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Bild des Monats

Das stimmig winterliche Februarbild, am herrlich einsamen Skitourengipfel des Sonneckkopfes 1080m in den Allgäuer Bergen, konnte Dietmar Skoda ablichten.

Produkt des Monats

Supair Cockpit Lite

Das Sup Air Cockpit Lite bietet Platz für kleine Geräte (Handschuhe, Handy, etc.) und bietet gleichzeitig ausreichend Platz für die Anzeige mehrerer Instrumente. Mit einem Gewicht von nur 200 g ist es das leichteste Cockpit der Reihe!

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Servus miteinander!

19/02/2021 - 21/02/2021 Der Freitag brachte mich Arbeitsmassig von Steingaden bis nach Böbing und da war es klar das nach Feierabend der SO Start hermußte. Es war zwar West angesagt, doch irgendwie war mir das egal, denn ich war halt mal schon vor Ort und so stieg ich in malerischer Stimmung zwischen den ersten Frühlingsblumen zum Startplatz auf. Tatsächlich stand hier ein überraschenderweise ein SO Wind an, so daß ich flott auslegte. In wenigen Schritten war ich in der Luft und es trug sensationell. Mit weiten Blick auf den Alpenbogen flog ich weit über das geparkte Auto hinweg und landete sanft. Schnell mehr als zufrieden zusammen gepackt und ab nach Hause, wo ich dann mit meiner hübschen Sofie, wie auch Dundee den herrlichen Wanderweg zum versteckten Waldsee packte. Ihr könnt es Euch ja denken, am 19.2.21 hab ich offiziell die Badesaison eröffnet und paddelte im halb zugefrorenen See unter den mich für gestört erklärenden Blicken meiner Ehefrau (Ha! Ha!). Danach machten wir es uns in der Sonne gemütlich und genoßen die angenehme Wärme, ehe wir wieder den Heimweg antraten. Am Samstag ließen wir es gemütlich angehen und so fuhr ich mit meiner hübschen Sofie und Dundee erst gegen 10.00 Uhr nach Mod, wo sich Manu (Haderair) und Adrian (Kl. Eiswürfel) dazu gesellten oder besser gesagt ganz liniengetreu mit eigenem Auto hinterher fuhren. Wo hatte es noch genug Schnee und wenn dann auf einer aufgefirnten, warmen Südseite. Die Suche führte uns am Hauchenberg 1218m vorbei wo wir doch glatt fündig wurden. Während es überall aus allen Nähten platzte, was überfüllte Parkplätze, Tourengeher ohne Ende bedeutete, war es hier still und nur wenige Meter mußten wir die Ski tragen, ehe wir in den riesen Hang mit Fellen in Angriff nahmen. Bei Traumsicht in die Allgäuer Bergwelt stiegen wir problemlos in besten Firn das nicht endende wollende Schneefeld hinauf. Während an Auerberg und Konsorten nur noch Grün zu finden ist war es hier noch winterlich weiß und so erreichten wir bald das am höchsten Punkt stehende Bänklein. Wenig nach Adrian und mir kamen Sofie, wie auch der verschwitzte Hader (war ein Bach am Weg und ist Er da hinein gefallen?.....mmmmmmh...Ha! Ha!) Die Spezibrotzeit in der Sonne im T-Shirt konnte starten und auch Dundee kam auf seine Kosten, denn ein hübsches Weibchen erregte seine ganze Aufmerksamkeit (Busslalarm! - Ha! Ha!). Das die dann unweigerlich folgende Abfahrt mehr als sensationell wurde war ja klar und so kurvten wir in diesem riesen Gelände vergnügt bis wenige Meter über dem Auto am Stück hinab. Die paar Meter gelaufen und schon ging's mehr als zufrieden wieder nach Hause. Am Sonntag stand Wetterbedingt grillen an, aber zuvor mußte noch eine Firntour her, was mich mit Dundee zum Starzlacherberg 1585m trieb. Zwei Autos hatten am nicht geräumten Parkplatz noch die möglichkeit sich hinzustellen und schon waren wir als erste drin. Von Beginn an konnten wir mit Fellen losgehen, selbst im unteren eisigen Waldabschnitt, aber bald kamen wir in die Sonne und es wurde schlagartig ultrawarm. In immer mehr auffirnenden Gelände marschierten wir bei Traumwetter die weiten Hänge empor. Selbst der berühmte Baumstumpfhang würde heute in der Abfahrt gehen und darauf freuten wir uns schon. Auf der Forstpiste kamen wir in einer alten Schneeschuhgeherspur schnell voran und bald endeten alle Spuren und der Berg gehörte uns jungfräulich allein. Herrlich stiegen wir durch den Hochwald bis zum Kamm auf, wo sich die Blicke in die weite, umliegende Bergwelt öffneten. Die Tannheimer, Ammergauer, Allgäuer Bergwelt und der Bregenzerwald bis zur Säntis waren zu sehen. Es folgte die übliche Spezibrotzeit in der strahlend warmen Sonne und wir genoßen jeden Moment. Klar das dann die Abfahrt kam und die hatte es in sich, denn es hatte mehr als sensationell aufgefirnt so daß jeder Meter ein purer Genuß wurde. Problemlos kurvten wir durch den Wald zum Forstweg hinab und diesen bis zum Baumstumpfhang, der natürlich ebenfalls herhalten mußte. Was für ein geniales Gelände und so fuhren wir springend von Buckel zu Buckel dieses riesige Gelände hinab. Zuletzt mogelten wir uns noch durch das unterste Waldstück und waren bald am Parkplatz, wo wir uns glücklich auf den Weg nach Hause machten. Im Anschluß konnten wir uns ganz dem Grillnachmittag mit Mama Lang und meiner hübschen Sofie widmen. Die nun kommende Woche steht ganz im Zeichen von Frühling wieder mit Temperaturen bis zu 20°, was für den Schnee wohl nichts gutes verheißt, aber dafür wird wohl öfters der Gleitschirm zum Einsatz kommen. Egal was auch kommt wir werden schon das eine oder andere Fenster für Abenteuer finden und somit wünsche ich Euch allen einen entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!      

15/02/2021 - 18/02/2021 Es war klar das der Wetterumschwung kommen mußte, aber am Montag Vormittag hielt sich noch der letzte Rest des Kaiserwetters vom Wochenende und so konnte ich mit Bube Dundee noch einmal eine Neulandaktion in den westlichen Allgäuer Bergen starten. Ziel sollte das Köpfle 1024m über dem Alpsee werden, doch der Parkplatz in Trieblings schien unerreichbar. Fahrverbotsschilder mit Bußgeldandrohungen stoppten uns am östlichen Ende des Alpsees und komischerweise stand im Internet das es möglich wäre an der Kirche in Trieblings zu parken. Egal, kurz die Karte studiert und eine neue, deutlich längere Route in Angriff genommen. Wenig später befanden wir uns in aussichtsreichen, vereisten Tobeln die uns flott in höher gelegene Traumabfahrtsflächen brachten. Was für ein Wetter und was für ein spektakuläres Panorama. Über mehrere Alpen erreichten wir ein kleines, hübsches Kirchlein und nach dessen Besichtigung ging es kurzeitig flach, aber bald wieder steigend weiter zur Siedelalpe. Darüber ragte der Nagelfluhkopf des Köpfles 1024m auf und bald hatten wir das Gipfelkreuz mit seiner Rastbank erreicht. Na also, geht doch auch wenn es eine andere Route war und das Ergebnis zählt halt. Es folgte die obligatorische Glühweinbrotzeit, während Dundee den Gipfelbereich bereits zur Hütezone erklärte (Ha! Ha!). Die Abfahrt wurde dann sogar besser als gedacht, denn wir schafften es über die Flächen und kurze Waldabschnitte bis zum Parkplatz abzufahren und das in Großteils pulvrigen Schnee. Was wollten wir mehr und so fuhren wir, wie schon so oft mit einer Neulandskitour mehr in der Tasche, glücklich nach Hause. Am Dienstag war es dann endgültig düster und regnerisch, aber im Lauf des Tages besserte sich die Lage und die Sonne zwängte sich durch die Wolken. Allerdings hatte die Warmfront alle Arbeit geleistet, denn der Schnee hatte sich ziemlich auf den kleineren Bergen verabschiedet. Doch was wären wir ohne unseren Auer(haus)berg, denn in der Nordseite hatte es immer noch Reste so daß ein Aufstieg möglich war. Gemeinsam mit meiner hübschen Sofie und Dundee machte ich mich dann auf den Weg und wir gingen vom Auto weg mit Fellen los. Immerhin spitzelte immer mehr die Sonne durch und so waren wir bald auf der Schulter. Das letzte Stück ging Sofie ohne Ski, während ich wie üblich auch dieses Gelände in Aufstieg, wie auch Abfahrt meistern wollte. Wenig später erreichten wir die zur Zeit verschlossene Kirche auf den Gipfel und genossen eine kleine Spezibrotzeit. Der Blick reichte weit zu den Ammergauern, mit dem markanten Säuling, über die kecken Felspitzen der Tannheimer hinweg bis zu den Allgäuer Bergen. Die Abfahrt folgte dann sogleich und prompt gelang mir das obere Stück sturzfrei zu bewältigen, während Sofie mich bloß als "geisteskrank" bezeichnete (Ha! Ha!). Ab der Schulter rauschten wir dann gemeinsam in einem Ruck zum Parkplatz hinab, wo auch Sofie auf Ihre Kosten kam, während Dundee wieder komplett abdrehte. Immerhin ein feiner Abschied, denn vorerst dürfte hier mal bis zum nächsten Schneenachschub Schluß sein. Am Mittwoch war dann die Herrlichkeit zu Ende und die Arbeit begann, besser gesagt eine Hader(Air)netzbaustelle in Kaufbeuren, wo ich in düsteren Kellern ein Patchfeld spleißte. Nachdem dies gepackt war rückte ich mit Dundee noch in die Nordwesthänge des Auerbergs aus. Ziel auch hier Neuland, denn da war mir schon lange ein noch nicht erkundeter Weiher aufgefallen. Sonnenschein, Bergblick, sattes Grün und Einsamkeit, genau das was wir am meisten mögen und so war die kleine Tour ein regelrechter Glücksgriff. Am Donnerstag ging sich dann wie zur besten alten Zeit ein Doppelpack aus. Zunächst das berüchtigte Mittagspausen walk and fly am Südhang, denn die leichte föhnige Lage machte es möglich. Der Aufstieg bei fast schon unverschämt warmen Temperaturen war schnell erledigt und schon legte ich bei Kinderpublikum meinen Flügel aus. Die Zwerge waren durchaus neugierig und bauten sich um mich herum auf. Der Start war problemlos und an den Brombeersträuchern war ich mit gehörigen Abstand vorbei. Genüßlich flog ich mit Blick auf die Füssener Seenplatt meine Runden ehe ich sanft in Autonähe landete. Schnell zusammengepackt und die nächste Baustelle erledigt. Danach ging es gleich weiter zu Dundee und wir wagten der Wärme zum Trotz noch eine Skitour auf den Schwandenbichel bei Pfronten. Rundherum Grün, aber der Streifen zu unserem Ziel hinauf war immer noch weiß und wir konnten von Beginn an mit Tourenski gehen. Das Steilstück ziemlich hart, aber oberhalb die Überraschung, denn hier fanden wir am späten Nachmittag besten Firn und so marschierten wir angespornt das herrliche Gelände bis zum höchsten Punkt empor. Im Rücken stets der spektakuläre Tiefblick auf Pfronten und die umliegenden Felsspitzen der Ammergauer, wie Tannheimer Berge. Am höchsten Punkt fanden wir ein trockenes Plätzchen für unsere Spezibrotzeit und ließen es uns so richtig gut gehen. Die dann folgende Abfahrt war wie es zu erwarten war, der absolute Firnhammer und so schossen wir wie die wilden die endlosen Hänge hinab. Das knackige Steilstück packten wir ebenfalls und so gleiteten wir nur noch die kleine Skipiste zum Parkplatz hinaus, um dann zufrieden nach Hause zu fahren. Nun scheinen auch die nächsten Tage weiter warmes Wetter mit bis zu 20° zu bringen, was für unseren Schnee so langsam immer mehr das aus bedeutet. Mal sehen was da noch so geht, aber wie dem auch sei ich wünsche Euch allen ein herrlich erlebnisreiches Frühlingswochenende!!!      

12/02/2021 - 14/02/2021 Das Wochenende begann mit einem genialen Freitag, der nur so vor Kaiserwetter klotzte, allerdings hatte es am in der Früh auch -20° als ich mit Dundee in Oberammergau ankam. Lange hielten wir uns nicht auf, denn der eigentlich nur Einheimischen bekannte Parkplatz zur Aufackerskitour am zweiten Landeplatz der Gleitschirmflieger war restlos voll. Umgehend flüchteten wir Richtung Unternogg und siehe da: Am Hochschergen stand kein Auto und somit waren wir die einzigen. Der Lohn folgte nach wenigen Metern auf der zu Beginn geräumten Straße in Form von keinerlei sichtbarer Spur. Hinzu kam der neue Dynafit Ski den ich an Weihnachten von meiner hübschen Sofie geschenkt bekommen hatte, denn heute sollte der erste Test laufen und das dann gleich mit der urigen Dynafit Beast Bindung, wie auch dem neuen "Ebay Schnäppchen" Schuh von La Sportiva, dem Sideral 2.1. Um uns herum ein Winterwonderland sonders gleichen und bald begann die wühlerei im frischen Pulver. Völlig einsam kämpften wir uns zur Schulter hinauf und verließen den Fahrweg in den Hochwald und überschritten den extrem aussichtsreichen Westgipfel. Hier zeigte sich ein grandioses Panorama über die Hauptgipfel der Ammergauer bis zu den Tannheimer Felsgipfeln, während im Westen das Alpenvorland schier unendlich vor uns lag. Weiter führte unsere einsame Route in den Sattel vor dem 1396m hohen Hauptgipfel hinab und nochmals ging es steil empor. Bald war das Gipfelkreuz zu sehen und es fehlte nur noch der letzte Pulverhang der uns zum Ziel führte. Motive ohne Ende, so daß ich aus dem fotografieren nicht mehr heraus kam. Es war immer noch ordentlich frisch, aber in der Sonne ließen wir uns dennoch unsere Glühweinbrotzeit schmecken. Auch über den Normalweg kam heute kein Gipfelaspirant herauf und wir waren gänzlich alleine. Die dann folgende Abfahrt war der knackige Wahnsinn, hatte der neue Ski im Aufstieg schon ganze Arbeit geleistet, so konnte er in der Abfahrt noch mehr punkten. Das Paket aus Ski, Bindung und Schuhe war der angegossene Tourentraum und so freue ich mich schon auf die nächsten Touren mit der neuen Ausrüstung. In den steilen Gipfelhängen kurvten wir durch tiefen Pulver und Dundee war kaum zu bremsen. Bald war die Forststraße erreicht und wir kurvten entspannt bis zum Parkplatz hinab, wobei ich einmal Steinkontakt hatte (erster Kratzer, aber das gehört sich bei einem Tourenski halt - Ha! Ha!). Am Samstag weiterhin geradezu fantastisches Wintertraumwetter und nur der eisige Ostwind war etwas heftig. Grund genug mit einem eisernen Team, bestehend aus Nicl, Dietl und Bube Dundee im westlichen Allgäu Hohenschwandhöhe 1108m auf Neuland Skitour gehen. In diesem Gebiet liegt einfach mehr Schnee und so konnten wir von Beginn an, wobei wir die einzigen an dem Parkplatz waren, mit Fellen lostigern. Problemlos schraubten wir uns grandiose Skihänge unter der strahlenden Sonne empor. Hier im Gelände wurde der Wind deutlich besser, so daß es uns durchaus warm wurde. Das Winterwonderland auf dieser herrlichen Südseite belohnte uns mit gänzlich unverspurten, absolut einsamen Gelände. Immer spektakulärer wurde dabei der Blick auf den unter uns liegenden Alpsee. Ein Wunder das hier keiner aufsteigt, während es anderswo vor Tourengehern regelrecht eskaliert. Über mehrere Almen erreichten wir den letzten großen Hang der uns fast kanadisch anmutend durch kleine Bäumchen und verschneite Stumpfe auf den Kamm brachte. Idealerweise lag hier windgeschützt ein alter Baum und bot sich perfekt für die ausgiebige Glühweinbrotzeit an. Für Nicl sowieso alles Neuland und da kann ich nur sagen allen Respekt wie Sie sich hier herauf gekämpft hat. Der Blick reichte weit in die Allgäuer Bergwelt der Nagelfluhkette und bald gingen wir die Abfahrt an, denn wir konnten es kaum erwarten die ersten Spuren in das Gelände zu zimmern. Teilweise perfekter Pulver, aber auch mal harschig und durchaus anspruchsvoll zu fahren und so ließen ein paar Stürze nicht lange auf sich warten, aber das gehört bekanntlich dazu (Ha! Ha!). Dundee ging sowieso ab wie ein Zäpfchen und so kam ein hindernisloser Hang nach dem anderen bis zum Parkplatz hinab. Klar das wir uns nach dieser erfolgreichen Aktion noch bei unserem Lieblingsbäcker in Immenstadt belohnten und mehr als zufrieden nach Hause fuhren. Am Sonntag mußte ich das immer noch perfekte Wetter für eine weitere Neuland Skitour mit Bube Dundee ausnützen. Ziel wurde der letzte Gipfel im Kammverlauf der Salmaser Höhe, der Hüttenberg 1103m über dessen Westgrat. Ein Parkplatz bei dem kleinen Talort Wengen hinterhalb der Hündlebahn war schnell gefunden. Ein größerer Bau, sprich eine Halle mit großer Fläche genügte und da störte ich kaum, allerdings legte ich vorsichtshalber doch einen Zettel mit meiner Telefonnummer in die Windschutzscheibe. Wenig später befanden wir uns bereits im besten Pulver und Sonnschein unter einem strahlend blauen Himmel im Anstieg. Märchenhaft gelegene Almen in grandioser Winterlandschaft flankierten unsere Route die uns immer auf oder in Kammnähe empor leitete. Spektakulär die Blicke in die Schweiz zur Säntis, aber auch die wuchtigen Nordflanken der Nagelfluhkette waren zu sehen. Über unseren Gleitschirmstartplatz gelangten wir an den Hauptgipfel, den wir über einen weiteren, mittlerweile schmäler werdenden Gratabschnitt bestiegen. Wow, wieder eine neue, ultraeinsame Route obwohl auch heute überall die Hölle los war. Mit Freude genoßen wir unsere Glühweinbrotzeit und ließen es uns in der wärmenden Sonne gut gehen. Dundee machte es sich gemütlich und beobachtete, ganz der Hüter, das quirlige Treiben im Tal. Die Abfahrt wurde dann mit Säntisblick einfach nur sensationell, wobei ich einen gemeinen Einfädelsturz am Grat hatte und das auch noch auf Video (Ha! Ha!). Ansonsten purer Genuß in perfekten Schnee bis zu meinen "illegalen" Parkplatz hinab, wobei sich offenbar daran keiner gestört hatte. Klar das wir mit diesen Touren mehr als zufrieden und gestärkt nach Hause fuhren. Die  nun kommende Woche startete vorerst freundlich, aber schon am Montag Nachmittag schlägt das Wetter mit einer Warmfront, samt Regen bis 1000m um. Mal sehen was dies an unseren Hausbergen für Schäden anrichten wird, denn es wird generell wieder milder. Doch wie es auch kommt, es wird immer irgendwas gehen, denn so sind wir halt. Ich wünsche Euch auf jeden Fall schon mal eine entspannte und erlebnisreiche Faschingswoche!!!

08/02/2021 - 11/02/2021 Eine Woche die recht düster begann und da am Montag erst gegen 9.00 Uhr die Arbeit begann konnte ich bereits am frühen Morgen mit Dundee eine Skitour auf der Auerbergsüdseite unternehmen. Ja genau auf der Südseite, denn es hatte ein bisschen geschneit und schon waren wir unterwegs. Dazu hatten wir noch Glück, denn in den Wolken öffneten sich kleine, blaue Fenster und es zauberte sich eine tolle Stimmung an den Himmel über uns. Problemlos erreichten wir im frischen Pulverschnee das Gipfelkreuz und hatten noch genug Zeit für eine gemütliche Glühweinbrotzeit.Dazu das typisch gigantische Auerbergpanorama mit dem tief verschneiten Alpenbogen. Die Abfahrt im weichen Schnee natürlich sensationell und da nicht tief auch für Dundee bestens zum fetzen geeignet. Viel zu schnell waren wir beim Auto und fuhren zurück nach Hause. Der chaotische Arbeitstag konnte seinen üblichen Lauf nehmen (Ha! Ha!). Am Dienstag schneite es ordentlich und dennoch kauerten wir in der Kälte bei einer Telefon Störung in Weißensee, allerdings erfolglos und so marschierte ich nochmals mit Dundee nach der Arbeit zum Auer(haus)berg. Der Abwechslung halber gingen wir die Nordseite an und da lag satt Schnee um problemlos bis zur Kirche aufzusteigen. Sicht gleich Null, aber für eine kurze Brotzeit reichte es allemal noch. Wenig später rauschten wir im frischen Pulverschnee die Hänge zum Auto hinab und waren wie schon so oft dankbar für unseren herrlichen Hausberg. Am Mittwoch schaute es noch weißer aus und es flockte während der Arbeit fleißig weiter. Nachmittags konnte ich tatsächlich mit Dundee wieder den Weichberg angehen und nur die unterste Wiese hatte etwas weniger Neuschnee, während es oberhalb ein Pulveralarm wurde. Der herrliche Alpenblick war zwar nicht zu finden, aber die kleine Kapelle entschädigt stets bei dieser feinen Hausbergtour. Für eine gmütliche Glühweinbrotzeit hatten wir immer noch Zeit, bevor wir durch den frischen Pulver bis zum Parkplatz hinab rauschten. Der Donnerstag schaute am Morgen noch alles andere als rosig aus, wurde aber im Lauf des Tages immer besser. Ziel wurde der zuletzt als Skitour erkundete Felsen 1005m bei Roßhaupten. Eine einsame, so gut wie kaum begangene Skitour in Haustürnähe. Durch herrlich verschneiten, winterlichen Wald arbeiteten wir uns auf den ersten Rücken empor, begingen den den Kamm durch seinen kleinen Märchenwald und stiegen letztlich zum Hauptgipfel, der nun zumindest wieder ein kleines Kreuz hatte. Es folgte die obligatorische Glühweinbrotzeit und Dundee startete den Dauerwälzelmodus. Die Waldabfahrt hatte es wieder in sich und so rauschten wir rassig zwischen den Bäumen hinab bis zum Parkplatz. Für das Wochenende hat sich nun Traumhaftes Wetter angekündigt und das heißt alles was auf Tour gehen möchte wird unterwegs sein. Für uns wird es da mal wieder problematisch im Thema Tourenauswahl werden um noch ein einsames Plätzchen zu finden, aber wir werden sehen. Ich wünsche Euch auf alle Fälle allen ein schönes, erholsames Winterwochenende und zieht Euch warm an, es wird kalt!!!

05/02/2021 - 07/02/2021 Freitag nach eins, ist meins und ganz getreu diesem Motto verlief auch der Arbeitstag. Der Schnee erheblich geschmolzen und an Südhängen fast schon frühlingshafte Bedingungen. Grund genug einmal wieder mit dem Schirm auf Tour zu gehen. Verlernt sollte ich es ja noch nicht haben und so schwang ich mich flott zum Südstart bei Oberammergau hinauf. Die Stimmung und das Wetter konnte nicht mehr besser sein und schon legte ich meinen Flügel nach längerer Pause im trockenen Gras aus. Der Wind stand soft und somit perfekt an. In wenigen Schritten war ich in der Luft und genoß meinen ersten Flug im Jahr 2021! Im Banne der verschneiten Ammergauer Alpen kreiste ich über den malerischen Talort und setzte unmittelbar am Parkplatz, dem offiziellen Landeplatz , soft auf. Na also, geht doch....die Luft hat mich wieder! Während ich zusammenlegte fuhr ein netter Parkranger des Ammergauer Naturparks vorbei und wir fingen ein spannendes Gespräch an. Endlich mal jemand der nicht gleich mit Väkalsprache angreift, sondern ganz vernünftig die Dinge angeht. Wenn es nur öfters so wäre, denn dann würde so mancher verbotene Flugberg noch existieren, aber wer weiß vielleicht ändert sich ja in Zukunft doch noch etwas wenn sich alle vernünftig miteinander an- und aussprechen (ich sollte am Samstag eines besseren belehrt werden). Schnell fuhr ich dann Heim und packte Dundee in's Auto, um gleich weiter in Richtung Oberjoch zu fahren. An allen Parkplätzen das reinste Inferno, aber ich dachte an meiner alten Geheimroute zur Ornach sollte es schon gehen. Fehlanzeige, denn beiderseits der Straße war alles zu und eine dreißig Kopf starke Truppe tigerte gerade los. Ich verstand die Welt nicht mehr und ja es wird tatsächlich immer schlimmer. In einem Anfall von Verzweiflung fuhr ich nach Tiefenbach hinab und sucht vergebens noch Schnee, geschweige denn eine Parkmöglichkeit. Stuttgart, Augsburg, Lindau und weiß der Geier was noch alles. Dazu kamen Schneeschuhgeher, Biker, Läufer und so weiter, insgesamt Massen an Sportlern, so daß ich schon weiter fahren wollte. Auf dem Weg nach Sonthofen hinab fand ich dann einen seitlichen Rücken, der Schattseitig noch satt Schnee hatte und witterte eine Chance auf Neuland. Parken war hier dann kein Problem, so daß wir gleich die Felle anlegten. Es sollte ein Glücksgriff werden und schon stiegen wir direkt von der Straße Richtung Kamm auf. Das Wetter nach wie vor gigantisch und bald war der aussichtsreiche Kamm erreicht. Weit reichte der Blick in den wilden Oberstdorfer Talkessel und in das Hintersteiner Tal. Problemlos stiegen zwischen knorrigen Bäumen bis zum höchsten Punkt auf, ein unglaublich malerisches Plätzchen Menschenseelen allein. Während Dundee noch im Schnee umherkugelte packte ich die Brotzeit aus und genoß den Augenblick. Da sieht man wieder das auch eine kleine Tour durchaus mehr als erfüllend sein kann. Die dann folgende Abfahrt war dann auch noch richtig rassig, denn der Schnee war leicht angefirnt und so rauschten wir in Nullkommanix zum Auto hinab. Zufrieden mit dem "Doppelpack" Hammertag fuhren wir wieder nach Hause. Am Samstag sollte der Föhn zu Hochtouren auffahren und um die 15° bringen. Allerdings fand sich auch allerorts eine diffuse Schleierbewölkung und nicht so ein strahlend blaues Wetter wie am Vortag. Egal, wir wagten uns wieder in Richtung Oberjoch und da hatten wir ja letztes Jahr fliegerisches Neuland erobert und warum sollte das nicht als Skitour gehen, dachte ich mir. Der Parkplatz an dem kleinen E-Häuschen war mit einem Riesenschneeberg umlagert, aber eine Stelle bot sich an Rückwärts reinzufahren. Kaum war ich drinnen und packte meine Ski aus fuhr schon ein Pickup heran. Es kam wie so oft, ich wurde des Platzes verwiesen, denn wieder einmal mußte sich ein Einheimischer als Ordnungsamt aufmandeln um mich zu reglementieren. Landschaftsschutzgebiet, klar, aber ich steh in einem Schneehaufen am Rande der Bundestraße...was soll das und wenn es dann wenigstens die Polizei wäre, nein wieder so ein Wichtigtuer. Ich hatte einfach keinen Nerv auf streitereien und wollte mir das abwertend grinsende Gesicht auch nicht mehr weiter antun und fuhr einfach. Jetzt war es klar, ab in die einsame Adelegg und über die Autobahn war ich wenig später bei Wengen, fand einen winzigen Parkplatz am Waldrand, wo auch schon der erste Einheimische kam und freundlich Grüßte mit den Worten: Gehst mit Ski aufs Sonneck? Sauber! Was für ein Unterschied, hier bin ich noch wie früher der "Exot" und nicht das touristische Übel und schon machte ich mich mit Dundee auf den Weg in den dunklen Kammertobel. An allen Seiten plätscherte das Wasser und immer wilder stiegen um uns herum die Nagelfluhwände in die Höhe. Erstaunlich was hier noch an Schnee liegt und dennoch war kein Mensch außer uns unterwegs. Der Tobel war problemlos zu begehen und an seinem Ende stiegen wir unmittelbar den Steilwald empor bis wir einen weiteren markierten Weg fanden. Diesen begingen wir bis auf die Kammhöhe und erste Blicke zu den Allgäuer Hochgipfeln wurden frei. Weiter ging's den Kamm entlang bis zur Gipfelkuppe, wo sich auch die Tannheimer Felsgipfel zeigten. Der höchste Punkt mit der Sonneckhöhe 1106m versteckt sich an einem malerischen Fleck im Wald und bald erreichten wir unser Tagesziel. Ein Bankerl lud zur Brotzeit ein und wir genossen unsere einsame Gipfelpause. Nach dem Ärger am Oberjoch eine Wohltat und da regt sich der Wunsch nach dem Ende dieser Coronakrise, denn wenn einmal die Wege nach Österreich wieder offen sind verteilen sich die Tourengeher gleich ganz anders und vor allem großflächiger. Das Aggressionspotenzial wird, wenn es so weiter geht sicherlich nicht besser werden. Zuletzt warf mir einer, bzw. meinem Duster sogar eine Schneeschaufel nach, denn Er war der Meinung ich wäre zu schnell durch 30ger Zone gefahren. Unglaublich wie irre alle werden, aber wie dem auch sei, es bleiben ja noch Fluchtpunkte und dafür bin ich dankbar. Die Abfahrt führte uns dann unmittelbar durch den Steilwald und da lag immer noch genug Schnee um sich nach Lust und Laune zwischen den Bäumen hinab zu schwingen. Dundee ging dabei ab wie ein Torpedo und war kaum mehr zu bremsen. Problemlos erreichten wir unseren Parkplatz, wo wir nach wie vor die einzigsten waren und dann fuhren wir mehr als befriedigt nach Hause. Am Sonntag hielt sich am Vormittag in den Bergen noch der Restföhn, obwohl es im Vorland schon regnete und so fuhr ich mit Dundee schnell noch Unterammergau um den Schartenlift zu begehen. Während an Kolben und Steckenberg die Welt unter ging (Menschenmassen) war hier kein einziger. Problemlos stiegen wir die Piste am alten Lift, mit herrlichen Talblick bis zur obersten Station auf. Sogar die Sonne kam heraus und wir konnten bei angenehmen Temperaturen eine Glühweinbrotzeit angehen. Nach einer Weile kurvten wir im weichen Schnee soft die Piste hinab bis kurz vor den Parkplatz, so daß wir zufrieden mit dieser kleinen, aber feinen Aktion Heim fuhren. Die nun kommenden Tage scheinen wieder winterlich zu werden, aber von den Schneemengen im Norden sind wir weit entfernt. Mal sehen was da so geht und somit wünsche ich Euch allen einen entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!  

01/02/2021 - 04/02/2021 Weiterhin extremes Tauwetter und da war es klar das auch die Arbeit nicht mehr auf sich warten ließ. Der normale Alltag kehrte ein und zum großen Glück fand ich mit Dundee noch in der Auer(haus)bergnordseite genug Schnee um einen Aufstieg mit Ski zu wagen. Etliche grüne Stellen an den Seiten, aber sonst eine durchgehend weiße Schicht zum begehen bis zur verschlossenen Kirche hinauf. Eine kleine Glühweinbrotzeit legten wir dann noch ein ehe wir hinab rauschten. Der Untergrund für Dundee optimal und so ging's mit Volldampf zum Parkplatz hinab. Wenn es die ganze Woche mit den steigenden Temperaturen so weiter geht sehe ich an den unmittelbaren Hausbergen für Skitouren ziemlich schwarz. Am Dienstag zunächst einmal Düsterniss in doppelter Hinsicht, denn in der Arbeit bekam ich es mit Papierkabel zu tun. Zusätzlich stand ein Behördengang in Schongau an, wobei ich mir die Wartezeit bei einem Rundgang auf der Stadtmauer vertrieb. Danach versuchte ich mich mit Dundee am Weichberg auf der Suche nach Schnee. Die unterste Wiese war Grün, aber nach 20m tragen begann die weiße Schicht und wir konnten prompt mit Ski aufsteigen. Hinzu kam das große Glück eines Sonnenfensters und plötzlich befanden wir uns in einem Traumtag mit herrlichsten Farben. Tatsächlich kamen wir problemlos bis zum Fahrweg und siehe da auch dieser war noch mit Ski begehbar, so daß wir uns flott dem Gipfelaufbau näherten. Zuletzt noch im freien Gelände durch den Wald bis wenige Meter vor die liebliche Kapelle, denn hier war es gänzlich schneefrei. Weit reichte der Blick auf den Alpenbogen und schon zogen wir uns eine gemütliche Glühweinbrotzeit rein. Vorerst wohl das letzte mal eine Weichbergskitour, denn in den nächsten Tagen wird es noch wärmer mit bis zu 15°. Noch ein kurzer Besuch in der Kirche und schon packten wir die Abfahrt an. Rassig rauschten wir den Fahrweg hinab und gleiteten noch über die unteren Hänge bis zum letzten Absatz oberhalb des Autos. Noch die wenigen Meter zu Fuß hinab und wir fuhren zufrieden nach Hause. Am Mittwoch ging es in Seeg zur Sache, denn ein abgesoffenes 500er Kabel und weitere 100er standen an. Zumindest konnte ich in der Mittagspause auf die unmittelbar in Seeg ansteigende Ferdinandshöhe 900m, mit ihrem Aussichtspavillon, marschieren. Später zogen schwere Regenschauer auf und wir verschoben die restlichen Arbeiten auf Donnerstag, so daß ich mich auf dem Weg zu Dundee machte und wir gemeinsam in's Grün der Wälder marschierten. Ziel wurde einer unserer Hausberge, der Wolfarth, wo wir bald am aussichtsreichen Gipfelkreuz ankamen und den Blick zum Haslacher See genossen. Immerhin war auch dieser Tag genutzt und wir stiegen gemütlich zum Parkplatz ab. Am Donnerstag lief es erstaunlich gut und so konnte ich flott nach der Arbeit gleich Dundee holen. Die Schneelage wurde immer grausiger und so fuhren wir mal wieder nach Jungholz, wo wir uns auf den Weg zum Pfeifferberg 1457m machten. In Nesselwang, an den Buronliften, der Reuter Wanne und auch an den Skiliften in Jungholz die reinste Überfüllung...geht's noch?Am Pfeifferberg dagegen gleich null, denn die ersten unteren, lachhaften 20m waren schneefrei. Danach marschierten wir aber mit Ski durch und selbst im Wald eine satte Schneedecke die im oberen Teil sicher einen Meter stark war. Dundee bekam einiges an Wühlarbeit zu tun und kämpfte sich tapfer in meiner neu angelegten Spur hinterher. Der Föhn tat den Rest und so erreichten wir bei über 10° den aussichtsreichen Gipfel. Der Blick reichten von den Ammergauern, über die Tannheimer bis in die Allgäuer Bergwelt. Bei den warmem Temperaturen folgte natürlich eine Spezibrotzeit und wir genossen den Moment aus vollen Zügen. Die dann folgende Waldabfahrt wurde ein einziger Traum aus sanften Schwüngen in butterweichen Schnee bis zu den erwähnten 20m, die wir dann entspannt zum Parkplatz hinab und mehr als zufrieden nach Hause fuhren. Hier wartete ein Hermes Paket mit einem Ebay Schnäppchen eines Lasportiva Tourenskistiefels der mich statt 699.- nur 150.- kostete! Nun scheint ein weiteres Wochenende mit Frühlingstemperaturen anzustehen und erst im Lauf des Sonntags fallen die Temperaturen. Mal sehen wo da noch was geht, aber wir wissen es ja: A bisl was geht imma! In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein erholsames Wochenende mit zahlreichen Abenteuern und erfrischenden Erlebnissen!!!

29/01/2021 - 31/01/2021 Uiuiuiuiui, da schmolz der Schnee ganz schön dahin, aber noch war nicht aller Skitour Tage Abend. Ach ja, ich hatte die Bilder vom Ochsenkapf 1012m, der Donnerstagstour in der letzten Mail vergessen und darum finden sie sich dieses mal unter den Bildern gleich zu Beginn. Nun wieder weiter zu den erlebnisreichen Wochenendtouren. Irgendwie war es am Freitag fast schon eine Tat der Verzweiflung, doch ich wagte abermals mit Bube Dundee einen Ritt in die geheimnisvolle Adlegg, dem nordwestlichen Eckpfeiler der Allgäuer Bergwelt. Ziel sollte der hinterste Gipfel werden, genauer gesagt der Heidenkapf 918m bei Rohrbach. Schon bei der Anfahrt schüttete es wie aus Eimern, aber zum Glück öffnete sich kurz vor unserem Ziel ein trockenes Fenster und so gingen wir auf Parkplatzsuche. Wieder stellten wir uns an einen Bauernhof, allerdings war niemand da, obwohl ich an mehreren Türen läutete. Egal, für die nicht allzu lange Tour sollte es gehen. Auch die Schneeunterlage war noch stark genug, sodaß wir von beginn an mit Fellen aufsteigen konnten. Ein Wegweiser war auch schnell gefunden und so leitete uns eine alte Schneeschuhgeherspur in den Hochwald hinein. Es folgte wieder ein Tobel, der allerdings nicht so extrem ausartete wie am Ochsenkopf. Mehrmals flankierten uns wilde Nagelfluhfelsbänke und boten feines Material zum fotografieren. Insgesamt zog der Weg steil genug empor, so daß einer rassigen Abfahrt nichts im Wege stehen sollte. Zuletzt ging es durch einen kleinen Wald immer enger werdend an den Grat empor und bald war das Gipfelkreuz erreicht. Die Sicht sollte bis zur Säntis reichen, aber heute natürlich nicht, aber egal es gab eine Spezibrotzeit, denn für den Glühwein war es fast schon zu warm. Nach einer Weile stellten wir auf Abfahrt um und rauschten in den kleinen Wald hinein. Eine kurze Querung und dann unmittelbar steil den Hochwald hinab wo ich prompt in einen Ast einfädelte, Dundee gnadenlos weiterzog, sich unweigerlich die Bindung öffnete und ich einen grandiosen Abflug machte (Ha! Ha!). Nach dieser spaßigen Einlage fetzten wir weiter den nun breiter werdenden Weg hinab und waren bald wieder am Auto, wo es bald zu schütten begann. Wieder mit einer Neulandaktion in der Tasche fuhren wir zufrieden nach Hause. Am Samstag schaute es zumindest einen Hauch besser aus und wiederum fuhr ich mit Dundee in die Adlegg um ein weiteres Neulandziel zu erschließen. Einfach ideal in dieser Ecke, denn zum einen mehr Schnee und viel Wald, was bei Lawinenwarnstufe 4 genau die richtige Wahl ist. Es dauerte nicht lange und wir kamen in Hofen an, fanden gleich im Gewerbegebiet einen optimalen Parkplatz, so daß unserem Tourenziel Hofenerberg 1062m nichts mehr im Wege stand. Eine kaum erkennbare Schneeschuhgeherspur zog in den Wald empor und wir folgten ihr, was vor allem für Dundee den Vorteil hatte das er nicht ganz so arg versumpfte. Im unteren Teil schon mal traumhaftes, freies Skigelände bis es in den Wald ging. Hier lag immer noch satt Schnee, was abfahren überall möglich machte. Sogar ein Bagger stand vergessen hier mitten in der Pampa. Nach und nach verschwand die Spur im Nichts, was für uns Wühlarbeit bedeutete. Dennoch erreichten wir bald den Rücken und verfolgten den aussichtsreichen Grat, an dem sich sogar die Säntis zeigte, bis zum Gipfelkreuz des Hofenerberges 1062m. Hier öffnete sich auch der Blick in das Wengener Tal und nach Isny hinaus. Mit dabei die letzten Neulandgipfel Raggenhorn und Ochsenkapf, einfach eine tolle, faszinierende Gegend. Das Kreuz war mit einer sehr schönen Marienstatue versehen und genau daneben fand sich ein perfekter Baumstumpf für unsere gemütliche Pause. Dundee vertilgte noch seine Käsestange und schon bauten wir auf Abfahrt um. Unmittelbar vom Kreuz hauten wir uns Kerzen gerade den Wald hinab. Der Schnee war weich und ließ sich perfekt abfahren. Dundee hatte im steilen Wald gute Karten, denn hier trug es besser und so fetzte er ordentlich zwischen den Bäumen hindurch bis wir die unteren, freien Hänge erreichten, wo wir uns an die Anstiegsspur hielten. Es dauerte nicht mehr lange und wir erreichten gleitend unseren Parkplatz, so daß wir mehr als zufrieden mit dem Erlebnis nach Hause fuhren. Der Sonntag war zumindest trocken, aber vernebelt mit Null Sicht. Um die Neulandaktionen für das Wochenende zu komplettieren fuhr ich dennoch mit Dundee in die Adlegg nach Unterkürnach, denn wer weiß wie lange hier noch auf diesen geringen Höhen soviel Schnee liegt, während bei uns schon langsam alles wieder grün wird. Als Ziel hatten wir uns den unheimlichen Wolfsberg 1002m heraus gepickt und schon marschierten wir vom Hofgut Kürnach los. Die Route führte an einem plätschernden Bach entlang der immer wieder mit kleinen Kaskaden entzückte. Eine Schneeschuhgeherspur half Dundee, aber allzu fest war der Untergrund dennoch nicht. Langsam kamen wir über mehrere Kehren dem ehemaligen Almenbereich, einer Wüstenei näher. Urplötzlich wird das Gelände frei und man hätte wohl ein tolles Panorama, das aber für uns durch den vorherrschenden Nebel natürlich eingeschränkt war. Es dauerte nicht mehr lange und wir erreichten über die große Fläche das alte, knorrige Gipfelkreuz. Uralte Grabsteine standen daneben und wir fühlten förmlich die Geschichte dieses vergessenen Ortes. Natürlich war es dann auch Zeit für unsere obligatorische Brotzeit und die ließen wir uns dann auch in Form von mehreren Brezen schmecken. Die Abfahrt durch den Wald war dann recht gemütlich, da das Gelände nicht allzu steil war, aber immerhin fuhren wir bis zum Parkplatz, wo wir dann mit der erfolgreichen Tagesleistung unsere Heimreise antraten. Die nun kommenden Tage schauen nicht besser aus und weiterhin wird sich eher düsteres Wetter präsentieren. Hinzu kommen wieder steigende Temperaturen, was für den Schnee in den Tallagen nichts gutes verheißt, aber mal sehen was wir reißen können. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen angenehmen Start in die neue Arbeitswoche!!! 

25/01/2021 - 28/01/2021 Ein Wochenstart mit absoluter Düsterniss, aber es war eine Telekom Störung in Hopferau geplant. Zeitig brach ich auf, die Straßen grottig schlecht und kaum holte ich in Seeg meinen Kaffee kam auch schon der Anruf "fällt aus" und der Zusatz was ich denn da schon wollte, typisch! Dundee hatte ich auch nicht mitgenommen, weil bei der Wintergraberei in der Regel extreme Wartezeiten auftreten. In der Not fand ich mich am nah gelegenen Senkele wieder und das war sogar eine Neulandaktion. Bei leichtem Schneefall stieg ich von Westen über den Gratrücken auf einer noch geräumten Straße auf. Diese endete beim letzten Hof und eine Schneeschuhgeherspur leitete weiter Richtung Alpe Beichelstein. Das Ganze relativ flach, aber die Spur war so vereist das ein abfahren problemlos möglich sein sollte. Bald war die Alpe erreicht, wie auch das darüber liegende Kreuz. Nun leitete die Spur steiler zum eigentlichen Senkele, wo ein weiteres Kreuz und auch eine Mariengrotte auf mich wartete. Doch die Tour war noch nicht zu Ende, denn nun ging es deutlich steiler zum Senkelekopf 1047m, dem Hauptziel der Route, durch Tiefschnee empor. Hier ging es schon deutlich enger zu, aber bald war das kleine Gipfelkreuz mit daneben geschmückten Christbaum erreicht. Ein bisschen spitzelte sogar die Sonne durch die Wolkendecke und ich konnte am Bankerl genüßlich eine Glühweinbrotzeit zelebrieren. Die dann unweigerlich folgende Abfahrt war durchaus rassig, denn zunächst fetzte ich durch den Hochwald um dann in der eisigen Spur über die Alpe zu gleiten. Zuletzt die flotte Fahrstraße und oftmals daneben im Tiefschnee in herrlichsten Pulver bis zum Parkplatz hinab. Zufrieden fuhr ich Heim zu Dundee und wir drehten noch eine gemütliche Waldrunde unterhalb von Bernbeuren. Am Dienstag ein weiterer stürmischer Schlechtwettertag, aber dennoch wagte ich mich mit Manu (Haderair) und Dundee auf eine Neulandaktion. Schnee lag genug und darum könnte man doch einmal das Drachenköpfle 1009m bei Eisenberg probieren. Der Aufstieg verläuft auf einer windabgewandten Seite und somit sollte es kein Thema sein dort anzugreifen. Schon bei der Anfahrt kämpften wir uns durch Schneeverwehungen und auch die Parkplatzsuche wurde etwas aufwändiger, doch zuletzt fanden wir ein ideales Plätzchen von dem aus wir direkt in die zum Teil geräumte Route starten konnten. Für Dundee ideal, denn heute versank er nicht bis zu den Ohrwascheln. Problemlos stiegen wir immer steiler werdend durch den Wald empor, wobei die Spur stets hielt und wir bald den Sattel vor den Burgruinen erreichten. Hier bogen wir nördlich ab und stiegen über den breiten Grat bis zum Gipfel auf. Na also, Neuland und Schlechtwetter geht doch , aber das war noch nicht alles, denn ich konnte mir einen Besuch beim Drachenloch nicht verkneifen. Wie durch ein Wunder waren die beiden Eingänge frei und ich stieg mit der Stirnlampe bewaffnet in die Tiefe. Durch die Skitourenstiefel vielleicht etwas ungewohnt, aber insgesamt trockner als im Sommer. Fasziniert zwängte ich mich durch die Gänge und bewunderte die zahlreichen Eiszapfen, die sich wie Tropfsteine gebildet hatten. Nach einigen genialen Fotos erblickte ich am zweiten Höhleneingang wieder Tageslicht und freute mich über diese "Winterbegehung". Flott eilte ich zu Manu am Gipfelkreuz zurück und wir gönnten uns eine Glühweinbrotzeit. So aufgewärmt packten wir die Abfahrt an und da dieses mal der Untergrund perfekt war konnte man Dundee nicht mehr halten. Ich hatte alle Mühe bei diesem Tempo die Kontrolle zu behalten, aber insgesamt eine rassige Abfahrt im Speedmodus wo uns sogar noch zwei Rehe gekreuzt hatten (Dundee natürlich außer sich - Ha! Ha!). Dahinter souverän Manu, der sich nach und nach immer mehr in so einem Gelände zutraut (allen Respekt!). Wenig später machten wir uns schon wieder mehr als zufrieden auf den nach Hauseweg. Am Mittwoch schaute es nicht ganz so düster aus, zumindest am Morgen und da mir Arbeitsmassig kurzfristig eine Störung hineingelegt wurde mußte ich bereits früh mit Dundee ausrücken. Dennoch gingen wir eine Neulandaktion an, denn der unweit gelegene Kirchberg mit seiner lieblichen Kapelle war oft schon ein Ziel, doch noch nie mit Ski und heute war es dann soweit. Gleich wenige Meter hinter dem Ortsausgang von Bernbeuren parkten wir und marschierten unmittelbar los. Klar das sich hier keinerlei Spuren befanden und das Gelände jungfräulich vor uns lag. Großteils trug der Schnee und Dundee konnte problemlos flott aufsteigen, so daß wir bald im Hochwald verschwanden. Optimales, großzügiges Waldgelände, das prädestiniert für eine coole Abfahrt war begleitete uns bis wir oberhalb in die freien Hänge des Kienberges gelangten. Nun steuerten wir auf die schon sichtbare Kapelle zu während sich östlich sogar die Sonne breit machte. Wenig später erreichten wir unser Tourenziel, das mit mehreren Bänken ausgestattet war und somit perfekt für die Glühweinbrotzeit bereit stand. Vor uns lag ein grandioses Panorama von den Bayerischen Voralpen, den Ammergauern, den Allgäuern und weiter bis zu den Tannheimern. Wer hätte das heute gedacht, keiner und so genossen wir die gemütliche Pause. Nach einigen Dundee wälzel Einlagen gingen wir die Abfahrt an und die wurde wie es zu erwarten war rassig. Dundee fegte in den Wald hinein und zwischen den Bäumen hindurch, so daß wir bald den untersten hang erreichten um noch flott bis zum Parkplatz zu rauschen. Selbst in knapper Zeiteinteilung noch eine herrliche Neulandskitour abgezogen und so fuhren wir zufrieden nach Hause, wobei es für mich noch weiter zur Baustelle ging. Am Donnerstag wurde es unglaublich warm mit über 10°, dazu zogen schwere Sturmböen und Regen durch die Berge, aber egal, ich fuhr mit Dundee hinüber in's westliche Allgäu um in der Adlegg den lange ersehnten Ochsenkapf 1012m einen Besuch abzustatten. Dessen kahlen Kopf sah ich schon des öfteren von der Weite und ahnte das könnte eine reizvolle Aktion sein. Zunächst galt es einen Parkplatz zu finden, was erstmal nicht gelang und so klingelte ich an einem alten, denkmalgeschützten Hof. Nach einer Weile öffnete sich die Tür, ich fragte nach einem Plätzchen für mein Auto und siehe da schon stand ich problemlos vor der Garage des freundlichen Allgäuers. Der Garten mit seinem zahlreichen Figuren und der kleinen Kapelle davor waren alleine schon sehenswert. Vom Auto weg machten wir uns mit Fellen auf den Weg, der nur noch mit einer kaum erkennbaren Spur ausgestattet war. Der Plan  war über, bzw. im Tobel aufzusteigen und am rechten Tobelrand abzufahren. Gewagt, aber durchaus spannend und so ging's von Beginn an weg steil zur Sache. Nach einem freien Hang marschierten wir in den Wald hinein, wobei von Höhenmeter zu Höhenmeter der Anstieg schmäler wurde. Zuletzt arbeiteten wir uns im engen Tobel zwischen umgestürzten Bäumen empor bis wir einen grandios vereisten Wasserfall erreichten. Hier wechselten wir die Seite und stiegen  im rechten Tobelbereich weiter auf bis es endlich etwas flacher wurde und wir den Kammbereich erreichten. Rechts von uns die Zengerleskapelle, links ein Traumblockhaus und der dahinter liegende Gipfel des Ochsenkapfs mit seinen 1012m Höhe. Zunächst steuerten wir den Gipfel an und hier lag der Schnee noch satt, wie auch winterlich denn die Bäume waren noch tief eingehüllt. Zudem kam fast schon alpines Feeling auf, denn der Gipfel war relativ frei und so spurten wir die letzten Meter zum höchsten Punkt der ohne Gipfelkreuz da lag. Ein herrlicher Platz, der nur massiv den westlichen Winden ausgesetzt war. Das Panorama über Isny genossen wir so nicht lange und fuhren gleich wieder den herrlichen Gipfelhang zur Blockhütte hinab. Wenige Meter gleiteten wir zur Zengerleskapelle hinüber und flüchteten in das angenehm trockene innere. Dieses Bauwerk ist ein regelrechtes Kleinod und ich konnte mir das Läuten der Glocke nicht verkneifen. Endlich hatten wir Zeit für unsere Glühweinbrotzeit und auch Dundee machte es sich im trockenen gemütlich. Zuletzt kehrten wir mit einem Besen den mitgebrachten Schnee hinaus und packten die Abfahrt an. Es lag immer noch genug Schnee um rassig durch den Hochwald hinab zu rauschen. Immer steiler wurde die natürliche Bobbahn dieses alten Karrenweges und Dundee fetzte ordentlich hinab. Was für ein Gelände und so kamen wir unmittelbar an unserem Parkplatz aus den Wäldern heraus geschossen. Für den grausigen Tag eine Hammerneulandaktion und so fuhren wir zufrieden nach Hause. Die nun folgenden Tage schauen zunächst nicht besser aus, weiterhin Regen und somit Schneeschmelze bis Samstag. Erst in der Nacht zu Sonntag fallen die Temperaturen und es wird wieder kalt, wobei sich die Frage stellt was ist da noch an Schnee übrig. Hinzu kommt die Gefahr von Bruchharsch, aber mal sehen was so geht und somit wünsche ich Euch allen ein angenehm erholsames Wochenende!!!     

22/01/2021 - 24/01/2021 Am Freitag sollte es mit dem restlichen Föhn noch einen sonnigen Tag geben, was sich auch dann genauso ergab und so war ich wieder mit Dundee auf der Suche nach Neuland. Fündig wurden wir hinterhalb von Kempten, genauer gesagt bei Wengen wo wir unmittelbar an der Kirche parkten. Dem wirklich schönen Bau stattete ich natürlich einen Besuch ab. Im Anschluß marschierten wir in einer Schneeschuhgeherspur, unter der strahlend warmen Sonne über weite Hänge empor. Was für ein Traumtag und bald tauchten wir in den Hochwald ein, wo immer noch satt Schnee lag und stiegen nach einer Serpentine steil unmittelbar einen Gratast empor. Für die Abfahrt ideales Gelände und bald war die aussichtsreiche Hochalm der Wenger Alpe erreicht. Hinter uns baute sich das Panorama quer über unsere Alpen auf. Ammergauer, Tannheimer, Allgäuer, Vorarlberger und sogar die Säntis in der Schweiz war zu sehen, was für diesen vermeintlich kleinen Gipfel schon ein Hammer ist. Es folgte noch eine Tiefschneequerung und wir kamen in Sichtweite des Kreuzes.Ein letzter, kurzer Aufstieg und wir standen alleine am Raggenhorn 1056m, eine Aussichtsloge erster Klasse und ließen uns genußvoll die Glühweinbrotzeit schmecken. Bei gut 10° war es mehr als entspannt auszuhalten und wir ließen uns dementsprechend richtig Zeit. Der Schnee war sowieso weich und so machten wir uns erst nach einer langen Pause auf den Abfahrtsweg. War klar das die Waldabfahrt mit herrlichen Ausblicken grandios war und so kurvten wir durch das malerische Gelände bis zum Parkplatz an der Kirche hinab. Zufrieden und glücklich mit einer weiteren Neulandaktion  machten wir uns auf den nach Hauseweg. Am Samstag sollte es eigentlich eher grau und düster sein. Von den dabei versprochenen Neuschneemengen war nicht allzuviel zu sehen und so packte ich mit meiner hübschen Sofie und Dundee den zweiten Hausberg, den Weichberg 965m mit seiner lieblichen Kapelle an. Klar das Sofie da schon öfters oben war, aber noch nie mit Ski und auch noch nie über meine Spezialroute die unterhalb von Tannenberg startet. Somit der längste und wohl schönste Skiaufstieg an diesem Berg. Mit Glück fanden wir am Rand der Landstraße einen Parkplatz und schon marschierten wir die unteren, herrlich weiten Hänge Richtung Wald empor. Der Clou dabei war das die Sonne samt blauen Himmel zum Vorschein kann und mit dem hatten wir wirklich nicht gerechnet. So wurde unser Anstieg richtig malerisch, wie auch stimmungsvoll winterlich, denn die Bäume waren noch tief verschneit. Problemlos arbeiteten wir uns über den Fahrweg bis in den kleinen Sattel neben dem Gipfelaufbau hinauf. Hier kam noch ein kurzer, wilder Abschnitt freies Waldgelände, was in der Abfahrt Sofies Premiere in so einem Bereich werden sollte. Kurz darauf erreichten wir in Sonnenschein und bei tollen Panorama die traumhaft gelegene Kapelle, der wir natürlich einen Besuch abstatteten. Danach folgte für uns alle die obligatorische Glühweinbrotzeit und dabei die Dankbarkeit in einer solchen Gegend leben zu dürfen. Wenig später gingen wir die Abfahrt an und Sofie stellte sich tapfer (uiuiuiuiuiuiuiuiuiui....Ha! Ha!) der Herausforderung Waldabfahrt. Sturzfrei (Respekt!) gelang es Ihr die Schwünge um die Bäume zu nehmen und so erreichten wir bald wieder den Fahrweg. Hier rauschten wir flott, Dundee Sofie jagend durch den Hochwald hinab bis in die unteren weiten Hänge wo sich Sofie doch noch einen Burger (Sturz...Ha! Ha!) angelte, aber wir wissen ja: Eine Skitour ohne Sturz ist keine Skitour! Da hier aber ultraweicher Schnee liegt ist alles halb so wild und so fuhren wir alle lachend zum Auto hinab. Das Wetter überzog sich nun wieder deutlich und so fuhren wir, wohlwissend alles richtig gemacht zu haben, glücklich die wenigen Meter nach Hause. Am Sonntag fegte wieder ein satter Sturm über die Berge und so flüchtete ich mit Dietl und Dundee nach Wengen im Allgäu, wo wir am geschlossenen Skilift parkten. Zufälligerweise kam auch (Super) Mario hier vorbei und schloss sich uns spontan an. Hier lagen nach wie vor Unmengen an Schnee und so stiegen wir problemlos, wie auch völlig einsam die präparierte Piste empor. Oben kamen wir sogar mal gleich in den Sonnenschein, während wir fast spurlos weiter den hier flachen Grat verfolgten. Für Dundee wurde es nun härter, denn er brach laufend ein und so war es gut wenn wir mit den Ski vorgingen damit er eine halbwegs haltbare Spur bekam. Menschenleer zeigte sich eine verschneite Märchenlandschaft die völlig ursprünglich vor uns lag. Nach mehreren Kuppen erreichten wir den seitlich des Hauptkammes gelegenen Sonneckkopf 1080m, umrundeten diesen halbseitig und stiegen von Süden auf sein freies Haupt. Die Sicht wäre hier wohl grandios, aber in den Alpen hängten noch viele Wolken, während wir hier unsere Glühweinbrotzeit im Sonnenschein antreten konnten. Glücklicherweise hielt sich der Wind an unserem Plätzchen in Grenzen und nur über uns fetzten die Wolken dahin. Mario kochte sogar Kaffee (Danke!), während Dundee seine Leckerlis verschlang. Nach einer Weile gingen wir die Abfahrt an und wie üblich war die Waldabfahrt ein einziger Genuß, nur Dundee kämpfte sich einbrechend durch den tiefen Pulver. Der obligatorische Sturz folgte natürlich wegen der Hundeleine, mit der ich auch von Mario wieder heraus gezogen wurde (Ha! Ha!). Genußvoll schwangen wir uns bis zur Piste hinab und auf diesem präparierten Untergrund kam Dundee's Zeit, denn jetzt konnte er Vollgas geben und rauschte den unteren Teil mit allem was herging hinab. Mehr als zufrieden, mit einer Kaffeepause in Kempten (Tankstelle) fuhren wir alle wieder nach Hause. Die nun folgenden tagen scheinen eher mau zu werden, mit düsterer Wetterlage aus Schneefällen, wie auch in tieferen Lagen zu Regen übergehend. Egal, irgendwas geht immer und so lassen wir es auf uns zukommen. Euch wünsche ich auf alle Fälle eine entspannte Woche und bleibt wie üblich vor allem eins: Gesund!!!

18/01/2021 - 21/01/2021 Eine weitere Woche (Schlechtwetter frei) nahm ihren Lauf und wo sollte ich mit Dundee in diesen Schneemassen hin. Als Tourenziel wählten wir den Felsen 1005m bei Roßhaupten, einen Gipfel den wir schon oft bestiegen hatten, nur noch nie mit Ski. Zu steil und selten genug Schnee im Hochwald, aber nun müsste es gehen. Ein Volltreffer, denn schon die kleine Paßstraße in Roßhaupten war gesperrt, so daß wir zu Beginn ein Stück relativ leicht ansteigen konnten. Der Wechsel in den freien hang wurde dann gleich uferlos und Dundee verschwand im Pulverschnee. Im Wald selbst wurde es deutlich besser und wir konnten flott zum Kammverlauf aufsteigen. Alles problemlos befahrbar. Über den Rücken erreichten wir den Vorgipfel und bald den normalerweise mit einem Kreuz geschmückten Hauptgipfel, doch davon war nichts mehr zu sehen. Vielleicht bekommt er ein neues, wer weiß das schon. Zunächst ließen wir es uns natürlich nicht nehmen unsere gemütliche Glühweinbrotzeit einzuwerfen. Im Anschluß folgte die unvergleichliche, geniale Waldabfahrt die es richtig in sich hatte und wir so bald wieder am Auto ankamen. Am Dienstag stellte sich bereits wieder deutlich besseres Wetter ein, allerdings wurde es auch wärmer, windiger, da ein Föhn sich aufbaute. Grund genug für eine Neuland Aktion im westlichen Allgäu, besser gesagt zwischen Wengen und Kleinweiler, wo sich bei Letzt ein kleiner Wanderparkplatz befindet. Zum Glück hatte der Schneepflug einen Platz freigelegt und der reichte, denn ich war der einzige der hier an den Start ging und wahrscheinlich der erste der den Tobelweg zur Alttrauchburg https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Alt-Trauchburg mit Ski beging, was in den letzten Jahren mit der mangelnden weißen Pracht eher nicht möglich war, doch heuer schaut dies schon ganz anders aus. Eine alte Schneeschuhgeherspur leitet optimal den Hang oberhalb eines kleines Baches empor. Für Dundee ideal, denn dann hat er nicht ganz soviel mit Spurarbeit zu tun. In einer herrlichen Winterlandschaft arbeiteten wir uns weiter in den Tobel empor und ich ahnte schon das die Abfahrt durch dieses Gelände durchaus als anspruchsvoll zu bezeichnen ist. Der Tobel selbst  ist mit einer Metallbrücke und Holzgeländern gängig gemacht worden und ein Sturz mit Ski würde unweigerlich im Abgrund enden, also richtig spannend. Nach einer langen rechts, links Querung tauchten die ersten Mauerreste auf und wir standen bald unter der mittelalterlichen Zugbrücke der Alttrauchburg. Keine Spur führte in das Gemäuer so daß wir glatt mit den Tourenski die Ruine besichtigten. Trotzig, rustikal aus Nagelfluhfelsen erbaut stiegen die Mauerreste um uns herum auf. Hüfttiefer Schnee erschwerte das Vorwärtskommen und als ich aus den Ski stieg versank ich selbst bis zum Bauch im Schnee....unglaublich, aber so konnten wir zu Fuß noch eine Treppe Richtung Turmrest erkunden. Nach dieser spannenden Kultureinlage packten wir den oberen Abschnitt zum Sonneckgrat an und es kam wie es in der Karte zu sehen war. Stangengerade, wie schier endlos führte der Weg steil zum Kamm empor und somit ideal als Abfahrt, was mehr als Bobbahn anmutete. Am Kamm stiegen wir noch links bis zum höchsten Punkt und genossen den Ausblick auf die Nagelfluhkette und die dahinter liegenden Vorarlberger und Schweizer Skigipfel. Mit Genuß gönnten wir uns die verdiente Glühweinbrotzeit nach dieser extremst einsamen Tour, denn wir sahen, hörten, trafen den ganzen Tag niemand. Die dann folgende Abfahrt überstieg alles an Waldabfahrten bisher, denn die Bobbahn gab alles und wir rauschten diesen schmalen Kanal bis zur Burg hinab. Klar das wir auch die Abfahrt in den abschüssigen Tobel wagten, was sturzfrei gelang und wir so durch ein kleines Wäldchen den unteren Abschnitt erreichten. Noch einmal rassig durch den Hochwald und wir erreichten den Parkplatz und freuten uns über eine weitere, absolut unbekannte Skitour. Am Dienstag standen die Zeichen ebenfalls auf Neulandskitour und da sollte ein lang gehegtes Projekt in Erfüllung gehen, sozusagen der "missing link" in den Trauchbergen. Seitdem ich im Sommer mit Dundee auf dem Görgeleck 1434m war und das grandiose Panorama das durch Windbruch im Wald entstanden war sehen konnte, stieg der Wunsch hier auch mit Ski aufzusteigen. Die Sennalpe war schon oft das Ziel, doch hier oben waren wir im Schnee noch nie und das war auch das Problem, der Schnee, denn hier liegt für den steinigen Aufstieg oft einfach viel zu wenig, doch nun sollte dies kein Problem sein. Gedacht, getan und schon marschierten wir die arg zusammen gefahrene Piste in Halblech den Berg hinauf. Am Ende angekommen steuerten wir gleich rechter Hand in den Wald um bald scharf links auf dem Karrenweg weiter zu marschieren. Immerhin führte eine Spur weiter empor, was es vor allem Dundee um einiges leichter machte. In herrlicher Winterlandschaft und einer satten Unterlage arbeiteten wir uns an der kleinen Jagdhütte bis in den Sattel der Sennalpe empor. Hier öffnete sich das grandiose Panorama auf Klammspitzgrat und Hochplatte, so daß wir in der mittlerweile warmen Sonne über den Grat weiter aufstiegen. Gewaltige, vom Wind entstandene Wechten, flankierten den Weg. Bald war der unbekannte, aber enorm aussichtsreiche Gipfel erreicht. Weit reichte der Blick in die Füssener Seenplatte und den dahinter aufragenden Tannheimer Felsgipfeln. Unter uns der kleine Buchenberg, wo sich Unmengen an Tourengehern in der Piste hinauf schraubten, während wir hier in herrlichster Einsamkeit unsere Glühweinbrotzeit genießen konnten. Einzig ein netter Einheimischer aus Halblech kam noch herauf und wir konnten noch eine Runde unter Skibergsteigern ratschen. Schön das es unter den ganzen Massen noch "echte" Tourengeher gibt. Danach bauten wir auf Abfahrt um und die wurde noch einmal richtig der totale Oberwahnsinn. Der Schnee trug sanft und es lief Frage nicht wie, so daß wir eine der längsten Waldabfahrten am Stück absolvierten. Die Spur trug auch Dundee, so daß er richtig mit Vollgas hinab rauschte. Bald war die Piste erreicht die wir noch hinab donnerten bis wir zum Parkplatz kamen. Hier folgte das übliche, denn ein unangenehmer Zeitgenosse älteren Semesters (von aus aus schon grantig) maulte mich an die Autoscheibe anklopfend an und machte mich für sämtliche Hundehaufen der Umgebung verantwortlich. Die Argumentation das ich mit Dundee am Rand einer unbenutzten, nicht präparierten Piste aufstieg interessierte Ihn nicht. Ebenso mein Verständnis im Tal auf Feldern, Wegen und im Ort eine Hundetüte zu benützen reichte Ihm nicht. Hallo, ich trage doch nicht eine Hundetüte 700 Höhenmeter den Berg rauf, geschweige denn wie andere die dann den Plastikmüll irgendwo in den Wald werfen. Er meinte nur wenn ich da einen erwische, dann....ja was dann erwiderte ich, haust Du dem dann eine auf's Maul? Es folgte ein bestätigender Blick seinerseits und ich meinte noch es wäre gut wenn es dann einer wäre der zurückschlagen würde....ohne Worte, seit der Coronapandemie steigt das Aggressionspotenzial wohl noch stetig an. Am Donnerstag schlug ebenfalls noch einmal der Föhn und somit traumhaftes Wetter bei Temperaturen bis zu 10° zu. Grund genug mit Manuel (Haderair) und Dundee auf Neulandsuche zu gehen. Fündig wurden wir im westlichen Allgäu bei Seltmans wo die Iberger Kugel 1048m auf uns wartete. Auch diesen Berg hatte ich schon länger auf dem Tacho, was aber durch fehlenden Schnee bisher noch nicht zu lösen war. Nun war die Stunde gekommen und wir wagten uns an diesen, zugegeben, außerordentlich steilen Waldberg. Eine ernste Herausforderung und vor allem für Manu seine bisher schwerste Abfahrt. Von Beginn an stiegen wir in der Sonne auf und die Landschaft entpuppte sich als mehr als sehenswert. Ich möchte fast sagen es wurden die besten Winterfotos bisher und ich kam gar nicht mehr mit dem ablichten nach. Nach einer kurzen Querung begann der steile Abschnitt in den kleinen Märchenwald und wir bekamen einen Vorgeschmack was uns später erwarten würde. Da hier bereits Schneeschuhgeher am Werk waren hatten wir eine passable Spur so daß wir problemlos den Vorgipfel erreichten. Hier führte die Route in den Hochwald und eine weitere Querung folgte. Im Anschluß kamen wir in einen weiten, freien Gipfelhang wo es zunächst ungemein steil empor führte. Klar das dies zu Haders: "Was stimmt nicht mit Dir" Aussage führte. Im Hintergrund baute sich bereits ein Panorama über die Nagelfluhkette bis in die Vorarlberger Gipfel auf. Selbst die Schweizer Berge waren bereits zu erkennen während wir noch einmal eine Querung zum vor uns aufragenden Gipfelkreuz absolvierten. Was für ein Plätzchen, von der Sonne verwöhnt mit einem trockenen Bankerl versehen und somit prädestiniert für unsere Glühweinbrotzeit. Nach einer Weile gingen wir die Abfahrt an, eine Abfahrt vor der Manu ordentlich Bammel hatte, aber allen schlechten Vorahnungen zum Trotz haute Er sich souverän die Hänge hinab und sogar die wahrlich steile Schneise durch den kleinen Märchenwald fuhr Er durch. Da kann ich nur sagen: Allen Respekt und Du machst Dich! Nach dieser genialen Aktion fuhren wir alle drei mehr als zufrieden nach Hause. Der nun folgende Freitag bringt noch einmal Sonnenschein, aber dann kehrt wohl der Winter wieder zurück und es wird Neuschnee, wie auch tiefere Temperaturen geben. Die Unterlage ist da, wenn es draufschneit sollte wieder alles möglich sein und somit wünsche ich Euch allen ein erholsames Winterwochenende!!!

15/01/2021 - 17/01/2021 Start in den Freitag mit einem Arbeitseinsatz am Nachmittag in Ohlstadt, aber bloß ein APL, also sozusagen "Indoor" und da war es klar das ich gleich Dundee mitnahm um vorher noch eine Skitour zu ergattern. Bei der Fahrt waren die Parkplätze, wie Hörnle/Kappel schon wieder hoffnungslos überfüllt und auch am Pürschlingparkplatz gab es nichts mehr. Da ich aber zum daneben liegenden Steckenberglift wollte war mir das egal, doch auch hier ziemlich viele Touris und neuerdings sogar Parkscheinautomaten. Immerhin besser als verbieten und so packte ich mal die Tourenski aus und wir marschierten los. 98% gingen sowieso zum rodeln an der Pürschlingstrecke und nur eine Spur zog unsere Piste empor. Für Dundee super, denn dadurch versank er nicht wieder vollends im Tiefschnee. Problemlos arbeiteten wir uns die Piste bis zum Kanonenrohr empor, wo die Spur in die hintere Piste zog und wir bis zu deren Ende weiter stiegen. Ein Winterwonderland sonders gleichen umgab uns und es wurde noch stimmiger, denn oberhalb der Piste zog die Spur wieder Richtung Pürschling, während zum Steckenbergkreuz nur andeutungsweise was zu erkennen war. Es folgte Tiefschnee bis zu den Knien, was knallharte Spurarbeit bedeutete. Nach wenigen Metern begann sich der Nebel zu lichten, blauer Himmel und die Sonne kamen zum Vorschein. Das Wintermärchen nahm seinen Lauf und so spurten wir weiter über lichte, traumhafte Abfahrtsflächen dem bald sichtbaren Gipfelkreuz entgegen. Noch wenige Kehren und wir standen völlig alleine in purer Einsamkeit auf dem kecken Felszahn und genossen unsere Glühweinbrotzeit. Dundee wühlte sich sein Plätzchen in den Tiefschnee und war sichtlich zufrieden. Die dann unweigerlich folgende Abfahrt war natürlich der reine Wahnsinn. Das felsige Gelände unter dem Gipfelkreuz war überhaupt kein Thema. Hinabrauschen am Rande der Ekstase in einem Meter Pulver, Wahnsinn und so war bald wieder die Aufstiegspur erreicht. Hier fand sich auch nur eine einzige Abfahrtsspur so daß wir noch unendlich viel Platz hatten uns im weichen Schnee zu verlustieren und so schwangen wir uns glücklich bis zum Parkplatz hinab. Die dann folgende Baustelle war schnell erledigt und wir konnten mehr als happy nach Hause fahren. Am Samstag war es dann da, das Wintertraumwetter mit tiefblauen Himmel und extrem verschneiter Landschaft. Für den Sonntag waren weitere Schneefälle angesagt und somit rückte alles aus was auf Füßen war. Parkplätze am Alpsee, Tegelberg, Nesselwang u.s.w. waren schon um 9.00 Uhr morgens überfüllt und das Chaos war perfekt. Da wurde es schon schwer was neues, einsames und unverspurtes zu finden, aber es gelang, denn mit meiner hübschen Sofie, samt Dundee fuhr ich über Immenstadt an das hintere Ende des Alpsees bei Ratholz. Als Ziel hatte ich die weiten Flächen des Alpseeblick 1070m im Auge. Da hier das Tal gerade mal auf 700m liegt ein ansprechender Höhenunterschied. Am kleinen Parkplatz standen sechs Autos und das waren Spaziergänger am See. Wenige Meter mussten wir die Ski auf einer Teerstraße tragen bis rechts der kleine Fahrweg abzweigte und wir mit Fellen aufsteigen konnte. Von Beginn an in der Sonne, war es doch eine reine Südseitentour. Die Bilder waren so eindrucksvoll das ich aus dem fotografieren nicht mehr herauskam. Eine Winterlandschaft wie es sie selten zu sehen gibt und so spurten wir seitlich des Fahrwegs schon mal abkürzend zu den letzten Höfen empor. Hier endete der Fahrweg und weiterer Feldweg leitete in die endlosen Hänge unter des Alpseeblicks hinein. Hier kamen uns die einzigen zwei Menschen des Tages auf Ski entgegen. Für Dundee ideal, denn dann hatte er zumindest halbwegs eine Spur, auch wenn er immer noch einbrach. In sanften Serpentinen stiegen wir weiter die traumhaften Flächen empor und dabei wurde jeder Baum in seinem Winterkleid ein Schaustück. Nach und nach kamen die Allgäuer Berge um den Daumen, wie auch Grünten zum Vorschein. Unter uns lag der malerische Alpsee und wir genossen die pure Einsamkeit aus vollen Zügen. Immer tiefer lag der Pulver unter unseren Fellen und es wurde trotz vorhandener Spur mühsam vorwärts zu kommen, aber schließlich erreichten wir das kleine Gipfelkreuz, mit vorgelagerten, eingeschneiten Bankerl. Das Panorama in diese Winterlandschaft einfach nur sensationell und an dem unterhalb stehenden Hütterl warfen wir uns die wohlverdiente Glühweinbrotzeit ein. Herrlich in der warmen Sonne zu sitzen und das bei Lawinenwarnstufe 4 im hüfttiefen Schnee. Gefahr besteht auf der gesamten Route überhaupt nicht, zu flach und von Bäumen begrenzt sind die Hänge, was uns in der Abfahrt noch ärgern sollte. Nach einer Weile packten wir zusammen und die "Wühlabfahrt" begann. Unterlagenlos ging es meist bloß in der Spur zu fahren, denn im Tiefschnee selbst blieb man allzu schnell stecken. Sofie legte es dann auch gleich mal hin, wobei wir es ja wissen: Eine Skitour ohne Sturz ist keine Skitour (Ha! Ha!). In dem weichen Untergrund alles halb so wild und sogleich ging es weiter, wobei es Dundee auch nicht viel leichter hatte sich in den Schneemassen vorwärts zu bewegen. Dafür durfte er sich auch mal länger ohne Leine in den Schneefeldern durchgraben. Erst auf der Fahrstraße konnten wir mit Geschwindigkeit Punkten und bis zur Bahnlinie hinab gleiten. Anstrengend, aber wunderschön und so traten wir mit viel Eindrücken unsere Heimfahrt an. In der Nacht auf Sonntag begann es aus allen Rohren zu schneien und so waren die Straßen in Bernbeuren kaum befahrbar. Grund genug eine Gagskitour von der Haustüre aus zu versuchen. Da wir in Hanglage liegen durchaus möglich und so stieg ich mit Dundee aus dem Flur durch den Vorgarten am Teich vorbei und weiter in die oberhalb liegenden Felder, was eine durchaus passable Runde mit Blick auf Bernbeuren ergab. Die obligatorische Glühweinbrotzeit gab es natürlich auch und zuletzt schwangen wir uns den Hang hinab, rauschten durch den garten bis vor die Haustüre...lässig! Nun schneit es erst einmal fleißig weiter, aber im Lauf des Montages sollte es aufhören. Im weiteren Wochenverlauf setzt sogar Tauwetter ein und da bin ich gespannt was passiert, wohl unangenehmer Bruchharsch, aber warten wir es mal ab und sehen dann was noch geht. Wie es auch sei, ich wünsche Euch eine entspannte Arbeitswoche!!!         

11/01/2021 - 14/01/2021 Die Woche begann traumhaft schön und schon fand ich mich mit Dundee auf einer weiteren Neuland Aktion. Der bei Rettenberg aufragende Falkenstein 1116m ist sicherlich kein bekanntes Skitourenziel und vom tiefsten Punkt aus sind es immerhin 400Hm, was für den kleinen Vorberg durchaus beachtlich ist. Flott fuhren wir über Nesselwang nach Rettenberg und parkten unterhalb des Ortes bei der Abzweigung nach Weiler. Es folgte flaches, aber herrlichstes Skigelände über weite Almwiesen den Falkenstein entgegen steigend. Im Hintergrund öffnete sich der weite Blick in den Oberstdorfer Talkessel mit den umliegenden Allgäuer Hochgipfeln. Bald erreichten wir den Kamm und kamen in die wärmende Sonne, was gut tat (zuvor -19°!) um sich aufzuwärmen. Durch kurzen Hochwald erreichten wir die nächsten freien Schneisen und der Berg entpuppte sich als perfektes Skitourenziel. Zuletzt stiegen wir nochmals steiler zum Grat auf und richteten an einer Wanderbank unser Skidepot ein. Nun ging es zu Fuß über vereiste Holzstufen und Metalltreppen zum gegenüber liegenden Grat der senkrecht zu Iller und Rottach abbricht. Das Gipfelkreuz selbst steht keck auf einen wild aufragenden Nagelfluhfelsen und wir genossen Aussicht, samt Einsamkeit aus vollen Zügen. Wenig später liefen wir das kurze Stück zum Skidepot zurück und gönnten uns eine Glühweinbrotzeit. Hier wurde es richtig angenehm warm, so daß sich endlich einmal eine längere Pause ausging. Nach einer Weile packten wir die Abfahrt an und die wurde wie zu erwarten grandios, denn die weiten Einschnitte und Flächen ließen sich in besten Pulver traumhaft abfahren. Der obligatorische Sturz kam dann an einem Weidezaun, wo die Verspannung erst 20m dahinter im Schnee lag und ich nicht mehr damit rechnete (Ha! Ha! ...eine Skitour ohne Sturz ist keine Skitour!). Anschließend mußten wir noch das kurze Waldstück durchfahren und schon lagen die endlosen Hänge zum Parkplatz vor uns, die wir gemütlich schwingend hinter uns brachten. Mehr als zufrieden mit der Neulandtour packten wir die Ski in die Dachbox und fuhren glücklich nach Hause. Am Dienstag stand der Wetterwechsel an und der kam gleich mit ordentlichen Sturmböen, so daß ich mich relativ früh mit (Wuisl) Olli und Dundee auf den Weg machte. In Jungholz und Oberjoch hatte der Wind ganze Arbeit geleistet und den Pulverschnee mehr oder weniger verweht. Zuletzt landeten wir an der neuen Route zur Wanderbank 1099m bei Oy Mittelberg und dort war der Schnee noch tadellos zum aufsteigen. Im unteren Bereich waren wir sogar noch windgeschützt und erst in den oberen Hängen packte uns der unverschämte Sturm. Immerhin hatten wir nach Osten noch feine Blicke in die Ammergauer, Tannheimer und Allgäuer Berge, während sich westlich die Front näherte. Für eine kurze Glühweinbrotzeit an der riesigen Bank reichte es allemal noch ehe wir die Abfahrt angingen. Diese geheime Tour ist schon ein Hammer, denn nur meine eigene Spur vom letzten mal war zu sehen und so hatten wir noch jede Menge Pulver um in den weiten Hängen hinab zu schwingen. Problemlos erreichten wir die Autobahnbrücke und den dahinter liegenden Parkplatz. Kaum hatten wir die Ausrüstung verstaut begann es zu schneien und wir dachten uns nur: Was für ein Massel gehabt! Am Mittwoch gab es schon etwas mehr Schnee und so wagte ich mich mit Dundee an den Stoffelberg 1066m von Niedersonthofen aus, das gerade mal auf 700m liegt. Der Schlüssel ist der stillgelegte Skilift, der unmittelbar am Ortsende über eine herrliche Piste den Berg empor zieht. Der Lohn kam von Beginn an, denn das Gelände war zu 100% unverspurt und so arbeiteten wir uns durch diese malerische Winterlandschaft den Rücken hinauf. Am Ende des alten Schleppers angekommen wühlten wir die flachen Hänge nach rechts und stiegen steil Richtung Stoffelberg weiter. Teilweise näherte sich bei Verwehungen die Schneehöhe einen halben Meter und so wurde es durchaus harte Spurarbeit Richtung Gipfel. Die Krönung folgte noch im letzten Steilhang zum Gipfelkreuz, wo sogar die Sonne, samt blauen Himmel zum Vorschein kam. Wenige Meter und wir standen am aussichtsreichen Gipfelkreuz, umgeben von verschneiten Bäumen im Märchenwald. Es folgte sogleich die berühmte Glühweinbrotzeit und eine gemütliche Pause am Gipfelbankerl. Dundee kugelte vergnügt im tiefen Pulverschnee umher und konnte es gar nicht mehr erwarten hinab zu donnern. Klar das wir bald die Abfahrt antraten und die war den Verhältnissen entsprechend der totale Hammer. Soft gleiteten wir über flache und steile Passagen bis zum Skiliftende und zuletzt folgte noch die geniale Piste bis zum Parkplatz hinab. Mit dem durchwachsenen Tag waren wir mehr als zufrieden, denn es gab pure unverspurte Einsamkeit, Pulver satt und zwischendurch sogar Sonne, was wollten wir mehr? Nachmittags begann es richtig zu schneien und dann gleich so dass wir glatt auf den nächsten Tag im Schnee versanken. In den Allgäuer Bergen haute es bis zu 1,5m Schnee hin und die Lawinenwarnstufe stieg auf 4. Auf der Skipiste auf dem Brauneck wurden sogar Skibergsteiger verschüttet und so war das Tourenfenster ziemlich geschrumpft. Als ich mit Dundee aus Bernbeuren rausfahren wollte kamen wir nicht weit, denn die Straßen waren kaum geräumt und es schneite unentwegt weiter. So machten wir aus der Not eine Tugend und fuhren auf die Ostseite des Auerbergs, wo ich sonst nie an den Start gehe (zuviel Touris). Das Parken war schon das erste Problem, denn auch dieser Bereich war nicht geräumt und so batzte ich mich an den Straßenrand und marschierte in's Neuland. Der Plan war links der Straße eine neue Route zu testen und diese wurde der Hammer, wobei wir nicht ahnten was da alles auf uns zukommen sollte. Zunächst führte ein Forstweg in den Wald, der bald endete und wir neben einem lieblich vor sich hin plätschernden Bach weiter aufstiegen. Der Schnee wurde immer tiefer und in den weiten Flächen wurde die Spurarbeit fürchterlich zäh. Die Tour wurde deutlich länger als für den Auer(haus)berg sonst so geplant, aber wir näherten uns den steiler aufragenden Gipfelaufbau indem wir den Jägersteig hinein marschierten. Die Winterlandschaft erschlug uns förmlich, denn die Bäume waren extrem tief verschneit und mittlerweile wühlten wir uns durch einen halben Meter Neuschnee. Klar das hier kein Mensch unterwegs war und wir so die fast sibirische Landschaft für uns ganz alleine hatten. Nach einer Weile kamen wir auf das Gipfelplateau und steuerten auf die Auerbergkirche zu und stiegen mit Ski bis zur Kirche auf, wo von den Stufen nichts mehr zu sehen war. Über eine riesige Schneeverwehung erreichten wir den verschlossenen Eingang und hatten nun endlich eine Glühweinbrotzeit verdient. Auerberg in der Hardcore Variante, aber auch die Abfahrt stellte uns noch vor weitere Herausforderungen. Genüsslich schwangen wir uns die Treppen zum Parkplatz hinab und der darauf folgende Hang hatte sicher einen Meter Schnee, so daß von Dundee fast nichts mehr zu sehen war. Unglaubliche Bedingungen wobei sogar Geräuschvolle Spannungsrisse in den Schneebergen zu hören waren, was klar heißt auf höheren, freien Bergen hätten wir nichts verloren. Im Anschluß kurvten wir ein Stück die Straße hinab bis der kleine Auerbergskilift eine nächste Tiefschneevariante bot. Nochmals ging es traumhaft durch hüfttiefen Pulver hinab und erst als es flacher wurde konnten wir nur noch schiebend vom Fleck kommen, so daß wir wieder zur Straße flüchteten um so den Parkplatz zu erreichen. Was für eine irre Aktion, die wohl härteste Auerbergtour die wir je durchzogen und so kehrten wir erschöpft, aber glücklich nach Hause zurück. Nun heißt es mit bedacht Touren auszuwählen, denn bis sich diese Schneemassen gesetzt haben wird es noch andauern, wobei vor allem der Samstag mit Sonnenschein punkten wird und der Sonntag weiteren Neuschnee bringen wird. Mal sehen was da so geht und somit wünsche ich Euch allen erholsame Tage an einem herrlichen Winterwochenende!!!    

08/01/2021 - 10/01/2021 Der Freitag schaute zunächst alles andere als erbaulich aus, aber wie durch ein Wunder fuhr ich mit Dundee genau in das richtige Sonnenfenster bei Jungholz um den Pfeifferberg 1457m mit Ski zu besteigen. Die Landschaft an Winterwonderland kaum mehr zu überbieten und so waren auch die Motive mehr als zahlreich als wir durch den Märchenwald aufstiegen. Rundherum machte sich ein grandioses Bergpanorama von den Allgäuern bis zu den Tannheimern breit. Problemlos spurten wir über den Kamm bis zum malerischen Gipfelkreuz empor und genossen sogleich völlig alleine unsere Glühweinbrotzeit. Klar das die Waldabfahrt mit ihren weiten Freiflächen ein einziger Pulvergenuß wurde und Dundee wie eine Rennsemmel durch den Schnee rauschte, so daß wir flott wieder am Parkplatz ankamen. Nun überzog sich der Himmel wieder und wir fuhren vollgetankt mit Sonnenschein, wie auch einer grandiosen Skitour nach Hause. Am Samstag ging's dann mit meiner hübschen Sofie, Nicl, Dietl und Dundee auf Skitour. Unser vorhergesagtes Ziel ließen wir schon mal weg, denn zuviel pilgerten in die Berge und es wurde immer schwerer einsames Terrain zu erobern. Der Tag war allerdings mehr als traumhaft und so wurde es zum wiederholten male das Burgkranzeggerhorn 1155m, wo zuletzt mit Olli der Nebel waberte schien heute die Sonne von einem herrlich blauen Himmel. In völliger Einsamkeit stiegen wir von der Bruder Klaus Kapelle die Hänge über dem Rottachsee empor. Es empfing uns feinster Pulverschnee und grandios vereiste Tannen, die wieder eine Bilderflut auslösten. Problemlos erreichten wir so den Kamm und verfolgten diesen bis zum im Wald stehenden Gipfelkreuz, wo wir uns aber nicht lange aufhielten und zur davor stehenden Bank tigerten. Hier knallte die Sonne voll hin und es öffnete sich auch ein fantastisches Panorama in die Allgäuer Bergwelt. Mit Genuß zelebrierten wir unsere Glühweinbrotzeit und diese wäre sicher noch verlängert worden wenn nicht dieser eisige Wind über den Berg gefegt hätte. So aber gingen wir den Abfahrtstraum aus unverspurten, weichen Pulverschnee an und schwangen uns die weiten Flächen hinab. Der kurze Ziehweg wurde ebenfalls souverän gepackt bis wir schließlich die untersten Hänge zum Parkplatz hinab gleiteten. Mehr als glücklich und zufrieden traten wir alle die Heimfahrt zum Spielenachmittag an. Am Sonntag sollte es Ansturmtechnisch noch schlimmer werden und schon lange hatte ich ein neues Projekt bei Oy Mittelberg in's Auge gefasst, eine Tour die sicher spannend, wie auch einsam sein sollte, falls nicht zuviele Zäune als Hindernis auftauchen würden. Gedacht, getan und schon fuhr ich mit Dundee in der Dunkelheit los, denn der Sonntag sollte nur meiner Sofie gehören und so wollte ich flott wieder zu Hause sein. Vor Oy Mittelberg fuhr ich an den tiefsten Punkt unter der Autobahnbrücke und parkte an der Landstraße. Von Beginn an konnten wir mit Ski gehen, allerdings die ersten 200m flach unter der Autobahn hindurch und schon öffneten sich absolute Traumhänge, die uns in perfekter Neigung in die Höhe führten. Ohne Zäune erreichten wir die erste Stufe und stiegen etwas steiler in die folgenden Traumhänge ein. Endlich kamen wir in die aufgehende Sonne und schon wurde es unglaublich stimmungsvoll. In völliger Einsamkeit folgte Hammerhang, um Hammerhang bis wir schließlich in endlosen Pulverschnee den aussichtsreichen Kamm erreichten. Ein Stück spurten südwestlich weiter und wir standen an der größten Wanderbank (12m lang/6m hoch) Deutschlands https://www.oy-mittelberg.de/Attraktion/wanderbank-allgaeu/. Dahinter ging's noch wenige Meter zum höchsten Punkt, der so bei 1099m liegt und ein gewaltiges Panorama bietet. Genial, denn nicht nur das wir Neuland erobert hatten, wir hatten auch Einsamkeit und das ist in diesen Coronazeiten kaum mehr möglich. Die Glühweinbrotzeit verschoben wir auf weiter unten, denn der Wind war am Sonntag noch eisiger als am Vortag. Es kam die Abfahrt und die hatte alles was sich der Skibergsteiger wünscht. Endlose, unverspurte Pulverhänge im Niemandsland und auch Dundee fegte wie eine Lawine durch das geliebte weiß. Viel zu schnell erreichten wir den Ausgangspunkt und freuten uns über die mehr als gelungene Aktion. Nun scheinen tatsächlich echte Wintertage auf uns zu warten, denn ab Dienstag Nachmittag soll eine regelrechte Schneewalze für drei Tage bis zu einem halben Meter Neuschnee bringen. Mal sehen was da so wirklich kommt, der neue Lockdown sich auswirkt und wie die Gemeinden mit ihren regionalen Sperrungen reagieren https://www.br.de/nachrichten/bayern/corona-hotspots-erste-landkreise-schliessen-tagestouristen-aus,SLi6gAD. Was auch kommen mag, ich wünsche Euch eine halbwegs ruhige Arbeitswoche und bleibt gesund!!!    

 Wie schon in der letzten Woche ging es mit den Horrormeldungen unentwegt weiter, denn nach wie vor hat sich nichts geändert, im Gegenteil, die Unvernunft der Leute ist eigentlich nicht mehr zu fassen, überall hagelt es Regeln, wie auch schon Verbote und es stellt sich nur noch die Frage wann der Wintersport für uns alle enden wird.....

Landrat: „Diese Steilvorlage könnte uns entlasten“ https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/schliersee-ort29415/miesbacher-landrat-diese-steilvorlage-koennte-uns-entlasten-90162096.html

Illegale Party auf Berghütte – Polizei rückt mit Motorschlitten an https://www.spiegel.de/panorama/nesselwang-im-allgaeu-illegale-party-auf-berghuette-polizei-rueckt-mit-motorschlitten-an-a-cd5ddad9-38b8-4a65-aedb-92b36b5013e6

Hüttenwart am Spitzingsee fassungslos: Ausflügler verrichten Notdurft im Wald https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/schliersee-ort29415/huettenwart-am-spitzingsee-fassungslos-ausfluegler-verrichten-notdurft-im-wald-90161803.html

„Nur die Kassen sind zu“: Skigebiet-Betreiber über Ansturm Tausender aus ganz Bayern - trotz stiller Lifte https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/bayrischzell-ort28350/coronavirus-sudelfeld-skigebiet-volle-pisten-kaum-masken-hygiene-interview-lockdown-90158566.html

„Die jungen Leute wollen einfach raus“ https://www.welt.de/politik/deutschland/article223947554/Buergermeister-von-Winterberg-Die-jungen-Leute-wollen-einfach-raus.html

Willingen macht dicht https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/bild-in-hessens-wintersportort-willingen-macht-dicht-74803814.bild.html

Pisten gesperrt: Sauerland wappnet sich für erneuten Ansturm https://www.wp.de/region/sauer-und-siegerland/pisten-gesperrt-sauerland-wappnet-sich-fuer-erneuten-ansturm-id231285028.html

Wegen Corona: Parken am Brauneck nicht mehr kostenlos https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/lenggries-ort28977/coronavirus-brauneck-ausfluegler-ansturm-parken-kostenlos-muenchen-verkehr-90161722.html

Kurz vor Lockdown-Verschärfung: Erneut viele Ausflügler im Allgäu unterwegs https://www.all-in.de/c-lokales/kurz-vor-lockdown-verschaerfung-erneut-viele-ausfluegler-im-allgaeu-unterwegs_a5101067

Alpen, Allgäu, Schloss Neuschwanstein, Tegernsee: Was ist derzeit noch möglich? https://www.swp.de/panorama/ausflug-bayern-erlaubt-kinder-regeln-radius-15-kilometer-hotspot-schloss-neuschwanstein-tegernsee-allgaeu-alpen-54311057.html

Corona-Hotspots: Erste Landkreise schließen Tagestouristen aus https://www.br.de/nachrichten/bayern/corona-hotspots-erste-landkreise-schliessen-tagestouristen-aus,SLi6gAD

04/01/2021 - 07/01/2021 Die Woche begann sensationell, denn mit Dundee fand ich endlich wieder Sonne satt als wir hinter Jungholz Richtung Starzlachberg 1585m aufstiegen. Von Beginn an eine durchgehende Schneeunterlage und mit zunehmender Höhe ein Winterwonderland sonders Gleichen. Allerdings fanden sich am Fahrweg zahlreiche Spuren von Schneeschuhen und Rodlern, was mich auf die Idee brachte Neuland zu erobern. Den Mittleren Gipfel hatten wir mit Ski noch nicht bestiegen und so bogen wir oberhalb der großen Forststraße ab und querten in weite Hänge hinein. Tatsächlich fand sich hier reines, pulvriges unverspurtes Gelände, welch ein Traum in dieser hoffnungslos überfüllten Tourensaison. Menschenseelenallein spurten wir im immer tiefer werdenden Schnee zum Kamm empor, wo es immer noch weiter ging. Weit reichte der Blick in die verschneite Allgäuer und Tannheimer Bergwelt. Durch ein tiefgefrorenes Wäldchen näherten wir uns den höchsten Punkt, eine breite Kuppe, die allerdings oben immer mehr frei wurde und an einem Jägerstand ein optimales Plätzchen für unsere Glühweinbrotzeit bot. Gemütlich saßen wir in der Sonne unter einem strahlend blauen Himmel und ließen es uns gut gehen. Alle Attribute einer klassischen Skitour, bestehend aus zu spurenden Tiefschnee und Einsamkeit, hatten wir ergattert. Nach einer Weile gingen wir die Abfahrt an und die war der reine Hammer, denn der zu fahrende Pulver war teilweise knietief und ein Traum. Als erste zogen wir unsere Schwünge in den gigantischen Gipfelhang und erreichten so wieder den Querweg, der uns flott zur Forststraße brachte. Der Rest problemloses Abfahren, mit einer kurzen Waldunterbrechung, bis zum Parkplatz. Mehr als zufrieden und glücklich fuhren wir wieder nach Hause. Am Dienstag ließ ich es schon mal etwas ruhiger angehen und packte mit (Wuisl) Olli, wie auch Dundee das Burgkranzegger Horn 1155m an. Von der Bruder Klaus Kapelle https://www.oy-mittelberg.de/Attraktion/bruder-klaus-kapelle/ stiegen wir entspannt über die freien, unverspurten Hänge zum Kamm empor. Der ganze Rücken präsentierte sich Menschenleer und so erreichten wir bald den letzten Aufschwung der uns zum Gipfelkreuz führte. Bei Null Sicht und herrlich eingeeisten Bäumen genossen wir unsere Glühweinbrotzeit. Hier kann wahrlich keiner von "Overtourism" sprechen und so verging eine ganze Weile bis wir uns in den Abfahrtsmodus umstellten. Freudig schwangen wir uns durch den pulvrigen Schnee bis zur Kapelle hinab und auch Dundee kam voll auf seine Kosten, so daß wir uns mehr als zufrieden auf den nach Hause Weg machten. Der Feiertag Heilig Drei König brachte ebenfalls eher düstere Bedingungen, aber für eine kurze Skitourenaktion mit meiner hübschen Sofie, Manu (Haderair, der wie üblich zu spät kam - Ha! Ha!) und Bube Dundee in Halblech reichte es allemal. Einige Zentimeter Neuschnee taten ihr übriges so daß wir in komplett unverspurten Verhältnissen aufsteigen konnten. Am obersten Lifthäusl gab es wie üblich eine kurze Glühweinbrotzeit und wir gingen alle die herrlich sanfte Abfahrt an. Problemlos gleiteten wir im frischen Neuschnee die Piste hinab und waren fast zu schnell am Auto. Am Donnerstag stellte sich wieder Kaiserwetter ein, aber am Vormittag stand zunächst ein Behördentermin an so daß ich mit Dundee erst gegen Mittag an den Start gehen konnte. Noch dürfen wir ja wegfahren, aber wer weiß wie es in den nächsten Wochen aussieht, aber auch am unmittelbar vor der Haustüre aufragenden Auerberg gibt es eine lange Skitour, nämlich den Anstieg durch das Bachtal. In letzter Zeit noch zu wenig Schnee, aber heute wollte ich mit Dundee den Versuch wagen und so waren wir am Parkplatz mit nur einem weiteren Auto am Start. Herrlich sonniges Wetter und tief vereiste Bäume begleiteten uns beim Anstieg durch das lange Tal. Fotos wie am Fließband in einem Winterwonderland vom Feinsten und wir kamen komplett mit den Tourenski durch. Selbst der Gipfelaufbau zur Kirche ließ sich tadellos begehen und dieses mal war der Zugang zum Inneren, wie auch zum Turm offen, was die ganze Tour noch so richtig abrundete. Klar das ich die steilen Holzstufen zum Glockenturm erstieg und mir das herrliche Panorama einverleibte. Im Anschluß folgte der kulinarische Teil in Form einer Glühweinbrotzeit, ehe wir uns an die lange Abfahrt wagten. Feinster Pulver brachte uns schwingend über die Nordseite auf die weite Fläche oberhalb von Stötten und nachdem wir diese überquert hatten ging es nochmal flott das Bachtal hinab bis zum Parkplatz. Diese Route ist nicht nur die längste, sondern auch schönste Skitour auf diesen Berg, wobei es schade ist das es so selten auf Grund der mangelnden Unterlage geht. Nun scheinen auch die kommenden Tage am Alpenrand gar nicht so schlecht zu werden, wobei der kommende, noch härtere Lockdown am Montag das Touren planen sicher nicht leichter machen wird. Egal was auch kommt, ich wünsche Euch ein schönes Winterwochenende mit viel Spaß und Erholung!!!    

 Wie schon in der letzten Woche ging es mit den Horrormeldungen unentwegt weiter, denn nach wie vor hat sich nichts geändert, im Gegenteil, die Unvernunft der Leute ist eigentlich nicht mehr zu fassen, überall hagelt es Regeln, wie auch schon Verbote und es stellt sich nur noch die Frage wann der Wintersport für uns alle enden wird.....

Sudelfeld: Volle Pisten, leere Kassen, kaum Masken - „Wären wir offen, wäre es besser gelaufen“ https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/bayrischzell-ort28350/sudelfeld-volle-pisten-coronavirus-masken-bayern-besucher-90158566.html

Chaos in Skigebieten: Winterberg im Sauerland abgeriegelt https://www.morgenpost.de/vermischtes/article231253370/Chaos-Skigebiete-Winterberg-Polizei-abgesperrt-Harz-Sauerland-Corona.html

Schneeregionen überfüllt "Der Ansturm ist enorm" https://www.tagesschau.de/inland/ansturm-skigebiete-lockdown-103.html

Run auf Allgäuer Berge hält weiter an https://www.br.de/nachrichten/bayern/gefaehrlicher-run-auf-allgaeuer-berge-haelt-weiter-an,SL75SRQ

Polizei schickt 150 Menschen an Rodelberg nach Hause https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-polizei-rodeln-corona-regeln-1.5166536

Corona-Hausarrest für Münchner? Bürgermeister von Schliersee fordert Ausflugs-Limit - „einfach zu viel“ https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/schliersee-ort29415/schliersee-muenchen-corona-hausarrest-streit-ausfluege-bayern-debatte-90158772.html

Auch Willingen sperrt ab Freitag Pisten und Parkplätze https://www.wp.de/staedte/altkreis-brilon/auch-willingen-sperrt-ab-freitag-alle-pisten-und-parkplaetze-id231268950.html

Auf den Kilimandscharo der Münchner https://www.sueddeutsche.de/muenchen/spitzingsee-ausflug-firstalm-muenchen-schnee-1.5164778

Ausflugs-Hotspots auch im Allgäu schlagen Alarm: "Unsere Infrastruktur bricht einfach zusammen" https://www.allgaeuer-zeitung.de/bayern/ausflugs-hotspots-im-allg%C3%A4u-und-bayern-besucher-sollen-nicht-kommen_arid-259639

Bobfahrer fährt über Ski: Tourengeherin am Brauneck verletzt https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/lenggries-ort28977/bobfahrer-faehrt-ueber-ski-tourengeherin-am-brauneck-verletzt-90161427.html

Schneechaos befürchtet: Schmallenberg sperrt alle Pisten https://www.wp.de/staedte/meschede-und-umland/schnee-chaos-befuerchtet-schmallenberg-sperrt-alle-pisten-id231285660.html

01/01/2021 - 03/01/2020 Nun war es da, das neue Jahr 2021 und wohl jeder wird sich denken es kann nur besser als 2020 werden, aber vorerst werden wir wohl weiter mit der Corona Pandemie leben müssen. Der Neujahrstag präsentierte sich schon einmal relativ freundlich und so konnte ich mit meiner hübschen Sofie und Dundee eine Skitour im westlichen Allgäu am Hauchenberg 1244m angehen. Dieser sehr lange Kamm hat ja viele Erhebungen, aber auf der östlichsten war ich noch nie und schon lange hatte ich dort einen breiten Streifen in's Auge gefasst. Vor Diepholz parkten wir sogar gebührenfrei am offiziellen Wanderparkplatz und konnten sofort mit Ski losgehen. Dundee natürlich wieder mal außer Kontrolle im Dauerwälzeln und rüsseln. Mit einem grandiosen Panorama in den Oberstdorfer Talkessel im Rücken marschierten wir bis zum Beginn besagter Schneise. In herrlichster Winterlandschaft stiegen wir auf und wurden mit Einsamkeit und großteils unverspurten Gelände belohnt. Tapfer arbeitete sich Sofie bei Ihrer dritten Skitour bis zum höchsten Punkt empor und hatte sich somit die Glühweinbrotzeit nach dieser Neulandaktion wahrlich verdient. Gemütlich saßen wir am Waldrand, saugten das Panorama und den heißen Glühwein in uns hinein. Nach einer Weile ünerzog es sich etwas und wir gingen die Abfahrt an und die wurde nochmal richtig rassig. Im feinsten Pulver jagten wir durch das Gelände und erreichten sturzfrei den Parkplatz. Zufrieden, wie auch glücklich und ich besonders stolz auf meine Sofie fuhren wir nach Hause. Am Samstag wagte ich mich mit Dundee in's freie Gelände, weil alles andere komplett ausartet (siehe unten), an den einsamen Westerkienberg 1488m. Von Beginn an konnten wir mit Ski gehen und es war klar das die beiden Waldkehren in der Abfahrt eine Tragestrecke darstellen. Der Rest aber ein Winterwonderland sonders gleichen, auch wenn der Himmel nur ganz wenige Einblicke in einen blauen Farbton gab. Bald erreichten wir das Himmelreich und Traumhaftes Skigelände, wo überraschenderweise sogar eine Aufstiegsspur zu unserem Gipfelziel zog. Ich glaube die Zeiten von unseren Geheimtipps sind tatsächlich ein für allemal vorbei.  Problemlos erreichten wir den Kamm und folgten den Grat in üppigen Schnee bis zum im Wald versteckten Gipfelkreuz. Zeit für eine Glühweinbrotzeit, die wir aus vollen Zügen genossen. Die Blicke durch den Hochnebel waren zwar eher mau, aber die verschneite Landschaft, in Verbindung mit der puren Einsamkeit entschädigten für alles. Da waren auch kurze Steinkontakte in der Abfahrt, wie auch das Tragestück im Wald locker verkraftbar, denn die sonstigen Abfahrtspassagen waren schlichtweg genial und so erreichten wir happy den Parkplatz. Hier machten sich gerade zwei Alpinisten mit Schneeschuhen, 60 Liter Rucksäcken und EISPICKELN auf den Weg zum Schönkahler....ich pack es nicht mehr! Am Sonntag startete ich dann mit meiner hübschen Sofie, den Haders und Bube Dundee zum Auer(haus)berg auf dessen Nordseite (Gletscher). Zunächst speedete ich mit Dundee voraus bis zum Gipfel hinauf, wo leider die Kirche verschlossen war und schon kurvten wir wieder hinab bis knapp unter die Hälfte, wo das Gelände sanfter zur Sache geht. Hier konnten alle nach Lust und Laune Spitzkehren üben, Glühwein trinken, wie auch kurze Abfahrten angehen. Während Raphael sich mit dem Schlitten vergnügte bekam Moritz von mir seinen ersten kleinen Skikurs, wobei wir zunächst gemeinsam fuhren und zuletzt durfte Er sich auch alleine versuchen, was erstaunlich gut gelang, so daß Er seine ersten, zaghaften Schwünge selbst hinbekam. Respekt, ich sehe schon, das wird mal ein ganz guter Skifahrer und so war auch dieser Tag perfekt genutzt. Zu guter Letzt fuhr ich mit meiner hübschen Sofie über Murnau (herrlicher Altstadt Spaziergang) nach Garmisch um eine Schnäppchen Dachbox (einmal benutzt 25.-!!!) über Ebay Kleinanzeigen in Garmisch abzuholen. Nun muß die Rückbank unseres neuen Dusters nicht immer unter Feuchtigkeit leiden. Das zukünftige Wetter scheint nun eher trist zu werden und Neuschnee scheint erst ab Mittwoch auf dem Tacho zu stehen. Hoffen wir das es uns bis dahin nicht endgültig alles verleidet (siehe unten) und noch weitere Skitouren laufen können. Wie dem auch sei, ich wünsche Euch einen guten Start in die erste Woche des Jahres und bleibt vor allem eines: Gesund!

Nach wie vor hat sich nichts geändert, im Gegenteil, die Unvernunft der Leute ist eigentlich nicht mehr zu fassen, überall hagelt es Regeln, wie auch schon Verbote und es stellt sich nur noch die Frage wann der Wintersport für uns alle verboten wird.....

Trotz Lockdown: Tausende Wintersportler stürmen Pisten am Brauneck - „abartig viele Leute“ https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/lenggries-ort28977/lenggries-ausfluegler-ski-tourengeher-schlittenfahrer-skipisten-brauneck-bayern-corona-lockdown-kritik-90156576.html

Unfälle auf Rodelstrecke bei Pfronten-Kappel - Strecke jetzt gesperrt https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/fuessen/unf%C3%A4lle-auf-rodelstrecke-bei-pfronten-kappel-strecke-jetzt-gesperrt_arid-258847

Oberstaufener Tourismuschefin: "Kommen Sie nicht nach Oberstaufen!" https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/immenstadt/oberstaufener-tourismuschefin-kommen-sie-nicht-nach-oberstaufen_arid-258826

Park-Chaos und Corona-Verstöße im Oberallgäu https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/immenstadt/park-chaos-und-corona-verst%C3%B6%C3%9Fe-im-oberallg%C3%A4u_arid-259009

Run auf den Bayerwald: "Szenen wie an normalen Skiwochenenden" https://www.br.de/nachrichten/bayern/run-auf-den-bayerwald-szenen-wie-an-normalen-skiwochenenden,SKZk22j

Ausflügler stürmen Schliersee und Tegernsee - vier landen verletzt im Krankenhaus https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/schliersee-ort29415/coronavirus-bayern-ausfluegler-schliersee-tegernsee-massen-schnee-berge-appell-soeder-90154645.html

28/12/2020 - 31/12/2020 Nun sind wir endgültig in der Skitourensaison angekommen, denn es läuft wie geschmiert und schon am Montag ging's mit (Wuisl) Olli nach Jungholz, wo sich immer noch grandiose Schneeverhältnisse finden ließen. Der Abwechslung halber stiegen wir über den Schwandlift auf, eine durchaus angenehme und landschaftlich ansprechende Variante. Problemlos erreichten wir, von Dundees Dauerwälzelaktionen mal abgesehen (Ha! Ha!) die oberste Liftstation und es wurde Zeit für die Glühweinbrotzeit. Lange hielten wir uns dann unter den Felswänden des Sorgschrofen nicht auf, denn aus Norden zogen Schlechtwetterfronten mit Schneefall heran. Die Abfahrt wurde, bis auf den kurzen Skitellerverlust von Olli (wuisln=Norbert steigt wieder auf und holt das Teil=Ha! Ha!) ein einziger Genuß. Dundee ging ab wie eine Granate und bald waren wir wieder beim Parkplatz und fuhren zufrieden nach Hause. Am Dienstag stellte sich fast schon Kaiserwetter ein und da mußte ein grandioser Ausrücker her. Zunächst cancelte Haderair schon sein hinzustoßen und Dietl, samt Andreas waren etwas spät dran, so daß wir uns zunächst an den Buronliften, statt wie zuerst geplant in Mod, verabredeten. Wie schon in den vergangenen Mails schon angesprochen, es wird immer schlimmer und jetzt zwischen den Feiertagen bricht die Apokalypse aus. An den Buronliften, Nesselwang, wie auch Jungholz präsentieren sich die Parkplätze wie wenn die Lifte in Betrieb wären, nämlich proppen voll. Mit Dundee fast schon eine Unverschämtheit und so teilten wir uns auf. Dietl und Andreas gingen die mit sichere Schneelage versehene Piste an den Buronliften empor, während ich zum Pfeifferberg 1457m bei Jungholz fuhr um eine SO Flanke zu erobern. Das Ganze mit viel Wald was ein gewagtes Unterfangen war. Allen Bedenken zum Trotz wurden wir belohnt, denn die Schneelage war ausreichend um nicht nur in den freien Passagen, sondern auch in den Waldstücken gut voran zu kommen. In herrlichster Winterwonderlandstimmung arbeiteten wir uns unter strahlend blauen Himmel dem Berg empor bis zum Grat, wo bald das Gipfelkreuz erreicht war. Weit reichten die Blicke in die verschneite Allgäuer Bergwelt und die spitzen Felsbastionen der Tannheimer Berge. Südlich vom Gipfel, in einer windgeschützten Kuhle, packten wir die Glühweinbrotzeit an und waren mehr als zufrieden mit dem eingefahrenen Ergebnis. Es folgte unweigerlich die Waldabfahrt und die wurde sensationell, denn es war kaum zu erwarten, aber es lief bis zum Parkplatz hinab in einem "Fluß", wobei Dundee kaum mehr zu bremsen war. Vollends zufrieden und glücklich traten wir die Heimfahrt an, wobei wir uns mit Dietl und Andreas noch in Rückholz auf einen Kaffee trafen. Wenn das kein gelungener Skitourentag war weiß ich auch nicht mehr! Nachdem überall das Skitouren gehen aus allen Nähten platzt musste am Mittwoch mit Dietl, Manu (Haderair) und Dundee eine einsame Aktion her. Fündig wurden wir wieder mal im westlichen Allgäu am kaum bekannten Ochsenberg 1126m, wo eine ehemalige, steile Skipiste den Schlüssel zum Gipfel bildet. Zunächst mußten wir aber die untere Waldstufe überwinden, was etwas "hölzern" gelang, um dann über die weite Fläche den Beginn der Piste zu erreichen. Diese bis zur Mitte empor und dann links in den Steilwald hinein, wo Abrüche sogar mit Drahtseilen versichert wurden. So kamen wir bald zum Kamm und somit in die strahlende Sonne, die sich über einem Winterwonderland auf einem dunkelblauen Himmel breit machte. Durch einen regelrechten Märchenwald bahnten wir unseren Weg, der oberhalb der Piste über den höchsten Punkt noch weiter nach Westen hinaus führte bis wir ein freies, sonniges Plätzchen mit Blick auf die Nagelfluhkette trafen. Hier war der ideale Ort für unsere obligatorische Glühweinbrotzeit, die wir dann auch ausgiebig genossen. Was für Stimmungen und das in absoluter Einsamkeit, während gegenüber schon wieder die Karawanen zu sehen waren. Als sich mit Wolken überzog packten wir die Abfahrt an, wobei wir zuznächst den Grat bis zur Piste zurück mußten. Beim Anblick der wohl früher schwarzen Piste von oben wurde Manu (Haderair) Käseweiß und hielt seinen Klassiker "Was stimmt mit Euch nicht", auf Lager. Klar das der ultimative Sturz nicht auf sich warten ließ (Burger - Ha! Ha!), aber dann lief es richtig gut und wir waren bald auf der Hochfläche, wo das ganz spezielle Waldstück folgte. Dietl und ich fuhren oder besser gesagt würgten uns durch, während Manu (Haderair) Kopf schüttelnd, die Ski tragend die wenigen Meter bis zum Stacheldrahtzaun folgte. Der letzte lange Hang bis zum Parkplatz war dann nochmals voller Genuß und so waren wir alle mehr als zufrieden und glücklich an den Autos. Klar das wir den Burgergutschein von Manu (Haderair) in Mod beim McD einlösten, dafür ein herzliches Dankeschön! Am Sylvester Tag ging's mit meiner hübschen Sofie, den Haders und Bube Dundee auf Tour in Halblech, was eine sehr gute Wahl war. Zum einen war der schattige Pistenbereich noch herrlichst pulvrig und zum anderen war es hier deutlich einsamer als an Buchenberg, wie auch Tegelberg, wo Parkplätze bereits Fehlanzeige waren. Nach ein bisschen "maulen" stiegen alle äußerst tapfer die Piste empor und wir erreichten alle das oberste Lifthäuschen, wo sich eine Glühweinbrotzeit hervorragend auf dem Bankerl einrichten ließ. Dann schlug bald die Stunde der Wahrheit und zur Freude aller Beteiligten lief es wie am Schnürrchen. Die Jungs fegten, teilweise überschlagend (Ha! Ha!) mit Ihren Schlitten die Piste hinab. Julia legte erste, wirklich astreine Schwünge hin und es waren kaum Burger fällig (Ha! Ha!), während sich Manu Haderair souverän hölzern (Ha! Ha!) hinab arbeitete. Für mich war allerdings der größte Erfolg das meine hübsche Sofie endlich schmerzfrei, sowohl in Aufstieg, wie auch Abfahrt unterwegs war. Der ganze Akt aus Einlagesohlen und das zersägen der Schale um eine geringere Vorneigung zu erhalten hatte sich gelohnt. Vor Freude schreiend kurvte Sie fröhlich hinab und half dabei den Jungs nach Stürzen wieder in die Spur zu kommen. So erreichten wir bald alle zufrieden den Parkplatz und freuten uns über die mehr als gelungene Sylvestertour. Nun starten wir alle in ein neues Jahr und ich hoffe Ihr seid alle gut hinüber gekommen. Somit wünbsche ich Euch allen ein erfolgreiches, an Abenteuern reiches 2021 und bleibt alle gesund, damit wir diese haarsträubende Zeit aus Einschränkungen bald hinter uns gebracht haben!!!   

Wie es zu erwarten war konnten sich die Heerscharen an "Alpinisten" nicht an die Regeln halten und nun zahlen wir alle den Preis....wieder einmal. Der ganze Bericht aus dem Münchner Merkur unter https://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/garmisch-partenkirchen-ort28711/garmisch-partenkirchen-kandahar-sperrung-piste-ski-tourengeher-warnschilder-90155786.html.

25/12/2020 - 27/12/2020 Mal wieder ein Wochenende das ganz nach Wunsch lief. Schon am ersten Weihnachtsfeiertag eine Skitour mit meiner hübschen Sofie (welche Freude!!!), Nicl (nach 20 Jahren wieder auf Ski!!!), Dietl und natürlich Bube Dundee in Jungholz, wo sich geradezu winterliche Bilderbuchverhältnisse auftaten. Traumhafter Pulverschnee begleitete uns beim Aufstieg bis unterhalb des steilsten Abschnitts, wo wir an einem kleinen Hütterl unsere Glühweinbrotzeit einlegten. Dundee versank natürlich wie üblich im Dauerwälzelmodus. Die Abfahrt wurde dem Untergrund entsprechend sensationell und vor allem die Mädels machten Ihre Sache mehr als perfekt, so daß Dietl und ich ganz stolz sein konnten. Am Samstag, dem zweiten Weihnachtsfeiertag packte ich bei perfekten Wetterverhältnissen mit Dundee nochmals Jungholz an und stieg über die Ostpiste, unter den Felswänden des Sorgschrofens bis zum obersten Lifthäusl aus. Wir waren die ersten und somit hatten wir großteils unverspurtes Gelände, das wir nach unserer Glühweinbrotzeit genießen durften. Am Sonntag standen dann meine hübsche Sofie, die Haders, (Wuisl) Olli und natürlich Dundee an den Skiliften der Thalerhöhe auf der Matte. Ideale Bedingungen für alle zum Skitouren, Rodeln und Ski Übungsfahrten. Klar daß sich dann das Feld etwas aufteilte so daß ich nur noch mit Olli den Gipfel 1166m der Thalerhöhe erreichte. Der Blick reichte von der faszinierenden Nagelfluhkette um den Hochgrat bis zur Säntis. Es folgte die obligatorische Glühweinbrotzeit bevor wir die Abfahrt angingen. War klar das wir in dem sanften Gelände hinab schwangen wie die Könige und uns ein einziger purer Genuß zur Talstation hinab gleiten ließ. Hier kamen wir alle wieder zusammen und gönnten uns noch Plätzchen am Parkplatz. Nun folgen weitere Urlaubstage und hoffentlich noch jede Menge erfolgreiche Skitouren, wobei das Wetter zunächst eher Vormittags besser aussieht. Wie wichtig die richtige Tourenauswahl ist zeigt folgender Artikel https://www.focus.de/politik/ausland/einige-skigebiete-schliessen-bereits-fassungslosigkeit-nach-ansturm-auf-skipisten-in-oesterreich_id_12814174.html. Wie dem auch sei ich wünsche Euch allen einen angenehmen und ruhigen Start in die letzte Woche des Jahres!!!   

21/12/2020 - 24/12/2020 Der Montag sollte föhnig werden, was er auch tat, aber nichts desto Trotz versuchte ich mich mit Olli "Wuislair" an einem Südstart. Gerade rechtzeitig bevor der Wind zunahm erreichten wir die herrlichen Auslegewiesen. Grandioser Talblick und optimale Bedingungen machten den Start zu einem leichten Unterfangen. Genußvoll kreisten wir fast schon soarend über den weiten Landebereichen und freuten uns über den letzten Flug vor Weihnachten. Nach dem landen packte wir schnell zusammen und ich machte mich gleich auf den Weg zu Dundee. Der Himmel überzog sich zusehends, aber es ging sich noch trockenen Fußes die entspannte Tour über unseren Wendelin aus, so daß wir alle auf unsere Kosten kamen. Am Dienstag erschien ich schon auf einsamer Flur in der Firma....wo waren denn alle? Achso, die wurden am Vortag angerufen und erhielten das Kommando: Game Over! Alle, nur ich nicht, war ja klar und so nahm ein Graustag mit Glasfasermontage bei wechselnden Temperaturen (unzählige Spleißfehler) seinen Lauf. Kurz vor der Dunkelheit kam ich dann doch noch nach Hause und konnte mit Dundee auf den letzten Drücker noch eine Runde zum Waldsee drehen. Am Mittwoch war dann Feierabend, denn es stand Urlaub an, aber auch das sollte noch nicht der Wahrheit letzter Schluß sein. Zunächst peilte ich mal die Webcams an und zögerte nicht lange, denn am Spießerlift lag noch genug Schnee, so daß ich mich gleich mit Dundee auf den Weg machte. Vor Ort fuhr ich an den Liftparkplatz, wobei ich wußte der wurde unverschämterweise mit einem Halteverbot gesperrt (Gemeinde), wobei ich das "Ticket" in Kauf nehmen würde, aber soweit kam ich erst gar nicht, denn in der Zufahrt blockierte mich eine Einheimische mit Schimpftiraden, so daß ich nicht vorbei kam. Der Hinweis das am Wertacher Hörnle Parkplatz alles aus dem Ruder läuft und die Leute wild in den Wiesen parkten, während nebenan ein Großraumparkplatz liegt war nicht beschwichtigend. Ebenfalls das ich das Falschparkenticket in Kauf nehmen würde interessierte Sie nicht. Im Gegenteil, jetzt war die Dame plötzlich Polizistin, die mich abmahnen wollte und ich mußte Sie darauf ansprechen, falls das nicht so wäre, dies eine Amtsanmaßung darstellt, plus mein blockiertes Auto, was auf Nötigung hinaus läuft. Mir wurde es dann zu blöd und ich fuhr an der weiterhin mosernden Frau vorbei, durch den Parkplatz durch bis zum Oberjoch. Hier waren die P-Schilder zwar durchgestrichen, aber die Plätze selber nicht versperrt. Was für eine verrückte Welt. Der passende Kommentar, den ich mir nicht ersparen konnte folgt weiter unten. Zumindest wurden wir hier mit einer noch richtig guten Tour belohnt, denn an der mittleren Piste, wo wir noch nie aufgestiegen sind konnten wir an einer Schlucht entlang problemlos, mit grandiosen Blicken zu Iseler und Wannenjoch, mit Ski aufsteigen. Dundee verfiel natürlich dem Dauerwälzelwahnsinn (Ha! Ha!). Das ganze Menschenseelen alleine, es war auf dieser Piste keiner unterwegs und das zum Thema Infektionsrisiko. An der obersten Station 1465m stiegen wir noch weiter bis zur Bergwachthütte und machten es uns zur Glühweinbrotzeit gemütlich. Wer hätte das gedacht und wenig später gingen wir die Abfahrt im butterweichen Schnee an. Rassig schwangen wir uns über die ebenfalls weichen Kunstschneebuckel der Skipiste und es wurde mit einer der besten Abfahrten der letzten Tage. Flott erreichten wir den Parkplatz und konnten ohne weiteren Ärger die Heimreise antreten. Das bittere Ende kam dann in Form eines Glasfaserspleißeinsatzes in der Kläranlage von Schwabsoien. Hilft nichts, aber besser jetzt und nicht im Januar wenn es einen Meter Schnee hat und ich in die Anlage gar nicht mehr hinein fahren kann. Der Donnerstag, seines Zeichens der 24.12. und somit Heiligabend mußte natürlich auch konsequent genutzt werden. Zunächst die übliche Heimatrunde zum Christbaum "loben", was schon feuchtfröhlich endete. Danach mit meiner hübschen Sofie und Bube Dundee auf die Bernbeurer Höhen, wo wir das perfekte Wetterfenster erwischten und einige grandiose Aufnahmen schießen konnten. Die Bescherung rückte langsam näher und wir versanken in unserem eigenen Meer aus Lichtern. Der Abend verlief wunderschön mit Raclette essen, wunderschönen Geschenken, wobei meine hünsche Sofie altersgerecht 36 bekam und Dundee sich in seinen Leckerlis wälzeln konnte. So muß es sein und natürlich wünsche ich Euch allen geruhsame, wie entspannte Weihnachtsfeiertage!!!  

Nachdem ich des öfteren in letzter Zeit massiv bei Touren in unseren Bergen an den Parkplätzen angefeindet wurde muss ich nun einen bissigen Kommentar dazu abgeben:

In den Gemeinden der Bayrischen Alpen sind derzeit Seilbahnen, Lifte, Hotels, Pensionen und Wirtshäuser geschlossen. Trotzdem finden Tagesgäste aus den Nachbargemeinden und den Städten Süddeutschlands den Weg zu uns, um sich in diesen sorgenvollen Corona Tagen etwas zu entspannen, die Natur zu genießen, der Einsamkeit oder der bedrückenden Enge ihrer Stadtwohnung zu entfliehen. Jetzt, wo am "Touri" nichts zu verdienen ist, zeigen manche Ausflugsziele ihr wahres Gesicht. Bloß weg mit dem Gesocks. Wanderwege (z.Bsp. Schrecksee) und Parkplätze (z.Bsp.Spießerlift) werden plötzlich gesperrt. Viele Gemeinden und auch Einheimische zeigen ein fremdenfeindliches Gesicht. Mancherorts ist es noch nicht so extrem, es bleiben Parkplätze zugänglich (z.Bsp. Auerberg) und die Wanderwege (z.Bsp. Trauchberge) offen. Daran sollten die Ausflügler sich erinnern, wenn die Touristischen Einrichtungen wieder geöffnet haben. Nicht jeder lebt fast im Paradies. Nicht jeder ist in wenigen Schritten draußen in der Natur, kann wandern, radeln, Gleitschirm Fliegen, Klettern oder auf Skitour gehen. Nicht jeder hat einen Garten, wo man das sonnige Frühlingswetter genießen kann. Viele leben alleine in einer kleinen Wohnung in tristen Betonsilos. Um so wichtiger sind kleine Fluchten aus diesem Alltag. Doch manch ein beliebtes Ausflugsziel will nun keine Ausflügler mehr. Jetzt, wo am Touri nichts mehr zu verdienen ist, belegen manche, dass die Gastfreundschaft, wie sie in fast jedem Webauftritt einer Touristengemeinde beschrieben wird, den Speicherplatz nicht wert ist, den sie im Internet benötigt. Ich brauche keine Tagesgäste! Zu was auch? Aber ist so eine Einstellung nicht hochgradig egoistisch? Ausflügler mit fremden Autokennzeichen werden beschimpft, Parkplätze und Wanderwege gesperrt. Ich gönne jedem, der nicht so schön wohnt, wie ich, die gleichen Fluchtmöglichkeiten aus dem Alltag, die ich mir selbst gönne. Ich wünsche mir, dass so manch ein Besucher sich daran erinnert, wenn die Wirtshäuser wieder geöffnet haben und genau dort einkehrt, wo man ihn in Krisenzeiten noch akzeptiert hat. Um uns nicht noch den letzten Rest an Freiheit nehmen zu lassen passt in dieser Epedemie in der Freizeit auf Euch auf und vermeidet risikoreiche, extreme Touren oder Routen, denen ihr nicht gewachsen seid. Verteilt Euch auf verschiedene Ziele und nicht nur auf die sogenannten "Hotspots". Kompromisse mit Liftbetreibern, wie erhöhte Parkgebühren für die Nutzung der Pisten akzeptieren. Alle negativen Schlagzeilen (z.Bsp. Hausberg/Garmisch) sorgen nur für weitere Regeln die es nur noch schwerer für uns alle machen!  

18/12/2020 - 20/12/2020 Der Freitag punktete mit Traumwetter und da das Motto "Freitag nach eins ist meins" zuschlug konnte ich gleich nach der Arbeit mit Dundee nach Jungholz fahren. Zwar Österreich, aber dieser isolierte Fleck ist wie auch das Kleinwalsertal freigegeben. Die Piste machte einen guten Eindruck, auch wenn es ziemlich gefroren war. Problemlos stiegen wir im strahlenden Sonnenschein unter den Felssäulen des Sorgschrofens bis zur obersten Liftstation auf. Klar das Dundee mehrmalige Dauerwälzelaktionen einwarf und die Ankunft verzögerte (Ha! Ha!). Nach einer kurzen Gipfelbrotzeit schwangen wir uns auf den Spuren einer Pistenraupe flott die Hänge hinab. Dundee gab dabei voll Stoff und es dauerte nicht lange bis wir am Parkplatz ankamen. Na also, es geht doch noch und so fuhren wir mehr als zufrieden nach Hause. Am Samstag rückte ich dann mit Dietl und Dundee zu einer Neulandtour aus. Schon lange hatte ich die Kalzhofer Höhe 1118m, westlich der Salmaser Höhe in's Auge genommen, aber zu fraglich die Schneelage oder ob da unzählige Weidezäune vor uns liegen. Heute war es aber egal, Hauptsache abseits von den Massen und schon suchten wir hinterhalb von Oberstaufen, bei Trabers einen Einstieg in's Gelände. Bald wurden wir fündig und bekamen sogar ein Parkplatz "Go" von einem Bauern. Problemlos stiegen wir durch einen durchgängigen Schneestreifen auf eine erste Stufe, von der es leicht schräg haltend weiter zum Kamm empor ging. Weit reichte bereits jetzt der Blick in das Alpenvorland, aber der Hammer kam als wir über den Grat auf die Südseite wechselten, denn das Panorama über Oberstaufen zu Säntis und Altmann war sensationell. Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein begleitete uns nun bis zum höchsten Punkt, der mit einer Bank, wie auch einem Schild "Kalzhofer Höhe 1118m" versehen war. Neuland in unseren Bergen und dann noch so ein geniales Tourenziel, wer hätte das gedacht und schon genossen wir ausgiebig unsere Glühweinbrotzeit. Mit einem netten Paar kamen wir dann noch in's Gespräch, wobei Sie aus Georgien war und wir ja schon den Kazbek 5047m, Wahrzeichen des Landes, vor Jahren bestiegen hatten und wir somit gut mitreden konnten. Nach einer Weile packten wir die Abfahrt an und die war vor allem im Gipfelbereich sensationell. Der folgende, eisige Nordhang war dann eher etwas, sagen wir es, anspruchsvoll zu fahren, aber für uns drei "Profis" kein Hindernis und so waren wir bald, noch an einem grantigen Jäger vorbei gerauscht, am Parkplatz angekommen. Mehr als zufrieden und glücklich machten wir uns wieder auf den nach Hauseweg. Am Sonntag war es nicht mehr ganz so klar, aber immer noch sonnig und warm, so daß ich mit Manu "Haderair" unterwegs war, allerdings etwas verspätet weil Er in einem Anfall von geistigen "Sinkflug" seine Skitourenstiefel zu Hause hat liegen lassen und diese noch holen mußte. Letztlich landeten wir aber wieder im Westen der Allgäuer Berge an der Muttner Höhe 1067m, die obwohl nicht so hoch immer noch eine ausreichende Schneelage bot um auf Skitour zu gehen. Problemlos arbeiteten wir uns durch eine lange Schneise bis zum Kamm empor. Dieser führte wieder einmal mit gewaltigen Säntisblick zum Gipfelkreuz, wie auch den daneben liegenden Höchsten Punkt. Zeit für eine Glühweinbrotzeit, denn auch Manu traf schwitzend und tapfer am Gipfel ein. Dundee war ohnehin im Dauerwälzelstress, so daß ich gar nicht soweit voraus war. Nach einer gemütlichen Pause gingen wir die Abfahrt an und die war wie am Vortag natürlich eisig, aber insgesamt gesehen gar nicht mal so schlecht. Manu hatte nach langer Skiabstinenz natürlich zu tun bis Er wieder reinkam, aber auch das gelang und so waren wir bald mehr als happy am Parkplatz und fuhren entspannt nach Hause. Nun folgen noch wechselhafte Tage, ehe an Weihnachten endgültig der Wetterwechsel (Schnee!) kommen wird. Egal was auch kommt ich wünsche Euch noch entspannte letzte Tage bis zum Festtag und dann natürlich ein wunderschönes, besinnliches Weihnachtsfest!!!   

Die Auswirkungen der Corona Pandemie auf unseren nördlichen Alpenrand mit der zunehmenden Frequenz der Tourengeher ist unbestreitbar. Hier wieder spannende, wie auch beängstigende Berichte unter: https://apps.derstandard.de/privacywall/story/2000122412455/warum-der-skitouren-boom-nicht-ganz-unproblematisch-ist und https://www.sueddeutsche.de/reise/skitouren-alpen-skigebiete-1.5149617.  

14/12/2020 - 17/12/2020 Der Start in die Woche begann wieder einmal mit einem Desaster in der Arbeit (nichts neues...seufz!) und so war es schon mehr ein Glück das der kurze walk and fly Aufstieg zum SO Startplatz gelang. Das Wetter dafür ein Traum, gepaart mit warmen Temperaturen, grünen Wiesen, grandioser Aussicht und Seitenwind. Egal, Hauptsache in der Luft und so hob ich mit etwas unterlaufen, korrigieren flott ab. Der Flug dann selbst problemlos und genußreich bis über den Parkplatz hinaus, wo ich soft landete. Schnell packte ich zusammen und machte mich auf den Weg zu Dundee, der schon ungeduldig wartete. Ziel wurde das Rote Kreuz mit dem Alpenpanorama, wo wir ein herrlich ausgedehnte Runde drehten und gewaltige Abendstimmung erleben durften. Der Dienstag brachte noch mehr Föhn und so wagte ich ein zweites mal den SO Start, allerdings über eine alternative Aufstiegsroute. Das Landschaftsbild wieder stimmig mit den passenden Föhnfischen am Himmel. Der Wind stand moderat am Gipfelkreuz an und so war ich schnell in der Luft. Mehrmals zogen Böen herein die sattes Steigen verursachten und ich so hoch über dem Landebereich ankam. Noch ein paar Kreise und ich landete soft am Auto. Schnell eingepackt und Heim zu Dundee, wo es mich noch zu einer "Sunsetbaustelle" nach Riesen verschlug. Während Dundee im moorigen Gelände umherturnte konnte ich noch eine letzte Muffe fabrizieren und schon fanden wir uns in der Dunkelheit wieder. Der Mittwoch brachte wieder so einen eigenartigen Tag, wo Wind und Wetter nicht so recht passte. Zumindest konnte ich am Skilifthang, bei feiner Stimmung aufsteigen und mit einem mehr als beherzten Anlauf durchstarten. Der Flug alles andere als ruhig und eher leeig bockig, aber immerhin ein Flug der mich bis zum Parkplatz leitete. In Kochel auf der Baustelle zumindest ein Erfolgserlebnis, denn zunächst hieß es ich hätte mich verspleißt, was nun nach Prüfung mit einem Bau- Messführer nicht der Fall war und ich somit entlastet war. Zuletzt packte ich noch Dundee in's Auto und wir stiegen auf den Kienberg mit seinem Kircherl, was ein Glückstreffer war. Perfektes Sunsetfeeling mit Sonnenschein und Alpenpanorama, so daß wir mehr als zufrieden wieder zum Auto abstiegen. Wie sollte es auch anders sein, auch der Donnerstag versank im Desaster auf der Baustelle, aber es ging sich nochmals ein walk and fly am SO Start aus. Die Stimmung genial, aber der Wind wieder bedenklich und so folgte nochmals ein ziemlich unruhiger Flug bis zum Parkplatz hinab. Nach dem zusammenlegen fuhr ich gleich zu Dundee und wir erwischten die letzten Sonnenminuten auf den Bernbeurer Höhen. nachdem wir diesen Augenblick ausgiebig genossen hatten drehten wir unsere Runde über weite Wiesen und Felder wieder zurück zum Auto. Nun scheinen vor Weihnachten noch einige Tage mit schönen, wie auch warmen Wetter zu folgen. Ob da dann Skitouren oder walk and fly's laufen ist noch nicht planbar, denn zu ungenau sind die Prognosen in Coronazeiten. Ich wünsche Euch auf alle Fälle ein schönes und besinnliches Adventswochenende!!!

11/12/2020 - 13/12/2020 Der harte Lockdown kommt und das unweigerlich. Grund genug alles noch auszunützen und so bin ich am Freitag nach einer eisigen Horrorpapierkabelbaustelle mit Dundee nach Trauchgau gefahren. Zugegeben, ein gewagter Versuch, aber wir wurden mehr als belohnt. Zwei kurze Waldstücke hatten zu wenig Schnee, aber der Rest Pulver satt und so kämpften wir uns problemlos bis in's Grüble 1370m, mit der kleinen Waldarbeiterhütte, hinauf. Stimmungen wie zur besten Skitourenzeit aus blauen Himmel, Sonnenschein und glitzernden Schnee. Das traurige Ende kam an der Hütte selbst, denn diese war zum ersten mal verschlossen. Das sind wohl die deprimierenden Nebeneffekte durch den "Run" auf die Alpen und nun es müssen auch die Einheimischen büßen (zum k.!). So machten wir es uns vor der Hütte zur Glühweinbrotzeit gemütlich und genossen die warmen Sonnenstrahlen. Die Abfahrt wurde ein Hammer, denn nicht nur das Dundee abging wie ein Tornado, es lief generell wie geschmiert und so rauschten wir durch herrlichen Pulverschnee bis zum Parkplatz hinab. Mehr als zufrieden, wie auch glücklich mit der Skitour im freien Gelände packten wir ein und fuhren nach Hause. Am Samstag sollte es eigentlich laut Prognosen ziemlich düster werden, aber als ich mit Dundee in's Allgäu fuhr war davon nichts zu sehen. In Nesselwang und an der Blösse bei den Buronliften hatte man den Eindruck es liefe der Skibetrieb. Massen an Tourengehern die alles bisher dagewesene toppten. Egal, dachte ich mir und fuhr weiter an Jungholz vorbei zum Parkplatz des Starzlacherberges 1585m. Hier stand nicht ein Auto und so wagten wir den Versuch in's freie Gelände zu gehen. Tatsächlich wurden wir mehr als belohnt, denn nur das kleine Waldstück war zur Abfahrt ungeeignet, aber der Rest Winterwonderland und bald begann sogar zähe Spurarbeit. Immer wieder blitzte die Sonne hervor und der tiefblaue Himmel zeigte sich. Von wegen schlecht und bald erreichten wir den obersten Rücken, den wir in einer weiten Linkskehre angingen, so daß bald der höchste Punkt erreicht war. Hammersicht, perfektes Wetter, Schnee satt und so genossen wir unsere Glühweinbrotzeit ehe wir uns zur Abfahrt bereit machten. Sanft schwangen wir uns zum Fahrweg hinab und sausten dann satt den Tiefschnee hinab. Dundee fegte in der Aufstiegspur wie ein wildgewordener Derwisch dahin und hatte mehr als seinen Spaß. Das kurze Waldstück war schnell erledigt und so konnten wir den letzten weiten Hang zum Auto hinab rauschen. Wenig später begann es zu regnen und Tauwetter setzte ein. Was hatten wir für ein Glück gehabt, dachten wir uns mehr als zufrieden auf der Heimfahrt. Am Sonntag war das Wetter deutlich trister, aber für eine Skitour mit Dundee auf den Auer(haus)berg reichte es noch in doppelter Hinsicht, denn es war trocken und es lag noch genug Schnee auf der Nordseite (Gletscher - Ha!). Nach einer Glühweinbrotzeit und einem kurzen Kirchenbesuch (war mal wieder offen) packten wir die Abfahrt an und schwangen uns rasant zum Auto hinab. Danach ging's gleich weiter nach Landsberg und mit Nicole, Dietl, Andreas und den Haders nach Pestenacker zum Christbaum schlagen https://www.himbeer-und-tannenland.de/. Abenteuer und Spaß pur in den undurchdringlichen, batzigen Wäldchen auf die Suche nach dem perfekten Baum zu gehen. Schließ0lich wurden wir alle fündig und leiteten ebenfalls eine wohlverdiente Glühweinbrotzeit ein. Zumindest das Wochenende war so mehr als ideal ausgenutzt. Nun müßen wir uns aber auf härtere Tage einstellen, denn ab Mittwoch kommt der "Harte Lockdown" https://www.br.de/nachrichten/bayern/corona-lockdown-was-sich-in-bayern-jetzt-aendert,SJ3XZkj. Mal sehen was uns zuletzt noch bleibt und wieder einmal bin ich so froh in den Bergen wohnen und leben zu dürfen. Ich wünsche Euch allen auf alle Fälle viel Kraft und Gesundheit um auch diese Zeit zu überstehen. Somit dann mal auf in die neue und wohl letzte Arbeitswoche des Jahres!!! 

07/12/2020 - 10/12/2020 Die Woche begann kalt, aber am Alpenrand durch seichten Föhn mit sonnigen Abschnitten. Grund genug den Weststart im Winterwonderland zu erklimmen. Der Wind passte, nur leider schob es plötzlich den Nebel aus dem Vorland herein und ich startete buchstäblich in das "Nichts". Kurze Zeit fehlte jede Orientierung, bis ich wieder in's freie gelangte und happy den Landebereich ansteuerte. Soft setzte ich auf und packte zufrieden meinen Schirm ein. Flott fuhr ich Heim zu Dundee und gleich weiter zum Auer(haus)berg, wo wir über die nun weiße Südseite mit Ski anstiegen. Die Sunsetsonnenstimmungen, verbunden mit den eingeschneiten Bäumen ein einziger Traum. Eine kurze Brotzeit am Gipfelkreuz und wir fegten Vollgas die Hänge zum Auto hinab. Alles noch genießen bis am Mittwoch die härteren Lockdownregeln greifen! Am Dienstag führte mich eine Baustelle nach Penzberg zur Berghalde und da genau auf den Gipfel zum Sendemast, also unmittelbar am Startplatz meiner Flugschule wo ich vor über 10 Jahren meinen Pilotenschein gemacht hatte. Klar dass ich mir einen kurzen Übungsflug, mit gemütlichen Aufstieg durch den Wald nicht nehmen ließ. Im Anschluß fuhr ich gleich Heim zu Dundee und es ging an der Auer(haus)berg Nordseite (Gletscher - Ha! Ha!) weiter. Mehr Schnee als zuletzt begleitete uns im malerischen Aufstieg zur Gipfelkirche, die allerdings verschlossen war. Nach einer kurzen Brotzeit schwangen wir uns freudig hinab und waren nach einer knackigen Abfahrt flott am Auto. Am Mittwoch brachte Tiefdruckgebiet Ivonne Neuschnee und so wurde der Arbeitstag auch eher kürzer, was mich mit Dundee schnell nach Halblech an den Skilift verschlug. In herrlichen Pulverschnee zogen wir unsere einsame Spur die Piste empor. Bald war das oberste Lifthäusl erreicht und es folgte die enorm wichtige Glühweinbrotzeit. Dazu ein bisschen stimmige Musik unter dem vor Schnee geschützten Vordach und es war der pure Moment aus Entspannung. Die Abfahrt wurde, dem genialen Schnee entsprechend, ein reiner Hammer. Mit vollen Schwung fetzten wir beide die Piste hinab und waren bald wieder glücklich am Parkplatz. Am Donnerstag mußte ich nach Grainau und da dieser Ort im Schatten der Zugspitze liegt ist es ein reiner Eiskeller. Im Endeffekt waren wir soweit den Boden aufzuwärmen und anschließend Zentimeterweise aufzumeißeln....irre! Zum Glück ging sich später noch eine Skitour mit Dundee auf den Auer(haus)berg über die Südseite aus, wo immer noch ausreichend Schnee lag. Ein gemütlicher Aufstieg, eine kleine Gipfelbrotzeit und eine knackige Abfahrt und schon war das Skitourenherz befriedigt. Immerhin einsam, wenn man bedenkt was so an den Standard Touren abgeht https://www.alpin.de/sicher-am-berg/skitouren/43842/artikel_skitouren__massenansturm_in_den_bayerischen_alpen_.html. Nun folgt ein Freitag mit Föhn an den Alpen und ein eher tristes Wochenende mit Tauwetter, also mal sehen was da so geht. Auf jeden Fall wünsche ich Euch allen in diesen verrückten Zeiten ein besinnliches und entspannendes Adventwochenende!!! 

04/12/2020 - 06/12/2020 Das Wochenende stand an und dazu ein Wetterwechsel der zuvor mit einem Föhn über 10hpa durchmarschierte. Ein gewagter Versuch ein walk and fly am SO Start zu wagen, aber alleine schon die Stimmungen mit weitem Alpenblick waren sensationell. Am Gipfelkreuz auslegen war schon zu knackig, die Gefahr zu groß in's Lee getragen zu werden und so wagte ich unterhalb einen Start und er gelang problemlos. Ultralangsam, teils stehend arbeitete ich mich bis zum Landebereich vor, den ich nicht ganz erreichte und in der weiten Wiese davor aufsetzte. Egal, hatte ich doch einen Megaföhnflug eingesackt und so fuhr ich gleich weiter zu Dundee. Flott machten wir uns auf den Weg in die Auer(haus)berg Nordseite (Gletscher...Ha! Ha!) und siehe da, noch lag ein kläglicher Rest Schnee der uns genügte um mit Tourenski aufzusteigen. Hinzu kamen Bilderbucheindrücke mit Sonne, Wolken und Blauen Himmel. Sogar die Kirche war heute offen und ich konnte noch den Turm besteigen, wobei der Föhnsturm dort oben ordentlich blies. Nach einer kurzen Brotzeit schwangen wir uns den Nordhang bis zum Auto hinab und fuhren glücklich nach Hause. Am Samstag sollte es eigentlich Schlechtwetter und Schnee geben, aber davon war nicht viel zu sehen. Eher im Gegenteil, denn als ich in einem Anfall von Verzweiflung zur Salmaser Höhe im Westallgäu fuhr konnten wir bis zum Bodensee blicken. Erstaunlicherweise war hier deutlich mehr weiße Unterlage und so konnten wir problemlos mit Ski in einer bereits vorhandenen Aufstiegspur zum Skigipfel marschieren. Weit reichte der Ausblick in das Vorland und zur hinter uns aufragenden Nagelfluhkette. Es folgte die obligatorische Glühweinbrotzeit ehe wir die Abfahrt angingen. Dundee war dabei nicht mehr zu bremsen und zog an wie ein Jetski. Genussvoll fegten wir die Hänge bis zum Parkplatz hinab und waren mehr als zufrieden als wir den Heimweg antraten. Da nun so ziemlich alles verboten wird dachte ich mir etwas dagegen zu unternehmen. Kein Christkindlmarkt, ok ist auch recht, dann bau ich mir halt meinen eigenen, kleinen Glühweinstand. Kein Kino mehr, auch recht, dann kommt halt ein 70zoll TV Monstrum an die Wand und somit das Kino nach Hause. So gerüstet konnte der zweite Advent und der Nikolaustag gar nicht mehr schief gehen. Vom großen Schneefall war bei uns noch nichts in Sicht, im Süden der Alpen dagegen schon, denn die versanken regelrecht. Zumindest fand ich mit Dietl und Dundee an den Adelharzliften genug Schnee um eine gemütliche Skitour zu absolvieren. Während sich in Nesselwang die Leute zertraten, waren wir hier gänzlich alleine und waren flott im Nebel am höchsten Lifthäuschen, das immer noch offen war und sich für eine Glühweinbrotzeit anbot. Dundee war eh im Dauerwälzelmodus während wir es uns gemütlich machten und die Zeit genossen. Wie sehr wußten wir da noch nicht, denn am Abend kamen die neuen Lockdownregeln. Die Abfahrt war Trotz nicht perfekter Unterlage genial, keine Steine, nur Gras und so waren wir mehr als rasant wieder am Parkplatz. Zufrieden fuhren wir zu unserem "Glühweinstand" nach Hause und dann kam das dicke Ende mit den neuen Regeln https://www.sueddeutsche.de/bayern/corona-bayern-verschaerfte-regeln-faq-1.4878824, die uns leider wieder massiv einschränken und das obwohl endlich Schnee kommt. Vor der Haustüre ist es ja noch möglich was zu unternehmen und da kann ich dankbar sein in den Vorbergen zu wohnen. Ich hoffe somit Ihr kommt alle gut durch die kommende Zeit und wünsche Euch einen halbwegs entspannten Start in die neue Woche!!!  

30/11/2020 - 03/12/2020 Die Ruhe vor dem Sturm bekam ich satt am Montag, denn bei noch gigantischen Wetter stieg ich hinterhalb des Nebels in der Nähe von Jungholz auf. Im Schatten sauber vereist, in der Sonne batzig, also eine rutschige Nummer, aber in einer guten halben Stunde speedete ich bis zum extrem aussichtsreichen Gipfelkreuz. Das Panorama eine Schau und unter den Blicken weiterer Bergsteiger legte ich flott meinen Flügel aus, denn der weite Weg zum Landeplatz mit dem deutlich herein schiebenden Nebel machte einen schnellen Start erforderlich. Wenige Schritte und ich war in der Luft, wo ich einen Traumflug erlebte, aber auch der Nebel gab Gas und so wurde es immer knapper. Je näher ich dem Landebereich kam, desto stärker wurde der Wind und dann war es soweit, die Landefenster begannen sich zu schließen. Kurzerhand leitete ich eine knackige Steilspirale ein und beförderte mich ruckartig mit allem was herging Richtung Landewiese. Zuletzt stillstand, denn der Wind war so stark dass nichts mehr vorwärts ging, ich aber dennoch soft in der mit Raureif bedeckten Fläche sanft landete. Wow, spannend, aber noch ein letzter genialer Flug vor dem angekündigten Schneefall. Schnell packte ich zusammen und macht mich auf dem Weg zu Dundee in den eisigen Nebel. Gemeinsam packten wir dann die Schluchtroute auf den guten, alten Weichberg mit seiner lieblichen Kapelle an und so war der Tag wahrlich perfekt ausgenutzt. Am Dienstag war die Front dann da, volles Programm aus Düsterniss, Nebel, Regen und Schneefall, wobei das herrliche Weiß zunächst ziemlich kurz kam. Nach einem ziemlich chaotisch verkorksten Arbeitstag genügte die dünne Auflage um zumindest mit Dundee den Auer(haus)berg mit Ski anzugehen. Sicht gleich Null, Kirche abgesperrt samt Vorraum, aber immerhin eine flotte Abfahrt, wo Dundee so richtig abgehen konnte. Der Mittwoch schaute ähnlich aus und so werkelten wir bei Minusgraden in Schneeschauern in Grainau, bis ich einmal sogar mein Auto vergrub...zum irre werden. Nachmittags packte ich dann Dundee in's Auto und machte mich auf den Weg zu den Buronliften. Problemlos stiegen wir bis zur Alpe Blösse auf und genossen eine Glühweinbrotzeit in Schneefall, bei Null Sicht. Die Abfahrt wurde überraschend gut und so waren wir schwungvoll, wie auch flott wieder am Parkplatz. Der Donnerstag ebenfalls ein kalter, düsterer Tag und auch in der Arbeit weiteres Chaos. Mit viel Glück ging sich ein kleines walk and fly am SO Start aus, der aufbauende Föhn machte es möglich bei einem 20er Wind traumhaft abzuheben und einen genialen Flug zu ergattern. Nach einer soften Landung packte ich schnell zusammen und machte mich auf dem Weg zu Dundee. In der hereinbrechenden gelang uns noch eine kleine Skitour an den Ilgenhangliften. Die Belohnung eine Glühweinbrotzeit und eine flotte Abfahrt, wo sich Dundee wie ein Außenborder aufführte und mich hinter sich herzog wie von der Tarantel gestochen. Zufrieden machten wir uns so in der Finsternis auf den Heimweg. Nun folgt noch ein Föhn Freitag, ehe sich am Wochenende eine Kaltfront breit macht. Wieviel Schnee da kommt muss man erst sehen, aber hoffen wir mal Skitechnisch das Beste. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein erholsames, beschauliches zweites Adventwochenende!!!   

27/11/2020 - 29/11/2020 Freitag, ein Tag der eigentlich verkürzt punktet, aber Kollege Enzo riss mal nebenbei ein 30er Kabel mit dem Bagger ab und schon wurde der Arbeitsablauf erheblich verlängert. Dennoch ließ ich es mir nicht nehmen, mit dem wartenden Olli, eine walk and fly Aktion zum Höllentiereck zu unternehmen. Das Wetter war sowieso traumhaft und die überfüllten "Normalziele" brauchten wir nicht. Zunächst am Skilift entlang und bald steil weglos weiter in einer Waldschneise empor um die weiten Almflächen zu erreichen. Hier marschierten wir im strahlendem Sonnenschein bis zum höchsten Punkt. Der Wind kam leicht seitlich, was uns aber am auslegen nicht störte. Zuerst haute sich Olli soft in den weiten, blauen Himmel hinaus. Ich folgte Ihm unmittelbar und so genossen wir einen Traumflug mit grandioser Kulisse über den Dächern von Pfronten. Soft landeten wir in den sonnigen Wiesen, legten trocken unsere Schirme zusammen und fuhren zufrieden nach Hause. Daheim wartete schon Dundee auf mich und so waren wir schnell auf den Höhen von Bernbeuren unterwegs und konnten eine sensationelle Abendstimmung einsaugen. Zusätzlich fanden wir am steinernen Gipfelkreuz einen neuen Startplatz, denn das ehemals vollkommen von Wald eingeschlossene Kreuz stand nun im freien. Der komplette Wald war abgeholzt und es würde tatsächlich für den Gleitschirm genügen. Am Samstag ein ähnliches Bild und wieder wabberte der Nebel, doch in den Allgäuern hinterhalb von Pfronten fand ich mit Olli ein perfektes, sonniges Plätzchen für eine 750Hm walk and fly Aktion. Unten regelrecht eisig und oben fast schon frühlingshaft, was schwitzen bedeutete. Flott tigerten wir zwischen Zahlreichen weiteren Bergsteigern dem höchsten Punkt entgegen. Der war von einem herrlichen Panorama, aber auch von allerhand weiteren Volk besetzt und so legten wir ziemlich Publikumsmassig unsere Flügel aus. Es knipsten die Digicams und Handys, was Olli gleich zu einem Startabbruch drängte. Im Anschluß packte ich es an und konnte mit etwas unterlaufen den Abflug einleiten. Beim zweiten Anlauf war auch Olli in der Luft und wir genossen unseren Abgleiter mit Blick in die felsige Tannheimer Bergwelt. Mit zunehmenden Höhenverlust wurde es immer windiger, fast wie im Sommer mit dem Talwind und es schob uns ordentlich über den Landebereich hin, wie auch her. Dennoch landeten wir soft und hatten allerhand Probleme die Schirme bei dem Wind zusammenzulegen. Ich bekam es gerade so noch hin, aber Olli gab dann entnervt auf und wir fuhren mit dem erlebten zufrieden Richtung Heimat. Im Anschluß packte ich Dundee in's Auto und wir stiegen Richtung Auer(Haus)berg. Prompt kamen wir über den Nebel und bekamen Hammerstimmungen, aber auch sensationell böigen Ostwind. Die Prognosen waren mal wieder für den A.....denn so stark hatte das Ganze keiner auf dem Tacho, denn wir hatten Mühe am Gipfelkreuz stehen zu bleiben. Glück dass ich mit Olli schon früher dran war, denn mit dieser Windzunahme während unseres Fluges hätten wir ernste Probleme bekommen können, so aber stiegen wir halb erfroren, aber mit tollen Bildern wieder zum Auto ab. Am Sonntag breitete sich der Nebel den gesamten Hochdruckprognosen zum Trotz großflächig aus. Nur oberhalb von 1500m wurde es frei. An ein Fliegen war am Nordalpenrand nicht zu denken und Österreich war Tabu, was mich mit Dundee somit in die unweit gelegene Tuffsteinschlucht verschlug. Hier kraxelten wir in einem herrlichen Eispalast die Wasserfallkaskaden empor. Überall faszinierende Eisgebilde, Tropfsteine und tiefgefrorene Bäume. So war auch der Sonntag genutzt, so daß wir wieder zufrieden nach Hause fuhren. Nun kommt noch ein trockener Montag, ehe mal wieder ein Wintereinbruch bevorsteht. Wieviel da kommt und ob es für Skitouren reicht müssen wir erst sehen. Auf alle Fälle wünsche ich Euch eine nicht allzu stressige Arbeitswoche!!! 

23/11/2020 - 26/11/2020 Der Montag begann katastrophal, denn auf meiner Baustelle ging so alles ziemlich schief. Das monströse Papierkabel aus den 60ern war kein 300er, sondern ein 350er, was in Doku und Planung falsch hinterlegt war und ich somit alles falsch aufteilte. Der Tag wurde lang, aber zuletzt konnte ich doch noch ein Fenster für ein kleines walk and fly an der Alpe ergattern. In feiner Stimmung stieg ich auf und legte meinen Schirm zwischen den Dornensträuchern aus. Der Wind stand perfekt aus SSO an und ich war nach einem Schritt in der Luft. Sofort hatte ich steigen und legte an diesem kleinen, aussichtsreichen Berg einen sagenhaften Flug hin und kam hoch über meinem Dienstauto an. Mittels Kreisen baute ich Höhe ab und landete soft neben dem Parkplatz. Schnell eingepackt und weiter zu Dundee, mit dem ich eine malerische Runde am Lech bei Dessau drehte. Letzte herrliche Sunsetstimmungen ehe sich der Tag dem Ende zuneigte. Am Dienstag dominierte der Nebel, aber am höher gelegenen Alpenrand boxte sich die Sonne durch und schon fand ich mich auf einer Neulandaktion in den Ammergauern. Bei traumhaften Sonnenschein stieg ich steil in der Südflanke auf, durchquerte einen Tobel, folgte einem Waldgrat bis ich schließlich über Almwiesen den Startplatz erreichte. Der Blick auf den Talort sensationell und flott legte ich meinen Flügel aus. Wenige Schritte und ich war in der Luft, wo es perfekt trug. Bei sattem Panorama gleitete ich weit das Tal hinaus und erreichte mit viel Höhe den Landebereich, wo ich noch einige Kreise zog ehe ich soft aufsetzte. Schnell zusammen gelegt und Heim zu Dundee mit dem ich gleich zum Roten Kreuz fuhr. Hier stiegen wir die lange Route zum Alpenpanorama auf und wurden mit einem geradezu mystischen Blick belohnt. Dundee kugelte vor Freude durch die Wiesen und der Tag war wieder mal mehr als optimal ausgenützt. Der Mittwoch schaute vom Nebel her deutlich besser aus, denn der gesamte Alpenrand war ab 700m frei und so war es ein leichtes am NO Skilifthang tätig zu werden. Flott stieg ich zwischen Licht (Sonne) und Schatten (Frost) zum Startplatz auf. Stimmige Bilder waren der Lohn und so gar passender Wind, was mich nach wenigen Schritten abheben ließ. Es trug perfekt und ich kam hoch über der Alm an, baute Höhe bei über der Landstraße ab, um schließlich sanft neben dem Parkplatz zu landen. Schnell eingepackt und weiter zu Dundee, der schon ungeduldig wartete. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg Neuland am Auerberg zu erkunden. Ja, auch das gibt es noch und das unmittelbar vor der Haustüre bei Stötten. Hier treten auch Molasse Felsen zu Tage die erkundet werden wollen. Über einen kleinen, malerischen Weiher erreichten wir die imposanten Felswände. Es war ein spektakulärer Glückstreffer, denn zu fantastischen Fotos kamen noch Kletterspiele in schwindelnder Höhe am Überhang, der mit Wurzeln überzogen war. So erreichten wir ausgesetzt den Kamm und stiegen in einem grandiosen Panorama zum vorgelagerten Gipfel auf. Zufrieden mit dem erlebten machten wir uns auf den Rückweg und erreichten über den Sportplatz das Auto. Der Donnerstag brachte ebenfalls Hochdruck und am Alpenrand freie Sicht ohne Nebel, was mich auf den guten, alten Buchenberg marschieren ließ. Die Menge an Leuten unglaublich, denn selbst unter der Woche sind sämtliche Parkplätze belegt. Der Wind passte auch nicht und so stapelten sich bei Traumsicht die Flieger vor der Gipfelhütte. Die somit übliche "Szene" nahm ihren Lauf, aber das Marken und Materialgesülze konnte ich nicht brauchen. Ich legte aus und haute mich in den Himmel über der Füssener Seenplatte hinaus. Ein paar gefühlvolle Runden und schon landete ich beim Auto. Flott eingepackt und weiter zu Dundee, so daß wir noch eine gemütliche Runde zum Bodenlosensee über das Kircherl drehen konnten. Sunsetstimmung vom Feinsten und so nahm auch dieser Tag ein mehr als zufrieden stellendes Ende. Nun scheint auch das anstehende Wochenende, zumindest in den Bergen Sonne zu bringen und da ist es ja klar: Es muß was gehen! In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein gemütliches, erholsames und auch besinnliches Adventwochenende!!!

20/11/2020 - 22/11/2020 Der Freitag war immer noch düster, aber in der Nacht hatte es in den Bergen Neuschnee gegeben und so wagte ich mal einen Blick in die Webcams. Glatt war es in Jungholz weiß und schon war ich nach der Arbeit mit Dundee auf dem Weg in's geschlossene Skigebiet. Vom Parkplatz weg konnten wir mit Fellen aufsteigen oder besser gesagt teilweise, denn Dundee unterbrach die Aktion mit mehreren Dauerwälzeleinlagen. Ansonsten kamen wir stetig und flott voran. Der Schnee dabei herrlich pulvrig, was die Abfahrtsvorfreude immer mehr steigerte. Schließlich erreichten wir die Gipfelstation und eine kurze Brotzeit stand auf dem Plan, ehe wir in den Abfahrtsmodus umschalteten. Es folgte ein fantastischer Schwung auf den anderen und so fegten wir regelrecht in's Tal hinab. Dundee gab richtig Stoff und beide hatten wir unseren Spaß. Wieder eine Skitour, mittlerweile die sechste, der Winter kann kommen. Am Samstag dann die nächste Aktion bei der ich mich und Dundee mit Adrian (Kl. Eiswürfel) traf und Richtung Spießer fuhr. Der Schock vor Ort, denn am großen Skiliftparkplatz prangte ein Verbotsschild das die gesamte Fläche betraf. Hallo....am Wertacher Hörnle Platz ist alles so voll dass die Tourengeher in den Feldern stehen und nun das....(z. kotzen). Vor Wut fuhren wir gegenüber zum geheimen Stellplatz wo es zum Eiswürfel 1667m hinauf geht. Es war klar das der untere Teil am Fahrweg nicht genug Schnee hatte, aber egal wir schulterten die Ski und machten uns auf den Weg. Das Wetter ein fantastischer Mix aus blauen Himmel und Sonnenschein, der ein zauberhaftes Licht in die Winterlandschaft brachte. Ab der Mitte des Weges ging es mit Fellen und unterhalb der Alm konnten wir perfekt in den weiten Flächen aufsteigen. Es war nicht allzu viel Unterlage, aber es reichte, denn darunter war der Boden, bestehend aus Gras, immer noch weich und nicht bohrhart gefroren. Dundee rastete natürlich wieder komplett aus und verfiel dem Dauerwälzeln. Bei grandiosen Ausblicken arbeiteten wir uns so bis zum Gipfelaufbau heran, wo es nach und nach immer wärmer wurde. Der Schnee begann zu schmelzen und wir sollten nicht zu lange auf die Abfahrt warten. Flott, mit Adrian ganz normal, packten wir das letzte Stück und saugten das gigantische Panorama in uns hinein. Dazu kam noch die obligatorische Glühweinbrotzeit bevor wir in den Abfahrtsmodus umschwenkten. Es ging überraschend gut, nur als ein Bergsteiger mit Hund querte machte ich erst mal einen Abgang, denn zu stürmisch war Dundee, so dass ich in der knappen Unterlage nichts entgegen zu setzen hatte. Darauf ging's weiter und wir schwangen uns genüßlich über die weiten Flächen über zahlreiche Grasbuckel Richtung Alm hinab. Nun kamen gleich vier Hunde auf einmal, so daß ich gleich einen größeren Bogen fuhr und ausweichen konnte (Zefix, was is da los? Eiswürfel und so viele Leute....was für Zeiten!). Noch ein paar Schwünge und wir erreichten den Fahrweg und es ging wieder zu Fuß weiter, wo ich auf einer Eisplatte gleich von Dundee weggezogen wurde um ein weiteres mal da zu liegen (Dundee vs Nobs 2:0....Ha! Ha!). Flott marschierten wir den Fahrweg hinab und erreichten bald den Parkplatz und fuhren zufrieden nach Hause, denn schon wieder gelang eine Skitour weit vor der eigentlichen Zeit vor der Haustüre. Am Sonntag suchten wir eine Südseite, Wärme und Sonne, was uns in's Allgäu führte. Mit dabei meine hübsche Sofie, Manuel "Haderair" und natürlich Dundee. Durch herrlich herbstliche Wälder und Felder stiegen wir in der strahlenden Sonne zum mittlerweile perfekt hergerichteten Startplatz auf. Es empfing uns ein traumhafter Blick und stetig wechselnder Wind aus Nord und Süd. Wir legten halt mal aus und erwischten die perfekte Phase mit Rückenwind (Ha! Ha!). Souverän fetzte Manu hinaus und hob mit einem leichten schleifenden Geräusch ab. Wenig später folgte ich Ihm und wir genoßen beide unseren verdienten Flug über dem landschaftlich mehr als malerischen Talort. Nach etlichen Kreisen setzten wir soft auf und während Manu die Flügel zusammenlegte speedete ich wieder zu Sofie und Dundee hinauf, so daß wir dann gemeinsam wieder zum Auto abstiegen. Nach dieser feinen Tour machten wir uns entspannt auf dem Heimweg. Nun scheinen noch weitere Hochdrucktage anzustehen und da sollte doch noch die eine oder andere Aktion gehen, aber mal sehen was die Tage so bringen. Auf alle Fälle wünsche ich Euch einen entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!

Hier noch ein spannender (oder grausiger Artikel, je nachdem wie man es sieht) aus dem Spiegel zu unserer Skitourenzukunft: 

Die Lawine rollt - Skitouren sind in. Die Angst vor dem Virus könnte diesen Trend fernab der Pisten noch verstärken. Der Alpenverein fürchtet einen Ansturm auf die oberbayerischen Berge, Tourismusmanager suchen nach Lösungen. Statt Schnee und Kälte wird in den Alpen in diesem Winter das Coronavirus bestimmen, wie die Saison verläuft. Die Regeln, die die Skigebiete beschlossen haben, werden einigen Ski-Fans zu locker, anderen zu streng sein. Mit fremden Menschen eng an eng in einer Gondel sitzen, noch dampfend und schwitzend von der letzten Abfahrt? Gedränge beim Anstehen an den Liften und in den Hütten? Vielen gefällt die Vorstellung nicht. Wer auf Spaß im Schnee nicht verzichten will, landet schnell beim Thema Skitouren – das wird auch nach dem in Deutschland zunächst für November verhängten Shutdown wieder so sein. Nirgendwo lässt sich Social Distancing besser einhalten: beim Aufstieg mit Fellen unter den Skiern im freien Gelände, bei der Abfahrt im jungfräulichen Pulverschnee – weit weg von den Massen, stets an der frischen Luft. Und das Beste dabei: Man spart sich die Kosten für den teuren Skipass. Einen Vorgeschmack gab es bereits an einem Wochenende Mitte Oktober: In Teilen der Alpen hatte es kräftig geschneit, vielerorts zogen Skitourengeher ihre ersten Schwünge in den Tiefschnee. An der italienischen Marmolata, dem höchsten Gipfel der Dolomiten, herrschten offensichtlich gute Tourenbedingungen. Ein Video auf Facebook zeigt, wie sich Hunderte Skitourengeher im Aufstieg befinden. Die Bilder erinnern an eine Ameisenstraße und ähneln den Aufnahmen am Mount Everest, wo an guten Tagen Gipfelaspiranten Schlange stehen. Nun fürchten viele, die Szenen könnten sich an anderen Bergen wiederholen. Kein Platz mehr in Oberbayern: Sollte die Aufforderung der Bundesregierung und Bayerns, auf private Reisen und auf Tagesausflüge zu verzichten, und das Übernachtungsverbot für Urlauber nach und nach für den gesamten Winter gelten (und befolgt werden) – dann könnte es wieder ruhig werden in den bayerischen Bergen. Ansonsten rechnet Andrea Händel, Kommunikationschefin beim Deutschen Alpenverein (DAV) in München, mit einem "schwierigen Winter": "Der Druck ist da." Beliebte Reviere – das sind vor allem solche mit einem hoch gelegenen und damit schneesicheren Ausgangspunkt – müssten sich auf einen Ansturm einstellen. In Spitzingsee im Landkreis Miesbach werde deshalb überlegt, bestimmte Zonen für Tourengeher zu sperren. Wie das geht, wo doch das freie Betretungsrecht der Natur in der Bayerischen Verfassung festgeschrieben ist? Nun ja, man weist einfach neue Wildschutzzonen aus. Wer diese trotzdem betritt, riskiert eine Anzeige. "Es fehlt uns in Oberbayern einfach an Fläche", sagt Händel. Ausweichen über die Grenze nach Österreich sei keine Option, wenn, wie aktuell, Tirol, Vorarlberg und das Land Salzburg als Risikogebiete gelten. Außerdem boome ja nicht nur das Tourengehen. Händel erwartet auch mehr Schneeschuhgeher und Winterwanderer. Viele davon seien unerfahren, ihnen fehle das alpine Basiswissen. Sie könnten die Lawinengefahr nicht richtig beurteilen. Der DAV will deshalb in den nächsten Wochen gezielt Tipps kommunizieren, die den Ausflug in die freie Wildbahn zum sicheren Genuss werden lassen. Im Fokus werde dabei auch eine nachhaltige Anreise stehen, um Staus auf den Zufahrtsstraßen und wildes Parken zu vermeiden. Soll heißen: lieber zwei oder drei Tage losziehen und im Tourengebiet übernachten, anstatt jeden Tag von der Stadt in die Berge zu pendeln. Zunächst für den November sind Übernachtungen aufgrund der jüngsten Corona-Maßnahmen sowieso nicht möglich – eine Verlängerung ist wahrscheinlich. Aber auch ohne die verschärften Regeln wäre ein Mehrtagestrip angesichts der schnell ausgebuchten Hütten des DAV schwierig. Schon im Sommer war es auf beliebten Häusern zu Engpässen gekommen, weil wegen strenger Hygiene- und Abstandsregeln viele Betten und Lager leer bleiben mussten. In der kalten Jahreszeit, wenn zum Essen nicht auf die Terrasse ausgewichen werden kann, dürfte es in den Schutzhütten noch enger werden – sollten sie wieder Übernachtungsgäste aufnehmen dürfen. Besonders schlaue Sportler würden sich deshalb gern in den unbewirtschafteten Winterräumen der AV-Hütten einquartieren, die stets offen sind. Doch Händel erteilt dieser Idee eine klare Absage: "Ohne Reservierung und Aufsicht lassen sich Abstands- und Hygieneregeln nicht überwachen. Der DAV hat sich deshalb diesen Winter gegen eine touristische Nutzung entschieden." Konkret heißt das: Die Winterräume bleiben offen für Notfälle, allerdings gibt es dort weder Decken noch Feuerholz. Geplante Übernachtungen seien definitiv nicht erlaubt. Es ist also gar nicht so einfach, das tägliche Pendeln zwischen Wohnort und Tourengebiet zu vermeiden. Das sagt auch Andreas Wüstefeld, Leiter von Tölzer Land Tourismus. Abgesehen von den momentanen Corona-Maßnahmen: "Wir würden ja gern mehrtägige Pakete für Tourengeher und andere Winterurlauber schnüren, inklusive Übernachtungs-Option. Aber uns fehlen schlicht die Kapazitäten, die Betten in Hotels und Pensionen." Außerdem sei es auch in normalen Zeiten gar nicht so einfach, Tagesgäste zum Bleiben zu bewegen. "Uns überholt das Thema", sagt Wüstefeld. "Vor zehn Jahren hätte ich gesagt, das lässt sich lösen. Jetzt kriegen wir das nur hin, wenn sich alle Touristiker in Oberbayern gemeinsam an einen Tisch setzen und Lenkungskonzepte erarbeiten, die nicht einzelnen Regionen den Schwarzen Peter zuschieben. Unsere eigenen Instrumente sind überschaubar, jenseits von Parkverboten und dem Ausweisen neuer Schutzzonen." "Wir machen einfach keine Werbung für Skitouren. Punkt." Andreas Wüstefeld, Leiter von Tölzer Land Tourismus. Bei Tourismus Oberbayern-München e.V. gab es jüngst diesen Runden Tisch. Allerdings kam wenig dabei heraus, außer einer Einigung darauf, Skitouren nicht aktiv zu bewerben. Tenor: Die Skitouristen kämen ohnehin, da könne man nichts machen. Cindy Peplinski, die PR-Referentin des Verbands, sagt dazu: "Die Einheimischen haben in Oberbayern eben eine starke Stimme." Mal wird über zu viele, dann wieder über zu wenige Gäste gejammert. Immerhin: Es gibt jetzt den "Ausflugsticker", der in Echtzeit darüber informiert, wo gerade wie viel Andrang herrscht. Peplinski sagt, die Website sei noch nicht perfekt, aber ein guter Anfang, um Besucherströme künftig besser zu lenken. Dennoch klingt das alles ein bisschen nach Kapitulation vor dem drohenden Ansturm. Wüstefeld, der Mann aus dem Tölzer Land, sagt: "Wir machen einfach keine Werbung für Skitouren und geben keine Routentipps. Punkt." Und fügt fast trotzig hinzu: "Wir brauchen einen Winter mit viel Schnee bis in tiefe Lagen. Dann verteilen sich die Leute besser." Dann schiebt er nach: "Viel Sonne wäre aber auch nicht schlecht. Denn dann trauen sich vielleicht doch viele in die Pistenreviere und kommen erst gar nicht auf die Idee, auf Skitouren umzusatteln." Wüstefeld verhehlt nicht, dass er sich etwas alleingelassen fühlt. Auch von der Skiindustrie, die mit dem Trendsport Tourengehen viel Umsatz mache, aber keinen rechten Plan habe, wo sich die vielen Neulinge austoben sollen. Etwas entspannter sieht die Situation Philipp Holz, Tourismusmanager der Zugspitz-Region: Erstens könne man den freien Naturraum nicht einfach zusperren. Zweitens sei nicht jeder klassische Pistenfahrer der geborene Tourer. "Dazu braucht es Kondition und Technik, die nicht jeder hat." Das gelte grundsätzlich auch für das Aufsteigen am Pistenrand in Skigebieten. Außerdem sei die Ausrüstung teuer, das beim Skipass gesparte Geld amortisiere sich erst nach Jahren. Trotzdem hat auch Holz – bevor die Corona-Maßnahmen verschärft wurden – für diesen Winter einen Ansturm erwartet: "Das liegt im Trend, ganz klar. Einsteiger sollten aber einen Kurs buchen." Oder eben nur in der eigenen Komfortzone unterwegs sein. Das gelte auch für Schneeschuhgeher und Winterwanderer, bei denen Holz ebenfalls ein Plus erwartet. "Am besten, man bleibt auf geräumten Wegen und ausgewiesenen Routen." Denn weiter oben sei die Lawinengefahr ähnlich hoch wie beim Tourengehen. Keine Lawinen drohen beim Tourengehen am Pistenrand. Vielen Betreibern von Skigebieten sind die "Aufsteiger" jedoch per se ein Dorn im Auge, nicht erst seit Corona. Im Classic-Gebiet von Garmisch hatte man sich nach langen Diskussionen auf einen Kompromiss geeinigt: Es gibt eine separate Aufstiegsspur, jeden Dienstag und Donnerstag ist Hüttenabend für Tourengeher auf der beliebten Drehmöser 9, die den Bayerischen Zugspitzbahnen gehört. Ob es diese Veranstaltungen, die nicht nur ein sportliches, sondern vor allem auch ein soziales Event mit dreistelligen Besucherzahlen sind, diesen Winter überhaupt geben wird, ist noch offen, sagt Verena Altenhofen von den Zugspitzbahnen. Immerhin: Die Aufstiegsspur bleibe bestehen, und eine geplante happige Parkgebühr für Tourengeher an der Hausbergbahn sei, zumindest für diesen Winter, vom Tisch. Trotzdem werden sich die Drehmöser-9-Freunde ihren Tourenspaß nicht vermiesen lassen. Entweder fahren sie dann in andere Skigebiete, um zu ihrem Abend-Workout zu kommen. Oder sie weichen tatsächlich in die freie Wildbahn aus. Wo es dann noch enger wird. Das bekannte Motto der Pulverschnee-Fraktion "No Friends on Powder Days!" (Bei Pulverschnee ist sich jeder selbst der Nächste) könnte diesen Winter ganz neue Aktualität erlangen. 

16/11/2020 - 19/11/2020 Ein windiger und auch regnerischer Wochenstart verhinderte schon mal das Fliegen, aber einer Dundeetour zum Lech stand nichts im Wege. Hier riss sogar die Wolkendecke auf und die Sonne zauberte ein herrliches Licht in die malerische Landschaft. Am Dienstag war es schon deutlich ruhiger und so konnte ich zum Weststart aufsteigen. Ein mehr als sonniges und stimmiges Erlebnis bis ich am Auslegeplatz ankam. Schnell packte ich meinen Flügel aus und war in wenigen Schritten in der Luft, kreiste genüsslich über dem weiten Tal bis ich schließlich unmittelbar beim Parkplatz landete. Schnell zusammen gelegt und Heim zu Dundee, mit dem ich dann in einer herrlichen Abendstimmung über die Westseite zum Kienberg aufstieg. Wälzeln und rumkugeln, bei einer gewaltigen Aussicht war die Devise und so waren wir mit dem Tag mehr als zufrieden. Der Mittwoch wurde zum absoluten Megawahnsinnstag und da war es klar ein walk and fly durchzuziehen. Über die eisige Schlucht, mit den spektakulären Wasserfällen stieg ich zur sonnigen Alm auf. Der Ausblick schier grenzenlos und unmittelbar vor dem Gipfelkreuz legte ich meinen Flügel aus. Wenige Schritte und ich war in der Luft, flog über die Schlucht hinaus in das Vorland, zog meine Kreise bis ich schließlich unterhalb des Parkplatzes landete. Schnell zusammengepackt und weiter zu Dundee mit dem ich eine ebenso stimmige Tour in besten Sunsetstimmungen hinterhalb von Bernbeuren auf einem Höhenzug packte. Das Panorama ein einziges glühendes Bild und so war der Tag abgerundet, was auch dringend notwendig war, denn in der Arbeit kämpfte ich den ganzen Tag mit einem 500er Kunststoffkabel. Der Donnerstag brachte den Wetterwechsel mit Wind und Regen, aber im letzten Moment konnte ich nochmals Bilder einfangen die Ihres gleichen suchen. Vom Rosshauptner Skilift stieg ich zur Kapelle Maria Steinach https://gemeinde.rosshaupten.de/Kapelle-Maria-Steinach.geschichte12.0.html auf, bei der vorgelagert sogar eine schöne Mariengrotte zu finden ist. Weiter ging's über den steilen Kalvarienberg https://gemeinde.rosshaupten.de/Der-Kalvarienberg-von-Rosshaup.geschichte13.0.html, mit fantastischen Blicken zur aufgehenden Sonne auf den Kobus. Die letzte Kreuzstation auf den Gipfel mit der Grablegung Jesu, ein faszinierender Ort. Zuletzt ging es über den Kamm mit weiten Blicken in die Füssener Seen- und Berglandschaft zum Kircherl auf dem Gabis, wo auch die Bergstation des Skilifts steht. Böiger Seitenwind machte den Start spannend, aber ich ließ mir den kleinen, aber feinen Flug nicht nehmen und gleitete "verwegen, verweht" zur Talstation hinab. Schnell zusammen gepackt und ab zu Dundee, der sich freute da wir in den weiten Wäldern rund um den Teufelsbach eine herrliche Tour durchzogen. Das Wetter stellte sich nun endgültig auf Dauersiff um und wir waren froh wieder nach Hause zu können. Mal sehen was es da so an Schnee in den Hochlagen gibt, denn das Wochenende wird wieder mit Hochdruck schön, da muß doch was gehen. Somit wünsche ich Euch allen ein schönes und erholsames Wochenende!!!

13/11/2020 - 15/11/2020 Der Freitag brachte wie die ganze Woche zuvor einen Traumtag. Es wurde auch ziemlich warm und Baustellenmassig ging sich nochmals der SO Start aus. Stimmungen wie aus dem Bilderbuch, nur der Wind kam wieder seitlich, was mich aber nicht aufhalten konnte. Es folgte nach kurzen Startlauf mit Korrektur ein grandioser "Slide" hinaus in den Landebereich, wo ich soft aufsetzte. Schnell zusammen gepackt und zu Dundee gedüst, wo wir uns gleich auf den Weg in die Tuffsteinschlucht machten. Durch den Herbst gab es weniger Laub, was die Blicke in einen Seitenarm freigab und siehe da, hier fand sich eine weitere Kaskadenwand die nur so vor Tropfsteinen überladen war. Klar das wir dieses Neuland erkundeten ehe wir über die Hochflächen zum Ausgangspunkt zurückkehrten. Zuletzt stand eine Hader Netzbau Arbeit in Seefeld beim Ammersee an. Leider sah ich erst nachdem ich zusagte die Pläne und ahnte schreckliches. Klar das es noch schlimmer kam und wir in einem Chaos aus fehlerhafter Doku und verdrehten Adern endeten. In der Dunkelheit war Schluß um am Samstag wieder in der Dunkelheit weiter zu werkeln. Entnervt lösten wir aber irgendwie alle Probleme und kamen sogar soweit das die Kunden alle zum laufen kamen. Auf den letzten Drücker konnte ich unweit ein Neuland an einem ehemaligen Skilifthang erkunden. Ein kurzweiliger Aufstieg bei malerischen Sonnenschein brachte mich schnell zum herrlich flachen Startplatz. Ein freundlicher Wanderer versprach mir, den zuvor umgelegten Weidezaun wieder zu schließen und so stand sprichwörtlich einem Abflug nichts mehr im Wege. Leichter Rückenwind ließ mich satt Anlaufen bis ich abhob. Problemlos gleitete ich den feinen Hang hinab und hatte zuletzt genug Höhe um eine Starkstromleitung zu überfliegen. Wobei unterhalb Hader bereits zweifelte ob ich nicht doch hängen bleiben könnte. Aller Skepsis zum Trotz landete ich dann weit hinterhalb der Leitung und freute mich über die gelungene Aktion. Wenig später verging uns daß lachen gänzlich, denn die Polizei fuhr zu uns. Glücklicherweise maulten sie bloß über unsere geparkten Fahrzeuge im landwirtschaftlich freigegeben Feldweg. Den Schirm übersahen sie dabei mehr oder weniger und um weiteren Ärger zu ersparen machten wir uns von dannen. Wieder packte uns die Dunkelheit und ein langer Tag ging endlich zu Ende. Am Sonntag quälte ich mich aus dem Bett, aber dieser Traumtag mußte ausgenutzt werden und so fuhr ich entspannt über Kempten und Oberstaufen in den Westen der Allgäuer Berge. Auf dem selben Weg befanden sich Dietl und Olli, so daß wir bei ausreichend Abstand dasselbe Ziel ansteuerten. Klar dass ich einen sehr speziellen Steig auswählte, der mehrmals durch Gestrüpp und weitere Unverschämtheiten auffiel. Doch wir wurden belohnt durch blauen Himmel, strahlendem Sonnenschein und grandiosen Ausblicken in die Allgäuer Bergwelt. Über mehrere Almen erreichten wir den 1400m hohen Gipfel, der mit einer perfekten Startwiese auftrumpfte. Jetzt mußte ich noch schnell unseren (Wuisl) Oli von den Qualitäten des kleinen Landebereichs überzeugen und es konnte losgehen. Der Reihe nach hauten wir uns im Neulandgebiet hinaus und genossen einen Traumflug, geschützt vor dem später hereinbrechenden Föhn, mit fantastischen Panorama und so erreichten wir alle problemlos das kleine Wiesenstück am Wanderparkplatz, wo wir soft landeten. Immerhin bei über 6hpa eine geniale Aktion und so machten wir uns wieder auf den nach Hause Weg. Hier wartete schon ungeduldig Dundee auf mich und wir packten sogleich den Höhenzug zwischen Bernbeuren und Burggen an. Über eine herrlich aussichtsreiche Kammwanderung erreichten wir schließlich das kleine Bankerl und konnten grandiose Stimmungen einfangen. So war das Arbeitsintensive Wochenende doch noch sportlich perfekt genutzt und die neue Woche kann (Graus...) kommen. Am Montag wird schon mal eine Kaltfront durchmarschieren, aber danach schaut es gar nicht so schlecht aus und somit wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Start in die Arbeitswoche!!!  

09/11/2020 - 12/11/2020 Der Start in die Woche, auch wenn es mit der Arbeit wieder voll los ging, war erfreulich. Die Sonne strahlte von einem herrlich blauen Himmel herab und es war ein Traum da beim SO Flugbergerl ein kleines walk and fly zu absolvieren. Stimmungstechnisch vom Feinsten und so legte ich unmittelbar am Gipfelkreuz meinen Flügel aus. Wenige Schritte und ich war in der Luft, wo es sich erstaunlich gut gleiten ließ, denn es trug sensationell und so kam ich hoch über dem Landebereich an. Noch ein paar kleine Kreise und ich setzte soft beim Auto auf, packte zusammen und fuhr weiter zu Dundee, der schon ungeduldig wartete. Flott fuhren wir zum Weidensee und packten unsere klassische Runde an, die nicht mit herrlichen Motiven geizte. Dienstag, der 10.11.20....mein Purzeltag und da sollte doch was gehen, zumal das Wetter wieder bestens war. Baustellen weit östlich und so war der Blomberg ein nah gelegenes Ziel nach der Arbeit. Die Bahn durch den Lockdown außer Betrieb und so relativ einsam, was hier sonst eher ungewöhnlich wäre. Steil speedete ich durch die Skipiste, mit malerischen Ausblicken, flott zum Ostgipfel hinauf. Kaum Wind stand an als ich meinen Flügel am Gipfelkreuz auslegte. Ein Ruck, zwei Schritte und schon war ich in der Luft. Weit reichte der Blick in's Isartal bis zu den Felsbergen des Karwendels während ich Richtung Bad Tölz abdrehte um den Gipfel zu umrunden. Bald kam der Stallauer Weiher in's Visier und ich steuerte direkt den Landebereich an, kreiste noch über dem Campingplatz bis schließlich eine softe Landung am Windsack erfolgte. Schnell packte ich zusammen und machte mich mit meinem Geburtstagsflügerl im Gepäck auf den Heimweg. Hier wartete schon ungeduldig Dundee und wir erkundeten wenig später den oberen Flußverlauf des Teufelsbach, eine stimmige und mit vielen Motiven gesegnete Gegend. Zufrieden mit den Touren Tages machten wir uns auf den Rückweg nach Hause, wo noch eine Minifeier mit meiner hübschen Sofie anstand. Der Mittwoch punktete ebenfalls mit grandiosen Eindrücken und fantastischen Wolkenstimmungen. Schon am NO Skilifthang war es geradezu märchenhaft und so erreichte ich bei nahezu Nullwind den Startplatz. Flott ausgelegt, wenige Schritte und ich war in der Luft. Nach wenigen Metern trug es richtig gut, so daß ich einen herrlichen Flug mit weiten Blicken genießen konnte.Zuletzt kam ich hoch über den Landebereich an, zog noch einige Kreise ehe ich soft beim Auto landete. Schnell zusammengepackt und weiter zu Bube Dundee. Gemeinsam ging es dann in nicht minder faszinierender Stimmung zum Kienbergkircherl auf dem gleichnamigen Berg. Die Ausblicke sensationell, dazu wieder Wolkenstimmungen die fast schon als mystisch zu bezeichnen waren. Mehr als zufrieden mit den Erlebnissen des Tages marschierten wir zum Auto zurück und fuhren nach Hause. Am Donnerstag konnte ich ebenfalls komplett abräumen, obwohl starker Westwind vorhergesagt wurde. Knallhart stieg ich in atemberaubender Stimmung zum SO Startplatz auf. Legte den Schirm extrem schräg auf und wartete eine halbwegs ruhige Phase zwischen den Böen ab. Ein Schritt, korrigieren und raussliden, eine geniale Nummer und so arbeitete ich mich weit von den Leebaumreihen entfernt Richtung Landebereich hinab. Noch ein traumhafter Flug in meiner Geburtstagswoche, was wollte ich mehr und setzte soft am Auto auf. Unter Tags ein weiteres Highlight, denn ich arbeitete an meiner größten Muffe, ein XXL Monster auf einem 1000 Doppeladrigen Kabel....Wahnsinn! Zuletzt packte ich mit Dundee noch die feine Runde zum Waldsee an, wobei dort das Wasser ausgelassen war und eine Plantscheinlage eher zum Moorbad geworden wäre. Dennoch hatten wir unseren Spaß und konnten schöne Motive einfangen. Zufrieden kehrten wir zum Parkplatz zurück und fuhren die wenigen Meter nach Hause. Das nun folgende Wochenende schaut außerordentlich gut aus, aber ich habe mir einen Nebenjob bei Hadernetzbau eingebrockt, was auch mal sein muß, wobei ich dann dennoch irgendwie versuchen werde noch das eine oder andere Ausruckfenster zu generieren. Generell sollten wir alle noch das sonnige, warme Wetter ausnützen, denn am Montag kommt eine Kaltfront auf uns zu. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein sonniges, erholsames und erlebnisreiches Wochenende!!!     

06/11/2020 - 08/11/2020 Alle Flaggen auf Halbmast, denn der Urlaub neigt sich dem Ende zu (Buäääh....!!!). Dem zum Trotz ließ ich mir aber das Wochenende nicht kaputt machen, zumal es endlich mit Hochdruck sonnig wurde. Am Freitag war da allerdings in Tallagen nicht viel zu sehen und so machte ich mich mit meiner hübschen Sofie und Dundee auf den Weg zum Hochwildfeuerberg 1541m, seines Zeichens höchster Gipfel im Landkreis WM/SOG. War schon lange ein Wunschziel von Sofie, allerdings mit langen 750Hm verbunden. Im düsternen Nebel stiegen wir auf und ab ca. 1200m war es soweit, es begann ein traumhaftes Lichtspiel als sich die Sonne ihren Weg zu uns bannte. Was für Stimmungen und plötzlich waren wir im "Sommer" angekommen und marschierten motiviert weiter, während sich unter uns ein schier endloses Nebelmeer ausbreitete. Bald erreichten wir den Kamm der noch bezwungen werden wollte bis wir die letzten Meter zum altbekannten Gipfelkreuz stiegen. Das Panorama reichte von den Bayerischen Voralpen, über das Karwendel bis zur Zugspitze und schon genossen wir alle unsere wohlverdiente Gipfelbrotzeit in den warmen Strahlen der Sonne. Endlich Sonne und das war wahrlich eine Wohltat, aber alles hat halt sein Ende und so mußten wir schweren Herzens den herrlichen Fleck verlassen und wieder in die Düsterniss des Nebels absteigen. Geschafft, aber glücklich mit den Erlebnissen des Tages erreichten wir den Parkplatz und fuhren nach Hause. Am Samstag stellte sich endlich ein Wetter ein das sich sehen lassen konnte und das sprichwörtlich, denn es hatte keinen Nebel. Grund genug mit Oli in's Allgäu nach Hinterstein auszurücken wo schon gegen 9.00 Uhr Morgens die Hölle los war und der Parkplatz übervoll war. Mit Glück fanden wir ein Plätzchen und ich staunte nicht schlecht als ich ein Parkticket holen wollte.....10 Euro.....Hallo 10 Euro, ja geht's eigentlich überhaut noch? Der Gipfel der unverschämtheit und so ließ ich es darauf ankommen und marschierte mit Oli ohne "Lizenz zum Parken" los. Zunächst noch auf einem Karawanenpfad, der sich landschaftlich schön zu einer herrlich gelegenen Alm schlängelt, aber bald einsam in felsige Hochkare marschierend, die sonnige Stimmung einsaugend unserem Gipfel entgegen. Zuletzt verließen wir endgültig den Weg und kraxelten durch hart verbackenes Schrofengelände auf den mit Latschen bewachsenen Grat. Nach satten 1000Hm (Respekt an Oli der durch Schlechtwetter und Corona ein Trainingsdefizit aufholen muß) blickten wir in das Herz der Allgäuer Berge und stiegen wenige Meter zum vorgelagerten Gipfel mit seiner gigantischen Startwiese ab. Hammer, was für ein Gelände und völlig unbekannt, Flieger Neuland halt und schon legten wir bei perfekt anstehenden Wind unsere Flügel aus. Der Start völlig problemlos und schon waren wir in der Luft über dem Hintersteiner Tal. Es trug uns sensationell über die riesige Wiesenfläche hinaus und wir kamen hoch über den Landebereichen angeflogen. Rundherum felsige Gipfelgestalten, dazu strahlend blauer Himmel, was wollten wir mehr und schon drehten wir genüßlich unsere Runden. Zuletzt setzten wir soft, bzw. etwas flott (Oli - Ha! Ha!) auf und packten unsere Schirme zusammen. Ich lief schon mal und holte das Auto, dabei war uns das Glück hold, denn wir hatten kein Ticket. Mehr als zufrieden mit einer Neulandtour im Gepäck fuhren wir nach Hause. Der Tag war aber noch lange nicht zu Ende, denn gemeinsam mit meiner hübschen Sofie, Haderair, Flo und Dundee ging's noch zum West Skihang, wo wir noch ein kleines walk and fly abmarschierten. Kleine Flügerl (Flo besonders kurz....Ha! Ha!), Sonnenschein, ein Mordsspaß und eine Dundeerunde über den Höhenzug, so daß auch dieser Tag mehr als genial abgerundet war. Am Sonntag schaute es ähnlich aus und die Windwerte sollten moderat, also schwach aus NW anstehen. Grund genug mit Haderair und Flo auf walk and fly zum Tiroler Stadl bei Pfronten auszurücken. Tapfer kämpften sich die beiden zur malerischen Hütte am Ende der Skipiste empor, wo uns nicht nur ein herrlicher Blick empfing, sondern auch Rückenwind. Dennoch legten wir unsere Flügel aus, aber es wurde nicht besser, sondern schlimmer, denn mittlerweile böete es föhnartig aus SW in den Startplatz hinein und es rollte unsere Schirme bereits auf. An einen Start war nicht zu denken und so verging eine ganze Weile bis wir unsere Fluggeräte zusammen packten und etwas abstiegen. Etwas unterhalb wurde es besser und Manu, wie auch ich legten in der schmalen Skipiste aus. Flo war das etwas zu haarig und Er stieg lieber weiter zu Fuß ab. Währenddessen hoben wir ab und konnten doch noch einen feinen Flug über Pfronten mit Blick auf den Säuling einsacken. Am Landeplatz kam Flo zu uns und war dennoch zufrieden, hatte Er doch für seine Verhältnisse eine seiner größten Bergtouren gepackt. Im Anschluß marschierte ich dann noch mit Dundee in die sprudelnde Kronbachschlucht und wir kraxelten von einer Kaskade auf die andere. Klar das ich noch eine Plantscheinlage (Yeaaahhh...irre halt - Ha! Ha!) einlegte und somit noch Sommerfeeling aufkam. Nun folgt eine am Alpenrand womöglich brauchbare, oft sonnige Woche, allerdings wieder Arbeitswoche (Buäääh!), aber es ist wie es ist und somit wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Start in die kommenden Tage!!!   

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© Norbert Hofmann