Lebe Deinen Traum....                 ....denn Du lebst nur einmal!

Norbert Hofmann

Der "Macher" von der Plattform megaextremesport. Ein Leben für den Bergsport seit Kindesalter.

Expeditionen

Meine Touren zu den Bergen dieser Welt auf den zahlreichen Kontinenten dieses Planeten.

Skitouren

Die Königsdisziplin unter den Alpinisten. Im herrlichsten Weiß, einsam seine Spuren ziehen.

Walk and fly

Die Leidenschaft Berge mit Fliegen zu verbinden, ein niemals enden wollender Traum

Neuigkeiten 

Wer unten aufgeführte Neuigkeiten per Email (Hohe Auflösung!) bekommen möchte muß einfach nur unter Kontakt eine Nachricht mit Kennwort "megaextremesport news" senden! Weiter zurück liegende Nachrichten findet Ihr im Archiv!

Bild des Monats

Das Julibild kommt von Spezl Dietl, der Dundee und mich voller Elan beim Aufstieg zum Kapf bei Oberstaufen ablichten konnte.

Produkt des Monats

SUPAIR PILOTENHELM

Der neue Helm PILOT von SUPAIR wurde speziell für das Paragliden entwickelt. Er ist gemustert, komfortabel und sehr leicht. Die Pilotenflughelme erfüllen die die Anforderungen der europäischen Norm EN966 : 2012 + A1 : 2012 und die EU-Richtlinie EU / 89/686 / EWG des Rates (siehe CE Kennzeichnung). Die Flughelme PILOT entsprechen der Kategorie 2 EPI. 

Größen : One size only (Grösseneinstellung von 54 bis 59 cm), Gewicht : 380g, Farben : Petrol Green – Dark Blue – Black

Bei mir im Shop erthältlich!

Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten https://www.supair.com/de/produit/pilot-helm/.

und unter https://www.megaextremesport.de/shop/supair/!

Servus miteinander!

06/07/2020 - 09/07/2020 Ein faszinierender Montag läutete die Woche ein, denn eigentlich hatte ich kaum Hoffnung bei den miserablen Prognosen und schon am Morgen fegte ein böiger Westwind vor unserer Haustüre. Allerdings fand sich am Buchenberg (Magic 3) ein Fenster mit strahlend blauen Himmel und Sonnenschein. Die Windmessanlage meldete kaum oder schwachen SW mit 4 Km/h und ich dachte mir das gibt's doch nicht, während am Blomberg Böen über 40 Km/h durchbrausten. Egal, Gelegenheit macht Flüge und schon stieg ich flott in malerischer Stimmung zum altbekannten Startplatz auf. Weit reichte der Blick in die Ammergauer Bergwelt und über die Füssener Seenplatte als ich meinen Schirm auslegte. Zwischen leichten Böen aus SW gab es immer wieder Nullwindphasen und genau in so einer zog ich auf. Schon war ich in der Luft und genoß meinen Flug als Alleinstellungsmerkmal. Nach einer soften Landung beim Auto legte ich schnell zusammen und machte mich auf den Weg zu Dundee, der schon wie üblich ungeduldig wartete. Natürlich ging's wieder zu einem Gewässer, besser gesagt dem einsamen Doldensee, wo wir logischerweise eine Plantschrunde einlegten und somit mehr als zufrieden waren. Der Dienstag zog ebenfalls eine Schönwetteraktion an Land und schon fand ich mich beim Aufstieg zum guten, alten Hörnle (Magic 3) wieder. Der Wind blies ordentlich aus Ost herein und oberhalb des Bergwachthüttenstartplatzes standen noch zwei Kühe, was mich gleich hier auslegen ließ. Ein Schritt und schon war ich in der Luft, konnte sogar soaren und genoß den Blick auf den Staffelsee und Bad Kohlgrub. Im Landebereich mußte ich kurzzeitig sogar den Beschleuniger einsetzen um nicht nach Saulgrub geschoben zu werden, aber letztlich setzte ich sanft exakt am Windsack auf, legte zusammen und fuhr gleich Heim zu Dundee. Bei der Wärme war es klar, wir flüchteten in die kühlen Wälder beim Geldloch, unserer versteckten Nagelfluhöhle. Nach einer Rundtour durch die Wasserfallkaskaden, einem Besuch der Höhle und einer Plantschaktion, kehrten wir zufrieden wieder zum Auto zurück. Am Donnerstag wurde es schon deutlich windiger, aber dieser kam satt aus W und so bot sich der elegante Weststartplatz mal wieder an. Flott stieg ich auf und genoß die herrliche Stimmung aus vollen Zügen. Entspannt legte ich meinen Flügel aus und war in wenigen Schritten in der Luft, wo es erstaunlich gut trug. Problemlos steuerte ich den Landeplatz an und setzte in einer frisch gemähten Wiese auf. Am Rand arbeite ein Gemeindearbeiter mit einem Handmäher und führte sich gleich auf wie Sau. Ein Schwall an Beleidigungen unter der Gürtellinie fiel, ehe ich dem ganzen ein Ende setzte und von dannen zog. Mit manchen Figuren stimmt wirklich was nicht, aber egal ich fuhr Heim zu Dundee und wir packten bei der Hitze gleich die herrliche Runde zum Weidensee an. Nach der üblichen Umrundung plantschten wir ausgiebig und ließen den Tag ausklingen. Der Donnerstag sollte nochmals windiger werden, aber auch da fand ich das optimale Fenster um ein Flügerl am SO Start abzugrasen. Bei herrlichster Stimmung stieg ich auf, legte unter der Beobachtung von Kühen aus und war nach wenigen Schritten in der Luft. Sanft gleitete ich unter den Strahlen der wärmenden Sonne und den dunkelblauen Himmel zum Landebereich hinab. Nach einer soften Landung schnell zusammen gepackt und Heim zu Dundee gefahren. Nachdem es immer heißer wurde packten wir die am Ortsrand gelegene, kaum bekannte Tuffsteinschlucht an. Das glasklare Wasser hier ist immer noch besonders frisch, denn alles andere kühlt nicht mehr ab und so marschierten wir von Kaskade zu Kaskade und plantschten natürlich zwischendurch so richtig. Über die aussichtsreiche Hochebene kehrten wir zum Ausgangspunkt zurück und wir fuhren zufrieden nach Hause. Nun folgt ein heißer Freitag der im Nachmittag sich mit schweren Unwettern verabschiedet und am Wochenende bleibt uns zumindest ein sonniger Sonntag, denn der Samstag versinkt im Regen. Egal wie es auch kommt, ich wünsche Euch ein erholsames und erlebnisreiches Wochenende!!!

03/07/2020 - 05/07/2020 Am Freitag schaute es schon einmal ordentlich düster aus und es regnete immer wieder. Mit viel Glück konnte ich dennoch an der Alm ein kleines, trockenes Flugfenster ergattern, allerdings war der Aufstieg im Buschwerk ähnlich wie im Regen, denn alles war tropfnass. Ebenso kam ich dann am Startplatz bei Nullwind an, die Kühe im linken Teil des Feldes und so legte ich unbemerkt aus. Wenige Schritte und ich war in der Luft, überflog die erste Baumreihe, so daß ich gemütlich über der Alm kreiste. Problemlos setzte ich beim Parkplatz zur Landung an, setzte soft aus, packte zusammen und fuhr gleich zu Dundee. Das Wetter besserte sich etwas und wir umrundeten den Dachssee, wo ich eine Reihe herrlicher Bilder machen konnte. Zuletzt badeten wir ausgiebig im kühlen Nass und ließen den Tag gemütlich ausklingen. Am Samstag stellte sich wieder das Wetter um, aber nur langsam, doch dennoch war es die bessere Wahl, denn am Sonntag sollten die Windstärken wieder ordentlich zunehmen und da hätten wir in isolierten Seitentälern der Lechtaler an der Tauberspitze 2298m, unserem Wunschziel, nichts mehr verloren. Also traf ich mich mit Frank und Olli um halb sechs in Buching, während Reiner bereits Richtung Stanzach selber fuhr. Über Reutte war der kleine Ort bald erreicht, ein Auto blieb unten während wir mit Frank seinem Nuggetschmiede Traumgerät die verwinkelte Straße Richtung Namlos hinauf fuhren. Am Eingang zum Schafkar parkten wir und legten gleich los. Während hier im Winter Skitourenkarawanen Richtung Elmer Muttekopf unterwegs sind ist hier im Sommer garnichts los und von einem Weg ganz zu schweigen. Spannend mußten wir mehrmals den Wasserfall überqueren, uns durchs Latschengewirr einen Weg in das Kar suchen ehe es auf einer endlosen Schotterreiße Richtung Steilstufe ging. Das Wetter war besser als erwartet, frei Sicht und nur noch hohe Wolkenfelder der Restfeuchte des Vortages. An der Steilstufe galt es schon einmal eine ausgesetzte Kletterstelle I-II zu überwinden um die darüber liegenden steilen Wiesen zu erreichen. Weglos durch das tropfnasse Steilgras, klar das wir alle nasse Socken hatten. Mühsam erreichten wir den Moränensattel im Kar, wo ein kleines Schäferhütterl steht und zum ersten mal der gigantische Hang zu unserem Startplatz in Sicht rückt. Dieser Abschnitt hatte es dann nochmal so richtig in sich, denn er schien kein Ende zu nehmen, aber der Lohn diesen unglaublichen Fleck zu erreichen war jede Anstrengung wert. Wahrscheinlich sah diese Rampe noch nie einen Gleitschirm und so war die Freude groß als wir diesen spektakulären Startplatz zum ersten mal sahen. Olli und Frank legten gleich aus während Reiner und ich noch die bröslige Kletterei I-II zum Gipfelkreuz in Angriff nahmen. Herrlich ausgesetzt leitet diese über mehre Felszacken und eine Rinne zum selten besuchten Gipfel. Laut Buch 2020 zwei Eintragungen, was Bände spricht und meine Tourenauswahl nur bestätigt. Vorsichtig kletterten wir wieder zurück und ich erreichte den Startplatz gerade zur rechten Zeit um noch den Abflug von Frank und Olli zu filmen. Was für ein Startgelände, welche dramatische Felskulisse für einen Flug und so machte auch ich mich an den Start und war nach wenigen Schritten in der Luft, während hinter mir noch Reiner auslegte. Der erste Hammerflug 2020, denn mit Corona und den oftmals wirren Wetterverhältnissen lässt sich solch ein anspruchsvolles Unternehmen nicht durchziehen. Alle vier konnten wir problemlos den weiten Flugweg in's Lechtal packen und soft bei Stanzach auf einer abgemähten Wiese landen. Reiner fuhr schnell mit Frank noch dessen Wohnmobil am Schafkar abholen und schon konnten wir unser Landebier genießen. Ein tag der wieder in die Geschichte eingeht und in Erinnerung bleiben wird. nach der nach Hausefahrt packte ich gleich Dundee in's Auto und wir drehten eine angenehme Runde zum Doldensee, denn Dundee war es sowieso wieder zu warm. Am Sonntag kam es dann wie ich es ahnte, es war zwar schön, aber windig und ich freute mich ungemein die Tour am Vortag durchgezogen zu haben. In Haus und garten gab es viel zu tun und so marschierte ich am Nachmittag entspannt mit Dundee in die kühle Kronbachschlucht, die immer ein Erlebnis ist. Angenehm kühl, saftig grün, mit gurgelnden Wasser an allen Ecken und Enden. Natürlich bauten wir eine Plantscheinlage ein und kehrten oberhalb der Schlucht über die weiten Wiesen zum Ausgangspunkt zurück. Nun folgt ein durchwachsener Montag, ehe ab Dienstag wieder Hochdruck ansteht und sicherlich die eine oder andere Tour generiert. Auf alle Fälle wünsche ich Euch einen angenehmen Start in die neue Arbeitswoche!!!  

29/06/2020 - 02/07/2020 Die Woche begann mit Dauerregen und das so stark das wir in der Arbeit nichts machen konnten. Zeit genug für unseren Badausbau und zumindest in einem halbwegs trockenen Fenster mit kleinen, blauen Sonnenlichtblicken konnte ich mit Dundee eine Runde an der Litzauer Schleife drehen. Das ganze über eine neue, landschaftlich sensationelle Route und schon kamen wir beide auf unsere Kosten. Im Anschluß noch den Obi in Schongau eingebaut und schon war alles perfekt genutzt. Der Dienstag schlug ebenfalls mit Kaiserwetter zu und schon befand ich mich am Weg zum Buchenberg (einer der Magic 3). Der Aufstieg extrem stimmig und der Uhrzeit entsprechend einsam. Am Startplatz ordentlicher Nordwind und so war ich nach wenigen Schritten in der Luft und konnte sogar über der Füssener Seenplatte genüsslich soaren. Nach einer sanften Landung ging's gleich weiter zu Dundee, mit dem ich dann entspannt Richtung Doldensee aufbrach, wo auch keine Menschenseele zu finden war und wir so in aller Ruhe plantschen konnten. Am Mittwoch ein weiterer Traumtag der mich schnell zum Weststart aufbrechen ließ. Ein malerischer Anstieg führte mich zum einsamen Startplatz, wo der Wind leicht aus West anstand und ich nach dem auslegen schnell abheben konnte. Es folgte der übliche Genußflug vor den Ammergauer Felspitzen ehe ich sanft am Auto landete. Schnell eingepackt und weiter zu Dundee der es kaum erwarten konnte "notzuwassern", denn es war wieder heiß ohne Ende, so daß unsere Plantschtour rund um den Weidensee führte. Herrlich ausgiebig ruderten wir im kühlen Nass umher. Der Donnerstag brachte Regenwetter, aber ich fand am Skilifthang doch noch ein Fenster um trockenen Fußes ein walk and fly durchzuziehen. Problemlos erreichte ich den kleinen Startplatz in der erweiterten Skipiste, legte schnell aus und war vor weiteren Regenfällen in der Luft. Sanft gleitete ich über dem Tal und landete zuletzt soft beim Auto. Schnell Heim zu Dundee und ab zum Bodenlosensee, den wir wie üblich umrundeten und eine Plantscheinlage einleiteten. Die Gewitter streiften uns nur brummelnd, richteten aber weiter östlich in Garmisch und Tölz erheblichen Schaden an. Nun scheint nach einem durchwachsenen Freitag doch glatt ein Hochdruckwochenende auf uns zu zukommen, bevor am Montag schon die nächste Kaltfront hereinbricht. Vielleicht geht doch glatt mal eine größere Tour, aber mal sehen. Ich wünsche Euch allen auf alle Fälle ein erholsames und erlebnisreiches Sommerwochenende!!! 

26/06/2020 - 28/06/2020 Was für ein verrücktes Wetter und dann auch noch eine Hader Netzbau Aktion am Freitag. In Oy Mittelberg mußten wir einen Vodafone Funkmasten an das Glasfasernetz anschließen und es war klar das es mal wieder aus dem Ruder lief. Der tag wurde elendiglich lang, wobei noch arge Gewitterfronten hinzukamen, was das arbeiten auf einem Höhenzug im freien nicht einfacher machte. Dabei war es dann schon fast ein Wunder dass sich walk and fly Aktionen ausgingen. Zunächst fuhr ich zum Startplatz an der Kammereggalpe, wo ich gerade noch vor der Front ein Flügerl abgreifen konnte und zur "Strafe" beim anschließenden Aufstieg voll vom Platzregen und Gewitter erwischt wurde. Glücklicherweise konnte ich auch mit Manuel "Haderair" ein weiteres präfrontales Flügerl rauskitzeln, wo Manu wie stets souverän einen Start nach Maß hinlegte. Danach wurde Er allerdings ordentlich vom Wind durchgerüttelt, aber es gelang Ihm eine perfekte Landung, während ich über Ihm noch ein Stückchen weiter gleitete und das Auto holte. Zum Glück ging meine hübsche Sofie mit Dundee eine feine Runde zum Roten Kreuz, weil ich nach dem langen Tag erst nach Acht Uhr Abends Heim kam. Am Samstag rückte ich dann gleich in der früh mit Dundee nach Marktoberdorf aus. Hier stoß Dietl zu uns hinzu und wir fuhren gemeinsam nach Oberstaufen um den Kapf zu besteigen. In völliger Einsamkeit marschierten wir zwischen malerischen Nagelfluhfelsen die Hänge empor und erreichten bald das Cafe am Gipfelsattel. Noch ein Stück Grat und wir erreichten den Startplatz mit seinen Windanzeigern. Flott legte ich aus, denn im Westen begann es schon wieder zu brodeln. Arg schräg kam der Wind herein und so mußte ich massiv unterlaufen, aber ich kam hinaus und genoß den herrlichen Flug aus vollen Zügen. Soft landete ich beim Auto, warf den Schirm auf die Rückbank und fuhr gleich zum Cafe hinauf. Schnell die wenigen Meter zu Dietl und den freudig wartenden Dundee gelaufen. Dietl hatte schon ausgelegt und hob gleich ab, während ich mit Dundee zum Auto hinab stieg. Kaum war Dietl gelandet begann es zu tröpfeln und wenig später waren wir mitten im Gewitter. Beim Heim fahren freuten wir uns wie Schnitzel über die gelungene Aktion. Am Sonntag schaute es ähnlich wie am Samstag aus, aber da ich mit meiner hübschen Sofie unser großes Bad ausbaue mußte auch mal ausschlafen vergönnt sein und so war ich mit Dundee erst später auf Tour. Nicht weit von Bernbeuren hatte ich Neuland entdeckt und wollte nach einem kurzen Aufstieg das Fluggebiet entjungfern. Irgendwie gelang es auch, aber nicht so wie gedacht, denn statt in das Tal hinab zu gleiten wurde ich vom Starkwind Rückwärts weggetragen und landete sozusagen fast einen Kilometer hinterhalb meines Startplatzes, was auch ein Erlebnis war. Dundee war dies egal, der freute sich über die anschließende Rundtour über die herrliche Hochfläche, ehe wir zufrieden nach Hause zurück fuhren. Nun folgen wohl etwas durchwachsene tage, aber auch da wird sich das eine oder andere Fenster für ein Flügerl finden lassen. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen schönen und entspannten Start in die neue Arbeitswoche!!!    

22/06/2020 - 25/06/2020 Der Montag kündigte den Wetterwechsel an, auch wenn sich noch einige Schauer untermogelten. Zum richtigen Zeitpunkt konnte ich am Weststart bei teilweise Sonne und blauen Himmel aufsteigen. Der Wind passte perfekt und so war ich nach wenigen Schritten in der Luft. Der Flug ruhig, stimmig und genußreich, genau wie es sein sollte. Der Landeplatz war bald erreicht, auch wenn er immer kleiner wird, denn die Kiesgrube "frißt" sich weiter tief in das Gelände. Soft setzte ich beim Auto auf und legte schnell zusammen. Im Anschluß fuhr ich gleich Heim zu Dundee und wir rückten zum Weidensee aus. Zuerst umrunden, dann plantschen, die ideale Kombi für die zunehmend warmen Temperaturen. Am Dienstag setzte sich der Hochdruck endgültig durch und es ergab sich Kaiserwetter. Klar das ich da am Skilifthang tätig wurde und zwischen den bunten Blumen zum Startplatz aufstieg. Der Wind stand perfekt aus NO an und nur die übliche Kuhherde stand im Weg, aber im richtigen Moment konnte ich mich hinaus mogeln. Es folgte ein feiner, aussichtsreicher Flug zum Parkplatz hinab an dem ich soft landete. Schnell noch zusammen gepackt und ab zu Dundee, der schon ungeduldig wartete. Da es mittlerweile schon unerbittlich heiß war gingen wir nochmals, allerdings über eine Alternativroute zum Weidensee und plantschten ausgiebig zum abkühlen. Am Mittwoch hatten wir ebenfalls traumhafte Wetterbedingungen und da ich in der Nähe von Bad Kohlgrub arbeitete mußte mal wieder das gute, alte Hörnle herhalten. Der Aufstieg flott und landschaftlich schön. Oben wie schon in der Webcam zu sehen: Kühe! Da auch noch deutlich zunehmender Ostwind herrschte war es klar dass ich an der Bergwachthütte auslegte. Perfekt stand der Aufwind an und es brauchte gerade mal einen Schritt abzuheben. Sofort konnte ich soarend überhöhen und flog entspannt hoch über dem malerischen Talort Richtung Landeplatz. Der Wind legte mit der Zeit noch zu, so daß ich annähernd stand, aber ich konnte noch einwandfrei eine Landeeinteilung hinlegen und soft aufsetzen. Schnell zusammen gelegt und Heim zu Dundee, dem es schon wieder zu warm war. Für Abkühlung sorgte unsere Tour in die Kronbachschlucht, in der immer noch gewaltige Wassermengen hinab rauschten. An allen Ecken und Enden plätscherte es in den tollsten Lichtschattierungen. Logisch das wir ausgiebig in unserer großen Gumpe plantschten. Oberhalb der Schlucht marschierten wir dann in den weiten Wiesen zurück zum Auto. Am Donnerstag sah es nicht anders aus und ich marschierte bei strahlend blauen Himmel von Pfronten zum Tiroler Stadl. Steil zieht sich der Anstieg im Bereich der Skipiste zum Startplatz unterhalb der Hütte hinauf. Der Wind stand perfekt aus Nord an und so war ich nach wenigen Schritten in der Luft. Problemlos konnte ich überhöhen und das Panorama vom Säuling bis zu den Tannheimer Bergen genießen. Nach einem herrlichen Flug landete ich soft beim Auto, legte zusammen und fuhr gleich zu Dundee. Klar das wir bei der Hitze wieder zum baden gingen und das Ziel wurde der Bodenlosesee, den wir zunächst umrundeten. Zwischen Blumen in allen erdenklichen Farben erreichten wir unseren Steg und schon ging's in das kühle Nass. So lässt es sich aushalten und als Belohnung gab's noch ein Radler. Nun scheint das Kaiserwetter sein Ende zu finden, denn ab Freitag ziehen zunehmend Gewitter auf, die sich über das Wochenende halten werden. Hinzu kommt natürlich starker Wind, der die Flugfenster wohl minimiert und es wird wahrlich schwer werden da noch was zu reißen, aber wir werden sehen. Somit wünsche ich Euch allen ein erholsames und erlebnisreiches Wochenende!!!

19/06/2020 - 21/06/2020 Am Freitag räumte ich meinen Firmenwagen ein, bzw. aus dem alten um in den neuen und das dauerte seine Zeit, denn es sollte endlich mal Hand, wie auch Fuß haben. Am Nachmittag beruhigte sich der Dauerregen für ungefähr eine Stunde und genau dieses Fenster konnte ich mit Dundee am Weststart Skilifthang nutzen. Ein kurzer Aufstieg, der Wind stand satt an und schon hob ich problemlos, von den Kühen unbeachtet ab. Ein bisschen soaren und schon landete ich bei Dundee am Auto, der wie üblich ungeduldig wartete. Im Anschluß stiegen wir nochmals auf und schlossen, ganz brav, den geöffneten Weidezaun und drehten noch eine weite Runde über die Hochfläche, so dass wir bei einsetzenden Regen wieder zum Auto zurück kehrten. Am Samstag schauten die Vorzeichen alles andere als rosig aus, aber wir, besser gesagt Dietl, Andreas, Olli (Mr.Hörnle), Manuel (Haderair) und Dundee, machten uns auf den Weg in's Allgäu. Vor den Alpen im Vorland sollte es vielleicht gehen und es war tatsächlich meist trocken als wir auf dem Anfahrtsweg waren. Kurz vor Oy Mittelberg regnete es ein bisschen und dann wurde es wieder trocken, so daß wir bei halbwegs passablen Bedingungen ansteigen konnten. Dundee war sowieso außer Rand und Band, was sich im Dauerwiesenwälzeln äußerte, während Olli schon jetzt irgendwie miesgelaunt unterwegs war, was sich später noch rächen sollte. Da überall Kuhherden in den Wiesen standen mußte ich einen Umweg einbauen, damit sie uns nicht zum Startplatz verfolgen. Immerhin hatten wir schnöne Ausblicke in die Allgäuer Bergwelt, bis wir die weiten Wiesen des Startplatzes allesamt erreichten. Der Wind stand fast perfekt an, vielleicht einen Hauch von SW und so legten wir alle flott unsere Flügel aus. Nur nicht Olli, denn Er wollte den von mir bereits vom Unkraut befreiten Platz übernehmen. So machte sich als erster Haderair an den Start und ließ den Schirm seitlich wegkippen, was somit Dietl als Dummy favorisierte und der haute sich gleich souverän Rückwärts in den stimmigen, Allgäuer Himmel. Der zweite Haderairstart gelang ebenfalls problemlos und so machte auch ich mich auf den Weg und ließ Olli, Andreas und Dundee am Gipfel wartend zurück. Mein Schirm trug perfekt und ich erreichte fast den weit entfernten Parkplatz, so daß ich nach dem zusammenlegen gleich wieder mit dem Auto Richtung Startplatz hinauf fuhr. Als ich ankam staunte ich nicht schlecht, denn Olli war vollkommen entnervt immer noch da, denn Er hatte mittlerweile satte fünf Startabbrüche auf sein Konto geladen. Erschwerend hinzu kam das  es wieder zu schütten anfing, was uns zuvor das genialste Flugfenster ermöglichte und nun aber Ollis endgültiges "Aus" besiegelte. So quetschten wir uns alle drei in mein Auto und fuhren zu Hader, wie auch Dietl hinab. Hier luden wir um und fuhren zurück nach Hause, mit dem angenehm, wohlverdienten Gefühl einen Flug geklaut zu haben. Am Sonntag sah die Lage ähnlich aus und schon war ich wieder mit Dundee um 7.00 Uhr in Mod beim Netto. Es dauerte nicht lange und der Kleine Eiswürfel Adrian kam hinzu und wir fuhren gemeinsam Richtung Sonthofen, wo wir bei Rettenberg zur Grüntenseilbahn abbogen. Direkt an der Talstation parkten wir und stiegen über den malerischen Felsenanstieg Richtung Kammereggalpe auf. Wild rauschte der Wasserfall hinab und bald waren die Schrattenkalkfelsriffe an der Kante zur Alpe erreicht. Wenige Meter über Almwiesen, eingelagert mit einer Dauerwälzelaktion von Dundee und wir standen vor den Windsäcken und staunten nicht schlecht. Der ehemals relativ kleine Startplatz ist anscheinend zuletzt ordentlich vergrößert worden und lässt sich nun unproblematischer nutzen. Während Dundee seine Brotzeit vertilgte legte ich am oberen Rand bei den Bänken aus. Der Wind passte halbwegs und schon war ich nach wenigen Schritten in der Luft. Es trug einwandfrei, sogar die Sonne blitzte hindurch und so genoß ich meinen Flug zur Talstation hinab, an der ich soft aufsetzte. Hinterhalb der Station legte ich meinen Schirm zum trocknen aus, denn er war ja von gestern noch feucht und fuhr schnell mit dem Auto zum Parkplatz der Kammereggalpe hinauf. Kurz das kleine Stück zum Startplatz gelaufen und freudig von Dundee empfangen worden, während Adrian oberhalb bereits seinen Flügel ausgelegt hatte. Souverän erhob Er sich in die Luft und freute sich ebenso über seinen mehr als verdienten Flug. Ich lief währenddessen mit Dundee zum Parkplatz zurück und fuhr wieder hinab zur Talstation wo wir endgültig unsere Schirme zusammen legten. Zufrieden mit den erreichten Zielen machten wir uns dann auf den nach Hauseweg. Nun folgt eine Woche in der sich nach und nach der Hochdruck durchsetzen wird. Das dabei Temperaturen bis 40° auftreten sollen sind dann eher nicht der Brüller und vor allem Dundee wird sich dann in die kühlen Wälder verflüchtigen, aber mal sehen was da so alles geht. Somit wünsche ich Euch allen einen geruhsamen und sanften Start in die neue Arbeitswoche!!! 

15/06/2020 - 18/06/2020 Die Woche begann mehr als nass und es stellte sich Dauerregen ein. Das ich dabei mit viel Glück und guten Prognosen ein walk and fly Fenster ergatterte war schon erstaunlich, aber am blumenreichen Weststart stieg ich trockenen Fußes auf. Oben stand der Wind satt an, so daß ich nach dem aufziehen unmittelbar abhob und massiv überhöhte. Der Wind ließ auch weiter draußen nicht nach und ich stieg weiter, was ich hier in dem Ausmaß noch nicht hatte. Was für ein Hammerflug über die Ammergauer Bergwelt an diesem eigentlich unfliegbaren Tag. Über den Landebereich baute ich mittels Spiralen Höhe ab und landete unmittelbar beim Auto. Nach dem zusammenlegen ging es gleich weiter zu Dundee und wir rückten wieder einmal zum Baderwäldlesee aus. Nur die Route änderte sich, denn wir stiegen durch den Wald vom Campingplatz aus hinterhalb bei Lechbruck auf. Malerisch und zum überlaufen voll mit Wasser lag der See nach wenigen Minuten Weg vor uns. Gemütlich umrundeten wir das Gewässer und (Ihr könnt es Euch denken....Ha! Ha!) wir bauten eine Plantscheinlage ein, denn ich lasse mir von dem Wetter die Badesaison nicht vermiesen. Am Dienstag verlief es ähnlich, denn düstere Regenschwaden zogen unentwegt über das Alpenvorland hinweg. Wieder erwischte ich ein kleines, trockenes Fenster und schon fand ich mich beim kurzweiligen Aufstieg zum Startplatz bei Schrattenbach. Logischerweise war kein Mensch zu sehen als ich meinen Flügel auslegte, während der Wind sanft, leicht seitlich herauf schlich. Wenige Schritte und schon hob ich an der Kante ab, soarte einige male entlang, ehe ich sanft beim Auto aufsetzte. Nach dem zusammenlegen fuhr ich gleich Heim zu Dundee, der bereits ungeduldig wartete. Da er ein neues Gurtzeug brauchte fuhren wir über Schongau/Freßnapf an den Lech, wo wir eine entspannte und ebenfalls trockene Runde drehen konnten. Das dabei wieder eine Plantscheinlage dabei war ist obligatorisch (Ha! Ha!). Am Mittwoch war es immer noch gewittrig und dampfig, aber es stellte sich zwischenzeitlich auch einmal schönes Wetter ein, so daß die Sonne und der blaue Himmel zum Vorschein kam. Klar das ich diese Phase bei einem walk and fly ausnützte und in der angenehmen wärme, das Licht tankend, zum Startplatz bei einem meiner Skilifthänge aufstieg. Der Wind stand soft an während ich auslegte und nach wenigen Schritten war ich in der Luft die erstaunlich gut trug. So drehte ich meine Runden über dem malerischen Talort ehe ich soft beim geparkten Auto aufsetzte. Nach dem zusammenpacken ging es gleich weiter Richtung Dundee und auch in das düstere Wetter, denn vor den Alpen war es noch ziemlich dicht. Das war uns aber egal, denn wir drehten unsere Runde am Teufelsbach, mit eingebauter Plantscheinlage im überquellenden Wasserfall, was eine regelrechte Massage war. Somit waren wir sowieso nass und marschierten zufrieden zurück zum Parkplatz. Der Donnerstag entpuppte sich doch glatt ebenfalls als Sonnentag und schon war ich am klassischen Skilifthang unterwegs. Die Anfahrt erfolgte im feinem, neuen weißen Dienstwagen, was alleine schon für Freude sorgte. Herrliche Stimmung beim Aufstieg, blauer Himmel und Sonne satt, aber dagegen standen böiger Wind aus SW und dazu Jungkühe im Startbereich. Es dauerte bis ich die neugierigen Tiere ablenken konnte, so daß ich doch noch auslegen konnte. Mehrmals rollte es meinen Schirm von hinten her auf, aber in einer ruhigen Phase zog ich auf und hob ab. Ein ruhiger Flug brachte mich in den Landebereich hinab und ich landete soft beim Auto. Nach dem zusammenlegen fuhr ich gleich zu Dundee und wir marschierten noch auf den aussichtsreichen Wohlfahrt, wo sich Dundee in einem Kufladen wälzeln mußte (Sau!!!). Die nun folgenden Tage des Wochenendes schauen eher mau aus, denn zu wechselhaft ist das Wetter. Ein Mix aus Sonne, Regen und Gewitter, so daß wir alle Mühe haben werden da was zu reißen, aber mal sehen was so geht. Unterhalb wieder einmal der Beweis das es unsinnig ist die Gleitschirmflieger, wie in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, an Fluggelände zu binden. Gerade in Corona Zeiten ist das Gedränge groß und da können Kollisionen sehr leicht vorkommen. Wie schön, wie auch ruhig dagegen sind die einsamen und manchmal "illegalen" walk and fly's! In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein erholsames Wochenende!!!      

Zwei Gleitschirmflieger stoßen am Breitenberg zusammen und stürzen ab  

Am Freitagnachmittag 12.6.2020 sind am Breitenberg zwei Gleitschirmflieger in der Luft zusammengestoßen und daraufhin abgestürzt. Laut Polizei verletzte sich dabei nur ein 39-jähriger Flieger leicht an den Armen und den Beinen. Beide Piloten starteten auf dem Startplatz bei sonnigen Wetter auf dem Breitenberg und drehten ihre Runden in der Nähe einer Felswand. Dabei übersah ein 65-jähriger Pilot den anderen 39-jährigen Piloten und beide Schirme gerieten aneinander. Daraufhin verloren beide Schirme schnell an Höhe und die Piloten schlitterten an der Felswand entlang zu Boden. Die beiden konnten sich anschließend selbst aus den Schirmen befreien und zur Bergstation der Bergbahn laufen. Die alarmierte Bergwacht Pfronten und der Rettungshubschrauber musste nicht mehr eingreifen. Der verletzte Pilot ging selbst zum Arzt. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

08/06/2020 - 14/06/2020 Start frei für eine neue Arbeitswoche mit Hader Netzbau und schon landeten wir am Montag im Chaos. Auf der Suche nach einem Sendemasten in der Nähe von Kammlach eierten wir verzweifelt in den Wäldern, wie auch Feldern umher und versenkten prompt Haders Schlachtschiff in einem Morastloch. Alle Versuche mit Brettern, Metallrippen scheiterten und so machten wir uns auf die Suche nach einem Bauern, den wir auch nach längerem Marsch fanden. Mit seiner Hilfe wurden wir aus der misslichen Lage befreit und konnten wieder zurück an den normalen Ort des Hausanschlusswahnsinns in Apfeltrach. Nachdem das Wetter doch nicht so schlecht wie vorhergesagt war wagten wir uns noch an die Golanhöhen https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=923 bei Denklingen. Der steile Waldanstieg gab Haderair mit dem Spruch "was stimmt net mit Dir" den Rest. Bei satten 25 - 30 Km/h Ostwind erreichten wir die Kante an der bereits ein Gleitschirm soarte. Wir ließen uns mit dem auslegen Zeit, denn es sollte etwas besser werden, was nach einer Weile mit einem Hauch schwächeren Wind eintraf. Manuel zog mehrmals auf und handelte den Schirm wirklich schon sehr gut (Respekt!) über sich und zuletzt flogen wir natürlich auch soarend über der Kante, genoßen den unverhofften Flug, ehe wir soft in der Landewiese beim Windsack landeten. nach dem zusammenlegen fuhren wir alle Heim und ich marschierte noch mit Dundee eine bunte Runde zum Teufelsbach, wo mir dieses faszinierende Libellenfoto gelang, so daß der Tag wahrlich ausgenutzt war. Am Dienstag war es dann endgültig aus und es regnete den ganzen Tag nonstop. Zum Glück flüchtete ich mit Dundee nach der Arbeit in die Wälder bei Bernbeuren wo wir halbwegs geschützt eine vernünftige Runde drehen konnten. Der Mittwoch war ähnlich grausam und das in doppelter Hinsicht aus Wetter und Arbeit. Es wurde wie üblich ordentlich spät und ich konnte wieder nur auf den letzten Drücker mit Dundee noch auf den Wendelin marschieren. Wenigstens noch im Grün des nach Regen duftenden Waldes unterwegs und so kamen wir halbwegs zufrieden am Parkplatz nach unserer Rundtour an. Am Donnerstag war es dann endlich soweit, es ging in den wohlverdienten Bayerwaldurlaub zu Mam und Volker. Die Fahrt ganz gemütlich im Lauf des Feiertages, so daß wir am Nachmittag über St. Englmar zum Pröller 1048m http://www.oberpfalz-luftbild.de/flugplatz/proeller.htm gelangten. Der Wind zwar alles andere als perfekt, aber wir stiegen alle drei, also meine hübsche Sofie, Dundee und ich über den langen Nordhang Richtung Gipfel auf. Das Wetter nun strahlend und wir freuten uns über die wärmende Sonne. Kurz unter dem Gipfel, am Querweg trennten wir uns und während Sofie über den in weiten Kehren verlaufenden Normalweg mit Dundee wieder abstieg, lief ich die letzten Meter oberhalb der Piste zum Gipfelkreuz hinauf. Weit reichte der Blick in die hohen Berge des Bayerischen Waldes um den Arber hinein, aber der Wind passte noch immer nicht als ich meinen Schirm zum Trotz auslegte. Plötzlich wurde es windstill, was alles andere als erbaulich war und dann drehte er endgültig und kam aus der passenden Nordostrichtung. Was für ein Glück und schon konnte ich in dem steindurchsetzten Gebiet abheben. Nach wenigen Metern erwischte ich erste Bärte und es ging thermisch nach oben. Der Flug machte sich und ich kam immer mehr steigend im Landebereich an. Nun hatte ich alle Zeit mit vielen genußvollen Kreisen Höhe abzubauen und unmittelbar am Auto sanft zu landen. Nach dem zusammenlegen lief ich der schon ankommenden Sofie und Dundee entgegen, so daß es flott nach Zwiesel weiter ging. Der Abend war dann in der trauten Familie einfach nur gemütlich und so folgte eine kurze acht, denn ich schlich mit Dundee schon gegen fünf Uhr Morgens aus dem Haus. Die Holfuy Windwerte an mehreren Stationen im Umkreis alle gegensätzlich, was typisch für den Bayerwald war. Spontan entschied ich mich für den Hausstein 917m http://www.dgcb.de/startplatzhausstein.html im vorderen Bayerwald am Rusel und fuhr flott über Regen zum Landeplatz bei Böhaming. es war noch sehr kühl und schattig, so daß Dundee entspannt im Auto schlief während ich am Rand der ehemaligen Skipiste in der aufgehenden Morgensonne Richtung Startplatz sprintete. Die Stimmung einfach nur ein Traum und bei leicht anziehenden Nordostwind erreichte ich den SO Startplatz. Klar, Seitenwind, aber schwach mit um die 10Km/h was einen Abflug ermöglichen sollte. Flott legte ich aus und rannte los, hob ab und arbeitete mich nur langsam aus der engen Skischneise heraus. Mitten in die aufsteigende Sonne flog ich glücklich hinein und freute mich unbändig über diesen Flug. problemlos gleitete ich nach Böhaming hinüber und landete soft in Richtung Rusel, was ich eigentlich noch nie hatte. Beim zusammenlegen legte der Wind immer mehr zu und machte einen weiteren Start wohl für folgende Piloten zunichte.....genial, wieder einmal alles richtig gemacht. Dundee wartete derweil schon ungeduldig bis ich zusammengelegt hatte und schon machten wir uns auf den Weg nach Bischofsmais was unweit des Rusels liegt. Gegenüber des Geißkopfkammes beginnt der Steig zum Teufelstisch 901m https://de.wikipedia.org/wiki/Teufelstisch_(Bayerischer_Wald) der sich durch ungemein malerisches Gelände mit verstreuten Granitblöcken dem bizarren Felsgebilde nähert. Zunächst erreichten wir einen herrlichen Aussichtspunkt bevor es dem Grat folgend bis zur Felssäule des Teufelstisches weiter geht. Der Anblick ist ein Hammer, denn eigentlich schaut das Teil so aus wie wenn es jeden Moment zusammenbrechen würde, doch es ist alles stabil und schon suchte ich nach einer Schwachstelle. Auf einer Seite konnte ich im III Schwierigkeitsgrad, ungesichert den Turm erklettern und auf der kleinen Gipfelfläche stolz die Aussicht genießen. Vorsichtig kletterte ich wieder ab, denn ein Fehler wäre hier fatal und schon befand ich mich mit Dundee im Dauerlauf zum Parkplatz hinab. Schon ging es Heim zum Früstück bei Mam, Volker und der gerade aufgestandenen Sofie. Der Tag war noch jung und während Dundee hinter dem Haus am Bächlein im Schatten schlief fuhr ich mit Sofie in die Tschechei. In der historischen Altstadt von Klatovy https://de.wikipedia.org/wiki/Klatovy wurden wir aktiv indem wir uns an der alten Stadtmauer entlang zum Jesuitenkloster bewegten. Hier ging es zu den unterirdischen Katakomben, die zu einem Museum ausgebaut waren und natürlich von uns besichtigt werden mußten. Faszinierend, wie auch unheimlich lagen hier in unzähligen Särgen perfekt erhaltene Mumien. Als nächste besuchten wir die Stadtpfarrkirche Maria Geburt, wo ein an der Stirn blutendes Marienbildnis alle Blicke auf sich zieht. Zuletzt bestiegen wir noch den schwarzen Turm, der mit über 81m Höhe und 226 Stufen zu Buche schlägt. Engste, steile Treppen leiten über das Uhrwerk, die Glocke bis zur Aussichtsplattform empor. Sofie war begeistert, vor allem von dem Abstieg (Ha! Ha!). Bei der Rückfahrt fuhren wir noch nach Klenova https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Klenov%C3%A1, wo es noch eine herrliche Burgruine zu besichtigen gab. Als Krönung bekamen wir eine solo Schloßbesichtigung und genoßen einen Cappuccino, Cola samt Eis im gemütlichen Burgkiosk und ließen den Tag so sanft ausklingen, bevor es zum grillen nach Zwiesel ging. Am Samstag schaute es in der Früh ähnlich gut aus und schon packte ich Dundee in's Auto und fuhr in die Tschechei über Zelezna Ruda nach Spicak, wo ich den gleichnamigen Berg in Angriff nahm. Dundee wartete derweil im kühlen Auto am Parkplatz im Wald und hielt ein Schläfchen. ich stürmte derweil mit allem was herging in den verwaisten Skipisten bis zum 1199m hohen Spicakgipfel https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&item=3991 empor. Der Wind passte wieder einmal gar nicht und so stattete ich dem Gipfelkreuz und dem Aussichtsturm einen Besuch ab. Der Blick reichte weit in den Böhmerwald und schon kehrte ich zum Startplatz in der extrem schmalen Skischneise zurück. Böen kamen gefühlt aus mehreren Richtungen und waren somit alles andere als optimal, aber ich legte meinen Flügel einfach einmal aus. Nach einer kurzen Wartezeit nutzte ich eine ruhige Phase, wohlwissend das es Leemassig anspruchsvoll werden könnte und so zog ich auf, saufte zunächst in die Piste hinab um dann plötzlich mit einer hereinbrechenden Böe heraus gerissen zu werden. Schlagartig war ich über den Baumreihen und konnte mich auf den weiteren Flugweg Richtung Landebereich konzentrieren. Immer wieder schüttelten mich Böen ordentlich durch, doch nun hatte ich meist steigen und kam deutlich Überhöht bei den Landewiesen an. Mit zahlreichen, steilen Kreisen baute ich Höhe ab und landete am Ende der Wiese, wo mich nur ein Bach von Dundee trennte, den ich nach dem zusammenlegen gleich aus dem Auto ließ. Gemeinsam stiegen wir den Weg zum Teufelssee https://de.wikipedia.org/wiki/Teufelssee_(B%C3%B6hmerwald) durch immergrünen Wald auf. Der malerische See war bald erreicht und Dundee hatte seinen Spaß beim plantschen. nach einer halben Umrundung stiegen wir wieder über eine Alternativroute zum Parkplatz ab und fuhren zum frühstücken nach Zwiesel. Am Vormittag ging es dann schon weiter, denn gemeinsam mit meiner hübschen Sofie und Dundee rauschten wir nach Kirchdorf, wo der Anstieg zum Habichtstein 863m https://wandern.arberland-bayerischer-wald.de/routenplaner/samples/details.php?id=1497 beginnt. Dieser gewaltige, in zwei Teile gespaltene Granitfelsklotz bietet mehr als 30 eingebohrte Kletterrouten. Über einen herrlich angelegten Steig, im oberen Bereich mit Seilsicherung erreichten wir bald den spektakulären Klotz. Während Sofie und Dundee gemütlich Pause machten turnte ich in den Felsen umher, wobei die meisten Routen jenseits des siebten Grades lagen und somit ohne Seil nichts zu holen ist. Seitlich fand ich an einem Sporn doch eine feine Linie und kam auf meine Kosten, aber eines ist klar: Hierher komme ich nochmals mit der kompletten Kletterausrüstung! Über den Anstiegsweg, mit zahlreichen Bächlein stiegen wir wieder zum Parkplatz ab. Um den noch wirklich schönen Tag krönend abzuschließen bin ich dann Abends zwischen den gewittrigen Einlagen noch Sunsetmassig mit Dundee auf den Zwiesler Berg marschiert. Als Lohn konnten wir eine traumhafte Abendstimmung einsacken und die untergehende Sonne in soften Rottönen beobachten. Der Sonntag brachte exakt was die Prognosen versprachen, aber mit viel Glück erwischte ich mit Dundee am späten Vormittag trotzdem eine trockene Phase, so daß wir ganz entspannt auf den Wagensonnriegel 959m https://www.bayerischer-wald.de/Media/Attraktionen/Wagensonnriegel-Kapelle marschieren konnten. Herrliches Bayerwaldgelände, mit unzähligen Granitblöcken begleitete uns bis zum Kamm, den wir bis zum felsigen Gipfel verfolgten. Hier stand neben dem Kreuz auch die kleine, liebliche Holzkapelle. Es war immer noch trocken, so daß wir noch eine gemütliche Pause einlegten, ehe wir zufrieden zum Parkplatz abstiegen. Leider endete mit dieser Aktion der mehr als erfolgreiche Bayerwaldtrip und schweren Herzens mußten wir uns von Mam und Volker in Zwiesel verabschieden um die Heimreise anzutreten. Eine fahrt in die Düsterniss, denn die kommenden Tage versprechen alles andere als rosiges Wetter. Bei zunehmend zu kalten Temperaturen mehr Regen als Sonne und so wird es wahrscheinlich sehr schwer Tourenfenster zu finden, aber mal sehen was dann wirklich auf uns zu kommt. Somit wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!  

05/06/2020 - 07/06/2020 Der Freitag zeigte sich von seiner regnerischen Seite, aber das war egal, denn mit Hader Netzbau entwickelte sich der tag zum Hammer. Mit 16 Hausanschlüssen fuhren wir Heim.....allerdings waren 14 davon nicht baubar. Irrsinn, aber zumindest wurde es am Nachmittag trocken und ich konnte mit Dundee eine herrliche Tour zur Litzauer Schleife unternehmen. Immer ein spektakuläres Erlebnis diese urige Flussbiegung am Lech bewundern zu können. Am Samstag sahen die Vorzeichen alles andere als gut aus, denn die Prognosen sprachen eine deutlich schlechte Sprache. Nur am Morgen sollte noch kurzzeitig eine aufgelockerte Lage vor dem Dauerregen anstehen. Seit 4.6. war es möglich nach Österreich einzureisen und so mußte ich einfach die Ski heraus holen. Um 3.30 Uhr standen wir auf und fuhren knallhart und ohne Rücksicht in unsere geliebten Lechtaler zum Hahntennjoch. Um 5.00 Uhr war dann auch schon mal niemand vor Ort und ich schulterte die Ski. Im Westen stand über der Hornbachkette schon eine Regenfront und es waren deutlich die Streifen des Schauers zu erkennen. Na prost Mahlzeit, das konnte ja heiter werden, aber so wie dieser Satz verhielt sich auch zusehends das Wetter, denn es wurde von Minute zu Minute besser. Durch die Latschenbänke mußten wir die Ski noch tragen, aber ab dem Beginn des Kares konnten wir auf Ski umsteigen. Dundee rastete sofort komplett aus und wälzelte sich unentwegt in seinem Lieblingselement. Endlich wieder auf Skitour, was für ein schönes Gefühl und so arbeiteten wir uns steil die Altschneefelder empor. Das Ambiente unter der Nordflanke des Muttekopfes 2774m, unserem erwünschten Ziel, mehr als alpin. Zuletzt querten wir in eine enge Rinne hinein und erreichten die Drahtseile, die uns im ausgesetzten, ziemlich brüchigen Gelände in den Scharnitzsattel 2441 hinauf führten. Der Blick zum Alpenhauptkamm wurde frei und immer mehr zeigte sich die Sonne, wie auch teilweise der blaue Himmel. Als nächstes stiegen wir wiederum gut 200Hm steil in's Scharnitzkar ab und querten in einen riesigen Osthang, der zum Muttekopfgrat leitete, hinein. Hier lag erstaunlich viel Schnee, den offenbar hat es oberhalb von 2300m letzte Woche Neuschnee gegeben und das Gelände wurde zusehends lawinengefährlich. Um den zu entgehen hielten wir uns am rechten Rand und gingen teilweise zu Fuß. Der Hang schien kein Ende zu nehmen und wurde im oberen Teil gut 45° steil, wobei mittlerweile die Sonne bereits hinein heizte und die Gefahrenlage noch erhöhte. Am Grat angekommen richteten wir unser Skidepot ein und vor uns ragte ein gut 100Hm hoher steiler Aufschwung empor. Im I - II Schwierigkeitsgrad wurde das Gelände für Dundee eine ernste Herausforderung und nur mit Seilsicherung konnte er mehr als tapfer die oft senkrechten Wandstellen überwinden. Welcher Hund macht sowas? Meiner, was für ein Bergsteiger und ich war wieder mal ganz stolz auf Dundee. Nachdem wir dieses krasse Stück gemeistert hatten folgte ein Firngrat zum Nordgipfel, wo uns schon eine gewaltige Rundumsicht empfing. Der Rest zum Hauptgipfel war dann  kein Problem mehr und so standen wir nach nicht einmal 3 Stunden auf den 2774m hohen Muttekopf. Das Panorama in dieser winterlichen Umgebung sensationell und nach wie vor hielt sich das Wetter. Was für ein Glück und so trugen wir uns zufrieden in das Gipfelbuch ein. Allzulange hielten wir uns nicht auf, denn der schwere Kletterabstieg zum Skidepot mußte besser gleich erledigt werden und so werkelten wir uns durch die anspruchsvollen Wandstellen zu unserem Osthang hinauf. Jetzt konnten wir endlich Brotzeit machen und den Augenblick genießen. Nach langen wieder eine Skitour und dann so ein Blockbuster in gänzlicher Einsamkeit. Nach einer gemütlichen Pause in der wärmenden Sonne packten wir die Abfahrt an und wie es zu erwarten war hatte es dieser extrem steile Hang in sich. Zum einen eine nicht enden wollender Traumabschnitt, aber Schneebrettgefährdet hoch drei und so konnten wir nur soft die Schwünge ansetzen, denn es setzte sich bei jeder Kehre jede Menge an Material in Bewegung. Hinzu kam die lange Skitourenpause und es dauerte nicht lange bis die Oberschenkel das brennen anfingen. Weit fuhren wir hinab und querten erst ziemlich im Kargrund zum Normalweg hinüber, an dem es hieß Ski Schultern und Höhenmeter schruppen. Mühsam kämpften wir uns wieder in den Scharnitzsattel hinauf und auf der anderen Seite an den Drahtseilen bis in das Kar hinunter. Es folgte die zweite Abfahrt und hier fand sich eigentlich schon weicher Sommerfirn. Traumhaft schwangen wir uns das Kar hinab und nützten jeden Schneerest bis zuletzt. Wow, wir sind wieder da! Nochmals Ski schultern und das kurze Stück zum Hahntennjoch abgestiegen und schon konnten wir überglücklich, wie auch erschöpft die Heimfahrt antreten. Am Sonntag war es dann soweit, Dauerregen begleitete uns den ganzen Tag. Nach der gestrigen Hammertour konnte uns dies allerdings egal sein und so rückte ich mit Dundee ganz entspannt auf unseren Weichberg, mit seiner lieblichen Kapelle aus. Eine Tour die immer ein Erlebnis ist, egal bei welchem Wetter auch immer. Die nun kommende Woche bringt, auch wenn sie durch den Feiertag verkürzt ist kein sonderliches Tourenwetter, im Gegenteil, es ist ein großflächiges Tiefdruckgebiet über den Alpen vorhergesagt. Gut das wir am Samstag diese Glücksskitour durchziehen konnten und egal wie es auch kommt, ich wünsche Euch schon einmal einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

02/06/2020 - 04/06/2020 Der Montag brachte gleich kaiserliches Wetter und da ich mit Manuel (Haderair) arbeitstechnisch unterwegs war mußte natürlich ein walk and fly her. Irgendwie stellt sich schon fast Routine her und ich bin ganz stolz auf Manu, der seine Sache mehr als gut meistert. Ziel wurde der malerische NO Skilifthang, wo Manu auch konditionsmassig immer mehr aufholt und eine knackige Zeit beim Aufstieg zum malerischen Startplatz hinlegte. Unter strahlend blauen Himmel, bei genialer Aussicht legten wir unsere Flügel aus. Mit wenigen Schritten waren wir beide in der Luft und genoßen unseren Flug aus vollen Zügen. Wenige Meter neben Haders weißen "Schlachtschiff" landeten wir soft und punktgenau. Nach dem zusammenlegen ging es gleich weiter zu Dundee, der ungeduldig schon auf seine Tour wartete. Diese führte uns unweit von Lechbruck tief in krachend grüne Wälder, wo uns landschaftlich unberührte Natur geboten wurde. Ein weiterer, langer Tag mit Hader Netzbau in Apfeltrach und dennoch ging sich ein kleines walk and fly am Hausberg aus. Ein stimmiger Aufstieg, leichter Seitenwind, tolle Aussicht und ein herrlicher Flug waren der Lohn. Mit Dundee schaffte ich es dann auch noch eine kühle Tour zum Teufelsbach zu unternehmen, wo wir von Blumen in den tollsten Farben verzaubert wurden. Am Donnerstag war es dann schon eher fraglich, denn bereits am Morgen tröpfelte es, doch als ich am West Skilifthang ankam fand sich eine trockene Phase. Schnell lief ich zum Startplatz hinauf, öffnete den Weidezaun und legte flott aus. Der Wind stand satt aus West an und so war ich nach wenigen Schritten in der Luft. Sogar soaren ging sich einige male aus ehe ich soft beim Auto landete. Nach dem zusammenlegen stieg ich nochmals auf und schloß den Weidezaun wieder, schließlich soll mein "Fluggebiet" weiter streßfrei erhalten bleiben. Später konnte ich Trotz langen Arbeitstages noch mit Dundee eine feine Runde zum Teufelsbach drehen und wie soll es anders sein, wir legten beide eine Plantschrunde ein, denn  das Wetter kann uns mal. Das nun folgende Wochenende schaut alles andere als ergiebig aus. Eventuell lässt der Samstag noch den hauch einer Tour am Vormittag zu, aber der Rest wird wohl im Siff versinken. Wie auch immer es kommt, wir machen halt das beste daraus und somit wünsche ich Euch allen ein entspanntes und erholsames Wochenende!!!

29/05/2020 - 01/06/2020 Der Freitag war weniger das, was ich eigentlich erwartet hatte, aber immerhin konnte ich mit Dundee noch eine entspannte Runde am Dachsee drehen. Das wir bei dem peitschenden Ostwind auch noch eine Plantscheinlage einlegten war zwar gewagt, doch letztlich wunderschön erfrischend. Am Samstag sahen die Prognosen nicht arg rosig aus, denn es war starker, böiger NO Wind angesagt. In der Früh peilte ich dann mal die Lage und die Werte waren auf SO, bei moderater Stärke. Schon packte ich Dundee in's Auto und fuhr nach Kappl. Der im Schatten liegende Parkplatz war ideal und zudem war es vor sechs Uhr noch ordentlich zapfig, so daß sich Dundee gemütlich im Auto einrollte und pennte. Ich rannte derweil mit allem was herging durch die malerische Höllschlucht in einer guten halben Stunde auf die Kappler Alp. Die Sicht, die Stimmung der pure Wahnsinn und so lag die ganze Füssener Seenplatte unter mir. Darüber bauten sich stolz die Felsgipfel der Ammergauer und Tannheimer Berge auf. Der Wind stand satt und perfekt aus SO an, so daß ich unmittelbar unterm Gipfelkreuz auslegte. Es war ein leichtes nach wenigen Schritten abzuheben und schon gleitete ich sanft in den Himmel über Kappl hinaus. Soft drehte ich meine Kreise ehe ich in Autonähe sanft aufsetzte. Schnell zusammengepackt und weiter ging's zu Dundee mit dem ich über die weiter westlich gelegene Almroute noch einmal zur Alp aufstieg. Dundee hatte seinen Spaß, inklusive plantschen und nach dieser aussichtsreichen Tour kamen wir glücklich, wie auch erschöpft zum Auto zurück und fuhren nach Hause. Zwischendurch fuhr ich noch mit Mama Lang und meiner hübschen Sofie zum Kunsthandwerkermarkt in Hopfen am See, wo wir eine entspannte Runde durch die Stände drehten. Den Abschluß bildete die verdiente Eisdiele, wo es uns köstlich schmeckte. Danach fuhren wir zurück nach Hause und ich unternahm noch mit Dundee eine Tour zum Bodenlosesee, den wir umrundeten und ausgiebig plantschten, so das dieser tag wahrlich ausgenutzt war. Der Sonntag kam mit leicht schwächeren Windwerten daher, aber unter tage dann doch so zulegend das es bedrohlich werden könnte und so entschieden wir uns für einen frühen Aufbruch. Um 5.00 Uhr traf ich mich mit Dietl und Haderair in Mod beim Netto und gemeinsam fuhren wir gleich weiter zum Oberjoch. Hier packten wir unsere Ausrüstung zusammen und marschierten zum Einstieg des spektakulären Ostrachtaler Klettersteiges https://bergparadiese.de/ostrachtaler-klettersteig. Für Manuel das erste mal und so schaute Er auch ziemlich skeptisch (das Bild ist jetzt schon legendär....Ha! Ha!) auf das vor Ihm hinauf leitende Stahlseil. Widerrede gab es nicht und so pflanzten wir Ihn entsetzt in den Klettergürtel. Los ging's in den Fels, Dietl flott voraus und die erste Schlüsselstelle gab unseren Rookie Hader gleich den Rest, doch mit etwas gut zureden packte Er die Stelle dann doch und es konnte weiter gehen. Allmählich wurde es für Manuel besser, denn Er gewöhnte sich an die ausgesetzte Tour durch die steile Wand und wurde zusehends souveräner. Flott meisterten wir die restlichen C - Stellen und vergnügten uns in den leichteren Passagen mit viel fotografieren. Manuel hatte sich mittlerweile mit seinem Schicksal abgefunden und erreichte tapfer mit dem Gleitschirm auf den Rücken den Ausstieg....na also, allen Respekt! Gemütlich stiegen wir zum Ifenblick auf und dann begab ich mich auf die Suche auf einen kleinen Pfad, denn heute wollte ich nicht die elendige Teerstraße über die Hirschalpe gehen, sondern direkt zum Jochschrofen aufsteigen. Prompt sah ich vor den Stahlseilen im Quergang zum Hauptweg einen Steig, zunächst undeutlich, aber später immer besser werdend leitete uns diese landschaftlich herrliche Route am Kamm entlang hinauf bis zu einem Forstweg, der nach wenigen Metern, zu Beginn der riesigen Gipfelwiese endete. Hier stiegen wir direkt empor um bald den vom Oberjoch herauf kommenden Steig zu erreichen. Diesen verfolgten wir dann bis zum Gipfelkreuz wo uns ein atemberaubendes Panorama erwartete. Der Blick reichte weit in die Umgebung, wo sich Ammergauer, Tannheimer, Lechtaler und Allgäuer Berge die Hand reichten. Nur der immer mehr zulegende Wind machte uns Sorgen. Haderair im Starkwind, dazu schon erste Thermiken...mmmh, nicht so das Wahre und so eierten wir in der Gipfelwiese hin und her einen einigermaßenen Startplatz zu finden. Letztlich landeten wir dann doch fast beim Gipfelkreuz und legten unsere Flügel aus. Der Wind kam immer in Böen, riss dann plötzlich ab und war wieder da. Grund genug den richtigen Moment abzuwarten, doch es erwischte uns alle. Dietl zog perfekt bei Topwind auf, dann nichts, der Schirm drohte wegzusacken und Er lief nochmal durch und kam gerade noch raus. Haderair zog auch souverän auf, hatte aber Probleme den neuen Schirm, der einfach schneller kommt anzubremsen und konnte im felsdurchsetzten Gelände nicht Vollgas weiter laufen. Beim dritten mal war Er eigentlich weg, machte aber den Klassikerfehler, indem Er sich zu früh reinsetzte und so einbombte, wobei Ihm aber zum Glück nichts passierte. Den letzten haute Hader problemlos raus und ich muß sagen Hammer wie gut Er sich gemacht hat, denn heute sind wahrlich keine Anfängerbedingungen. Somit sag ich zum zweiten mal: Respekt! Zuletzt haute ich mich raus, wobei ein Aufziehversuch auch in einer Seitenböe endete, doch ich konnte den Schirm gleich optimal ablegen und nochmals starten, so daß in dann flott in der Luft war. Der traumhafte, aussichtsreiche Flug selbst war mit Wind im Rücken nach Hindelang hinaus kein Problem, nur thermisch wurde es immer stärker so daß ich mit flotten Kreisen Höhe abbauen mußte. Soft landeten wir alle in einer abgemähten Wiese in Nähe der Hauptstraße, wo nach dem zusammenlegen Dietl per Autostopp in's Oberjoch fuhr und sein Auto holte um uns aufzugabeln. Hammergenial, was für ein sensationeller Tag und so fuhren wir mit einem Koffer voller Abenteuer zufrieden nach Hause. Kaum angekommen marschierte ich mit Dundee gleich die lange Runde über den Teufelsbach zum ausgetrockneten Egglsee. Weiter zum versteckten Bodenlosensee, um diesen herum und zurück zum plantschen am Teufelsbach, so daß wir die Tour wieder am Auto entspannt beendeten. Am Pfingstmontag standen die Prognosen wieder auf Starkwind, aber wie am Samstag konnte ich es in der Früh nicht lassen die Werte zu checken und siehe da, die waren brauchbar. Wenig später fand ich mich auf den Werg über Pfronten zum Parkplatz des Schönkahlers 1688m, ein Berg wo es sich problemlos nach SO bis NO starten lässt. Um viertel nach sechs marschierte ich los und brauchte eine Stunde auf den enorm aussichtsreichen Gipfel. Um diese Uhrzeit zum einen eine grandiose Morgenstimmung, dazu ein kaiserliches Panorama und eine göttliche Einsamkeit von der später keine Rede mehr sein kann. Der Wind stand satt am Gipfelkreuz an, gerade hier ideal, denn der oberste Start nach NO ist fast klippenartig und da geht ohne passenden Wind garnichts. So aber legte ich flott aus und war mit einem Schritt in der Luft. Zunächst soarte ich noch vor dem Gipfelkreuz ehe ich mich auf den Flugweg Richtung Landeplatz machte. Mit satter Höhe kam ich dort an und es dauerte eine Weile um mich herunter zu schrauben. Es folgte eine softe Landung, schnelles zusammenlegen und ab nach Hause wo ein Frühstück wartete. Danach ging's mit meiner hübschen Sofie und Dundee zu der zuletzt entdeckten Höhle am Lech, allerdings heute mit Kletterausrüstung. Landschaftlich extrem abwechslungsreich leitet ein kaum sichtbarer Pfad am Ostufer des Lechs von Dessau ausgehend bis fast zur Höhle. Nur das letzte Stück endet in einem Brennesselbuschwerk. Sofie staunte nicht schlecht als sie das riesige Portal sah, während ich schon mal mein Seil herrichtete. Es folgte die schon ersehnte Erkundung, aber ich staunte nicht schlecht als ich mich in den finsteren Schacht hinab ließ. Der unten mit Holz eingefasste Boden hatte eine Öffnung in der eine Holzleiter in die Tiefe führte, allerdings voll Wasser. da geht es zumindest am heutigen Tag nicht mehr weiter und so kletterte ich am gespannten Seil wieder aus dem Schacht hinaus. Die Höhle will ihre Geheimnisse immer noch nicht preisgeben, aber ich werde wieder kommen. Im Anschluß suchten wir uns ein sonniges Plätzchen am Lech und machten es uns gemütlich. Logisch dass wir auch eine Plantscheinlage im kühlen Lechwasser einlegten und so ging es einige Zeit später auf demselben Weg zurück zum Parkplatz. Die nun kommende Woche steht vorerst unter einem guten und vor allem warmen, sonnigen Stern und erst zum Ende hin wird sich die ganze Geschichte mit einer Gewitterlage entladen. Da wird sicher wieder das eine oder andere gehen und somit wünsche ich Euch allen einen entspannten Start in die verkürzte Arbeitswoche!!!

25/05/2020 - 28/05/2020 Die Woche begann noch regnerisch, aber nach der Arbeit fand ich mit Dundee ein kleines Sonnenfensterl was uns in die wilde Umgebung des Geldlochs verschlug. Nachdem wir zwischen den Felskaskaden und Abbrüchen umhergekraxelt sind besuchten wir auch noch die kleine Nagelfluhhöhle selbst und beendeten die Tour mit einer frischen Plantscheinlage in einer Gumpe. Am Dienstag stellte sich bereits deutlich besseres Wetter ein und schon klappte ein farbenfrohes walk and fly am Skilifthang. Zum Glück waren die meisten Kühe, bis auf eine (Ha! Ha!) im Abseits, so daß ich problemlos bei perfekt anstehenden NO Wind starten konnte. Es trug perfekt und es wurde ein feiner, genußreicher Flug. nach dem zusammenlegen fuhr ich gleich zu Dundee und wir packten gemeinsam die Weidenseetour an. Das dabei eine große Plantschaktion inklusive war, ist mehr als logisch. Der Mittwoch stand ganz im Zeichen von Hader Netzbau und das in Mindelheim. Um dann dennoch ein walk and fly zu reißen rückte ich bereits früh Morgens um fünf Uhr auf unseren Hausberg aus. Von dem mal abgesehen das der Wind bereits aus Osten tobte, boten sich traumhafte Stimmungen. Oben angekommen legte ich ultraschräg aus und hob nach einigen Schritten im Starkwind locker ab. Seitlich "slidend" flog ich mit Alpenblick dem Landebereich entgegen und setzte unmittelbar vor dem Auto auf. Na also, geht doch und so konnte ein wahrlich gut laufender Arbeitstag kommen. Das dann wieder mein Firmenauto verreckte ist mittlerweile normal, aber meine hübsche Sofie holte mich in Apfeltrach, bei Mindelheim ab und so gingen wir gleich mit Dundee, auf dem Heimweg bei Kaufbeuren eine Dundeerunde am Keltenwall. Für Dundee ideal, denn der ganze Weg befindet sich im kühlen und herrlich grünen Wald. Die Wälle waren gut erkennbar und fanden sich in, ehemals aussichtsreicher Lage. Zufrieden ging's dann nach Hause und es stellte sich die Frage wie es wohl ohne Firmenwagen weitergeht? Die Frage war am Donnerstag schnell beantwortet, denn war ich noch Arbeitstechnisch am Vortag auf der Sonnenseite, so wechselte ich wieder auf die "dunkle Seite der Macht" und erlebte den reinsten Alptraumtag. gemeinsam mit den Gräbern im LKW war ich blockiert, wurde abgesetzt auf Baustellen und irgendwann wie ein Penner abgeholt. Im Endeffekt verbrachte ich die Hälfte des Tages gelangweilt mit warten. Dazu regnete es immer wieder, so daß ich durchnässt wurde und wie ein Hund fror. Natürlich wurde es so auch noch recht spät, so daß ich nur noch auf den letzten Drücker mit Dundee zum Roten Kreuz marschierte. Immerhin kam hier die Sonne heraus und wir konnten etwas abschalten. Gottseidank folgt erst einmal ein verlängertes Wochenende, daß leider nur mit diesem böigen Wind problematisch sein wird, aber egal, denn immerhin wird es sonniger und da wird sich schon was finden. Ich wünsche Euch auf alle Fälle ein erholsames und erlebnisreiches Wochenende!!! 

Tatsächlich gibt es immer noch viele die sich nach wie vor bei den stärksten, Thermischen Bedingungen in die Luft begeben. Das Ganze wieder ohne dabei an die Konsequenzen zu denken und wie ich es zuletzt bereits erwähnt hatte spielen solche Piloten nicht nur mit der eigenen Gesundheit, sondern auch mit den Freiheiten anderer Flieger die sich zurückhaltend und vernünftig verhalten. Erste Fluggebiete wurden leider bereits wieder gesperrt und stehen somit nicht mehr zur Verfügung!

Nach 2 Flugunfällen binnen 4 Tagen zieht der DFCI die Notbremse und sperrt seine Gelände bis auf weiteres für Gastpiloten !!!!  

Innerhalb von 4 Tagen hat sich erneut ein Unfall in Oberemmendorf ereignet. Wieder ist ein Gastpilot in den Bäumen "gelandet", Gott sei Dank sind bei beiden Unfälllen die Piloten unverletzt geblieben. Aber jedesmal mussten die Rettungskräfte bestehend aus Feuerwehr, Rotes Kreuz, Notarzt, Bergrettung und Siegi Ferstl - unser Baumretter - ausrücken. Für alle beteiligten Rettungskräfte auch jedesmal ein persönliches Ansteckungs- und Verletzungsrisiko. Die Vorstandschaft erlässt deshalb (leider) wieder ein Gastflugverbot. Das Flugverbot wird befristet auf 2 Monate (bis Ende Juli) bis die Fluggelände in den Alpen (Deutschland und Österreich) wieder geöffnet haben und die Konzentration auf die "wenigen" freien Gelände vorbei ist. Es schmerzt diesen Schritt gehen zu müssen, aber ein weiter so kann es nicht geben.

Absturz eines Gleitschirmfliegers bei Blaichach

Am Donnerstag, gegen 12.50 Uhr, stürzte ein 35-jähriger Gleitschirmflieger in der Nähe der Berghütte „Hintere Krumbachalpe“ ab. Der Mann musste mit dem Hubschrauber geborgen und ins Krankenhaus Immenstadt verbracht werden. Der 35-Jährige war gegen 11.00 Uhr am Hochgrat gestartet, wo auch wieder die Landung geplant war.

Gleitschirmfliegerin stürzt in Baumkrone

Neumagen-Dhron Eine Frau ist im Moseltal mit ihrem Gleitschirm abgestürzt und in einem Baum gelandet. Die 60-Jährige blieb dabei am frühen Mittwochabend unverletzt, wie die Polizei in Bernkastel-Kues am Donnerstag mitteilte. Sie war demnach gegenüber des Ortes Neumagen-Dhron im Kreis Bernkastel-Wittlich von einer Schanze gestartet und wegen eines Flugfehlers schon kurz nach dem Start in die Baumkrone gekracht. Weil der Unfall in unwegsamem Gelände geschah, zog sich die Bergung in die Länge. Daran beteiligt waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Gleitschirmflieger landet in Seilbahn bei Pfronten

Am Sonntag wollte ein 46-Jähriger aus München bei besten Bedingungen einen Gleitschirmflug vom Breitenberg bei Pfronten (Ostallgäu) starten. Kurz nach dem Start bemerkte er, dass sich die Seile seines Schirms verdreht hatten. Er versuchte noch die Seile zu lösen. Dies schaffte er jedoch nicht rechtzeitig und landete dann im Seil der Bergbahn. Die Bergwacht Pfronten war mit 5 Mitgliedern im Einsatz.Sie schafften es erfolgreich den Mann zu sichern und dann unverletzt zu Boden abzuseilen. Bei der Bergung wurde die Bergwacht zusätzlich vom Rettungshubschrauber aus Reutte unterstützt.

Gruibingen - Paraglider in Notlage

Leichtere Verletzungen erlitt am Sonntag bei Gruibingen ein 29-Jähriger. Ein Zeuge meldete gegen 13.45 Uhr einen in Not geratenen Paraglider. Der verlor wohl schnell an Höhe und musste von seinem Notfallschirm Gebrauch machen. Polizeistreifen suchten nach dem Verunglückten. Der hatte sich mittlerweile über Notruf gemeldet und sein Aufenthaltsort konnte lokalisiert werden. Von dem Sturz trug der 29-Jährige wohl nur leichtere Verletzungen davon. Die Polizisten brachten ihn direkt in ein Krankenhaus.

Halleiner Gleitschirmflieger stürzte ab

Am Mittwochnachmittag ist ein Halleiner (25) mit seinem Gleitschirm abgestürzt. Der Mann war am Startplatz des Gaisbergs losgeflogen. Als er in Guggenthal landen wollte, riss die Strömung ab: Er stürzte aus fünf Metern zu Boden. Der Mann verletzte sich an den Beinen, am Becken und der Schulter. Ein Rettungshubschrauber flog den 25-Jährigen ins Unfallkrankenhaus nach Salzburg.

Gruibingen - Paraglider in Notlage

Leichtere Verletzungen erlitt am Sonntag bei Gruibingen ein 29-Jähriger. Ein Zeuge meldete gegen 13.45 Uhr einen in Not geratenen Paraglider. Der verlor wohl schnell an Höhe und musste von seinem Notfallschirm Gebrauch machen. Polizeistreifen suchten nach dem Verunglückten. Der hatte sich mittlerweile über Notruf gemeldet und sein Aufenthaltsort konnte lokalisiert werden. Von dem Sturz trug der 29-Jährige wohl nur leichtere Verletzungen davon. Die Polizisten brachten ihn direkt in ein Krankenhaus.

Pfullingen - Gleitschirmflieger abgestürzt

Zum Glück unverletzt hat ein 37-Jähriger einen Absturz mit seinem Gleitschirm am Samstagabend, gegen 19.20 Uhr, im Bereich des Fluggebietes an der Wanne überstanden. Der Gleitschirmflieger war zunächst problemlos vom dortigen Startplatz gestartet, geriet aber kurz danach in Turbulenzen, so dass er schließlich mit seinem Schirm in das Waldgebiet zwischen Wanne und Schützenhaus Pfullingen stürzte. Dort verhing sich der Schirm in einer Baumkrone in circa 25 Meter Höhe. Trotz seiner misslichen Lage konnte der Pilot selbstständig über Handy einen Notruf absetzen, was eine Alarmierung von Feuerwehr und Bergwacht auslöste. Durch die Bergwacht konnte er nach circa 1,5 Stunden nach seinem Absturz sicher und unverletzt geborgen werden. Eine Bergung des Gleitschirmes war bislang nicht möglich.

Fulda -  Gleitschirmflieger in Baum

Am 07.05.2020, gegen 15.10 Uhr ereignete sich unterhalb des Pferdkopfes, Höhe Abtsroda ein Unglücksfall. Ein 55-jähriger Gleitschirmflieger, aus Eichenzell, wurde mit seinem Sportgerät von einer Windböe erfasst und flog in einen Baum. Der Mann konnte sich in etwa 20 m Höhe mit seinem Gleitschirm selbst sichern. Die Bergwacht Wasserkuppe konnte den Mann schließlich nach ca. 2 Stunden unverletzt aus seiner misslichen Lage befreien. Auch die Feuerwehren Gersfeld, und Poppenhausen, sowie der Rettungsdienst waren ebenfalls im Einsatz.

Nach Absturz mit Gleitschirm: 31-Jähriger in Bäumen hängengeblieben

Ein 31jähriger Gleitschirmflieger aus Straubing ist am Donnerstagnachmittag im Waldgebiet am Hirschenstein/Schuhfleck abgestürzt. Der Schirm des Mannes wurde anscheinend von einem starken Seitenwind erfasst und brachte ihn zum Absturz. Der Mann ging mit seinem Schirm im Waldgebiet nieder und verfing sich dort in einigen Metern Höhe in den Bäumen. Glücklicherweise unverletzt konnte der Mann per Handy einen Notruf absetzen. Nachdem sich dann ein Rettungs- und ein Polizeihubschrauber auf die Suche nach dem Mann machten, konnte er später – wie es von der Polizei heißt “geborgen” – nein, glücklicherweise gerettet werden.

Gleitschirmabsturz in Immenstadt

Am Montag, gegen 16.20 Uhr, kam ein 23-jähriger Gleitschirmflieger, der am Grünten gestartet war, beim Landeanflug in Bühl auf Grund einer Thermik in ca. 6 m Höhe in einen Abwärtssog und stürzte zu Boden. Der Mann wurde dabei leicht verletzt und wurde zur weiteren Abklärung mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus Immenstadt verbracht.

Rettenberg: Absturz einer Gleitschirmfliegerin

Am Sonntag, gegen 15.00 Uhr, ging bei der integrierten Leitstelle die Mitteilung über einen abgestürzten Gleitschirmflieger ein. Die Streife der PI Immenstadt konnte schließlich eine 54-jährige Gleitschirmfliegerin ca. 600 m südlich der Grüntenlifte in ca. 10 m Höhe in einem Baum hängend feststellen. Die Frau war am Grünten gestartet, kam dann nach eigenen Angaben in „schlechten“ Wind, wodurch sie sich unkontrolliert zu drehen begann. Aus Furcht vor einer Ohnmacht zog sie den Rettungsschirm und landete im Baum. Die Bergwacht konnte die Frau unverletzt aus ihrer misslichen Lage befreien.

22/05/2020 - 24/05/2020 Am Freitag, der ja buchstäblich frei war, da ein obligatorischer Brückentag, rückte ich in der früh gleich doppelt zum Hausberg aus. Einmal mit Gleitschirm und einmal mit Dundee, das ideale Vorfrühstücksprogramm. Der Erfolg gab mir recht, denn es wurden einsame, wunderschöne stimmungshafte Momente. Der Flug astrein und es trug wieder einmal erstaunlich gut so daß ich ein ordentliches Stück zum Auto zurücklaufen mußte. Der zweite Anstieg mit Dundee bis zum Gipfelkreuz war mindestens genauso schön und so kehrten wir hungrig zum Frühstück nach hause zurück. Nachmittags gab es dann denn zweiten Ausrucker und da landete ich mit Dundee am Weidensee, wo wir noch einmal ausgiebig plantschen konnten. Am Samstag sollte eine Kaltfront alles zunichte machen, aber wie am Vortag konnte ich mit Dundee noch am frühen Morgen, sozusagen präfrontal, noch etwas reißen. Wieder ging sich eine stimmige walk and fly Aktion aus, wo ich alle Mühe hatte wegzukommen, denn das Gras war so hoch das man das Gefühl hatte in Tiefschnee zu starten, aber als ich erst einmal in der Luft war wurde es ein grandioser Flug bis zu den untersten Landewiesen, so dass ich nach dem zusammenlegen zum Auto noch aufsteigen mußte. Mit Dundee marschierte ich gleich auf der gegenüberliegenden Seite zwischen Küchele und Prem in die tiefen Wälder, wo wir auch wieder eine traumhafte Badestelle fanden und natürlich gleich ausnutzten. Da dies noch nicht genug war ging ich Nachmittags nochmals mit Dundee in die selbe Gegend und wir kämpften uns bis zum Kaltenbrunnersee durch. Nochmals eine lange Badeaktion bevor es endgültig umschlug und es zu schütten begann. Am Sonntag hatte ich und meine hübsche Sofie unseren ersten Hochzeitstag. Klar das ich mir da etwas besonderes einfallen ließ und so jagte ich Sofie mittels einer Schnitzeljagd durch unser ganzes Haus, ehe wir ein Frühstück für verliebte machen konnten. Später packte ich mit Dundee eine vermeintlich schnelle Tour am Lech unterhalb von Bernbeuren bei Dessau an, aber wir konnten nicht ahnen das es das reinste Abenteuer vor der Haustüre wurde. Durch Urwald artiges Gelände arbeiteten wir uns am Lech entlang. Es blühte alles in unglaublich kräftigen Farben und immer wieder mischten sich kleine Felswände in das Ambiente. Die Krönung wurde dann als wir vor einer Höhle standen und da hatte ich wahrlich nicht damit gerechnet. Ein großes Portal führte in den Sandstein, wo uns fantastische Fotos gelangen. Eine hintere Stufe muß ich wohl demnächst mit Seil angehen...genial und so marschierten wir fasziniert am Lech weiter und legten noch eine erfrischende Baderunde ein. Zuletzt stiegen wir steil die Hönge empor und kehrten über weite Felder oberhalb des Flußlaufes zum Ausgangspunkt zurück. Hammer das es immer wieder gelingt solche Erlebnisse vor der Haustüre zu finden und ich sag es immer wieder gerne wie dankbar ich bin hier wohnen zu dürfen. Nun folgt ein kleiner Hänger, ehe ab Wochenmitte das Hochdruckwetter wieder an Fahrt aufnimmt und da wird sich sicher wieder das eine oder andere ausgehen. Somit wünsche ich Euch allen einen geruhsamen Start in die neue Woche!!!

18/05/2020 - 21/05/2020 Wie es zu erwarten war startete die Woche mit Kaiserwetter und da mußte einfach ein Hausberg walk and fly hergehen. Gedacht, getan und schon stieg ich flott über die Südseite, bei fantastischer Aussicht dem Gipfel entgegen, den ich bald erreichte. Der Wind hatte sich schon mehr auf Ost gedreht und so legte ich meinen Flügel ordentlich schräg aus. Wie am Vortag war es bereits ordentlich thermisch, was das aufziehen in einer Thermikblase beschleunigte. Sofort überhöhte ich und flog seitlich slidend in den Landebereich hinaus. Es trug sensationell, so daß ich weit südlich vom Parkplatz landete. Nach dem zusammenlegen mußte ich zunächst zum Auto zurückgehen, aber dann ging es gleich weiter zu Dundee. Da es mittlerweile ziemlich warm war mußten wir natürlich eine Plantschtour einlegen. Ziel wurde unser geliebter Weidensee, den wir über die lange Route erreichten, umrundeten und zuletzt so richtig beim schwimmen auskosteten. Nach einer Sonnenpause marschierten wir zufrieden zurück zum Parkplatz. Der Dienstag stand ebenfalls ganz im Zeichen von Sonnenschein, allerdings schepperte es dafür in der Arbeit umso mehr, wobei ein Satz in die Vorgesetztengeschichte einging: "Wir san do koa Demokratie!". Yeaaah, ich sage nur Respekt, sowas kann nur von einem ehemaligen Bundeswehrler kommen, aber egal um Dampf abzulassen marschierte ich nach der Arbeit gleich auf den Skilifthang und zog mir ein entspannendes walk and fly rein. Am Startplatz angekommen stand eine riesige Herde Kühe herum und die mußte ich erst mal weglocken, was gut gelang, denn sie waren einfach zu neugierig. Versteckt durch durch den Wald kehrte ich zurück und hatte so den gesamten Startplatz für mich alleine. Der Wind stand perfekt an und so war ich nach wenigen Schritten in der Luft. Wie schön war es hier sanft in der Luft hinab zu gleiten und nach diesem aussichtsreichen Flug landete ich sanft in Autonähe. Noch schnell zusammen gepackt und ab zu Dundee, der schon ungeduldig wartete. Wieder war es bereits jenseits der 25° Grenze und so fuhren wir zum Bodenlosensee, den wir flott umrundeten und natürlich eine erfrischende Baderunde einlegten. Dundee ruderte wie ein Flußpferd durch den tiefen See und hatte seinen Spaß. Am Mittwoch stand ganz Hader Netzbau im Arbeitsplan und klar wir gingen in Apfeltrach Dank der Telekom schon einmal richtig unter. Auf den letzten Drücker packten wir es dann doch noch einen Anschluss zum laufen zu kriegen. Wenigstens ging sich dann noch ein walk and fly am Hausberg aus, wobei der Wind sogar nicht passte, aber mit einem beherzten Startlauf kam ich in die Luft und sackte meinen verdienten Flug ein. Nach dem zusammenlegen fuhr ich gleich zu Dundee und wir packten die herrliche Waldroute auf den Wolfarth an. Eine Tour die immer mit jeder Menge Ausblicken wie auch Eindrücken versehen ist. Dundee kugelte in den Wiesen umher und hatte seinen Spaß. Am Donnerstag war es dann mal endlich wieder soweit, es ging auf geführte walk and fly Tour. Der harte Kern um Frank, Reiner, Olli (Mr.Hörnle), Adrian (Kl.Eiswürfel) und unser tapferer Manuel (Haderair) stellte sich dem knackigen Anstieg von knapp 1000m auf das Wannenjoch 1893m bzw.dem Kühgundkopf 1946m. Vom Oberjoch ausgehend marschierten wir über die Wiedhag Alpe zum Schmugglersteig, den wir bis zum markanten Eck des Wiedhags verfolgten. Hier, am Grenzverlauf zu Österreich verfolgten wir den markanten Grat Richtung Gipfel. Teilweise mit Drahtseil und auch mit Metallstufen versichert leitete die felsige Schneide uns äußerst aussichtsreich empor. Manu hielt sich tapfer und erreichte nur wenige Minuten nach der restlichen Truppe das Gipfelkreuz am Wannenjoch. Frank legte in der üblichen Thermikpanik bereits aus, aber die schönsten Wiesen befanden sich weiter hinten am etwas höheren Kühgundkopf und so marschierte ich mit Olli und Haderair zu den Startplätzen. Während wir auslegten hoben weiter vorne bereits Frank, Adrian und Reiner profimassig ab, wobei sie deutlich überhöhten. Gröllend kreisten sie über uns und Manuel wurde es immer flauer im Bauch. Doch wir waren immer noch so früh das diese erste Thermik eher mit sanften Charakter zur Sache geht und nichts zu befürchten sei. Vor uns haute sich dann Olli mit seinem Leaf 2 Light in den Himmel und schon waren wir dran. Haderair ging mit seinem Sky Reverse Wendegurtzeug und dem Supair Eona 2 an den Start und wie immer....souverän. Mmmh, vielleicht ein Tick zu weit kommen lassen, aber das war bei dem brandneuen Flügel klar, denn das war Er vom alten Schirm nicht gewohnt. Sofort wurde Er schreiend mit der Thermik hochgezogen, aber bald stellte Er fest dass hier alles sonst beherrschbar ist und Manuel konnte seinen Flug mehr als genießen. Mit Funk folgte ich Ihm und wir überhöhten herrlichst das Gipfelkreuz und gleiteten in einem sagenhaften Panorama durch die Allgäuer Bergwelt. Die lange Flugstrecke zum Landeplatz war Dank der Überhöhung kein Thema und so hatten wir einen fantastischen langen Flug. Genußvoll kreisten wir über den Oberjoch und landeten alle, bis auf Adrian, der einen Streckenversuch bis Unterjoch wagte, in Parkplatznäher. Auch Manuel legte eine nahezu perfekte Landeeinteilung hin und ich war massig stolz auf Ihn. Nach dem zusammenlegen freuten wir uns alle wie Schnitzel und legten noch eine Kaffeepause am Oberjoch ein, wo auch Thermikadrian zu uns stoß. Im Anschluß ging es nach Hause und ich packte gleich den wartenden Dundee in's Auto so daß wir gleich in die herrlich kühle Kronbachschlucht flüchteten. Dundee war äußerst Dankbar, denn mit der Hitze hat er einfach nichts am Hut. Die obligatorische Plantscheinlage war dann natürlich unvermeidlich und so war der tag wieder einmal mehr als bestens genützt. Nun folgt eigentlich ein schönes Wochenende, vom Samstag mal abgesehen, aber der Wind wird uns Fliegern wohl das leben etwas schwerer machen, aber mal sehen was so geht. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein erholsames, wie auch erlebnisreiches Wochenende!!!

15/05/2020 - 17/05/2020 Der Start in das Wochenende war durchwegs nass, denn es schüttete am Freitag ordentlich. Da war es ein feiner Zufall das ich nach der Arbeit meinen Leaf 2 Light Tester nach Oberstaufen zu Chris Geist/Flying Academy bringen musste. Dundee natürlich mit eingepackt und schon ging's los, wobei über Kempten das Ziel gleich erreicht war. Nach der Übergabe peilte ich dezent die Lage und weiter westlich wurde es trockener. In Ebratshofen wagten wir den Anstieg auf den malerischen Kapf und weil es so urig wurde bauten wir die Tour gleich zu einen Rundkurs aus, so das es eine Überschreitung wurde. Klar das ich zweimal antreten mußte um auch einen Flug einzubauen, während Dundee geduldig wartete. Zuerst perfekter Wind und als ich wieder ankam seitlicher Rückenwind...war ja klar. Mit einem irren Anlauf gelangte ich dann in die Luft und genoss diesen aus vollen Zügen, denn heute war ich wohl wieder der einzige. Nach ein paar gemütlichen Runden über dem malerischen Talort landete ich sanft und fuhr mit Dundee zufrieden nach Hause. Am Samstag war endlich mal wieder für meine hübsche Sofie, Dundee und mich Maxitime, so freuten wir uns richtig auf ihn und holten Maxi gleich in der früh in Pfronten ab. Das erste Ziel wurde die urige Nagelfluhöhle Hohler Stein im Rottachberg https://de.wikipedia.org/wiki/Hohler_Stein_(bei_Sulzberg). Zuerst mußten wir steil zur Rottach hinab und die Höhle suchen, was aber schnell gelang. So kraxelten wir den kurzen Hang zum breiten Eingang hinauf und erforschten das 25m lange, faszinierende Gewölbe. Bis zum Ende marschierten wir mit unseren Stirnlampen ehe wir wieder aus der Dunkelheit flüchteten. Es folgte eine Erkundung der Rottach bis wir wieder zum Parkplatz aufstiegen. Als zweites stiegen wir noch zum Rottachdurchbruch hinab, der sich hier im felsigen Gelände seinen Weg gebannt hat. Für Maxi ein reines Abenteuergelände, während Dundee umherplantschte. Zuletzt kletterten wir noch an einem Findling herum und konnten so mehr als zufrieden nach Hause fahren. Während Sofie dann noch mit Maxi in der Eisdiele verschwand machte ich mich mit Ivonne und Manuel "Haderair" auf den Weg zur Blösse 1455m. Nachmittags sollte es windtechnisch deutlich ruhiger hergehen und so stiegen wir mit zwei Autos (eines stand an den Buronliften) von der auf Südseite gelegenen Alpe Reuter Wanne auf. Nach wenigen Metern verließen wir den üblichen Anstieg zur Wanne und bewegten uns im Neuland. Steil kämpften wir uns in einen Sattel hinauf der bereits weite Blicke in das Alpenvorland freigab. Weiter verlief der landschaftlich reizvolle Anstieg über den Grat. Teilweise ziemlich glitschig im Wald wo meine beiden "Leidenden" ordentlich Mühe hatten hinauf zu kommen. Über einen Vorgipfel erreichten wir den Normalweg der von Norden herauf kommt und stiegen den letzten Aufschwung empor. Immerhin sparten wir uns mit dieser Variante gut 300 Höhenmeter und ich hatte mal wieder eine neue Route erkundet. Am Startplatz wehte ein perfekter NO Wind und Dank einer Schleierbewölkung war von Thermik nichts zu spüren. Freudig legten wir unsere Schirme aus und Manuel blickte respektvoll in die steile schwarze Piste hinab. Es kamen Ihm die Gedanken "Ihr seits doch alle behindert" in den Kopf, aber es blieb nichts anderes über....raus! Als erstes startete Ivonne und gleich im Anschluß Manual "Haderair", wie immer souverän, denn nach wie vor hatte Er noch nie einen Startabbruch. Zuletzt machte ich mich an den Start und so gleiteten wir alle drei durch die softe Luft Richtung Grüntensee hinaus. Was für ein herrlicher Flug und alle landeten problemlos hinterhalb der Buronlifte, wobei ich als einziger eine abgemähte Wiese traf.....Abmahnung für die restliche Truppe (Ha! Ha!). Nach dem zusammenlegen marschierte ich zu den beiden und Ivonne war ganz geknickt....was war da los? Sie hatte sensationell Ihren Autoschlüssel in meinen auf der Südseite stehenden Wagen liegen lassen...genial und so standen wir nun da. Glücklicherweise war gerade Sofie mit Maxi auf den Weg nach Pfronten und konnte uns aus der Patsche helfen so dass dieses Problem auch gleich gelöst war. Als Belohnung gab es nochmals ein Eis für alle und wir fuhren glücklich nach Hause. Am Sonntag war dann eine große Truppe zum Kleinen Eiswürfel 1667m unterwegs. Genauer gesagt meine hübsche Sofie, Ivonne, Nickl, Dietl, Adrian, Jan und natürlich Dundee, sozusagen eine Hammertruppe. Hier bewahrheitete sich mein sonstiges frühes aufstehen, denn wir wurden später ordentlich gebeutelt, doch zunächst zog sich der Anstieg in die Länge, denn Jan mußte erst den versteckten Parkplatz finden, da Er aber ein fitter Bergsteiger ist hatten wir den Trupp an der herrlichen Heisenlochalpe bald wieder eingeholt. Hier blieben die beiden Nichtflieger Sofie und Nickl, samt Bube Dundee zurück um es sich gemütlich zu machen. Der Rest stieg weglos über die endlosen Hänge bis zum Kamm auf. Hier noch über den Hauptweg bis zum höchsten Punkt mit den unzähligen Auslegeflächen. Dazu ein grandioses Panorama über die Ammergauer, Tannheimer und Allgäuer Bergwelt. Was wollten wir mehr, vielleicht ruhige Luft, aber dafür war es heute doch glatt schon zu spät, vor allem als es Dietl seinen Schirm mit einem Dust Devil in die Höhe riss, so daß Er alle Mühe hatte diesen noch zu halten. Es war an der Zeit raus zu kommen und so machte sich einer nach den anderen auf den Weg. Zuerst Adrian, dann Dietl, Ivonne und schließlich Jan. Alle hatten wir mit den wechselnden Windrichtungen zu kämpfen und mußten den Schirm mal wieder ablegen. Hinzu kamen ordentliche Thermikblasen die den Südosthang herauf pfiffen. Dennoch kam die flugerprobte Truppe in die Luft und überhöhte satt. Die Luft war nicht sonderlich ruhig, eher bockig, aber der geniale Blick während des Fluges entschädigte für vieles. Der Wind stand satt an und so brauchten wir einiges an Zeit um den Flugweg bis Unterjoch zu packen, doch alle erreichten das Ziel. Nacheinander landeten wir alle in Parkplatznähe und freuten uns über das Flugerlebnis. Schön mal wieder nach den Coronaeinschränkungen in einer Gruppe unterwegs zu sein. Vielleicht gehen ja bald offizielle waf Touren auch wieder und es bieten sich mehr solch eindrucksvolle Tage. Den Ausklang fanden wir dann bei uns auf der Terrasse mit Kaffee und Kuchen. Das es an diesem Tag haarig zuging zeigen auch zahlreiche Unfälle wie z.Bsp. dieser hier https://www.allgaeuhit.de/Ostallgaeu-Pfronten-Gleitschirmflieger-landet-in-Seilbahn-bei-Pfronten-article10037393.html. Die nun folgende Woche steht ganz im Zeichen des Hochdrucks und ich denke da muß was gehen. Somit wünsche ich Euch allen einen angenehmen Start in die neue Arbeitswoche und natürlich wie immer: Bleibt gesund!!!

11/05/2020 - 14/05/2020 Die Woche begann wie prophezeit, mit einer grausigen Kaltfront, aber zuvor stellte sich noch ein starker Föhn mit bis zu 8hpa ein. Das ich da noch ein Flugfenster am Hausberg ergatterte grenzte fast an einem Wunder, doch der weit dem Alpenkamm vorgelagerte, traumhafte Aussichtsberg bot genug Schutz vor den Föhnwinden, die allerdings auch hier noch deutlich zu spüren waren. Sogar die Wiesen waren noch trocken und so konnte ich nach einem flotten Aufstieg problemlos auslegen, wie auch nach wenigen Schritten mit dem Supair Leaf 2 Light abheben. Etwas rucklig in Böen flog ich weit hinaus, genoß das grandiose Panorama und landete zuletzt soft in Parkplatznähe. Nach dem zusammenlegen verabschiedete sich der Föhn und Gewitter, Hagel wie auch Sturm machten sich breit. Mit Dundee marschierte ich dann, den Naturgewalten voll ausgesetzt auf den Wendelin. Immer eine schöne Runde, aber bei Blitz und Donner legten wir bald einen Gang zu, so daß wir flott wieder zum sicheren Auto kamen. Am Dienstag führte mich die Arbeit zu einer der ungewöhnlichsten und spektakulärtsten TU-Baustellen die ich jemals hatte. Schon allein die Anfahrt war der Wahnsinn oder besser gesagt eine Herausforderung, denn es ging mehr als steil hinab in die Ammerschlucht zur Soyermühle. War klar das ich mich mal am gewaltigen Wasserfall umsah und die Umgebung erkundete. Nach der Arbeit erwischte ich dann sogar noch ein trockenes Fenster um am Skilifthang eine walk and fly Aktion zu starten. Der Wind stand perfekt aus NO an und so sackte ich noch einen feinen Flug ein ehe ich zu Dundee fuhr und mit ihm noch zum Roten Kreuz marschierte. Hier kam sogar der blaue Himmel und die Sonne zum Vorschein, so dass insgesamt der eigentlich als düster prophezeite Tag mehr als erfolgreich abgeschlossen war. Am Mittwoch sollte sich Dauerregen einstellen, aber wie am Vortag fand ich ein kleines Fensterl um am SO Startplatz an den Start zu gehen. Die Wolkenstimmungen während des Aufstiegs waren dabei mehr als faszinierend. Dank perfekt anstehenden Wind wurde es ein genialer Flug mit erstaunlicher Höhe. Nach einer soften Landung gings mit Dundee noch in der Nähe der Ammerschlucht auf Tour, denn im Bereich der Soyermühle konnten wir immer noch nicht das Glasfaserkabel einblasen. Das wird wohl noch eine längere Baustelle werden, was Dundee nur recht ist, denn dem gefällt es in dieser malerischen Ecke. Am Donnerstag stellte sich endgültig Dauerregen und wir waren wieder einmal bei der Soyermühle, so daß ich Dundee ebenfalls dabei hatte. Zumindest schafften wir heute es das Kabel endlich bis in die Schlucht hinab zu bringen, so daß ich später mit Dundee von der Mühle und ihrem gigantischen Wasserfall aus zu einer langen Tour startete. Über unzählige Holztreppen und steilen Stufen, in stetigen Aufstiegen, wie auch Abstiegen kämpften wir uns in den Hängen der Ammerschlucht bis zu den Schleierfällen, wo wir auch der kleinen Höhle einen Besuch abstatteten. Klar das wir dieselbe Strecke zurück mußten und so einiges an Höhenmeter zusammen kam. Zufrieden, tropfnass und erschöpft kamen wir zum Auto zurück. Das nun folgende Wochenende kann zumindest Wettertechnisch im positiven Sinne zulegen und vor allem der Sonntag wird wärmer und auch sonniger werden. Mal sehen was da so geht und somit wünsche ich Euch allen ein erholsames, wie auch abwechslungsreiches Wochenende!!!

08/05/2020 - 10/05/2020 Das Wochenende stand ganz im Zeichen von walk and fly und den Testflügen (Bericht weiter unten bei Produkt des Monats) mit dem neuen Supair Leaf 2 Light. Am Freitag packte ich zunächst mit Dundee die spektakuläre Tour zum Felsen bei Rosshaupten an. Über die schattige Nordroute erreichten wir bald die versteckten Felsen. Das wir dabei einige Kraxeleinlagen an den wilden Nagelfluhfelsen einlegten war ganz klar. Im Anschluß packten wir den Gipfel selbst und stiegen über die Südseite zum Parkplatz ab. Am Abend kam Olli zum grillen (vielen Dank für die mitgebrachten Köstlichkeiten!) und so kam es das wir, zum platzen vollgefuttert, noch zum Buchenberg ausrückten, der offenbar endlich freigegeben wurde. Der Anstieg wie üblich im Vollgasmodus und so erreichten wir bald mit Blick auf die Hochplatte den höchsten Punkt mit der bewirtschafteten Hütte auf 1142m. Mit weiter Sicht auf die Füssener Seenplatte legten wir unsere Flügel am NO Startplatz aus. Der Wind strich sanft herauf, aber für unsere Leaf 2 Light Armada war das kein Problem und schon waren wir nach wenigen Schritten in der Luft. Glücklich flogen wir im Abendwind, bei grandioser Stimmung sanft dem Landebereich entgegen. Was für eine geniale Konstruktion, wahrlich ein Traumflügel und so packten wir zufrieden zusammen und fuhren nach Bernbeuren, denn Olli blieb gleich bei mir. Die Nacht war nicht lange, denn schon um halb 6.00 Uhr standen wir auf und machten uns startklar. Wenig später trafen schon Dietl und Manuel Haderair ein. Mit zwei Autos, ganz gemäß den Regeln fuhren wir zum Oberjoch und marschierten unterhalb des Kinderhotels den altbekannten Weg zum Spießer 1650m los. Nach der aussichtsreichen Querung standen wir schnell an der felsigen Kanzel und stiegen weiter zu dem mit Drahtseilen gesicherten Teil auf. Dieser leitete uns abwechslungsreich zum leider geteerten Hirschalpe Fahrweg, der in zahlreichen Serpentinen gnadenlos an Höhe macht. Manu kämpfte tapfer und eisern, so das Er schwitzend unser Tempo fast mithalten konnte....Respekt! Von der herrlich gelegenen Alpe führte uns ein kleiner Steig in den Sattel zwischen Spießer und Jochschrofen empor. Nach wenigen Metern tauchte endlich der Gipfel des Gleitschirmgipfels mit seinem Windsack auf, was Manuel nur zu einem brummeligen "so weit noch..." brachte. Dennoch erreichten wir in grandioser Stimmung den Gipfel und genossen den Blick über die Tannheimer und Allgäuer Bergwelt. Im Norden sah man bereits eine kleine Regenfront und so legten wir flott alle vier unsere Flügel aus. Olli war mit seinem Leaf 2 Light der erste und wurde seinem Ruf gerecht..oder besser gesagt nicht, denn der schon unweigerliche Startabruch  wurde durch den schon in Schieflage geratenen Schirm kompensiert und Olli konnte problemlos korrigieren und abheben. Was für ein klasse Flügel!!! Als nächstes folgte Haderair, der sich nach Ollis Wunderstart nicht wohler fühlte und seinen bisher größten Höhenflug (satte 850Hm) in Angriff nahm. Allerdings ist Manu als Starter eine Bank, Er hatte noch nie einen Startabbruch und so auch heute nicht denn Er hob souverän ab. Allerdings kam Er nicht richtig in sein Gurtzeug und flog eher im Fallschirmspringerstyle, grade noch den oberen Baumreihen ausweichend über Hindelang hinaus. Ich hob mit meinen Leaf 2 Light Tester als nächster ab und wenige Sekunden hinter mir auch Dietl, wie üblich absolut souverän und so gleitete die bunte Truppe über den Allgäuer Himmel. Genußvoll drehten wir unsere Runden über Hindelang und es dauerte seine Zeit bis Olli zur Landung ansetzte, natürlich in einer satten Wiese, während daneben eine abgemähte war. Haderair, mit der üblichen Standard Landung (Frontalaufprall...Ha! Ha!) nichts ahnend hinterher und auch Dietl übersah das nebenan eine abgemähte Wiese lag, was den üblichen Bauernanschiss zur Folge hatte. Ich landete wenig später in sicherer Entfernung und packte ebenfalls zusammen. Was für ein genialer Tag und so marschierten wir alle drei zufrieden zur Busstation hinaus. Durch Zufall kam der gleich in 5 Minuten und wir mußten Dank Corana Notfahrplan nicht einmal etwas bezahlen.....passt! Gemütlich saßen wir als Abschluß noch zum Frühstück gemeinsam zusammen und ließen die Erlebnisse Review passieren. Später packte ich mit Dundee die übliche, kühle Runde in die Kronbachschlucht an, denn es ist ganz schön schwülwarm geworden und da kann Dundee halt garnichts damit anfangen. Eine Plantscheinlage war natürlich inklusive und so war auch dieser Tag mehr als perfekt abgeschlossen. Der Sonntag begann regnerisch und so schüttete es am Vormittag fleißig vor sich hin, aber ab Mittag boxte sich dann doch die Sonne durch. Grund genug mit Dundee einen Ausrücker in das Bidinger Filz zu starten. Eine abwechslungsreiche Runde mit vielen Aus- und auch Einblicken. So gelangten wir schnell zum Panoramablick, ehe wir bald wieder in das urige Filz abstiegen und so den Kreis am Parkplatz schlossen. Am Nachmittag wurden die Windwerte immer besser und so wagte ich mich nochmals mit dem Testschirm auf ein walk and fly an den Skilifthang. Der Aufstieg wieder einmal durch schier unzählige Blumen megabunt und es dauerte nicht lange bis ich den Startplatz erreichte. Stramm zog der NO Wind herein und die abgemähten Wiesen sollten noch thermisch was hergeben. Flott legte ich aus und es war ein leichtes mit dem Leaf 2 Light abzuheben. Sofort ging es zur Sache und ich überhöhte relativ schnell meinen Ausgangspunkt. Mit weiten Blick flog ich über die Alm in den Landebereich hinein, wo es immer noch bergauf ging. Der Flügel zeigte mir regelrecht den richtigen Weg um zu steigen, aber dann baute ich doch mit ein paar strengeren Manövern Höhe ab und landete soft unmittelbar vor unserem neuen Dacia Duster. Wow, noch so einen genialen Flug ergattert und schon legte ich zufrieden zusammen. leider geht das Wochenende schon wieder zu Ende und die Aussichten auf die kommende Woche sind alles andere als rosig, denn die Eisheiligen stehen vor der Türe. Schon ab Montag Nachmittag fallen die Temperaturen und in den Bergen wird es in der Nacht auf Dienstag sogar Neuschnee geben. Da wird die Ausbeute bei weitem nicht so erfolgreich sein wie letzte Woche, aber wir wollen mal sehen was so geht. Natürlich wünsche ich Euch allen einen ruhigen und entspannten Start in die neue Woche!!!  

04/05/2020 - 07/05/2020 Der Wochenstart alles andere als rosig, denn wieder einmal mit Ärger satt in der Arbeit verbunden. Als Frustabbau mußte dann im Anchluß der Hausberg herhalten und das obwohl der Wind so gar nicht passte. Dennoch ein schönes, stimmiges Panorama und mit viel Anlauf ein verdienter Flug, der mich problemlos bis zum Parkplatz hinab trug. Danach gleich mit Dundee unsere Haustürrunde über den Türkenbach, bis zum versteckten Bodenlosensee und wieder zurück. Immer mehr kam dabei die Sonne heraus und wir bauten dann natürlich eine Plantschaktion mit Radler ein. Nach solchen Aktionen schaut die Lage schon mal deutlich entspannter aus. Am Dienstag stellte sich Dauerregen ein und da war das arbeiten an Papierkabel nicht unbedingt rosig. Das ich dann ein Mikrofenster für ein "Nebel" walk and fly erwischte grenzte fast schon an einem Wunder und so hob ich in tropfnassen Wiesen nach wenigen Schritten ab. Der Flug optimal, bei besten Wind und so ließ sich die untere Baumreihe problemlos überfliegen. Zuletzt landete ich soft in einer Almwiese und freute mich über den heute kaum zu erwartenden Flug. Nach dem zusammenlegen fuhr ich gleich Heim zu Dundee und wir rückten auf einen Höhenzug, genannt Spindler 779m, hinter halb von Schöffau aus. Sozusagen Neuland, denn das Gipfelkreuz sah ich schon öfters, aber noch nie waren wir dort unterwegs. Der Aufstieg malerisch durch Wald und Wiesen. Der Kamm selbst punktete mit Nagelfluhfelsen und einem herrlichen Aussichtspunkt, der durch Schlechtwetter natürlich in der Sicht eingeschränkt war, was aber Dundee durch dauerwälzeln völlig ausglich. Zufrieden stiegen wir über den weiter verlaufenden Rücken ab und erreichten so mittels einer Rundtour wieder das Auto. Am Mittwoch war es dann endlich soweit und die Sonne strahlte von einem herrlich blauen Himmel. Da war es gleich passend das ich mich mit Mr. Hörnle - Olli am Skilifthang traf und wir ein kleines walk and fly durchzogen. Bunte Blumen in allen Farben, gepaart mit einem weiten Panorama und satten Wind. Mit wenigen Schritten waren wir in der Luft und durchflogen schon erste thermische Ansätze bis zum Landeplatz hinaus. Vor allem mein immer noch von gestern nasser Schirm wurde wieder trocken und so landeten wir beide unmittelbar vor den Autos mit Rückenwind, der sich in den untersten Zehn Metern einstellte (Ha! Ha!). Im Anschluß ging es gleich nach Hause und mit meiner hübschen Sofie, samt Bube Dundee weiter zum Vorderzwiesel/Buch bei Roßhaupten. Über den langen, einsamen Gratanstieg (laut Sofie mindestens überhängend...Ha! Ha!) arbeiteten wir uns den Gipfel entgegen. Die Stimmung, vor allem an der Märchenwiese geradezu traumhaft und bald erreichten wir den aussichtsreichen Gipfel wo wir von Jungkühen überfallen wurden. Die Interesse an Dundee war enorm, aber im geschützt eingezäunten Plätzchen am Kreuz konnten wir bei weiten Blick auf die Füssener Seenplatte problemlos Brotzeit machen. nach dieser gemütlichen Pause flüchtete ich laufend mit Dundee, verfolgt von den Kühen, zum Durchschlupf beim Zaun....Wahnsinn! Zuletzt stiegen wir über den Normalweg ab zum Parkplatz und fuhren zufrieden nach Hause. Der Donnerstag kam ebenso mit Kaiserwetter daher und da gab es mehrere Paukenschläge, denn ich fuhr bei meiner Supairzentrale in Penzberg, bei Martin vorbei und holte Leaf 2 Light's. Genauer gesagt einen Tester und einen weiteren samt Altirando light Gurtzeug für Olli, dem Mr. Hörnle persönlich, der nun in eine neue Ära des Fliegens eintritt. Ich haute mich dann als erstes mal am SO Hang hinaus und wurde von der Thermik an diesem kleinen Berg völlig überrascht. Es zog mich kontinuierlich an fast allen Weisen in die Höhe, so daß ich in neue Welten bei dieser Tour vordrang. Im Landebereich mußte ich förmlich ein Plätzchen suchen um endlich sinken zu haben. Genial, so lief es hier noch nie und schon packte ich zusammen und fuhr Heim zu Dundee der schon ungeduldig wartete. Da es im tagesverlauf immer wärmer wurde machten wir uns gleich auf den Weg in die Kronbachschlucht, wo es angenehm kühl war und das Wasser nur so plätscherte. Die erfrischende Badeeinlage und das Radler gab es an unserer Stammgumpe natürlich auch, so daß wir mehr als zufrieden und erfrischt oberhalb der Schlucht zum Parkplatz zurück marschierten. Die kommenden Tage schauen eher wieder Apriltechnisch aus und sind ein Wechsel aus Sonne und Regen. Der Wind wird ebenfalls ab Freitag wieder zulegen und es wird wieder schwerer Flugfenster zu finden, aber was soll's wir werden sehen, denn ein bisschen was geht immer. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein schönes, erholsames Wochenende!!! 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Norbert Hofmann