Lebe Deinen Traum....                 ....denn Du lebst nur einmal!

Norbert Hofmann

Der "Macher" von der Plattform megaextremesport. Ein Leben für den Bergsport seit Kindesalter.

Expeditionen

Meine Touren zu den Bergen dieser Welt auf den zahlreichen Kontinenten dieses Planeten.

Skitouren

Die Königsdisziplin unter den Alpinisten. Im herrlichsten Weiß, einsam seine Spuren ziehen.

Walk and fly

Die Leidenschaft Berge mit Fliegen zu verbinden, ein niemals enden wollender Traum.

Neuigkeiten 

Wer unten aufgeführte Neuigkeiten per Email (Hohe Auflösung!) bekommen möchte muß einfach nur unter Kontakt eine Nachricht mit Kennwort "megaextremesport news" senden! Weiter zurück liegende Nachrichten findet Ihr im Archiv!

Bild des Monats

Das Novemberbild konnte meine hübsche Sofie in unserem Elbaurlaub, wo ich im Landeanflug in den herrlichen Strand von Nisportino war, mehr als grandios ablichten.

Produkt des Monats

SUPAIR und GRADIENT

sind beim Super Paragliding Testival in Kössen dabei.

 http://supair-gradient.de/

Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten und unter https://www.megaextremesport.de!  

Servus miteinander!

11/11/2019 - 14/11/2019 Die Woche ging schon einmal gut an, zumindest Wettertechnisch, denn am Montag war es doch glatt noch richtig schön. Der Föhn machte es möglich, doch dies nützte mir nichts, weil es in der Arbeit drunter und drüber ging, so daß so gar die sonst übliche Dundeetour von meiner hübschen Sofie übernommen wurde. Der Dienstag schaute nicht besser aus, aber immerhin knackte ich noch ein kleines walk and fly am Skilifthang. Es tröpfelte ab und zu, der Wind kam auch von hinten und so lief ich mehr als beherzt an um abzuheben. Nach kurzen saufen war ich dann doch in der Luft über der Talstation und zog meine Kreise bis ich sanft vor dem geparkten Auto landete. Schnell noch zusammengepackt und Heim zu Dundee, wo wir gleich weiter Richtung Elbsee fuhren um mein Auto, der nun einen frischen Tüv hatte (war eigentlich im März fällig.....ups...Ha! Ha!). In der totalen Finsternis drehten wir noch eine gemütliche Runde zur kleinen Kapelle und Dundee konnte eine Phase im Dauerwälzeln einlegen. Die Entschädigung kam dann am Mittwoch, den über Nacht fiel Schnee bis in tiefere Lagen und somit hatte ich den doppelten Vorteil: Früh Schluß in der Arbeit und ab zur ersten Skitour in der Saison 19/20. Gemeinsam mit Dundee fuhr ich gleich nach Jungholz und wir stiegen in der frisch verschneiten Skipiste mit der komplett neuen Ausrüstung auf. Dundee rastete natürlich komplett im frischen Schnee aus. Ich war erstaunt wie gut der ultraleichte Schuh am Fuß sitzt und konnte ohne Blasen, wie auch Druckstellen flott die oberste Liftstation erreichen. Die Sonne spitzte am kecken Sorgschrofen heraus und rundherum präsentierte sich eine herrliche Winterlandschaft. Es folgte die obligatorische Glühweinbrotzeit bei Kerzenschein. Dundee kugelte natürlich die meiste Zeit im Schnee umher, ist halt sein Element. Nach einer Weile stellten wir uns in den Abfahrtsmodus um und schon pflügten wir durch den Pulverschnee. Die Ski, Bindung und die Schuhe hielten was sie versprachen und ich war mehr als zufrieden. Zweimal legte es mich in den Schnee (Ha! Ha!), weil offenbar irgendein tiefgefrorener Maulwurfshügel unter dem frischen Schnee war. Viel zu schnell waren wir so wieder am Auto und traten mehr als zufrieden die Heimfahrt an. Am Donnerstag schaute es ähnlich aus, nur zeitlich war ich mit Dundee später dran als wir am Skilift in Halblech antraten. Kaum zu glauben aber wahr, auch hier lag noch genug Schnee um mit Ski aufsteigen zu können. In feinster Sunsetstimmung spurten wir die Piste empor bis zum obersten Lifthäuschen das sogar offen war, aber die Sonne scheinte ideal auf das Bänkchen davor, so daß wir es uns gleich darauf zur Glühweinbrotzeit gemütlich machten. Bald folgte die Abfahrt, die mich rassig und mit einem total ausflippenden Dundee zur Talstation hinab führte (Sturzfrei!). In der einbrechenden Dunkelheit machten wir uns zufrieden auf den nach Hauseweg. Nun folgt ein Föhndurchsetztes Wochenende, das am Sonntag wieder schwächelt. Da aber Schnee liegt ist das Wetter eigentlich egal, denn da geht immer was und so wünsche ich Euch allen ein erholsames, wie auch erlebnisreiches Wochenende!!!

08/11/2019 - 10/11/2019 Der Freitag mal mit unangenehmen Nebel, Regen und Wind. Da war es fast schon ein Wunder das ich am Skilifthang zum Start kam, denn tatsächlich konnte ich bei leicht tröpfelnden Verhältnissen, samt leichten Rückenwind mit wenigen Schritten mit meinem Montana 3 in die Luft kommen. Problemlos flog ich über die Alm und landete beim Auto, wo bereits die Landekontrolle schwanzwedelnd vorbei kam. Leider hatte ich heute nichts Hundemassigs dabei und so mußte ich ohne ein Gutti da zu lassen schweren Herzens den Heimweg antreten. Hier wartete schon ungeduldig Dundee und wir marschierten noch weit in die Wälder hinter halb des Wendelin, wo so eine Art keltische Siedlung aufgebaut war. Am Samstag sollte eigentlich schon mal rein garnichts gehen und vom angekündigten Schnee war auch nicht viel zu sehen. Skitour fiel somit schon mal aus, Fliegen? Mmmmh, die Berge im Nebel, dazu ziemlich starker Wind aus West. Also ab an den kleinen Skihang nördlich von Bernbeuren und als wir ankamen war hier bereits für den kommenden Winter alles aufgebaut. Keine Weidezäune im Weg, der Lift komplett startklar und bestückt, somit auch ideal für ein Flügerl. Flott stieg ich mit Dundee an der Lifttrasse auf und wir erreichten bald das obere Lifthäusl wo der Wind mit gut 30Km/h herein brach. Allerdings ohne Böen und dadurch perfekt konstant für Starkwindsoaren. Der Schirm blieb kaum liegen, aber mit einem leichten Zug stand er über mir und schon hob ich nahezu senkrecht ab. Langsam näherte ich mich steigend der Kante, hier ging's nochmal nach oben und ich drehte nach links ab. Problemlos konnte ich mehrmals die gesamte Hangkante bis zum Ort abfliegen, ehe ich beim Auto landete. Schnell den feuchten Schirm in's Auto verstaut und hinauf zum wartenden Dundee. Es folgte eine kurze Glühweinpause im Lifthäusl, das offen war. Die Krönung war dann der Stromanschluß, denn der war auch in betrieb und so konnte ich Heizlüfter, wie auch Radio einschalten. Es folgten einige kleinere Tassen Glühwein ehe wir über die weiten Wälder noch eine lange Runde marschierten und so Dundee auch voll auf seine Kosten kam. Am Sonntag hatte ich dann Geburtstag und da feierten wir mit Freunden kräftig hinein, so daß wir im Endeffekt Morgens gegen vier Uhr in's Bett gingen. Dennoch stand ich gegen 9 Uhr auf der Matte und funkte gleich Olli an, den mit Restalkohol sollte Er der walk and fly Fahrer werden. Es folgte das übliche, Olli war krank, was Ihn besonders gerne ereilt wenn Er mal fahren muß (Schmunzel...). Da es Sofie ähnlich wie mir ging mußte der traumhaft schöne Tag erst einmal warten und so fuhren wir erst am frühen Nachmittag los. Am Skilifthang in der Nähe vom Buchenberg ging dann doch was und der Aufstieg erfolgte in fantastischer, herbstlich bunter Stimmung. Im Schatten zeigte sich immer noch der Raureif der vergangenen Nacht. In einem Jägerstand mit perfekter Aussicht machten Sofie und Dundee es sich gemütlich während ich weiter die wenigen Meter zum Startplatz marschierte. Während in der Skipiste durch Weidevieh im Sommer alles abgemäht wird, ist der obere Bereich beim Lifthäusl, der durch einen Zaun geschützt wird eher ungepflegt. Zäune sind zwar weg, aber dafür hatte es hier ein unglaubliches Gestrüpp das ich mich nach Elba zurück versetzt fühlte. Nach ei bisschen zusammen trampeln konnte ich halbwegs auslegen und wagte einen Start, der prompt gelang und ich einen genial, sonnigen Flug ergatterte. Herrlich ruhig gleitete ich zum Landebereich hinab und setzte soft auf. Schnell zusammen gepackt, dann über die Skipiste zu Sofie und Dundee aufgestiegen. Somit doppelter Trainingseffekt und so stiegen wir gemeinsam zufrieden über den Anstiegsweg, der Forststrasse wieder ab. Nun folgt ein föhniger Montag, der aber ab Dienstag wieder von einem Tiefdruckgebiet abgelöst wird. Am Ende der Woche wird sich wieder Föhn einstellen und so sehen die Flugaussichten mal wieder mager aus, aber irgend etwas wird schon gehen. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen entspannten Start in diese herbstliche Arbeitswoche!!!

04/11/2019 - 07/11/2019 Wochenstart mit Föhn, eigentlich schon das Standartprogramm, aber noch megasonnig und so konnte ich doch glatt noch in einer Ostwindphase, woher die auch immer kam, bei Eisenberg zur Schloßbergalm aufsteigen. Immer noch blühen zahlreiche bunte Blumen in den Wiesen und verleugnen die Jahreszeit. Den Hintergrund bildeten die felsigen Tannheimer und die malerische Füssener Seenplatte. Nachdem ich im Sommer hier zuletzt vom Bauern zusammen gestaucht worden bin (zugelassenes Fluggebiet ohne Auflagen), https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=244 war es nun im Herbst egal. Kurzes Gras, keine Kühe mehr in den Wiesen und somit kein Problem. Unmittelbar unter der Schloßbergalm legte ich aus und der Wind kam satt aus O herein. So stand es auch in der Kachelmannprognose, denn meist hatte es böigen SW, doch für eine gute Stunde kam am Alpenrand ein Ostwind durch und der war hier ideal. Ein Schritt und ich war in der Luft, wurde dabei noch begeistert von einem Wanderpaar fotografiert und flog hoch über Eisenberg hinaus. Es trug sensationell gut, so daß mir der eigentlich kleine Berg einen richtig schönen, ausgedehnten Flug schenkte. Soft landete ich in Parkplatznähe, packte zusammen und fuhr gleich zu Dundee. Aus Westen überzog es sich rasend schnell, denn der Wind drehte wieder auf SW, doch mit Dundee gelang mir am Waldsee noch eine teilweise sonnige Runde, ehe es zu regnen begann. Am Dienstag schaute der Himmel wieder düster aus und es regnete wie aus Eimern den ganzen Tag lang. Mit Glück ergatterte ich mit Dundee am versteckten Bachlauf östlich von Bernbeuren eine trockene Phase und konnte eine mehr als stimmungsvolle Runde drehen. Am Mittwoch tat sich die Sonne deutlich schwer, aber ab und zu spitzte sie durch die Wolkendecke hindurch. Für ein walk and fly am Weststart langte es allemal. Im Aufstieg immer noch bunte Blümlein am Wegesrand und so erreichte ich bald den Aussichtsreichen Flecken um meinen Montana 3 auszulegen. Der Wind stand perfekt an und so war ich in wenigen Schritten in der Luft. Entspannt flog ich weite Kreise über das noch grüne Tal, während die höheren Berge rundherum schon weiß angezuckert waren. Die Landung soft und ohne "Jägerkontakt". Schnell noch zusammen gepackt und ab nach Hause zu Dundee, mit dem ich dann geschwind Richtung Weichberg marschierte. An der Kapelle boxte sich dann die Sonne richtig durch und ich fing geniale Abendstimmungen zur Belohnung ein. Immer wieder ein Erlebnis....unsere Hausberge! Am Donnerstag ein regelrechter Sommerabschied mit starken Föhn. Am geschützten Alpenrand, am Südoststartplatz ergatterte ich dann noch eine herrliche walk and fly Aktion, bei der noch zahlreiche Blumen im satten Grün der Almwiesen meinen Anstieg begleiteten. Der Wind stand am Gipfelkreuz perfekt an und so legte ich meinen Montana 3 mit Blick auf den Alpenbogen verzückt aus. Zwei Schritte und schon war ich in der bestens tragenden Luft. Genüsslich flog ich in das weite Tal hinaus und freute mich über diesen wohl letzten sommerlichen Tag. Soft landete ich unmittelbar beim Auto, packte schnell zusammen und fuhr gleich Heim zu Dundee. Der Abwechslung halber und da mein Auto zum Tüv mußte marschierten wir einen schön angelegten Wanderweg zu einer lieblichen Kapelle in der Nähe des Elbsees. Dabei überzog es sich langsam aus Westen und es deutete alles auf Wetterverschlechterung hin, der Schnee wird nun wohl kommen. Es wird wohl Zeit für die Tourenski und somit wünsche ich Euch allen ein entspanntes und erholsames Wochenende!!!

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Norbert Hofmann