Lebe Deinen Traum....              ....denn Du lebst nur einmal!

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Neuigkeiten

Bild des Monats

Das grandiose Höhlenbild in der tiefen Dunkelheit der Lohrerhöhle im Faulenbachtal konnte Adrian Götzger ablichten.

Produkt des Monats

GURTZEUG PALETTE/2021 FARBEN

Unsere Gurtzeug-Palette wird in Teilen mit neuen frischen Farben dieses Jahr erweitert. DELIGHT 3, EVO LITE, PIXAIR 2, RADICAL 3 und das neue EVEREST 3 kommen jetzt in den neuen Farben. Es werden eine gewisse Zeit parallel, die bisherige und die neue Farbe, im Angebot sein, bis die alten Farben langsam beendet werden.

Bei mir im Supair Shop erthältlich!

 

Weitere Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten https://www.supair.com/de.

Servus miteinander!

18/06/2021 - 20/06/2021 Das Wochenende startete wie gewünscht mit einem geschmeidigen walk and fly am Skilifthang in Halblech. Einem malerischen Aufstieg folgte das auslegen im "Gestrüpp" des überwucherten Startplatzes. Der Wind stand schwach an und ich konnte geradeso noch über den Zaun hinaus starten. Mit Blick auf die Füssener Seenplatte und den dahinter liegenden Tannheimer Bergen gleitete ich in das Alpenvorland hinaus, drehte einige Runden bis ich sanft in Partkplatznähe aufsetzte. Schnell packte ich zusammen und machte mich auf den nach Hauseweg. Hier ging es dann gleich bei einer mittlerweile unangenehmen Hitze von weit über 35° mit meiner hübschen Sofie und Dundee zum blumenreichen Bodenlosensee. Nach einer Umrundung begann das plantschen, so daß wir alle unsere mehr als verdiente Abkühlung bekamen. Am Samstag war es dann soweit, denn mit Adrian und Dundee ging es noch einmal auf Skitour in die Lechtaler. Kaum zu glauben Mitte Juni, aber bei Zürs ging es immer noch oder besser gesagt die Webcams versprachen es uns. Flott fuhren wir über Reutte, Warth und Lech nach Zürs wo wir uns am kostenlosen Parkplatz an der Trittkopfbahn zum Start rüsteten. Adrian präsentierte stolz sein "Klapphandy" oder besser gesagt die Verwandlung dessen, denn Er legte geistig verwirrt (Ha! Ha!) sein Handy optimal an den Schlitz der geöffneten Heck Klappe meines Dusters und nachdem ich Dundee heraus geholt hatte schloß ich diese natürlich. Im Endeffekt wanderte das Handy genau in den Knickbereich und wurde heftigst gefaltet, aber nach einem ächzenden Schrei (Aaaaahhhrrggghhhhh!!!!) von Adrian stellte dieser fest das es immer noch funktionierte und Er es sogar wieder gerade biegen konnte. Nach diesem fulminanten Start marschierten wir los oder besser gesagt wir versuchten es, denn Adrian mußte nochmals zum Auto zurück joggen, Er hatte seine Felle vergessen (Ha! Ha!). Nach den ganzen kleinen spaßigen Ärgernissen konnten wir endlich die ersten gut 100Hm Ski tragen hinter uns bringen und hinterhalb einer Felswand die Ski anschnallen. Was zunächst nach Null Schnee aussah entpuppte sich hinter der nächsten Geländekante als pure Winterlandschaft und so stiegen wir in einem genialen, tief weißen Hochkar unmittelbar auf unser Gipfelziel, dem Trittkopf 2720m zu. Problemlos zogen wir unsere Spur im immer steiler werdenden Kar empor, während sich hinter uns die Felsgestalten des Lechquellengebirges um die Wildgrubenspitze aufbauten. An einem Abbruch endete unser Kar und wir querten nach links Richtung Trittkopfbahnstation hinüber. Selbst hier fand sich ein durchgehender Schneestreifen der uns diese heikle Passage optimal bewältigen ließ. Bevor wir die Bergstation direkt erreichten bogen wir wieder rechts ab um ein weiteres, kleineres Traumkar Richtung Grat zu begehen. Hier wurde es nochmals ordentlich steil und ich hatte alle Mühe Dundee zu halten, da der auf der Jagd nach Murmeltieren war (Ha! Ha!). Zuletzt zogen wir unsere Spur bis auf wenige Meter unter dem Grat ca.2600m und legten unser Skidepot an. Nun galt es zu Fuß die letzten Meter zu begehen, was am aperen Grat, mit gewaltigen Wächten auf der Ostseite gut gelang. Der Blick reichte nun hinüber zur wilden Roggspitze und der Valluga, was wahrlich ein alpines Ambiente war. Zügig kraxelten wir die letzten Meter zum Gipfelkreuz das auf einem sehr schmalen Felsen am höchsten Punkt stand. Der Lohn wurde ein weites Panorama, das zwar etwas dunstig war, aber sonst weit in die Zentralalpen reichte. Ebenso faszinierte der Tiefblick nach St. Anton am Arlberg und so genoßen wir unseren Gipfelerfolg aus vollen Zügen. Noch eine kleine Brotzeit mit Adrians Erdbeeren und ein Schläfchen auf 2720m bei herrlich angenehmen Temperaturen und schon waren wir mehr als glücklich. Mittendrin ein halbes Erdbeben, zumindest gefühlt als eine Wächte tosend in das südlich gelegene Tal hinab krachte. Wenig später liefen wir die wenigen Meter zum Skidepot zurück und wurden mit einer grandiosen Firnabfahrt vom aller Besten verwöhnt. Mit vollem Schwung rauschten wir die riesigen Kare hinab und Dundee gab wieder einmal alles. Mitte Juni noch solche Traumabfahrten, schier unglaublich und so kurvten wir bis zum letzten Schneerest wenige Meter oberhalb von Zürs. Im Anschluß noch die  wenigen Meter zum Parkplatz hinab gelaufen und schon ging's wieder nach Hause. Nach dieser Hammertour ließen es wir natürlich ruhig angehen, was in einer Badetour mit meiner hübschen Sofie zum Bodenlosensee, mit anschließenden Biergartenbesuch endete. Am Sonntag marschierte ich völlig entspannt mit Dundee in den Eulenwald bei Steingaden. Hier lagen laut Karte noch einige Waldseen die wir noch nicht kannten und die Runde wurde ein voller Erfolg. Wir fanden nicht nur zahlreiche bunte Blumen, sondern auch herrliche Gewässer, die lieblich versteckt in den Wäldern lagen. An mehreren Stellen lässt es sich hier hervorragend plantschen, was ich mit Dundee mehr als ausgiebig nutzte. Nun kann die neue Woche kommen, auch wenn die Gewittertechnisch eher ausgelastet ist als die letzte. Das Fliegen wird sicher nicht so einfach laufen und vermutlich auf der Strecke bleiben, aber egal, wir wissen ja alle das irgendwas immer geht und in diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen entschleunigten Start in die neue Arbeitswoche!!!

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© Norbert Hofmann