abgeholt. Im Endeffekt verbrachte ich die Hälfte des Tages gelangweilt mit warten. Dazu regnete es immer wieder, so daß ich durchnässt wurde und wie ein Hund fror. Natürlich wurde es so auch noch recht spät, so daß ich nur noch auf den letzten Drücker mit Dundee zum Roten Kreuz marschierte. Immerhin kam hier die Sonne heraus und wir konnten etwas abschalten. Gottseidank folgt erst einmal ein verlängertes Wochenende, daß leider nur mit diesem böigen Wind problematisch sein wird, aber egal, denn immerhin wird es sonniger und da wird sich schon was finden. Ich wünsche Euch auf alle Fälle ein erholsames und erlebnisreiches Wochenende!!! 

Tatsächlich gibt es immer noch viele die sich nach wie vor bei den stärksten, Thermischen Bedingungen in die Luft begeben. Das Ganze wieder ohne dabei an die Konsequenzen zu denken und wie ich es zuletzt bereits erwähnt hatte spielen solche Piloten nicht nur mit der eigenen Gesundheit, sondern auch mit den Freiheiten anderer Flieger die sich zurückhaltend und vernünftig verhalten. Erste Fluggebiete wurden leider bereits wieder gesperrt und stehen somit nicht mehr zur Verfügung!

Nach 2 Flugunfällen binnen 4 Tagen zieht der DFCI die Notbremse und sperrt seine Gelände bis auf weiteres für Gastpiloten !!!!  

Innerhalb von 4 Tagen hat sich erneut ein Unfall in Oberemmendorf ereignet. Wieder ist ein Gastpilot in den Bäumen "gelandet", Gott sei Dank sind bei beiden Unfälllen die Piloten unverletzt geblieben. Aber jedesmal mussten die Rettungskräfte bestehend aus Feuerwehr, Rotes Kreuz, Notarzt, Bergrettung und Siegi Ferstl - unser Baumretter - ausrücken. Für alle beteiligten Rettungskräfte auch jedesmal ein persönliches Ansteckungs- und Verletzungsrisiko. Die Vorstandschaft erlässt deshalb (leider) wieder ein Gastflugverbot. Das Flugverbot wird befristet auf 2 Monate (bis Ende Juli) bis die Fluggelände in den Alpen (Deutschland und Österreich) wieder geöffnet haben und die Konzentration auf die "wenigen" freien Gelände vorbei ist. Es schmerzt diesen Schritt gehen zu müssen, aber ein weiter so kann es nicht geben.

Absturz eines Gleitschirmfliegers bei Blaichach

Am Donnerstag, gegen 12.50 Uhr, stürzte ein 35-jähriger Gleitschirmflieger in der Nähe der Berghütte „Hintere Krumbachalpe“ ab. Der Mann musste mit dem Hubschrauber geborgen und ins Krankenhaus Immenstadt verbracht werden. Der 35-Jährige war gegen 11.00 Uhr am Hochgrat gestartet, wo auch wieder die Landung geplant war.

Gleitschirmfliegerin stürzt in Baumkrone

Neumagen-Dhron Eine Frau ist im Moseltal mit ihrem Gleitschirm abgestürzt und in einem Baum gelandet. Die 60-Jährige blieb dabei am frühen Mittwochabend unverletzt, wie die Polizei in Bernkastel-Kues am Donnerstag mitteilte. Sie war demnach gegenüber des Ortes Neumagen-Dhron im Kreis Bernkastel-Wittlich von einer Schanze gestartet und wegen eines Flugfehlers schon kurz nach dem Start in die Baumkrone gekracht. Weil der Unfall in unwegsamem Gelände geschah, zog sich die Bergung in die Länge. Daran beteiligt waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Gleitschirmflieger landet in Seilbahn bei Pfronten

Am Sonntag wollte ein 46-Jähriger aus München bei besten Bedingungen einen Gleitschirmflug vom Breitenberg bei Pfronten (Ostallgäu) starten. Kurz nach dem Start bemerkte er, dass sich die Seile seines Schirms verdreht hatten. Er versuchte noch die Seile zu lösen. Dies schaffte er jedoch nicht rechtzeitig und landete dann im Seil der Bergbahn. Die Bergwacht Pfronten war mit 5 Mitgliedern im Einsatz.Sie schafften es erfolgreich den Mann zu sichern und dann unverletzt zu Boden abzuseilen. Bei der Bergung wurde die Bergwacht zusätzlich vom Rettungshubschrauber aus Reutte unterstützt.

Gruibingen - Paraglider in Notlage

Leichtere Verletzungen erlitt am Sonntag bei Gruibingen ein 29-Jähriger. Ein Zeuge meldete gegen 13.45 Uhr einen in Not geratenen Paraglider. Der verlor wohl schnell an Höhe und musste von seinem Notfallschirm Gebrauch machen. Polizeistreifen suchten nach dem Verunglückten. Der hatte sich mittlerweile über Notruf gemeldet und sein Aufenthaltsort konnte lokalisiert werden. Von dem Sturz trug der 29-Jährige wohl nur leichtere Verletzungen davon. Die Polizisten brachten ihn direkt in ein Krankenhaus.

Halleiner Gleitschirmflieger stürzte ab

Am Mittwochnachmittag ist ein Halleiner (25) mit seinem Gleitschirm abgestürzt. Der Mann war am Startplatz des Gaisbergs losgeflogen. Als er in Guggenthal landen wollte, riss die Strömung ab: Er stürzte aus fünf Metern zu Boden. Der Mann verletzte sich an den Beinen, am Becken und der Schulter. Ein Rettungshubschrauber flog den 25-Jährigen ins Unfallkrankenhaus nach Salzburg.

Gruibingen - Paraglider in Notlage

Leichtere Verletzungen erlitt am Sonntag bei Gruibingen ein 29-Jähriger. Ein Zeuge meldete gegen 13.45 Uhr einen in Not geratenen Paraglider. Der verlor wohl schnell an Höhe und musste von seinem Notfallschirm Gebrauch machen. Polizeistreifen suchten nach dem Verunglückten. Der hatte sich mittlerweile über Notruf gemeldet und sein Aufenthaltsort konnte lokalisiert werden. Von dem Sturz trug der 29-Jährige wohl nur leichtere Verletzungen davon. Die Polizisten brachten ihn direkt in ein Krankenhaus.

Pfullingen - Gleitschirmflieger abgestürzt

Zum Glück unverletzt hat ein 37-Jähriger einen Absturz mit seinem Gleitschirm am Samstagabend, gegen 19.20 Uhr, im Bereich des Fluggebietes an der Wanne überstanden. Der Gleitschirmflieger war zunächst problemlos vom dortigen Startplatz gestartet, geriet aber kurz danach in Turbulenzen, so dass er schließlich mit seinem Schirm in das Waldgebiet zwischen Wanne und Schützenhaus Pfullingen stürzte. Dort verhing sich der Schirm in einer Baumkrone in circa 25 Meter Höhe. Trotz seiner misslichen Lage konnte der Pilot selbstständig über Handy einen Notruf absetzen, was eine Alarmierung von Feuerwehr und Bergwacht auslöste. Durch die Bergwacht konnte er nach circa 1,5 Stunden nach seinem Absturz sicher und unverletzt geborgen werden. Eine Bergung des Gleitschirmes war bislang nicht möglich.

Fulda -  Gleitschirmflieger in Baum

Am 07.05.2020, gegen 15.10 Uhr ereignete sich unterhalb des Pferdkopfes, Höhe Abtsroda ein Unglücksfall. Ein 55-jähriger Gleitschirmflieger, aus Eichenzell, wurde mit seinem Sportgerät von einer Windböe erfasst und flog in einen Baum. Der Mann konnte sich in etwa 20 m Höhe mit seinem Gleitschirm selbst sichern. Die Bergwacht Wasserkuppe konnte den Mann schließlich nach ca. 2 Stunden unverletzt aus seiner misslichen Lage befreien. Auch die Feuerwehren Gersfeld, und Poppenhausen, sowie der Rettungsdienst waren ebenfalls im Einsatz.

Nach Absturz mit Gleitschirm: 31-Jähriger in Bäumen hängengeblieben

Ein 31jähriger Gleitschirmflieger aus Straubing ist am Donnerstagnachmittag im Waldgebiet am Hirschenstein/Schuhfleck abgestürzt. Der Schirm des Mannes wurde anscheinend von einem starken Seitenwind erfasst und brachte ihn zum Absturz. Der Mann ging mit seinem Schirm im Waldgebiet nieder und verfing sich dort in einigen Metern Höhe in den Bäumen. Glücklicherweise unverletzt konnte der Mann per Handy einen Notruf absetzen. Nachdem sich dann ein Rettungs- und ein Polizeihubschrauber auf die Suche nach dem Mann machten, konnte er später – wie es von der Polizei heißt “geborgen” – nein, glücklicherweise gerettet werden.

Gleitschirmabsturz in Immenstadt

Am Montag, gegen 16.20 Uhr, kam ein 23-jähriger Gleitschirmflieger, der am Grünten gestartet war, beim Landeanflug in Bühl auf Grund einer Thermik in ca. 6 m Höhe in einen Abwärtssog und stürzte zu Boden. Der Mann wurde dabei leicht verletzt und wurde zur weiteren Abklärung mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus Immenstadt verbracht.

Rettenberg: Absturz einer Gleitschirmfliegerin

Am Sonntag, gegen 15.00 Uhr, ging bei der integrierten Leitstelle die Mitteilung über einen abgestürzten Gleitschirmflieger ein. Die Streife der PI Immenstadt konnte schließlich eine 54-jährige Gleitschirmfliegerin ca. 600 m südlich der Grüntenlifte in ca. 10 m Höhe in einem Baum hängend feststellen. Die Frau war am Grünten gestartet, kam dann nach eigenen Angaben in „schlechten“ Wind, wodurch sie sich unkontrolliert zu drehen begann. Aus Furcht vor einer Ohnmacht zog sie den Rettungsschirm und landete im Baum. Die Bergwacht konnte die Frau unverletzt aus ihrer misslichen Lage befreien.

22/05/2020 - 24/05/2020 Am Freitag, der ja buchstäblich frei war, da ein obligatorischer Brückentag, rückte ich in der früh gleich doppelt zum Hausberg aus. Einmal mit Gleitschirm und einmal mit Dundee, das ideale Vorfrühstücksprogramm. Der Erfolg gab mir recht, denn es wurden einsame, wunderschöne stimmungshafte Momente. Der Flug astrein und es trug wieder einmal erstaunlich gut so daß ich ein ordentliches Stück zum Auto zurücklaufen mußte. Der zweite Anstieg mit Dundee bis zum Gipfelkreuz war mindestens genauso schön und so kehrten wir hungrig zum Frühstück nach hause zurück. Nachmittags gab es dann denn zweiten Ausrucker und da landete ich mit Dundee am Weidensee, wo wir noch einmal ausgiebig plantschen konnten. Am Samstag sollte eine Kaltfront alles zunichte machen, aber wie am Vortag konnte ich mit Dundee noch am frühen Morgen, sozusagen präfrontal, noch etwas reißen. Wieder ging sich eine stimmige walk and fly Aktion aus, wo ich alle Mühe hatte wegzukommen, denn das Gras war so hoch das man das Gefühl hatte in Tiefschnee zu starten, aber als ich erst einmal in der Luft war wurde es ein grandioser Flug bis zu den untersten Landewiesen, so dass ich nach dem zusammenlegen zum Auto noch aufsteigen mußte. Mit Dundee marschierte ich gleich auf der gegenüberliegenden Seite zwischen Küchele und Prem in die tiefen Wälder, wo wir auch wieder eine traumhafte Badestelle fanden und natürlich gleich ausnutzten. Da dies noch nicht genug war ging ich Nachmittags nochmals mit Dundee in die selbe Gegend und wir kämpften uns bis zum Kaltenbrunnersee durch. Nochmals eine lange Badeaktion bevor es endgültig umschlug und es zu schütten begann. Am Sonntag hatte ich und meine hübsche Sofie unseren ersten Hochzeitstag. Klar das ich mir da etwas besonderes einfallen ließ und so jagte ich Sofie mittels einer Schnitzeljagd durch unser ganzes Haus, ehe wir ein Frühstück für verliebte machen konnten. Später packte ich mit Dundee eine vermeintlich schnelle Tour am Lech unterhalb von Bernbeuren bei Dessau an, aber wir konnten nicht ahnen das es das reinste Abenteuer vor der Haustüre wurde. Durch Urwald artiges Gelände arbeiteten wir uns am Lech entlang. Es blühte alles in unglaublich kräftigen Farben und immer wieder mischten sich kleine Felswände in das Ambiente. Die Krönung wurde dann als wir vor einer Höhle standen und da hatte ich wahrlich nicht damit gerechnet. Ein großes Portal führte in den Sandstein, wo uns fantastische Fotos gelangen. Eine hintere Stufe muß ich wohl demnächst mit Seil angehen...genial und so marschierten wir fasziniert am Lech weiter und legten noch eine erfrischende Baderunde ein. Zuletzt stiegen wir steil die Hönge empor und kehrten über weite Felder oberhalb des Flußlaufes zum Ausgangspunkt zurück. Hammer das es immer wieder gelingt solche Erlebnisse vor der Haustüre zu finden und ich sag es immer wieder gerne wie dankbar ich bin hier wohnen zu dürfen. Nun folgt ein kleiner Hänger, ehe ab Wochenmitte das Hochdruckwetter wieder an Fahrt aufnimmt und da wird sich sicher wieder das eine oder andere ausgehen. Somit wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Start in die neue Woche!!!

18/05/2020 - 21/05/2020 Wie es zu erwarten war startete die Woche mit Kaiserwetter und da mußte einfach ein Hausberg walk and fly hergehen. Gedacht, getan und schon stieg ich flott über die Südseite, bei fantastischer Aussicht dem Gipfel entgegen, den ich bald erreichte. Der Wind hatte sich schon mehr auf Ost gedreht und so legte ich meinen Flügel ordentlich schräg aus. Wie am Vortag war es bereits ordentlich thermisch, was das aufziehen in einer Thermikblase beschleunigte. Sofort überhöhte ich und flog seitlich slidend in den Landebereich hinaus. Es trug sensationell, so daß ich weit südlich vom Parkplatz landete. Nach dem zusammenlegen mußte ich zunächst zum Auto zurückgehen, aber dann ging es gleich weiter zu Dundee. Da es mittlerweile ziemlich warm war mußten wir natürlich eine Plantschtour einlegen. Ziel wurde unser geliebter Weidensee, den wir über die lange Route erreichten, umrundeten und zuletzt so richtig beim schwimmen auskosteten. Nach einer Sonnenpause marschierten wir zufrieden zurück zum Parkplatz. Der Dienstag stand ebenfalls ganz im Zeichen von Sonnenschein, allerdings schepperte es dafür in der Arbeit umso mehr, wobei ein Satz in die Vorgesetztengeschichte einging: "Wir san do koa Demokratie!". Yeaaah, ich sage nur Respekt, sowas kann nur von einem ehemaligen Bundeswehrler kommen, aber egal um Dampf abzulassen marschierte ich nach der Arbeit gleich auf den Skilifthang und zog mir ein entspannendes walk and fly rein. Am Startplatz angekommen stand eine riesige Herde Kühe herum und die mußte ich erst mal weglocken, was gut gelang, denn sie waren einfach zu neugierig. Versteckt durch durch den Wald kehrte ich zurück und hatte so den gesamten Startplatz für mich alleine. Der Wind stand perfekt an und so war ich nach wenigen Schritten in der Luft. Wie schön war es hier sanft in der Luft hinab zu gleiten und nach diesem aussichtsreichen Flug landete ich sanft in Autonähe. Noch schnell zusammen gepackt und ab zu Dundee, der schon ungeduldig wartete. Wieder war es bereits jenseits der 25° Grenze und so fuhren wir zum Bodenlosensee, den wir flott umrundeten und natürlich eine erfrischende Baderunde einlegten. Dundee ruderte wie ein Flußpferd durch den tiefen See und hatte seinen Spaß. Am Mittwoch stand ganz Hader Netzbau im Arbeitsplan und klar wir gingen in Apfeltrach Dank der Telekom schon einmal richtig unter. Auf den letzten Drücker packten wir es dann doch noch einen Anschluss zum laufen zu kriegen. Wenigstens ging sich dann noch ein walk and fly am Hausberg aus, wobei der Wind sogar nicht passte, aber mit einem beherzten Startlauf kam ich in die Luft und sackte meinen verdienten Flug ein. Nach dem zusammenlegen fuhr ich gleich zu Dundee und wir packten die herrliche Waldroute auf den Wolfarth an. Eine Tour die immer mit jeder Menge Ausblicken wie auch Eindrücken versehen ist. Dundee kugelte in den Wiesen umher und hatte seinen Spaß. Am Donnerstag war es dann mal endlich wieder soweit, es ging auf geführte walk and fly Tour. Der harte Kern um Frank, Reiner, Olli (Mr.Hörnle), Adrian (Kl.Eiswürfel) und unser tapferer Manuel (Haderair) stellte sich dem knackigen Anstieg von knapp 1000m auf das Wannenjoch 1893m bzw.dem Kühgundkopf 1946m. Vom Oberjoch ausgehend marschierten wir über die Wiedhag Alpe zum Schmugglersteig, den wir bis zum markanten Eck des Wiedhags verfolgten. Hier, am Grenzverlauf zu Österreich verfolgten wir den markanten Grat Richtung Gipfel. Teilweise mit Drahtseil und auch mit Metallstufen versichert leitete die felsige Schneide uns äußerst aussichtsreich empor. Manu hielt sich tapfer und erreichte nur wenige Minuten nach der restlichen Truppe das Gipfelkreuz am Wannenjoch. Frank legte in der üblichen Thermikpanik bereits aus, aber die schönsten Wiesen befanden sich weiter hinten am etwas höheren Kühgundkopf und so marschierte ich mit Olli und Haderair zu den Startplätzen. Während wir auslegten hoben weiter vorne bereits Frank, Adrian und Reiner profimassig ab, wobei sie deutlich überhöhten. Gröllend kreisten sie über uns und Manuel wurde es immer flauer im Bauch. Doch wir waren immer noch so früh das diese erste Thermik eher mit sanften Charakter zur Sache geht und nichts zu befürchten sei. Vor uns haute sich dann Olli mit seinem Leaf 2 Light in den Himmel und schon waren wir dran. Haderair ging mit seinem Sky Reverse Wendegurtzeug und dem Supair Eona 2 an den Start und wie immer....souverän. Mmmh, vielleicht ein Tick zu weit kommen lassen, aber das war bei dem brandneuen Flügel klar, denn das war Er vom alten Schirm nicht gewohnt. Sofort wurde Er schreiend mit der Thermik hochgezogen, aber bald stellte Er fest dass hier alles sonst beherrschbar ist und Manuel konnte seinen Flug mehr als genießen. Mit Funk folgte ich Ihm und wir überhöhten herrlichst das Gipfelkreuz und gleiteten in einem sagenhaften Panorama durch die Allgäuer Bergwelt. Die lange Flugstrecke zum Landeplatz war Dank der Überhöhung kein Thema und so hatten wir einen fantastischen langen Flug. Genußvoll kreisten wir über den Oberjoch und landeten alle, bis auf Adrian, der einen Streckenversuch bis Unterjoch wagte, in Parkplatznäher. Auch Manuel legte eine nahezu perfekte Landeeinteilung hin und ich war massig stolz auf Ihn. Nach dem zusammenlegen freuten wir uns alle wie Schnitzel und legten noch eine Kaffeepause am Oberjoch ein, wo auch Thermikadrian zu uns stoß. Im Anschluß ging es nach Hause und ich packte gleich den wartenden Dundee in's Auto so daß wir gleich in die herrlich kühle Kronbachschlucht flüchteten. Dundee war äußerst Dankbar, denn mit der Hitze hat er einfach nichts am Hut. Die obligatorische Plantscheinlage war dann natürlich unvermeidlich und so war der tag wieder einmal mehr als bestens genützt. Nun folgt eigentlich ein schönes Wochenende, vom Samstag mal abgesehen, aber der Wind wird uns Fliegern wohl das leben etwas schwerer machen, aber mal sehen was so geht. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein erholsames, wie auch erlebnisreiches Wochenende!!!

15/05/2020 - 17/05/2020 Der Start in das Wochenende war durchwegs nass, denn es schüttete am Freitag ordentlich. Da war es ein feiner Zufall das ich nach der Arbeit meinen Leaf 2 Light Tester nach Oberstaufen zu Chris Geist/Flying Academy bringen musste. Dundee natürlich mit eingepackt und schon ging's los, wobei über Kempten das Ziel gleich erreicht war. Nach der Übergabe peilte ich dezent die Lage und weiter westlich wurde es trockener. In Ebratshofen wagten wir den Anstieg auf den malerischen Kapf und weil es so urig wurde bauten wir die Tour gleich zu einen Rundkurs aus, so das es eine Überschreitung wurde. Klar das ich zweimal antreten mußte um auch einen Flug einzubauen, während Dundee geduldig wartete. Zuerst perfekter Wind und als ich wieder ankam seitlicher Rückenwind...war ja klar. Mit einem irren Anlauf gelangte ich dann in die Luft und genoss diesen aus vollen Zügen, denn heute war ich wohl wieder der einzige. Nach ein paar gemütlichen Runden über dem malerischen Talort landete ich sanft und fuhr mit Dundee zufrieden nach Hause. Am Samstag war endlich mal wieder für meine hübsche Sofie, Dundee und mich Maxitime, so freuten wir uns richtig auf ihn und holten Maxi gleich in der früh in Pfronten ab. Das erste Ziel wurde die urige Nagelfluhöhle Hohler Stein im Rottachberg https://de.wikipedia.org/wiki/Hohler_Stein_(bei_Sulzberg). Zuerst mußten wir steil zur Rottach hinab und die Höhle suchen, was aber schnell gelang. So kraxelten wir den kurzen Hang zum breiten Eingang hinauf und erforschten das 25m lange, faszinierende Gewölbe. Bis zum Ende marschierten wir mit unseren Stirnlampen ehe wir wieder aus der Dunkelheit flüchteten. Es folgte eine Erkundung der Rottach bis wir wieder zum Parkplatz aufstiegen. Als zweites stiegen wir noch zum Rottachdurchbruch hinab, der sich hier im felsigen Gelände seinen Weg gebannt hat. Für Maxi ein reines Abenteuergelände, während Dundee umherplantschte. Zuletzt kletterten wir noch an einem Findling herum und konnten so mehr als zufrieden nach Hause fahren. Während Sofie dann noch mit Maxi in der Eisdiele verschwand machte ich mich mit Ivonne und Manuel "Haderair" auf den Weg zur Blösse 1455m. Nachmittags sollte es windtechnisch deutlich ruhiger hergehen und so stiegen wir mit zwei Autos (eines stand an den Buronliften) von der auf Südseite gelegenen Alpe Reuter Wanne auf. Nach wenigen Metern verließen wir den üblichen Anstieg zur Wanne und bewegten uns im Neuland. Steil kämpften wir uns in einen Sattel hinauf der bereits weite Blicke in das Alpenvorland freigab. Weiter verlief der landschaftlich reizvolle Anstieg über den Grat. Teilweise ziemlich glitschig im Wald wo meine beiden "Leidenden" ordentlich Mühe hatten hinauf zu kommen. Über einen Vorgipfel erreichten wir den Normalweg der von Norden herauf kommt und stiegen den letzten Aufschwung empor. Immerhin sparten wir uns mit dieser Variante gut 300 Höhenmeter und ich hatte mal wieder eine neue Route erkundet. Am Startplatz wehte ein perfekter NO Wind und Dank einer Schleierbewölkung war von Thermik nichts zu spüren. Freudig legten wir unsere Schirme aus und Manuel blickte respektvoll in die steile schwarze Piste hinab. Es kamen Ihm die Gedanken "Ihr seits doch alle behindert" in den Kopf, aber es blieb nichts anderes über....raus! Als erstes startete Ivonne und gleich im Anschluß Manual "Haderair", wie immer souverän, denn nach wie vor hatte Er noch nie einen Startabbruch. Zuletzt machte ich mich an den Start und so gleiteten wir alle drei durch die softe Luft Richtung Grüntensee hinaus. Was für ein herrlicher Flug und alle landeten problemlos hinterhalb der Buronlifte, wobei ich als einziger eine abgemähte Wiese traf.....Abmahnung für die restliche Truppe (Ha! Ha!). Nach dem zusammenlegen marschierte ich zu den beiden und Ivonne war ganz geknickt....was war da los? Sie hatte sensationell Ihren Autoschlüssel in meinen auf der Südseite stehenden Wagen liegen lassen...genial und so standen wir nun da. Glücklicherweise war gerade Sofie mit Maxi auf den Weg nach Pfronten und konnte uns aus der Patsche helfen so dass dieses Problem auch gleich gelöst war. Als Belohnung gab es nochmals ein Eis für alle und wir fuhren glücklich nach Hause. Am Sonntag war dann eine große Truppe zum Kleinen Eiswürfel 1667m unterwegs. Genauer gesagt meine hübsche Sofie, Ivonne, Nickl, Dietl, Adrian, Jan und natürlich Dundee, sozusagen eine Hammertruppe. Hier bewahrheitete sich mein sonstiges frühes aufstehen, denn wir wurden später ordentlich gebeutelt, doch zunächst zog sich der Anstieg in die Länge, denn Jan mußte erst den versteckten Parkplatz finden, da Er aber ein fitter Bergsteiger ist hatten wir den Trupp an der herrlichen Heisenlochalpe bald wieder eingeholt. Hier blieben die beiden Nichtflieger Sofie und Nickl, samt Bube Dundee zurück um es sich gemütlich zu machen. Der Rest stieg weglos über die endlosen Hänge bis zum Kamm auf. Hier noch über den Hauptweg bis zum höchsten Punkt mit den unzähligen Auslegeflächen. Dazu ein grandioses Panorama über die Ammergauer, Tannheimer und Allgäuer Bergwelt. Was wollten wir mehr, vielleicht ruhige Luft, aber dafür war es heute doch glatt schon zu spät, vor allem als es Dietl seinen Schirm mit einem Dust Devil in die Höhe riss, so daß Er alle Mühe hatte diesen noch zu halten. Es war an der Zeit raus zu kommen und so machte sich einer nach den anderen auf den Weg. Zuerst Adrian, dann Dietl, Ivonne und schließlich Jan. Alle hatten wir mit den wechselnden Windrichtungen zu kämpfen und mußten den Schirm mal wieder ablegen. Hinzu kamen ordentliche Thermikblasen die den Südosthang herauf pfiffen. Dennoch kam die flugerprobte Truppe in die Luft und überhöhte satt. Die Luft war nicht sonderlich ruhig, eher bockig, aber der geniale Blick während des Fluges entschädigte für vieles. Der Wind stand satt an und so brauchten wir einiges an Zeit um den Flugweg bis Unterjoch zu packen, doch alle erreichten das Ziel. Nacheinander landeten wir alle in Parkplatznähe und freuten uns über das Flugerlebnis. Schön mal wieder nach den Coronaeinschränkungen in einer Gruppe unterwegs zu sein. Vielleicht gehen ja bald offizielle waf Touren auch wieder und es bieten sich mehr solch eindrucksvolle Tage. Den Ausklang fanden wir dann bei uns auf der Terrasse mit Kaffee und Kuchen. Das es an diesem Tag haarig zuging zeigen auch zahlreiche Unfälle wie z.Bsp. dieser hier https://www.allgaeuhit.de/Ostallgaeu-Pfronten-Gleitschirmflieger-landet-in-Seilbahn-bei-Pfronten-article10037393.html. Die nun folgende Woche steht ganz im Zeichen des Hochdrucks und ich denke da muß was gehen. Somit wünsche ich Euch allen einen angenehmen Start in die neue Arbeitswoche und natürlich wie immer: Bleibt gesund!!!

11/05/2020 - 14/05/2020 Die Woche begann wie prophezeit, mit einer grausigen Kaltfront, aber zuvor stellte sich noch ein starker Föhn mit bis zu 8hpa ein. Das ich da noch ein Flugfenster am Hausberg ergatterte grenzte fast an einem Wunder, doch der weit dem Alpenkamm vorgelagerte, traumhafte Aussichtsberg bot genug Schutz vor den Föhnwinden, die allerdings auch hier noch deutlich zu spüren waren. Sogar die Wiesen waren noch trocken und so konnte ich nach einem flotten Aufstieg problemlos auslegen, wie auch nach wenigen Schritten mit dem Supair Leaf 2 Light abheben. Etwas rucklig in Böen flog ich weit hinaus, genoß das grandiose Panorama und landete zuletzt soft in Parkplatznähe. Nach dem zusammenlegen verabschiedete sich der Föhn und Gewitter, Hagel wie auch Sturm machten sich breit. Mit Dundee marschierte ich dann, den Naturgewalten voll ausgesetzt auf den Wendelin. Immer eine schöne Runde, aber bei Blitz und Donner legten wir bald einen Gang zu, so daß wir flott wieder zum sicheren Auto kamen. Am Dienstag führte mich die Arbeit zu einer der ungewöhnlichsten und spektakulärtsten TU-Baustellen die ich jemals hatte. Schon allein die Anfahrt war der Wahnsinn oder besser gesagt eine Herausforderung, denn es ging mehr als steil hinab in die Ammerschlucht zur Soyermühle. War klar das ich mich mal am gewaltigen Wasserfall umsah und die Umgebung erkundete. Nach der Arbeit erwischte ich dann sogar noch ein trockenes Fenster um am Skilifthang eine walk and fly Aktion zu starten. Der Wind stand perfekt aus NO an und so sackte ich noch einen feinen Flug ein ehe ich zu Dundee fuhr und mit ihm noch zum Roten Kreuz marschierte. Hier kam sogar der blaue Himmel und die Sonne zum Vorschein, so dass insgesamt der eigentlich als düster prophezeite Tag mehr als erfolgreich abgeschlossen war. Am Mittwoch sollte sich Dauerregen einstellen, aber wie am Vortag fand ich ein kleines Fensterl um am SO Startplatz an den Start zu gehen. Die Wolkenstimmungen während des Aufstiegs waren dabei mehr als faszinierend. Dank perfekt anstehenden Wind wurde es ein genialer Flug mit erstaunlicher Höhe. Nach einer soften Landung gings mit Dundee noch in der Nähe der Ammerschlucht auf Tour, denn im Bereich der Soyermühle konnten wir immer noch nicht das Glasfaserkabel einblasen. Das wird wohl noch eine längere Baustelle werden, was Dundee nur recht ist, denn dem gefällt es in dieser malerischen Ecke. Am Donnerstag stellte sich endgültig Dauerregen und wir waren wieder einmal bei der Soyermühle, so daß ich Dundee ebenfalls dabei hatte. Zumindest schafften wir heute es das Kabel endlich bis in die Schlucht hinab zu bringen, so daß ich später mit Dundee von der Mühle und ihrem gigantischen Wasserfall aus zu einer langen Tour startete. Über unzählige Holztreppen und steilen Stufen, in stetigen Aufstiegen, wie auch Abstiegen kämpften wir uns in den Hängen der Ammerschlucht bis zu den Schleierfällen, wo wir auch der kleinen Höhle einen Besuch abstatteten. Klar das wir dieselbe Strecke zurück mußten und so einiges an Höhenmeter zusammen kam. Zufrieden, tropfnass und erschöpft kamen wir zum Auto zurück. Das nun folgende Wochenende kann zumindest Wettertechnisch im positiven Sinne zulegen und vor allem der Sonntag wird wärmer und auch sonniger werden. Mal sehen was da so geht und somit wünsche ich Euch allen ein erholsames, wie auch abwechslungsreiches Wochenende!!!

08/05/2020 - 10/05/2020 Das Wochenende stand ganz im Zeichen von walk and fly und den Testflügen (Bericht weiter unten bei Produkt des Monats) mit dem neuen Supair Leaf 2 Light. Am Freitag packte ich zunächst mit Dundee die spektakuläre Tour zum Felsen bei Rosshaupten an. Über die schattige Nordroute erreichten wir bald die versteckten Felsen. Das wir dabei einige Kraxeleinlagen an den wilden Nagelfluhfelsen einlegten war ganz klar. Im Anschluß packten wir den Gipfel selbst und stiegen über die Südseite zum Parkplatz ab. Am Abend kam Olli zum grillen (vielen Dank für die mitgebrachten Köstlichkeiten!) und so kam es das wir, zum platzen vollgefuttert, noch zum Buchenberg ausrückten, der offenbar endlich freigegeben wurde. Der Anstieg wie üblich im Vollgasmodus und so erreichten wir bald mit Blick auf die Hochplatte den höchsten Punkt mit der bewirtschafteten Hütte auf 1142m. Mit weiter Sicht auf die Füssener Seenplatte legten wir unsere Flügel am NO Startplatz aus. Der Wind strich sanft herauf, aber für unsere Leaf 2 Light Armada war das kein Problem und schon waren wir nach wenigen Schritten in der Luft. Glücklich flogen wir im Abendwind, bei grandioser Stimmung sanft dem Landebereich entgegen. Was für eine geniale Konstruktion, wahrlich ein Traumflügel und so packten wir zufrieden zusammen und fuhren nach Bernbeuren, denn Olli blieb gleich bei mir. Die Nacht war nicht lange, denn schon um halb 6.00 Uhr standen wir auf und machten uns startklar. Wenig später trafen schon Dietl und Manuel Haderair ein. Mit zwei Autos, ganz gemäß den Regeln fuhren wir zum Oberjoch und marschierten unterhalb des Kinderhotels den altbekannten Weg zum Spießer 1650m los. Nach der aussichtsreichen Querung standen wir schnell an der felsigen Kanzel und stiegen weiter zu dem mit Drahtseilen gesicherten Teil auf. Dieser leitete uns abwechslungsreich zum leider geteerten Hirschalpe Fahrweg, der in zahlreichen Serpentinen gnadenlos an Höhe macht. Manu kämpfte tapfer und eisern, so das Er schwitzend unser Tempo fast mithalten konnte....Respekt! Von der herrlich gelegenen Alpe führte uns ein kleiner Steig in den Sattel zwischen Spießer und Jochschrofen empor. Nach wenigen Metern tauchte endlich der Gipfel des Gleitschirmgipfels mit seinem Windsack auf, was Manuel nur zu einem brummeligen "so weit noch..." brachte. Dennoch erreichten wir in grandioser Stimmung den Gipfel und genossen den Blick über die Tannheimer und Allgäuer Bergwelt. Im Norden sah man bereits eine kleine Regenfront und so legten wir flott alle vier unsere Flügel aus. Olli war mit seinem Leaf 2 Light der erste und wurde seinem Ruf gerecht..oder besser gesagt nicht, denn der schon unweigerliche Startabruch  wurde durch den schon in Schieflage geratenen Schirm kompensiert und Olli konnte problemlos korrigieren und abheben. Was für ein klasse Flügel!!! Als nächstes folgte Haderair, der sich nach Ollis Wunderstart nicht wohler fühlte und seinen bisher größten Höhenflug (satte 850Hm) in Angriff nahm. Allerdings ist Manu als Starter eine Bank, Er hatte noch nie einen Startabbruch und so auch heute nicht denn Er hob souverän ab. Allerdings kam Er nicht richtig in sein Gurtzeug und flog eher im Fallschirmspringerstyle, grade noch den oberen Baumreihen ausweichend über Hindelang hinaus. Ich hob mit meinen Leaf 2 Light Tester als nächster ab und wenige Sekunden hinter mir auch Dietl, wie üblich absolut souverän und so gleitete die bunte Truppe über den Allgäuer Himmel. Genußvoll drehten wir unsere Runden über Hindelang und es dauerte seine Zeit bis Olli zur Landung ansetzte, natürlich in einer satten Wiese, während daneben eine abgemähte war. Haderair, mit der üblichen Standard Landung (Frontalaufprall...Ha! Ha!) nichts ahnend hinterher und auch Dietl übersah das nebenan eine abgemähte Wiese lag, was den üblichen Bauernanschiss zur Folge hatte. Ich landete wenig später in sicherer Entfernung und packte ebenfalls zusammen. Was für ein genialer Tag und so marschierten wir alle drei zufrieden zur Busstation hinaus. Durch Zufall kam der gleich in 5 Minuten und wir mußten Dank Corana Notfahrplan nicht einmal etwas bezahlen.....passt! Gemütlich saßen wir als Abschluß noch zum Frühstück gemeinsam zusammen und ließen die Erlebnisse Review passieren. Später packte ich mit Dundee die übliche, kühle Runde in die Kronbachschlucht an, denn es ist ganz schön schwülwarm geworden und da kann Dundee halt garnichts damit anfangen. Eine Plantscheinlage war natürlich inklusive und so war auch dieser Tag mehr als perfekt abgeschlossen. Der Sonntag begann regnerisch und so schüttete es am Vormittag fleißig vor sich hin, aber ab Mittag boxte sich dann doch die Sonne durch. Grund genug mit Dundee einen Ausrücker in das Bidinger Filz zu starten. Eine abwechslungsreiche Runde mit vielen Aus- und auch Einblicken. So gelangten wir schnell zum Panoramablick, ehe wir bald wieder in das urige Filz abstiegen und so den Kreis am Parkplatz schlossen. Am Nachmittag wurden die Windwerte immer besser und so wagte ich mich nochmals mit dem Testschirm auf ein walk and fly an den Skilifthang. Der Aufstieg wieder einmal durch schier unzählige Blumen megabunt und es dauerte nicht lange bis ich den Startplatz erreichte. Stramm zog der NO Wind herein und die abgemähten Wiesen sollten noch thermisch was hergeben. Flott legte ich aus und es war ein leichtes mit dem Leaf 2 Light abzuheben. Sofort ging es zur Sache und ich überhöhte relativ schnell meinen Ausgangspunkt. Mit weiten Blick flog ich über die Alm in den Landebereich hinein, wo es immer noch bergauf ging. Der Flügel zeigte mir regelrecht den richtigen Weg um zu steigen, aber dann baute ich doch mit ein paar strengeren Manövern Höhe ab und landete soft unmittelbar vor unserem neuen Dacia Duster. Wow, noch so einen genialen Flug ergattert und schon legte ich zufrieden zusammen. leider geht das Wochenende schon wieder zu Ende und die Aussichten auf die kommende Woche sind alles andere als rosig, denn die Eisheiligen stehen vor der Türe. Schon ab Montag Nachmittag fallen die Temperaturen und in den Bergen wird es in der Nacht auf Dienstag sogar Neuschnee geben. Da wird die Ausbeute bei weitem nicht so erfolgreich sein wie letzte Woche, aber wir wollen mal sehen was so geht. Natürlich wünsche ich Euch allen einen ruhigen und entspannten Start in die neue Woche!!!  

04/05/2020 - 07/05/2020 Der Wochenstart alles andere als rosig, denn wieder einmal mit Ärger satt in der Arbeit verbunden. Als Frustabbau mußte dann im Anchluß der Hausberg herhalten und das obwohl der Wind so gar nicht passte. Dennoch ein schönes, stimmiges Panorama und mit viel Anlauf ein verdienter Flug, der mich problemlos bis zum Parkplatz hinab trug. Danach gleich mit Dundee unsere Haustürrunde über den Türkenbach, bis zum versteckten Bodenlosensee und wieder zurück. Immer mehr kam dabei die Sonne heraus und wir bauten dann natürlich eine Plantschaktion mit Radler ein. Nach solchen Aktionen schaut die Lage schon mal deutlich entspannter aus. Am Dienstag stellte sich Dauerregen ein und da war das arbeiten an Papierkabel nicht unbedingt rosig. Das ich dann ein Mikrofenster für ein "Nebel" walk and fly erwischte grenzte fast schon an einem Wunder und so hob ich in tropfnassen Wiesen nach wenigen Schritten ab. Der Flug optimal, bei besten Wind und so ließ sich die untere Baumreihe problemlos überfliegen. Zuletzt landete ich soft in einer Almwiese und freute mich über den heute kaum zu erwartenden Flug. Nach dem zusammenlegen fuhr ich gleich Heim zu Dundee und wir rückten auf einen Höhenzug, genannt Spindler 779m, hinter halb von Schöffau aus. Sozusagen Neuland, denn das Gipfelkreuz sah ich schon öfters, aber noch nie waren wir dort unterwegs. Der Aufstieg malerisch durch Wald und Wiesen. Der Kamm selbst punktete mit Nagelfluhfelsen und einem herrlichen Aussichtspunkt, der durch Schlechtwetter natürlich in der Sicht eingeschränkt war, was aber Dundee durch dauerwälzeln völlig ausglich. Zufrieden stiegen wir über den weiter verlaufenden Rücken ab und erreichten so mittels einer Rundtour wieder das Auto. Am Mittwoch war es dann endlich soweit und die Sonne strahlte von einem herrlich blauen Himmel. Da war es gleich passend das ich mich mit Mr. Hörnle - Olli am Skilifthang traf und wir ein kleines walk and fly durchzogen. Bunte Blumen in allen Farben, gepaart mit einem weiten Panorama und satten Wind. Mit wenigen Schritten waren wir in der Luft und durchflogen schon erste thermische Ansätze bis zum Landeplatz hinaus. Vor allem mein immer noch von gestern nasser Schirm wurde wieder trocken und so landeten wir beide unmittelbar vor den Autos mit Rückenwind, der sich in den untersten Zehn Metern einstellte (Ha! Ha!). Im Anschluß ging es gleich nach Hause und mit meiner hübschen Sofie, samt Bube Dundee weiter zum Vorderzwiesel/Buch bei Roßhaupten. Über den langen, einsamen Gratanstieg (laut Sofie mindestens überhängend...Ha! Ha!) arbeiteten wir uns den Gipfel entgegen. Die Stimmung, vor allem an der Märchenwiese geradezu traumhaft und bald erreichten wir den aussichtsreichen Gipfel wo wir von Jungkühen überfallen wurden. Die Interesse an Dundee war enorm, aber im geschützt eingezäunten Plätzchen am Kreuz konnten wir bei weiten Blick auf die Füssener Seenplatte problemlos Brotzeit machen. nach dieser gemütlichen Pause flüchtete ich laufend mit Dundee, verfolgt von den Kühen, zum Durchschlupf beim Zaun....Wahnsinn! Zuletzt stiegen wir über den Normalweg ab zum Parkplatz und fuhren zufrieden nach Hause. Der Donnerstag kam ebenso mit Kaiserwetter daher und da gab es mehrere Paukenschläge, denn ich fuhr bei meiner Supairzentrale in Penzberg, bei Martin vorbei und holte Leaf 2 Light's. Genauer gesagt einen Tester und einen weiteren samt Altirando light Gurtzeug für Olli, dem Mr. Hörnle persönlich, der nun in eine neue Ära des Fliegens eintritt. Ich haute mich dann als erstes mal am SO Hang hinaus und wurde von der Thermik an diesem kleinen Berg völlig überrascht. Es zog mich kontinuierlich an fast allen Weisen in die Höhe, so daß ich in neue Welten bei dieser Tour vordrang. Im Landebereich mußte ich förmlich ein Plätzchen suchen um endlich sinken zu haben. Genial, so lief es hier noch nie und schon packte ich zusammen und fuhr Heim zu Dundee der schon ungeduldig wartete. Da es im tagesverlauf immer wärmer wurde machten wir uns gleich auf den Weg in die Kronbachschlucht, wo es angenehm kühl war und das Wasser nur so plätscherte. Die erfrischende Badeeinlage und das Radler gab es an unserer Stammgumpe natürlich auch, so daß wir mehr als zufrieden und erfrischt oberhalb der Schlucht zum Parkplatz zurück marschierten. Die kommenden Tage schauen eher wieder Apriltechnisch aus und sind ein Wechsel aus Sonne und Regen. Der Wind wird ebenfalls ab Freitag wieder zulegen und es wird wieder schwerer Flugfenster zu finden, aber was soll's wir werden sehen, denn ein bisschen was geht immer. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein schönes, erholsames Wochenende!!! 

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© Norbert Hofmann