Lebe Deinen Traum....                 ....denn Du lebst nur einmal!

Norbert Hofmann

Der "Macher" von der Plattform megaextremesport. Ein Leben für den Bergsport seit Kindesalter.

Expeditionen

Meine Touren zu den Bergen dieser Welt auf den zahlreichen Kontinenten dieses Planeten.

Skitouren

Die Königsdisziplin unter den Alpinisten. Im herrlichsten Weiß, einsam seine Spuren ziehen.

Walk and fly

Die Leidenschaft Berge mit Fliegen zu verbinden, ein niemals enden wollender Traum.

Neuigkeiten 

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Bild des Monats

Das lustig, spektakuläre Dezemberbild schoss Adrian Götzger bei der walk and fly Tour auf die Salmaser Höhe 1254m im Allgäu. Der Schneemangel treibt hier so manche Gestalten zu ungewöhnlichen Aktionen (Ha! Ha!).

Produkt des Monats

Mieten Testen Kaufen goes RedBull X-Alps mit Heli Schrempf

Wie kann man Leistung mehr unter Beweis stellen als in einem Wettkampf? Wir, das Team von Mieten Testen Kaufen in Kochel am See und der Nugget Allrad, haben als Sponsor eines der härtesten Abenteuerrennen der Welt begleitet. Heli Schrempf und das Team Austria 3 haben mit Gleitschirm und Nugget die Redbull X-Alps von Salzburg in Richtung Monte Carlo bestritten. Es war für uns ein unvergessliches Abenteuer den Athleten mit unserem Nugget Allrad zu unterstützen, bei dem Video bekommen wir Gänsehaut und unsere Emotionen kochen hoch. Wir gratulieren Heli Schrempf und dem gesamten Team für die Teilnahme und die erbrachte Leistung. Wir sind stolz darauf das Team Austria 3  bei diesem Wettbewerb unterstützt zu haben und freuen uns auf 2021 um Heli Schrempf wieder mit einem besonderen Nugget zu unterstützen. Mit diesem phantastischen Video https://www.youtube.com/watch?v=KB_je6vAddQ&feature=youtu.be setzen wir einen Gedächtnisanker auf diese Promotiontour.

Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten https://www.mieten-testen-kaufen.de/ und unter https://www.megaextremesport.de!  

Servus miteinander!

29/11/2019 - 01/12/2019 Der Freitag punktete nur im negativen Sinne, denn er bot außer Grauswetter schon mal gar nichts. Eigentlich stimmt das auch nicht, weil mit Dundee sich trotzdem eine schöne Tour an den unterhalb von unterhalb Bernbeuren gelegenen Bachläufen ausging. Am Samstag schaute es schon deutlich besser und vor allem weißer aus. Grund genug mit Dundee zu den Adelharzliften in's Allgäu zu fahren. Tatsächlich lagen hier knapp 30cm frischer Pulver Dazu kam die Sonne heraus und zauberte eine märchenhafte Winterlandschaft in's Gelände. Problemlos stiegen wir in absoluter Einsamkeit zur obersten Liftstation auf und da war wie stets das Lifthäuschen offen, so daß ich es mir gleich zur Glühweinbrotzeit gemütlich machte. Dundee kugelte sich derweil im Schnee umher und es dauerte nicht lange bis wir in den Abfahrtsmodus schalteten. Genußvoll kurvten wir die Piste bis zur Talstation hinab und fuhren mehr als zufrieden nach Hause. Am Sonntag ein ähnliches Bild, nur der Blaue Himmel fehlte. Das wir allerdings in Halblech genug Schnee fanden verwunderte mich dann doch, aber warum in die Ferne schweifen wenn das Glück so nahe liegt. Flott stiegen wir wieder völlig alleine die Piste empor, erreichten bald die oberste Station, die auch offen war und machten es uns wieder einmal zur Glühweinbrotzeit gemütlich. Na also, geht doch und das Ganze sogar Klimafreundlich. Nach einer Weile rauschten wir die Piste zum Parkplatz hinab und ließen den ersten Advent soft auf der Couch ausklingen. Nun steht uns ein winterlicher Wochenstart bevor, ehe sich wieder Hochdruck durchsetzt, allerdings bleibt es dabei kalt und so sollte sich die eine oder andere Skitour weiterhin ausgehen. In diesem Sinne wünsche ich Euch einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

25/11/2019 - 28/11/2019 Der Wochenstart laut Prognose nicht föhnig, doch in Mittenwald fegte wieder ein unangenehmer Wind durch das Tal und so zog ich mich nach der Arbeit zum Weststart in die Ammergauer zurück, was ein außerordentlicher Glücksgriff war. In einer schier märchenhaften Stimmung stieg ich zum Startplatz auf. Der Wind stand optimal an und so war ich nach wenigen Schritten in der Luft und gleitete entspannt zum Landebereich hinab. Rundherum Sunsetstimmung vom aller Feinsten, die sich nur noch nach der soften Landung am Auto mit Dundee steigern ließ, denn bei der anschließendenTour zum Roten Kreuz/Alpenpanorama kamen wir in den vor Rottönen schimmernden Sonnenuntergangstraum schlechthin. So ist die Woche schon einmal mehr als perfekt am laufen. Der Dienstag hatte ähnlichen Charakter, allerdings weniger Südeinschlag und so konnte ich mal wieder auf den zur Zeit verwaisten Buchenberg marschieren. Verwaist weil die Bahn in Revision war und so hatte ich eine herrliche Ruhe an dem sonst als Ameisenhaufen bekannten Berg. Der Wind stand perfekt am NO Startplatz an und schon war ich in der Luft, flog Richtung Füssener Seenplatte meine Runden und landete soft unmittelbar beim Auto. Noch schnell zusammen gepackt und ab nach Hause zu Dundee, mit dem ich noch eine Dunkelheit Exkursion zur Loretokapelle bei Marktoberdorf unternahm. Am Mittwoch wurde es ein Wechsel aus Regen und Sturm, doch am Nachmittag erwischte ich eine perfekte Phase mit genialen, föhnigen SO Wind um einen kleinen walk and fly Ausrucker zu starten. Der Aufstieg schnell erledigt und schon legte ich unmittelbar am Gipfelkreuz meinen Montana 3 aus. Mit Blick auf den Alpenbogen zog ich auf und war unmittelbar in der Luft, es trug bestens. Mit satter Höhe schwebte ich in den Landebereich und konnte hier noch eine Runde drehen ehe ich soft aufsetzte. Nach dem zusammenlegen ging es gleich zu Dundee und wir fuhren zum Kalvarienberg von Bidingen https://de.wikipedia.org/wiki/Kalvarienberg_(Bidingen). Bei schier unglaublichen Sunsetstimmungen stiegen wir den Kreuzweg zur Rundkirche empor, besuchten die faszinierende Tuffsteingruft unter dem herrlichen Gebäude und betraten zuletzt das faszinierende Gotteshaus. Über den aussichtsreichen Höhenrücken hinter halb genossen wir noch die untergehende Sonne und traten den Heimweg an. Am Donnerstag wurde das Wetter noch grausiger und es grenzte fast schon an einem Wunder dass ich am Skilifthang in die Luft gehen konnte. Leichter Seitenwind machte es nicht unbedingt leichter, aber nach wenigen Schritten mit Unterlaufen hob ich ab und konnte somit die Woche mehr als erfolgreich walk and fly technisch abschließen. Nach einer sanften Landung fuhr ich gleich Heim zu Dundee und wir marschierten im Sturm noch zum Schaukelberg bei Hausen. Noch war der regen nur in Sichtweite und wir erreichten trocken den riesigen baum mit seiner Schaukel. Über den Höhenzug schloßen wir die Runde und kehrten so zum Parkplatz zurück. Das Wochenende schaut ähnlich desaströs aus, aber vielleicht flockt es ja etwas und wir können mit Tourenski angreifen. Egal wie es auch kommt, ich wünsche Euch ein erholsames und beschauliches Adventswochenende!!!

22/11/2019 - 24/11/2019 Der Freitag startete mit Föhn und da blies es mich förmlich von meiner Baustelle in Mittenwald davon. Vor den Bergen lag der Nebel und da stellte sich die Frage wo zum Henker kann ich denn da Fliegen gehen? Mit Glück und Dussel konnte ich am alten Skilifthang in der Nähe von Peiting tätig werden. Weit genug weg von den Föhnwinden und klein genug um unter dem Hochnebel an den Start gehen zu können. Der Aufstieg durch wildes Buschwerk war schnell erledigt. Der Wind kam leicht seitlich daher, war aber für meinen Montana 3 kein Thema und schon war ich mit wenigen Schritten in der Luft. Elegant fädelte ich mich zwischen zwei Bäumen hindurch und flog in die weiten Felder hinter der Landstraße hinaus. Noch ein paar Kreise und ich landete soft unterhalb des Parkplatzes. Schnell zusammengepackt und Heim gefahren. Mit Schwung ging es gleich weiter in einen romantischen Abend mit meiner hübschen Sofie und Dundee. Zuerst umrundeten wir in fantastischer Sunsetstimmung den Dachssee und im Anschluss fuhren wir zum Christkindlmarkt in Mauerstetten https://www.allgaeu-weihnachtsmarkt.de/mauerstetten.html der wahrlich ungewöhnlich außergewöhnlich ist, denn hier sind ein Großteil der Attraktionen nicht in den Ständen, sondern in den Häusern und der halbe Ort beteiligt sich dabei. Die Preise dazu auch noch sehr günstig, was den Markt zum Überraschungshit der Glühweinsaison hervorhebt. Der wird wohl in den nächsten Jahren zur Tradition werden. So vergnügten wir uns zwischen wunderschönen Krippen, bunten Christbaumkugeln, echten Handwerk, Waffeln, Glühwein und knackiger Bratwurst. Die Weihnachtszeit ist halt immer wieder schön! Am Samstag erreichte der Föhn seinen Höhepunkt mit annähernd 12Hpa und Windgeschwindigkeiten am Patscherkofel bis zu 160Km/h. An Fliegen war da nicht mehr zu denken, aber mit Adrian und Dundee wagte ich einen Skitourenversuch. Tief bis nach Bach fuhren wir in das Lechtal und die rechten Talflanken waren erschreckend Grün bis weit über 2000m. Da war es fast schon ein Wunder das in der Jöchelspitze Skipiste, in leicht geschützten Lage ein weißes Band (kein Kunstschnee) hinab zog. Nun gut, wir parkten an der Talstation und legten los, zumindest sobald sich Dundee im Dauerwälzelmodus beruhigt hatte. Hier sieht der Skibergsteiger das es auch ohne weitere Zerstörung in den Alpen gehen kann, denn hier wurde einfach der alte Sessellift durch einen neuen ersetzt ohne weitere Schneisen in die Wälder zu treiben http://www.lechtaler-bergbahnen.at/de/. Problemlos marschierten wir den ersten Absatz hinauf, wo sich die Piste zurücklegt und mehr südlich verläuft. Ich dachte schon hier wird es aper, aber das Schneeband zog sich durchgehend bis zur Bergstation, mit der Sonnalm auf 1800m empor. Hier fegte der Föhnsturm allerdings mit aller Gewalt durch und wir waren dankbar in einem Eck der Alm ein gemütliches, windgeschütztes Plätzchen zu ergattern. So konnten wir alle in Ruhe, die wohlverdiente Glühweinbrotzeit genießen. Die im Anschluß folgende Abfahrt war überraschend gut, denn der Föhn hatte den Schnee perfekt angeweicht, wohl auch weil wir wohlweißlich relativ spät dran waren. Rassig erreichten wir so die Talstation und fuhren zufrieden und glücklich nach Hause. Am Sonntag war es dann endlich soweit, nachdem die Sonntage für Haderair oftmals mit massiven Föhn verbunden waren und der Samstag zwecks Meisterschule ohnehin ausfiel, war dieses mal das Fenster da. Leicht föhnige Lage und das war an der Salmaser Höhe 1254m schon einmal kein Problem. Der malerische Schulungsberg mit satten 500 Höhenmeter Flugmöglichkeiten wurde für Supa Mario, Eiswürfel Adrian, Haderair und mich das auserkorene Ziel. Die erste Herausforderung schon der Anstieg, aber Hader hielt sich tapfer, auch wenn Er wie ein Dampfross schnaufte und schwitzte. Souverän erreichten wir alle mit Blick auf die Nagelfluhkette und die Säntis das Gipfelkreuz. Es war genug Platz alle Schirme auszulegen und so wurde es Zeit für den ersten großen Höhenflug von Haderair Manuel (schmunzel...). Da wir leichten Rückenwind hatten mußten Mario und Adrian schon ordentlich anlaufen um abzuheben. Für Haderair ungemein motivierend und so stand Er mit Helmkamera und den Leinen in der Hand um seinen Start durchzuziehen. Noch nie hatte Er einen Startabbruch und auch heute gelang Ihm der Start auf Anhieb, allerdings passierte Ihm ein Klassiker, Er setzte sich zu früh rein und bombte kurz noch mal ein (...das kennen wir doch?!?! - Ha! Ha!), aber der Schirm trug und schon war Er in der Luft. Luft im wahren Sinn des Wortes und Er genoß seinen Höhenflug aus vollen Zügen. Ich haute mich mit dem Funkgerät gleich hinterher und dirigierte Haderair Richtung Landebereich. Alle hatten wir nochmals einen herrlichen Flug bei warmen Umgebungs Temperaturen und so landeten wir soft in den riesigen Wiesen des quer verlaufenden Tales bei Wiedermannshofen. Nach dem zusammenpacken ging es Heim und Hader bekam noch eine Kurzeinweisung im Glasfaser spleißen, ehe ich mit Dundee Richtung Schmauzenberg aufbrach. Eine Tour die immer Spaß macht und nicht mit Eindrücken geizt. Nun folgt wohl noch ein passabler Montag und dann wechselt die Wetterlage auf Tiefdruck. Vielleicht kommt ja in höheren Lagen auch wieder etwas Schnee hinzu, mal sehen was so geht und in diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!         

18/11/2019 - 21/11/2019 Nach dem genialen Skitourenwochenende wollte ich gleich noch einmal eine drauf legen, denn durch die föhnige Lage schmolz am Alpenrand unser schönes weiß dahin. Wie ein Irrer hetzte ich nach Hause und packte Dundee in's Auto und wir fuhren flott nach Berwang, wo wir über 1300m noch eine gute Schneelage hatten um vom Parklplatz weg mit Ski los zu gehen. Dundee rastete zunächst natürlich völlig in seinem Lieblingselement aus und erst langsam kamen wir so los. Die Stimmung ein reiner Skitourentraum aus blauen Himmel und langsam untergehender Sonne. Bald erreichten wir den Sattel mit der obersten Liftstation und wagten uns in's freie Gelände auf den Almkopf 1804m. Hier lag auf der Nordostseite knapp ein halber Meter Schnee, der zusehends verharschte und wir so mehr Gas gaben um den Gipfel zu erreichen. In den letzten Sonnenstrahlen erreichten wir das Gipfelkreuz und gönnten uns die verdiente Glühweinbrotzeit. Dann hauten wir uns in die Abfahrt hinein und genossen jeden Meter bis zum Parkplatz hinab. Dundee ging ab wie eine Rakete und hatte einen Mords Spaß. Am Dienstag wurde es schneetechnisch zu mager und ich packte wieder meinen Montana 3 aus. Am Skilifthang stieg ich in der herbstlichen Stimmung der bunt gefärbten Laubbäume zum Startplatz auf. Keine Weidezäune mehr, perfekter Wind aus NO und schon war ich zum entspannten Abgleiter nach zwei Schritten in der Luft. Soft flog ich über die Alm und landete schließlich am geparkten Auto, fuhr gleich Heim zu Dundee um eine gemütliche Waldrunde, nun schon in der Dunkelheit, zu drehen. Am Mittwoch waberte überall der Nebel und erst hinterhalb von Garmisch, kurz vor Mittenwald riss es auf. Gut wenn genau dort meine Baustelle ist und so bot sich der haarige Flug vom Kranzberg 1391m an. Vom Lautensee aus stieg ich über malerisches Almgelände, mit fantastischen Karwendelblick zum Startplatz im Skigebiet auf. Der Wind passte und schon legte ich meinen Flügel aus. Wenige Schritte und ich war in der Luft, allerdings ist ohne Thermik die unterste Landewiese kaum zu erreichen und so landete ich nach diesem aussichtsreichen Intermezzo etwas oberhalb in der Skipiste sicher ein. Schnell die wenigen Meter zum Auto gelaufen und Heim zu Dundee. In der einbrechenden Dunkelheit packten wir dann noch die griabige Runde über unseren Wendelin. Am Donnerstag war der Hochnebel etwas lichter und da ich wieder nach Mittenwald mußte stand der Wank 1781m https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=320 auf dem Programm. Patscherkofel, Säntis immer so um 50Km/h, am Neunerköpfle meist unter 10Km/h, also Trotz der leicht föhnigen Lage machbar und schon sprintete ich den herrlichen Steig vom Gschwantdner Bauer Richtung Sattel empor. Der Sturm letzte Woche hatte ganze Arbeit geleistet und es lagen zahlreiche Bäume im Weg. Erst ab dem Sattel fand sich etwas Schnee, aber auch eine eingetretene Spur und so lief es flott in grandioser Stimmung durch die latschen bis zum Ausläufer der ehemaligen Skipiste hinauf. In einen Bogen erreichte ich den Rosswank (Windstill), testete noch einmal im Netz alle Werte und es blieb gleich bei den niedrigen Windwerten und ich legte meinen Montana 3 aus. Die gut fünf Zentimeter Schnee machten den Anlauf nicht schwerer und so war ich nach wenigen Metern in der Luft. Der Flug ein einziger Traum mit Blick auf die Felsbastionen des Wettersteins und Karwendel. Nach vielen, soften Kreisen über dem Garmischer Talkessel landete ich sanft beim Gschwantdner Bauer, packte zusammen und fuhr gleich Heim zu Dundee. Hier dominierte zwar wieder der Nebel, aber für eine faszinierende Hausbergtour auf den Weichberg, mit seiner lieblichen Kapelle, reichte es allemal. Die nun folgenden Tage über das Wochenende stehen im Zeichen des Föhns, allerdings dafür warmes, sonniges Wetter und vielleicht am Sonntag abgeschwächt, was Flugbedingungen zur Folge hätte. Da wird dann sicher das eine oder andere gehen und somit wünsche ich Euch allen ein erholsames, wie erlebnisreiches Wochenende!!!

Nachdem letzte Woche in der Arbeit mal einiges so dermaßen aus dem Ruder gelaufen ist hier ein Bericht zum lachen und schmunzeln: 

Hader & Hofmann – Zwei Arbeitstage am Rande des Nervenzusammenbruchs

November 2019, zwei Arbeitstage zum Wochenstart die auf den ersten Blick daherkommen wie viele andere zuvor, aber es sollte anders, völlig anders kommen und so nahmen die Dinge ihren fatalen Lauf. Der Auftrag war nach Grainau zu fahren um Glasfaserkabel in Neubauten einzublasen. Während ich noch schnell eine Dolma (Hauseinführungsabdichtung) in Ohlstadt einsetzte, fuhr Hader bereits voraus nach Grainau in die Lagerhausstraße. Das Navi führte Ihn unmittelbar vor Ort in eine Straße in der eigentlich nichts war. Kein NVT (Verteilerkasten) keine Baugruben und schon bald fragte er sich: Was läuft hier eigentlich falsch? Nach einem Blick in die Unterlagen wurde es klar, es war nicht die Lagerhausstraße in Grainau, sondern die in Garmisch Partenkirchen. Ich befand mich bereits auf dem Weg als Er mich anrief und den neuen Zielort bekannt gab. Mir war jetzt bereits bewusst dass wir nun in das totale Chaos fuhren, denn mit Kollege Bertl war ich für einen klassischen Telefon Anschluss bereits einmal in dieser Straße und schon damals war dies ein gigantisches Baugebiet, indem ein enormes Treiben auf engsten Zufahrtswegen vor sich geht. Bald parkten wir vor dem ersten NVT, der eigentlich aufgebaut sein sollte. Im Endeffekt stand nur der Sockel und der Überbau lag dahinter im Graben, so dass wir diesen erst aufsetzen mussten. Unterdessen fuhren Unmengen an Lkw’s an uns schimpfend vorbei und es dauerte nicht lange bis die Polizei kam. Wir hätten hier nichts zu suchen und die Beschwerden über die Baustelle der Anwohner häuften sich in letzter Zeit. Super, aber wir waren zum ersten Mal da, hatten eine verkehrsrechtliche Anordnung und müssen unmittelbar am NVT die Glasfaserkabel einblasen. Nun gut wir sollen schnell machen und bald den Platz räumen und so machte Er sich wieder vom Acker. Genervt bestückten wir schnell den NVT und fuhren in die Querstraße, genauer gesagt in die Wannerstraße um den zweiten NVT zu suchen. Direkte Zufahrt war nicht möglich, ein Graben durchzog die Fahrbahn und wir mussten einen langen Umweg über den hinteren Ortsteil in Kauf nehmen, schließlich aber fanden wir den NVT oder besser gesagt wieder nur den Sockel, denn auch hier lag der Oberbau in der Tiefgarage auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Also trugen wir das Teil hinauf und bestückten diesen ebenfalls. Währenddessen fuhr unbemerkt ein Pickup mit Hänger in die Straße hinter unseren Fahrzeugen. Der Fahrer stieg aus und entschwand im riesigen Baugebiet. Wenig später hatten wir alle Röhrchen eingesetzt und wollten mit dem einblasen der Hauptleitungen zu den NVT’s von einem Schacht aus in der Lagerhausstraße beginnen, doch noch immer stand dieser Pickup mitten hinter uns in der Straße. Eine Suche erschien in dem riesigen Gelände sinnlos, also wie sollten wir hier heraus kommen. Ein Tor zu einem Grundstück mit dem Schild „Privat, Zutritt verboten“ war dann die Lösung. Die Idee war durch das Tor hindurch, rückseitig an den Siedlungshäusern entlang und durch ein weiteres Tor, nach dem ominösen Pickup wieder auf die Straße zu gelangen. Gedacht, getan und schon fuhren wir mit unseren Fahrzeugen durch das Gelände, indem übrigens ein Baukran stand, nur so nebenbei erwähnt. Beim rausfahren stellten wir fest das Haders Fahrzeug mit Hänger zu lang war um unbeschadet in die kleine Straße abzubiegen. So mussten wir abkuppeln und Hader nach rechts raus fahren, anders ging es nicht in die enge Straße. Danach schoben wir den Hänger von Hand hinaus und kuppelten ihn wieder an. Der letzte war ich und während Hader begann Rückwärts mit Hänger loszufahren kamen zwei Hartz 4 TV Gestalten auf mich zu. Der erste ein Ossi, der mich  mit perfekten sächsisch anfuhr das dies Privatgrund sei und der zweite ein Norddeutscher, der mit dem typischen Fischmarktdialekt mich darauf hinwies das hier nur Einheimische etwas verloren hätten. So nun war der Zeitpunkt gekommen das wir einmal der Kragen platzen musste und ich erwiderte dass der einzige hier vor Ort, der sich annähernd auf Grund seiner Sprache, sich just im Moment als Einheimischer bezeichnen könnte, nur ich sei. Es folgten noch einige bissige Kommentare und dann verschlossen die beiden Lichtgestalten das Tor und verzogen sich. Nun folgte die Rückwärtsaktion durch die extrem winzige Straße, was bei Haders Fahrkönnen eigentlich nicht so schlimm wäre, aber es kam wieder anders, denn prompt bog ein Kieslaster zu uns herein. Dieser fuchtelte wild in seinem Cockpit umher, nicht wissend dass die Straße durch den Pickup versperrt war. Zusätzlich kam noch ein Pkw mit einer Oma herein und das Ultrachaos war perfekt. Diese wollte ebenfalls unbedingt in die entgegengesetzte Richtung und es dauerte Minuten bis die gute Frau feststellte dass dies nicht ging. Ich kam schon nicht mehr aus dem Lachen heraus und Hader rauchte schön langsam in seinem Fahrzeug nervlich ab. Letzten Endes fuhr die Oma zurück in die Einfahrt und auch der Laster flüchtete in eine Einfahrt. Noch einmal Rückwärts 90° abbiegen und endlich waren wir wieder auf der normalen Route in Vorwärtsfahrt. Schließlich gelangten wir zum Schacht und konnten mit dem üblichen Anschiss, dass wir schon wieder hier stehen, die Zubringer einblasen. Zuletzt fuhren wir noch nach Grainau zu unserer zweiten Baustelle und stellten fest dass hier alles aufgegraben war und für diesen Tag nichts mehr zu holen war, da wir ja nicht mal an den NVT ranfahren könnten. So endete der erste Tag an diesen grandiosen Baustellen und wir hofften auf den nächsten Tag, wo es eigentlich nur besser werden könnte. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, aber in der Lagerhausstraße war sie schon beerdigt und natürlich wurde es am nächsten Tag noch schlimmer. Hader fuhr natürlich am Morgen schon in Grainau vorbei und stellte zu seinem Entsetzen fest das der eingezogene Verband zu kurz war und exakt am Rohrende aufhörte und wir somit einen neuen einziehen müssten. Es folgte die Reise in unsere Lieblingsstraße, die Lagerhausstraße in Garmisch und schon begann das Desaster, als unser Polizeifreund wieder vorbeifuhr und die obligatorische, verbale Abmahnung loswerden musste. Wir ließen uns nicht beirren und bauten Haders Einblasequipment auf. Ich marschierte in das erste Haus, wo ein Holzbrett zur Tür leitete und das Gerüst so aufgebaut war, dass der Eingang ausgespart wurde und ich so aufrecht in den Neubau gelangte. Mit der Stirnlampe stieg ich in den finsteren Keller hinab und fand bald den Technikraum wo unsere orangen Speedys von der Decke herab hangen. Es dauerte nicht lange und es kam Luft von Haders Kompressor, danach die Schwämme und zuletzt die Glasfaser. Wow, es wird doch nicht mal was funktionieren und schon wickelte ich Isolierband um den Kabelring, nichts ahnend das einen Meter neben mir ein Fliesenschneider stand, der plötzlich in Betrieb genommen wurde. Während der Handwerker seelenruhig mit seinem Gehörschutz eine Fliese zuschnitt hatte ich einen Gehörsturz, sprich ich war kurzzeitig taub und wackelte aus meinem Technikraum heraus Richtung Treppe. Ein weiterer Handwerker schmiss just in diesem Moment einen motorisch drehbaren Laservermesser an und ruckartig trafen mich mehrere Laserstrahlen in die Augen, so dass ich zusätzlich kaum mehr was sah. Fluchtartig stürmte ich über die Treppe zur Türe hinaus, wo während der wenigen Minuten im Keller irgendein Wahnsinniger eine Schalltafel in Kopfhöhe in das zuvor offene Gerüst gelegt hatte. Ich lief mit voller Wucht dagegen, rutschte über das am Boden liegende Holzbrett in den Matsch hinab und lag halb Ohnmächtig im Dreck. Nach einigen Minuten der Besinnung marschierte ich zu Hader, der mich schon im nächsten Haus vermutete und setzte mich in dessen Transporter. Es dauerte einige Zeit bis ich halbwegs wieder vorhanden war und tastete die Beule an der Stirn ab. Super dachte ich, während sich Wastl und Hader bei der Geschichte halb tot lachten. Genervt lief ich in das zweite Haus und auch hier hangen die Speedys weit von der Decke herab. Dann lief alles glatt, wieder Luft, Schwämme und das Kabel waren, im Anmarsch. Ich hielt mein Handy noch in der Hand, als es ratsch machte und die Speedys waren weg, ja weg, sie waren einfach weg und mit einem Ruck in der Einführung nach oben verschwunden. Ich stand vor der Krise und ging hinauf und da hatte ein Lader in die offenen herum liegenden Speedys eingefädelt und sie mit sich gerissen. Was für ein Irrsinn, ich schob sie wieder zurück und schon kam die Glasfaser daher, also auf in das nächste Haus. Zunächst fand ich den Raum allerdings nicht, bemerkte aber in der Tiefgarage einen immer stärker werdenden beißenden Geruch. Was war denn das zum Geier? Die Erkenntnis folgte im hinteren Teil der Tiefgarage wo der Gestank nahezu unerträglich wurde. In den Augen biß bereits der massive Urindampf aus dem dunklen Raum der vor mir lag und ich wollte schon weiter gehen als ich etwas Oranges in 20cm tiefen, gelben Pisswasser sah…..das waren meine Speedys. So jetzt reicht‘s, dachte ich mir, ich fahr jetzt Heim war mein nächster Impuls und ging angefressen zu Hader hinauf. Dieser lachte bloß und meinte übertreib nicht so. Gemeinsam gingen wir in die Garage hinab und selbst Hader verschlug es die Sprache oder besser gesagt es würgte Ihn fast und Er frug sich was ist denn hier falsch gelaufen. Mit einem Holzstock fischte ich aus der stinkenden Brühe die Speedys heraus, putzte sie etwas und wir gingen doch an die Arbeit. Zumindest ging dies reibungslos und als ich die Glasfasern wieder mit einem Isolierband bündelte folgte der nächste Hammer. Drei polnische Arbeiter trabten an mir fluchend mit den Worten „Kurva“ vorbei, stiegen in den Pissraum und schifften vor meinen Augen an die Wand. Die Szene war so unwirklich dass ich es fast nicht mehr fassen konnte und eigentlich sprachlos war. Angewidert verließ ich die Garage und marschierte zu Hader der derweil die Verbindung für die nächsten Gebäude zusammen steckte. In dem Moment fuhr ein langer LKW mit Ausleger in die Kurve und es wurde mit Haders Transporter eng. Der Fahrer fragte mich ob ich schnell aufpassen würde, was ich tat. Ich klappte noch den Außenspiegel ein und der Vorgang nahm seinen tückischen Verlauf. Der Winkel wurde immer enger, ich schrie nach vorne Halt, aber es folgte keine Reaktion und ich konnte zusehen wie der Spiegel in Zeitlupe in seine Einzelteile zerplatzte. Als der Fahrer dann stoppte war es eh zu spät und ich ging zu Hader. Der Spruch „mit Deinem Spiegel schaut‘s schlecht aus“ entlockte Ihm nur ein müdes Lächeln, nach dem Motto verarsch mich nur. Langsam wurde es Ihm dann doch klar dass ich es ernst meinte und Er lief zu seinem Schaden. Der Schrei hallte durch die Lagerhausstraße mit „Hey Oida, mei Spiegel“ und wäre dass noch nicht genug so bezichtigte mich der Fahrer als ob es meine Schuld wäre, ich hätte nicht laut genug gerufen. Nach den voran gegangenen Ereignissen war es ganz schlecht mich zu nerven und ich sagte zu Hader Er möge den Herren sagen es wäre heute besser mir nicht auf den Sack zu gehen. Der fragte später, bei Klärung der Adressen, ob ich immer so drauf wäre, wo Hader Antworte dass ich heute eigentlich gut drauf bin und Er mich gestern hätte sehen sollen. Natürlich erhielten wir wieder die obligatorische Ermahnung und ich fuhr mein Auto schon mal einen Block weit weg. Nach diesem erneuten Chaos lief ich in das nächste Gebäude, wir starteten den nächsten Einblasvorgang, was komischerweise reibungslos funktionierte. Es folgte noch ein weiteres Haus, was auch auf Anhieb gelang und ich kehrte zu Hader zurück. Es war nun an der Zeit, fluchtartig verließen wir diesen Ort des Grauens und packten nochmal in Grainau an und zogen den Verband neu ein und konnten so die letzten beiden Anschlüsse hier einblasen. Der Schlussakt hier kam dann eine Woche später, wo ich ohne Telekom Planung Endanschlüsse für bis zu 8 Wohneinheiten montierte und später feststellte das es gar keine freien Leitungen mehr für zwei Anschlüsse vorhanden sind und als Krönung mir der Hausmeister eröffnete es wären 13 Wohneinheiten. Somit war das mal alles für nix, der Fluch lastet in diesem Landkreis schwer auf uns und somit hoffen wir auf bessere Tage!

Norbert Hofmann 

15/11/2019 - 17/11/2019 Der Freitag brachte mit einem extremen Föhnsturm einen Feldzug der Vernichtung gegen unseren schönen Schnee mit sich. Mit viel Glück ging sich dann noch für Dundee und mich eine Skitour am Oberjoch aus, wobei hier bereits unangenehme Abschnitte mit Kunstschnee und hohen Gras eingebaut waren. Doch nach der obligatorischen Glühweinbrotzeit am Schmugglernest fuhren wir dennoch sturzfrei zur Talstation hinab und freuten uns über die dritte Skitour. Nach dem Motto die "Hoffnung stirbt zuletzt" schaute ich am Samstag Morgen in die Webcams und siehe da es hat etwas Neuschnee hingehauen. Grund genug mit Adrian und Dundee gleich in's Allgäu zu den Spießerliften auszurücken. Tatsächlich konnten wir vom Parkplatz weg mit Tourenski ansteigen und waren bald am höchsten Lifthäuschen. Der Schnee war durchaus von einer guten Qualität und wir freuten uns schon auf die Abfahrt, aber zunächst gab es wieder die obligatorische Glühweinbrotzeit, gewürzt mit Adrian's hervorragenden, selbst gebackenen Lebkuchen. So gestärkt machten wir uns an die Abfahrt und rauschten erstaunlich soft durch den frischen Schnee die Piste hinab. Dabei schaffte es Dundee natürlich wieder einmal mich flach zu legen (Ha! Ha!). Zufrieden kamen wir an der Talstation an und fuhren wieder nach Hause. Der Sonntag war noch düsterer und in Österreich entwickelte sich das Wetter zu einem dramatischen Schneechaos. Ein Teil schwabbte über den Alpenhauptkamm zu uns und so wollte ich mit Dundee nach Berwang, aber soweit kam ich erst gar nicht. Schon vor Reutte begann es massiv zu schneien und als ich den Rücken hinter halb Richtung Heiterwang hinauf fuhr war die Straße schnell Schneebedeckt. Die ersten hatten schon Schwierigkeiten hinauf zu kommen und da fuhr ich gleich bei der ersten Ausfahrt zum Karlift unter dem Thaneller hinaus. Zum Parkplatz des Liftes wurde es für mich ebenfalls zäh und nach Berwang wären wohl Schneeketten angesagt gewesen. So stand ich Menschenseelen allein am Karliftparkplatz und stieg mit Dundee die breite Skipiste hinauf. Von Meter zu Meter wurde es mehr Schnee, Pulver vom allerfeinsten und es schneite fleißig weiter. Die Landschaft wurde das reinste Wintermärchen bis wir die oberste Liftstation erreichten und die Glühweinbrotzeit starteten. Dundee natürlich wie üblich im Dauerwälzelmodus. Nach einer Weile gleiteten wir ultrasanft durch den feinen Pulver zum Parkplatz hinab und konnten mehr als zufrieden nach Hause fahren. Nun folgen weiterhin wechselhafte, föhnige Wetterlagen die alle Varianten des Bergsportes wieder erschweren werden, aber wie immer wird sich schon was ausgehen. Somit wünsche ich Euch allen einen schönen und ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!! 

11/11/2019 - 14/11/2019 Die Woche ging schon einmal gut an, zumindest Wettertechnisch, denn am Montag war es doch glatt noch richtig schön. Der Föhn machte es möglich, doch dies nützte mir nichts, weil es in der Arbeit drunter und drüber ging, so daß so gar die sonst übliche Dundeetour von meiner hübschen Sofie übernommen wurde. Der Dienstag schaute nicht besser aus, aber immerhin knackte ich noch ein kleines walk and fly am Skilifthang. Es tröpfelte ab und zu, der Wind kam auch von hinten und so lief ich mehr als beherzt an um abzuheben. Nach kurzen saufen war ich dann doch in der Luft über der Talstation und zog meine Kreise bis ich sanft vor dem geparkten Auto landete. Schnell noch zusammengepackt und Heim zu Dundee, wo wir gleich weiter Richtung Elbsee fuhren um mein Auto, der nun einen frischen Tüv hatte (war eigentlich im März fällig.....ups...Ha! Ha!). In der totalen Finsternis drehten wir noch eine gemütliche Runde zur kleinen Kapelle und Dundee konnte eine Phase im Dauerwälzeln einlegen. Die Entschädigung kam dann am Mittwoch, den über Nacht fiel Schnee bis in tiefere Lagen und somit hatte ich den doppelten Vorteil: Früh Schluß in der Arbeit und ab zur ersten Skitour in der Saison 19/20. Gemeinsam mit Dundee fuhr ich gleich nach Jungholz und wir stiegen in der frisch verschneiten Skipiste mit der komplett neuen Ausrüstung auf. Dundee rastete natürlich komplett im frischen Schnee aus. Ich war erstaunt wie gut der ultraleichte Schuh am Fuß sitzt und konnte ohne Blasen, wie auch Druckstellen flott die oberste Liftstation erreichen. Die Sonne spitzte am kecken Sorgschrofen heraus und rundherum präsentierte sich eine herrliche Winterlandschaft. Es folgte die obligatorische Glühweinbrotzeit bei Kerzenschein. Dundee kugelte natürlich die meiste Zeit im Schnee umher, ist halt sein Element. Nach einer Weile stellten wir uns in den Abfahrtsmodus um und schon pflügten wir durch den Pulverschnee. Die Ski, Bindung und die Schuhe hielten was sie versprachen und ich war mehr als zufrieden. Zweimal legte es mich in den Schnee (Ha! Ha!), weil offenbar irgendein tiefgefrorener Maulwurfshügel unter dem frischen Schnee war. Viel zu schnell waren wir so wieder am Auto und traten mehr als zufrieden die Heimfahrt an. Am Donnerstag schaute es ähnlich aus, nur zeitlich war ich mit Dundee später dran als wir am Skilift in Halblech antraten. Kaum zu glauben aber wahr, auch hier lag noch genug Schnee um mit Ski aufsteigen zu können. In feinster Sunsetstimmung spurten wir die Piste empor bis zum obersten Lifthäuschen das sogar offen war, aber die Sonne scheinte ideal auf das Bänkchen davor, so daß wir es uns gleich darauf zur Glühweinbrotzeit gemütlich machten. Bald folgte die Abfahrt, die mich rassig und mit einem total ausflippenden Dundee zur Talstation hinab führte (Sturzfrei!). In der einbrechenden Dunkelheit machten wir uns zufrieden auf den nach Hauseweg. Nun folgt ein Föhndurchsetztes Wochenende, das am Sonntag wieder schwächelt. Da aber Schnee liegt ist das Wetter eigentlich egal, denn da geht immer was und so wünsche ich Euch allen ein erholsames, wie auch erlebnisreiches Wochenende!!!

08/11/2019 - 10/11/2019 Der Freitag mal mit unangenehmen Nebel, Regen und Wind. Da war es fast schon ein Wunder das ich am Skilifthang zum Start kam, denn tatsächlich konnte ich bei leicht tröpfelnden Verhältnissen, samt leichten Rückenwind mit wenigen Schritten mit meinem Montana 3 in die Luft kommen. Problemlos flog ich über die Alm und landete beim Auto, wo bereits die Landekontrolle schwanzwedelnd vorbei kam. Leider hatte ich heute nichts Hundemassigs dabei und so mußte ich ohne ein Gutti da zu lassen schweren Herzens den Heimweg antreten. Hier wartete schon ungeduldig Dundee und wir marschierten noch weit in die Wälder hinter halb des Wendelin, wo so eine Art keltische Siedlung aufgebaut war. Am Samstag sollte eigentlich schon mal rein garnichts gehen und vom angekündigten Schnee war auch nicht viel zu sehen. Skitour fiel somit schon mal aus, Fliegen? Mmmmh, die Berge im Nebel, dazu ziemlich starker Wind aus West. Also ab an den kleinen Skihang nördlich von Bernbeuren und als wir ankamen war hier bereits für den kommenden Winter alles aufgebaut. Keine Weidezäune im Weg, der Lift komplett startklar und bestückt, somit auch ideal für ein Flügerl. Flott stieg ich mit Dundee an der Lifttrasse auf und wir erreichten bald das obere Lifthäusl wo der Wind mit gut 30Km/h herein brach. Allerdings ohne Böen und dadurch perfekt konstant für Starkwindsoaren. Der Schirm blieb kaum liegen, aber mit einem leichten Zug stand er über mir und schon hob ich nahezu senkrecht ab. Langsam näherte ich mich steigend der Kante, hier ging's nochmal nach oben und ich drehte nach links ab. Problemlos konnte ich mehrmals die gesamte Hangkante bis zum Ort abfliegen, ehe ich beim Auto landete. Schnell den feuchten Schirm in's Auto verstaut und hinauf zum wartenden Dundee. Es folgte eine kurze Glühweinpause im Lifthäusl, das offen war. Die Krönung war dann der Stromanschluß, denn der war auch in betrieb und so konnte ich Heizlüfter, wie auch Radio einschalten. Es folgten einige kleinere Tassen Glühwein ehe wir über die weiten Wälder noch eine lange Runde marschierten und so Dundee auch voll auf seine Kosten kam. Am Sonntag hatte ich dann Geburtstag und da feierten wir mit Freunden kräftig hinein, so daß wir im Endeffekt Morgens gegen vier Uhr in's Bett gingen. Dennoch stand ich gegen 9 Uhr auf der Matte und funkte gleich Olli an, den mit Restalkohol sollte Er der walk and fly Fahrer werden. Es folgte das übliche, Olli war krank, was Ihn besonders gerne ereilt wenn Er mal fahren muß (Schmunzel...). Da es Sofie ähnlich wie mir ging mußte der traumhaft schöne Tag erst einmal warten und so fuhren wir erst am frühen Nachmittag los. Am Skilifthang in der Nähe vom Buchenberg ging dann doch was und der Aufstieg erfolgte in fantastischer, herbstlich bunter Stimmung. Im Schatten zeigte sich immer noch der Raureif der vergangenen Nacht. In einem Jägerstand mit perfekter Aussicht machten Sofie und Dundee es sich gemütlich während ich weiter die wenigen Meter zum Startplatz marschierte. Während in der Skipiste durch Weidevieh im Sommer alles abgemäht wird, ist der obere Bereich beim Lifthäusl, der durch einen Zaun geschützt wird eher ungepflegt. Zäune sind zwar weg, aber dafür hatte es hier ein unglaubliches Gestrüpp das ich mich nach Elba zurück versetzt fühlte. Nach ei bisschen zusammen trampeln konnte ich halbwegs auslegen und wagte einen Start, der prompt gelang und ich einen genial, sonnigen Flug ergatterte. Herrlich ruhig gleitete ich zum Landebereich hinab und setzte soft auf. Schnell zusammen gepackt, dann über die Skipiste zu Sofie und Dundee aufgestiegen. Somit doppelter Trainingseffekt und so stiegen wir gemeinsam zufrieden über den Anstiegsweg, der Forststrasse wieder ab. Nun folgt ein föhniger Montag, der aber ab Dienstag wieder von einem Tiefdruckgebiet abgelöst wird. Am Ende der Woche wird sich wieder Föhn einstellen und so sehen die Flugaussichten mal wieder mager aus, aber irgend etwas wird schon gehen. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen entspannten Start in diese herbstliche Arbeitswoche!!!

04/11/2019 - 07/11/2019 Wochenstart mit Föhn, eigentlich schon das Standartprogramm, aber noch megasonnig und so konnte ich doch glatt noch in einer Ostwindphase, woher die auch immer kam, bei Eisenberg zur Schloßbergalm aufsteigen. Immer noch blühen zahlreiche bunte Blumen in den Wiesen und verleugnen die Jahreszeit. Den Hintergrund bildeten die felsigen Tannheimer und die malerische Füssener Seenplatte. Nachdem ich im Sommer hier zuletzt vom Bauern zusammen gestaucht worden bin (zugelassenes Fluggebiet ohne Auflagen), https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=244 war es nun im Herbst egal. Kurzes Gras, keine Kühe mehr in den Wiesen und somit kein Problem. Unmittelbar unter der Schloßbergalm legte ich aus und der Wind kam satt aus O herein. So stand es auch in der Kachelmannprognose, denn meist hatte es böigen SW, doch für eine gute Stunde kam am Alpenrand ein Ostwind durch und der war hier ideal. Ein Schritt und ich war in der Luft, wurde dabei noch begeistert von einem Wanderpaar fotografiert und flog hoch über Eisenberg hinaus. Es trug sensationell gut, so daß mir der eigentlich kleine Berg einen richtig schönen, ausgedehnten Flug schenkte. Soft landete ich in Parkplatznähe, packte zusammen und fuhr gleich zu Dundee. Aus Westen überzog es sich rasend schnell, denn der Wind drehte wieder auf SW, doch mit Dundee gelang mir am Waldsee noch eine teilweise sonnige Runde, ehe es zu regnen begann. Am Dienstag schaute der Himmel wieder düster aus und es regnete wie aus Eimern den ganzen Tag lang. Mit Glück ergatterte ich mit Dundee am versteckten Bachlauf östlich von Bernbeuren eine trockene Phase und konnte eine mehr als stimmungsvolle Runde drehen. Am Mittwoch tat sich die Sonne deutlich schwer, aber ab und zu spitzte sie durch die Wolkendecke hindurch. Für ein walk and fly am Weststart langte es allemal. Im Aufstieg immer noch bunte Blümlein am Wegesrand und so erreichte ich bald den Aussichtsreichen Flecken um meinen Montana 3 auszulegen. Der Wind stand perfekt an und so war ich in wenigen Schritten in der Luft. Entspannt flog ich weite Kreise über das noch grüne Tal, während die höheren Berge rundherum schon weiß angezuckert waren. Die Landung soft und ohne "Jägerkontakt". Schnell noch zusammen gepackt und ab nach Hause zu Dundee, mit dem ich dann geschwind Richtung Weichberg marschierte. An der Kapelle boxte sich dann die Sonne richtig durch und ich fing geniale Abendstimmungen zur Belohnung ein. Immer wieder ein Erlebnis....unsere Hausberge! Am Donnerstag ein regelrechter Sommerabschied mit starken Föhn. Am geschützten Alpenrand, am Südoststartplatz ergatterte ich dann noch eine herrliche walk and fly Aktion, bei der noch zahlreiche Blumen im satten Grün der Almwiesen meinen Anstieg begleiteten. Der Wind stand am Gipfelkreuz perfekt an und so legte ich meinen Montana 3 mit Blick auf den Alpenbogen verzückt aus. Zwei Schritte und schon war ich in der bestens tragenden Luft. Genüsslich flog ich in das weite Tal hinaus und freute mich über diesen wohl letzten sommerlichen Tag. Soft landete ich unmittelbar beim Auto, packte schnell zusammen und fuhr gleich Heim zu Dundee. Der Abwechslung halber und da mein Auto zum Tüv mußte marschierten wir einen schön angelegten Wanderweg zu einer lieblichen Kapelle in der Nähe des Elbsees. Dabei überzog es sich langsam aus Westen und es deutete alles auf Wetterverschlechterung hin, der Schnee wird nun wohl kommen. Es wird wohl Zeit für die Tourenski und somit wünsche ich Euch allen ein entspanntes und erholsames Wochenende!!!

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