Lebe Deinen Traum....                 ....denn Du lebst nur einmal!

Norbert Hofmann

Der "Macher" von der Plattform megaextremesport. Ein Leben für den Bergsport seit Kindesalter.

Expeditionen

Meine Touren zu den Bergen dieser Welt auf den zahlreichen Kontinenten dieses Planeten.

Skitouren

Die Königsdisziplin unter den Alpinisten. Im herrlichsten Weiß, einsam seine Spuren ziehen.

Walk and fly

Die Leidenschaft Berge mit Fliegen zu verbinden, ein niemals enden wollender Traum.

Neuigkeiten 

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Bild des Monats

Das geniale Januarbild kommt schon mal von Adrian Götzger, der mich und Dundee bei der Abfahrt vom Luskopf 1796m in den Tannheimer Bergen perfekt in Szene gesetzt hat.

Produkt des Monats

Mieten Testen Kaufen goes RedBull X-Alps mit Heli Schrempf

Wie kann man Leistung mehr unter Beweis stellen als in einem Wettkampf? Wir, das Team von Mieten Testen Kaufen in Kochel am See und der Nugget Allrad, haben als Sponsor eines der härtesten Abenteuerrennen der Welt begleitet. Heli Schrempf und das Team Austria 3 haben mit Gleitschirm und Nugget die Redbull X-Alps von Salzburg in Richtung Monte Carlo bestritten. Es war für uns ein unvergessliches Abenteuer den Athleten mit unserem Nugget Allrad zu unterstützen, bei dem Video bekommen wir Gänsehaut und unsere Emotionen kochen hoch. Wir gratulieren Heli Schrempf und dem gesamten Team für die Teilnahme und die erbrachte Leistung. Wir sind stolz darauf das Team Austria 3  bei diesem Wettbewerb unterstützt zu haben und freuen uns auf 2021 um Heli Schrempf wieder mit einem besonderen Nugget zu unterstützen. Mit diesem phantastischen Video https://youtu.be/VS7tf3BSKL4 setzen wir einen Gedächtnisanker auf diese Promotiontour. Zusätzlich präsentieren wir stolz unter https://www.youtube.com/watch?v=FKShS7JSxb8&feature=youtu.be unseren diesjährigen Winter-Nugget mit Allradumbau! Es handelt sich erstmals um den Nugget Plus mit langen Radstand, den wir hier mit seinen außergewöhnlichen Veränderungen präsentieren.

Infos unter den jeweiligen Herstellerseiten https://www.mieten-testen-kaufen.de/ und unter https://www.megaextremesport.de!  

Servus miteinander!

20/01/2020 - 23/01/2020 Die Woche begann gleich mit einem Blockbuster, denn der Neuschneefall des Wochenendes machte es möglich. Endlich wagte ich mich mit Dundee an unseren geliebten Starzlacherberg 1585m, der bisher einfach nicht möglich war, aber nun wurde er ein grandioser Traum mit einer Winterbilderbuchlandschaft. Tief verschneite Bäume, strahlend tiefblauer Himmel und glitzernder Schnee begleiteten uns auf jeden Meter des herrlichen Anstieges. Zunächst fand sich noch eine Schneeschuhgeherspur, von Skispuren war rein gar nichts zu sehen und im oberen Drittel war es gänzlich jungfräulich, so das anstrengendes spuren angesagt war. Die Eindrücke waren sensationell und ich kam aus dem fotografieren nicht mehr heraus. Am Gipfel wehte ein zapfiger Ostwind, aber in der kleinen Kuhle am Jägerstand war es angenehm und aus zum halten. Zeit für die Glühweinbrotzeit, während Dundee ohne Unterlass sich im Tiefschnee wälzelnd vergnügte. Dazu ein Panorama vom aller Feinsten mit den üblichen Verdächtigen, bestehend aus den Tannheimern, über die Lechtaler, bis in die tief verschneite Allgäuer Bergwelt. das dann die Abfahrt ein softer Pulvergenuß wurde brauche ich wohl nicht mehr erwähnen. Butterweich schwangen wir uns bis zum Parkplatz hinab und freuten uns tierisch über unseren Starzlacherberg, der wahrlich schon lange überfällig war. Am Dienstag punktete das Wetter mit ebensolchen Traumbedingungen wie am Vortag. Arbeitstechnisch war Mittags Schluß und so fuhr ich gleich mit Dundee Richtung Oberjoch. Vom Parkplatz kurz vor dem Pass stiegen wir unsere Geheimroute zur Ornach 1650m auf. Die Rechnung ging auf, den selbst in den kurzen, steilen Waldpassagen lag Tiefschnee satt. Bei grandioser Aussicht erreichten wir den Kamm und marschierten bis zum Gipfelkreuz hinüber. Danach suchten wir ein sonnig, warmes Plätzchen für unsere Glühweinbrotzeit. Die Abfahrt über die Aufstiegsroute ist zwar steil und teilweise relativ anspruchsvoll, aber Dank dem herrlichen Pulverschnee eine einzige Offenbarung. Diesmal zerlegte es einmal Dundee ordentlich und wir hatten jede Menge Gaudi bis wir zufrieden das Auto erreichten. Der Mittwoch, ein vermeintlich kurzer Arbeitstag entwickelte sich wieder mal zum Fiasko. Dundee hatte ich in Oberammergau dabei, aber es dauerte bis Mittag um endlich ausrücken zu können. Naheliegend war der Hochwildfeuerberg 1541m, aber lag da genug Schnee? Zum Glück führt auch hier ein Forstweg durch den Wald und der hatte genug Schnee, so daß wir vom Auto weg mit Ski gehen konnten. Sogar den Waldabkürzer ließ sich mit Fellen begehen und so kamen wir im tiefen Pulver zum Gipfelkreuz, das herrlich in der wärmenden Sonne stand. Der Blick reichte vom Karwendel, über das Wetterstein bis zu den Ammergauern und versüßte die Spezibrotzeit ungemein. Dundee war die meiste Zeit im Dauerwälzelmodus und kugelte durch den Pulverschnee. Die dann folgende Abfahrt über den Forstweg verlief grandios. Nordseitig softer Pulver, südseitig Firn, besser konnte es nicht sein und so schwangen wir uns in einem Stück bis zum Auto hinab. Am Donnerstag begann die Arbeit erst sehr spät und darum blieb nichts anderes übrig als bereits am frühen Morgen mit Dundee auszurücken. Die Nordseite des Auer(Haus)berges war immer noch pulvrig und so stiegen wir problemlos vom Nebel in das Licht über die Schulter zur Gipfelkirche auf. Hier ging bereits die Sonne gänzlich auf und zauberte über das unter uns liegende Nebelmeer ein faszinierendes Licht. Leider war die Kirche verschlossen und so machten wir außerhalb unsere Glühweinbrotzeit. Rasant schwangen wir uns dann den Nordhang zum Auto hinab und wir fuhren zufrieden nach Hause. Nun folgt ein wohl noch traumhafter Freitag, ehe sich am Wochenende etwas durchwachsenes Wetter einstellt. Wie auch immer, noch hält sich der Pulver in den Nordflanken und so sollte schon noch das eine oder andere gehen. Für Euch alle natürlich ein schönes, erlebnisreiches Wochenende!!!

17/01/2020 - 19/01/2020 Der Freitag wurde noch einmal so richtig kaiserlich, denn die Sonne strahlte von einem tiefblauen Himmel herab. Hinzu kam wieder Föhn so daß es nochmals abartig warm wurde. Gemeinsam mit Dundee wagte ich mich an den wohl meist bestiegenen Skitourengipfel der Allgäuer, das Wertacher Hörnle 1695m. Allerdings über meine geheime und dadurch äußerst einsame Nordroute. Über den üblichen Anstieg kommt momentan eh nur noch Fußvolk, da Schneemangel und so liefen wir am Waldparkplatz, die Ski tragend los. In der ersten Senke begann bereits der vereiste Teil des Forstweges und so ging es relativ bald mit Fellen weiter. Im schattigen Bereich des Flußlaufes hielt sich die Kälte noch am besten und so waren wir bald an der extrem schmalen Brücke die uns auf den steilen Ziehweg leitete. Hier kam dann das einzige kurze Stück zum abschnallen, aber wenige Meter oberhalb ging's schon wieder mit den Ski weiter. Wenig später öffnete sich am Kamm das Gelände und hier schaute es noch nach Winter aus. Über uns das ersehnte Ziel und siehe da nur eine einzige Skispur zierte unseren Anstieg, der nun glücklicherweise aus feinsten Pulverschnee bestand. Der restliche Spurenanteil stammte von Fußvolk, was unsere Abfahrtsbestrebungen nicht behindern wird. Sonnig stiegen wir den Kamm zum Gipfelaufbau entlang. Hier wurde die Sicht schon weiter, so daß die kecken Felspitzen der Tannheimer zum Vorschein kamen. Deutlich steiler stiegen wir nun den obersten Abschnitt empor und erreichten bald das große Gipfelkreuz. Das 360° Panorama überwältigend, kein Mensch weit und breit, somit stand einer gemütlichen Glühweinbrotzeit nichts mehr im Wege. Deutlicher Föhnwind kam von SW herein und im Westen kündigte sich mit dunklen Wolken schön langsam der Wetterwechsel an. Dundee wälzelte sich genüsslich im Schnee, während ich schön langsam meine Ski in den Abfahrtsmodus umstellte. Die dann folgende Abfahrt nochmals ein Hammer, denn der Pulvertraum hielt was er versprach. Soft schwangen wir uns den Gipfelaufbau hinab, gleiteten den langen Kamm hinaus bis in den Wald hinein und zuletzt rutschte es auf dem vereisten Forstweg wie fast von ganz alleine, so daß wir bald wieder am Parkplatz ankamen. Am Samstag war dann die kleine Winterfront eingetroffen und es flockte so vor sich hin. Wieviel Neuschnee wirklich gefallen war konnte ich erst mit Adrian und Dundee an den Adelharz/Breitensteinliften sehen, denn diese waren unser Tourenziel für den heutigen Tag. Hier lag zuletzt gar kein Schnee mehr und so waren auch keine vereisten Spurrillen unter dem neu gefallenen Pulverschnee. Problemlos stiegen wir auf und nach der ersten Stufe dürften wir gut in 30-40cm feinsten Pulver unterwegs gewesen sein, somit wieder einmal alles richtig gemacht. Hinzu kam noch das hier keiner unterwegs war und wir eine ganze, unverspurte Piste für uns ganz alleine hatten. Zunächst erreichten wir das oberste Lifthäuschen des Adelharzliftes und stiegen dann im freien Gelände über den Kamm zum obersten Punkt des Breitensteinliftes auf. Hier folgte die obligatorische Glühweinbrotzeit, die durch den etwas unangenehmen Wind nicht zu lange dauerte. Die dann darauf folgende Abfahrt war den Bedingungen entsprechend der totale Wahnsinn, denn wir schwangen im herrlichsten Pulver ultrasoft zum Ausgangspunkt hinab. Dundee wirbelte natürlich wie in Irrer durch den Schnee und war außer sich vor Freude. Am Sonntag standen dann die Zeichen auf Skitourennachwuchs. Denn Julia (seit 25 Jahren nicht auf Ski!) und Haderair machten sich mit mir, samt Bube Dundee auf den Weg. Die Neuschneefälle der vergangenen Nacht machten es möglich, wir stiegen die weiten Pistenhänge zur Buronhütte auf. Tapfer packten die beiden stolze 450Hm, denn wir querten nicht zur Buronhütte, sondern zur höher gelegenen Alpe Blösse. Rundherum eine Winterbilderbuchlandschaft, wo der Glühwein besonders gut schmeckte. Passend zur Abfahrt riss dann der Himmel auf und plötzlich hatten wir Kaiserwetter, dazu traumhaften Pulver und somit eine gigantische Abfahrt. Julia kämpfte noch mit den neuen Ski, aber mit ein paar Stürzen packte Sie es genauso wie Haderair zum Auto hinab zu schwingen. Dundee natürlich wie immer außer Kontrolle und zu allerhand Unsinn aufgelegt (Ha! Ha!). Auf alle Fälle allen Respekt an die beiden, genauso fängt ein Skitourenkarriere an! Nun folgt ein noch durchwachsener, kalter Montag ehe der Rest der Woche mit warmen Temperaturen und Hochdruck aufwartet. Wie immer wünsche ich Euch einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!

13/01/2020 - 16/01/2020 Nach wie vor das selbe Bild, zu warm und zu wenig Schnee. Das einzig positive, der Nachtfrost, was für unsere Gräber in der Arbeit das "nogo" bedeutet und ich am Montag gleich mal Heim geschickt wurde. Lawinenwarnstufe 1 und schon war ich mit Dundee in die Lechtaler unterwegs. Keine Feiertage, keine Ferien mehr und schon war es auch an bekannten Bergen merklich stiller. Von Kelmen aus packten wir die Hintere Steinkarspitze 2215m an, wo bereits am Parkplatz kein einziges Auto stand. Den zahlreichen Spuren zu folgernd mußte am Wochenende hier die Hölle los gewesen sein. Wir aber stiegen in gänzlicher Einsamkeit die Kehren des Forstweges bis unter das Kelmer Jöchl auf. Das letzte Stück in's Joch selbst in ziemlich eisiger Aufstiegsspur, die das Vorwärtskommen deutlich erschwerte. Der Blick wurde immer weiter, die felsigen Gipfel und Zapfen der Lechtaler Berge rückten in den unmittelbaren Vordergrund. Zusätzlich zauberte die Sonne ein schier mystisches Licht in das Gelände und so querten wir fasziniert in das Steinkar unter der Knittelkarspitze hinein. Das Ambiente felsig alpin und tatsächlich war kein weiterer Tourengeher unterwegs. Es folgten unzählige Kehren den riesigen Gipfelhang hinauf. Immer weiter reichte das Panorama und sogar der Forggensee mit dem dahinter liegenden Auer(haus)berg tauchte auf. Noch ein Stück am Grat entlang und wir erreichten das herrliche Holzgipfelkreuz. Der erste höhere Skitourengipfel und so genossen wir aus vollen Zügen, bei traumhafter Stimmung, unsere Glühweinbrotzeit. Wir hatten Zeit und so dauerte es eine ganze Weile bis wir auf Abfahrt umrüsteten. Dundee fegte gleich mal das restlos zerfahrene Gelände hinab, aber insgesamt hatte ich den Eindruck auf einer eingefahrenen Skipiste zu fahren und für Dundee war der harte Untergrund ideal, denn er konnte dadurch viel besser sausen. Nach dem Riesenhang gleiteten wir die Querung in's Joch hinüber, dann noch das kurze Stück bis zum Forstweg, der uns problemlos, an einem gewaltigen Gleitschneelawinenkegel vorbei, zum Parkplatz hinab brachte. Der Dienstag schaute ebenso genial aus und es wurde noch wärmer, so daß nach der Arbeit einem kleinen walk and fly nichts im Wege stand. Nach einem stimmigen Aufstieg die üblich unruhige, föhnige Luft, wo sich der Schirm mehrmals von hinten und der Seite einrollte. In einem günstigen Moment zog ich auf, hob ab und genoß ein Flügerl ohne Mütze, ohne Handschuhe, nur mit dünner Softshelljacke, was eigentlich schon nicht mehr zu fassen ist. Nach einer soften Landung fuhr ich gleich zu Dundee und rückte mit ihm zum Auer(haus)berg aus. Über die Südflanke stiegen wir in grandioser Stimmung auf. fast schon irre was hier an Frühjahrsboten, von Gänseblümchen, Löwenzahn, bis Schlüsselblumen bereits blüht. Die Natur spielt bei den abartigen Temperaturen einfach nur noch verrückt. Bald erreichten wir das Gipfelkreuz und saugten das riesige Panorama ein, ehe wir über den Wald und der Skihütte wieder zum Parkplatz abstiegen. Der Mittwoch mutierte dann fast schon zum Sommer und so wurde es wieder eine gnadenlose Kombi aus walk and fly und Skitour. Zunächst zum sonnigen SO Startplatz, wo von Winter keine Spur zu sehen war. Mit gewaltigen Alpenpanorama im Rücken legte ich meinen Montana 3 aus. Der Wind etwas wankelmütig, was am Föhn lag und so sprintete ich beherzt los. Flott hob ich ab und gleitete genüsslich über die weiten Almwiesen zum Landebereich hinaus. Problemlos landete ich beim Auto und fuhr gleich weiter zu Dundee. Wo sollten wir hin, die Wärme machte den Schnee zunichte und der strenge Nachtfrost sorgte für beinharten Bruchharsch. Also ab zum Eiswürfel 1667m, wo wir Dank der düsteren Schlucht zu Beginn immer noch durchgehend mit Ski ansteigen konnten. Ab dem Forststraßenende wechselten wir in die gewaltigen Südosthänge und die Rechnung ging auf. Hier hatte die Sonne bereits aufgefirnt und wir bekamen schier traumhafte Verhältnisse. In einer Skitourenbilderbuchstimmung marschierten wir zum Gipfel hinauf. Dazu das tiefste Blau eines wolkenlosen Himmels, gepaart mit einem sagenhaften Panorama und T-Shirt Temperaturen, was die Spezibrotzeit etwas länger ausfiel. Dundee genoß ebenfalls den fantastischen Augenblick und machte wie ich ein kleines Schläfchen am höchsten Punkt. Die dann folgende Abfahrt war mehr als grandios, wir kurvten genüsslich die endlosen Hänge hinab und noch läuft es bis zum Auto, was wir glücklich, wie auch zufrieden erreichten. Am Donnerstag wurde der Arbeitstag auch relativ kurz und so nahm ich gleich mal Dundee mit nach Oberammergau. Nachdem ich eine Schachtanlage kontrolliert hatte fuhren wir um's Eck in's Graswangtal zur Scheinbergspitze 1929m. Hier ist normalerweise die Hölle los, aber unter der Woche und mangels Schnee herrschte gähnende Leere. Das untere Forstpistenstück mußten wir die Ski tragen, auch ein Grund für die wenigen Begehungen, aber ab der Abzweigung zum kleinen Ziehweg begann eine durchgehende Schneelage. Flott stiegen wir über die Aufstiegsroute, bei immer mehr höher werdenden Temperaturen an. Nach der Schulter folgte der Kamm und wir kamen in freies Gelände. Der Rundumblick, bei tiefblauen Himmel, begeisterte unser Skitourenherz und noch mehr die wenigen Spuren im Pulverschnee, ja Pulverschnee, denn der hielt sich doch glatt noch hartnäckig in der herrlichen Nordflanke. Mit vielen Kehren erreichten wir den Skigipfel und gingen noch an dessen Ausläufer mit seinem kleinen Kreuz. Zufrieden genossen wir in der strahlenden Sonne unsere Spezibrotzeit. Auf Glühwein kann man momentan getrost verzichten und so verging die Zeit wie im Flug. Gemütlich marschierten wir über den Skigipfel zum Nordhang zurück und bekamen eine Hammermassige Pulverabfahrt auf der Abfahrtsroute wie ich es nicht erwartet hätte. Dundee ging ab wie ein Zäpfchen und fegte durch den Schnee. Problemlos kurvten wir den gewaltigen Hang in den Wald hinab, erreichten den Ziehweg und rutschten noch bis zur Forstpiste hinaus, ab der es wieder tragen hieß. Zufrieden und erschöpft erreichten wir so den Parkplatz. Nun steht noch ein warmer, sonniger Freitag an, ehe das Wochenende mit einem Miniwinter daher kommt. Mal sehen ob so einige Zentimeter Neuschnee hinzukommen, es wäre dringend notwendig. Somit wünsche ich Euch allen ein erholsames und spannendes Wochenende!!!

10/01/2020 - 12/01/2020 Ein Freitag wie er besser nicht sein konnte, denn schon am Morgen verschoben sich alle Baustellen und ich hatte "Schlechtwetter" frei, wobei das Wetter selbst alles andere als schlecht war, denn ich fuhr gleich mit Dundee Richtung Kleiner Eiswürfel 1667m und wir stiegen bei strahlendem Kaiserwetter auf. Dem föhnigen Vortag zum Trotz fanden wir fantastischen Pulverschnee ohne Ende und es war ein purer Genuß in diesem Gelände unterwegs zu sein. Das Panorama natürlich wieder einmal ein Offenbarung, was bei dieser einsamen Tour stets garantiert ist.Entspannt erreichten wir den Gipfel und genossen bei angenehmen Temperaturen in der Sonne unsere Glühweinbrotzeit. Nach einer Weile gingen wir die Abfahrt an und die war einfach nur grandios. Soft kurvten wir durch die riesigen, sonnigen Hänge. Dundee ging dabei mal wieder ab wie eine abgedrehte Rakete. Das Ganze, von den Bachläufen abgesehen, durchgehend bis zum Parkplatz. Bei der mageren Schneelage schlägt da doch das Skitourenherz höher und wieder mal viel zu schnell erreichten wir das Auto, wo wir dann zufrieden die Heimfahrt antraten. Am Samstag zog das kleine Tiefdruckgebiet durch und immerhin schneite es in höheren Lagen ein bisschen. Am Luskopf 1796m Parkplatz regnete es allerdings noch als ich mit Dundee die Ski schulterte und wieder die Steilstufe zu Fuß empor stieg. Am Karbeginn änderte sich die Lage mit einem Schlag und schon begann das Wintermärchen, denn die alte Spur von Adrian und mir war kaum mehr erkennbar, so daß es ziemlich mühsam wurde vorwärts zu kommen. Selbst Dundee hatte einiges zu tun um sich das Gelände zu erobern. Am gefrorenen Eisfall entlang erreichten wir den obersten Kessel und stiegen zur Scharte auf. Noch zwischen den Latschen hindurch und wir erreichten das Gipfelkreuz, wo sogar ein bisschen blauer Himmel hindurch spitzelte. Im Banne der Schlicke genossen wir unsere Glühweinbrotzeit und es dauerte eine Weile bis die Zeichen auf Abfahrt standen. Einsam und Menschenleer, somit spurenlos kurvten wir im Knietiefen Pulverschnee das Kar hinab. Einige Stürze inklusive, somit war das alte Motto "eine Skitour ohne Sturz, ist keine Skitour" voll erreicht (Ha! Ha!). Zuletzt noch das eisige Steilkar hinab und rein in's Auto....einheizen! Am Sonntag strahlte dann wieder die Sonne vom Himmel und es breitete sich Kaiserwetter aus. Schon sehr früh fuhr ich mit Dundee zu den Spießerliften und wir stiegen von unserem geheimen Parkplatz aus die übliche Schluchtroute zur Heisenlochalpe auf. Noch geht es durchgehend mit Ski, aber wenn es mit der Wärme so weiter geht wird auch hier bald Schluß sein. Von der Alpe packten wir über eine Alternativroute das Heisenloch 1593m an, wo wir wie am Vortag gänzlich alleine über endlose Hänge den Gipfel erreichten. Es folgte in einem trockenen, aperen Wiesenfleck die Glühweinbrotzeit mit Blick auf die noch weiße Allgäuer Bergwelt. Die Abfahrt wurde dann nochmal so richtig genial, ein fantastischer Traum aus frischen Pulver wo Dundee so richtig durchstartete und wir wie üblich zu schnell am Parkplatz waren. Zufrieden fuhren wir nach Hause und es ging gleich mit meiner Hübschen Sofie weiter. Mit unseren Bikes drehten wir noch eine sonnig, warme Runde um den Haslacher See, sozusagen von der Haustüre aus. Eine wirklich schöne, überschaubare Tour mit traumhaften Ausblicken und sommerlichen Anblicken. Ein Anblick der in den nächsten tagen sich nicht ändern wird, denn es sind warme Temperaturen von bis zu 15° angesagt, also von Winter weit und breit keine Spur. Wie es auch kommt, wir machen halt wieder einmal das Beste daraus und in diesem Sinne wünsche ich Euch einen angenehmen Start in die neue Arbeitswoche!!!

06/01/2020 - 09/01/2020 Der Heilig Dreikönig Feiertag war noch einmal ein richtiger Blockbuster mit allem was so dazu gehört. Kaiserwetter mit einem tiefblauen Himmel und Gottseidank noch blendenden weiß in den Allgäuer Bergen. Noch einmal fuhren wir zu den Spießerliften und fast schon obligatorisch platzten die Parkplätze aus allen Nähten. Am Geheimplatz in der Schlucht stand natürlich niemand und so lief ich mit Dundee, wie am Vortag durchgehend mit Fellen die schmale Piste bis unterhalb der Alpe empor, an dieser vorbei und weiter Richtung Kleiner Eiswürfel 1667m. Nun kamen wir in die Sonne und diese tauchte die Landschaft in eine bezaubernde Stimmung. Zum Glück hatte ich eine neue SD Karte im Handy und so glückten die Bilder wieder problemlos.Teilweise Firn, wie auch Pulver begleitete unseren Aufstieg, auf alle Fälle ein Hammergelände für die Abfahrt. Heute war auch der Rundumblick garantiert, denn kein einziges Wölkchen stand am Himmel und so erreichten wir im Banne der felsigen Tannheimer, der Lechtaler und Allgäuer Berge den höchsten Punkt. Es war schon wieder recht warm, so daß einer gemütlichen Glühweinbrotzeit nichts im Wege stand. Wie wird es wohl in diesem Winter weitergehen, nach wie vor ist kaum Neuschnee in Sicht. In Gedanken versunken verging so die Zeit bis wir uns in den Abfahrtsmodus begaben. Die Abfahrt eine reine Offenbarung, ein perfekter Mix aus verfirnten Sonnenhängen und butterweichen Pulver im Schatten der Bäume. Dundee fegte durch den Schnee, kugelte in den Steilhängen aus lauter Freude regelrecht hinab und so waren wir flott wieder an der Alpe. Es folgte noch die eisige Piste die mich Dundee wie ein Außenborder hinaus zerrte und schon war auch dieser Feiertag eine eindrucksvolle Geschichte. Am Dienstag begann der Arbeitsalltag, aber der Tag wurde dann doch nicht so lange wie gedacht und so konnte ich mit Dundee noch problemlos zum Oberjoch fahren. Zunächst schüttete es wie aus Eimern, aber ab Jungholz verwandelte sich der Regen in Schnee und am Oberjoch selbst marschierten wir im Schneegestöber Richtung Ornach 1650m los. Auf den Kehren der Forstpiste spitzte sogar mal der blaue Himmel durch die Wolkendecke und zauberte einen Lichtblick in die Allgäuer Landschaft. Frischer Pulver begleitete uns dann über den gesamten Gipfelhang zum Kreuz hinauf, wo der Wind arg über den Kamm peitschte. Zumindest die unmittelbare Umgebung tauchte aus der Suppe heraus. Lange hielten wir uns nicht auf und gingen die Abfahrt an, wobei vor allem der Gipfelhang ein Traum aus Neuschnee wurde. In den Kehren der Forstpiste schossen wir dann noch beschleunigt hinab und der einzige Brüller kam weiter unten, wo eine Gruppe Afghanische Flüchtlinge auf Wanderung waren. Bei dem Wetter rechnete ich wirklich nicht mit sowas und da es genau in der Kehre zum aufeinandertreffen kam war Dundee mit seiner Leine bereits Mitten in der Gruppe ehe ich sie überhaupt sah. Ähnlich wie in einer Bowlingbahn nach dem Motto "alle Neune" fielen die Jungs vor Panik um. So kugelten Flüchtlinge und Dundee im Schnee umher und es dauerte bis sich die Gruppe beruhigte und feststellen konnte dass Sie nicht gefressen werden. Langsam kamen alle heran und streichelten Dundee, so daß die Situation sich wieder auflöste und ich nur noch lachen mußte. Danach fuhren wir noch das restliche Stück zum Parkplatz hinab und machten uns zufrieden auf den nach Hause Weg. Der Mittwoch schaute schon wieder besser aus und so fuhr ich abermals mit Dundee zum Oberjoch, denn wo sonst liegt bei uns Schnee....es ist zum wahnsinnig werden, aber an den Grenzwiesliften war immer noch alles außer Betrieb. Dieses mal marschierten wir über die linkeste Piste zur Wiedhag Alpe. Danach wagten wir uns links davon an die darüber liegende Schulter des Wannenjochs mit ca.1600m. In herrlichen Gelände spurten wir im Tiefschnee zum höchsten Punkt, wo sich ein knorriger Baumstumpf als Sitzplatz für die Glühweinbrotzeit anbot. Der Blick reichte weit in das Alpenvorland und zu den Allgäuer Bergen rundum Sonthofen. Die dann folgende Abfahrt wurde richtig genial und so kurvten wir durch pulvrigen Schnee zur Piste hinab. Den Rest rauschten wir an einem Stück zum Parkplatz runter und fuhren mehr als zufrieden nach Hause. Der Donnerstag schlug dann Hitzemassig so richtig ein, denn es wurde abartig warm für Januar dass es schon nicht mehr zu fassen war. Es war klar das der Gleitschirm nach der Arbeit hermusste und ich zum Weststart aufstieg. Rein optisch kein Winter, im Gegenteil es roch förmlich nach Frühling. Schwitzend erreichte ich den aussichtsreichen Startplatz wo ein alter Bekannter, unser Olli, bereits mit einem Radler wartete. Die kleine Abschiedstour war ein Glücksfall, denn wenig später saß Er im Flugzeug nach Thailand, aber zuvor mußte noch ein walk and fly her. Als Dank bekam Olli noch einen Startabbruch, da Er eine Rückenwindklatsche abbekam. Beim zweiten Anlauf war Er aber souverän, sogleich verfolgt von mir in der Luft. So genossen wir beide einen herrlichen Abgleiter ohne Handschuhe Mitte Januar, kaum zu glauben. Problemlos landeten wir oberhalb des Parkplatzes und fuhren zufrieden nach Hause - schönen und erholsamen Urlaub, Olli!!! Daheim packte ich gleich Dundee in's Auto und wir packten unseren Kienberg über die Felderroute an. Die Stimmung geradezu sensationell und der Alpenbogen baute sich vor uns dramatisch auf. Mittendrin die ersten Gänseblümchen, ich sag es ja, der reine Wahnsinn. Gemütlich drehten wir unsere Tourenrunde und erreichten entspannt unseren Ausgangspunkt. Nun folgt ein kurzes Schlechtwetterintermezzo am Freitag, aber das Wochenende schaut schon wieder, wie ebenso der Anfang der nächsten Woche mit Hochdruck gut aus. Allerdings weiterhin kein Schnee in Sicht, dazu nach wie vor zu warme Temperaturen, was die Suche auf Skitourengelände nicht einfacher macht. Doch was können wir schon ändern und darum werden wir schon das Beste daraus machen. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ebenfalls ein erlebnisreiches, abenteuerliches Wochenende!!!  

03/01/2020 - 05/01/2020 Der Freitag brachte noch einmal Sonnenschein, aber die Kaltfront kündigte sich bereits mit stürmischen Wind an, aber ich war doch noch mit Dundee mehr als erfolgreich am Oberjoch unterwegs. Über eine spezielle, neue Route querten wir in die altbekannte Aufstiegsvariante zur Ornach 1650m hinein. Hier fanden wir immer noch Pulver satt und arbeiteten uns so zum Kamm hinauf und marschierten noch zum Gipfelkreuz hinüber. Die Sicht immer noch grandios, aber der Wind unangenehm und so suchten wir in einer Mulde Schutz für unsere Glühweinbrotzeit. Nach einer gemütlichen Pause machten wir uns an die Abfahrt die noch ein richtiger Leckerbissen wurde. Von haarsträubend steilen, schmalen Waldabfahrten bis zu weiten Pulverhängen war alles dabei. Dundee wühlte sich wie ein Buggy durch den Schnee und so hatten wir beide so richtig Spaß. Wie üblich zu schnell erreichten wir den Parkplatz und fuhren zufrieden nach Hause. Am Samstag schlug dann mal wieder grausigstes Wetter zu, aber am Oberjoch kam ich glücklichwerweise mit Dundee in eine Höhenlage wo es flockte und so stiegen wir im Schneegstöber zum Schmugglernest auf. Die mittlere Piste nicht einmal präpariert, die Grenzwieslifte nach wie vor nicht in Betrieb und so herrschte rundherum Trubel und bei uns war es göttlich ruhig. Oben ein reinstes Wintermärchen, aber lange hielten wir uns nicht auf und machten uns bald an die Abfahrt. Dundee fegte wie ein wilder hinab und so waren wir flott am Auto. Am Abend folgte unser Krimi Dinner "Mord an Bord, Mylord" mit Freunden und Familie am herrlich gelegenen Elbsee https://www.dinnerkrimi.de/spielstaette/aitrang/restaurant-elbsee_16613/details.html. Das ich dann noch einen Gastauftritt als Geistlicher hatte krönte den spannend, lustigen Abend. Am Sonntag war es dann soweit, Stunde NULL für Haderair, denn die erste größere Skitour zur Heisenlochalpe 1593m stand an. Gemeinsam mit Dundee stiegen wir vom versteckten Parkplatz die eisige Schlucht zur Alpe an. Es folgten die berühmten, einsamen, unverspurten Traumhänge zum Gipfel empor. Die Sicht zum Teil durch ein paar tiefliegende Wolken eingeschränkt, aber die Felsspitzen der kecken Tannheimer waren noch voll im Bilde. Tapfer kämpfte sich Hader bis zum höchsten Punkt, allen Respekt! Eine Hammerleistung die Er hier abgeliefert hat, zumal Er es wahrlich gewohnt ist auf Ski solche Strecken zu bewältigen. Hier war es so eisig dass wir unsere Glühweinbrotzeit relativ kurz hielten. Es folgte die Abfahrt durch großteils unverspurtes Gelände mit einigen Kamikazestürzen von Haderair (Ha! Ha! - Das wird Burgertechnisch teuer!). Im unteren Abschnitt lernte Hader relativ schnell den Pflug einzusetzen und kam so passabel zum Parkplatz, wo Er dann endlich zusammenbrechen durfte. Zufrieden (Dundee), schadenfroh (Nobs) und erschöpft (Hader) fuhren wir nach Hause. Allerdings hatte ich dieses mal nicht soviel Bilder als sonst, denn ausgerechnet an Haders Premieretour versagte die SD Karte meines Handys und ein Großteil der geschossenen Bilder wurde nicht gespeichert (Heul!). Nun folgt noch ein Hochdruckmontag, ehe wieder das Arbeitsleben beginnt, leider auch für uns denn die warmen Temperaturen machen es möglich (ärgerlich....grmpf!!!). Wie dem auch sei ich wünsche Euch allen einen entspannten und lockeren Start in die ersten Arbeitstage!!!

30/12/2019 - 02/01/2020 Der Montag begann schon einmal genialst als ich mit Adrian und Dundee zum Luskopf 1796m in den Tannheimern aufbrach. Überall wieder Massen an Leuten, Chaos und überfüllte Parkplätze, doch hier herrschte herrlichste Ruhe, denn wer tut sich den Anstieg mit Trageeinlage an, aber es war der Preis der Einsamkeit und den zahlten wir gerne. Allerdings stiegen wir komplett mit Fellen an, wohlweislich dass im Abstieg im unteren teil tragen angesagt ist. Bei fast Null Schnee mogelten wir uns so in den Karbeginn empor und schon machte es "Klick", es war Winter. Schneeweiß präsentierten sich die Bäume und eine völlig unbegangene, wie auch unverspurte Winterlandschaft lag vor uns. Traumhaft spurten wir den weiteren Karverlauf empor. Dazwischen fädelten wir uns einmal haarsträubend durch ein Latschenfeld (Ha! Ha!), aber auch dies konnte uns nicht aufhalten. Links bauten sich die wilden Felsfluchten der Schlicke auf und verwandelten das Szenario in ein imposantes, alpines Ambiente. Im oberen Karbereich löste sich mein linkes Fell (Zefix!) und mehrmaliges anbringen brachte auch nichts, denn es ging immer wieder ab und so mußte ich den Schlußteil, den Adrian mit Ski easy überwand, die Ski tragend zum Gipfelkreuz überwinden. Mehrmals brach ich bis zu Brusthöhe ein und wühlte mich so dem Ziel entgegen. Dennoch erreichte ich so mit Dundee den höchsten Punkt und freute mich über die so mehr als verdiente Glühweinbrotzeit. Die Sicht dazu ein Hammer, denn unmittelbar gegenüber ragten die Felszacken von Gimpel und Rote Flüh auf. Dazu den ganzen Tag keine weiterer Skitourengeher, während am Füssener Jöchl, schräg vor uns, Ameisenlaufen angesagt war. Die Abfahrt wurde dann ein einziger Pulvertraum und wir zogen genüsslich die einzige Spur in's jungfräuliche Gelände. Dem ominösen Latschenfeld wichen wir links aus und nur den kurzen Steilhang mußten wir tragen, denn die untere Skipiste fuhren wir ebenso ab. Ein Wahnsinnstag ging so zu Ende und wir fuhren zufrieden nach Hause. Am Dienstag packte ich mit Dundee gleich noch eine Silvesterskitour zur Heisenlochalpe, wo das Chaos links und rechts regierte. Am Spieserlift Horden von Menschen, am Wertacher Hörnle Karawanen, die Straße auf über einen Kilometer zugeparkt und wenige Meter daneben niemand, genauer gesagt an meinem Tourenausgangspunkt. Wie zuletzt am Eiswürfel ging's von Anfang an auf Fellen durchgehend zur Alpe hinauf. Danach folgten die unendlichen, traumhaften Skihänge zum selten bestiegenen Gipfel. Im Hintergrund alles was die Tannheimer und Allgäuer Bergwelt an Gipfeln zu bieten hat. Einsam erreichten wir den höchsten Punkt und fanden sogar ein trockenes Wiesenfleckchen zum hinsetzen und genossen so unsere Glühweinbrotzeit. Dundee kugelte vergnügt im Schnee umher und war sichtlich glücklich. Die dann folgende Abfahrt natürlich wieder eine einzige Offenbarung aus sanften Pulverschnee. Dundee ging ab wie ein Zäpfchen und so waren wir fast zu schnell am Auto und konnten entspannt nach Hause fahren. Es folgte der Jahreswechsel und der sollte auch was ganz besonderes werden. Gemeinsam mit meiner hübschen Sofie, Flo und Dundee packten wir den Auer(Haus)berg an. Mit Fackeln marschierten wir am Südhang zu einem etwas Abseits gelegenen Gipfel hinauf und waren so wieder unter uns. Mit Sekt und einer kleinen Raketenbatterie (5.99.-) starteten wir in das neue Jahr. Das kleine Ding hielt mehr als es versprach und bietete uns ein herrliches Feuerwerk. Prost Neujahr und nach einem weiten Blick in die Runde Richtung Füssen und Pfronten, wo faszinierend die Raketen stiegen, machten wir uns auf den Rückweg, den wir wieder mit unseren Fackeln erleuchteten. Am Neujahrstag schliefen wir erst einmal aus und Mittags trafen dann zwei Familien Skoda/Hader (11 Personen) bei uns ein und wir marschierten gemeinsam mit Sofie und Dundee in ein großes Abenteuer das Kinderaugen strahlen lässt. Von Weizern aus ging es durch den steilen Wald, mit einer querfeldein Variante (damit die Kids gleich mal trittsicher, wie auch vom Anstieg abgelenkt werden) zum Drachenköpfle. Am Gipfelkreuz waren alle sichtlich begeistert, wie auch erschöpft. Dann gingen wir die wenigen Meter zur kaum sichtbaren und bekannten Drachenhöhle. Alle standen fasziniert, wie auch respektvoll vor dem kleinen Loch was in die Tiefe führt. Nach einer kurzen Überwindung wanden sich alle in die Öffnung und wir krochen von einer kleinen Halle in die nächste. Wir verschlammten uns ordentlich, aber was hatten wir für einen Spaß und es dauerte bis wir am Ausgang, unweit des Einstieges wieder das Tageslicht erblickten. Die Zwerge wollten natürlich noch einmal und so wühlten wir uns ein weiteres mal durch die engen Gänge. War klar das dieser Tag ein unvergessliches Erlebnis wurde und wir alle begeistert wieder zum Parkplatz abstiegen. Am Donnerstag ging's dann gemeinsam mit Adrian und Dundee noch einmal zum Kleinen Eiswürfel 1667m. Wie zuletzt Megaeinsam, traumhafte Aussichten und grandioser Schnee. Dazu in einem tempo das es schon beängstigend ist, aber mit dem Taffen Adrian geht das problemlos und so waren wir mit aller Kraft im Bravehearttraining. Am Gipfel die obligatorische Glühweinbrotzeit und schon schwangen wir uns die gigantischen Hänge zur Alpe hinab. Noch den Forstweg hinaus und nur die Bachläufe bremsten die ansonsten Nonstop durchgehende Abfahrt. Mehr als zufrieden fuhren wir nach Hause, wo es gleich mit meiner Hübschen Sofie weiter ging in die Therme nach Bad Wörishofen. Nun kommt ein kurzer Wetterhänger von Freitag auf Samstag auf uns zu, aber ab Sonntag sollte es schon wieder deutlich besser sein und somit wünsche ich Euch ein gemütliches, erlebnisreiches erstes Wochenende 2020!!!  

27/12/2019 - 29/12/2019 Der Freitag punktete schon einmal so gar nicht mit positiven Wetteraspekten und so war es ein leichtes mit meiner Hübschen Sofie und Dundee einen Mehrfachausrücker zu machen. Zunächst packte ich mit Dundee unseren Klassiker Bromberg an, wo wir bis zum Gipfelkreuz aufstiegen und im Anschluß hinter halb von Sofie wieder abgeholt wurden. Dann fuhren wir weiter nach Garmisch, um ein Paar Schuhe in die richtige Größe umzutauschen. Bei der Rückfahrt schauten wir noch im Kloster Ettal https://www.kloster-ettal.de/ vorbei, was Sofie doch glatt noch nie gesehen hatte und nur der extrem gut bestückte Klosterladen forderte seinen Tribut. Zuletzt holten wir Klein Maxi in Pfronten ab und feierten gemeinsam nochmals eine weihnachtliche Bescherung. Klar das wir dann gleich gemeinsam zum tüfteln anfingen, denn statt Lego Technik gab es für Maxi mal einen richtigen Modellbausatz mit einem seiner geliebten Traktoren. Am Samstag war es dann für Maxi soweit, es sollte seine erste Skitour werden, nachdem Er an seinem Geburtstag die Tourenbindung von uns geschenkt bekommen hatte. Auf Grund der mageren Schneelage mussten wir weiter hinein fahren um am Oberjoch in ein Wintermärchen zu starten. Die linksten Pisten am Grenzwieslift waren immer noch nicht im Betrieb und somit auch nicht präpariert. Für Maxi ging's so gleich richtig in's Gelände. Sofie marschierte tapfer mit Ihren Schneeschuhen, während Dundee sein übliches Wälzelprogramm durchzog. Gemütlich stiegen wir im herrlichen Sonnenschein unter dem blauen Himmel des Allgäus die weiten Hänge empor. Maxi bekam es mit den Spitzkehren zu tun, was Er problemlos meisterte. Nach und nach erreichten wir den Rücken der unmittelbar zur Wiedhag Alpe 1336m führte. Maxi hatte seine Premiere meisterhaft absolviert und wir freuten uns alle über die verdiente Glühweinbrotzeit. nach einer entspannten Pause, mit allerhand Schneebuddelaktionen, sowohl von Maxi, wie auch Dundee gingen wir die Abfahrt an. Sofie marschierte Ihren Schneeschuhen hinab, während ich mit Maxi und Dundee durch den Tiefschnee hinab rauschte. Maxi kam mit dem ungewohnten Gelände gut zurecht und kurvte souverän durch Pulver, wie auch etwas verharschte Bereiche. Wow, das war doch mal was als erste Skitour und so lauerten wir der später herab kommenden Sofie mit einer Schneeballschlacht auf (Ha! Ha!). Wenig später erreichten wir den Parkplatz und fuhren mit einem Zwischenstopp beim Maschinenpark, wo Maxi sichtlich begeistert zwischen den monströsen Gerätschaften herumlief, zufrieden nach Hause.  Am Abend bauten wir dann noch einen Anhänger zu Maxis Traktor aus dem was wir so in meiner Werkstatt fanden. Der Tag war also mehr als perfekt genutzt und so ging es auch am Sonntag weiter, wo wir nach einem ordentlichen Früstück wieder gemeinsam ausrückten. Dieses mal traf es den einsamen Karlift bei Heiterwang, der nach wie vor noch nicht in Betrieb ist. Für Pistenraupen noch zu wenig Schnee, aber für uns reicht es locker und so stiegen wir über die weiten Pisten zum obersten Lifthäuschen auf. Es war knackig schattig, aber maxi hielt sich wieder tapfer, natürlich motiviert von meiner Hübschen Sofie die mehrmals aufbauend auf Ihn einwirkte, während mich Dundee durch's Gelände zog. Gemütlich genossen wir dann unsere Glühweinbrotzeit, ehe wir uns an die rassige Abfahrt machten. Sofie stieg wieder über den flachen Pistenabschnitt mit den Schneeschuhen ab, während ich mit Maxi über den steilen Bereich zum Parkplatz hinab rauschte. Danach fuhren wir Maxi, mit einem verdienten Zwischenstopp beim McDonalds, wieder zu sich nach Hause. ich denke Er hat in den zwei Tagen wieder so manches Abenteuer erlebt und kann zufrieden am nächsten Tag ausschlafen. Nun folgt eine komplette Woche mit Hochdruck am laufenden Band, was natürlich Touren ohne Ende bedeutet. Egal was geht, was kommt, wie es wird, in jedem Falle wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch in's neue Jahr. Bleibt Gesund und erlebt viele spannende Abenteuer in den Bergen!!!

23/12/2019 - 26/12/2019 Auf geht's in die Weihnachtswoche und schon war ich am Montag mit Adrian und Dundee auf Skitour an der Krinnenalpe bei Nässelwängle unterwegs. Während der Anreise bis hinter Pfronten Dauerregen, aber ab der Enge purer Neuschnee und so erhielten wir vom Parkplatz weg einen Traum aus frischen Pulver, auch wenn bald schon die erste Pistenraupe herauf eierte. Vom eisigen Sturm mal abgesehen eine herrlich, winterliche Skitour. Hinter der Alpe selbst fanden wir einen geschützten Platz für unsere Glühweinbrotzeit. Die Abfahrt dann folglich ein Hammer, denn im frischen Pulver kurvten wir unglaublich soft die Hänge hinab und genossen jeden Meter. Am Heilig Abend dann die nächste Pulverschneeaktion gemeinsam mit (Wuisl) Olli und Dundee an den Spießerliften. Nur der kleine Lift war in Betrieb, so daß wir genialst einsam in der mittleren Piste in frischen Schnee zur obersten Liftstation aufsteigen konnten. Da hier schon eine Pistenraupe hereinfuhr packten wir noch den oberhalb gelegenen Steilhang und konnten so in Ruhe unsere Glühweinbrotzeit durchziehen. Die Abfahrt im Anschluß der Wahnsinn und mit dem frischen Pulver ein pures Vergnügen. Dundee kämpfte sich durch den tiefen Schnee, während Olli und ich genüßlich unsere Schwünge machten. Viel zu schnell erreichten wir so den Parkplatz und fuhren glücklich Heim. Wieder genau richtig erwischt, denn Nachmittag fing es mit steigenden Temperaturen an zu Regnen und die Herrlichkeit war wieder rum um's Eck. Gemeinsam mit meiner Hübschen Sofie folgte dann der besinnliche Teil, wo ich zunächst Hubert Kah's "Wenn der Mond die Sonne berührt", aus Sofies Geburtsjahr sang. Danach mußte Sie altersgerecht 35 Pakete öffnen. Ich freute mich riesig über mein neues Gurtzeug von Supair und Sofie staunte nicht schlecht nach dem unendlichen Fahradzubehör, als im letzten Paket ein klappbares Ebike auftauchte. Schöne Weihnachten!!! Am ersten Weihnachtsfeiertag stürmte und regnete es was herging, aber in einer trockenen Phase rückten wir alle drei aus. Sofie konnte gleich mal Ihr Ebike testen, während Dundee und ich hinterher joggten. Bald erreichten wir so unseren Weichberg mit seiner lieblichen Kapelle. Lange hielten wir uns nicht auf und schauten das wir wieder runter kamen, aber erste Ebike Tour....Respekt!!! Der zweite Weihnachtsfeiertag sah schon mal ganz anders aus, den es strahlte die Sonne von einem tiefblauen Himmel herab. Leider stürmte auch alles in die Berge was Füße hatte und so war alles zum platzen voll. Die Parkplaätze waren zum Teil nicht mehr anfahrbar und so wagte ich mit Dundee einen Versuch im freien Gelände am Kleinen Eiswürfel 1667m. Wir wurden doppelt und dreifach belohnt, denn der Anstieg durch die Schlucht hatte selbst in Tallagen genug Schnee, darüber folgten Hänge in unglaublichen Ausmaß, ohne der geringsten Spur, mit bis zu einem Meter Neuschnee. Wahnsinn und dazu dieses gigantische Wetter, kaum zu fassen. Während unweit am Wertacher Hörnle Karawanen anstiegen marschierten wir hier in der absoluten Einsamkeit empor. Dundee hatte ordentlich im tiefen Pulver zu kämpfen, aber wir erreichten beide überglücklich den aussichtsreichen Gipfel. In der wärmenden Sonne, mit Blick auf die Tannheimer und Allgäuer Bergwelt, folgte die obligatorische Glühweinbrotzeit. Nach dieser gemütlichen Pause bauten wir auf Abfahrt um und ich kann Euch sagen: Eine Offenbarung! Sanft, wie auf einem Teppich ging es die endlosen Hänge hinab. Dundee konnte endlich einmal ohne Leine hinab rauschen. Problemlos, von ein paar Bachläufen abgesehen erreichten wir durchgehend mit Ski den Parkplatz und fuhren mehr als zufrieden nach Hause. Hier stellte ich dann gleich den Schalter auf Biken um und während Dundee erschöpft schlief fuhr ich mit meiner Hübschen Sofie, samt dem neuen Ebike nach Lechbruck, wo ein kurzer Zwischenstopp mit Kaffee und Kuchen folgte. Tapfer packte meine Hübsche auch den Rückweg und wir genossen eine herrliche Sunsetstimmung. Der nun folgende Freitag schlägt noch einmal mit Grauswetter zu, aber ab dem Wochenende stellt sich Hochdruck ein und so können wir sicherlich wieder was abenteuerliches generieren. Was auch so kommt, ich wünsche Euch ein entspanntes und erlebnisreiches Wochenende!!! 

20/12/2019 - 22/12/2019 Das letzte Adventswochenende ging schon gut an, denn der Föhn machte mit windigen Böen den Abzug und eine Kaltfront marschierte heran. Ganz im Sinne des Braveheartbattletraining machte ich mich mit Dundee auf in die Kronbachschlucht. Eine Tour die immer mit rauschenden Kaskaden und Einsamkeit punktet. Logisch dass ich mich in das kühle Nass zum plantschen hauen mußte. Über die Hänge oberhalb der Schlucht, marschierten wir aussichtsreich zurück zum Auto. Der Samstag konnte dann wenigstens mit Neuschnee punkten, allerdings nicht unmittelbar vor der Haustüre, weiter drinnen in Jungholz ebenfalls Fehlanzeige, wie auch wenige Meter dahinter am Spießer ebenso eine Nullrunde und dann erst am Oberjoch wurde es weiß, weil es hier fleißig vor sich hin flockte. Genußvoll stieg ich mit Dundee im nassen, frischen Pulver an den Grenzwiesliften auf. Die Landschaft entwickelte sich zu einem Wintermärchen und es kam endlich wieder Weihnachtsfeeling auf. Am verschneiten Schmugglernest gab's dann endlich wieder eine Glühweinbrotzeit und danach stachen wir volles Rohr die Piste hinab, wobei Dundee mal so richtig alles gab und hinab rauschte mit allem was herging. Viel zu schnell erreichten wir das Auto und fuhren mehr als zufrieden nach Hause. Am Sonntag war es dann für "Haderair" endgültig an der Zeit seine erste Skitour zu absolvieren. Dundee war dies alles egal, der wälzelte sich erst einmal eine lange Runde im Schnee. Die Ausrüstung war komplett und so stiegen wir am Oberjoch eine neue Route zur Hinter Wiedhag Alpe 1336m auf. Getreu dem Motto "Klein, aber Fein" erreichten wir flott über einen etwas steileren Abschnitt flacheres Gelände das unmittelbar zur Alpe führt. Im Hintergrund die Felsgestalten des Wannenjochs und des Iselers, was den ganzen einen alpinen Rahmen gab. Auf alle Fälle hielt sich Hader mehr als tapfer, selbst die ersten Spitzkehren gelangen Ihm auf Anhieb. Ziemlich geplättet, aber glücklich erreichte unser Ziel und freute sich gemeinsam mit mir über die Glühweinbrotzeit. Aus Westen zog langsam unangenehmes Wetter herein und so bauten wir relativ schnell auf Abfahrt um. Die ersten Schwünge und Stürze kamen flott, aber von Schwung zu Schwung wurde es besser und zuletzt kurvte Hader schon recht ansehnlich die Hänge hinab. Logisch das auch Dundee wie ein Wahnsinniger die Piste hinab rauschte und auch ich auf meine Abfahrtskosten kam. Das wird Hader, Respekt!!! Viel zu schnell waren wir so wieder am Parkplatz und fuhren entspannt nach Hause. Nun folgen weitere, durchwachsene Tage, die aber zumindest in den Bergen Neuschnee bringen. Ganz egal was auch kommt, ich wünsche Euch allen von Herzen ein entspanntes, besinnliches und vor allem wunderschönes Weihnachtsfest!!! 

16/12/2019 - 19/12/2019 Die Woche begann wie befürchtet....ultrawarm und das steigerte sich bis zu 20°, eigentlich schon ein Wahnsinn. Die Flucht fand mit Dundee zum Spiesser statt, denn hier lag noch immer Schnee und wir konnten sogar in der mittleren Piste, ohne Kunstschnee, problemlos ansteigen. Bei T-Shirt Temperaturen arbeiteten wir uns zur obersten Liftstation hinauf und genossen die "Spezibrotzeit2, denn Glühwein ist nun vorerst abgemeldet. Normalerweise würde Abends der feuchte Schnee durchfrieren und Bruchharsch entstehen, doch positiv für uns da es einfach zu warm war und wir so im weichen Schnee genialst, rassig hinab schwingen konnten. Flott erreichten wir so den Parkplatz an der Talstation und fuhren zufrieden nach Hause. Am Dienstag ebenfalls extrem warme Temperaturen und so fand ich mich relativ schnell am geschützten SO Startplatz in traumhafter Stimmung. Ohne Handschuhe und Mütze ging ich nach dem entspannten Anstieg an den Start und hob nach wenigen Schritten, bei optimalen Wind ab. Soft gleitete ich mit einigen Föhnböen zum Auto hinab, landete sanft, packte zusammen und fuhr gleich heim zu Dundee. Die Runde wurde dann gleich stockfinster, aber der Blick auf das beleuchtete Bernbeuren, mit dem dahinter aufragenden Auerberg war der Lohn für den späten Ausritt. Am Mittwoch startete ich dann mal doppelt voll und ganz durch. Gemeinsam mit Olli ging es auf das gute alte Hörnle. Die Föhnwerte hielten sich in Grenzen und machten die Tour vertretbar, auch wenn die Luft etwas "faulig" war. Schwitzend bei T-Shirt Temperaturen erreichten wir den NO Start bei der Bergwachthütte, wo der Wind perfekt anstand. Flott legten wir aus und Olli bekam die wabbernde Luft gleich mit einem Startabbruch zu spüren. ich zog etwas energischer auf und war gleich in der Luft. Wenig später folgte auch Olli und wir kreisten entspannt über Bad Kohlgrub. Der etwas herein ziehende Ostwind schob uns geradezu in den Landebereich und so setzten wir soft auf. Noch zusammen gepackt und der tag war perfekt...mmmh, nein nicht ganz denn dann fuhr ich noch Sunsettechnisch mit Dundee zum Oberjoch und stieg mit Ski an den Grenzwiesliften in grandioser Stimmung auf. Während Dundee mit dem Dauerwälzeln beschäftigt war tauchten die Allgäuer Berge in sattes Abendrot. Bald erreichten wir auf der Piste das Schmugglernest und machten es uns zur Spezibrotzeit gemütlich. Wie zuletzt stand kein Glühwein auf dem Programm, es war einfach zu warm. Wenig später rauschten wir über die noch halbwegs passable Piste zur Talstation hinab. Dundee ging dabei ab wie ein Zäpfchen. Der Donnerstag brachte ebenfalls mildes, windiges Föhnwetter und ich machte mich nach der Arbeit am vermeintlich geschützten Alpenrand auf den Weg um ein kleines walk and fly zu absolvieren. Traumhafte Ausblicke, herrliche Wärme und Böen wie ich sie soweit herausen noch nicht hatte. Wahnsinn wie weit die Föhnwinde reichten und so legte ich ein Stück unterhalb des höchsten Punktes aus. Wie es zu erwarten war kam es auch. Der Start schlagartig, dann eine regelrechte Achterbahnfahrt, die schon Acrocharakter hatte. Der Montana 3 machte diese verwirbelte Aktion erstaunlich gut mit und so setzte ich unmittelbar vor dem Auto zur Landung an. Was für ein verrückter Flug, aber egal, es war ein Flug. Im Anschluß packte ich schnell zusammen, fuhr weiter zu Dundee und wir drehten unsere, ebenfalls stimmige Runde mit herrlichen Sunsetmomenten über den Wendelin. Als wir wieder zurück nach Hause kamen leerte ich den Briefkasten und da war ein Schreiben aus Nürnberg dabei. Als ich dieses öffnete staunte ich nicht schlecht, denn es war mein Startticket für das Braveheartbattle 2020 in Thüringen https://www.braveheartbattle.de/. Hatte mir der unverschämt, liebenswerte Adrian doch glatt die Teilnahme zu Weihnachten geschenkt. Klar das ich mich sofort anmeldete und noch versuchte meine üblichen Verdächtigen Kollegen und Spezl ebenfalls zur Teilnahme zu motivieren. Auf alle Fälle schon einmal ein herzliches Dankeschön an Adrian, den verrückten Hund! Nun folgt ein wohl eher durchwachsenes Wochenende mit hereinzug einer Kaltfront, wobei dann zumindest in den bergen wieder Schnee kommt. Ebenfalls die weiteren Aussichten über die Feiertage hinweg deuten auf Neuschnee hin. Mal sehen was da so geht und somit wünsche ich Euch ein besinnliches Adventswochenende!!!

13/12/2019 - 15/12/2019 Am Freitag schien schon einmal die Welt untergehen, so düster und stürmisch zogen die Fronten aus Westen über das Land. Dem allem zum Trotz konnte ich mit Dundee dennoch eine entspannte Skitour in Halblech durchziehen. Es lag gerade genug Schnee um schön in den breiten Pisten bis zum obersten Lifthäuschen aufzusteigen. Das Gebäude offen und so stand einer windgeschützten Glühweinbrotzeit nichts im Wege. Wähjrenddessen fuhr Haderair bis nach Lindau und organisierte sich seinen Tourenski. Da kann ich nur sagen Respekt und mal sehen wie es Ihm am Sonntag dann ergehen wird (Ha! Ha!). Wir hauten uns dagegen schon einmal die Piste hinab und die Abfahrt wurde richtig rassig weil Dundee Vollgas gab. Flott erreichten wir so das Auto und fuhren zufrieden nach Hause. Am Samstag fegten nicht nur Regen und Sturm über die Berge, nein es wurden sogar Orkanböen daraus. Mit erhöhter Vorsicht wagte ich mich mit Dundee auf Skitour zum Tiroler Stadl, wo wir meist in der Pistenmitte blieben um nicht der Gefahr eines fallenden Baumes ausgesetzt zu sein. Trotz der immer wärmer werdenden Umgebungstemperatur lag noch genug Schnee in der Piste, so daß wir problemlos den Stadl erreichten. Im Windschutz der Hütte konnten wir zumindest gemütlich unsere Glühweinbrotzeit genießen. Wenig später folgte die Abfahrt, die erstaunlich flott zum Parkplatz hinab verlief. Wenn jetzt auch noch über mehrere Tage Föhn kommt sehe ich in unseren Vorbergen allerdings schwarz für weitere Skitouren. Zunächst fuhren wir aber mal zufrieden nach Hause. Am Abend ging's dann mit meiner Hübschen Sofie, Hader und seinen Nachwuchszwergerl auf einen herrlichen Christkindlmarkt im romantischen Gut Mergenthau bei Kissing http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de/weihnachtsmarkt-kissing-gut-mergenthau.html und so war der Samstag mit Bratwürst und Glühwein perfekt abgerundet. Am Sonntag war es dann soweit, Haderair goes Skitour. Wie von Manuel gewohnt mit allem Einsatz und Konsequenz. Zunächst aber fuhren wir gemeinsam mit Dundee zur Salmaser Höhe, wo Gelände und Wetter absolut Einsteigertauglich waren. Nach wenigen Metern kamen schon die ersten Mordgedanken auf, aber sicherheitshalber hielt ich Hader problemlos auf Distanz (Schmunzel...). Der Wärme zum Trotz lag immer noch genug und vor allem weicher Schnee so daß wir relativ leicht den Gipfelaufbau erreichten. Manuel hielt sich (fluchend) mehr als tapfer und arbeite sich auch noch den letzten Rest zum aussichtsreichen Kamm empor. Der Lohn ein traumhafter Blick über die Nagelfluhkette bis in die Schweizer Berge um die Säntis. Dundee kugelte derweil wie üblich im Schnee umher so daß wir völlig entspannt unsere Glühweinbrotzeit zu uns nahmen. Es folgte der zweite Schritt in Form der Abfahrt. es war klar, nach wenigen Metern lag Hader schon im Gelände (Ha! Ha!), aber das sollte nicht das letzte mal sein und so folgte fluchen Part II. Er wollte es zunächst zwar nicht glauben, aber im Lauf der Abfahrt hielt Er sich immer besser und im unteren Drittel gelangen Ihm sogar saubere Schwünge. Na also, wird doch...Respekt und so waren wir glücklich (Nobs), unausgelastet (Dundee) und erschöpft (Hader) am Auto. Auf alle Fälle eine geniale Skitour, denn in den nächsten Tagen stellt sich Dauerhaft der Föhn ein und es können sogar Temperaturen bis an die 20° erreicht werden. Schnee ade und Weihnachten ala Südsee....unglaublich, aber egal ich wünsche Euch allen eine ruhige, wie entspannte Arbeitswoche!!! 

09/12/2019 - 12/12/2019 Der Montag grausig hoch drei, in der Arbeit volles Chaos (wie üblich vor Weihnachten) und so war es klar das ich erst spät mit Dundee eine Runde in den Bernbeurer Wäldern drehen konnte. Das Ganze natürlich mit "Hirabira" und glücklicherweise noch trocken. In der Nacht auf Dienstag kam doch glatt Neuschnee und dazu noch das Glück dass es in der Arbeit nicht allzu lange dauerte, so daß ich mit Dundee noch eine geniale Sunsetskitour zur Blösse durchziehen konnte. Von der Talstation der Buronlifte weg nur allerfeinster Pulver und dazu strahlender Sonnenschein mit einem tiefblauen Himmel. In Kombination mit dieser märchenhaften Winterlandschaft ein reinster Traum und kamen wir relativ flott auf Höhe der Buronhütte an. Die Entscheidung fiel leicht, wir wagten den weiteren Anstieg durch den schwarzen Pistenhang zum Gipfel. Steil arbeiteten wir uns auf den Rücken empor, teilweise sicher um die 40cm Pulver, der Wahnsinn und so erreichten wir glücklich den höchsten Punkt. Hier wurde der Blick in die Allgäuer Bergwelt komplett frei und die Sonne zauberte zusätzlich ein stimmungsvolles Licht hinzu. Gemütlich machten wir uns über die Glühweinbrotzeit her und genoßen den Augenblick aus vollen Zügen. Danach folgte die wilde Abfahrt durch den steilen Hang der schwarzen Skipiste, was überraschend gut gelang. Darunter nur noch freies Schwingen vom aller Feinsten. Die wohl Beste Abfahrt der laufenden Saison. Glücklich und zufrieden waren wir so flott am Auto und fuhren nach Hause. Am Mittwoch regierte wieder die Düsternis, aber auch am Auer(haus)berg lag auf der Südseite noch genug Schnee um mit Dundee einen "Hirabira" Anstieg einzuleiten. Genüsslich ging's so über die Skihütte zum Gipfelkreuz hinauf. Die Lichter der Dörfer leuchteten weihnachtlich herauf und so bauten wir bald auf Abfahrtsmodus um. Problemlos, wie auch rassig rauschten wir die weiten Wiesen zum Parkplatz hinab und hatten so die 14. Skitour in der Tasche. Der Donnerstag brachte nach der Arbeit doch noch klares Wetter und ich war einen hauch früher dran als am Vortag. Grund genug mit Dundee über die klassische Südanstiegsroute auf unsern Auer(haus)berg zu marschieren. Die Stimmungen dabei einmal mehr sensationell. Das Abendrot tauchte den Horizont in die zartesten Farbtöne jenseits aller Vorstellung. Am Gipfel angekommen erreichte uns endgültig die Dunkelheit und wir rauschten im Schein der "Hirabira" die Hänge zum Auto hinab. Das in dieser Woche wieder das Hader & Hofmann Chaos lief (war ja klar) könnt Ihr unten am letzten Bild sehen. Das nun anstehende dritte Adventswochenende schaut insgesamt eher mau aus. Zunächst ein kräftiges Sturmtief, dann ab Sonntag Föhn mit milden Temperaturen (Schnee ade). Doch es bleibt der Vorsatz es geht immer was und somit wünsche ich Euch allen ein beschauliches Wochenende!!!

06/12/2019 - 08/12/2019 Das Wochenende startete am Freitag nochmals mit Hochdruckwetter, aber der Wetterwechsel kündigte sich mit zunehmenden Wind bereits an. Beim Aufstieg zum Weststart wurde dieser immer deutlicher und am Startplatz selbst fegten schon Böen aus unterschiedlichen Richtungen heran. Mehrmals rollte es meinen Schirm von hinten her auf, dann wieder von vorne, also alles andere als optimal. In so einer Wuchtböe zog ich auf und es riss mich gleich mal 25m über Startplatzhöhe. Die Rückenwindklatsche blieb aus und so arbeitete ich mich leicht ruppig in den freien Luftraum über die Kiesgrube hinaus. Nun konnte ich entspannt meine Kreise drehen ehe ich sanft in der Wiese beim Parkplatz aufsetzte. Schnell zusammen gelegt und Heim zu Dundee, wo es sofort weiter Richtung Schwabsoien ging. Hier konnten wir an einem Höhenzug nordöstlich des Ortes eine mehr als aussichtsreiche Runde drehen. Der Samstag brachte den Umschwung, es regnete ordentlich und keiner kommt da auf die Idee eine Skitour anzugehen....keiner? Ja, keiner außer Adrian, Dundee und ich, denn wir waren schon so irre um in Jungholz die Felle anzulegen. Regen und Wind hatten schon allerhand Schaden angerichtet, aber es reichte noch und so kamen wir problemlos bis zur obersten Liftstation hinauf. Der Wind peitschte über den Sorgschrofen und so waren wir um ein windgeschütztes Plätzchen am Skilift dankbar, denn es folgte die obligatorische Glühweinpause. Danach kurvten wir sturzfrei (außer Dundee, den zerlegte es an einem Kunstschneehügel - Ha! Ha!) zur Talstation hinab. Da ist Adrian halt eine "Bank", egal wie das Wetter auch ist, auf den Burschen ist stets Verlaß! Am Sonntag setzte sich mit kurzen Zwischenhochdruck die Sonne durch und da mußte ich mit Dundee natürlich noch einmal raus. Die meisten fuhren meilenweit in's Sellrain oder Hochfügen und dann aber über's Klima reden. Mit Dundee reichte es schon bis zum Spießer zu fahren, denn es lag am Lift immer noch genug Schnee um mit Ski aufzusteigen. Dundee tickte wälzeltechnisch gleich einmal komplett aus. Bei herrlicher, einsamer Stimmung marschierten wir die Piste bis zum obersten Lifthäuschen empor. Der Blick reichte weit bis zu den kecken Felsspitzen der Tannheimer und so genossen wir unsere Glühweinbrotzeit. Die Abfahrt dann, trotz Kunstschnee erstaunlich gut und so waren wir relativ flott wieder am Parkplatz und fuhren zufrieden nach Hause. Die kommenden Tage sehen windig und wechselhaft aus, eigentlich pures Aprilwetter. Ändern können wir es sowieso nicht und so machen wir einfach das Beste daraus. Egal wie es auch kommt, ich wünsche Euch eine angenehme Arbeitswoche!!!

02/12/2019 - 05/12/2019 Am Montag schaute die Welt zunächst düster und kalt aus, aber ich hatte mit Dundee massig Glück, denn in der Nordseite am Auer(Haus)berg lag gerade noch soviel Schnee das wir mit Ski aufsteigen konnten. Ein kurzer Besuch in der Kirche und schon rauschten wir wieder über das restliche weiß des Auerberg "Gletschers" hinab. Immerhin mal etwas, aber das sollte es hier auch für diese Woche gewesen sein. Am Dienstag setzte sich dann Hochdruck durch und ich konnte wieder meinen Montana 3 am SO Start einsetzen. Der Anstieg ein Lichtspiel der besonderen Klasse. Der Wind stand perfekt am Gipfel an und so war ich nach zwei Schritten in der Luft. Es trug selten so gut wie an diesem Tag und so flog ich hoch in den Landebereich hinein. Nach einigen Kreisen setzte ich soft beim Auto auf, legte zusammen und fuhr gleich heim zu Dundee. In den letzten Dämmerungsminuten drehten wir eine stimmungsvolle Runde unterhalb von Bernbeuren. Am Mittwoch ebenfalls Hochdruck der aller besten Güte und so packte ich mit Dundee die Skitour bei den Breitensteinliften im Allgäu an. Mittlerweile schon die zehnte in der laufenden Saison. Die Schneelage unverändert zum Wochenende, sprich es lag immer noch der feine Pulver ohne Unterlage, was hier bei den Wiesen auch egal ist und so stiegen wir flotten Schrittes in den letzten Sonnenstrahlen des Tages zur obersten Liftstation auf. Natürlich folgte die obligatorische Glühweinbrotzeit, ehe wir in den Abfahrtsmodus wechselten. Rassig kurvten wir die Piste entlang hinab bis zum Parkplatz. Genial und das ohne Belagsschäden! Der Donnerstag fuhr auf der gleichen Hochdruckwelle wie die Vortage dahin und schon befand ich mich nach der Arbeit beim Aufstieg zur Alp. Der untere Teil ein einziger, faszinierender Eispalast in der Schlucht. Danach der Übergang mittels Drahtseilen in die wärmende Sonne, so daß ich bei einem grandiosen Panorama den Startplatz am Gipfelkreuz erreichte. Der Wind leicht von hinten, was meinen Montana 3 nicht schocken kann und so war ich mit wenigen, beherzten Schritten in der Luft. Aus vollen Zügen genoß ich diesen fantastischen Flug vor der Allgäuer Berglandschaft. Nach gemütlichen Runden landete ich soft unmittelbar beim Auto, packte zusammen und fuhr gleich zu Dundee. In der einbrechenden Dämmerung marschierten wir noch um unseren geliebten Weidensee, wo Dundee sich gleich begeistert auf Bibersuche begab. Das nun folgende Wochenende kann nur noch am Freitag punkten, danach bricht der Hochdruck zusammen und die Wetterlage stellt sich um. Regen, Sturm und Schneefall werden die Folge sein. Mal sehen was da geht, was Hauptsächlich von den Schneemengen und der Höhe wo er fällt maßgeblich ist. Die Hoffnung stirbt wieder einmal zuletzt und in diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein beschauliches Adventswochenende!!!

29/11/2019 - 01/12/2019 Der Freitag punktete nur im negativen Sinne, denn er bot außer Grauswetter schon mal gar nichts. Eigentlich stimmt das auch nicht, weil mit Dundee sich trotzdem eine schöne Tour an den unterhalb von unterhalb Bernbeuren gelegenen Bachläufen ausging. Am Samstag schaute es schon deutlich besser und vor allem weißer aus. Grund genug mit Dundee zu den Adelharzliften in's Allgäu zu fahren. Tatsächlich lagen hier knapp 30cm frischer Pulver Dazu kam die Sonne heraus und zauberte eine märchenhafte Winterlandschaft in's Gelände. Problemlos stiegen wir in absoluter Einsamkeit zur obersten Liftstation auf und da war wie stets das Lifthäuschen offen, so daß ich es mir gleich zur Glühweinbrotzeit gemütlich machte. Dundee kugelte sich derweil im Schnee umher und es dauerte nicht lange bis wir in den Abfahrtsmodus schalteten. Genußvoll kurvten wir die Piste bis zur Talstation hinab und fuhren mehr als zufrieden nach Hause. Am Sonntag ein ähnliches Bild, nur der Blaue Himmel fehlte. Das wir allerdings in Halblech genug Schnee fanden verwunderte mich dann doch, aber warum in die Ferne schweifen wenn das Glück so nahe liegt. Flott stiegen wir wieder völlig alleine die Piste empor, erreichten bald die oberste Station, die auch offen war und machten es uns wieder einmal zur Glühweinbrotzeit gemütlich. Na also, geht doch und das Ganze sogar Klimafreundlich. Nach einer Weile rauschten wir die Piste zum Parkplatz hinab und ließen den ersten Advent soft auf der Couch ausklingen. Nun steht uns ein winterlicher Wochenstart bevor, ehe sich wieder Hochdruck durchsetzt, allerdings bleibt es dabei kalt und so sollte sich die eine oder andere Skitour weiterhin ausgehen. In diesem Sinne wünsche ich Euch einen geruhsamen Start in die neue Arbeitswoche!!!

25/11/2019 - 28/11/2019 Der Wochenstart laut Prognose nicht föhnig, doch in Mittenwald fegte wieder ein unangenehmer Wind durch das Tal und so zog ich mich nach der Arbeit zum Weststart in die Ammergauer zurück, was ein außerordentlicher Glücksgriff war. In einer schier märchenhaften Stimmung stieg ich zum Startplatz auf. Der Wind stand optimal an und so war ich nach wenigen Schritten in der Luft und gleitete entspannt zum Landebereich hinab. Rundherum Sunsetstimmung vom aller Feinsten, die sich nur noch nach der soften Landung am Auto mit Dundee steigern ließ, denn bei der anschließendenTour zum Roten Kreuz/Alpenpanorama kamen wir in den vor Rottönen schimmernden Sonnenuntergangstraum schlechthin. So ist die Woche schon einmal mehr als perfekt am laufen. Der Dienstag hatte ähnlichen Charakter, allerdings weniger Südeinschlag und so konnte ich mal wieder auf den zur Zeit verwaisten Buchenberg marschieren. Verwaist weil die Bahn in Revision war und so hatte ich eine herrliche Ruhe an dem sonst als Ameisenhaufen bekannten Berg. Der Wind stand perfekt am NO Startplatz an und schon war ich in der Luft, flog Richtung Füssener Seenplatte meine Runden und landete soft unmittelbar beim Auto. Noch schnell zusammen gepackt und ab nach Hause zu Dundee, mit dem ich noch eine Dunkelheit Exkursion zur Loretokapelle bei Marktoberdorf unternahm. Am Mittwoch wurde es ein Wechsel aus Regen und Sturm, doch am Nachmittag erwischte ich eine perfekte Phase mit genialen, föhnigen SO Wind um einen kleinen walk and fly Ausrucker zu starten. Der Aufstieg schnell erledigt und schon legte ich unmittelbar am Gipfelkreuz meinen Montana 3 aus. Mit Blick auf den Alpenbogen zog ich auf und war unmittelbar in der Luft, es trug bestens. Mit satter Höhe schwebte ich in den Landebereich und konnte hier noch eine Runde drehen ehe ich soft aufsetzte. Nach dem zusammenlegen ging es gleich zu Dundee und wir fuhren zum Kalvarienberg von Bidingen https://de.wikipedia.org/wiki/Kalvarienberg_(Bidingen). Bei schier unglaublichen Sunsetstimmungen stiegen wir den Kreuzweg zur Rundkirche empor, besuchten die faszinierende Tuffsteingruft unter dem herrlichen Gebäude und betraten zuletzt das faszinierende Gotteshaus. Über den aussichtsreichen Höhenrücken hinter halb genossen wir noch die untergehende Sonne und traten den Heimweg an. Am Donnerstag wurde das Wetter noch grausiger und es grenzte fast schon an einem Wunder dass ich am Skilifthang in die Luft gehen konnte. Leichter Seitenwind machte es nicht unbedingt leichter, aber nach wenigen Schritten mit Unterlaufen hob ich ab und konnte somit die Woche mehr als erfolgreich walk and fly technisch abschließen. Nach einer sanften Landung fuhr ich gleich Heim zu Dundee und wir marschierten im Sturm noch zum Schaukelberg bei Hausen. Noch war der regen nur in Sichtweite und wir erreichten trocken den riesigen baum mit seiner Schaukel. Über den Höhenzug schloßen wir die Runde und kehrten so zum Parkplatz zurück. Das Wochenende schaut ähnlich desaströs aus, aber vielleicht flockt es ja etwas und wir können mit Tourenski angreifen. Egal wie es auch kommt, ich wünsche Euch ein erholsames und beschauliches Adventswochenende!!!

22/11/2019 - 24/11/2019 Der Freitag startete mit Föhn und da blies es mich förmlich von meiner Baustelle in Mittenwald davon. Vor den Bergen lag der Nebel und da stellte sich die Frage wo zum Henker kann ich denn da Fliegen gehen? Mit Glück und Dussel konnte ich am alten Skilifthang in der Nähe von Peiting tätig werden. Weit genug weg von den Föhnwinden und klein genug um unter dem Hochnebel an den Start gehen zu können. Der Aufstieg durch wildes Buschwerk war schnell erledigt. Der Wind kam leicht seitlich daher, war aber für meinen Montana 3 kein Thema und schon war ich mit wenigen Schritten in der Luft. Elegant fädelte ich mich zwischen zwei Bäumen hindurch und flog in die weiten Felder hinter der Landstraße hinaus. Noch ein paar Kreise und ich landete soft unterhalb des Parkplatzes. Schnell zusammengepackt und Heim gefahren. Mit Schwung ging es gleich weiter in einen romantischen Abend mit meiner hübschen Sofie und Dundee. Zuerst umrundeten wir in fantastischer Sunsetstimmung den Dachssee und im Anschluss fuhren wir zum Christkindlmarkt in Mauerstetten https://www.allgaeu-weihnachtsmarkt.de/mauerstetten.html der wahrlich ungewöhnlich außergewöhnlich ist, denn hier sind ein Großteil der Attraktionen nicht in den Ständen, sondern in den Häusern und der halbe Ort beteiligt sich dabei. Die Preise dazu auch noch sehr günstig, was den Markt zum Überraschungshit der Glühweinsaison hervorhebt. Der wird wohl in den nächsten Jahren zur Tradition werden. So vergnügten wir uns zwischen wunderschönen Krippen, bunten Christbaumkugeln, echten Handwerk, Waffeln, Glühwein und knackiger Bratwurst. Die Weihnachtszeit ist halt immer wieder schön! Am Samstag erreichte der Föhn seinen Höhepunkt mit annähernd 12Hpa und Windgeschwindigkeiten am Patscherkofel bis zu 160Km/h. An Fliegen war da nicht mehr zu denken, aber mit Adrian und Dundee wagte ich einen Skitourenversuch. Tief bis nach Bach fuhren wir in das Lechtal und die rechten Talflanken waren erschreckend Grün bis weit über 2000m. Da war es fast schon ein Wunder das in der Jöchelspitze Skipiste, in leicht geschützten Lage ein weißes Band (kein Kunstschnee) hinab zog. Nun gut, wir parkten an der Talstation und legten los, zumindest sobald sich Dundee im Dauerwälzelmodus beruhigt hatte. Hier sieht der Skibergsteiger das es auch ohne weitere Zerstörung in den Alpen gehen kann, denn hier wurde einfach der alte Sessellift durch einen neuen ersetzt ohne weitere Schneisen in die Wälder zu treiben http://www.lechtaler-bergbahnen.at/de/. Problemlos marschierten wir den ersten Absatz hinauf, wo sich die Piste zurücklegt und mehr südlich verläuft. Ich dachte schon hier wird es aper, aber das Schneeband zog sich durchgehend bis zur Bergstation, mit der Sonnalm auf 1800m empor. Hier fegte der Föhnsturm allerdings mit aller Gewalt durch und wir waren dankbar in einem Eck der Alm ein gemütliches, windgeschütztes Plätzchen zu ergattern. So konnten wir alle in Ruhe, die wohlverdiente Glühweinbrotzeit genießen. Die im Anschluß folgende Abfahrt war überraschend gut, denn der Föhn hatte den Schnee perfekt angeweicht, wohl auch weil wir wohlweißlich relativ spät dran waren. Rassig erreichten wir so die Talstation und fuhren zufrieden und glücklich nach Hause. Am Sonntag war es dann endlich soweit, nachdem die Sonntage für Haderair oftmals mit massiven Föhn verbunden waren und der Samstag zwecks Meisterschule ohnehin ausfiel, war dieses mal das Fenster da. Leicht föhnige Lage und das war an der Salmaser Höhe 1254m schon einmal kein Problem. Der malerische Schulungsberg mit satten 500 Höhenmeter Flugmöglichkeiten wurde für Supa Mario, Eiswürfel Adrian, Haderair und mich das auserkorene Ziel. Die erste Herausforderung schon der Anstieg, aber Hader hielt sich tapfer, auch wenn Er wie ein Dampfross schnaufte und schwitzte. Souverän erreichten wir alle mit Blick auf die Nagelfluhkette und die Säntis das Gipfelkreuz. Es war genug Platz alle Schirme auszulegen und so wurde es Zeit für den ersten großen Höhenflug von Haderair Manuel (schmunzel...). Da wir leichten Rückenwind hatten mußten Mario und Adrian schon ordentlich anlaufen um abzuheben. Für Haderair ungemein motivierend und so stand Er mit Helmkamera und den Leinen in der Hand um seinen Start durchzuziehen. Noch nie hatte Er einen Startabbruch und auch heute gelang Ihm der Start auf Anhieb, allerdings passierte Ihm ein Klassiker, Er setzte sich zu früh rein und bombte kurz noch mal ein (...das kennen wir doch?!?! - Ha! Ha!), aber der Schirm trug und schon war Er in der Luft. Luft im wahren Sinn des Wortes und Er genoß seinen Höhenflug aus vollen Zügen. Ich haute mich mit dem Funkgerät gleich hinterher und dirigierte Haderair Richtung Landebereich. Alle hatten wir nochmals einen herrlichen Flug bei warmen Umgebungs Temperaturen und so landeten wir soft in den riesigen Wiesen des quer verlaufenden Tales bei Wiedermannshofen. Nach dem zusammenpacken ging es Heim und Hader bekam noch eine Kurzeinweisung im Glasfaser spleißen, ehe ich mit Dundee Richtung Schmauzenberg aufbrach. Eine Tour die immer Spaß macht und nicht mit Eindrücken geizt. Nun folgt wohl noch ein passabler Montag und dann wechselt die Wetterlage auf Tiefdruck. Vielleicht kommt ja in höheren Lagen auch wieder etwas Schnee hinzu, mal sehen was so geht und in diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!!         

18/11/2019 - 21/11/2019 Nach dem genialen Skitourenwochenende wollte ich gleich noch einmal eine drauf legen, denn durch die föhnige Lage schmolz am Alpenrand unser schönes weiß dahin. Wie ein Irrer hetzte ich nach Hause und packte Dundee in's Auto und wir fuhren flott nach Berwang, wo wir über 1300m noch eine gute Schneelage hatten um vom Parklplatz weg mit Ski los zu gehen. Dundee rastete zunächst natürlich völlig in seinem Lieblingselement aus und erst langsam kamen wir so los. Die Stimmung ein reiner Skitourentraum aus blauen Himmel und langsam untergehender Sonne. Bald erreichten wir den Sattel mit der obersten Liftstation und wagten uns in's freie Gelände auf den Almkopf 1804m. Hier lag auf der Nordostseite knapp ein halber Meter Schnee, der zusehends verharschte und wir so mehr Gas gaben um den Gipfel zu erreichen. In den letzten Sonnenstrahlen erreichten wir das Gipfelkreuz und gönnten uns die verdiente Glühweinbrotzeit. Dann hauten wir uns in die Abfahrt hinein und genossen jeden Meter bis zum Parkplatz hinab. Dundee ging ab wie eine Rakete und hatte einen Mords Spaß. Am Dienstag wurde es schneetechnisch zu mager und ich packte wieder meinen Montana 3 aus. Am Skilifthang stieg ich in der herbstlichen Stimmung der bunt gefärbten Laubbäume zum Startplatz auf. Keine Weidezäune mehr, perfekter Wind aus NO und schon war ich zum entspannten Abgleiter nach zwei Schritten in der Luft. Soft flog ich über die Alm und landete schließlich am geparkten Auto, fuhr gleich Heim zu Dundee um eine gemütliche Waldrunde, nun schon in der Dunkelheit, zu drehen. Am Mittwoch waberte überall der Nebel und erst hinterhalb von Garmisch, kurz vor Mittenwald riss es auf. Gut wenn genau dort meine Baustelle ist und so bot sich der haarige Flug vom Kranzberg 1391m an. Vom Lautensee aus stieg ich über malerisches Almgelände, mit fantastischen Karwendelblick zum Startplatz im Skigebiet auf. Der Wind passte und schon legte ich meinen Flügel aus. Wenige Schritte und ich war in der Luft, allerdings ist ohne Thermik die unterste Landewiese kaum zu erreichen und so landete ich nach diesem aussichtsreichen Intermezzo etwas oberhalb in der Skipiste sicher ein. Schnell die wenigen Meter zum Auto gelaufen und Heim zu Dundee. In der einbrechenden Dunkelheit packten wir dann noch die griabige Runde über unseren Wendelin. Am Donnerstag war der Hochnebel etwas lichter und da ich wieder nach Mittenwald mußte stand der Wank 1781m https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=320 auf dem Programm. Patscherkofel, Säntis immer so um 50Km/h, am Neunerköpfle meist unter 10Km/h, also Trotz der leicht föhnigen Lage machbar und schon sprintete ich den herrlichen Steig vom Gschwantdner Bauer Richtung Sattel empor. Der Sturm letzte Woche hatte ganze Arbeit geleistet und es lagen zahlreiche Bäume im Weg. Erst ab dem Sattel fand sich etwas Schnee, aber auch eine eingetretene Spur und so lief es flott in grandioser Stimmung durch die latschen bis zum Ausläufer der ehemaligen Skipiste hinauf. In einen Bogen erreichte ich den Rosswank (Windstill), testete noch einmal im Netz alle Werte und es blieb gleich bei den niedrigen Windwerten und ich legte meinen Montana 3 aus. Die gut fünf Zentimeter Schnee machten den Anlauf nicht schwerer und so war ich nach wenigen Metern in der Luft. Der Flug ein einziger Traum mit Blick auf die Felsbastionen des Wettersteins und Karwendel. Nach vielen, soften Kreisen über dem Garmischer Talkessel landete ich sanft beim Gschwantdner Bauer, packte zusammen und fuhr gleich Heim zu Dundee. Hier dominierte zwar wieder der Nebel, aber für eine faszinierende Hausbergtour auf den Weichberg, mit seiner lieblichen Kapelle, reichte es allemal. Die nun folgenden Tage über das Wochenende stehen im Zeichen des Föhns, allerdings dafür warmes, sonniges Wetter und vielleicht am Sonntag abgeschwächt, was Flugbedingungen zur Folge hätte. Da wird dann sicher das eine oder andere gehen und somit wünsche ich Euch allen ein erholsames, wie erlebnisreiches Wochenende!!!

Nachdem letzte Woche in der Arbeit mal einiges so dermaßen aus dem Ruder gelaufen ist hier ein Bericht zum lachen und schmunzeln: 

Hader & Hofmann – Zwei Arbeitstage am Rande des Nervenzusammenbruchs

November 2019, zwei Arbeitstage zum Wochenstart die auf den ersten Blick daherkommen wie viele andere zuvor, aber es sollte anders, völlig anders kommen und so nahmen die Dinge ihren fatalen Lauf. Der Auftrag war nach Grainau zu fahren um Glasfaserkabel in Neubauten einzublasen. Während ich noch schnell eine Dolma (Hauseinführungsabdichtung) in Ohlstadt einsetzte, fuhr Hader bereits voraus nach Grainau in die Lagerhausstraße. Das Navi führte Ihn unmittelbar vor Ort in eine Straße in der eigentlich nichts war. Kein NVT (Verteilerkasten) keine Baugruben und schon bald fragte er sich: Was läuft hier eigentlich falsch? Nach einem Blick in die Unterlagen wurde es klar, es war nicht die Lagerhausstraße in Grainau, sondern die in Garmisch Partenkirchen. Ich befand mich bereits auf dem Weg als Er mich anrief und den neuen Zielort bekannt gab. Mir war jetzt bereits bewusst dass wir nun in das totale Chaos fuhren, denn mit Kollege Bertl war ich für einen klassischen Telefon Anschluss bereits einmal in dieser Straße und schon damals war dies ein gigantisches Baugebiet, indem ein enormes Treiben auf engsten Zufahrtswegen vor sich geht. Bald parkten wir vor dem ersten NVT, der eigentlich aufgebaut sein sollte. Im Endeffekt stand nur der Sockel und der Überbau lag dahinter im Graben, so dass wir diesen erst aufsetzen mussten. Unterdessen fuhren Unmengen an Lkw’s an uns schimpfend vorbei und es dauerte nicht lange bis die Polizei kam. Wir hätten hier nichts zu suchen und die Beschwerden über die Baustelle der Anwohner häuften sich in letzter Zeit. Super, aber wir waren zum ersten Mal da, hatten eine verkehrsrechtliche Anordnung und müssen unmittelbar am NVT die Glasfaserkabel einblasen. Nun gut wir sollen schnell machen und bald den Platz räumen und so machte Er sich wieder vom Acker. Genervt bestückten wir schnell den NVT und fuhren in die Querstraße, genauer gesagt in die Wannerstraße um den zweiten NVT zu suchen. Direkte Zufahrt war nicht möglich, ein Graben durchzog die Fahrbahn und wir mussten einen langen Umweg über den hinteren Ortsteil in Kauf nehmen, schließlich aber fanden wir den NVT oder besser gesagt wieder nur den Sockel, denn auch hier lag der Oberbau in der Tiefgarage auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Also trugen wir das Teil hinauf und bestückten diesen ebenfalls. Währenddessen fuhr unbemerkt ein Pickup mit Hänger in die Straße hinter unseren Fahrzeugen. Der Fahrer stieg aus und entschwand im riesigen Baugebiet. Wenig später hatten wir alle Röhrchen eingesetzt und wollten mit dem einblasen der Hauptleitungen zu den NVT’s von einem Schacht aus in der Lagerhausstraße beginnen, doch noch immer stand dieser Pickup mitten hinter uns in der Straße. Eine Suche erschien in dem riesigen Gelände sinnlos, also wie sollten wir hier heraus kommen. Ein Tor zu einem Grundstück mit dem Schild „Privat, Zutritt verboten“ war dann die Lösung. Die Idee war durch das Tor hindurch, rückseitig an den Siedlungshäusern entlang und durch ein weiteres Tor, nach dem ominösen Pickup wieder auf die Straße zu gelangen. Gedacht, getan und schon fuhren wir mit unseren Fahrzeugen durch das Gelände, indem übrigens ein Baukran stand, nur so nebenbei erwähnt. Beim rausfahren stellten wir fest das Haders Fahrzeug mit Hänger zu lang war um unbeschadet in die kleine Straße abzubiegen. So mussten wir abkuppeln und Hader nach rechts raus fahren, anders ging es nicht in die enge Straße. Danach schoben wir den Hänger von Hand hinaus und kuppelten ihn wieder an. Der letzte war ich und während Hader begann Rückwärts mit Hänger loszufahren kamen zwei Hartz 4 TV Gestalten auf mich zu. Der erste ein Ossi, der mich  mit perfekten sächsisch anfuhr das dies Privatgrund sei und der zweite ein Norddeutscher, der mit dem typischen Fischmarktdialekt mich darauf hinwies das hier nur Einheimische etwas verloren hätten. So nun war der Zeitpunkt gekommen das wir einmal der Kragen platzen musste und ich erwiderte dass der einzige hier vor Ort, der sich annähernd auf Grund seiner Sprache, sich just im Moment als Einheimischer bezeichnen könnte, nur ich sei. Es folgten noch einige bissige Kommentare und dann verschlossen die beiden Lichtgestalten das Tor und verzogen sich. Nun folgte die Rückwärtsaktion durch die extrem winzige Straße, was bei Haders Fahrkönnen eigentlich nicht so schlimm wäre, aber es kam wieder anders, denn prompt bog ein Kieslaster zu uns herein. Dieser fuchtelte wild in seinem Cockpit umher, nicht wissend dass die Straße durch den Pickup versperrt war. Zusätzlich kam noch ein Pkw mit einer Oma herein und das Ultrachaos war perfekt. Diese wollte ebenfalls unbedingt in die entgegengesetzte Richtung und es dauerte Minuten bis die gute Frau feststellte dass dies nicht ging. Ich kam schon nicht mehr aus dem Lachen heraus und Hader rauchte schön langsam in seinem Fahrzeug nervlich ab. Letzten Endes fuhr die Oma zurück in die Einfahrt und auch der Laster flüchtete in eine Einfahrt. Noch einmal Rückwärts 90° abbiegen und endlich waren wir wieder auf der normalen Route in Vorwärtsfahrt. Schließlich gelangten wir zum Schacht und konnten mit dem üblichen Anschiss, dass wir schon wieder hier stehen, die Zubringer einblasen. Zuletzt fuhren wir noch nach Grainau zu unserer zweiten Baustelle und stellten fest dass hier alles aufgegraben war und für diesen Tag nichts mehr zu holen war, da wir ja nicht mal an den NVT ranfahren könnten. So endete der erste Tag an diesen grandiosen Baustellen und wir hofften auf den nächsten Tag, wo es eigentlich nur besser werden könnte. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, aber in der Lagerhausstraße war sie schon beerdigt und natürlich wurde es am nächsten Tag noch schlimmer. Hader fuhr natürlich am Morgen schon in Grainau vorbei und stellte zu seinem Entsetzen fest das der eingezogene Verband zu kurz war und exakt am Rohrende aufhörte und wir somit einen neuen einziehen müssten. Es folgte die Reise in unsere Lieblingsstraße, die Lagerhausstraße in Garmisch und schon begann das Desaster, als unser Polizeifreund wieder vorbeifuhr und die obligatorische, verbale Abmahnung loswerden musste. Wir ließen uns nicht beirren und bauten Haders Einblasequipment auf. Ich marschierte in das erste Haus, wo ein Holzbrett zur Tür leitete und das Gerüst so aufgebaut war, dass der Eingang ausgespart wurde und ich so aufrecht in den Neubau gelangte. Mit der Stirnlampe stieg ich in den finsteren Keller hinab und fand bald den Technikraum wo unsere orangen Speedys von der Decke herab hangen. Es dauerte nicht lange und es kam Luft von Haders Kompressor, danach die Schwämme und zuletzt die Glasfaser. Wow, es wird doch nicht mal was funktionieren und schon wickelte ich Isolierband um den Kabelring, nichts ahnend das einen Meter neben mir ein Fliesenschneider stand, der plötzlich in Betrieb genommen wurde. Während der Handwerker seelenruhig mit seinem Gehörschutz eine Fliese zuschnitt hatte ich einen Gehörsturz, sprich ich war kurzzeitig taub und wackelte aus meinem Technikraum heraus Richtung Treppe. Ein weiterer Handwerker schmiss just in diesem Moment einen motorisch drehbaren Laservermesser an und ruckartig trafen mich mehrere Laserstrahlen in die Augen, so dass ich zusätzlich kaum mehr was sah. Fluchtartig stürmte ich über die Treppe zur Türe hinaus, wo während der wenigen Minuten im Keller irgendein Wahnsinniger eine Schalltafel in Kopfhöhe in das zuvor offene Gerüst gelegt hatte. Ich lief mit voller Wucht dagegen, rutschte über das am Boden liegende Holzbrett in den Matsch hinab und lag halb Ohnmächtig im Dreck. Nach einigen Minuten der Besinnung marschierte ich zu Hader, der mich schon im nächsten Haus vermutete und setzte mich in dessen Transporter. Es dauerte einige Zeit bis ich halbwegs wieder vorhanden war und tastete die Beule an der Stirn ab. Super dachte ich, während sich Wastl und Hader bei der Geschichte halb tot lachten. Genervt lief ich in das zweite Haus und auch hier hangen die Speedys weit von der Decke herab. Dann lief alles glatt, wieder Luft, Schwämme und das Kabel waren, im Anmarsch. Ich hielt mein Handy noch in der Hand, als es ratsch machte und die Speedys waren weg, ja weg, sie waren einfach weg und mit einem Ruck in der Einführung nach oben verschwunden. Ich stand vor der Krise und ging hinauf und da hatte ein Lader in die offenen herum liegenden Speedys eingefädelt und sie mit sich gerissen. Was für ein Irrsinn, ich schob sie wieder zurück und schon kam die Glasfaser daher, also auf in das nächste Haus. Zunächst fand ich den Raum allerdings nicht, bemerkte aber in der Tiefgarage einen immer stärker werdenden beißenden Geruch. Was war denn das zum Geier? Die Erkenntnis folgte im hinteren Teil der Tiefgarage wo der Gestank nahezu unerträglich wurde. In den Augen biß bereits der massive Urindampf aus dem dunklen Raum der vor mir lag und ich wollte schon weiter gehen als ich etwas Oranges in 20cm tiefen, gelben Pisswasser sah…..das waren meine Speedys. So jetzt reicht‘s, dachte ich mir, ich fahr jetzt Heim war mein nächster Impuls und ging angefressen zu Hader hinauf. Dieser lachte bloß und meinte übertreib nicht so. Gemeinsam gingen wir in die Garage hinab und selbst Hader verschlug es die Sprache oder besser gesagt es würgte Ihn fast und Er frug sich was ist denn hier falsch gelaufen. Mit einem Holzstock fischte ich aus der stinkenden Brühe die Speedys heraus, putzte sie etwas und wir gingen doch an die Arbeit. Zumindest ging dies reibungslos und als ich die Glasfasern wieder mit einem Isolierband bündelte folgte der nächste Hammer. Drei polnische Arbeiter trabten an mir fluchend mit den Worten „Kurva“ vorbei, stiegen in den Pissraum und schifften vor meinen Augen an die Wand. Die Szene war so unwirklich dass ich es fast nicht mehr fassen konnte und eigentlich sprachlos war. Angewidert verließ ich die Garage und marschierte zu Hader der derweil die Verbindung für die nächsten Gebäude zusammen steckte. In dem Moment fuhr ein langer LKW mit Ausleger in die Kurve und es wurde mit Haders Transporter eng. Der Fahrer fragte mich ob ich schnell aufpassen würde, was ich tat. Ich klappte noch den Außenspiegel ein und der Vorgang nahm seinen tückischen Verlauf. Der Winkel wurde immer enger, ich schrie nach vorne Halt, aber es folgte keine Reaktion und ich konnte zusehen wie der Spiegel in Zeitlupe in seine Einzelteile zerplatzte. Als der Fahrer dann stoppte war es eh zu spät und ich ging zu Hader. Der Spruch „mit Deinem Spiegel schaut‘s schlecht aus“ entlockte Ihm nur ein müdes Lächeln, nach dem Motto verarsch mich nur. Langsam wurde es Ihm dann doch klar dass ich es ernst meinte und Er lief zu seinem Schaden. Der Schrei hallte durch die Lagerhausstraße mit „Hey Oida, mei Spiegel“ und wäre dass noch nicht genug so bezichtigte mich der Fahrer als ob es meine Schuld wäre, ich hätte nicht laut genug gerufen. Nach den voran gegangenen Ereignissen war es ganz schlecht mich zu nerven und ich sagte zu Hader Er möge den Herren sagen es wäre heute besser mir nicht auf den Sack zu gehen. Der fragte später, bei Klärung der Adressen, ob ich immer so drauf wäre, wo Hader Antworte dass ich heute eigentlich gut drauf bin und Er mich gestern hätte sehen sollen. Natürlich erhielten wir wieder die obligatorische Ermahnung und ich fuhr mein Auto schon mal einen Block weit weg. Nach diesem erneuten Chaos lief ich in das nächste Gebäude, wir starteten den nächsten Einblasvorgang, was komischerweise reibungslos funktionierte. Es folgte noch ein weiteres Haus, was auch auf Anhieb gelang und ich kehrte zu Hader zurück. Es war nun an der Zeit, fluchtartig verließen wir diesen Ort des Grauens und packten nochmal in Grainau an und zogen den Verband neu ein und konnten so die letzten beiden Anschlüsse hier einblasen. Der Schlussakt hier kam dann eine Woche später, wo ich ohne Telekom Planung Endanschlüsse für bis zu 8 Wohneinheiten montierte und später feststellte das es gar keine freien Leitungen mehr für zwei Anschlüsse vorhanden sind und als Krönung mir der Hausmeister eröffnete es wären 13 Wohneinheiten. Somit war das mal alles für nix, der Fluch lastet in diesem Landkreis schwer auf uns und somit hoffen wir auf bessere Tage!

Norbert Hofmann 

15/11/2019 - 17/11/2019 Der Freitag brachte mit einem extremen Föhnsturm einen Feldzug der Vernichtung gegen unseren schönen Schnee mit sich. Mit viel Glück ging sich dann noch für Dundee und mich eine Skitour am Oberjoch aus, wobei hier bereits unangenehme Abschnitte mit Kunstschnee und hohen Gras eingebaut waren. Doch nach der obligatorischen Glühweinbrotzeit am Schmugglernest fuhren wir dennoch sturzfrei zur Talstation hinab und freuten uns über die dritte Skitour. Nach dem Motto die "Hoffnung stirbt zuletzt" schaute ich am Samstag Morgen in die Webcams und siehe da es hat etwas Neuschnee hingehauen. Grund genug mit Adrian und Dundee gleich in's Allgäu zu den Spießerliften auszurücken. Tatsächlich konnten wir vom Parkplatz weg mit Tourenski ansteigen und waren bald am höchsten Lifthäuschen. Der Schnee war durchaus von einer guten Qualität und wir freuten uns schon auf die Abfahrt, aber zunächst gab es wieder die obligatorische Glühweinbrotzeit, gewürzt mit Adrian's hervorragenden, selbst gebackenen Lebkuchen. So gestärkt machten wir uns an die Abfahrt und rauschten erstaunlich soft durch den frischen Schnee die Piste hinab. Dabei schaffte es Dundee natürlich wieder einmal mich flach zu legen (Ha! Ha!). Zufrieden kamen wir an der Talstation an und fuhren wieder nach Hause. Der Sonntag war noch düsterer und in Österreich entwickelte sich das Wetter zu einem dramatischen Schneechaos. Ein Teil schwabbte über den Alpenhauptkamm zu uns und so wollte ich mit Dundee nach Berwang, aber soweit kam ich erst gar nicht. Schon vor Reutte begann es massiv zu schneien und als ich den Rücken hinter halb Richtung Heiterwang hinauf fuhr war die Straße schnell Schneebedeckt. Die ersten hatten schon Schwierigkeiten hinauf zu kommen und da fuhr ich gleich bei der ersten Ausfahrt zum Karlift unter dem Thaneller hinaus. Zum Parkplatz des Liftes wurde es für mich ebenfalls zäh und nach Berwang wären wohl Schneeketten angesagt gewesen. So stand ich Menschenseelen allein am Karliftparkplatz und stieg mit Dundee die breite Skipiste hinauf. Von Meter zu Meter wurde es mehr Schnee, Pulver vom allerfeinsten und es schneite fleißig weiter. Die Landschaft wurde das reinste Wintermärchen bis wir die oberste Liftstation erreichten und die Glühweinbrotzeit starteten. Dundee natürlich wie üblich im Dauerwälzelmodus. Nach einer Weile gleiteten wir ultrasanft durch den feinen Pulver zum Parkplatz hinab und konnten mehr als zufrieden nach Hause fahren. Nun folgen weiterhin wechselhafte, föhnige Wetterlagen die alle Varianten des Bergsportes wieder erschweren werden, aber wie immer wird sich schon was ausgehen. Somit wünsche ich Euch allen einen schönen und ruhigen Start in die neue Arbeitswoche!!! 

11/11/2019 - 14/11/2019 Die Woche ging schon einmal gut an, zumindest Wettertechnisch, denn am Montag war es doch glatt noch richtig schön. Der Föhn machte es möglich, doch dies nützte mir nichts, weil es in der Arbeit drunter und drüber ging, so daß so gar die sonst übliche Dundeetour von meiner hübschen Sofie übernommen wurde. Der Dienstag schaute nicht besser aus, aber immerhin knackte ich noch ein kleines walk and fly am Skilifthang. Es tröpfelte ab und zu, der Wind kam auch von hinten und so lief ich mehr als beherzt an um abzuheben. Nach kurzen saufen war ich dann doch in der Luft über der Talstation und zog meine Kreise bis ich sanft vor dem geparkten Auto landete. Schnell noch zusammengepackt und Heim zu Dundee, wo wir gleich weiter Richtung Elbsee fuhren um mein Auto, der nun einen frischen Tüv hatte (war eigentlich im März fällig.....ups...Ha! Ha!). In der totalen Finsternis drehten wir noch eine gemütliche Runde zur kleinen Kapelle und Dundee konnte eine Phase im Dauerwälzeln einlegen. Die Entschädigung kam dann am Mittwoch, den über Nacht fiel Schnee bis in tiefere Lagen und somit hatte ich den doppelten Vorteil: Früh Schluß in der Arbeit und ab zur ersten Skitour in der Saison 19/20. Gemeinsam mit Dundee fuhr ich gleich nach Jungholz und wir stiegen in der frisch verschneiten Skipiste mit der komplett neuen Ausrüstung auf. Dundee rastete natürlich komplett im frischen Schnee aus. Ich war erstaunt wie gut der ultraleichte Schuh am Fuß sitzt und konnte ohne Blasen, wie auch Druckstellen flott die oberste Liftstation erreichen. Die Sonne spitzte am kecken Sorgschrofen heraus und rundherum präsentierte sich eine herrliche Winterlandschaft. Es folgte die obligatorische Glühweinbrotzeit bei Kerzenschein. Dundee kugelte natürlich die meiste Zeit im Schnee umher, ist halt sein Element. Nach einer Weile stellten wir uns in den Abfahrtsmodus um und schon pflügten wir durch den Pulverschnee. Die Ski, Bindung und die Schuhe hielten was sie versprachen und ich war mehr als zufrieden. Zweimal legte es mich in den Schnee (Ha! Ha!), weil offenbar irgendein tiefgefrorener Maulwurfshügel unter dem frischen Schnee war. Viel zu schnell waren wir so wieder am Auto und traten mehr als zufrieden die Heimfahrt an. Am Donnerstag schaute es ähnlich aus, nur zeitlich war ich mit Dundee später dran als wir am Skilift in Halblech antraten. Kaum zu glauben aber wahr, auch hier lag noch genug Schnee um mit Ski aufsteigen zu können. In feinster Sunsetstimmung spurten wir die Piste empor bis zum obersten Lifthäuschen das sogar offen war, aber die Sonne scheinte ideal auf das Bänkchen davor, so daß wir es uns gleich darauf zur Glühweinbrotzeit gemütlich machten. Bald folgte die Abfahrt, die mich rassig und mit einem total ausflippenden Dundee zur Talstation hinab führte (Sturzfrei!). In der einbrechenden Dunkelheit machten wir uns zufrieden auf den nach Hauseweg. Nun folgt ein Föhndurchsetztes Wochenende, das am Sonntag wieder schwächelt. Da aber Schnee liegt ist das Wetter eigentlich egal, denn da geht immer was und so wünsche ich Euch allen ein erholsames, wie auch erlebnisreiches Wochenende!!!

08/11/2019 - 10/11/2019 Der Freitag mal mit unangenehmen Nebel, Regen und Wind. Da war es fast schon ein Wunder das ich am Skilifthang zum Start kam, denn tatsächlich konnte ich bei leicht tröpfelnden Verhältnissen, samt leichten Rückenwind mit wenigen Schritten mit meinem Montana 3 in die Luft kommen. Problemlos flog ich über die Alm und landete beim Auto, wo bereits die Landekontrolle schwanzwedelnd vorbei kam. Leider hatte ich heute nichts Hundemassigs dabei und so mußte ich ohne ein Gutti da zu lassen schweren Herzens den Heimweg antreten. Hier wartete schon ungeduldig Dundee und wir marschierten noch weit in die Wälder hinter halb des Wendelin, wo so eine Art keltische Siedlung aufgebaut war. Am Samstag sollte eigentlich schon mal rein garnichts gehen und vom angekündigten Schnee war auch nicht viel zu sehen. Skitour fiel somit schon mal aus, Fliegen? Mmmmh, die Berge im Nebel, dazu ziemlich starker Wind aus West. Also ab an den kleinen Skihang nördlich von Bernbeuren und als wir ankamen war hier bereits für den kommenden Winter alles aufgebaut. Keine Weidezäune im Weg, der Lift komplett startklar und bestückt, somit auch ideal für ein Flügerl. Flott stieg ich mit Dundee an der Lifttrasse auf und wir erreichten bald das obere Lifthäusl wo der Wind mit gut 30Km/h herein brach. Allerdings ohne Böen und dadurch perfekt konstant für Starkwindsoaren. Der Schirm blieb kaum liegen, aber mit einem leichten Zug stand er über mir und schon hob ich nahezu senkrecht ab. Langsam näherte ich mich steigend der Kante, hier ging's nochmal nach oben und ich drehte nach links ab. Problemlos konnte ich mehrmals die gesamte Hangkante bis zum Ort abfliegen, ehe ich beim Auto landete. Schnell den feuchten Schirm in's Auto verstaut und hinauf zum wartenden Dundee. Es folgte eine kurze Glühweinpause im Lifthäusl, das offen war. Die Krönung war dann der Stromanschluß, denn der war auch in betrieb und so konnte ich Heizlüfter, wie auch Radio einschalten. Es folgten einige kleinere Tassen Glühwein ehe wir über die weiten Wälder noch eine lange Runde marschierten und so Dundee auch voll auf seine Kosten kam. Am Sonntag hatte ich dann Geburtstag und da feierten wir mit Freunden kräftig hinein, so daß wir im Endeffekt Morgens gegen vier Uhr in's Bett gingen. Dennoch stand ich gegen 9 Uhr auf der Matte und funkte gleich Olli an, den mit Restalkohol sollte Er der walk and fly Fahrer werden. Es folgte das übliche, Olli war krank, was Ihn besonders gerne ereilt wenn Er mal fahren muß (Schmunzel...). Da es Sofie ähnlich wie mir ging mußte der traumhaft schöne Tag erst einmal warten und so fuhren wir erst am frühen Nachmittag los. Am Skilifthang in der Nähe vom Buchenberg ging dann doch was und der Aufstieg erfolgte in fantastischer, herbstlich bunter Stimmung. Im Schatten zeigte sich immer noch der Raureif der vergangenen Nacht. In einem Jägerstand mit perfekter Aussicht machten Sofie und Dundee es sich gemütlich während ich weiter die wenigen Meter zum Startplatz marschierte. Während in der Skipiste durch Weidevieh im Sommer alles abgemäht wird, ist der obere Bereich beim Lifthäusl, der durch einen Zaun geschützt wird eher ungepflegt. Zäune sind zwar weg, aber dafür hatte es hier ein unglaubliches Gestrüpp das ich mich nach Elba zurück versetzt fühlte. Nach ei bisschen zusammen trampeln konnte ich halbwegs auslegen und wagte einen Start, der prompt gelang und ich einen genial, sonnigen Flug ergatterte. Herrlich ruhig gleitete ich zum Landebereich hinab und setzte soft auf. Schnell zusammen gepackt, dann über die Skipiste zu Sofie und Dundee aufgestiegen. Somit doppelter Trainingseffekt und so stiegen wir gemeinsam zufrieden über den Anstiegsweg, der Forststrasse wieder ab. Nun folgt ein föhniger Montag, der aber ab Dienstag wieder von einem Tiefdruckgebiet abgelöst wird. Am Ende der Woche wird sich wieder Föhn einstellen und so sehen die Flugaussichten mal wieder mager aus, aber irgend etwas wird schon gehen. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen entspannten Start in diese herbstliche Arbeitswoche!!!

04/11/2019 - 07/11/2019 Wochenstart mit Föhn, eigentlich schon das Standartprogramm, aber noch megasonnig und so konnte ich doch glatt noch in einer Ostwindphase, woher die auch immer kam, bei Eisenberg zur Schloßbergalm aufsteigen. Immer noch blühen zahlreiche bunte Blumen in den Wiesen und verleugnen die Jahreszeit. Den Hintergrund bildeten die felsigen Tannheimer und die malerische Füssener Seenplatte. Nachdem ich im Sommer hier zuletzt vom Bauern zusammen gestaucht worden bin (zugelassenes Fluggebiet ohne Auflagen), https://www.dhv.de/db2/details.php?qi=glp_details&popup=1&item=244 war es nun im Herbst egal. Kurzes Gras, keine Kühe mehr in den Wiesen und somit kein Problem. Unmittelbar unter der Schloßbergalm legte ich aus und der Wind kam satt aus O herein. So stand es auch in der Kachelmannprognose, denn meist hatte es böigen SW, doch für eine gute Stunde kam am Alpenrand ein Ostwind durch und der war hier ideal. Ein Schritt und ich war in der Luft, wurde dabei noch begeistert von einem Wanderpaar fotografiert und flog hoch über Eisenberg hinaus. Es trug sensationell gut, so daß mir der eigentlich kleine Berg einen richtig schönen, ausgedehnten Flug schenkte. Soft landete ich in Parkplatznähe, packte zusammen und fuhr gleich zu Dundee. Aus Westen überzog es sich rasend schnell, denn der Wind drehte wieder auf SW, doch mit Dundee gelang mir am Waldsee noch eine teilweise sonnige Runde, ehe es zu regnen begann. Am Dienstag schaute der Himmel wieder düster aus und es regnete wie aus Eimern den ganzen Tag lang. Mit Glück ergatterte ich mit Dundee am versteckten Bachlauf östlich von Bernbeuren eine trockene Phase und konnte eine mehr als stimmungsvolle Runde drehen. Am Mittwoch tat sich die Sonne deutlich schwer, aber ab und zu spitzte sie durch die Wolkendecke hindurch. Für ein walk and fly am Weststart langte es allemal. Im Aufstieg immer noch bunte Blümlein am Wegesrand und so erreichte ich bald den Aussichtsreichen Flecken um meinen Montana 3 auszulegen. Der Wind stand perfekt an und so war ich in wenigen Schritten in der Luft. Entspannt flog ich weite Kreise über das noch grüne Tal, während die höheren Berge rundherum schon weiß angezuckert waren. Die Landung soft und ohne "Jägerkontakt". Schnell noch zusammen gepackt und ab nach Hause zu Dundee, mit dem ich dann geschwind Richtung Weichberg marschierte. An der Kapelle boxte sich dann die Sonne richtig durch und ich fing geniale Abendstimmungen zur Belohnung ein. Immer wieder ein Erlebnis....unsere Hausberge! Am Donnerstag ein regelrechter Sommerabschied mit starken Föhn. Am geschützten Alpenrand, am Südoststartplatz ergatterte ich dann noch eine herrliche walk and fly Aktion, bei der noch zahlreiche Blumen im satten Grün der Almwiesen meinen Anstieg begleiteten. Der Wind stand am Gipfelkreuz perfekt an und so legte ich meinen Montana 3 mit Blick auf den Alpenbogen verzückt aus. Zwei Schritte und schon war ich in der bestens tragenden Luft. Genüsslich flog ich in das weite Tal hinaus und freute mich über diesen wohl letzten sommerlichen Tag. Soft landete ich unmittelbar beim Auto, packte schnell zusammen und fuhr gleich Heim zu Dundee. Der Abwechslung halber und da mein Auto zum Tüv mußte marschierten wir einen schön angelegten Wanderweg zu einer lieblichen Kapelle in der Nähe des Elbsees. Dabei überzog es sich langsam aus Westen und es deutete alles auf Wetterverschlechterung hin, der Schnee wird nun wohl kommen. Es wird wohl Zeit für die Tourenski und somit wünsche ich Euch allen ein entspanntes und erholsames Wochenende!!!

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